American History X - Kritik

US 1998 Laufzeit 118 Minuten, FSK 16, Drama, Kinostart 25.02.1999

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Kritiken (6) — Film: American History X

sebastian.hallmann.77: Review-Corner.de sebastian.hallmann.77: Review-Corner.de

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10.0Lieblingsfilm

[...]“American History X” kann in seiner Gesamtheit nur als eines gesehen werden: ein ganz großer Film. Stilvolle und absolut gelungene Optik, eine harte, bedrückende Geschichte, die zwischendurch immer wieder ein bisschen Hoffnung aufkeimen lässt, um den Zuschauer dann am Ende mit einem Faustschlag wieder in den Sessel zu prügeln. Packend und hochspannend erzählt bleibt mit hier nur eines zu sagen: “AHX” darf ruhigen Gewissens als einer meiner absoluten Lieblingsfilme angesehen werden, den ich mir auch nach dem x-ten Durchlauf immer noch gerne ansehe, ohne dass seine Wirkung (die sich freilich nur bei der Erstsichtung vollends entfalten kann) sich dabei komplett abgenutzt hätte. Großartig.[...]

Kritik im Original 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

SoulReaver: CinemaForever;DieDreiMusche...

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6.0Ganz gut

[...] Die Bildsprache nämlich ist derart suggestiv, das sie es schafft, den Zuschauer einem Sog gleich ganz nah vor die Mattscheibe zu locken. Filmisch ist „American History X“ zweifelsohne etwas ganz Besonderes, die visuelle Ebene wird vitalisiert von ausdrucksstarken Impressionen, die sich geradewegs ins Gedächtnis brennen. [...] Noch defizitärer ist nicht nur sein tendenziöser Habitus, mit dem er den Rassenhass von der afroamerikanischen Seite aus undifferenziert verenden lässt, sondern auch die psychologische Entwicklung – seine Katharsis, seine Besinnung - des engagierten Nazi-Leaders, bei der er in vehemente Erklärungsnot gerät. Warum? Weshalb? Wieso? Hier bleiben einzig Behauptungen stehen, die Resozialisierung letztlich noch als 'Zufall' abstempeln. [...] Schlussendlich scheitert „American History X“ ein Stück weit an seinen eigenen Ansprüchen, möchte im Kern aber doch nur das Beste und Hoffnung schenken. [...]

Kritik im Original 25 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 1 Antworten

_Garfield

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!


Stephan Eicke: www.film-rezensionen.de

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7.5Sehenswert

Empfehlenswert ist er dennoch, schließlich wartet er mit einigen stark gefilmten Szenen auf, wenn auch die sehr intensive Verwendung von Zeitlupen allmählich zu ermüden droht. Starke Schauspieler machen einige Schwächen wett und trotz Oberflächlichkeit bleibt „American History X“ eine interessante Studie darüber, wie leicht und auf welche Weise sich Rassismus in unsere Gesellschaft einschleichen kann.

Kritik im Original 3 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Hitmanski: It's just a film, Reihe Sie...

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5.0Geht so

Packend inszenierter Common-Sense, der manchmal trotz Schwarz/Weiß-Anstrich recht eindimensionale Lösungen und Herleitungen zum Thema bietet und Nazi-Denken als alleiniges Phänomen des White-Trash deklariert. Trotzdem ein Film, den man mal gesehen haben sollte.

14 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 8 Antworten

Hitmanski

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Dem würde ich auch garnicht groß widersprechen wollen; der Film bietet zumindest einen Ansatzpunkt zur Diskussion, und hat deshalb schon seine Daseinsberechtigung. Er scheitert - meiner Meinung nach - aber an den selbstgesteckten Ansprüchen, die er durch seine bewusst starke Bildsprache und seine pathetischen Gesten selbst überhaupt erst generiert. Es ist ein packendes Plädoyer gegen Rassismus, aber eben keine Meditation über dessen Wesen - da weine ich ein bisschen dem verschenkten Potential hinterher. Andererseits ist vielleicht gerade seine Simplizität auch sein größtes Plus, ermöglicht er so den Zugang zu seiner Message doch auch denjenigen, die vor einer tiefgreifenderen, und daher auch theoretischeren Auseinandersetzug eher abgeschreckt würden.


Shritz

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Letzten Endes ist es wie so häufig Auslegungssache, was man dem Film abgewinnt und was man ihm vorwirft. Aber eines hat er erreicht: das über ihn diskutiert wird und das ist ja schließlich auch schonmal was wert ;)


Mr.Film: City of Cinema

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8.0Ausgezeichnet

Nach diesem Film habe ich mir die augen gerieben und gedacht :"oh mein gott diese nazis sind heutzutage immer noch so krank und rassistisch wie früher". Wirklich gut gemacht, der film öffnet einem die augen.

Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 2 Antworten

SoulReaver

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Die Nazis sind heute immer noch so rassistisch wie früher. Da is was dran :D


Mr.Film

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Alter, ist das peinlich.


alviesinger: bummelkino

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8.5Ausgezeichnet

John Connor als Neo-Nazi und die verlorene Unschuld der Bordsteinkante

13 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 2 Antworten

pellekraut007

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Leider... leider gibt es eine Menge Irrer, die speziell das mit dem Bordstein für eine nachahmenswerte Sache hielten. So erreichte dieser wirklich gute Streifen auch die, die nach der Bordsteinszene abschalten :( Grunz!


