Alles ist erleuchtet - Nichts ist normal

Everything Is Illuminated (2005), US Laufzeit 106 Minuten, FSK 12, Drama, Historienfilm, Road Movie, Komödie, Abenteuerfilm, Kinostart 15.12.2005

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7.5
Kritiker
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48 Kommentare
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von Liev Schreiber, mit Eugene Hutz und Elijah Wood

Ein junger Amerikaner bricht auf, um die Frau zu suchen, die während des Zweiten Weltkriegs seinem jüdischen Großvater in der Ukraine das Leben gerettet hat. Zunächst scheint es nur darum zu gehen, unter absolut bizarren Umständen die Fragmente einer Familiengeschichte zusammenzusetzen – doch schon bald gewinnt die Reise durch eine Reihe bewegender Offenbarungen überraschend an Bedeutung: Wie wichtig ist es, die Erinnerung zu bewahren? Wie gefährlich können Geheimnisse sein? Wie geht man heute mit dem Holocaust um? Was bedeutet Freundschaft? Und was Liebe?

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Kritiken (2) — Film: Alles ist erleuchtet - Nichts ist normal

Julia Teichmann: film-dienst Julia Teichmann: film-dienst

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7.0Sehenswert

Einen Roman, der so sehr von seiner Sprache lebt, überhaupt in Drehbuchform zu fassen, ist alleine schon ein echter Kraftakt. Hauptdarsteller Elijah Wood spielt Foer mit glaubwürdigen Nerd-Qualitäten: Bis ins kleinste, unauffällig-neurotische Brillehochschieben lotet er die Figur präzise aus, so dass man sie dem Buch bzw. der eigenen Vorstellung entsprungen wähnt. [...] ALLES IST ERLEUCHTET ist ein ordentlicher Erstling, der eben ab und zu in die Fallen tappt, die sich bei Literaturverfilmungen und Debüts so auftun.

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Peter Zander: Welt, Berliner Morgenpost Peter Zander: Welt, Berliner Morgenpost

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8.0Ausgezeichnet

Selten hat Erinnern so Spaß gemacht. Selten auch ist eine Verfilmung eines Buchs, das wir für unverfilmbar hielten, so geglückt. Jonathan Safran Foer hat sich beim Drehbuch nicht eingemischt. Eine kluge Entscheidung. Nur ganz am Anfang des Films tritt er persönlich auf - um Laub von der Straße zu pusten.

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Kommentare (46) — Film: Alles ist erleuchtet - Nichts ist normal


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VisitorQ

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Bewertung6.5Ganz gut

Eine kleine und sehr süße Produktion. Vor allem Anfangs hat mir der Film ausgezeichnet gefallen, sehr schrullig und sympathisch. Der Film fällt, wenn man mich fragt, irgendwann etwas zu sehr ins aufgesetzt melodramatische, bleibt aber immer noch sehenswert. Und muss ich die ausgeteichnete Musik noch extra erwähnen? Die war erste Sahne.

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elmnope

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Ich war fast schon überzeugt, dass jeder Versuch, dieses Buch zu verfilmen, in einem Disaster enden würde. Um so überraschter war ich von Liev Schreibers gelungenem Film.
Was skurril und herrlich komisch beginnt (Alex ist einfach der Knaller und ideal besetzt) wird zunehmend zu einer ernsten Aufarbeitung der Vergangenheit.
Diese ist ergreifend, vor allem, weil sie jede der drei Hauptfiguren auf ihre Art und Weise verändert.
Neben einigen wunderbaren Ideen, wie "Jonafans" Sammlerleidenschaft, begeistert vor allem auch die teils ungewöhnliche Optik.
Diese ist in den Rückblicken aber auch der einzige wirkliche Wermutstropfen; im weichgezeichneten Licht des Rückblicks wirken ein Erschießungskommando und die letztliche Rettung zwar dramatisch, können aber nicht wirklich drastisch den Schrecken transportieren (wie es im Buch geschieht); sind fast etwas zu verklärend. Ich glaube deswegen fällt es am Ende auch recht schwer, das Handeln des Großvaters nachzuvollziehen.
Insgesamt aber ein wunderbarer Film, der es schafft, die Balance zwischen Witz und Ernsthaftigkeit aufrechtzuerhalten und dessen Figuren berühren.

