American History X - Kritik

US 1998 Laufzeit 118 Minuten, FSK 16, Drama, Kinostart 25.02.1999

  • 9 .5
    Roschel 12.12.2014, 00:16 Geändert 12.12.2014, 21:01

    Ein sehr realitätsnaher Film hinterm dem sich eine sehr starke Message verbirgt. Nachdem ich den Film gesehen hatte, musste ich erstmal verdauen wie erschreckend echt das ganze teilweise ist. Ich glaube so sieht der Rassismus von heute auch aus.. Dieser Film regt wirklich zum Nachdenken an, und zeigt die Auswirkungen vom Rassismus.

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    • 9

      Ein ganz großer Film - was in erster Linie seinem grandiosen Cast geschuldet ist.
      Durchweg tolle schauspielerische Leistungen.

      Edward Norton zeigt hier, weshalb er zu den größten Schauspielern unserer Zeit gehört.
      Sehr schade, dass man von ihm so gut wie nichtsmehr hört oder zu sehen bekommt.
      Bei all denjenigen, die den Film gesehen haben, wird er sich verwirklicht haben.

      Tolle Story und tolle Message - wenn auch auf seine Art.. extrem brutal.

      • 7 .5

        Schonungsloses Soziodrama.
        Mit einem grandiosen Edward Norton und einer wirklich fesselnden Geschichte.
        Der Film schockiert aber gibt doch auch Hoffnung zugleich. Menschen können auf Abwege geraten, aber sie können auch den Weg zurück finden.
        Grandios!

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        • Dieser Post könnte extrem viele SPOILER enthalten

          Ein fantastischer, berührender Film, der einen interessanten und vor allem realitätstreuen Einblick in die Neo-Nazi-Szene gewährt ohne etwas zu beschönigen.
          Der Film ist aber noch viel mehr als ein Film über Konflikte zwischen Neo-Nazis und Farbigen, sondern er ist auch ein Familiendrama. Die kontinuierliche Entwicklung der Vinyard-Brüder zu Nazis, ausgelöst vom Vater, und nicht nur dessen Tod selber, und die letztlich die Besinnung zurück zur Vernunft.
          Die Darstellung der Protagonisten ist erfreulich differenziert. Derek z.B. setzt sich trotz seiner Ideologie und seiner Brutalität stets für seine Familie ein, vor allem für seinen Bruder.
          Dereks Aufenthalt im Gefängnis wird etwas klischeehaft dargestellt (Analsex in der Dusche) allerdings ist darin wohl auch viel Wahrheit enthalten. Derek erkennt, dass die Schwarzen nicht pauschal "böse" sind, es entwickelt sich eine gute Freundschaft zwischen ihm und dem schwarzen Kollegen mit dem er die Wäsche sortiert.
          Er lernt, dass man Charakter nicht an Hautfarbe festmachen kann, er sieht ein, dass allein sein Hass ihm in diese verzweifelte Situation, in der er sich befindet, geführt hat.
          Stilistisch ist der Film stark, die Verwendung von schwarz-weiß zur Darstellung von vergangenen Szenen ist eine simple aber zugleich gute Idee.
          Bei der Darstellung von Gewalt wurde auch nichts beschönigt, bei dem "Bordstein-Kick" lief mir ein kalter Schauer über den Rücken.
          Das Ende war überraschend und schockierend zugleich. Selten hat mich ein Ende fassungsloser zurückgelassen als bei diesem Film.
          Ich erwartete eigentlich ein Aufeinandertreffen zwischen Derek und seiner ehemaligen Nazi-Gruppierung, stattdessen wird sein kleiner Bruder plötzlich von David Alaba erschossen
          Das setzt dem ganzen Film noch die Krone auf.
          Wenn Film intendiert hat verachtung gegen Nazis zu schüren, dann hat es bei mir nicht funktioniert. Ich empfand stets Sympathie für die Vinyards, selbst der Mord von Derek war für mich ein wenig nachvollziehbar, wenn man bedenkt dass die schwarzen sein Auto stehlen wollte. Das Ende des Filmes, welches ich als traurig empfand, steigert eher eine Abneigung gegen Schwarze bei mir.
          Aber nur für einen kurzen Moment, bis ich erkannte dass es im Endeffekt nur ein Film ist und rassistisches Gedankengut in unserer Gesellschaft kein Platz hat

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          • 10

            Es ist lange her, das mich ein Film so sprachlos gemacht hat wie American History X!
            Welch‘ ein Film hat es zuletzt geschafft, mich über 2 Stunden Laufzeit komplett zu fesseln und am Ende sogar noch meine gesamten aufgestauten Emotionen zum Ausbruch zu bringen?
            Ich kann mich beim besten Willen nicht dran erinnern!

