American History X - Kritik

US 1998 Laufzeit 118 Minuten, FSK 16, Drama, Kinostart 25.02.1999

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Kritiken (6) — Film: American History X

sebastian.hallmann.77: Review-Corner.de sebastian.hallmann.77: Review-Corner.de

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10.0Lieblingsfilm

[...]“American History X” kann in seiner Gesamtheit nur als eines gesehen werden: ein ganz großer Film. Stilvolle und absolut gelungene Optik, eine harte, bedrückende Geschichte, die zwischendurch immer wieder ein bisschen Hoffnung aufkeimen lässt, um den Zuschauer dann am Ende mit einem Faustschlag wieder in den Sessel zu prügeln. Packend und hochspannend erzählt bleibt mit hier nur eines zu sagen: “AHX” darf ruhigen Gewissens als einer meiner absoluten Lieblingsfilme angesehen werden, den ich mir auch nach dem x-ten Durchlauf immer noch gerne ansehe, ohne dass seine Wirkung (die sich freilich nur bei der Erstsichtung vollends entfalten kann) sich dabei komplett abgenutzt hätte. Großartig.[...]

Kritik im Original 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

SoulReaver: CinemaForever, D3M

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6.0Ganz gut

[...] Die Bildsprache nämlich ist derart suggestiv, das sie es schafft, den Zuschauer einem Sog gleich ganz nah vor die Mattscheibe zu locken. Filmisch ist „American History X“ zweifelsohne etwas ganz Besonderes, die visuelle Ebene wird vitalisiert von ausdrucksstarken Impressionen, die sich geradewegs ins Gedächtnis brennen. [...] Noch defizitärer ist nicht nur sein tendenziöser Habitus, mit dem er den Rassenhass von der afroamerikanischen Seite aus undifferenziert verenden lässt, sondern auch die psychologische Entwicklung – seine Katharsis, seine Besinnung - des engagierten Nazi-Leaders, bei der er in vehemente Erklärungsnot gerät. Warum? Weshalb? Wieso? Hier bleiben einzig Behauptungen stehen, die Resozialisierung letztlich noch als 'Zufall' abstempeln. [...] Schlussendlich scheitert „American History X“ ein Stück weit an seinen eigenen Ansprüchen, möchte im Kern aber doch nur das Beste und Hoffnung schenken. [...]

Kritik im Original 25 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 1 Antworten

_Garfield

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!


Stephan Eicke: www.film-rezensionen.de

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7.5Sehenswert

Empfehlenswert ist er dennoch, schließlich wartet er mit einigen stark gefilmten Szenen auf, wenn auch die sehr intensive Verwendung von Zeitlupen allmählich zu ermüden droht. Starke Schauspieler machen einige Schwächen wett und trotz Oberflächlichkeit bleibt „American History X“ eine interessante Studie darüber, wie leicht und auf welche Weise sich Rassismus in unsere Gesellschaft einschleichen kann.

Kritik im Original 3 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Hitmanski: It's just a film, Reihe Sie...

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5.0Geht so

Packend inszenierter Common-Sense, der manchmal trotz Schwarz/Weiß-Anstrich recht eindimensionale Lösungen und Herleitungen zum Thema bietet und Nazi-Denken als alleiniges Phänomen des White-Trash deklariert. Trotzdem ein Film, den man mal gesehen haben sollte.

13 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 8 Antworten

Hitmanski

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Dem würde ich auch garnicht groß widersprechen wollen; der Film bietet zumindest einen Ansatzpunkt zur Diskussion, und hat deshalb schon seine Daseinsberechtigung. Er scheitert - meiner Meinung nach - aber an den selbstgesteckten Ansprüchen, die er durch seine bewusst starke Bildsprache und seine pathetischen Gesten selbst überhaupt erst generiert. Es ist ein packendes Plädoyer gegen Rassismus, aber eben keine Meditation über dessen Wesen - da weine ich ein bisschen dem verschenkten Potential hinterher. Andererseits ist vielleicht gerade seine Simplizität auch sein größtes Plus, ermöglicht er so den Zugang zu seiner Message doch auch denjenigen, die vor einer tiefgreifenderen, und daher auch theoretischeren Auseinandersetzug eher abgeschreckt würden.


Shritz

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Letzten Endes ist es wie so häufig Auslegungssache, was man dem Film abgewinnt und was man ihm vorwirft. Aber eines hat er erreicht: das über ihn diskutiert wird und das ist ja schließlich auch schonmal was wert ;)


Mr.Film: City of Cinema

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8.0Ausgezeichnet

Nach diesem Film habe ich mir die augen gerieben und gedacht :"oh mein gott diese nazis sind heutzutage immer noch so krank und rassistisch wie früher". Wirklich gut gemacht, der film öffnet einem die augen.

Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 2 Antworten

SoulReaver

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Die Nazis sind heute immer noch so rassistisch wie früher. Da is was dran :D


Mr.Film

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Alter, ist das peinlich.


alviesinger: bummelkino

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8.5Ausgezeichnet

John Connor als Neo-Nazi und die verlorene Unschuld der Bordsteinkante

13 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 2 Antworten

pellekraut007

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Leider... leider gibt es eine Menge Irrer, die speziell das mit dem Bordstein für eine nachahmenswerte Sache hielten. So erreichte dieser wirklich gute Streifen auch die, die nach der Bordsteinszene abschalten :( Grunz!


Schinkenbrot

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Was für eine Kritik. Bitte löschen!



Kommentare (256) — Film: American History X


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adrian.valentin.378

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Bewertung9.0Herausragend

Mitreißend , Hart, Emotional und Hoffnung spendend
Ein Film über die menschlichsten aller Eigenschaften: Liebe, Hass, Terror, Manipulation und Gewalt
Wer sich für Themen wie Rassismus und seine Hintergründe interessiert, der sollte auf jeden Fall mal in Erwägung ziehen sich diesen (meiner Ansicht nach) in fast allen Punkten überragend umgesetzten Film anzusehen.

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Bubo

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Aus der vollen Kiste der Bubo-Metaphern. Heute: Wenn ich ein Blümchen wär...
Man nehme einen Samen, pflanze ihn ein und lasse ihn in seinem Sinne wachsen. Die Erde ist hierfür nicht so wichtig. Auch nicht die Stärke der Wurzeln. Ebenso wenig die Anzahl Sonnen- oder Regenstunden. Nicht einmal das Alter der Pflanze. Das, was hierfür entscheidend ist, ist der richtige Dünger, damit alles schön nach den Vorstellungen des Gärtners gedeihen kann. So ein Blümchen ist hungrig und will gefüttert werden.

„People look at me and see my brother.“

Bruder, wir entspriessen doch demselben Samen. Wir wachsen vielleicht unterschiedlich schnell, drehen unsere Blätter in unterschiedliche Richtungen. Unsere Blüten verströmen vielleicht nicht denselben Duft, leuchten vielleicht nicht in derselben Farbe. Dennoch sind wir da, zusammengepfercht im selben Gartenbeet und müssen nebeneinander leben, oder nicht?

Bruder, wir sind uns doch so ähnlich, und wir haben doch rein gar nichts gemein. Ich habe so viele Fragen und ich weiss, DU stellst sie Dir auch, egal, ob ich zu Dir aufsehe oder auf dich herabblicke.Warum muss ich leiden? Was ist mein Ziel? Wer bin ich? Wie finde ich mein Zuhause? Wann wird es soweit sein? Wo komme ich her, wo gehe ich hin? Ich will doch nur....Antworten. Irgendwo, bei irgendwem, irgendwann muss ich sie doch irgendwie finden können. Ein anderer Gärtner kann mich vielleicht zu etwas höher entwickeltem hin züchten, indem er mir die Antworten eindüngt, oder nicht?

Bruder, was sagst Du? Ich stelle mir die falschen Fragen? Es gibt nur eine Frage, die ich mir beantworten muss? Die kein Gärtner der Welt je für mich beantworten kann?...Ich verstehe nicht...

„Has anything you've ever done made your life better?“

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Bubo

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Wunderbares Schlusswort, Lydi^^


Lydia Huxley

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^__^


snyky

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Bewertung9.0Herausragend

Sehr guter Film zum Thema Rassismus

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BenAffenleck

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Bewertung9.5Herausragend

“Hass ist Ballast. Das Leben ist zu kurz dafür, dass man immer wütend ist. Das ist es einfach nicht wert”.

Selten hat mich damals ein Film so im Sessel zurück gelassen, wie AMERICAN HISTORY X. Die Namen der Mitwirkenden rasselten runter, aber man war immer noch baff. Geschockt. Traurig. Aber es war ein Ende ohne Samthandschuhe. Für diesen Film war es vor allem das richtige Ende, untermauerte es doch die Aussage “Hass erzeugt nur noch mehr Hass” perfekt.

Norton und Furlong harmonisieren perfekt zusammen. Gerade Norton liefert hier seine beste Performance ab (Natürlich ist er in ZWIELICHT und FIGHT CLUB auch grandios).
Die Geschichte zieht einen mit, ist schockierend und perfekt erzählt. Alles Vergangene ist nur in schwarz/weiß gehalten. Einzig die ständigen Zeitlupen sind mir für so einen Film zu stylisch. Natürlich sehen sie fantastisch aus, aber das dürften sie eigentlich gar nicht. Letzten Endes fühlen sich vielleicht noch einige Unentschlossene Idioten bestätigt.

Fazit: Ein sensationelles Drama, das mir wieder Eindrucksvoll zeigt das Hass nicht vererbt, sondern anerzogen wird. Und das darf niemals toleriert werden.

bedenklich? 9 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 15 Antworten

Bubo

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Glaub ich Dir sofort! War ja selbst mal ein Kind und hab blind alles von den Eltern als "richtig" angenommen...ich weiss schon, warum ich mich der Mutter-Verantwortung nach wie vor nicht gewachsen fühle! Und Dein Unwohlsein bezüglich der Bilder leuchtet mir absolut ein. Mist, Konsens...so lässt's sich schlecht diskutieren;) Nichts desto Trotz ein unbeschreiblich nachwirkender Film.


BenAffenleck

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"...ein unbeschreiblich nachwirkender Film." Ich finde das immer sensationell, wenn ich merke was für eine starke Auswirkung doch Filme auf das eigene Leben haben. Ist ja anscheinend auch nicht nur bei mir so. Am Freitag habe ich auch wieder so einen gesehen, worüber man ständig nachdenken musste: DEAD MAN WALKING. Auch starker Tobak. Greift natürlich auch bei dem Thema: In den Genen verankert oder anerzogen?
"...nach wie vor nicht gewachsen fühle." Da mach dir mal keine Sorgen. Man wächst mit den Herausforderungen.


Toaster0107

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Bewertung9.5Herausragend

Wahnsinnig gut. Der Film schafft es keine Sekunde langweilig zu sein, was den wenigsten Filmen dieser Sorte gelingt, da das Thema Rassismus doch schon sehr oft behandelt wurde, was dafür sorgt, dass diese viele Längen aufweisen.

Edward Norton spielt hier seine beste Rolle und auch die Leistungen der anderen Schauspieler sind gut.

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Codebreaker

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Tut mir leid, ich kann nicht anders. Im Text wird gespoilert.

Rassismus. Menschen hassen einander, nur wegen ihrer Hautfarbe, ihrer Staatsangehörigkeit.
Rassismus führt zu Hass.
Hass. Er hat sich in Derek Vinyard angestaut.
Bedingt durch den Tod seines Vaters, vermeintlich.
Derek selbst war gar nicht so versessen auf die Rassismus-Schiene, er selbst wurde von anderen Menschen zu dem gemacht, was er schließlich war. Er wurde zu einem Monster gemacht.
Er wurde beeinflusst. So sehr, dass er im Endeffekt gar nicht anders konnte und zu diesem gewalttätigen, rassistischen Nazi wurde.
Doch von wem? Von Cameron Alexander? Ja, größtenteils sicherlich.
Von der Gesellschaft? Von den Einwanderern? Von den Schwarzen die seinen Vater umgebracht haben? Auf jeden Fall, der offensichtlichste Grund.
Doch auch sein Vater selbst hat dazu beigetragen, auch er hat Derek zu diesem Monster gemacht.

Derek Vinyard ist ein verdammt guter Redner. Wenn er seine Predigten hält, dann schafft er es die Leute in seiner Umgebung ebenso zu beeinflussen wie er selbst beeinflusst wurde, sieht man zum Beispiel an seinem Bruder. Ja, er schafft es sogar, dass für den Zuschauer all das logisch klingt was er sagt. Ich will gar nicht groß irgendwelche Diskussionen aufwerfen, aber bestimmt ist nicht alles total verwerflich, was er da sagt. Sicherlich nicht so extrem, sicherlich muss man vieles von verschiedenen Seiten sehen, aber von Grund auf abstreiten kann man das nicht.

"American History X" ist einer meiner absoluten Lieblingsfilme. Einer, der garantiert in meiner Top 10, vielleicht sogar Top 5 ist. Das ist nun die fünfte oder sechste Sichtung und JEDES Mal werde ich in den Bann des Filmes gezogen. JEDES Mal denke ich wieder darüber nach, jedes Mal schafft der Film mich wieder.

Die Szenen sind teilweise so intensiv, so angespannt, so einnehmend. Fast alle.
Sei es die Szene am Essenstisch, als Derek seine Familie konfrontiert, mit seinem neuen Gesicht. Als er durchdreht und seine Mutter ihn letztenendes verstößt.
Sei es die Szene als herauskommt, dass der Vater den Grundbaustein für Dereks Entwicklung legt, wieder am Essenstisch. Er verwirrt seinen Sohn und beginnt, unwissentlich, die Entwicklung des Bösen in Derek.
Oder natürlich die Szene, die wahrscheinlich am bekanntesten ist: "Fresse auf den Bordstein!"

