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Am Ende eines viel zu kurzen Tages - Kritik
DE/IE 2011 Laufzeit 97 Minuten, FSK 12, Drama, Kinostart 30.08.2012
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Kritiken (11) — Film: Am Ende eines viel zu kurzen Tages
Günter H. Jekubzik: Filmtabs.de Günter H. Jekubzik: Filmtabs.de
Kommentar löschenSuper gespielt, behandelt Am Ende eines viel zu kurzen Tages ohne Klischees den schwierigen Umgang mit Krankheit und Tod.
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P. Bühler: Berliner Zeitung, fluter P. Bühler: Berliner Zeitung, fluter
Kommentar löschenAm Ende eines viel zu kurzen Tages ist ein ungewöhnliches Jugenddrama über Krebs, das vor allem optisch überzeugt: Die Integration der Comicelemente ist hervorragend gelungen.
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Gaby Sikorski: Programmkino Gaby Sikorski: Programmkino
Kommentar löschenAm Ende eines viel zu kurzen Tages ist eine vollkommen unpathetische, witzige Jugendgeschichte, die hoffentlich auch ein jüngeres Publikum anspricht. Als sympathischer, bewegender Film mit literarischen Qualitäten und als rotzfreche Jugendgeschichte vor einem sehr ernsten Hintergrund.
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Thomas Engel: programmkino.de Thomas Engel: programmkino.de
Kommentar löschenAm Ende eines viel zu kurzen Tages ist eine anrührende, Mitgefühl hervorrufende, durch seine Comic-Einlagen sogar „moderne“, überzeugend gelungene Jugendroman-Verfilmung.
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Britta Schmeis: Stern Britta Schmeis: Stern
Kommentar löschenGrandios integriert Ian Fitz Gibbon darin die Comic-Sequenzen im Stile der klassischen Artworks. Diese Szenen voller Gewalt und Sex um den Superhero, der begehrenswert, aber selbst unfähig ist zu lieben, spiegelt die Gefühlswelt des pubertären Don.
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Julia Binder: Bayerischer Rundfunk Julia Binder: Bayerischer Rundfunk
Kommentar löschenAm Ende eines viel zu kurzen Tages ist mal wieder eine Komödie über Krebs. Ergreifend, keine leichte Kost, aber dank überzeugender Schauspieler und einer sehr positiven Einstellung zum Leben sehenswert. Für Jugendliche ebenso zu empfehlen wie für ihre Eltern.
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Esther Buss: Film-dienst Esther Buss: Film-dienst
Kommentar löschenDramaturgisch ist Am Ende eines viel zu kurzen Tages eine ziemlich holprige Angelegenheit. [...] Zu oft springt die Geschichte von einer dramatischen Situation zur nächsten, so dass sich bis zum Ende kein Erzählfluss oder Rhythmus einstellt.
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José Garcia: Textezumfilm
Kommentar löschen„Am Ende eines viel zu kurzen Tages“ lebt größtenteils von der authentischen Darstellung des Jungschauspielers Thomas Brodie-Sangster, der die Entwicklung vom zynischen Jungen, der auf alle und alles wütend ist, zum sensiblen, liebensbedürftigen jungen Mann, der am Ende mit seinen Eltern und mit sich selbst ins Reine kommt, glaubwürdig darstellt. Andy Serkis, bislang durch seine Rollen in der Motion-Capture-Technik bekannt, insbesondere als Gollum in Peter Jacksons „Herr der Ringe“-Verfilmung oder als Kapitän Haddock in „Die Abenteuer von Tim und Struppi: Das Geheimnis der Einhorn“, gelingt der richtige Ton in der Beziehung zu seinem Patienten, indem er mit den Klischees des Psychologen spielt. Die schönen Bilder Dublins mildern die Schwere einer Geschichte, die den Zuschauer trotz ihres Ausgangs nicht ohne Hoffnung zurücklässt.
„Am Ende eines viel zu kurzen Tages“ handelt eigentlich nicht von der Krankheit und ihrem unausweichlichen Verlauf, sondern vom Erwachsenwerden in einer Extremsituation und vom Wert des Lebens, den Donald in den Gesprächen mit dem Therapeuten, vor allem aber auch in der aufkeimenden Liebe zu seiner Mitschülerin Shelly erfährt. Ähnlich Eric Emmanuel Schmitts „Oskar und die Dame in Rosa“ führt die Auseinandersetzung mit einer schrecklichen Tatsache, dem Sterben eines jungen Menschen, zur Reflexion über dramatische Themen um Liebe, Tod und Verlust. Mit „Oskar und die Dame in Rosa“ hat FitzGibbons Film außerdem die Eleganz und Leichtigkeit gemeinsam, die aus der Literaturvorlage und aus einer Inszenierung stammt, die das Gleichgewicht zwischen Ernst und Leichtigkeit durchgängig hält.
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Annekatrin Liebisch: Radio Köln Annekatrin Liebisch: Radio Köln
Kommentar löschenDas Drama Am Ende eines viel zu kurzen Tages schafft es, dem Tod seinen Schrecken zu nehmen, ohne ihn zu verharmlosen.
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Marco Albini : Outnow Marco Albini : Outnow
Kommentar löschenWas ein tolles, feinfühliges Drama um die erste Liebe und den Tod hätte werden zu können, wird leider mit der Schnapsidee, die versteckte kämpferische Seele des Krebskranken anhand eines fiktiven Superhelden aufzuzeigen und den Krebs als manischen Comic-Bösewicht darzustellen, ein wenig nach unten gezogen.
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Noel Murray: The Onion (A.V. Club) Noel Murray: The Onion (A.V. Club)
Kommentar löschenFitzgibbon und McCarten ist es gelungen, Krebs in eine Liebesgeschichte unter Teenagern zu integrieren, aber in deren Verlauf haben sie ihr etwas von dem notwendigen Schmerz geraubt.
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Kommentare (4) — Film: Am Ende eines viel zu kurzen Tages
Laserdance Sat, 11 May 2013 14:33:13 -0000
Kommentar löschenAlso der Film ging trotz der Vorhersage gar nicht. Diese Comic Szenen waren einfach nicht mein fall. Das Thema mit dem Krebs ist auch nicht gerade neu und gab es auch schon x mal.
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sweetForgiveness Mon, 10 Sep 2012 09:22:02 -0000
Kommentar löschenSo here we go...der stolze 1000. Film!
"Death always wins." - Sneak-Nachschau in OmU!
DEATH OF A SUPERHERO ist einer dieser Filme bei dem ich schon in den ersten Sekunden des Trailers wusste, diesen Film will ich sehen und das am besten sofort! Um so ärgerlicher war es, dass er in der Sneak lief während ich im Urlaub war. Da unser Kino aber nicht so gemein ist mir die englische Fassung vorzuenthalten gab es gestern noch eine Vorführung in englischer Sprache, juhu!
Ein Junge sitzt auf einer Parkbank. Er hat keine Haare mehr am Körper und verdeckt dies durch einen grauen Kaputzenpullover. Hinter ihm: das Meer, welches genau so trüb wirkt wie der Morgen, dazwischen nur ein Eisenzaun. Die fünfte Stange von links ist verbogen. Vor dem Jungen: Zuggleise. Er richtet sich auf stellt sich an die Zuggleise. Ein Zug rauscht vorbei. Der Junge ist verschwunden.
Donald hat ein Talent! Donald hat große Angst! Donald hat Krebs!
Doch es ist nicht der Krebs der ihm Angst bereitet, sondern das Wissen, dass er nicht selbst entscheiden kann wann er stirbt, doch das versucht er zu ändern und setzt sich immer wieder waghalsigen Aktionen aus.
In seinem Kopf ist er Superheld, das Personal im Krankenhaus und der Krebs sind seine Feinde, und die Szenarien bringt er aufs Papier. Er zeichnet Comicfiguren, die wunderbar in den Film mit aufgenommen werden und ihm zu etwas besonderem machen.
Thomas Brodie-Sangster spielt herausragend und berührt den Zuschauer auf eine ganz besondere weise, mit "seiner" Geschichte. Auch sein "Todestherapeut" Andy Serkis ist grandios, auch mal ohne tierische Ader, sondern einfach ganz schlicht. Dieses Duo in Kombination mit den Nebendarstellern, fordern den Film genauso wie die Comicelemente. Die Story allerdings hingt hier und da ein bisschen, da sie nicht wirklich so originell ist wie man sich es doch wünscht. Trotzdem schafft DEATH OF A SUPERHERO genau das, was ich von ihm erwartet habe. Er berührt mich, trifft mich im Herzen und lässt mich nicht mehr los.
"I'm going to be here and...."
bedenklich? 25 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 11 Antworten
Punsha Mon, 10 Sep 2012 10:32:39 -0000
Antwort löschenGlückwunsch zum Jubiläum! :)
Martin Jurgeluks Mon, 10 Sep 2012 19:18:41 -0000
Antwort löschenglückwunsch :)
redwhite Mon, 10 Sep 2012 19:42:05 -0000
Antwort löschenWahnsinn der 1000. Auch meinen Glückwunsch! Ich bin letztens bei meinem "nur" 500. hier schon im Kreis gesprungen ;).
Joeyjoejoe17 Mon, 10 Sep 2012 21:04:55 -0000
Antwort löschenVorhin gesehen. Wirklich ein sehr schöner Film! Hat mich persönlich leider nicht ganz so stark berührt und die Handlung arbeitet mit dem ein oder anderem Klischee zu viel, aber in der Summe ein wunderschönes Drama.
Und Glückwunsch zur 1000 ;)
sweetForgiveness Mon, 10 Sep 2012 21:27:15 -0000
Antwort löschen@Joey: Ich muss auch zugeben er hätte wahrscheinlich nur eine 7 bekommen wenn mein Begleiter nicht so davon geschwärmt hätte und mir alles positive aufgezählt hat, dass ich nicht ignorieren konnte ;)
Joeyjoejoe17 Mon, 10 Sep 2012 21:35:23 -0000
Antwort löschenGenügend positves hatte er ja auch, besonders die Comiceinlagen.
