Auf brennender Erde
The Burning Plain (2008), AR/US Laufzeit 106 Minuten, FSK 12, Drama, Kriminalfilm, Kinostart 26.05.2011
12 Bewertungen
Skala 0 bis 10
161 Bewertungen
23 Kommentare
Keine
von Guillermo Arriaga, mit Charlize Theron und Kim Basinger
In Auf brennender Erde findet Mariana (Jennifer Lawrence) heraus, dass ihre verheiratete Mutter Gina (Kim Basinger) mit den Nachbarn und Familienvater Nick Martinez (Joaquim de Almeida) eine Affäre hat. Während Gina und Nick in einem Wohnwagen sind, zündet Mariana ein Feuer, um die Affäre ihrer Mutter zu beenden. Das Feuer erreicht jedoch einen Benzintank und beide sterben bei der Explosion. Nach der Beerdigung beginnen Marina und Nicks Sohn Santiago (JD Pardo) eine Affäre. Marina wird schwanger und beide fliehen nach Mexiko, um dort ihr Kinder aufzuziehen. Nach der Geburt ihrer Tochter Maria taucht Mariana jedoch unter und nennt sich von nun an Sylvia (gespielt von Charlize Theron). Die Vergangenheit scheint Sylvia nach einigen Jahren jedoch einzuholen, als Carlos (José María Yazpik), ein Freund von Santiago, ankommt und Sylvia mit ihrer Vergangenheit konfrontiert. Hat Sylvia noch eine Chance?
Guillermo Arriaga debütierte 2008 mit seinem Filmdrama Auf brennender Erde bei dem er Regie führte und auch das Drehbuch schrieb. Wie in seinen bisherigen Drehbüchern Amores Perros (2000), 21 Gramm (2003), Babel (2006), erzählt Guillermo Arriaga auch Auf brennender Erde nicht linear und springt zwischen verschiedenen Erzählsträngen.
2008 wurde die damals 18-Jährige Jennifer Lawrence bei den Filmfestspielen von Venedig für ihre Darbietung in Auf brennender Erde mit dem Preis als Beste Nachwuchsdarstellerin geehrt.
Mehr Bilder (13) und Videos (4) zu Auf brennender Erde
Cast & Crew
- Genre
- Drama, Kriminalfilm, Romanze
- Zeit
- Gegenwart
- Ort
- Portland, Vereinigte Staaten von Amerika
- Handlung
- Affäre, Brandanschlag, Brustkrebs, Ehekrise, Erwachsenwerden, Feuer, Geheimnis, Grenze USA-Mexiko, Karawane, Klippe, Mutter, Rückblick, Schicksal, Sex, Stalker, Unglückliche Liebe, Verdacht, Verdrängte Vergangenheit, Vergangenheitsbewältigung, Verlust der Mutter, Verlust des Vaters
- Stimmung
- Aufregend, Berührend, Traurig
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- Auf brennender Erde: critic.de
- Auf brennender Erde: film-zeit.de





















Kritiken (13) — Film: Auf brennender Erde
Filmering: Filmering.at
Kommentar löschenMit Auf brennender Erde führt Guillermo Arriaga jenen Weg fort, den er mit seinen Drehbüchern zu Alejandro González Iñárritus’s Filmen Amores Perros, 21 Gramm und Babel begonnen hat. Doch es fehlt dem Film leider an der inszenatorischen Dynamik und Finesse, welche die obrigen Werke so auszeichnete. Zwar sind die Einzelaspekte, wie z.B. die Darsteller und die Kamera wirklich beachtlich, aber all diese Stücke fügen sich nie zu einem großen Ganzen zusammen. Auf brennender Erde ist somit ein recht langatmig und teilnahmslos geschildertes Drama, das auf emotionaler Ebene wenig überzeugt. Außerdem hat man leider das Gefühl, dass sich das typische Spiel mit den Zeitebenen innerhalb einer Episodenstruktur hier nur vorfindet, weil es Arriaga immer so gemacht hat. Schade, Potential ist genug vorhanden, aber insgesamt betrachtet ist Auf brennender Erde leider nur ein mittelmäßiger Film.
