Amelia
Amelia (2009), US Laufzeit 112 Minuten, FSK 0, Drama, Kinostart 17.06.2010
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75 Bewertungen
13 Kommentare
Keine
von Mira Nair, mit Hilary Swank und Richard Gere
Amelia Earhart ist eine legendäre Fliegerin und das schillernde Symbol für den amerikanischen Freiheitstraum. Ihre fliegerische Triumphe und ihr kometenhafter Aufstieg zu Ruhm und Anerkennung in einer von Männern dominierten Welt werden immer wieder durch ihre stürmische Beziehung zu George Putnam, ihren Geschäftspartner, Verleger und Liebhaber, voran getrieben. Der gemeinsame Ehrgeiz, die gegenseitige Bewunderung und letztendlich ihre große Liebe zueinander kann nicht einmal durch ihre kurze, aber heftige Affäre mit Gene Vidal auseinanderbrechen. Mit der Unterstützung von Putnam, den sie schließlich heiratet, stürmt Earhart von Rekord zu Rekord: sie ist u.a. die erste Pilotin, die den Atlantik im Alleinflug überquert. Als Vorbild und Idol junger Frauen wird sie verehrt und avanciert zu eine der bekanntesten Amerikanerinnen ihrer Zeit. Noch heute ranken sich Spekulationen und Gerüchte über ihr Schicksal: Earhart und ihr Navigator Fred Noonan verschwinden 1937 unter mysteriösen Umständen bei dem Versuch einer ersten Weltumrundung entlang des Äquators. Neben dem sehr wahrscheinlichen Absturz über dem Südpazifik (trotz unzähliger Expeditionen wurde das Flugzeugwrack ihrer Lookhead Electra bis heute nicht gefunden) kursieren Gerüchte, sie habe sich der Öffentlichkeit entziehen wollen und sich durch den fingierten Absturz auf eine einsame Insel zurückgezogen.
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Cast & Crew
- Genre
- Biopic, Drama
- Zeit
- 1937
- Ort
- Flugzeug, Pazifik, Vereinigte Staaten von Amerika
- Handlung
- Ehemann, Ehemann-Ehefrau-Beziehung, Emanzipation, Fliegen, Flugmanöver, Flugzeugabsturz, Gerücht, Historische Person, Insel, List, Mut, Pazifik, Pilot, Rolle der Frau, Starke Frau, Suche nach vermisster Person, Vorbild, Weltreise, verschollenes Flugzeug
- Stimmung
- Berührend, Spannend, Traurig
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Kritiken (8) — Film: Amelia
Dietmar Kesten: Filmmag.de
Kommentar löschen[...] Das Ganze ist wie aus einem Kitschroman auf die Leinwand gebracht. Der Unterhaltungswert ist relativ gering. Es gibt keine Tiefe, sondern nur Oberfläche. Das Zwischenmenschlich wird strikt ausgeblendet. Einige schöne Luftaufnahmen versöhnen etwas. [...]
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Kirsten Liese: BR Online, WDR3, Darmstädte... Kirsten Liese: BR Online, WDR3, Darmstädte...
Kommentar löschenViele Kritiker gehen mit diesem Biopic, das entgegen hoher Erwartungen bei der Oscar-Verleihung leer ausging, hart ins Gericht. Das hat der Film nicht verdient.
Gewiss - ein vielschichtiges Porträt der schillernden Luftfahrtlegende Earhart ist „Amelia“ nicht. Gemessen an anderen weitaus flacheren Produktionen aus der Traumfabrik aber ist dies gleichwohl ein sehenswertes, kurzweiliges, glaubwürdiges Porträt einer Frau. Die Faszination, die von Amelia Earthart ausgegangen sein muss, vermittelt sich. Das Interesse ist geweckt, mehr über diese ungewöhnliche Frau erfahren zu wollen.