Ich finde auch, dass "American History X" das Thema Rassismus sehr gut beleuchtet. Zum Beispiel wird gezeigt, dass Rassismus eben nicht immer nur von den Weißen ausgeht. Ein schwarzes Jugendlicher erschießt einen weißen Jugendlichen. Nur weil er ihm Rauch ins Gesicht gepustet hat? Nur weil dieser einen anderen Teenie vor der Gruppe Schwarzer beschützt hat? Oh. Eine Gruppe Schwarzer ärgert einen Weißen? Es geht nicht darum welcher Hautfarbe du angehörst. Hass. Rache. All das ist schlecht. Ob du nun schwarz, weiß, gelb oder blau bist.

Wir bekommen zwei verschiedene Zeitebenen geliefert. Dereks Vergangenheit in dem tisten Schwarz-weiß. Er hat eine falsche Weltansicht. Es gibt nur Schwarz und Weiß. Die beiden Extreme. Nur die guten Menschen, die Weißen und der Abschaum, die schwarzen. Wir sehen was er alles schlimmes getan hat, wie gut er die Menschen beeinflussen konnte, als er selbst total beeinflusst war. Und dann haben wir die gegenwärtige Geschichte, in allen Farben. Nach dem Gefängnis hat er sich geändert. Jetzt sieht er die Welt, so wie er sie sehen sollte.

Nochmal: ich LIEBE American History X!
Die Art wie der Film erzählt ist, die Geschichte, der Denkanstoß, die Sozialkritik dahinter...
UND: Edward Norton. Mit entdeckte ich ihn, hiermit begann ich ihn ebenfalls zu vergöttern. Ein ganz ganz großer Schauspieler. Sieht man zum Beispiel in Zwielicht, zum Beispiel in Fight Club aber ganz sicher in: American History X.
Die Szene mit dem Bordstein beispielsweise, als er schließlich festgenommen wird. Dieser Hass, dieser Wahnsinn in seinen Augen! Und auch sonst, wie überzeugt er von dem ist was er glaubt, ob nun als Nazi oder als "Geretteter".

Wie gesagt, ein unglaublich wichtiger, genialer und umfangreicher Film. Hier steckt so viel drin, so viel was nicht auf den ersten Blick sichtbar ist. So viel, was einem dennoch ins Auge springt. Hier bekommen wir schonungslos das Thema Rassismus dargeboten. Die Nazis, die Schwarzen. Es ist ganz einfach. Es gibt IMMER die Guten und die Bösen, von den Schwarzen, von den Weißen, IMMER. Und das zeigt uns American History X, perfekt!

Es geht um Hass. Hass auf einzelne Menschen oder Hass auf eine gesamte Rasse. Definitiv steht jedoch fest: Hass ist schlecht. Auch das zeigt uns American History X, wieder perfekt!

"Derek sagte immer: Es ist gut mit einem Zitat abzuschliessen, denn wenn jemand anders es schon am besten formuliert hat, und man selbst es nicht besser kann, dann stielt man eben von ihm... und verschafft sich einen starken Abgang!"

Ein weiser Mann, dieser Derek. In diesem Sinne also:

"Hass ist Ballast. Das Leben ist viel zu kurz dafür, dass man immer wütend ist. Das ist es einfach nicht wert."

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BenAffenleck

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Da hast du recht. Trotzdem vergesse ich nie den Schlag in die Magengrube, als man das Ende zum ersten Mal sah. Und Ed Nortons geniale Leinwandpräsenz...


Codebreaker

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Das Ende... das ist jedes Mal wieder ein Schlag in die Magengrube. :/

Wie gesagt: Edward Norton <3


Friedsas

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Bewertung9.0Herausragend

"Du mußt die richtigen Fragen stellen." - "Und die wären?" - "Hat sich durch das was du tust dein Leben gebessert?"

Hier kommen knallharte Spoiler auf euch zu also ned weiterlesen wenn ihr sie verhindern wollt!

