Arrietty - Die wundersame Welt der Borger
Kari-gurashi no Arietti (2010), JP Laufzeit 95 Minuten, FSK 0, Animationsfilm, Fantasyfilm, Kinostart 02.06.2011
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von Hiromasa Yonebayashi, mit Mirai Shida und Ryunosuke Kamiki
Fehlen Ihnen zufälligerweise Kleinigkeiten im Haushalt? Ja? haben Sie schon mal unter Ihre Veranda geschaut, auf Ihren Balkon oder unter die Treppe? Nein? Das sollten Sie schleunigst tun, denn dort lebt ein winziges, geheimes Volk, das Ihnen die Dinge stibitzt haben könnte. Warum das so ist, lesen Sie hier:
In den Vororten von Tokio, versteckt unter dem Boden eines alten Hauses, inmitten eines riesigen Gartens, lebt die winzig kleine Arrietty mit ihrer Familie. Die Dinge, die sie zum Leben benötigen, borgen sie sich von den Menschen und dabei gilt es, so Manches zu beachten. Arrietty kennt die Regeln: geborgt wird nur, was benötigt wird und auch nur so wenig, dass die Bewohner des Hauses es nicht merken – und vor der Katze muss man sich in Acht nehmen. Am wichtigsten jedoch ist es, nicht von den Menschen gesehen zu werden, denn die dürfen nichts von Arrietty und ihresgleichen wissen. Sollten sie entdeckt werden, müssten sie ihr Heim samt Hab und Gut für immer verlassen. Arrietty weiß all dies, und doch, als der Menschenjunge Sho ins Haus einzieht, spürt sie, dass alles anders werden wird. Und so beginnt eine verbotene Freundschaft zwischen dem aufgeweckten, neugierigen Mädchen und dem kranken, geschwächten Jungen und ein unvergessliches Abenteuer, das das Leben beider für immer verändern wird…
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Cast & Crew
- Genre
- Anime, Fantasyfilm
- Zeit
- Gegenwart
- Ort
- Tokio
- Handlung
- Abenteuer, Annäherung, Diebstahl, Enttarnung, Familiengeheimnis, Freundschaft, Garten, Geheimhalten, Geheimnis, Heim, Katze, Krankheit, Mädchen, Neugierde, Team, Versteck, Zwerg
- Stimmung
- Berührend
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Kritiken (8) — Film: Arrietty - Die wundersame Welt der Borger
Sebastian Klausner
Kommentar löschenDebütant Yonebayashi ist weder Miyzaki noch Takahata – und trotzdem ist Arrietty - Die wundersame Welt der Borger ein waschechter Ghibli.
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José Garcia: Textezumfilm
Kommentar löschenÄhnlich etlichen Ghibli-Filmen wie „Chihiros Reise ins Zauberland“ (2001) und „Das wandelnde Schloss“ (2005), steht im Mittelpunkt von „Arrietty“ ein Mädchen, das wissbegierig auf die Welt schaut, das aber letztendlich durch die Freundschaft mit einem Jungen allen Gefahren trotzt und ihre Familie rettet. Die Figuren harmonieren mit aquarelliert wirkenden, naturalistisch handgezeichneten Landschaftsbildern. Beides verknüpft „Arrietty – Die wundersame Welt der Borger“ außerdem mit perfekter Animation und einer tiefgründigen Geschichte über Freundschaft und Liebe.
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Fricki76: Asianfilmweb.de
Kommentar löschenStudio Ghibli arbeitet mit der Präzision und Regelmäßigkeit eines Schweizer Uhrwerks. Die Verfilmung des Jugendbuchs "Die Borger" der britischen Autorin Mary Norton aus dem Jahr 1952 hatte der Kreativchef Hayao Miyazaki des renommierten Trickfilmstudios bereits in den späten 70er Jahren ins Auge gefasst, dann aber aus kommerziellen Erwägungen verworfen. Zu jener Zeit galten Umsetzungen westlicher Original-Bücher als Anime als nicht erfolgversprechend, da das Identifikationspotential für die Seele der japanischen Kultur fehle. Nun hat man sich in den letzten Jahren unter anderem mit "Die Chroniken von Erdsee" in diese Richtung positionieren können. Nach der zuckersüss-fantastischen Fischprinzessin "Ponyo" steht nun mit Arrietty erneut ein kleines Mädchen im Zentrum einer wunderschönen Kindergeschichte, in der es wie so häufig in Miyazakis Filmen um Freundschaft, Loyalität und Anfechtungen derselben geht....
