[...]Wenn hier ein diabolisches Spiel eingeführt werden sollte, mit dem die Stufe der Abgründe der menschlichen Psyche beleuchtet werden sollten, dann ist das äußerst einfallslos, Suggestion und nur Emotion.
Die Szenen sind aneinandergepappt, die Dialoge kaum hörenswert, Spannungswechsel vorhersehbar, und die Täuschungsmanöver misslingen auf der ganzen Ebene. [...]
Fragt man einmal in die Runde, welcher Film denn als der beste deutsche Krimi der letzten Jahre in Frage kommt, erhält man häufig „Das Experiment“ zur Antwort. Wirklich gute Krimis, die auch international den Vergleich mit Hollywood-Produktionen nicht scheuen müssen, sind in der Tat rar gesät. Mir würde auf die obige Frage auch noch „Antikörper“ einfallen
Erstmal verdient Regisseur Christian Alvart eine gehörige Portion Respekt! Der ehemalige Horror-Fanzine-Grafiker kratzte nach ein paar Amateur-Film-Übungen ein paar Tausend Euro für sein Spielfilm-Debüt "Curiosity and the Cat" zusammen, mit dem er neben Andreas Marshall ("Tears of Kali") zum vielversprechenden Anwärter für gehobene Erwachsenenunterhaltung avancierte. Um Marshall ist es etwas still geworden, Alvart dagegen konnte ein paar Jahre später mit "Antikörper" seinen ersten Kinofilm realisieren und beweist mit seinem Einsatz mehr Leidenschaft sowie Kompentenz als die meisten Filmhochschüler... Alvart macht keinen Hehl aus *seiner* Filmhochschule - "Antikörper" huldigt überdeutlich dem amerikanischem Thriller-Kino. Der gestellte Massenmörder Gabriel Engel wird neben der Ermordung und Misshandlung von 13 Jungen der Mädchenmord in einer kleinen katholischen Gemeinde zur Last gelegt, der den Dorfpolizist Michael Martens…
Erstmal verdient Regisseur Christian Alvart eine gehörige Portion Respekt! Der ehemalige Horror-Fanzine-Grafiker kratzte nach ein paar Amateur-Film-Übungen ein paar Tausend Euro für sein Spielfilm-Debüt "Curiosity and the Cat" zusammen, mit dem er neben Andreas Marshall ("Tears of Kali") zum vielversprechenden Anwärter für gehobene Erwachsenenunterhaltung avancierte.
Um Marshall ist es etwas still geworden, Alvart dagegen konnte ein paar Jahre später mit "Antikörper" seinen ersten Kinofilm realisieren und beweist mit seinem Einsatz mehr Leidenschaft sowie Kompentenz als die meisten Filmhochschüler...
Alvart macht keinen Hehl aus *seiner* Filmhochschule - "Antikörper" huldigt überdeutlich dem amerikanischem Thriller-Kino. Der gestellte Massenmörder Gabriel Engel wird neben der Ermordung und Misshandlung von 13 Jungen der Mädchenmord in einer kleinen katholischen Gemeinde zur Last gelegt, der den Dorfpolizist Michael Martens und seine Familie seit Jahren belastet. Engel könnte den Mord aufklären, allerdings nicht ohne perfide Spielchen...
Zum Auftakt lässt man es krachen! Ein Polizei-Einsatz in düsterer Hochglanzoptik weiss zu begeistern, denn seit Grafs "Die Sieger" wurde deutsche Thriller-Action nicht besser inszeniert! Das hat Hollywood-Format und es verwundert daher nicht, wenn einer der beiden "Boondock-Saints" aus "Der blutige Pfad Gottes" für einen Cameo in einer deutschen Polizisten-Uniform auftaucht.