American History X ist ein Sozialdrama der sehr extremen Sorte. Es ist ein anderer Weg solch ein Drama anzugehen, meistens sind diese Filme nämlich durch karge Landschaften und tolle Bilder gekennzeichnet (z.B. Winter´s Bone oder Auge um Auge) aber in diesem Film bekommt man knallhart den Schlag ins Gesicht. Es scheint als wolle der Regisseur ALLE aufwecken, nicht nur Derek oder seinen Bruder Danny. Die schwarz-weiß Szenen zeigen, zumindest für mich nicht nur Dereks Vergangenheit, sondern auch sein oftmals irrationales Schwarz-weiß Schema Denken. Ich spiele damit nicht auf Hautfarben an sondern darauf das es für ihn ganz klar die bösen (Ausländer) gibt und auch ganz klar die guten. (Weiße) Und die bösen könnten machen was sie wollen sie bleiben die bösen und auch die guten könnten zum Beispiel wie im Film gezeigt komplett einen Laden zerlegen und trotzdem sind sie in seinen Augen noch die guten die komplett im Recht sind. Nur langsam dämmert es Derek das der Weg den er eingeschlagen hat, nicht der richtige war. Das er nur eine Puppe war, eine Marionette und er beginnt die richtigen Fragen zu stellen. Nämlich: "Hat sich durch das was du tust dein Leben gebessert?" und auf diese Frage antwortet er natürlich mit Nein. Er erkennt wie verblendet er war und versucht das Ruder noch rumzureißen. Leider aber muss er erkennen das er als großer Bruder natürlich eine Vorbildfunktion inne hat (bzw. hatte). Und wer im Namen seines Nationalsozialistischen Glaubens zwei Menschen umbringt und bei der Festnahme noch grinst und sowieso sich mit jeden anlegt und auf Biegen und Brechen diesen Glauben verteidigt der muss doch komplett dahinter stehen, oder? Und dieses Gedankengut keimt in seinem kleinen Bruder auf, der kleine Bruder der die Verwandlung seines großen Bruders zum einstigen Leader der Gang miterlebt hat und wie viele kleine Brüder auch will er seinem großen Vorbild nacheifern, ihn stolz machen und so lässt sich auch Danny in diesen Sog hineinziehen. Es braucht auch erst wieder diese Identifikationsfigur, seinen großen Bruder der mittlerweile geläutert ist, der mittlerweile verstanden hat das der einst eingeschlagene Weg zu nichts führt außer zu Hass, Konflikten und Gewalt, der ihm hilft zu verstehen. Derek versucht seinen Bruder davon abzuhalten die gleichen Fehler zu begehen die er einst im Namen einer falschen Bewegung begangen hat. Das traurige daran ist bloß, das er es zwar schafft ihm von den Gedankengut wegzubekommen bzw. ihn dazu bringt sich die selbe Frage zu stellen ("Hat sich durch das was du tust dein Leben gebessert?") und in sich zu gehen, doch Danny am Ende die Vergangenheit einholt. Ein kleiner Fehler, einmal zu oft seinen Rassenhass kundgetan und in einem ungeschützten Moment, zahlt er den Preis. Und so bleibt der Zuschauer wieder wortlos zurück, wie beim Mord am Anfang, da auch das Verbrechen am Ende einfach nur aus Hass geschieht. Nicht mehr, nicht weniger. Hass erzeugt Hass oder wie es die Ärzte einst ausdrückten: "Gewalt erzeugt Gegengewalt!"

"Irgendwie habe ich das Gefühl, dass ich das hier nur wegen dir überlebt habe?" "Was redest du? Warum sollte ich meinen Arsch für so ne Kalkleiste wie dich hinhalten?"

Sowohl Edward Norton als auch Edward Furlong spielen hervorragend. Edward Norton nimmt man alle Facetten der Geschichte ab. Der Teenager der vom Vater "manipuliert" wird, den toughen Neonazi Leader und zu guter letzt den geläuterten. Edward Furlong hingegen, sein Charakter ist angelegt auf Nortons Charakter zu reagieren, und diese Ungewissheit dieses nachdenkliche in seinem Blick fängt die Kamera immer wieder ein. Die schwarz-weiß Überblendungen und die Anordnung der Ereignisse also die Erzählweise ist genauso einsame spitze. Vom Nebendarsteller Cast hervorheben möchte ich noch Ethan Suplee, dieser spielt seinen Charakter mehr als überzeugend. Er ist fett, dumm und noch mehr Marionette als es Derek je war. Dies wird auch in der Deleted Scene äußerst deutlich. Mein einziges Manko an dem Film ist, das es einem so vorkommt als mache er es sich manchmal etwas zu leicht. Er zeigt die Beeinflussung durch den Vater, dann durch Alexander und dann durch Derek. Vergisst aber oftmals das wir auch selbst denkende und eigenständig entwickelnde Individuen sind und mehr als unsere Erziehung unser Gedankengut beeinflusst.

"Du musst dir vorstellen, dass ich zwei Leute getötet hab. Getötet! ... Und ich fühlte mich genau so wie vorher, nur noch viel verwirrter. Und ich bin es leid, dauernd wütend zu sein, Danny, ich bin es einfach leid."

Mein Fazit zu American History X ist relativ einfach: Ein starkes und sehr extremes Sozialdrama mit zwei herausragenden Akteuren. Der Film zeigt eindrucksvoll welch ein Sog solch eine Gesellschaft sein kann, aber auch das man diesem Sog wieder entkommen kann - mit Hilfe. Denn auch Derek hat es nicht ohne Hilfe hinbekommen.

Und wie könnte ich meinen Kommentar anders abschließen als er Film:

"An dieser Stelle muss ich wohl schreiben was ich gelernt habe... meine Schlussfolgerungen, nicht wahr? Hass ist Ballast. Das Leben ist viel zu kurz dafür, dass man immer wütend ist. Das ist es einfach nicht wert. Derek sagte immer: Es ist gut mit einem Zitat abzuschließen, denn wenn jemand anders es schon am besten formuliert hat, und man selbst es nicht besser kann, dann stielt man eben von ihm... und verschafft sich einen starken Abgang!
Wir sind keine Feinde, sondern Freunde - wir dürfen keine Feinde sein. Leidenschaft mag die Bande unserer Zuneigung anspannen, aber zerreißen darf sie sie nicht. Die mystischen Klänge der Erinnerung werden ertönen, wenn - und das ist sicher - die besseren Engel unserer Natur sie wieder berühren."

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ElmStreet84

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Spitzen Kommi!! ;) hab ihn vor ner Woche auch das erste mal gesehen und wollte ihn mir die Tage nochmal ansehen und was zu schreiben. Aber da bist du mir ja etwas zuvor gekommen, wie ich sehe! ;D

Ansonsten spitzen Kommi zu einem genialen Film. Der läßt einem wahrscheinlich auch während des Abspannes lange im Stuhl sitzen! :) Vorallem aber auch wegen des unerwarteten Tod seines Bruders, den ich überhaupt nicht kommen gesehen hatte.


Friedsas

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Danke^^ meine Erstsichtung is aber a paar jährchen her ;) ja aber trotzdem irgendwie schlüssig: Hass erzeugt Hass...


jonas.ro.71

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Edward Norton, die beste Performance, die ich JEMALS gesehen hab. Ein beeindruckendes, krasses und mit seinem überraschenden Ende ans Herz gehendes Meisterwerk.

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AvonBarksdale

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Dieser Film ist ein Meisterwerk!
kein anderer Film greift dieses Thema so gut auf wie dieser.
Edwart Norton spielt grandios, seit diesem Film bin ich ein grosser Fan von ihm.
kriegte den Tage nach dem ersten Schauen nicht mehr aus dem Kopf

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fredy2002

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Bewertung9.0Herausragend

also ich kenne den film seit vielen jahren und finde dass er einer der besten ist welche eben dies thema aufgreifen..
klar zu den wenigen kritikern sei gesagt: dies ist ein film und keine authentische doku.. (neonaziszene..)
Fazit:sehr gut gelungen und mitreissend

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JokerReviews

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

American History X ist ein Film über 2 Brüder, die in der rechten Szene leben. Während der ältere Bruder wegen zweifachen Totschlags ins Gefängnis muss, rutscht der Jüngere während des Gefängnisaufenthalts immer mehr in die rechte Szene. Als Derek aus dem Gefängnis entlassen wird ist er ein völlig neuer Mensch und sagt der Neo-Nazi Szene ade. Doch sein kleiner Bruder ist dadurch komplett verwirrt. Edward Norton ist ein Spezialist darin, zwei Persönlichkeiten in einem Film zu packen. Sei es Fight Club, sei es Zwielicht, sei es The Score. Doch was er hier als brutaler Neo-Nazi abliefert, der später sehr weich, sympathisch und liebevoll agiert, ist totale Weltklasse und mir fällt es jedes mal schwer zu glauben dass es sich bei diesem Charakter um ein und den selben Schauspieler handelt. Für mich völlig unbegreiflich wie Norton hier nicht den Oscar bekommen hat, denn es ist eine der besten Schauspielerleistungen die ich je gesehen habe. Aber auch Edward Furlongs Leistung sollte man nicht schmälern, denn im Vergleich zu heute war er damals ein echt guter Schauspieler. Die Erzählweise des Films ist zudem noch sehr kreativ, in schwarz-weiß Bildern blicken wir in die Vergangenheit und erfahren nach und nach wie alles anfing, aber auch wie alles endete. Dann kommt das Finale und dieses Ende ist eins der ergreifendsten Schlussakte Hollywoods. Der Film setzt genau an der richtigen Stelle den Schlussstrich und lässt den Film mit einem perfekten Zitat ausklinken. Somit haben wir es hier mit einem perfekten Filmende zu tun.

Fazit : Egal welches Genre man bevorzugt mag, ist man in irgendeiner Form an Filmen interessiert MUSS man diesen Film gesehen haben. Einer der besten Filme aller Zeiten und absolute Pflichtlektüre!

10/10

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Taddel.T.Bone.Steak

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Bewertung9.0Herausragend

Habe den Film damals noch in Schulzeiten zum ersten mal gesehen und muss sagen zu diesem speziellen Thema gibt es kaum einen besseren Film.

