American History X - Kritik

US 1998 Laufzeit 118 Minuten, FSK 16, Kriminalfilm, Drama, Kinostart 25.02.1999

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Kritiken (5) — Film: American History X

SoulReaver: CinemaForever

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8.0Ausgezeichnet

[...] Mit 'American History X' bekommen wir es mit einem Film zu tun, der sich durch seine gnadenlose Darstellung immer wieder ins Gedächtnis des Zuschauers einbrennt. Einige Bilder könnten hier für zartbesaitete Zuschauer zu extrem und hart sein. Aber diese Szenen hat der Film, um seiner realistischen Art treu zu bleiben, auch nötig. Dennoch prügelt der Film natürlich nicht durchgehend auf den Zuschauer ein. Wir bekommen zum Glück immer die nötigen Denkpausen geschenkt. Pausen, in denen wir das eben gesehene verarbeiten können und Zeit zum Nachdenken haben. [...]

Kritik im Original 25 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir 4 Antworten

Kreaexo

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Yay! :) Toller Kommentar, genau das hab' ich erwartet. :D


SoulReaver

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@ Garfield ?!
@ Kreaexo Danke :) Heut Abend kommt auch noch ne Überraschung :D


Stephan Eicke: www.film-rezensionen.de

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7.5Sehenswert

Empfehlenswert ist er dennoch, schließlich wartet er mit einigen stark gefilmten Szenen auf, wenn auch die sehr intensive Verwendung von Zeitlupen allmählich zu ermüden droht. Starke Schauspieler machen einige Schwächen wett und trotz Oberflächlichkeit bleibt „American History X“ eine interessante Studie darüber, wie leicht und auf welche Weise sich Rassismus in unsere Gesellschaft einschleichen kann.

Kritik im Original 3 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Hitmanski: It's just a film, Reihe Sie...

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5.0Geht so

Packend inszenierter Common-Sense, der manchmal trotz Schwarz/Weiß-Anstrich recht eindimensionale Lösungen und Herleitungen zum Thema bietet und Nazi-Denken als alleiniges Phänomen des White-Trash deklariert. Trotzdem ein Film, den man mal gesehen haben sollte.

12 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 8 Antworten

Hitmanski

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Dem würde ich auch garnicht groß widersprechen wollen; der Film bietet zumindest einen Ansatzpunkt zur Diskussion, und hat deshalb schon seine Daseinsberechtigung. Er scheitert - meiner Meinung nach - aber an den selbstgesteckten Ansprüchen, die er durch seine bewusst starke Bildsprache und seine pathetischen Gesten selbst überhaupt erst generiert. Es ist ein packendes Plädoyer gegen Rassismus, aber eben keine Meditation über dessen Wesen - da weine ich ein bisschen dem verschenkten Potential hinterher. Andererseits ist vielleicht gerade seine Simplizität auch sein größtes Plus, ermöglicht er so den Zugang zu seiner Message doch auch denjenigen, die vor einer tiefgreifenderen, und daher auch theoretischeren Auseinandersetzug eher abgeschreckt würden.


Shritz

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Letzten Endes ist es wie so häufig Auslegungssache, was man dem Film abgewinnt und was man ihm vorwirft. Aber eines hat er erreicht: das über ihn diskutiert wird und das ist ja schließlich auch schonmal was wert ;)


Kubrick_obscura: CinemaForever

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5.0Geht so

Der packenden Darstellung des Skinhead-Milieus wird eine weichgespülte Handlung entgegengesetzt, die so vorhersehbar und voller Klischees ist, dass man sich nur noch ärgert.

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alviesinger: bummelkino

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8.5Ausgezeichnet

John Connor als Neo-Nazi und die verlorene Unschuld der Bordsteinkante

13 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir 1 Antworten

pellekraut007

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Leider... leider gibt es eine Menge Irrer, die speziell das mit dem Bordstein für eine nachahmenswerte Sache hielten. So erreichte dieser wirklich gute Streifen auch die, die nach der Bordsteinszene abschalten :( Grunz!



Kommentare (210) — Film: American History X


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sebastian.gonera.5

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Der Film ist zwar gut und gut gespielt aber einen Film denn man sich immer und immer wieder ansehen kann ist er in meinen augen nicht. Ist aber für schulen ein Pflichtfilm.