Nach dieser furiosen Eröffnung verliert der Film leider etwas an Boden. Die Optik ist nur noch im Detail raffiniert und Alvarts Script nicht wirklich eine Offenbarung. Einige dürften sich bereits am vehementen Religions-Pathos stören, andere wohl eher an der Einfallslosigkeit. Alvart ist sich dem Problem bewusst und lässt Engel mit seinem Kollegen Hannibal Lector auch mal überdeutlich kokettieren, aber während der Killer in "Das Schweigen der Lämmer" mit aussergewöhnlicher Kultiviertheit irritiert, gebärdet sich die deutsche Ausgabe wie ein pubertärer Prolet, dessen Provokationen sich in "Ficken"-Monologe erschöpfen. Das Drehbuch ist eh ein Knackpunkt, das im Grunde sorgsam austangiert wurde und explizite Momente bereithält, die sich kaum ein amerikanischer Film leisten kann, aber eben über sattsam Bekanntes selten hinauskommt.
Dieser Umstand kratzt jedoch nicht an den vorbildlichen Leistungen der Darsteller! Auch die geschickte Montage und Kamera-Arbeit können über die zwei Stunden mehr fesseln als die Geschichte. Am Finale sollte man sich auch nicht am CGI-Einsatz stören. Ich finde diese für deutsche Verhältnisse sehr gut umgesetzt und es geht ja um die Idee, die definiert werden will und meiner Meinung nach einen schönen Abschluss bildet...auch wenn zum Abspann noch'ne Predigt im Off nachgeschippt werden muss...najah.
Ich bin mit großer Erwartung an den Film gegangen und wurde nicht enttäuscht, aber auch nicht überrascht. "Anitkörper" ist nach "Lautlos" oder "Tattoo" ein überzeugender und immer noch viel zu seltener düsterer Beitrag im deutschen Kino. Das Publikum reagierte ähnlich mutlos und ignorierte den Film, so dass nur zu hoffen bleibt, dass sich zumindest auf DVD der verdiente Erfolg einstellt. Alvart kann's eigentlich egal sein, hat auch er wie Yapo und Schwenke mittlerweile Angebote aus Hollywood vorliegen. Damit das Volk auch in seine Filme rennt, sind amerikanische Schauspieler und amerikanisches Setting wohl unabdingbar. Wir verdienen's dann eben nicht besser...
Ich kann an dieser Stelle nur nocheinmal betonen, dass mich "Antikörper" positiv überrascht hat. Von der ersten Minuten an fesselt der Film den Zuschauer und auch wenn er mit Sicherheit kein Blockbuster an den Kinokassen wird, kann ich jeden der sich für spannende Thriller interessiert nur empfehlen sich diesen Film im Kino anzusehen. Selten war das Geld für einen deutschen Film so gut investiert wie für "Antikörper".
Obwohl hier vielleicht ein bißchen zu sehr die Stadt/Land-Gegensätze (hier Sünde, dort brave Unschuld) betont werden und der Hannibal-Lecter-Plot natürlich arg hinkt, ein durchaus überzeugendes Thrillerchen. Vor allem Möhring kann überzeugen, und am Schluß wird es doch tatsächlich so richtig spannend.
Als einer der wenigen Genre-Filme aus Deutschland ein sehenswerter Streifen, der seine offensichtlich US-inspirierte Story originell und mit tollen Schauspielern erzählt.
Eine Eigenart. Die Absurdität, die sich nicht nur im Inhaltlichen des Films verbirgt, weckt Interesse. Man möchte den Rest erfahren; Man möchte mehr wirre Einfälle begutachten.
Gute Thriller aus deutschen Landen sind rar gesät, viele driften recht schnell in klassische Krimikonzepte oder sperrige Dramen ab. „Antikörper“ bleibt in der Thrillerspur, was lobenswert ist, schafft es aber doch nicht, Akzente zu setzen. Teilweise wirken ganze Szenen von Genregrößen wie „Das Schweigen der Lämmer“ und „Sieben“ abgekupfert, und abgesehen von Wotan Wilke Möhring agieren die Darsteller hölzern und unglaubwürdig, allen voran André Hennicke, dem ich die Rolle als hochintelligentem Serienmörder zu keinem Zeitpunkt abgekauft habe. Kühle, distanzierte Bilder geben dem Film eine schöne Optik, aber insgesamt verschenkt „Antikörper“ viel zu viel Potenzial.
für einen deutschen film total gut. stellenweise etwas zäh, aber mir gefiel der film ganz gut.
der mörder hat mir am besten gefallen, es ist sicher schwer einen kindermörder derartig gut zu spielen und die taten so derb zu beschreiben. der polizist dagegen hat mir(mitsamt seiner frau) weniger gut gefallen. ich finde, der film lebt vor allem vom spiel von andre hennicke.
