American History X - Kritik

US 1998 Laufzeit 118 Minuten, FSK 16, Drama, Kinostart 25.02.1999

  • 7 .5

    Toller Film :)

    • 9 .5

      Hat mir sehr gut gefallen.

      • 8

        Edward Norton *top* und der Junge von T2 bevor er den Bach runter ging ;) ...
        Für mich ein Klassiker ... Das Ende aber wieder ein wenig "WTF"

        • 8 .5

          TEXT ENTHÄT SPOILER Sehr guter Beitrag zum Thema Rassismus. Der Film macht klar wie unsinnig Rassismus ist und dass er zu nichts positivem führt. Der Protagonist lernt im knast andere Nazis kennen, und stellt fest, dass diese eigentlich gar nicht wirklich an die Naziideologie glauben. Eigentlich dient diese Ideologie nur dazu, seine Wut abzulassen und irgendwo dazu zu gehören. Gleichzeitig lernt er einen Afroamerikaner kennen, mit dem er sich langsam anfreundet. Gut, das ist jetzt eine Sache, die es in fast jedem Film zum Thema Rassismus gibt, allerdings kommt es hier glaubwürdig rüber. Auch wird gezeigt, wie einfach sich der Rassismus ausbreitet. Es fing ja schon an, als der Vater ganz harmlos etwas zu erzählen begann, was man als typische Kneipenparole, die die Leute nachplapppern, bezeichnen kann. Das konsequente Ende des Films zeigt noch einmal, dass Rassismus zu nichts positivem führt.
          Das Thema Rassismus wird hervorragend erzählt, zudem ist der Film klasse in Szene gesetzt. Zum Beispiel die Szene, in der Protagonist festgenommen wird ist einfach hervorragend inszeniert.

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          • 7 .5
            MetalFan92 25.05.2015, 19:34 Geändert 25.05.2015, 19:37

            Der Film stand ja schon länger auf meiner Liste und endlich bin ich dazu gekommen, ihn mir anzusehen.

            "American History X" ist sehr ausdrucksstark und gewiss auch lehrreich.

            Sowohl Edward Norton als auch Edward Furlong spielen hier wirklich eine herausragende Rolle.

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            • 9
              expendable87 21.05.2015, 16:30 Geändert 21.05.2015, 16:40

              Ein überwältigendes Meisterwerk mit immenser Aussagekraft!!!
              Das überaus ergreifende und aufrüttelnde MUST-SEE-Drama mit seiner ansprechenden Thematik, besticht vor allem durch seinen hochwertigen Cast, welcher ein Gänsehaut verursachendes Schauspiel garantiert...Edward Norton & Edward Furlong selbstredend allen voran!
              Bei soviel positiv ausfallender und treffender Kritik, wie hier bei MP zu lesen ist, brauche ich über 'American History X' wohl keine Worte mehr verschwenden...außer vielleicht, dass selbst nach mehrfacher Sichtung, der Film immer noch nichts von seiner eindringlichen Intensität verloren hat!!!
              Gebührende 9/10

