Auf brennender Erde - Kritik

AR/US 2008 Laufzeit 106 Minuten, FSK 12, Drama, Kriminalfilm, Kinostart 26.05.2011

  • 6

    Guillermo Arriagas verwechselt Drama mit Lama.

    Da kann man sich auch 4 Stunden beim Heizdecken-Verkauf einschreiben, der Unterhaltungswert differiert nur geringfügig.

    Fazit: Nominell hoher Cast mit durchwachsener Leistung. Eine erfrischende Storyline, die leider mit einer schwachen Umsetzung hingerichtet wird.

    9
    • 5

      Es benötigte zwar etwas Zeit, bevor ich mit der verschachtelten Erzählweise warm wurde, dann jedoch, als die verschiedenen Erzählstränge und zugehörigen Personen Konturen annahmen, steigerte sich allmählich mein Interesse an den dramatischen Ereignissen. Letztendlich kein Film, den ich mir nochmals ansehen würde, denn dafür sorgt die dargebotene Geschichte für zu wenig Nachhaltigkeit, dennoch gewiss keine Zeitverschwendung! Neben Charlize Theron, die übrigens nackig gar nicht so übermäßig hübsch anzusehen ist, wie einst gedacht, versteht vor allem Jennifer Lawrence (u.a. "Silver Linings" und "American Hustle") nicht nur rein optisch zu gefallen.

      9
      • 8

        Wunderschön dramatisches Regiedebüt des Drehbuchautors von "21 Gramm".

        Wie viele hier drin bereits wissen halte ich "21 Gramm" für ein Meisterwerk und einen modernen Klassiker. Das hat viele Gründe, einer der wichtigsten war das großartige Drehbuch. Dieses wurde von Guillermo Arriaga verfasst der hier bei "Auf brennender Erde" sein Regiedebüt gibt.

        Seine Handschrift ist unverkennbar, denn die verschachtelte Erzählweise macht seine Episodenfilme aus meiner Sicht so besonders und damit zu kleinen (oder großen) Meisterwerken. Die Geschichte hier ist sehr vielschichtig, es geht einerseits um die Liebe mit all ihren Irrungen und Wirrungen die sie teilweise verursacht. Es geht aber auch um Schuld und die gebrochene Seele von Menschen die diese Schuld auf sich geladen haben. Gerade hier hilft der verschachtelte Erzählstil der Storyline unglaublich, denn hierdurch erfahren wir nur langsam die Zusammenhänge und die ganze Geschichte, die sich am Ende zu einem wirklich guten Film zusammenfügt.

        Die Inszenierung ist gut, das "Farbenspiel" bei den einzelnen Episoden (das wir schon aus den anderen Filmen kennen) findet hier seine Fortsetzung. Guillermo Arriaga gelingen intensive Bilder die den Film trotzdem ruhig dahingleiten lassen. Obwohl er mit gut 1 1/2 Stunden nicht sonderlich lang ist, wirkt er in keinster Weise "gehetzt".

        Trotz aller Stärken bleibt das doch recht abrupte Ende eine der wenigen Schwächen in diesem Film. Hier hätte sich mancher Zuschauer (z.B. ich) 10-15 Min. mehr Zeit gewünscht um die letztliche Mutter-Tochter-Beziehung ein wenig deutlicher zu machen. Leider findet man diese Kritikpunkte auch früher schon, denn die familiären Hintergründe werden nicht wirklich beleuchtet und daher bleiben viele Figuren sehr vage und wirken unausgegoren.

        Neben der tollen Geschichte stechen die Darstellerinnen hier natürlich heraus. Man hat es ja auch nicht alle Tage das man gleich drei Oscarpreisträgerinnen in einem Film versammelt hat. Kim Basinger, Jennifer Lawrence und Charlize Theron sind alles wunderbare Schauspielerinnen die vorher oder nachher schon mit dem Academy Award ausgezeichnet wurden. Zum Teil sieht man auch hier warum dem so ist. Ich möchte jetzt gar keine Reihenfolge draus machen, denn alle drei spielen toll, aber Charlize Theron bringt die Zerrissenheit ihrer Figur einmalig gut auf die Leinwand.