Erinnerte mich ansatzweise an Hannibal Lecter und Sieben, wäre aber vermessen diesen Film mit den beiden zu vergleichen. Trotzdem gute deutsche Thriller-/Psycho-Kost mit einem anhaltenden Spannungsbogen. Gute Abwechslung zwischen aktuellem Geschehen und Rückblenden, dass den Zuschauer gefangen hält, da er wissen möchte wer's war. Einzig die Reh-Szene fand ich überflüssig.
Da haben sie es ja doch mal geschafft.....fast.....
Ein Deutscher Film, der superspannend ist, der fesselt ohne Ende, der sich nur in der Mitte eine 10-minütige Schwäche erlaubt (Verführungen der Großstadt), der mit André Hennicke einen teuflischen Bösewicht aufweist, der es schafft die Verknüpfungen zusammen und dann wieder auseinander zu ziehen, und der am Ende mit zwei perversen, genialen und extrem bösartigen Wendungen daherkommt, die aber dann in typisch deutscher Manier mit einem absolut feigen und unnötigen Happy-End jäh zerstört werden.
Nichtsdestotrotz ein überraschend sehr guter Film.......nur das Ende.....schade drum, der Film hätte GANZ groß werden können, wenn er konsequent geblieben wäre.
Zugegeben: Ziemlich dreist bei "Das Schweigen der Lämmer" geklaut, aber dann wenigstens gut. Alvart hat sich damit zurecht für Hollywood empfohlen, die Inszenierung ist deutlich über dem deutschen Thrillerniveau. André Hennicke ist mir vorher kein Begriff gewesen, jetzt hab ich Angst vor ihm. Man kann in Deutschland scheinbar doch gutes Spannungskino machen. Bitte mehr davon, dann müssen wir nicht dauernd Frankreich beneiden.
Du sagst es! Und einer der unterschätztesten dazu. Der Vergleich mit Schweigen der Lämmer ist zwar gerechtfertigt aber ihn deshalb als Plagiat zu beschimpfen geht absolut zu weit.
Was für ein zusammengewürfelter Mist von Möchtegernthriller mit einer Prise Pseudo-Hannibal (die hatten sogar die Dreistigkeit, einen offensichtlichen Wink als Zitat reinzudialogisieren) und einem Hauch Antichrist-Versuch.
Die Höhe war jedoch der lächerliche Versuch, überholte Religionsthemen in die Moderne zu adaptieren: Gott schickt am Ende ein Rudel Rehe (!!!) als Zeichen seiner Gnade. Was für ein Brechmittel mitten in der Nacht???
Hab ihn auf DVD gesehen mit diesem Storyboard mist dadrin! Das ging nicht auszustellen! Was soll den der scheiß? Das stört total hab immer aufs Storyboard geschaut weil sich das alle 5 sekunden verändert vom Film bekommt man dann wenig mit lenkt eben total ab !!!
Zum Film selbst naja ganz ok, stellenweise schon etwas langweilig.
Hab den damals im Kino gesehen. Meine Meinung war naja. Als ich den dann später nochmal im Fernsehen sah, war meine Meinung auch diesmal, naja. Ich fand den Stellenweise sogar recht langweilig.
Versucht Atmosphäre aufzubauen, scheitert aber immer wieder. Die Dialoge sind bemüht und die Darsteller, allen voran Wotan Wilke Möhring, nicht besonders überzeugend. Kein Reisser, eher ein durchschnittlicher Thriller/Krimi, der auch als einfache TV-Produktion durchgegangen wäre.
Die Geschichte erinnert schon ein wenig an "Das schweigen der Lämmer", "Sieben" oder ähnliches. Aber die Geschichte ist spannend bis zum Schluss und gut erzählt. Wirklich guter Film!
sehr fesselnd und ein wunderbares ende, denn wer hat eigentlich noch den mut, ein wirkliches wunder 1 zu 1 auf der leinwand zu erzählen? so ist dieser film, obwohl von sehr düsterer bildsprache, durch und durch positiv und das ist heute leider eine seltenheit.
