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Away From Her (2006), CA Laufzeit 110 Minuten, FSK 0, Drama, Kinostart 06.12.2007
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25 Kommentare
Keine
von Sarah Polley, mit Julie Christie und Michael Murphy
Seit 50 Jahren sind Fiona (Julie Christie) und Grant (Gordon Pinsent) verheiratet; von seinen vereinzelten Seitensprüngen hat Fiona nie etwas mitbekommen. Gelegentlich macht sie zwar Andeutungen, die für Spannungen sorgen, dennoch verspricht der Lebensabend glücklich zu werden – bis Fiona immer stärker unter Gedächtnisverlust leidet und man Alzheimer bei ihr diagnostiziert. Schon bald darauf beschließt sie, sich selbst in ein Pflegeheim, das auf Fälle wie ihren spezialisiert ist, einzuweisen. Zum ersten Mal in ihrer Ehe werden die beiden getrennt. Und eine altmodische Aufnahmebestimmung des Pflegeheims Meadowlake sieht vor, dass in den ersten 30 Tagen des Aufenthalts kein Angehöriger die Patienten besuchen darf, damit diese sich ungestört einleben können. Als Grant seine Frau nach diesen 30, für ihn quälend langen Tagen erstmals besucht, erkennt Fiona ihn nicht wieder. Schlimmer noch, ihre ganze Zuneigung gehört jetzt vielmehr Aubrey (Michael Murphy), einem anderen Heimbewohner. Grant bleibt nichts anderes übrig, als seinen neuen Status als “Bekannter”, der Fiona täglich besucht, zu akzeptieren. Als Aubrey jedoch eines Tages wieder von seiner Frau Marian (Olympia Dukakis) nach Hause geholt wird und Fiona daraufhin in eine schwere Depression verfällt, erkennt Grant, dass ihm das größte Opfer an die gemeinsame Liebe noch bevorsteht.
Handlung
Fiona und Grant
Fiona (Julie Christie) und Grant (Gordon Pinsent) sind schon seit beinahe 45 Jahren verheiratet und geniessen ihren gemeinsamen Lebensabend in der verschneiten kanadischen Idylle. Es ist eine vertraute Routine, die zwischen den beiden so reibungslos funktioniert, dass auch Fionas gelegentliche Sticheleien wegen früherer Seitensprünge Grants von der grundlegenden Harmonie und stillen Zärtlichkeit in der Ehe aufgefangen werden.
Beide wissen, dass sie sich auf den anderen verlassen können, und das Miteinander ist von einer solchen Selbstverständlichkeit…
Seit 50 Jahren sind Fiona (Julie Christie) und Grant (Gordon Pinsent) verheiratet; von seinen vereinzelten Seitensprüngen hat Fiona nie etwas mitbekommen. Gelegentlich macht sie zwar Andeutungen, die für Spannungen sorgen, dennoch verspricht der Lebensabend glücklich zu werden – bis Fiona immer stärker unter Gedächtnisverlust leidet und man Alzheimer bei ihr diagnostiziert. Schon bald darauf beschließt sie, sich selbst in ein Pflegeheim, das auf Fälle wie ihren spezialisiert ist, einzuweisen. Zum ersten Mal in ihrer Ehe werden die beiden getrennt. Und eine altmodische Aufnahmebestimmung des Pflegeheims Meadowlake sieht vor, dass in den ersten 30 Tagen des Aufenthalts kein Angehöriger die Patienten besuchen darf, damit diese sich ungestört einleben können. Als Grant seine Frau nach diesen 30, für ihn quälend langen Tagen erstmals besucht, erkennt Fiona ihn nicht wieder. Schlimmer noch, ihre ganze Zuneigung gehört jetzt vielmehr Aubrey (Michael Murphy), einem anderen Heimbewohner. Grant bleibt nichts anderes übrig, als seinen neuen Status als “Bekannter”, der Fiona täglich besucht, zu akzeptieren. Als Aubrey jedoch eines Tages wieder von seiner Frau Marian (Olympia Dukakis) nach Hause geholt wird und Fiona daraufhin in eine schwere Depression verfällt, erkennt Grant, dass ihm das größte Opfer an die gemeinsame Liebe noch bevorsteht.