Schinkenbrot

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Was für eine Kritik. Bitte löschen!



Kommentare (263) — Film: American History X


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ElmStreet84

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Bewertung10.0Herausragend

"Wie eine einzige, kleine Entscheidung alles verändern kann"

Dieser Kommentar ist besonders Iris gewidmet! Du wolltest ihn ja haben, jetzt hab ich mir einfach mal was einfallen lassen! Hoffe, er gefällt dir! :)

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» My eyes have seen the glory of the tramplin at the zoo,
we washed ourselves in niggers blood and all the mongrals too,
we're taking down the zog machine jew by jew by jew,
The white man marches on. «

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Mit "American History X" schuf Regisseur Tony Kaye 1998 einen Meilenstein der Kinogeschichte und einen Film der bis heute nicht mehr aus der Filmwelt wegzudenken ist. Dabei kann es sein, dass er dies auf sehr sehr viele Arten ist. Zum einen vielleicht, weil er so unglaublich gute Schauspieler hervorzaubert, die in einer Geschichte spielen dürfen, die besser und mitreißender nicht hätte sein können, oder aber auch weil man hier eine der wichtigsten und bedeutensten Beziehungen klar und deutlich in bewegten Bildern wiedergibt, nämlich die der Brüder, die sowohl bester Freund als auch Vorbild sind oder zumindest sein können. Vielleicht aber auch weil er solch ein kompliziertes, aber auch gleichzeitig simples und auch, wenn man sich etwas mehr damit beschäftigt, ein dummes Thema für seine knapp 2 Stunden aufgreift. Die der Rassenfeindlichkeiten. Nicht hier in Deutschland, sondern in Amerika, in Los Angeles, der "Stadt der Engel". Hier wird nicht großartig erklärt, woher dieser Hass kommt, oder was man genaueres dagegen tun kann, hier wird einfach frei heraus dem Zuschauer ins Gesicht geworfen, was das eigentlich ist, und zwar in der heutigen Zeit, bzw. der Zeit der 90er Jahre. Hier werden dem Zuschauer noch einmal die großen Propagandareden des Führers vorgehalten und der Nazionalsozialismus aufs Auge gedrückt, und es wird ihm klar gemacht, dass es diesen nicht nur in Deutschand teilweise immenoch, aber hauptsächlich zur Zeit von Hitlers Regieren, sondern auch in anderen Ländern , von denen man vielleicht nie gedacht hätte, dass sie mit dem "r"-rollenden Scheitelträger jemals sympathisieren könnten und es einem nie in den Sinn gekommen wäre, dass dort so etwas wie Nationalsozialismus herrschen könnte. Doch es ist so. Aber es ist kein deutscher Nationalsozialismus, sondern amerikanischer, in dem die weißen gegen die schwarzen aufgehetzt werden und ein schwarzer nur einzig und allein etwas wert ist, wenn er tot im Straßengraben liegt und solange um sein Leben kämpft, bis er aufhört zu atmen. Doch dieser "Hass" ist nicht aufgetreten aufgrund des Hasses der Rasse gegenüber selbst, sondern aufgrund der sozialen Gegebenheiten.
Dass sich schwarze Gangs in New York, Kalifornien, Washington oder Detroit, oder wo auch immer Nacht für Nacht bekriegen und dabei immer mehr weiße "Amerikaner" ins Kreuzfeuer geraten. So ist es auch Derek ergangen, der uns hier durch "American History X" zusammen mit seinem jüngeren Bruder Danny begleitet und uns seine eigene Geschichte haargenau und bis zum platzen detailliert erzählt. In einem Nachrichtenbericht von NBC konnte man ihn vollkommen aufgelöst im Fernsehn sehen, wie er ein Interview geben musste, nachdem sein Vater, ein Polizist, auf der Straße von einem schwarzen Kriminellen erschossen wurde.
Und damit beginnt alles, der Hass, die Wut, die Trauer... die Rache! Von da an tolleriert er diese Untergruppen nicht mehr, die es wagen, in sein Vaterland einzutreten und dabei nichts als Ärger machen und dem Staat zur Last fallen. Von da an ist er nur noch für die weißen, begleitet dabei von seinen Freunden, die ihn beschützen und dabei unterstützen was er denkt und tut... dabei tragen sie genau so ein hübsches Harkenkreuz auf der Brust, auf dem Arm oder sonstwo auf ihrem Körper, wie unser Derek. Und wie sich später herausstellen sollte hat er auch noch einen weiteren Nachamer und Anbeter, nicht einer seiner Kumpels, mit denen er tagtäglich rumhängt... sondern seinen besten Freund... seinen Bruder.
Von da an beginnt für den jungen, 16 jährgen Danny, der mit angesehen hat, wie zwei Schwarze den Wagen seines Bruders klauen wollten, und der sie daraufhin auf brutalste Weise tötete, hat nun eine sehr schwierige Zeit durchustehen. Eine Zeit der Ungewissheit, der Verwirrung, der Wut und vorallem des Hasses. Er sieht zu seinem großen Bruder auf, versteht nun die Beweggründe, warum sein er so geworden ist, wie er ist. Und will es ihm gleich tun. Und schließst sich den Banden an, die seinen Bruder vor einiger Zeit immerzu anhimmelten. Nun ist es jedoch der junge Danny, der die "Familientradition" am Leben erhält, denn Derek muss seinen Arsch in der kalten Zelle unter einer Decke im Knast warm halten.

