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Avatar - Aufbruch nach Pandora - Kritik
US 2009 Laufzeit 161 Minuten, FSK 12, Science Fiction-Film, Actionfilm, Animationsfilm, Drama, Kinostart 02.09.2010
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Kritiken (40) — Film: Avatar - Aufbruch nach Pandora
Beeblebrox: dasfilmfeuilleton.wordpress...
Kommentar löschenAvatar – the commercial cut
Als ob der alternative Anfang trotz bestechender Optik inklusive Ansatz einer düstereren Atmosphäre auch nur ansatzweise in der Lage wäre, Big Cs Machwerk auf eine vergleichbare Ebene wie 'Blade Runner' und andere Genre-Vorbilder – sowie teilweise sogar seine eigenen – zu hieven. Alles, was man mehr erfährt, lässt sich auf die gleichen Merkmale reduzieren, die schon die ursprüngliche Kinoversion unendlich wertvoll gemacht haben: Blaue Männchen hüpfen durch den Wald. An und für sich ein unterhaltsamer Gedanke.
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pischti Thu, 04 Apr 2013 15:42:41 -0000
Antwort löschenWo hat denn Avatar eine düstere Atmosphäre? ^^ Ich denke nicht, dass man sich hier mit z.B. "Blade Runner" messen möchte, da beide Filme komplett unterschiedliche Prioritäten setzen. "Blade Runner" hat eher die von Dir angesprochene düstere Atmosphäre, auch wenn ich die Story bei "Blade Runner" wahnsinnig zäh fande.
Uwe B.B.B. Wed, 15 May 2013 15:54:08 -0000
Antwort löschenIch habe ja schon manche dämliche Kritik gelesen, aber die da ist rekordverdächtig.
Hisayasu S: DAS MANIFEST.COM
Kommentar löschenBei TRANSFORMERS war das Spielzeug zuerst da. Bei AVATAR der Film.
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Mr Vincent Vega Thu, 17 Nov 2011 23:21:09 -0000
Antwort löschenGeh Lucio-10/10-Fulci gucken!
lieber_tee Fri, 18 Nov 2011 01:13:38 -0000
Antwort löschenBei Star Wars war am ende nur noch das Spielzeug übrig...
Hisayasu S Fri, 18 Nov 2011 11:47:59 -0000
Antwort löschen@Vincent: Na ja, Du hast Dir AVATAR auch erst schönschauen müssen.
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Sandsturm Wed, 13 Feb 2013 13:31:25 -0000
Antwort löschenWie schafft man es eigentlich mit derartigem Twittermüll in die Rubrik "Kritik"?
Patrick Zecca Wed, 20 Feb 2013 10:58:07 -0000
Antwort löschenWürde ich auch gerne wissen. So eine unsinnige "Rezension" habe ich selten zuvor gesehen.
Lukas Foerster: taz / cargo / perlentaucher...
Kommentar löschenCameron stopft die Welt der Ureinwohner Pandoras zwar mit so ziemlich allen Eso-Kitsch-Zeichen voll, die man sich in seinen schlimmsten Träumen ausmalen kann, aber magische Elemente im engeren Sinne finden sich nicht. Der Film beharrt mit Sigourney Weaver darauf, dass selbst noch ein doch sehr fragwürdiger "Ahnenbaum" nicht mystischer Hokuspokus ist, sondern Teil eines Ökosystems, das zwar anderen Gesetzen folgt als den irdisch-physikalischen, aber grundsätzlich doch erklärbar bleibt.
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Christian von mehrfilm.de: Mehrfilm.de
Kommentar löschen12 Jahre.... Wenn ein Regisseur zum Ende des zweiten Jahrtausends eine zwölfjährige freiwillige Pause von der Unterhaltung einlegt, ist ihm entweder die Lust auf den Beruf vergangen und er hat sich zwischenzeitlich neu orientiert oder er heißt James Cameron. Der Kanadier hatte zuletzt den erfolgreichsten Film der Kinogeschichte inszeniert. Sein Untergangs-Epos „Titanic“ hat bis heute inklusive Einnahmen aus dem DVD-Verkauf über 2 Milliarden Dollar eingespielt. Der selbsternannte König der Welt und Schöpfer von Meilensteinen der Filmgeschichte wie „Abyss“ (1989) oder „Terminator 2“ (1991) ist aber in dieser Zeit nicht untätig gewesen oder hat sich auf seinen verdienten Lorbeeren ausgeruht. Cameron hat „die größte Herausforderung angenommen“, so ließ er unlängst verkünden, der er sich je stellen musste. Große Worte, mit denen er die ohnehin große Erwartungshaltung bei seinen Fans noch steigern dürfte.
Mit „Avatar – Aufbruch nach Pandora“ erfüllte sich der Ausnahme-Regisseur einen…
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pancho2000 Tue, 22 Feb 2011 18:28:21 -0000
Antwort löschenist mal was neues mit der 3d version einfach genial
skella_dg Fri, 01 Apr 2011 15:35:14 -0000
Antwort löschenZugegeben, die Optikm ist ja ganz nett aber das kann diesen Film auch nicht retten, zumal diese durch die stümperhaft eingesetzten 3D Effekte so oder so versaut wird. Mal im Ernst: Mann mekrt richtig wie diese zwanghaft eingesetzt werden nur um im Kino ein paar Euro mehr verlangen zu können.
Zur Story kann ich nur sagen:
- langweilig
- vorhersehbar
- nicht im Ansatz originell
- jede Botschaft ( welche von den vielen Avatar-ist-der-beste-Film- der-Welt-Freaks so gelobt wird ), so unoriginell sie so oder so schon ist, wird von den absolut klischeehaften und kitschigen Happy End zerstört
Fazit: Die verschwendetsten 13 Euro Euro meines Lebens.
Jessi174 Sat, 09 Apr 2011 11:12:18 -0000
Antwort löschenThematisiert den Umweltschutz, so wie ich die Message des Films verstanden habe, was ich sehr gut finde...ansonsten braucht man sehr viel Fantasie für diesen Film.
Fazit: Ein mal ansehen genügt!
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skella_dg Tue, 12 Apr 2011 10:01:19 -0000
Antwort löschenAber auch diese Message wird durch das Happy End zerstört. Wenn man es genau nimmt und das Ende miteinbezieht würde die Message dann so lauten: Zerstört nur alle ruhig unseren Planeten, die Natur wird es schon wieder richten...tolle Botschaft :P ( Ich weiß schon... so genau darf man es nicht nehmen aber im Ernst warum lassen sie dieses Ende nicht einfach weg....
Das_Schema Wed, 25 Jan 2012 19:00:48 -0000
Antwort löschenHä?
Isch die Botschaft nicht, dass sich die Natur wehrt? oO
Ich habe das Ende wenigstens so gedeutet, dass irgendwann der Punkt erreicht ist, wo die Natur gegen die Zerstörer vorgeht...
=> ist für mich eine Warnung!
Spideragent: http://darkagent.blogsit.net/
Kommentar löschenHier ist er nun also, der Film des Jahres. Der erste James Cameron Film seit Titanic also seit 12 langen Jahren, wobei das entgültige Drehbuch zu Avatar angeblich bereits 1996 fertiggestellt wurde.
Eigentlich kann ich hier nicht wirklich eine Kritik verfassen weil ich von den Eindrücken noch so überwältigt bin. Zum letzen Mal habe ich mich nach Betrachten eines Filmes ähnlich gefühlt, als der damals bahnbrechende erste "Herr der Ringe" Streifen vor meinen Augen über die Leinwand geflimmert ist. Was Cameron hier auf die Beine gestellt hat ist einfach nur WOW, der Wahnsinn. Wer diesen Film nicht beeindruckend findet, der hat wohl null Interesse an Science Fiction, Fantasy oder modernen Filmtechniken bzw. Tricks.
Kritik im Original 3 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
SiameseMax: SiameseMovies
Kommentar löschen"Avatar" ist unterhaltsam, innovativ und tricktechnisch perfekt. Aber die kitschig blau-lila glänzende Zauberwelt Pandoras kann nicht darüber hinwegtäuschen, dass sich dahinter eine vorhersehbare und nicht minder kitschige (Love-)Story verbirgt, verbunden mit einer banalen Öko-Botschaft wie man sie schon zur Genüge aus Filmen wie "Der mit dem Wolf tanzt" kennt. Zudem gibts noch jede Menge Stereotypen wie zB den Helden vom Typ "Harte Schale, weicher Kern", der sein wahres Ich entdeckt und die Seiten wechselt, den sprüchekloppenden Macho-Militär-Bösewicht ("Räuchert sie aus!"), die supercoole Amazone im Unterhemd usw.. Sicher kann einem das alles bei den beeindruckenden Bildern wurscht sein, "Avatar" hätte aber durchaus ein spiritueller Film werden können. Die Welt und die Bräuche der Na'Vi sind durchaus interessant, aber leider im Gegensatz zu den Bildern zu eindimensional dargestellt, um dem Spiritualitätsanspruch, falls dieser überhaupt bei irgendwem vorhanden gewesen sein sollte, gerecht werden zu können. Stattdessen wird im letzten Drittel des Films ordentlich geballert. Ist ja nicht verkehrt, aber eben auch nichts wirklich Neues.
Ich glaube, dass "Avatar" in ein paar Jahren das gleiche Schicksal wie Camerons "Titanic" ereilen wird: Erst von allen geliebt, alle Rekorde brechend und mit Preisen überhäuft, dann, wenn der Hype mal abgeebt ist, von den meisten gehasst und als "Kitsch" verschrien. Wär nicht die einzige Parallele zwischen den beiden Filmen. Bis dahin wird Cameron aber noch ordentlich Kohle scheffeln. Bin mal gespannt, ob ich Recht hab.;)
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The_Comedian Tue, 14 Dec 2010 18:05:21 -0000
Antwort löschenBestimmt!
Hitmanski: It's just a film, Reihe Sie...
Kommentar löschenBacken mit James Cameron -
- Zunächst einmal die Grundidee von „Pocahontas“ als Basis nehmen,
- danach die Aragon-Lovestory aus „Lord Of The Rings“ klauen,
- ein bisschen greenpeace´sches Gutmenschentum zufügen und „Braveheart“-Pathos beimischen.
- Danach 15 Jahre vor sich hin gammeln – pardon – gären lassen, bis alles eine leicht unnatürliche Blaufärbung angenommen hat und zu schimmern beginnt.
- Hiernach leicht mit „Ewok“-Ästhetik und „Transformers“-Bombast bestäuben. Fertig!
- Serviervorschlag: Hervorragend als Beilage eignet sich übrigens Blätterwerk und Früchte aus Willy Wonkas „Schokoladenfabrik“.
So oder so ähnlich könnte Cameron´s Erfolgsrezept für die Schlümpfe 2.0 ausgesehen haben. Denn tatsächlich ist „Avatar“ nicht mehr als ein beliebiges Misch-Masch aus der Anti-Kolonial-Küche Hollywoods. Sicher, die Optik ist ganz nett, aber keinesfalls mehr, was vor allem daran liegt, dass „Avatar“ trotzdem einfach nur die Weiterentwicklung der sonst üblichen Computergrafik im Stile eines Pixar ist – wirkliche Innovation wie zum Beispiel in „Sin City“ sucht man vergebens.
All das wäre halb so wild, wenn es irgendwas oder irgendwen gäbe, der meine Sympathie verdient hätte, oder wenigstens mein Interesse auf sich zieht – aber Fehlanzeige. Sämtliche Personen sind einzig und allein darauf beschränkt durchweg gut (Na´vi + Natur + die todesmutige Helden-Staffage) oder böse (alle anderen) zu sein, was darin gipfelt, dass gegenüber General Bösewicht sogar Darth Vader als ambivalenter Charakter erscheint. Bleibt noch die herzensgute Natur, die sich durch ihre Selbstverteidigungskräfte wehrt – gähn.
Anschauen muss man sich das ganze folglich nicht, zumal wirklich gut ist er eh nur für Leute, die auch „Transformers“ für gelungenes Blockbusterkino und „Die fabelhafte Welt der Amelie“ für intellektuelles Autorenkino halten.
Kritik im Original 88 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 25 Antworten
Xebeche Wed, 05 May 2010 18:29:00 -0000
Antwort löschenSehr amüsant! :D
The-Orange-Guy Thu, 06 May 2010 16:29:12 -0000
Antwort löschenHart aber wahr...
alex023 Mon, 18 Oct 2010 20:40:59 -0000
Antwort löschenKann dir großteils zustimmen, nur bei der Sache mit Transformers muss ich widersprechen
Lescaut Wed, 20 Oct 2010 15:18:32 -0000
Antwort löschenhaha, seh ich auch so :)
fkfilmkritik Fri, 22 Oct 2010 10:16:49 -0000
Antwort löschendu sprichst mir aus der Seele da brauche ich jetzt keine Kritik mehr zu Avatar schreiben. :)
young-amani Fri, 03 Dec 2010 15:15:48 -0000
Antwort löschenDu hast recht... aber 4 ist etwas übertrieben ich würde dennoch eine 7 geben, obwohl ich deinen Punbkten zustimme
TylerDurdan Tue, 07 Dec 2010 09:01:07 -0000
Antwort löschenGeb da Hitmanski absolut recht, besser neu kopiert als schlecht erfunden!Ist momentan das Gredo der Traumfabrik!Natürlich aufgemotzt im neuesten Pixar Design,kann man das der jungen Kinogeneration als Bahnbrechenden Blockbuster verkaufen der er aber nicht ist!Hoffentlich braucht Cameron für den zweiten teil genauso lang:))
carlos-eigenbrodt Tue, 04 Jan 2011 17:04:38 -0000
Antwort löschennaja ich finde die story ist eher wie bei der mit dem wolf tanzt ^^ und im kino in3d war der film durch seine effekte schon sehenswert und ich glaube das er auch eher darauf ausgelegt war
*frenzy_punk<3 Sat, 19 Feb 2011 13:48:52 -0000
Antwort löschen50! Danke für diesen Kommentar, genauso hab ich das auch empfunden und hab sogar nur die Hälfte der Punkte gegeben. Pocahontas in Neuzeit .. mehr ist es nicht ....
Clooney Toons Mon, 21 Feb 2011 23:12:06 -0000
Antwort löschenDass das was du da in der Theorie kaputt gepflückt hast, in der Praxis prima funktioniert hast du leider vergessen! 7,0 könnte ich vollkommen nachvollziehen - Der Film ist und bleibt GUT, egal wie viel kopiert wurde; es funktioniert! Auf Avatar 2 (+3?!) freue ich mich allerdings nicht!
matzzze Thu, 24 Feb 2011 00:40:06 -0000
Antwort löschenSehr, sehr treffender Kommentar! Stimme in allen Punkten absolut überein, nur die Grafik war nice.
TschuuX Sun, 27 Feb 2011 21:42:54 -0000
Antwort löschenNaja ich denke man kann eine solche Zusammenfassung von Ähnlichen Storieteilen aus anderen Filmen über jeden X beliebigen Film anfertigen. Das Rad neu erfinden können sie auch nicht und es kam eben schon fast alles einmal vor. Ich wurde super unterhalten.
Hitmanski Sun, 27 Feb 2011 21:47:53 -0000
Antwort löschenJa, eine Busfahrt kann auch unterhaltsam sein. Aber was ist das denn bitte für ein Anspruch an das Medium Film?
Clooney Toons Sun, 27 Feb 2011 22:27:24 -0000
Antwort löschenHast absolut Recht Hitmanski! Wer bewertet denn heute noch Filme danach, wie sehr sie einem gefallen! Welch naiv kindliche Denkweise wir doch alle haben! :-(
Dafür gehen uns nicht die Filme aus.. :-)
Hitmanski Sun, 27 Feb 2011 22:39:21 -0000
Antwort löschenWenn ich meinen Schrank hier so anschaue - mir auch nicht :)
Hitmanski Fri, 11 Mar 2011 11:01:34 -0000
Antwort löschenSag ich ja :)
*frenzy_punk<3 Fri, 11 Mar 2011 11:30:30 -0000
Antwort löschenähem .. begrabt ihr hier gerade das Kriegsbeil oder bin ich einfach nur noch so krank, dass ich halluziniere und nicht zurechnungsfähig bin o.O
Hitmanski Fri, 11 Mar 2011 11:32:29 -0000
Antwort löschenDas Kriegsbeil ist schon lange begraben, wir haben uns darauf geeinigt, uns in den meisten Dingen nicht einigen zu können - nicht mehr, aber auch nicht weniger :)
*frenzy_punk<3 Fri, 11 Mar 2011 11:38:27 -0000
Antwort löschen@Hitmanski: *.* wow .. na das ist ja mal eine Freude :)
@tobe78: ich weis, ich war nur gerade wegen der ganzen Freundlichkeit verwirrt. Ich kann ja auch mal was versäumen :D
Marco31 Fri, 17 Jun 2011 12:19:49 -0000
Antwort löschenKlar, das Rezept zum backen mit James Cameron passt... aber es ist eine gute Mischung und es schmeckt auch. Der Film bietet durch seine Schauwerte durchweg gute Unterhaltung. Knackig-knalliges- Blockbuster Popcornkino für die breite Masse. Und Transformers muss man nicht dafür halten, Transformers ist Blockbusterkino pur.
Scoutsoul Tue, 01 Nov 2011 18:23:25 -0000
Antwort löschenVielleicht sollte man bei einem so heiß diskutierten Film sich mal grundsätzlich die Frage stellen: Was erwarte ich von einem Film? Wie schaue ich ihn? Und nicht zuletzt: Was bringt die andere Seite dazu, diesen Film so zu mögen?
Zur ersten: Ich glaube nicht, dass es sinnvoll ist, sich in den Kinosaal zu setzen und das Klemmbrett rauszuholen: gute Inszenierung Kreuzchen, angemessen komplexe Story kein Kreuzchen, Gefühle auf einer Skala von eins bis zehn... Vielleicht ist es ab und an sinnvoller, den Film auf sich wirken zu lassen. Es mag sein, dass die Charaktere klischeehaft sind, aber woher kommen denn diese Klischees? Vom Versuch, dramaturgisch und erzählerisch "richtige" im Sinne von auf den Zuschauer richtig wirkende Figuren zu erschaffen!
Ich finde, Avatar schafft durch seine epische Darstellung trotz der vielen Kritikpunkte eine unglaublich gute Atmosphäre.
Schaut euch Filme einfach an. Lasst sie das tun, was sie mit euch als Zuschauer tun möchten.
Darum gibt es Filme.
Scoutsoul Tue, 01 Nov 2011 18:24:06 -0000
Antwort löschenMit Darstellung meine ich nicht nur die Grafik.
alex023 Tue, 01 Nov 2011 18:27:34 -0000
Antwort löschenStimmt zwar @Scoutsoul, aber für manche ist der Film einfach scheiße, auch wenn er manchen wie dir Unterhaltung bringt.
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Scoutsoul Fri, 04 Nov 2011 16:23:33 -0000
Antwort löschengut - das ist dann wohl Geschmack. Manche brauchen eben eine komplexe, unvorhersehbare Story. Ich für meinen Teil gebe mehr Augenmerk auf die Atmosphäre ;)
ShayaNova Thu, 21 Mar 2013 07:29:51 -0000
Antwort löschenspitzenkommentar, genauso hab ich den film auch empfunden. nur noch einen tick schlechter #cameron-negativ-bonus
beetFreeQ: http://blog.freeqnet.de/
Kommentar löschen12 Jahre nach seinem Rekord-Erfolg “Titanic” spart James Cameron nicht mit Superlativen. Die Geschichte um die Na’vi hatte er bereits 1994 geschrieben, musste aber warten, bis diese sich technisch realisieren lässt. Nun machte er daraus den bei weitem teuersten Film aller Zeiten, der von vielen als Revolution des 3D-Kinos gehandelt wird und reihenweise Kritikern den Mund offen stehen lässt.
