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American History X - Kritik
US 1998 Laufzeit 118 Minuten, FSK 16, Kriminalfilm, Drama, Kinostart 25.02.1999
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Kritiken (5) — Film: American History X
SoulReaver: CinemaForever
Kommentar löschen[...] Mit 'American History X' bekommen wir es mit einem Film zu tun, der sich durch seine gnadenlose Darstellung immer wieder ins Gedächtnis des Zuschauers einbrennt. Einige Bilder könnten hier für zartbesaitete Zuschauer zu extrem und hart sein. Aber diese Szenen hat der Film, um seiner realistischen Art treu zu bleiben, auch nötig. Dennoch prügelt der Film natürlich nicht durchgehend auf den Zuschauer ein. Wir bekommen zum Glück immer die nötigen Denkpausen geschenkt. Pausen, in denen wir das eben gesehene verarbeiten können und Zeit zum Nachdenken haben. [...]
Kritik im Original 25 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir 4 Antworten
SoulReaver Fri, 13 Jan 2012 10:32:01 -0000
Antwort löschen<3
_Garfield Fri, 13 Jan 2012 14:01:30 -0000
Antwort löschen!
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Kreaexo Fri, 13 Jan 2012 14:02:12 -0000
Antwort löschenYay! :) Toller Kommentar, genau das hab' ich erwartet. :D
SoulReaver Fri, 13 Jan 2012 14:30:11 -0000
Antwort löschen@ Garfield ?!
@ Kreaexo Danke :) Heut Abend kommt auch noch ne Überraschung :D
Stephan Eicke: www.film-rezensionen.de
Kommentar löschenEmpfehlenswert ist er dennoch, schließlich wartet er mit einigen stark gefilmten Szenen auf, wenn auch die sehr intensive Verwendung von Zeitlupen allmählich zu ermüden droht. Starke Schauspieler machen einige Schwächen wett und trotz Oberflächlichkeit bleibt „American History X“ eine interessante Studie darüber, wie leicht und auf welche Weise sich Rassismus in unsere Gesellschaft einschleichen kann.
Kritik im Original 3 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Hitmanski: It's just a film, Reihe Sie...
Kommentar löschenPackend inszenierter Common-Sense, der manchmal trotz Schwarz/Weiß-Anstrich recht eindimensionale Lösungen und Herleitungen zum Thema bietet und Nazi-Denken als alleiniges Phänomen des White-Trash deklariert. Trotzdem ein Film, den man mal gesehen haben sollte.
12 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 8 Antworten
BlueSquirrel Fri, 08 Oct 2010 15:01:59 -0000
Antwort löschenIst ja auch ein alleiniges Phänomen des White-Trash oder irre ich mich? Natürlich gibt's das auch in der weißen Mittel- oder Oberschicht aber dort wohl in völlig anderer Form. Skins kommen aus dem White-Trash. Ich nix verstehen diese Zeile!
Hitmanski Sat, 09 Oct 2010 07:11:27 -0000
Antwort löschenJa, das ist das Problem bei solch kurzen Kritiken; manchmal fehlt einfach die eine oder andere Erklärung:
Die rassistischen Denkweisen sind aber ja keinesfalls nur ein White-Trash-Problem, maximal sind es die gezeigten Ausprägungen.
Ich finde es von einem Film, der sich ganz klar den Anspruch gesetzt hat, relativ allumfassend ein Anti-Nazi-Statement abzugeben, eindimensional und letztendlich enttäuschend, wenn er sich mal wieder nur die allseits bekannte Skinszene vorknöpft, und so unbewusst den Zuschauer dazu auffordert, solche Strömungen als etwas zu begreifen, mit dem mal selber - aufgrund einer vermeintlich höheren, sozialen Stellung - nie konfrontiert wird, oder gar anfällig für solche wäre.
Insofern kann ich "American History X" als eine (ziemlich klischeebeladene) Milieustudie sehen, aber als Auseinandersetzung zum Thema "Rassismus" hat er nicht viel mehr zu bieten, als eine "Nazis sind doof"-Aufkleber der örtlichen Antifa-Gruppe.
Ich hoffe, du verstehen nun besser diese Zeile, Mister Eichhorn ;)
BlueSquirrel Sat, 09 Oct 2010 12:49:50 -0000
Antwort löschenJa, ich verstehen jetzt besser. :) Ich finde das dann etwas missverständlich ausgedrückt, aber die Kritik hat sich ja gerade erweitert. Auch wenn ich den Kritikpunkt nicht ganz unterschreiben kann, bin ich zufrieden.
Shritz Sun, 09 Jan 2011 09:30:24 -0000
Antwort löschenIch glaube aber das dieser Kritikpunkt nicht ganz stimmt, ist schließlich Cameron (der Obernazi im Film) wohl kaum zum White-Trash zu zählen und wird auch Rassismus von Seiten der Afroamerikanischen Bevölkerung gezeigt. Insofern würde ich den Kritikpunkt nicht unterschreiben, obwohl der Film schon recht klischeebeladen ist (alleine dass alle Nazis als Skinheads bezeichnet werden -.-)....
Hitmanski Sun, 09 Jan 2011 11:07:48 -0000
Antwort löschenSicherlich differenziert der Film auch da nicht sonderlich (deshalb hab' ich auch bewusst die nicht unproblematische und schwer zu umreißende Bezeichnung "white trash" gewählt), aber das Millieu dem nahezu alle Figuren sonst entstammen, und mit denen er sich abgibt, zählen doch eindeutig zu einer unteren Schicht; dass er intellektuell aus dieser heraustzustechen vermag, und deshalb auch großen Teilen der dargestellenten Szene überlegen sein mag, steht dieser grundsätzlichen soziologischen Verortung ja nicht entgegen.
