Ein Engel an meiner Tafel
An Angel at My Table (1991), AU/NZ Laufzeit 158 Minuten, FSK 0, Drama
0 Bewertungen
Skala 0 bis 10
14 Bewertungen
2 Kommentare
Keine ?
von Jane Campion, mit Kerry Fox und Alexia Keogh
Janet Frame (Kerry Fox) wächst mit vielen Geschwistern in einer armen Familie auf. Bereits in jungen Jahren wird sie als anders wahrgenommen, sie ist kein ‘normales’ Kind. Janet wird als Lehrerin ausgebildet. Da sie aber als abnormal gilt, bringt man sie acht Jahre lang in einer Heilanstalt für Geistesgestörte unter. Doch als sie beginnt Bücher zu schreiben, ändert sich die Wahrnehmung der Menschen für Janet und sie hat erste Erfolgserlebnisse.
Hintergrund & Infos zu Ein Engel an meiner Tafel
Das Biopic über das Leben der neuseeländischen Autorin Janet Frame stammt von der RegisseurinJane Campion, die für ihr hochgelobtes Drama Das Piano mit einem Oscar für das Beste Drehbuch ausgezeichnet wurde.
Cast & Crew
-
Jane Campion
-
Kerry Fox
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Janet Frame
-
Alexia Keogh
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Janet Frame as adolescent
-
Kevin J. Wilson
-
Iris Churn
-
Jessie Mune
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Janet Frame as a baby
-
Karen Fergusson
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Janet Frame als Jugendliche
Regie
Schauspieler
- Genre
- Drama, Biopic
- Zeit
- 1920er Jahre, 1930er Jahre, 1940er Jahre, 1950er Jahre
- Ort
- Campus, Neuseeland, Schule
- Handlung
- Autobiographie, Behandlung, Buch, Dichter, Frauen, Gedicht, Kindheit, Lebenslauf, Lehrer, Mädchen, Nackte Frau, Nervenheilanstalt, Poet, Roman, Rotes Haar, Schriftsteller, Schwester, Schüler, Starke Frau, Universität, Wahnsinn, Zahnschmerzen
- Stimmung
- Berührend, Geistreich, Traurig
- Mitmachen
- Wie gut passen diese Schlagworte? Stimm ab und hilf uns sie neu zu gewichten!
Filmdetails Ein Engel an meiner Tafel
Trailer zum Film Ein Engel an meiner Tafel
Kein Trailer gefunden.












Kommentare (2) — Film: Ein Engel an meiner Tafel
Kommentar schreibenMimuschka 2011/11/26 00:42:43
Kommentar löschenjane campion beweist in ihrer verfilmung der autobiographie janet frames einmal mehr ihre meisterschaft in der inszenierung glaubwürdiger, liebenswerter und vor allem interessanter charaktere, die so lebensecht daher kommen, dass ich ihnen beim versuch sich im leben zu behaupten endlos zuschauen und zuhören könnte (i just love the accent of new zealand). wunderbar auch kerry fox mit ihrer glanzleistung als nervös-schüchterne janet frame: ihren roten lockenkopf vor saftig grünen wiesen, ein bild das ich wohl so schnell nicht vergessen werde ...
2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Sonse 2010/02/06 20:23:17
Kommentar löschenSchöner, preisgekrönter Film von Campion über die außergewöhnliche Lebensgeschichte der neuseeländischen Autorin Janet Frame, die als sensible Außenseiterin in jungen Jahren, mit Schizophrenie diagnostiziert, weggesperrt und jahrelang von Klinik zu Klinik durchgereicht wurde. Als eines ihrer Bücher einen Literaturpreis gewinnt, entgeht sie nur knapp einer Lobotomie. Erst Jahre später auf ihren ersten Reisen, erklärt man ihr in London, dass sie niemals an Schizophrenie litt.
Campion teilt, vermutlich in Anlehnung an Frames Autobiographie, den Film in drei Kapitel: Kindheit, Klinik, Reisen. Alle drei Darstellerinnen unter Frames herrlichem roten Wuschelkopf machen ihre Sache gut. Dank dieses Films gelang Kerry Fox der Durchbruch. Campions Bilder sind wie so oft eine Pracht und mehrere Einstellungen sollte sie später in "The Piano" wiederholen. Mein einziger, jedoch recht schwer wiegender Kritikpunkt ist die mit über zweieinhalb Stunden viel zu lang geratene Laufzeit. Im dritten Kapitel spürt man die Überlänge deutlich und meine Aufmerksamkeit nahm zusehends ab. Dennoch ist dieser Engel am Tisch sehenswert.
8 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten