Einen Roman, der so sehr von seiner Sprache lebt, überhaupt in Drehbuchform zu fassen, ist alleine schon ein echter Kraftakt. Hauptdarsteller Elijah Wood spielt Foer mit glaubwürdigen Nerd-Qualitäten: Bis ins kleinste, unauffällig-neurotische Brillehochschieben lotet er die Figur präzise aus, so dass man sie dem Buch bzw. der eigenen Vorstellung entsprungen wähnt. [...] ALLES IST ERLEUCHTET ist ein ordentlicher Erstling, der eben ab und zu in die Fallen tappt, die sich bei Literaturverfilmungen und Debüts so auftun.
Selten hat Erinnern so Spaß gemacht. Selten auch ist eine Verfilmung eines Buchs, das wir für unverfilmbar hielten, so geglückt. Jonathan Safran Foer hat sich beim Drehbuch nicht eingemischt. Eine kluge Entscheidung. Nur ganz am Anfang des Films tritt er persönlich auf - um Laub von der Straße zu pusten.
Wer Jonathan S. Foers Buch gelesen hat, weiß vermutlich, wie schwer es sein dürfte, dieses Meisterwerk in einen Film zu pressen. Obwohl ich dem Buch nachwievor den Vorrang gewähre, muss ich doch sagen, dass der Film eine sehr liebevolle und schöne Umsetzung des Buches ist.
Es wäre schön ,wenn man Filme nicht mit Büchern vergleicht - das ist ungefähr so sinnvoll wie eine Autofahrt mit einer Wanderung zu vergleichen :)
fröhliche Grüße
Wer aber schon mal eine Strecke von 300 km zu Fuß ohne Unterbrechung hinter sich gelegt hat, weiß den Wert des Autos, wenn er es danach fährt, eventuell ein wenig besser zu schätzen. Als ob es in der Natur des Menschen läge, Dinge isoliert zu betrachten...
Ich habe garnicht gewusst, dass Eugene Hutz abgesehen von seinem Talent als Musiker (Gogol Bordello) auch Schauspieltalent besitzt. Die Rolle passt geradezu perfekt zu ihm...ein toller Film!
So heisst ein verdammt guter Film, der sehr wahrscheinlich wenig Anhang gefunden hat (wie ich stark vermute). Der Film ist ein lustiges und kulturübergreifendes Roadmovie. Es geht in dem Film um die Geschichte eines jungen Amerikaners, der sich auf Familiensuche in die Ukraine begibt.
Genau genommen sucht der Typ, er heisst Jonathan, in der Ukraine die Frau, die seinem jüdischen Großvater, zur Zeit des 2. Weltkrieges, das Leben gerettet hat.
Mit viel kultureller Situationskomik (ein junger Amerikaner trifft auf ukrainische Gepflogenheiten und umgekehrt) und mit schrägem Witz gepaarte Tragik (ohne dabei den moralischen Zeigefinger zu erheben) gelingt es dem Film ein äusserst vielschichtiges und interessantes Bild von zwei Kulturen zu zeichnen, bei dem man ordentlich ablachen kann. Des Weiteren geht es um die Kraft von Erinnerungen, um die Magie von Geheimnissen, um Freundschaft und den Umgang mit dem Holocaust.
Wie kann man diesen Film nicht lieben?!?
Ein junger, neurotischer Jude auf der Suche nach seinen Wurzeln, ein amerikanophiler Ukrainer, dessen Vorstellung von den USA sich auf die 80er Jahre Ghetto-Kultur beschränkt und ein alter Mann der vorgibt blind zu sein, aber dennoch niemanden ans Steuer lässt.
Ein Roadmovie über den Holocaust, über Kulturclash, über die Liebe und all das auf so anrührende und humorvolle Weise aufgearbeitet, dass es einem das Herz erwärmt, während man noch die letzte Lachträne wegwischt.
Unbedingt ansehen!
