American History X - Kritik

US 1998 Laufzeit 118 Minuten, FSK 16, Drama, Kinostart 25.02.1999

Setze American History X auf die Merkliste und wir sorgen dafür, dass du keine News zum Film mehr verpasst!

Was moviepilot noch bietet: Mach die TOUR.
Melde dich an!

Setze American History X auf die Merkliste und wir sorgen dafür, dass du keine News zum Film mehr verpasst!
Auf Merkliste

Kritiken (7) — Film: American History X

sebastian.hallmann.77: Review-Corner.de sebastian.hallmann.77: Review-Corner.de

Kommentar löschen
10.0Lieblingsfilm

[...]“American History X” kann in seiner Gesamtheit nur als eines gesehen werden: ein ganz großer Film. Stilvolle und absolut gelungene Optik, eine harte, bedrückende Geschichte, die zwischendurch immer wieder ein bisschen Hoffnung aufkeimen lässt, um den Zuschauer dann am Ende mit einem Faustschlag wieder in den Sessel zu prügeln. Packend und hochspannend erzählt bleibt mit hier nur eines zu sagen: “AHX” darf ruhigen Gewissens als einer meiner absoluten Lieblingsfilme angesehen werden, den ich mir auch nach dem x-ten Durchlauf immer noch gerne ansehe, ohne dass seine Wirkung (die sich freilich nur bei der Erstsichtung vollends entfalten kann) sich dabei komplett abgenutzt hätte. Großartig.[...]

Kritik im Original 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten

SoulReaver: CinemaForever, D3M

Kommentar löschen
8.0Ausgezeichnet

[...] Mit 'American History X' bekommen wir es mit einem Film zu tun, der sich durch seine gnadenlose Darstellung immer wieder ins Gedächtnis des Zuschauers einbrennt. Einige Bilder könnten hier für zartbesaitete Zuschauer zu extrem und hart sein. Aber diese Szenen hat der Film, um seiner realistischen Art treu zu bleiben, auch nötig. Dennoch prügelt der Film natürlich nicht durchgehend auf den Zuschauer ein. Wir bekommen zum Glück immer die nötigen Denkpausen geschenkt. Pausen, in denen wir das eben gesehene verarbeiten können und Zeit zum Nachdenken haben. [...]

Kritik im Original 25 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir 4 Antworten

Kreaexo

Antwort löschen

Yay! :) Toller Kommentar, genau das hab' ich erwartet. :D


SoulReaver

Antwort löschen

@ Garfield ?!
@ Kreaexo Danke :) Heut Abend kommt auch noch ne Überraschung :D


Stephan Eicke: www.film-rezensionen.de

Kommentar löschen
7.5Sehenswert

Empfehlenswert ist er dennoch, schließlich wartet er mit einigen stark gefilmten Szenen auf, wenn auch die sehr intensive Verwendung von Zeitlupen allmählich zu ermüden droht. Starke Schauspieler machen einige Schwächen wett und trotz Oberflächlichkeit bleibt „American History X“ eine interessante Studie darüber, wie leicht und auf welche Weise sich Rassismus in unsere Gesellschaft einschleichen kann.

Kritik im Original 3 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten

Hitmanski: It's just a film, Reihe Sie...

Kommentar löschen
5.0Geht so

Packend inszenierter Common-Sense, der manchmal trotz Schwarz/Weiß-Anstrich recht eindimensionale Lösungen und Herleitungen zum Thema bietet und Nazi-Denken als alleiniges Phänomen des White-Trash deklariert. Trotzdem ein Film, den man mal gesehen haben sollte.

13 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir 8 Antworten

Hitmanski

Antwort löschen

Dem würde ich auch garnicht groß widersprechen wollen; der Film bietet zumindest einen Ansatzpunkt zur Diskussion, und hat deshalb schon seine Daseinsberechtigung. Er scheitert - meiner Meinung nach - aber an den selbstgesteckten Ansprüchen, die er durch seine bewusst starke Bildsprache und seine pathetischen Gesten selbst überhaupt erst generiert. Es ist ein packendes Plädoyer gegen Rassismus, aber eben keine Meditation über dessen Wesen - da weine ich ein bisschen dem verschenkten Potential hinterher. Andererseits ist vielleicht gerade seine Simplizität auch sein größtes Plus, ermöglicht er so den Zugang zu seiner Message doch auch denjenigen, die vor einer tiefgreifenderen, und daher auch theoretischeren Auseinandersetzug eher abgeschreckt würden.