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ElMagico

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Bewertung9.5Herausragend

Einer der Filme, bei dem ich immer einen kleinen Missionarsdrang verspüre. Hab ich ihn mal wieder gesehen, will ich losziehen und jedem den ich mag den Film zeigen, in der Hoffnung das er mit ihnen dasselbe macht wie mit mir. Das sie auch die Brillanz und diese Tiefe spüren, die "Everything is Illuminated" für mich besitzt. Eine großartige Umsetzung eines genialen Buches, die ich aber mittlerweile beide völlig voneinander getrennt sehen und empfinden kann. Beide sind toll, beide will ich jedem ans Herz legen. Und wie sehr ich den Film mag, zeigt mir der Fakt, dass wenn ich irgendwo Elijah Wood sehe, in meinen Kopf nicht "Frodo" rumspinnt, sondern dieser eigentümliche "Jonfen".
"Everything is Illuminated" ist ein wunderbarer, zu Herzen gehender Road-Movie, durchtränkt von skurrilen Momenten und intelligentem Humor. Ich weiß nicht wie, aber die 3 schaffen es immer wieder, dass ich ihr gegenseitiges Abtasten, ihr Zueinanderfinden und ihren wachsenden Respekt füreinander mit einem Lächeln verfolge. "Everything is Illuminated" findet genau den richtigen Ton, genau die richtige Ausgewogenheit zwischen all dem was er sagen will. Er spricht nie wirklich den Intellekt an, er zielt von vornherein auf die Emotionen, ohne diese aber jemals wirklich zu korrumpieren. Denn selbst schon auf dieser Suche nach dem Dorf Trachimbrod hat der Film schon soviel zu sagen, teilt soviel mit und stellt es so liebevoll dar. Der Umgang verschiedener Kulturen miteinander, das Verhältnis zwischen der alten und der neuen Ukraine, die Beziehung zur persönlichen und globalen Vergangenheit und wie sehr diese bis ins Heute ragt, dass sind alles Themen die diese Fahrt schon berührt. Sie macht es sanft, sie macht es wohlwollend den Menschen gegenüber, sie spart aber auch hässliche Szenen nicht aus. Und weil man die drei Autoinsassen plus Hund so schnell ins Herz schliesst, treffen einen Szenen wie die mit den Bauarbeitern nicht nur völlig ins Mark, sondern man hat mittlerweile solch eine Empathie für die Figuren, dass man genau versteht was dort vor sich geht.
Der Film verändert sich ein wenig, als die 3 ihr Ziel finden. Der Witz hat hier kaum noch Platz. Was man vorher schon merkte, findet hier den Platz sich zu entfalten: Alle 3 fanden auf dieser Fahrt einen dunklen Punkt in sich, der nur hier behandelt werden kann. Und es ist so überragend wie "Everything is Illuminated" hier gesellschaftliche relevante Themen wie Schuld (die persönliche und die der Ukraine) und das Vergeben des Unvergebbaren in diese 3 Menschen projeziert und man doch nie das Gefühl hat, hier wird nur ein Einzelschicksal behandelt. Ja, eigentlich sind diese Szenen in Trachimbrod so intensiv, gehen so nahe, dass der Film gar keine Schuld zuweisen muss, fern davon ist irgendwen oder -was anzuprangern oder zu verurteilen. Das spricht alles so sehr für sich selbst. Das geht durch die Augen in einen hinein und fließt ganz warm an den richtigen Punkt. Es trifft die richtige Stelle und man weiß, ohne das einem viel erklärt wird. Auch die 3 Suchenenden wissen, ziehen ihre Konsequenzen, sind ab nun andere Menschen.
Dieser zweite Teil des Films ist so so traurig, ich kann es gar nich sagen. Aber er ist doch auch so herzlich und würdevoll. Und aufgrund dieser wunderbaren Reise, die diesem Erlebnis vorausgeht, ist man so sehr Teil dieses Moments. "Everything is Illuminated" liefert keine unerträglichen Fakten, zeigt keine abschreckenden Bilder, er lässt uns Teil einer liebenswerten Gruppe werden und dadurch auch Teil dieser Geschehnisse und dieses einen Schicksals und hat dadurch für mich, ebenso ein Daseinsberechtigung wie es Dokumentationen oder andere Formate haben, die sich mit der Vernichtung der Juden auseinandersetzt.
Trotz dieses Themas: Wunderschön! Und ich weiß, dass irgendwann auch ein Herz neben "Everything is Illuminated" zu sehen sein wird.

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ElMagico

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Whoohoo ich hab nun Internet in der Arbeit ;)
@Velly: Danke schön :)
@Memduman: Hab heute auch mal geguckt wer das ist und wußte ehrlich gesagt gar nicht, dass er ja auch Schauspieler ist. Kannte den nur vom Gesicht her. Aber ausser diesem auch noch ne Doku über biologische Waffen...scheint einer zu sein der bissl ein Anliegen hat.
@marie: Danke dir. Aber mein Plan ist doch gar nicht all die Tragik auf meinen Schultern zu haben ;) Und niveaulos...ach, ich möcht nicht schon wieder "Inception" schauen :P


mariega

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ich habe gesagt lustig niveaulos :D!