        Hätte Guillermo Arriaga noch ein wenig mehr Augenmerk auf die Figuren(entwicklung) gelegt, dann hätte dieses Kleinod an Film locker eine höhere Punktzahl geschafft. Aber auch so bleibt es ein wunderschönes Drama mit einem guten Ende und drei großartigen Hauptdarstellerinnen.

        Abschließend darf ich mich noch bei meinem MP-Freund "niceeddy" für den tollen Tip bedanken. Du hast mir wirklich nicht zuviel versprochen, hoffentlich kann ich mich mal revanchieren.

        5
        • 5 .5

          der film hätte um einiges besser sein können, wenn man ihn nicht so verworren und mit zu langen kameraeinstellungen gedreht hätte.

          • 7

            Ein guter Film, der stellenweise jedoch für Verwirrung sorgen kann.

            • 7

              "Auf brennender Erde" erinnert nicht von ungefähr an Werke wie "Babel", "Three Burials – Die drei Begräbnisse des Melquiades Estrada" oder "21 Gramm", stammen diese Werke doch aus der Feder von Drehbuchautor Guillermo Arriaga, der hier ein gelungenes Regiedebüt abliefert.
              Erzählt wird eine Generationengeschichte, in der sich zerrüttete Verhältnisse auftun. Liebe, Leid, Hoffnung, Enttäuschung, Schmerz, Hass, Vergebung, Trauer, all dies und noch viel mehr verbindet "Auf brennender Erde" zu einer tief berührenden Geschichte. Charlize Theron stellt nach Rollen wie in "Monster", "Kaltes Land" oder "Im Tal von Elah" einmal mehr unter Beweis, dass sie zweifellos zu den besten Schauspielerinnen ihrer Generation zu zählen ist. Jennifer Lawrence liefert in einem ihrer ersten Filme als "jüngere Ausgabe" von Therons Rolle eine ebenfalls ansehnliche Leistung ab, während man Kim Basinger ihren Part als untreue Ehefrau, die sich in die Arme ihres Liebhabers flüchtet, nicht so ganz abnehmen möchte. Der verschachtelte Erzählstil gibt der eigentlich simplen Geschichte zwar einen geheimnisvollen Anstrich, der aber meiner Ansicht nach nicht unbedingt notwendig gewesen wäre und den Erzählfluss ein wenig hemmt.
              Letztlich ist "Auf brennender Erde" ein ruhig erzähltes, intensiv gespieltes Familiendrama, das vor allem von Therons Schauspielkunst lebt.

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              • 8

                Guillermo Arriagas Stil hat was für sich, zumal er meist auch interessante Schicksale erzählt. Allerdings lässt sich das nicht ganz pauschalisieren, denn wo "21 Gramm" eine echte Offenbarung war, hat "Babel" bestenfalls als äußerst effektives Schlafmittel beeindruckt. "The Burning Plain", den er auch selbst zum Leben erweckt hat, orientiert sich erfreulicherweise eher an "21 Gramm". Die verwobene Geschichte wird interessant erzählt, die Verwicklungen wirken halbwegs rund und die Charaktere sind frei von Overacting. So wird der Film vom Cast sehr gut und harmonisch getragen. Hervorzuheben seien natürlich Charlize Theron und die schon zu diesem frühen Zeitpunkt ihrer Karriere umwerfende Jennifer Lawrence, die die vielschichtigste und schwierigste Figur des Films gemeinsam großartig verkörpern. So lassen sich auch die zweifelsfrei vorhanden Längen gut ertragen.
                Als jemand, der sich nur selten von Filmen aus dem Dramen-Genre wirklich fesseln lässt, muss ich sagen, dass der Streifen was hermacht. Einfach weil die Story stimmt und der Cast absolut fantastische Arbeit leistet.

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                • 8

                  Verschachtelter Episodenfilm vom Drehbuchautor von Amores Perros, Babel, 21 Grams, diesmal als Autor und Regisseur. Für meinen Geschmack keinen Deut schlechter als genannte Filme; kunstvoll fügen sich scheinbar wild zusammenwürfelte Szenen wie bei einem Puzzle langsam zusammen, machen immer mehr Sinn und am Ende steht das fertige großartige Bild, wie zu erwarten äußerst dramatisch und zutiefst tragisch für die Beteiligten. Schauspielerisch brilliant, wobei Charlize Theron das Ensemble nochmal toppt.