Handlung
Fiona und Grant
Fiona (Julie Christie) und Grant (Gordon Pinsent) sind schon seit beinahe 45 Jahren verheiratet und geniessen ihren gemeinsamen Lebensabend in der verschneiten kanadischen Idylle. Es ist eine vertraute Routine, die zwischen den beiden so reibungslos funktioniert, dass auch Fionas gelegentliche Sticheleien wegen früherer Seitensprünge Grants von der grundlegenden Harmonie und stillen Zärtlichkeit in der Ehe aufgefangen werden.
Beide wissen, dass sie sich auf den anderen verlassen können, und das Miteinander ist von einer solchen Selbstverständlichkeit geprägt, dass auch die kleinen Handgriffe des einen dem anderen kaum verborgen bleiben.
Als Fiona beginnt, hin und wieder Dinge zu vergessen, sich zu verlaufen, und die frisch gespülte Pfanne in den Kühlschrank zu stellen, beginnt Grant, sich ernsthaft Sorgen zu machen. Denn seine ihm so vertraute Frau beginnt langsam, ihm zu entgleiten. Die Diagnose kommt kaum überraschend und dennoch macht sie Grant fassungslos: Fiona hat Alzheimer. Aber Grant will zunächst nicht wahrhaben, dass die Idylle, in der die beiden leben, nie wieder so sein wird, wie sie einmal gewesen ist.
MeadowlakeSo ist es denn auch Fiona selbst, die sich entschliesst, in ein spezielles Pflegeheim zu ziehen. Die nahe gelegene Anlage von Meadowlake scheint dafür auch gut geeignet, denn die Einrichtung, das Personal und die Betreuung scheint dort ausgezeichnet zu sein. Dennoch ist Grant nicht begeistert. Er ist der Überzeugung, dass seine Frau viel zu jung für eine solche Einrichtung sei. Fionas Entschluss steht jedoch fest.
Aufgrund einer anstaltsinternen Regel dürfen die neu-aufgenommenen Patienten allerdings in den ersten 30 Tagen keinen Kontakt zu ihren Angehörigen aufnehmen. Dies ist für Fiona und Grant das erste Mal in ihrer Ehe, dass sie so lange voneinander getrennt sind. Nur widerwillig fügt sich Grant auch dieser Auflage. Aber Fiona sieht der Trennung gelassen entgegen. Denn nach 44 Ehejahren seien 30 Tage keine wirklich lange Zeit.
Ein langer AbschiedFür Grant beginnt eine Zeit der Einsamkeit und der Erinnerungen. Er beschäftigt sich eingehend mit der Krankheit seiner Frau. Als die 30 Tage vorüber sind, kann er es kaum erwarten, sie wiederzusehen.
Doch Fiona erkennt ihn nicht wieder. Sie hat sich inzwischen dem im Rollstuhl sitzenden Aubrey (Michael Murphy) zugewandt, den sie liebevoll umsorgt. Ihren Ehemann hingegen behandelt sie mit einer distanzierten Höflichkeit als Gast. Grant ist bestürzt. Aber je mehr er Fiona bedrängt, desto mehr merkt er, wie sie vor ihm zurückweicht.
Bei der freundlichen Krankenschwester Kristy (Kristen Thomson) kann Grant seine Enttäuschung loswerden. Und es bleibt ihm nichts anderes übrig, als seine Stellung als Gast im Leben seiner Frau zu akzeptieren und dem neu gefundenen Glück seiner Frau mit Aubrey Raum zu lassen. Während Grant weiterhin von Fiona als hartnäckiger Besucher empfunden wird, gibt sie sich ganz ihrer neuen Liebe Aubrey hin.
