Amoureuse - Liebe zu dritt

Amoureuse (1992),
Laufzeit 99 Minuten, Drama, Komödie

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- Kritiker
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4.1 Community
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2 Kommentare
Amoureuse - Liebe zu dritt
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von Jacques Doillon, mit Charlotte Gainsbourg und Yvan Attal

Eine Ménage-à-trois ist kein Kinderspiel: Das muss auch eine junge Französin feststellen, die auf unterschiedlichste Weise von zwei Männern umworben wird. Marie und Antoine leben seit einiger Zeit in Paris zusammen. Marie wünscht sich ein Kind, doch ihr Partner kann sich mit diesem Gedanken nicht anfreunden. Als Marie eines Tages den kanadischen Filmemacher Paul bei einem Interview kennenlernt, widersteht sie zunächst seinen Annäherungsversuchen. Nachdem sie aber feststellt, dass sie eifersüchtig auf ihre Schwester Juliette reagiert, die Pauls Flirten nachgegeben hat, muss sie sich eingestehen, dass sie in ihn verliebt ist. Antoine bleibt dies nicht verborgen, er wird misstrauisch und macht der hin- und hergerissenen Marie Vorwürfe. Um die Sache zu klären, reist Marie Paul nach Kanada hinterher. Sie vermutet, dass sie schwanger ist, und möchte Paul heiraten. Doch dann erscheint in Kanada überraschend Antoine.


Cast & Crew


Kommentare (2) — Film: Amoureuse - Liebe zu dritt

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Filmkenner77

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Bewertung2.0Ärgerlich

Bei diesem Film sind wirklich gute Nerven gefragt. Nicht etwa, weil dieses Werk so spannend oder packend ist, sondern weil die Dialoge jeden Zuschauer an den Rand des Wahnsinns treiben. Hier in etwa eine Kostprobe: "Möchtest du, dass ich dich küsse?" "Ja, wenn du möchtest." "Warum sagst du ja?" "Jetzt möchte ich dich nicht mehr küssen." "Wenn ich es mir recht überlege, möchte ich es auch nicht mehr." "Warum möchtest du denn jetzt nicht mehr?" Argh.... Sorry, aber man ist von französischen Beziehungsreigen ala Eric Rohmer einiges gewöhnt, aber solche Dialoge über mehr als 90 Minuten zu ertragen, grenzt schon an Masochismus. Ein Beziehungsdrama soll das ganze sein und trotzdem wirkt der Film manchmal, als handelte es sich um eine unfreiwillige Komödie. Die Protagonistin Charlotte Gainsbourg sagt an einer Stelle, sie möchte jetzt nicht mehr reden und was macht sie? Das nichtssagende Geschwafel geht unaufhörlich weiter. Hätte sie doch nur geschwiegen. Dann hätte sich der Zuschauer wenigens an ihrem herben Charme erfreuen können.

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8martin

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Bewertung2.0Ärgerlich

Eine sonderbare Dreiecksgeschichte. (Marie) Charlotte Gainsbourg zickt zwischen zwei Männern rum und nervt sie und den Zuschauer. In schier endlosen Dialogen ergehen sich die drei - aber stets nur zu zweit - über Liebe, Sex, Kinder ohne Liebe oder Ehe ohne Treue. Das Ziel der Ehe ist die Scheidung, ein kruder Mix! Dabei verbirgt Marie ihre Unsicherheit und ihre Unentschlossenheit hinter dem Umstand, dass sie immer das Gegenteil von dem tut, was sie sagt, das Gegenteil von dem, was sie eigentlich erhofft. Um dann doch eventuell mit einem der beiden in der Kiste zu landen. Währenddessen hauen sich aber alle die üblichen Klichés um die Ohren. Dabei vergrößert noch die Handlungsarmut die Distanz zum Film, denn die eintönigen Machtspielchen ermüden zusehends und ohne Höhepunkte verflacht die schon arg tief gelegte Ausgangsbasis: zwei Gockel eine Henne! Selbst als Marie ihren letzten Trumpf zieht: ’schwanger aber von wem der beiden?’ hat man sich längst gedanklich verabschiedet. Und es interessiert auch nicht, ob sie das Kind verliert oder ob das Ganze nur ein Fake war. Wie nicht anders zu erwarten ist der Schluss dann ein Zufallsprodukt.

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