Alles koscher! - Kritik

GB 2010 Laufzeit 105 Minuten, FSK 12, Komödie, Drama, Kinostart 30.06.2011

Kommentare zu Alles koscher!

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    nasenschleuder 09.06.2014, 19:50

    Acht Punkte für den Film, einen extra für Daddys New Romantic-Phase.

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    • 9
      knusperzwieback 17.09.2013, 16:10

      Moslem erfährt dass er in Wahrheit Jude ist der adoptiert wurde. Auf der einen Seite solle er ein etwas extremerer Moslem werden weil der Sohn die Tochter eines extrem gläubigen Moslems heiraten möchte, aber der anderen Seite soll er "richtiger" Jude werden um seinem biologischen Vater vorgestellt zu werden.

      Man, man, was hab ich gelacht. Der Humor erinnert stark an Seinfeld oder Lass es Larry. Super Wortwitz ohne dabei unter die Gürtellinie zu gehen. Einfach herrlich. :-)

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      • 7
        8martin 21.07.2013, 12:16

        Die Integration ist ein ernstes und aktuelles Thema. Hier wird es allerdings recht amüsant und in der Sache neu dargeboten. Das liegt am Superstar Omid Djalili, der den Moslem Mahmud spielt, der feststellen muss, dass er jüdischer Abstammung ist. Er inszeniert sich in seiner Egozentrik selber und macht manche Szene (Tanzeinlagen) zum Klamauk. Daneben gibt es aber durchaus gelungene, handfeste Komik, wie die in der Adoptionsbehörde. Es werden Klischees bedient, wie die Eifersucht der viel zu jungen Ehefrau Saamiya (Archie Panjabi) und es gibt Einblicke in jüdisches Leben (eine Bar Mitzwa), ins islamische (die Burka) und mit der Hochzeit auch ins Indische. Überraschend werden die Gedanken der Figuren manchmal optisch umgesetzt. Die Fundamentalisten werden der Lächerlichkeit preisgegeben und am Ende liegen der Koran und die Bibel nebeneinander. Lessings Ringparabel lässt grüßen. Wie Mahmud den möglichen Schwiegervater und ausgemachten Fundamentalisten Al Masri öffentlich entlarvt, ist zwar etwas weit hergeholt, geht aber im allgemeinen Freudentaumel unter. Interessanterweise geht es auf den Demos nicht gegen Israel, sondern nur gegen die Zionisten.
        In der deutschen Fassung geht einiges verloren. Im Englischen liegen z.B. der ‘Schiit‘ und die ‘Scheiße‘ verbal dicht neben einander.
        Der Reiz des Films liegt in seinem hohen Unterhaltungswert, der aus echtem Verständnis für die religiöse Vielfalt herrührt und gleichzeitig eine ironische Distanz dazu wahrt.

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        • 7
          jacker 02.02.2013, 13:26

          Ein kultureller Clash der Extraklasse!
          Moslem Mahmut, der alles andere als nach den Regeln des heiligen Korans lebt und es mit dem Praktizieren seiner Religion auch nicht allzu ernst nimmt steht vor einem Scherbenhaufen:
          Nicht dass es reichen würde, dass sein Sohn eine Frau heiraten will deren Schwiegervater ein von ihm und seinem Umfeld geächteter fundamentalistischer Prediger ist, nach dem Tod seiner Mutter findet er eine Adoptionsurkunde mit seinem Namen und ein wenig schnelle Recherche ergibt das unbegreifliche - Mahmut ist gebürtiger Jude.

          Wie geht man, selber mit Vorurteilen groß geworden, die im eigenen Kopf und im Umfeld zutiefst verankert sind, damit um? Zunächst mal geheim halten und daraus entsteht im Folgenden eine Menge Zündstoff!