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                  • 8

                    Charlize Theron liefert die beste Leistung ab! Sie ist einfach genial!

                    1
                    • 8

                      Ich weiß nicht wieso andere den Film so "unterbewerten" ich fand den Film ziemlich gut (auf jedenfall sehenswert!)

                      Die Story ist dramatisch (verzwickt, gewaltig, trauig), dramaturisch gut zugespitzt und alles andere als weltfremd. Die Inzenierung (Szene+Schauspiel) ist eindruckvoll.

                      Es geht um Liebe, Treue und Untreue. Es geht um Leidenschaft, Enttäuschung und Aggressionen . Im Kern geht es um Scham (und den Wunsch nach Anerkennung). Im Kern geht es um Reue (es geht um verzweifelte Menschen die in der Angst sich zu stellen und um erlittene Selbstvorwürfe und Selbstverachtung). Und es geht um zentrale Tabus neben den menschlichen Wunschvorstellungen eines idialen Mannes, einer Idealen EHEFRAU (!) und einer idealen TOCHTER.

                      **Vorsicht Spoiler / Hinweise zum Inhalt**
                      Der Film rüttelt -wie ich finde- an unserem Idealbild von vor allem FRAUEN die in diesem Film und vor unserm Ideellen Vorstellungen kräftig versagen, weil sie (die FRAU) untreu wird, einen Mann liebt der Mexikaner ist mit dem Sie sex hat und es nicht sein lassen kann (verständlicher Weise...wie ich finde...der Ehemann der sich vor seiner Ehefrau eckelt ist nicht gerade gut fürs Selbstbewusstsein), sie verheimlicht, lügt und betrügt und ist nicht für ihre Kinder da, sie vernachlässigt ihre "pflichten" gegenüber ihrer Familie, sie wird unzuverlässig, sie erscheint selbstsüchtig. Die Tochter versagt in unseren Vorstellungen, weil sie "Schande" über ihre Familie bringt weil Sie mit dem Sohn des Ehebrechers was anfängt, unehelich schwanger wird, das Kind ablehnt, das Kind verlasst ... und ohne weiteres Lebenszeichen alle im ungewissen lässt, eine beziehungs-, zügel- und rücksichtslose Sexualität praktiziert.

                      In unser Kultur ist es üblich Frauen als Opfer und Männer als Täter zu betrachten. Es ist unüblich Frauen zu zeigen die Täter sind. Es ist unüblich Frauen als Opfer von Täterinnen zu zeigen. Es unüblich Frauen als gesellschaftlich verachtenswert zu zeigen. Es unüblich Frauen zu zeigen für Leid, Mord und Tod verantwortlich sind. Es ist unüblich Frauen zu zeigen die auf der ganzen Linie vor dem gesellschaftlichen Urteil vollständig versagen. Es ist unüblich Feige Frauen zu zeigen. Es ist unüblich feige Ehefrauen zu zeigen. Es ist unüblich feige Mütter zu zeigen. Es scheint unpassend zu sein sich vorzustellen das Frauen Gewalt ausüben oder einfach fehler machen und fehler aussitzen oder emotional und moralisch innerlich zerrissen sind (vor allem mit dem Blick auf das erwartungsbild einer Mutter-Kind-Beziehung).

                      Und es ist für vor allem unfein Tätern, seien es Männer oder Frauen, auf irgendeine Art eine "Entschuldigung" zu zubilligen und mit ihnen "Einfühlungsvermögen" zuteil werden zu lassen. Gut ist gut. Böse ist böse. Frau ist gut. Mann ist böse. Und aus.

                      Fazit:
                      Die Thematik ist (vor dem Hintergrund eines festen und erhabenen Frauenbild) eine herausforderung. Ein -ohne frage- anspruchvoller Stoff mit gesellschaftlich brisantem Inhalt. Die Schauspieler spielen ihre Rollen sehr gut. Die Inzenierung und die Szenerie (also das Bild) ist stimmig. Die Vielschichtigkeit der Handlung wird deutlich. Die Darstellung der Zerrisssenheit ist einfühlsam. Die Tragweite spricht mich emotionell an.