Shritz

Antwort löschen

Letzten Endes ist es wie so häufig Auslegungssache, was man dem Film abgewinnt und was man ihm vorwirft. Aber eines hat er erreicht: das über ihn diskutiert wird und das ist ja schließlich auch schonmal was wert ;)


Mr.Film: City of Cinema

Kommentar löschen
8.0Ausgezeichnet

Nach diesem Film habe ich mir die augen gerieben und gedacht :"oh mein gott diese nazis sind heutzutage immer noch so krank und rassistisch wie früher". Wirklich gut gemacht, der film öffnet einem die augen.

Kommentar gefällt mir 2 Antworten

SoulReaver

Antwort löschen

Die Nazis sind heute immer noch so rassistisch wie früher. Da is was dran :D


Mr.Film

Antwort löschen

Alter, ist das peinlich.


Kubrick_obscura: CinemaForever, arte

Kommentar löschen
5.0Geht so

Der packenden Darstellung des Skinhead-Milieus wird eine weichgespülte Handlung entgegengesetzt, die so vorhersehbar und voller Klischees ist, dass man sich nur noch ärgert.

2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten

alviesinger: bummelkino

Kommentar löschen
8.5Ausgezeichnet

John Connor als Neo-Nazi und die verlorene Unschuld der Bordsteinkante

13 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir 2 Antworten

pellekraut007

Antwort löschen

Leider... leider gibt es eine Menge Irrer, die speziell das mit dem Bordstein für eine nachahmenswerte Sache hielten. So erreichte dieser wirklich gute Streifen auch die, die nach der Bordsteinszene abschalten :( Grunz!


Schinkenbrot

Antwort löschen

Was für eine Kritik. Bitte löschen!



Kommentare (243) — Film: American History X


Sortierung

Giszmo

Kommentar löschen
Bewertung9.0Herausragend

einer meiner absoluten lieblingsfilme. ich könnte mir das teil jeden tag aufs neue geben. charakterbuilding vom feinsten, die fieseste szene die einen froh sein lässt, dass man noch alle zähne im mund hat und ein edward norton in einer seiner paraderollen absolute empfehlung

bedenklich? Kommentar gefällt mir Antworten

Kommisar-X

Kommentar löschen
Bewertung2.5Ärgerlich

So a richtiger Halbstarken Film. nett, wie die ganzen 14 jährigen mit ihren Bushido Klingeltönen daherkommen bzw. den Derreck mit hakenkreuz auf de rBRust als Screenshot auf dem handy und dazu ne meldung ala:"Ein Freudn von mir ist NEONAZI und de rhat mal nen Kanacken auf den Randstein gelegt und dann wumms!!"

Naja, kann mir vorstellen, das es falsche Klientel auch sich angesprochen gefühlt hat. Gilt auch für de ganzen Pseudo Hooligan Filme

bedenklich? Kommentar gefällt mir 4 Antworten

Kommisar-X

Antwort löschen

warum nicht?


B-RABBIT

Antwort löschen

verblendeter junge ^^


Filmfan30

Kommentar löschen
Bewertung10.0Lieblingsfilm

Beeindruckend ehrliches Meisterwerk über Hass und Liebe, Gewalt und Läuterung. Nichts wird übereilt oder überzeichnet. Die Charaktere entwickeln sich authentisch und ihrem Persönlichkeitsprofil entsprechend, so dass alles sehr nachvollziehbar rüber kommt.