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              • 10

                Ein großartiger Film, vor dem ich mich lange 'gedrückt' hatte.
                Nun bin ich dazu gekommen ihn anzuschauen und meine Erwartungen wurden bei weitem übertroffen.
                Achtung Spoiler!
                Das Thema : Der Rassenhass.
                Die Frage, die man sich stellt, wo kommt der Hass her, womit hat er begonnen und womit begründet man ihn?
                In dem Film stellt sich Derek, diese Fragen nicht. Derek, übrigens mehr als großartig gespielt von Edward Norton, der in dieses Filmmilieu passt, wie sprichwörtlich die Faust aufs Auge, ist verblendet von Hass. Tief davon überzeugt, die 'Schwarze Rasse' wäre da, um unterlegen zu sein, die Weißen auszubeuten, bis er schließlich zwei Schwarze erschießt und dafür 3 Jahre in den Knast geht.
                Im Knast erkennt er jedoch, dass er mit seiner Anschauung und Verleumdung falsch gelegen hat, womit sein nächstes Ziel ist, seinen Bruder Danny vor seinem Schicksal zu schützen.
                Zum Einen, ist der Film stark aufgemacht, Rückblenden in Schwarz-Weiß gefilmt, was natürlich auf die Thematik des Films anspielt. Die starke Schauspielerische Leistung lässt der Zuschauer regelrecht mitfiebern, so real und nahe ist einem die Handlung.
                Die Geschichte erinnert stark an das typische Antisoziale Gesellschaftsbild, man will ausbrechen, man plündert, hasst und verfeindet sich mit den Gegnern, doch allein die Aufmachung des Films macht aus der Rassenthematik eine Botschaft, die am Ende des Films klar und deutlich rüberkommt.
                Der Hass ist ein Teufelskreis, kann man ihm entkommen, bekommt ein Anderer seine Rache, bis man ihm selbst wieder unterlegen ist und ihn fordert.
                Allein das Ende des Films, macht dies so klar. Nachdem ich, als Zuschauer eine Bindung zu Danny und Derek aufgebaut habe, ihnen schon verziehen hatte, dass sie jahrelang verblendet Schwarze und Ausländer nieder gemacht haben, dadurch, dass sie sich geändert hatten, passierte genau das, was ich befürchtet hatte.
                Wo der Hass sich gelegt hatte, kam er erneut durch den Mord an Danny auf.
                Kurz bevor der Film zu Ende war, verspürte ich auch den Hass, wieso musste der schwarze Junge, Denny am Ende umbringen? Er wollte von Neuem beginnen, er hatte das nicht verdient. Ich hatte einen richtigen Hass auf den schwarzen Jungen am Ende, bis ich erkannte, das genau das, das Problem ist. Der Hass muss aufgegeben werden.
                Um Denny nochmal zu zitieren: "Hass ist Ballast. Das Leben ist zu kurz um immer wütend zu sein."
                Und dieser Film, angewandt auf die heutige Problematik in der gesamten Welt, könnte Konflikte lösen, wenn sich die Menschen nur befreien könnten, von ihrer Verblendung und ihrem Hass.

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                • 9 .5

                  American History X hat eine Botschaft, die eindeutig, eindringlich, wenngleich plakativ, ankommt. Einmal kann man sich den Film jedenfalls ansehen, auch wenn ich mir mehr Fokus auf die sozialen Zusammenhänge wünschen würde. Was ich allerdings hoch anrechne, ist insbesondere Dereks Charakter. Er ist nicht dumm, bloß naiv und wütend. Auch Cameron ist alles andere als dumm - was beide besonders gefährlich macht. Dumm, wenn Hass alles andere ausblendet.

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                  • 10

                    Genialer Film über den eigentlich schon alles gesagt wurde. Ich fand besonders das Ende sehr stark da damit auch die andere Seite beleuchtet wird und Edward Norton spielt hier einfach großartig.

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                    • 8

                      Der Film ist intensiv, er hat mich von Anfang bis Ende gepackt. Dabei wird er von Edward Norton und Edward Furlon getragen, die beide hervorragend agieren. Auch von der Inszenierung her klasse, Schwarz-Weiß und Slow-Motion wurden hier gut eingesetzt - beides sind Elemente, bei denen ich eher skeptisch bin, hier wurden daraus kleine Kunstwerke.
                      Das Thema ist mit Sicherheit ein wichtiges und immer aktuelles, die Aussagen des Films in weiten Teilen gut - aber, und das wäre mein einziger kleiner Kritikpunkt, ich fand es stellenweise etwas plakativ, irgendwo war da immer mal ein Holzhammer mit der Hass-ist-schlecht-Message im Hintergrund. Nichts, was wirklich gravierend wäre, der Film ist insgesamt ein starkes Stück, das ich nicht zum letzten Mal gesehen habe.

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                      • 10

                        "Hass ist Ballast. Das Leben ist zu kurz um immer wütend zu sein. "

                        Was ist Hass? Dieser Frage geht Regisseur Tony Kaye in seinem Meistwerk AMERICAN HISTORY X nach.
                        Der Hass ist überall, allgegenwärtig und immer, schon seit Menschengedenken, ein fester Bestandteil dieser Welt. Hass blendet die Menschen und ist das Resultat einer bestimmten Reaktion, welche in einem meist ein unbändiges Gefühl der Wut heraufbeschwört. Ein gefährliches Gefühl, welches, wenn man es ZU sehr aus sich herausquellen lässt, einen Menschen Dinge vollziehen lässt die man sonst niemals tun würde und das Handeln eines jeden sehr schnell umhüllen und für sich beeinflussen kann, wie ein dunkler Schleier.