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Christian Alt: NEGATIV
Kommentar löschenDie moralischen Fragen, die der Film stellen will, scheitern am mangelnden Interesse an den Hauptcharakteren. Wenn die anderthalb Stunden dann vorbei sind, hat man zwar viele schöne Bilder und Menschen gesehen, den Film aber schon bald wieder vergessen.
Auf brennender Erde ist einer jener Filme, die deutlich die Kluft aufzeigen zwischen dem, was möglich gewesen wäre und dem, was letztendlich zu sehen ist: mittelmäßiges Arthousekino für zwischendurch.
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Dietmar Kesten: Filmmag.de
Kommentar löschenEs sind nicht die „Blockbuster“, die nach Aufmerksamkeit schreien, denn davon sind etliche im Kino in jeder Woche zu sehen. Es sind eher die kleineren Filme, die mit einem schmalen Budget ausgestattet sind und trotzdem mit fabelhafter Besetzung für Aufmerksamkeit sorgen. [...] „Auf brennender Erde“ gehört zu den Filmen, die nahe am Geschehen sind. Hier ist nichts konstruiert, gar überkonstruiert. [...]
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Annekatrin Liebisch: Radio Köln Annekatrin Liebisch: Radio Köln
Kommentar löschenNach und nach dreht Guillermo Arriaga die Puzzleteile um, und das Publikum beginnt, sie zu sortieren und zusammenzufügen. Anfangs verwirrt der Wechsel zwischen den Zeitebenen, doch schon bald gibt er Indizien darauf, wie welche Personen zusammengehören. Ein Bild entsteht - und zwar schneller, als dem Episodenfilm gut tut.
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Nina Salzer
Kommentar löschenMit jedem neuen Puzzlestück wird ein wenig mehr von den einzelnen Figuren deutlich. Jedoch ist das Puzzle hier schneller gelöst als bei früheren Filmen; die Beweggründe sind schnell erkennbar, die Handlung wird fast absehbar. Wer Rätsel mag, wird sicher etwas enttäuscht sein.
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Walli Müller: br-online, NDR Walli Müller: br-online, NDR
Kommentar löschenEs ist spannend, diesem Film-Puzzle bei der Zusammensetzung zuzuschauen. An Babel allerdings kommt Auf brennender Erde nicht heran. Auch, weil die komplizierte Erzählweise hohe Erwartungen weckt, die von der am Ende doch recht simplen Auflösung der Geschichte nicht erfüllt werden. Es geht einmal mehr um Schuld und Erlösung. Faszinierend jedoch: Die Leinwand füllenden Bilder der grandiosen Ödnis, die so prägend ist für das Niemandsland zwischen USA und Mexiko.
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Harald Steinwender : BR Harald Steinwender : BR
Kommentar löschenDie in sich verschachtelte Erzählstruktur von Auf brennender Erde überzeugt nicht vollständig. Letztlich erzählt Arriaga eine einfache Geschichte, die durch die Montage der verschiedenen Zeitebenen und Handlungsorte mitunter unnötig verkompliziert wird. Das von Charlize Theron, Kim Basinger und der seit Winter's Bone zum Jungstar avancierten Jennifer Lawrence angeführte Ensemble beeindruckt dagegen uneingeschränkt.
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Esther Buss: Film-dienst Esther Buss: Film-dienst
Kommentar löschenDie Figuren in Auf brennender Erde sind so schematisch gezeichnet und die Konflikte so blutarm inszeniert, dass kein Leben in das bemüht zusammengebastelte Beziehungsgeflecht kommt. Die Schwächen des Drehbuchs, besonders seine allzu durchsichtige Konstruktion, tritt somit um so stärker in den Vordergrund. Einzig Jennifer Lawrence hinterlässt als schuldbeladene Tochter einen bleibenden Eindruck.