Ein starker Film aus einem starken Jahrzehnt voller guter Filme!

bedenklich? 2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten

kraitschie

Kommentar löschen
Bewertung10.0Lieblingsfilm

Gefühlvoll, sozialkritisch und Edward Norton in einer Paraderolle.

bedenklich? 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten

nathalie.koenen

Kommentar löschen
Bewertung9.5Herausragend

Ein großartiger Film, der auf brutale und gleichzeitig emotionaler Ebene an ein schwieriges Thema wie Rassismus/Skin-Heads rangeht. Eine großartige Leistung von Edward Norton. Ein Film, den man definitiv gesehen haben muss...

bedenklich? 2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten

chris-danese

Kommentar löschen
Bewertung5.5Geht so

Sorry, ich kann da nicht so beijubeln.
Mich hat die ganze Story in wesentlichen Punkten nicht überzeugt.
Nur mal beipspielsweise:
Naziskinheads, die sich im (weitgehend) fairen sportlichen Wettbewerb (zumal auch noch ausgerechnet im Basketball) mit ihren Gegnern messen??? Wo läuft denn sowas??
Vor allem aber ist mir nicht einsichtig geworden, wie der 180° Sinneswandel des vorher bis zum Äußersten hirnverzerrten Nazis im Knast zu verstehen sein soll (und dies ist ja der entscheidende Dreh- und Angelpunkt der Story) ---
ich geb das mal verkürzt wieder: voll überzeugter Rassist kommt im Knast mit anderen, scheinbar Gleichgesinnten nicht klar, weil diese trotz vorzüglich rassistischer Fassade eben auch krumme Knastgeschäfte mit "minderwertigen" Mithäftlingen (Hispanics) machen und ihm somit nicht rassistisch genug sind. Er zeigt seine Missachtung und verärgert dadurch die Pseudonaziclique, die aber stärker ist und ihm sehr böse mitspielt. Was macht nun ein 100% Nazi , der von Möchtegern-Nazis verprügelt und vergewaltigt wird? Richtig, er denkt über seine eigene falsche Nazigesinnung nach und verbrüdert sich mit einem schwarzen Mithäftling und ist beim Verlassen der Gefängniszelle mal eben ein Nazigegener bzw. zumindest ein Szeneaussteiger... Also mal ehrlich, da kann ich nicht folgen.
Dass der den älteren Bruder vergötternde Jungnazi zuletzt selbst auch dem mörderischen Schlagabtausch zwischen schwarzen Gangs und rassitischen Hooligans zum Opfer fällt, ist im Laufe des Filmes ziemlich vorhersehbar. Daher nervt die überschwülstige Betroffenheitsmusik an dieser Stelle schon sehr. Mal nachgedacht --- dass auch der drei Jahre lang vom Spiritus Rector der lokalen Neonaziszene indoktrinierte kleine Bruder nur einen Tag nach dem Wiedersehen mit seinem so wundersam geläuterten Bruder seine Hirnwäsche bereits komplett weggespült haben soll, ist absurder Hollywoodmist. Dass er zudem (so zumindest soll wohl sein nächtens geschriebener Aufsatz zu verstehen sein) eigentlich gerade dabei war, jetzt aus der Sache spontan als Menschenrechtsaktivist oder noch Größeres hervorzugehen und daher zur Unzeit für alte, längst überwundene Streitereien niedergeschossen wird und deshalb mein schweres Mitgefühl verdient, ist Hollywood-Obermist.

bedenklich? Kommentar gefällt mir 3 Antworten

chris-danese

Antwort löschen

Neenee, Emotionslos war ich beim Schreiben ganz bestimmt nicht.
Wie dem auch sei... meiner Meinung nach (und das ist freilich eine ganz private kleine Einzelmeinung) wird die in Wahrheit existierende oberperfide, hirnfressende Ideologiefalle der Nazis und die damit verbundene, immer zunehmende (innere und äußere) Verstrickung, aus der so leicht keiner von denen raus will noch kann, hier (vorsichtig ausgedrückt) verharmlost. Deren Netzwerke incl. Kontrolle reichen u.a. auch in jedes Rattenloch in jeder Knastzelle. So bisschen mehr Andeutung von der Tragweite hätte dem Film nicht schlecht getan.
Stattdessen kommt hier z.B. sowas wie das Basketballspielen als Methode der Nazis im Kampf um ihre - hier nennt man das "national befreiten Zonen" --- äh, hallo?!?


