Auf der Flucht - Kritik

The Fugitive

US · 1993 · Laufzeit 130 Minuten · FSK 16 · Actionfilm, Thriller · Kinostart
  • 9

    Klasse Thriller mit zwei fantastischen Darstellern. Auch beim x. mal ansehen immer wieder spannend. Der Film schafft den Bogen von der Story über einen unschuldig Verurteilen zu einem knallharten Marshall und seinem Team. Und beides ist interesannt und spannend, nichts wirkt überflüssig. Liegt vor allen Dingen an den beiden Hauptdarstellern. Und bei alldem verzichtet der Film nicht auf klassische Einzeiler und Action (nicht übermäßig, aber dafür umso besser eingesetzt). Vor Tommy Lee Jones möchte man wirklich nicht auf der Flucht sein...

    • 9

      Oldie but Goldie. Wahnsinn was die Story und Schauspieler hier reißen. Kaum ein Schuss fällt und trotzdem packend. Einfach klasse gemacht.

      • 10

        Der von Regisseur Andrew Davis ("Alarmstufe: Rot", "Ein perfekter Mord") inszenierte Actioner ist an Spannung kaum zu überbieten und punktet noch dazu mit perfekter Darstellerleistung. Oft gesehen, immer wieder ein Genuß!

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        • 4

          Im Gegensatz zu den meisten meiner mp-Buddys kann ich mich ihren begeisternden Reaktionen zu diesem durchschnittlichen und behäbigen Thriller nicht anschließen. Aber hier spielt schließlich auch nicht meine Elite die Hauptrolle. Dann würde die Sachlage wohl ein klein wenig anders aussehen ;).

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          • 10

            ``Ich sage ihnen, ich habe meine Frau nicht umgebracht!´´

            ``Ist mir scheißegal!´´

            Auf der Flucht ist ein spannender Action-Thriller in einer Krimi-Handlung, die von 2 großartigen Hauptdarstellern getragen wird!

            (und ja ich weiß das Jones hier einen Oscar für den besten Nebendarsteller abgeräumt hat. Trotzdem zähle ich ihn hier als Hauptdarsteller!)

            Die Story des Films ist spannend und klassisch inszeniert. Hier gibt's keine großen Twist und den eigentlichen Täter kann man beim schauen des Films schon recht schnell erahnen. Denn hier ist nicht das spannendste wer der Täter ist, sondern ob der von Harrison Ford gespielte Charakter Richard Kimble es schafft seinen Verfolgern zu entkommen und gleichzeitig seine Unschuld zu beweisen. Denn es wird ihm sehr schwierig gemacht von Tommy Lee Jones Charakter Deputy Marshal Sam ``Leitwolf´´ Gerrard, dem es wie oben zitiert ``scheißegal´´ ist ob Kimble unschuldig ist oder nicht.

            Harrison Ford agiert als Richard Kimble einfach großartig! Die Darstellung eines einfachen, sympathischen Mannes bringt er grandios und glaubhaft rüber! Sein Konterpart Tommy Lee Jones ob Oscar verdient oder nicht, liefert eine ebenso tolle Performance als autoritärer ``Leitwolf´´ ab. Mit seinen Onelinern und seiner ``scheißegal´´-Haltung bleibt er und sein Team ein sympathisches Verfolgergespann.

            Die Actionsequenzen kommen hier größtenteils ohne großen Knall, bumm, peng aus! Hier gibt's mehr Körpereinsatz von den Protagonisten. Das heißt es gibt's Stunts, Verfolgungen zu Fuß und handgreifliche Keilereien ohne jeglichen Anflug von irgendwelchen Martial-Arts-Fähigkeiten. Kurz Knallen tut es nur wenn der ``Leitwolf´´ kurz seine Glock abfeuert oder beim Gefangenenausbruch aus dem Gefängnisbus, der von der Straße abkommt, sich dabei mehrmals überschlägt, dann auf den Gleisen stoppt und kurz darauf von einem Güterzug gerammt wird, der dabei entgleist. Diese Actionsequenzen sind alle top inszeniert und toll gefilmt! Dennoch sollte hier jeden klar sein, auch wenn Auf der Flucht ein Action-Thriller ist, setzt er mehr auf Spannung und seine Charaktere. Die Action ist hier absolut zweitrangig!

            Ansonsten ist Auf der Flucht ein Film der mich zum wiederholten Mal gut unterhält und nie langweilig wird! Ein Film den ich alle Jahre, immer mal wieder gucken kann!

            Und deshalb bekommt der Film von mir eine Aufwertung von 9,0 Punkte auf 10,0 Punkte mit Herz!!!