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Luke_92

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Bewertung9.0Herausragend

Ein bewegender Film, der die Spirale der Gewalt und die Tragweite der rechtsradikalen Ideologie intelligent beleuchtet. Beim Zuschauer wird nicht nur Hass auf die "Nazis" provoziert, sondern die Betrachtung der Lebensgeschichte eines Menschen gefordert, der durch die Ermordung seines Vaters nachhaltig geschädigt wird. Edward Norton beweist einmal mehr, was er für ein absolut grandioser Schauspieler ist. Erst gewaltätig, hasserfüllt, proletenhaft, trauernd, dann nachdenklich, reumütig, bußfertig, bewundernd, liebend, friedlich, entsetzt. Man nimmt ihm jede Stimmung ab.
Die Entwicklung seines Charakters ist sehr gut verfilmt. Weiterhin gut gespielt ist auch die Rolle des Bruders Daniel Vinyard.
Eine bemerkenswerte Gestalt stellt der Direktor der Venice Beach Highschool Dr. Sweeney dar. Manche mögen seinen Glauben an den rechtsradikalen Hassprediger und seinen indoktrinierten Bruder unrealistisch finden, aber ich will nicht aufhören zu hoffen und zu glauben, dass es solche Pädagogen und solche Menschen gibt, denen Schüler so am Herzen liegen, dass sie diese nicht aufgeben, sondern es auch bei einem Jungen der seinen Aufsatz "My Mein Kampf" betitelt noch schaffen liebevoll an das Gute zu glauben.
Wunderbar macht American History X auf die Gefahr aufmerksam, die darin steckt, dass bereits kleinere Vorurteile und pauschalisierte Sichtweisen der Eltern das Potential haben ein gefährliches Gut im Kopf eines Teenagers zu säen.
Das schreckliche Ende des Films macht den warnenden Zeigefinger noch größer und zeigt, wie schnell sich die Spirale der Gewalt verselbstständigt und kaum noch aufhaltbar ist. Tony Kaye verdanken wir einen sehr wichtigen, berührenden Film, den jeder Mensch gesehen haben sollte.

Legendäres Zitat:
Hass ist Ballast. Das Leben ist viel zu kurz dafür, dass man immer wütend ist. Das ist es einfach nicht wert.
Wir sind keine Feinde, sondern Freunde - wir dürfen keine Feinde sein. Leidenschaft mag die Bande unserer Zuneigung anspannen, aber zerreissen darf sie sie nicht. Die mystischen Klänge der Erinnerung werden ertönen, wenn - und das ist sicher - die besseren Engel unserer Natur sie wieder berühren.

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TheNumber

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Bewertung9.5Herausragend

richtig krasser film. edward norton in der rolle seines lebens. er ist einerseits so charismatisch und charmant, dass man ihm fast folgen möchte. andererseits sagt sein charakter aber auch sachen, wo man einfach nur den kopf schüttelt oder sogar angewidert ist. den film kann man gut in der schule zeigen und danach darüber reden. die geschichte ist super erzählt und so spannend und mitreißend, so traurig wie nach dem film war ich schon lange nicht mehr. MUSS man gesehen haben !!!

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nathalie.koenen

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Bewertung9.5Herausragend

Ein großartiger Film, der auf brutale und gleichzeitig emotionaler Ebene an ein schwieriges Thema wie Rassismuss/Skin-Heads rangeht. Eine großartige Leistung von Edward Norton. Ein Film, den man definitiv gesehen haben muss...

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uncut123

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

meine meinung zum film unterlasse ich lieber....weil von wegen staatsschutz und so....g

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the assassin 666

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:-) da wäre jetzt bestimmt was böses gekommen.


AcademyAwardFan

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Derek, der Anführer einer Nazi-Gang wird wegen Mordes zu 3 Jahren Knast verurteilt. In dieser Zeit beginnt er über sein Leben nachzudenken und beschließt mit der Vergangenheit abzuschließen und die Gang den Rücken zukehren. Doch das ist nicht so einfach ... Diesen Film kann man wirklich ernstnehmen. Er ist hart und traurig. Edward Norton hat zudem auch klasse gespielt.

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Saro0505

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Bewertung9.0Herausragend

Aus diesem Genre, einer der besten Filme, den ich je sah.
Edward Norton mega gross!
Edward Furlong ebenfalls!
Eine Geschichte die einem zum nachdenken verleitet. Schonungslos.
Top Film! Unbedingt anschauen! ;)

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Andy Dufresne

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Bewertung9.5Herausragend

"Hass ist Ballast. Das Leben ist zu kurz um immer wütend zu sein."

