Als das Meer verschwand
In My Father's Den (2004), NZ Laufzeit 126 Minuten, FSK 12, Thriller, Drama, Kinostart 30.11.2006
16 Bewertungen
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559 Bewertungen
24 Kommentare
Keine
von Brad McGann, mit Matthew Macfadyen und Miranda Otto
Der erfahrene und in der Welt herumgekommene Kriegsfotograf Paul kehrt nach dem Tod seines Vaters in sein Heimatdorf in Neuseeland zurück. Dort wird er mit gemischten Gefühlen von seiner Familie und den ehemaligen Freunden empfangen und mit einer Vergangenheit konfrontiert, die er 17 Jahre lang verdrängt hat. Celia, die 16jährige Tochter seiner Ex-Freundin, sucht die Nähe zu Paul, der für sie Freiheit, Wagemut und Individualität verkörpert. Wie Paul seinerzeit, zieht auch Celia sich gerne in die Hütte von Pauls Vater zurück, um sich dort in ein Leben außerhalb der provinziellen Enge hineinzuträumen. Zwischen Celia und Paul entwickelt sich eine außergewöhnliche Beziehung, die von deren Umfeld mit Argwohn und Misstrauen beäugt wird. Als Celia plötzlich verschwindet, wird Paul zum Hauptverdächtigen …
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Cast & Crew
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Brad McGann
-
Matthew Macfadyen
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Paul Prior
-
Miranda Otto
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Emily Barclay
-
Colin Moy
-
Jimmy Keen
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Jonathon
-
Jodie Rimmer
Regie
Schauspieler
-
Vicky Haughton
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Miss Seagar
-
Brad McGann
- Genre
- Thriller, Schicksalsdrama, Psychodrama, Familiendrama
- Ort
- Dorfleben, Neuseeland
- Handlung
- Bestattung, Bruder-Bruder-Beziehung, Dorfleben, Erstes Mal, Ex-Freundin, Familiengeschichte, Fluss, Heimat, Hütte, Jugendlicher, Jugendliebe, Keuschheit, Kriegsfotograf, Landleben, Lehrer, Lehrer-Schüler-Beziehung, Lernen und Lehren, Misshandlung, Onkel, Provinz, Rückkehr, Seelenverwandtschaft, Trauma, Unfalltod, Ungewollte Schwangerschaft, Vater-Sohn-Beziehung, Verdrängte Vergangenheit, Verlust der Mutter, Verlust des Vaters, Versehentlicher Mord
- Stimmung
- Berührend, Ernst, Spannend
- Mitmachen
- Wie gut passen diese Schlagworte? Stimm ab und hilf uns sie neu zu gewichten!
Drehbuch
Filmdetails Als das Meer verschwand
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Kritiken (4) — Film: Als das Meer verschwand
peter-noster: Mostly Movies
Kommentar löschenDrama mit intensiven interfamiliären Konflikten, daß einen wohldosierten Thrillertwist bietet. Trotz der Extremsituationen bleiben die komplexen Charaktere lebensnah und nachvollziehbar.
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Gnislew: Sneakfilm - Kino mal anders
Kommentar löschen"Als das Meer verschwand" ist nicht unbedingt das, was man einen einfachen Film nennen kann. Hat man als Zuschauer allerdings die Muse sich auf den Film einzulassen, wird man mit einem spannenden Drama belohnt.
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Mr Vincent Vega: Fünf Filmfreunde, gamona, D...
Kommentar löschen[...] "In My Father’s Den", die gleichnamige Verfilmung des Romans von Maurice Gee, ist einer der wenigen Ausnahmefälle, der diese Distanz nicht zu überschreiten, sondern zu wahren versucht, und dennoch die Oberfläche seiner Figuren auflöst, indem er sie in ihrer Beweglichkeit nicht einschränkt. McGann erweist sich als sorgfältiger Beobachter, der weder den Ton angeben noch aufdringlich Führung übernehmen muss, er blickt gemeinsam mit dem Zuschauer auf eine isolierte Gesellschaft, die sich gegen diesen Zustand schon lange nicht mehr zu Wehr setzen möchte, und die doch eigentlich gar nicht so anders ist, als es die allgemeine Betrachtung vom geographischen „Ende der Welt“ zu implizieren versucht – Wo das Ende ist, kann ein Anfang schließlich nicht fern sein, am Schluss dieser selbst zerstörerischen Familienchronik wird nur ein Neubeginn stehen, wenn sich all die Dämonen der Vergangenheit befeit haben. [...]
