American Gangster - Kritik

American Gangster

US · 2007 · Laufzeit 157 Minuten · FSK 16 · Drama, Thriller · Kinostart
  • 9

    Defintiv der beste Gangsterfilm der letzten Jahre und einer der überragendsten überhaupt. Ridley Scott inszeniert mit "American Gangster" ein packendes Duell zwischen Mafiaboss und Cop und zeigt darüberhinaus einen detailliertes Bild der 60er-Jahren in den USA als Korruption, der Kampf der Drogenkartells und auch Rassismus tief in der Gesellschaft vewurzelt waren.
    Der Film ist zu jeder Sekunde spannend und lässt Denzel Washington zur Höchstform auflaufen!

    • 8 .5

      Eine wahre Gangster Oper mit prall gefülltem Sack voll kerniger Typen, knallharter Action und ein Duell zweier Schauspiel Giganten, dazu die Regie eines Genies im Regiestuhl.
      Cinema Herz was willst du mehr???
      Mehr geht auch fast nicht, eine fein nuancierte Story die von beginn an fesselt und mitreißt und der Gangster Flair der 60-70er wird hier voll einem aufs Auge gedrückt.
      Was etwas viel rüberkommt ist die Glorifizierung von Frank Lucas, denn das er ganz sicher ein kaltblütiger Verbrecher und Abschaum war, das wird hier unter dem Teppich gekehrt.
      Aber abgesehen davon, Top Film der auch über die länge von 150.Minuten trägt!

      10
      • 9 .5

        Meiner Meinung nach der beste Thriller/Gangster-Film seit EWIGER ZEIT!

        • 8 .5

          Toller Gangster-Film. Sehr unterhaltsam und tolle Darsteller. Sehenswert!!

          • 9

            Wenn man in den 90ern nen Film mit Denzel Washington gesehen hat, dann war es meist immer die gleiche Rolle: Denzel stellt sich gegen die Ungerechtigkeit und triumphiert ob seiner Hartnäckigkeit. Dieses Typecasting hatte genauso Cuba Gooding Jr. Ende der 90er, Anfang des Milleniums abbekommen und war stellenweise unterträglich. In American Gangster sind beide mal schön anders besetzt und es ist wohltuend beide so erleben zu können. Dass Scott hier einen ultra-guten Film gemacht hat, ist eigentlich selbstredend.

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            • 8
              Davki90 10.03.2016, 16:51 Geändert 10.03.2016, 16:54

              Es muss nicht immer Italien sein, was Gangsterfilme angeht. American Gangster handelt von einem Afroamerikanischen Mafiaboss, namens Frank Lucas. Ridley Scott ist ein vielseitiger Regiesseur, er kann fast jedes Genre. Denzel Washington spielt sehr überzeugend. Auch sein Gegenspieler Russell Crowe als Detective Richie Roberts macht einen guten Job. Der Streifen fühlt sich ein bischen an, wie "Departed" von Martin Scorsese. Das Katz und Mausspiel ist sehr spannend. Manche Szene sind aber leider etwas zu lang geraten. Ich wurde aber sehr gut unterhalten. Auch dank der guten Filmmusik.

              • 9

                Weltklasse Film !
                Klasse Schauspieler!
                Super story !

                • 8

                  gangsterepos mit toller story, wenig action und ridley scott typisch beeindruckenden bildern.... top.

                  • 8 .5
                    Andron 18.12.2015, 20:14 Geändert 18.12.2015, 20:14

                    Top Film! - Scheiss BluRay! Nur 16:9 statt Kinoformat (21:9) und in der Extended sind die zusätzlichen Szenen nicht auf deutsch synchronisiert, sprich es wird englisch gesprochen, WTF!?! Scheiss auf Warner!

                    • 10
                      Caligula1982 22.10.2015, 20:00 Geändert 22.10.2015, 20:00

                      Ein lupenreines Rise and Fall-Epos mit zwei Giganten in den Hauptrollen!

                      Optik, Atmo, Inszenierung, Darsteller - alles perfekt!!
                      Allein schon der Vorspann!!! Jetzt schon ein Klassiker im Genre : -)

                      • 8

                        Denzel "fucking" Washington ist eine Urgewalt...ruhig fast schon still..doch von hier auf jezt Gewalt Wut...Ein Grandioser Film....Crowe ist zwar gut in seiner Rolle aber irgend wie spielt Denzel an die Wand...der einzige der noch ein wenig aufblitzt....Josh Brolin..wunderbar mies....Herrlich