Die Darstellung eines "schwarzen Rassismus" geht nicht sonderlich weit, halte ich im vorliegenden Fall sogar für nicht ganz unproblematisch, entschärft sie doch den allgemeinen Tenor des Films, indem sie ihm eine Art der Verständnisebene hinzufügt. So tiefgreifend ist der Film nicht, als dass er mit einer actio-reactio-Problematik wirklich umgehen könnte.
Shritz Tue, 11 Jan 2011 14:58:45 -0000
Antwort löschenSehr gut erläutert Respekt^^....das mag sein aber dennoch finde ich, dass der Film den Konflikt durchaus gut und glaubwürdig beleuchtet, auch wenn er dabei die Rassismus über weite Strecken nur von einer Seite betrachtet. Auch eine Verallgemeinerung der Gruppe der Neonazis ist aus meiner Sicht nur bedingt hinderlich, da letztendlich der größte Teil der Mitglieder nunmal Angehörige der Workingclass oder unteren Mittelschicht sind und alleine die Tatsache, dass der Protagonist als intellektuell herausragende Persönlichkeit im Fatalismus des Rassenhasses gefangen ist zeigt, dass es auch Ausnahmen gibt, die, auch wenn er in diesem Fall zumindest vom sozialen Stand her dem White-Trash zuzuordnen wäre, nicht in diese Schublade gesteckt werden können. Dass der Film jedoch in seiner Problematik allumfassend und lückenlos Antworten bietet oder Diskussionen anregt will ich dabei natürlich nicht behaupten, denn das tut er nicht, insofern gebe ich dir Recht. Will deine Meinung natürlich auch nicht kritisieren wollte nur mal meinen Senf dazugeben ;)
*wer Rechtschreibfehler findet darf sie behalten*
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Hitmanski Tue, 11 Jan 2011 15:12:15 -0000
Antwort löschenDem würde ich auch garnicht groß widersprechen wollen; der Film bietet zumindest einen Ansatzpunkt zur Diskussion, und hat deshalb schon seine Daseinsberechtigung. Er scheitert - meiner Meinung nach - aber an den selbstgesteckten Ansprüchen, die er durch seine bewusst starke Bildsprache und seine pathetischen Gesten selbst überhaupt erst generiert. Es ist ein packendes Plädoyer gegen Rassismus, aber eben keine Meditation über dessen Wesen - da weine ich ein bisschen dem verschenkten Potential hinterher. Andererseits ist vielleicht gerade seine Simplizität auch sein größtes Plus, ermöglicht er so den Zugang zu seiner Message doch auch denjenigen, die vor einer tiefgreifenderen, und daher auch theoretischeren Auseinandersetzug eher abgeschreckt würden.
Shritz Tue, 11 Jan 2011 16:07:15 -0000
Antwort löschenLetzten Endes ist es wie so häufig Auslegungssache, was man dem Film abgewinnt und was man ihm vorwirft. Aber eines hat er erreicht: das über ihn diskutiert wird und das ist ja schließlich auch schonmal was wert ;)
Kubrick_obscura: CinemaForever
Kommentar löschenDer packenden Darstellung des Skinhead-Milieus wird eine weichgespülte Handlung entgegengesetzt, die so vorhersehbar und voller Klischees ist, dass man sich nur noch ärgert.
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alviesinger: bummelkino
Kommentar löschenJohn Connor als Neo-Nazi und die verlorene Unschuld der Bordsteinkante
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pellekraut007 Thu, 26 Nov 2009 16:06:48 -0000
Antwort löschenLeider... leider gibt es eine Menge Irrer, die speziell das mit dem Bordstein für eine nachahmenswerte Sache hielten. So erreichte dieser wirklich gute Streifen auch die, die nach der Bordsteinszene abschalten :( Grunz!
Kommentare (210) — Film: American History X
sebastian.gonera.5 Thu, 16 May 2013 13:01:42 -0000
Kommentar löschenDer Film ist zwar gut und gut gespielt aber einen Film denn man sich immer und immer wieder ansehen kann ist er in meinen augen nicht. Ist aber für schulen ein Pflichtfilm.
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Luke_92 Tue, 14 May 2013 01:08:35 -0000
Kommentar löschenEin bewegender Film, der die Spirale der Gewalt und die Tragweite der rechtsradikalen Ideologie intelligent beleuchtet. Beim Zuschauer wird nicht nur Hass auf die "Nazis" provoziert, sondern die Betrachtung der Lebensgeschichte eines Menschen gefordert, der durch die Ermordung seines Vaters nachhaltig geschädigt wird. Edward Norton beweist einmal mehr, was er für ein absolut grandioser Schauspieler ist. Erst gewaltätig, hasserfüllt, proletenhaft, trauernd, dann nachdenklich, reumütig, bußfertig, bewundernd, liebend, friedlich, entsetzt. Man nimmt ihm jede Stimmung ab.
Die Entwicklung seines Charakters ist sehr gut verfilmt. Weiterhin gut gespielt ist auch die Rolle des Bruders Daniel Vinyard.
Eine bemerkenswerte Gestalt stellt der Direktor der Venice Beach Highschool Dr. Sweeney dar. Manche mögen seinen Glauben an den rechtsradikalen Hassprediger und seinen indoktrinierten Bruder unrealistisch finden, aber ich will nicht aufhören zu hoffen und zu glauben, dass es solche Pädagogen und solche Menschen gibt, denen Schüler so am Herzen liegen, dass sie diese nicht aufgeben, sondern es auch bei einem Jungen der seinen Aufsatz "My Mein Kampf" betitelt noch schaffen liebevoll an das Gute zu glauben.