                        Er war verblendet, vom Hass und von seiner ungestümen Wut auf, in seinen Augen, DIE anderen, nicht weißen, die schwarze Rasse. In seiner Welt gab es nur EINE wahre und vollkomme Rasse: die Weißen. Jeder der anders war, gegen SEINE Ansichten "verstieß" und nicht in sein Weltbild passte, wurde verstoßen und ausgemerzt. ER war DER Nazi, geblendet, leicht zu umgarnen und nach den Vorstellungen eines Mannes geformt, welcher ihn zu dem Monster werden ließ was er war, IHN, Derek Vinyard.

                        Die Schwarzen waren es, die sein Leben seiner Meinung nach zerstörten, für den Tod seines Vaters verantwortlich waren und den Bruch seiner Familie einleiteten. Deswegen hasste Derek sie und alle anderen Ausländer. Doch es war vielmehr eine Art Schutzschild: die Glatze, die Parolen, die Verbrechen, die Tätowierungen und die Gesellschaft anderer Rechtsextremisten. Im Grunde genommen war es eine Schutzschicht, welche ein Vordringen in Dereks Seele, in seine wirklichen Gefühle und Wünsche, unmöglich erscheinen ließ.
                        Das, neben den vielen verübten Gräueltaten, wirklich fatale, wessen Derek sich wahrscheinlich nie SO enorm bewusst war ist, dass sein kleiner Bruder genau auf die gleiche Bahn gleitete...

                        Die Jahre vergingen. Derek, nach drei Jahren Knast wegen Mord an Schwarzen, ist wieder draußen. Derek selbst ist nicht wieder zu erkennen, vor allem in seinem Denken und Handeln. Er kehrt geläutert und erleuchtet aus dem Gefängnis zurück, sieht endlich ein, dass das was er vor Jahren tat vollkommener Schwachsinn war. Derek erkennt den Irrweg, welchen er damals eingeschlagen hat. ER versteht, dass ein solches Weltbild keinen Sinn ergibt und frei von jeglicher Logik ist. ER, aber die anderen, vor allem sein Bruder, welcher sich über die Jahre zum nahezu perfekten "Nachfolger" für ihn selbst entwickelt hat, nicht. SIE wenden sich diesem Denken trotzdem nicht ab, erkennen ihren "Helden" von damals, Derek, nicht wieder. Kein Hass auf Schwarze? Keine Glatze? Das kann kein Derek sein, so wie sie ihn kennen bzw. kannten.
                        Nun liegt es an Derek, seine ehemaligen "Gefolgsleute" und ganz besonders seinen Bruder umzustimmen, von der Unsinnigkeit ihrer Sache zu überzeugen. Aber wie können sie es auch verstehen? Haben Sie im Knast die gleiche wegweisende Erfahrung erlebt wie Derek? Können Sie seine Einsicht und seine Veränderung überhaupt SO nachvollziehen wie er selbst? So deprimierend es klingt, nein. Derek hat SEINE Erleuchtung erlangt, er ist seinen Weg gegangen, hat seine Katharsis erlebt und erkannt, dass er dem Hass und der Wut auf, im Endeffekt nicht's und wieder nicht's, viel zu lange Glauben und Aufmerksamkeit geschenkt hat.

                        Jetzt ist es Dereks Aufgabe, seine Familie wieder zu stabilisieren, sein Leben KOMPLETT umzukrempeln und seinen Bruder wieder auf den richtigen Weg zu ziehen... Er MUSS es tun, es ist in gewisser Weise schon seine Verpflichtung, das zu Bremsen was er heraufbeschworen hat... Doch wie soll es bei seinem Bruder funktionieren, wenn auch er nicht eine ähnliche Erfahrungen und Wandlung wie Derek selbst durchgemacht hat? Besteht überhaupt noch Hoffnung, im Fall von Daniel?

                        AMERICAN HISTORY X ist ein zeitloses Stück Filmgeschichte. Klug, ehrlich, spannend, hart, emotional, drückend, herausragend gespielt und thematisch gesehen immer Aktuell! In meinen Augen hat Tony Kaye hier einen der besten Filme aller Zeiten geschaffen, gespickt mit einem erschreckend starken Edward Norton, einem grandiosen Edward Furlong, eindringlichen Bildern, einer bewegenden Geschichte, einem Ende was ganz klar den Zeigefinger hebt und einer ungeheuer dichten Atmosphäre! Beeindruckend, wirklich beeindruckend!
                        Ungelogen: Ich habe in meinem Leben bisher noch nie einen solch intensiven und drückenden Film gesehen.