            American History X mit einem Wort zu beschreiben, das kann man nicht. Denn er ist so brutal wie gleichzeitig sentimental, so berührend wie schockierend, so herzlich wie eiskalt zugleich.
            Einfach ausgedrückt; pure Kinomagie!

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            • 9

              Endlich dieses Versäumnis nachgeholt und was soll ich dazu sagen? Der Film geht unglaublich nahe und zeigt die Realität und nicht nur eine Geschichte über gut und böse, ich denke das liegt zu einem guten Teil daran, dass es hier keine klischeehaften Charakter gibt und nicht einfach nur in schwarz und weiß (ach, was für eine Ironie)gesehen wird, sondern jeder Charakter nachvollziehbar ist und es in allem etwas Gutes und etwas Schlechtes gibt

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              • 8 .5

                American History X ist ein hartes Filmstück. Mich hat der Storyablauf überzeugt und vor allem gefesselt. Allerdings kann man die Story auch auf x-beliebige andere "Kulturen" usw. verlegen, das Endergebnis wird sowieso das gleiche sein. Egal ob Nazi, Gangster, Mafiosi, Farbiger usw.

                Der Film beinhaltet eine - in meinen Augen gesehen - verdammt gute und wichtige Message.

                • 10
                  hung_a 28.10.2014, 00:26 Geändert 02.12.2014, 23:03

                  American History X ist keineswegs ein euphorisierender Film, bei dem man nach dem Anschauen mit seinen Freunden in Rage voller Glücksgefühle kommt und die Welt für immer mit anderen Augen sieht. Nein, es ist ein Film der einem die bittere und nackte Wahrheit über uns Menschen aufzeigt, wenn es um Konkurrenzkampf und Anerkennung in der Gesellschaft geht. Das Sinnbild dafür, oder der Komplex, der daraus entsteht heißt Abgrenzung und gegenseitige Diskriminierung angetrieben durch Missgunst und Hass.

                  Derek Vinyard ist ein in der Neonazi Szene stark engagierter Mann, der wegen dreifachen Mordes an Afroamerikaner im Gefängnis seine Strafe absitzen muss. Nach seiner Entlassung kehrt er urplötzlich der Neonaziszene den Rücken und versucht mit seiner Familie ein neues Leben anzufangen. Doch dies stellt sich als problematischer heraus als von Derek angenommen, denn sein Bruder Danny Vinyard hat sich während Dereks Gefängnisaufenthaltes selbst in der Neonaziszene eingegliedert und kann und möchte diese nicht wie Derek verlassen. Hinzukommt, dass die Szene an Mitglieder und Stärke gewonnen hat und Derek wegen der Morde als Vorbild und Sinnbild für die Gruppe geworden ist.

