Anna Karenina - Kritik

FR/GB 2012 Laufzeit 130 Minuten, FSK 12, Drama, Historienfilm, Kinostart 06.12.2012

Kommentare zu Anna Karenina

  • 6 .5
    vladvanhelsing 09.11.2014, 01:31

    Durchaus gelungene Umsetzung des bekannten Stoffes.

    • 10
      carina.koller 22.10.2014, 09:25

      Finde den Film echt super! finde die Kombination von Theater und Film einfach genial! Aber am Schönsten sind die Kostüme. Einfach ein Traum.

      • 4
        Binny 19.09.2014, 02:11

        Die Inszenierung -quasi als wäre man im Theater- ist interessant, aber auch irritierend und auf Dauer nervend. Der Film an für sich hat ne langweilige Handlung und es baut sich auch nichts auf. Schauspierlisches Talent ist hier nicht gefragt. Muss man nicht gesehen haben.

        • 7 .5
          Liah261 06.08.2014, 14:02

          Allein wegen Matthew McFayden würde ich ihn nochmal schauen - er spielt als Bruder von Keira eine solch andere Rolle, als in Stolz&Vorurteil als ihren Liebhaber.
          Konnte so mit ihm Lachen, hab immer gehofft eine neue Szene mit ihm taucht auf.
          Im Großen und Ganzen ein sehenwerter Film, hier und da ein bisschen verwirrend und schwer reinzukommen, aber das mag ich an Filmen.
          In diesem Sinne: "Ist das KoOOohlsupper?!" (Beste Stelle :D)

          • 4 .5
            uncut123 21.04.2014, 15:18

            ich habs versucht ist aber schwer durch zu halten...werde de aber noch die tage ne chace geben

            • 5
              catherina.gartner.9 03.04.2014, 14:58

              Bildgewaltig mit Wow-Effekt für diese Filmkunst. Der Szenenwechsel ist grandios.

              Die Geschichte ist zäh. Wir hatten gehofft da es endlich vorbei ist. Das Ende sehr enttäuschend.

              • 4 .5
                S.Bendix 25.03.2014, 10:53

                Die Idee, einen Film dieses Kalibers in den Innenräumen eines Theaters spielen und dadurch die geschaffene Illusion sich selbst enttarnen zu lassen – sichtbare Kostüm- und Kulissenwechsel inklusive -, hat eine Menge Potential (wenn Joe Wright sie nur konsequent durchziehen würde) – der Film selbst im Grunde auch, hatte ich doch insgeheim gehofft, er würde mich auf einem ähnlichen Fuß erwischen, wie es die geradezu schamlos-romantischen postmodernen Pop-Opern eines Baz Luhrmann regelmäßig tun. Durch die forcierte Künstlichkeit, die Grandezza des Films, die Erhebung der Form zum Inhalt und das grenzenlose Over-Acting drängt sich der Vergleich in der Tat auf – das einzige Gefühl, das Wright auf den Zuschauer übertragen mag, ist hingegen die Leere, die Anna Karenina in ihrer Ehe empfinden muss, nicht aber ihre Verzweiflung, ihre Sehnsüchte, ihre Widersprüche. Ja, dieser Tolstoi fühlt sich in erster Linie leer an – eine Ausstattungsorgie ohne Seele, die sich in ihrer Opulenz gefällt, für die Belange ihrer Figuren aber keinen Sinn hat. Ich warte derweil auf den nächsten Luhrmann (in fünf, sechs Jahren vielleicht.. :-()

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                • 4
                  abendrot 22.03.2014, 08:52

                  Sehenswerte Kostüme und Darsteller, allerdings macht es mir das gekünstelte Theater-Getue schwierig, mich zurückzulehnen und einfach die Geschichte auf mich einrieseln zu lassen. Wirkt wegen der Theateratmosphäre auch dramaturgisch überspitzt und völlig überkandidelt.

                  • 1 .5
                    LowRidah 09.02.2014, 17:36

                    "Anna Karenina" oder auch "Eine Frau die nicht wusste was sie will"

                    Als ob das was neues wäre...