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            • 7

              Tolles Zusammenspiel (oder eben gerade nicht) zwischen Harrison Ford and Tommy Lee Jones! Spanned bis zur letzten Minute.

              • 9 .5

                Stellt euch diesen bärenstarken Film mal in der heutigen CGI-Wahnsinns Welt vor, was hätten die alles für ein Brimborium aus dieser Story gemacht.
                -EINEN RIESENHAUFEN NONSENS ÜBERTRIEBENEN FIRLEFANZ DER 10.MINUTEN NACH DEM VERLASSEN DES KINOS BEREITS VERGESSEN WÄRE-

                Nicht dieser hochklassige & fesselnde Action Thriller mit einer sehr intelligent zusammengebauten Geschichte und zwei Weltstars in brillianter Form.

                Ford & Jones spielen sich gegenseitig zur höchstform hoch und das alles bündet sich zu einem außergewöhnlichen Film der 90er. Der sehr gute Actionsequenzen mit hochkarätigen Dialogszenen mischt, Perfektes Popcorn Kino!

                Auf der Flucht ist ein Klassiker!

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                • 6

                  Ich habe den Hype um den Film eigentlich nie verstanden. Klar hat er seine spannenden Momente und die Schauspieler machen einen guten Job (wobei ich die Oscar-Auszeichnung von Tommy Lee Jones auch nicht ganz nachvollziehen kann) aber ich wüsste jetzt nicht was diesen Film im Vergleich zu anderen durchschnittlichen Action-Thrillern besonders macht...

                  • 8 .5
                    Scofield24 08.02.2016, 23:05 Geändert 08.02.2016, 23:10

                    Ein TopFilm in dem die Spannung von Anfang bis Ende anhält. Tommy Lee Jones und seine Gruppe, einfach nur cool.

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                    • 7 .5

                      Harrison Ford und Tommy lee Jones...das sollte eigentlich schon genügen wen man wissen möchte ob dieser Film gut oder nicht gut ist...aber allen vorran hat dieser Film...Eine sehr Gute story viel Witz viel Action und ist extrem spannend....bravo..bitte mehr davon

                      Fazit: El Klassiko la Action Thriller

                      • 8

                        Sehr guter Thriller, der die Spannung konstant bis zum Ende hält!
                        Harrison Ford macht seine Arbeit wie immer sehr gut!

                        • 7 .5

                          Heutzutage vermisse ich klassische Detektivgeschichten im Kino schon ein bisschen, auch wenn man im TV-Serienformat eigentlich genug davon zu sehen bekommt. Im Kino geht diese Machart eben völlig unter, weil man sich auf Storytwists und Umschwenken von Sichtweisen konzentriert. Das ist einerseits voll okay, aber ist nun derart zum Mainstream geworden, dass man sich die klassischen Herangehensweisen kaum noch vorstellen kann.

                          Bei "Auf der Flucht" kann ich mich noch daran erinnern, dass man sich fragte, wie man denn das alte Serienformat denn in gute zwei Stunden Film quetschen könne. Um es gleich vorweg zu nehmen: das funktioniert durchaus. Die Story ist durchaus klassisch gehalten. Ein Mord, viele Fragen - da wird jedem Krimifan gleich warm ums Herz. Vieles des Konstrukts erinnert stark an den Klassiker, und das funktioniert auch noch Jahrzehnte später sehr gut (warum also auch nicht heute?).

                          Figuren, Setting und so manches Detail wurde dann einfach ein bisschen modernisiert, ohne von seinem Zeitwert zu verlieren. Richard Kimble wird so zu urmenschlichen Taten gezwungen, die nie an Aktualität verlieren, und jeder, der nach Gerechtigkeit sucht, wird wohl jedes zur Verfügung stehende Mittel anwenden, diese auch zu erreichen. Somit ist "Auf der Flucht" auch kein besonderes Phänomen der 90er, schon gar kein Remake einer alten Marke, die nur aufgewärmten Charakter versprühen würde. Die Halbwertszeit der Serie hielt sich also im Prinzip bis zur Verfilmung, ohne zweite allzu sehr zu überstrahlen.

                          Der Film ist aber auch gelungenes Schauspielerkino. Bei Harrison Ford hatte ich im Kino ein bisschen Bedenken, dass ihm wieder ein zu starker Heldenfaktor zugesprochen würde. Irgendwie hing ihm dies selbst in Filmen wie "Frantic" oder "Die Stunde der Patrioten" an, doch hier konnte er auch andere Charakterzüge offenbaren, die ihm sehr gut zu Gesicht stehen. Eigentlich schon schade, dass Tommy Lee Jones als Gegenpart ausgesucht wurde, denn der spielt mal alle an die Wand. Oscar gerechtfertigt. Punkt. Somit ist der Thriller um ein schwer gelungenes Katz-und-Maus-Spiel erweitert worden, welches den Film deutlich aufwertet.