Jack55555

Antwort löschen

Ich bin ein starker Vertreter der freien Meinung und ich will diese auch gar nicht untermauern.
Es geht mir lediglich darum, andere Sichtweisen zu produzieren.
Geht einem ja selber auch so, wenn man einen Film gesehen hat und man denk sich was für ein Dreck das war, dann hört und sieht man andere Interpretationen & Meinungen die zutreffender wirken und plötzliche ist der Film gar nicht mehr so schlecht.

Zu History X
Ja, die Szene mit dem Basketballspiel fand ich auch lächerlich.
Meiner Ansicht nach besitzt diese eine Szene (und auch die vermeintliche Verharmlosung der Nazi Netzwerke in den Gefängnissen) keine derartig große Tragweite, dass die Kernbotschaft(en) des Filmes zerstört werden können.
Deshalb auch mein Unverständnis.
Wenn man es als Kritik auf hohem Niveau bezeichnen würde, wär es für mich einsehbar.
Aber den gesamten Film, der viele Sachen richtig macht und treffend beschreibt, aufgrund dieser Punkte auf "Geht so" ein zu stufen, finde ich einfach schade.


Terrorwoelfin

Kommentar löschen
Bewertung10.0Lieblingsfilm

Eine klasse Story,über Hass,Liebe,Gewalt und eine Glanzrolle für Edward Norton. Ergreifend und überzeugend wie tief ein Mensch fallen kann.

bedenklich? Kommentar gefällt mir Antworten

JonnyvsSherlock

Kommentar löschen
Bewertung9.0Herausragend

„So I guess, this is where I tell you what I learned. My conclusion, right?! Well, my conclusion is…hate is baggage. Live is too short to be pissed off all the time. It’s just not worth it.”

American History X ist eine packende Sozialstudie, die mit perfekt rübergebrachten Charakteren, erzählerischer Gnadenlosgkeit und einem grandiosen Edward Norton punkten kann.
Selten war die Erzählweise so effektiv. Der simple Umgang mit vielen langen Rückblenden wird hier dazu genutzt den Hauptcharakter auszuleuchten. Es gibt dem Zuschauer die Möglichkeit, eine andere Perspektive einzunehmen. Durch diese außergewöhnliche Psychologie rund um den Neonazi Derek wird einem wirklich die Möglichkeit gegeben, sich eigene Gedanken zu machen. Diskriminierung ist falsch und diese Aussage lenkt nicht in eine Richtung, sondern ist eine Tatsache. American History X wendet sich aber Details zu, die weit über das schwarz/weiß-Denken hinausgehen. Der Film erzählt nicht von Nazis, er erzählt auch nicht von Schwarzen. Er erzählt von Menschen.
Menschen hassen, Menschen lieben, Menschen sind dumm. Aber Menschen können sich verändern. Und das wird hier gezeigt. Hass ist Ballast.
Der Soundtrack ist emotional aufgeladen und mitreißend. Die Inszenierung ist genial. Man hat wirklich immer das Gefühl mittendrin zu sein. In manchen Szenen wünscht man sich, dass das nicht so wäre. Vor Grausamkeiten wird nicht halt gemacht und das ist in diesem Film genau die richtige Herangehensweise. Die Gewalt ist ein wichtiger Bestandteil des Werdegangs von Derek Vinyard und trifft den Zuschauer mit der gleichen Wucht.
American History X ist ein wichtiger Film. Erst in Form von Hass zeigt er uns, was Liebe bedeutet.

bedenklich? 4 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 2 Antworten

Filmfan30

Antwort löschen

Deinen Schlusssatz finde ich großartig! Sehr schön formuliert.


NewSTARs

Antwort löschen

Tolle Rezension!


pHrEeK

Kommentar löschen
Bewertung9.0Herausragend

Bewegendes Drama über die amerikanische Neo-Nazi-Szene mit tiefgründiger Handlung, überzeugenden Charakteren und eindrucksvollen Bildern.