Marian und GrantAls aber Aubreys Ehefrau Marian (Olympia Dukakis) ihren Mann nach Hause holt, stürzt für Fiona eine Welt zusammen und ihr Zustand verschlechtert sich zusehends. Und Grant, der zunächst gehofft hatte, nun wieder die Rolle an der Seite seiner Frau einzunehmen, muss schmerzlich feststellen, dass sein Plan nicht aufgeht. Er sieht ein, dass es Aubrey ist, für den sich Fiona entschieden hat.
Er möchte nun Marian davon überzeugen, Aubrey zurück in die Klinik zu bringen. Denn nur so, hofft er, besteht für seine Frau noch Hoffnung. Doch Marian ist zunächst nicht begeistert von Grants Vorhaben. Aber nach und nach gestehen sich die beiden “verlassenen” Ehepartner ihre Einsamkeit ein und versuchen gemeinsam, einen Weg zu finden, um sich von der Vergangenheit mit ihren Ehepartnern zu lösen.
Weitere Informationen im Internet
Filmseite des deutschen Verleihs Majestic Film
Wenn die Welt zu groß wird, Filmkritik von Jens Balzer auf berlinonline.de
Auf der Bühne eines anderen Lebens, Filmkritik von Marli Feldvoss auf nzz.ch
Interview mit der Regisseurin Sarah Polley auf youtube
Quelle
Presseheft des deutschen Verleihs Majestic Film
Mehr Bilder (11) und Videos (2) zu An ihrer Seite
Cast & Crew
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Sarah Polley
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Julie Christie
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Michael Murphy
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Gordon Pinsent
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Olympia Dukakis
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Kristen Thomson
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Wendy Crewson
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Madeleine
Regie
Schauspieler
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Alberta Watson
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Dr. Fischer
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Grace Lynn Kung
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Schwester Betty
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Stacey LaBerge
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Fiona (jung)
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Deanna Dezmari
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Veronica
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Clare Coulter
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Phoebe Hart
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Thomas Hauff
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) William Hart
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Lili Francks
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Andrew Moodie
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Judy Sinclair
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Mrs. Albright
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Tom Harvey
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Carolyn Heatherington
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Melanie Merkosky
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Schwester
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Jessica Booker
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Mrs. Jenkins
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Janet van de Graaf
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Rebecca Albright
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Vanessa Vaughan
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Catherine Fitch
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Empfangsdame
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Ron Hewat
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Jason Knight
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Grant (jung)
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Nina Dobrev
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Sarah Polley
- Genre
- Ehedrama
- Zeit
- Vergangenheit
- Ort
- Kanada
- Handlung
- Altersheim, Alzheimer, Ehe, Gedächtnis, Große Liebe, Hohes Alter, Krankenschwester, Krankheit, Pflegeheim, Professor, Skifahren, Vergebung
- Stimmung
- Berührend, Traurig
- Mitmachen
- Wie gut passen diese Schlagworte? Stimm ab und hilf uns sie neu zu gewichten!
Drehbuch
Filmdetails An ihrer Seite
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Kritiken (7) — Film: An ihrer Seite
Gnislew: Sneakfilm - Kino mal anders
Kommentar löschen“An ihrer Seite” befasst sich mit einem sensiblen Thema: Alzheimer. Da Sarah Polley ihren Film allerdings sehr gefühlvoll inszeniert und der Film zudem gut besetzt ist, lässt man sich gerne auf den Film ein und spürt hautnah wie schönen und nicht so schönen Momente zwischen dem langjährigen Ehepaar Fiona und Grant.
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fko: filmsprung.ch fko: filmsprung.ch
Kommentar löschenDie ausserordentlich selbstsicher Regie führende Polley und ihr Kameramann Luc Montpellier finden für die aufgewühlten Gefühle des Paares und die schmerzhaften Verlust der Erinnerungen die entsprechenden, zerbrechlichen Bilder und verführen das Publikum mit delikaten Kamerafahrten.