                          Um kein verfälschtes Bild zu zeichnen, muss man den Film als Ganzes rezensieren: "Auf der Flucht" ist sicherlich kaum innovativ, durch seinen klassischen Touch auch bestimmt kein Jahrhundertwerk geworden. Er kann aber in seinem klassischen Rahmen unterhalten und Spannung aufbauen, dass man sich mindestens nicht langweilt. Das ist schon eine Menge wert, auch wenn die Film- und Serienlandschaft dadurch keine grundsätzliche Änderung erfahren hatte. Vielleicht würde der Film heute eher Bäume ausreißen, wenn er in geradezu dreister Weise uralte Tugenden wieder aufgreifen würde. Das würde vielleicht eine junge Generation beeindrucken, alle anderen höchstens noch in Nostalgie schwelgen lassen.

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                          • 6

                            Wahrscheinlich war "Auf der Flucht" in den 90er Jahren ein angesagter Krimi, nach Erstsichtung vor ein paar Tagen muss ich allerdings zugeben, dass ich mehr erwartet habe. Die Spannungsschraube ist im Rahmen, wird aber meiner Meinung nach nie so doll angezogen, dass man diesen Krimi adeln muss. Harrison Ford gibt sich sichtlich Mühe und Tommy Lee Jones spielt natürlich mal wieder den Bullen. Ich werde diverse Vergaben dieses abgefuckten Oscarpokals nie verstehen. Bekommt hier Tommy Lee Jones als bester Nebendarsteller tatsächlich dieses Teil für 3x etwas misstrauisch gucken, 4x den dicken Max vor Kollegen machen und 2-3x dem armen Herrn Kimble hinterher rennen? Wahrscheinlich schon. Am Rande seien die Mitnomminierten erwähnt, klar war es DiCaprio (Gilbert Grape), des Weiteren Ralph Fiennes für seine Darstellung des Amon Götz in "Schindlers Liste" und selbst Malkovich´s Leistung ist in "In the Line of Fire" als Bösewicht höher anzusiedeln als Tommy Lee Jones 0815 Performance. So sehr ich diesen Typen mag, so wenig versteh ich den Oscar für diese Rolle. Am Ende bleibt sicherlich ein akzeptabler Krimi, aber Bäume ausreißen tut das Teil ganz sicher nicht. Was sich die Oscarjury, nicht nur diesmal, für Tüten reinpfeift werde ich wohl nie verstehen.

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                            • 8

                              guter film

                              • 9 .5

                                Einer der besten Filme mit Harrison Ford. Ford liefert eine tolle Leistung ab und auch Tommy Lee Jones ist hervorragend. Der Film ist spannend von Anfang bis Ende.

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                                • 9
                                  BJ_Maluha 04.08.2015, 11:09 Geändert 04.08.2015, 11:09

                                  Zweifellos einer der besten Thriller der 90er. Hat bis heute nichts von seiner Wirkung verloren. Unglaublich spannend, mit starken Actionszenen und zwei überragenden Hauptdarstellern. Immer wieder gerne!

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                                  • 9 .5

                                    Einer meiner absoluten Favoriten mit Harriison Ford. Dazu noch TL Jones...top. Die Story und auch die Schauspielerei sind ausgezeichnet, die Spannung zieht sich wie ein roter Faden durch den gesamten Film. Ich glaube es gibt heutzutage kaum noch jemanden, dem "Auf der Flucht" kein Begriff ist.

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                                    • 9

                                      Auf der Flucht (1) und der zweite Teil "Auf der Jagd" gehören für mich ganz klar in mein Best Of Thriller Kategorie unter die ersten 25

                                      • 8
                                        drahdinedum 13.04.2015, 15:16 Geändert 13.04.2015, 15:16

                                        Die vermutlich beste Verfolgunsgjagd aller Zeiten!

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                                        • 8 .5

                                          Mit "Auf der Flucht" verfolgt Andrew Davis das typische Hitchcock-Thema des unschuldig verdächtigten/verurteilten/verfolgten Mannes. Und daher erinnert der Film, der auf einer erfolgreichen TV-Serie aus den 60-er Jahren basiert, nicht von ungefähr an "Der unsichtbare Dritte".
                                          Wohl auch für die Macher überraschend, wurde der Film für 7 Oscars nominiert, u.a. für den besten Film. Tommy Lee Jones gewann als bester Nebendarsteller.
                                          Hervorragend besetzt, kann "Auf der Flucht" vor allem auch durch die großartigen Actionsequenzen glänzen.