                        Fazit: Ein Ganster Film...in dem Denzel Washington aufblüht....Sehenswert

                        • 7

                          Ein guter und bodenständiger Mafia Thriller und nach wahren Begebenheiten!
                          Eine Geschichte in einer Welt von schwarz und weiss. Das ist auch wirklich so gemeint. Russell Crowe jagt Denzel Washington. Wie Geil ist das denn! Vor ein paar Jahren war es umgekehrt: Da war Washington ein Cop und jagte den Serienkiller Crowe.
                          Washington spielt eiskalt und scheut sich nicht zur Waffe zu greifen, wenn es darum geht die Familienehre aufrecht zu erhalten und sein Revier zu markieren. Crowe spielt ein bisschen schusselig, ist aber ein cleverer Fuchs. Diese zwei Rollen sind voll und ganz auf die beiden Akteure zugeschnitten und es macht Spass, wenn zwischen den beiden, Wortgefechte gibt.
                          Ridley Scott hat den Stoff erdig erzählt und bleibt meisten auf den Boden der Tatsachen. Leider bezieht der Film einige Überlängen, bei dem die Geschichte manchmal ausbremst oder wenn es ewig lange Szenen gibt. Sonst wirklich ein gut gemachter Thriller und auch die Musikeinspieler aus der damaligen Zeit, machen es auch zu einem coolen wie auch zu einem dreckigen Flair, der damaligen amerikanischen Ära.
                          Fazit: Gutes Zusammenspiel zwischen Schwarz und Weiss. Der ewige Kampf zwischen Gut und Böse. Ein bisschen zu lang erzählt. Macht es aber mit den guten Darstellern wieder wett!

                          • 9
                            ElkeK 04.09.2015, 05:54 Geändert 04.09.2015, 06:04

                            Mein Fazit:

                            Duell der Superstars!

                            Mich hat die die Geschichte gereizt. Das sie auf eine wahre Begebenheit beruht, ist um so interessanter. Inwieweit der Film an die Wahrheit heran kommt, vermag ich nicht zu beurteilen. Tatsächlich denke ich jedoch, das Ridley Scott das New York der 70er Jahre sehr gut eingefangen hat mit dem Krieg der Drogenbosse und den daraus resultierenden Spannungen.

                            Denzel Washington und Russel Crowe spielen hervorragend. Sie sind beide kraftvoll, überzeugend und authentisch in ihren Rollen. Wobei Mr. Washington mich mehr beeindruckt hat. Ihn mal in einer „bösen“ Rolle zu sehen ist eine neue Erfahrung, er hat es aber genauso brilliant gemacht wie in seinen anderen Figuren.

                            Der Film selbst zeigt die ganze Brutalität des Millieus, während Frank Lucas darum bemüht ist, ein Gentleman zu sein. Er respektiert seine Mutter, ist Frauen gegenüber stets zuvorkommend und höflich und geht jeden Sonntag in die Kirche. Andersherum erschießt er einen Konkurrenten auf offener Straße oder verprügelt seine Brüder, wenn sie sich nicht benehmen konnten! Diesen krassen Gegensatz muss man als Zuschauer erstmal verdauen.

                            Der Film, dessen Spannung sich allmählich aufbaut, ist harte Kost. Man muss auf die Dialoge achten, davon lebt der Film. Ich kann ihn uneingeschränkt weiter empfehlen und ich werde ihn mit mit Sicherheit noch einmal sehen!

                            Anmerkung: Die Rezension stammt aus November 2009.

                            • 7

                              "American Gangster" ist schon in der Kinofassung ein echter Brocken, aber absolut sehenswert. Allein für die Szene in der Denzel Washington seine 20% einfordert kann man einen Blick riskieren.

                              3
                              • 6 .5

                                Geht so

                                • 8 .5

                                  "Entweder man ist nicht erfolgreich und hat Freunde oder man ist erfolgreich und hat Feinde"
                                  --Frank Lucas

                                  Für mich der letzte gute Film von Ridley Scott.
                                  Ich mag ja Filme wie "American Gangster", die eine gewisse Sympathie für ihre "Bösewichte" übrig haben. Auf Dauer wird doch diese Schwarz-Weiß-Sicht auf Gut und Böse langweilig. Ähnlich wie in "Heat" oder "Der Pate" hat man auch hier eine gewisse Sympathie für die vermeintlich böse Hauptfigur. Dadurch wird das Psychoduell zwischen Denzel Washington und Russell Crowe noch intensiver, weil man beiden einen guten Ausgang dieser Geschichte gönnt.

                                  10
                                  • 7

                                    Bei AMERICAN GANGSTER kommt so einiges an Oscarpräsenz vor und hinter der Kamera zusammen. Schade, das der Film nicht ganz das hält, was die großen Namen versprechen.

                                    Für mich liegt das Hauptproblem in der recht schlaffen Inszenierung, die gerade die erste Stunde etwas lang erscheinen lässt. Ridley Scott scheint etwas überfordert zu sein: 2 groß angelegte Hauptfiguren, Polizei Korruption, die große Familie, die Darstellung des Mörders und Drogendealers Frank Lucas als Gutmensch. Einfach zu viele Nebenschauplätze und zu viele Figuren. So was ist für ein anvisiertes Meisterwerk natürlich der Todesstoß. Mit so viel Stoff können dann andere Regie-Größen doch besser umgehen.