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Batzman: moviepilot / Fünf Filmfreunde
Kommentar löschenAls Ghibli-Gelegenheitsgucker, der den Hype nie so ganz verstanden hat, war der Film für mich insgesamt durchaus eine positive Überraschung, in dem Sinne, das die Handlung sich eher erdgebunden gab und weder Geistwesen noch mythologisches Geschwurbel die Oberhand gewannen.
Die Borger-Story ist simpel genug, überrascht hauptsächlich durch das bleierne Erzähltempe in dem das wenige was tatsächlich passiert sich entwickelt. Eine depressive Grundstimmung prägt das Geschehen, die im Kontrast zur Schönheit der Natur steht in der das ganze angesiedelt ist. Wie zu erwarten eher simpel und unaufwendig animiert, mit dem gewohnten Charakterdesign, besitzen die Figuren und Tiere doch eine gewisse Knuffigkeit, die sie sympathisch macht. Trotz allem braucht es Geduld und Muße sich auf diese Borger-Version, die soviel behäbiger und lethargischer wirkt als die Hollywood-Adaption aus den 90ern, wirklich zu goutieren. Zuwenig steht auf dem Spiel um wirklich mitzuzittern und außer Arietty spielen die anderen Borger auch keine wirkliche Rolle die der Rede wert wäre - das ich mich frage welche Zielgruppe der Film tatsächlich im Auge hatte, außer den Ghibli-Fans die sich eh alles des Studios ansehen. Für Kinder dürfte zu wenig passieren und die morbide Grundstimmung schwer nachzuvollziehen sein und erwachsene Zuschauer bleiben von der Story und der technischen Umsetzung dann doch etwas unterfordert...
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Jörg Gerle: http://film-dienst.kim-info... Jörg Gerle: http://film-dienst.kim-info...
Kommentar löschenDas Charakter-Design von Arrietty - Die Wundersame Welt der Borger orientiert sich in seiner schlichten 2D-Schönheit eng an den weniger aufwändigen Fernseharbeiten des Studios. Dafür begeistern einmal mehr die Hintergrundzeichnungen mit „verwunschenen“ Naturdetails und fantasievollen Dekors in den Häusern der Menschen. Miyazakis Drehbuch erzählt seine charmante Geschichte mit harmlosen Zuspitzungen, sodass gerade die jüngsten Kinozuschauer bestens unterhalten werden.
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goodspeed: ANIch / UFA / KultHt.de / O...
Kommentar löschen[...] Und doch, trotz aller Vorschusslorbeeren, entpuppte sich die kleine „Arrietty“ als völlig anders als erwartet. Selbst Kenner der Vorlage von Mary Norton dürften von der ruhigen Inszenierung, der fast lethargischen Handlung und der dichten Atmosphäre überrascht werden. Der Film wird nicht von einer eigentlichen Handlung, sondern von den Stimmungen und Gefühlen der Charaktere vorangetrieben. Ein gewöhnungsbedürftiger Zustand, der aber einem im Laufe des Films zusehends in den Bann zieht. Die Hintergründe, die Animationen und der mittelalterlich anmutende Soundtrack von der französischen Folksängerin Cécile Corbel sind erwartungsgemäß ein Traum in satten Farben und Tönen und doch muss „Arrietty“ als einer der wohl traurigsten Ghiblifilme überhaupt bezeichnet werden - zumindest wenn man hinter das trügerische Happyend blickt. Der Film scheint zwar mit seiner Fahrt in den Sonnenuntergang den Zuschauer mit einem Lächeln entlassen zu wollen, doch lohnt sich eine genauere Betrachtung…
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Patrick Wurster: www.indiskretion-ehrensache...
Kommentar löschenAuch wenn es ihm ziemlich gegen den Strich geht – er gilt als der japanische Walt Disney. Hayayo Miyazaki stand hinter meisterhaften Anime-Produktionen wie „Chihiros Reise ins Zauberland“ und „Das wandelnde Schloss“. Mit dem neuen Werk des weltberühmten Zeichentrickfilmstudios Ghibli, „Arrietty – Die wundersame Welt der Borger“, gibt sein Schüler Hiromasa Yonebayashi den Einstand auf dem Regiestuhl und wurde für sein Langfilmdebüt nach klassischer Machart auf Anhieb beim 34. „Japanese Academy Award“ in der Kategorie „Animation Of The Year“ ausgezeichnet. Und der drehbuchschreibende Meister darf sich gleich mitverneigen.