Kritik im Original 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Mr.Vengeance: Lost In Imagination
Kommentar löschenSensible, gefühlsstarke Mischung aus ComingOffAge, Krimi und Familiendrama. Der superbe Cast unterstützt nur noch, was Drehbuch und Soundtrack so energetisch beginnen. Echte Perle, vor allem weil Brad McGann dieses Jahr leider verstorben ist.
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Kommentare (20) — Film: Als das Meer verschwand
Kommentar schreibenMasterTNQ 2012/01/06 14:55:47
Kommentar löschen2 Stunden lang pure Langeweile und Dialoge, in denen in 5 Minuten vielleicht drei Worte gewechselt werden. Verdammt, können die langsam reden und verdammt, können die lange Pausen zwischen ihren Sätzen machen. Ich habe selten einen Film gesehen, bei dem es derart anstrengend war zuzuhören und wo ich mehr mit mir kämpfen musste, nicht sofort auszuschalten, weil ich mich zu Tode langweile.
Leider habe ich mich von den vielen Lobpreisungen auf Moviepilot blenden lassen. Spannend? Mitreißend? Überraschend? Genial? Kunstrasen beim Wachsen zuzusehen hat diese Beschreibungen mehr verdient als diese Schlaftablette. Die ach so tolle Wendung am Schluss konnte nach über eineinhalb Stunden Zeitlupengelaber auch nicht mehr wirklich zünden.
Also nee, tut mir leid für alle, die diesem Streifen etwas abgewinnen können, aber so etwas langweiliges habe ich echt noch nie gesehen. Und bevor jetzt wieder alle aus ihren Löchern gekrochen kommen und mir vorwerfen "Es muss ja nicht immer Action sein, mimimi, das ist eben ein ruhiger Film", möchte ich folgendes gesagt haben: Ich sehe mir liebend gerne auch ruhige Filme an, Filme die von der Atmosphäre und ihrer Story leben. Das hat mit fehlender Action gar nichts zu tun. Aber DAS hier ist nicht ruhig, das ist schon tot.
Fazit: Langweilig und mit 2 Stunden quälend langer Laufzeit einfach viel zu ausufernd. Ein Gnadenpunkt für die Auflösung am Ende, die den Film aber auch nicht mehr retten kann. Nur was für Leute mit sehr sehr starkem Geduldsfaden.
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Azazil 2012/01/06 19:55:53
Antwort löschenIch stimme der Wertung zwar absolut nicht zu, aber kanns gewissermaßen nachvollziehen. Man sollte sich auf einen sehr ruhigen Film einstellen.
horstkevin 2011/07/30 18:18:04
Kommentar löschenEin wirklich "fast" komplett gelungener Film. Die Darsteller sind 'ne Bank, wirklich glaubhafte und gute Darbietungen. Man muss sich auf diesen Film einlassen, sonst könnte man wirklich dazu geneigt sein, ihn vorzeitig ausmachen zu wollen. Es zieht sich ein wenig bis es wirklich zur Sache geht, doch dann wird man für das Warten stark entschädigt.
Leider habe ich auch noch 1-2 kleine Logikfehler ausmachen können, oder es wurde einfach nur sehr komisch umgesetzt. Aber darüber lässt sich getrost hinwegsehen und einen zu dem Schluss kommen: Ich habe einen sehr guten Film gesehen!
Denn eigentlich sind solche Psychodramen nicht mein Genre, doch dieses hat mich wirklich beeindruckt und weiß durch eine komplexe Story zu überzeugen.
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pellekraut007 2011/07/14 15:22:44
Kommentar löschenJa, grunz, das Meer verschwindet und alle rennen hinterher... aber manche halten kurz inne und denken sich: ja, jetzt sind aber schon ein paar 20 Minuten um und das zieht sich jetzt aber dann... doch, irgendwie. So erging es mir und ich hatte die Fernbedienung schon in der Hand, aber dann, kam dieser Film in Fahrt und das einzige, was mir, wie bei so vielen Storys, auf den Rüssel ging, waren die obligat "erfolgreichen" Figuren (Fotoreporterstar/ Schreibwunder). War das nötig? Für die Story? Naja, wahrscheinlich erhält nur der für Eigensinn und Mut den nötigen Respekt, der offiziell gewürdigt wird. Und auch die Handlung des Bruders, um seine Frau zu schützen... hm, da wäre mir mehr "Entsetzen" lieber gewesen. Ansonsten ist das Meer, das verschwindet, wie jeder andere Film, reine Geschmacksache. Man kann ihn kucken, ich muß es aber nicht nochmal. Mein Tipp für Neuseelandfilme, allerdings anderes Genre: Eagle vs. Shark. Aber vorsicht, is auch relativ! ;) So, jetzt hol ich mal mein Autorenschreibset und schreib mal was und schick mal was ein, zu einem Wettbewerb und wart mal ab, quieck! xD!
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JohnnyKee 2011/02/23 13:17:46
Kommentar löschen„One day, in a town on the edge of the world, the tide went out and never returned. The sea just left without warning.“
In einem kleinen Ort in Neuseeland: Der weltbekannte Fotograf Paul kehrt zu seinem Heimatort zurück um bei der Beerdigung seines Vaters beizuwohnen.
Bald schon freundet er sich mit der Schülerin Celia an da diese eine Bewundererin seiner Arbeit ist. Als Celia jedoch bald darauf spurlos verschwindet, denken alle Paul hätte damit etwas zu tun...
Als das Meer verschwand oder wohl eher In my Father‘s Den genannt ist ein Filmdrama und Thriller aus dem Jahre 2004 aus Neuseeland.
Der Film ist, für das Thema das er behandelt, ungewohnt ruhig und lässt sich genug Zeit.
Das ist jedoch nicht schlechtes !
Gerade diese Eigenschaften machen diesen Film zu einen der Besondersten seines Genres. Die erste Stunde sprudelt einfach nur von der Leinwandpräsenz der beiden Hauptdarsteller. Matthew Macfadyen als Paul begeistert und Newcomerin Emily Barcley als Ceila überrascht. Der Film nimmt sich genug Zeit die Charaktere und die interessante Handlung einzuführen. Fast schon wie die große Ruhe vor dem Sturm. Dem Zuschauer werden absichtlich falsche Fährten vorgelegt um ihn dann am Ende mit einem gewaltigen Tritt in den Schritt zu erschüttern. Begleitet wird das ganze von einem außergewöhnlich guten Soundtrack und Score.
Doch leider wird so vieles was man in der ersten Hälfte so gut dargestellt und aufgebaut hat in der zweiten Hälfte zerstört. Die Handlung ändert sich ab dem Verschwinden von Celia schlagartig. Das hätte fließender passieren müssen. Von diesem Zeitpunkt an ist auch das Handeln mancher Charaktere ein bisschen fragwürdig. Spannender wird der Film dann auf jeden Fall, aber die ganze herrliche schwelgerische, träumerische Atmosphäre der ersten Hälfte verschwindet dann vollkommen vom Erdboden.
Das Ende ist überraschend und erschütternd, aber für mich nicht unbedingt das Passendste. Die Nebendarsteller, wie Miranda Otto, versuchen mit ihren Darstellungen den Film noch ansprechender zu gestalten, was ihnen auch gelingt, aber es hätte ein wenig mehr Leinwandpräsenz auch nicht geschadet.
Fazit: In my Father‘s Den überrascht mit seiner, anfangs noch, ruhigen, schwelgerischen Atmosphäre. Wer aber denkt das bleibt so hat sich geschnitten !
Schlagartig driftet der Film in Richtung Thriller ab und schockiert mit den guten, aber für mich etwas unpassenden, Ende. Dennoch bietet der Film eine fantastische Atmosphäre und einen tollen Soundtrack. Und wem das Ende gefällt wird von dem Film einfach nur begeistert sein. Ich kann den Film nur jeden empfehlen der einen etwas anderen, besonderen Drama-Thriller erleben will.
„I'd rather be a no-one somewhere, than a someone nowhere.“
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benharbour 2011/02/10 22:27:37
Kommentar löschenAls das Meer verschwand ist von Anfang an ein spannendes Drama, das in seinem Verlauf zwar viele Rätsel aufgibt, die sich dann aber nach und nach alle wiederlegen. Man könnte es sogar als Film der aus vielen Puzzelteilen besteht bezeichnen. Gutes Beispiel dafür ist der ständige Wechsel zwischen Vergangenheit und Gegenwart, die in manchen Szenen nicht sofort zu unterscheiden ist. Das ist aber nur ein halber Kritikpunkt, da der Film trotz seiner angehauchten Unübersichtlichkeit zum nachdenken anregt, sowohl während als auch nach dem Film.
Überzeugend, 8,5/10!
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Jamish 2012/02/18 18:09:11
Antwort löschenvon Anfang an spannend? Welchen Film genau hast du gesehen? :D
Nerwus 2010/10/11 15:02:09
Kommentar löschenEine spannende Geschichte, sehr gut umgesetzt, sehr nette Charaktere. Sehr emotional und mitreißend bis zur letzten Minute.