Ich finde man kann ihn nicht lieben wenn man das Buch dazu kennt. Der Film ist natürlich ein eigenständiges Werk, aber es ist immer wieder Schade wenn bei der Umsetzung so komplexer Geschichten ganze Handlungsstränge fehlen und Details der Charaktere nicht oder falsch dargestellt werden. Dann, finde ich, sollte der Film einen anderen Titel als das Buch bekommen.
Naja, die Filme, die eine Buchvorlage in allen Details adäquat umzusetzten wissen, kann man an einer Hand abzählen... Aber deine Kritik ist natürlich berechtigt und das Buch steht auf meiner Amazon-Wunschliste ganz oben.
Schöner Film, bisweilen witzig, bisweilen traurig. Allerdings kommt er KAUM an die Buchvorlage heran. Jonathan Safran Foer hat ein solches Monument von Werk geschaffen, dass es mit sehr viel Sorgfalt zu verfilmen gilt. Und das hat dieser Film nicht hinbekommen. Allein die gesamte Geschichte von Trachimbrod auszulassen ist Frevel!
Man muss die Buchvorlage und deren Verfilmung getrennt von einander betrachten, aber das ist mir nicht gelungen.
Der Film konnte mich nicht sehr überzeugen, da die Dialoge meist platt sind und nicht wirklich komisch.
Elijah Wood spielt auch nicht sonderlich gut, aber für einen Sonntag nachmittag streifen reicht es aus.
Ganz ok...Am Anfang wirklich noch sehr komödiantisch, dann wird er aber immer ernster und irgendwie unkomisch. Die Charaktere und die Gags finde ich super, der Hund ist genial, die Musik ist klasse...Aber mich nerven die zahlreichen russischen (ukrainischen) Dialoge (die natürlich sein müssen) und auch die Story lässt irgendwann zu Wünschen übrig. Ich finde den Film zwar ganz in Ordnung, würde ihn aber nicht zu meiner Bestseller-Liste packen...
Ganz schwere Kost, der Film zieht sich derart in die Länge das man es kaum ertragen kann. Ich gebe ihm 1 Punkt für hochwertige Landschaftsaufnahmen, 1 Punkt für einen total coolen Hund, und 0,5 Punkte für den Rest.
Buuh! Vorm nächsten Mal Schauen die Spaß- und Emotionsblockmilch abwaschen. Oder die Vuvuzela mal für 106 Minuten bei Seite legen. Je nachdem, was da genau los war.
Schon allein wegen des genialen Soundtracks, sollte man sich diesen Film unbedingt anschauen.
Auch das sehr gelungene Zusammenspiel von erstklassiger Comedy im ersten Teil und tiefgründiger Ernsthaftigkeit im zweiten Teil unterhält sehr gut, vergisst dabei aber auch nicht, seine Botschaft rüberzubringen.
Was für ein wunderbar schräger Film, der komisch daherkommt und die Suche nach den Ursprüngen erzählt und am Schluss traurig, tragend und sehr ernst wird. Wunderbar!
Alles ist erleuchtet von Liev Schreiber.
Ein toller Film über Heimat- und Selbstfindung. Basierend auf dem gleichnamigen Roman von Jonathan Safran Foer begibt sich der jüdische Amerikaner mit Sammeltick Elijah Wood in die Ukraine, um die Vergangenheit seines Großvaters besser kennen zu lernen.
Dabei erlebt er einen Culture-Clash sondergleichen und als Zuschauer mit russischsprachigem Hintergrund sind die Dialoge einfach fantastisch geschrieben.
Die Sätze und die Sprechweise des Dolmetschers und seines angeblich blinden Großvaters sind wirklich on point und bei vielen Situationen dachte ich mir: "Das hast du doch schon unendlich oft gehört! Großartig!".
Die erste Hälfte des Films ist fantastische Comedy, ehe dann im zweiten Teil rasch ernstere Themen angesprochen werden und die Dramatik sich um 180° wendet. Dann ist der Film einfach nur ein wunderbar gemachter, sehr emotionaler Selbstfindungstrip.