Aber mir wurde z.B. die Freundschaft zwischen dem Psychater und Donald zu oberflächlich beleuchtet, eine Szene mehr hätte ich mir gewünscht.
Und Dons Love Interest war Stangenware (also der Verlauf der Beziehung, ihre Figur war sympathisch)
Und das Ende, so schön es auch war, wirft bei mir ein paar Fragen auf. (SPOILER) In der letzten Comicsequenz scheint es mir so, dass der Superheld (=Donald) den Bösewicht The Glove (=der Krebs) besiegt (vor allem zu erkennen, dass einmal The Glove vaporisiert wird und zweitens dieser recht erstaunt über das ist, was passiert. Aber die letzte Einstellung von Don auf dem Krankenbett in grellweißem Licht gehüllt und sein letzter Atemzug deuten auf das Gegenteil hin. Ist er jetzt gestorben oder nicht?
sweetForgiveness Mon, 10 Sep 2012 21:37:48 -0000
Antwort löschen@Joey: Der Superheld hat ja sozusagen alles Böse besiegt und das war ja auch immer sein Wunsch trotzdem hat er es in der Realität nicht geschafft, so hab ich das halt gedeutet...obs richtig ist...keine Ahnung
Joeyjoejoe17 Mon, 10 Sep 2012 21:40:57 -0000
Antwort löschenAlso ist der Comicstrip am Ende nur sein Wunschdenken, mit dem er dann beruhigt von dannen ziehen kann.
Es ist halt komisch, dass den ganzen Film über die Comics die Realität widergespiegelt haben, nur am Schluss scheinbar nicht. Ist etwas inkonsequent wie ich finde, aber dann wiederum auch schön symbolisch.
War auf jeden Fall ein schöner Schluss.
fl-ad Wed, 12 Sep 2012 00:58:26 -0000
Antwort löschen[SPOILER] The Glove ist nicht so richtig der Krebs, sondern die Angst vor dem Tod. Ganz schön zu sehen, als der Don aufschneidet. Und die Angst besiegt er ja gegen Ende des Films. Also so habe ich das verstanden.
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Joeyjoejoe17 Wed, 12 Sep 2012 05:04:24 -0000
Antwort löschenOkay, das ergibt dann natürlich Sinn und wertet das Ende ungemein auf :)
fl-ad Wed, 12 Sep 2012 06:09:13 -0000
Antwort löschenMüsste man dann nochmal unter dem Aspekt gucken, ob das auch durchgängig Sinn macht, aber in der letzten Comicszene hatte ich das so verstanden..
A-Wax Mon, 03 Sep 2012 14:08:40 -0000
Kommentar löschenEine Vorhersage von 10 verheißt ja schon mal einiges. Bin mal gespannt.....
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AddictedToIan Wed, 05 Sep 2012 13:44:19 -0000
Antwort löschenhab ich auch, bezweifle nur stark, dass es zutreffen wird.
*frenzy_punk<3 Sat, 08 Sep 2012 18:47:14 -0000
Antwort löschenDie Vorhersage habe ich auch. Da bin ich aber mal gespannt.
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-={(TATANKA)}=- Thu, 27 Sep 2012 07:12:09 -0000
Antwort löschenBei mir auch. Nur interessiert mich die Beschreibung schon mal gar nicht...!
JonnyvsSherlock Mon, 06 May 2013 18:52:15 -0000
Antwort löschenHabe immerhin eine Vorraussage von 9, was nicht oft vorkommt. Mein Interesse ist auf jeden Fall geweckt!
fl-ad Wed, 15 Aug 2012 00:06:35 -0000
Kommentar löschenWirklich wirklich ein toller Film. Die Story zwischen den Welten aus Donalds Krankheit und Fantasie ist nicht nur mitreißend, sondern auch so umgesetzt. Die eingeschobenen Comicelemente haben großen Anteil daran und ich kann mich nur an ganz wenige Filme erinnern, wo Comic- und Realwelt so perfekt umgesetzt sind - inklusive der Elemente, wo die Welten sich berühren. Wie Donald zwischen Rebellion, Lebenlust und Todesangst schwankt ist hier so grandios dargestellt, dass man diesen Film nur jedem ans Herz legen kann, der abseits vom Mainstream sein Glück sucht.
Der Soundtrack gehört zum Besten was ich seit langem gehört habe - schnell und hart oder sanft und nachdenklich, jenachdem was die Bilder gerade vorgeben. Mir gefiel auch der sanfte Part besser, gerade das Lied im Abspann.
Also da kann Ted noch so witzig und Starbuck noch so nicht-hollywoodmäßig gewesen sein: wegen der kleinen, unbedeutenden Perlen wie DEATH TO A SUPERHERO gehe ich jede Woche in die Sneak!
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