Manchmal erklärt ein Zitat einen Film.
Manchmal erklärt ein Zitat selbst komplexeste Filme.
Filme wie diesen hier.

Hass ist Verblendung, Hass ist meist (immer?) Reaktion, selten (nie?) Aktion.

Ein verblendeter, geläuterter Charakter kehrt zurück, versucht seine Erkenntnisse zu erklären, zu veranschaulichen.
Und scheitert damit.
Scheitert.

Er erkennt seinen (damaligen), geradezu lächerlichen Irrweg, aber die (mit ihm zuvor ) Verblendeten, können ihm nicht folgen.

Sie erlebten nicht was er erlebte, seine Katharsis, seine Einsicht, seine Veränderung, können sie nicht nachempfinden.

Sie sind im alten Ritus verhaftet, verwurzelt, steckengeblieben.

Sie haben nicht diese Entwicklung hinter sich, keinerlei Erkenntnis.

Er kämpft auf verlorenem Posten.

Die Ironie:
Er war ihr Anführer, ihr Leader, ihr Vorgeber.

Was er jetzt vorgibt, verstehen sie nicht, flüchten sich , in Hass, Sicherheit, ja Dummheit.

Einstellung, Meinung, Überzeugung ist NICHT aktuell!
Einstellung, Meinung, Überzeugung ist Sozialistion!

Ist gelernter Hass, ist gelernte Abneigung, ist gelernte Abscheu!

Überwunden, einmal überwunden, zeigt sich die Welt aus Solidarität bestehend, aus teilen, lernen, voneinander lernen bestehend!

Sie zeigt sich, in dem sie offenbart, das nicht Hass sondern Brüderlichkeit, Teilhabe und nicht Trennung, Großzügigkeit und nicht Vorteil, zu größerem, persönlicherem Reichtum führt!

Zu wahrem Leben führt Gemeinsamkeit, nicht Egoismus, zu erfülltem Dasein führt ,für die anderen Dasein, nicht nur für sich selbst handeln, für sich selbst dasein.

Wer erkannt hat, das im Teilen das Zunehmen liegt, wer erkannt hat, das in der Gemeinsamkeit das Wohl liegt, KANN faschistoiden, nationalistischen Zielen nicht mehr folgen...

Derek erkennt dies, setzt sich über seine Sozialisation hinweg.
Erkennt dies.

Sein Umfeld folgt zögernd, eher gar nicht, sein Bruder erkennt dies und bezahlt dafür mit seinem Leben...

Dieser Film sagt für mich, das man sich ändern kann, auch wenn das Umfeld nicht folgt, gar alles zum schlimmsten führt, aber das ein einmal vorgegebener Weg gebrochen werden kann, auch wenn man mit dem höchsten aller Preise dafür zahlen muss...

Ein Film, wie ein Mahnmal für Resilienz.

Resilienz ist die Fähigkeit (vereinfacht) sich selbst am eigenen Schopf aus der Scheiße zu ziehen, die Fähigkeit zu lernen, aus sich selbst heraus, ganz aus sich selbst heraus, etwas zu tun, zu erreichen.

Sich zu erheben aus all der Scheiße, so tief sie auch sei.

Und brauner wie Scheiße (im politischen Sinne) ist keine Scheiße...

American History X sagt also (für mich):

Bezahl den Preis, lass dein Aufwachsen hinter dir, entwickle dich, LERNE,lerne dich zu emanzipieren, lerne vor allem dazu, mach Fehler, das ist okay.

Begehe diese Fehler aber nicht noch einmal.

Lerne.

Verinnerliche.

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Simon Moon

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Auch wenn ich jetzt fehlerhafterweise über den Film was schreibe. Der ist ganz großartig, brutal, tolle Bilder, irgendwie trotz Hollywood sehr ehrlich. Hat mich an "Blood In, Blood Out" erinnert, im Guten. Da wird einem kein abseitiger Nazi und keine Moralkeule serviert sondern ein packendes Drama. Gut gemacht, sollte Schulstoff sein.