bedenklich? Kommentar gefällt mir Antworten

wakabayashi22

Kommentar löschen
Bewertung10.0Lieblingsfilm

*SPOILER*
American History X ist ein wahres Meisterwerk, kein anderer Film brachte die Thematik Rassenhass zwischen "weiss und schwarz" so auf den Punkt wie dieser Film. Edward Norton als Nazi-Anführer der im Knast zum umdenken animiert wird, und nach seiner Haft zurück ins multikulturelle Leben finden möchte. Weg von der Nazi-Szene und raus aus den alten Handlungen, möchte er verhindern das sein Bruder nicht in seine Fußstapfen tritt. Authentisch, mitreissend, und oft hart realistisch dargestellt. Die Geschichte wird so glaubwürdig erzählt und von den Schauspielern überzeugend dargestellt und abgerundet, das man sagen kann es ist ein Film der zum nachdenken anregt, und jeden Nazi zum umdenken animieren sollte! Hier wurde bis ins Detail hart gearbeitet, von den brillanten Rückblicken bis hin zur Atmosphäre wird dem Zuschauer ein hartes Nazi-Drama präsentiert, das verständlich und glaubwürdig erzählt wird. Der Film zeigt uns im Endeffekt das es egal ist welche Hautfarbe wir haben, ob weiss, schwarz, gelb, grün oder sonst was. Jeder Mensch hat was liebenswertes an sich und kann zu einem besten Freund werden. Oft steht man sich selbst im Weg, verbaut sein Leben und schliesst sich selber die Türen! Wieso nur seine eigene Rasse bevorzugen, wenn man sein Leben mit anderen kulturen teilen kann? Rassismus ist sinnlos, idiotisch und hat schon zu viel Schaden angerichtet. Edward Norton bringt es darstellerisch mit so viel Überzeugungskraft herüber das man sagen kann dieser Film ist einfach brillant. Das Ende war mir dann etwas zu traurig und tragisch. Das einem dann das Schicksal der Vergangenheit einholt, man dafür bezahlen muss das man mit seinen Handlungen ungewiss und unverantwortungslos seinen Bruder auf die falsche Bahn brachte, um am Ende das Resultat zu durchleben das daran grenzt das es eher ein Rache Akt aus der Sicht der "schwarzen" darstellt und nicht das sich schwarz und weiss in den Armen liegen. Ich finde das Ende hätte man dann friedlicher darstellen können da der Film im grossen und ganzen durchgehend ja schon angespannte Abläufe präsentiert. Unvergesslich die Szene als der "schwarze" in den Bordstein beissen muss. Wirklich hart und radikal dargestellt! Ein Film der trotz seines harten Themas, und seiner Erzählweise für eine gewisse langwierigkeit sorgt aber zu keiner Minute langweilig wird, sondern die Spannung von anfang bis Ende gehalten wird. Bildgewaltig, realistisch und hart! American History X zeigt uns die Welt des Rechtsextremismus, schonungslos wird uns hier gezeigt welche Nachteile und folgen solch ein Leben haben kann für einen selber. Den am Ende leidet man nicht nur selber sondern reisst auch seine komplette Familie mit ins verderben, vor allem die Stimmung und das ganze Umfeld weisen dieses förmlich auf!

FAZIT : Spannendes Nazi-Drama mit einem brillanten Edward Norton als Nazi-Anführer der hier wohl eine seiner besten charismatischen und Wandlungsfähigen Leistungen aller Zeiten präsentiert. Mitreissend, bedrückend realistisch und doch beeindruckendes Meisterwerk! Die Geschichte wird authentisch erzählt und durch seine Rückblicke verständlich gemacht. Einfach ein toller Film den man unbedingt mal gesehen haben muss. Es wird in meinen Augen keinen besseren Film geben der sich mit dieser Thematik auseinandersetzt dafür versprüht American History X zu viel Charisma und Realismus! Ein Film den man so schnell nicht vergessen wird, man denkt drüber nach und beschäftigt sich mit dem Thema, einfach ein bewegender Film der einen umhaut!

bedenklich? 5 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten

BountyHunter2602

Kommentar löschen
Bewertung10.0Lieblingsfilm

Was für ein Film...
Was einem hier erzählt und geboten wird, ist allererste Klasse.
Die Story reißt einen förmlich mit und Edward Norton spielt einfach nur überragend perfekt. Für mich einer der besten Filme die ich je gesehen habe, auch wenn er ein sehr kontroverses und schwieriges Thema behandelt.
Jeder sollte sich diesen Film mal angesehen haben, mich hat er von Anfang bis zum Ende in seinen Bann gezogen.

bedenklich? Kommentar gefällt mir Antworten

eMendez

Kommentar löschen
Bewertung10.0Lieblingsfilm

Einfach mein Lieblingsfilm.