Spannend bis fast zum Schluß, tolle Psychospielchen. Der Schluß ist allerdings etwas blöd, aber das nimmt man gern in kauf für so viel guten Film davor.
Spannender Thriller, der einen kleinen Einblick in das Leben eines Polizisten gibt, der mit einem Serienkiller zu tun hat und mit den Macken seines Sohnes konfrontiert wird, sodass er selber nicht mehr weiß, was er glauben soll
Anti-Körper - Kritik
DE 2005 Laufzeit 127 Minuten, FSK 16, Thriller, Kinostart 07.07.2005
Kritiken (6) — Film: Anti-Körper
Dietmar Kesten: Filmmag.de
Kommentar löschen[...]Wenn hier ein diabolisches Spiel eingeführt werden sollte, mit dem die Stufe der Abgründe der menschlichen Psyche beleuchtet werden sollten, dann ist das äußerst einfallslos, Suggestion und nur Emotion.
Die Szenen sind aneinandergepappt, die Dialoge kaum hörenswert, Spannungswechsel vorhersehbar, und die Täuschungsmanöver misslingen auf der ganzen Ebene. [...]
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Hausmeister: Nerdtalk.de
Kommentar löschenFragt man einmal in die Runde, welcher Film denn als der beste deutsche Krimi der letzten Jahre in Frage kommt, erhält man häufig „Das Experiment“ zur Antwort. Wirklich gute Krimis, die auch international den Vergleich mit Hollywood-Produktionen nicht scheuen müssen, sind in der Tat rar gesät. Mir würde auf die obige Frage auch noch „Antikörper“ einfallen
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GR0BI: Cinegate/Deadline-Magazin GR0BI: Cinegate/Deadline-Magazin
Kommentar löschenErstmal verdient Regisseur Christian Alvart eine gehörige Portion Respekt! Der ehemalige Horror-Fanzine-Grafiker kratzte nach ein paar Amateur-Film-Übungen ein paar Tausend Euro für sein Spielfilm-Debüt "Curiosity and the Cat" zusammen, mit dem er neben Andreas Marshall ("Tears of Kali") zum vielversprechenden Anwärter für gehobene Erwachsenenunterhaltung avancierte.
Um Marshall ist es etwas still geworden, Alvart dagegen konnte ein paar Jahre später mit "Antikörper" seinen ersten Kinofilm realisieren und beweist mit seinem Einsatz mehr Leidenschaft sowie Kompentenz als die meisten Filmhochschüler...
Alvart macht keinen Hehl aus *seiner* Filmhochschule - "Antikörper" huldigt überdeutlich dem amerikanischem Thriller-Kino. Der gestellte Massenmörder Gabriel Engel wird neben der Ermordung und Misshandlung von 13 Jungen der Mädchenmord in einer kleinen katholischen Gemeinde zur Last gelegt, der den Dorfpolizist Michael Martens…
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Gnislew: Sneakfilm - Kino mal anders
Kommentar löschenIch kann an dieser Stelle nur nocheinmal betonen, dass mich "Antikörper" positiv überrascht hat. Von der ersten Minuten an fesselt der Film den Zuschauer und auch wenn er mit Sicherheit kein Blockbuster an den Kinokassen wird, kann ich jeden der sich für spannende Thriller interessiert nur empfehlen sich diesen Film im Kino anzusehen. Selten war das Geld für einen deutschen Film so gut investiert wie für "Antikörper".
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Rochus Wolff: freier Journalist
Kommentar löschenObwohl hier vielleicht ein bißchen zu sehr die Stadt/Land-Gegensätze (hier Sünde, dort brave Unschuld) betont werden und der Hannibal-Lecter-Plot natürlich arg hinkt, ein durchaus überzeugendes Thrillerchen. Vor allem Möhring kann überzeugen, und am Schluß wird es doch tatsächlich so richtig spannend.
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Batzman: moviepilot / Fünf Filmfreunde
Kommentar löschenAls einer der wenigen Genre-Filme aus Deutschland ein sehenswerter Streifen, der seine offensichtlich US-inspirierte Story originell und mit tollen Schauspielern erzählt.
