Altiplano

Altiplano (2009), BE/DE/NL
Laufzeit 106 Minuten, FSK 12, Drama, Kinostart 24.06.2010

admin edit edit group memberships sweep cache
7.2 Kritiker
2 Bewertungen
Skala 0 bis 10
- Community
7 Bewertungen
3 Kommentare
Diesen Film bewerten
Bewertung löschen
noch nicht bewertet

von Jessica Hope Woodworth und Peter Brosens, mit Magaly Solier und Jasmin Tabatabai

Die gefeierte Kriegsfotografin Grace gibt nach einem schrecklichen Vorfall in Bagdad ihren Beruf auf. Ihr Mann Max arbeitet als Arzt in den Hochanden. Als er plötzlich unter ungeklärten Umständen in dem abgelegenen Dorf Turubamba stirbt, beschließt Grace, in die Anden zu reisen. Eine Quecksilberkontaminierung, ausgelöst durch Minenarbeiten scheint die Ursache. In Turubamba lebt auch die junge Saturnina, die ihren Verlobten durch die Quecksilbervergiftung verliert. Saturnina kämpft mit allen Mitteln gegen die Unterdrückung der Ausbeuter und für die Rechte Ihres Volkes. In den Hochanden gelingt es Grace schließlich, ihr Trauma zu bewältigen, die Ursachen eines bis dahin unbekannten Krieges zwischen der Bevölkerung und den Quecksilberminen aufzudecken und ihr Gespür für die Fotografie wieder zu entdecken.

HandlungDie gefeierte Kriegsfotografin Grace (Jasmin Tabatabai), gibt nach einem schrecklichen Vorfall in Bagdad ihren Beruf auf. Ihr Mann Max arbeitet als Arzt in den Hochanden. Als er plötzlich unter ungeklärten Umständen in dem abgelegenen Dorf Turubamba stirbt, beschließt Grace in die Anden zu reisen. Eine Quecksilberkontaminierung, ausgelöst durch Minenarbeiten, scheint die Ursache. In Turubamba lebt auch die junge Saturnina (Magaly Solier), die ihren Verlobten durch die Quecksilbervergiftung verliert. Saturnina kämpft mit allen Mitteln gegen die Unterdrückung der Ausbeuter und für die Rechte Ihres Volkes. In den Hochanden gelingt es Grace schließlich ihr Trauma zu bewältigen, die Ursachen eines bis dahin unbekannten Krieges zwischen der Bevölkerung und den Quecksilberminen aufzudecken und ihr Gespür für die Fotografie wieder zu entdecken.

Weiterführende Informationen
Altiplano auf moviepilot.de
Altiplano auf film-zeit.de
Altiplano – Trailer auf film-zeit.de

  • 37795279001_1045483733001_altiplano-box-cover-poster-thumb-square
  • Altiplano - Bild 4000502
  • Altiplano - Bild 4000515
  • Altiplano - Bild 4000528
  • Altiplano - Bild 4000541

Mehr Bilder (23) und Videos (2) zu Altiplano


Cast & Crew


Kritiken (2) — Film: Altiplano

Jürgen Kiontke: Jungle World, ai-Journal, K...

Kommentar löschen
8.0Ausgezeichnet

„Altiplano“ ist in seiner Bildgestaltung und Grundstruktur überbordend gewaltig. Weil Brosens/Woodworth das Grundprinzip von Fluss und Stillstand in all seinen Emanationen auf die Leinwand zu bringen gedenken: Rennen gegen Liegen, Standfotografie gegen Film, Farben und Masken gegen die Öde, Gegenwart gegen Vergangenheit, Schreie gegen die Stummheit, Mensch gegen Maschine. Es tritt das Bewegte gegen das Starre an, und das in jeder Szene aufs Neue. Immer wieder hält dieser Film an, um seinen Einstellungen ihre notwendige Eigendynamik zu geben. Mit den Mitteln des Theaters und der bildenden Kunst wird gearbeitet, dass einem schwindelig werden mag: Die Dorfbevölkerung staffiert sich selbst mit bunten Farben, den Insignien der Kirche und der Landschaft aus und flankiert ihre Hauptfiguren mit Spalieren aus Tuch. Saturnina/Magaly Solier, die im Blumenbett liegt, das stumm schreiende Gesicht vor der leer gefegten Landschaft oder gar in Kontrast zu den Schwarzweiß-Erinnerungen der Kriegsreporterin.
„Altiplano“ ist durchaus als cineastische Grenzerfahrung zu rezipieren - auf über 40 Filmfestivals war man ebenfalls dieser Meinung. Die Regisseure sagen, ihnen fehle am heutigen Kino oft das Geheimnisvolle.
Ihren eigenen Film können sie nicht gemeint haben.

Kritik im Original Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Dirk Lüneberg: Stadtmagazin [030], film.de...

Kommentar löschen
6.5Ganz gut

Sie sind ein ungewöhnliches Doppel, die Amerikanerin Jessica Woodworth und der Belgier Peter Brosens: Nicht zum ersten Mal teilen sie sich wie hier die Regieaufgaben. Bereits mit ihrer letzten, gemeinsamen Regiearbeit „Khadak“ wurden sie mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, unter anderem bei den Filmfestspielen in Venedig. Anspruchsvolles Kino mit Neigung zum Experimentellen serviert das Duo auch diesmal, indem es mehrere verschiedene Erzählstränge geschickt zu einem surreal-poetischen Ganzen verknüpft.

Kritik im Original Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten


Kommentare

Kommentar schreiben
Sortierung

SirPhillis

Kommentar löschen
Bewertung4.0Uninteressant

Ganz tolle Bilder, ein paar witzige Ideen, aber leider auch gaaanz langatmig, so dass man sich fast überlegt ob man mit der Zeit nicht doch lieber etwas anderes anfangen will.....

bedenklich? 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Kommentar schreiben