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Katrin Hoffmann: epd-Film Katrin Hoffmann: epd-Film
Kommentar löschenDie Figuren aus Arrietty gleichen durchaus denen, die man in Prinzessin Mononoke oder dem oscarprämierten Chihiros Reise ins Zauberland, Werke der Blütezeit Miyazakis, lieben gelernt hat. Nur dass das Thema hier weniger weltumfassend und mythenbeladen ist wie in den Filmen des Altmeisters.
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Kommentare (37) — Film: Arrietty - Die wundersame Welt der Borger
reaLdreamer Sat, 25 May 2013 22:07:19 -0000
Kommentar löschenWieder einmal ein gelungener Ghibli Film! Ein wunderschöner eher ruhiger gemütlicher Film, mit einer faszinierenden Atmosphäre. Der Film zeigt unsere Welt mal anderst aus einer Sicht von kleinen Menschen! Es ist einfach faszinierend die Umgebung sowie die Charaktere. Ich fand das Ende ein bisschen traurig aber ansonsten super Film!! Habe mir am Anfang des Filmes das Ende so vorgestellt dass Arrietty und ihre Familie sich mit den Menschen im Haus anfreunden und im Puppenhaus leben können ohne in Gefahr zu geraten. Das wäre mein Lieblingsende gewesen aber ist nur mein einziger Kritikpunkt ansonsten war alles sehr gut gelungen.
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Chewbacca Fri, 24 May 2013 23:25:09 -0000
Kommentar löschenDas Studio Ghibli hat es wieder einmal geschafft, mich in eine fremde, fantastische Welt zu entführen, die einmalig liebevoll gestaltet ist und ohne viel Spannung extrem fesselnd wirkt. In jeder Szene spürt man die Liebe zum Detail und wartet gebannt auf das Geschehen, dass gewohnt kinderfreundlich ist und Jung und Alt sehr gut unterhält.
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Jade Tue, 21 May 2013 13:27:58 -0000
Kommentar löschenEs wäre nicht Rechtens wenn man den Hayao Miyazaki Filmen weniger Punkte als 8.0 einräumen würde. Die Bilder entführen einen immer in eine Traumwelt aus der man nur schwer wieder herauskommen mag. Trotzdem ist Arrietty einer der weniger guten Filme des alten Meisters. Da fehlt mir einfach noch das letzte Quäntchen Fabelhaftigkeit :)
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goodspeed Tue, 21 May 2013 15:35:12 -0000
Antwort löschenKleine Korrektur: Arrietty ist nicht von Miyazaki direkt (er hat "nur" am Drehbuch mitgeschrieben auf Grundlage der Borger Kinderbücher) Regisseur war Hiromasa Yonebayashi.
Jade Wed, 22 May 2013 07:15:49 -0000
Antwort löschenJa das ist mir bekannt, da habe ich mich dann umständlich ausgedrückt :)
PhantomGestalt Fri, 29 Mar 2013 15:11:20 -0000
Kommentar löschenEin ruhiges, fast meditatives Film-Erlebnis. Eingerahmt in wunderschöne Ghibli-typische Bilderwelten, in diesem Fall aus dem Blickwinkel der winzigen Borger. Insgesamt reicht der Film aber nicht ganz an die Meisterwerke aus dem Hause Ghibli heran.
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Harvey Specter Fri, 29 Mar 2013 10:25:02 -0000
Kommentar löschenAngenehm ruhiger Animationsfilm, der uns einen Einblick in die Welt der Borger verschafft. Tolle Ideen und Details stecken drin. Man sieht den ganzen Haushalt mit anderen Augen und nimmt Geräusche völlig anders war. Das wurde beindruckend umgesetzt. Ich kenne zwar bessere Story aus dem Gerne, dennoch war das kleine Abenteuer unterhaltsam.
Solche Filme kann man sich sehr gut an Sonn- oder Feiertagen angucken. Darf auch gerne öfter im TV gezeigt werden.
