Amistad

Amistad (1997), US Laufzeit 145 Minuten, FSK 12, Drama, Historienfilm, Kinostart 26.02.1998


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5.5
Kritiker
14 Bewertungen
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6.8
Community
940 Bewertungen
22 Kommentare
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von Steven Spielberg, mit Morgan Freeman und Nigel Hawthorne

Auf dem Sklavenschiff Amistad kommt es im Jahre 1839 zu einem Aufstand der Gefangenen, bei dem ein Großteil der Besatzung getötet wird. Anstatt aber zurück nach Afrika zu segeln, landet das Schiff in Amerika, wo die Rebellen sofort inhaftiert werden und ihnen die Todesstrafe droht. Da sich niemand für die Entrechteten zu interessieren scheint, übernimmt ein junger Anwalt zusammen mit einem Ex-Präsidenten die Verteidigung.

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Cast & Crew

Regie
Schauspieler
Drehbuch
Filmdetails Amistad
Genre
Gerichtsdrama, Politdrama, Drama, Historienfilm
Zeit
1830er Jahre, 19. Jahrhundert
Ort
Havanna, Kuba, Schiff, Vereinigte Staaten von Amerika
Handlung
Anklage, Gerichtsurteil, Gerichtsverhandlung, John Quincy Adams, Meuterei, Rassismus, Segelboot, Sklave, Sklavenhandel, Sklaverei, Urteil, Verteidiger
Stimmung
Berührend
Verleiher
United International Pictures GmbH
Produktionsfirma
DreamWorks SKG, Home Box Office

Kommentare (21) — Film: Amistad


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sachsenkrieger

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Genial besetztes, gespieltes und inszeniertes Sklaverei-Drama, mit für Spielberg untypisch wenig Pathos. Trotz seiner grandiosen Besetzung und einer (relativ) wahren Geschichte fand die "La Amistad" wenig Anklang und musste sich bei den Oscars 1998 einem anderen Schiff, das ebenso für den Größenwahn des Menschen steht, geschlagen geben. In einer Nebenrolle spielt Chiwetel Ejiofor, der Hauptdarsteller von "12 Years a Slave", einen Übersetzer.

Hier noch so eine Art unnütze, gruselige, sächsische Verschwörungstheorie über die eventuell einzig wahre, den Menschen selbst vollständig unklare Natur des Wesens, das im Allgemeinen von sich selbst als Mensch bezeichnet wird. Andere Lebewesen nennen es zuweilen nur "Kleiner Happen für zwischendurch" oder "Ekliger Knochensack".

1993: Jurassic Park - 251 K, 27908 B
1993: Schindlers Liste - 199 K, 50510 B
1997: Jurassic Park 2 - 116 K, 17651 B

1997: Amistad - 23 Kommentare, 904 Bewertungen

1998: Der Soldat James Ryan - 207 K, 36509 B
2001: A.I. - 114 K, 9677 B
2002: Minority Report - 120 K, 20740 B

Das macht für die 6 Filme, die Spielberg vor und nach Amistad gedreht hat, einen Durchschnitt von: 168 Kommentaren und 27166 Bewertungen bei moviepilot. Das heißt, das diese sechs Filme "drumherum" ca. 7mal mehr Kommentare bekamen und 30mal öfter bewertet wurden? Warum? Woher soll ich das wissen! Wenn ich das wüßte, hätte ich eventuell tiefreichendes Wissen über die menschliche Natur.

GOOD NIGHT AND GOOD LUCK!

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heikschn

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Bewertung5.5Geht so

Ein wichtiges Stück amerikanischer Geschichte, dass leider relativ mittelmäßig inszeniert wurde. Hat mich daram erinnert, warum ich Spielbergs Dramen nie besonders viel abgewinnen konnte - immer einen Hauch zu oberflächlich, zu pathetisch und zu kitschig. Er vetraut nie dem Stoff zu 100% und versucht dabei alles z. B. mit bedeutungsschwangeren Bildern und Szenen aufzupeppen. Zudem schielt er mit einem Auge immer zum Publikum und versucht es allen recht zu machen. Amistad ist da leider keine Ausnahme.