          "Alles Koscher" porträtiert bewusst überzogen, teilweise urkomisch, die abstruse Suche Mahmut bzw. Solli's nach seinen Wurzeln, seiner Religion und zuletzt auch nach sich selbst, überzeichnet die gängigen Klischees maßlos - und das ganz bewusst - um im Resultat aufzuzeigen wie falsch und sinnlos sie und sämtliche Vorurteile eigentlich sind. Wenn Solli / Mahmut unter seiner muslimischen Gebetskappe die jüdische Kippa trägt, um je nach Bedarf und Umfeld wechseln zu können, spätestens aber als er zwischen den aufgeschaukelt, gröhlenden Mobs steht - links Moslems, rechts Juden - und je nachdem was er gerade darstellt von der einen oder der anderen Seite ausgebuht wird, ist klar: Ein Mensch ist und bleibt der Mensch der er ist, da ändert auch keine Religion, keine Kopfbedeckung und nicht die Sprache des Gebetes etwas. Und dafür soll und muss man einen Mensch achten, schätzen (oder je nach Person auch verabscheuen): Primär für seinen Charakter, nicht seine Religion!

          Diese Kernaussage will der Film vermitteln und schafft das, trotz etwas zäher Passagen und einem sehr formel- und hollywoodhaften Schlussplädoyer ziemlich gut und vor allem mörderisch witzig.

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          • 7
            Movienerd: Movienerd.de 29.01.2013, 16:32

            [...]Ich muss schon sagen, Alles koscher! ist teilweise wirklich verdammt witzig. Wenn Mahmud vom jüdischen Taxifahrer Lenny Goldberg beigebracht bekommt wie man als Jude richtig mit den Schultern zuckt und dabei das „oy“ ausspricht, kann man nicht anders, als loszulachen. Überhaupt weiß The Infidel, so der Originaltitel, gut mit Stereotypen umzugehen und diese in teils absurdes, teils groteskes und so gut wie immer amüsantes Licht einzutauchen. Das Drehbuch ist geistreich, die Dialoge spritzig genug, um das Identität-wechsel-dich-Spiel nicht langweilig werden zu lassen und Djalili selbst weiß als zwischen den Religionen hin und her gerissener Mann zu überzeugen, beherrscht er nämlich nicht nur die für ihn prädestinierten komischen Passagen, sondern auch jene dramatischen, in denen es für ihn um Familie und sogar Leben geht.[...]

            • 8 .5
              baba132 12.01.2013, 20:06

              Wirklich ein witziger Film ....

              • 6 .5
                Scipio 22.11.2012, 15:58

                Das erste Drittel ist ganz ordentlich - dann flacht der Film bis zum fremd schämen ab - und macht dann mit seinem letzten Drittel (ein tolles Finale) unerwartet gut, den Sack zu.

                • 6
                  Simonicer 22.10.2012, 14:59

                  Der Humor in diesem Film lässt einige andere flachen Stellen im Film verblassen. Zum Glück muss man sagen, denn mehrere Szenen (wie z.B. das "Gespräch" mit dem Rabbi) wirken seltsam arrangiert bis unlogisch. Zum Ende hin rollt der Film Richtung Fremd-Scham und verpasst es hier, ein wahrer Volltreffer zu werden. Die ersten beiden Drittel sind aber definitiv sehenswert.

                  • 6 .5
                    Amlor 15.07.2012, 22:04

                    Ähnlich wie bei 4 Lions wird versucht über religiöse Stereotypen eine mehr oder weniger zeitnahe Geschichte zu erzählen. Das ganze fängt recht holperig und zäh an, wird dann einen kurzen Moment richtig gut und stirbt dann leider wieder - auch hier sind parallelen zu 4 Lions nicht ganz fern. Es fehlt halt doch an Witz und schauspielerischem Talent, um die Geschichte durch den ganzen Film zu tragen. Sicher, es gibt den einen oder anderen wirklich guten Lacher, hier weiß der Film sogar zu überzeugen, aber wirklich englischer schwarzer Humor ist etwas anderes - schade eigentlich.

                    • 8
                      lioznnep 17.06.2012, 08:31

                      hab den Film bisher nur auf english geshen und muss sagen hat mir echt gut gefallen, und befürchte fast das er in der synchronisierten Version irgendwie bei mir versagt

                      • 4 .5
                        Markus Zöllner 14.04.2012, 01:13

                        Leider viel zu weit entfernt vom Charme vieler anderer Komödien dieser art...

