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Anna Karenina - Kritik
FR/GB 2012 Laufzeit 130 Minuten, FSK 12, Drama, Kinostart 06.12.2012
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Kritiken (29) — Film: Anna Karenina
ChristiansFoyer: http://christiansfoyer.de/
Kommentar löschen[...]Wrights dritter großer Historienstoff nach „Pride & Prejudice“ und „Atonement“ erfüllt Kostüm- und Ausstattungsfreunden jeden Herzenswunsch, lässt die Figuren aber auch gelegentlich auf einem kargen Bühnenbild ganz mit ihren Emotionen allein. Deren Nachfühlbarkeit beschränkt sich natürlich durch Wrights so künstlerisch wertvollen wie künstlichen Ansatz, „Anna Karenina“ ist eh schon nicht das ewige Plädoyer für die Liebe gegen alle Widerstände, Wright sucht die Distanz zum nahesten aller Gefühle, formuliert die Liebe als Abbildung eines einschränkenden und reglementierenden gesellschaftlichen Habitats – oder eben: als eine Aufführung. Im pompösen Theater der Sinnestäuschung. Formal ist das bisweilen brilliant, in einzelnen Szenen bildgestalterisch erschlagend kreativ und waghalsig oder einfach nur wunderschön, wenn Wright das Theaterkonstukt aufbricht und man sich plötzlich in weiten verschneiten und später sonnenüberfluteten Feldern wiederfindet. Diese dienen der parallelen Liebesgeschichte um den anfangs verschmähten Kostja Ljewin und seiner Angebeten Kitty als ländlich-naturalistisches Gegenstück zur abstrakten und artifiziellen Bühnenkonstruktion des russischen Hochadels und seiner Entlarvung.[...]
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SoulReaver: CinemaForever
Kommentar löschen[...] Der hinderliche Abstand ist der ausschlaggebende Punkt, der den Zuschauer nicht nur zum Beobachter macht, sondern auch zum Forscher. Wir wollen in die reichhaltige Erzählung eintauchen, wollen die Charakter-Tiefe ausloten, die Ambivalenz erfahren, doch wir stoßen nur auf den unsichtbaren Widerstand, der sich auch in Keira Knightleys manierierter Anstrengung reflektiert, die weder Identifikationsfläche bietet noch den Zuschauer um den Finger wickeln kann. Es fehlt ihr schlichtweg an Ausstrahlung, an Leinwandpräsenz und ihre weibisch-aufmüpfige Performance ist entsetzlich kontraproduktiv. Der Abspann rollt, die Gedanken versuchen sich sammeln, doch es gibt letztlich nichts, was nachdenklich stimmen könnte. Äußerlich ansprechend angerichtet, innen maximal lauwarm. [...]
Kritik im Original 12 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 14 Antworten
Punsha Thu, 14 Feb 2013 17:55:00 -0000
Antwort löschenKnightley hat keine Ausstrahlung?!?! Darf ich mal lachen? ;)
SoulReaver Thu, 14 Feb 2013 17:58:26 -0000
Antwort löschenHasse sie.
Punsha Thu, 14 Feb 2013 18:02:26 -0000
Antwort löschenNaja, trotzdem: Wenn man ihr schon keinerlei schauspielerische Qualitäten zuschreiben kann, dann ist aber immer noch alles, was sie hat Ausstrahlung. Die Tatsache, dass du sie hasst, unterstreicht doch immerhin, dass sie eine gewisse Präsenz an den Tag legt, denn farblose Schauspieler wären einem egal.
Oceanic6 Thu, 14 Feb 2013 18:02:41 -0000
Antwort löschenNatürlich großer Quatsch !!
Punsha Thu, 14 Feb 2013 18:03:52 -0000
Antwort löschenNa wie dem auch sei: Schade, dass dir der zweitbeste Film 2012 nicht so richtig gefallen hat. ;)
SoulReaver Thu, 14 Feb 2013 18:05:58 -0000
Antwort löschen@Punsha Nee, sie ist mir nicht egal, aber sie ist für mich weder Leinwandgöttin noch eine Schauspielerin, die Charisma besitzt. Sie ist einfach da, wie ne Katze.
@Oceanic 6 Sam, hast du das Passwort von ihm endlich geknackt?
Punsha Thu, 14 Feb 2013 18:06:38 -0000
Antwort löschenOch, menno. Reden wir doch lieber über Glupschi Cotillard.
Le Samourai Thu, 14 Feb 2013 18:52:44 -0000
Antwort löschenMist, erwischt! :D
@Knightley: Eventuell die schlechteste Schauspielerin aller Zeiten.
Le Samourai Thu, 14 Feb 2013 18:52:59 -0000
Antwort löschen@ Max: :D
DerDude_ Thu, 14 Feb 2013 20:50:26 -0000
Antwort löschenDafür liebe ich dich umso mehr, souli <3
Knightley ist so talentfrei das es weh tut !
SoulReaver Thu, 14 Feb 2013 20:57:05 -0000
Antwort löschen<3
Le Samourai Fri, 15 Feb 2013 14:26:26 -0000
Antwort löschenHervorragend geschrieben. Sehe das alles relativ ähnlich, finde aber 5 Punkte aufgrund der ÜBERRAGENDEN Ausstattung, Kamera, Bühnenbau, Setdesign etwas hart.
Knightley ist gruselig. Mit einer anderen Besetzung wären definitiv 8+ Punkte dringewesen.
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SoulReaver Fri, 15 Feb 2013 14:38:48 -0000
Antwort löschenDanke, Schnucki.
Die 5 Punkte kommen so ziemlich nur wegen diesen ÜBERRAGENDEN Aspekten zusammen und die machen für mich letzten Endes noch keinen guten Film aus. Jude Law war halt auch fantastisch und die informalen Ansätze passen auch. Mehr isses einfach nicht.
Immerhin gab's ein Happy End für uns in Sachen Knightley, wa? :)
Le Samourai Fri, 15 Feb 2013 14:46:26 -0000
Antwort löschenDer Zug der Erlösung.
SchnabelPower: filmosophie.com
Kommentar löschenEs bleibt hier nur noch eine Empfehlung für den Film auszusprechen, auch wenn Fans traditioneller Literaturverfilmungen sich in der theatralischen Welt von Joe Wright vermutlich nicht zu Hause fühlen werden. Joe Wright hat die Regeln des Genres ebenso durchbrochen wie seine Hauptfigur die ihrer Gesellschaft. Das Ergebnis ist dasselbe: Wer offen für Neues ist, wird begeistert sein.
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Melanie Dorda: fluter Melanie Dorda: fluter
Kommentar löschenJoe Wright ist mit seiner Anna Karenina-Verfilmung etwas Besonderes gelungen: Er liefert damit nicht nur eine intelligente Interpretation des Romanepos', sondern auch ein ebenso eigenwilliges wie opulentes Kunstwerk voller Symbole und Anspielungen, das nachwirkt.
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Lars Tuncay: Filmtabs, Intro Lars Tuncay: Filmtabs, Intro
Kommentar löschenine eigenwillige Adaption mit einem großartigen Ensemble, in dem Keira Knightley in der dritten Zusammenarbeit mit Wright zu Höchstleistungen aufläuft.
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Benjamin Schieler: Moviemaze Benjamin Schieler: Moviemaze
Kommentar löschenTrotz aller Tragik, die Tolstois Geschichte innehält, haucht Wright dem Film viel Leben und Humor ein. Ein großer Spaß wird er allein durch die zahlreichen Einfälle und Spielereien in Verbindung mit der Theaterbühne.