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A.O. Scott: New York Times A.O. Scott: New York Times
Kommentar löschenIrgendwann werden alle Mysterien aufgelöst, was jedoch nicht heißen soll, dass Auf brennender Erde irgendwann auch nur ansatzweise Sinn ergibt. Er sieht zwar dank Robert Elswits Kamera, die den Staub von New Mexico und Dunst von Oregon einfängt, gut aus. Aber selbst die elliptische Struktur der Erzählweise vermag diese überhitzte, halbfertige Banalität nicht zu verdecken.
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Ichundso Thu, 29 Sep 2011 00:58:21 -0000
Antwort löschenKlasse übersetzt. Ehrlich.
Scott Tobias: The Onion (A.V. Club) Scott Tobias: The Onion (A.V. Club)
Kommentar löschenOhne Alejandro Iñárritus beachtliche filmische Ansätze sinkt Auf brennender Erde, Arriagas Regiedebut, in die schonungslose Selbstparodie, während der Film mit trost- und kunstloser Vorhersehbarkeit Themen wie Schuld und Wiedergutmachung durcharbeitet. Ohne Iñárritu besteht The Burning Plain nur aus vielen, langen, nichtssagenden Blicken.
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Amy Biancolli: San Francisco Chronicle Amy Biancolli: San Francisco Chronicle
Kommentar löschenFans von Alejandro Iñárritu wissen, dass die aufwendigen Verflechtungen seiner vielschichtigen Filme viel Drehbuchautor Guillermo Arriga zu verdanken haben.[...] Sie sind irgendwie herzzerreißend (Amores Perros) oder sie verursachen Kopfschmerzen (Babel), manchmal beides zugleich (21 Gramm). Auf brennender Erde verursacht verstärkt Letzteres. Der nichtlineare, generationsübergreifende Film ist einer der pedantischsten und absichtlich verwirrendsten Filme des Jahres.
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F.-M. Helmke: Filmszene.de F.-M. Helmke: Filmszene.de
Kommentar löschenWie schon bei "21 Gramm" drängt sich auch hier ganz massiv die Frage auf, ob Drehbuchautor Guillermo Arriaga seiner Geschichte mit der Fragmentierung wirklich einen Gefallen getan hat. "Auf brennender Erde" ist ein sehr gut gemachter Film. Er hätte nur leider noch besser (und erfolgreicher) sein können, wenn er nicht so sehr versucht hätte, anders zu sein.
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G. H. Jekubzik: programmkino.de G. H. Jekubzik: programmkino.de
Kommentar löschenDer für den ausgezeichneten Drehbuchautoren Guillermo Arriaga typische Stoff „Auf brennender Erde“ wurde diesmal von ihm selbst verfilmt. Mit bewegendem Schauspiel, spannender Dramaturgie und eindrucksvollen Bildern.
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Kommentare (10) — Film: Auf brennender Erde
BuendelKap Sat, 27 Apr 2013 18:33:52 -0000
Kommentar löschenEin guter Film, der stellenweise jedoch für Verwirrung sorgen kann.
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Filmkenner77 Mon, 01 Apr 2013 09:24:12 -0000
Kommentar löschen"Auf brennender Erde" erinnert nicht von ungefähr an Werke wie "Babel", "Three Burials – Die drei Begräbnisse des Melquiades Estrada" oder "21 Gramm", stammen diese Werke doch aus der Feder von Drehbuchautor Guillermo Arriaga, der hier ein gelungenes Regiedebüt abliefert.
Erzählt wird eine Generationengeschichte, in der sich zerrüttete Verhältnisse auftun. Liebe, Leid, Hoffnung, Enttäuschung, Schmerz, Hass, Vergebung, Trauer, all dies und noch viel mehr verbindet "Auf brennender Erde" zu einer tief berührenden Geschichte. Charlize Theron stellt nach Rollen wie in "Monster", "Kaltes Land" oder "Im Tal von Elah" einmal mehr unter Beweis, dass sie zweifellos zu den besten Schauspielerinnen ihrer Generation zu zählen ist. Jennifer Lawrence liefert in einem ihrer ersten Filme als "jüngere Ausgabe" von Therons Rolle eine ebenfalls ansehnliche Leistung ab, während man Kim Basinger ihren Part als untreue Ehefrau, die sich in die Arme ihres Liebhabers flüchtet, nicht so ganz abnehmen möchte. Der verschachtelte Erzählstil gibt der eigentlich simplen Geschichte zwar einen geheimnisvollen Anstrich, der aber meiner Ansicht nach nicht unbedingt notwendig gewesen wäre und den Erzählfluss ein wenig hemmt.
Letztlich ist "Auf brennender Erde" ein ruhig erzähltes, intensiv gespieltes Familiendrama, das vor allem von Therons Schauspielkunst lebt.
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RaZer Mon, 17 Dec 2012 19:41:59 -0000
Kommentar löschenGuillermo Arriagas Stil hat was für sich, zumal er meist auch interessante Schicksale erzählt. Allerdings lässt sich das nicht ganz pauschalisieren, denn wo "21 Gramm" eine echte Offenbarung war, hat "Babel" bestenfalls als äußerst effektives Schlafmittel beeindruckt. "The Burning Plain", den er auch selbst zum Leben erweckt hat, orientiert sich erfreulicherweise eher an "21 Gramm". Die verwobene Geschichte wird interessant erzählt, die Verwicklungen wirken halbwegs rund und die Charaktere sind frei von Overacting. So wird der Film vom Cast sehr gut und harmonisch getragen. Hervorzuheben seien natürlich Charlize Theron und die schon zu diesem frühen Zeitpunkt ihrer Karriere umwerfende Jennifer Lawrence, die die vielschichtigste und schwierigste Figur des Films gemeinsam großartig verkörpern. So lassen sich auch die zweifelsfrei vorhanden Längen gut ertragen.
Als jemand, der sich nur selten von Filmen aus dem Dramen-Genre wirklich fesseln lässt, muss ich sagen, dass der Streifen was hermacht. Einfach weil die Story stimmt und der Cast absolut fantastische Arbeit leistet.
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niceeddy Mon, 15 Oct 2012 22:09:39 -0000
Kommentar löschenVerschachtelter Episodenfilm vom Drehbuchautor von Amores Perros, Babel, 21 Grams, diesmal als Autor und Regisseur. Für meinen Geschmack keinen Deut schlechter als genannte Filme; kunstvoll fügen sich scheinbar wild zusammenwürfelte Szenen wie bei einem Puzzle langsam zusammen, machen immer mehr Sinn und am Ende steht das fertige großartige Bild, wie zu erwarten äußerst dramatisch und zutiefst tragisch für die Beteiligten. Schauspielerisch brilliant, wobei Charlize Theron das Ensemble nochmal toppt.
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einSchluss Mon, 15 Oct 2012 22:49:58 -0000
Antwort löschen21 Gramm fand ich aber nicht so dolle. Konnte oder wollte dem irgendwann nicht mehr richtig folgen. Babel ist allerdings großartig:http://www.youtube.com/watch?v=iJl-yvWxJx4&feature=related
Film wird geschaut.
niceeddy Tue, 16 Oct 2012 00:39:10 -0000
Antwort löschenMein Liebster ist die Hundeliebe
angelmoonsoul Wed, 30 May 2012 17:24:04 -0000
Kommentar löschenCharlize Theron liefert die beste Leistung ab! Sie ist einfach genial!