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Jörg von Grass: filminformer.de; stadtmagaz...
Kommentar löschenDer kanadischen Schauspielerin Sarah Polley ("Das süße Jenseits", "Mein Leben ohne mich") ist mit ihrem Regiedebüt „An ihrer Seite“ ein bewegender und warmer Liebesfilm gelungen. Der Film handelt von der Kraft der Liebe, die in der Krankheit bis zur Selbstaufgabe für den geliebten Partner führen kann. Die wunderbare Julie Christie bringt dem Zuschauer auf anrührende wie auch beklemmende Weise die Heimtücke der schrecklichen Alzheimer-Krankheit näher. Mit dieser schauspielerischen Bravour-Leistung ist sie eine ganz heiße Anwärterin für die Golden-Globe-Verleihung und den Oscar! Mit beeindruckender Einfühlsamkeit, leiser Ironie und ohne jedes Pathos zeigt Sarah Polley was in ihr steckt und begeistert mit einem großartigen Einstieg in das Regiefach!...
Kritik im Original 10 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Aennecken: MDR Sputnik, KREUZER Leipzig, Aennecken: MDR Sputnik, KREUZER Leipzig,
Kommentar löschenBewegend, traurig, wunderbar. Eine Geschichte die durchs Mark geht.
Nach über 40 Jahren Ehe bekommt sie Alzheimer und will ins Heim. Das erste Mal sind sie getrennt. Für ihn ist es härter als für sie, findet sie im Heim doch schnell Anschluss...
Julie Christie spielt würdevoll wunderbar.
Taschentücher mitnehmen.
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Peter Zander: Welt, Berliner Morgenpost Peter Zander: Welt, Berliner Morgenpost
Kommentar löschenEin melancholischer, traurig stimmender Film. Und doch ein herzenswarmer, überaus berührender. Die Jungregisseurin verlässt sich ganz auf ihre Darsteller und ihre Geschichte.
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peter-noster: Mostly Movies
Kommentar löschenSarah Polley vermeidet in ihrem Regiedebut viele Stolperfallen, die ein Film über die Alzheimer Krankheit beinhalten kann. Vollig unprätentiös liegt ihr Hauptaugenmerk auf dem Partner der Erkankten, die fantastisch von Julie Christie verkörpert wird. Selten sieht mein solch eine aufopfernden Liebe auf der Leinwand. Unbedingte Empfehlung.
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Chuchaqui: Critic.de
Kommentar löschenRegie-Debut der wunderbaren Sarah Polley, die unter anderem in Isabel Coixets "Mein Leben ohne mich" brilliert hat. Mit Away From Her erzählt sie von einer an Alzheimer erkrankten Frau. Ein Film über ein todtrauriges Thema, der den Zuschauer aber nicht zu sehr runterzieht oder depressiv macht. Absolut großartig in der Hauptrolle: Julie Christie. Ein toller Film und ein vielversprechendes Debüt.
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Kommentare (18) — Film: An ihrer Seite
Kommentar schreibenBrigittes Helm 2012/04/11 01:55:21
Kommentar löschenJulie Christie ist natürlich der Star in diesem Film und der bemerkenswert entspannte Gordon Pinsent ist souverän und klug genug, ihr ganz das Feld zu überlassen. Ohne diese beiden wunderbaren Darsteller allerdings wäre dieses Regie-Debüt den Bach hinunter gegangen. Ich sag jetzt mal ganz frech, mit 28 ist man ganz einfach zu jung und unerfahren, um einen Film mit einer derartigen Thematik zu drehen. Das Drehbuch ist unausgegoren und nervt mit altklugen Sprüchen. Der Plot ist konstruiert und unlogisch, irgendwie wirkt das Ganze eher wie ein bebildertes Theaterstück als wie ein Film. Und mit dem heißen Eisen Alzheimer hat dieses schick abgefilmte Ehedrama wenig bis nichts zu tun. Zum Schluss fragt man sich ratlos, wieso hat er sie eigentlich in diese obskure Herberge gegeben, eigentlich bestand überhaupt kein Grund dazu. Ein gut geschulter Pflegedienst hätte es auch getan, Geld war ja offenbar ausreichend vorhanden. Sozialproblematik auf hohem Niveau also, dazu ein paar stilistische Mätzchen ohne Sinn und Verstand. Spaß gemacht hat es mir, Pinsent und Christie beim Spielen zuzuschauen, emotional berührt hat mich dieser Film nicht.