Wunderbar macht American History X auf die Gefahr aufmerksam, die darin steckt, dass bereits kleinere Vorurteile und pauschalisierte Sichtweisen der Eltern das Potential haben ein gefährliches Gut im Kopf eines Teenagers zu säen.
Das schreckliche Ende des Films macht den warnenden Zeigefinger noch größer und zeigt, wie schnell sich die Spirale der Gewalt verselbstständigt und kaum noch aufhaltbar ist. Tony Kaye verdanken wir einen sehr wichtigen, berührenden Film, den jeder Mensch gesehen haben sollte.
Legendäres Zitat:
Hass ist Ballast. Das Leben ist viel zu kurz dafür, dass man immer wütend ist. Das ist es einfach nicht wert.
Wir sind keine Feinde, sondern Freunde - wir dürfen keine Feinde sein. Leidenschaft mag die Bande unserer Zuneigung anspannen, aber zerreissen darf sie sie nicht. Die mystischen Klänge der Erinnerung werden ertönen, wenn - und das ist sicher - die besseren Engel unserer Natur sie wieder berühren.
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TheNumber Fri, 10 May 2013 16:06:56 -0000
Kommentar löschenrichtig krasser film. edward norton in der rolle seines lebens. er ist einerseits so charismatisch und charmant, dass man ihm fast folgen möchte. andererseits sagt sein charakter aber auch sachen, wo man einfach nur den kopf schüttelt oder sogar angewidert ist. den film kann man gut in der schule zeigen und danach darüber reden. die geschichte ist super erzählt und so spannend und mitreißend, so traurig wie nach dem film war ich schon lange nicht mehr. MUSS man gesehen haben !!!
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nathalie.koenen Mon, 29 Apr 2013 19:49:03 -0000
Kommentar löschenEin großartiger Film, der auf brutale und gleichzeitig emotionaler Ebene an ein schwieriges Thema wie Rassismuss/Skin-Heads rangeht. Eine großartige Leistung von Edward Norton. Ein Film, den man definitiv gesehen haben muss...
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uncut123 Wed, 24 Apr 2013 20:50:40 -0000
Kommentar löschenmeine meinung zum film unterlasse ich lieber....weil von wegen staatsschutz und so....g
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the assassin 666 Wed, 24 Apr 2013 20:56:33 -0000
Antwort löschen:-) da wäre jetzt bestimmt was böses gekommen.
AcademyAwardFan Wed, 17 Apr 2013 11:05:38 -0000
Kommentar löschenDerek, der Anführer einer Nazi-Gang wird wegen Mordes zu 3 Jahren Knast verurteilt. In dieser Zeit beginnt er über sein Leben nachzudenken und beschließt mit der Vergangenheit abzuschließen und die Gang den Rücken zukehren. Doch das ist nicht so einfach ... Diesen Film kann man wirklich ernstnehmen. Er ist hart und traurig. Edward Norton hat zudem auch klasse gespielt.
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Saro0505 Mon, 15 Apr 2013 08:27:54 -0000
Kommentar löschenAus diesem Genre, einer der besten Filme, den ich je sah.
Edward Norton mega gross!
Edward Furlong ebenfalls!
Eine Geschichte die einem zum nachdenken verleitet. Schonungslos.
Top Film! Unbedingt anschauen! ;)
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Andy Dufresne Fri, 05 Apr 2013 02:24:37 -0000
Kommentar löschen"Hass ist Ballast. Das Leben ist zu kurz um immer wütend zu sein."
Manchmal erklärt ein Zitat einen Film.
Manchmal erklärt ein Zitat selbst komplexeste Filme.
Filme wie diesen hier.
Hass ist Verblendung, Hass ist meist (immer?) Reaktion, selten (nie?) Aktion.
Ein verblendeter, geläuterter Charakter kehrt zurück, versucht seine Erkenntnisse zu erklären, zu veranschaulichen.
Und scheitert damit.
Scheitert.
Er erkennt seinen (damaligen), geradezu lächerlichen Irrweg, aber die (mit ihm zuvor ) Verblendeten, können ihm nicht folgen.
Sie erlebten nicht was er erlebte, seine Katharsis, seine Einsicht, seine Veränderung, können sie nicht nachempfinden.
Sie sind im alten Ritus verhaftet, verwurzelt, steckengeblieben.
Sie haben nicht diese Entwicklung hinter sich, keinerlei Erkenntnis.
Er kämpft auf verlorenem Posten.
Die Ironie:
Er war ihr Anführer, ihr Leader, ihr Vorgeber.
Was er jetzt vorgibt, verstehen sie nicht, flüchten sich , in Hass, Sicherheit, ja Dummheit.
Einstellung, Meinung, Überzeugung ist NICHT aktuell!
Einstellung, Meinung, Überzeugung ist Sozialistion!
Ist gelernter Hass, ist gelernte Abneigung, ist gelernte Abscheu!
Überwunden, einmal überwunden, zeigt sich die Welt aus Solidarität bestehend, aus teilen, lernen, voneinander lernen bestehend!
Sie zeigt sich, in dem sie offenbart, das nicht Hass sondern Brüderlichkeit, Teilhabe und nicht Trennung, Großzügigkeit und nicht Vorteil, zu größerem, persönlicherem Reichtum führt!
Zu wahrem Leben führt Gemeinsamkeit, nicht Egoismus, zu erfülltem Dasein führt ,für die anderen Dasein, nicht nur für sich selbst handeln, für sich selbst dasein.
