An ihrer Seite

Away From Her (2006), CA
Laufzeit 110 Minuten, FSK 0, Drama, Kinostart 06.12.2007

8.1 Kritiker
11 Bewertungen
Skala 0 bis 10
7.1 Community
227 Bewertungen
20 Kommentare
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von Sarah Polley, mit Julie Christie und Michael Murphy

Seit 50 Jahren sind Fiona (Julie Christie) und Grant (Gordon Pinsent) verheiratet; von seinen vereinzelten Seitensprüngen hat Fiona nie etwas mitbekommen. Gelegentlich macht sie zwar Andeutungen, die für Spannungen sorgen, dennoch verspricht der Lebensabend glücklich zu werden – bis Fiona immer stärker unter Gedächtnisverlust leidet und man Alzheimer bei ihr diagnostiziert. Schon bald darauf beschließt sie, sich selbst in ein Pflegeheim, das auf Fälle wie ihren spezialisiert ist, einzuweisen. Zum ersten Mal in ihrer Ehe werden die beiden getrennt. Und eine altmodische Aufnahmebestimmung des Pflegeheims Meadowlake sieht vor, dass in den ersten 30 Tagen des Aufenthalts kein Angehöriger die Patienten besuchen darf, damit diese sich ungestört einleben können. Als Grant seine Frau nach diesen 30, für ihn quälend langen Tagen erstmals besucht, erkennt Fiona ihn nicht wieder. Schlimmer noch, ihre ganze Zuneigung gehört jetzt vielmehr Aubrey (Michael Murphy), einem anderen Heimbewohner. Grant bleibt nichts anderes übrig, als seinen neuen Status als “Bekannter”, der Fiona täglich besucht, zu akzeptieren. Als Aubrey jedoch eines Tages wieder von seiner Frau Marian (Olympia Dukakis) nach Hause geholt wird und Fiona daraufhin in eine schwere Depression verfällt, erkennt Grant, dass ihm das größte Opfer an die gemeinsame Liebe noch bevorsteht.

Handlung

Fiona und Grant

Fiona (Julie Christie) und Grant (Gordon Pinsent) sind schon seit beinahe 45 Jahren verheiratet und geniessen ihren gemeinsamen Lebensabend in der verschneiten kanadischen Idylle. Es ist eine vertraute Routine, die zwischen den beiden so reibungslos funktioniert, dass auch Fionas gelegentliche Sticheleien wegen früherer Seitensprünge Grants von der grundlegenden Harmonie und stillen Zärtlichkeit in der Ehe aufgefangen werden.
Beide wissen, dass sie sich auf den anderen verlassen können, und das Miteinander ist von einer solchen Selbstverständlichkeit…

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Cast & Crew


Kritiken (7) — Film: An ihrer Seite

Gnislew: Sneakfilm - Kino mal anders

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8.0Ausgezeichnet

“An ihrer Seite” befasst sich mit einem sensiblen Thema: Alzheimer. Da Sarah Polley ihren Film allerdings sehr gefühlvoll inszeniert und der Film zudem gut besetzt ist, lässt man sich gerne auf den Film ein und spürt hautnah wie schönen und nicht so schönen Momente zwischen dem langjährigen Ehepaar Fiona und Grant.

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fko: filmsprung.ch fko: filmsprung.ch

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8.5Ausgezeichnet

Die ausserordentlich selbstsicher Regie führende Polley und ihr Kameramann Luc Montpellier finden für die aufgewühlten Gefühle des Paares und die schmerzhaften Verlust der Erinnerungen die entsprechenden, zerbrechlichen Bilder und verführen das Publikum mit delikaten Kamerafahrten.

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Jörg von Grass: filminformer.de; stadtmagaz...

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7.5Sehenswert

Der kanadischen Schauspielerin Sarah Polley ("Das süße Jenseits", "Mein Leben ohne mich") ist mit ihrem Regiedebüt „An ihrer Seite“ ein bewegender und warmer Liebesfilm gelungen. Der Film handelt von der Kraft der Liebe, die in der Krankheit bis zur Selbstaufgabe für den geliebten Partner führen kann. Die wunderbare Julie Christie bringt dem Zuschauer auf anrührende wie auch beklemmende Weise die Heimtücke der schrecklichen Alzheimer-Krankheit näher. Mit dieser schauspielerischen Bravour-Leistung ist sie eine ganz heiße Anwärterin für die Golden-Globe-Verleihung und den Oscar! Mit beeindruckender Einfühlsamkeit, leiser Ironie und ohne jedes Pathos zeigt Sarah Polley was in ihr steckt und begeistert mit einem großartigen Einstieg in das Regiefach!...

