Ashes of Time
Dung che sai duk (1994), HK/CN/TW Laufzeit 93 Minuten, FSK 12, Drama, Actionfilm, Kinostart 17.09.2009
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13 Kommentare
Keine
von Kar Wai Wong, mit Leslie Cheung und Brigitte Lin
Im alten China, am Rande einer kargen Wüste, lebt der Schwertkämpfer Ouyang Feng das Leben eines Vagabunden: Nach Jahren des Kämpfens hat er sich zurückgezogen und leitet ein kleines Gasthaus, in dem er Kunden anbietet, ihre Probleme zu “lösen”. Er arbeitet als Killer. Lange von der Frau verlassen, führt er diese Auftragsmorde erbarmungslos und kaltblütig durch. Die schicksalhaften Begegnungen mit Freunden und Feinden machen ihm seine Einsamkeit jedoch mehr und mehr bewusst.
Mehr Bilder (37) und Videos (4) zu Ashes of Time
Cast & Crew
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Kar Wai Wong
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Brigitte Lin
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Mu-rong Yin / Mu-rong Yang
-
Leslie Cheung
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Ou-yang Feng
-
Maggie Cheung
-
Tony Leung Chiu Wai
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) blinder Schwertkämpfer
-
Jacky Cheung
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Hung Chi
-
Tony Leung Ka Fai
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Huang Yao-shi
Regie
Schauspieler
-
Carina Lau
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Pfirsichblüte
-
Charlie Yeung
-
Kar Wai Wong
- Genre
- Romanze, Drama, Actionfilm
- Zeit
- Vergangenheit
- Ort
- Altes China, Wüste
- Handlung
- Degen, Freundschaft, Gebrochenes Herz, Gegner, Katana, Kopfgeldjäger, Krieger, Liebeskummer, Missgunst, Nebenbuhler, Ringen, Rivalen, Schwertkampf, Schwertkämpfer
- Stimmung
- Aufregend, Eigenwillig, Romantisch
- Mitmachen
- Wie gut passen diese Schlagworte? Stimm ab und hilf uns sie neu zu gewichten!
Drehbuch
Filmdetails Ashes of Time
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Kritiken (3) — Film: Ashes of Time
fko: filmsprung.ch fko: filmsprung.ch
Kommentar löschen«Ashes of Time Redux» ist eine eigentlich Dekonstruktion des Martial-Arts-Genres und ein stilisiertes, bildstarkes Verwirrspiel, dass mehr auf einer emotionalen Ebene seine Wirkung entfaltet.
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Ciprian David: NEGATIV
Kommentar löschen...Die vorhandenen technischen Ressourcen seinem Filmkonzept unterordnend, lässt Wong Kar Wai Nahaufnahmen oder Totalen der Helden und deren Umgebung abwechselnd in grobkörnigen, klaren, überbelichteten oder unterbelichteten, teils natürlich, teils in der Nachbearbeitung gefärbten Aufnahmen erscheinen. Die Natur und die Jahreszeiten markieren dabei den Verlauf der Zeit. Die Wüste, immer anders, doch immer gleich, erinnert ständig an eine Ewigkeit, die die ganzen Kämpfe und Tode als Zeugin übersteht. Das einzige Pendant zu dieser Ewigkeit ist die Stimmung des Protagonisten, aus der Vergangenheit nach ihm greifend, sich über den Ereignissen seiner Gegenwart wie ein Schleier niedersetzend und diese in Nichtigkeiten verwandelnd....
Kritik im Original Kommentar gefällt mir Antworten
Suchsland: FAZ, FR, filmdienst, Berlin... Suchsland: FAZ, FR, filmdienst, Berlin...
Kommentar löschen"Ashes of Time" erzählt im Kern von der Nostalgie, die man für die Gegenwart empfinden kann, weil man in ihr immer schon die zukünftige Vergangenheit entdeckt. Es ist eine charmante Ironie, dass dieser Film erst jetzt mit 15 Jahren Verspätung in einer leicht umgeschnittenen, visuell neu bearbeiteten Version als "Redux" ins Kino kommt. Und das, was vor und nach der Action passiert, ist im Zweifel wichtiger als diese selbst: Wie im Italowestern, wie im Samurai-Film, wie bei Kitano. Ein Actionfilm über Nichtaction. Reiner Zen.