                    Fazit: Laaaaangweilig

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                      Line3105 03.02.2014, 11:55

                      Ich mag dieses Genre auch nicht sonderlich, schaute aber aus Neugier trotzdem mal rein. Irgendwie war ich enttäuscht von der Art des Films. Ich empfand den versuch es als Bühnenbild und auch als richtigen Film darzustellen als sehr nervig. Störte mich beim Anschauen.

                      Ansonsten ist die Geschichte gut und auch Keira Knightley, die andauernd solche Filme dreht, ist hier ganz nett anzuschauen. Zum Ende hin kommt der Film noch etwas mehr in Fahrt. Man fängt sogar an etwas mitzufiebern (wenn man die Story nicht schon vom Buch oder einer der Tausend anderen Verfilmungen kennt).

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                      • 7
                        mj1978 26.12.2013, 15:42

                        toll gemacht, toller Cast+Ausstattung. Aber leider nicht mein Genre

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                        • 7 .5
                          Mc-Di 02.11.2013, 23:31

                          "Warum?"
                          "Liebe kennt kein warum.. es ist Liebe."

                          Exzellente schauspielerische Leistung, allen voran Aaron Taylor-Johnson.
                          Oscar für das beste Kostümdesign steht außer Frage. Besonders die Kleider der Anna Karenina haben es mir angetan. Keira Knightley passt einfach wunderbar in die alte Zeit (siehe Die Herzogin, Stolz und Vorurteil, Abbitte).
                          Da zeigt sich erneut, mit welcher Kraft die Liebe den gesellschaftlichen Normen trotzt.

                          • 4 .5

                            Das ist alles so schön und so wundervoll stilistisch durchorganisiert, dass es fast schon wieder egal ist. Wrights "Anna Karenina" ist eben ein großes Freudenfest der Eitelkeiten und dabei trotz der ganzen satten Farben ungefähr so erwärmend wie der sibirische Nordwind. Und Obwohl hier Schauspieler aus Fleisch und Blut auf der (Film-)Bühne stehen wirken sie wie Puppen, ferngesteuert durch eine liebevolle und affektiert ausgestattete Welt ohne Seele.

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                            • 7 .5
                              Schlegel 08.10.2013, 22:49

                              Überladene, manierierte Inszenierung, die eher zuschüttet als freilegt. Tolstois Buch ist aber großartig und unkaputtbar und überlebt jede Verfilmung.

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                                angelmoonsoul 24.09.2013, 10:41

                                Keira Knightley und Joe Wright sind nun nach "Stolz und Vorurteil" und "Abbitte" wieder gemeinsam vor bzw hinter der Kamera tätig.
                                Matthew Macfadyen ist wieder mit dabei, jedoch weder als Wronski od. Karenin, nein hier spielt er den Bruder von Anna, Stiwa.
                                Jude Law als Ehemann von Anna spielt seine Rolle auch echt gut. Und ich finde seine Rolle im letzten Drittel des Filmes auch fast schon sympathisch.
                                Die wohl beste Arbeit liefert hier sicher Keira Knightley ab. Sie spielt die Anna mit so viel Gefühl und ist einfach perfekt.
                                (besonders für Kostümfilme.)
                                Aaron Taylor-Johnson als Wronski spielt ganz okay. Wenn er noch ein bischen an sich arbeitet, wird das vielleicht noch besser.
                                Die schwedische Newcomerin Alicia Vikander (bekannt aus Die Königin und der Leibarzt ) ist
                                in ihrer Rolle der Kitty absolut bezaubernd.
                                Und auch Domhnall Gleeson als Lewin spielt seine Rolle grandioß.
                                Alicia und Domhall sind ganz klar so ein kleines Highlight in diesem Film.
                                In Nebenrollen sind u.a. noch Holliday Grainer (Borgia), Emily Watson, Olivia Williams, Ruth Wilson und Topmodel Cara Delevingne zu sehen.
                                Joe Wright hat die besten Schauspieler aus dem europäischen Raum engagiert.
                                Meiner Meinung nach, die bis jetzt beste Anna Karenina Verfilmung.