Das Thema, die Idee+ Umsetzung & die Dramatik sind unübertreffbar.
Edward Norton läuft zur Höchstform auf die Schwarz/Weiß Szenen ergänzen die Rückblicke super.

Für jeden Filmfan ein muss!

bedenklich? Kommentar gefällt mir Antworten

Dan Coma

Kommentar löschen
Bewertung9.0Herausragend

Erdward Norton und Edward Furlong spielen in diesem Drama unglaublich authentisch und überzeugend. Das Setting wirkt unglaublich passend, die "Rassenkonflikte" sind überzeugend und wirken nicht aufgesetzt, die Kameraarbeit ist herausragend!
Die nackten Gewaltdarstellungen lassen den Zuschauer noch ein Paar Millimeter näher heranrücken und sorgen dafür, dass ich über die gesamte Spieldauer mit leide, mit fühle und von diesem Film einfach nicht genug kriegen kann.
Ganz groß!

bedenklich? Kommentar gefällt mir Antworten

replicant-10

Kommentar löschen
Bewertung8.0Ausgezeichnet

American History X ist ein harter und deshalb auch kontroverser
Film über Nazi-Skin Heads der aber im Gegesatz zu Romper Stomper
der ebenfalls von faschistischen Skin Heads handelt aber ganz
eindeutig Stellung gegen rechts bezieht während Der Film
Romper Stomper die Fascho-Skin Heads nur aus neutraler sicht darstellt !!!
Erdward Norton und Edward Furlong beweisen in diesem Film
das bestimmte Menschen von ihrer faschistischen Haltung geheilt
werden können !!!
Ein guter Film der sich sehr bemüht !!!

bedenklich? Kommentar gefällt mir Antworten

-Ruby-

Kommentar löschen
Bewertung8.0Ausgezeichnet

Vor Kurzem wieder gesehen und festgestellt, dass der Film übertrieben viele Slow-Motion-Szenen hat.

bedenklich? 2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten

mary84

Kommentar löschen
Bewertung8.5Ausgezeichnet

Sehr bewegendes, erschreckendes, realitätsnahes, brutales und zugleich trauriges Drama. Ein brisantes Thema, wird es wohl auch immer sein und bleiben.
Eine Story die sowohl packend ist aber auch einen sehr bitteren Nachgeschmack hinterlässt beim Zuschauer und zudem wachrüttelt. Die schockierenden Darstellungen der Ereignisse sind zwar nichts für schwache Nerven, aber die gesamte Inszenierung des Geschehens ist einfach grandios.

Beeindruckendes Meisterwerk.

bedenklich? 6 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten

tobiderboss

Kommentar löschen
Bewertung9.5Herausragend

Ich find das ist ein top Film, mit einer guten Story. Mich zumindest hat der Film überzeugt und zum nachdenken gebracht. American History X ist ein Film, den man so schnell nicht vergessen wird und er ziert meine Sammlung.

bedenklich? Kommentar gefällt mir Antworten

A-Wax

Kommentar löschen
Bewertung10.0Lieblingsfilm

Meisterhafte Sozial- bzw. Milieustudie mit einem Edward Norton der nie besser gespielt hat.

Eine Handlung vollziehe ich seit Anbeginn meiner Zugehörigkeit zu Moviepilot nur sehr selten. Ich korrigiere meine eigenen Filmbewertungen nur in Ausnahmefällen nach oben und einen Sprung von 9,5 auf 10 + Herzchen habe ich persönlich noch nie vergeben. Allerdings konnte ich nach meiner fünften oder sechsten Sichtung dieses filmischen Meilensteins nicht mehr anders.

Bei "American History X" handelt es sich um einen Film der nahezu in allen "objektiven" Bewertungsfaktoren perfekt ist. Von der Story über die Inszenierung bis hin zu den schauspielerischen Leistungen bewegen wir uns auf einem Niveau wie es nur wenige Filme erreichen. Und ich muss hier sogar noch einen Schritt weitergehen. Es handelt sich hier nicht nur um einen guten oder tollen Film, sondern vor allem um einen grandiose Charakter-und Milieustudie mit einer enorm wichtigen Botschaft.