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vanilla

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Bewertung6.0Ganz gut

Die stärksten Momente hat "Amistad" auf den Schiffen.
Die Anfangssequenz ist packend, grausam und total überzeugend.
Man glaubt man sei ein Teil der Sklaven, so gut und intensiv ist diese Stelle.
Auch wenn der gute Djimon Hounsou ins Bild rückt, ist alles sowas von überzeugend und toll gespielt, als hätte er das wirklich erlebt.
Dieser Gesichtsausdruck......unfassbar gut.
Ähnlich stark hat er dann später in "Blood Diamond" geglänzt.
Ebenso sind Matthew McConoughey, Morgan Freeman und Anthony Hopkins allesamt sehenswert und tragen den Film über weite Strecken.
Schwache und zähe Momente sind leider auch zuhauf vertreten.
Vor allem im Gericht geht es mir zu langweilig und zu langatmig zu.
Insgesamt trotzdem ein packender Film, über Sklaverei und die Würde des Menschen und den sehnlichsten Wunsch frei zu sein.

"Gebet uns frei!!!!!" "Gebet uns frei!!!!!" "Gebet uns frei!!!!!"

Schade, dass der tolle Beginn in diesem Film die Ausnahme war, sonst wär es ein herausragender Film dieser Thematik geworden.

"Um diese Zeit beschäftigt ihn nur eines: Er will es allen Menschen recht machen, was bedeutet, dass er es niemandem recht macht. Mit anderen Worten: Er will wiedergewählt werden."

Dieser Film wahrscheinlich auch. Deshalb nur gut, nicht mehr, nicht weniger.

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vanilla

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"und er sagte: Richard, Mann, lass es dir schmecken!" (Thr Beach)
In diesem Sinne haut rein Jungs;-)


BenAffenleck

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Sauber, Mr. Vanilla!


Dady

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Bewertung7.0Sehenswert

Das war jetzt also Amistad....ich wollte mir den Film schon lange ansehen und hab ihn mir endlich zugelegt. Aber ich war leider etwas enttäuscht. Auch wenn die Story ziemlich bewegend und einige Szenen mehr als heftig sind. Hat mich der Film nicht zu 100% überzeugt. Es wirkte in manchen Momenten alles ein wenig lahm und mit Pathos wurde hier auch nicht gespart. Die eigentlich richtig gute Besetzung rettet zwar vieles auch wenn man vor allem Morgan Freeman und Pete Postlethwaite schon deutlich besser gesehen hat. Aber trotzdem hat Steven Spielberg hier insgesamt eine gute Arbeit abliefert auch wenn er einige Möglichkeiten verschenkt hat!!

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der.herr.der.fliegen

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Bewertung6.5Ganz gut

Zu viel Pathos.

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Five_of_ten

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Wem die Szenen auf dem Schiff kalt lassen der ist menschlich einfach nicht mehr zu helfen.

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razcal

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und wer davon betroffen ist, sollte vllt überprüfen ob er realität noch von cineastischer fiktion unterscheiden kann


