American History X - Kritik

American History X

US · 1998 · Laufzeit 118 Minuten · FSK 16 · Drama · Kinostart
  • 9 .5

    Und weiter gehts...
    ...Die Thematik Rassimus war schon immer und ist ein brisantes Thema...und Amerikan History X...Ja... Dies ist meines Erachtens "einer" der wichtigsten Filme, welche jemals gedreht wurden. Einen solchen Film sieht man sich eigentlich nicht öftere Male an. Dennoch hab ich ihn bestimmt schon 7 oder 8mal gesehen. Und er fasziniert mich immer wieder!
    Edward Nortan spielt in vielen guten-sehr guten Filmen mit und spielt auch immer gut!(mir fällt jedenfalls auf die Schnelle keine "nicht gute" Leistung ein) Dennoch würde ich auf jeden Fall dies als definitiv als seine Paraderolle bezeichnen!
    Die Story in American Historie X wird langsam, in einer tollen Geschichte (zwar von ein paar Zufällen begleitet) in Rückblenden erzählt.
    Das gefährliche an diesem Film ist jedoch, dass Derek und besonders Daniel den ganzen Film über sympathisch wirken. Und eigentlich finde ich A.H.X. genau deswegen so gut! Dies macht den Film so realistisch. Warum muss ein Rassist zwingendermaßen unterbelichtet/strohdumm und unausstehlich sein?(Bitte nicht falsch verstehen)
    Dieser Film zeigt einfach, wie wandelbar die Menscheit eigentlich ist!

    Kurz und knapp...Meiner Meinung nach weitaus der beste Film zum Thema Rassimus!

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    • 9

      Nicht gerade der Popcorn-Film, dafür aber wirklich sehenswert. Ist eine Bereicherung fürs Leben.

      • 9 .5

        "Fresse auf den Bordstein legen!"
        Teilweise schockierend, aber gewaltig impulsiver Film mit einem göttlichen Edward Norton.

        1
        • 9

          Genialer Film.

          • 8

            Absolut sehenswert!

            • 9
              Creepa 25.08.2016, 00:50 Geändert 25.08.2016, 00:55

              Ein wirklich gelungener Film !

              Noch nie hat mich ein Film so gefesselt, da er auch eine Tiefe Botschaft hat. Der Film regt wie kein anderer Film (den ich gesehen habe) zum Nachdenken an. Einfach puren Hass gegenüber anderen Rassen zu haben ist Schwachsinnig. Das einzigste was mich an diesen Film gestört hat ist dieses (wie leider in vielen Filmen) Klischeeverhalten, Skin Heads sind alle Nazis und Dumm, sie lassen sich leicht beeinflussen und glauben an Verschwörungstheorien, Hören natürlich Metal usw. (im einzelnen Stört mich das nicht aber in der immensen Form schon): Der Film ist eben sehr subjektiv (was ihn auch ausmacht) hier wird nur beschrieben wie Schlecht das Verhalten der Nazis ist (damit meinte ich nicht das ich die Nazi´s akzeptiere) und sowas ist natürlich auch Total Weltfremd. Für mich sind Nazi´s gleichzusetzen mit irgendwelche "Banden" in Amerika, doch in den Film werden die Banden unterschwellig "verharmlost" und man könnte die Geschichte Objektiver erzählen wenn man nicht nur auf das Schlechte der Nazis eingeht, sondern auch auf andere Gruppen ( dadurch würde der Film allerdings nicht so Nachdenklich wirken). Edward Norton spielte auch hier wieder fantastisch.

              Alles in allen sollte man den Film sich auf jeden Fall mal anschauen und sich eine eigene Meinung dazu Bilden ! Für mich war er einer der Besten Filme die ich je gesehen habe und es ist bestimmt auch nicht Falsch den Film mal in der Schule laufen zu lassen, da er schon sehr zum Nachdenken/Umdenken für einige Anregt.