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                        • 6 .5
                          La Bardot 08.04.2012, 14:30

                          "Alles koscher!" spielt charmant mit Klischees, nur um diese dann als solche zu entlarven und durch neue zu relativieren. Auch abseits dieses Pfades kann er durch schwarzen Humor überzeugen und ist einfach zum Totlachen! Leider verliert der Film enorm an Pepp, nachdem Nasir seine jüdische Abstammung bekannt gibt. Stellenweise blitzt noch Witz und Charme auf, aber der Versuch, ein moralisches Statement abzugeben, misslang in meinen Augen.

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                          • 6
                            CINEMAN.ch 08.03.2012, 16:00

                            Als ulkiges Verwechslungsspiel in britischer Tradition will sich "The Infidel" mit den Vorurteilen zwischen Muslimen und Juden in Grossbritannien auseinandersetzen. Jedoch hat der Film seine Wurzeln in den amerikanischen Sitcoms, in denen ein unreifer und dümmlicher Ehemann von der komplexen, toleranten und modernen Welt überrumpelt ist. Kleine, wortgewandte Momente werden von einem eher müden Plot zusammengehalten. Es ist darum ärgerlich, dass der Film gegen Ende mehr Zeit mit dem Aufräumen der Geschichte verbringt und die Gags und Wortspiele aus den Augen verliert.

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                              Kris 05.03.2012, 13:24

                              Zugegeben: Alle heißen religiösen und politischen Eisen werden hier zugunsten einer eher konventionellen Erzählung schon ein wenig harmlos abgehandelt. Ebenfalls zugegeben: Ich habe selten im Kino so hysterisch gelacht.

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                              • 6
                                Benni-THE-KING 20.01.2012, 18:25

                                Leider nur stellenweise wirklich witzig. Da wäre mehr drin gewesen

                                • 7

                                  Ein wenig enttäuscht bin ich schon von "Alles Koscher". Wer die Stand-Ups von Omid Djalili kennt, der weiß mit wie viel Witz und Feuer sich der Komiker über die verschiedenen Glaubensrichtungen lustig macht. Auch "Alles Koscher" besitzt Witz, aber insgesamt wirkt der Film recht behäbig, das habe ich vom Kugelblitz Djalili nicht erwartet, aber schlecht ist der Film deswegen nicht, die Komödie macht immer noch mehr richtig als wirklich falsch und vermittelt die Bitte und Hoffnung nach einem respekt- und friedvollen Zusammenleben der verschiedenen Religionen als amüsantes Lustspiel, welches leider am Ende etwas zu handzahm und auch mutlos daherkommt.

                                  Übrigens zum Film gibt es einen schönen Spoof-Trailer:
                                  http://www.youtube.com/watch?v=AGkz6gDLciA

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                                  • 7 .5
                                    horro 10.12.2011, 22:11

                                    Clash der Kulturen. Wer die Geschichte im nahen Osten über die letzten Jahrzente verfolgt hat kann sich leicht vorstellen, welchen Sprengstoff das Dilemma eines Mannes birgt, der plötzlich vom Islam zum Judentum konvertieren will, muss oder was auch immer, ohne darauf vorbereitet zu sein. Wenn das ganze wie hier dann auch noch mit viel Sarkasmus und wunderbar aktuellen politischen und kulturellen Hintergründen angereichert ist, kommt viel Stimmung auf. Alles dann auch noch in einer durch und durch britischen Umgebung, die von Pub's, Taxifahrern und Fussball beherrscht wird. So richtig viel Tragik um die Hauptfigur will eigentlich nie aufkommen, da die Ironie rund um die sympathische Geschichte immer wieder stark ins komödiantische Fach abdriftet und dies auf sehr britische Weise. Ein wunderbar komischer Film, der mit seiner luftig leichten Art dazu beiträgt, verkrustete Vorurteile abzubauen und der Angst vor fremden Kulturen den Zahn zu ziehen.