                  Die erste Szene des Filmes ist brutal, bitter und furchtlos schwarz und weiß. Sie wirkt wie die Abdankung des eigenen humanen Grundsatzes. Wohingegen die letzte Szene zunächst wie ein positiver Hoffnungsschimmer auf die ganze Gesellschaft zu übersetzen ist und doch mit dem letzten ruchlosen Akt des Charakters die Stimmung der allerersten Szene wieder einfängt.
                  So ist dieser Film erst einmal ein Kommentar zur rechtsextremen Szene in den Vereinten Staaten, der die Grausamkeit und bedingungslose Gewaltbereitschaft dieser Gruppe durch Akte der Gewaltverherrlichung und skrupelloser menschenunwürdiger Taten gegen die Minderheiten in den Vereinten Staaten zeigt, gegenübergestellt von dem plötzlichen Sinneswandel Dereks, der im Gefängnis einsieht, dass sein früheres Verhalten falsch war. Zum zweitem ergründet dieser Film die Motivation solcher Menschen, die sich Gruppen anschließen, um dann andere Personen auszumerzen und aus der Gesellschaft bewusst aggressiv entgegenzuwirken, damit das eigene Empfinden stets steril bleibt. So kann man aus dem Film entnehmen, dass vor allem Hass, hervorgerufen durch viele Aspekte, die treibende Kraft zu solch menschenunwürdigem Einstellungen und Taten ist und dieser einfach nur Ballast ist, der das Leben ungenießbar macht. Der Mord an Dereks Vater durch einen Afroamerikaner veranlasste ihn, sich der rechtsextremen Gruppe anzuschließen. Doch um diese Frage zu beantworten geht der Regisseur Tony Kaye sogar auf eine viel fundamentalere Ebene. Der Einfluss der Familie und die darin vermittelten Lebenseinstellungen - und Verhältnisse haben einen größeren und bedeutenden Einfluss.
                  Obwohl am Ende alle Probleme wie aufgelöst erscheinen und ein kleiner Hoffnungsschimmer, auch an den harmonisch wirkenden Farben erkennend, abzusehen ist, löst der Regisseur diese Illusion mit einem elektrisierenden Schuss auf. Alles bröckelt und brodelt und bricht ein und dem Zuschauer (ich eingeschlossen) stockt zunächst der Atem, gefolgt von Herz pochen und einem tiefsitzenden Schreck. Womit der Film zum Ende hin seinem Titel gerecht wird ,,American History X'':
                  X eine unbestimmte Variable, die zeigt, dass die fortwährenden Probleme innerhalb der amerikanischen Geschichte wie die des Rassenkonfliktes, ein permanentes wiederkehrendes Problem für unbestimmte Zeit bleiben werden. Und jede Gruppe, ob rechtsextrem oder Gangster Gruppe, hat doch eigentlich dasselbe im Sinne: sie kämpft um ihre Anerkennung und ihre Existenz.
                  Am Ende bleibt dann nur noch der Satz im Raum stehen: “Hass ist Ballast. Das Leben ist zu kurz dafür, dass man immer wütend ist. Das ist es einfach nicht wert”.

                  Ein Regisseur der zwar daran glaubt, dass jeder Mensch sich vom Schlechten zum Guten wandeln kann, diese These dann letztlich doch mit einem Fragezeichen zum Teil entkräftet.

                  Ich muss schon sagen, dass dieser Film vor allem wegen seiner Thematik, aber auch wegen seiner wirklich ausgefeilten und interessanten Charakterzeichnung sowie Struktur, mich inspiriert und gefesselt hat.

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                  • 8

                    Kultfilm, echt gute Geschichte, gute Umsetzung und echt mit festen Kreterien gespielt.

                    Er spiegelt alles super wieder, und daher macht der Film Spaß und nachdenklich!

                    • 10

                      Da zitiere ich mal aus meinem ehemaligen Blog:
                      [...] Es geht hauptsächlich um den Begriff 'Hass'. Denn Hass ist überall vertreten und wird nicht nur durch Rassismus oder Antisemitismus deutlich. Hass geht von jeder Gruppierung aus, von jeder Ideologie. 10/10 für ein durch und durch spannendes Drama mit starker Aussagekraft!

                      Und auch beinahe 9 Jahre nach der Erstsichtung hat der Film nichts von seiner Wirkung verloren.

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                      • 10

                        Einer der wenigen oder sogar der einzige Film/e, die ich nach dem 20gsten, mal immer noch gerne sehe!

                        • 0 .5

                          Was will mir dieser Film zeigen? Dass Nazis böse, brutal und gewalttätige Rassisten sind? Wußt ich nicht. Auch ist mir neu, dass es in US-Gefängnissen zwar böse, brutal und gewalttägig zugeht, aber auch immer eine Chance zur Besinnung geboten wird und man nach abgessener Haft durchaus als besserer Mensch dastehen kann. Na das ist doch wunderbar! Ach ja, zum Schluß habe ich auch noch erfahren, dass trotz Läuterung alte Rechnungen beglichen werden müssen. Das alles reicht für satte 4 Punkte. Aber wirklich zum Kotzen finde ich, dass sich ein paar hirnverbrannte Fans von der widerlichen Bordsteinkickszene animiert fühlten, es gleich zu tun. Und jetzt zu behaupten, der Film könne ja nichts dafür, ist fadenscheinig. Natürlich kann der Film was dafür, denn braucht eine kritische Auseinandersetzung mit diesem Thema solche expliziten Gewaltdarstellungen?