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der cineast 2011/01/07 21:02:51
Antwort löschenSo ist es!
Kommentare (24) — Film: Anti-Körper
Kommentar schreibenTaddl 2011/12/11 20:48:27
Kommentar löschenEine Eigenart. Die Absurdität, die sich nicht nur im Inhaltlichen des Films verbirgt, weckt Interesse. Man möchte den Rest erfahren; Man möchte mehr wirre Einfälle begutachten.
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Madsen-Freundin 2011/06/28 12:32:48
Kommentar löschenGute Thriller aus deutschen Landen sind rar gesät, viele driften recht schnell in klassische Krimikonzepte oder sperrige Dramen ab. „Antikörper“ bleibt in der Thrillerspur, was lobenswert ist, schafft es aber doch nicht, Akzente zu setzen. Teilweise wirken ganze Szenen von Genregrößen wie „Das Schweigen der Lämmer“ und „Sieben“ abgekupfert, und abgesehen von Wotan Wilke Möhring agieren die Darsteller hölzern und unglaubwürdig, allen voran André Hennicke, dem ich die Rolle als hochintelligentem Serienmörder zu keinem Zeitpunkt abgekauft habe. Kühle, distanzierte Bilder geben dem Film eine schöne Optik, aber insgesamt verschenkt „Antikörper“ viel zu viel Potenzial.
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Leveinard 2011/05/17 03:01:05
Kommentar löschenfür einen deutschen film total gut. stellenweise etwas zäh, aber mir gefiel der film ganz gut.
der mörder hat mir am besten gefallen, es ist sicher schwer einen kindermörder derartig gut zu spielen und die taten so derb zu beschreiben. der polizist dagegen hat mir(mitsamt seiner frau) weniger gut gefallen. ich finde, der film lebt vor allem vom spiel von andre hennicke.
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brigerbaerger 2011/01/09 14:56:57
Kommentar löschenErinnerte mich ansatzweise an Hannibal Lecter und Sieben, wäre aber vermessen diesen Film mit den beiden zu vergleichen. Trotzdem gute deutsche Thriller-/Psycho-Kost mit einem anhaltenden Spannungsbogen. Gute Abwechslung zwischen aktuellem Geschehen und Rückblenden, dass den Zuschauer gefangen hält, da er wissen möchte wer's war. Einzig die Reh-Szene fand ich überflüssig.
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31loquita 2011/01/04 10:38:47
Kommentar löschenEin kranker Film! Aber auf jeden Fall ein anständiger deutscher Thriller...
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Moe Szyslak 2010/08/29 02:24:33
Kommentar löschenDa haben sie es ja doch mal geschafft.....fast.....
Ein Deutscher Film, der superspannend ist, der fesselt ohne Ende, der sich nur in der Mitte eine 10-minütige Schwäche erlaubt (Verführungen der Großstadt), der mit André Hennicke einen teuflischen Bösewicht aufweist, der es schafft die Verknüpfungen zusammen und dann wieder auseinander zu ziehen, und der am Ende mit zwei perversen, genialen und extrem bösartigen Wendungen daherkommt, die aber dann in typisch deutscher Manier mit einem absolut feigen und unnötigen Happy-End jäh zerstört werden.
Nichtsdestotrotz ein überraschend sehr guter Film.......nur das Ende.....schade drum, der Film hätte GANZ groß werden können, wenn er konsequent geblieben wäre.
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JackoXL 2010/08/28 22:21:50
Kommentar löschenZugegeben: Ziemlich dreist bei "Das Schweigen der Lämmer" geklaut, aber dann wenigstens gut. Alvart hat sich damit zurecht für Hollywood empfohlen, die Inszenierung ist deutlich über dem deutschen Thrillerniveau. André Hennicke ist mir vorher kein Begriff gewesen, jetzt hab ich Angst vor ihm. Man kann in Deutschland scheinbar doch gutes Spannungskino machen. Bitte mehr davon, dann müssen wir nicht dauernd Frankreich beneiden.