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                                      FilmFreeza 21.11.2011, 07:06

                                      Dieses mal mal wieder eine kleinere Ausführung, denn einen größeren Aufwand hat der Film nicht verdient , einfach weil er mir wahrscheinlich kein bisschen in Erinnerung bleibt, weder positv noch negativ. Als ich den Hauptdarstellern Omid Djalili das erste mal gesehen habe, da dachte ich dass kann nur lustig werden. Er hat einfach perfekt in dieser Rolle gepasst. Aber leider hatte das Drehbuch scheinbar keine Gags oder lustigen Sachen geplant :( .. nun gut letztenendes musste ich mich mit anderthalb stunden langeweile und gesichtslosigkeit rumärgern ... wobei das Ende noch mal echt stark war, das muss man echt sagen , somit hat sich der Film auch die 5 Punkte verdient

                                      P.S. JERRY <3

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                                      • 6
                                        Delonghi 13.11.2011, 13:13

                                        Leider nicht ganz so abgedreht und witzig wie erwartet, für´s Schmunzeln reicht es dann aber doch. Generell steh ich total auf diese verrückten Britenfilmchen, aber hier wurde dann doch ab und an die Feststellbremse gezogen:-(

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                                        • 7 .5
                                          frank-br 06.11.2011, 17:23

                                          Nette Unterhaltung - nicht zu seicht, aber auch nicht zu tiefgründig.

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                                          • 8 .5
                                            Tuvok 27.10.2011, 20:03

                                            Was kommt raus wenn ein leicht fundamentalistischer Moslem nach einer Recherche darauf kommt dass er jüdischer Abstammung ist und sich dann so ändern muss dass er in eine jüdische Gesellschaft passt, obwohl er eigentlich ein Judenhasser ist, während sein moslemischer Sohn eine Tochter aus strenger moslemischer Familie heiratet. Was kommt dabei raus?

                                            Ein echtes Feuerwerk kann raus kommen wenn man auf leicht absurden etwas intelligenten leisen Humor steht und gut aufgelegt ist.

                                            Wer Filme wie „Geliebter Spinner“ mag, oder „Nichts zu verzollen“ oder gar „Almanya - Willkommen in Deutschland“, ach ja und der Film hat einige Ähnlichkeiten mit „Willkommen im Süden“. Bei diesen Filmen sind die Handlungsstränge gleich. Männer mit Vorurteilen, ich glaube bald dass Frauen gar keine haben, kommen in eine Gegend oder in eine Situation wo sie Ihre Vorurteile gegenüber anderen Rassen, Menschen, Völker, Bevölkerungsschichten über Board werfen und bekommen mit Ihrem eigenen Ego Probleme, müssen sich ändern und erleben 'ne Menge Probleme dass an die gute alte lustige Zeit erinnern lässt.

                                            Die Handlung an sich ist ja schon gut. Also MAHMUD NASIR ist Taxifahrer, er hat einen Sohn, er ist ein Vater der seinen Sohn sehr liebt, ihm alles gibt was er braucht, und dauernd Angst hat im Inneren dass ihm was passiert. Er ist verheiratet, er ist streng gläubig, aber nicht so streng, weil ein Bier trinken, ordinäre Witze machen und einer Frau hinterhersehen, das kann man doch Mal. Schließlich wohnt ja der Prophet und Allah eh in seinem Herzen.

                                            Seine Mutter stirbt irgendwann, das hat man anfangs nicht so gesehen da hätte man viel mehr Aufwand für den Film machen können, da habe ich was vermisst, Also die ist tot und er macht eine folgenschwere Entdeckung. Eine ganz arge. Und welche? Sein Name ist in Wirklichkeit - SOLLY SHIMSHILLEWITZ.

                                            Warum? Na Ja seine Mutter hat ihn ausgesetzt, seine Eltern sind weg, er muss alles recherchieren und ist mehr als geschockt. Nun ist guter Rat teuer. Er kann das natürlich seiner Frau nicht sagen, die wittert ja was dass mit ihm los ist, sie glaubt er hat ein Verhältnis, dann glaubt sie dass er schwul ist und sie verhält sich auch so danach.