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                          • 9

                            Ich habe den Film nach der gestrigen Zweitsichtung noch einmal um einen Punkt hochgesetzt. Was mir gute 10 Jahre nach der Erstsichtung besonders positiv auffiel ist, dass der Film einen hervorragenden Nutzen aus seinen Flashbacks zieht, die Regisseur Tony Kaye gezielt über die gesamte Laufzeit einstreut. Mit ihrer Hilfe stellt er Personen vor und begründet ihre Handlungen, die Rückblenden machen sogar den Großteil der Spannung aus. In vielen Filmen leidet die Story doch erheblich unter diesem Stilmittel, wodurch ich bereits so etwas wie eine grundlegende Abneigung dagegen entwickelt habe. Nicht so in American History X. Edward Norton spielt zudem wirklich großartig, seine Wandlung ist einfach nur perfekt umgesetzt worden. Zu Recht gelang ihm mit diesem Film sein Durchbruch. Die Geschichte mündet in einem brachialen Ende, das man die gesamten 120 Min eigentlich bereits erahnen konnte, aber doch nicht wahrhaben wollte. Ein großartiger Film...

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                            • 10

                              *Kann Spoilern!*

                              Über Filme kann man streiten. Es gibt unsagbar schlechte, sinnlose, aber auch gute und manchmal überragende Werke. Kaum ein Thema wurde noch nicht abgedeckt und der Markt ist riesig. Dann kommt es noch ganz selten vor das ein Film erscheint, der den Titel "Weltklasse" erlangt und über viele Generationen die Menschen bewegt. American History X ist solch ein Meisterwerk und ich möchte im Folgenden erläutern, warum.
                              Ich denke das jeder von sich behaupten kann, aktiv oder zumindest passiv mal mit dem Thema Rassismus in Kontakt geraten zu sein. Doch wo fängt Rassismus eigentlich an, wie entsteht er und was kann er aus einem Menschen machen? Diese Fragen versucht der Film mit einer Figur zu erklären, die facettenreicher nicht hätte dargestellt werden können: Derek Winyard, eine Leitfigur die ihresgleichen sucht, hochintelligent, entschlossen und gewaltbereit weiß seit einem Schicksalsschlag nicht mehr wohin mit seiner Wut und sucht die Schuld dafür bei den Randgruppen. Cameron Alexander, eine bekannte Größe im rechten Block, missbraucht Winyard für seine Propaganda und um frustrierte Jugendliche in die Neonaziszene einzuschleusen. Der Tanz kann beginnen.
                              Derek steigt innerhalb seines Viertels zum Obernazi auf und schreckt vor keiner (Straf)tat zurück um seine von Hass geplagten braunen Ansichten nach vorne zu treiben. Dabei reißt er sein Leben und das seiner Angehörigen mit in den Abgrund, und zeigt sich erst dann geläutert, als es schon zu spät scheint, denn da ziehen Dereks ehemalige Nazifreunde seine kleinen Bruder schon mit in ihr Boot... Dabei versucht American History X weder zu vertuschen noch zu verharmlosen. Schonungslos wird gezeigt wie brutal es bei den Neonazis zugeht, wenn du einmal drin bist kommst du nicht so leicht wieder weg. Deutlich wird dies auch durch Dereks Freundin Stacey und seinen Kumpel Seth, die ihre Überzeugungen letztendlich über alles andere stellen (so überzeugend, das ich mich manchmal zurückbesinnen musste, das sie nur schauspielern).
                              Am Rande möchte ich hier nocheinmal das Ende hervorheben, das mich doch überrascht und erschüttert hat, obwohl ich dachte ich wäre schon gegen so ziemlich alles abgehärtet. So kann man sich irren.
                              Dabei ist die Grundaussage eine ganz simple: Dein ganzer Hass nützt dir am Ende nichts, du musst lernen die richtigen Fragen zu stellen. Wenn es doch nur so einfach wäre. Aber die Realität sieht leider anders aus.
                              Back to topic. Natürlich kann es für diesen Film nur eine Empfehlung geben, wer ihn noch nicht gesehen hat sollte dies schleunigst nachholen, denn hier wurde ein sehr bedeutendes Stück Filmgeschichte geschrieben, das ich jedem unbedingt ans Herz legen möchte. Vielleicht kann er auch ein paar vereinzelte Mitmenschen mit verqueren Ansichten noch zur Besinnung rufen, auch wenn ich hoffe das sich an dieser Stelle keiner angesprochen fühlt.
                              Grausam und wachrüttelnd. Es ist schrecklich das Rassismus noch immer ein Thema ist das nicht an Aktualität verloren hat, sodass Filme wie dieser zur Aufklärung gedreht werden müssen, aber gleichzeitig ist es eine Bereicherung das es diesen Film gibt.
                              Danke, American History X.