              2
              • 10

                Besser gehts nicht (auch nicht nach 18 Jahren)

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                • 10

                  bester film

                  • 8

                    Kein Film thematisiert den amerikanischen Rassismus so extrem, wie dieser hier. Ich war den tränen wirklich nahe und das heisst schon etwas. Fast jeder Dialog ist ein Stich ins Herz. Edward Norton spielt eine Figur voller Hass und Abneigung. Als Belohnung gab es eine Oscar Nominierung. Tony Kayes Werk ist aufwühlend und schockierend. Er weiss genau, welche Nerven zu treffen sind. Filme können unterhalten, sie können aber auch provozieren und auf ein Thema aufmerksam machen. American History X macht alle drei Sachen zusammen.

                    • 9

                      Ein Film der mich damals als kleiner Junge extrem mitgenommen hat. Völlig emotionaler Film, der ein Thema aufwirbelt, vor welchem viele Leute die Augen gerne mal schließen. Edward Norton als Derek Vinyard, als Heroe einer Bewegung in den USA, der aber ein andere Leben einschlagen möchte. Ein Film welcher mich durchgehend komplett gefesselt hat, ein Film welcher dich zum nachdenken bringt und dich komplett in seinem Bann zieht.

                      • 10

                        Auf jeden Fall einer meiner Favoriten, wenn auch nicht perfekt. Aber die zehn Punkte hat der Film sich dennoch verdient. Vor allem durch Norton, welcher hier seine - meiner Meinung nach - beste Performance zeigt. Wenn auch andere Charaktere teilweise etwas kurz kommen, die Geschichte um Derek Vinyard wird super erzählt und Norton trägt viel zu diesem Charakter bei. Gerade die vielen verschiedenen Emotionen und der Wandel des Protagonisten... Wow, danke. Und wer den Film das erste Mal sieht, wird an der ein oder anderen Stelle vermutlich auch extrem geschockt, wenn nicht sogar verstört sein. Und das ist gut so, das muss so sein und das macht den Film auch irgendwie aus.

                        • 10

                          Einer meiner Favoriten.
                          Kann ich mir immer wieder ansehen, hat alles !
                          Spaß, Action, Gewalt, Zitate, Anti/Rassismus, Trauer.
                          10/10

                          • 8

                            Sollte in Schulen in jeder 10. Klasse gezeigt werden

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                            • 7 .5

                              Als ich ein Kind war, dachte ich vom titel her, dass American History X ein Sci-Fi-Streifen wäre. Irgendwann klärte man mich dann drüber auf, dass es tatsächlich um amerikanische Nazis ginge. Geschaut hab ich den Film gestern Abend dann tatsächlich endlich mal und muss sagen, dass ich mir immer noch was anderes drunter vorgestellt hatte. Schlecht war das, was ich am Ende bekommen habe, trotzdem keinesfalls. Ich hätte zwar etwas mehr plakativieren Rassismus erwartet (was mir um die Uhrzeit meist zu schwer war - deshalb hat es auch so lange gedauert), damit die Botschaft deutlicher wird, aber Edward Norton hat dennoch wirklich eine beeindruckende Leistung abgeliefert. Man leidet richtig mit - besonders in den letzen Minuten, wenn die Geschichte im Grunde erzählt ist, man sich den beiden Hauptfiguren verbunden fühlt und dann noch so ein Brett vor den Kopf geknallt bekommt. Und dann darfst du dir sebst noch deine Lehre draus ziehen, was dieses ende sollte.
                              Absolut sehenswert!

                              • 8 .5
                                Fenrisúlfr 03.04.2016, 00:56 Geändert 03.04.2016, 01:52

                                >Diese "Macht doch mal die Augen auf!"-Kritik enthält zur Offenlegung des waren perfiden Bösen, das uns verfolgt, extreme Spoiler<

                                Ein interessanter Film mit ganz guten Ansätzen. Leider wird sehr schnell ersichtlich, dass Kaye hier das Nazizeugs als völlig irrelevant erachtet; aus diesem Grund wird auch nur der Aspekt Rassismus gezeigt und fast gar nicht über die nationalistischen Punkte gesprochen.

                                Wenn man sich auskennt und Anonymous auf Facebook geliked hat (oder ggf. reddit-User ist), dann erkennt man sehr früh, dass die wahre Intention des Films das subtile Suggerieren darstellt und letzten Endes Leute von Tattoos abbringen soll. Dies erkennt man sehr gut an der sehr intensiven Szene in der Dusche des Gefängnisses, welche offensichtlich repräsentativ für die vom Protagonist wohl sehr traumatischen Erinnerungen im Tätowier-Studio steht.

                                Trotz guten Schauspiels und interessanten Stilmitteln oder gerade deshalb ist dieser Film leider ein von der bösen Regierung initiiertes und damit absolut inakzeptables Werk. So werden die vergangenen Szenen, so übrigens auch die Badszene, in schwarzweiß gezeigt, um eine Verbindung zu den Tattoos des Protagonisten aufzubauen, welche allesamt schwarz sind. Dies ist zweifelsfrei auch der einzige Grund, weshalb Kaye das Skinhead-Setting verwendet hat; so konnte er problemlos den Konflikt zwischen diesen und Einwanderern aufbauen. Natürlich werden fast nur Schwarze als Konfliktträger verwendet, da diese repräsentativ für die Tätowierungen, welche im Falle des Protagonisten allesamt natürlich allesamt schwarz sind, stehen. Mit diesen kommt der Protagonist durch Einfluss seines Vaters (Vgl: Eltern wollen nicht, dass Kinder sich tätowieren lassen) in gefährliche Konfliktsituationen.

                                Im Gefängnis jedoch merkt er, dass sein Hass falsch ist. Auch dies ist eine offenkundige Parallele zu Tattoos; man bedenke, dass Kaye, der da eine große Abneigung gegen Tattoos hat, selbstverständlich davon ausgeht, dass jeder Mensch im Gefängnis unbedingt tätowiert sein muss, und nach drei Jahren, in welchen der Protagonist mit Hassgleichgesinnten und eben den Schwarzen/Tattoos gefangen ist, durch die ganzen ungesunden Stoffe geistig manipuliert wurde, sodass er am Ende überhaupt kein Problem mehr damit hat.

                                Am Ende jedoch, wo er sein Skinhead-Dasein aufgibt und damit seinem Oberfreund (der nicht tätowiert ist - Zufall?) den Rücken kehrt, so kommt dem Unachtsamen vielleicht der Gedanke, dass dies eben zeigen soll, dass er eingesehen hat, dass jeder Mensch gleich ist. Völlig falsch! Die wahre Intention wird durch das Ende klar, dem Tod seines kleinen Bruders durch einen Tattoo-Repräsentativen. Dies ist ein wenig mit dem goldenen Schuss gleichzusetzen, allerdings nicht mit Heroin, sondern mit Tattoofarbe. So muss er letztlich erkennen, dass es den Tod bringt, sich zu tätowieren.

                                Leider ein trauriges Bildnis. Der völlig zu Unrecht so hochgelobte Film "American History X" (das X soll wahrscheinlich den Punkt, an dem die Nadel einsticht, repräsentieren) ist also letztlich vielleicht das Produkt eines in Rage geratenen Familienvaters, der dann wohl auch noch Hypochonder ist und sich die möglichen Nebenwirkungen von Tattoos durchgelesen hat. Dies jedoch bezweifle ich, da der Regisseur offenkundig nur ein Problem mit schwarzer Tinte hat (was an den schwarzweißen Szenen erkennbar ist), welche weitaus weniger schädlich ist als etwa Pink (daher warne ich Eltern übrigens ausdrücklich davor, die Kinder LazyTown gucken zu lassen, da diese Serie einen ähnlichen Hintergedanken verfolgt). Aus diesem Grund vermute ich hinter diesem Film die Illuminaten.

                                Diese Kritik entspricht nicht notwendigerweise der Meinung des Autors und / oder seiner diabolischen Vorgesetzten.

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                                • 8 .5

                                  Sehr Verstörender Film, der einen mit tiefsitzenden sehr unbehaglichen Gefühl zurück läßt.

                                  Edward Nortons Darstellung ist erschreckend Authentisch und überzeugend.

                                  Wenn der Begriff "SCHWERE KOST" je eine Bedeutung hatte, dann hier für diesen knallharten Streifen aus einer Welt die nur verderben bringt.

                                  X-trem hart!

                                  15
                                  • 8 .5

                                    Einer der besten Filme von Edward Norton. Ich bin mir sogar sicher, dass er durch diesen Film bei den 15+ ewig in Erinnerung bleiben wird.