Andy Dufresne

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Sollte es ,ja! Sollte aber auch danach gut aufbereitet sein...


faulheitsiegtimmer

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Bewertung9.0Herausragend

Berührend und Abstoßend, Albtraumhaft und Wunderschön. Der beste Edward Norton.

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Vergalduk

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Brutales und erschütterndes Drama über Xenophobie, Vorbilder und menschlichen Wandel. Billige Klischees bleiben zum Glück meist außen vor und die Schauspieler machen ihre Sache allesamt mehr als gut, höchstens der eine oder andere Nebencharakter ist ein wenig stereotyp (allerdings strotzt die rechtsextreme Szene auch nicht gerade vor tiefgründigen Individuen, also von daher...). Jedenfalls halte ich "American History X" für einen wichtigen Film, der beispielsweise in der Schule gezeigt werden sollte (und nicht immer die öde "Welle"). Kann ich nur weiterempfehlen.

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boogers3

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Ein sehr emotionaler Film und meiner Meinung nach der beste , der das Thema Nationalsozialismus behandelt.
Der Film ist keineswegs unvollständig und klärt alles auf, ich würde auch nicht sagen das der Film Alpträume entstehn lässt aber die weicheren Seelen unter uns sollten sich es noch einmal überlegen den Film anzuschauen.
Kaum ein Film abgesehen von 'Martyrs' oder 'Shining' hat mich so bewegt und zum Nachdenken angeregt, der Film birgt so viele wertvolle Nachrichten, aber bevor ich noch 10 Stunden weiterschreibe rate ich jedem von euch, meinen, und den Lieblingsfilm von vielen anderen, anzuschauen.
PS: Wer diesen Film als Hassfilm beweretet hat war wahrscheinlich betrunken oder hat weder Herz, Hirn, oder Verstand um den Film zu verstehen und mit ihm mitzufühlen.
Ich rate diesen Leuten nocheinmal mit einer anderem, bzw. überhaupt einer Sichtweise anzuschauen;)

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Alienator

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Kayes wollte mehr zeigen

Der Film ist nicht die Version die Regisseur Kaye zeigen wollte. Er wollte mehr zeigen. Durfte aber nicht. Ich bin sicher, wenn er "grünes Licht" bekommen hätte seine Vision durchzusetzen, wäre der Film noch besser geworden als er jetzt schon ist.
Hart, realistisch,emotional....das sind die Attribute die diese Milieustudie ausmacht.
Es ist eine semidokumentarische Reise zu den Wurzeln des Hasses. Der Teufelskreis des Hasses (hört die eine Seite nicht auf wird es die andere auch nicht tun) wird hier gut reflektiert,aber zu wenig wird drauf eingegangen.
Seis drum, der Film als solches und vor allem Edward Norton, sind absolut sehenswert.

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ninchen411

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Bewertung4.0Uninteressant

Also mich hat dieser Film schwer enttäuscht, hatte mehr erwartet...

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sushi97

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Dann hast du ihn nicht verstanden!


florian.fiele

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

American History X

Über Inszenierung, Darsteller und Score braucht man nicht zu diskutieren; durch die Bank ausgezeichnet. Inhaltlich habe ich hier und da etwas auszusetzen, an anderen Stellen finde ich die Ideen + deren Umsetzung aber grandios. Insgesamt ein sehr guter Film, die Kritik am Inhalt kann ich nicht nachvollziehen. Wenn überhaupt wäre Furlongs Rolle Daniel zu kritisieren; der Junge ist äuuuußerst sprunghaft. Wenn sein Bruder ihm gesagt hätte, er wäre ein Kanarienvogel...Im Vergleich zu Derek eine schwache und oberflächliche Rolle, aber darüber kann man hinwegsehen, denn hierein Tiefe zu bekommen, wäre auch wirklich schwer gewesen und zentral für die Botschaft ist Derek sowie der Schluss von Daniels Aufsatz. Respekt vor Edward Norton und Avery Brooks. Beeindruckende Präsenz.

Wer die richtigen Fragen stellt, bekommt hier auch die richtigen Antworten. Und zwar weit mehr Antworten als das übliche "(weißer) Rassismus ist böse, widewidewitt und drei macht neune, ich mach mir die Welt, widewide wie sie mir gefällt", das ich ursprünglich erwartet hatte. Insbesondere das Ende beeindruckt und passt inhaltlich perfekt.

