Arizona Dream

Arizona Dream (1993), US/FR
Laufzeit 142 Minuten, FSK 12, Komödie, Drama

6.0 Kritiker
8 Bewertungen
Skala 0 bis 10
7.3 Community
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18 Kommentare
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von Emir Kusturica, mit Johnny Depp und Jerry Lewis

Axel kehrt aus New York ins heimatliche Arizona zurück, um “seinen amerikanischen Traum” zu verwirklichen. Sein Onkel, der Autohändler Leo, träumt davon, über einen Stapel Cadillacs zum Mond zu klettern. Er bildet Axel als Verkäufer aus und unterweist ihn auch sofort in die drei Grundregeln der Verkaufstechnik: Charme, Sex und Psychologie. Außerdem klärt er ihn darüber auf, worauf er bei einer Frau achten soll: Neues Modell, geringe Abnutzung, Stromlinienförmig – alles andere wäre unter seinem Niveau. Doch Axels Glück wird erst so richtig perfekt, als er sich in Elaine Stalker verliebt, die alle die verrückte Witwe nennen, seit sie ihren Mann erschossen hat und nur noch einen großen Traum verfolgt: sie will Fliegen. Eine Kollision dieser verschiedensten Träume scheint unausweichlich – vor allem dann, wenn sie verwirklicht werden.

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Kommentare (18) — Film: Arizona Dream

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hollygolightly1

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Der Film ist einfach nur wunderschön. Man kann ihn seltsam finden, aber er ist wirklich Kunst. Tiefgründig, interessant, amüsant, surreal, ...
Der Soundtrack ist toll, die Bilder wundervoll und Johnny Depp verleiht dem Film noch das gewisse Etwas. Der Film lädt zum Träumen ein...