Was steckt nun dahinter? Ich war ja selbst nach den ersten Trailern sehr skeptisch. Zwar wirkten die gezeigten computergenerierten Schauplätze und Wesen durchaus stimmig, aber nicht revolutionär. Stattdessen ließen die Storyhappen übelsten Ethno-Kitsch erwarten. Meine Erwartungen wurden aber einerseits übertroffen, andererseits unterboten. Sicher, die Schwäche des Films ist seine extrem vorhersehbare, aus “Der mit dem Wolf tanzt”, “Winnetou” und an sich vielen anderen Indianer-Schinken zusammengeklöppelte Moral-Story. Glücklicherweise ließ Cameron den Pathos und Kitsch aber nicht wie erwartet alles überschwemmen, auch wenn der Film oft nahe dran vorbei schrammt.
Kritik im Original 6 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
ChristiansFoyer: http://christiansfoyer.de/
Kommentar löschenAnmerkung: Sorry, dies ist kein Kommentar zu "Avatar" im eigentlichen Sinne, sondern einfach nur eine Stellungnahme zu dem, was ich heute so an Reaktionen hinsichtlich des Oscar-Gewinns von "The Hurt Locker" auf diversen Seiten mitbekommen habe. Vor gewissen Verallgemeinerungen und Überspitzungen ist dieser Text nicht geschützt, soll aber weder provozierend noch in anderer Weise unwohlwollend gemeint sein
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Tom Hanks hatte kaum das "The..." ausgesprochen, da stürmten die "Avatar"-Fans die Foren und News-Sektionen der Filmseiten. Was denn so ein Schund als Oscar-Gewinner solle, gegenüber dem revolutionären Werk des James Cameron, das das Kino für immer verändert hatte und nun hier nicht seine verdiente Würdigung fand. Freilich musste Kathryn Bigelows Irakkriegs-Drama nicht erst zum Gewinner des Abends gekürt werden, um den Missmut der Gegenseite auf sich zu…
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doctorgonzo Mon, 08 Mar 2010 12:39:15 -0000
Antwort löschenWord! Außerdem können sich "Avatar"-Jünger kaum beschweren, dass in anderen Filmen klischeehafte Charaktere auf die Leinwand versetzt werden.
ChristiansFoyer Mon, 08 Mar 2010 12:40:39 -0000
Antwort löschenDavon wollte ich gar nicht erst anfangen ;)
ChristiansFoyer Mon, 08 Mar 2010 12:51:52 -0000
Antwort löschenund wenn schon - zum einen würden die sich damit ja selbst bloßstellen, zum anderen hab ich todesmutige Bombenentschärfer auf meiner Seite ;)
Bandrix Mon, 08 Mar 2010 18:18:18 -0000
Antwort löschenStimmt voll und ganz. Ich bin ein Avatarfan, das gebe ich zu. Ja, ich war auch zweimal im Kino und fands toll. Aber das schlechtreden eines Filmes vom Kaliber "Hurt Locker" ist nicht in Ordnung. Völlig zu recht ging der Oscar an dieses "kleine" Indie- Werk!
ChristiansFoyer Mon, 08 Mar 2010 18:44:53 -0000
Antwort löschenfreut mich, dass du das mit so einer gesunden Einstellung siehst
BigDi Mon, 08 Mar 2010 20:54:08 -0000
Antwort löschenSehr schön. Besonders das mit ""The Hurt Locker" ist ein Na'vi. Und "Avatar" ist ein allmächtiger Besatzer." "Avatar" ist zwar gut, aber Atmosphäre alleine macht nunmal noch keinen Überfilm (Effekte sowieso). "The Hurt Locker" muss ich mir aber noch anschauen.
Bob Harris Mon, 08 Mar 2010 23:18:38 -0000
Antwort löschenGenau mein Reden.
ChristiansFoyer Tue, 09 Mar 2010 08:02:44 -0000
Antwort löschen@ BigDi: aber unbedingt!
@ all: danke für die Unterstützung ;)
blutbyte Wed, 10 Mar 2010 20:24:43 -0000
Antwort löschenAlso soll man Filme mehr nach ihrer Entstehungsgeschichte beurteilen als nach dem letzlich sichtbaren Ergebnis? Das überzeugt mich nicht.
ChristiansFoyer Wed, 10 Mar 2010 21:13:19 -0000
Antwort löschenDas überzeugt dich zu Recht nicht und ist auch nicht das, was ich gemeint habe, hinter "Avatar" stehen immerhin auch über zehn Jahre sehr intensiver Entwicklung. Jeder soll vom Endprodukt "Avatar" und "The Hurt Locker" halten was er/sie will, es sollte bloß nicht darauf hinauslaufen, den einen niederzumachen, weil man den anderen so toll findet. Und man sollte, nur weil einen diese 'neue' Art des Filmemachens dermaßen beeindruckt hat, nicht vergessen, dass Filme auch immer noch 'anders' entstehen und das ebenfalls noch Begeisterung wert sein und Qualität zum Ausdruck bringen kann
phoenix409 Sun, 21 Mar 2010 00:19:46 -0000
Antwort löschenIch fand zwar beide Filme eher mäßig, aber trotzdem machst du hier einen sehr schönen und richtigen Punkt. Die Idee, "Hurt Locker" als Na'vi zu setzen, ist klasse ;)
J0J0 Thu, 25 Mar 2010 21:51:34 -0000
Antwort löschenEin wirklich grandioser rhetorischer Kniff, Christian! :) Guter Kommentar.
ChristiansFoyer Thu, 25 Mar 2010 21:57:02 -0000
Antwort löschen@phoenix409 & JoJoNagel: thanx ;)
Narrisch Sat, 27 Mar 2010 04:47:56 -0000
Antwort löschenEin paar unbekannte Hansel in der Wüste herumrennen und sie betroffen aus der Wäsche schauen zu lassen ist keine 15.000.000 Dollar wert, sondern rausgeworfenes Geld. Im direkten Vergleich zu den anderen
Oscarkanidaten, insbesondere up in the air oder inglorius bastards hat die politische korrektheit, interessanterweise in verbindung mit dem oberweitenfaktor, thriumphiert und nicht die beste regie oder gar der beste film.
lfcmaus Mon, 24 May 2010 16:27:42 -0000
Antwort löschenSehr guter Kommentar ;) Auch mir gefällt die Hurt Locker- Na'vi- Gleichsetzung. Und auch sonst unterschreibe ich den Beitrag voll und ganz!
ChristiansFoyer Mon, 24 May 2010 17:49:31 -0000
Antwort löschenFreut mich, danke ;)
TheJoker Fri, 03 Sep 2010 21:38:12 -0000
Antwort löschenSuper Kommentar - stehe voll und ganz hinter deiner Meinung!
Chev Chelios Tue, 09 Nov 2010 16:46:27 -0000
Antwort löschenDanke das musste mal jemand sagen!!!
ChristiansFoyer Sat, 13 Nov 2010 19:00:57 -0000
Antwort löschenUPDATE: zum Erscheinen der Extended Edition gibt's nun auch 'ne Review von mir, ein Auszug oben, komplett nach Klick auf den Link
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ChristiansFoyer Fri, 19 Nov 2010 08:57:41 -0000
Antwort löschenGesunde Einstellung ;)
Ezra Thu, 24 Mar 2011 22:17:33 -0000
Antwort löschenIch finde 15 Millionen Dollar ist keine "kleine" Indieproduktion.
Khitos: Kälte Reich
Kommentar löschen[...] Kurz gefasst hört sich der Film nämlich überhaupt nicht gut an: Die Story ist banal und obsolet, vorhersehbar und plump. Die Dialoge sind unausgereift und in keinster Weise originell. Die Musik ist – bis auf 10 wirklich wahnsinnige Sekunden! – einfalls- und ernergielos, deplatziert und langweilig. Die Charaktere sind Klischées und können nur in Maßen Emotionen entwickeln, auf der Leinwand und in dem Zuschauer. Leona Lewis Themesong ist beknackt und nerviger als Celine Dions My Heart Will Go On.
Was man dem Film wirklich anrechnen kann, aber auch nur das: Die Optik. [...]
Kritik im Original 27 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 15 Antworten
krompi Tue, 02 Mar 2010 11:10:17 -0000
Antwort löschenGenau meine Meinung: auch für mich ist es völlig unverständlich, warum sich die Mehrheit von Hype und guten optischen Effekten blenden lässt. Ohne den Zuckerguss ist es einfach nur ein sehr, sehr schlechter Film!!! Soll nur Zuckerguss wirklich den Oscar als bester Film gewinnen? Wäre sehr schade!!
Nahtigall Thu, 11 Mar 2010 15:34:14 -0000
Antwort löschenDie Effekte und sie Graphik sind nur nebensächlich. Gerade die Story sollte im Vordergrund stehen. Egal wie banal oder offensichtlich, die Botschaft könnte wichtiger und wahrer nicht sein. Während andere Oscar Anwärter völlig ohne Sinn und Botschaft auskommen ( Ingl. Bast. oder hurt locker) zeigt dieser Film auf eindrucksvolle Weise, wie man ein Thema das leider kaum einen Interessiert, den Popcornmassen vermittelt. Alleine dafür hätte der Film den Friedensnobelpreis verdient. Aber egal. Während alle auf die Story schimpfen, habe ich das Gefühl, dass diese allzu deutlich dargestellte Wahrheit sehr bitte schmeckt. Aus fast allem negativen Kritiken hinsichtlich der Geschichte kann man erkennen, dass die meisten den Film nicht verstanden haben. Dazu kommt, dass diese Wahrheit in einen Film verpackt ist, der auf Unterhaltung ausgelegt ist. Und dass, wie wir alle wissen, passt der Fachpresse überhaupt nicht.
Goradorn Fri, 12 Mar 2010 15:14:55 -0000
Antwort löschenDem kann ich nur zustimmen. Klar, technisch eine beeindruckende Vorstellung. Aber viel wichtiger war für mich die überraschende Erkenntnis, vor allem aufgrund der vielen Kommentare alá "miese Story", dass Cameron eines der dunkelsten Verhaltensmuster der menschlichen Rasse in eine zwar noch ausbaufähige, aber doch eingehende Geschichte verwoben hat. Man muss sie nur verstehen...
krompi Fri, 12 Mar 2010 15:46:38 -0000
Antwort löschenAch kommt, das ist jetzt nicht euer Ernst. Mit der Begründung kann ich Rambo III auch als Film mit hervorragender Handlung bezeichnen. Der Wille einer nachdenkenswerten Botschaft macht meiner Meinung nach die Handlung nicht besser, ganz im Gegenteil, denn dann wurde das ganze ordentlich in den Sand gesetzt.
Das Gegenteil von gut ist gut gemeint!
mcmanu0075 Thu, 25 Mar 2010 14:49:22 -0000
Antwort löschenWenn der Film nicht in 3D gedreht wäre, dann wäre er ein totaler Flop . Story total langweilig.
Nahtigall Thu, 25 Mar 2010 19:20:05 -0000
Antwort löschenDie Story ist das Beste an dem Film. Die Effekte sind nur das Sahnehäubchen
Diggsagg Sat, 03 Apr 2010 00:57:01 -0000
Antwort löschenDie Story ist das Beste??? Ich hoffe, das war ein Scherz!
Cracker Sat, 10 Apr 2010 11:44:02 -0000
Antwort löschenSahnehaubchen? Ich würde sagen die Story ist der Geschmacksstoff in der Sahnetorte!!!
kyote Tue, 04 May 2010 14:31:22 -0000
Antwort löschenDie Geschichte mag weder neu noch sonderlich subtil sein, aber das ist doch gar nicht das Problem (wenn man es als Problem sieht). Die Geschichte ist einfach schon zu bekannt für Leute die gewisse Erwartungen an James Cameron haben.
LoveFilms22NRW Thu, 13 May 2010 21:20:22 -0000
Antwort löschenich sehe es genauso wie Jan Distelmeyer und schließe mich auch blutbyte an.
Manche Menschen sind eben nicht fähig zu "sehen".
Davon mal abgesehen, ein Vergleich - schaltet mal euer Radio an bzw. zappt mal MTV, VIVA, irgendwelche Musikkanäle durch und hört euch die Lieder an, viele sagen für euch das Selbe oder ähnliches aus, erwecken in euch gleiche oder ähnliche Emotionen, wie auch viele andere Lieder die ihr kennt, sind sie bloß anders verpackt. Es ist schwierig wirklich NEUES zu bringen. Das kann man auf alles was wir kennen beziehen, dieses individuelle aber doch auf eine bestimmte Art gleich/ ähnliche, kaum beschreiblich... eine tiefe Verbundenheit die man irgendwie mit allem hat was existent ist oder auch nicht, was, wie wir merken hier auch nicht jeder versteht oder verstehen kann... Tiefgrundig. Ebenso vergleichbar Sarkhasmus oder Ironie und noch einiges mehr, die widerrum auch nicht jeder versteht... mehr möchte ich jetzt auch nicht mehr dazu sagen... Außer - jeder hat andere Sichtweisen, Perspektiven wie er bestimmte Dinge betrachtet und diese wahrnimmt. Aus verschiedensten Gründen, Erfahrung? Lebensweise? Erziehung? Freundeskreis? mehr noch! im Grunde ALLES von dem - trägt dazu bei und macht uns zu dem was wir sind und wie wir sind, es prägt uns, deshalb ist alles Individuell aber hat doch einen gleichen Kern... das gilt zu verstehen! Und dieser Film sagt das im Grunde auch aus.
Von Sabrina 22 aus RS - NRW
into-dark Thu, 03 Jun 2010 23:58:32 -0000
Antwort löschenAlso zum Thema AVATAR Blindheit vs Hurt Locker würde ich einfach nur gerne auf meinen Blog verweisen:
http://avatar-pleite.blogspot.com/
Bei den Zuschauern und den AMIS generell herrscht eher immer noch die KRIEGSVERHERRLICHUNG und PROPAGIERUNG das wird gewürdigt das AVATAR neben der technischen Pionierarbeit auch noch eine ganz andre Botschaft hat habn die WENIGSTEN kapiert!!
ECHT TRAURIG UND BEMITLEIDENSWERT!!!
Tesafilm Tue, 08 Jun 2010 14:58:49 -0000
Antwort löschen????????
nismoklaus Wed, 28 Jul 2010 21:37:33 -0000
Antwort löschenHuuuuu !
Na also ,wir möchte einen “ Science Fiction“ also einen Zukunftsfilm anschauen .
Aber was vorher noch geklärt werden muss ist :
Die Political correctness des Herstellerlandes ,der Regiesöre ,der Produzenten ,und Natürlich die gekasteten Schauspieler abchecken das wir auf keinen Fall eine Enteuschung erleiden müssen.
Oder irgend einer Verschwörung ausgesetzt werden ,die heimlich in dem Zukunftsfilm eingebaut wurde. In der Realen Welt.
O.K.
Am Ende jeden Punkt abgearbeitet, und jede Lust verloren den Zukunftsfilm real anzuschauen.
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Einfrosch Sat, 04 Sep 2010 17:37:52 -0000
Antwort löschenStimme ebenfalls zu, fand die handlung sehr schwach: wie schon gesagt sehr plump, flach, naiv und vorhersehbar. natürlich ein happy end und platz für eine Fortsetzung. im prinzip erzählt der film die geschichte amerikas, nur dass die indianer gewinnen.
die charaktere sind klischeemaskottchen: die harte aufopfernde soldatin, die selbst im anblick des todes noch nen coolen spruch auf der lippe hat, die zynische wissenschaftlerin, die wilde exotische traumfrau, der jähzornige, eifersüchtige häuptlingssohn, der verbohrte böse und intolerante offizier.... puh!
wer da eine ne großartige message gefunden zu haben glaubt, kann sich ja auch mal mit den wahnsinnig anspruchsvollen geschichten von benjamin blümchen befassen und dort den tieferen sinn suchen ;) erstaunlich tiefgründig! lol
EphiSC Mon, 06 Sep 2010 21:13:40 -0000
Antwort löschenIch fand den Film viel zu langatmig. Trotzdem muss man sagen, dass es ein Film war, der er in sich hatte, allein schon die 3D-Qualität war zum Dahinschmelzen.
Enk: Mental Savage Enk: Mental Savage
Kommentar löschenAls Technikdemo ist Avatar absolut beeindruckend, wenn auch in einigen Szenen ein wenig zu aufdringlich und selbstverliebt daherkommend, das schreit manchmal geradezu nach “Guckt mal, das können wir auch”. Auch wenn die Story platt bis ärgerlich ist, zieht einem die Bilderflut über die zweieinhalb Stunden Spielzeit kontinuierlich in den Bann.
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F. Kleiner: Film-Dienst.de F. Kleiner: Film-Dienst.de
Kommentar löschenCamerons 3D-Technik verleiht dem Kino als suggestivem Erleben von Raum und Bewegung eine neue Qualität. Dieses bleibt jedoch in „Avatar“ nicht reiner Selbstzweck, sondern dient dem Filmemacher als kongeniales Medium einer ebenso zeitlos berührenden wie hochaktuellen Fabel, in der der alte Leib-Seele-Dualismus, übertragen auf die Körperpolitik des virtuellen Zeitalters, zur Debatte steht und politisch-ökologische Reizthemen um den menschlichen Umgang mit natürlichen Ressourcen kritisch und eindringlich angegangen werden... Auf diesem Fundament formen sich die Spannungsbögen ähnlich elegant und imposant, wie sich die Felsbögen über dem heiligen Baum der Na’vi zum Naturmonument runden – zum wahrhaft großen Abenteuer-Epos einer neuen Kinoepoche.
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matteo Mon, 18 Jan 2010 11:16:39 -0000
Antwort löschenhahaha, geht's noch ein bisschen geschwollener?
Narrisch Mon, 18 Jan 2010 14:55:39 -0000
Antwort löschenSehr schön geschrieben, gut zusammegefasst.
Narrisch Mon, 18 Jan 2010 18:56:20 -0000
Antwort löschenVerzweifelte Rückzugsgefechte... -)
XRay71 Thu, 28 Jan 2010 21:00:41 -0000
Antwort löschenSo sehe ich das auch Narrisch.
synthax Sun, 28 Feb 2010 00:03:05 -0000
Antwort löschen@ abalahamma: Da brauchst du keine Angst haben, es wird auch in Zukunft genügend gute Filme abseits des Mainstreams geben.
Das ist so wie mit der Musik.
Da gibt es auch Popstars, die die breite Masse toll findet, und dann gibt es da noch Musikrichtungen/-stiele, die hochwertiger und für Randgruppen bestimmt sind.
Du brauchst dich also nicht zu grämen.
;)
Lutz Schrön Sun, 28 Feb 2010 17:24:57 -0000
Antwort löschengute musik gute story -super gemacht
bewertung 9.0
Jacen 42 Wed, 03 Mar 2010 15:39:24 -0000
Antwort löschenIch hab mal ne Frage: Hier kann man doch seine Meinung reinschreiben, oder ? Und jeder kann seine Meinung so formulieren, wie er will, oder ?
Also, warum regt ihr euch dann so darüber auf, wie er seine Meinung geschrieben hat ? Wollt ihr, dass die Leute einfach nur schreiben: "Toller Film" oder "Scheiß Film" ? Denkt mal über das nach, was ihr schreibt, bevor ihr den Stil von jemand anderem kritisiert !
kahaujiko Sat, 11 Feb 2012 21:54:37 -0000
Antwort löscheneine dieser kritiken, bei der mir ernsthaft schlecht wurde
kahaujiko Sat, 11 Feb 2012 22:00:16 -0000
Antwort löschen@ Jacen 42:
es ist aber schon unfreiwillig komisch, wie dieser herr kritiker hier in eine simpel gestrickte cameron-schmonzette die hochtrabensten sachen hineinzuinterpretieren meint. das ist auch genau das was mich an cameron-jüngern so nervt: sie begreifen es einfach nicht, dass cameron nunmal pure unterhaltung ohne viel tiefgang liefert- was ja auch sein muss.
nur wenn jetzt hier jemand kommt und den film euf einem niveau auseinandernehmen will, welches man beispielsweise bei das schweigen der lämmer oder so antrifft, dann wirkt es einfach nur schwülstig und aufegsetzt^^
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KRIZZLEY-BEE Wed, 23 May 2012 21:54:26 -0000
Antwort löschenIch hab gehört, dass Leute versucht haben aus Scheisse Gold zu machen, aber wieso muss es gar ein Diamant sein?