oliver.laber

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Pickelbacken Alarm


Tom S. Jaeger

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Tief bewegender - sehr emotionaler Film der wahrheitsgetreu die Amisad-Prozesse wiedergibt. Glaubhaft gespielt und zt. sogar herrausragend (Hopkins. Der Film hat einige Macken - so ist er doch recht Klischeehaft. man bedenke den britischen offizier usw. Auch ist der Film zt. zu religiös. Er macht es dem Zuschauer sehr leicht zu glauben alle Christen hätten die Sklaverei und den Rassismus von sich aus abgelehnt weil er gegen das Christentum war... das ist blödsinn. Viele weiße Rassitsen (speziell die der Südstaaten) beriefen sich zt. sogar auf die Bibel ... laut deren verschrobener Sichtweise war einer von noahs Söhnen schwarz und der war der einzige der den Blick nich vom vater abwandt als der sturz besoffen nackt in seiner eigenen Kotze lag. Keine Ahnung wie wahrheitsgetreu das ist... aber der Film verherrlicht hier dann doch etwas zu stark. man könnte fast sagen er wäre "dogmatisch". Trotzdem ist der Film ein schönes wahrheitsgetrues Beispiel für Menschlichkeit. Der Film ist recht lang was ihm aber nicht abträglich wird. Lediglich hätte man sich auf ein paar weniger Personen konzentrieren können. So kommt es bei nur wenigen Figuren zu einer echten Charackterentwicklung weil sie einfach zu wenig screentime bekommen haben. Eins muss man ihm lassen, Spielberg versteht sein handwerk auch wenn er mitunter etwas über das Ziel hinnausschlägt... Man bedenke den zt. stark überfrachteten Symbolismus seiner Filme. Zb. die kreuze der Schiffsmasten etc. etc. Das wirkt dann doch ein bischen zu sehr "in-your-face" aber nungut.

Fazit

Eine nicht langweilig werdende Geschichtsstunde mit großen Darstellern und einem alles in allem guten Script. Klassisch gefilmt und gut rübergebracht.

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MiraMeow

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Bewertung7.0Sehenswert

Meiner Meinung nach ein Sehr gelungenes Sklavendrama. Ich fand die Szenen auf dem schiff am wertvollsten und Berührendsten. Sie haben mich regelrecht mirgerissen. Die Szenen in der USA waren auch teilweise wirklich spannend beispielsweise die Sprachlichen probleme und annäherungen. Doch manche Szenen fand ich persönlich zu... wie soll man sagen ... typisch Amerikanisch. Die sache mit der Bibel und wie Der Afrikaner daraus vorliest und das alles mit patriotischer musik hinterlegt.. mir fällt es schwer diese übertrieben Patriotischen oder Christlichen Scenen noch ernst zu nehmen. Im allgemeinen ein Sehr schöner Film der an manchen stellen zu tränen gerührt. Ich bin auf jedenfall froh ihn gesehen zu haben.

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cpt. chaos

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Spielbergs Appell für Freiheit, Gerechtigkeit und gegen die Sklaverei, ist geradezu erschütternd, zumal die dargestellten Ereignisse auf einer wahren Begebenheit beruhen.
Regelrecht phänomenal, wie Anthony Hopkins den tatterig-klapprigen Ex-Präsidenten spielt und auch Djimon Hounsou, der gleich mit einer seiner ersten Rollen einen nachhaltigen Eindruck hinterließ.

"Gebet uns frei!"

Neben Morgan Freeman glänzt außerdem noch Matthew McConaughey, der, wie bereits in dem ein Jahr zuvor gedrehten Justiz-Thriller "Die Jury", erneut überzeugend einen jungen, unerfahren wirkenden Anwalt mimt.
Trotz aller Ernsthaftigkeit des Themas, gibt es zwischendurch einige Dialoge und Situationen, die einen schmunzeln oder gar herzhaft lachen lassen, um dann wiederum im nächsten Moment dermaßen schockiert zu sein, sodass es einem regelrecht die Sprache verschlägt.

"Das, was wir sind, ist das, was wir waren!"

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Carloscarlos

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Bewertung4.5Uninteressant

Der Film hat mich sehr enttäuscht. Wahrscheinlich liegt das daran, dass unser Englischlehrer uns Wochen davon vorgeschwärmt hat bis wir ihn dann endlich gucken durften und ich fand ihn bei Weitem nicht so gut wie beschrieben.
Die Schauspieler waren gut, keine Frage, aber der Aufbau hat mir nicht gefallen und die Geschichte an sich. Es gab viele Verständnisfragen von meiner Seite aus (welche mir auch keiner der Klassenkameraden beanworten konnte.. nicht einmal der Lehrer selbst.)
Was mir gefehlt hat waren mehr Szenen auf dem Schiff. Mehr Erklärungen, mehr Hintergrund. Die Gerichtsverhandlungen hätten viel spannender gestaltet werden müssen und der Film hat sich gezogen wie Kaugummi.. in meinen Augen war er echt nicht so toll wie alle es sagen.