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Kommentare (10) — Film: Ashes of Time
Kommentar schreibenderFilmfreak 2012/05/24 11:10:58
Kommentar löschenKamera, Schnitt und der Einsatz der Filter oder einfach gesagt der visuelle Teil gefällt mir und lässt Kurzweil aufkommen.
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derblonde 2012/02/07 17:03:55
Kommentar löschenViel zu schnarchig und wirr (habe allerdings nur die Reduxfassung gesehen).
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David "Noodles" Aaronson 2012/02/03 21:53:32
Kommentar löschenGesichtet wurde die Redux-Version.
Wong Kar-wais Liebes- und Schwerterreigen. Nur die Zeit vermag die Wunden in den Herzen der Menschen zu verdecken. Um solche Menschen geht es, sie finden sich zu unterschiedlichen Zeiten bei Schwertmeister Ou-yang Feng ein. Feng als einsamster von ihnen hat sich in der Wüste ein Domiziel hergerichtet, eine wahre Festung der Einsamkeit, in welcher er spottend auch bewundernd seinen Leidensgenossen lauscht.
Die Wüste als einziger, sich niemals verändernder Ort, wurde so noch nie abgelichtet: unverschämt grobkörnige Bilder, Wasserspiegelungen und safrangelber Sand, dessen einzige Existenz darin liegt mit dem blau des Himmels und des Wassers kontrastiert zu werden.
In dieser Landschaft liegt Fengs Behausung, gleich dem Inszenierungsstill ein magischer Ort. Ein Platz des Vergessens, der angebrochenen Liebschaften, der beendeten Beziehungen und Leben. Kämpfen die Männer hier für die Liebe oder für die (verblichene) Erinnerung? Und wieso kämpft Feng eigentlich nicht?
Story? Könnte ich nach mehrfacher Sichtung sogar wiedergeben. Die stärken der einzelnen Episoden muss allerdings jeder selbst herausfinden (nein, besser erleben), mehrfach Sichtung Pflicht.
Das letzte viertel gehört für mich zu den stärksten überhaupt, Melancholie und Melodram auf allerhöchster Stufe, immer werde ich mit dem Wort Pfirsichblüte diesen Film verbinden. Und während ich hoffe das es noch nicht vorbei ist, wird mir bange, es läuft der Abspann mit seiner wunderbaren Musik. Viel zu früh ist der Film vorbei, wenigstens diese Wunde kann schnell geheilt werden – mit einer erneuten Sichtung.
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Mimuschka 2011/11/13 20:25:58
Kommentar löschenvisuell außergewöhnlich und herausragend selbst für wong kar-wais verhältnisse. die in extreme farbfilter getauchte, karge wüstenlandschaft irgendwo im niemandsland erzeugt eine pessimistische endzeit-atmosphäre und unterstreicht das melancholisch-nihilistische innenleben der akteure. thematisch bewegt sich der regisseur in seinen typischen gefilden: einsamkeit, zu-spät-kommen, falsche entscheidungen, nicht vergessen können, nicht erfüllte liebe, verpasste gelegenheiten, etc.