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                              • 9 .5

                                Edward Norton war gerade am Anfang seiner Karriere eine Naturgewalt von Schauspieler, was "American History X" eindrucksvoll unter Beweis stellt.
                                Wahnsinn wie der doch eigendlich schmächtig und bübisch aussehende Norton hier als muskolöser Nazi mit Glatze und Hakenkreuztatoo auftritt und absolut überzeugt.
                                Das immer wieder aufgegriffene und für starke Dramen genutzte Rassismus Thema wird hier fast zur absoluten One Man Show.
                                Fast deswegen weil dem hier sehr großartigen Norton eine ganze Hand voll guter Darsteller zur Seite steht die alle auch neben ihm eine gute Figur machen.
                                Gerade Ex- John Connor Darsteller "Edward Furlong" brilliert hier in seiner wohl besten Rolle.
                                Besonders wiederlich und realistisch kommt auch "Fairuza Balk" als ekelhafte Nazifreundin rüber.
                                Regisseur "Tony Kaye" taucht seine Rückblenden in düstere schwarz weiße Farben und verstärkt damit die drastischen Bilder und die intensive Geschichte damit bewußt.
                                Die Gegenwart wird als Kontrast in Farbe gezeigt, ist aber an tristigkeit nicht weit von der Vergangenheit entfernt.
                                Es ist ja bekannt das Norton und Kaye am Set und gerade beim Schnitt mehrmals aneinander geraten sind, Kaye dabei den kürzeren gezogen hat und Norton seine Schnittfassung durch bekam.
                                Inwieweit der Film bei einem anderen Ergebnis besser oder schlechter ausgefallen wäre würde mich zwar interessieren, mit dieser jetzigen Fassung bin ich aber definitiv mehr als zufrieden.
                                Vielleicht trägt Kayn wie es bei einem solchen Thema üblich ist etwas dick auf,
                                realistisch kommt das ganze aber allemal rüber.
                                Ein toller Film über ein ewig aktuelles Thema mit mehr als guten Darstellern, einer interessanten Story und einer passenden Optik!
                                Absolut empfehlenswert!

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                                • 10

                                  Mal wieder seit Ewigkeiten gesehen. Grandioser Film mit grandiosen Schauspielern(vor allen natürlich Norton) und ner großen Botschaft. Die Botschaft ist klar: es spielt im Endeffekt keine Rolle ob jemand weiß,schwarz,gelb,braun,rot oder lila ist. Es ist auch vollkommen latten ob jemand Christ,Moslem oder Jude ist. Wenn jemand zu dir korrekt ist und dich mit Respekt behandelt, bist du im Endeffekt auch korrekt zu ihm. Man sollte nie eine Gruppe oder Rasse pauschalisieren nur weil ein paar Leute davon ätzend sind! Wenn man das verstanden hat, hat man auch den Hass besiegt. Nur weil dir jemand ans Bein pisst sind nicht alle mit der Hautfarbe, Religion oder politischen Einstellung auch so!!! Allein deswegen EINER DER BESTEN FILME aller Zeiten! Klare 10.0

                                  • 10

                                    American History X ist ein Film der auf eine Thematik zurückgreift die überall auf dem Planeten vorhanden ist - Rassismus, Hass. Wie arm ist der Mensch, dass er andere Menschen erniedrigt oder gar ermordet nur weil sie eine andere Hautfarbe, eine andere Religion oder einfach nicht derselben Meinung sind ? Es ist traurig, dass es immer Rassisten geben wird. Menschen die ohne zu denken handeln. Alles in allem hat der Film eine gute Story, gute Schauspieler vor allem Edward Norten spielt hier unbeschreiblich gut. Ein gelungener Film.