Die Story ist toll angelegt und bietet mit den beiden Brüdern als Hauptcharaktere zwei wunderbare Persönlichkeiten die unglaublich viele Facetten mitbringen. Beide sind ausgesprochen intelligent, aber auch sehr leicht zu verführen und für bestimmte Zwecke zu missbrauchen. Der allgegenwärtige Rassismus den sie von Kindheit an mitbekommen haben, lässt beide abdriften. Interessanterweise wandelt sich die Position der beiden Brüder in der jeweiligen Hälfte des Films. Die Geschichte fesselt, schockiert und bleibt bis zur letzten Sekunde spannend. Das Finale ist mutig und zeigt sehr deutlich auf wozu Hass und Gewalt führen können. Insgesamt ein überragendes Drehbuch das verdammt viel Mut beweist und eben nicht auf Nummer sicher geht.

Die Inszenierung ist ebenfalls eine Augenweide. Anstatt die Story linear zu erzählen wird viel mit Rückblenden gearbeitet, die durch ihre Schwarz-Weiß-Farbgebung gekennzeichnet sind. So erfährt man Stück für Stück warum die Person zu dem geworden ist, wie sie heute ist und der Zuschauer ist ebenfalls gefordert der Geschichte auch weiterhin zu folgen. Ein weiteres Plus ist der Mut zu wirklich krassen und teils schockierenden Bildern und Szenen. Jeder der den Film gesehen hat wird wissen was ich meine (z.B. Bordstein-Szene, Nazi-Party mit Konzert, usw.). Allein schon die Tätowierung von Edward Nortons Derek Vinyard (das Hakenkreuz auf der Brust) ist drastisch und gibt den Bildern mit ihm enorme Wirkung. Hier wird kein Kuscheldrama erzählt, sondern die bittere Realität. Der Film funktioniert aber eben auch nicht nur als Sozialstudie für Nazis in Amerika, sondern eben auch als eine Zustandsbeschreibung der weißen Unterschicht in den USA, die sich aufgrund ihrer Hoffnungslosigkeit und den sozialen Umständen in nationalistische Parolen und Sichtweisen flüchten. Die Wandlung der Norton-Figur vom Nazi-Anführer hin zum reflektierten jungen Mann, der bereit ist für seine Familie Verantwortung zu übernehmen, ist durchaus realistisch und nachvollziehbar. Dies ist eine enorme Qualität des Films, denn gerade solche Wandlungen einer Figur werden oftmals nicht glaubhaft dargestellt.

Bei all den Lobpreisungen darf man drei Personen nicht vergessen. Die heißen Edward Norton, Edward Furlong und Beverly D'Angelo. Ganz Gentleman beginnen wir natürlich mit der Dame. Wir kennen und lieben sie als Ellen Griswold aus den Chevy-Chase-Filmen. Daneben hat sie in einem Haufen mehr oder weniger guten Filmen mitgespielt, die es oftmals gar nicht wert sind erwähnt zu werden. Die Darstellung hier als verzweifelte, allein erziehende Mutter ist hingegen mehr als stark und macht deutlich über welches Talent diese Frau verfügt. Genauso verhält es sich leider bei Edward Furlong. Was hatte dieser Junge für eine Karriere vor sich. In "Terminator 2" kam der Durchbruch und hier in "American History X" der Zenit. Danach kamen leider immer wieder Drogen ins Spiel, was ihm eine große Karriere verbaute. Er spielte danach nur noch in unbedeutenden Rollen und viele Filme entgingen ihm aufgrund seiner Sucht. Seine Leistung hier bei "American History X" schmälert diese persönliche Schwäche in keinster Weise, denn die ist absolut top. Allerdings wird sie immer noch von einem Mann übertroffen und der hört auf dem Namen Edward Norton und ist für mich aufgrund seiner Darstellkunst hier und in Filmen wie "Fight Club", "25 Stunden" und "Zwielicht" einer der großartigsten noch lebenden Darsteller überhaupt. Mit welcher Intensität er die Figur des Derek Vinyard anlegt und wie er die oben genannten Bilder in die Hirne der Zuschauer einbrennt, das ist einfach nur groß und eigentlich nicht zu übertreffen. Für mich persönlich ist das hier seine großartigste Performance und genau die macht diesen Film an sich zu etwas ganz Besonderem.