                        Für mich bisher eines, wenn nicht sogar DAS intensivste Filmerlebnis meines Lebens!

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                          Hi Leute,

                          zu meiner Schulzeit war es cool und Ehrensache von einigen Teens sich Rechts zu bekennen. Und Dumpfbacken-Parolen gegen System und Gesellschaft von sich zu geben. Eigentlich sind die Jungs in Ordnung gewesen, nur halt etwas irritiert mit der Gesamtlage (Wiedervereinigung, 2.Weltkrieg, Asyl, Türken, Russen, Neger, Bildzeitung, Moslems, Linke, Scheiß-Politiker ...).

                          Wie auch immer ist es ein schwieriges Thema, das die Gemüter heizt, wenn es um Rassen und Menschenhass geht. Trotz der Vielfalt und Unstimmigkeiten ist es doch so, wenn die Kacke mal richtig am Dampfen ist, gibt es nur noch den UR-Menschen, der überall im Menschen, seit der UR-Zeit fest geankert ist. Sprich wer im selben Boot sitzt der rudert mit!
                          Leider ist Fremdenhass überall auf der Welt zu beobachten. Der Nachbar und anders aussehende, sind ist immer Schuld am eigenen Unvermögen.

                          Mein Fazit: American History X ist ein sehr bedeutender und wichtiger Film über den UR-Hass im Menschen gegenüber ANDERE. Gezielt manipulierte Hetzparolen scharen täglich tausende von Neu-Mitglieder. Nicht nur in der Nazi-Szene. Auch andere fanatische Institute finden zur jederzeit hirnlose oder Neuankömmlinge.

                          P.S.: Nur unglückliche Menschen und Bastarde hassen. Dieser Spruch ist gültig: Ein Arschloch oder kein Arschloch sein. Unabhängig von Herkunft, Glauben, Aussehen, Rasse und Bildung.

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                            Inhalt:

                            Hauptprotagonist des Films ist Derek Vinyard. Der Mann ist überzeugter Neonazi und lebt mit seiner Mutter, dem Bruder und seinen zwei Schwestern in einer kleinen kalifornischen Stadt.

                            Als eines Nachts Dereks Bruder Danny Geräusche vor dem Haus hört, erspäht er drei Afroamerikaner, die Dereks Auto aufbrechen wollen. Danny alarmiert umgehend seinen Bruder, der gerade Sex mit seiner Freundin hat. Nur mit Unterhose bekleidet stürmt dieser sofort vor das Haus und erschießt kaltblütig einen der Autoknacker. Während einer entkommen kann zwingt Derek den dritten, in die Bordsteinkante zu beißen. Mit einem Tritt auf den Kopf tötet er diesen schlussendlich.

                            Wegen der Tat erhält Vinyard drei Jahre Haft wegen Totschlags. Die Brutalität und Konsequenz, mit der Derek gegen die schwarzen Einbrecher vorgegangen ist, lassen ihn in der lokalen Szene und in den Augen seines Bruders zu einer heroischen Ikone werden. In der Zeit der Inhaftierung Dereks driftet Danny zunehmend in die rechtsradikale Szene ab. Sein Verhalten wird aufmüpfig. Seinen dunkelhäutigen Lehrer provoziert er, in dem er einen seiner Aufsätze mit „My Mein Kampf“ tituliert. Die darauf verordneten Einzelunterrichtsstunden befolgt Danny nur, um nicht von der Schule zu fliegen. Thema soll die amerikanische Geschichte sein, die American History X. Eine der Aufgaben von Danny ist die Verfassung eines Aufsatzes über seinen Bruder Derek.

                            Am selben Tag der Entgleisung Dannys wird Derek aus dem Gefängnis entlassen. Dieser ist merkbar verändert. Sowohl äußerlich als auch ideologisch hat der ältere Bruder einen Wandel vollzogen. Mit Bestürzen muss Derek feststellen, dass seine rassistischen Freunde weiterhin an ihrer verblendeten Weltanschauung festhalten. Viel schlimmer noch für ihn ist jedoch die Tatsache, dass sein Bruder den selben Weg einzuschlagen scheint, der Derek ins Gefängnis brachte. Verzweifelt versucht er seinen Bruder auf den rechten Weg zu führen...