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I_have_seen Sun, 01 Apr 2012 14:15:16 -0000
Kommentar löschenIch weiß nicht wieso andere den Film so "unterbewerten" ich fand den Film ziemlich gut (auf jedenfall sehenswert!)
Die Story ist dramatisch (verzwickt, gewaltig, trauig), dramaturisch gut zugespitzt und alles andere als weltfremd. Die Inzenierung (Szene+Schauspiel) ist eindruckvoll.
Es geht um Liebe, Treue und Untreue. Es geht um Leidenschaft, Enttäuschung und Aggressionen . Im Kern geht es um Scham (und den Wunsch nach Anerkennung). Im Kern geht es um Reue (es geht um verzweifelte Menschen die in der Angst sich zu stellen und um erlittene Selbstvorwürfe und Selbstverachtung). Und es geht um zentrale Tabus neben den menschlichen Wunschvorstellungen eines idialen Mannes, einer Idealen EHEFRAU (!) und einer idealen TOCHTER.
**Vorsicht Spoiler / Hinweise zum Inhalt**
Der Film rüttelt -wie ich finde- an unserem Idealbild von vor allem FRAUEN die in diesem Film und vor unserm Ideellen Vorstellungen kräftig versagen, weil sie (die FRAU) untreu wird, einen Mann liebt der Mexikaner ist mit dem Sie sex hat und es nicht sein lassen kann (verständlicher Weise...wie ich finde...der Ehemann der sich vor seiner Ehefrau eckelt ist nicht gerade gut fürs Selbstbewusstsein), sie verheimlicht, lügt und betrügt und ist nicht für ihre Kinder da, sie vernachlässigt ihre "pflichten" gegenüber ihrer Familie, sie wird unzuverlässig, sie erscheint selbstsüchtig. Die Tochter versagt in unseren Vorstellungen, weil sie "Schande" über ihre Familie bringt weil Sie mit dem Sohn des Ehebrechers was anfängt, unehelich schwanger wird, das Kind ablehnt, das Kind verlasst ... und ohne weiteres Lebenszeichen alle im ungewissen lässt, eine beziehungs-, zügel- und rücksichtslose Sexualität praktiziert.
In unser Kultur ist es üblich Frauen als Opfer und Männer als Täter zu betrachten. Es ist unüblich Frauen zu zeigen die Täter sind. Es ist unüblich Frauen als Opfer von Täterinnen zu zeigen. Es unüblich Frauen als gesellschaftlich verachtenswert zu zeigen. Es unüblich Frauen zu zeigen für Leid, Mord und Tod verantwortlich sind. Es ist unüblich Frauen zu zeigen die auf der ganzen Linie vor dem gesellschaftlichen Urteil vollständig versagen. Es ist unüblich Feige Frauen zu zeigen. Es ist unüblich feige Ehefrauen zu zeigen. Es ist unüblich feige Mütter zu zeigen. Es scheint unpassend zu sein sich vorzustellen das Frauen Gewalt ausüben oder einfach fehler machen und fehler aussitzen oder emotional und moralisch innerlich zerrissen sind (vor allem mit dem Blick auf das erwartungsbild einer Mutter-Kind-Beziehung).
Und es ist für vor allem unfein Tätern, seien es Männer oder Frauen, auf irgendeine Art eine "Entschuldigung" zu zubilligen und mit ihnen "Einfühlungsvermögen" zuteil werden zu lassen. Gut ist gut. Böse ist böse. Frau ist gut. Mann ist böse. Und aus.
Fazit:
Die Thematik ist (vor dem Hintergrund eines festen und erhabenen Frauenbild) eine herausforderung. Ein -ohne frage- anspruchvoller Stoff mit gesellschaftlich brisantem Inhalt. Die Schauspieler spielen ihre Rollen sehr gut. Die Inzenierung und die Szenerie (also das Bild) ist stimmig. Die Vielschichtigkeit der Handlung wird deutlich. Die Darstellung der Zerrisssenheit ist einfühlsam. Die Tragweite spricht mich emotionell an.