» Nach zwei Stunden hab ich gedacht, ich schaff nichtmal ne Woche hierdrin. «

Noch mag ihn der Knastalltag stressen, verunsichern, beunruhigen, doch er wird sehr bald merken, wie eine einzige, klitzekleine Entscheidung manchal sehr sehr große Veränderungen mit sich bringen können. So lernt er während seines Aufenthaltes im Gefängnis den Schwarzen Lamont kennen, der dort für die Bettwäsche zuständig ist. Er freundet sich schließlich mit ihm an, besonders nachdem er von den eigenen Leuten misshandelt und vergewaltigt wurde, zu denen er sich anfangs noch so hingezogen fühlte. Und zum ersten mal merkt Derek, was er für einen großen Fehler gemacht hat, und gesteht sich ein, was das alles für ein großer Fehler war, den er da begangen hat und hat gelernt, dass Menschen im Grunde gleich sind, nur ihr Äußeres und ihr Verhalten sie zu etwas anderem, etwas nicht dazugehörigem macht. Es mag sehr viel Gewalt und Verbrechen in Los Angeles und den USA geben, doch gibt es auch Leute, die es besser machen wollen, die aus ihrem Fehlern gelernt haben, so einer war Lamont. Und er war derjenige, der Derek die Augen geöffnet hat und ihm gezeigt hat, dass man mit Hass nicht besonders weit kommt. Doch trotzallem, was ihm passiert ist, will Derek mit allen Mitteln verhindern, dass das gleiche Schicksal seinem kleinen Bruder widerfährt und zeigt ihm, dass Hitler im Grunde genommen nur ein gequälter, verwirrter, psychisch gestörter war, der die Welt nicht so sah, wie man sie vielelicht lieber hätte sehen sollen, und der Nationalsozialismus und der Hass gegen "andere" Rassen im Grunde garnichts bringt und ihn nur in den nächsten Knast oder den nächsten Leichenwagen verfrachtet.

"American History X" ist einer der besten Filme des Jahrzehnts, dass eigentlich für mich das beste Jahrzeht für Filme aller Zeiten ist, nicht weil es dem Mainstream dieser Zeit besonders gefolgt ist, sondern weil es eine Geschichte erzählt, die packender, berührender und aber leider letztendlich auch realer nicht sein kann. Es ist einfach ein geniales Stück Film- aber auch echte Geschichte, die bis heute immernoch packt, fesselt und mitreißt und von dem ich stolz und ohne jeglichen Zweifel behaupten kann, dass er zu meinen absoluten Lieblingen und Meisterwerken gehört.

"Hätte Danny seinem Bruder nie gesagt, dass zwei Schwarze versuchen, seinen Wagen zu klauen..."

"Hätte Derek die beiden nie erschossen sondern die Polizei gerufen..."

"Hätte Danny dem schwarzen Bösen in der Schultoilette den Qualm der Zigarette nicht ins Gesicht gepustet, weil er einen weißen zusammenschlug...."

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"... wäre jetzt alles anders!"

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Bubo

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....! Hast also Deine Worte für AHX gefunden! Wow. Kannst ehrlich stolz auf Dich sein! Fühle mich sehr geehrt mit der Widmung, bin grade bisschen rot geworden....ui. Ein tolles Gefühl, DANKE :D
Find's echt interessant, wie unterschiedliche Aspekte des Films bei uns jeweils als Vordergrund wahrgenommen worden sind. Für mich war etwa ganz klar erklärt, WO dieser Hass herkommt, und grade das hat mich total umgehauen. Aber dazu schreibe ich Dir noch ne PN, lieber Nico! Starker Kommentar!


ElmStreet84

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@Motherfucker: Ein Zitat, in dem so viel Wahrheit drinsteckt!
@dvd: Danke dir! Freut mich immer wenn meine Kommentare so gut ankommen! :)
@Iris: Klasse, dass es dir gefällt. Ja, der Hass kommt ja von den Verbrechen und dem "Interationsproblem", wie Derek das im Film nennt, und parallel dann sein Vater als weißer Polizist auf der Straße erschossen wird.
Freu mich auf deine geschwätzige PN, auf eine runde belustigende Unterhaltung! :D <3


LoNeWoLf

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Ein wirklich hartes und niederschmetterndes Drama, welches wegen seiner Thematik, dem schwierigen Ausstieg aus der Neonaziszene, viele Menschen bewegen sollte.
Glaubwürdig wird der Streifen besonders durch die Darsteller. Der Film ist wirklich hervorragend besetzt. Während Furlong wahrscheinlich nie besser war, so übertrifft sich Edward Norton mal wieder selbst. Er spielt den jungen Mann, dessen Geist in seiner Jugend durch rassistische Ideologie und blinden Hass verpestet wurde, später den Zorn seiner eigenen Leute selbst ertragen muss und schließlich den langen und harten Weg der Resozialisierung beschreitet, wirklich eindrucksvoll. Doch auch die Rolle des Schuldirektors ist mit Avery Brooks wirklich vortrefflich besetzt.
Alles in allem ist “AMERICAN HISTORY X“ ein Film, der auch nach längerer Zeit noch im Gedächtnis bleibt.