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                                  JoeKramer 02.09.2013, 00:32

                                  Schwere Kost und dafür unglaublich kreativ gut umgesetzt.Wer das über 1.000 Seite lange Buch schon mal gelesen hat, rechnet ja mit einem 3 Teiler à 4h ;-) Kein wunder, dass man sich da einiges Einfallen lassen muss um das ganze in 2h zu pressen.
                                  Schauspieler waren durch die Bank super, Kostüme gigantisch und der Sound in bestem 5.1. perfekt abgemischt.

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                                    cule0809 01.09.2013, 16:55

                                    Tolle Buchverfilmung zu einem tollen Buch. Der Film ist aufgebaut wie ein Theaterstück. Wenn die Darsteller durch eine Tür gehen, wird die nächste Szene erst aufgebaut und man ist in einer komplett anderen Szene. Toll gemacht! Dazu eine tolle, wie auch bekannte Geschichte. Dieser Film zeigt zudem viele Facetten der Filmkunst und die dazugehörigen Möglichkeiten. Die Darstellerleistung tut hier sein übriges.

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                                      Nemoflow 27.08.2013, 21:04

                                      Leider so viel an Potential verschenkt. Nach dem 1/3 des Film dachte ich noch: "Wow, wie wunderbar" ... Handlung, Ausstattung, Optik, Ideen und Ensemble, alles war so überaus stimmig. Doch leider konnte das Niveau (mit Ausnahme des überragenden Spiels von Jude Law und Domhnall Gleeson) in all diesen Kategorien nicht gehalten weden.
                                      Die 2 besten (Gänsehaut)Momente des Films: 1.) Die Ball-Szene [Mindblowing] 2.) Die "Scrabble-Szene" zwischen Kitty und Levin [pure Empfindung].

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                                        Pardus 19.08.2013, 01:03

                                        wirkt zu gewollt künstlerisch. Das strengt eher an, als das es unterhält. Warum Cara Delevingne für ihre Nebenrolle so gelobt wurde, erschließt sich mir nicht. Hab sie nicht ein Wort sprechen hören.

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                                          Limone103 20.06.2013, 01:31

                                          Mir gefiel in den ersten Minuten des Film,dass man jedes Geschehen auf einer großen Bühne sah.Auch die Übergänge zu den jeweiligen Szenen waren super.Leider nimmt dieses "Bühnenstück" im Laufe des Filmes immer mehr ab und somit verschwindet der gewisse Zauber des Filmes.
                                          Dennoch würde ich ihn empfehlen,weil die Geschichte,die Schauspieler und natürlich die wunderschönen Kostüme (insbesondere der blaue Mantel von Herrn Vronsky) den Film sehenswert machen.

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                                            CoactaSum 18.06.2013, 22:44

                                            Nur ein Wort: "episch".

                                            Wunderbare Ausstattung, wunderbare Schauspieler. Die Theatermetapher passt perfekt zum Film, gegen Ende wird der Zuschauer selbst in Annas Situation versetzt: Abseits von allem Pomp fließt das Leben träge dahin- außerhalb des Theaters hat das Märchen keine Chance.

                                            Das der Film den Nebelplot um Kitty und Lewin größtenteils auslässt, ist in meinen Augen kein Makel- ein guter Film setzt eben Akzente.

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                                              "Hier ist alles Trug, alles Traum, alles nicht das, was es scheint."

                                              Mutige Verfilmung eines Epos.
                                              Dramatisch, theatralisch, bunt, oppulent, bildgewaltig; ein perfekt choreographierter Tanz durch die russische Gesellschaft, voller Musik, Leidenschaft und Hingabe, Tragik und Humor.

                                              "Why do they call it love? " - "Because it's love."