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Miami Twice Fri, 29 Mar 2013 09:51:35 -0000
Kommentar löschenDie Bilder sind wunderwar, man kann richtig in die Welt der Borger "eintauchen". Ich mag die ruhige Erzählweise des Films und den Soundtrack - nur das Ende war nicht so meins, irgendwie passte das nicht so.
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David "Noodles" Aaronson Mon, 25 Mar 2013 17:18:33 -0000
Kommentar löschenIch kann mir nicht helfen, ich bin tief enttäuscht. Keine Phantasie, kaum Spannung, keine erinnerungswürdigen liebenswerten Charaktere, sowie Humor auf Sparflamme.
Was den Film rettet sind seine grandiosen Zeichnungen – wahrlich der bestaussehendste Gibli-Film. Nachdem ich mich nach 20 Minuten an den Bildern einer verkleinerten Welt sattgesehen habe, wurde "Arrietty" irgendwie immer langweiliger.
Die Figuren sind, selbst für Gibli Verhältnisse, dermaßen überzeichnet das alle Falten auf meiner Stirn noch einmal Falten kriegen. Die Mutter ist komplett naiv-bescheurt (wie man sich Muttchen am Herd eben so vorstellt), die Haushälterin (mit dem Gesicht zum reinschlagen) völlig sinnlos hinterfotzig, so dass es einfach nur ärgerlich ist – beinnahe würde ich schon von Frauenfeindlichkeit sprechen (in einem Gibli-Film!!), naja beinahe jedenfalls.
Es gibt freilich auch gelungenes, einige Ausflüge in die übergroße Menschenwelt, wie z.b. das herumklettern auf Küchenmobiliar. Doch die Fantastik der Miyazaki-Filme, Welten in denen alles passieren könnte, wird nie, nicht einmal im Ansatz, erreicht. Hier ist eben alles größer, dies muss reichen, passieren tut jedenfalls nichts - nur immer gleiche Bilder von Haus & Garten...
Über die Dialoge, welche ein unfassbares Kitsch Idyll transportieren, kann man nur den Kopf schütteln, alles wird auf banalste Art gesagt. Im Ernst, so etwas habe ich selbst in den schlechtesten Disneyfilmen noch nicht gesehen & gehört. Der Menschenjunge ist übrigens krank, hat aber keine Auswirkung auf den Film. Das wäre Miyazaki nie passiert! Ach keine Ahnung, "Arrietty" ist beinahe komplett an mir vorbei gerauscht.
Immerhin: der neue Hayao Miyazaki "Kaze Tachinu" erscheint diesen Sommer in Japan.
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Hawaii91 Sat, 16 Feb 2013 16:46:21 -0000
Kommentar löschenMal wieder ein wunderschöner Anime aus dem Hause Ghibli und dieses mal unter der Regie von Hiromasa Yonebayashi. Zeichnerisch einfach unbeschreiblich schön und mit viel Liebe zum Detail - besser als jeder andere 3D-Schmarn. Einfühlsame Story und ein wundervoller Score. Über das Ende kann man sich streiten, ich fands jedoch toll.
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FlintPaper Mon, 11 Feb 2013 20:00:36 -0000
Kommentar löschenLorbeerblätter und andere Gräser, hier so nah wie noch nie zuvor. Erzählt nicht von epischen Abenteuer und bietet keine allzu tiefsinnige Botschaft, inszeniert jedoch einen kleinen, magischen Ort voller Gemütlichkeit, in dem man sich von der ersten Minute an wie zu Hause fühlen möchte. Simpel, doch fantasievoll und wunderbar unaufgeregt, emotional trotzdem nie berührungslos - eine schöne Version der Original-Idee, optisch perfekt verpackt und musikalisch einwandfrei untermalt.
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lsk1965 Sun, 11 Nov 2012 16:10:46 -0000
Kommentar löschenIch hatte den Film schon eine ganze Weile bei mir rumliegen, und hab mich einfach nicht überwinden können ihn zu sehen. Woran lag das? Vielleicht daran, das ich dieser ganzen "Borger" Sache eher skeptisch gegenüberstehe.
Heute hab ich es dann doch mal geschafft. "Arrietty" kommt zwar nicht ganz an die großen Ghibli-Klassiker heran. Aber dennoch bin ich mal wieder in den Bann einer anderen Welt gesogen worden.