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NewSTARs

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Bewertung9.0Herausragend

Wow! Ich bin zutiefst erstaunt über diese schonungslose Aufklärung der Neo-Nazis in den USA. Anstatt klischeehafte Contrapunkte über diese Kriminalität zu zeigen, wird viel lieber das komplett realistische Leben von ihnen gezeigt, sodass sich jeder selbst ein Bild von deren Propaganda-Sicht machen kann (siehe die Unterhaltung zwischen dem Vater und Sohn Derek). Und dieses ist allerspätestens nach der Bordsteinkanten-Szene ins Negative gerutscht.

Um Edward Norton für seine grandiose -nein, spektakuläre (!)- Leistung einen eigenen Absatz zu widmen, erklärt sich für selbstverständlich.

Ein sehr außergewöhnlicher Film, welchen sich manche bestimmt nur einmal ansehen jedoch nie vergessen werden.

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Kohax

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Ein ohnegleichen mitreißender Film, der einem ans Herz und an die Seele geht.
Ein aus dem Knast entlassener Neonazi stellt sich seiner Vergangenheit und versucht sein Privat- und Familienleben wieder auf die richtige Bahn zu bewegen.
Hört sich erstmal nach einer 0815-Story an. Jedoch schafft es dieser Film durch eine beeindruckende Erzähltechnik und eine einmalige Inszenierung dieser Ereignisse, dass man gar nicht anderes kann als voll und ganz in diesem Film zu versinken. Die Atmosphäre die vermittelt wird ist legitim, authentisch und ständig bedrohlich. Man wird hineingezogen, man leidet mit, man fiebert mit, man ist absolut verknüpft. Und eben dieses macht diesen Film so grandios.
Die Charakterentwicklung von Edward Norton sucht seinesgleichen. Dieser Mann schafft es jedwede gefühlersiche Farcette des menschlichen Gefühlsspektrums gekonnt darzustellen. Eine absolute Meisterleistung und meiner Meinung nach eine Schande, dass dieser Mann bei der damaligen Oscarverleihung leer ausging.
Jedoch ist nicht nur Edward Norton großartig. Wirklich der KOMPLETTE Cast hat mich überzeugt. Man hat jeden Charakter analysiert und hat seine Meinung abgegeben. Man liebte, man hasste, man litt mit. Kein Charakter versank in der Vertiefung. Selbst die kleinste Nebenrolle war glaubhaft.
Dazu kommt noch der gelungene Wechsel aus Geschichten aus der Vergangenheit und Ereignissen aus der Gegenwart. Trotz Hin und Her verliert man nie den Überblick und man kann zu jeder Zeit dem Film folgen. Überhaupt ist die Geschichte packend erzählt. Absolut fantastisch.
Ein absolutes Pflichtprogramm für JEDERMANN, selbst wenn man kein großer Filmfan ist. Ein wahres Kunstwerk!!

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Giszmo

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Bewertung9.0Herausragend

einer meiner absoluten lieblingsfilme. ich könnte mir das teil jeden tag aufs neue geben. charakterbuilding vom feinsten, die fieseste szene die einen froh sein lässt, dass man noch alle zähne im mund hat und ein edward norton in einer seiner paraderollen absolute empfehlung

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Kommisar-X

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Bewertung2.5Ärgerlich

So a richtiger Halbstarken Film. nett, wie die ganzen 14 jährigen mit ihren Bushido Klingeltönen daherkommen bzw. den Derreck mit hakenkreuz auf de rBRust als Screenshot auf dem handy und dazu ne meldung ala:"Ein Freudn von mir ist NEONAZI und de rhat mal nen Kanacken auf den Randstein gelegt und dann wumms!!"

Naja, kann mir vorstellen, das es falsche Klientel auch sich angesprochen gefühlt hat. Gilt auch für de ganzen Pseudo Hooligan Filme

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eMendez

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ouch


gebsch

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Filme sind immer Geschmacksache, aber dein Komentar zeigt trotzdem dass du den Film nicht verstanden hast


Filmfan30

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Beeindruckend ehrliches Meisterwerk über Hass und Liebe, Gewalt und Läuterung. Nichts wird übereilt oder überzeichnet. Die Charaktere entwickeln sich authentisch und ihrem Persönlichkeitsprofil entsprechend, so dass alles sehr nachvollziehbar rüber kommt.

Ein starker Film aus einem starken Jahrzehnt voller guter Filme!

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kraitschie

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Gefühlvoll, sozialkritisch und Edward Norton in einer Paraderolle.

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nathalie.koenen

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Bewertung9.5Herausragend

Ein großartiger Film, der auf brutale und gleichzeitig emotionaler Ebene an ein schwieriges Thema wie Rassismus/Skin-Heads rangeht. Eine großartige Leistung von Edward Norton. Ein Film, den man definitiv gesehen haben muss...