                                            Ja da ist guter Rat teuer. Das was wirklich in seinem Leben noch hilft ist sein echter Vater, oder einer der sich ausgibt als einer der er ist, ja so genau ist dass gar nicht klar anfangs, denn sein Vater ist ja eigentlich tot und dieser neue, ja der lebt nämlich, der ist in einem Altersheim und heißt IZZY SHIMSHILLEWITZ und den muss er besuchen damit er weiß was damals war. Allerdings gibt es da ein Problem, er kann dort nicht so einfach hin als Moslem, er kann das nur als Jude, sonst würde sein Vater einen Herzinfarkt kriegen und sterben und er weiß wieder nicht was mit seiner Vergangenheit ist.

                                            Die einzige Chance ist LENNY GOLDBERG, der ein Taxifahrer ist, den er vorher hasste und den er braucht damit dieser ihn trainiert ein Jude zu werden.

                                            Und das arge ist ja dass der Schwiegervater von seinem Sohn, ein pakistanischer Fundamentalist ist mit Nähe zur Al Qaida, und die ist ja mehr als gefährlich. Tja was macht man da? Ganz einfach beide Rollen spielen, Mal da Mal dort und dann das Pech haben das man vergisst wo man was sein soll und nur Probleme haben.

                                            Wie immer? Der Film ist aus England. Wer schon bei „Tucker & Dale vs. Evil“ sich teilweise vor Lachen in die Hosen gemacht hat, wird es bei dem Film auch. Tja, England macht oft Komödien die einfach irre gut sind, deren Story nicht mit Super Stars vollgespickt ist sondern einfach irgendwelchen Stars. Meine 1. richtige neue Komödie war „Grasgeflüster“, einfach super und dann ging es ja weiter, so alle 1 - 2 Monate ein Film aber kein guter, alle 5 - 7 Monate ein halbwegs guter, und 1 x im Jahr eine echte Super lustige Komödie. Einfach super.

                                            Es ist herrlich als man sieht wie LENNY den armen MAHMUD trainiert, wie er sich in die Psyche eines Juden hineinversetzt soll, wie er mit denen lachen soll jüdische Witze machen soll, wie er die Lebensfreude lernen soll, wie er einfach die ganze Lebensart annehmen soll, obwohl er ja ein Judenhasser ist.

                                            Natürlich weiß seine Frau SAAMIYA NASIR und sein Sohn RASHID nichts vom Geheimnis seines Sohnes.

                                            Und dann trifft er auf UZMA, die Freundin von seinem Sohn die ist total nett, die ist so richtig tolerant, einfach ur süß, und da hat MAHMUD schon lange gebraucht als er die akzeptieren musste, doch nun die Familie. Uff, denn die gehört zu einer Familie gehört, bestehend aus Fundamentalisten, Kriegsverbrechern, Judenhassern, und Koranfreaks. Und der schlimmste ist eben ARSHAD AL MASRI, der Stiefvater von UZMA, der Liebsten von RASHID.

                                            Uff dass kann witzig werden oder? Iman vom Al Madina des 8. Jahrhunderts, des Freundes von Mohammed, der den Typen getroffen hat als er in der Wüste war und dessen Nachkommen war einer von den Typen dessen Schwiegervater eben da ist, ja und natürlich weiß keiner von dem Glück dass Mahmud Jude werden soll.

                                            Oh Mann ich habe gedacht ich brunz mich teilweise an, der IMAN singt, so richtig fundamentalistisch aber nett, Mahmud schwitzt wie ein Schwein, hat dauernd Angst abgeschlachtet zu werden, er hat ja eh ein Problem, denn er hat was veröffentlicht was gegen die Moslems geht. Das auch noch. Jedenfalls ist der Imam der Meinung das die westliche zionistische Medienpropaganda sowieso Moslemfeindlich ist.

                                            Echt super als MAHMUD an einer Pro-Palästina Demo teil, und er verbrennt öffentlich eine Kippa, und er ist auf einer Bar Mitzwa.