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ButterSalami

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Bewertung10.0Herausragend

Sehr guter Film

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brucelee76

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Bewertung10.0Herausragend

Hallo zusammen,

zu meiner Schulzeit war es cool und Ehrensache von einigen Teens sich Rechts zu bekennen. Und Dumpfbacken-Parolen gegen System und Gesellschaft von sich zu geben. Eigentlich sind die Jungs in Ordnung gewesen, nur halt etwas irritiert mit der Gesamtlage (Wiedervereinigung, 2.Weltkrieg, Asyl, Türken, Neger, Juden, Moslems, Punks, Scheiß-Politiker ...).
Wie auch immer ist es ein schwieriges Thema das die Gemüter heizt, wenn es um Rassen und Menschenhass geht. Denn wenn die Kacke mal richtig am Dampfen ist, gibt es nur noch den UR-Mensch, der überall im Menschen seit der UR-Zeit fest geankert ist.
Doch dieses Phänomen ist überall auf der Welt zu beobachten. Der Nachbars-Clan und anders aussehende, sind ist immer Schuld am eigenen Unvermögen.

Mein Fazit: American History X ist ein sehr bedeutender und wichtiger Film über den UR-Hass im Menschen gegenüber ANDERE. Gezielt manipulierte Hetzparolen scharen täglich tausende von Neu-Mitglieder. Nicht nur in der Nazi-Szene. Auch andere fanatische Institute finden zur jederzeit hirnlose Neuankömmlinge.

P.S.: Nur unglückliche Menschen hassen. Mein Opa sagte mal: Junge es gibt nur Arschlöcher und welche die keine Arschlöcher sind. Unabhängig Nationalität, Rasse und Bildung.

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vanilla

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weiser Mann, dein Opa;-)


Samweis_Gamdschie

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Verdammt starker Film über das Thema Rassismus. Völlig zurecht ein Film, der sehr beliebt ist.
Einer der besten Filme im 99er Filmjahr.
Sollte jeder mal gesehen haben !!!

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Kuchenverkaufer

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Ein wichtiger und intelligenter Film kreativer Ideen und emotionaler Momente.

Die Thematik ist immer noch aktuell und wird es auch noch lange Zeit bleiben, diesen Film sollte sich jeder anschauen.

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doktormovie

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Bewertung9.5Herausragend

Hass ist schlecht! Denn am Schluss sind wir alle die selben Arschlöcher.

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Jek-Hyde

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Die Hautfarbe von Arschlöscher unterscheidet sich nur dann wenn sie gebleeacht sind ;D


doktormovie

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Alter xD


adrian.valentin.378

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Bewertung9.0Herausragend

Mitreißend , Hart, Emotional und Hoffnung spendend
Ein Film über die menschlichsten aller Eigenschaften: Liebe, Hass, Terror, Manipulation und Gewalt
Wer sich für Themen wie Rassismus und seine Hintergründe interessiert, der sollte auf jeden Fall mal in Erwägung ziehen sich diesen (meiner Ansicht nach) in fast allen Punkten überragend umgesetzten Film anzusehen.

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Bubo

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Aus der vollen Kiste der Bubo-Metaphern. Heute: Wenn ich ein Blümchen wär...
Man nehme einen Samen, pflanze ihn ein und lasse ihn in seinem Sinne wachsen. Die Erde ist hierfür nicht so wichtig. Auch nicht die Stärke der Wurzeln. Ebenso wenig die Anzahl Sonnen- oder Regenstunden. Nicht einmal das Alter der Pflanze. Das, was hierfür entscheidend ist, ist der richtige Dünger, damit alles schön nach den Vorstellungen des Gärtners gedeihen kann. So ein Blümchen ist hungrig und will gefüttert werden.

„People look at me and see my brother.“

Bruder, wir entspriessen doch demselben Samen. Wir wachsen vielleicht unterschiedlich schnell, drehen unsere Blätter in unterschiedliche Richtungen. Unsere Blüten verströmen vielleicht nicht denselben Duft, leuchten vielleicht nicht in derselben Farbe. Dennoch sind wir da, zusammengepfercht im selben Gartenbeet und müssen nebeneinander leben, oder nicht?

Bruder, wir sind uns doch so ähnlich, und wir haben doch rein gar nichts gemein. Ich habe so viele Fragen und ich weiss, DU stellst sie Dir auch, egal, ob ich zu Dir aufsehe oder auf dich herabblicke.Warum muss ich leiden? Was ist mein Ziel? Wer bin ich? Wie finde ich mein Zuhause? Wann wird es soweit sein? Wo komme ich her, wo gehe ich hin? Ich will doch nur....Antworten. Irgendwo, bei irgendwem, irgendwann muss ich sie doch irgendwie finden können. Ein anderer Gärtner kann mich vielleicht zu etwas höher entwickeltem hin züchten, indem er mir die Antworten eindüngt, oder nicht?

Bruder, was sagst Du? Ich stelle mir die falschen Fragen? Es gibt nur eine Frage, die ich mir beantworten muss? Die kein Gärtner der Welt je für mich beantworten kann?...Ich verstehe nicht...