die nicht-lineare erzählweise, verwirrende schauspielerwechsel und doppelrollen verlangen einem allerdings ordentlich was ab, wenn man am ball bleiben möchte (beispielsweise spielt brigitte lin einen sich als frau verkleidenden mann der seine schwester umbringen lassen möchte, ebenfalls von brigitte lin gespielt, wobei sich dann herausstellt dass es doch sie selbst, also nur eine person ist). ich musste jedenfalls öfter mal pausieren und auf wikipedia nachlesen, wer denn nun eigentlich wer ist... :-D
(text bezieht sich auf die redux-version von 2008)
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ElMagico 2011/03/07 12:55:29
Kommentar löschenEin Film gewordenes Gemälde. Inhaltlich bleibt hier vieles deutungsoffen. Episodenhaft versuchen verschiedene Schwertkämpfer/Auftragsmörder einen Weg zu finden mit ihrer Vergangenheit umzughen, obwohl eben jene längst von ihnen Besitz genommen hat. Was davon war Schicksal, was davon war dem eigenen Verhalten geschuldet und was wäre wenn....? Und es scheint als wäre der Tod die lang erwartet Antwort auf diese Fragen... oder doch nur Erlösung. Dem ganzen ist oft schwer zu folgen und der Film verlangt durchgängig, dass man Lücken durch eigene Gedanken füllt. Andererseits hat der Film soviel unglaubliches Eye-Candy zu bieten, dass er selbst ohne irgendetwas von der Story zu verstehen, ein Genuss für das Auge ist.
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BiGBeN87 2010/09/21 23:27:31
Kommentar löschenIch hab die Hälfte nicht verstanden und trotzdem oder gerade deshalb entfaltet 'Ashes of Time' einen super Eindruck. Jedes Element wirkt schlüssig, das Timing perfekt, die Technik adäquat und nirgends kann ich sagen, warum. Das ist die Art Film wegen der man Filme macht und schaut.
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BAD ONI0N 2010/04/09 12:30:09
Kommentar löschenAudiovisuell beeindruckend, aber auch mindestens genauso schwierig richtig zu deuten. Man muss sich den Film sehr aufmerksam und vielleicht auch zwei mal ansehen um wirklich zu verstehen worum es den einzelnen Protagonisten geht.
8 von 10 Eiern
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dbeutner 2010/02/22 19:15:34
Kommentar löschenKomplexe Erzählstruktur, episodenhafter Inhalt, visuell zumindest interessant. Alles Zutaten, die das Zeug dazu haben, mich nachhaltig zu beeindrucken - genau das aber blieb aus. Insofern neige ich dazu, diese Charakteristika hier eher als Vorwurf denn als Loblied anzusehen (was auch schon wieder übertrieben ist).
Allerdings muss ich einschränkend zugeben, dass ich wahre tiefe Begeisterung für asiatische Filme nur sehr selten entwickle (Bsp: Hana-Bi). Ashes of Time ist mir persönlich aber auch zu still, zu ruhig, zu gezogen, und die Komplexität macht weniger Spaß (wie mir sonst oft), sondern ich empfand diese nur als "zusätzliche Hürde", mit dem Film klar zu kommen.
Ganz sicher keine Alltagsware, und für Freunde des Visuellen und des asiatischen Films an sich vermutlich ein Leckerbissen.
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Fatzenbolt 2009/12/04 23:31:04
Kommentar löschenAnstrengend. Höchstwahrscheinlich lohnt es sich wenn man sich durchbeisst. Ich hab irgendwann abgeschalten.
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VooGPF 2009/09/18 10:53:10
Kommentar löschenFür mich ist und bleibt Ashes Of Time einer der visuell beeindruckendsten Filme überhaupt. Wong Kar-Wai und Chris Doyle in cinematographischer Höchstform!
Schade nur, dass der im Kontext schon fast psychadelisch wirkende Hongkong-Pop-Soundtrack in der Redux-Fassung einem massentauglicheren Score weichen musste. Dennoch wird vermutlich auch jetzt der eine oder andere Zuschauer immer noch "irritiert" aus dem Kino kommen, zumal die Erzählstruktur nach wie vor auf höchst unkonventionellen Pfaden pilgert. Wer sich allerdings dadurch nicht abschrecken lässt und asiatische Filme mag, in welchen der Schwerpunkt primär auf die Charaktere gelegt wird, sollte sich unbedingt auf dieses Werk einlassen. Alle anderen sind bei Regisseuren wie Zhang Yimou (House Of Flying Daggers, Hero, etc.) natürlich viel besser aufgehoben.
Erwähnenswert wäre da noch, dass meine Wertung des Films nun über all die Jahre nach mehrmaligem Ansehen immer weiter angestiegen ist... :-)
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