                            Eindruck:

                            American History X aus dem Jahr 1998 ist eine harte Sozialstudie zum Thema Rassenhass und dessen fanatische Auswüchse. Der Film geht dabei nicht chronologisch vor. Wieso es zu dieser Eskalation der Gewalt kommen kann bleibt dem Zuschauer daher auch zu Beginn unklar. Wenn Hauptfigur Derek ohne Skrupel auf die vier Kriminellen losgeht, dann sorgt dass schon für Bestürzung beim Betrachter. Denn aus den vermeintlichen Tätern werden schnell Opfer, die der rasenden Wut der von Edward Norton dargestellten Figur ausgeliefert sind. Nachdem das letzte Opfer von ihm regelrecht hingerichtet wurde, zeigt Nortons Gesicht bei seiner Verhaftung Entschlossenheit, allerdings keinerlei Reue.

                            Wie dieser irregeleitete Kämpfer gegen alles Rassen-nonkonforme nach seinem Gefängnisaufenthalt geläutert wurde, auch dies bleibt zunächst ein Geheimnis. Erst nach und nach gibt Regisseur Tony Kaye die Gründe für ein derartiges Verhalten preis. Demnach ist die Gewalt nicht gottgegeben sondern Ergebnis einer Erziehung. Der Hass ist anerzogen. Besonders der Vater spielt eine prägende Rolle im Leben der Familie Vinyard, speziell für den männlichen Nachwuchs. Apropos prägend, die richtungsweisenden Szenen im Werdegang von Derek inszeniert Kaye als Stilmittel im Film in schwarz-weiß.

                            Tony Kaye hatte mit seinem 2. Film jede Menge Ärger. So wurde der Film ohne Einwilligung von Kaye teilweise mehrmals umgeschnitten. Als Kaye aus Protest ein Synonym im Abspann verwenden wollte, scheiterte es damit. Aus Ärger darüber verklagte er die Produktionsfirma New Line Cinema und die Directors Guild of America auf 275 Millionen Dollar. American History X ist bis heute sein größter Erfolg.

                            Edward Norton erhielt für seine Hauptrolle seine 2. Oscarnominierung. Aufgrund seiner im Film gezeigten Leistung zurecht. Nortons Präsenz trägt den ganzen Film, er ist der Star und das Highlight in fast jeder Szene die er hat. „Grandios“ seine Hasstirade, die Derek am Mittagstisch im Haus seiner Mutter hält. Er strahlt als Skinhead eine permanente Gefahr aus. Umso beachtlicher sein Wandel nach seiner Gefängniszeit, den er ebenfalls glaubhaft darstellt. Auch Edward Furlong weiß zu Gefallen. Wenngleich er nicht die große charismatische Ausstrahlung wie Norton besitzt, zeigt er doch ein realistisches Bild eines jungen, fehlgeleiteten Teenagers, dem die geeigneten Vorbilder fehlen. Avery Brooks als sorgenvoller Lehrer rundet den gelungenen Hauptcast ab. Auch die restliche Besetzung ist gut gewählt und spielt seine jeweiligen Rollen gut.

                            Fazit:

                            American History X ist kein Wohlfühlkino. Er ist hart, Gewalt prägt gerade die erste Hälfte des Films. Gegen Ende wird der Film gefühlvoller, wenn Derek um seinen Bruder Danny kämpft. Meiner Meinung nach ist American History X Edward Nortons beste Rolle, schon allein deswegen lohnt der Film. Trotz seines eher geringen Alters ist der Film durchaus schon als Klassiker einzustufen. Aufgrund seiner Thematik ein bedeutender Film. Sofern die Möglichkeit besteht, den Film auf Blu-Ray zu schauen, lohnt die englische Audiotonspur mit DTS-HD 7.1. Die deutsche Tonspur muss sich mit einer 5.1 Dolby Digital begnügen. Das Bild der deutschen Blu-Ray weist leider eine Körnung auf, die an eine DVD erinnert. Hier wäre ein besseres Bild wünschenswert gewesen.

                            • 9 .5

                              Muss man mindestens einmal in seinem Leben gesehen haben. Ein absolut fesselnder Film der zum Nachdenken anregt !