Das erst der drohende Tod die beteiligten dazu bringt den nötigen mut aufzubringen sich ihrer Vergangenheit zu stellen wird mit dem Schluss auf eine -wie ich finde- schöne weise bildhaft klar. Und ich finde es schön das das Ende Platz lässt für meine Phantasie wie das Leben für Sie wohl weitergehen könnte.
So gesehen ist der Film "große Kunst"
Bitte ansehen ...und die Kunst bewerten ...und nicht die kulturelle Aussage.
Ich habe nochmal gezielt nachgedacht aber ein richtiger Schwachpunkt fällt mir zu dem Film nicht ein!
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stalker Fri, 30 Sep 2011 15:03:26 -0000
Kommentar löschenArriaga, Arriaga, da war doch was, Arriaga, genau, 21 Gramm, Amores Perros, diese großen Schachtelfilme, eigentlich dürfte von diesem Arriaga doch ein weiteres Meisterwerk zu erwarten sein, obwohl, Babel war schon nicht mehr rund und obgleich ich den drei Beerdigungen gewiss noch eine Chance geben werde, aber gähn und ebendieses gähn nun volle Kanne in "Auf brennender Erde", gewiss sieht das alles ganz toll aus, schöne Natur, schöne Musik, das ist schon schön, auch die Schauspieler, schön und gut, allsamt Charaktäre, doch wie lahm die Geschichte, nicht spannender als die Vefilmung der Folgen harten Stuhls.
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oregon Mon, 18 Jul 2011 21:53:06 -0000
Kommentar löschenDie Machart des Filmes mit den verschiedenen Zeitebenen verspricht eigentlich genauso wie die gut angelegten Charaktere am Anfang des Filmes mehr als er am Ende halten kann.
Es gibt einzelne Szenen, die einen Geschmack davon geben, was der Film hätte sein können, aber der grosse Spannungsbogen, der alles zusammenhält, existiert nicht.
Es ist kein schlechter Film, aber irgendwie bleibt ein schaler Geschmack zurück, der wohl auf die Diskrepanz zwischen der anfangs aufwendig verschachtelten Erzählweise und der gegen Ende doch eher banalen Auflösung besteht.
Man bedauert nicht ihn gesehen zu haben, aber er bleibt auch nicht nachhaltig im Gedächtnis.
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RicardaHEYYA Tue, 01 Mar 2011 11:03:33 -0000
Kommentar löschenDer Aufbau und Inhalt des Film hört sich an wie ein Manga oder Anime! Tod, Mord, Liebesbeziehungen von Kindern der Liebhaber...
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aikifreak Tue, 23 Jun 2009 22:03:45 -0000
Kommentar löschenEine schöne und offensichtlich gebrochene Frau hat lustlosen Sex. Eine Familienmutter geht fremd und stirbt mit ihrem Liebhaber in einem Feuer. Ein mexikanischer Pilot eines Sprühflugzeugs stürzt ab und landet im Krankenhaus. Die Verbindung zwischen diesen Szenen wird im laufe des Films enthüllt, leider auf einer unspektakulären Weise. Zwischen den Zeitebenen wird unmerklich hin und her geschnitten und so zum Ende hin lüftet sich das Gesamtbild.
Filme, die so erzählt werden, müssen immer etwas Grossartiges bieten damit der Zuschauer am Ball bleibt, leidenschaftliche Szenen, grandiose Landschaftsaufnahmen, gute Dialoge oder ähnliches. Leider bietet "The Burning Plain" das alles nicht oder zumindest nur mittelmäßig und somit bleibt nur der Eindruck von Langatmigkeit zurück. Nicht zu verwechseln mit Langeweile, soweit würde ich nicht gehen, trotzdem wurde viel Potential verschwendet, die auch eine gut spielende und nackte Charlize Theron nicht mehr wettmachen kann.
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