Arrietty erzählt eine Geschichte, die nicht nur in schönen Bildern verpackt ist, sondern auch zu Herzen geht. Das Ende fand ich auch sehr passend. Fantastisch ist auch der Soundtrack der einen erheblichen Anteil an dieser zauberhaften Atmosphäre hat.
Mit Ghibli-Filmen kann man einfach nichts falsch machen.
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SirFett Sun, 30 Sep 2012 18:34:17 -0000
Kommentar löschenDer Film ist toll, nur mit dem Ende und der Haushälterin kann ich mich nicht anfreunden. Was hat die für ein Problem? Völlig überzogen und ihre Beweggründe, wenn man sie so nennen darf sind für mich absolut nicht nachvollziehbar.
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chmul_cr0n Mon, 06 Aug 2012 04:02:15 -0000
Kommentar löschenWird nach ner Weile echt redundant und entpuppt sich als inhaltsleerer als man zunächst dachte.
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Selcarnor Sat, 30 Jun 2012 18:42:47 -0000
Kommentar löschen>Hiromasa Yonebayashi<. Dieser Mann ist ja der neuste Schützling von >Hayao Miyazaki< und in seinem ersten Film hat er sich an ein Thema gewagt, dass ich noch aus meiner Kindheit kenne. 1997 kam ja der Realfilm >Ein Fall für die Borger< in die Kinos. Auch wenn meine Erinnerungen an diesen etwas Bruchstückhaft sind, weiß ich noch, dass ich ihn einfach geliebt habe. > Yonebayashi< geht nun mit >Arrietty< an den gleichen Stoff heran und beweist, dass er wirklich Können besitzt und auch den Ghibli-Charme behalten kann.
1. Animationen
Ganz ehrlich, muss ich hier viel schreiben? Wir reden hier immerhin von Ghibli. Der Film ist wunderschön gemacht, mit detailreichen und satten Naturdarstellungen von Pflanzen und Insekten. Dazu halt die obligatorischen Einzelheiten, für die das Studio berühmt ist und seinen Filmen immer Leben einhaucht, wie Wassertropfen die an Blättern abperlen, die fantasievollen Werkzeuge der kleinen Borger und oder die vielen kleinen Bewegungen bei den Figuren.
2. Musik
Der ruhige, entspannende Soundtrack ist zum einen sehr stark europäisch angehaucht, wirkt an vielen Stellen regelrecht märchenhaft, ohne kitschig zu werden, und hat oft wirklich fantastische Vokale die einem angenehm die Ohren streicheln. Wenn hier schon beim Singen sind wurde das Endlied ja in verschiedene Sprachen übersetzt, wovon ich nur die deutsche und die japanische Version kenne und ich muss überrascht zugeben, dass die beiden fast gleichauf in der hohen Qualität liegen.
3. Inhalt
Während nach meinen lückenhaften Erinnerungen die US-Version von dem Stoff sehr viel mehr auf Humor getrimmt war und wesentlich mehr Action besaß, setzte man bei der Anime-Neufassung dagegen etwas mehr Wert auf Emotionen, ein schönes Feeling und eine sympathische Hauptprotagonistin – die kleine Borgerin Arrietty, die mit ihrer Familie verborgen im Keller einen Hauses auf dem Land wohnt. Sie ist lebhaft und abenteuerlustig und kann es kaum erwarten mit ihrem Vater durch das Heim der Menschen zu ziehen und den nötigen Krimskram für die Familie zu sammeln. Eines Tages zieht der schwerkranke Sho ein und wie sollte es anders sein: Die beiden treffen und verlieben sich.
Sehr viel Dramatisches passiert in dem Film nicht, dies sollte wirklich erwähnt werden. Doch dafür bekam ich eine sehr angenehme Atmosphäre und eine ruhige, mit Liebe erzählte Geschichte. Es macht wirklich Spaß den kleinen Männchen bei ihrem Alltag zu beobachten und wie die beiden Hauptpersonen einander näher kommen. Darüber liegt aber das Problem, dass sie faktisch ganz einfach zwei verschiedene Spezies sind und ein alte Faustrecht kommt auch zur Geltung: Der Größere und Stärkere gewinnt. Wirklich depressiv wird es zwar nie, aber es sollte auch keine durchgehende Fröhlichkeit erwartet werden.