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Markbln 2012/04/13 10:37:51
Antwort löschenIch glaube nicht "man", sondern Brigittes Helm fragt sich am Schluss ratlos. Denn nicht ER schickt sie in die "obskure Herberge" sondern sie sich selbst.
Brigittes Helm 2012/04/13 20:59:03
Antwort löschenMein lieber Kollege, die Frage hat sich nicht nur Brigittes Helm gestellt, sondern eine Menge anderer Kritiker vor mir auch;-). Zudem war es ursprünglich seine Idee, sie hat es dann aufgegriffen und hielt hartnäckig daran fest, warum die junge Drehbuchautorin und die alte Dichterin, die die Vorlage ersann, es auch immer so wollten. Das Motiv Rache wegen seiner Fremdgeherei als College Prof kam mal ins Spiel, das halte ich aber erst recht für Kokolores.
Markbln 2012/03/30 23:50:39
Kommentar löschenJulie Christie ist einfach umwerfend. Und wem es nicht "realistisch" genug ist, kann ja seinen Hintern auf die Demenzstation bewegen und ne Doku drehen. Das hier ist Kino. Und zwar Großes.
"An ihrer Seite" ist keine Krankheitschronik, Alzheimer ist nur eins der Themen. Der Film ist vielmehr eine sehr klare Beschreibung einer Beziehung, die sich mit Verlust und Vergebung und die Bedeutung der Erinnerung auseinander setzen muss. Das hat Sarah Polley auf sehr unsentimentale Weise geschafft.
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moviee 2012/03/30 17:00:29
Kommentar löschenUngemein rührender und trauriger Film über die Krankheit Alzheimer und die darüber hinaus verursachten Schicksalsschläge. Als das langjährige Ehepaar Fiona und Grant von der Alzheimer- Erkrankung Fionas erfährt, beschließt diese schweren Herzens ins Pflegeheim zu ziehen. Einen Monat später ist sie dort ein ganz anderer Mensch geworden. Nun hat sie Grant vollkommen vergessen und längst eine neue Liebe gefunden.
"An ihrer Seite" ist wahnsinnig schwer in Wort zu fassen. Der Film und die Charaktere wachsen einem schnell ans Herz, die ruhigen Töne und die sanften Bilder lassen den Zuschauer nicht selten in Melancholie verfallen. Einfühlsam, herzerwärmend, aufwühlend und unglaublich wichtig. Ein einzigartiger Film ohne jedes Pathos. Eine wahres Genrejuwel.
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Lieb-haber 2012/03/26 22:01:59
Kommentar löschenDieser Film berührt eher, wenn man erfahren hat, wie es ist, wenn das Leben in Vergessenheit gerät. Wie schwer es ist, Worte und Handeln eines Erkrankten nicht persönlich zu nehmen.
Liebe ist, wenn ich meinem Partner das Beste auf der Welt wünsche. Und wenn mein Ego noch so laut schreit.
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*frenzy_punk<3 2012/02/14 23:37:02
Kommentar löschen"Away From Her", typisches Krankheitsdrama, das gezielt auf die Tränendrüse des Zuschauers drücken will, leider aber nicht sonderlich fruchtet.
Sarah Polley feierte mit "Away From Her" ihr Regiedebüt, doch muss sie am Drehbuchschreiben noch viel arbeiten. Ihr Streifen will gefühlvoll, ehrlich und nahe gehend sein, doch ist er keines davon wirklich. An Tiefe fehlt es hier enorm, außerdem wird hier zu wenig auf das Hauptthema, welches Alzheimer ist, eingegangen.