Milkspan

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Bewertung9.0Herausragend

Der 2001 erschiene Debütroman des jungen Jonathan Safran Foer (Jahrgang 1977) wurde passenderweise von einem Regie-Debütanten vefilmt: dem erfolgreichen Schauspieler Liev Schreiber (Jahrgang 1967). Schreiber war die Adaption ein großes Anliegen, denn zu der Zeit als er eine Kurzfassung des Romans zugeschickt bekam, schrieb er gerade an einem Text über seinen in der Ukraine verstorbenen Großvater. Kameramann Matthew Libatique gelingt es in ausdrucksstarken Bildern eine fast magische Odyssee durch die melancholischen Landschaften der Ukraine auf die Leinwand zu bannen. Der Film gewinnt in seinem Verlauf immer mehr Faszination und Stärke. Wenn sich die 3 Männer am Ziel ihrer Reise befinden und die Fäden der Geschichte zusammenlaufen, wird nicht nur Jonathan erleuchtet werden, sondern alle Beteiligten. Dann ist der Film richtig stark und großes Kino. Elijah Wood füllt seine Rolle als introvertiert-neurotischer Jonathan voll aus. Ihm stehlen sowohl Eugene Hutz, Mitglied der ukrainischen Zigeuner-Punk-Band Gogol Bordello, als auch der in Russland geborene Boris Leskin beinahe die Show. Gerade an Leskins Gesicht kann man sich kaum satt sehen.

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Iamthesword

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Bewertung7.5Sehenswert

Der Film schafft es, eine schwere Geschichte leicht zu erzählen: mit Witz und einer großen Leichtigkeit erzählt er eine Geschichte über die Suche nach dem eigenen Ursprung und der eigenen Bedeutung. Zusammen mit dem sehr gut harmonierenden Ensemble und dem stimmungsvollen Soundtrack ergibt das ein etwas anders erzähltes, aber ganz sicher sehenswertes Roadmovie.

Und außerdem wissen wir jetzt, dass Jonathan Safran Foer leichte Züge eines Messis aufweist..

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Sozionaut

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Ich habe so schön gelacht, ich war gerührt. Ich bin mitgereist mit diesem Film und habe mich in ihn verliebt.

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reshisatsujin

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Besser kann man es nicht ausdrücken!


Sozionaut

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thx :-)


roots1910

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Bewertung9.5Herausragend

Ein herrlicher Film, der mich berührt hat! Durch die Bank mit einer gewissen Komik dank seiner eigenen Charaktere, die durch den sensationellen Cast vollkommen zur Geltung kommen. Nach dem langsamen Einstieg dreht der Film in Richtung Komödie, wobei die Stimmung, sobald sich der Plot auf das eigentliche Ziel der Suche richtet, sehr traurig und nachdenklich wird.

Das Ganze wird von einem 1A-Soundtrack und tollen Landschaftsaufnahmen untermauert.

Habe soviel Gutes über das Buch gehört und bin dieses Mal den umgekehrten Weg gegangen (erst den Film, dann vielleicht bald nochmal das Buch hinterher) und kann deshalb ohne die elenden Buch-Film-Vergleiche für mich behaupten, dass das hier eine der besten und originellsten Tragikomödien der letzten Jahre ist.

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Kate Portman

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Sehr geniales Buch in der Tat ---- und das lässt die Frage aufkommen:
Kann die Geschichte eines Films basierend auf einem Buch wirklich originell sein?
(hoffe, ich habe diese Frage verständnisvoll formuliert!)


roots1910

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Das ist wohl ein berechtigter Einwand :-)

Präzise formuliert müsste der Satz eher so lauten (um meine Meinung widerzuspiegeln), dass das Eigenartige, die besondere Komik des Buches im Film gut umgesetzt wurde. Vor allem wegen der sehr guten Schauspieler.

Wobei mir inzwischen erzählt wurde, dass einige ganz abgefahrene Anekdoten und Ausführungen aus dem Buch im Film gar kein Platz gefunden haben. Fand das Filmerlebnis trotzdem super und werde als nächstes zum Buch greifen.

Klar ist denke ich mal: Hätte ich das Buch zuerst gelesen, würde hier jetzt was anderes stehen.


r3sortiane

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Herrlich!

