Amistad
Amistad (1997), US Laufzeit 145 Minuten, FSK 12, Historienfilm, Drama, Kinostart 26.02.1998
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12 Kommentare
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von Steven Spielberg, mit Morgan Freeman und Nigel Hawthorne
Auf dem Sklavenschiff Amistad kommt es im Jahre 1839 zu einem Aufstand der Gefangenen, bei dem ein Großteil der Besatzung getötet wird. Anstatt aber zurück nach Afrika zu segeln, landet das Schiff in Amerika, wo die Rebellen sofort inhaftiert werden und ihnen die Todesstrafe droht. Da sich niemand für die Entrechteten zu interessieren scheint, übernimmt ein junger Anwalt zusammen mit einem Ex-Präsidenten die Verteidigung.
Cast & Crew
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Steven Spielberg
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Morgan Freeman
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Theodore Joadson
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Nigel Hawthorne
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Martin Van Buren
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Anthony Hopkins
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) John Quincy Adams
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Djimon Hounsou
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Matthew McConaughey
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Roger Baldwin
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David Paymer
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Minister John Forsyth
Regie
Schauspieler
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Pete Postlethwaite
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Holabird
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Jeremy Northam
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Richter Coglin
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Stellan Skarsgård
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Lewis Tappan
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Razaaq Adoti
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Abu Bakaar Fofanah
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Anna Paquin
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Königin Isabel
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Chiwetel Ejiofor
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Allan Rich
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Richter Juttson
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Xander Berkeley
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Pedro Armendáriz Jr.
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) General Espatero
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Ralph Brown
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Lieutenant Gedney
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John Ortiz
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Kevin J. O'Connor
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Missionar
-
David Franzoni
- Genre
- Sandalenfilm, Politdrama, Gerichtsdrama
- Zeit
- 1830er Jahre, 19. Jahrhundert
- Ort
- Havanna, Kuba, Schiff, Vereinigte Staaten von Amerika
- Handlung
- Anklage, Gerichtsurteil, Gerichtsverhandlung, John Quincy Adams, Meuterei, Rassismus, Segelboot, Sklave, Sklavenhandel, Urteil, Verteidiger
- Stimmung
- Berührend
- Mitmachen
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Drehbuch
Filmdetails Amistad
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Kommentare (12) — Film: Amistad
Kommentar schreibenmichebavaria1986 2012/01/26 09:52:17
Kommentar löschenSteven Spielberg hat’s drauf. Was Mainstream-Kino anbelangt, hat er mit „Der weiße Hai“, E.T.“, „Jurrasic Park“ u.v.a. gezeigt, dass ihm da keiner was vormacht.
Aber auch künstlerisch ist Spielberg ein herausragender Regisseur. So hat er mit Filmen wie „Schindlers Liste“ oder „Der Soldat James Ryan“ auch das Herz der Kritiker und der Academy gewonnen.
„Amistad“ gehört in die zweite Kategorie der eher anspruchsvollen Spielberg-Werke. Ein gewisses Interesse an Geschichte ist auch sicherlich notwendig, um den Film genießen zu können.
Handwerklich ist der Film natürlich astrein inszeniert. Kostüme, Kamera usw. – es passt alles (wie immer bei Spielberg).
Darstellermäßig ist der Film auch stark besetzt. Ein Fan von Matthew McConaughey bin ich allerdings nicht. Sicher hätte man auch einen besseren Schauspieler für die Rolle finden können. Aber schlecht spielt er auch nicht, also ist es nicht unbedingt störend. Bis in die Nebenrollen finden sich prominente Namen (u.a. Pete Postlethwaite, David Paymer, Stellan Skarsgard). Allerdings hätte ein Schauspieler wie Morgan Freeman ruhig etwas mehr Raum und bessere Szenen verdient. So bleiben er und auch ein paar andere doch etwas blass. Das liegt aber nicht an der schauspielerischen Leistung, sondern an den Rollen bzw. Szenen.
Zwei Darsteller muss man herausheben. Einmal den sehr charismatischen Djimon Hounsou in der Rolle des Sklavenanführers und Anthony Hopkins als ehemaligen Präsidenten John Quincy Adams. Beide zeigen oscarreife Leistungen und haben die mit Abstand stärksten Szenen im Film.
Mit den ganz großen Spielberg-Meisterwerken kann der Film meiner Meinung nach nicht mithalten. Trotzdem ist der Film anspruchsvolles und starkes Kino.
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Louis B 2012/01/03 15:31:42
Kommentar löschenBewegende Story die auch nachhaltig noch zum nachdenken anregt !
Djimon Honsou, Matthew McConaughey und Morgan Freeman glänzen in diesem wahren Meisterwerk von Steven Spielberg !