Ich weiß das ich hier (wieder mal) Überlänge erreicht habe, aber es gibt Filme wo ein paar Sätze genügen und es gibt Filme die man selber für wichtig und so stark ansieht, dass man sie eben nicht in ein paar Sätzen abhandeln kann. Hierzu zählt ganz eindeutig auch "American History X" für mich. Wir sprechen hier von nichts anderem als einem Meilenstein seines Genres und mit Sicherheit einen der besten Filme der 90er-Jahre.

bedenklich? 13 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir 6 Antworten

filmfreak180

Antwort löschen

Schöner Kommentar! Gibt meine Meinung zum Film perfekt wieder ;-). Vielleicht schafft der Film eines Tages auch noch den Sprung auf meine Lieblingsfilmliste. Bin erst bei der zweiten Sichtung angekommen ;-)...


A-Wax

Antwort löschen

Dann besteht ja noch berechtigte Hoffnung. Und nochmal ein Dankeschön.


CuchillaPitimini

Kommentar löschen
Bewertung9.5Herausragend

Ein sehr intensiver Film, der mich nicht nur gefesselt, sondern auch berührt hat. Edward Norton ist einfach unglaublich stark. Dichte Atmosphäre, tolle schauspielerische Leistung und dazu ein Thema, was mich persönlich immer sehr mitnimmt. Sehr schonungslos erzählt, in einem tollen Stil mit den Rückblenden in schwarz-weißen Bildern.
Nur das Ende finde ich weniger gelungen, deswegen nicht volle 10 Punkte.

bedenklich? 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir 4 Antworten

augustburnsred

Antwort löschen

ja klar, das is natürlich schon richtig heftig, aber so ein kitschiges happy end wäre auch nicht das richtige ende für diesen film gewesen, findest nicht? ich finde das ende gut, auch wenns schon etwas heftig ist. es demonstriert halt einfach nochmal wirklich wie schlimm diese zeiten damals waren, eben mit bescheuertem rassismus, hass, usw.


CuchillaPitimini

Antwort löschen

Nee, das ist richtig, ein Happy End hätte auch nicht gepasst, aber trotzdem auf mich wirkte das Ende halt etwas zu konstruiert, aber vielleicht ändert sich meine Meinung auch wenn ich den Film nochmal ansehe. So oder so, der Film ist großartig :)


regiseurin

Kommentar löschen
Bewertung8.5Ausgezeichnet

Ein wirklich ergreifender, mitreißender und heftiger Film, welcher ganz klar beide Seiten zur Schau stellt.
Ich persönlich sehe sowas eher ungern, wurde aber überredet und schlussendlich auch überzeugt. Edward Norton spielt ganz groß und besonders die Darstellung seiner Sinneswandlung hat mir gut gefallen und war auch sehr einleuchtend. Sein kleiner Skinhead Bruder dagegen hat mich überhaupt nicht berührt und dadurch war es mir zum Schluss auch ziemlich egal dass er gestorben ist, wobei hier auch eine der schlechtesten Szenen des ganzen Films vorkommt... Die Heulszene von Edward N. am Schülerklo. Also ein paar mehr Kunsttränen hätten sie ihm schon in die Augen träufeln können, einen Moment gab es da sah es sogar so aus als würde er eher lachen als weinen, sehr enttäuschend.
Wie dem auch sei, ein starkes Streifchen bleibt der Film trotzdem und zählt für mich, seit dem ich ihn gesehen habe, eigentlich zu einem 'Must-see'- Film.

bedenklich? 4 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir 3 Antworten

regiseurin

Antwort löschen

Ja stimmt, danke dafür :)


Jueves

Antwort löschen

Besten Dank für den nicht gekennzeichneten Spoiler. Wär ja auch langweilig gewesen, erst beim Anschauen des "must see"-Films zu erfahren, wer stirbt. :-/



Deine Meinung zum Film American History X