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                                          • 7 .5

                                            Charaktere: 6.5/10
                                            Drehbuch: 7/10
                                            Inszenierung: 8.5/10
                                            Und erneut bewahrheitet sich, dass es immer die besten Freunde sind, die einem in den Rücken fallen und man von denjenigen, von denen man es am wenigsten erwartet, die größte Hilfe bekommt. Ford als typischer Held, der unschuldig verurteilt wurde, abhauen und ganz nebenbei auch noch den Mord an seiner Frau und einen Medizinskandal aufklären muss. Als Nebenbeschäftigung spielt er noch den barmherzigen Samariter. Die Figuren wandeln sich alle, was sehr gut ist, aber Kimble ist mir zu sehr ein typischer Held und seiner Frau wird nicht genug Beachtung geschenkt. Eigentlich ist ihr einziger Charakterzug ihr gutes Aussehen, das ist auch das einzige, was man von ihr mitbekommt. Die erste Hälfte ist ein typischer Actionfilm, danach geht es um einen Medikamentenskandal, was ich für eine sehr gute Themenwahl erachte, aber noch ausbaufähig ist. Leider fällt hier auch die Spannung ab und der schwächere Teil des Films beginnt. Tommy Lee Jones Duell gegen Harrison Ford ist sehenswert. Vordergründig ein Actionfilm hat er einen interessanten Hintergrund, der aber noch stärker ausgebaut werden könnte. Trotzdem ein sehenswerter Film.

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                                            • 7 .5

                                              Rasant erzählte und inszenierte Hatz, die von der grandiosen Darstellung der beiden Darsteller Ford und Jones lebt. Leider kann die zweite Filmhälfte nicht das Niveau der actionreichen ersten halten.

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                                              • 7 .5
                                                Foxpictures 17.11.2014, 17:08 Geändert 17.11.2014, 17:09

                                                Rasante und schnelle Handlung, die aber vor allem durch die Effekte und Schauspieler überzeugt, zudem ist Harrison Ford ein begabter Schauspieler, das einzige was ich nicht mag, dass die Handlung nach den Wasserfallsturtz abknickt und nur noch öde wird. Trotzdem eine überdurchschnittliche, fast schon Kult Charakter besitzender Film

                                                • 7 .5

                                                  Auch nach mehr als 20 Jahren ist "Auf der Flucht" noch immer ein Thriller, der begeistern kann.
                                                  Während man Jane Lynch in ihren Schauspielanfängen erlebt, kann man Tommy Lee Jones und Harrison Ford bereits auf deren Erfolgswellen bestaunen.

                                                  Grandioser Actionfilm

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                                                  • 7

                                                    Dr. Kimble (familiäres Grinsen, unter Dauerstrom: Harrison Ford) in Handschellen. Er ist langsam. Hinter ihm ein entgleisender Zug. Dieser wird schneller. Sein eng miteinander in Beziehung gesetztes Kompositionsprinzip von Rausch und Stauung macht aus "Auf der Flucht" extraelegant pumpendes, nach wie vor zeitloses Genrekino, das auch von einem jungen Paul Greengrass stammen könnte: Andrew Davis' sensationell drückender, keuchender Fortbewegungsthriller ist zu allererst einmal ein Schnittfilm (Schmankerl: ein Schnitt vom Kuss zur Mund-zu-Mund-Beatmung), der seine Jagd in parallele, frenetische Takte schneidet, obwohl er sich die Freiheit nimmt, in dreckbefallenen, aber auch weitausholenden Interieurs nach Belieben zu drosseln, bis zur unheimlichen, mit Gefahr geschwängerten Stille. Die Technik der Fragmentierung, das Zusammenstellen und Einfangen von vorüberziehenden Spontanreaktionen, der obsessive, gehetzte Blick über die Schulter, beherrscht diesen Film, und hierbei ergibt er sich virtuos den flotten Schwingungen. Wenngleich das Drehbuch (David Twohy) von keiner konfusen Verschwörungsseifenoper ablassen kann (Resultat: Mann gegen Mann, Einzelner gegen ein System) und fortwährend verwinkelt erzählen will, formt "Auf der Flucht" obendrein Charaktere, von denen eine widersinnige Beschaffenheit von Empathie ausgeht. Tommy Lee Jones gestikuliert derb, unzugänglich und sarkastisch den wahnsinnigen "Leitwolf". Sobald er anfängt zu glauben, wird er menschlich(er), gefühlsbetonter. Die hieraus kippende intime Stimmung nimmt in Gänze gefangen.

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