Andreas Kleinert hatte uns in "Mein Vater" besser vor Augen geführt, welche Ausmaße diese Krankheit mit sich bringt. Polley zeigt das Ganze ziemlich verschönt und harmlos.
Der Focus liegt hier mehr auf dem Ehemann, der nicht los lassen kann, perfekt dargestellt von Gordon Pinsent (The Pillars of the Earth).
"Away From Her" kann sich einfach nicht entscheiden, ich welches Genre er gehören will. Von Romanze bis Drama ist fast alles dabei, Tränen sollen auf jeden Fall fließen. Leider muss man "Away From Her" aber eingestehen, dass die Rechnung einfach nicht aufgeht, dass es nicht funktioniert.
Hinzu kommt das unglaubwürdige Ende, welches dem Thema noch einen Schlag ins Gesicht versetzt.
Weit verfehlt dümpelt der Streifen so dahin, interessiert zum Teil, langweilt aber auch überwiegend. Polleys Werk sticht in keinster Weise heraus. Zudem scheint es, als habe sie sich einfach nicht richtig damit befasst.
"Away From Her", eine glatte Themaverfehlung, die zwar ein wenig nahe geht, aber auch nicht sonderlich beeindruckt.
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Janus Winter 2011/05/01 00:43:56
Kommentar löschenIch muss leider den mehrheitlich positiven Bewertungen widersprechen. Der Film setzt sich nicht ernsthaft mit der Thematik Demenz Morbus Alzheimer auseinander, sondern verstrickt sich in eine unlogische, krude Geschichte. Schöne Bilder und Rührseligkeiten sind wichtiger als die Auseinandersetzung mit der dreckigen Realität. Verständnisvolle Pflegerinnen, ein Heim voller Besucher, lustige Spiele- und Fernsehabende. Und dazu plätschert ein BROKEBACK MOUNTAIN Folk Soundtrack. Wie schnell man sich von Kitsch verblenden lässt! Doch die glücklichste der Heimbewohner war schon immer Koma-Oma.
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spanky 2011/01/12 16:19:29
Kommentar löschenObwohl sie brillant spielt und die von ihr gespielte Krankheit sich nicht direkt auf das Aussehen auswirkt, macht die Tatsache den Film entscheidend unglaubwürdiger, dass Julie Christie auch (oder erst recht) mit 65 einfach blendend und sexy aussieht. Trotzdem ist hier ein berührendes kleines Juwel gelungen, das die Krankheit zwar ernst nimmt, ihr aber trotzdem mit Humor begegnet. So sammeln sich gerne auch mal Tränchen in den Grinsegrübchen...
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stuforcedyou 2010/07/23 11:07:33
Kommentar löschenSensibel und dennoch direkt geht "An ihrer Seite" den Alzheimer Thematik an. Dabei widmet sich der Film größtenteils dem Kampf des Ehemanns, der von Gordon Pinsent in jeder einzelnen Einstellung hervorragend dargestellt wird, sich mit der neue Lebenssituation seiner Frau abzufinden. So ist das Regie-Debüt von Schauspielerin Sarah Polley etwas einseitig, aber nicht minder bewegend und gefühlvoll. Des Weiteren besitzt der Film dazu noch den Mut einen kleinen Funken Humor und etwas Romantik mit in den Film einzugliedern.
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Schlegel 2010/03/25 00:36:29
Kommentar löschenDebütfilm über alte Leute. Ein dröger Zweierdialog reiht sich an den nächsten, immer brav mit Auf- und Abtritt. Die Oscarnominierung fürs Drehbuch hat diese Monotonie wohl ihrem WICHTIGEN Thema zu verdanken.
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empeer 2010/01/09 13:55:35
Kommentar löschenSensibler Film über eine rührende Liebe, der nachdenklich macht: Was wird aus meinen Beziehungen, wenn meine Persönlichkeit durch Krankheit verfällt. Trotzdem war mir der Film zu langsam und etwas monoton.