Einige Punkte muss ich an dieser Stelle aber trotzdem kritisieren.
Zum einen die Charaktere, von wo manche doch etwas mehr Zeit vertragen hätten. Sho bleibt zum Beispiel durchaus etwas blass und zwar nicht nur von der Hautfarbe her. Harus Vorbehalte gegen die Borger wird auch nicht ausführlich genug dargelegt und von diesem Spiller hätte ich wirklich gern etwas mehr gesehen, als die zwei kleinen Auftritte.
Das Zweite ist, dass mir genau wie bei >Totoro< irgendwie ein gewisser Spannungsbogen fehlt. Die Geschichte geht auf gerader Linie durch, mit nur kleinen Schwankungen nach oben hier und da. Eine verdammte Explosion hätte da nicht sein müssen, aber etwas, dass den Puls zumindest etwas ansteigen lässt, hätte wirklich nicht geschadet.
4. Fazit
Ehrlich gesagt hätte ich mir etwas mehr Zeit mit >Arrietty< gewünscht. An vielen Punkten hätte man durchaus mehr in die Breite gehen können und dabei die Spielzeit nur um maximal zehn oder zwanzig Minuten gestreckt, aber na gut, es sollte nicht sein.
So sehr will ich mich auch nicht beschweren, denn am Ende war ich wirklich zufrieden und hatte das Gefühl etwas Beruhigendes und vor allem Gutes gesehen zu haben.
Ob diese Version näher am ursprünglichen Buch ist, weiß ich nicht, da ich es nie gelesen habe. Ich könnte nicht einmal sagen ob ich >Arrietty< oder >Ein Fall für die Borger< besser finde, da ich vom Letzteren einfach nicht mehr genug im Kopf habe und dieser sowieso einen Nostalgiebonus bekommen würde.
Ist sicher nicht einer der besten Ghibli-Filme, meiner Meinung nach, aber auch ganz sicher nicht der Schlechteste.
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Lilith Snowskin Sun, 13 May 2012 08:42:47 -0000
Kommentar löschenFür Leute, die auf laute Filme mit viiiel Action und noch mehr Bummbumm stehen (Ganz gleich, ob Anime oder nicht ;D), ist dieser Film definitiv nichts. Aber für diejenigen, die auch mal ruhige Filmchen schauen und gerne auf die winzigsten Details achten, ist dieser Film hervorragend.
Diese Liebe zum Detail findet man leider einzig und allein bei den Ghibli-Studios (und manchmal beim World-Masterpiece-Theatre, die aber keine Filme machen... :p), weder bei Disney, noch bei den meisten der anderen Animes.
Die Ghibli-Studios beweisen jedes Mal aufs Neue, dass man auch heutzutage noch intelligente Kinderfilme mit Niveau machen kann, denen man richtig anmerkt, dass die Macher lieben, was sie tun.
Um zu dem Film selbst zu kommen: Sei es die wunderschöne Umgebung (Ganz gleich ob das liebevoll eingerichtete Haus der Borger oder das Puppenhaus, der Garten oder der Bach), dieser Film hat eine solche Friedlichkeit in sich, wie man es in "westlichen" Filmen nie zu sehen bekommt.
Und Studio Ghibli beweist einmal mehr, dass es nicht immer Gut und Böse geben muss.
Den auch die Haushälterin ist nicht böse, sondern hat einfach eine eigene Meinung.
Ich will aber nicht zu viel verraten, ein mehr als nur sehenswerter Film. ;)
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pablo774 Fri, 24 Aug 2012 11:39:46 -0000
Antwort löschenAchb was ein schöner Kommentar, da will ich doch glatt noch mal den Film sehen. Von mir gabs auch 10. Allerdings hab ichs auf Japanisch gesehen. In der deutschen Version hat einiges gefehlt, das fand ich net so berauschend.
pablo774 Fri, 24 Aug 2012 11:42:32 -0000
Antwort löschenAch und der Soundtrack! Der muss erwähnt werden. Cécile Corbel ist wunderbar, einfach nur genial, dass sie es geschafft hat in einem Ghibli-Film die gesamte Musik zu übernehmen. Hab beide Soundtracks wochenlang rauf und runter gehört.