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Hungerkünstler 2011/10/19 21:08:37
Kommentar löschenSteven Spielberg ist ein viel cleverer Produzent und viel zu guter Regisseur als nur einen Film über das Leid der Sklaven in Amerika oder einen Abenteuerfilm herzustellen. In seinen späteren Filmen hat sich Spielberg großen Themen mit zeitgeschichtlichem Hintergrund zugewandt, so dem Holocaust und dem Eingreifen der USA im zweiten Weltkrieg n der Normandie. Hintergrund von Amistad ist die zwischen den Nordstaaten und den Südstaaten der USA unüberbrückbaren Differenezen in der Mitte des 19. Jahrhunderts in der Sklavereifrage, die letztlich zu im Film sich bereits am Horizont abzeichnenden blutigen Bürgerkrieg geführt hat,
Wesentlicher Inhalt des Films ist die gerichtliche Auseinandersetzung um die Frage , was mit den Farbigen aus Sierra Leone geschehen solle die sich mit tödlicher Gewalt gegen ihre Menschenfänger auf dem Schiff Amistad zur Wehr gesetzt hatten. Die spanische Krone verlangtei hre Auslieferung (was ihren sicheren Tod bedeutet hätte), die überlebenden Seeleute die Prämie für die Beibringung der "Ware". Trotz staatlicher Einflussnahmen auf die Gerichte in mehreren Instanzen wurde unabhängig entschieden und die Nichtauslieferung der Angeklagen (immerhin hatten sie Menschen getötet) sowie deren Rückführung nach Afrika verfügt. Steven pielberg hat es sich nicht nehmen lassen, das für die damaligeZeit verblüffende Ausmaß richterlicherUnabhängigkeit herauszustellen. Es könnte ein Vorbild für Militärrichter in den USA sein, die über Guantanamofälle und in vergleichbaren "Terroristen"-prozessen zu entscheiden haben, nämlich unabhängigvon staatlichen Wünschen und Pressionen.
Bei einem Film von Spielberg ist nichta nderes erwarten, als dass der Handlungsablauf spannend und mit großer Dramatik in Szene gesetzt wurde.. Mit letzterer wurde vielleicht manchmal mit etwas zu starker Farbe und zu kräftigem Pinselstrich gearbeitet.
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BlueSquirrel 2011/09/10 02:02:02
Kommentar löschenJa..gut. Aber so besonders außerordentlich ist das nicht. Man kriegt eher das Gefühl, ein wichtiges Thema wäre äußerst uninteressiert aus dem Weg geräumt worden. Überhaupt muss man sagen, dass viel zu wenig Stoff über diese euro-amerikanische Erb-Schweinerei im Umlauf ist. Muss wohl daran liegen, dass die Afrikaner, die nach Amerika durften eben Glück hatten und nur so den schrecklichen Zuständen auf ihrem Kontinent der Zukunft entkommen konnten. Es waren Glückspilze um genau zu sein. Immerhin gibt's einen kleinen Abenteuerfilm darüber; AMISTAD heißt der.
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Apophis 2010/12/06 23:17:45
Kommentar löschenWenn Herr Spielberg etwas kann, dann ist es Gefühle und Emotionen in seinen Filmen zu vermitteln. Wer mit der Art und Weise der Spielbergfilme zurecht kommt und gegen ein bisschen gewohnten Spielberg-Patriotismus nichts einzuwenden hat, sollte ihn sich angucken und einfach auf sich wirken lassen. Er wird bleiben!
P.s.: Zeit und Bereitschaft für diesen Film sind ein muss.
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Filmkenner77 2010/08/18 19:18:46
Kommentar löschenAmbitioniert, aber nicht gänzlich überzeugend. Die Farbe Lila, ebenfalls von Spielberg, war deutlich besser.
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Schlegel 2010/04/11 00:23:31
Kommentar löschenStaatsbürgerkunde aus dem Hause Spielberg, mehr oder weniger staubtrocken.
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aggrotainment 2009/11/17 02:53:18
Kommentar löschenViel mehr als ein "einfaches" Sklavendrama. Der Film zeigt die Grausamkeiten, welche den Menschen angetan wurden direkt und unverblümt. Besonders lange sollte dem Zuschauer die richtige Moralvorstellung in Gedanken bleiben, welche dieser Film vermittelt. Der Film hat viele Elemente die ein solcher braucht um ein guter Film zu werden. Helden, Männer mit Moralvorstellung, Spannung und Tragik. Außerdem zeigt er wie durchwoben von "Intrigen" oder sagen wir viel mehr "Politk" unsere Gesellschaft war und übrigens auch heute noch ist. Ganz nebenbei ist der Film auch noch nett anzuschauen, da Anthony Hopkins und Morgan Freeman eine gewohnt souveräne schauspielerische Leistung abliefern. Besonders hervorzuheben wäre an dieser Stelle wohl Djimon Hounsou, welcher als Sprecher der versklavten Schwarzen seine Rolle perfekt spielt.
Für alle die bei Filmen auch mal etwas mehr mitdenken wollen ein ganz besonderer Leckerbissen. Hier hat Spielberg gezeigt warum er zurecht ein ganz großer ist. Er kann auch unspektakuläre aber dafür gute Filme machen.
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Jade 2009/06/30 09:40:30
Kommentar löschenEin sehr guter Film, der noch etwas länger nachwirkt.
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Mawazh 2009/05/06 00:05:27
Kommentar löschenEin gelungenes Sklavendrama mit einem sehr guten Cast. Besonders Djimon Hounsou als verzweifelter Sklave liefert eine außergewöhnliche Leistung ab. Der Film ist nur etwas zu lang ausgefallen.
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JimiHendrix 2008/05/18 00:40:11
Kommentar löschenguter abenteuerfilm, mehr aber auch nicht
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dAShEIKO 2007/06/28 16:55:10
Kommentar löschenSklavendrama.
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nikl 1987 2011/03/11 01:08:50
Antwort löschenDu hast es erfasst.