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QueenOfEverything

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Arizona Dream – meine erste Liebe
>>> Warnung: Weder objektiv, noch cineastisch wertvoll oder frei von Informationen, die eigentlich niemand haben wollte.<<<
Manche Filme sind Meilensteine. Vielleicht nicht für die Geschichte des Films – aber für die Filmgeschichte Deines Lebens. Für mich ist Arizona Dream so ein Meilenstein.
Jeder, der Filme ein bisschen mehr liebt und für den Filme ein bisschen mehr sind als pure Unterhaltung, hat sich irgendwann mal von den altbekannten, ausgetrampelten Pfaden der Massenware gewagt. Oder er ist nur mal kurz stehen geblieben, hat sich die Gegend angeguckt, den Anschluss an die Gruppe verloren und ist dann aus Versehen alleine auf dem etwas holprigeren Pfad gelandet. Letzteres ist mir passiert.
Irgendwann Mitte der Neunziger entdeckte ich in der Fernsehzeitung einen Film namens Arizona Dream und beschloss, den unbedingt sehen zu müssen. Keine Ahnung worum es geht, aber Johnny Depp spielt mit. Ich war damals ungefähr 14 und hatte eine ausgewachsene, inzwischen wieder raus gewachsene, voll-süß-Zuneigung zu Herrn Depp. Da der Film, wie bei solchen Filmen meist üblich, irgendwann wochentags mitten in der Nacht auf irgendeinem Öffentlich-Rechtlichem lief, wurde also der Videorekorder programmiert und ab ins Bett. Am nächten Tag nach der Schule (aber vor den Hausaufgaben, muhaha…) saß ich dann in freudiger Erwartung vor dem großen Röhrenfernseher und freute mich auf „21 Jump Street – Der Film“.
Was ich bekam: Johnny Depp, der zwar immer noch voll süß war, aber plötzlich Fische zählte und Hühnergeräusche machte. Einen kauzigen, alten, Grimassen schneidenden Mann, der Cadillacs bis zum Mond stapelt. Eine eigenartige Frau, die mit einem Handtuch auf dem Kopf Akkordeon für ihre Schildkröten spielt. Einen Typen, der mir aus einer Calvin Klein Werbung irgendwie bekannt vorkam, der sich auf eine Bühne stellt, sich dann auf dem Boden wirft und behauptet, das sei große Kunst.
Niemals zuvor hatte ich etwas dermaßen augenscheinlich Beklopptes gesehen. Und verstehen mochte das auch wer will. Aber irgendwie war Arizona Dream so viel betörender als alles andere, was ich damals so unter Film verstand. Während es sonst nur immer darum ging, dass entweder ein mutiger Held die ganze Welt vor dem sicheren Untergang rettet oder ein Loser ein schönes Mädchen kriegen wollte, ging es hier um… naja, worum es genau ging, wusste ich nicht, aber bestimmt war es wahnsinnig tiefsinnig. Es ging ums Träumen. Und um Fische. Und Schildkröten. Und dass Fische und Schildkröten nicht das Selbe träumen. Oder so. Ich glaube, ich muss den Film damals für die nächsten Wochen fast täglich geguckt haben – jedenfalls deutet die Bildqualität der heute noch vorhandenen VHS darauf hin. Und jedes Mal wuchs mir Arizona Dream mehr an mein 14 Jahre junges Herz – und zwar bis in die Tiefen meines Herzens, in die jemand wie der voll süße Johnny Depp nie hingekommen wäre. Meine erste Liebe war absurd, skurril, verspult, lustig, traurig, assoziativ, poetisch, einfach wunderschön. Begleitet von einer Filmmusik, die mir heute noch direkt unter die Haut geht.
Ich möchte hier gar nicht so sehr auf den Inhalt des Films eingehen und zu einem objektiven, analytischen Kommentar wäre ich wegen Befangenheit gar nicht fähig. Und vielleicht würde ich, wenn ich ihn heute zum ersten Mal sehen würde, mit Arizona Dream weniger unkritisch ins Gericht gehen. Doch ich werde diesen Film immer lieben, weil er mich Herzblut hat lecken lassen. Er hat mir die Tür zu Filmen abseits des Gradlinigen geöffnet, mir den Spaß am erstmal nicht verstehen sondern nur fasziniert sein näher gebracht. Plötzlich wollte ich wissen, was es außerhalb des McDonalds-Filmheftchens noch so gab. Filme, deren Hauptdarsteller noch nie in der Bravo waren, hatten auf einmal eine Chance. Ich sage nicht, dass mich das zu einem Arthouse-Junkie gemacht hätte oder dass ich ab da keinem Hollywood-Millionen-Blockbuster mehr was abgewinnen konnte. Und bestimmt bin ich nicht mal ansatzweise eine große Filmkennerin, noch eine Fachfrau für den anspruchsvollen kaukasischen Kunstfilm oder Vergleichbares. Ich behaupte auch nicht, Arizona Dream sei der künstlerisch wertvollste, großartigste Film aller Zeiten. Doch er hat mich geprägt und ohne ihn würde ich heute vielleicht nur für 3D-Filme von James Cameron oder für RomComs mit Jennifer Aniston ins Kino gehen – wer weiß?
Für alle, die sich tapfer durch meine Jugenderinnerungen bis hier hin gelesen haben: Ich bin mir der Unsachlichkeit und sentimentalen Überwürzung dieses kleinen Berichts absolut bewusst. Und vielleicht findet ihr, dass Arizona Dream kein Film ist, dem man eine Liebeserklärung schreiben muss. Aber ich bin sicher, dass jeder von Euch irgendwann mal einen Film gesehen hat, nach dem ihr jeden darauf folgenden Film mit anderen Augen gesehen habt, der irgendeinen Schalter bei Euch umgelegt hat. Und bei mir war es eben dieser. Vielen Dank Emir Kusturica, die erste Liebe vergeht nie.

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philopee

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Ohh, ich bin fast 3 Wochen zu spät aber ich auch ich muss sagen: Ich kenn das, und ich habe selten soetwas Gutes hier gelesen. :)


Keckwin987

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Unterschrieben. Dieser Film ist mein unangefochtener Liebling, ohne das jemals objektiv begründen zu können. Der hat eben einfach was losgetreten... insofern kann ich deine Liebeserklärung sehr gut verstehen.