Wer erkannt hat, das im Teilen das Zunehmen liegt, wer erkannt hat, das in der Gemeinsamkeit das Wohl liegt, KANN faschistoiden, nationalistischen Zielen nicht mehr folgen...
Derek erkennt dies, setzt sich über seine Sozialisation hinweg.
Erkennt dies.
Sein Umfeld folgt zögernd, eher gar nicht, sein Bruder erkennt dies und bezahlt dafür mit seinem Leben...
Dieser Film sagt für mich, das man sich ändern kann, auch wenn das Umfeld nicht folgt, gar alles zum schlimmsten führt, aber das ein einmal vorgegebener Weg gebrochen werden kann, auch wenn man mit dem höchsten aller Preise dafür zahlen muss...
Ein Film, wie ein Mahnmal für Resilienz.
Resilienz ist die Fähigkeit (vereinfacht) sich selbst am eigenen Schopf aus der Scheiße zu ziehen, die Fähigkeit zu lernen, aus sich selbst heraus, ganz aus sich selbst heraus, etwas zu tun, zu erreichen.
Sich zu erheben aus all der Scheiße, so tief sie auch sei.
Und brauner wie Scheiße (im politischen Sinne) ist keine Scheiße...
American History X sagt also (für mich):
Bezahl den Preis, lass dein Aufwachsen hinter dir, entwickle dich, LERNE,lerne dich zu emanzipieren, lerne vor allem dazu, mach Fehler, das ist okay.
Begehe diese Fehler aber nicht noch einmal.
Lerne.
Verinnerliche.
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Martin Oberndorf Fri, 05 Apr 2013 05:52:49 -0000
Antwort löschenWunderbarer Kommentar zu einem wunderbaren Film.
dmtjdc Fri, 05 Apr 2013 07:44:14 -0000
Antwort löschenSehr guter Kommentar, Andy. Zu dem Film wollte ich auch noch was schreiben. Eine der wenigen realistischen Einblicke in diese Szene, welche die Menschen dahinter auch "dreidimensional" zeigt,
jacker Fri, 05 Apr 2013 09:27:12 -0000
Antwort löschenAndy again shoots the bird off!
Riesen Kommentar!
Andy Dufresne Fri, 05 Apr 2013 09:40:17 -0000
Antwort löschen@dmtjdc: Danke :) Genau so ist es: "dreidimensional" und mit Blick auf die Wurzeln des Hasses.
@jacker: Danke :)
Nicht ganz nüchterne Nachtgedanken (mal wieder)...:)
Andy Dufresne Fri, 05 Apr 2013 09:49:04 -0000
Antwort löschen@Martin: Danke!
Jason Born Fri, 05 Apr 2013 10:41:34 -0000
Antwort löschenFür mich die beste Rolle von Edward Norton (ja richtig gelesen). Dieser Blick von ihm nachts auf der Straße... Alles andere als ein Gute-Laune Film. Und was für ein Kommentar von Andy, Chapeau sagt der Italiener:D
Andy Dufresne Fri, 05 Apr 2013 10:44:03 -0000
Antwort löschenMerci, wie die Dänen sagen :)
Vielleicht wirklich die stärkste Rolle Norton´s, ja.
Mr. Pink Fri, 05 Apr 2013 10:54:33 -0000
Antwort löschenHast du eigentlich schon mal darüber nachgedacht, deine Kommentare zu sammeln und ein Buch herauszugeben?
Andy Dufresne Fri, 05 Apr 2013 10:58:13 -0000
Antwort löschenVieles/einiges was hier in meinen Kommentaren herumschwirrt wird Eingang finden zu dem Buch das ich schon ewig vorhabe zu schreiben :)
Mr. Pink Fri, 05 Apr 2013 11:02:15 -0000
Antwort löschenSehr schön. Der Literaturpreis ist dir sicher. :)
Andy Dufresne Fri, 05 Apr 2013 11:06:18 -0000
Antwort löschen:) Mir würde es schon reichen meine Gedanken enlich mal "rauszukriegen", auf Papier zu bringen, Veröffentlichung oder gar Preise müssen nicht unbedingt sein :)
Martin Oberndorf Fri, 05 Apr 2013 11:12:49 -0000
Antwort löschenEin Buch von Andy?
Gekauft!
Mr. Pink Fri, 05 Apr 2013 11:18:21 -0000
Antwort löschenSiehste?! Zwei Leser hast du schon mal sicher. :) Und wenn du wirklich was schreibst, muss eine Veröffentlichung natürlich unbedingt sein, damit andere auch in den Genuss deiner Gedanken kommen. Du selbst weißt ja schließlich auch so, was du zu sagen hast.