Alles ist erleuchtet im Licht der Vergangenheit.
Ist es möglich, diese tiefgründige Geschichte aus der Feder Jonathan Safran Foers in weniger als zwei Stunden würdig zu verfilmen? Die Erzählstruktur allein macht es schon schwierig. Der eigentlich sensible Stoff um die Suche nach den Wurzeln einer Familie und der eng damit verbundenen Judenverfolgung während des zweiten Weltkriegs tut sein Übriges.
Lief Schreiber (sonst eher als Schauspieler bekannt) muss in dieser seiner bisher einzigen Drehbuch- und Regiearbeit eine Herzensangelegenheit gesehen haben. Zwar kommt auch er nicht daran vorbei, die Romanvorlage für die Leinwand deutlich auszudünnen, doch selbst als Kenner des Buches hat man zu keiner Sekunde das Gefühl, dem Film würde etwas fehlen. Ganz im Gegenteil sogar: Die persönliche Note (mit z.B. Blick auf die westliche Ausrichtung der Ukraine) haucht dem Film erst Leben ein und bewahrt ihn vor dem Schicksal gescheiterter Romanverfilmungen.
Mit liebevoll umgesetzten Charakteren, wunderbaren teils skurrilen Bildern, reichlich Detailverliebtheit und der passenden musikalischen Begleitung offenbart das Team um Schreiber glaubhaft das universelle Lebensgefühl des jüdischen Volkes: Humor, Melancholie, Schwermut, Leichtigkeit.
"Everything Is Illuminated" ist kein großer Film. Er liefert keine gigantischen Bilder. Trotz der Gewichtung seiner Thematik hat er nichts Monumentales. Dennoch, oder vielleicht gerade deshalb, ist den Beteiligten ein kleines Stück Kunst gelungen.
"alles ist erleuchtet" beginnt ruhig, wird dann skurril und schräg. am ende bekommt der film eine traurige wengung und wirkt sehr nachdenklich. die landschaften sind wundervoll in schimmernden farben gestaltet und werden von einmaliger und harmonischer musik untermalt. witzige passagen schmücken den film, doch hat er auch ein paar langatmige momente. elijah wood für die rolle zu besetzten war genial, denn er spielt diese rolle perfekt, kostet sie aus und grenzt schon an brillianz. auch die anderen darsteller ließen sich sehen und schufen ein skurriles kunstwerk der filmgeschichte.
Wow :D So wie du anfängst hätte ich von dir mit einer Bewertung so um die 7-9 Punkte gerechnet, aber die wenigen langatmigen Passagen als Rechtfertigung für ,,nur'' 6 Punkte?
naja für mehr hat es nicht gelangt .. leider! ich kann nur 6 punkte geben weil er für mich keine 7 punkte hergegeben hat. die langatmigen passagen waren etwas zu langatmig und dadurch verlor ich dann interesse und das find ich nich gut bei einem film. im großen und ganzen war er sehr schön gemacht, die darsteller waren gut. künstlerisch ist es fantastisch gemeistert, doch der gewisse touch hat für mich noch gefehlt.
Eine der großen Tragikkomödien, fast schon Genre-Mix, denn zunächst ist es fast reine Komödie mit sprödem, trockenem und dabei doch überbordendem Humor, exakt meine Wellenlänge. Dann der Wechsel ins Tragische, der einen nach der lustigen "Vorstimmung" ziemlich krallt, der Wechsel dient der Vermittlung des "neuen Themas" äußerst gut.
Und, nicht täuschen lassen: Elijah Wood ist zwar erst seit HdR dem Massenpublikum bekannt, er dreht aber vor allem kleinere Nischen-Produktionen und hat dabei ein ziemlich sicheres Händchen bei der Auswahl seiner Rollen - der vorliegende Film stellt da keine Ausnahme dar.
Wer erwartet sehen wir einen sehr ruhigen Beginn, Elijah war eine sehr gute Wahl für die Rolle. Allerdings gibt’s schon nach wenigen Minuten eine überraschende Wendung. Der Film verwandelt sich in eine Art Roadtrip-Film, da Jonfan von 2 skurilen Ukrainern begleitet wird, die für Witz sorgen. :) Da hat er sich genau die richtigen Leutz für die Reise gefunden. Der Score passt sehr gut, abwechslunsreich, ukrainisch. Tolle Landschaftsbilder, ruhige Kameraführung, interessante Orte, absolut kein Mainstream Film!
Es gibt viele ruhige, nachdenkliche Szenen wo nur Bilder + Musik sind, aber auch die Dialoge zwischen dem Ukrainer Alex und Jonfan sind toll, da sie so gegensätzliche Menschen sind, aber doch ein gemeinsames Ziel haben. Witzig auch die Kurzfassung des Plots: „Du bist wegen des (Ehe-)Rings hier!“ Jaja, der Elijah und die Ringe...
Am Ende handelt es sich um mMn mit einen der allerbesten Filme der letzten Jahre, der fast mit Garden State auf einem Level ist.
Alles ist erleuchtet - Nichts ist normal - Kritik
US 2005 Laufzeit 106 Minuten, FSK 12, Road Movie, Komödie, Drama, Historienfilm, Kinostart 15.12.2005
Kritiken (2) — Film: Alles ist erleuchtet - Nichts ist normal
Julia Teichmann: film-dienst Julia Teichmann: film-dienst
Kommentar löschenEinen Roman, der so sehr von seiner Sprache lebt, überhaupt in Drehbuchform zu fassen, ist alleine schon ein echter Kraftakt. Hauptdarsteller Elijah Wood spielt Foer mit glaubwürdigen Nerd-Qualitäten: Bis ins kleinste, unauffällig-neurotische Brillehochschieben lotet er die Figur präzise aus, so dass man sie dem Buch bzw. der eigenen Vorstellung entsprungen wähnt. [...] ALLES IST ERLEUCHTET ist ein ordentlicher Erstling, der eben ab und zu in die Fallen tappt, die sich bei Literaturverfilmungen und Debüts so auftun.
Kritik im Original Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Peter Zander: Welt, Berliner Morgenpost Peter Zander: Welt, Berliner Morgenpost
Kommentar löschenSelten hat Erinnern so Spaß gemacht. Selten auch ist eine Verfilmung eines Buchs, das wir für unverfilmbar hielten, so geglückt. Jonathan Safran Foer hat sich beim Drehbuch nicht eingemischt. Eine kluge Entscheidung. Nur ganz am Anfang des Films tritt er persönlich auf - um Laub von der Straße zu pusten.
Kritik im Original Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Kommentare (39) — Film: Alles ist erleuchtet - Nichts ist normal
Kommentar schreibendiag-nonsense 2011/10/21 00:39:35
Kommentar löschenWer Jonathan S. Foers Buch gelesen hat, weiß vermutlich, wie schwer es sein dürfte, dieses Meisterwerk in einen Film zu pressen. Obwohl ich dem Buch nachwievor den Vorrang gewähre, muss ich doch sagen, dass der Film eine sehr liebevolle und schöne Umsetzung des Buches ist.
1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir 3 Antworten
Richardlöwenherz 2012/01/19 08:19:42
Antwort löschenEs wäre schön ,wenn man Filme nicht mit Büchern vergleicht - das ist ungefähr so sinnvoll wie eine Autofahrt mit einer Wanderung zu vergleichen :)
fröhliche Grüße
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diag-nonsense 2012/01/20 00:34:22
Antwort löschenWer aber schon mal eine Strecke von 300 km zu Fuß ohne Unterbrechung hinter sich gelegt hat, weiß den Wert des Autos, wenn er es danach fährt, eventuell ein wenig besser zu schätzen. Als ob es in der Natur des Menschen läge, Dinge isoliert zu betrachten...