Dissonanz

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Abwechslungsreich, komisch (in beiden Bedeutungen des Wortes), tragisch, nett, menschlich, voller Wahrheit, Kreativitaet, mit perfekter Besetzung und gutem Soundtrack. Die Szene im Kino bleibt unvergessen. "Do you think anyone touches Johnny Depp's face?"

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*frenzy_punk<3

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Bewertung4.0Uninteressant

eine schräge und fantasievolle komödie mit dramatischen aspekten und abgedrehter filmmusik. die schauspielerischen darbietungen und tollen effekte sind nicht außer acht zu lassen, dennoch hat mir die story nicht so ganz zugesagt, empfand sie langatmig, langweilig und trotz geschickt eingesetzter komik nicht unbedingt berauschend. die charaktere sind allesamt verschroben haben aber sympathie. die führenden dialoge sind lyrische bis expressive metaphern über träume, die liebe und das leben. eigentlich ein ganz gutes konzept, war dann aber doch nicht so mein fall.

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JuliusGrimm

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Wieder einverspuhltes Werk von Emir Kusturica.

Wie alle seine Filme zeichnet sich auch dieser durch gute Musik, fantastische Darsteller und eine irre Geschichte aus.

Man will und kann gar nicht zu viel sagen. Nur: anschauen anschauen anschauen.

Bin immer noch ganz wirr im Kopf.

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willy50

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Bewertung9.0Herausragend

Traumhaft. Besonders Jerry als schleimiger Autohändler. Und die verschlafene Stadt Douglas am Arsch der Welt. Sei kein Depp: Kuck den Film.

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SgoTscH

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Ohne Worte. :x

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CowVirus

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Bewertung9.5Herausragend

Völlig abgefahren. Gut dass jemand mal sowas gemacht hat.

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Jonass

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Bewertung9.5Herausragend

genialer film, geniale schauspieler, ...die szene, in der vincent gallo den flugzeug angriff nachspielt...immer wieder lustig

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russell

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

ein einfach bezaubernder film; mit viel gefühl, viel humor, einigen schuß tragik und etlichen mehr oder weniger versteckten liebeserklärungen ans große kino.
das ganze mit herausragenden darstellern zu angenehm eingängiger musik in sehr ästhetischen bildern gedreht.

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etnies211

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Ein typischer Jonny Depp halt,sehr verspielt, unkonfenzionell

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lyogen

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Bewertung6.5Ganz gut

Den muss ich mir glaube ich nochmal ansehen

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greenkeeper

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Bewertung7.0Sehenswert

Auch wenn Träume sterben sollte man sie doch bis zum Schluss ausleben. Die Reaktion auf die Liebeserklärung von Herrn Depp am Ende des Films fand ich schon arg an den Haaren herbeigezogen. Ansonsten ein schöner Film vor allem auch wegen der schauspielerischen Glanzleistungen von Faye Dunaway und Jerry Lewis. Die Idee die Maisfeldszene aus "Der unsichtbare Dritte" in die Handlung einzubauen ist genial.

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schickse77

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Was für ein genialer,surrealer Film zum Abbheben und hart landen. Fantastisch die Musik von Bregovic und Iggy Pop. Für mich eine der besten Filmszenen aller Zeiten: Vincent Gallo spielt Cary Grant`s Maisfeldszene aus "Der unsichtbare Dritte". Alle Daumen hoch für Kusturica, Depp und nicht zu vergessen Jerry Lewis.

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Acry

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Bewertung6.5Ganz gut

Schon ziemlich...schräg. Dennoch gibts ein paar gute Szenen.

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alter.native

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Ein traumhafter Film über Träume und Träumer, die nicht immer miteinander harmonieren. Die fantastischen Schauspieler machen dieses Märchen, das manchmal etwas zu märchenhaft rüber kommt, trotzdem zu einem vergnüglichen Filmgenuss, der auch durch die Musik von Goran Bregovic bezaubert.

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sabsa

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

hammer film!
einfach nur schön!

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Ferdinand

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Bewertung10.0Herausragend

Schöner Soundtrack u.a. mit Iggy Pop. Ein starker gefühlvoller Film. Schön verträumt. Faye Duneway in einer ihrer besten Rollen.

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