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Filmkenner77 2010/08/18 19:29:29
Kommentar löschenGuter Thriller, der aber zu viel von US-Vorbildern abkupfert und dessen Ende ein wenig enttäuschend geraten ist.
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FilmVlin 2010/07/09 14:08:52
Kommentar löschenDefinitiv einer der besten deutschen Thriller!
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Goggi 2010/07/09 15:53:09
Antwort löschenDu sagst es! Und einer der unterschätztesten dazu. Der Vergleich mit Schweigen der Lämmer ist zwar gerechtfertigt aber ihn deshalb als Plagiat zu beschimpfen geht absolut zu weit.
audio 2010/01/24 10:16:23
Kommentar löschenWas für ein zusammengewürfelter Mist von Möchtegernthriller mit einer Prise Pseudo-Hannibal (die hatten sogar die Dreistigkeit, einen offensichtlichen Wink als Zitat reinzudialogisieren) und einem Hauch Antichrist-Versuch.
Die Höhe war jedoch der lächerliche Versuch, überholte Religionsthemen in die Moderne zu adaptieren: Gott schickt am Ende ein Rudel Rehe (!!!) als Zeichen seiner Gnade. Was für ein Brechmittel mitten in der Nacht???
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Eneb 2010/07/08 03:19:59
Antwort löschenMeinst du etwa Von Triers Antichrist?
pietn 2010/01/13 21:33:51
Kommentar löschenganz gut für einen deutschen film....aber i-wie ne kopie vom schweigen der lämmer....aber wie gesagt kann man gucken is ganz spannend
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willy50 2009/11/10 04:08:41
Kommentar löschenguter deutscher thriller. hennicke ist klasse.
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Bandrix 2009/07/12 18:35:52
Kommentar löschenGar nicht mal so schlechter Thriller made in Germany, der nur manchmal etwas übtertrieben wirkt.
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Shadow 2009/07/05 16:33:49
Kommentar löschenHab ihn auf DVD gesehen mit diesem Storyboard mist dadrin! Das ging nicht auszustellen! Was soll den der scheiß? Das stört total hab immer aufs Storyboard geschaut weil sich das alle 5 sekunden verändert vom Film bekommt man dann wenig mit lenkt eben total ab !!!
Zum Film selbst naja ganz ok, stellenweise schon etwas langweilig.
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Punk 2009/07/05 14:53:36
Kommentar löschenHab den damals im Kino gesehen. Meine Meinung war naja. Als ich den dann später nochmal im Fernsehen sah, war meine Meinung auch diesmal, naja. Ich fand den Stellenweise sogar recht langweilig.
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guggenheim 2009/05/05 16:34:58
Kommentar löschenVersucht Atmosphäre aufzubauen, scheitert aber immer wieder. Die Dialoge sind bemüht und die Darsteller, allen voran Wotan Wilke Möhring, nicht besonders überzeugend. Kein Reisser, eher ein durchschnittlicher Thriller/Krimi, der auch als einfache TV-Produktion durchgegangen wäre.
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Padder 2009/03/19 14:27:45
Kommentar löschenToller deutscher Thriller!
Die Geschichte erinnert schon ein wenig an "Das schweigen der Lämmer", "Sieben" oder ähnliches. Aber die Geschichte ist spannend bis zum Schluss und gut erzählt. Wirklich guter Film!
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maggie 2008/11/05 11:32:39
Kommentar löschensehr fesselnd und ein wunderbares ende, denn wer hat eigentlich noch den mut, ein wirkliches wunder 1 zu 1 auf der leinwand zu erzählen? so ist dieser film, obwohl von sehr düsterer bildsprache, durch und durch positiv und das ist heute leider eine seltenheit.
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namow 2008/10/02 17:18:18
Kommentar löschenSpannend bis fast zum Schluß, tolle Psychospielchen. Der Schluß ist allerdings etwas blöd, aber das nimmt man gern in kauf für so viel guten Film davor.
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PrettyPenny 2008/09/19 18:43:34
Kommentar löschenSpannender Thriller, der einen kleinen Einblick in das Leben eines Polizisten gibt, der mit einem Serienkiller zu tun hat und mit den Macken seines Sohnes konfrontiert wird, sodass er selber nicht mehr weiß, was er glauben soll
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