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V. Robrahn: Filmszene.de V. Robrahn: Filmszene.de
Kommentar löschen[...] Daher stellt sich dann auch gar nicht ernsthaft die Frage nach der Existenzberechtigung, denn diese neue Anna Karenina ist ein echtes Fest für die Sinne.
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Michael Sennhauser: Sennhausers Filmblog Michael Sennhauser: Sennhausers Filmblog
Kommentar löschenJede Generation kriegt mindestens eine Kino-Karenina. Keira Karenina ist unsere.
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H.-U. Pönack: Deutschlandradio H.-U. Pönack: Deutschlandradio
Kommentar löschenRegisseur Joe Wright verbleibt im atmosphärischen Unterhaltungskino-Rennen.
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Dirk Knipphals: taz Dirk Knipphals: taz
Kommentar löschenIn den Nebenfiguren betont Joe Wright zwar zu sehr die Klischees. [...] Aber dafür gewinnt Anna Karenina unglaublich viel Freiheit und Ausgestaltungsmöglichkeiten für das Liebeswallen im Zentrum der Handlung
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Walli Müller: br-online, NDR Walli Müller: br-online, NDR
Kommentar löschenRegisseur Joe Wright stellt in seiner Version die verschiedenen Auffassungen von Liebe gegenüber und betont die Sogwirkung der verbotenen Leidenschaft. Toll, wenn die Verfilmung eines so bekannten Klassikers noch auf ganzer Linie überrascht!
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José Garcia: Textezumfilm
Kommentar löschenAuffällig an Joe Whrigts Verfilmung ist der Verfremdungseffekt, den der Regisseur anwendet: Sein Film beginnt als Theateraufführung, die in einen Film übergeht. Dennoch kehrt die Bühne immer wieder zurück, Kulissen werden hin- und hergeschoben. Andererseits ist Joe Wrights „Anna Karenina“ kein gefilmtes Theater. Trotz des meisterhaften Schnitts von Melanie Ann Oliver, der fließende Übergänge schafft, trotz einer hervorragenden Kameraführung (Seamus McGarvey), die das Tableauhafte mit einer dynamischen Kamera etwa bei der Ballszene kombiniert, schafft die Vermischung der beiden Kunstformen für den Zuschauer eine gewisse Irritation. So etwa, wenn auf einer Bühne eine ganze Pferderennbahn Platz findet oder sich auf dem Dachboden des Theaters eine Schiffsszene abspielt, oder auch wenn sich eine Tür beziehungsweise ein Vorhang öffnet und hinter dem Theaterraum eine weite verschneite Landschaft oder eine Blumenwiese erscheint. Über die opulenten Kostüme und die großzügige Ausstattung hinaus…
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Filmering: Filmering.at
Kommentar löschenAnna Karenina ist ein eiskaltes, formal gewagtes Experiment, bei dem man den Eindruck hat, dass es Joe Wright vor allem darum ging sich selbst zu profilieren. Durch die Entscheidung wesentliche Teile des Films als Theaterstück zu zeigen, und dabei die Künstlichkeit ins Schaufenster zu stellen, erzeugt der Film einen ganz eigenen Stil, der aber leider nicht wirklich funktioniert. Anna Karenina ist ein unterkühltes, selbstverliebtes und berechnenedes Werk, dass die eigenen formalen Spielereien weit über die Geschichte und die Figuren stellt und dabei noch nicht einmal konsistent vorgeht. Für den Zuseher ist dies anstrengend und verwirrend, vielleicht sogar ärgerlich, vor allem da die Intention von Joe Wright nie so ganz klar wird.
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Oceanic6: CinemaForever
Kommentar löschen[...] Seine Vision von „Anna Karenina“ ist eine gleichsam verspielte wie emotionslose Abrechnung mit der Liebe und anderen sozialen Beziehungen. Gekonnt zieht Wright dabei die Fäden zwischen Theater, Kino und Wirklichkeit, zwischen Tradition und Moderne, zwischen gesellschaftlichem Zwang und freiem Entscheidungswillen. [...]
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Joeyjoejoe17 Sat, 08 Dec 2012 10:10:32 -0000
Antwort löschenWahnsinnig toller Film :)
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Oceanic6 Sat, 08 Dec 2012 13:09:01 -0000
Antwort löschenJa. :) Schön, dass er dir auch so gut gefallen hat!
gibtsnet Mon, 31 Dec 2012 14:43:23 -0000
Antwort löschenSeh es leider nicht so wie du. Was Wright zeigen wollte ist mir klar, nur kam es emotional nicht bei mir an. Wie gesagt, schade!
Luitgard Koch: programmkino.de Luitgard Koch: programmkino.de
Kommentar löschenEs ist nicht zuletzt die intensive Präsenz und Brillanz der hochkarätigen Hauptdarsteller, die diese kühne Adaption zu einer wahrhaft gelungenen Variante des Stoffes werden lässt und einen spannungsgeladenen Sog erzeugt.
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Mr Vincent Vega: Die 5 Filmfreunde, gamona, ...
Kommentar löschen[...] Formal herausragende Tolstoi-Adaption, die eine strenge Stilisierung echten Gefühlen vorzieht. Ein Film, irgendwo zwischen großartig und verdammt schwierig. [...]
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Le Samourai Mon, 19 Nov 2012 11:20:16 -0000
Antwort löschenPunkte?
Geht die Knightley denn halbwegs klar? Schwer vorstellbar...
Mr Vincent Vega Mon, 19 Nov 2012 11:20:58 -0000
Antwort löschenVorerst keine Bewertung. Ansonsten: Einfach mal den verlinkten Text lesen. :-)
Le Samourai Mon, 19 Nov 2012 11:26:32 -0000
Antwort löschen"Durchweg überzeugend". Na ich bin mal gespannt. :)
Le Samourai Mon, 19 Nov 2012 21:58:38 -0000
Antwort löschenGenau, vor allem im Cronenberg spielt sie absolut fantastisch... ... !
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der cineast Thu, 29 Nov 2012 10:23:23 -0000
Antwort löschenIst verdammt schwierig, im Sinne von *regt zur interessanten Auseinandersetzung an* nicht großartig?
Le Samourai Fri, 15 Feb 2013 14:31:34 -0000
Antwort löschenFormal herausragend auf alle Fälle, echte Gefühle nicht vorhanden, Knightley wie erwartet hoffnungslos verloren und fehlbesetzt.
Lisa Schwarzbaum: Entertainment Weekly Lisa Schwarzbaum: Entertainment Weekly
Kommentar löschenAnna Karenina ist symbolisch inszeniert und sehr kraftvoll, trotzdem kein atemberaubender Tolstoi.
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Peter Travers: Rolling Stone Peter Travers: Rolling Stone
Kommentar löschenDas hätte auch schwere Kost werden können. Aber dank Joe Wright hebt Anna Karenina ab und entführt uns in die wilde Welt der Imagination. Der Stoff wurde schon oft verfilmt, aber niemals auf so erotisch aufgeladene Weise.
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A.O. Scott: New York Times A.O. Scott: New York Times
Kommentar löschenDer Film, so stürmisch und emotional er auch sein mag, geht nicht wirklich in die Tiefe. Am Ende ist man aufgefühlt aber man fühlt sich auch, als wäre man von einem Zug überrollt worden.
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Betsy Sharkey: Los Angeles Times Betsy Sharkey: Los Angeles Times
Kommentar löschenLetztendlich enttäuscht 'Anna Karenina' - visuell umwerfend, emotional überlastet, wunderbar geschauspielert aber trotzdem nicht ganz das Wahre.
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M. Phillips: Chicago Tribune M. Phillips: Chicago Tribune
Kommentar löschenHin und wieder verwebt Wright seine zwei Realitäten durch einnehmende visuelle Momente nahtlos zusammen und der Film wird mehr als ein Konzept.
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Keith Phipps: The Onion (A.V. Club) Keith Phipps: The Onion (A.V. Club)
Kommentar löschenObwohl man dachte, ein weiteres Stolz & Voruteil ist das Letzte, was die Menschheit braucht, hat Joe Wright eine cinematisch anspruchsvolle und bewegende Interpretation des Buches vorgelegt.
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Claudia Puig: USA Today Claudia Puig: USA Today
Kommentar löschenDie herrlich komplexe Präsentation und Hektik lenken leider zu sehr von den emotionalen Elementen und den sozialen Zwängen ab, die der Originalgeschichte innewohnen.
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Nick Pinkerton: The Village Voice Nick Pinkerton: The Village Voice
Kommentar löschenDie schauspielerischen Leistungen retten den Film und geben uns zwar keinen Tolstoi der Jahrhunderte, dafür aber mindestens für einen Abend.
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J. Berardinelli: ReelViews J. Berardinelli: ReelViews
Kommentar löschenAnna Karenina fühlt sich nicht gehetzt an, er nimmt sich sogar Zeit für die Nebenhandlungen. Dennoch ist es eher eine schöne Kuriosität, als eine Neuinterpretation.
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Roger Ebert: Chicago Sun Times Roger Ebert: Chicago Sun Times
Kommentar löschenAnna Karenina ist ein opulenter Film - extravagant inszeniert und gefilmt, aber vielleicht wurde etwas übertrieben. Manchmal ist es nicht ganz klar, ob wir einen Charakter in einer Geschichte sehen oder einen Schauspieler auf einer Bühne.
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Mick Lasalle: San Francisco Chronicle Mick Lasalle: San Francisco Chronicle
Kommentar löschenJoe Wrights Arbeit ist kühn und manchmal sogar beeindruckend, aber letztlich blutleer. Wenn du es nicht schaffst, dass das Publikum mit der Figur Anna Karenina mitfühlt, in einem Film, der den Titel Anna Karenina trägt, hast du irgendetwas falsch gemacht.
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Ian Freer: Empire Magazine Ian Freer: Empire Magazine
Kommentar löschenAuch wenn der Film einen auf emotionaler Ebene nicht so übermäßig mitnimmt, wie das der Fall sein könnte, so ist Anna Karenina ein mitreißendes zeitgenössisches Drama voller Spannung und Modernität. Faszinierend.
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Todd McCarthy: Hollywood Reporter Todd McCarthy: Hollywood Reporter
Kommentar löschenAnna Karenina ist ein brillant ausgestalteter Film, doch die Umsetzung der Romanhandlung bleibt oberflächlich. Die wichtigsten Stationen werden zwar angerissen, aber es fehlt an emotionaler Tiefe und moralischer Einordnung. Zudem ist die männliche Hauptrolle eine Fehlbesetzung in diesem intelligenten Kostümdrama.
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Kommentare (57) — Film: Anna Karenina
elmnope Sun, 12 May 2013 22:41:48 -0000
Kommentar löschenKeine Frage, die komplette Ausstattung des Films ist pompös, beeindruckend- optisch schlichtweg eine Wucht. Untermalt wird das alles zudem mit einem wunderbaren Score (die tolle Musik findet man ebenfalls in Wrights Stolz und Vorurteil, wie Abbitte).
Die Idee mit der Theaterinszenierung erweist sich als genau richtig, steht sie doch nicht nur sinnbildlich für das gesellschaftliche Treiben, das ein einziges großes (und falsches) Schauspiel ist, sondern bringt auch frischen Wind in die Inszenierung und Dynamik in die einzelnen Szenen. So wirkt Anna Karenina immer auch ein wenig wie ein Musical, das keines ist.
Besonders schön ist hierbei der Kontrast zwischen gewollt Bühnenhaftem und den wenigen Aufnahmen in freier Natur- Wright spielt mit den Bildern, mit der Atmosphäre der einzelnen Szenerien, welche die Gefühle und Situationen der Figuren widerspiegeln und weiß allein hierdurch einen guten Teil seiner Geschichte zu erzählen.
Hierbei geraten die beeindruckenden Bilder aber auch ein wenig zum Stolperstein; der Zuschauer wird davon so vereinnahmt (und scheinbar wurde dies auch der Regisseur selbst), dass die Handlung nie die Kraft entfalten kann, die man oftmals erahnt.
Keira Knightley passt auch in dieser Zusammenarbeit mit Joe Wright gut in ihre Rolle, Aaron Johnson dagegen war eine kleine Enttäuschung.
Das wahre Highlight war für mich aber sowieso Jude Law, den ich eigentlich gar nicht so gerne mag, den ich in seiner Rolle als betrogener Ehemann abseits des Klischees aber mehr als überzeugend fand.
Anna Karenina ist ein Fest für die Sinne, ein kleiner Fall von Style over Substance, aber dennoch insgesamt eine tolle Verfilmung eines Literaturklassikers.
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Elyra Sat, 20 Apr 2013 19:44:09 -0000
Kommentar löschenIch war sprachlos.
Ich habe ja schon viele (Kostüm-)Filme mit Keira Knightley gesehen, allen voraus "Stolz und Vorurteil", "Abbitte", "Die Herzogin", etc. aber der hat mich echt umgehauen.
Aber fangen wir mal von vorne an: Ich gehe ahnungslos durch die Stadt und sehe plötzlich beim Karstadt "Anna Karenina"; ich bin reingestürmt und innerhalb von zwei Minuten war es meine DVD ;) Als ich sie dann am gleichen Abend angesehen hab war ich erst ein bisschen skeptisch. Der Einstieg ist dann doch etwas verwirrend gewesen vor allem mit den Theaterszenen. Aber nach längerem Schauen hab ich mich dran gewöhnt und nach längerem Nachdenken ist die Idee Moskau als Theater darzustellen und die Moskauer Gesellschaft als kritisierendes Publikum einfach ein Geniestreich!! Nach der ersten halben Stunde konnte ich nicht mehr genug von diesem Film kriegen.
Anna , die zwischen der Liebe zu Graf Vronskij und ihrem Sohn hin und hergerissen ist, von der Moskauer und St. Petersburger Gesellschaft für den Seitensprung geächtet wird (Männern wird sowas ja immer leichter verziehen als Frauen) und nichts hat "außer der Liebe zu Graf Vronskij", und natürlich - ACHTUNG SPOILER - ihr Selbstmord am Schluss.
Die Kostüme waren grandios und echt. Die Wahl der Schauspieler einfach top. Kulisse und Kameraführung clever eingesetzt.
Meiner Meinung nach ist der Film einer DER Filme 2012.
simply epic!
P.S.: Für alle, die den Soundtrack vom Trailer suchen (den ich auch so lange gesucht habe): "Two steps from hell - Nero"
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Kamell Thu, 18 Apr 2013 23:37:29 -0000
Kommentar löschen"Das Erstaunlichste an der Leidenschaft der Liebe ist der erste Schritt, ist die Extravaganz des Umschwunges, der sich im Kopf eines Menschen vollzieht. Die vornehme Gesellschaft mit ihren glänzenden Festen dient der Liebe, indem sie diesen ersten Schritt begünstigt." (Stendhal, 'Über die Liebe', 13. Kapitel)
Und in einer höfischen Welt, die jedes Gefühl dem Reglement der Gesellschaft unterjocht, führt die Liebe aus Leidenschaft unzweifelhaft zu einem Desaster für diejenige, für die deren moralisch verbrämten Regeln auf Leben und Tod gelten - die Frau. Der soziale Tod auf der Bühne des Gesellschaft bedeutet für die Dame von Welt den realen Tod - die Marionette tanzt im Takt oder ihre Fäden werden gekappt. Das ist tragisch, gerade wenn die ungelenkten Kräfte der romantischen Liebe die einzig mögliche Form der Auflehnung eines Individuums gegen die Konventionen ausmachen.
In einem unfassbar schönen symbolischen Rahmen, schön im ästhetischen und im kühl-logischen Sinn, der die formalen Voraussetzungen der Liebesgeschichte im 19. Jahrhundert gerade am Anfang mühelos in tänzerische und maschinelle Formationen übersetzt, zeigt sich die zerstörerische "Extravaganz" entfesselter Leidenschaft. Mir ist schleierhaft, wie man sich dem Zauber der in Anna Karenina vorgeführten Liebesdramen entziehen kann. Sowohl die tragische als auch die glückliche Liebesgeschichte, die kontrapunktisch gegeneinander gesetzt sind, sind außerordentlich überzeugend entwickelt, sorgfältig inszeniert, atemberaubend gespielt, fotografiert und symbolisch untermauert. Und das, obwohl es so viel schwieriger ist, eine positive Entwicklung fesselnd zu erzählen als den Niedergang einer großen Leidenschaft (ich denke da etwa an "Wer hat Angst vor Virginia Woolf", der mir tatsächlich als negatives Äquivalent in der Konsequenz und Intensität in den Sinn kam).
Vielleicht bin ich befangen durch gelungene Projektionen, weil ich ins Kino (OmU und dann auch noch ein 400 Jahre alter Saal mit Holzdecke und bequemen Sesseln) gehen konnte im Gefühl der Leidenschaft und jede Szene zwischen der glühenden Keira Knightley und dem beständig an Format gewinnenden Aaron Taylor-Johnson getragen wurde von eigenem Empfinden.
Ich weiß es nicht, ich werde den Film erneut ansehen, bevor ich überlege, einen Lieblingsfilm daraus zu machen. Aber wer einmal romantische Leidenschaft durchleiden und erleben durfte, ohne die Freuden und Qualen zu verdrängen, sollte Joe Wrights Interpretation dieses russischen Meisterwerkes vielleicht nicht genießen, aber mit angehaltenem Atem bewundern können.
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moviereporter Thu, 11 Apr 2013 20:20:11 -0000
Kommentar löschenWas habe ich mich auf diesen Film gefreut. Doch was wurde ich herbe enttäuscht. Der Ansatz im Theater, die Kulissen, die Schauspieler - alles hätte Potenzial für ein Meisterwerk gehabt.
Leider übertreibt es Joe Wright (besonders am Anfang) mit seiner Überspitzung des Schauspiels der Akteure. Dieses herumgetänzel wirkt unfreiwillig komisch und findet seinen lächerlichen Höhepunkt in der wirklich albern gemachten Ballszene - wer auch immer sich diesen grotesken Tanz ausgedacht hat gehört erdolcht!
Zudem ist das Drehbuch bzw. dessen Umsetzung gegenüber dem Roman eine einzige Katastrophe. Am Anfang von völlig wirrer Erzählstruktur, mit fortlaufender Spielzeit werden dann stakatohaft die wichtigsten Passagen des Buches abgespult, ein wenig Ruhe oder Stimmung stellt sich nur selten ein (und wenn nur in der Geschichte um Lewin). Gleichzeitig schafft es Herr Wright nicht einen ordentlichen Spannungsbogen zu erzeugen. Er hält sich teilweise zu sehr an unwesentlichem auf (den subpolt um Nikolai Lewin hätte man getrost streichen können, da er nicht richtig erläutert wird, somit im unklaren verebbt und damit nur aufhält). Gegen Ende hin wird Annas ‚Wahnsinn’ regelrecht runtergerasselt und es bleibt für den Zuschauer unklar, warum sie sich nun aufs Gleis wirft.
Der Stimmungskiller schlechthin ist aber die (oscarnominierte!) Musik Marianellis. Sein ‚humtata’ Walzer kommt in jeder denkbaren und undenkbaren Situation zum Einsatz. Dazu gesellt sich ein hoffnungslos langweiliges und unmelodisches Hauptthema. Sehr schade.
Die Optik ist zweifelsohne überwältigend und die Schauspieler (insbesondere Keira Knightly - aber auch Aaron Johnson ) machen Ihre Sache wirklich sehr gut. Der Rest des Films hat mir ganz und gar nicht gefallen.
Fazit: Ein Satz mit X..... Einer der enttäuschendsten Filme der letzten Zeit, welcher doch eigentlich soviel Potential gehabt hätte. Mit ein wenig ausgeglichener Regie, einem übersichtlicherem Drehbuch und schönem Soundtrack wäre ‚Anna Karenina’ durchaus was geworden.....
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*frenzy_punk<3 Thu, 11 Apr 2013 22:35:26 -0000
Antwort löschenGenau so ging es mir auch. Wobei mich der Anfang ziemlich genervt hat. Fand die Idee mit der Bühne auch erst sehr originell, aber das hektische Getue dazu strapazierte meine Nerven. Schade, denn auch ich hatte mich sehr über diesen Film gefreut und dann wurde ich mit so etwas plattem und Höhepunktlosen gestraft :(
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moviereporter Fri, 12 Apr 2013 14:55:06 -0000
Antwort löschenBin ich froh das ich da nicht der einzige bin.... ich dachte schon ich leide an Geschmacksverwirrung, bei solch einem hochgelobten Film ;)
*frenzy_punk<3 Sat, 11 May 2013 22:05:14 -0000
Antwort löschenNein. Und weist du was das Beste daran ist?
Wir beide haben uns wie blöd auf diesen Film gefreut -.-
http://media.animexx.onlinewelten.com/himitsu/mitglieder/bilder/3/0/7179903.jpg?st=dp09w6DXL_NKlJ36qann8w&e=1368313200
Das ist doch nicht fair :P
movie.max Tue, 09 Apr 2013 18:57:30 -0000
Kommentar löschenMit jedem Film verliebe ich mich mehr in Joe Wright.
Filme, wie seine Vision von 'Anna Karenina' wird es wenn überhaupt nur selten wieder geben. Eine visuell opulente und großartige Umsetzung mit zahlreichen Ideen und abermals komplexen Plansequenzen. Eine Inszenierung, bei der Raum und Zeit fließen. Übergänge und Sprünge in der Inszenierung bestimmen den Erzählstil. Natürlich ordnet Wright dabei die Geschichte seinem Stil unter. Damit wird aus 'Anna Karenina' zwar etwas ganz besonderes herausgeholt, die Handlung interessiert mich jedoch dementsprechend weniger.
Bei all der Schönheit bin ich schließlich kein Vertreter des 'Style over Substance'-Prinzips. Und wenn ich bei einem Drama wie diesem emotional nicht mitgerissen werde, gibt es nun einmal Abzüge zu machen.
Zur theatralen Inszenierung passt auch das theatrale Schauspiel, welches man nicht voreilig als mieses Overacting abtun sollte. Nichts desto trotz ist so ziemlich jede vordergründigere Rolle fehlbesetzt. Knightley gibt nicht die starke Frau, die sie sein sollte und Aaron Taylor Johnson mit Schnurrbart geht überhaupt nicht.
Was jedoch feststeht ist eine tolle Vision eines tollen Regisseurs und ein Plan, der voll aufgeht. Die Figuren konnten mich nicht interessieren und der Mittelteil war viel zu träge, aber insgesamt kann ich behaupten, dass jeder diesen Film gesehen haben muss. Punkt.
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pischti Wed, 10 Apr 2013 08:10:53 -0000
Antwort löschenMacht Knightley wieder ihre typische Fratzenschneiderei? Dann passt sie ja bei der theatralen Darbietung ganz gut rein :)
movie.max Wed, 10 Apr 2013 14:14:57 -0000
Antwort löschenNaja ich bin kein Hater oder so, aber hier passt sie nun wirklich nicht rein!
Laserdance Sun, 07 Apr 2013 23:39:45 -0000
Kommentar löschenDie Darstellung als Theather Stück sagte mir gar nicht zu.
Ich emfpand den Film als sehr Emotionslos. Ja schlicht langweilig. Ein Film besteht ja nicht nur aus Optik. Und wenn die dann auch nicht zusagt und sonst nix ist, dann bleibt eben nix.
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Oskar86 Thu, 04 Apr 2013 07:11:38 -0000
Kommentar löschenDomhnall Gleeson spielte hier imo alle an die Wand.
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movie.max Tue, 09 Apr 2013 18:48:01 -0000
Antwort löschen..., was auch nicht so schwierig sein sollte.
Nachtblume80 Sun, 24 Mar 2013 19:19:49 -0000
Kommentar löschenAbsolut nicht mein Fall dieses theatralische Getue...die Story und die Buchvorlage mögen ja gut sein,aber die Art und Weise der Umsetzung finde ich einfach zuviel des Guten...man hätte es durchaus mal modern verfilmen können.
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Tachitalili Sat, 23 Mar 2013 09:16:08 -0000
Kommentar löschenEin wunderbarer Film, aller Kritik hier zum Trotz.
Ich kannte das Buch sehr vage, hatte auch keine besonderen Erwartungen.
Der Film hatte es geschafft, dass ich mir danach alle früheren Verfilmungen angesehen habe und mir das Buch beschafft habe.
Diese Verfilmung gefällt mir jedoch am allerbesten. Was sie schafft, ist Emotionen auszulösen, den Zuschauer fühlen zu lassen, was die Figuren des Romans fühlen mussten. Besonders der Tanz ist faszienierend, ein Beispiel wie man mit optischen Besonderheiten eine Stimmung darstellen kann.
Fazit: sehenswert.
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AgentGuhl86 Thu, 21 Mar 2013 21:13:40 -0000
Kommentar löschenJoe Wright und Keira Knightley. Die beiden können mittlerweile nicht mehr ohneeinander, aber irgendwie passt Mrs. Knightley auch immer in die Rollen ganz gut rein. Auch als "Anna Karenina" macht sie eine großartige Figur und bringt die im späteren Verlauf etwas seelisch angeschlagene Liebende gut zur Geltung.
Wie immer beeindruckend ist Wright's Auge für die schönen Szenenbilder, die hier dynamisch in Form von wechselnden Bühnenbildern an uns vorbeirauschen und den Film im wahrsten Sinne des Wortes immer in Bewegung halten.
Leider hatte ich über den gesamten Verlauf des Films nie wirklich das Gefühl, dass es ein gutes Erzähltempo gab. Ich kann es nicht beschreiben, aber die neue Version hat das nicht geschafft, was der russischen 67er Version sehr wohl gelungen ist.
Zu guter Letzt ein mehr als positives Wörtchen über die Besetzung von Jude Law. Er füllt diese Rolle wunderbar aus und obwohl man den Leuten ja oft ihre Nationalität ansieht, geht er als Russe meiner Meinung nach voll durch.
In Summe gibt es dafür erstmal 7 Punkte - erstmal unter Vorbehalt, bis ich ihn mir nochmal angeschaut habe.
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StefanSangrero Sat, 16 Mar 2013 22:11:36 -0000
Kommentar löschenLiteraturverfilmer Wright macht sich mal wieder an seinen Lieblingsstoff: Das Spannungsfeld zwischen Ehre und sozialem Code auf der einen Seite und freiem Wille und wahrer Liebe auf der anderen. Die russische Gesellschaft, die in Tolstois berühmtesten Buch geschildert wird, ließ letztere nicht zu. Mit verspielten, metaphorischen und metafiktionalen Bildern und Szenen demonstriert Wright auf atemberaubende Weise, wie wichtig Ansehen und öffentliche Meinung in der High Society waren, und erzählt dabei die typische Geschichte Anna Kareninas, einer verheirateten Frau, die eine Affäre mit einem Liebhaber eingeht. Die schauspielerischen Leistungen sind durchweg gut. Dem Thema der Emanzipation wider die gesellschaftlichen Regeln konnte jedoch nicht viel Neues abgewonnen werden. Auch weil es zu wenig kritisch und viel zu "schön" umgesetzt wird.
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graveyardstory Tue, 05 Mar 2013 10:15:38 -0000
Kommentar löschenDie Besetzung hält was sie verspricht und Inszenierung und besonders Kostüme können sich durchaus sehen lassen. Für mich persönlich ist der ganze Film mit 2h Dauer dann aber doch etwas zu sehr in die Länge gezogen, was leider bisweilen für Langeweile sorgte. Ansonsten aber sehr ansprechend.
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Denizx29 Sat, 02 Mar 2013 22:51:15 -0000
Kommentar löschenEinfach nur grausam. was da herausgekommen ist. Hier hatte man den Eindruck, als hätte der Regisseur auf Teufel komm raus was originelles Produzieren wollen. Für den Stil bietet sich die Story einfach nicht an.
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gertgebert Fri, 22 Feb 2013 19:37:47 -0000
Kommentar löschenOptisch sehr ergiebig in der Ausstattung.... ein grossartiger Roman dazu verwendet um einen "Kunstfilm" zu versuchen der für nicht kunstverständiges Publikum mundgerecht aufbereitet werden sollte... wäre es ein weniger berühmter Roman, man hätte nicht so das Missbrauchsgefühl......
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*frenzy_punk<3 Wed, 20 Feb 2013 12:32:00 -0000
Kommentar löschen„Anna Karenina“, ermüdendes Bühnenstück, das so emotional wirkt wie ein toter Baumstumpf.
„Anna Karenina“ aus dem Jahre 2012 ist nun schon ungefähr die 13te Verfilmung des gleichnamigen Romanklassikers von Lew Tolstoi. Das Buch beschreibt das Eheleben und die Moral in der adligen, russischen Gesellschaft des 19ten Jahrhunderts.
Wieder einmal schafft es Joe Wright nicht, mich für seine Arbeit zu begeistern. Nach „Pride and Prejudice“ und „Atonement“ nimmt er sich nun Tolstois Meisterwerk „Anna Karenina“ an und ist auch diesmal wieder ganz groß darin, sein Publikum zu überanstrengen.
Zu Beginn befindet sich der Zuschauer quasi in einer Art Theateraufführung, das Bühnenbild wechselt häufig, die Darsteller hetzen aufgeweckt hin und her. Zum Teil wird dieser Stil beibehalten, verliert sich aber, vor allem in der Mitte oft oder verschwindet ganz.
Was gut aussehen wollte strengte auf Dauer zu sehr an. Die Idee, den Film wie ein Bühnenstück zu gestalten schien originell, geht aber nach den ersten 15 Minuten schon auf die Nerven.
Leider verhindert dieser Stil auch, dass sich die Handlung nicht voll und ganz entfalten kann und so treten die Darsteller oft auf der Stelle, scheinen fast selbst beim Spiel einzuschlafen. Vor allem Aaron Taylor-Johnson („Nowhere Boy“) wirkt deplatziert, sieht er neben Keira Knightley („Pirates of the Carribean“) doch mehr wie ein unreifer Bubi aus, selbst wenn er sich dem gleichen Alter bemächtigte. Keira selbst bringt auch wieder nicht die Leistung, die man einmal von ihr sehen will und so starrt sie sich durch 130 Minuten Laufzeit und scheint auf ein Wunder zu hoffen.
Einzig und allein Jude Law („The Talented Mr. Ripley“) konnte beinahe brillieren, doch ließ ihm Wright einfach keine Freiheiten. Starr und steif mogelt sich der Cast durch „Anna Karenina“. Erst zum Ende hin ist es ihnen erlaubt, sich emotional etwas zu entfalten und selbst dann, kommt kein Funken beim Zuschauer an.
Die Musik scheint genauso trostlos wie die ganze Aufmachung. Die Kostüme können da nicht alles retten, dennoch aber begeistern.
„Anna Karenina“ schafft nicht viel, vor allem aber dem Zuschauer das Gefühl zu geben, den Saal verlassen zu müssen, schnellstmöglich nach einem Notausgang zu suchen.
„Anna Karenina“, anstrengend, ermüdend, emotionslos.
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Trimalchio Sun, 24 Feb 2013 11:41:46 -0000
Antwort löschen"Zum Teil wird dieser Stil beibehalten, verliert sich aber, vor allem in der Mitte oft oder verschwindet ganz." Das ist schlicht falsch, Wright hat seinen Stil konsequent realisiert, die Auflösung der Theaterstrukturen zeichnet sich von Anfang bis Ende durch den Film.
"Die Musik scheint genauso trostlos wie die ganze Aufmachung."
Was? Als kleine Beispiele: http://youtu.be/cAucNhKizfQ ---http://youtu.be/hgIc3fj9iuU --- http://youtu.be/SNHuymk4EKQ --- http://youtu.be/SNHuymk4EKQ
Das ist ganz große Komponistenkunst, Marianelli ist einer der wenigen, die es verstehen, eine gewisse Epoche musikalisch zu beleben.
Cocozzippel Tue, 19 Feb 2013 15:21:59 -0000
Kommentar löschenDer Film hat auf jeden Fall eine nette Optik und man kann den sicherlich auch ganz toll analysieren, aber er war nicht so ganz mein Fall...
WIeso Anna diesen Wronsky so toll findet und plötzlich nur noch von Liebe redet, entzieht sich meinem Verständnis, der Kerl war irgendwie fehlbesetzt, finde ich...
Gerell waren sie und ihr Graf mir ziemlich egal, ihr Mann tat mir viel mehr leid und auch die Nebenhandlung mit dem Kerl, der in diese Kitty ( Wieso heißt eine russische Adelige eigentlich Kitty?) verliebt ist, war irgendwie glaubhafter, wenn sie auch etwas überflüssig erschien, als die supergroße Liebe zwischen den Hauptcharakteren. Vielleicht zu künstlerisch umgesetzt, so dass die Charaktere dann zu kurz kamen...
Trotzdem sind die Kostüme wie auch die Szenerie klasse und die Musik ebenfalls, zumindest für letztere wär der Oscar schon verdient, Kostüme und Szenenbild können dann "Lincoln", "Les Misérables" und "Anna Karenina" unter sich ausmachen :D
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homosapiokokke Tue, 19 Feb 2013 15:14:46 -0000
Kommentar löschenIch finde der Film ist wundervoll, aber etwas weit weg von dem eigentlichen Roman.
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marlene.utz Fri, 15 Feb 2013 11:14:50 -0000
Kommentar löschendie story kommt , meiner meinung nach, in dieser verfilmung nicht so zur geltung....aber dafür ist der film umso besser gemacht.....eine sehr kreative umsetztung , welche mich sehr anspricht :-)
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Tuvok Fri, 15 Feb 2013 00:01:20 -0000
Kommentar löschenFalls wer die Originalgeschichte nicht kennt, möchte ich sie zu Beginn etwas erläutern:
Von den 13 Verfilmungen wo meiner Meinung nach die Beste 1935 gedreht wurde mit Greta Garbo möchte ich nicht erzählen sondern von der Story. Also der Roman von Leo Tolstoi, einem russischen Dichter, der 1873 – 1878 diese Story geschrieben hat, ist meiner Meinung nach einer der berühmtesten der Welt. Auch wenn ich ihn nie geschafft habe ganz zu lesen wie die 1.000 Seiten Krieg und Frieden. Warum? Nun die ersten 500 Seiten, da geht es um die Witches und die Itsches, die Blonskys und die Schmonskys, die Batskis und die Schmattskis, da wird die Familie von dem und dem erklärt was eigentlich niemand interessiert, und falls sich wer auf Seite 500 schon verirrt hat, kann er gleich bis 99 % des Buches auslassen. Ich finde, es reicht den Einband zu lesen die Überschrift, das Ende und fertig. Naja egal, Meinungssache.
Also, die Story handelt von Ehe und Moral im Russland so um 1874, ja so wie es im Film halt ist, obwohl genau ich das Jahr auch nicht weiß. Es geht eigentlich um eine Fürstin, DOLLY OBLONSKAJA, die wird im Film von Kelly MacDonald gespielt, und die lässt sich von Ehemann STEPAN scheiden der sie betrog. Oder sie will, ja genau, und sie hat eine Schwägerin, ANNA KARENINA, und die ratet Ihr, he DOLLY, eigentlich genau gesagt ist dass, DARJA ALEXANDROWNA, „DOLLY“, und die ist die Frau von STEPAN, und wie gesagt, ANNA sagt, he DOLLY probiere doch noch mal mit ihm auszukommen.
ANNA hat eine Freundin, die Schwester von DOLLY, KITTY heißt die Süße, im Film von Alicia Vikander gespielt, und die liebt Graf ALEXEY WRONSKIJ, im Film spielt die Rolle Aaron Taylor-Johnson. KITTY was ja eigentlich nur 'ne Abkürzung ist für das viel liebevollere, JEKATERINA ALEXANDROWNA SCHTSCHERBATSKI liebt den Grafen, will aber nicht dass KOSTJA LJEWIN sie heiratet, im Film ist das Domhall Gleeson der eigentlich KONSTANTIN DMITRIJEWITSCH LEWIN heißt.
Also noch mal, KITTY liebt Graf ALEXEY WRONSKIJ. Der heißt eigentlich im Film ALEXEI KIRILLOWITSCH WRONSKI, und für den lässt sie eben KOSTA sausen. KOSTA liebt aber KITTY und dreht fast dauernd durch, jedenfalls was man durchdrehen in dem prüden Russland des 19. Jahrhunderts nennen kann.
Eigentlich hätte ja ALEXEY einen Heiratsantrag machen sollen aber das hat er nicht, KITTY weint sich nach ihm die Augen aus und nichts geht weiter. ANNA und ALEXEY treffen sich eines Tages. Beim Zug, da fährt der Österreichische Thronfolger gerade nach Moskau oder so. ALEXEY der eigentlich nur Junggeselle bleiben möchte was ich bei den herrlichen russischen Frauen verstehen, die im Film etwas unterernährt wirken, will niemanden heiraten das sollte ich noch erwähnen, der ist wie gesagt in ANNA verknallt.
KITTY fällt inzwischen in Depressionen oder Burn Out, was weiß ich, die denkt sich, ALEXEY mag sie nicht, Frechheit, und dann kommt noch dazu, das sie eigentlich KOSTA hätte heiraten wollen und es nicht tat. Naja sie hat halt auf ALEX gewartet. Das coole ist, es gibt keinen Streit, LJEWIN denkt sich, he der ALEX ist ein Trottel, was soll's, der will die KITTY Braut nicht, soll er bleiben wo der Pfeffer wächst, der ist nur dämlich und macht halt was so ein Russe halt tut.
Dann kommt St. Petersburg. So 'ne russische Stadt. ANNA und ALEXEY lernen sich näher kennen, ANNA wird schwanger, und jetzt passiert es, ANNA ist ja verheiratet mit KARENIN, den im Film Jude Law spielt der eigentlich Fürst ALEXEI ALEXANDROWITSCH KARENIN heißt und der Mann von ANNA ist.
ANNA kriegt ein Kind, ANNIE, KARENIN ist super sauer, sie beichtet alles, ALEXEI der sie liebt will sich selber meucheln wie es halt die Russen so taten, ANNA wird krank, wird wieder gesund, und KARENIN sagt ja zu der Scheidung, ja sonst hätte er Nein gesagt, denn dann wäre sie ja gestorben durch die Geburt die so schwer war.
Es kommt wie es kommen muss, KARENIN ist sauer, ANNA hat also Ihre ANNIE und Ihren Sohn SERJOSCHA den sie von KARENIN hat, den will sie aber nicht an KARENIN verlieren, aber ANNA und die Liebe zu Graf WRONSKI ist stärker, sie fliehen nach Italien und lassen SERJOSCHA, den Sohn von ANNA und KARENIN zurück in Sankt Peterburg für 1 Jahr.
KITTY die ja krank war hat eine Kur gemacht und hat sich mit KOSTA LEWIN ausgesprochen und sie heiraten also doch. Na so schnell geht das. ANNA kehrt nach 1 Jahren zurück nach Petersburg, und will zu KARENIN Ihren Sohn holen doch der gibt den nicht her, weil Fürstin LYDIA IWANOWNA, so 'ne bösartige Kuh die im Film von Emily Watson verkörpert wird, ihn eben dauernd einredet, nix mit Sohn hergeben das ist nicht gut.
Nix mit Sohn ANNA muss gehen und nimmt WRONSKI mit, der mit ihr die Tochter ANNIE gezeugt hat die irgendwie im Film verschwunden ist, ja und ANNA wird bald wahnsinnig.
WRONSKI der ja in der Gesellschaft geächtet ist versucht das zu ändern, ANNA hat Angst um Sohn SERJOSCHA, weil wenn sie sich von KARENIN scheiden lässt, was sie ja noch nicht ist, da ist irgendwas anderes vorgegangen keine Ahnung, dann ist der Sohn weg, ja also nix mit Scheidung.
In der Zwischenzeit erfahren wir dass vom KONSTANTIN LJEWIN der Bruder stirbt, so ein Bauarbeiter würden wir heute sagen, und er wird auch irgendwie depressiv oder so.
Also bei den Russen werden alle Leute mit komplizierten Namen depressiv, das muss man sich merken.
ANNA kommt dahinter das LYDIA hinter den Ideen und Gedanken von KARENIN steckt, der sich ja nicht scheiden lassen möchte nicht mehr, sie wird immer mehr wahnsinnig oder fantasiert, was Keira Knightley im Film als ANNA gut darstellen kann das sie so 'ne schlaksige unterernährte Ziege ist.
Sie hat nur noch ein Ziel, sie hasst inzwischen WRONSKI und wenn sie sich selber umbringt dann ist er so sauer das er sich auch umbringt. Ja super Plan, Ärgern einer Person durch Selbstmord ja wieso nicht. Und dann geschieht das was sei mal miterleben mußte, vom Zug damals als ich da erzählte als der Thronfolger kam da war ein Unfall, Bauarbeiter kam unter die Schienen, zerstückelt, tot. Und nun stürzt sie vor einen Zug.
Was macht KONSTANTIN? Der ist depressiv und hat Burn Out oder so, säuft wie ein Loch und geht aufs Land, er wird wieder gesund und normal. Was macht ALEXEY WRONSKI? Ohne ANNA kein Leben also ab in den Krieg und dort sterben. Roman aus, Buch zu Ende, Film nach 125 Minuten aus und ich froh.
Was ich über den Film so erzählen kann:
Nun Geschichten über Ehe, Sinnkrise, Scheidung, Fremdgehen sind immer nett, aber dieser Film ist so ziemlich der langweiligste den ich seit langem gesehen habe. Anfangen tut er wie „Dogville“ Theater, mal da mal dort, Real und nicht real, viele Kostüme, gute altertümliche Musik ja das hat der Film gut gemacht aber bitte wieso sind alle Frauen in Russland in dem Film also die Jungen unterernährt? Wieso haben die alle immer so viele Depressionen? Schätze die haben keine Playstation 3 gehabt.
Wieso hat Tolstoi so ein langweiliges Buch geschrieben? Ich habe eigentlich 500 x den Atem angehalten bi der Film aus war, ich habe die Fliegen gezählt die herumschwirrten auf der Suche nach einem Mittagsschläfchen, kein Wunder das halbe Kino hat geschnarcht, da hätte es keiner gemerkt wenn er von einer Hyäne gefressen wäre.
Nun es ist ja super wenn man was über Russland erfährt ich mag russische Filme auch wenn es nur 5 von 500 sind aber dieser Film, 'ne danke der ist Mist. Wirklich.
Die Schauspieler sind nett, Jude Law spielt ja KARENIN, ein Schwein, ein Macho, dann wieder ein Liebhaber, ja eben Jude Law, ein Arsch wie er im Buche steht kann man sagen wenn man das vom damaligen Standpunkt aus betrachtet aber nicht immer schließlich muss er damit klar kommen das seine Schnecke ihn fremd geschleimt hat.
Der Film hat ja nur eine Message, ANNA geht fremd, reist Mann und Liebhaber in den Tod und meuchelt sich selber weil sie unglücklich ist, lässt Sohn und Tochter zurück. Und dafür braucht dieser schwülstige Film dieser schwülstige Roman 1.000 Seiten fast?
Warum der Film in sechs Kategorien für den BAFTA Film Award 2013 nominiert weiß ich nicht, schätze das waren alles in England lebende schweigsame depressive blinde Russen.
Was an dem Film vielleicht cool ist, Joe Wright ist der Regisseur und jetzt kommt es, der Film hat ja super Starbesetzung bis ins Kleinste, das liebe ich, also James McAvoy (Levin), Saoirse Ronan (Kitty), Cate Blanchett (Gräfin Lydia), Benedict Cumberbatch (Nikolai), and Andrea Riseborough (Prinzessin Betsy Tverskoy), haben alle mit dem Regisseur gearbeitet, und irgendwie hat der dann die Idee gehabt, die ganze Riege umzutauschen in die jetzigen Schauspieler. Schon arg was? Einigen war die Produktion zu lange, andere hatten andere Filmpläne und sagten dann einfach ab und machten Ihr Ding und irgendwie dann keine Lust mehr, was weiß ich.
Übrigens die Szene als Karenin so eine Box in das Schlafzimmer von ANNA brachte und auspackte, das sah befremdlich aus, das war ein Kondom das früher aus Schafdarm gemacht wurde ja kein Scherz. Dass die 50 – 80 Millionen US $ Produktion nur 13 Millionen in den USA einspielte ist klar, der Film ist so spannend wie eine Fliege die von einem Frosch gefressen wird in einer Wüste in Usbekistan im Winter in der Nacht auf einem hohen Berg wenn der Mond scheint.
Ich glaube wenn der Film nicht so vielschichtig wäre nicht so langweilig, nicht so 'ne langweilige Story hätte und nicht so depressiv umgesetzt wurde, wo die Leute aber Ihre Rolle geht spielten, ohne Zweifel wäre der Film spannend, mich wundert aber immer noch, wieso kann heut zu Tage noch ein Mensch so 'ne Story lieben oder lesen? Das mit Greta Garbo war nachvollziehbar oder man könnte folgen, aber alleine schon die Namen, also bitte, da furz ich drauf das kann sich doch keine Sau merken. Die Darsteller sind da aber man merkt sich keinen und irgendwie verschwinden sie aus meinem Gedächtnis, ich mußte fast meine Alte wecken im Kino und ich schlief super, ja der Film ist ein Dreck, nein ich kann ihn aber trotzdem empfehlen für anspruchsvolle Leute die auf Russische Geschichten stehen oder auf Kostüme, das ist 1 A, aber die Filmweise wie das mit dem Theater ist, dann sind alle wieder in einer realen Welt dann sind da Kulissen he das ist ein Mist.
Wenn ich mir Keira ansehe wie sie das Hysterische Mistvieh spielt, also bitte das ist nichts gegen eine Ava Gadner, sicher nicht, und von dem was sie an Lebenserfahrung hat oder spielt ist sie der Fingernageldreck gegen Greta Garbo.
So gesehen ist der Roman gedacht dass man sich Gedanken über die Liebe macht. Eh alles Humbug würde Scrooge sagen. Tolstoi damals als er den Roman schrieb, er reiste viel rum und 1857 und 1860/61 westeuropäische Länder und war mit Künstlern zusammen und hat sich einfach angehört was die so zu sagen haben und schrieb dann ein Buch. Er hat dann 'ne 18 Jährige Dame geheiratet, SOFJA ANDREJEWNA BEHRS, und er hatte 13 Kinder. Ja kein Wunder das er so langweilige depressive Storys schrieb weil er sicher viele Mädchen hat auch gehabt. Wenn der Mann von ANNA der KARENIN nicht so ein langweiliger kalter gefühlloser Ochse wäre dann wäre ANNA eh nicht fremdgegangen. Was ist dann die Moral? Männer sorgt euch mehr um eure Frauen, lieber 10 x mehr Sex in der Woche als 10 x ein Liter Bier.
53 von 100 Punkten mehr gebe ich dem Film nicht.
bedenklich? 3 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 9 Antworten
WolfgangMueller Mon, 18 Feb 2013 19:52:51 -0000
Antwort löschenSolche Kommentare sind Dreck. Ich habe nach dem ersten Absatz aufgehört zu lesen. Da sind mir über 1000 Seiten Anna Karenina und ein bisschen Gehirnzelleneinsatz lieber als solche dämlichen Kommentare von 'nem ansich literarisch und künstlerisch überforderten Kleingeist, der seine Olle nur zum Poppen braucht.
Tuvok Mon, 18 Feb 2013 20:25:48 -0000
Antwort löschenwas passt dem meister nicht
Cocozzippel Tue, 19 Feb 2013 15:35:34 -0000
Antwort löschenVielleicht hätest du die lange Zusammenfassung des Romans weglassen sollen :D
Kommst du aus Russland oder so? Dein Schreibstil ist irgendwie merkwürdig-interessant und ich finde ihn auf seltsame Art und Weise unterhaltsam :D
WolfgangMueller Fri, 22 Feb 2013 19:36:32 -0000
Antwort löschenZugegebenermaßen ist es schwierig, sich in Tolstois russischer Namenskunde im Allgemeinen zurechtzufinden. Auch mir fiel das schwer, als ich die ersten Seiten von Anna Karenina las. Aber es ist ein riesiges Pech für jemanden, wenn er ganze Kapitel derart verallgemeinert. Tolstois Art und Weise, Menschen bis ins winzigste Detail zu charakterisieren, sowohl Männer als auch Frauen, ist bis heute unerreicht. Man fühlt beim Lesen, dass man die gleiche Luft schnuppert.
Du bekräftigst deine Kritik durch eigene Faulheit/Verdrossenheit und meinst im gleichen Atemzug, dass Greta Garbo deiner Freundin eine bessere Performance geboten hätte. Irgendwie ist das sehr widersprüchlich.
sebastianxxx Wed, 06 Mar 2013 12:52:14 -0000
Antwort löschenWie kann jemand überhaupt mitreden, wenn er den Roman "Anna Karenina" noch nicht mal komplett gelesen hat ???? Ich habe den Roman zweimal gelesen, allerdings den Film von Joe Wright nicht gesehen ... schreibe ich über den Film ? Nein tue ich nicht ...
Tuvok Wed, 06 Mar 2013 14:32:07 -0000
Antwort löschenwozu 1000 seiten lesen wozu 1000 seiten familienfehden lesen ist doch eh langweilig
sebastianxxx Wed, 06 Mar 2013 18:19:16 -0000
Antwort löschen.... muss man ja nicht - aber dann sollte man auch nicht darüber schreiben :-) meine Meinung
Alle 9 Antworten zeigen
terraNova Tue, 19 Mar 2013 20:57:32 -0000
Antwort löschenWieso hast Du das nicht direkt geschrieben, Tuvok, dann hätte man sich das Lesen komplett sparen können. Wozu soviele unnötige Worte lesen, ist doch eh langweilig. Unfassbar. :-D
WolfgangMueller Fri, 29 Mar 2013 20:38:25 -0000
Antwort löschenJa wirklich, so viel unnützes Selbstdarstellertum ist doch Zeitvergeudung.
Johnzy Wed, 13 Feb 2013 19:44:03 -0000
Kommentar löschenJoe Wright inszeniert "Anna Karenina" sehr kreativ, erschafft er doch einen fließenden Übergang zwischen Spielfilm und Theaterstück, was dank der tollen Kamera durchaus zu Begeistern vermag. Getragen wird das Stück neben ebenjener innovativen Inszenierung vor allem durch die guten Schauspielerischen Leistungen sowie durch die gelungenen Kostüme& Sets welche wirklich sehr schöne Bilder ergeben. Der klassische Soundtrack fällt ebenfalls positiv auf.
Inhaltlich überzeugt "Anna Karenina" jedoch nur geringfügig, ob das nun daran liegt das ich bisher noch keinen Kontakt zu diesem Werk hatte und somit keinerlei Hintergrundinformationen besitze, oder weil der Stoff des Stücks schon geschätzte 200Jahre alt ist? Weshalb auch immer, ich habe keinen Zugang zur, zumeist sehr wirr erzählten Handlung gefunden, welche ohne große Höhepunkte voranschreitet und den Charakteren, deren Handlungsmotive nur selten nachvollziehbar erscheinen, keine Tiefe verleiht (und das bei einer Dauer von 130min!). Wirklich Langweilig wird es zwar nie, dennoch ist die hübsche Keira wohl das einzige an diesem Film, was mich über die komplette Dauer zu bezaubern vermochte...
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