                                            Was mich am Film noch fasziniert ist das echt ungewöhnliche Ende. Ich glaube der Film hat viel gezeigt was in keinem anderen Film ist, die Schauspieler spielen echt witzig und gut, sind alle nett, sie sind keine Leuchten aber nett, die Nebenrollen sind gut besetzt, nur merkt man nicht viel von diesen Leuten, zu selten sind sie zu sehen, Und dann finde ich auch dass der Film eine gute Musik hat, einige lustige Klischees über Juden und Moslems und ich hoffe dass der Film keine Nachahmer findet. Denn die Engländer haben mit dem Film wieder Mal gezeigt dass man es nicht unbedingt besser machen kann.

                                            Traurig ist der Film teilweise wie lustig, spannend wie anspruchsvoll, leider ist keine Genre Art so richtig super vertreten was nicht heißt dass man bei dem Film nichts mit fühlt, nein überhaupt nicht aber Drama und Komödie überwiegen in diesem Film und ich kann nur sagen, der Film ist ein Kauftipp, die DVD ist schon meine, die ist schon programmiert in meinem Hirn sie zu kaufen.

                                            Was auch gut ist, man sieht viel von seinem Heimatort Birmingham in England, die Gegend wo er lebt ist so richtig gemischt, so ein richtiges Nationen Potpourri.

                                            Teilweise ist der Film spitzbübisch was ich gut finde, und auch wenn einige Darsteller etwas stereotyp rüber kommen, der Film ist dennoch ein echter Überraschungsfilm im Bereich Komödie oder Drama, je nachdem wie man das sehen möchte.

                                            89 von 100 auf alle Fälle.

                                            • 7 .5
                                              CarrionFairy 07.10.2011, 11:22

                                              eine wahnsinnig starke erste hälfte macht den film zum puren genuss - ich habe mich vor lachen beinahe eingenässt. gekonnte einflechtung von klischees und gleichzeitig ihre widerlegung und dabei jeweils das persönliche leid durch dogmen und doktrinen einer religion für den einzelnen. der plot - gänzlich vorhersehbar, aber neuartig und süß umgesetzt, getragen von einem hochgradig sympathischen iraner, den man knuddeln und knutschen möchte. mazel tov und mashallah!

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                                              • 7 .5
                                                Der Boernd 06.10.2011, 17:34

                                                keine so richtig schwarze komödie. aber echt dunkelgrau. religion ist was du draus machst. schöne erkenntnis - schöner film. antiorthodox, antisemitisch, antiislamisch, anti, anti, anti. so gehört sich das. danke liebe briten. niemand kann das wie ihr.

                                                • 6
                                                  Schloøpselcki 05.10.2011, 23:00

                                                  "Alles koscher" ist ein britischer Film der sich ironisch und witzig mit den Themen Rassismus, Religionskonflikten und Vorurteilen auseinandersetzen möchte, im Mittelpunkt steht dabei der britische Stand-up-Comedian Omid Djalili, der einen Muslim verkörpert, welcher herausfindet, dass er als Sohn jüdischer Eltern geboren und dann von Muslimen adoptiert wurde. Er gerät in eine schwere Identitätskrise und versucht nun herauszufinden wo er hingehört. Vieles kommt zur Sprache, unter anderem vor allem der Palästina - Israel - Konflikt und unkritisch bleibt der Film bei weitem nicht, auch wenn (oder gerade weil) er vordergründig mit Vorurteilen und politisch unkorrekten Sprüchen kokettiert, die jedoch immer sogleich mit einem rettenden Gesichtsausdruck oder nachfolgendem Satz ins rechte (korrekte) Licht gerückt werden. "Alles koscher" hat Unterhaltungspotenzial, aber das zeichnet sich meiner Meinung nach vor allem durch die vielen Slapstickwitze aus, die in gesunden Abständen immer mal wieder vorkommen (herrlich: Der Frustanfall mit dem Schreibtisch). Über solche Dinge konnte ich mehr lachen als über das dümmlich zusammengeschusterte Ende des Films. Allgemein ganz nett, plätschert aber so dahin ohne richtig in Fahrt zu kommen. Vielleicht hätte ein kleines bisschen subtilere Ironie dem Ganzen gut getan.

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                                                    XNachtfalke 27.07.2011, 16:46

                                                    politisch voellig unkorrekt.. und das ist auch gut so ;-)

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