STAMPFENDE POLKA-KLÄNGE MIT STIMMUNGSGARANTIE
"Everything is Illuminated" ist ein unglaublich skurril-witziger Road-Movie mit heiterem Augenzwinkern und aufeinanderprallenden Stereotypen (z.B. Amerika und Ost-Block). Ein neurotischer junger Jude ("Jon-Fan") trifft auf einen aufgeweckten, vor Lebenslust strotzdenden Ukrainer, dessen impulsiv-cholerischen Opa und seinen Blindenhund ("Sammy Davis Junior, Junior"). Stereotypen-Chaos vorprogrammiert. Der Film ist an vielen Stellen einfach zum Wegschmeißen komisch - extrem unterstützend ist der absolut geniale Soundtrack mit polka-artigen Ost-Klängen und stampfendem Beat.

ERNSTER HINTERGRUND MIT VIEL GEFÜHL
Im Kontrast zu dieser Situationskomik steht die ernsthafte Aufarbeitung der Holocaust-Vergangenheit zweier unterschiedlicher Seiten von "Involvierten". "Everything is illuminated" nähert sich dieser Thematik zwar angemessen ernst, schafft es jedoch stets, sich weit von einem erhobenen Zeigefinger zu distanzieren.

FAZIT
Herrlicher Film! Es gibt zwar ganz sicher einige Passagen im Film, die ein wenig kürzer hätten gehalten werden können und in denen die treibende Kraft der Musik und der Skurrilität ein wenig abflaut, jedoch würde ich dies schon angesichts einer einzigen Filmszene verzeihen: Ich sage nur eins ... "Kar - tof - fel" :-)

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diag-nonsense

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Bewertung7.0Sehenswert

Wer Jonathan S. Foers Buch gelesen hat, weiß vermutlich, wie schwer es sein dürfte, dieses Meisterwerk in einen Film zu pressen. Obwohl ich dem Buch nachwievor den Vorrang gewähre, muss ich doch sagen, dass der Film eine sehr liebevolle und schöne Umsetzung des Buches ist.

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diag-nonsense

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Wer aber schon mal eine Strecke von 300 km zu Fuß ohne Unterbrechung hinter sich gelegt hat, weiß den Wert des Autos, wenn er es danach fährt, eventuell ein wenig besser zu schätzen. Als ob es in der Natur des Menschen läge, Dinge isoliert zu betrachten...


Violent Fiffy

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Wo wird denn der Film mit dem Buch verglichen? Ich sehe nur eine Einschätzung hinsichtlich der Umsetzung und eine persönliche Präferenz.


old . man

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Bewertung9.0Herausragend

Die Hälfte nicht verstanden und am Ende Tränen in den Augen gehabt... Das muss für den Film sprechen! 9/10

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Jack Pot

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Bewertung7.5Sehenswert

Ich habe garnicht gewusst, dass Eugene Hutz abgesehen von seinem Talent als Musiker (Gogol Bordello) auch Schauspieltalent besitzt. Die Rolle passt geradezu perfekt zu ihm...ein toller Film!

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DrBlues

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Bewertung9.0Herausragend

Alles ist erleuchtet

So heisst ein verdammt guter Film, der sehr wahrscheinlich wenig Anhang gefunden hat (wie ich stark vermute). Der Film ist ein lustiges und kulturübergreifendes Roadmovie. Es geht in dem Film um die Geschichte eines jungen Amerikaners, der sich auf Familiensuche in die Ukraine begibt.
Genau genommen sucht der Typ, er heisst Jonathan, in der Ukraine die Frau, die seinem jüdischen Großvater, zur Zeit des 2. Weltkrieges, das Leben gerettet hat.

Mit viel kultureller Situationskomik (ein junger Amerikaner trifft auf ukrainische Gepflogenheiten und umgekehrt) und mit schrägem Witz gepaarte Tragik (ohne dabei den moralischen Zeigefinger zu erheben) gelingt es dem Film ein äusserst vielschichtiges und interessantes Bild von zwei Kulturen zu zeichnen, bei dem man ordentlich ablachen kann. Des Weiteren geht es um die Kraft von Erinnerungen, um die Magie von Geheimnissen, um Freundschaft und den Umgang mit dem Holocaust.

Sehr zu empfehlen ...

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Yvonne_Kol

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Wie kann man diesen Film nicht lieben?!?
Ein junger, neurotischer Jude auf der Suche nach seinen Wurzeln, ein amerikanophiler Ukrainer, dessen Vorstellung von den USA sich auf die 80er Jahre Ghetto-Kultur beschränkt und ein alter Mann der vorgibt blind zu sein, aber dennoch niemanden ans Steuer lässt.
Ein Roadmovie über den Holocaust, über Kulturclash, über die Liebe und all das auf so anrührende und humorvolle Weise aufgearbeitet, dass es einem das Herz erwärmt, während man noch die letzte Lachträne wegwischt.
Unbedingt ansehen!