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                                                bugie 28.05.2013, 23:01

                                                Tolle Kostüme, interessante Idee mit der Theaterwelt, die Musik mag passen oder auch nicht. Aber insgesamt fand ich ihn anstrengend und über weite Strecken langweilig.

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                                                  elmnope 13.05.2013, 00:41

                                                  Keine Frage, die komplette Ausstattung des Films ist pompös, beeindruckend- optisch schlichtweg eine Wucht. Untermalt wird das alles zudem mit einem wunderbaren Score (die tolle Musik findet man ebenfalls in Wrights Stolz und Vorurteil, wie Abbitte).
                                                  Die Idee mit der Theaterinszenierung erweist sich als genau richtig, steht sie doch nicht nur sinnbildlich für das gesellschaftliche Treiben, das ein einziges großes (und falsches) Schauspiel ist, sondern bringt auch frischen Wind in die Inszenierung und Dynamik in die einzelnen Szenen. So wirkt Anna Karenina immer auch ein wenig wie ein Musical, das keines ist.
                                                  Besonders schön ist hierbei der Kontrast zwischen gewollt Bühnenhaftem und den wenigen Aufnahmen in freier Natur- Wright spielt mit den Bildern, mit der Atmosphäre der einzelnen Szenerien, welche die Gefühle und Situationen der Figuren widerspiegeln und weiß allein hierdurch einen guten Teil seiner Geschichte zu erzählen.
                                                  Hierbei geraten die beeindruckenden Bilder aber auch ein wenig zum Stolperstein; der Zuschauer wird davon so vereinnahmt (und scheinbar wurde dies auch der Regisseur selbst), dass die Handlung nie die Kraft entfalten kann, die man oftmals erahnt.
                                                  Keira Knightley passt auch in dieser Zusammenarbeit mit Joe Wright gut in ihre Rolle, Aaron Johnson dagegen war eine kleine Enttäuschung.
                                                  Das wahre Highlight war für mich aber sowieso Jude Law, den ich eigentlich gar nicht so gerne mag, den ich in seiner Rolle als betrogener Ehemann abseits des Klischees aber mehr als überzeugend fand.
                                                  Anna Karenina ist ein Fest für die Sinne, ein kleiner Fall von Style over Substance, aber dennoch insgesamt eine tolle Verfilmung eines Literaturklassikers.

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                                                    Elyra 20.04.2013, 21:44

                                                    Ich war sprachlos.
                                                    Ich habe ja schon viele (Kostüm-)Filme mit Keira Knightley gesehen, allen voraus "Stolz und Vorurteil", "Abbitte", "Die Herzogin", etc. aber der hat mich echt umgehauen.
                                                    Aber fangen wir mal von vorne an: Ich gehe ahnungslos durch die Stadt und sehe plötzlich beim Karstadt "Anna Karenina"; ich bin reingestürmt und innerhalb von zwei Minuten war es meine DVD ;) Als ich sie dann am gleichen Abend angesehen hab war ich erst ein bisschen skeptisch. Der Einstieg ist dann doch etwas verwirrend gewesen vor allem mit den Theaterszenen. Aber nach längerem Schauen hab ich mich dran gewöhnt und nach längerem Nachdenken ist die Idee Moskau als Theater darzustellen und die Moskauer Gesellschaft als kritisierendes Publikum einfach ein Geniestreich!! Nach der ersten halben Stunde konnte ich nicht mehr genug von diesem Film kriegen.
                                                    Anna , die zwischen der Liebe zu Graf Vronskij und ihrem Sohn hin und hergerissen ist, von der Moskauer und St. Petersburger Gesellschaft für den Seitensprung geächtet wird (Männern wird sowas ja immer leichter verziehen als Frauen) und nichts hat "außer der Liebe zu Graf Vronskij", und natürlich - ACHTUNG SPOILER - ihr Selbstmord am Schluss.

                                                    Die Kostüme waren grandios und echt. Die Wahl der Schauspieler einfach top. Kulisse und Kameraführung clever eingesetzt.
                                                    Meiner Meinung nach ist der Film einer DER Filme 2012.
                                                    simply epic!

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