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michebavaria1986

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Steven Spielberg hat’s drauf. Was Mainstream-Kino anbelangt, hat er mit „Der weiße Hai“, E.T.“, „Jurrasic Park“ u.v.a. gezeigt, dass ihm da keiner was vormacht.

Aber auch künstlerisch ist Spielberg ein herausragender Regisseur. So hat er mit Filmen wie „Schindlers Liste“ oder „Der Soldat James Ryan“ auch das Herz der Kritiker und der Academy gewonnen.

„Amistad“ gehört in die zweite Kategorie der eher anspruchsvollen Spielberg-Werke. Ein gewisses Interesse an Geschichte ist auch sicherlich notwendig, um den Film genießen zu können.

Handwerklich ist der Film natürlich astrein inszeniert. Kostüme, Kamera usw. – es passt alles (wie immer bei Spielberg).

Darstellermäßig ist der Film auch stark besetzt. Ein Fan von Matthew McConaughey bin ich allerdings nicht. Sicher hätte man auch einen besseren Schauspieler für die Rolle finden können. Aber schlecht spielt er auch nicht, also ist es nicht unbedingt störend. Bis in die Nebenrollen finden sich prominente Namen (u.a. Pete Postlethwaite, David Paymer, Stellan Skarsgard). Allerdings hätte ein Schauspieler wie Morgan Freeman ruhig etwas mehr Raum und bessere Szenen verdient. So bleiben er und auch ein paar andere doch etwas blass. Das liegt aber nicht an der schauspielerischen Leistung, sondern an den Rollen bzw. Szenen.

Zwei Darsteller muss man herausheben. Einmal den sehr charismatischen Djimon Hounsou in der Rolle des Sklavenanführers und Anthony Hopkins als ehemaligen Präsidenten John Quincy Adams. Beide zeigen oscarreife Leistungen und haben die mit Abstand stärksten Szenen im Film.

Mit den ganz großen Spielberg-Meisterwerken kann der Film meiner Meinung nach nicht mithalten. Trotzdem ist der Film anspruchsvolles und starkes Kino.

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Louis B

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Bewertung9.0Herausragend

Bewegende Story die auch nachhaltig noch zum nachdenken anregt !
Djimon Honsou, Matthew McConaughey und Morgan Freeman glänzen in diesem wahren Meisterwerk von Steven Spielberg !

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Hungerkünstler

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Bewertung7.5Sehenswert

Steven Spielberg ist ein viel cleverer Produzent und viel zu guter Regisseur als nur einen Film über das Leid der Sklaven in Amerika oder einen Abenteuerfilm herzustellen. In seinen späteren Filmen hat sich Spielberg großen Themen mit zeitgeschichtlichem Hintergrund zugewandt, so dem Holocaust und dem Eingreifen der USA im zweiten Weltkrieg n der Normandie. Hintergrund von Amistad ist die zwischen den Nordstaaten und den Südstaaten der USA unüberbrückbaren Differenezen in der Mitte des 19. Jahrhunderts in der Sklavereifrage, die letztlich zu im Film sich bereits am Horizont abzeichnenden blutigen Bürgerkrieg geführt hat,
Wesentlicher Inhalt des Films ist die gerichtliche Auseinandersetzung um die Frage , was mit den Farbigen aus Sierra Leone geschehen solle die sich mit tödlicher Gewalt gegen ihre Menschenfänger auf dem Schiff Amistad zur Wehr gesetzt hatten. Die spanische Krone verlangtei hre Auslieferung (was ihren sicheren Tod bedeutet hätte), die überlebenden Seeleute die Prämie für die Beibringung der "Ware". Trotz staatlicher Einflussnahmen auf die Gerichte in mehreren Instanzen wurde unabhängig entschieden und die Nichtauslieferung der Angeklagen (immerhin hatten sie Menschen getötet) sowie deren Rückführung nach Afrika verfügt. Steven pielberg hat es sich nicht nehmen lassen, das für die damaligeZeit verblüffende Ausmaß richterlicherUnabhängigkeit herauszustellen. Es könnte ein Vorbild für Militärrichter in den USA sein, die über Guantanamofälle und in vergleichbaren "Terroristen"-prozessen zu entscheiden haben, nämlich unabhängigvon staatlichen Wünschen und Pressionen.
Bei einem Film von Spielberg ist nichta nderes erwarten, als dass der Handlungsablauf spannend und mit großer Dramatik in Szene gesetzt wurde.. Mit letzterer wurde vielleicht manchmal mit etwas zu starker Farbe und zu kräftigem Pinselstrich gearbeitet.