                                    Selten hat ein Darsteller seine Rolle so gut gespielt und sich mit ihr identifiziert.

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                                    • 8

                                      Sehr sehenswert.
                                      Auch wenn mir die Handlung teilweise sehr gestrafft vorkam.
                                      Macht den Film nicht schlechter, aber er war so schnell vorbei.
                                      Thema ist (leider) zeitlos, und wieder einmal sehr aktuell.

                                      Vier-Stufen-Wertung: Spitze!

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                                      • 8

                                        Klasse wie Derek im Knast geläutert wird und seinen kleinen Bruder davor bewahren will, die gleichen Fehler zu begehen. Beim Ende sind mir fast die Tränen gekommen

                                        "Ich will dir nicht vorschreiben, was du tun sollst,das will ich nicht. Ich will nur das du es verstehst. Weil ich dich liebe und du mein bester Freund bist."

                                        Ein sehr guter Film, der zum Nachdenken anregt. Edward Norton hat echt super gespielt.

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                                        • 8

                                          Eine der zweifellos besten Leistungen von Edward Norton. Seine Wandlung vom Neo-Nazi zum geläuterten Aussteiger ist packend, emotional und absolut glaubhaft.
                                          Dafür sorgt auch das Drehbuch des Films, dass dank zwei verschiedener Zeitebenen die Charakter noch besser mit all ihren Facetten darstellt.

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                                          • 10
                                            123Filmfreak 09.02.2016, 00:10 Geändert 09.02.2016, 00:27

                                            American History X ist meiner Meinung nach der kulturell relevanteste Film, den ich je gesehen habe! Er hat mir in so vielerlei Hinsicht die Augen geöffnet! Das Thema ging mir bereits vorher ziemlich Nah und gerade in der heutigen Zeit, wo es wohl in Deutschland momentan ein Wachstum des braunen Gedankenguts gibt, bezeichne ich es als eine Pflicht sich mit diesem Thema zu beschäftigen.
                                            Dieser Film gibt den Nazis ein Gesicht, einen Hintergrund, eine Geschichte, ein Leben, ein HERZ und dämonisiert sie nicht. Er versteht alle Seiten, ohne zu vergessen was seine Intention ist.
                                            Auch wenn ich mir immer zurede, dass ich auf jeden Menschen mit Respekt und Mitgefühl entgegenkommen soll, so muss ich doch eingestehen, dass Nazis bei mir da immer eine Ausnahme waren und ich nie ihre wahren Gesichter betrachten konnte! Dieser Film zeigt mir wie dieses Gedankengut entsteht und es zeigt mir, dass es überwunden werden kann. Das alles auf absolut humanistische und nachvollziehbare Weise! Ich weiß noch nicht wie groß die Dimensionen meines Sinneswandels sind, aber cih bin froh, dass jemand diesen Film gedreht hat und sich so viele Gedanken, um dieses so kritische und leider so aktuelle Thema gemacht hat!
                                            Danke

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                                            • 7 .5

                                              American History X muss man mal gesehen haben. Eig ist der Film schon fast Kult. Edwart Norton ist wie viele schreiben echt einer der unterschätzten Schauspieler was ich sehr schade finde denn der Mann hast echt drauf was er hier in dem Film bereits beweist.

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                                              • 7 .5

                                                Tony Kayes American History X schildert die ideologische Wandlung des Neonazi-Skinheads Derek Vinyard (Edward Norton) und den verzweifelten Versuch, seinen kleinen Bruder Daniel (Edward Furlong) davor zu bewahren, die selben Fehler wie er zu begehen. Dieser Kommentar kann durchaus Spoiler enthalten.

                                                American History X ist ein Paradebeispiel, wenn es um das Zusammenspiel von mangelnder Intelligenz, Gewalt und Rassimus geht. Mir persönlich war vor dem Ansehen des Films nur die Szene bekannt, in der Derek einen der Einbrecher mittels eines ,,Bordsteinkicks" tötet. Das war aber auch schon alles, was ich wusste.
                                                Dereks Geschichte lässt keinen Zweifel daran, wieso er Neonazi-Skinhead geworden ist. Die neonazistische Ideologie hilft ihm, seinen Hass auf den Mörder seines Vaters zu entladen. Dass der Mörder dessen ein Afroamerikaner war, scheint ihn nur noch zu bestätigen. Die Skinhead-Attitude erlaubt es Derek und seinen Freunden, neben der gewaltverherrlichenden Ideologie eben diese Gewalt auch auszuüben.
                                                Dereks Freunde, in keinster Weise ideolgisch gefestigt, minderintelligent und aus sozial schwachen Verhältnissen sind, so zeigt es Kaye auch wunderbar, die Fußsoldaten von Menschen wie Cameron Alexander (Stacy Keach), welcher als ideolgischer Kopf der Gruppierung rassistische Übergriffe auf Menschen anderer ethnischer Zugehörigkeit koordiniert und in Auftrag gibt. All dies ist durchaus realistisch und häufiger verbreitet, als man zu glauben mag.
                                                Das Zusammenspiel aus Ideologie und Gewalt ist hier besonders zu beachten. Cameron, welcher sich nicht als Skinhead gibt, wird auch physisch nicht gewalttätigt. Seine jungen Anhänger in Bomberjacke und Doc Martens jedoch schon. Dies sind zwei interessante Faktoren, über die man stundenlang debattieren könnte.

                                                Rein filmisch gefällt mir der Film ebenfalls. Die Zeitsprünge, gekennzeichnet durch schwarz-weiße Szenen, sind für den Zuschauer gut nachvollziehbar. Eben durch die farblichen Umstrukturierung weiß American Horror Story X den Zuschauer durchaus zu berühren, wenn nicht sogar etwas zu verunsichern. Ich muss sagen, dass ich die Szenen im Gefängnis, in schwarz-weiß gehalten, um ein deutliches Maß schlimmer fand als wenn diese Szenen in normaler Farbe gezeigt wären worden. Dieses Farbspiel lässt nicht nur die Zeitsprünge wunderbar kennzeichnen, sondern auch die ideologische Denkweise Dereks. Aus seinem vorigen Schwarz-Weiß-Denken tritt er nach der Haftentlassung aus. Es gibt so viele stilistische Mittel in diesem Film, über die man ebenfalls stundenlang debattieren könnte.

                                                • 8 .5

                                                  Zu aller erst: Edward Norton ist vielleicht der am meisten unterschätzte Schauspieler seiner Generation. Was er hier abliefert ist wirklich besonders und atemberaubend. Hut ab.
                                                  Der Film an sich kann, lebt natürlich viel von Norton, besticht allerdings auch durch eigene Größe. Soundtrack, sowie die allgemeine Inszenierung brillieren.

                                                  • 8

                                                    "American History X" ist zweifellos ein Film, der von jedem gesehen werden sollte. Edward Norton liefert hier neben der in "Birdman" seine bisher beste Leistung in meinen Augen ab. Die Story ist zwar nicht wirklich neu, könnte aber aktueller nicht sein, ist durch die parallele Erzählweise zweier Zeitebenen in keiner Minute langweilig und zum Glück nicht zu sehr in die Länge gezogen. Vor allem ist "American History X" in einigen Momenten erschreckend hart, ohne dass der Film die Gewalt zu explizit visualisiert. Hier reichen schon Andeutungen, um den Zuschauer zu schocken, was bei dieser Thematik auch mit angemessener Härte umgesetzt werden muss. Positiv hervorzuheben ist außerdem, dass der Film größtenteils auf Hochglanzoptik verzichtet, sondern auch durch den Einsatz von Wackelkamera sehr "einfach" und realistisch wirkt. Auch das Ende ist noch einmal ein Schlag in die Magengrube, auch wenn es vielleicht etwas vorhersehbar ist. Ganz ohne Pathos und den "moralischen Zeigefinger" kommt auch "American History X" leider nicht aus und die Story wurde an der ein oder anderen Stelle schon etwas zurechtgebogen, sodass das ein oder andere Klischee sich auch in diesen Film eingeschlichen hat. Nichtsdestotrotz verfehlt "American History X" damit nicht seine Wirkung, vor allem weil Edward Norton seine Rolle eben so glaubhaft verkörpert.
                                                    Fazit: Absolut starker Film, den man durchaus gesehen haben sollte, auch wenn er für mich persönlich jetzt nicht zu den besten Filmen aller Zeiten gehört.

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