Ich würd dem Verfasser gerne ein leeres Blatt zuschicken, und die 500 Seitige Kritik darauf gerne unter zur Hilfe nahme eines Philosophie-Wörterbuches zu lesen versuchen.
KRIZZLEY-BEE Wed, 23 May 2012 21:59:38 -0000
Antwort löschen@Jacen 42
Als charles Bronson Fan kann man nicht anders als sein Wort zu erheben wo Unrecht geschiecht, auch wenn es unter dem Deckmantel der freien Kritikäusserung geschieht.
Jan Distelmeyer: epd Film Jan Distelmeyer: epd Film
Kommentar löschenGenau dort, weltweit, muss und will „Avatar“ funktionieren und vereint darum neben ein paar interessanten Volten zu digitalen Medien vor allem jede Menge Kulturbrocken aus unterschiedlichsten Teilen unseres Planeten. Jesus hat unter dem Baum der Erkenntnis Sex mit Pocahontas und konvertiert zum Buddhismus, bevor er das Jenseits zum Diesseits erklärt und als Drachenreiter für das totale Gleichgewicht auf einem Mond sorgt, der eigentlich ein großer Datenspeicher ist. Sie finden das gaga? Das kommt dabei heraus, wenn ein Blockbuster von James Camaron das Gleichgewicht sucht und zum Glück nicht den kleinsten gemeinsamen Nenner will.
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blutbyte Wed, 10 Feb 2010 05:49:18 -0000
Antwort löschenDie vollständige Kritik von Jan Distelmeyer ist die Beste, die ich bislang über Avatar gelesen habe. Er hat erkannt, was bei diesem Film eher unbewusst in die Zuschauerseele dringt. Der Inhalt nämlich, den zu analysieren die meisten Kritiker nicht fähig sind und ihn daher falsch als "einfach" und "banal" beschreiben, ist das komplexeste und ausufernste Ideen-Geflecht, das es seit Jahren im Kino zu sehen gab.
BigDi Sat, 06 Mar 2010 14:54:00 -0000
Antwort löschenWow. Jetzt freue ich mich einen Ticken mehr auf den Film (dem ich ohnehin trotz der vielen Verrisse eine faire Chance geben möchte).
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LoveFilms22NRW Thu, 13 May 2010 21:17:47 -0000
Antwort löschenich sehe es genauso wie Jan Distelmeyer und schließe mich auch blutbyte an.
Manche Menschen sind eben nicht fähig zu "sehen".
Davon mal abgesehen, ein Vergleich - schaltet mal euer Radio an bzw. zappt mal MTV, VIVA, irgendwelche Musikkanäle durch und hört euch die Lieder an, viele sagen für euch das Selbe oder ähnliches aus, erwecken in euch gleiche oder ähnliche Emotionen, wie auch viele andere Lieder die ihr kennt, sind sie bloß anders verpackt. Es ist schwierig wirklich NEUES zu bringen. Das kann man auf alles was wir kennen beziehen, dieses individuelle aber doch auf eine bestimmte Art gleich/ ähnliche, kaum beschreiblich... eine tiefe Verbundenheit die man irgendwie mit allem hat was existent ist oder auch nicht, was, wie wir merken hier auch nicht jeder versteht oder verstehen kann... Tiefgrundig. Ebenso vergleichbar Sarkhasmus oder Ironie und noch einiges mehr, die widerrum auch nicht jeder versteht... mehr möchte ich jetzt auch nicht mehr dazu sagen... Außer - jeder hat andere Sichtweisen, Perspektiven wie er bestimmte Dinge betrachtet und diese wahrnimmt. Aus verschiedensten Gründen, Erfahrung? Lebensweise? Erziehung? Freundeskreis? mehr noch! im Grunde ALLES von dem - trägt dazu bei und macht uns zu dem was wir sind und wie wir sind, es prägt uns, deshalb ist alles Individuell aber hat doch einen gleichen Kern... das gilt zu verstehen! Und dieser Film sagt das im Grunde auch aus.
Von Sabrina 22 aus RS - NRW
millimouse Sun, 06 Jun 2010 19:30:48 -0000
Antwort löschen@Jan Diestelmeyer: Das ist die genialste, aufschlussreichste, positivste Negativ-Kritik zu „Avatar“. Chapeau!
Jörg von Grass: filminformer.de; stadtmagaz...
Kommentar löschenIn dem sensationellen Fantasy-Abenteuer AVATAR - AUFBRUCH NACH PANDORA nimmt Oscar-Presiträger James Cameron ("Titanic", "Aliens - Die Rückkehr", "Der Terminator") uns mit in eine neue Welt jenseits der Grenzen unserer Vorstellungskraft. 12 Jahre nach seinem "Titanic"-Erfolg zeigt Cameron das er es nicht verlernt hat sein Publikum komplett in eine Geschichte einzusaugen und zu fesseln. Die 166 Minuten Länge des Films verfliegen ungemerkt, so fasziniert ...
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Bastian Köhler Sat, 02 Jul 2011 11:12:55 -0000
Antwort löschenja die 166 Minunten des Films verfliegen wirklich ungemerkt ... weil man einschläft!
Rochus Wolff: freier Journalist
Kommentar löschenIm Grunde ist 'Avatar' ein biologistisches Indianermärchen aus kolonialer, militaristischer Perspektive. Aber Wow.
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Neroghost Tue, 05 Jan 2010 21:06:48 -0000
Antwort löschenPocahontas im Weltall! ;)
the best Sat, 09 Jan 2010 14:39:08 -0000
Antwort löschennoch nicht gesehen
nimalee Tue, 12 Jan 2010 20:19:48 -0000
Antwort löschengenau das hab ich auch gedacht, als ich den Film gesehn hab
doubleday Thu, 14 Jan 2010 13:53:48 -0000
Antwort löschenJa - allerdings eher im Afrika-Look. Fand ich nur mässig originell. Hätte es gut gefunden, wenn der Film wenigstens eine nicht komplett vorhersagbare Wendung gehabt hätte.
max15 Fri, 15 Jan 2010 18:44:02 -0000
Antwort löschenJa-außerdem muss die außerirdische Lebensform auch Menschenähnlich sein.
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Torkil Sun, 17 Jan 2010 02:20:21 -0000
Antwort löschenAber man kann jeden Film auch Kaputt kritisieren.
Titanic war auch nur ein Remake !!!
Und jeder wusste das der Kahn absäuft.
Neroghost Sun, 17 Jan 2010 15:46:01 -0000
Antwort löschenAlso nich das mich hier jemand falsch versteht. Ich mag den Film und werd ihn mir auch auf Bluray nach Haus holen. Ich wollte nur die Story zusammenfassen ;) .
fko: filmsprung.ch fko: filmsprung.ch
Kommentar löschen«Avatar» ist ein visuell eindrucksvolles Erlebnis, das auf der Handlungsebene die im Film enthaltene Botschaft des schonenden Umgangs mit den Ressourcen umsetzt.
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Gentleman Jack Sat, 28 Aug 2010 07:46:03 -0000
Antwort löschenHaha ^^ nett umschrieben ;)
Flibbo: Wie ist der Film?
Kommentar löschenEiner der teuersten Filme aller Zeiten, mit ganz neuen Technologien und bahnbrechenden Spezialeffekten, von einem mehr als renommierten Action- und Sci-Fi-Regisseur – mit anderen Worten: Popcornkino in allerbester Form. Mehr muss (und kann) „Avatar“ eigentlich auch gar nicht sein, um zu überzeugen. [...]
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Nahtigall Mon, 28 Dec 2009 15:35:49 -0000
Antwort löschenDanke, endlich mal eine ausgewogene sachliche Kritik.
BELATRIX Wed, 30 Dec 2009 21:42:58 -0000
Antwort löschenDer Film gefält mir.Er ist spannend.Er hat Motivazion und Liebe aber auch Action.Es hat von allemund das find ich gut.
HauntedSaint Sat, 02 Jan 2010 21:27:05 -0000
Antwort löschen"Das Manko an „Avatar“ ist das unausgewogene Verhältnis von Form und Inhalt."
Perfekt auf den Punkt gebracht.
Dron Sun, 03 Jan 2010 00:17:32 -0000
Antwort löschenAlso warum wird eine solche Chance nicht einmal mutig genutzt und mit einem technisch bahnbrechenden und sehr bildgewaltigen Film auch gleich einen guten Inhalt zu transportieren? Und zwar bevor der Neu Effekt wieder verbraucht ist?. Mit so einer Technik hätte man doch auch dem dumpesten Zuschauer für einen intelligenten Inhalt begeistern können. Die Geschichte ist nach dem altem alten David Goliath Muster gestrickt. Um konsequent zu sein, dürfte es kein happy end geben, so wie es bei den Indianer, den Schwarzen, den Juden und den Aborigines und vielen andern Minderheiten in der Geschichte der Fall war. Man hätte die Schönheit der Avatar Welt zerstört lassen sollen, damit es so richtig weh tut. In der realisierten Version geht man raus und freut sich, dass die "Indianer" zurückschlagen und gewinnen konnten, und denkt die Welt ist wieder in Ordnung. Ab zum nächsten Mc Donald. Schade
HauntedSaint Sun, 03 Jan 2010 03:03:58 -0000
Antwort löschenIst halt das ewige Happy-End-egal-wie-schlecht-die-Lage-ist Klischee, kennste doch sicher ;)
kristallrainer Sun, 03 Jan 2010 03:46:36 -0000
Antwort löschen@ Dron : Genau das wird in Episode 2 und 3 passieren ;)
BuBack Wed, 06 Jan 2010 12:55:25 -0000
Antwort löschen@Dron: sehr schön gesagt... wirklich on point.
Chev Chelios Fri, 08 Jan 2010 14:22:59 -0000
Antwort löschenHier ist es mal wieder wie mit allen großen Special-Efects Spektakeln. Viel gibts zu sehen aber der Film an sich is nichts. Avatar hat zuviel von einem Liebesfilm oder einer Romanze.
und Sam Worthington überzeugt nicht. Als "Actiondarsteller" ihm Rollstuhl es gibt ja viel neues und echt verrücktes (Crank), aber Avatar geht zu weit.
Die Effecte waren ziehmlich gut, aber ansonsten überzeugt der Film MICH nicht. So wie der Film angekündigt wurde....NEIN.
Eigentlich bin ich ein Fan von Cameron aber das hier ist eindeutig der schlechtste Film vo ihm. Obwohl die Terminator reihe echt, echt super war.
Die Schauspieler waren auch nichts weltbewegendes.
Ausser die Filmmusik, aber die hat auch ein Meister (Howard Shore) gemacht.
Meiner Meinung nach schlechter als 2012 und The Day After Tomorrow.
5,0
HauntedSaint Fri, 08 Jan 2010 15:52:08 -0000
Antwort löschenSchlechter als The Day After Tomorrow?!
Jetzt übertreibst du aber, bei The Day After Tomorrow bin ich ja fast eingeschlafen da hat Avatar doch noch einiges mehr zu bieten.
Ischtar Sun, 10 Jan 2010 11:46:46 -0000
Antwort löschen^^also ich fand das eigentlich genau andersrum.. also nicht dass ich mir mehr Liebesszenen gewünscht hätte aber ich fand irgendwann überwogen die Schlachtszenen und das war laaaangweilig.. Bis dahin war s aber sehr spannend wie der junge Mann die Kultur lernt..
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phoenix409 Wed, 13 Jan 2010 11:01:40 -0000
Antwort löschen@Chev Chelios: Howard Shore? Du meinst wohl eher James Horner. Und dabei war der Score von "Avatar" für mich einer der größten Schwachpunkte.
Ansonsten ein 100%-Dito für Flibbo und Dron.
Schlegel Wed, 13 Jan 2010 23:06:23 -0000
Antwort löschenStimmt, die Musik ist teilweise wirklich daneben. Dabei hätte Avatar alle Voraussetzungen für einen wirklich großen Score gehabt.
Ines Walk: Filmpublizistin seit 1998
Kommentar löschenDie dünne, etwas kitschige, schnulzige und esoterisch angehauchte Story ist schnell vergessen, aber die Bilder nicht. Magie hat Cameron auf die Leinwand gezaubert, er zeigt uns eine andere Bild-Welt. Zwar ist das nicht revolutionär, wie der Filmemacher ständig behauptet, aber durchaus sehenswert.
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Murdock09 Thu, 31 Dec 2009 04:14:05 -0000
Antwort löschenDas soll KEIN Angriff werden, wer aber sowas über die Story sagt
- hat entweder kein aktuelles politisches Verständniss,
- noch nie einen Wald gesehen der gerodet wird
- ist in der Stadt aufgewachsen
- oder hat sein Bauchgefühl schon abgestoßen
Sorry, die Geschichte ist die beste an dem ganzen Film.
Hoffe wir schaffen es noch, aber mit so einer Einstellung müssen
wie die Ureinwohner Venezuelas weiter vertreiben um Palmöl für
Autos anzubauen...
Eneb Thu, 31 Dec 2009 11:55:30 -0000
Antwort löschenDie Inhalte und Botschaften der Geschichte ändern nichts daran, dass sie simpel ist. Wenn USAler sich so etwas nicht selbst denken können und diesen Film dazu brauchen, haben DIE ihre grundlegenden Fähigkeit verloren über die Welt in der sie leben nachzudenken.
Mal abgesehen davon kann ich die vollständige Kritik nicht auf der verlinkten Seite finden, selbst mit strg+f nicht. Bitte nachbessern Frau Walk.
Murdock09 Thu, 31 Dec 2009 12:04:21 -0000
Antwort löschenNaja, das stimmt schon was Du schreibst, aber wir sind da nicht viel besser.
Deutschland ist das 2.Land in der RangListe, was am meisten Goldreserven hat. Über 3800(!) Tonnen Gold lagern irgendwo im Keller unterm Regierungsgebäude!!! Das kann man sich eigentlich garnicht mehr vorstellen der ganze Wahnsinn hier.
Und auf Regenwald.org kann man sich durchlesen wie extrem schädlich und zerstörend sich Goldabbau auf die Umwelt ausübt. Das denkt man garnicht, aber da ist nichts mehr mit Sieb auswaschen, das Zeug wird durch wegätzung des anderen Gesteins gewonnen, ein totaler Wahnsinn.
Was da im Regenwald zerstört wird, das ist unvorstellbar. Tausende (!)Tonnen Gestein müssen bewegt werden um ein paar Gramm zu gewinnen!
Wir sind da also im Denken auch noch nicht viel weiter (die meisten zumindest unter uns hier)...
Eneb Thu, 31 Dec 2009 12:12:41 -0000
Antwort löschenJa, das Bewusstsein scheint zu fehlen. Es ist aber auch schwer zu begreifen, dass die neuen Mobiltelefone mit Kinderarbeit und Bürgerkriegszuständen in Afrika gewonnen werden, also der Bestandteil Coltan.
Aber ich hab auch sehr gern meinen Rechner hier stehen und besitze eine Wii, die, wie ich später herausgefunden habe, eine der umweltschädlichsten Konsolen ist.
Und zum Goldabbau fällt mir eine Radiosendung ein die über ein Dorf berichtete, in Italien oder Spanien, das wohl in absehbarer Zeit nicht mehr sein wird als ein von Chemikalien durchtränkter Haufen umgegrabener Erde.
Schlegel Tue, 05 Jan 2010 02:06:14 -0000
Antwort löschenEin nicht ganz unwesentlicher Wahnsinn liegt in der Fähigkeit, mit nur drei Sätzen eine Brücke von "Avatar" zu den Goldreserven der Bundesregierung zu schlagen.
Murdock09 Tue, 05 Jan 2010 17:35:56 -0000
Antwort löschenEin viel größerer Wahnsinn liegt darin, wer diese Brücken nicht sieht, nicht erkennt oder - noch viel schlimmer - nicht sehen will!!
Murdock09 Tue, 05 Jan 2010 17:37:48 -0000
Antwort löschenEin viel größerer Wahnsinn liegt darin, wer diese Brücken nicht sieht, nicht erkennt oder - noch viel schlimmer - nicht sehen will!!
Schlegel Tue, 05 Jan 2010 22:39:03 -0000
Antwort löschenDoppelt hält besser oder was?
Murdock09 Wed, 06 Jan 2010 14:14:49 -0000
Antwort löschen..nachdenken würde es auch schon tun.. ;)
Murdock09 Wed, 06 Jan 2010 14:15:33 -0000
Antwort löschenah das meinen Sie
hm hm, das lag wohl eher am Boardsystem ;)
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JimiHendrix Sat, 09 Jan 2010 02:45:37 -0000
Antwort löschendas is immer noch n filmforum hier und kein ort indem man sich mal kurz anmeldet keinen einzigen film bewertet und hier den großen erlöser raushängen lässt..ja ich weiß wir wollen es einfach nicht verstehen...die welt wird 2012 eh untergehen noch nicht den neusten roland emmerich gesehen?^^
Murdock09 Sat, 09 Jan 2010 09:15:00 -0000
Antwort löschenSo, Film wurde bewertet ;)
Xander8112: Xanders Blog
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Ein Film über die Liebe, die Verbundenheit zur Natur und darüber, dass das Gute immer siegt: Avatar will vieles sein, ist aber im Grunde nur ein Vehikel für die Möglichkeiten der Computeranimation. Das ist zwar einerseits schade, denn eine Kombination mit einem guten Drehbuch hätte einen wirklich spektakulären Film entstehen lassen, andererseits ist der Film trotz allem ein Erlebnis – im Kino, in 3D.
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CineKie: CineKie.de
Kommentar löschenDer liebevoll gestalteten Welt und den großartigen Effekten stehen die simple Geschichte und die ebenso simplen Charaktere gegenüber bzw. im Weg. Tricktechnisch ein Meilenstein, doch für den Filmolymp reicht es dann doch nicht. Ein typischer Cameron eben, den ich trotz dieser Schwächen zu jeder Sekunde genossen habe.
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Corsovilla: SchönerDenken
Kommentar löschenZwischendurch hat es mir den Atem verschlagen, wenn im dreidimensionalen Kino der Blick über Abgründe geht und in dieser gleichzeitig so realen und so naiven Welt Pathos, Trauer und Begeisterung mit einem durchgehen, dass mir die Tränen nur so gegen die 3-D-Brille klatschten. An einem Streit, ob Cameron da jetzt “nur” technisch ein Meisterwerk abgeliefert habe oder es sich auch “sonst” um einen großartigen Film handelt, will ich mich gar nicht beteiligen. Wenn man drei Stunden lang soviel gestaunt, gelacht, mitgezittert und geweint hat, dann ist einem das schlicht egal ... (Mehr im Podcast)
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loogee Fri, 15 Jan 2010 14:39:55 -0000
Antwort löschenDanke für Deine Anmerkungen! Dieser Aspekt finden viel zu wenig Beachtung. Immer geht es als Kritikpunkt um die "zu dünne Story". Dass der Film aber sehr wohl berühren kann (wenn man ihn nur halbwegs an sich heranlässt), bleibt - insbesondere bei männlichen Kritikern? - komplett auf der Strecke.