Violent Fiffy 2012/01/24 00:53:53
Antwort löschenWo wird denn der Film mit dem Buch verglichen? Ich sehe nur eine Einschätzung hinsichtlich der Umsetzung und eine persönliche Präferenz.
old . man 2011/10/17 14:29:31
Kommentar löschenDie Hälfte nicht verstanden und am Ende Tränen in den Augen gehabt... Das muss für den Film sprechen! 9/10
2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten
Jack Pot 2011/08/07 15:37:54
Kommentar löschenIch habe garnicht gewusst, dass Eugene Hutz abgesehen von seinem Talent als Musiker (Gogol Bordello) auch Schauspieltalent besitzt. Die Rolle passt geradezu perfekt zu ihm...ein toller Film!
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DrBlues 2011/07/28 09:33:28
Kommentar löschenAlles ist erleuchtet
So heisst ein verdammt guter Film, der sehr wahrscheinlich wenig Anhang gefunden hat (wie ich stark vermute). Der Film ist ein lustiges und kulturübergreifendes Roadmovie. Es geht in dem Film um die Geschichte eines jungen Amerikaners, der sich auf Familiensuche in die Ukraine begibt.
Genau genommen sucht der Typ, er heisst Jonathan, in der Ukraine die Frau, die seinem jüdischen Großvater, zur Zeit des 2. Weltkrieges, das Leben gerettet hat.
Mit viel kultureller Situationskomik (ein junger Amerikaner trifft auf ukrainische Gepflogenheiten und umgekehrt) und mit schrägem Witz gepaarte Tragik (ohne dabei den moralischen Zeigefinger zu erheben) gelingt es dem Film ein äusserst vielschichtiges und interessantes Bild von zwei Kulturen zu zeichnen, bei dem man ordentlich ablachen kann. Des Weiteren geht es um die Kraft von Erinnerungen, um die Magie von Geheimnissen, um Freundschaft und den Umgang mit dem Holocaust.
Sehr zu empfehlen ...
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Yvonne_Kol 2011/07/10 20:28:38
Kommentar löschenWie kann man diesen Film nicht lieben?!?
Ein junger, neurotischer Jude auf der Suche nach seinen Wurzeln, ein amerikanophiler Ukrainer, dessen Vorstellung von den USA sich auf die 80er Jahre Ghetto-Kultur beschränkt und ein alter Mann der vorgibt blind zu sein, aber dennoch niemanden ans Steuer lässt.
Ein Roadmovie über den Holocaust, über Kulturclash, über die Liebe und all das auf so anrührende und humorvolle Weise aufgearbeitet, dass es einem das Herz erwärmt, während man noch die letzte Lachträne wegwischt.
Unbedingt ansehen!
6 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir 3 Antworten
stuforcedyou 2011/07/14 08:47:23
Antwort löschenWie kann man diesen Film nicht lieben?!?
Das frage ich mich auch, aber leider gibt's wohl so Leute ohne Herz und Seele. Böse Welt.
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Schneekuchen 2011/08/24 08:30:51
Antwort löschenIch finde man kann ihn nicht lieben wenn man das Buch dazu kennt. Der Film ist natürlich ein eigenständiges Werk, aber es ist immer wieder Schade wenn bei der Umsetzung so komplexer Geschichten ganze Handlungsstränge fehlen und Details der Charaktere nicht oder falsch dargestellt werden. Dann, finde ich, sollte der Film einen anderen Titel als das Buch bekommen.
Yvonne_Kol 2011/08/24 13:06:15
Antwort löschenNaja, die Filme, die eine Buchvorlage in allen Details adäquat umzusetzten wissen, kann man an einer Hand abzählen... Aber deine Kritik ist natürlich berechtigt und das Buch steht auf meiner Amazon-Wunschliste ganz oben.