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Rodon 2010/01/08 21:48:20
Kommentar löschenÜber das Thema Demenz, das man gerne von sich wegschiebt, aber jeden mal treffen könnte. Gut gespielt und man macht sich schon seine Gedanken dabei, wie man selbst damit umgehen würde, wenn einen die langjährige Lebenspartnerin auf einmal nicht mehr erkennt. Einige Handlungen erschienen mir nicht so recht schlüssig.
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8martin 2010/01/04 16:54:59
Kommentar löschenDer deutsche Titel und der des Originals verdeutlichen die ganze Bandbreite der Problematik mit Alzheimerpatienten. Je nach Blickwinkel will man ’an der Seite’ des geliebten Menschen bleiben und ist doch genau genommen ’ewig weit weg von ihm’, weil er gedanklich in einer anderen Welt lebt. Es ist ein beachtenswertes Regiedebüt von Sarah Polley, die wir bis dato nur als tolle Schauspielerin kannten. Sie hat einen sehr emotionalen aber auch informativen leisen Film abgeliefert, der auf äußerst einfühlsame Weise die Situation von beiden Seiten der Betroffenen beleuchtet und darüber hinaus auch noch ein Signal der Hoffnung setzt. Man erlebt die unerwarteten Krankheitsschübe, die Hilflosigkeit der Angehörigen, aber auch deren Unmut, wenn alles etwas zuviel wird. Ein Winterfilm, nicht nur in Bezug auf die Jahreszeit, in der er spielt, sondern er betrifft auch den Winter des Lebens. Julie Christie in einer ihrer beeindruckendsten Altersrollen.
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Sanylein 2009/07/06 20:50:11
Kommentar löschenJa Also der war ganz schön trotzdem würde ich ihn nicht so schnell nochmal angucken .
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JuliusGrimm 2009/05/24 16:43:03
Kommentar löschenEin wahnsinns Film über die Liebe und das Vergessen.
Eine grandiose Besetzung und eine schöne Bildsprache. Nur zu empfehlen, allerdings nicht an Tagen wo man danach noch etwas anderes unternehmen möchte.
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lucie 2008/01/14 19:02:49
Kommentar löschenEinfach unglaublich wie ein Mensch der unter 30 Jahre alt ist einen sooo einfühlsamen Film über alte Menschen und deren Bedürfnisse in eine Form darstellt die einfühlsam, voller Achtung und nie geschmacklos ist. Dieser Film geht zu Herzen und schwingt auch noch nach wenn das Licht wieder an geht.
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keepon 2008/01/04 23:51:37
Kommentar löschenRuhiger, recht einfühlsamer Film - mit einer großartigen und immer noch schönen Julie Christie.
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Geistertexter 2007/12/11 12:41:10
Kommentar löschenEin zarter Film, seinen Figuren sehr nah und darum weder rührselig noch hysterisch. Auch die eine oder andere Brise Humor weht leise durch die fein gestrickte Handlung und verhindert den peinlich gnadenlosen Ausbruch von Selbstmitleid. Die bewußte Harmonie von Farben und Licht erscheint mir ein wenig zu aufdringlich und mitunter sogar eintönig. Der abgründige Schrecken von Verzweiflung und Tod, den diese Krankheit auch mit sich bringt, ist nur in Andeutungen erfahrbar. Trotzdem: ein gelungenes Debüt!
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denise 2007/11/19 20:07:07
Kommentar löschenEin Film über Alzheimer und die Liebe - jenseits von Nicholas Sparks & Co. Sprich: Ohne übertriebenes Dramatisieren und Tränendrüsendrücken. So nähert sich der Film diesem sensiblen Thema auf eine ehrliche und zurückhaltende Art, die sowohl die schauspielerischen Leistungen glänzen lässt, als auch die Thematik umso eindringlicher macht. Umwerfend (schön): Julie Christie als Fiona!
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