José Garcia: Textezumfilm
Kommentar löschenDie „Motion-Capture-Technik“macht in „Avatar“ einen Quantensprung. Die mittels der aufgezeichneten Bewegungen eines realen Schauspielers digital erzeugten Kreaturen treten zusammen mit Darstellern aus Fleisch und Blut auf. Die Gesten und Bewegungen der digitalen Schauspieler fließen mit einer mittels der
„Motion-Capture-Technik“ bislang nicht erreichten Natürlichkeit. Dafür zeichnen die Studios von Peter Jacksons Weta Digital verantwortlich, die bereits den bahnbrechenden Charakter „Gollum“ für die „Der Herr der Ringe“-Verfilmung erzeugt hatten. Darüber hinaus besticht die Tiefe, die Dreidimensionalität der mittels 3-D-Technik gefilmten Sequenzen, insbesondere etwa wenn die „fliegenden Berge“ ins Bild kommen. Die mit atemberaubenden Kamerabewegungen aufgenommene Räumlichkeit, die Farbenpracht und immense Detailgenauigkeit der Pflanzen und Tiere auf Pandora wirkt selten künstlich.
Die hervorstechende Technik und die ausgezeichneten Schauwerte stehen in „Avatar – Aufbruch nach…
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Mr.Vengeance: Lost In Imagination
Kommentar löschenAVATAR ist bislang der schwächste Film von James Cameron. Wieso? Dies ist das erste Mal, dass die inhaltliche Ebene bei weitem nicht mit der erzählerischen mitkommt. Es fühlt sich an, es hätte Cameron zwar gewusst wie er seine Geschichte erzählen will, nicht aber was er da erzählen will. Diese zusammengeschusterte, uninspirierte Mischung aus MONONOKE-HIME und THE NEW WORLD haut nun wirklich niemand mehr vom Hocker, ebenso wie die stereotypen Figuren, die zu jeder Zeit genau so handeln wie man es von ihnen erwartet. Die Flora & Fauna auf Pandora ist tatsächlich der heimliche Star des Films. Wobei auch hier nicht alles Gold ist, was glänzt: Viele der Kreaturen hat man verblüffender Weise schon in anderen Filmen oder diversen Konsolen-Rollenspielen gesehen. Auch die Tatsache, dass Cameron sich bei seinen eigenen Filmen bedient, kann man mögen oder eben nicht. Ich persönlich bin enttäuscht, muss AVATAR aber auch ganz klare Vorzüge eingestehen. Technisch ist der Film über alle Zweifel erhaben und weiß in vielen Momenten zu beeindrucken. AVATAR sieht man sich auf der großen Leinwand in 3D an. Denn genau hier liegt meines Erachtens seine Daseinsberechtigung. Auf dem DVD-Player kann der Film definitiv nicht punkten.
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Sm0K1ngGnu
Kommentar löschenDie Story ist natürlich nur zusammen geklaut und es gibt nix neues und für die 3 Euro Aufpreis für 3D merkt man von den Effekten nicht viel, trotz allem hat mich schon lange kein Film mehr so von der ersten bis zur letzten Minute mitreißen können, ich war begeistert. Super Film, nicht nur wegen der Optik. Das 3D kann man sich allerdings sparen, außer vielleicht, man hat die Möglichkeit, den im IMAX zu sehen, wie Julio Sacchi oben schrieb.
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Christian H.: Kino, TV und Co, Wicked Vis...
Kommentar löschen[...]Der eigentliche Star von „Avatar“ ist aber natürlich der mit all seinen Lebewesen brillant in Szene gesetzte Planet Pandora. Was sich James Cameron für diesen Film aus visueller Hinsicht hat einfallen lassen, entbehrt jeglicher Beschreibung. „Avatar“ ist schlicht und ergreifend wunderschön geraten, mit wahnsinnig viel Liebe zum Detail umgesetzt, und stellt somit im wahrsten Sinne des Wortes ein visuelles Feuerwerk der Extraklasse dar, das durch seinen absolut harmonischen Score noch verstärkt wird. Nicht zuletzt deswegen ist es die erste Hälfte des Films, die sich mit der Einführung von Jake Sully in die Welt von Pandora beschäftig, die im Vergleich mit dem zweiten Abschnitt des Films die Stärkere ist. [...]
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Julio Sacchi: Das Manifest
Kommentar löschenDer 3D-Effekt ist zumindest im IMAX wirklich erstaunlich und sorgt für zahllose "Oha"-Effekte, seltsamerweise insbesondere in den "Real"-Szenen. Die animierten Landschaften und Figuren sind tatsächlich so detailreich, daß man für eine Weile tatsächlich gewillt ist zu vergessen, daß hier ja doch wieder nur Computerfiguren rumhopsen (und erstmals, Gott bewahre, rumfummeln), und das übrigens mitunter nur marginal weniger ungelenk als sonst.
Das kann aber nur eine kurze Weile davon ablenken, daß Cameron uns hier unerträglichen Ethno-Kitsch mit entsprechendem Getöse-Soundtrack serviert. Die Geschichte und ihr Verlauf sind so abgedroschen und vorhersehbar wie die Klischeefiguren, die sie bevölkern (und ja, beim zehnten bösen Satz hab ich dann auch verstanden, daß die Knallchargen Lang und Ribisi echt fies sind). Wie spektakulär kann eine derart langweilige Plotte eigentlich sein, wenn sie spätestens ab der zweiten Hälfte absolut nicht mehr auszuhaltende Schnulzerei verbreitet und es am Ende doch wieder nur auf die Omme gibt? Und wie ausgeklügelt ist eine Rasse von Ausserirdischen, wenn letztlich doch wieder nur geknutscht wird?
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FritzM Sat, 19 Dec 2009 12:15:28 -0000
Antwort löschenZiemlich oberflächlich betrachtet und offensichtlich nicht ansatzweise den Film und dessen Aussagekraft verstanden, aber durchaus auch eine eigene Meinung, die man akzeptieren kann, wenn man will.
Hippiekiller Sat, 19 Dec 2009 17:57:03 -0000
Antwort löschenDiesen Mann und seine Meinungen bitte nicht ernst nehmen!
Narrisch Sat, 19 Dec 2009 19:14:09 -0000
Antwort löschenWenn ich Filme drehen würde wie der gute Hasko, ja dann würde ich vielleicht auch vernichtende Kritiken über Filme schreiben die ich garantiert niemals im Leben verwirklichen könnte. Das würde ich aber nur dann wenn ich die kreative Gesamtleistung eines Meisterwerks wie Avatar nicht anerkennen könnte. Einmal im Leben ein gute Doku gemacht und den Mund vollnehmen als wäre man der König der Welt. Nein, das ist ein anderer.
snuk41 Sat, 19 Dec 2009 20:50:48 -0000
Antwort löschendiesen mann(julio) ernst nehmen, er hat voll und ganz recht!!!
Mr.Vengeance Sun, 20 Dec 2009 17:30:45 -0000
Antwort löschenrecht hat er!
Schlegel Mon, 21 Dec 2009 12:51:58 -0000
Antwort löschenNarrisch macht seinem Namen alle Ehre.
leto12 Tue, 22 Dec 2009 09:36:48 -0000
Antwort löschenWas für ein Kleingeist muss man sein, um einem Blockbuster [sic!] die künstlerische Qualität abzusprechen...
Schlegel Tue, 22 Dec 2009 15:02:58 -0000
Antwort löschenWenn etwas gut gemacht ist, muss es noch lange nicht Kunst sein.
Narrisch Tue, 22 Dec 2009 19:32:35 -0000
Antwort löschenNichts ist schlimmer als es allen Recht macht zu wollen. Man erkennt allein an der äusserst heftigen Debatte, weltweit, in sämtlichen Filmforen das etwas großartiges geschaffen wurde.
Narrisch Wed, 23 Dec 2009 06:33:17 -0000
Antwort löschenFür die meisten 40 jährigen die damals Starwars noch im Kino gesehen haben (nein nicht in s/w) ist Avatar durchaus etwas vergleichbares. Ein Augenöffner - da es visuell tatstächlich etwas ist, was man vorher so noch nie gesehen hat. Das ist eine Leistung. Ich hätte mir auch mehr Schauspiel und mehr Tiefgang gewünscht aber hey, ich wurde trotzdem prächtig, im wahrsten Sinne des Wortes, unterhalten.
Mr.Vengeance Wed, 23 Dec 2009 11:43:22 -0000
Antwort löschenund bitte wer genau spricht dem Film jetzt die technische Seite ab?
sh4dow Mon, 28 Dec 2009 01:42:03 -0000
Antwort löschenkann irgendwie die meinung überhaupt nicht teilen, kein wunder, wenn ich in seiner liste sehe wie er filme so bewertet... wie kann man bitte keinohrhasen mit 0 punkten bewerten.. noch nie ne beziehung gehabt herr sacchi?... naja jeder wie er will back to topic, ich finde avatar ist ein wirklich gut gelungener film und teilweise hatte ich wirklich gänsehaut.. dass er leicht zu durchschauen ist finde ich garnicht so schlimm, denn was soll man denn bitte für ein drehbuch schreiben, um nochmal so einen effekt a la memento oder dergleichen zu erschaffen.
ich finde cameron hat ganz großes kino geleistet und eine 4.0 ist einfach unverschämt
wicky2 Sun, 17 Jan 2010 14:52:14 -0000
Antwort löschen@mr.vengeance ich weiß nunmal echt nicht was ihr alle so optisch/technisch tolles saht ... ich hab in dem ganzen "ich spring durch den bunten urwald" beständig meine maus und die WASD-tasten gesucht ... für mich sah diese ganze digitale-zeuch einfach immernoch/immer mehr wie nen pc-game aus. und bei diesen fesselte mich vor allem immer die handlung ...
Carrie-W Sat, 06 Feb 2010 16:05:42 -0000
Antwort löschen@sh4dow: Kann mich deiner Meinung nur anschließen. Mich regen schlechte Kritiken zwar auf, aber letztendlich finde ich so "Antis" einfach nur lächerlich. Menschen die nix noch so witzigem, oder romantischem etwas abgewinnen können, stellen sich meiner Meinung nach einfach nur immer gegen die Mehrheit, egal was für ein verbaler Durchfall dabei rauskommt. Ich kenne leider genug so Menschen die einfach immer aus der Masse herausstechen, indem sie alles was wirklichen Erfolg feiert, aus Prinzip schei*e finden. Und wer bei keinem romantischen Film, egal wie berührend er ist, ein bißchen mitfühlen kann, ist sowieso emotional verkümmert.
Und an den Autor selbst: Wenn sie eine Geschichte über das Ausrotten von vermeindlich "Wilden", als eine abgedroschene Story bezeichnen, dann schauen sie mal in das ein oder andere Geschichtsbuch... denn falls Sie es nicht wussten: Menschen haben so etwas tatsächlich gemacht! Einfach mal "Aborigines" googlen.
New Cameron Sun, 21 Feb 2010 21:01:25 -0000
Antwort löschen@carrie-w ich sehe licht am ende des Tunnels, muss mich nicht mehr alleine besaufen, jemand der mich endlcih mal versteht ;)
styx.canomo Tue, 29 May 2012 21:54:46 -0000
Antwort löschensh4dow: keinohrhase mit 0 zu bewerten geht so: til schweigers talentfreiheit erkennen, die schnulzigkeit des plots nicht aushalten und das klischeehafte unlustigsein einer deutschen komödie nicht ertragen können.
huch, alles nicht wirklich schwer ;)
der cineast Thu, 06 Sep 2012 13:33:22 -0000
Antwort löschenUii, viel zu intellektuell hier. hihi.
styx.canomo Thu, 06 Sep 2012 15:48:32 -0000
Antwort löschen@cineast: eigentlich nicht, eher auf schlau getrimmter kindergarten^^
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der cineast Thu, 06 Sep 2012 16:20:25 -0000
Antwort löschenU got it.
styx.canomo Thu, 06 Sep 2012 17:39:45 -0000
Antwort löschenmindert den spaß aber nicht :P
G. Jekubzik: Filmtabs G. Jekubzik: Filmtabs
Kommentar löschen„Avatar“ ist ein ökologisches, ein mächtiges Manifest gegen die Rodung des Regenwaldes und die Zerstörung großer Teile unserer Umwelt. Es ist rührend, wie die Na’vi ihre Welt als ein Netzwerk begreifen, in dem alles miteinander verbunden ist. Selbst Tiere, die einen unvorsichtigen Besucher des Waldes anfallen, sind zu betrauern, wenn sie im (unnötigen) Kampf sterben. Gaia, Mutter, Natur - egal wie man es nennt, es sieht und fühlt sich so an, dass man sofort hin- oder gleich noch mal in diese Filmwelt will. Erst in einer Wiedergeburtszeremonie gerät dieser schöne Pantheismus zu kitschig.
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Kubrick_obscura: CinemaForever
Kommentar löschenAls ich das erste mal von "Avatar" gehört habe, war ich euphorisch. Nicht nur das Cameron wieder dreht, nein, er dreht sogar einen Sci-Fi-Film, eines meiner Lieblingsgenres. Dazu kam die Ankündigung eines Opus Magnum des 3D-Kinos, einer "Revolution", wie Cameron es selbst beschreibt. Das schürt Erwartungen, die bei 2 Jahren Wartezeit gut gedeihen konnten. Camerons Kino ist wie für Sci-Fi gemacht. Seine besten Arbeiten waren Sci-Fi-Filme ("Aliens", "T2", "Abyss"). Titanic war zwar nicht monumental, aber monumentalistisch, der Versuch eines Hollywood-Groß-Epos der alten Tage für die Millenium-Generation. Alter Inhalt, neue Form, Gigantismus, das Versenken eines echten Schiffes, jeder ging in diesen Film, ich auch, doch im Laufe der Jahre blieb da nicht viel hängen, was erzählenswert oder filmgeschichtlich wichtig wäre, außer vielleicht der Box-Office-Rekord und die Effekte. Den Weg, den Cameron mit "Titanic" einschlug, geht er…
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Motsche Thu, 17 Dec 2009 21:36:15 -0000
Antwort löschenCameron hat dich gefickt? es tat weh ... oh mann du musst echt hart gefickt worden sein, bei der Ausdrucksweise ;P
Schlegel Thu, 17 Dec 2009 21:39:32 -0000
Antwort löschenGuter Text. Danke dafür.
stalker Fri, 18 Dec 2009 12:35:43 -0000
Antwort löschenDurchweg interessant, bildhaft, unterhaltend, was für ne prächtige Kritik!
Sonse Mon, 21 Dec 2009 00:27:00 -0000
Antwort löschen"...jeder ging in diesen Film..." Ich nicht. Den habe ich damals trotz größter Anfeindungen boykottiert.
"Avatar" habe ich hingegen nun gesehen und stimme dir (wie so oft) voll zu.
(Falls du meinen Kommentar lesen möchtest: Er versteckt sich auf der letzten Seite ganz unten, da ich mit Vormerkung schon etwas verfasst hatte und ihn nun nur editiert habe, wird er nicht in meinem Profil angezeigt, nicht mal meine Bewertung *schnüff*)
Kubrick_obscura Mon, 21 Dec 2009 07:51:16 -0000
Antwort löschenStimmt, hatte glatt vergessen, dass du zu den eisernen gehörst. Respekt! Auf der anderen Seite hat Avatar einfach mal dieselbe Dramaturgie wie Titanic. Also letztendlich hast du doch ein wenig Titanic abgekriegt :)
ellen_ripley Wed, 23 Dec 2009 10:08:18 -0000
Antwort löschenwirklich nichts vergessen. perfekt ausgeführt, was ich mit: "boah ist das schlecht" meinte.
Kubrick_obscura Wed, 23 Dec 2009 10:49:26 -0000
Antwort löschenirgendwie zeigt mir moviepilot deine Wertung nicht an. Aber bei dem Kommentar tippe ich auf eine Spanne zwischen 0-3
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ellen_ripley Sat, 26 Dec 2009 20:07:03 -0000
Antwort löschenrichtig.
EarthMan Mon, 04 Jan 2010 21:28:18 -0000
Antwort löschenNormalerweise überfliege ich immer solche lange Kritiken, aber deine ist wirklich klasse geschrieben. Top! Seh ich übrigens genauso... nur das Ficken tat bei mir nicht ganz so weh... ;)
Mr Vincent Vega: Die 5 Filmfreunde, gamona, ...
Kommentar löschen[...] Denn "Avatar" ist letztlich ein Film der Widersprüche: Die visuellen Effekte suchen ihresgleichen, die Motion-Capture-Animation war noch nie so überzeugend, die künstlichen digitalen Naturbilder noch nie so real. Das hat man so tatsächlich noch nie gesehen, und doch überrascht Cameron an keiner Stelle seines Films. Die Gut-Gegen-Böse-Geschichte ist mindestens so alt wie die Technik neu sein mag, die Dramaturgie so dünnflächig wie die visuellen Attraktionen im Überfluss. Das alles Innovative dieses Films letztlich dem Computer entstammt oder zumindest auf ihn zurückzuführen ist, während Handlung und Figuren archetypischer und langweiliger nicht sein könnten, macht "Avatar" bestenfalls zu einer CGI-Öko-Fabel im Ethno-Takt. Oder auch ganz schlicht zum bisher dürftigsten Film von James Cameron – so beeindruckend und so egal.
Kritik im Original 23 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir 36 Antworten
Nahtigall Thu, 17 Dec 2009 15:23:07 -0000
Antwort löschenAls interessierter Leser deiner Kritik frage ich mich, welche Story könnte besser sein als endlich mal den Menschen als Alien bzw. als das darzustellen was er eigentlich ist. Ein Parasit, der alles und jeden ausbeutet der Ihm und seinem Profit im Wege steht. Und das man bei einem Fantasy Märchen das Thema mit einer gewissen Naivität angeht, versteht sich doch von selbst. Solche Filme wollen im erster Linie unterhalten und nicht als tiefgründiges Drama gewertet werden. Tolle Bilder, Innovative Animationen gepaart mit einer Geschichte die uns zeigt wie wir Menschen leider sind und auf der anderen Seite, wie wir menschen leben sollten. Was gibts schöneres
Batzman Fri, 18 Dec 2009 02:06:11 -0000
Antwort löschenDiese Menschen als Feinde, bzw die westliche Zivilisation als den Feind darzustellen und die Naturvölker unktritisch zu glorifizieren, dieser umgekehrte Rassismus ist doch weder originell noch neu. Es gibt dutzende Filme die genau diese Art von Story schon durchgenudelt haben von Pocahontas, über Winnetou, Der mit dem Wolf tanzt zu "Battle for Terra" (der fast dieselbe Geschichte wie Avatar erzählt aber ein Jahr vorher ins Kino kam und seit 1999 in produktion war). Diese blauäugige Sichtweise der Verklärung der Natur als etwas das man aus Kitschkalendern kennt, ist keine echte Alternative und bedient letztlich nur die Menschen, die glauben sie würden zur Weltrettung beitragen, wenn sie ab und zu mal Fair-Trade-Kaffee kaufen.
Nahtigall Fri, 18 Dec 2009 06:05:34 -0000
Antwort löschenHallo Batzmann, ich bin noch nicht lange bei Moviepilot, aber mir ist aufgefallen, dass du kaum Kritiken oder Komentare schreiben kannst, ohne gleichzeitig die Gruppe von Zuschauern anzugreifen die anderer Meinung sind. Ich hoffe nicht dass dies den Mangel an echten Argumenten vertuschen soll, denn dann lohnt es sich wirklich nicht deine Kritiken zu lesen. Und mal ganz im Vertrauen: Das es ein Geschichte in Filmen schon ganz oft gegeben hat, ist kein Argument. Denn dann müsste mann eine ganz neue Art von Drehbuchautoren züchten. Nähmlich welche, die wirrklich neue Ideen haben. Aussderdem müsstest du mit diesem Argument, wohl so gut wie jeden 2. Film der erscheint negativ bewerten. Es ist halt nicht sooo einfach, wirklich ein sachlich guter Kritiker zu werden. Übe noch ein wenig an deiner Argumentation, denn an Fachwissen scheintes dir nicht zu fehlen.
Narrisch Fri, 18 Dec 2009 07:10:55 -0000
Antwort löschenBatzman führt einen persönlichen Feldzug gegen alles was auch nur ansatzweise wie Entertainment aussieht. Avatar hat weiß Gott keine orginelle, dichte Geschichte aufzuweisen punktet aber dafür nahezu in allen anderen Bereichen und das ist was Wert und gilt es anzuerkennen.
Filmsuechtiger Fri, 18 Dec 2009 07:36:33 -0000
Antwort löschenNur ist es jedem selbst überlassen, wie er seine Schwerpunkte gewichtet. Und wem wie Batzman eine anständige Handlung wichtiger ist als aufwändiges CGI-Brimborium wird an Avatar keine Freude haben.
Nahtigall Fri, 18 Dec 2009 09:25:18 -0000
Antwort löschenDas ist ja auch völlig legetim. Aber das muss doch Gernrebezogen bewertet werden. Wenn ich einen Film wie Babel oder L.A. Crash bewerte, dann lege ich die Messlatte bei der Geschichte an. Die Zeichnung der Charaktere, die Tiefe der Story und die logische zusammenführung einzelner handlungsstränge. Aber wir reden hier von einem CGI lastigen Fantasymärchen. Man bemängelt doch auch nicht bei einem Film wie "Findet Nemo" das Fische eigentlich nicht sprechen können. Genrebezogene Kritik, die sich sachlich an das Handwerk der Filmemachens richtet, die in handlungsintensiven Dramen flache Handlungen oder Logikfehler kritisiert, oder die in reinen Actionfilmen zu schnellen Spannungsabfall ankreidet,etc. das sind echte Kritiken. Ich gehe doch nicht in einen Horrorfilm um eine Liebesgeschichte zu sehen.
Batzman Fri, 18 Dec 2009 10:14:10 -0000
Antwort löschenAch das alte Argument, aufwendige Filme müssten keine interessante Geschichte haben, wenn man das wolle solle man doch Arthaus gucken. Gedöns. Meine Meßlatte sind andere Blockbusterfilme die besser sind, dabei vor allem Camerons eigener T2, aber auch Sachen wie LOTR, Hellboy, Watchmen oder Oben. Alles absoluter Mainstream und dennoch wendungsreicher und interessanter UND mit besseren optischen Ideen erzählt als Avatar. Wenn du meine Kritik ganz gelesen hättest, wüßtest du das ich dem Film die öde Story und die uninspirierte Umsetzung vorwerfe, die außer dem CGI-Showcase wenig zu bieten hat und sowohl beim Creature- wie beim Weltendesign, als auch bei den einzelnen Bildern keine grundsätzliche Vision erkennen lässt. Mir ist aus dem ganzen Film kein einziger optischer Moment im Kopf geblieben, der an T2, LOTR, die alten Star Wars Filme oder Hellboy herranreicht.
blutbyte Fri, 18 Dec 2009 18:23:05 -0000
Antwort löschenManche Geschichten sind so ursprünglich und wahrhaftig, daß sie es wert sind, immer wieder erzählt zu werden. War etwa der Gedanke, daß eine Maschine zu fühlen lernt neu oder daß jeder seines eigenen Schicksals Schmied ist? Auch fand ich den Charakter des Jack Sully nicht eindimensional und es fiel mir, auch aufgrund seiner authentischeren Darstellung, sehr viel leichter, ihm emotional in seine Geschichte zu folgen als beispielsweise den Hobbits in LOTR.
Mir kommt es so vor, als hätten sich manche in den Kopf gesetzt den Film zu hassen.
Filmsuechtiger Fri, 18 Dec 2009 18:39:32 -0000
Antwort löschenMir kommt es vor, dass manche sich in den Kopf gesetzt haben den Film zu lieben ;)
Nahtigall Fri, 18 Dec 2009 18:47:53 -0000
Antwort löschenDas ist doch nicht dein ernst. HELLBOY??, WATCHMEN??? Belanglosere Filme (Story`s) gibt`s echt selten im sog. A-Movie Bereich. Und LOTR. Hallo, da war einer der besten Romane die Vorlage. Und trotzdem hat Jackson es vergeigt. T2 lebt nur vom Morphing und von Arnie und ist an Logiklöchern kaum zu überbieten. Matrix hätte ich mir noch gefallen lassen. Naja, scheint wohl einfach nicht den Ding zu sein.
Nahtigall Fri, 18 Dec 2009 18:56:19 -0000
Antwort löschenIch habe Ihn gesehen und kann verstehen, das dieser Fim nicht jedermann`s Geschmack trifft. hauptsächlich wegen der Länge und den recht romantisch und verspielten Momente gegen Mitte des Films. Aber das eine ist der persönliche Geschmack, das andere ist eine Kritik. Und wer so mit fachwissen um sich wirft wie batzmann, der sollte sachlich bleiben.
Falkenfluegel Fri, 18 Dec 2009 19:00:16 -0000
Antwort löschenEs geht doch nicht mehr um mögen oder nicht mögen. Es geht um das kategorische und einseitige Demontieren eines Filmes. Batzman wirft dem Film ja nicht nur eine schlechte Story vor, sondern auch das er optisch nicht überzeugt und die Inszenierung schlecht ist. Und da ist man definitiv an einem Punkt angelangt, wo ich nur noch drüber lachen kann. Die Wahrheit ist wahrscheinlich, dass das Design des Filmes einfach nicht seinen Geschmack trifft. Aber sowas zuzugeben scheint schwer zu sein. Ich habe einige Kritiken gelesen, darunter auch ein paar Schlechte, und ich konnte eigentlich immer nachvollziehen wie der Kritiker zu seinen Ergebnissen gekommen ist. Da kann man ruhig anderer Meinung sein. Bei Batzman hab ich das aber überhaupt nicht. Das liest sich wie das Gegenteil eines Fanboys. Und das er hier unter jede Kritik immer und immer wieder seine gleichen Argumente Postet spricht doch schon eine klare Sprache.
Einen Technisch und optisch so beeindruckenden Film, der in der Mache wirklich Jahre voller Hingabe gebraucht hat, so völlig grundlos in den Boden zu stampfen tut mir als Filmfan echt in der Seele weh.
Batzman Fri, 18 Dec 2009 19:13:13 -0000
Antwort löschenStatt drüber zu lachen, wäre es ja spannend, wenn du auch nur irgendein Argument abgesehen von "Der ist aber voll toll und ein Meisterwerk" beizutragen hättest Irgendetwas das auch nur in die Nähe eines Diskurses kommt. Ich sage sehr differenziert was ich dem Film ankreide, als Gegenreaktion kommt "ja aber der ist trotzdem optisch total gut". Das macht im Grunde eine Auseinandersetzung müßig. Und Hellboy, Watchmen, LOTR und T2 als Schrott abzuqualifizieren und damit Avatar zu verteidigen, ist in der Tat mehr als grenzwertig. Das jeder Film und gerade auch LOTR seine Schwächen hat und kritikwürdige Punkte, keine Frage, aber dennoch sind sie allesamt mehr als ein außer Kontrolle geratenes Renderdemo. Sie erzählen Geschichten mit glaubhaften, vielschichtigen Figuren und bieten Unmengen inspirierter optischer Momente, die nachhaltig in Erinnerung bleiben, derweil Avatars austauschbare Swarowski-Glitzerwelt sich schon während des Anschauens wieder auflöst.
Narrisch Sat, 19 Dec 2009 02:18:09 -0000
Antwort löschenDann kommen wir mal zu den Antworten. An andere Stelle versucht du, lieber Batzman, schwere Geschütze aufzufahren und behauptest das Avatar jene emotionalen Momente wie in Starwars (alte Trilogie), Herr der Ringe, Terminator 2 usw. vermissen lässt. Ich habe damals 1977 Starwars als 8 jähriger im Kino gesehen und kann mich heute noch daran erinnern was ich gefühlt habe als ich aus dem Kino kam. Dieses Gefühl hatte ich erst viele Jahr später wieder und zwar mit Herr der Ringe. Am gestrigen Abend habe ich Avatar zum zweiten mal gesehen und da war er aufeinmal wieder der wirkliche magische Moment, der gleiche wie damals bei Starwars und Herr der Ringe. Der Unterschied insbesondere zu Starwars war der, das diese Magie nicht nur einige Minuten angehalten hat sondern gefühlte Ewigkeiten. Deswegen weil ich wieder einmal eine neue Welt gesehen habe und das in einer Perfektion die es eben seit Starwars bzw. Herr der Ringe kaum zu sehen gab. Batzman du kannst doch nicht allen Ernstes Avatar mangelden Tiefgang vorwerfen und im gleichen Atemzug Starwars Episode IV als etwas gloreiches dagegen halten. Wenn wir bei Starwars anfangen über Story, Regie und Schaupspielqualitäten zu diskutieren dann geht Darth Vader ganz schnell die Luft aus und Lucas bleibt nichts anderes übrig als sich vor Scham hinter seinem Regiestuhl zu verstecken. Avatar bietet eine simple Story, richtig, alles nichts neues, alles schon mal dagewesen! Na und? Die technische Perfektion, die Kraft, den Willen diese Welt so zu entwerfen wie sie auf der Leinwand zu sehen ist, dich mitzunehmen und dir für 1-2 Stunden eine komplett neue Welt zu zeigen, das ist der Anspruch Avatars und genau diese Magie wird entfaltet.
Das ist meinetwegen nicht viel oder nicht genug für jeden Anspruch, aber mindestens genauso viel wie in den von dir zitierten Paradebeispielen wie Starwars, Herr der Ringe oder Terminator.
Batzman Sat, 19 Dec 2009 02:52:48 -0000
Antwort löschenJesses, das ist als wenn man mit einem Kind redet, das immer nur mit "isses wohl" antwortet.
Tyler Sat, 19 Dec 2009 09:07:19 -0000
Antwort löschenBatzman du solltest dir ein paar virtuelle Lollies und Tokio Hotel Autogramme zulegen und bei Bedarf verteilen...dann sind sie beschäftigt.
@Narrisch: Die Schauspielqualitäten von Darth Vader fand ich auch schlecht, mit dieser Maske konnte ich gar nicht die Vielschicht seiner Figur erahnen..und blau war er auch nicht :(
Falkenfluegel Sat, 19 Dec 2009 11:54:40 -0000
Antwort löschenUnd Batzman kritisiert, dass man keine Argumente bringt? Oje...
Dachsman Sat, 19 Dec 2009 15:02:30 -0000
Antwort löschenWarum auch, alles wichtige wurde doch schon gesagt. Die Story und die Charakter von "Avatar" sind an Plattheit, Eindimensionalität und Klischeehaftigkeit nicht zu überbieten und seine kitschige Botschaft verwässert er sich durch den hohen Fantasyanteil selbst.
Abgesehen von einigen Schauwerten (die ich aber nicht übermäßig beeindruckend fand) hat der Film nichts zu bieten.
"Star Wars" hingegen belastet sich selbst hingegen nicht mit so einer flachen Moralfabel und erzählt seine Story außerdem noch besser. Charakter wie Han, Chewie, Obi-Wan, Luke, etc. waren mir einfach sehr viel sympathischer, als die blassen Protagonisten von Cameron.
Und das geht auch klar aus Batzmans ersten Kommentaren hier hervor,wie stark man diese Kritikpunkte jetzt gewichtet, bleibt doch jedem selbst überlassen, wenn man dann aber auf eine Diskussion einsteigt und immer wieder nur erzählt "Ja, aber er reißt mich trotzdem mit, weil er so toll aussieht und wenn du das nicht so siehst, dann bist du emotional verkrüppelt und hast nie die wahre Bedeutung von Weihnachten erkannt", egal wie ausführlich der Gegenüber seinen Standpunkt belegt, muss man sich nicht wundern, wenn der irgendwann keine Lust mehr hat und in gleichem Ton zurückschießt.
blutbyte Sun, 20 Dec 2009 20:32:12 -0000
Antwort löschen"Klischees" sind ja nicht immer schlecht.
Unterhaltungsfilme, die der hollywoodschen Erzähltradition verpflichtet
sind, würden ohne ihre typischen Figuren nicht so unmittelbar und leicht zu
genießen sein.
Das gilt vor Allem auch für Star Wars, der sich ja unverkennbar an den
Archetypen aus Märchen, Western und Abenteuerfilm bedient. Das ist ja auch gut so, sonst könnte man sich nicht uneingeschränkt darüber freuen, daß der Bösewicht (Grand Moff Tarkin) draufgeht, während allzu vielseitige
Helden-Charaktere eher hinderlich bei der Identifikation des Publikums mit
Selbigen sind (deshalb ist Luke Skywalker ja so ein geradliniger Sunnyboy
ohne Fehl und Tadel).
Ich bin nicht traurig darüber, daß wir in Avatar unsere Abscheu über die militärische Exekutive des Kapitalismus auf Colonel Quaritch in der Funktion
des typischen Bösewichts projezieren können.
Hier einen Charakter zu entwerfen, der gar nicht so böse ist, weil er noch
ganz andere Seiten hat, ist der Geschichte nicht dienlich.
Entsprechende Kapitalismus-Theorien, die da sagen, daß es eigentlich keinen Schuldigen gibt, weil ein solches System zu komplex o.ä. ist halte ich
persönlich für Ablenkunsmannöver vom eigentlich Schuldigen - der Habgier der Menschen.
Der Wunsch nach Grauzonen, sei es bei der bösen RDA oder bei den guten Na'vi, entspringt einer intellektuellen Abgeklärtheit, die nicht mehr an das Gute glaubt, vermutlich weil sie selbst durch die hohe Erfahrung und einhergehender eigener Fehler im Leben, diese zu entschuldigen sucht.
Aber darum geht es bei Avatar nicht. Der Film glaubt an das Gute und zählt auf die zum sinnvollen menschlichen Dasein notwendige Verbundenheit mit der Natur. Nur abgeklärte Geister verneinen diese.
Batzman Sat, 26 Dec 2009 10:14:31 -0000
Antwort löschenIch wette der Film hat jetzt schon ganz viel für den Regenwald getan. So in den Köpfen und so. Vielleicht nicht so viel wie Günther Jauchs Regenwaldbiersaufen, aber so innerlich total. Und weil Cameron seine Botschaft so richtig doll ernst meint, hat er sich ja auch mit den Naturschützern von McDonalds zusammengetan, die seine Avatar Happy-Meals rausbringen. Und die nächste Demo besteht ganz sicher auch aus den ganzen Avatarzuschauern, die erst jetzt so richtig wachgerüttelt wurden, weil sie vorher nie auf die Idee kamen, das Indianer totmachen und Natur kaputtmachen nicht so wahnsinnig toll ist. Schön wenn ein Film Denkanstöße geben kann ;)
blutbyte Sat, 26 Dec 2009 12:07:38 -0000
Antwort löschenThesen zu kontern, die gar nicht aufgestellt wurden ist einfach. Es ging um die Bedingungen, unter denen der Film positiv wahrgenommen wird. Da behaupte ich, daß man nicht die Fähigkeit verloren haben darf, die Dinge "mit Kinderaugen" zu sehen. Sonst hat man natürlich keine Freude an der Entdeckung der Vielfalt einer neuen Welt und dem Erleben einer, natürlich nicht neuen, aber ursprünglichen Indianergeschichte. Für solche Aspekte ist die Generation "Slasher-Film und Ego-Shooter" nicht mehr empfänglich. Das zeigt sich anschaulich an den Kritiken, welche ausgerechnet die Schlacht in Avatar als den gelungendsten Teil des Films hervorheben, obwohl diese Stelle lediglich die Einlösung des Blockbuster-Pflicht-Programms darstellt - erzählerisch also am uninteressantesten ist.
Batzman Sat, 26 Dec 2009 12:21:08 -0000
Antwort löschenIch hab mich schon gefragt wann das "Hirn ausstellen/ Kinderaugen"-Argument (siehe http://www.fuenf-filmfreunde.de/2008/06/01/das-wird-teuer-die-f5-kommentar-fibel/) wieder aus der Kiste gekramt wird.
Die Bedingung unter denen man den Film mögen kann sind also, man darf sich geistig nicht weiterentwickelt haben seit man 8 war oder muss überzeugend eine Frontallobotomie simulieren können, damit einem bloß nicht auffällt wie unterirdisch schlecht das Drehbuch, die Ideologie, die Dialoge und wie abgeschmackt jede einzelne Idee und jedes einzelne Bild des Films sind?
Überzeugt mich nicht wirklich. Und einen derart kalkulierten, am Marketing-Reißbrett designten, herzlosen Film wie Avatar, der nicht einen Funken echte menschliche Gefühle enthält zu nehmen um die böse Generation "Ego Shooter" zu bashen zeugt auch nicht eben von echter Einsicht. Zumal wenn eben diese Generation den Film ja lauthals bejubelt.
blutbyte Sat, 26 Dec 2009 13:25:42 -0000
Antwort löschenGeistige Weiterentwicklung ist natürlich wünschenswert. Bedeutet diese tatsächlich den Verlust der Fähigkeit des Staunens über die Vielfalt einer Welt und die Sehnsucht nach einer Verbundenheit mit selbiger? Reden wir dann nicht vielmehr über Abstumpfung? Freilich hat der Produktionsprozess wenig mit irgend einem moralischen Ideal zu tun.
Danach gehend könnte ich in gar keinen teuren Film mehr gehen, ohne eine Hass-kappe zu tragen. Ich entscheide mich lieber dafür, die Ergebnisse unabhängg davon zu betrachten. Und dann fallen einem auch Dinge jenseits des Marketing-Reißbretts auf, z.Bsp. daß Cameron als passionierter Taucher sein Staunen über die Unterwasserwelt verarbeitet hat. Eine höchst menschliche Regung.
Batzman Sat, 26 Dec 2009 14:13:54 -0000
Antwort löschenWhere the wild things are, Coraline, District 9, Watchmen oder Up sind gute Beispiele aus diesem Jahr dafür, wie es anders geht... Dafür das Big Budget nicht automatisch superdumm oder herzloses Technikdemo bedeuten muss.
Bezeichnenderweise sind das alles Filme die hier in Deutschland schlecht gelaufen sind und denen genau die breite Masse die in Wicki, Avatar oder Mario Barth rennt in Scharen fernblieb. Go figure.
japonica Sun, 24 Jan 2010 21:08:02 -0000
Antwort löschenSchön gesagt Blutbyte!
BlueSquirrel Mon, 01 Feb 2010 15:16:32 -0000
Antwort löschenBatzman kann ja auch nichts dafür das dieser Film mieses Mittelmaß ist. Ihn schön zu reden macht ihn leider nicht besser. Natürlich haben Filme für die breite Masse oft erhebliche Defizite, denn die breite Masse hat keine Ahnung von Filmen und so muss ihr der Kinogang mit Kompromissen schmackhaft gemacht werden. Leute die regelmäßig das Neuste über Bohlen und Feldbusch erfahren sollen ja auch da rein gehen.
Simpel ausgedrückt ist dieser Film für Leute mit höherem Intellekt und mehr Filmwissen einfach nicht komplex genug. Deshalb eignet er sich für Kinder aber das Problem ist das er sich nicht als Kinderfilm präsentiert.
Beim Geschmack könnte man sich ja über die Bilder streiten aber das Buch ist strunz doof und das ist ein Fakt.
Nahtigall Mon, 01 Feb 2010 15:45:59 -0000
Antwort löschenDeine Ausführungen werden schon alleine durch einige von batzman als "sehenswert" oder besser bewerteten Filme wie "Watchmen" oder "District 9" entkräftet. Alleine schon diese Verallgemeinerung und Simplifizierung von Filmen und dem Zusammenhang mit den Intellekt der Zuschauer macht dich eigentlich (nach deiner eigenen Aussage) zu einem echten AVATAR- FAN. Wichtig ist auch noch: Wie gehe ich mit dem Intellekt und Filmwissen um. Wenn es dafür sorgt, dass man auch mal etwas leichtere Unterhaltung nicht mehr geniessen kann, oder das man jeden neuen Film mit einem schon mal dagewesenden Film vergleicht, ist man ein denkbar schlechter Kritiker
BlueSquirrel Mon, 01 Feb 2010 16:38:04 -0000
Antwort löschenErst mal bin ich nicht Batzman und in diesem Thread kümmerts mich wenig wie er irgendwelche Filme bewertet hat. Ich stimme ihm bei Avatar zu. Und Zweitens liegt genau hier das Problem. Der Film gibt nicht vor leichte Unterhaltung zu sein sondern spielt die Liberal-Mamma für Leute die hoffen das die Pandabären hoffentlich bald vögeln. Der kindliche Gedanke das Naturvölker reiner und besser sind als eine blutsaugende Holzfäller-Enterpreis ist peinlich simpel und gehört in die Mitte der 90er. Und die Menschen als Parasiten darzustellen ist so orginell wie meine Schreibtischlampe. Und ja! Oft fühlt sich eine solch aufdringliche Botschaft der "Ethik" an wie eine Verarsche und führt dazu das ich den Film nicht mehr genießen kann. Bin fast eingepennt bei so viel Quatsch.
Nahtigall Tue, 02 Feb 2010 13:09:01 -0000
Antwort löschenWas ist eigentlich so schlimm daran, offensichtliche Tatsachen (z.B. das Naturvölker reiner und besser sind oder das Menschen Parasiten sind) so klar und einfach wie möglich in einem Film darzustellen? Originell ist es sicher nicht. Natürlich steht der Film im Zeichen von leichter Unterhaltung. Denn sonst wäre weniger Zeit auf Effekte und Atmosphäre verwendet worden und der Film wäre mehr auf das Thema eigegangen. Warum viele in den Film den Versuch, ein Gesellschaftskritisches Drama unter berücksichtigung verschiedener Kulturen machen zu wollen, hineininterpretieren verstehe ich nicht.
BlueSquirrel Fri, 05 Feb 2010 14:25:42 -0000
Antwort löschenSchlimm ist hier gar nichts. Ich habe dies in meinem ersten Beitrag schon beantwortet. Nahtigall wenn dieser Film dir so gut gefallen hat ist das schön für dich. Ich kann mich nur noch wiederholen.
blutbyte Tue, 09 Feb 2010 18:33:40 -0000
Antwort löschenMich wundert Eines: Die Kritikpunkte "strunzdumme Geschichte", "Effekthascherei", "Klischees", "kitschige Botschaft", "auf Zuschauer mit dem Intellekt eines Kindes zugeschnitten" - passen perfekt auch auf einige Andere Produktionen der letzten Dekade. Warum wurden diese dann nicht auch zu den erfolgreichsten Filmen überhaupt?
Um den entscheidenden Unterschied herauszufiltern, dazu hat es bei den analytischen Fähigkeiten der negativ-Kritiker offensichtlich nicht gereicht.
svunzel Sat, 13 Feb 2010 12:04:11 -0000
Antwort löschen@blutbyte
Hier geht es doch um Kritiken oder etwa nicht? Hier bewerten Kritiker und die jenigen die es gern sein moechten gesehene Filme - auessern Ihre persoenliche Meinung, ihre Einstellung, ihre Eindruecke und Gefuehle.
Dass es da bei jedem Film irgendwo zu kleinen oder groesseren Differenzen zwischen den Zuschauern kommen muss ist ja wohl ziehmlich eindeutig. Aber warum manche hier meinen, sie kennen den wahren Unterschied zwischen guten und schlechten Filmen ist mir absoult schleierhaft.
Ausserdem machst du es dir ziehmlich einfach zu behaupten, dass alle Negativ - Kritiker Avatars nicht die Faehigkeit haben Filme angemessen zu analysieren oder eben zu kritisieren.
Mich hat Avatar weder Story - noch Bildtechnisch begeistert oder umgehauen. Dafuer habe ich meine Gruende.
Aber ich wuerde es mir niemals anmassen zu sagen, dass das all diejenigen die Gefallen an der Avatarwelt haben, dumm sind, generell nichts von Filmen verstehen und keine "analytischen Faehigkeiten" besitzen. Bullshit.
BlueSquirrel Sat, 13 Feb 2010 12:21:31 -0000
Antwort löschen@svunzel: Da hast du im Prinzip recht, aber das hier war eine Kritik von Vincent Vega der den Film verissen hat. Ich würde nicht(und speziell nicht bei immerhin 5 Punkten) bei jemandem der den Film mochte seine Kritik mit meiner Meinung vollschmieren bis der Arzt kommt. Irgendwann man bleibt dann die Höflichkeit auf der Strecke. Sorry, aber das ist wirklich meine Meinung da oben und ich habe nur Feuer mit Feuer ausgeschrieben. Denn ich sag mal vorsichtig "wir" haben diesen Kindergarten nicht angefangen(siehe ursprüngliche Kritik)
svunzel Sat, 13 Feb 2010 21:39:42 -0000
Antwort löschenIch finde es ja keineswegs schlimm, dass hier ausgiebig ueber Avatar diskutiert wird. Man soll ja schliesslich das verteidigen duerfen, was man mag. Aber was mir an vielen Argumentationen nicht gefaellt ist diese sofortige Abwertung der anderen "Seite". Da wird dann nur noch pauschalisiert : "Du magst Avatar, du bist dumm." Oder andersherum (was ich bei Blutbyte angemerkt habe) "Du findest Avatar scheisse, also verstehst du grundsaetzlich nichts von guten Filmen und hast keine Gefuehle."
Das der Ton zunehmend rauer wird und Hoeflichkeit auf der Strecke bleibt, ist nicht das was mich stoert. Ich mag nur nicht diese bestimmt Art der Meinungsaeusserung, da faellt den Leuten kein vernuenftiges und ueberzeugendes Argument mehr ein also wird in etwa behauptet : " Du kannst das gar nicht beurteilen, weil du magst ja auch Filme wie District 9. Du hast wieso keine Ahnung wie man ne Kritik schreibt. Ich dagegen finde Avatar ganz toll so. Und desegen hab ich auch voll die Ahnung was gute und was schlechte Filme sind. Du ja gar nicht. "
Aber ich denke, dass wir im Grunde einer Meinung sind.
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blutbyte Wed, 17 Feb 2010 21:41:31 -0000
Antwort löschenWenn sich jemand persönlich von meinen Texten angegriffen fühlt, entschuldige ich mich dafür. Doch das muss niemand. Denn keines meiner Worte richtet sich gegen eine Person, sondern lediglich gegen den Inhalt dessen, was bestimmte Kritiker schreiben. Somit zwar auch gegen den Kritiker selber, aber eben auschließlich in dieser Funktion. So wie man zwischen Autor und Erzähler unterscheiden muss, gilt es auch hier zwischen der realen Person und dem Kritiker zu unterscheiden.
Ich maße mir nicht an, die analytische Fähigkeit irgend einer realen Person, die mit diesem Forum zu tun hatte einschätzen zu können. Wohl aber kann man die Methodik eines Kritikers bezogen auf ganz bestimmte Kritiken einschätzen.
Deswegen finde ich ein bisschen erfrischenden "Zoff" in Form von inhaltlicher Streitkultur gar nicht schlimm, ja sogar wünschenswerter als political correctnes und Harmonie um jeden Preis.
Deswegen bleibe ich dabei: Die Kritiker, die lediglich eine grobe Zusammenfassung der Story und die visuellen Attraktionen für ihre Kritik heranziehen, werden diesem und vermutlich auch wenig anderen Filmen gerecht. Meiner Meinung nach sind ganz Andere Ebenen eines Films für seine Qualität ausschlaggebend. Die Schlichtheit einer Geschichte ist irrelevant - auf das "Wie" kommt es an. Auf den Erzählstil. Und im Fall von Avatar auch auf die Geschichte hinter der Geschichte. Auf die Bezüge hinter dem Offensichtlichem. Avatar hat so viel davon, daß es geradezu fahrlässig ist, darauf einfach nicht einzugehen. (und ich rede nicht von der "Öko-Botschaft)"
Es ist bei diesem Film zugegebener Maßen auch recht schwer das reichhaltige und durchdachte Netz aus Bedeutungsebenen und Bezügen zu durchleuchten.
Am besten hat es bisher Jan Distelmeyer in seiner (vollständigen)Kritik beschrieben.
Beim lesen bekam ich eine Ahnung von dem, was mich beim Sehen des Films eher unterbewusst fasziniert hat.
nilswachter Thu, 16 Feb 2012 21:51:33 -0000
Antwort löschenDu meine Güte, die Diskussion hier ist ja unterhaltsamer als der Film um den es geht :P
TheCorey: MovieMaze
Kommentar löschenSeit Monaten stilisieren Experten James Camerons ersten Kinofilm seit "Titanic" zum wichtigsten Werk der Kinogeschichte hoch. Tatsächlich weiß der fertige Streifen sogar die Skepsis nach dem ersten "Videospiel-Teaser" zu zerstreuen. Das 3D-CGI-Spektakel ist zwar keine Kinorevolution, setzt aber neue technische Maßstäbe.
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Jürgen Kiontke: Jungle World, ai-Journal, K...
Kommentar löschen»Avatar«, das soll der Film für die ganze Familie sein; die ohnehin fragile Mittelschicht, die die Zielgruppe bilden dürfte, soll nicht verstört werden. Das schließt auch den Nachwuchs mit ein. Ausgerechnet ein technisch beschlagener Visionär wie Cameron lässt den interstellaren Maschinenpark der Menschen entsetzlich langweilig daherkommen. Der Feldzug soll natürlich eine harsche Kritik an der gegenwärtigen Kriegsführung sein. Vielleicht ist es so: Mit »Avatar« soll das Kino eine ganze Welt erfinden. Und da liegen wohl die Stärken: Der Film liefert unglaubliche Ansichten einer phantastischen Welt. Dafür wurden gar neue Kameras erfunden, die in Computerkulissen filmen können.
Man hat Tiere und Blumen neu designt, zeigt bioenergetische Kommunikations- und Lebensadern, ein Aufgehen der Lebewesen in der sie umgebenden Welt. Der Wald leuchtet, das Gras steht unter Strom, die Tiere haben Schnittstellen. Ja, es gibt Bilder, die gab es noch nicht.
Eine echte Science-Fiction-Welt: Wozu braucht es eine Handlung mit Menschen? Der erste Kinofilm der Geschichte hatte beides nicht – er zeigte eine heranrasende Eisenbahn. Das Kino der Brüder Lumière war am Ende des 19. Jahrhunderts eine Jahrmarktsattraktion. Jetzt, zu Beginn des 21. Jahrhunderts, ist es das wieder, nur im neuen Format – vielleicht als Movie-App fürs iPhone.
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Marti DiBergi Tue, 05 Jan 2010 16:49:22 -0000
Antwort löschenEinen Roboter, der seine Waffe verliert und dann ein riesiges Jagdmesser zieht!
So was hab ich noch nicht gesehen;)
wicky2 Sun, 17 Jan 2010 14:53:16 -0000
Antwort löschenwow - welch ereignis ...
GrammatonCleric: Equilibrium, X-RATED, DAS M...
Kommentar löschenIm Gegensatz zur Literatur hat das Medium Film einen großen Vorteil: es verfügt über weitere Ebenen, allen voran die audiovisuelle Ebene. Die schlechteste Geschichte kann so dennoch von hervorragenden Bildern getragen werden, technisch total vereinnahmen. Exakt so verhält es sich beim vermeintlichen Film des Jahres, Camerons Avatar, der bereits im Vorfeld für eine Revolution des Mediums sorgen sollte - zumindest laut Cameron selbst und vielen Technikfreaks, die in der Stereoskopie ohnehin die Zukunft des Kinos und seiner Theater sehen. Und in der Tat, die neue alte Technik kann bisweilen von großem Vorteil für das Medium sein, würde es nicht immer und immer wieder ins Gimmickhafte verfallen. 2009 starteten so viele 3D-Filme wie noch in keinem Jahr zuvor. Es ist wie mit allem im Leben, entweder man mag die Technik und verfällt ihr voll und ganz oder man reduziert sie auf reine Effekthascherei, die dem Film an sich keinen Mehrwert verleiht.
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Felix Frieler: critic.de
Kommentar löschenIm Grunde ist "Avatar" ein DEFA-Indianerfilm. Es geht um Ausbeutung, Raubbau an der Natur und den Kampf gegen die Kolonisierung. Die direkten Parallelen zu diesem Genre sind offenkundig: Rituale, Waffen, Stammeskultur – die Schablone für das Volk der Na’vi ist ein romantisierendes Indianerbild. Im Gegensatz zu den DEFA-Filmen sind die Indianer bei Cameron allerdings nicht die Protagonisten; das bleibt dann doch den Weißen überlassen.
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Björn Lahrmann: Das Manifest
Kommentar löschenDas größte Kompliment, das man AVATAR machen kann, ist, dass seine technischen Innovationen letztlich völlig schnuppe sind. Das kataloghafte Abhaken erbrachter Effektleistungen ist hier ebenso müßig wie die leidige Diskussion um etwaigen Fotorealismus des ohnehin Unfotografierbaren: Perfekte Illusionen zeichnen sich eben dadurch aus, dass man um ihren illusionären Status weiß, sich aber trotzdem nur zu gern von ihnen hinters Licht führen lässt. Negativ gewendet, ist somit auch AVATAR nicht gegen chronische Grantler gefeit, die mit dem Spazierstock wedeln, auf Videospiel-Ästhetik schimpfen und einer Zeit hinterher jammern, da man Filme noch im Mischforst um die Ecke gedreht hat. Damit tun sie aber dem Reichtum einer Vision Unrecht, die bis ins Wehen der Farne und Schwirren der Insekten, bis in die einzelne Hautpore und Haarfaser hinein eine komplette Biosphäre aus dem Nichts erschafft. Ob man darüber nun Bauklötze staunt oder Pixel, ist einerlei.
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Batzman Mon, 14 Dec 2009 14:25:33 -0000
Antwort löschenSelbst wenn ich den Look mögen würde, bleibe immer noch eine ausgelutschte, eindimensionale und schlicht aufgebläht schlechte Story, die so gar nicht zur Empathie einlädt und in jeder Sekunde den Eindruck vermittelt wiedergekäute Westernklischees zu sehen.
Narrisch Thu, 17 Dec 2009 03:50:16 -0000
Antwort löschenIch habe Avatar am Abend gesehen und bin begeistert. Wer sich nicht von der überwältigenden Schönheit von Avatar in seinen Bann ziehen lässt, der fühlt im Kino gar nichts, nur Zynismus und Bitterkeit.
Avatar ist pure Filmkunst die im Fantasy/Scifi Genre einen cineastischen Meilenstein setzt wie damals The Wizard of Oz.
Kubrick_obscura Fri, 18 Dec 2009 14:34:47 -0000
Antwort löschenThe Wizard of Oz ist ein Sci-Fi-Film? Interessanter Punkt. Den muss ich mir gleich mal wieder ansehen.
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niyou Fri, 18 Dec 2009 22:45:49 -0000
Antwort löschen@Kubrick_obscura lies einfach den Kommentar nocheinmal. Vielleicht verstehst Du es ja dann.
Kubrick_obscura Fri, 18 Dec 2009 23:15:35 -0000
Antwort löschenJe mehr ich diese ganzen Lobeshymnen lese, desto mehr zweifle ich. "Avatar" hat es nicht verdient im selben Satz mit Wizard of Oz genannt zu werden.
alviesinger: bummelkino
Kommentar löschenJames verbrät alles: Zebrahaut-Pocahontas bangt um Weltall-Mittelerde und der Scorsesche’ „Departed“-Einschlag wurde auch noch drauf gebretzelt. 60 Prozent von „Avatar“ besteht aus CGI-Animationen. Das sieht man dem Film leider sehr deutlich an. Trotzdem ist der heiß ersehnte und im Vorfeld übel herunter geputzte Cameron-Streifen wie alle anderen Filme des Action-Großmeisters ein Erlebnis. Auch wenn der gute Jimmy meint, dass aufgrund des LOTR-Gollums die Technik so weit sei einen Spielfilm mit 60 Prozent CGI-Animationen zu füllen und diese als überaus realistisch zu bezeichnen, dann irrt Mr. Titanic gewaltig. Die Bewegungen der am PC entstandenen Figuren wirken in „Avatar“ immer noch extrem künstlich und erinnern bisweilen an die Videospiele der heutigen Kids. Aber wer sich daran dauernd aufhängt, verpasst einen zweieinhalb Stunden langen bunten Bilderreigen mit innovativer und exotischer Flora- und Faunawelt - so eine Art Greenpeace-Sci-Fi. Was vielmehr stört, ist die Tatsache, dass „Avatar“ an der dürftigen Geschichte leidet. Gerade die extreme Länge des Films verdeutlicht die Ideenarmut des Drehbuchs. Anstatt 14 neue violette Regenwaldfalter am Rechner zu rendern, hätte man den Figuren eventuell etwas mehr Tiefe verleihen können oder die teils hölzernen Dialoge wenigstens von dem Gutmensch-GutAlien-Pathos befreien können. So ist Camerons Werk bis auf die Bilderflut wenig bahnbrechend, sondern einfach nur ein gutes Effekt-beladenes Action-Märchen mit kassenträchtigem Fantasy-Einschlag und einigen gelungenen Wow-Momenten (so haut man heutzutage 230 Millionen US-Dollar auf den Kopf!).
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Batzman Fri, 11 Dec 2009 22:14:41 -0000
Antwort löschenDie dürftige, unangenehm anbiederndende Story versaut den Film aber schon ziemlich. Und die so aufwendig konstruierte Welt hätte von ein wenig Realismus auch gut profitiert. Durch den Fokus darauf jede Ecke des Dschungels "wunderschön" und "beeindruckend" zu gestalten, sieht Camerons Welt (wie schon in Titanic) aus wie eine verkitschte Fototapete. Die Weltendesigner waren von ihrer eigenen Kreation so eingenommen, das sie fast ohne Unschärfen arbeiten, das gesamte Bild sieht aus, als müsste jedes einzelne Frame dazu taugen als Poster ausgekoppelt zu werden. Dieser unentspannte Umgang mit der eigenen Kreation macht den Film für mich schwer genißbar, denn eine realistische Welt wirkt eben dadurch das man sie beiläufig und auch mal gewöhnlich zeigt.
petergriffin13 Tue, 15 Dec 2009 12:28:13 -0000
Antwort löschen@Batzman
Die Welt ist ja nicht ohne Grund so perfekt konstruiert. Schau mal nach was das Wort Pandora bedeutet. ("schönes Übel"). Ich hab den Film zwar noch nicht nicht gesehen aber ich denk mal der Regisseur (James Cameron ist großartig) will damit nur den Kontrast zeigen was in so einer perfekten Welt passieren kann. Und da hier die neuesten Techniken verwendet wurden um die Welt darzustellen sieht sie halt noch perfekter aus.
Batzman Tue, 15 Dec 2009 18:33:44 -0000
Antwort löschenPerfektion wirkt steril und abstoßend. Die Realität hat immer Fehler, Gebrauchsspuren, Anzeichen von Verfall. Die wahre Faszination der Realität und auch der ja angeblich von Cameron zelebrierten Natur ist eben, das sie nicht aussieht wie aus einem Hochglanzprospekt, das sie Ecken und Kanten hat und nicht zehnmal durch Photoshop geschubst wurde. Eine Welt ohne Fehler, in ewiger Harmonie und mit so verklärt dargestellten Aushilfsnaiven, die nur aus Postkartenmotiven besteht ist für mich eine Horrrorvorstellung deren Bombadierung ich nur begrüße.
Lykaner Wed, 16 Dec 2009 22:12:42 -0000
Antwort löschenOrtega Lorre, du erinnerst mich gerade frappierend an Dim aus Clockwork Orange. Ich werde mir den Film auf jeden Fall anschauen. (In der Lichtburg höhöhö...) Bunter Bilderreigen an, Gehirn aus.
dertroll Sun, 27 Dec 2009 12:59:28 -0000
Antwort löschenBatzman ... du bist wohl einer dieser typisch treu-deutsch-doofen Langweiler, nein? Wahrscheinlich begrüßt du auch die Abholzung ("Bombardierung") des Regenwaldes am Amazonas ... was kann der uns schon nutzen?!? Oder dass damals die indianischen Ureinwohner von den "weißen" Einwanderern massakriert oder entmenschlicht wurden ... how cares?!?
Dann sollte ich die Filmszenen um ca. 01:47 wohl mal besonders deiner ignoranten Aufmerksamkeit empfehlen - so sieht es aus, wenn die "zivilisierten" Menschen in eine orginale (unberührte) Natur einfallen!
*kopfschüttel* ... Wer sowas toll findet, der sollte aus dem Zusammenleben ausgeschlossen werden - nur dass sich unsere Natur leider nicht so wehren kann wie die auf Pandora!
Ach so ... Realität!? Sagt dir der Begriff Natur überhaupt noch was? Oder bedeutet Natur für dich ... die paar welken Baumflecken im Stadtpark, die getrimmten Rasenflächen auf dem Fußballplatz, oder der Grünstreifen neben der Fahrbahn!?
Nun ... das alles gibt es nicht auf Pandora! Deshalb kann die Natur dort auch einen Grad von Schönheit und "Perfektion" erreichen, der dem normalen Menschen suspekt erscheint!
Batzman Sun, 27 Dec 2009 13:29:44 -0000
Antwort löschenOMG du hast recht. Vor Avatar dachte ich, es wäre ganz toll den Regenwald abzuholzen und einen Genozid an Naturvölkern zu veranstalten. Ich wußte nichtmal genau was Natur ist!
Aber Avatar und Günther Jauchs Regenwald-Plörre haben mich sensibilisiert und mir endlich die Augen geöffnet, das es irgendwie doof ist Menschen umzubringen und den Planeten zu zerstören. Da hatte ich so vorher nie drüber nachgedacht! Danke James Cameron
/sarkasm off
Wer ernsthaft aus einem Film wie Avatar neue Denkanstöße oder Erkenntnisse zieht, ist entweder unter 10 Jahre alt oder hält denken generell für einen suspekten Akt, den es zu vermeiden gilt.
dertroll Sun, 27 Dec 2009 15:26:33 -0000
Antwort löschenTja, das scheint wohl eher bei dir der Fall zu sein ... zumindest deine Fähigkeit, verschiedene Meinungen zu vergleichen und vielleicht einer sinnvollen Lösung zuzuführen (auch mal ernsthaft, wenns passt), kommt mir ziemlich verkümmert vor, wenn du schon deinen Sarkasmus-Schalter benutzen musst, um meine eventuellen Denkanstöße (an dich, nicht aus dem Film) "abzuschmettern" ... tztztz ...
Apropos: "verkitschte Fototapete" ... hast du etwa eine traumatische Erfahrung aus deinem Elternhaus/Kinderzimmer zu verarbeiten, wenn du da so gut Bescheid weißt? [Ups, bin ich da eventuell an meinen /sarkasm gekommen?]
Ach so ... noch eines zu dem von dir so erwünschten Realismus in der Naturdarstellung (dein erster oder zweiter Absatz): wenn wir Menschen in ferner Zukunft tatsächlich die Galaxie bereisen, um neue Welten zu erreichen und zu erforschen, dann werden wir (da wette ich meinen letzten Cent, denn ich grad auf dem Tisch liegen habe ... Jahresende lässt grüßen!) verdammt wenige Welten finden, die deinem Realismus genügen. Sollen die Forscher dann unverrichteter Dinge von jeder Welt abdrehen, die nicht realistisch genug ist? Das wär aber eine Verschendung! ;-))
Mal ernsthaft: das IST ein FILM. Und ... es ist eine Vision, die ein für seine visuelle Ausdrucksgewalt bekannter Filmschaffender realisiert hat!
Aber wenn sich eine Kritik irgendwie darauf beschränkt, alles sei zu "perfekt", zu hübsch und nicht schmutzig genug, dann bleibt wohl nichts weiter zu sagen als: Mach's doch besser!
Batzman Sun, 27 Dec 2009 15:46:49 -0000
Antwort löschenQED
dertroll Sun, 27 Dec 2009 15:57:21 -0000
Antwort löschenVielleicht solltest du das Kürzel - für die Nicht-Lateiner unter den Lesern hier - kurz erläutern ... wenn du schon nix anderes mehr beizutragen hast?!
p.s.: du kennst aber komische unter 10-jährige ...
Schlegel Wed, 30 Dec 2009 13:53:46 -0000
Antwort löschenJa, hier bei Avatar tummeln sich schon ein paar skurrile Gestalten. Es ist aber anzunehmen, dass sie ihr Biotop nicht verlassen werden.
Chaosmacherin Thu, 31 Dec 2009 12:56:14 -0000
Antwort löschenZebrahaut-Pocahontas xD Ich lach mich schlapp!^^
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Sandsturm Thu, 09 Sep 2010 23:43:06 -0000
Antwort löschenDass der Film von Avataren handelt, mit denen Menschen eine fremde Welt mit den Augen der Bewohner erkunden können, hast du wohl übersehen.
Patrick Fiergolla Sun, 21 Aug 2011 02:36:02 -0000
Antwort löschenWortgewandte Polemik, das gibts auch nur bei den Streithähnen auf Moviepilot. ^^
sushi25: movie-fan.de
Kommentar löschenManchmal hat man Glück und darf Filme sehen, die sich ins Gedächtnis einbrennen. Avatar ist so ein Film. Wahnsinnsbilder die einen auch nach Verlassen des Kinos nicht loslassen. Wenn man aus dem Kino kommt, wie aus einem Traum, was will man mehr.
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nurleben Fri, 11 Dec 2009 20:07:57 -0000
Antwort löschenDas klingt nach genau der Megaimmersion die ich mir erhoffe :).
Dante Soria Sun, 13 Dec 2009 00:11:07 -0000
Antwort löschendanke, meine zweifel sind erstmal dahin...
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felixi Tue, 13 Jul 2010 13:58:20 -0000
Antwort löschenmeine auch
muresan Tue, 08 Jan 2013 13:33:35 -0000
Antwort löschenWie gesagt: Grössenwahnsinnig...typisch Disney...nein danke
Batzman: moviepilot / Fünf Filmfreunde
Kommentar löschenNach einer zehnjährigen Schwangerschaft mit schreiend lauten Geburtswehen in denen wir versprochen bekamen, das Cameron das schönste, brillanteste und intelligenteste Baby des Planeten auf die Welt bringen würde, entpuppt sich das Kind als Bastard von Kevin Costner und Shrek.
Inhaltlich wird dabei ekligster Ethnokitsch verhandelt, dessen brachiale Holzhammermetaphorik und süßliche Kitschoptik an Leute appelliert, die ihr Geld freiwillig für Indianer-Häuptlingszitat-Poster, Fantasyplakate mit galoppierenden Einhörnern, vor dem Mond springende Delphine, traurige Harlekine, Panthergipsbüsten, Traumfänger, Räucherkerzen und Walgesangs-CDs ausgeben.
Keine Idee ist neu, kein Gefühl ist echt. Cameron jongliert mit Versatzstücken von Romantik, Spiritualität und Kolonialismuskritik und degradiert sie zu Abziehbildern. Als Technikapologet der er ist, wirkt sein Hohelied auf den Einklang mit der Natur doppelt verlogen. Kein Wunder das alles in dieser plastinierten Kitschfantasywelt…
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Thurgood Fri, 11 Dec 2009 16:36:18 -0000
Antwort löschenNe schöne Kritik. Aber der Spoiler hätte nun wirklich nicht sein müssen.
Batzman Fri, 11 Dec 2009 16:40:35 -0000
Antwort löschenWelcher Spoiler?
Strikerth Fri, 11 Dec 2009 16:47:35 -0000
Antwort löschendarum lese ich immer nur den anfang von dir... unterhalb mit dem ende
Batzman Fri, 11 Dec 2009 16:51:02 -0000
Antwort löschennaja kommt... das geht alles aus dem trailer hervor...
IamNoSuperman Fri, 11 Dec 2009 16:52:07 -0000
Antwort löschenna kommt, als ob der trailer nix anderes vermuten lassen würde und hallo, das ist nen cameron-film, da ist jeder plot gleich gestrickt ;)
nurleben Fri, 11 Dec 2009 17:30:11 -0000
Antwort löschenGibt es eigentlich auch Fantasyfilme die du magst :P ;)?
MasterTNQ Fri, 11 Dec 2009 18:13:16 -0000
Antwort löschenJetzt will ich den Film noch mehr sehen! Die Filme, die du nicht magst, finde ich meistens klasse :D
Batzman Fri, 11 Dec 2009 19:19:49 -0000
Antwort löschen@nurleben
Ja gibt es: Gute ;) Im Ernst: Ich hab nix gegen Fantasy. Ich mag die LOTR-Trilogie trotz ihrer Längen. Ich mag Labyrinth, Mirrormask, Coraline, Lemony Snicket, fand Golden Compass okay und Spiderwick-Chronicles akzeptabel. Und ich mag die Potterfilme ab Folge 3. Aber mit dieser Treehuger-Dreamcatcher-Kleinmädchenzimmer-Kitsch-Fantasy a la Cameron kann ich nix anfangen. Wenn der keine Filme drehen würde, würd er wahrscheinlich Motorhauben mit Airbrushbildern von Einhörnern und nackten Frauen die auf Flugsauriern reiten verkaufen...
nurleben Fri, 11 Dec 2009 20:04:53 -0000
Antwort löschenOkay, Batzmann :). Is halt alles Geschmackssache und Trehugger-Dreamcatcher-Fantasy klingt für mich einfach nur cool :D.
Tyler Mon, 14 Dec 2009 16:48:54 -0000
Antwort löschen@Batzman: du sprichst mir aus der Seele. Und das mit den Airbrushbildern ist ja wohl mal genial^^
Julio Sacchi Fri, 18 Dec 2009 10:10:09 -0000
Antwort löschenSehr schön, Batzman!
greenkeeper Sat, 19 Dec 2009 08:23:29 -0000
Antwort löschenAch Batzman, du übertreibst. Genau wie Cameron. :) Allerdings is es nun mal Camerons Job zu übertreiben. Und das hat er halt hier perfektioniert. Da wo Emmerich aufhört fängt er erst richtig an. Gut die Story is nun nich so umwerfend neu und wurde sicherlich auch schon 1000 mal erzählt. Aber auf die Art ? Wann und wo ? Kann ich mich nich dran erinnern ?
Mein Tipp: mal 'ne Stunde in den Wald gehen und das Ohr an einen Baum halten. Was ???, funktioniert nich ??? Bei Cameron schon. Das is wohl der Unterschied. Realität is für die Straße, im Kino sollte die Phantasie zu Hause sein. Da kann man dann auch ruhig mal gekonnt übertreiben und ein paar Proben mehr entnehmen. ;)
Gruß an meinen Lieblingskritiker, der hier meiner Meinung nach voll daneben liegt.
Oberlaender Sun, 20 Dec 2009 00:48:23 -0000
Antwort löschenAlso sooo schlecht war der Film doch echt nicht und dass Cameron Kitsch liefert, ist doch auch nix neues. Er ist schließlich der Vorzeigeregisseur für Filme nach dem Hollywoodschema F und hat schon immer mächtig auf die Kacke gehauen.
Kritikus2 Mon, 21 Dec 2009 14:32:19 -0000
Antwort löschenMein Mitleid für all jene, die diesen Film hervorragend finden. Es dürfte sich um Personen handeln, die sich sogar Schuhe von Jack Wolfskin kaufen. Wie auch immer man das versehen mag.
Sehr angewidert war ich von der Ansprache des Ex-Marines zum Indianervolk und von der dümmlich wirkenden Filmmusik, die wohl eher zu Filmen aus den 90er Jahren passen dürfte als in das Jahr 2009.
Tyler Mon, 21 Dec 2009 15:06:10 -0000
Antwort löschenUnd mein Mitleid für all jene, die meinen, andere Leute aufgrund ihres Filmgeschmacks bemitleiden zu müssen.
greenkeeper Tue, 22 Dec 2009 14:24:35 -0000
Antwort löschen@Kritikus :D Danke für dein ehrliches Mitgefühl, ich bin gerührt. Trotzdem muss ich dich enttäuschen, Klamotten oder sonstiges Outdooroutfit von Jack Wolfskin besitze ich leider NOCH nicht. Werde aber darüber nachdenken. Versprochen.
Da du mich nicht wissen lässt, was Du eigentlich so für niveauvolles Kino hältst, statt dessen aber uneigennützig Mitleid versprühst, tippe ich deinem Schreibstil nach zu urteilen einfach mal ein wenig ins "blaue": Ich sag mal: Sex And The City, vielleicht auch New Moon oder etwa doch Saw 1 - X ? Sollte ich recht haben, kannst Du leider nicht mit meinem Mitleid rechnen, dafür aber natürlich auch mit einem statement von mir:
Selbst schuld. ;)
Frohe Avatarfreie Weihnachten :)
Oberlaender Tue, 22 Dec 2009 17:04:27 -0000
Antwort löschenJack Wolfskin?! Da gebe ich mein Geld lieber für weitere zwanzig Besuche von Avatar 3D aus. ;-)
Frezzer Tue, 22 Dec 2009 23:53:07 -0000
Antwort löschen@Batzman
schöner hätte man es nicht formulieren können. Dieser Film hat mit großem Kino nichts zutun.
LordConstantine Thu, 24 Dec 2009 00:09:59 -0000
Antwort löschen@Frezzer
Ich denke da ganz anders.
Und zwar, dass das DER Film ist der grosses Kino ist, denn erst durch die grosse Leimwand wird dieser Film zu einem unvergesslichen Erlebniss,
aber ja kann mir vorstellen, wenn man nicht viel mit Fantasy Bildern Kreaturen etc. am Hut hat, dass einem der Film nicht sonderlich beieindruckt. Auch wenn ich es nicht verstehe.
Batzman Thu, 24 Dec 2009 00:17:24 -0000
Antwort löschen@Lord
Wie schon gesagt, ich kann mit Fantasy eine Menge anfangen und fand die LOTR-Filme trotz ihrer Längen und Schwächen sehr gut. Aber dort hab ich auch originelle Bilder gesehen und eine Story gehabt, die nicht unbedingt logischer war, aber wesentlich besser und charakterstärker inszeniert. Avatar ist ein Renderdemo, das außer seinem neuartigen Look wirklich so gar nüschte zu bieten hat.
Kritikus2 Thu, 24 Dec 2009 10:17:09 -0000
Antwort löschenIch muss jetzt eine Lanze für Batzman brechen, da ich finde, dass er in den unzähligen Antworten (nicht nur seines eigenen Posts) zu sehr angegangen wird.
Er liegt einfach nur richtig. Batzman bringt im Gegensatz zu anderen, die den Film geil finden (was deren Recht ist), Argumente. Zeigt auf, weshalb dieser Film aus seiner Sicht schlecht ist. Die Befürworter schreiben häufig nur: "Boah ey, geiler Film, wegen geiler Bilder. ...." Oder sie versuchen die dürftige Story in der Hintergrund zu rücken, indem solche Plattitüden losgetreten werden wie "Es muss nicht immer eine neue Story sein, denn dann könnte man jeden zweiten Film verreißen.". Grauenhaft sage ich nur.
Dieser Film ist nach objektiven Gesichtspunkten ein sehr sehr schlechter Film und eine absolute Frechheit. Eine absolute Frechheit deshalb, weil so viele Geld für nichts als zugegebenermaßen tolle 3D-Effekte verschwendet wurde. Allerdings muss man sellbst zu den Bildern sagen, dass sie eine Frechheit sind, denn von der Liebe zum Detail ist nicht viel zu sehen. Man macht eine Unterwasser-Doku, nimmt Figuren aus Jurassic Park, bedient sich ein wenig bei der Herr der Ringe, schaut die Klammotten der Indianer ab, klaut die Schlussszene von District Nr.9 usw usf, schmeißt dann alles zusammen rührt um und hat ein Konglomerat von Dingen, die es schon gab und die auch nur mit kleinen Abweichungen so wieder umgesetzt wurden. Die platte und überaus dämliche Story tut ihr Übriges. Dann baut Hollywood noch eine absurde Liebesgeschichte ein, um den Film noch langweiliger zu machen und verliert sich in langen uninteressanten Filmszenen, in denen sich ein liebestoller Mensch mit einer verliebten Indianer-Ausserirdischen austauscht. Muahhhh! Neben mir im Kino saß ein etwa 12jähriges Mädchen, das mehrmals während des Films laut sagte, wie langweilig und schwachsinnig das Ganze doch sei. Ich konnte ihr nur Recht geben.
....
Gruß
Kritikus2
Frezzer Thu, 24 Dec 2009 13:12:04 -0000
Antwort löschen@Lord
Batzman spricht mir mal wieder aus der Seele. Schauspielerisch hat der Film absolut nichts zu bieten und die Story ist mehr als dünn.
Muffin Man Sat, 26 Dec 2009 12:15:00 -0000
Antwort löschenUnglaublich. Batzman hat recht ;)
janhoo Sat, 26 Dec 2009 19:16:47 -0000
Antwort löschenamen!
McZeppo Sun, 27 Dec 2009 04:43:36 -0000
Antwort löschenmein Gott seid Ihr alle dumm ^^... Ich kann sehr wohl von mir behaupten guten Filmgeschmack zu haben, da ich nicht auf 0815 saw scheisse o.ä. stehe, sondern eher auf tiefgründige Filme, die eine Message liefern. Ich bewege mich meist auf Niveau von "forrest gump" oder "der mit dem wolf tanzt" (wurde ja oben schon oft erwähnt der Film). Wenn ich dann lese, dass Leute, die den Film mögen "kitschig" sind und keinen Geschmack haben, wird es vollends lächerlich. Sowas wirkt überheblich, eingebildet. Batzman, hauptsache schlaue Wörter in den Text packen einen auf "realitätsnah und total vernünftig" machen und dann leuten förmlich ins gesicht spucken, die den Film sehr gut fanden... Nix anderes hast du oben praktiziert. Ich hab schon im Kino gesagt: Dem 0815 hartz 4 empfänger kannste so einen Film nicht unter die Nase halten. Verdammt, wieso können viele nicht über den Tellerrand schauen. Ist es Trend, das alles total "realistisch" sein muss? Ja klar, man muss damit zeigen, dass man hart ist und sich nicht "für dumm verkaufen" lässt....
Das ist wie zur Zeit als es hieß Cern könnte ein schwarzes Loch erzeugen... Da sagten viele beschränkte Leute auch, es sei alles schwachsinn (Und ich meine damit kein übertriebenes weltuntergangsszenario)... Was der Bauer nicht kennt frisst er nicht... so kommen mir die ganzen Avatar-Hater hier vor. Gebt euch lieber eure 300 kacke, oder saw 1-x... Das passt wohl besser
Die Art und weise, wie der Film struckturiert ist ist sehr gut und verdient großes Lob. Klasse Film, klasse ESOTERIK ;), supergute Animationen. Und wer dann noch behaupten die Liebe zum Detail sei nicht gegeben, der muss völlig schräg und dumm im Kopf sein sorry ^^
Und nochwas: Ich gehöre SICHER nicht zur breiten Masse, die sich wicki und mario barth antut! Im Gegenteil... Das habe ich ja oben schon erwähnt, also lass deine indirekten Beleidigungen bitte sein... Dein Versuch dich mit deinem Gelaber aufzuwerten ist extrem unsympathisch... Lieber unterhalte ich mich mit einem Mario Barth anhänger (auch wenn sein geschmack billig ist ^^) als mit einem hochgestochenen Klugscheisser.