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Elisabeth Maurer
Kommentar löschen...Wenn sich Amelia Schwierigkeiten in den Weg stellten, wurden diese schon sofort danach gelöst. Nichts scheint ihr wirklich Probleme zu bereiten. Dies mag ihrer wohl auch in der Realität durchgreifenden und selbstbewußten Art geschuldet sein, doch bewirkt es Langeweile beim Zuschauer. Auch hilft es nicht, sich in die dargestellte Figur hineinzudenken. Sämtlich Probleme, auch den Betrug ihres Ehemanns, werden in wenigen Worten, wenn überhaupt, beigelegt. Um dem Zuschauer Amelias Persönlichkeit und ihre Passion näherzubringen, scheint sich Nair hauptsächlich auf die Voice-overs zu verlassen. Diese bestehen allerdings vor allem aus floskelartigen Bemerkungen über die Freiheit beim Fliegen, ihren Wunsch in fremde Welten vorzudringen und so weiter. Vielleicht basieren die Kommentare auf wirklichen Aussagen Earharts, doch der Film arbeitet sonst ja gerade daran, Zweifel beim Zuschauer zu wecken, was Amelias Vermarktung betrifft. Daher ist es fraglich, wieviel Wahrheit und Aussagekraft wirklich in diesen Texten steckt. Insgesamt wirkt der Film leider über weite Strecken wie eine der kitschigen Werbekampagnen, für die Amelia sich widerstrebend hingab, um ihre Vorhaben zu finanzieren. ....
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Gebhard Hölzl : br-online Gebhard Hölzl : br-online
Kommentar löschenEin guter Stoff für großes Kino. Und mit der zweifachen Oscar-Preisträgerin Hilary Swank, die der Titelheldin verblüffend ähnlich sieht, auch ideal besetzt. Dazu Berufs-Charmeur Richard Gere als ihr Ehemann und Brit-Beau Ewan McGregor als ihr Liebhaber – da kann eigentlich nichts schief gehen. Möchte man meinen. Doch leider bleibt Regisseurin Nair nur an der Oberfläche, bildet ab, interessiert sich mehr für Atmosphäre und Lokalkolorit der 30er-Jahre, weniger fürs Innenleben ihrer Heldin. [...] Story und Plot bleiben formelhaft, die Psychologie der Figuren wird nicht vertieft, deren Interaktion beschränkt sich auf Floskeln. Warum sie fliegen will, fragt Putnam Amelia. Weil sie frei sein möchte, lautet Amelias wenig überraschende Antwort.
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H.-U. Pönack: Deutschlandradio H.-U. Pönack: Deutschlandradio
Kommentar löschenEin Biopic über eine amerikanische Heldin der 30er-Jahre. Über eine hochinteressante, vielschichtige weibliche Biografie. [...] Doch sowohl die Autoren Ron Bass ("Oscar" für "Rain Man") und Anna Hamilton Phelan ("Oscar"-Nominierung für "Gorillas im Nebel", 1988) wie auch die prominente Regisseurin kriegen den Stoff "nicht in den Griff". [...] Ein typischer Ami-"Abnickfilm", ja, "andere", eine Aha- bzw. Oho-Frau, ja, bewundernswertes Engagement, ja, "das war schon eine (tolle Frau)". Abgehakt. Zähflüssig schleppen sich ihre Flüge über die Zeit, emotional dabei eher lau. [...] Nö, ein dolles Leinwand-Filmding ist "Amelia" nicht geworden. Für spätere nasskalte TV-Herbst-Nachmittage auf der heimischen Couch aber durchaus als leichtes Nostalgie-Gebräu zu gebrauchen.
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Dirk Lüneberg: Stadtmagazin [030], film.de...
Kommentar löschenFrauen, die ihren Weg gehen, sind die Spezialität von Hilary Swank. Bereits zwei Oscars brachten ihr derartige Rollen ein: In „Boys Don’t Cry“ spielte sie eine junge Frau, die sich als Mann ausgibt, was sie schließlich mit dem Leben bezahlt. Vier Jahre später verkörperte sie unter Clint Eastwood in „Million Dollar Baby“ eine taffe Boxerin, der das Leben tragisch mitspielt. Für die Darstellung der amerikanischen Flugpionierin und Feministin Amelia Earheart ist sie in diesem Jahr nicht zu Oscarruhm gekommen, noch nicht einmal eine Nominierung war drin. Dies ist nicht verwunderlich, denn zwar macht Swank, die den Film auch mit produzierte, hier ebenfalls eine gute Figur, wirklich auszeichnungswert ist ihre Leistung jedoch nicht, dazu sind der Film und ihre Rolle darin etwas zu konventionell geraten.
Amelia Earheart weiß, was sie will: Als erste Frau nonstop von den USA über den Atlantik nach Europa zu fliegen. Doch 1928 war die Welt dazu noch nicht bereit – so hat Amelia zwar das…
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José Garcia: Textezumfilm
Kommentar löschenDie Bilder sind zwar wunderschön, wobei den Filmemachern insbesondere der Übergang von dokumentarischen Dokumentar-Schwarzweiß- zu bunten Spielfilm-Bildern gelingt. Die epische Anmutung des Filmes wird darüber hinaus von einer Filmmusik unterstrichen, die an „Jenseits von Afrika“ stark erinnert.