                                    • 8

                                      American History X ist ein äusserst sehenswerter Beitrag über den Rassenhass in Amerika, der aber auch deutlich macht das nicht nur der Weisse an diesen erschütterndem Problem schuld ist. Es ist schon eine beeindruckende Aussage, die dieser Film dem Publikum übermittelt. Edward Norton ist hier einfach sensationell. Spielt er doch eigentlich gleich mehrere Rollen gleichzeitig.
                                      ^^^^^^^^^^Ab hier eventuell leichte Spoiler^^^^^^^^^^^^
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                                      Da wäre zum einen der Anführer Derek, der eine Gruppe verzweifelter Aussenseiter dazu aufhetzt, den Kampf gegen die "Überfremdung" endlich aufzunehmen. Zum anderen gibt er sich im Knast dann als verblendeten Einzelgänger und zuguter letzt sieht man ihn dann auch noch als geläuterten, gebrochenen und zu tiefst am Boden liegenden Mann, der nun erkennt das sein Bruder genau den gleichen Weg eingeschlagen hat. Das alles bringt Norton so überaus brilliant an den Zuschauer, das ich vor dieser hervorragenden Schauspielleistung nur meinen Hut ziehen kann.
                                      Der Film greift immer wieder auf S/W-Rückblenden zurück. Umso mehr ist beim Zuschauer dringende Aufmerksamkeit gefragt. Wer dazu bereit ist, wird mit einem sehr intelligenten Drama belohnt, das sehr packend inszeniert ist und eine aufrüttelnde Wirkung hinterlässt.

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                                      • 10

                                        "Wie eine einzige, kleine Entscheidung alles verändern kann"

                                        Dieser Kommentar ist besonders Iris gewidmet! Du wolltest ihn ja haben, jetzt hab ich mir einfach mal was einfallen lassen! Hoffe, er gefällt dir! :)

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                                        » My eyes have seen the glory of the tramplin at the zoo,
                                        we washed ourselves in niggers blood and all the mongrals too,
                                        we're taking down the zog machine jew by jew by jew,
                                        The white man marches on. «