Andy Dufresne Fri, 05 Apr 2013 11:22:25 -0000
Antwort löschenFür euch beide wird es ein Exemplar geben, egal ob Veröffentlichung oder nicht :)
Poor Boy Fri, 05 Apr 2013 13:39:51 -0000
Antwort löschenWird echt Zeit das einer Deiner Fans hier einen Fanclub gründet ;-)
Hanno Jones Fri, 05 Apr 2013 14:02:31 -0000
Antwort löschenstarker film
starker kommentar
und der like button funzt mal wieder nicht.
trotzdem bin ich ein weiterer potenzieller käufer, allerdings nur unter einer bedingung ... ;)
Hanno Jones Fri, 05 Apr 2013 14:04:47 -0000
Antwort löschenmeine natürlich käufer des buches!
heute ist der wurm drin oO
Andy Dufresne Fri, 05 Apr 2013 21:30:59 -0000
Antwort löschen@Poor Boy: Für einen "Andy Dufresne Fan Club" wäre ich sofort zu begeistern, aber nur wenn es darum geht dem echten Andy Dufresne (also Tim Robbins) zu huldigen ;)
Andy Dufresne Fri, 05 Apr 2013 21:33:11 -0000
Antwort löschen@Hanno: Ich verspreche hoch und heilig: Bevor mein Buch zu Ende geschrieben ist, werde ich Indy 4 nochmal anschauen und neu kommentieren, auf das deine rastlose (Fan)Seele endlich Ruhe finden möge, auf das dieser Stachel endlich aus deinem (Fan)Fleische gezogen werde! ;)
Andy Dufresne Fri, 05 Apr 2013 21:33:58 -0000
Antwort löschenAlso zusammen werden wir ihn schauen! ;)
Poor Boy Sat, 06 Apr 2013 05:20:43 -0000
Antwort löschenSchön Andy,ich gehöre zwei Elvis Fanclubs an aber keinem Imitator Club ;-) freu mich das du es mit Humor nimmst
Andy Dufresne Sat, 06 Apr 2013 07:33:14 -0000
Antwort löschenOhne Ironie ist halt auch alles nix ;)
Hanno Jones Sat, 06 Apr 2013 10:53:38 -0000
Antwort löschen@Andy: also dafür komm ich extra eingeflogen! hab sowieso noch mit einigen anderen mp-usern zusammen die "kinobank" zu drücken :D
gibt es eigentlich sowas wie user treffen?
ich bitte allerdings nur um eine 2 chance ... sollte sich an deiner sicht und dem ergebnis nichts ändern, dann werde ich es kommentarlos hinnehmen und meine fanseele und ich machen dass dann unter sich aus :D
Andy Dufresne Sat, 06 Apr 2013 11:09:44 -0000
Antwort löschen:) Die Redaktion in Berlin macht immer mal wieder einen Tag der offenen Tür, da kann man einige treffen denke ich, war da aber noch nicht.
Schau mer mal wie es wird und ob deine Fanseele sich freuen darf oder akzeptieren muss :)
Alle 26 Antworten zeigen
Simon Moon Sat, 06 Apr 2013 15:05:01 -0000
Antwort löschenAuch wenn ich jetzt fehlerhafterweise über den Film was schreibe. Der ist ganz großartig, brutal, tolle Bilder, irgendwie trotz Hollywood sehr ehrlich. Hat mich an "Blood In, Blood Out" erinnert, im Guten. Da wird einem kein abseitiger Nazi und keine Moralkeule serviert sondern ein packendes Drama. Gut gemacht, sollte Schulstoff sein.
Andy Dufresne Sun, 07 Apr 2013 02:15:04 -0000
Antwort löschenSollte es ,ja! Sollte aber auch danach gut aufbereitet sein...
faulheitsiegtimmer Thu, 28 Mar 2013 21:33:10 -0000
Kommentar löschenBerührend und Abstoßend, Albtraumhaft und Wunderschön. Der beste Edward Norton.
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Vergalduk Tue, 26 Mar 2013 17:28:37 -0000
Kommentar löschenBrutales und erschütterndes Drama über Xenophobie, Vorbilder und menschlichen Wandel. Billige Klischees bleiben zum Glück meist außen vor und die Schauspieler machen ihre Sache allesamt mehr als gut, höchstens der eine oder andere Nebencharakter ist ein wenig stereotyp (allerdings strotzt die rechtsextreme Szene auch nicht gerade vor tiefgründigen Individuen, also von daher...). Jedenfalls halte ich "American History X" für einen wichtigen Film, der beispielsweise in der Schule gezeigt werden sollte (und nicht immer die öde "Welle"). Kann ich nur weiterempfehlen.
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boogers3 Tue, 26 Mar 2013 12:17:29 -0000
Kommentar löschenEin sehr emotionaler Film und meiner Meinung nach der beste , der das Thema Nationalsozialismus behandelt.
Der Film ist keineswegs unvollständig und klärt alles auf, ich würde auch nicht sagen das der Film Alpträume entstehn lässt aber die weicheren Seelen unter uns sollten sich es noch einmal überlegen den Film anzuschauen.
Kaum ein Film abgesehen von 'Martyrs' oder 'Shining' hat mich so bewegt und zum Nachdenken angeregt, der Film birgt so viele wertvolle Nachrichten, aber bevor ich noch 10 Stunden weiterschreibe rate ich jedem von euch, meinen, und den Lieblingsfilm von vielen anderen, anzuschauen.
PS: Wer diesen Film als Hassfilm beweretet hat war wahrscheinlich betrunken oder hat weder Herz, Hirn, oder Verstand um den Film zu verstehen und mit ihm mitzufühlen.
Ich rate diesen Leuten nocheinmal mit einer anderem, bzw. überhaupt einer Sichtweise anzuschauen;)
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Alienator Mon, 25 Mar 2013 21:23:12 -0000
Kommentar löschenKayes wollte mehr zeigen
Der Film ist nicht die Version die Regisseur Kaye zeigen wollte. Er wollte mehr zeigen. Durfte aber nicht. Ich bin sicher, wenn er "grünes Licht" bekommen hätte seine Vision durchzusetzen, wäre der Film noch besser geworden als er jetzt schon ist.
Hart, realistisch,emotional....das sind die Attribute die diese Milieustudie ausmacht.
