Schwimmen mochte ich noch nie

Anche libero va bene (2006), IT
Laufzeit 105 Minuten, FSK 0, Drama

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- Kritiker
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von Kim Rossi Stuart, mit Alessandro Morace und Kim Rossi Stuart

Tommi ist elf Jahre alt und ein begabter Schwimmer. Er geht jede Woche zum Leistungstraining und steckt die anderen Kinder locker in die Tasche – dabei mochte Tommi Schwimmen noch nie. Viel lieber würde er Fußball spielen. Tommi ist elf Jahre alt und ein begabter Schwimmer. Er geht jede Woche zum Leistungstraining und steckt die anderen Kinder locker in die Tasche – dabei mochte Tommi Schwimmen noch nie. Viel lieber würde er Fußball spielen. Tommi lebt mit seiner Schwester Viola beim Vater. Mutter Stefania ist psychisch labil und hat es nie lange bei ihren Kindern und ihrem Mann ausgehalten. Nach kurzer Zeit entflieht sie immer wieder aufs Neue dem Familienalltag, stürzt sich ins Nachtleben und wirft sich an den Hals eines anderen Mannes – bis sie Renato endgültig vor die Tür gesetzt hat. Das Geld ist oft knapp, der Vater hat keinen festen Job und rastet regelmäßig aus. Doch trotz der finanziell angespannten Situation hält die kleine Familie zusammen und kommt gut über die Runden. Abgesehen von den Stimmungsschwankungen des Vaters ist das Verhältnis zu den Kindern sehr liebevoll und Renato versucht alles, um seinen Kindern ein normales Leben zu ermöglichen. Die Welt der kleinen Familie gerät aus dem Gleichgewicht, als eines Nachts Stefania im Treppenhaus auftaucht. Sie bettelt auf Knien, von der Familie wiederaufgenommen zu werden und gelobt Besserung. Renato, der hin- und hergerissen ist zwischen der Liebe zu Stefania und seinem verletzten Stolz, willigt schließlich ein und gewährt der Mutter seiner Kinder eine letzte Chance.


Cast & Crew


Kommentare (2) — Film: Schwimmen mochte ich noch nie

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satyrrrr

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Bewertung5.5Geht so

Der Film erzählt die leicht zerrüttete Vita seiner Familie, aus den Augen des 11 jährigen Tommi, der zur Teilnahme in einem Schwimmverein genötigt wird und doch viel lieber einfach nur Fussball spielen würde. Das Familienleben leidet unter der Abwesenheit der Mutter, die sich nicht so recht für das Leben als solche entscheiden kann und lieber bei reichen Liebhabern ihre Zukunft sucht. Der Vater hat als freischaffender Kameramann so seine Probleme mit den Ansichten seiner Auftraggeber und meistert sein Leben auch nur mit mühe. Zurück bleiben Tommis Schwester und er selbst, mit den Gefühlen und Problemen, die man als Kind in dieser Lebenssituation hat.

Der etwas exhibitionistisch veranlagte und hier debütierende Regisseur Kim Rossi Stuart, der auch in der Rolle des Vaters Renato zu sehen ist, erzählt eine Geschichte, die frei von nennenswerten Schicksalsschlägen oder Ereignissen, kaum auf sich aufmerksam macht. Der Versuch, das Seelenleben seines kindlichen Protagonisten tief-schürfend zu entblättern, darf man wohl als reichlich gescheitert betrachten. Dies liegt freilich nicht an der Leistung des kleinen Alessandro Morace (Tommi), der hier für sein Alter eine beachtenswerte Leistung erbringt. Übrig bleibt eine Liebenswerte und prosaische Erzählung ohne Höhen und Tiefen, die vor sich hin plätschert wie ein malerisches Bergbächlein.

Die gesamte Inszenierung macht, alles in allem, einen Wertigen aber eben keinen bleibenden Eindruck. Bei der belanglosigkeit der Handlung, hätte mehr Tiefgang wahrlich nicht geschadet. Ob jetzt die kleinen Problemchen einer eher überpriviligierten Familie, in dieser Art, verfilmenswert gewesen sind, bleibt zweifelhaft. Dennoch kann man dem Werk einen gewissen Charme abringen und Liebhaber solcher Filme werden ihn vielleicht etwas mehr schätzen als andere.

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Birti

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Inhalt (cinema.de):
Kein Wunder, dass der elfjährige Tommi (Ales­sandro Morace) sich gern auf dem Dach des Mietshauses versteckt: Die pubertierende Schwester will fummeln, Vater Renato (Regisseur Kim Rossi Stuart), ein jähzorniger Versager, fordert mehr Einsatz im Schwimmverein. Dann kreuzt auch noch die psychisch labile Mutter wieder auf…Das mehrfach prämierte, aber oft zu laute Drama rührt eher in den leisen Momenten. Der erstaunlich nuanciert spielende Morace trägt den ganzen Film auf seinen schmalen Schultern.

Fazit: Lärmig, aber der kleineMorace spielt großartig

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