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                              • 10

                                Einer jener Filme, wo ich mir wünschen würde, er würde auf der Pflichtfilmliste stehen, die an Schulen gezeigt werden müssen.
                                Schauspielerisch genial dargestellt... von allen...
                                Übers Drehbuch bzw über die Message selbst irgendwelche Worte zu verlieren erübrigt sich...
                                Fazit: Perfektes und überragendes Kino - Angucken... und für viele heisst es denn wohl auch ...: Angucken und Lernen... zumindest hoffe ich das

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                                • 10

                                  "An dieser Stelle muss ich wohl schreiben was ich gelernt habe... meine Schlussfolgerungen, nicht wahr?
                                  Hass ist Ballast. Das Leben ist viel zu kurz dafür, dass man immer wütend ist. Das ist es einfach nicht wert. Wir sind keine Feinde, sondern Freunde - wir dürfen keine Feinde sein. Leidenschaft mag die Bande unserer Zuneigung anspannen, aber zerreissen darf sie sie nicht. Die mystischen Klänge der Erinnerung werden ertönen, wenn - und das ist sicher - die besseren Engel unserer Natur sie wieder berühren."
                                  --Danny Vinyard (Edward Furlong)

                                  Ich denke, diese schöne Botschaft will uns dieser grandiose Film vermitteln und daher sollte ihn jeder mal gesehen haben.

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                                  • 9

                                    Ein unglaublich starker und heftiger Film der gewiss nicht was für Jeden ist. Auch ich musste ihn mir einige Male ansehen um ihn wirklich richtig zu begreifen und mit ihm umgehen zu können weil der Film einfach so schwer ist. Schwer im Sinne von schwer verdaulich.
                                    Aber er ist so schwer wie großartig und das ist natürlich ein großer Verdienst von Edward Norton, der Kerl ist einfach der Wahnsinn! Ich finde es immer wieder erstaunlich, dass er in einem Film immer mehrere Rollen, bzw. eine Rolle spielt die wie mehrere Rollen rüberkommt. Also was ich meine ist, dass Derek Vynyard ja eigentlich eine Person ist die aus 3 Charackteren besteht: Der jugendliche, sagen wir mal unschuldige Derek, der hasserfüllte Skinhead Derek und der Derek nach dem Knast. Wie er es schafft, diese 3 so unterschiedlichen Eigenschaften in einer Figur zu verbinden ist echt bemerkenswert. Ich kann mich vor dem Kerl nur verbeugen!!

                                    Ich hab mal irgendwo gelesen, dass viele den Film kritisiert haben, er würde einiges wie zum Beispiel die Wandlung von Derek verhamlosen, was ich überhaupt nicht finde. Der Film schildert sehr authentisch Wandlung die Derek im Knast durchmacht. Ich gehe sogar soweit zu sagen, wer findet dass seine Wandlung verhamlost wird, der hat den Film nicht verstanden. Ich finde es ist doch sehr klar, was seine Bewegründe sind und es ist echt unheimlich gut gemacht.
                                    Das Ende ist dann so noch das i Tüpfelchen. Ich mein ich denke mir immer so "Nein! Das muss doch nicht sein!" Obwohl ich doch weiß, dass das Ende nun mal nicht anders sein kann!
                                    Also ein wirklich grandioser Film aufgrund von toller Story und einem herausragendem Edward Norton!

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                                      Ich würde mir wünschen, dass jeder Mensch diesen Film mindestens einmal sieht. Vor allem wenn ich an Pegida und ähnliche Dinge denke besitzt der Film eine gewaltige Relevanz!

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                                        Top Film, aber ich würde zu gern den Original Schnitt von Tony Kaye gesehen. Er war ja total ausser sich als man den Film völlig "Verschnitten" hatte.

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                                          Meine 5-Cent: Edward Norton spielt alle an die Wand. Er strahlt eine Intensität aus, die alle anderen Schauspieler, ja selbst die Umgebung in den "Hintergrund" treten lassen. Das schreckliche dabei ist, dass in seiner Figur sowohl die Gewaltbereitschaft (und die Fähigkeit dazu ist ja noch immer präsent), als auch die bewusste Entscheidung FÜR die Gesellschaft Hand in Hand gehen. Dualität auf höchstem Niveau, mit dem seine Umgebung nicht wirklich umgehen kann. Ein umfassender Blickwinkel, vereint in einer einzigen Person.