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Schneekuchen

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Ich finde man kann ihn nicht lieben wenn man das Buch dazu kennt. Der Film ist natürlich ein eigenständiges Werk, aber es ist immer wieder Schade wenn bei der Umsetzung so komplexer Geschichten ganze Handlungsstränge fehlen und Details der Charaktere nicht oder falsch dargestellt werden. Dann, finde ich, sollte der Film einen anderen Titel als das Buch bekommen.


Yvonne_Kol

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Naja, die Filme, die eine Buchvorlage in allen Details adäquat umzusetzten wissen, kann man an einer Hand abzählen... Aber deine Kritik ist natürlich berechtigt und das Buch steht auf meiner Amazon-Wunschliste ganz oben.


Schloøpselcki

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Bewertung6.0Ganz gut

Schöner Film, bisweilen witzig, bisweilen traurig. Allerdings kommt er KAUM an die Buchvorlage heran. Jonathan Safran Foer hat ein solches Monument von Werk geschaffen, dass es mit sehr viel Sorgfalt zu verfilmen gilt. Und das hat dieser Film nicht hinbekommen. Allein die gesamte Geschichte von Trachimbrod auszulassen ist Frevel!
Man muss die Buchvorlage und deren Verfilmung getrennt von einander betrachten, aber das ist mir nicht gelungen.

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King Conan

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Bewertung6.5Ganz gut

Der Film konnte mich nicht sehr überzeugen, da die Dialoge meist platt sind und nicht wirklich komisch.
Elijah Wood spielt auch nicht sonderlich gut, aber für einen Sonntag nachmittag streifen reicht es aus.

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martin-van-hueuet

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Bewertung9.5Herausragend

Astreine Regie und Kameraarbeit, intelligenter Humor, Kuriosität, Herzlichkeit, Ruhe, Tiefgang, Dramatik.

Alles drin.

Wie schön alles gefilmt ist, Wahnsinn.

Eugene Hutz ist mal wieder ultracool. Elijah Wood perfekt für die Rolle.

In englischer Sprache gucken, wegen Sprackbarrierenkomik.

Wenn ich ein ausgiebiges Kommentar schreiben wollte, würde das ewig dauern, daher schnell weg damit. ^^

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SpiceWeasel

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bei dem Film find ich die deutsche Synchro ebenbürdig, was auch nicht oft vorkommt =)


martin-van-hueuet

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Ja, hast Recht. Ich hätte vielleicht noch ergänzen sollen, dass die deutsche Synchro gut ist.

Ich hab nur nach einem Viertel auf Englisch umgeschaltet, weil ich die "originale" Sprachbarriere erleben wollte und nicht die (gute) Analogie.


TinaCocaine

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Bewertung6.0Ganz gut

Ganz ok...Am Anfang wirklich noch sehr komödiantisch, dann wird er aber immer ernster und irgendwie unkomisch. Die Charaktere und die Gags finde ich super, der Hund ist genial, die Musik ist klasse...Aber mich nerven die zahlreichen russischen (ukrainischen) Dialoge (die natürlich sein müssen) und auch die Story lässt irgendwann zu Wünschen übrig. Ich finde den Film zwar ganz in Ordnung, würde ihn aber nicht zu meiner Bestseller-Liste packen...

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vuvuzela

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Bewertung2.5Ärgerlich

Ganz schwere Kost, der Film zieht sich derart in die Länge das man es kaum ertragen kann. Ich gebe ihm 1 Punkt für hochwertige Landschaftsaufnahmen, 1 Punkt für einen total coolen Hund, und 0,5 Punkte für den Rest.

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martin-van-hueuet

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Buuh! Vorm nächsten Mal Schauen die Spaß- und Emotionsblockmilch abwaschen. Oder die Vuvuzela mal für 106 Minuten bei Seite legen. Je nachdem, was da genau los war.


Hellbilly

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Schon allein wegen des genialen Soundtracks, sollte man sich diesen Film unbedingt anschauen.
Auch das sehr gelungene Zusammenspiel von erstklassiger Comedy im ersten Teil und tiefgründiger Ernsthaftigkeit im zweiten Teil unterhält sehr gut, vergisst dabei aber auch nicht, seine Botschaft rüberzubringen.

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wolf260366

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Was für ein wunderbar schräger Film, der komisch daherkommt und die Suche nach den Ursprüngen erzählt und am Schluss traurig, tragend und sehr ernst wird. Wunderbar!

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