                                    Das der Film über seine lange Laufzeit unterhalten kann, ist dem toll eingefangenen 70s Flair, und den guten schauspielerischen Leistungen von Russel Crowe und Denzel Washington zu verdanken.

                                    Fazit: Vieles ist hier wirklich sehr gelungen: Soundtrack, Schnitt, Ausstattung und schauspielerische Leistungen. Nur der letzte Funke, der den trockenen Holzscheit namens „Begeisterung“ entfachen könnte, will einfach nicht überspringen. So rauscht AMERICAN GANGSTER mit Mühe und Not an der 6,0 vorbei...

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                                    • 8

                                      Ridley Scott lässt sich lange Zeit um seine Charaktere zu entwickeln. Action ist in diesem Film Mangelware und die Inszenierung des guten Polizisten und Helden Richie Roberts ist vielleicht etwas gar heroisch. Und dies trotz Integration seiner Familien-Probleme. Das stellt aber alles kein Problem dar, denn "American Gangster" ist ein Epos, welches sich knapp ins Regal unmittelbar hinter Leone, Coppola und Scorsese einordnen darf. Die Hollywood-Elite (Washington, Crowe, Brolin) und Rapper (RZA, T.I., Common) reichen sich die Klinke in die Hand und sorgen für einen der besten Gangster-Film-Cast des Jahrzehnts. Die Bilder sind grossartig und die Musik verstärkt die tolle Atmosphäre.

                                      Ein rundes, schlicht grossartiges Werk!

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                                      • 9 .5

                                        Aufgrund seiner Länge einen halben Punkt Abzug, ansonsten ist der Film durch und durch genial.
                                        Denzel ist einer der Größten in Hollywood!
                                        Kann ich uneingeschränkt weiter empfehlen sofern jemand 2,5 Std über hat

                                        • 6

                                          Auf der Positivseite steht, dass Ridley Scott über die ganzen 157 Minuten halbwegs zu unterhalten weiß. Die Geschichte braucht anfangs etwas, um in Bewegung zu kommen, aber trotz einiger Längen kommt nicht wirklich Langeweile auf.

                                          • 9

                                            Wär da nicht dieser Russel Crow währe American Gangster in meine Top 10 gekommen... für mich mein fast perfekter Thriller.. (Russel Crow grrr!! )

                                            • 8

                                              AMERICAN GANGSTER ist ein fast perfekt inszenierter Thriller vom Meister aller Klassen - Ridley Scott. Was er hier mit einer herausragenden Crew und einem ebenso phantastischen Cast auf die Leinwand gebracht hat, gehört wie immer zum Allerfeinsten. Scott läßt das New York der 70er fast authentisch wiederauferstehen und erzählt uns die "wahre" Geschichte zweier völlig gegensätzlicher Männer, die trotz ihrer eigentlich inkompatiblen Weltanschauungen sogar zu Freunden wurden.

                                              Frank Lucas ist ein relativ skrupelloser Gangster, der nach dem Tod seines Bosses vom Laufburschen zum Drogenbaron aufsteigt, indem er die sich eine neue "Transportlogistik" ersinnt und wie heute überall üblich in der Online-Ära, die Zwischenhändler ausschaltet. Richie Roberts ist anscheinend der einzige unbestechliche Cop in New York und gehört zum Team, das auf die "Cadaver Connection" angesetzt wird. Faszinierend ist, das die Spannung über weite Teile aufrecht erhalten wird, obwohl sich beide fast den ganzen Film über nicht begegnen.

                                              Denzel Washington, Josh Brolin und Russell Crowe spielen erwartungsgemäß auf hohem Niveau, der restliche Cast ist in teilweise fast schon zu kleinen Nebenrollen fast unterfordert. Warum ist Scotts Werk diesmal kein Meisterwerk für mich? New Yorks Straßenschluchten bieten ihm nicht den Raum für seine Bildästethik und die Story ist ziemlich interessant, aber vielleicht ist die Zeit des Gangster-Epos erstmal vorbei. Trotzdem hat sich Ridley Scott mit diesem Film und seiner Art, Geschichten zu erzählen, wieder einmal in mein Herz geschlichen.

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                                              • 4

                                                Hat mir überhaupt nicht gefallen.

                                                • 7

                                                  Denzl Washington überzeugt einfach wieder in der Rolle. Ich finde jede "Gefühlsregung" (sofern deser Carakter welche zu lässt ) ist überzeugend. Leidermuss ich mein Voting von 8 auf 7 reduzieren.
                                                  Nach spätestens 2/3 des Films ist leider die Luft raus. Für einen Film der 156 Minuten geht, ist das nicht unbeingt förderlich.

                                                  • 7

                                                    Russell Crowe als obsessiver Cop und Denzel Washington als smarter Gangsterboss liefern sich ein respektvoll-verbissenes Duell. Nach einer wahren Geschichte, aber ganz im Genre des Gangsterfilms, hat Ridley Scott einen sehr aktuellen Film mit kritischem Zeitbild und Sinn für ökonomische und psychologische Zusammenhänge gedreht. [Georg Seeßlen]