Schloøpselcki 2011/06/02 18:40:46
Kommentar löschenSchöner Film, bisweilen witzig, bisweilen traurig. Allerdings kommt er KAUM an die Buchvorlage heran. Jonathan Safran Foer hat ein solches Monument von Werk geschaffen, dass es mit sehr viel Sorgfalt zu verfilmen gilt. Und das hat dieser Film nicht hinbekommen. Allein die gesamte Geschichte von Trachimbrod auszulassen ist Frevel!
Man muss die Buchvorlage und deren Verfilmung getrennt von einander betrachten, aber das ist mir nicht gelungen.
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King Conan 2011/04/29 21:53:39
Kommentar löschenDer Film konnte mich nicht sehr überzeugen, da die Dialoge meist platt sind und nicht wirklich komisch.
Elijah Wood spielt auch nicht sonderlich gut, aber für einen Sonntag nachmittag streifen reicht es aus.
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martin-van-hueuet 2011/03/09 12:56:57
Kommentar löschenAstreine Regie und Kameraarbeit, intelligenter Humor, Kuriosität, Herzlichkeit, Ruhe, Tiefgang, Dramatik.
Alles drin.
Wie schön alles gefilmt ist, Wahnsinn.
Eugene Hutz ist mal wieder ultracool. Elijah Wood perfekt für die Rolle.
In englischer Sprache gucken, wegen Sprackbarrierenkomik.
Wenn ich ein ausgiebiges Kommentar schreiben wollte, würde das ewig dauern, daher schnell weg damit. ^^
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SpiceWeasel 2011/03/09 14:12:54
Antwort löschenbei dem Film find ich die deutsche Synchro ebenbürdig, was auch nicht oft vorkommt =)
martin-van-hueuet 2011/03/09 15:07:38
Antwort löschenJa, hast Recht. Ich hätte vielleicht noch ergänzen sollen, dass die deutsche Synchro gut ist.
Ich hab nur nach einem Viertel auf Englisch umgeschaltet, weil ich die "originale" Sprachbarriere erleben wollte und nicht die (gute) Analogie.
TinaCocaine 2011/01/21 01:03:38
Kommentar löschenGanz ok...Am Anfang wirklich noch sehr komödiantisch, dann wird er aber immer ernster und irgendwie unkomisch. Die Charaktere und die Gags finde ich super, der Hund ist genial, die Musik ist klasse...Aber mich nerven die zahlreichen russischen (ukrainischen) Dialoge (die natürlich sein müssen) und auch die Story lässt irgendwann zu Wünschen übrig. Ich finde den Film zwar ganz in Ordnung, würde ihn aber nicht zu meiner Bestseller-Liste packen...
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vuvuzela 2011/01/18 02:09:34
Kommentar löschenGanz schwere Kost, der Film zieht sich derart in die Länge das man es kaum ertragen kann. Ich gebe ihm 1 Punkt für hochwertige Landschaftsaufnahmen, 1 Punkt für einen total coolen Hund, und 0,5 Punkte für den Rest.
Kommentar gefällt mir 1 Antworten
martin-van-hueuet 2011/03/09 16:34:55
Antwort löschenBuuh! Vorm nächsten Mal Schauen die Spaß- und Emotionsblockmilch abwaschen. Oder die Vuvuzela mal für 106 Minuten bei Seite legen. Je nachdem, was da genau los war.
Hellbilly 2010/11/04 23:45:23
Kommentar löschenSchon allein wegen des genialen Soundtracks, sollte man sich diesen Film unbedingt anschauen.
Auch das sehr gelungene Zusammenspiel von erstklassiger Comedy im ersten Teil und tiefgründiger Ernsthaftigkeit im zweiten Teil unterhält sehr gut, vergisst dabei aber auch nicht, seine Botschaft rüberzubringen.
2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten
wolf260366 2010/09/16 23:41:45
Kommentar löschenWas für ein wunderbar schräger Film, der komisch daherkommt und die Suche nach den Ursprüngen erzählt und am Schluss traurig, tragend und sehr ernst wird. Wunderbar!
1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten
Shorty06 2010/08/31 23:26:06
Kommentar löschenAlles ist erleuchtet von Liev Schreiber.