                      Das erst der drohende Tod die beteiligten dazu bringt den nötigen mut aufzubringen sich ihrer Vergangenheit zu stellen wird mit dem Schluss auf eine -wie ich finde- schöne weise bildhaft klar. Und ich finde es schön das das Ende Platz lässt für meine Phantasie wie das Leben für Sie wohl weitergehen könnte.

                      So gesehen ist der Film "große Kunst"
                      Bitte ansehen ...und die Kunst bewerten ...und nicht die kulturelle Aussage.

                      Ich habe nochmal gezielt nachgedacht aber ein richtiger Schwachpunkt fällt mir zu dem Film nicht ein!

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                      • 5

                        Mit Auf brennender Erde führt Guillermo Arriaga jenen Weg fort, den er mit seinen Drehbüchern zu Alejandro González Iñárritus’s Filmen Amores Perros, 21 Gramm und Babel begonnen hat. Doch es fehlt dem Film leider an der inszenatorischen Dynamik und Finesse, welche die obrigen Werke so auszeichnete. Zwar sind die Einzelaspekte, wie z.B. die Darsteller und die Kamera wirklich beachtlich, aber all diese Stücke fügen sich nie zu einem großen Ganzen zusammen. Auf brennender Erde ist somit ein recht langatmig und teilnahmslos geschildertes Drama, das auf emotionaler Ebene wenig überzeugt. Außerdem hat man leider das Gefühl, dass sich das typische Spiel mit den Zeitebenen innerhalb einer Episodenstruktur hier nur vorfindet, weil es Arriaga immer so gemacht hat. Schade, Potential ist genug vorhanden, aber insgesamt betrachtet ist Auf brennender Erde leider nur ein mittelmäßiger Film.

                        • 5 .5

                          Die Machart des Filmes mit den verschiedenen Zeitebenen verspricht eigentlich genauso wie die gut angelegten Charaktere am Anfang des Filmes mehr als er am Ende halten kann.

                          Es gibt einzelne Szenen, die einen Geschmack davon geben, was der Film hätte sein können, aber der grosse Spannungsbogen, der alles zusammenhält, existiert nicht.

                          Es ist kein schlechter Film, aber irgendwie bleibt ein schaler Geschmack zurück, der wohl auf die Diskrepanz zwischen der anfangs aufwendig verschachtelten Erzählweise und der gegen Ende doch eher banalen Auflösung besteht.

                          Man bedauert nicht ihn gesehen zu haben, aber er bleibt auch nicht nachhaltig im Gedächtnis.

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                          • Die moralischen Fragen, die der Film stellen will, scheitern am mangelnden Interesse an den Hauptcharakteren. Wenn die anderthalb Stunden dann vorbei sind, hat man zwar viele schöne Bilder und Menschen gesehen, den Film aber schon bald wieder vergessen.
                            Auf brennender Erde ist einer jener Filme, die deutlich die Kluft aufzeigen zwischen dem, was möglich gewesen wäre und dem, was letztendlich zu sehen ist: mittelmäßiges Arthousekino für zwischendurch.

                            • 6 .5

                              Es sind nicht die „Blockbuster“, die nach Aufmerksamkeit schreien, denn davon sind etliche im Kino in jeder Woche zu sehen. Es sind eher die kleineren Filme, die mit einem schmalen Budget ausgestattet sind und trotzdem mit fabelhafter Besetzung für Aufmerksamkeit sorgen. [...] „Auf brennender Erde“ gehört zu den Filmen, die nahe am Geschehen sind. Hier ist nichts konstruiert, gar überkonstruiert. [...]

                              • 5 .5

                                Nach und nach dreht Guillermo Arriaga die Puzzleteile um, und das Publikum beginnt, sie zu sortieren und zusammenzufügen. Anfangs verwirrt der Wechsel zwischen den Zeitebenen, doch schon bald gibt er Indizien darauf, wie welche Personen zusammengehören. Ein Bild entsteht - und zwar schneller, als dem Episodenfilm gut tut.

                                • 6

                                  Mit jedem neuen Puzzlestück wird ein wenig mehr von den einzelnen Figuren deutlich. Jedoch ist das Puzzle hier schneller gelöst als bei früheren Filmen; die Beweggründe sind schnell erkennbar, die Handlung wird fast absehbar. Wer Rätsel mag, wird sicher etwas enttäuscht sein.