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Miike 2010/07/31 12:02:18
Kommentar löschenEin beeindruckender Streifen von Brad Mc Gann, der einen bis zum Schluss fesselt in seiner Erzählstruktur und in seiner Erzählform. Die Melancholie und Einsamkeit am Ende der Welt in einem der wohl schönsten Länder dieses Globus wird wunderbar eingefangen und wiedergegeben. Brad Mc Gann führt die Schauspieler wie ein guter Dirigent der den Takt vorgibt, den Protagonisten lässt er genügend Spielraum um die Rolle voll und ganz auszufüllen. Die Geschichte wird als Puzzle verpackt, was ich besonders schön fand, den das Leben von Paul Prior ist ein reines Puzzle, viele Stücke sind verloren gegangen einige waren am falschen Platz (seine Erinnerungen sind teils trügerisch oder verfälscht) und fügen sich erst zum Finale in ein komplettes bild zusammen (Das Gleiche Gefühl habe ich am Ende gehabt). Es ist eine Story von Liebe und Hass, von Fernweh und absoluter Abgeschiedenheit, die Verstrickungen und der Umschwung von einem ruhigen Drama zu Beginn, hin zu einem mitreißendem Thriller ist schon der Perfektion nahe. Und alle schwiegen als das Meer verschwand....
Ein absolutes Muss für Fans von intelligent erzählten packenden Geschichten.
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Nayuma 2009/11/22 11:48:33
Kommentar löschenAn diesem Film ist wirklich alles perfekt! Obwohl er melancholisch ist, ist er nicht erdrückend. Obwohl es um Teenager geht, ist er nicht kindisch. Jede Szene ist irgendwie faszinierend und die ganze Geschichte erst... Oh und der Soundtrack ist auch nicht zu verachten. Es gibt wenige Filme, die den Spannungsbogen bis zum Schluss halten können. Dieser schafft es auf jeden Fall. Wer von dem Titel einen seichten kitschigen Film erwartet, der liegt völlig falsch! Anschauen, aber sofort! :D
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MartinAusBerlin 2009/11/14 01:07:33
Kommentar löschenAls ich den Klappentext las fand ich den beschriebenen Inhalt zwar interessant, aber hätte eher schwere Kost erwartet. Dem war aber nicht so. Die Erzählweise ist gut und die Geschichte ist spannend bis zum Schluss.
Unbedingt ansehen!
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willy50 2009/11/03 18:44:33
Kommentar löschenEin wunderbarer Film, Unbedingt ansehen !
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Fritzi Foppel 2009/10/25 05:22:12
Kommentar löschenEin kleiner aber sehr feiner Film mit einem grandios inszenierten Aha-Erlebnis zum Ende wie man das sonst nur von Shyamalan (The Sixth Sense, The Village) gewohnt ist. In Ruhe,mit Liebe zum Detail und spannend erzählt.
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annaberlin 2009/10/02 15:49:48
Kommentar löschenGnz schön verworren und überfrachtet. Hatte wohl zu hohe Erwartungen...
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cannibal83 2009/05/18 23:28:34
Kommentar löschenEin kleiner Film aus Neuseeland der den Übergang vom Drama zum Krimi, selten intelligent und gekonnt meistert. Wobei ich denke das dass Krimi-Element in "Als das Meer verschwand" am besten funktioniert. Die Story lockt den Zuschauer recht schnell auf eine falsche Fährte und nutzt das geschickt zu einem äusserst überraschenden Ende. Daneben überzeugt auch die Darstellerriege mit makellosen Leistungen.
Es gibt defintiv zu wenige solcher Filme...
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Kubrick_obscura 2009/05/06 12:45:56
Kommentar löschenEin kleine Filmperle aus Neuseeland mit anspruchsvoller Erzählstruktur, einer sehr guten Kamera und glaubwürdigen Figuren.
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emily 2009/04/08 16:08:42
Kommentar löschenEin toller Film von der anderen Seite der Erdkugel. Der Film fängt langsam an und man legt sich in der Erwartung eines ruhigen Familiendramas bequem in den Sessel zurück, bis in der 2. Hälfte auf einmal die Protagonisten verschwindet und sich der Film von einem Drama zu einem Krimi wandelt, der mich vor Spannung und Erwartung auf meinem Sessel tatsächlich zum Kribbeln gebracht hat.
Ständig fragt man sich, wer zu wem gehört, ob die Hauptdarstellerin nun tot ist und wenn ja, wer sie umgebracht hat und weshalb.
Als endlich das erlösende Finale eingeläutet wurde, bot es dem Zuschauer ein überraschendes Ende.
Der Film lebt vor allen Dingen von seinen guten Schauspielern und der verschachtelten Erzählweise, so springt der Film ständig in den Zeiten hin und her, wirft dem Zuschauer immer neue Lösungsansätze hin und steigert so die Spannung ins unermessliche.
Wunderbar ist auch die melancholische Kurzgeschichte der Protagonistin, diese begleitet einen durch den immer wieder eingestreuten Off-Ton den ganzen Film lang. Ein wunderbares Stilmittel, das die traurige Grundstimmung des Films perfekt unterstützt.
Den Soundtrack find ich auch noch erwähnenswert, vor allen Dingen das Patti Smith Lied, das auch Teil der Geschichte ist, fand ich schön.
Alles in allem ein rundum stimmiger Film, den ich mir bestimmt noch ein zweites Mal angucke.
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flimmy 2009/02/06 18:31:56
Kommentar löschenIch habe immer wieder überlegt, warum mich gerade dieser Film so anspricht. Die Geschichte, die erzählt wird, ist letztlich mehrfach erzählt worden...Es ist die Atmosphäre, die dieser Film erschafft, die Ruhe, die er ausstrahlt und die Zeit, die er sich lassen kann und muß. Der weltreisende Kriegsberichterstatter, der zur Beerdigung seines Vaters in seine neuseeländische Heimatprovinz zurückkehrt, auch weil er nach langer Flucht seiner Herkunft eine neue Chance einräumen möchte. Letztlich aber in dieser großen stillen Landschaft nur die schlecht verdeckten, ebenso nahezu lautlosen Grausamkeiten seiner Jugend findet. Aus dem grausamen Tösen der Kriege dieser Welt in die grausame provinzielle Erstarrung.
Die Story bietet eine Vielzahl mehrschichtiger Symbole an, die ihre Zeit zur Entfaltung bekommen. Ich mag Filme, die parallel viele Geschichten erzählen...und das, ohne aufdringlich zu werden.
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Tyler__Durden 2008/12/20 18:43:36
Kommentar löschenSehr schöner und natürlich auch guter Film über das Thema Verlust welcher nicht mit teuren Effekten protzen muss sondern durch seine Simplizität und seine Ruhe überzeugt. Deswegen ist er wohl so wirkungsvoll, spannend und Emotional. Die Tatsache das ich im Vorhinein nichts über den Film wusste und er mich dann so mitnahm überraschte mich dann schon gewaltig. Mit wunderschönen Bildern und starker Besetzung bahnt sich dieses Ausnahme Drama vom langsamen Anfang zum Mittelpunkt wo der Film eine scharfe Rechtskurve einlegt um zum Thriller zu werden nur um einem dann am Ende per Vollbremsung das Herz auszureißen. Alles passt zusammen wie die Zahnräder einer Uhr. Ein Film der leider nicht die Aufmerksamkeit bekommt die er verdient, Schade.
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8martin 2008/12/18 19:01:16
Kommentar löschenWer kann schon ahnen, dass sich hinter so einem lyrischen Titel ein Familiendrama verbirgt? Das als Rahmenhandlung dienende Märchen “The Day the Tide Went Away“ ist eine Kurzgeschichte, die Celia für einen Wettbewerb eingereicht hat. Auch der Originaltitel des Films ist nicht schlecht: “In meines Vaters Höhle“. Denn in dieser abgelegenen Behausung spielt sich der eigentliche Auslöser der Tragödie ab.
Über weite Strecken meint der Zuschauer zu wissen, wer der Vater von Celia ist. Geschickt werden immer wieder kleine Beweisstücke und Randbemerkungen eingestreut, die das belegen. Ganz nebenbei sieht man außerdem noch die Auswirkungen einer keinesfalls vorurteilsfreien Gemeinde.
In der mosaikartigen Erzählstruktur liegt der eine Grund für die Spannung – man ist oft nur einen Satz von der Aufklärung entfernt - der andere ist die völlig überraschende Wende, die noch mehrere Details enthält, die man gesehen hat, ohne sie zu verstehen. So ist es kein Fehler, sich diesen Film zweimal anzuschauen.
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goretronic 2008/01/20 23:14:37
Kommentar löschenAh, hab ihn wieder gefunden. Hab ihn mir letztens aus der Videothek ausgeliehen gehabt und fand ihn einfach wunderbar. Diese Story hat mich irgendwie mitgerissen, so schön ruhig und teilweise melancholisch. Konnt mir nur den Namen nicht merken.
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Tenzing 2007/08/19 20:38:33
Kommentar löschenEin ruhiger Film von der anderen Seite der Welt, der in seinem Fortgang immer mehr Geschwindigkeit aufnimmt und am Ende eine spannende Geschichte wird. Und das Mädchen vom Lande zu sehen, wie es als Kaffee einen "Macchito" bestellt, ist allerliebst...
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