10.0 - Lieblingsfilm #6 momentan

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DKennyK

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Bewertung7.5Sehenswert

AMERICAN HISTORY X ist ein verdammt guter Film über ein sehr interessantes Thema.

Die Darstellung der amerikanischen Neonaziszene ist zwar einerseits klischeebeladen, andererseits sehr intensiv und realitätsnah. Kaye punktet bei diesem Werk vor allem mit seiner herausragenden Regie und Inszenierung. Die in schwarzweiss gehaltenen Rückblenden sind sowohl unterhaltsam wie auch mit einem starken Pacing ausgestattet. Der Film dauert zwei Stunden, aber er kam mir wie eine vor.
Die Charaktere sind toll geschrieben und der dramatische Turn am Ende kann wirklich als solcher bezeichnet werden.

Wer sich für Filme im Allgemeinen und das Thema Rechtsextremismus im Speziellen interessiert, kommt um AMERICAN HISTORY X nicht herum. Ganz starker Stoff!

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deevaudee

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Den Abschluss der Themenwochewoche macht, einer der bekanntesten Vertreter in diesem Genre. Und erneut ist es für mich eine Reise in die Vergangenheit. Denn wie in Romper Stomper schon erwähnt, war es damals ein aktuelles Thema, dass bei uns Einzug erhalten hatte. Und im Auftrag der politischen Bildung, wurde neben Besuchen des KZ's in Sachsenhausen auch ein schulischer Wandertag geopfert, um geschlossen die Kinovorstellung dieses Films beizuwohnen. AHX war nach Halloween 4 der erst 2. Soundtrack, den ich mir im nachhinein zu einem Film auch besorgt habe. Denn die zum Teil sehr emotionalen Liedstücke fanden im richtigen Moment genau die Stimmung um sich betroffen, scheisse, oder noch betroffender zu fühlen. Gern würd ich auch 2 filmische Momente schildern, in denen der Climax an Musik sehr sehr krass am Nervenkostüm kratzte, doch einen möcht ich aus Spoilertechnischen Gründen unerwähnt lassen. Der andere dagegen ist aus meiner Sicht durchaus Erwähnenswert. Es handelt sich um die Szene, als ein Tischgespräch eskalierte und die Mutter, Doris dem Gast nach draussen gefolgt war, er sie förmlich sitzen gelassen hat, und nach drei Schritten Richtung Haus zusammen bricht, und durch das Zeitlupentempo durch dieses langsame Musikstück soviel Energie und Gefühl kompensiert wurden, dass es einen ins Mark und Bein gegangen war. Aber nicht nur die Melodische Begleitung passen 1a zum Film, sondern auch der Wechsel zwischen der Aktualität der Geschichte in Farbe, und dem Rückblenden die dann in s/w zu bestaunen sind. Durchaus Szene-spezifische Stilmittel, die recht effektiv wirken, wenn ich da den Vergleich mit oi!warning ziehe, der ja komplett in s/w gehalten ist, hätte oi!warning auch nicht besser funktioniert wäre er in Farbe gedreht worden. Wie gesagt, der Wechsel ist super gemacht, so ist der Zuschauer immer auf der Höhe, und weiss, aha, wir befinden uns gerade in Vergangenheit oder entsprechend in der Gegenwart. Gelungen find ich auch die Figur um Edward Norton als Derek Vinyard. Der, auch wie alle anderen Protagonisten in den bisherigen Themenfilme, als athletischer Typ dargestellt wird, aber eben auch sau schlau ist. Das man so, ihm durchaus gewiefte Dialoge verpassen konnte, um die berüchtigte Propagandaschiene sehr sehr ebenbürtig vertreten zu können. Bis auf Ludwig Trepte (Kombat Sechzehn) hat jeder der Hauptdarsteller auch Szenerelevant Tattoos und Embleme sich auf dem Körper verewigt. Klar, nur für den Film, aber Tattoos sprechen auch einfach nochmal eine eigene Sprache. Und mal ehrlich, versprüht ein Skinhead durch seinen Kahlgeschorenen Kopf nicht genauso etwas furchteinflößendes wie damals es die Kriegsbemalungen der INdianer es getan haben? Aber was macht American History X, um den roten Faden der 4 Gegenübergestellten Filme aufzunehmen in Bezug auf Antisemitismus, so besonders? Ich denke besonders ist da auch das falsche Wort, er geht kompromisslos das Thema der Revierverteidigung an, ohne jetzt extrem über die Stränge zu schlagen, aber macht kein Kikifax sondern zeigt auch die internen Strukturen, und den Hang etwas entstehen zu lassen, dass wenn ein Heimatgeber und ein Anführer da sind, es immer Saat gibt, die nur irgendwann geerntet werden brauch. So auch das Duo Derek und Cameron Alexander (Stacy Keach), die nach und nach ein Heerschar um sich versammeln konnten, um als weisse Rasse sich der stetig wachsenden farbigen Rasse zu widersetzen. Und wenn man bedenkt welche Themen angeschnitten werden, ist eigenartigerweise nix fremdes, sondern auch irgendwie schon mal gehört aus Umfeld und Umgebung. Und genau da schliesst sich so allmählich der Kreis, der eins meiner Ansatzpunkte in dieser Themenwoche war. Das Fremdenhass, KEIN Nationales Thema ist, sondern ein Globales. Nur drückt man es in fremden Kulturen gern mal auch anders aus, oder legt es anders aus. Was bleibt noch zum Film selbst zu sagen? AHX ist ein recht tiefgreiffender Film, der wenig mit Hoffnung sondern viel mit Erwartungen spielt. Kann ein Mensch sich tatsächlich ändern wenn er stark genug geläutert wurde? Und letztlich ist das Gegenwartsgeschehen ja nur auf einen einzigen Tag ausgerichtet, der in einen so fiesen Ende zusammenläuft, dass man mit den letzten Bildern eigentlich hofft, erneut eine Gegenreaktion zu sehen. Doch diese bleibt stumm, und man darf sich nur selbst in die Gedanken verabschieden, sich ausmalen, welche Reaktion wäre deine, wenn man eben gerade erst diesen fatalen und schwierigen Weg gegangen ist. Bekäme der Hass erneut Nährboden? Oder wird man zum Wrack und vegetiert Stumm nur noch vor sich hin. Offenes Ende mal anders, weil man hier ja noch Fakten geboten bekommt, statt mit einer Menge Interpretationsfreiraum nach Hause gehen darf. Das ist wirklich gelungen von Tony Kaye und Team. Erwähnt sollte ja noch Ethan Suplee werden, der den Seth spielt. Durchaus eine seiner heftigsten Rollen, weil ja Charakter dahinter steckt, und es schon was gebraucht, mit voller inbrunst während der Autofahrt einen "... the white man marches on!" Song zu jodeln. Aber Suplee ist auch Bombe Wandlungsfähig, ob nen Goth in (Butterfly Effect) zu geben, oder den Dummdödel in (Evolution). Ist diese Rolle immer noch seine, in meinen Augen, beste Rolle.