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chris-danese

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Bewertung5.5Geht so

Sorry, ich kann da nicht so beijubeln.
Mich hat die ganze Story in wesentlichen Punkten nicht überzeugt.
Nur mal beipspielsweise:
Naziskinheads, die sich im (weitgehend) fairen sportlichen Wettbewerb (zumal auch noch ausgerechnet im Basketball) mit ihren Gegnern messen??? Wo läuft denn sowas??
Vor allem aber ist mir nicht einsichtig geworden, wie der 180° Sinneswandel des vorher bis zum Äußersten hirnverzerrten Nazis im Knast zu verstehen sein soll (und dies ist ja der entscheidende Dreh- und Angelpunkt der Story) ---
ich geb das mal verkürzt wieder: voll überzeugter Rassist kommt im Knast mit anderen, scheinbar Gleichgesinnten nicht klar, weil diese trotz vorzüglich rassistischer Fassade eben auch krumme Knastgeschäfte mit "minderwertigen" Mithäftlingen (Hispanics) machen und ihm somit nicht rassistisch genug sind. Er zeigt seine Missachtung und verärgert dadurch die Pseudonaziclique, die aber stärker ist und ihm sehr böse mitspielt. Was macht nun ein 100% Nazi , der von Möchtegern-Nazis verprügelt und vergewaltigt wird? Richtig, er denkt über seine eigene falsche Nazigesinnung nach und verbrüdert sich mit einem schwarzen Mithäftling und ist beim Verlassen der Gefängniszelle mal eben ein Nazigegener bzw. zumindest ein Szeneaussteiger... Also mal ehrlich, da kann ich nicht folgen.
Dass der den älteren Bruder vergötternde Jungnazi zuletzt selbst auch dem mörderischen Schlagabtausch zwischen schwarzen Gangs und rassitischen Hooligans zum Opfer fällt, ist im Laufe des Filmes ziemlich vorhersehbar. Daher nervt die überschwülstige Betroffenheitsmusik an dieser Stelle schon sehr. Mal nachgedacht --- dass auch der drei Jahre lang vom Spiritus Rector der lokalen Neonaziszene indoktrinierte kleine Bruder nur einen Tag nach dem Wiedersehen mit seinem so wundersam geläuterten Bruder seine Hirnwäsche bereits komplett weggespült haben soll, ist absurder Hollywoodmist. Dass er zudem (so zumindest soll wohl sein nächtens geschriebener Aufsatz zu verstehen sein) eigentlich gerade dabei war, jetzt aus der Sache spontan als Menschenrechtsaktivist oder noch Größeres hervorzugehen und daher zur Unzeit für alte, längst überwundene Streitereien niedergeschossen wird und deshalb mein schweres Mitgefühl verdient, ist Hollywood-Obermist.

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chris-danese

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Neenee, Emotionslos war ich beim Schreiben ganz bestimmt nicht.
Wie dem auch sei... meiner Meinung nach (und das ist freilich eine ganz private kleine Einzelmeinung) wird die in Wahrheit existierende oberperfide, hirnfressende Ideologiefalle der Nazis und die damit verbundene, immer zunehmende (innere und äußere) Verstrickung, aus der so leicht keiner von denen raus will noch kann, hier (vorsichtig ausgedrückt) verharmlost. Deren Netzwerke incl. Kontrolle reichen u.a. auch in jedes Rattenloch in jeder Knastzelle. So bisschen mehr Andeutung von der Tragweite hätte dem Film nicht schlecht getan.
Stattdessen kommt hier z.B. sowas wie das Basketballspielen als Methode der Nazis im Kampf um ihre - hier nennt man das "national befreiten Zonen" --- äh, hallo?!?


Jack55555

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Ich bin ein starker Vertreter der freien Meinung und ich will diese auch gar nicht untermauern.
Es geht mir lediglich darum, andere Sichtweisen zu produzieren.
Geht einem ja selber auch so, wenn man einen Film gesehen hat und man denk sich was für ein Dreck das war, dann hört und sieht man andere Interpretationen & Meinungen die zutreffender wirken und plötzliche ist der Film gar nicht mehr so schlecht.

Zu History X
Ja, die Szene mit dem Basketballspiel fand ich auch lächerlich.
Meiner Ansicht nach besitzt diese eine Szene (und auch die vermeintliche Verharmlosung der Nazi Netzwerke in den Gefängnissen) keine derartig große Tragweite, dass die Kernbotschaft(en) des Filmes zerstört werden können.
Deshalb auch mein Unverständnis.
Wenn man es als Kritik auf hohem Niveau bezeichnen würde, wär es für mich einsehbar.
Aber den gesamten Film, der viele Sachen richtig macht und treffend beschreibt, aufgrund dieser Punkte auf "Geht so" ein zu stufen, finde ich einfach schade.



Deine Meinung zum Film American History X