Kritik im Original 10 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Aennecken: MDR Sputnik, KREUZER Leipzig, Aennecken: MDR Sputnik, KREUZER Leipzig,

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10.0Lieblingsfilm

Bewegend, traurig, wunderbar. Eine Geschichte die durchs Mark geht.
Nach über 40 Jahren Ehe bekommt sie Alzheimer und will ins Heim. Das erste Mal sind sie getrennt. Für ihn ist es härter als für sie, findet sie im Heim doch schnell Anschluss...

Julie Christie spielt würdevoll wunderbar.
Taschentücher mitnehmen.

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Peter Zander: Welt, Berliner Morgenpost Peter Zander: Welt, Berliner Morgenpost

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9.5Herausragend

Ein melancholischer, traurig stimmender Film. Und doch ein herzenswarmer, überaus berührender. Die Jungregisseurin verlässt sich ganz auf ihre Darsteller und ihre Geschichte.

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peter-noster: Mostly Movies

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8.0Ausgezeichnet

Sarah Polley vermeidet in ihrem Regiedebut viele Stolperfallen, die ein Film über die Alzheimer Krankheit beinhalten kann. Vollig unprätentiös liegt ihr Hauptaugenmerk auf dem Partner der Erkankten, die fantastisch von Julie Christie verkörpert wird. Selten sieht mein solch eine aufopfernden Liebe auf der Leinwand. Unbedingte Empfehlung.

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Chuchaqui: Critic.de

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7.5Sehenswert

Regie-Debut der wunderbaren Sarah Polley, die unter anderem in Isabel Coixets "Mein Leben ohne mich" brilliert hat. Mit Away From Her erzählt sie von einer an Alzheimer erkrankten Frau. Ein Film über ein todtrauriges Thema, der den Zuschauer aber nicht zu sehr runterzieht oder depressiv macht. Absolut großartig in der Hauptrolle: Julie Christie. Ein toller Film und ein vielversprechendes Debüt.

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Kommentare (13) — Film: An ihrer Seite

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Janus Winter

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Bewertung4.0Uninteressant

Ich muss leider den mehrheitlich positiven Bewertungen widersprechen. Der Film setzt sich nicht ernsthaft mit der Thematik Demenz Morbus Alzheimer auseinander, sondern verstrickt sich in eine unlogische, krude Geschichte. Schöne Bilder und Rührseligkeiten sind wichtiger als die Auseinandersetzung mit der dreckigen Realität. Verständnisvolle Pflegerinnen, ein Heim voller Besucher, lustige Spiele- und Fernsehabende. Und dazu plätschert ein BROKEBACK MOUNTAIN Folk Soundtrack. Wie schnell man sich von Kitsch verblenden lässt! Doch die glücklichste der Heimbewohner war schon immer Koma-Oma.

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spanky

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Bewertung7.5Sehenswert

Obwohl sie brillant spielt und die von ihr gespielte Krankheit sich nicht direkt auf das Aussehen auswirkt, macht die Tatsache den Film entscheidend unglaubwürdiger, dass Julie Christie auch (oder erst recht) mit 65 einfach blendend und sexy aussieht. Trotzdem ist hier ein berührendes kleines Juwel gelungen, das die Krankheit zwar ernst nimmt, ihr aber trotzdem mit Humor begegnet. So sammeln sich gerne auch mal Tränchen in den Grinsegrübchen...

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stuforcedyou

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Bewertung7.5Sehenswert

Sensibel und dennoch direkt geht "An ihrer Seite" den Alzheimer Thematik an. Dabei widmet sich der Film größtenteils dem Kampf des Ehemanns, der von Gordon Pinsent in jeder einzelnen Einstellung hervorragend dargestellt wird, sich mit der neue Lebenssituation seiner Frau abzufinden. So ist das Regie-Debüt von Schauspielerin Sarah Polley etwas einseitig, aber nicht minder bewegend und gefühlvoll. Des Weiteren besitzt der Film dazu noch den Mut einen kleinen Funken Humor und etwas Romantik mit in den Film einzugliedern.