„Has anything you've ever done made your life better?“

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Bubo

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Wunderbares Schlusswort, Lydi^^


Lydia Huxley

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^__^


snyky

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Bewertung9.0Herausragend

Sehr guter Film zum Thema Rassismus

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BenAffenleck

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Bewertung9.5Herausragend

“Hass ist Ballast. Das Leben ist zu kurz dafür, dass man immer wütend ist. Das ist es einfach nicht wert”.

Selten hat mich damals ein Film so im Sessel zurück gelassen, wie AMERICAN HISTORY X. Die Namen der Mitwirkenden rasselten runter, aber man war immer noch baff. Geschockt. Traurig. Aber es war ein Ende ohne Samthandschuhe. Für diesen Film war es vor allem das richtige Ende, untermauerte es doch die Aussage “Hass erzeugt nur noch mehr Hass” perfekt.

Norton und Furlong harmonisieren perfekt zusammen. Gerade Norton liefert hier seine beste Performance ab (Natürlich ist er in ZWIELICHT und FIGHT CLUB auch grandios).
Die Geschichte zieht einen mit, ist schockierend und perfekt erzählt. Alles Vergangene ist nur in schwarz/weiß gehalten. Einzig die ständigen Zeitlupen sind mir für so einen Film zu stylisch. Natürlich sehen sie fantastisch aus, aber das dürften sie eigentlich gar nicht. Letzten Endes fühlen sich vielleicht noch einige Unentschlossene Idioten bestätigt.

Fazit: Ein sensationelles Drama, das mir wieder Eindrucksvoll zeigt das Hass nicht vererbt, sondern anerzogen wird. Und das darf niemals toleriert werden.

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Bubo

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Glaub ich Dir sofort! War ja selbst mal ein Kind und hab blind alles von den Eltern als "richtig" angenommen...ich weiss schon, warum ich mich der Mutter-Verantwortung nach wie vor nicht gewachsen fühle! Und Dein Unwohlsein bezüglich der Bilder leuchtet mir absolut ein. Mist, Konsens...so lässt's sich schlecht diskutieren;) Nichts desto Trotz ein unbeschreiblich nachwirkender Film.


BenAffenleck

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"...ein unbeschreiblich nachwirkender Film." Ich finde das immer sensationell, wenn ich merke was für eine starke Auswirkung doch Filme auf das eigene Leben haben. Ist ja anscheinend auch nicht nur bei mir so. Am Freitag habe ich auch wieder so einen gesehen, worüber man ständig nachdenken musste: DEAD MAN WALKING. Auch starker Tobak. Greift natürlich auch bei dem Thema: In den Genen verankert oder anerzogen?
"...nach wie vor nicht gewachsen fühle." Da mach dir mal keine Sorgen. Man wächst mit den Herausforderungen.


Toaster0107

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Bewertung9.5Herausragend

Wahnsinnig gut. Der Film schafft es keine Sekunde langweilig zu sein, was den wenigsten Filmen dieser Sorte gelingt, da das Thema Rassismus doch schon sehr oft behandelt wurde, was dafür sorgt, dass diese viele Längen aufweisen.

Edward Norton spielt hier seine beste Rolle und auch die Leistungen der anderen Schauspieler sind gut.

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Codebreaker

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Tut mir leid, ich kann nicht anders. Im Text wird gespoilert.

Rassismus. Menschen hassen einander, nur wegen ihrer Hautfarbe, ihrer Staatsangehörigkeit.
Rassismus führt zu Hass.
Hass. Er hat sich in Derek Vinyard angestaut.
Bedingt durch den Tod seines Vaters, vermeintlich.
Derek selbst war gar nicht so versessen auf die Rassismus-Schiene, er selbst wurde von anderen Menschen zu dem gemacht, was er schließlich war. Er wurde zu einem Monster gemacht.
Er wurde beeinflusst. So sehr, dass er im Endeffekt gar nicht anders konnte und zu diesem gewalttätigen, rassistischen Nazi wurde.
Doch von wem? Von Cameron Alexander? Ja, größtenteils sicherlich.
Von der Gesellschaft? Von den Einwanderern? Von den Schwarzen die seinen Vater umgebracht haben? Auf jeden Fall, der offensichtlichste Grund.
Doch auch sein Vater selbst hat dazu beigetragen, auch er hat Derek zu diesem Monster gemacht.

Derek Vinyard ist ein verdammt guter Redner. Wenn er seine Predigten hält, dann schafft er es die Leute in seiner Umgebung ebenso zu beeinflussen wie er selbst beeinflusst wurde, sieht man zum Beispiel an seinem Bruder. Ja, er schafft es sogar, dass für den Zuschauer all das logisch klingt was er sagt. Ich will gar nicht groß irgendwelche Diskussionen aufwerfen, aber bestimmt ist nicht alles total verwerflich, was er da sagt. Sicherlich nicht so extrem, sicherlich muss man vieles von verschiedenen Seiten sehen, aber von Grund auf abstreiten kann man das nicht.

"American History X" ist einer meiner absoluten Lieblingsfilme. Einer, der garantiert in meiner Top 10, vielleicht sogar Top 5 ist. Das ist nun die fünfte oder sechste Sichtung und JEDES Mal werde ich in den Bann des Filmes gezogen. JEDES Mal denke ich wieder darüber nach, jedes Mal schafft der Film mich wieder.

Die Szenen sind teilweise so intensiv, so angespannt, so einnehmend. Fast alle.
Sei es die Szene am Essenstisch, als Derek seine Familie konfrontiert, mit seinem neuen Gesicht. Als er durchdreht und seine Mutter ihn letztenendes verstößt.
Sei es die Szene als herauskommt, dass der Vater den Grundbaustein für Dereks Entwicklung legt, wieder am Essenstisch. Er verwirrt seinen Sohn und beginnt, unwissentlich, die Entwicklung des Bösen in Derek.
Oder natürlich die Szene, die wahrscheinlich am bekanntesten ist: "Fresse auf den Bordstein!"

Ich finde auch, dass "American History X" das Thema Rassismus sehr gut beleuchtet. Zum Beispiel wird gezeigt, dass Rassismus eben nicht immer nur von den Weißen ausgeht. Ein schwarzes Jugendlicher erschießt einen weißen Jugendlichen. Nur weil er ihm Rauch ins Gesicht gepustet hat? Nur weil dieser einen anderen Teenie vor der Gruppe Schwarzer beschützt hat? Oh. Eine Gruppe Schwarzer ärgert einen Weißen? Es geht nicht darum welcher Hautfarbe du angehörst. Hass. Rache. All das ist schlecht. Ob du nun schwarz, weiß, gelb oder blau bist.

Wir bekommen zwei verschiedene Zeitebenen geliefert. Dereks Vergangenheit in dem tisten Schwarz-weiß. Er hat eine falsche Weltansicht. Es gibt nur Schwarz und Weiß. Die beiden Extreme. Nur die guten Menschen, die Weißen und der Abschaum, die schwarzen. Wir sehen was er alles schlimmes getan hat, wie gut er die Menschen beeinflussen konnte, als er selbst total beeinflusst war. Und dann haben wir die gegenwärtige Geschichte, in allen Farben. Nach dem Gefängnis hat er sich geändert. Jetzt sieht er die Welt, so wie er sie sehen sollte.

Nochmal: ich LIEBE American History X!
Die Art wie der Film erzählt ist, die Geschichte, der Denkanstoß, die Sozialkritik dahinter...
UND: Edward Norton. Mit entdeckte ich ihn, hiermit begann ich ihn ebenfalls zu vergöttern. Ein ganz ganz großer Schauspieler. Sieht man zum Beispiel in Zwielicht, zum Beispiel in Fight Club aber ganz sicher in: American History X.
Die Szene mit dem Bordstein beispielsweise, als er schließlich festgenommen wird. Dieser Hass, dieser Wahnsinn in seinen Augen! Und auch sonst, wie überzeugt er von dem ist was er glaubt, ob nun als Nazi oder als "Geretteter".

Wie gesagt, ein unglaublich wichtiger, genialer und umfangreicher Film. Hier steckt so viel drin, so viel was nicht auf den ersten Blick sichtbar ist. So viel, was einem dennoch ins Auge springt. Hier bekommen wir schonungslos das Thema Rassismus dargeboten. Die Nazis, die Schwarzen. Es ist ganz einfach. Es gibt IMMER die Guten und die Bösen, von den Schwarzen, von den Weißen, IMMER. Und das zeigt uns American History X, perfekt!

Es geht um Hass. Hass auf einzelne Menschen oder Hass auf eine gesamte Rasse. Definitiv steht jedoch fest: Hass ist schlecht. Auch das zeigt uns American History X, wieder perfekt!

"Derek sagte immer: Es ist gut mit einem Zitat abzuschliessen, denn wenn jemand anders es schon am besten formuliert hat, und man selbst es nicht besser kann, dann stielt man eben von ihm... und verschafft sich einen starken Abgang!"

Ein weiser Mann, dieser Derek. In diesem Sinne also:

"Hass ist Ballast. Das Leben ist viel zu kurz dafür, dass man immer wütend ist. Das ist es einfach nicht wert."

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BenAffenleck

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Da hast du recht. Trotzdem vergesse ich nie den Schlag in die Magengrube, als man das Ende zum ersten Mal sah. Und Ed Nortons geniale Leinwandpräsenz...


Codebreaker

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Das Ende... das ist jedes Mal wieder ein Schlag in die Magengrube. :/

Wie gesagt: Edward Norton <3


Friedsas

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Bewertung9.0Herausragend

"Du mußt die richtigen Fragen stellen." - "Und die wären?" - "Hat sich durch das was du tust dein Leben gebessert?"

Hier kommen knallharte Spoiler auf euch zu also ned weiterlesen wenn ihr sie verhindern wollt!

American History X ist ein Sozialdrama der sehr extremen Sorte. Es ist ein anderer Weg solch ein Drama anzugehen, meistens sind diese Filme nämlich durch karge Landschaften und tolle Bilder gekennzeichnet (z.B. Winter´s Bone oder Auge um Auge) aber in diesem Film bekommt man knallhart den Schlag ins Gesicht. Es scheint als wolle der Regisseur ALLE aufwecken, nicht nur Derek oder seinen Bruder Danny. Die schwarz-weiß Szenen zeigen, zumindest für mich nicht nur Dereks Vergangenheit, sondern auch sein oftmals irrationales Schwarz-weiß Schema Denken. Ich spiele damit nicht auf Hautfarben an sondern darauf das es für ihn ganz klar die bösen (Ausländer) gibt und auch ganz klar die guten. (Weiße) Und die bösen könnten machen was sie wollen sie bleiben die bösen und auch die guten könnten zum Beispiel wie im Film gezeigt komplett einen Laden zerlegen und trotzdem sind sie in seinen Augen noch die guten die komplett im Recht sind. Nur langsam dämmert es Derek das der Weg den er eingeschlagen hat, nicht der richtige war. Das er nur eine Puppe war, eine Marionette und er beginnt die richtigen Fragen zu stellen. Nämlich: "Hat sich durch das was du tust dein Leben gebessert?" und auf diese Frage antwortet er natürlich mit Nein. Er erkennt wie verblendet er war und versucht das Ruder noch rumzureißen. Leider aber muss er erkennen das er als großer Bruder natürlich eine Vorbildfunktion inne hat (bzw. hatte). Und wer im Namen seines Nationalsozialistischen Glaubens zwei Menschen umbringt und bei der Festnahme noch grinst und sowieso sich mit jeden anlegt und auf Biegen und Brechen diesen Glauben verteidigt der muss doch komplett dahinter stehen, oder? Und dieses Gedankengut keimt in seinem kleinen Bruder auf, der kleine Bruder der die Verwandlung seines großen Bruders zum einstigen Leader der Gang miterlebt hat und wie viele kleine Brüder auch will er seinem großen Vorbild nacheifern, ihn stolz machen und so lässt sich auch Danny in diesen Sog hineinziehen. Es braucht auch erst wieder diese Identifikationsfigur, seinen großen Bruder der mittlerweile geläutert ist, der mittlerweile verstanden hat das der einst eingeschlagene Weg zu nichts führt außer zu Hass, Konflikten und Gewalt, der ihm hilft zu verstehen. Derek versucht seinen Bruder davon abzuhalten die gleichen Fehler zu begehen die er einst im Namen einer falschen Bewegung begangen hat. Das traurige daran ist bloß, das er es zwar schafft ihm von den Gedankengut wegzubekommen bzw. ihn dazu bringt sich die selbe Frage zu stellen ("Hat sich durch das was du tust dein Leben gebessert?") und in sich zu gehen, doch Danny am Ende die Vergangenheit einholt. Ein kleiner Fehler, einmal zu oft seinen Rassenhass kundgetan und in einem ungeschützten Moment, zahlt er den Preis. Und so bleibt der Zuschauer wieder wortlos zurück, wie beim Mord am Anfang, da auch das Verbrechen am Ende einfach nur aus Hass geschieht. Nicht mehr, nicht weniger. Hass erzeugt Hass oder wie es die Ärzte einst ausdrückten: "Gewalt erzeugt Gegengewalt!"

"Irgendwie habe ich das Gefühl, dass ich das hier nur wegen dir überlebt habe?" "Was redest du? Warum sollte ich meinen Arsch für so ne Kalkleiste wie dich hinhalten?"

Sowohl Edward Norton als auch Edward Furlong spielen hervorragend. Edward Norton nimmt man alle Facetten der Geschichte ab. Der Teenager der vom Vater "manipuliert" wird, den toughen Neonazi Leader und zu guter letzt den geläuterten. Edward Furlong hingegen, sein Charakter ist angelegt auf Nortons Charakter zu reagieren, und diese Ungewissheit dieses nachdenkliche in seinem Blick fängt die Kamera immer wieder ein. Die schwarz-weiß Überblendungen und die Anordnung der Ereignisse also die Erzählweise ist genauso einsame spitze. Vom Nebendarsteller Cast hervorheben möchte ich noch Ethan Suplee, dieser spielt seinen Charakter mehr als überzeugend. Er ist fett, dumm und noch mehr Marionette als es Derek je war. Dies wird auch in der Deleted Scene äußerst deutlich. Mein einziges Manko an dem Film ist, das es einem so vorkommt als mache er es sich manchmal etwas zu leicht. Er zeigt die Beeinflussung durch den Vater, dann durch Alexander und dann durch Derek. Vergisst aber oftmals das wir auch selbst denkende und eigenständig entwickelnde Individuen sind und mehr als unsere Erziehung unser Gedankengut beeinflusst.

"Du musst dir vorstellen, dass ich zwei Leute getötet hab. Getötet! ... Und ich fühlte mich genau so wie vorher, nur noch viel verwirrter. Und ich bin es leid, dauernd wütend zu sein, Danny, ich bin es einfach leid."

Mein Fazit zu American History X ist relativ einfach: Ein starkes und sehr extremes Sozialdrama mit zwei herausragenden Akteuren. Der Film zeigt eindrucksvoll welch ein Sog solch eine Gesellschaft sein kann, aber auch das man diesem Sog wieder entkommen kann - mit Hilfe. Denn auch Derek hat es nicht ohne Hilfe hinbekommen.