Teo Mon, 30 Apr 2012 16:08:37 -0000
Kommentar löschenWie von Studio Ghibli gewohnt bekommt man hier dichte Atmosphäre verpackt in schönen Bildern und eindrücklichen Klängen. Leider scheint die interessante Prämisse, also die Konforntation von Borgern und Menschen, nicht ganz zu Ende gedacht worden zu sein. Die Geschichte hängt so lange in der Schwebe und hat für meine Begriffe ein enttäuschend langweiliges Ende.
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Nicki Minaj Lover Sun, 22 Apr 2012 16:04:04 -0000
Kommentar löschennichts besonderes dennoch sehenswert
ein Film für zwischendurch
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THE_JUDGE Sat, 14 Apr 2012 11:47:49 -0000
Kommentar löschenNetter Anime der außer schönen Bildern auch noch einen kleinen Fingerzeig auf die Realität zu bieten hat. Eine Gesellschaft in der Gesellschaft, die langsam aber sicher ausstirbt und die sich vom „Abfall“ der anderen ernährt. Ich weiß nicht ob das auch so gedacht war, aber mir kam es direkt in den Sinn. Stellenweise schon ziemlich gefühlsduselig und mit der wirklich ätzenden Musik stellenweise auch fast am Rande zum unerträglichen, aber ich will mal nicht so sein. Es gibt einen dicken Kater, freundliche Grillen, monströse Waschbären und durchgedrehte Krähen. Dazu kommen die Borger, die gerne mal was einstecken und natürlich die Menschen (die einen fies, die anderen natürlich (übertrieben) nett und hilfsbereit). Nicht der Beste Ghibli, aber auch nicht der Schlechteste.
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Tueddel Thu, 05 Apr 2012 17:48:25 -0000
Kommentar löschenEin wunderbarer Film! Aber was war auch anders zu erwarten von den Ghibli Studios? Miyazaki hat wohl nicht Regie geführt, aber das großartige Drehbuch geschrieben! Mit einer riesigen Liebe zum Detail und einem Verständnis zwischen zwei Welten zu kommunizieren und interagieren wird hier das Leben der "Borrower" dargestellt! Die alltäglichen Probleme und Gefahren dieser anderen "kleinen" Welt überzeugen von Anfang bis Ende! Ein rundum gelungener Film für alle Altersklassen. Die Beziehung allerdings von "Sho" zu der Art der Borrower kam mir ein wenig komisch vor und passte nicht ganz in die Geschichte, die "unmögliche Liebe" zwischen den beiden war dann aber wieder großartig inszeniert! 8 Punkte sind meiner Meinung nach vollkommen angemessen!
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Nishi Sun, 11 Mar 2012 12:05:05 -0000
Kommentar löschenMan merkt Arrietty an, dass er nicht von Miyazaki persönlich ist. Trotzdem finde ich es erstaunlich wieviele Aspekte des alten Meisters man wiederfinden kann. Eine sehr einfache Geschichte, ein schöner Soundtrack, liebenswerte Figuren und vor allem wunderschöne Bilder die den Garten hinterm Haus zu einem Abenteuer werden lassen - insgesamt einer der schwächeren Ghiblis, insich gesehen aber eine runde Sache die einen (Ghibli-typisch) in seine einzigarte Welt zieht.
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diceman Mon, 13 Feb 2012 09:57:51 -0000
Kommentar löschen[...]
Einige der schönsten Märchen aus dem Hause Ghibli erzählen gar nicht von epischen Aufgaben in fremden, phantastischen Ländern, sondern lenken den Blick auf den Mikrokosmos unseres eigenen täglichen Lebens; KIKIS KLEINER LIEFERSERVICE zum Beispiel, oder MEIN NACHBAR TOTORO. Auch im vorliegenden Film wird der Garten hinterm Haus zum Abenteuer-Spielplatz: ein herzkranker Junge freundet sich mit dem Borger-Mädchen Arrietty an, und lernt dabei, daß nicht jede Kreatur ihren selbstverständlichen Platz auf dieser Erde hat. Behutsam werden die Sinne der Zuschauer für solche Fragen geschärft: nicht jeder Mensch ist den Borgern freundlich gesonnen, steht von Natur aus allem Neuen erstmal feindlich gegenüber, und um zu überleben muß das Geheimnis um die Existenz solcher Wesen bewahrt werden. [...]
--> Review in voller Länge:
http://www.dasmanifest.com/01/arriettydiewundersameweltderborger.php
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