Ein toller Film über Heimat- und Selbstfindung. Basierend auf dem gleichnamigen Roman von Jonathan Safran Foer begibt sich der jüdische Amerikaner mit Sammeltick Elijah Wood in die Ukraine, um die Vergangenheit seines Großvaters besser kennen zu lernen.
Dabei erlebt er einen Culture-Clash sondergleichen und als Zuschauer mit russischsprachigem Hintergrund sind die Dialoge einfach fantastisch geschrieben.
Die Sätze und die Sprechweise des Dolmetschers und seines angeblich blinden Großvaters sind wirklich on point und bei vielen Situationen dachte ich mir: "Das hast du doch schon unendlich oft gehört! Großartig!".
Die erste Hälfte des Films ist fantastische Comedy, ehe dann im zweiten Teil rasch ernstere Themen angesprochen werden und die Dramatik sich um 180° wendet. Dann ist der Film einfach nur ein wunderbar gemachter, sehr emotionaler Selbstfindungstrip.
Alles ist erleuchtet im Licht der Vergangenheit.
2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten
nerdilicious 2010/05/16 12:01:08
Kommentar löschenIst es möglich, diese tiefgründige Geschichte aus der Feder Jonathan Safran Foers in weniger als zwei Stunden würdig zu verfilmen? Die Erzählstruktur allein macht es schon schwierig. Der eigentlich sensible Stoff um die Suche nach den Wurzeln einer Familie und der eng damit verbundenen Judenverfolgung während des zweiten Weltkriegs tut sein Übriges.
Lief Schreiber (sonst eher als Schauspieler bekannt) muss in dieser seiner bisher einzigen Drehbuch- und Regiearbeit eine Herzensangelegenheit gesehen haben. Zwar kommt auch er nicht daran vorbei, die Romanvorlage für die Leinwand deutlich auszudünnen, doch selbst als Kenner des Buches hat man zu keiner Sekunde das Gefühl, dem Film würde etwas fehlen. Ganz im Gegenteil sogar: Die persönliche Note (mit z.B. Blick auf die westliche Ausrichtung der Ukraine) haucht dem Film erst Leben ein und bewahrt ihn vor dem Schicksal gescheiterter Romanverfilmungen.
Mit liebevoll umgesetzten Charakteren, wunderbaren teils skurrilen Bildern, reichlich Detailverliebtheit und der passenden musikalischen Begleitung offenbart das Team um Schreiber glaubhaft das universelle Lebensgefühl des jüdischen Volkes: Humor, Melancholie, Schwermut, Leichtigkeit.
"Everything Is Illuminated" ist kein großer Film. Er liefert keine gigantischen Bilder. Trotz der Gewichtung seiner Thematik hat er nichts Monumentales. Dennoch, oder vielleicht gerade deshalb, ist den Beteiligten ein kleines Stück Kunst gelungen.
5 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten
*frenzy_punk<3 2010/05/13 18:26:23
Kommentar löschen"alles ist erleuchtet" beginnt ruhig, wird dann skurril und schräg. am ende bekommt der film eine traurige wengung und wirkt sehr nachdenklich. die landschaften sind wundervoll in schimmernden farben gestaltet und werden von einmaliger und harmonischer musik untermalt. witzige passagen schmücken den film, doch hat er auch ein paar langatmige momente. elijah wood für die rolle zu besetzten war genial, denn er spielt diese rolle perfekt, kostet sie aus und grenzt schon an brillianz. auch die anderen darsteller ließen sich sehen und schufen ein skurriles kunstwerk der filmgeschichte.
1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir 5 Antworten
nerdilicious 2010/05/16 11:11:13
Antwort löschenTrotzdem nur 6 Punkte?