Es ist eine semidokumentarische Reise zu den Wurzeln des Hasses. Der Teufelskreis des Hasses (hört die eine Seite nicht auf wird es die andere auch nicht tun) wird hier gut reflektiert,aber zu wenig wird drauf eingegangen.
Seis drum, der Film als solches und vor allem Edward Norton, sind absolut sehenswert.
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ninchen411 Sun, 24 Mar 2013 10:27:22 -0000
Kommentar löschenAlso mich hat dieser Film schwer enttäuscht, hatte mehr erwartet...
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sushi97 Wed, 27 Mar 2013 09:53:40 -0000
Antwort löschenDann hast du ihn nicht verstanden!
florian.fiele Wed, 13 Mar 2013 18:12:48 -0000
Kommentar löschenAmerican History X
Über Inszenierung, Darsteller und Score braucht man nicht zu diskutieren; durch die Bank ausgezeichnet. Inhaltlich habe ich hier und da etwas auszusetzen, an anderen Stellen finde ich die Ideen + deren Umsetzung aber grandios. Insgesamt ein sehr guter Film, die Kritik am Inhalt kann ich nicht nachvollziehen. Wenn überhaupt wäre Furlongs Rolle Daniel zu kritisieren; der Junge ist äuuuußerst sprunghaft. Wenn sein Bruder ihm gesagt hätte, er wäre ein Kanarienvogel...Im Vergleich zu Derek eine schwache und oberflächliche Rolle, aber darüber kann man hinwegsehen, denn hierein Tiefe zu bekommen, wäre auch wirklich schwer gewesen und zentral für die Botschaft ist Derek sowie der Schluss von Daniels Aufsatz. Respekt vor Edward Norton und Avery Brooks. Beeindruckende Präsenz.
Wer die richtigen Fragen stellt, bekommt hier auch die richtigen Antworten. Und zwar weit mehr Antworten als das übliche "(weißer) Rassismus ist böse, widewidewitt und drei macht neune, ich mach mir die Welt, widewide wie sie mir gefällt", das ich ursprünglich erwartet hatte. Insbesondere das Ende beeindruckt und passt inhaltlich perfekt.
10.0 - Lieblingsfilm #6 momentan
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DKennyK Sat, 16 Feb 2013 23:24:36 -0000
Kommentar löschenAMERICAN HISTORY X ist ein verdammt guter Film über ein sehr interessantes Thema.
Die Darstellung der amerikanischen Neonaziszene ist zwar einerseits klischeebeladen, andererseits sehr intensiv und realitätsnah. Kaye punktet bei diesem Werk vor allem mit seiner herausragenden Regie und Inszenierung. Die in schwarzweiss gehaltenen Rückblenden sind sowohl unterhaltsam wie auch mit einem starken Pacing ausgestattet. Der Film dauert zwei Stunden, aber er kam mir wie eine vor.
Die Charaktere sind toll geschrieben und der dramatische Turn am Ende kann wirklich als solcher bezeichnet werden.
Wer sich für Filme im Allgemeinen und das Thema Rechtsextremismus im Speziellen interessiert, kommt um AMERICAN HISTORY X nicht herum. Ganz starker Stoff!
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deevaudee Thu, 14 Feb 2013 21:28:58 -0000
Kommentar löschenDen Abschluss der Themenwochewoche macht, einer der bekanntesten Vertreter in diesem Genre. Und erneut ist es für mich eine Reise in die Vergangenheit. Denn wie in Romper Stomper schon erwähnt, war es damals ein aktuelles Thema, dass bei uns Einzug erhalten hatte. Und im Auftrag der politischen Bildung, wurde neben Besuchen des KZ's in Sachsenhausen auch ein schulischer Wandertag geopfert, um geschlossen die Kinovorstellung dieses Films beizuwohnen. AHX war nach Halloween 4 der erst 2. Soundtrack, den ich mir im nachhinein zu einem Film auch besorgt habe. Denn die zum Teil sehr emotionalen Liedstücke fanden im richtigen Moment genau die Stimmung um sich betroffen, scheisse, oder noch betroffender zu fühlen. Gern würd ich auch 2 filmische Momente schildern, in denen der Climax an Musik sehr sehr krass am Nervenkostüm kratzte, doch einen möcht ich aus Spoilertechnischen Gründen unerwähnt lassen. Der andere dagegen ist aus meiner Sicht durchaus Erwähnenswert. Es handelt sich um die Szene, als ein Tischgespräch eskalierte und die Mutter, Doris dem Gast nach draussen gefolgt war, er sie förmlich sitzen gelassen hat, und nach drei Schritten Richtung Haus zusammen bricht, und durch das Zeitlupentempo durch dieses langsame Musikstück soviel Energie und Gefühl kompensiert wurden, dass es einen ins Mark und Bein gegangen war. Aber nicht nur die Melodische Begleitung passen 1a zum Film, sondern auch der Wechsel zwischen der Aktualität der Geschichte in Farbe, und dem Rückblenden die dann in s/w zu bestaunen sind. Durchaus Szene-spezifische Stilmittel, die recht effektiv wirken, wenn ich da den Vergleich mit oi!warning ziehe, der ja komplett in s/w gehalten ist, hätte oi!warning auch nicht besser funktioniert wäre er in Farbe gedreht worden. Wie gesagt, der Wechsel ist super gemacht, so ist der Zuschauer immer auf der Höhe, und weiss, aha, wir befinden uns gerade in Vergangenheit oder entsprechend in der Gegenwart. Gelungen find ich auch die Figur um Edward Norton als Derek Vinyard. Der, auch wie alle anderen Protagonisten in den bisherigen Themenfilme, als athletischer Typ dargestellt wird, aber eben auch sau schlau ist. Das man so, ihm durchaus gewiefte Dialoge verpassen konnte, um die berüchtigte Propagandaschiene sehr sehr ebenbürtig vertreten zu können. Bis auf Ludwig Trepte (Kombat Sechzehn) hat jeder der Hauptdarsteller auch Szenerelevant Tattoos und Embleme sich auf dem Körper verewigt. Klar, nur für den Film, aber Tattoos sprechen auch einfach nochmal eine eigene Sprache. Und mal ehrlich, versprüht ein Skinhead durch seinen Kahlgeschorenen Kopf nicht genauso etwas furchteinflößendes wie damals es die Kriegsbemalungen der INdianer es getan haben? Aber was macht American History X, um den roten Faden der 4 Gegenübergestellten Filme aufzunehmen in Bezug auf Antisemitismus, so besonders? Ich denke besonders ist da auch das falsche Wort, er geht kompromisslos das Thema der Revierverteidigung an, ohne jetzt extrem über die Stränge zu schlagen, aber macht kein Kikifax sondern zeigt auch die internen Strukturen, und den Hang etwas entstehen zu lassen, dass wenn ein Heimatgeber und ein Anführer da sind, es immer Saat gibt, die nur irgendwann geerntet werden brauch. So auch das Duo Derek und Cameron Alexander (Stacy Keach), die nach und nach ein Heerschar um sich versammeln konnten, um als weisse Rasse sich der stetig wachsenden farbigen Rasse zu widersetzen. Und wenn man bedenkt welche Themen angeschnitten werden, ist eigenartigerweise nix fremdes, sondern auch irgendwie schon mal gehört aus Umfeld und Umgebung. Und genau da schliesst sich so allmählich der Kreis, der eins meiner Ansatzpunkte in dieser Themenwoche war. Das Fremdenhass, KEIN Nationales Thema ist, sondern ein Globales. Nur drückt man es in fremden Kulturen gern mal auch anders aus, oder legt es anders aus. Was bleibt noch zum Film selbst zu sagen? AHX ist ein recht tiefgreiffender Film, der wenig mit Hoffnung sondern viel mit Erwartungen spielt. Kann ein Mensch sich tatsächlich ändern wenn er stark genug geläutert wurde? Und letztlich ist das Gegenwartsgeschehen ja nur auf einen einzigen Tag ausgerichtet, der in einen so fiesen Ende zusammenläuft, dass man mit den letzten Bildern eigentlich hofft, erneut eine Gegenreaktion zu sehen. Doch diese bleibt stumm, und man darf sich nur selbst in die Gedanken verabschieden, sich ausmalen, welche Reaktion wäre deine, wenn man eben gerade erst diesen fatalen und schwierigen Weg gegangen ist. Bekäme der Hass erneut Nährboden? Oder wird man zum Wrack und vegetiert Stumm nur noch vor sich hin. Offenes Ende mal anders, weil man hier ja noch Fakten geboten bekommt, statt mit einer Menge Interpretationsfreiraum nach Hause gehen darf. Das ist wirklich gelungen von Tony Kaye und Team. Erwähnt sollte ja noch Ethan Suplee werden, der den Seth spielt. Durchaus eine seiner heftigsten Rollen, weil ja Charakter dahinter steckt, und es schon was gebraucht, mit voller inbrunst während der Autofahrt einen "... the white man marches on!" Song zu jodeln. Aber Suplee ist auch Bombe Wandlungsfähig, ob nen Goth in (Butterfly Effect) zu geben, oder den Dummdödel in (Evolution). Ist diese Rolle immer noch seine, in meinen Augen, beste Rolle.
Fazit nach 4 Filmen, (Kombat Sechzehn): Junge kommt vom Westen in den Osten, verliert sein Leben, und wird Opfer rechten Gedankengut. (io!warning): Junge mit noch Orientierungsproblemen, muss sich nach ersten Vergöttern doch der Wahl OiSkin oder Punk stellen. (Romper Stomper): Aktive Gewalt gegen Einwanderern, zwingt den Anführer nach enormen Verlusten nur noch die Flucht nach vorn die nur die Sackgasse beinhaltet. (American History X): Ein Hasserfüllter Bruder muss für seine Sünden einstehen, und kommt nach Haftentlassung wohl auf den richtigen Weg!?? Man kann es sehen wie man will, jeder Film steht eindeutig für sich, doch sind diverse Parallelen erkennbar. Sei es das sammeln von Runen, oder der modernen Kriegsbemalung im Tattoo Modus, oder der finalen Bestrafung durch den Bordsteinfreistoss. Rechte Gewalt, ist zwar heftig, aber ist man etwas penibel, ist sie nicht grausamer oder harmloser als anderen Verbrechen gegen Menschen überall auf der Welt. Und das hat Edward Furlong (Danny Vinyard) im Abschlusszitat mit Abe Lincolns Worten eben am besten formuliert. Doch dieses Zitat darf sich jeder gerne selbst anschauen. ;)
Achso, einen einzigen kleinen Abstrich muss ich bei AHX machen. Ich bin zwar niemand der Filmfehler akut sucht, aber hier springt mir einer leider sehr offensichtlich ins Gesicht, so dass ich aber dort meist nur schmunzeln muss. Es gibt diese Szene weit am Anfang des Films. Wo sich Elliot Gould und Avery Brooks als Lehrerkollegen über den Aufsatz "Mein Kampf" unterhalten. Wenn man genau hinschaut, hinter Avery Brooks im Spiegelschrank, kann man leider das Tonmikro von der Stange sehen. Was einen sofort erinnert, "es ist nur ein Film." ;)
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JackoXL Thu, 14 Feb 2013 21:36:55 -0000
Antwort löschenSchöner Text zu einer interessanten Reihe. Und hast mich daran erinnert, dass die DVD im Regal schon Staubschichten ansetzt, lieber nochmal schauen als abputzen. :)
deevaudee Thu, 14 Feb 2013 21:43:59 -0000
Antwort löschenDanke sehr. Natürlich gibts ja reichlich andere Genrebeiträge, wie Inside a Skinhead oder This is England zum Bleistift. Aber hier hab ich mich einfach mal auf Filme in meinen Regal bezogen, weil ich die erstmal vorrangig abarbeiten möchte.