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BlueSquirrel

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Bewertung5.0Geht so

Ja..gut. Aber so besonders außerordentlich ist das nicht. Man kriegt eher das Gefühl, ein wichtiges Thema wäre äußerst uninteressiert aus dem Weg geräumt worden. Überhaupt muss man sagen, dass viel zu wenig Stoff über diese euro-amerikanische Erb-Schweinerei im Umlauf ist. Muss wohl daran liegen, dass die Afrikaner, die nach Amerika durften eben Glück hatten und nur so den schrecklichen Zuständen auf ihrem Kontinent der Zukunft entkommen konnten. Es waren Glückspilze um genau zu sein. Immerhin gibt's einen kleinen Abenteuerfilm darüber; AMISTAD heißt der.

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Apophis

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Wenn Herr Spielberg etwas kann, dann ist es Gefühle und Emotionen in seinen Filmen zu vermitteln. Wer mit der Art und Weise der Spielbergfilme zurecht kommt und gegen ein bisschen gewohnten Spielberg-Patriotismus nichts einzuwenden hat, sollte ihn sich angucken und einfach auf sich wirken lassen. Er wird bleiben!

P.s.: Zeit und Bereitschaft für diesen Film sind ein muss.

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Filmkenner77

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Bewertung6.5Ganz gut

Ambitioniert, aber nicht gänzlich überzeugend. Die Farbe Lila, ebenfalls von Spielberg, war deutlich besser.

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aggrotainment

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Bewertung7.5Sehenswert

Viel mehr als ein "einfaches" Sklavendrama. Der Film zeigt die Grausamkeiten, welche den Menschen angetan wurden direkt und unverblümt. Besonders lange sollte dem Zuschauer die richtige Moralvorstellung in Gedanken bleiben, welche dieser Film vermittelt. Der Film hat viele Elemente die ein solcher braucht um ein guter Film zu werden. Helden, Männer mit Moralvorstellung, Spannung und Tragik. Außerdem zeigt er wie durchwoben von "Intrigen" oder sagen wir viel mehr "Politk" unsere Gesellschaft war und übrigens auch heute noch ist. Ganz nebenbei ist der Film auch noch nett anzuschauen, da Anthony Hopkins und Morgan Freeman eine gewohnt souveräne schauspielerische Leistung abliefern. Besonders hervorzuheben wäre an dieser Stelle wohl Djimon Hounsou, welcher als Sprecher der versklavten Schwarzen seine Rolle perfekt spielt.
Für alle die bei Filmen auch mal etwas mehr mitdenken wollen ein ganz besonderer Leckerbissen. Hier hat Spielberg gezeigt warum er zurecht ein ganz großer ist. Er kann auch unspektakuläre aber dafür gute Filme machen.

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Jade

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Bewertung9.5Herausragend

Ein sehr guter Film, der noch etwas länger nachwirkt.

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Mawazh

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Ein gelungenes Sklavendrama mit einem sehr guten Cast. Besonders Djimon Hounsou als verzweifelter Sklave liefert eine außergewöhnliche Leistung ab. Der Film ist nur etwas zu lang ausgefallen.

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JimiHendrix

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Bewertung7.5Sehenswert

guter abenteuerfilm, mehr aber auch nicht

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