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                                        Mit "American History X" schuf Regisseur Tony Kaye 1998 einen Meilenstein der Kinogeschichte und einen Film der bis heute nicht mehr aus der Filmwelt wegzudenken ist. Dabei kann es sein, dass er dies auf sehr sehr viele Arten ist. Zum einen vielleicht, weil er so unglaublich gute Schauspieler hervorzaubert, die in einer Geschichte spielen dürfen, die besser und mitreißender nicht hätte sein können, oder aber auch weil man hier eine der wichtigsten und bedeutensten Beziehungen klar und deutlich in bewegten Bildern wiedergibt, nämlich die der Brüder, die sowohl bester Freund als auch Vorbild sind oder zumindest sein können. Vielleicht aber auch weil er solch ein kompliziertes, aber auch gleichzeitig simples und auch, wenn man sich etwas mehr damit beschäftigt, ein dummes Thema für seine knapp 2 Stunden aufgreift. Die der Rassenfeindlichkeiten. Nicht hier in Deutschland, sondern in Amerika, in Los Angeles, der "Stadt der Engel". Hier wird nicht großartig erklärt, woher dieser Hass kommt, oder was man genaueres dagegen tun kann, hier wird einfach frei heraus dem Zuschauer ins Gesicht geworfen, was das eigentlich ist, und zwar in der heutigen Zeit, bzw. der Zeit der 90er Jahre. Hier werden dem Zuschauer noch einmal die großen Propagandareden des Führers vorgehalten und der Nazionalsozialismus aufs Auge gedrückt, und es wird ihm klar gemacht, dass es diesen nicht nur in Deutschand teilweise immenoch, aber hauptsächlich zur Zeit von Hitlers Regieren, sondern auch in anderen Ländern , von denen man vielleicht nie gedacht hätte, dass sie mit dem "r"-rollenden Scheitelträger jemals sympathisieren könnten und es einem nie in den Sinn gekommen wäre, dass dort so etwas wie Nationalsozialismus herrschen könnte. Doch es ist so. Aber es ist kein deutscher Nationalsozialismus, sondern amerikanischer, in dem die weißen gegen die schwarzen aufgehetzt werden und ein schwarzer nur einzig und allein etwas wert ist, wenn er tot im Straßengraben liegt und solange um sein Leben kämpft, bis er aufhört zu atmen. Doch dieser "Hass" ist nicht aufgetreten aufgrund des Hasses der Rasse gegenüber selbst, sondern aufgrund der sozialen Gegebenheiten.
                                        Dass sich schwarze Gangs in New York, Kalifornien, Washington oder Detroit, oder wo auch immer Nacht für Nacht bekriegen und dabei immer mehr weiße "Amerikaner" ins Kreuzfeuer geraten. So ist es auch Derek ergangen, der uns hier durch "American History X" zusammen mit seinem jüngeren Bruder Danny begleitet und uns seine eigene Geschichte haargenau und bis zum platzen detailliert erzählt. In einem Nachrichtenbericht von NBC konnte man ihn vollkommen aufgelöst im Fernsehn sehen, wie er ein Interview geben musste, nachdem sein Vater, ein Polizist, auf der Straße von einem schwarzen Kriminellen erschossen wurde.
                                        Und damit beginnt alles, der Hass, die Wut, die Trauer... die Rache! Von da an tolleriert er diese Untergruppen nicht mehr, die es wagen, in sein Vaterland einzutreten und dabei nichts als Ärger machen und dem Staat zur Last fallen. Von da an ist er nur noch für die weißen, begleitet dabei von seinen Freunden, die ihn beschützen und dabei unterstützen was er denkt und tut... dabei tragen sie genau so ein hübsches Harkenkreuz auf der Brust, auf dem Arm oder sonstwo auf ihrem Körper, wie unser Derek. Und wie sich später herausstellen sollte hat er auch noch einen weiteren Nachamer und Anbeter, nicht einer seiner Kumpels, mit denen er tagtäglich rumhängt... sondern seinen besten Freund... seinen Bruder.
                                        Von da an beginnt für den jungen, 16 jährgen Danny, der mit angesehen hat, wie zwei Schwarze den Wagen seines Bruders klauen wollten, und der sie daraufhin auf brutalste Weise tötete, hat nun eine sehr schwierige Zeit durchustehen. Eine Zeit der Ungewissheit, der Verwirrung, der Wut und vorallem des Hasses. Er sieht zu seinem großen Bruder auf, versteht nun die Beweggründe, warum sein er so geworden ist, wie er ist. Und will es ihm gleich tun. Und schließst sich den Banden an, die seinen Bruder vor einiger Zeit immerzu anhimmelten. Nun ist es jedoch der junge Danny, der die "Familientradition" am Leben erhält, denn Derek muss seinen Arsch in der kalten Zelle unter einer Decke im Knast warm halten.

                                        » Nach zwei Stunden hab ich gedacht, ich schaff nichtmal ne Woche hierdrin. «

                                        Noch mag ihn der Knastalltag stressen, verunsichern, beunruhigen, doch er wird sehr bald merken, wie eine einzige, klitzekleine Entscheidung manchal sehr sehr große Veränderungen mit sich bringen können. So lernt er während seines Aufenthaltes im Gefängnis den Schwarzen Lamont kennen, der dort für die Bettwäsche zuständig ist. Er freundet sich schließlich mit ihm an, besonders nachdem er von den eigenen Leuten misshandelt und vergewaltigt wurde, zu denen er sich anfangs noch so hingezogen fühlte. Und zum ersten mal merkt Derek, was er für einen großen Fehler gemacht hat, und gesteht sich ein, was das alles für ein großer Fehler war, den er da begangen hat und hat gelernt, dass Menschen im Grunde gleich sind, nur ihr Äußeres und ihr Verhalten sie zu etwas anderem, etwas nicht dazugehörigem macht. Es mag sehr viel Gewalt und Verbrechen in Los Angeles und den USA geben, doch gibt es auch Leute, die es besser machen wollen, die aus ihrem Fehlern gelernt haben, so einer war Lamont. Und er war derjenige, der Derek die Augen geöffnet hat und ihm gezeigt hat, dass man mit Hass nicht besonders weit kommt. Doch trotzallem, was ihm passiert ist, will Derek mit allen Mitteln verhindern, dass das gleiche Schicksal seinem kleinen Bruder widerfährt und zeigt ihm, dass Hitler im Grunde genommen nur ein gequälter, verwirrter, psychisch gestörter war, der die Welt nicht so sah, wie man sie vielelicht lieber hätte sehen sollen, und der Nationalsozialismus und der Hass gegen "andere" Rassen im Grunde garnichts bringt und ihn nur in den nächsten Knast oder den nächsten Leichenwagen verfrachtet.