Würde mich mal interessieren, wie Du 9 Punkte ausformulierst! ;B
*frenzy_punk<3 2010/05/16 11:47:57
Antwort löschenlies es doch einfach nach^^
6 punkte wegen den langatmigen passagen, sonst hätte er vielleicht 7 bekommen.
pellekraut007 2010/05/19 16:14:04
Antwort löschenNein! Dieser Film war 9 Punkte prima: das Familientaxi, der Hund, die Ukraine und... die Wurst für den Vegetarier! xD grunz!
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SenseForHumor? 2010/08/05 17:17:09
Antwort löschenWow :D So wie du anfängst hätte ich von dir mit einer Bewertung so um die 7-9 Punkte gerechnet, aber die wenigen langatmigen Passagen als Rechtfertigung für ,,nur'' 6 Punkte?
*frenzy_punk<3 2010/08/05 19:07:07
Antwort löschennaja für mehr hat es nicht gelangt .. leider! ich kann nur 6 punkte geben weil er für mich keine 7 punkte hergegeben hat. die langatmigen passagen waren etwas zu langatmig und dadurch verlor ich dann interesse und das find ich nich gut bei einem film. im großen und ganzen war er sehr schön gemacht, die darsteller waren gut. künstlerisch ist es fantastisch gemeistert, doch der gewisse touch hat für mich noch gefehlt.
StefanSangrero 2010/03/02 14:15:11
Kommentar löschenEs ist viel verloren gegangen von der ursprünglichen Geschichte, viel wurde aber auch in schönen Bildern und von guten Schauspielern transportiert.
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willy50 2009/11/08 11:08:51
Kommentar löschenSpitzenklasse: Hut ab, Herr Schreiber.
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dbeutner 2009/09/23 15:42:28
Kommentar löschenEine der großen Tragikkomödien, fast schon Genre-Mix, denn zunächst ist es fast reine Komödie mit sprödem, trockenem und dabei doch überbordendem Humor, exakt meine Wellenlänge. Dann der Wechsel ins Tragische, der einen nach der lustigen "Vorstimmung" ziemlich krallt, der Wechsel dient der Vermittlung des "neuen Themas" äußerst gut.
Und, nicht täuschen lassen: Elijah Wood ist zwar erst seit HdR dem Massenpublikum bekannt, er dreht aber vor allem kleinere Nischen-Produktionen und hat dabei ein ziemlich sicheres Händchen bei der Auswahl seiner Rollen - der vorliegende Film stellt da keine Ausnahme dar.
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Weltensegler 2009/09/06 16:34:19
Kommentar löschenWer erwartet sehen wir einen sehr ruhigen Beginn, Elijah war eine sehr gute Wahl für die Rolle. Allerdings gibt’s schon nach wenigen Minuten eine überraschende Wendung. Der Film verwandelt sich in eine Art Roadtrip-Film, da Jonfan von 2 skurilen Ukrainern begleitet wird, die für Witz sorgen. :) Da hat er sich genau die richtigen Leutz für die Reise gefunden. Der Score passt sehr gut, abwechslunsreich, ukrainisch. Tolle Landschaftsbilder, ruhige Kameraführung, interessante Orte, absolut kein Mainstream Film!
Es gibt viele ruhige, nachdenkliche Szenen wo nur Bilder + Musik sind, aber auch die Dialoge zwischen dem Ukrainer Alex und Jonfan sind toll, da sie so gegensätzliche Menschen sind, aber doch ein gemeinsames Ziel haben. Witzig auch die Kurzfassung des Plots: „Du bist wegen des (Ehe-)Rings hier!“ Jaja, der Elijah und die Ringe...
Am Ende handelt es sich um mMn mit einen der allerbesten Filme der letzten Jahre, der fast mit Garden State auf einem Level ist.
3 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir 2 Antworten
Tyler 2009/09/06 22:03:11
Antwort löschenNach deiner persönlichen Empfehlung an mich, ein absoluter Pflichtkauf :)
Greenz 2010/02/02 22:29:11
Antwort löschenrichtig
Mum Pitz 2009/08/31 19:41:59
Kommentar löschenein intelligent-absurdes road-movie
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