                                          Ich brauchte 4! Anläufe um den Film anzusehen, ich kam jedesmal nicht über wenige Minuten hinaus. Ich kann mich nicht erinnern wann mir das das letzte Mal passiert ist, und ich bin nicht zartbesaitet. Der Blick ins Innere hat mich ziemlich erschreckt.

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                                            Es mag ja noch in Ordnung sein, das der Film (fast) alle Weißen zu Rassisten und Nazis abstempelt und (fast) alle Schwarzen zu Gangmitgliedern, aber die Story des Films verliert sich in Relitätsferne und zu vielen Handlungssträngen, die dann im Schnelldurchlauf durchgespult werden. Nazis spielen Baseball gegen Farbige ... und all die anderen nicht oder größtenteils nicht nachvollziehbaren Handlungen und Wandlungen, die hier schon oft genannt wurden und von X-Befürwortern auch in teils unwürdiger Art und Weise kommentiert wurden. Wem diese eklatante Schwäche des Films vorzuwerfen ist, ist nicht abschließend zu klären. Den ersten Schnitt tätigte Regisseur Kaye selbst und verwarf ihn auch selbst. Den zweiten Schnitt machte er ebenfalls und das Studio verwarf ihn. Daraufhin soll sich wohl Edward Norton um den endgültigen Schnitt gekümmert haben, was dem Film meiner Meinung nach auf jeden Fall nicht gut getan hat.

                                            Weder die familiären Zusammenhänge noch die in der Außenwelt bekommen genügend Screentime. Da wird Dereks Charakterwandel in zwei kurzen Szenen abgehakt, mit dem Vater am Tisch und in einer Videoaufnahme nach dessen Tod. Da hätte einfach mehr kommen müssen. Der Fokus hätte meiner Meinung nach mehr auf dem Familiendrama liegen müssen und den Weg zu Hass und Gewalt deutlicher zeichnen müssen. Ich halte nicht viel von der Theorie, das wir diese Dinge nur von anderen mit auf den Weg bekommen, das sie anerzogen werden. Denn in der Pubertät lehnt sich jeder Jugendliche gegen das Althergebrachte auf und versucht, nicht das zu tun, was ihm seine Eltern vorleben. Wäre das nicht so, hätten die "echten" Nazis nicht solchen Erfolg mit der deutschen Jugend gehabt. Da gefällt mir die Theorie des "stummen Schrei nach Liebe" wesentlich besser.

                                            Hervorheben muss ich Edward Nortons Leistung, die durchaus preisverdächtig daherkommt und dem Film auch über weite Teile zumindest Schauwerte verleiht. AMERICAN HISTORY X ist ein Film, der das Potential zum Meisterwerk in sich trug, es für mich aber leider nicht ausschöpfte. Es gibt bessere Filme zur Entstehung von Hass und Gewalt, die es sich nicht so einfach machen, immer wieder die bösen Nazis aus dem Hut zu zaubern.

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                                            • 9 .5

                                              Kurzgefasst:
                                              Klasse Drehbuch
                                              Klasse Cast
                                              Und ein WAHNSINNIG GUTER Edward Norton der einfach hier brilliert.Schande das er nicht den Oscar für diese Rolle nicht bekommen hat.
                                              Provokant, Lehrend, Sehenswert

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                                                Tja was soll man da noch sagen was nicht schon zigmal gesagt worden ist.
                                                Einer der besten und monumentalsten Filme die existieren. Völlig zu Recht ganz weit oben in der Imdb.
                                                Edward Norton ist eine Klasse für sich das hat er ja davor schon in "Zwielicht" gezeigt.

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                                                  Eine riesige Message ist es, was den Film so wertvoll und besonders macht. Man hätte diese Thematik wahrlich nicht besser verfilmen können. Edward Norton's beste darstellerische Leistung überhaupt. Jeder müsste diesen Film gesehen haben. Großes, großes Kino.

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                                                    Edward Norton in seiner besten Rolle!!!
                                                    American History X, ist hier mit einem Edward Norton und einem grandiosen Edward Furlong ein sehr gelungenes Drama.
                                                    Die Thematik schön in den Vordergrund gestellt.
                                                    Zu sehen wie wandelbar man heutzutage gezwungen wird zu sein.
                                                    Ein super Film...

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