Fazit nach 4 Filmen, (Kombat Sechzehn): Junge kommt vom Westen in den Osten, verliert sein Leben, und wird Opfer rechten Gedankengut. (io!warning): Junge mit noch Orientierungsproblemen, muss sich nach ersten Vergöttern doch der Wahl OiSkin oder Punk stellen. (Romper Stomper): Aktive Gewalt gegen Einwanderern, zwingt den Anführer nach enormen Verlusten nur noch die Flucht nach vorn die nur die Sackgasse beinhaltet. (American History X): Ein Hasserfüllter Bruder muss für seine Sünden einstehen, und kommt nach Haftentlassung wohl auf den richtigen Weg!?? Man kann es sehen wie man will, jeder Film steht eindeutig für sich, doch sind diverse Parallelen erkennbar. Sei es das sammeln von Runen, oder der modernen Kriegsbemalung im Tattoo Modus, oder der finalen Bestrafung durch den Bordsteinfreistoss. Rechte Gewalt, ist zwar heftig, aber ist man etwas penibel, ist sie nicht grausamer oder harmloser als anderen Verbrechen gegen Menschen überall auf der Welt. Und das hat Edward Furlong (Danny Vinyard) im Abschlusszitat mit Abe Lincolns Worten eben am besten formuliert. Doch dieses Zitat darf sich jeder gerne selbst anschauen. ;)
Achso, einen einzigen kleinen Abstrich muss ich bei AHX machen. Ich bin zwar niemand der Filmfehler akut sucht, aber hier springt mir einer leider sehr offensichtlich ins Gesicht, so dass ich aber dort meist nur schmunzeln muss. Es gibt diese Szene weit am Anfang des Films. Wo sich Elliot Gould und Avery Brooks als Lehrerkollegen über den Aufsatz "Mein Kampf" unterhalten. Wenn man genau hinschaut, hinter Avery Brooks im Spiegelschrank, kann man leider das Tonmikro von der Stange sehen. Was einen sofort erinnert, "es ist nur ein Film." ;)