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JackoXL Thu, 14 Feb 2013 21:47:04 -0000
Antwort löschenMan muss ja nicht alles erwähnen. "This Is England", falls noch nicht bekannt, lege ich aber gerne ans Herz, ganz toller Film.
deevaudee Thu, 14 Feb 2013 21:59:21 -0000
Antwort löschenIndirekt gespeichert hab ich den schon, weil irgendwo auf eine DVD von Ascot Elite ja der Trailer mit drauf ist, und recht vielversprechend aussah. ;)
CHF Tue, 05 Feb 2013 22:24:42 -0000
Kommentar löschenHass erzeugt Gegenhass.
Am Ende beiben alle als Verlierer auf der Strecke.
Dieser Film ist nicht sehenswert, er ist sehenspflichtig.
Edward Norton wurde 1999 als bester Hauptdarsteller beim Oscar übergangen.
Das Thema war der Academy wohl zu heiss.
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V-wie-Fehler Sun, 13 Jan 2013 17:20:00 -0000
Kommentar löschenHabe ihn schon mehrmals gesehen. Zuerst mit meinem Bruder. Mit vielen Freunden. Und jedes mal wenn jemand fragt ob ich einen guten traurigen Film mitnehmen könnte schnapp ich ihn mir aus dem Regal. In einem Musiklager schaute ich ihn mit zwei Freundinnen. Am Ende als ich mich von meiner Starre gelöst habe sah ich das die beiden Weinten. Da wusste ich das ich nicht der einzige bin der diesem jungen den Frieden auf eine andere weise gewünscht hat.
Meinen Respekt an diesen Film der mich so berührt hat, dass ich fast geheult hätte.
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Bigburgy Sat, 19 Jan 2013 16:46:57 -0000
Antwort löschenirgendwie hab ich das gefühl dass dein vorletzter Satz ein Spoiler war^^.
Bitte das nächstemal vorwarnen, hab den Film noch nicht gesehen und ich weis nun dass wohl irgend n junge sterben wird.
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V-wie-Fehler Sun, 20 Jan 2013 16:30:08 -0000
Antwort löschenAch so :) Dazu musst du wissen das bei mir alle Hauptdarsteller Junge genannt werden um nichts zu verraten und es muss ja nicht gleich den Tod eines Menschen bedeuten. Es gibt auch noch andere schlimme Schicksale aber du wirst es sehen :P
Bigburgy Sun, 20 Jan 2013 16:53:30 -0000
Antwort löschenna dann bin ich mal gespannt^^
KaktusLama Wed, 02 Jan 2013 20:23:41 -0000
Kommentar löschenEin sehr gelungener Film, da er trotz der Spannweite seines Themas nicht zwanghaft alles einschließt und umfasst, sondern sich geziehlt mit einem Bereich auseinandersetzt. Hier ist es das Leben eines Jungen bzw. Mannes und was die rechte Szene für seine Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft bedeutet.
Ein Thema, an der richtigen Stelle angesetzt und bis einschließlich zum bitteren Ende authentisch durchgezogen.
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Gretchen_Ross Sun, 30 Dec 2012 17:06:18 -0000
Kommentar löschenWie erwartet ein sehr eindrucksvoller Film. Die Schwarzweiß-Rückblenden sind eine gelungene Idee, Edward Norton spielt grandios, viele Charaktere wie z.B die Mutter sind auch relativ ausgefeilt, aber der Dicke zum Beispiel ist mir ein bisschen zu platt&klischeehaft gewesen.
Ansonsten präsentiert der Film sonst eigentlich keine nervigen Klischees, die Story ist sehr solide bis auf ein paar Dinge die mir bei Derek aufgefallen sind,
(Spoiler)
ich frag mich wie ein so hohes Tier der Szene, welches absolut brutal und kaltherzig vorging, plötzlich so eine 180°Wende machen kann... dass er nach dem Knast keine Lust mehr auf Gewalt hat und meinetwegen auch nicht mehr so rassistisch ist, kann ich noch nachvollziehen, aber so komplett alles zu vergessen, was vorher sein Leben war?
Er war ja ziemlich intelligent, hat viele Dinge über Staat und Gesellschaft gesagt, wie kann ihm plötzlich alles so egal sein?
Also seine "Erleuchtung" im Knast fand ich ehrlich gesagt nicht ganz nachvollziehbar.
Das Ende fand ich ziemlich gut, kein komplettes Happy End, was diesem Film nicht gestanden hätte!
Aber bei dem Thema kann meiner Meinung nach nie alles 100%ig richtig gemacht werden und dieser Film hat es zu 80% geschafft, er war nicht zu polarisierend, und vorallem hat er nicht mit dem moralischen Zeigefinger nur auf die bösen Nazis gezeigt, sondern auch auf die andere Seite. Gezeigt, dass Hass nicht grundlos einfach so da ist, sondern alles schon seine Geschichte hat.
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