Mira Nair erzählt eine mit der offensichtlich sehr amerikanischen Lebenseinstellung „Ich muss es mir selbst beweisen“ übereinstimmende Erfolgsgeschichte, die allerdings die Schattenseiten Amelia Earharts, aber auch ihrer Zeit ausspart. So widmet sie der schweren Wirtschaftsdepression kaum zwei Bilder, die paradoxerweise zu den berührendsten des Filmes gehören. Denn das von Mira Nair gezeichnete Leben Amelia Earharts vermag den Zuschauer deshalb kaum zu bewegen, weil sie lediglich als strahlende Heldin dargestellt wird. „Amelia“ bietet alles andere als eine nuancierte psychologische Studie
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Rochus Wolff: freier Journalist
Kommentar löschenIn Mira Nairs biografischer Annäherung an Amelia Earhart wird die herausragende Pilotin zu sehr aufs Private reduziert – und so fast uninteressanter als in ihrem völlig fiktionalen Kurzauftritt in 'Nachts im Museum 2'.
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Kommentare (5) — Film: Amelia
movie.critic Sun, 10 Mar 2013 18:14:56 -0000
Kommentar löschenAmelia- 107 Minuten reine Zeitverschwendung.
Auch Richard Gere und erst recht nicht Ewan McGregor vermögen hier die Langeweile zu verhindern. Der bisher schlechteste Film von und mit Hilary Swank!
Ein Punkt für die Leistung Gere und ein weiterer für die Flugbilder. Das ist bereits reine Gnade...
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kasem Sun, 10 Feb 2013 09:55:27 -0000
Kommentar löschenRecht unspannend gestaltete Bio über Amelia Earhart, die sehr viele Längen besitzt und in der Hilary Swank leider wie so oft deplatziert wirkt. Kann man sich angucken muss aber nicht.
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rav_bralor Fri, 24 Jun 2011 08:26:01 -0000
Kommentar löschenUnglaublich langweilig. Ich weiß nicht wie es, die Macher fertig gebracht haben, aber nach einer halben Stunde Film waren mir die Characktäre dermaßen egal, selbst wenn dann noch irgendein Amokläufer Amok gelaufen wäre und die "schöne" Frau Amelia (Swank) plötzlich niedergemetzelt hätte (ist nicht passiert) es wäre mir egal gewesen. Keine emotionale Bindung , kein Tiefgang, kein gar nichts. Bitte liebe Macher erklärt mir eins : wie könnt ihr bei dieser halbwegs anspruchsvollen Story mit zumindest im Ansatz interessanten Chataktären ein derart lustloses unspektakuläres und einfach nur überflüssiges Endergebniss abzuliefern ???
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LMSMDK Tue, 18 May 2010 04:58:44 -0000
Kommentar löschenSpannung bis ins Bodenlose! Das bietet dieser Film.
Für mich ist dieser Film einer der langweiligsten den ich je gesehen habe.
Hilary Swank ist eine fatale Fehlbesetzung für den Film.
Ich habe mich so gelangweilt, dass ich beschloss die Vorstellung vorzeitig zu verlassen, denn selbst das Thema interessiert mich nicht.
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BlueSquirrel Fri, 09 Apr 2010 22:56:01 -0000
Kommentar löschenEine mutige Frau fliegt alte Flugzeuge. Schade ist nur das die bemühte Frau Swank bei jeder Gelegenheit über die Schönheit der Lüfte, die Scharen von Fans und anscheinend über ihre eigene Furchtlosigkeit, ein mehr als abkömmliches Gelächel auf ihr Gesicht zaubern muss, was den Eindruck verhärtet der Film sei kitschig. In den goldenen Farben des Herbstes und den Strahlen der Sonne gemalt, unterdudelt ein passender Soundtrack Szene um Szene über ihr ach so fantastisches Leben, um welches sich die Planeten zu drehen scheinen. Richard Gere darf sie, und das, dann auch ganz toll finden während er alte Damen im Publikum glücklich macht. Diesen Film zu sehen ist keine so gute Idee.
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Andi Shiva Mon, 12 Apr 2010 22:26:23 -0000
Antwort löschenHmmm.. allein die Bilder schrecken mich schon ab. Das Cast widerrum schreit nach "guck mich" *grübel*
BlueSquirrel Wed, 14 Apr 2010 02:52:41 -0000
Antwort löschenGrübel nich' zu lang', sonst fliegt sie davon. :)