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JackoXL

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Man muss ja nicht alles erwähnen. "This Is England", falls noch nicht bekannt, lege ich aber gerne ans Herz, ganz toller Film.


deevaudee

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Indirekt gespeichert hab ich den schon, weil irgendwo auf eine DVD von Ascot Elite ja der Trailer mit drauf ist, und recht vielversprechend aussah. ;)


CHF

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Hass erzeugt Gegenhass.

Am Ende beiben alle als Verlierer auf der Strecke.

Dieser Film ist nicht sehenswert, er ist sehenspflichtig.

Edward Norton wurde 1999 als bester Hauptdarsteller beim Oscar übergangen.

Das Thema war der Academy wohl zu heiss.

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V-wie-Fehler

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Habe ihn schon mehrmals gesehen. Zuerst mit meinem Bruder. Mit vielen Freunden. Und jedes mal wenn jemand fragt ob ich einen guten traurigen Film mitnehmen könnte schnapp ich ihn mir aus dem Regal. In einem Musiklager schaute ich ihn mit zwei Freundinnen. Am Ende als ich mich von meiner Starre gelöst habe sah ich das die beiden Weinten. Da wusste ich das ich nicht der einzige bin der diesem jungen den Frieden auf eine andere weise gewünscht hat.
Meinen Respekt an diesen Film der mich so berührt hat, dass ich fast geheult hätte.

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V-wie-Fehler

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Ach so :) Dazu musst du wissen das bei mir alle Hauptdarsteller Junge genannt werden um nichts zu verraten und es muss ja nicht gleich den Tod eines Menschen bedeuten. Es gibt auch noch andere schlimme Schicksale aber du wirst es sehen :P


Bigburgy

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na dann bin ich mal gespannt^^


KaktusLama

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Bewertung7.5Sehenswert

Ein sehr gelungener Film, da er trotz der Spannweite seines Themas nicht zwanghaft alles einschließt und umfasst, sondern sich geziehlt mit einem Bereich auseinandersetzt. Hier ist es das Leben eines Jungen bzw. Mannes und was die rechte Szene für seine Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft bedeutet.
Ein Thema, an der richtigen Stelle angesetzt und bis einschließlich zum bitteren Ende authentisch durchgezogen.

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Gretchen_Ross

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Wie erwartet ein sehr eindrucksvoller Film. Die Schwarzweiß-Rückblenden sind eine gelungene Idee, Edward Norton spielt grandios, viele Charaktere wie z.B die Mutter sind auch relativ ausgefeilt, aber der Dicke zum Beispiel ist mir ein bisschen zu platt&klischeehaft gewesen.
Ansonsten präsentiert der Film sonst eigentlich keine nervigen Klischees, die Story ist sehr solide bis auf ein paar Dinge die mir bei Derek aufgefallen sind,
(Spoiler)
ich frag mich wie ein so hohes Tier der Szene, welches absolut brutal und kaltherzig vorging, plötzlich so eine 180°Wende machen kann... dass er nach dem Knast keine Lust mehr auf Gewalt hat und meinetwegen auch nicht mehr so rassistisch ist, kann ich noch nachvollziehen, aber so komplett alles zu vergessen, was vorher sein Leben war?
Er war ja ziemlich intelligent, hat viele Dinge über Staat und Gesellschaft gesagt, wie kann ihm plötzlich alles so egal sein?
Also seine "Erleuchtung" im Knast fand ich ehrlich gesagt nicht ganz nachvollziehbar.
Das Ende fand ich ziemlich gut, kein komplettes Happy End, was diesem Film nicht gestanden hätte!

Aber bei dem Thema kann meiner Meinung nach nie alles 100%ig richtig gemacht werden und dieser Film hat es zu 80% geschafft, er war nicht zu polarisierend, und vorallem hat er nicht mit dem moralischen Zeigefinger nur auf die bösen Nazis gezeigt, sondern auch auf die andere Seite. Gezeigt, dass Hass nicht grundlos einfach so da ist, sondern alles schon seine Geschichte hat.

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