Und wie könnte ich meinen Kommentar anders abschließen als er Film:

"An dieser Stelle muss ich wohl schreiben was ich gelernt habe... meine Schlussfolgerungen, nicht wahr? Hass ist Ballast. Das Leben ist viel zu kurz dafür, dass man immer wütend ist. Das ist es einfach nicht wert. Derek sagte immer: Es ist gut mit einem Zitat abzuschließen, denn wenn jemand anders es schon am besten formuliert hat, und man selbst es nicht besser kann, dann stielt man eben von ihm... und verschafft sich einen starken Abgang!
Wir sind keine Feinde, sondern Freunde - wir dürfen keine Feinde sein. Leidenschaft mag die Bande unserer Zuneigung anspannen, aber zerreißen darf sie sie nicht. Die mystischen Klänge der Erinnerung werden ertönen, wenn - und das ist sicher - die besseren Engel unserer Natur sie wieder berühren."

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ElmStreet84

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Spitzen Kommi!! ;) hab ihn vor ner Woche auch das erste mal gesehen und wollte ihn mir die Tage nochmal ansehen und was zu schreiben. Aber da bist du mir ja etwas zuvor gekommen, wie ich sehe! ;D

Ansonsten spitzen Kommi zu einem genialen Film. Der läßt einem wahrscheinlich auch während des Abspannes lange im Stuhl sitzen! :) Vorallem aber auch wegen des unerwarteten Tod seines Bruders, den ich überhaupt nicht kommen gesehen hatte.


Friedsas

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Danke^^ meine Erstsichtung is aber a paar jährchen her ;) ja aber trotzdem irgendwie schlüssig: Hass erzeugt Hass...


jonas.ro.71

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Edward Norton, die beste Performance, die ich JEMALS gesehen hab. Ein beeindruckendes, krasses und mit seinem überraschenden Ende ans Herz gehendes Meisterwerk.

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AvonBarksdale

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Dieser Film ist ein Meisterwerk!
kein anderer Film greift dieses Thema so gut auf wie dieser.
Edwart Norton spielt grandios, seit diesem Film bin ich ein grosser Fan von ihm.
kriegte den Tage nach dem ersten Schauen nicht mehr aus dem Kopf

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fredy2002

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Bewertung9.0Herausragend

also ich kenne den film seit vielen jahren und finde dass er einer der besten ist welche eben dies thema aufgreifen..
klar zu den wenigen kritikern sei gesagt: dies ist ein film und keine authentische doku.. (neonaziszene..)
Fazit:sehr gut gelungen und mitreissend

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JokerReviews

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

American History X ist ein Film über 2 Brüder, die in der rechten Szene leben. Während der ältere Bruder wegen zweifachen Totschlags ins Gefängnis muss, rutscht der Jüngere während des Gefängnisaufenthalts immer mehr in die rechte Szene. Als Derek aus dem Gefängnis entlassen wird ist er ein völlig neuer Mensch und sagt der Neo-Nazi Szene ade. Doch sein kleiner Bruder ist dadurch komplett verwirrt. Edward Norton ist ein Spezialist darin, zwei Persönlichkeiten in einem Film zu packen. Sei es Fight Club, sei es Zwielicht, sei es The Score. Doch was er hier als brutaler Neo-Nazi abliefert, der später sehr weich, sympathisch und liebevoll agiert, ist totale Weltklasse und mir fällt es jedes mal schwer zu glauben dass es sich bei diesem Charakter um ein und den selben Schauspieler handelt. Für mich völlig unbegreiflich wie Norton hier nicht den Oscar bekommen hat, denn es ist eine der besten Schauspielerleistungen die ich je gesehen habe. Aber auch Edward Furlongs Leistung sollte man nicht schmälern, denn im Vergleich zu heute war er damals ein echt guter Schauspieler. Die Erzählweise des Films ist zudem noch sehr kreativ, in schwarz-weiß Bildern blicken wir in die Vergangenheit und erfahren nach und nach wie alles anfing, aber auch wie alles endete. Dann kommt das Finale und dieses Ende ist eins der ergreifendsten Schlussakte Hollywoods. Der Film setzt genau an der richtigen Stelle den Schlussstrich und lässt den Film mit einem perfekten Zitat ausklinken. Somit haben wir es hier mit einem perfekten Filmende zu tun.

Fazit : Egal welches Genre man bevorzugt mag, ist man in irgendeiner Form an Filmen interessiert MUSS man diesen Film gesehen haben. Einer der besten Filme aller Zeiten und absolute Pflichtlektüre!

10/10

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Taddel.T.Bone.Steak

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Bewertung9.0Herausragend

Habe den Film damals noch in Schulzeiten zum ersten mal gesehen und muss sagen zu diesem speziellen Thema gibt es kaum einen besseren Film.

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NewSTARs

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Bewertung9.5Herausragend

Wow! Ich bin zutiefst erstaunt über diese schonungslose Aufklärung der Neo-Nazis in den USA. Anstatt klischeehafte Contrapunkte über diese Kriminalität zu zeigen, wird viel lieber das komplett realistische Leben von ihnen gezeigt, sodass sich jeder selbst ein Bild von deren Propaganda-Sicht machen kann (siehe die Unterhaltung zwischen dem Vater und Sohn Derek). Und dieses ist allerspätestens nach der Bordsteinkanten-Szene ins Negative gerutscht.

Um Edward Norton für seine grandiose -nein, spektakuläre (!)- Leistung einen eigenen Absatz zu widmen, erklärt sich für selbstverständlich.

Ein sehr außergewöhnlicher Film, welchen sich manche bestimmt nur einmal ansehen jedoch nie vergessen werden.

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