                                  • 7 .5

                                    Es ist spannend, diesem Film-Puzzle bei der Zusammensetzung zuzuschauen. An Babel allerdings kommt Auf brennender Erde nicht heran. Auch, weil die komplizierte Erzählweise hohe Erwartungen weckt, die von der am Ende doch recht simplen Auflösung der Geschichte nicht erfüllt werden. Es geht einmal mehr um Schuld und Erlösung. Faszinierend jedoch: Die Leinwand füllenden Bilder der grandiosen Ödnis, die so prägend ist für das Niemandsland zwischen USA und Mexiko.

                                    • 7

                                      Die in sich verschachtelte Erzählstruktur von Auf brennender Erde überzeugt nicht vollständig. Letztlich erzählt Arriaga eine einfache Geschichte, die durch die Montage der verschiedenen Zeitebenen und Handlungsorte mitunter unnötig verkompliziert wird. Das von Charlize Theron, Kim Basinger und der seit Winter's Bone zum Jungstar avancierten Jennifer Lawrence angeführte Ensemble beeindruckt dagegen uneingeschränkt.

                                      • 5 .5

                                        Die Figuren in Auf brennender Erde sind so schematisch gezeichnet und die Konflikte so blutarm inszeniert, dass kein Leben in das bemüht zusammengebastelte Beziehungsgeflecht kommt. Die Schwächen des Drehbuchs, besonders seine allzu durchsichtige Konstruktion, tritt somit um so stärker in den Vordergrund. Einzig Jennifer Lawrence hinterlässt als schuldbeladene Tochter einen bleibenden Eindruck.

                                        • 3

                                          Irgendwann werden alle Mysterien aufgelöst, was jedoch nicht heißen soll, dass Auf brennender Erde irgendwann auch nur ansatzweise Sinn ergibt. Er sieht zwar dank Robert Elswits Kamera, die den Staub von New Mexico und Dunst von Oregon einfängt, gut aus. Aber selbst die elliptische Struktur der Erzählweise vermag diese überhitzte, halbfertige Banalität nicht zu verdecken.

                                          • 3

                                            Ohne Alejandro Iñárritus beachtliche filmische Ansätze sinkt Auf brennender Erde, Arriagas Regiedebut, in die schonungslose Selbstparodie, während der Film mit trost- und kunstloser Vorhersehbarkeit Themen wie Schuld und Wiedergutmachung durcharbeitet. Ohne Iñárritu besteht The Burning Plain nur aus vielen, langen, nichtssagenden Blicken.

                                            • 5

                                              Fans von Alejandro Iñárritu wissen, dass die aufwendigen Verflechtungen seiner vielschichtigen Filme viel Drehbuchautor Guillermo Arriga zu verdanken haben.[...] Sie sind irgendwie herzzerreißend (Amores Perros) oder sie verursachen Kopfschmerzen (Babel), manchmal beides zugleich (21 Gramm). Auf brennender Erde verursacht verstärkt Letzteres. Der nichtlineare, generationsübergreifende Film ist einer der pedantischsten und absichtlich verwirrendsten Filme des Jahres.

                                              • 6

                                                Wie schon bei "21 Gramm" drängt sich auch hier ganz massiv die Frage auf, ob Drehbuchautor Guillermo Arriaga seiner Geschichte mit der Fragmentierung wirklich einen Gefallen getan hat. "Auf brennender Erde" ist ein sehr gut gemachter Film. Er hätte nur leider noch besser (und erfolgreicher) sein können, wenn er nicht so sehr versucht hätte, anders zu sein.

                                                • 8

                                                  Der für den ausgezeichneten Drehbuchautoren Guillermo Arriaga typische Stoff „Auf brennender Erde“ wurde diesmal von ihm selbst verfilmt. Mit bewegendem Schauspiel, spannender Dramaturgie und eindrucksvollen Bildern.

                                                  • Der Aufbau und Inhalt des Film hört sich an wie ein Manga oder Anime! Tod, Mord, Liebesbeziehungen von Kindern der Liebhaber...