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Schlegel

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Bewertung4.0Uninteressant

Debütfilm über alte Leute. Ein dröger Zweierdialog reiht sich an den nächsten, immer brav mit Auf- und Abtritt. Die Oscarnominierung fürs Drehbuch hat diese Monotonie wohl ihrem WICHTIGEN Thema zu verdanken.

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empeer

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Bewertung6.0Ganz gut

Sensibler Film über eine rührende Liebe, der nachdenklich macht: Was wird aus meinen Beziehungen, wenn meine Persönlichkeit durch Krankheit verfällt. Trotzdem war mir der Film zu langsam und etwas monoton.

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Rodon

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Über das Thema Demenz, das man gerne von sich wegschiebt, aber jeden mal treffen könnte. Gut gespielt und man macht sich schon seine Gedanken dabei, wie man selbst damit umgehen würde, wenn einen die langjährige Lebenspartnerin auf einmal nicht mehr erkennt. Einige Handlungen erschienen mir nicht so recht schlüssig.

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8martin

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Der deutsche Titel und der des Originals verdeutlichen die ganze Bandbreite der Problematik mit Alzheimerpatienten. Je nach Blickwinkel will man ’an der Seite’ des geliebten Menschen bleiben und ist doch genau genommen ’ewig weit weg von ihm’, weil er gedanklich in einer anderen Welt lebt. Es ist ein beachtenswertes Regiedebüt von Sarah Polley, die wir bis dato nur als tolle Schauspielerin kannten. Sie hat einen sehr emotionalen aber auch informativen leisen Film abgeliefert, der auf äußerst einfühlsame Weise die Situation von beiden Seiten der Betroffenen beleuchtet und darüber hinaus auch noch ein Signal der Hoffnung setzt. Man erlebt die unerwarteten Krankheitsschübe, die Hilflosigkeit der Angehörigen, aber auch deren Unmut, wenn alles etwas zuviel wird. Ein Winterfilm, nicht nur in Bezug auf die Jahreszeit, in der er spielt, sondern er betrifft auch den Winter des Lebens. Julie Christie in einer ihrer beeindruckendsten Altersrollen.

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Sanylein

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Bewertung7.5Sehenswert

Ja Also der war ganz schön trotzdem würde ich ihn nicht so schnell nochmal angucken .

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JuliusGrimm

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Bewertung9.0Herausragend

Ein wahnsinns Film über die Liebe und das Vergessen.

Eine grandiose Besetzung und eine schöne Bildsprache. Nur zu empfehlen, allerdings nicht an Tagen wo man danach noch etwas anderes unternehmen möchte.

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lucie

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Bewertung9.0Herausragend

Einfach unglaublich wie ein Mensch der unter 30 Jahre alt ist einen sooo einfühlsamen Film über alte Menschen und deren Bedürfnisse in eine Form darstellt die einfühlsam, voller Achtung und nie geschmacklos ist. Dieser Film geht zu Herzen und schwingt auch noch nach wenn das Licht wieder an geht.

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keepon

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Bewertung9.0Herausragend

Ruhiger, recht einfühlsamer Film - mit einer großartigen und immer noch schönen Julie Christie.

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Geistertexter

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Bewertung7.0Sehenswert

Ein zarter Film, seinen Figuren sehr nah und darum weder rührselig noch hysterisch. Auch die eine oder andere Brise Humor weht leise durch die fein gestrickte Handlung und verhindert den peinlich gnadenlosen Ausbruch von Selbstmitleid. Die bewußte Harmonie von Farben und Licht erscheint mir ein wenig zu aufdringlich und mitunter sogar eintönig. Der abgründige Schrecken von Verzweiflung und Tod, den diese Krankheit auch mit sich bringt, ist nur in Andeutungen erfahrbar. Trotzdem: ein gelungenes Debüt!

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denise

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Bewertung7.5Sehenswert

Ein Film über Alzheimer und die Liebe - jenseits von Nicholas Sparks & Co. Sprich: Ohne übertriebenes Dramatisieren und Tränendrüsendrücken. So nähert sich der Film diesem sensiblen Thema auf eine ehrliche und zurückhaltende Art, die sowohl die schauspielerischen Leistungen glänzen lässt, als auch die Thematik umso eindringlicher macht. Umwerfend (schön): Julie Christie als Fiona!

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