                                        "American History X" ist einer der besten Filme des Jahrzehnts, dass eigentlich für mich das beste Jahrzeht für Filme aller Zeiten ist, nicht weil es dem Mainstream dieser Zeit besonders gefolgt ist, sondern weil es eine Geschichte erzählt, die packender, berührender und aber leider letztendlich auch realer nicht sein kann. Es ist einfach ein geniales Stück Film- aber auch echte Geschichte, die bis heute immernoch packt, fesselt und mitreißt und von dem ich stolz und ohne jeglichen Zweifel behaupten kann, dass er zu meinen absoluten Lieblingen und Meisterwerken gehört.

                                        "Hätte Danny seinem Bruder nie gesagt, dass zwei Schwarze versuchen, seinen Wagen zu klauen..."

                                        "Hätte Derek die beiden nie erschossen sondern die Polizei gerufen..."

                                        "Hätte Danny dem schwarzen Bösen in der Schultoilette den Qualm der Zigarette nicht ins Gesicht gepustet, weil er einen weißen zusammenschlug...."

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                                        "... wäre jetzt alles anders!"

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                                        • 10

                                          Sehr guter Film

                                          • 10

                                            Hallo zusammen,

                                            zu meiner Schulzeit war es cool und Ehrensache von einigen Teens sich Rechts zu bekennen. Und Dumpfbacken-Parolen gegen System und Gesellschaft von sich zu geben. Eigentlich sind die Jungs in Ordnung gewesen, nur halt etwas irritiert mit der Gesamtlage (Wiedervereinigung, 2.Weltkrieg, Asyl, Türken, Neger, Juden, Moslems, Punks, Scheiß-Politiker ...).
                                            Wie auch immer ist es ein schwieriges Thema das die Gemüter heizt, wenn es um Rassen und Menschenhass geht. Denn wenn die Kacke mal richtig am Dampfen ist, gibt es nur noch den UR-Mensch, der überall im Menschen seit der UR-Zeit fest geankert ist.
                                            Doch dieses Phänomen ist überall auf der Welt zu beobachten. Der Nachbars-Clan und anders aussehende, sind ist immer Schuld am eigenen Unvermögen.

                                            Mein Fazit: American History X ist ein sehr bedeutender und wichtiger Film über den UR-Hass im Menschen gegenüber ANDERE. Gezielt manipulierte Hetzparolen scharen täglich tausende von Neu-Mitglieder. Nicht nur in der Nazi-Szene. Auch andere fanatische Institute finden zur jederzeit hirnlose Neuankömmlinge.

                                            P.S.: Nur unglückliche Menschen hassen. Mein Opa sagte mal: Junge es gibt nur Arschlöcher und welche die keine Arschlöcher sind. Unabhängig Nationalität, Rasse und Bildung.

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                                            • 8 .5

                                              Verdammt starker Film über das Thema Rassismus. Völlig zurecht ein Film, der sehr beliebt ist.
                                              Einer der besten Filme im 99er Filmjahr.
                                              Sollte jeder mal gesehen haben !!!

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                                              • 10

                                                Ein wichtiger und intelligenter Film kreativer Ideen und emotionaler Momente.

                                                Die Thematik ist immer noch aktuell und wird es auch noch lange Zeit bleiben, diesen Film sollte sich jeder anschauen.

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                                                • 9 .5

                                                  Hass ist schlecht! Denn am Schluss sind wir alle die selben Arschlöcher.

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                                                  • 9

                                                    Mitreißend , Hart, Emotional und Hoffnung spendend
                                                    Ein Film über die menschlichsten aller Eigenschaften: Liebe, Hass, Terror, Manipulation und Gewalt
                                                    Wer sich für Themen wie Rassismus und seine Hintergründe interessiert, der sollte auf jeden Fall mal in Erwägung ziehen sich diesen (meiner Ansicht nach) in fast allen Punkten überragend umgesetzten Film anzusehen.

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