Amen
Tyler Sun, 27 Dec 2009 08:19:16 -0000
Antwort löschenOh ja, Forrest Gump liefert wirklich eine unglaublich tiefgründige Message*augenroll* Und das Argument mit den Hartz4 Empfängern ist leider löchrig; Als ob die sich den Film ansehen, die geben doch ihr ganzes Geld für Bier und Kippen aus, und der Barth spielt auch nicht mit, also: Nope.
aber wie der Poster schon zu Beginn so schlagkräftig sagte "wir sind alle dumm" dann lebe ich doch damit. (und sicher kommt gleich die Antwort, das sei als Witz zu verstehen*wiederaugenroll*)
P.S: Saw habe ich eine 8 gegeben, und Forrest Gump eine 1. Warum? Naja, die Dummheit eben....
Nahtigall Sun, 27 Dec 2009 12:21:02 -0000
Antwort löschenNun ist wohl klar warum du Saw ne 8 gibst und Forrest Gump ne 1. Wer mit der Meinung hausieren geht, das Hartz 4 empfänger Ihr geld nur für Bier und kippen ausgeben, bei dem wundert`s mich das er weiss wie SAW geschrieben wird.
Tyler Sun, 27 Dec 2009 12:23:10 -0000
Antwort löschenHallo???? das war sarkastisch gemeint, da mein Vorredner schrieb, das der Film für Hartz4 Empfänger zu anspruchsvoll sei, was eine total bescheuerte Aussage ist.
Nahtigall Sun, 27 Dec 2009 12:31:33 -0000
Antwort löschenok, sorry.
McZeppo Sun, 27 Dec 2009 13:36:09 -0000
Antwort löschenok das Beispiel mit dem Harz Empfänger ist mit vorurteilen behaftet. So denke ich normal auch nicht. War etwas schlecht formuliert. Ich meinte, dass wenn man AVATAR Anerkennung geben will, nicht total bescheuert sein darf. So einige Aspekte verstehen viele wohl gar nicht. Auch wenn ich sagen muss, dass nix an dem Film für normale schwer zu verstehen ist. Solche Leute geben sich halt lieber Saw Krams (wobei 1 und 2 noch passabel sind muss man jetzt an dieser stelle auch zugeben... Teil 2 wohl eher schlecht) oder "transformers" oder "stirb langsam 4.0" etc ...
Und da ich dazu überhaupt nicht gehöre, finde ich Batzmans Kritik ganz einfach Vorwurfsvoll. Als hätten alle die AVATAR mögen kein Niveau und keinen Geschmack. Klar die annäherung an das fremde ist in Der mit dem Wolf tanzt (was mein Lieblingsfilm ist) um ein vielfaches besser und stärker in szene gesetzt. Mein Gott es geht in AVATAR aber einfach darum, dass wenigen Menschen die Augen geöffnet werden und sie sich im Paradis wiederfinden... Nich dazu findet dies ja nichtmal als Mensch statt... Sie merken förmlich wie wertvoll das andere Leben ist, während der Rest der Menscheit keinen Plan hat und weiter rücksichtslos vorgeht. Ok das gabs schon in Filmen (Der mit dem Wolf tanzt zB). Aber egal....
Und ob ihr es einsehen wollt oder nicht der Film passt auf jeden Fall zur momentanen Situation in der wir leben und ich bin als junger Mensch sogar fest davon überzeugt, dass unser System von Grund auf kein gutes ist (was aber wahrscheinlich auch viele denken)... Nunja mir ist auch klar, dass das ein paar anders denkende junge Leute nicht ändern können. Aber grad weil ich mir in letzter Zeit über das Leben und das was man als mensch eigentlich haben will (ausser immer Geld Geld....) gedanken gemacht habe hat mir der Film sehr zugesagt. Ich finde einfach alle, die den Film rücksichtslos abstempeln liegen daneben. Detailverliebt ist er sowieso. Da kann keiner was sagen ausser er hat keine Augen im Kopf. Der wechsel zwischen den 2 "Leben" hat mir auch gefallen. Es soll übrigens auch Leute geben denen die Esoterik und das Spirituelle gefällt. Die AVATARE erfahren sozusagen das Paradies in Diesseits und lernen die Natur als wertvoll anzuerkennen... gute sache...
Und, dass ihr alle dumm seid... ok das war auch überzogen...
Aber was Batzman da macht ist ja lächerlich. Er kann ja seine Meinung sagen, muss ja aber nicht jedem förmlich ins Gesicht spucken, der den Film gut findet.
So jetzt hat man mich hoffentlich verstanden. Es geht im Endeffekt auch nur um Filmgeschmack!
Batzman Sun, 27 Dec 2009 14:50:37 -0000
Antwort löschenEs soll auch Leute geben, denen Volksmusik und neuer deutscher Schlager gefällt und die "Wenn du denkst es geht nicht mehr, kommt irgendwo ein Lichtlein her" als Lebenshilfe begreifen. Darf Kalkofe deswegen jetzt keine Mattscheibe mehr machen?
Kritikus2 Sun, 27 Dec 2009 16:32:44 -0000
Antwort löschenDas Beispiel mit dem HarzIV-Empfänger ist sowas von asozial und dümmlich, dass mir schon klar ist, weshalb Dir dieser Film so sehr gefällt.
Und nun zum Geschmack: Über Geschmack lässt sich bekanntlich nicht streiten, aber manche Dinge stoßen an die Grenzen des guten Geschmacks und sind wirklich nicht diskussionswürdig.
Lykaner Sun, 27 Dec 2009 22:24:36 -0000
Antwort löschenhm...also ich verstehe absolut nicht wie man sich als erfahrener Cineast, wozu ich jetzt mal die versammelten Poster zähle, über diesen Film groß aufregen brauch. Der Trailer hat einem absolut alles erzählt, was man zu erwarten hatte.
Und ich will nicht eingebildet erscheinen wenn ich mich selber zitiere, aber als ich am letzten Mittwoch mit der Einstellung "Versuch garnicht erst den Film ernst zu nehmen und genieß einfach die Show, sprich: Bilderreigen an, Großhirn aus.", die 3D-Brille aufgesetzt habe, war ich mir sicher, dass die in Sekunden-schnelle abgefeuerten, von der heißen Luft aufgeblähten, epischen Ausschnitte und Bilder mir doch Spass machen würden.
Die richtige Einstellung eben vorausgesetzt.
An der Trailer-Deutung ist bei diesem Film nämlich garantiert keiner gescheitert.
McZeppo Sun, 27 Dec 2009 22:45:40 -0000
Antwort löschen@kritikus: Wieso schreibst du "dir" groß? Spar es dir doch einfach... Dieses ganze Pseudogeschleime geht mir auf den Sack... Du musst nicht versuchen hier was zu kompensieren indem du versuchst klug und ordentlich rüberzuklommen. Wenn ich jemanden als dümmlich bezeichne muss ich ihn auch nicht höflich ansprechen. Weiterhin habe ich gesagt, dass das beispiel schlecht gewählt war... Es gibt also keinen Grund sich weiter über abgeklärte Dinge aufzukacken. Dieses formale Korintenkackergehabe kenne ich genügend von der Uni bei uns und es zeigt wie "dümmlich" die ganze Gesellschaft ist...
Oder nein dumm nicht es hat mehr was mit Charakter zu tun. :)
Man sollte bei einer Kritik lediglich den Film objektiv bewerten und eben nicht gleich alle mit abstempeln denen der Film gefällt... Deshalb lag batzman ganz einfach etwas daneben. Was ist denn das für ne Community... Viele schreiben so als müssten sie beweisen wie viel Grips in ihnen steckt.
Jetzt hau mal ordentlich auf die kacke und versuch mich am besten wieder dumm da stehen zu lassen :p ... Ich bin raus.
Kritikus2 Mon, 28 Dec 2009 07:19:49 -0000
Antwort löschenMein lieber McZeppo,
ich schrieb niemals, Du seist dümmlich. Ich erwähnte, dass das Beispiel mit dem HartzIV-Empfänger dümmlich sei. Ergo kannst Du Dir die ganze Aufregung auch sparen.
Und sicherlich ist es nicht gut, andere Leute abzustempeln, nur weil diesen Leuten ein schlechter Film gut gefällt. Aber wer macht das nicht?! Kannst Du Dich davon freisprechen? Bei Batzmans Vergleich mit der Schlagermusik musste ich schon ein wenig schmunzeln, trifft er doch gezielt ins Schwarze und zeigt er doch wunderbar die Wunde auf, an der sämtliche Argumente pro Avatar kranken. Dieser Film kann im Grunde nicht gefallen, sieht man einmal von den aus meiner Sicht beeindruckenden Bildern einmal ab.
Lieben Gruß
Kritikus
Oberlaender Mon, 28 Dec 2009 14:37:00 -0000
Antwort löschenIhr seid doch alle unwissend! Avatar ist der beste Film aller Zeiten und jeder der das nicht genau so sieht, ist wie Batzman: Pandorra unwürdig!!!
Euer erzürnter, allwissender Gott aka Oberlaender
Was ich eigentlich sagen will: Es ist nur ein Film und hier geht es nur darum, zu schreiben, wie ihr den findet. Seifenoper gibt's im TV und gehört hier eigentlich nicht hin.
Nahtigall Mon, 28 Dec 2009 15:21:52 -0000
Antwort löschenIch hab gelesen das Air Berlin all inclusiv Flüge nach Pandorra anbietet inkl. einem 2 Wöchigen Avatar Mietvertrag. Also ich buche das
Kritikus2 Mon, 28 Dec 2009 16:03:00 -0000
Antwort löschenPandora!!!!! Mit einem "r"!! Wenn einem der Blödsinn schon gefällt, dann sollte es demjenigen wenigstens gegeben sein, den Filmtitel richtig schreiben zu können.
Boah! Aber mich wundert das irgendwie auch nicht.
Gruß
Nahtigall Mon, 28 Dec 2009 19:01:00 -0000
Antwort löschenOh je, da hab ich mich doch glatt verschrieben. Das macht mich jetzt wohl zu einem typischen Avatar-Fan. Mist!!!
Kritikus2 Mon, 28 Dec 2009 19:49:56 -0000
Antwort löschenMist. --> Das, meine liebe Nachtigall, kannst Du wohl laut sagen.;-) Allerdings möchte ich nicht behaupten, dass es für Avatar-Fans typisch sei, nicht Lesen und Schreiben zu können. Wenngleich mich eine Art Pisa-Studie der Befürworter dieses Films schon interessieren würde. Meine Hypothese abgeleitet aus den Kommentaren der Befürworter hier würde sozusagen "ex ante" wie folgt lauten:
Avatar-Fans schneiden bei ... schlechter ab als ...
Ich glaube, ich darf meine Hypothese nicht ausformulieren.
Jetzt ganz meinerseits "Mist".
Gruß
Kritikus
Narrisch Tue, 29 Dec 2009 05:10:55 -0000
Antwort löschenBatzman lobt an anderer Stelle Filme wie "Up" als Streifen der zeigt das es auch "anders" geht. Up lockt einen in den ersten 15 Minuten in eine Falle die es einem später schwer macht den Film in Grund und Boden zu rammen. Bedauerlicherweise verändert sich Up nach der grandiosen Eröffnung in einen flachen Klamaukfilm. Was bleibt ist eine dünne Geschichte die einzig und allein von der Erinnerung des Anfangs lebt.
Wenn man schon geblendet wird, dann bitte richtig und über die volle Laufzeit und das gelingt Avatar tadellos.
Kritikus2 Tue, 29 Dec 2009 07:10:11 -0000
Antwort löschenDann gibt es doch bei "Up" wenigstens eine "Erinnerung des Anfangs", wie Du so schön sagtest.
Bei Dir scheint eine Art Verblendung über die gesamte Länge des Films möglich gewesen zu sein, zumindest schreibtst Du das hier. Ich für meinen Teil kann das nicht bestätigen. Auf mich wirkte Avatar mit jeder Minute schwachsinniger und dümmlicher. Insofern ist Deine Aussage vielleicht auf Dich als zutreffend zu bezeichnen, aber im Grunde eine falsche Aussage.
Gruß
Kritikus2
greenkeeper Wed, 30 Dec 2009 00:49:16 -0000
Antwort löschen@Kritikus2
>>zumindest schreibtst Du das hier<< :D
Ich will ja nun wirklich keine Erbsen zaehlen, aber ein Abgleich zur Pisa-Studie zumindest fuer eine/n AVATAR-Kritiker/inn waere doch auch mal recht unterhaltsam.
@all:
Zum Thema: ich denke der Film hat eine durchaus einfache Geschichte mit einer einfachen Botschaft die vielleicht auch vornehmlich auf einfache Gemueter, die sich mehr von Bildern als tiefgruendigen Dialogen beeinflussen lassen - wie ich es nun einmal bin - wirken soll. Da soll es ja 'ne ganze Menge von geben. :) Emotional hat er da jedenfalls bei mir den Punkt voll getroffen.
Botschaft Nr.1: Treibe keinen profitorientierten Raubbau an der Natur (wo auch immer) ohne entsprechende Gegenleistung, die Natur koennte sich irgendwann mal dagegen wehren und dann hilft dir all deine Wissenschaft und Technik nich mehr weiter, dann is die naechste Spezies an der Reihe es vielleicht besser (intelligenter) zu bewerkstelligen, MIT der Natur zu leben.
Botschaft Nr.2: Fuehre nich alles aus was Dir Dein Vorgesetzter befiehlt, sondern denke selbst auch mal ueber die Konsequenzen deines Handelns nach. Dafuer ist es nie zu spaet.
Botschaft Nr.3: Auch eine Avatarwelt hat ihre Grenzen, zumindest dann, wenn es Zeit wird aufzuwachen.
Also bei neutraler Betrachtung des Films kann man bestimmt noch mehr Nachdenkenswertes entdecken, natuerlich nur wenn man dabei das Risiko eingeht auch mal ein wenig ueber seinen cineastischen Tellerrand hinauszublicken und nicht gleich den ARTE-Standard zum Vergleich heranzieht.
Sicherlich haben da auch Filme wie z.B. "Up" eine Menge zu bieten, keine Frage. ;)
Die Story von AVATAR erinnert mich uebrigens auch ein wenig an einen Roman von Alan D. Foster. Deutscher Titel: "Die denkenden Waelder". Natuerlich kein Goethe oder Shakespeare, trotzdem meiner Meinung nach lesenswert, jedenfalls fuer einfache und schlichte Gemueter.
Gruss greenkeeper
Batzman Wed, 30 Dec 2009 01:14:30 -0000
Antwort löschenMan kann natürlich auch ganz andere Lehren aus dem Film ziehen
-Naturvölker sind blöd wie Ziegelstein und haben auch nach Jahrzehnten der Erfahrung mit den Skypeople absolut nicht gerafft, das es nix bringt Pfeile gegen Panzerfahrzeuge zu schießen
-Wissenschaftler und Intellektuelle sind unnütze Weicheier. Wenn man was erledigt bekommen will muss ein dummer Soladat her, der dann auch gleich als Erlöser den Kaffern mal zeigen kann wie man ordentlich Kleinholz macht
-Wenn du im Dschungel kämpfst und nicht gesehen werden willst und die Evolution dich eh schon aus nicht hinreichend geklärten Gründen blau gemacht hat: Mal dich nicht an wie ein schwuler Truthhahn bei der Landwirtschaftsmesse - sonst bekommst du eine Kugel in den Schädel
-Wenn du einen zünftigen Genozid planen willst, lass da keinen dummen emotionalen General ran, sondern jemand der was von Taktik versteht und nicht unnütz Bodentruppen verheizt, wenn das ganze auch aus der Luft zu erledigen wäre.
-Wenn du von Sigourney Weaver ein Backup auf dem Server machen willst, warte nicht solange bis der Akku alle ist
-Sechsbeinige Pferde sind ziemlich unpraktisch. Auch wenn sie USB-Anschluss haben
-Es ist vielleicht keine so tolle Idee Milliarden in ein "meet the natives"-Programm zu stecken, wenn man den Erfolg eigentlich nicht will, nur an kurzfristigen Profit denkt und letztlich eh kein Interesse an der Erhaltung der Eingeborenen hat.
-Wenn du eine Mega-Evil-Corporation in einem Popcorn-Schlocker bist, dann nimm es als schlechtes Omen, wenn das Zeug was du abbauen willst "Nichtzukriegium" heißt.
-Wenn das Naturvolk bei dem du bist anfängt die schlimme Rave-Szene aus Matrix Reloaded nachzustellen: Renn aus dem Kino, denn dann gibts nicht nur Gruppenknuddeln sondern auch einen ganz fiesen Popsong.
Batzman Wed, 30 Dec 2009 01:20:42 -0000
Antwort löschen-Wenn du ein Gras oder Moos bist: Verschwende deine Zeit nicht damit bei jeder Berührung zu leuchten. Das bringt dir evolutionär wenig Vorteile und außerdem können deine Ureinwohner durch dein blödes herumgeleuchte viel einfacher aufgespürt werden.
-Wenn du ein superintelligenter Glasfaser-Spaghetti-Baum bist - warte nicht erst bis Captain Superschlumpf dir in die Drähte flüstert ehe du was gegen die böse Supercorporation unternimmst - ich meine hey, du hast mehr Verknüpfungen als das menschliche Gehirn und bekommst Infos von jedem verdammten Lebewesen auf dem Planeten - also mach was. Leuchten alleine ist auch nicht abendfüllend.
Nahtigall Wed, 30 Dec 2009 07:14:30 -0000
Antwort löschen@batzmann. Ich bin zwar nicht deine Meinung, aber der Kommentar war äußerst Unterhaltsam. Deine Kritiken sind so herrlich seicht und oberflächlich, wie einige Filmhandlungen die du so gerne anprangerst. Weiter so, macht spass zu lesen. :)
Kritikus2 Wed, 30 Dec 2009 07:17:46 -0000
Antwort löschen@greenkeeper
Wenn Du mich zitieren möchtest, dann bitte auch korrekt. Es handelt sich bei Deinem "Zitat" vielmehr um Deine Interpretation zu dem von mir verfassten Kommentar. Und ich kann Dir sagen, dass es mitnichten so ist, wie du mutmaßt.
Botschaften hin oder her, dieser Film ist mit dem Abstand der lächerlichste Kinostreifen seit längerer Zeit. Das Schema F stößt übel auf und zeigt den amerikanischen 08/15-Stil:
- Wie in jedem US-Streifen -gleich welchen Genres- ist auch hier eine langweilige Liebesgeschichte integriert, die den Zuschauer nicht interessiert.
- Ein Amerikaner hält eine Minute vor zwölf eine Ansprache, dass die Welt nur noch zu retten sei, wenn...
- Grausigste Filmmusik, die wir schon seit Anfang der 90er Jahre aus den USA kennen.
- Gewalt wird als probates Mittel zur Problemlösung propagiert.
- Der Agitator ist zugleich ein Held, der alles erreichen kann, wenn er nur will, auch wenn sein IQ dem IQ eines Marines entspricht
...
Gruß
Kritkus
Oberlaender Wed, 30 Dec 2009 13:30:54 -0000
Antwort löschen@Batzman: Man kann auch aus dieser Diskussion intepretieren, dass du in irgendeiner Weise vorgeschädigt bist und es nicht erträgst, wenn Avatar anderen gefällt, da er dir auf den Musikknochen haut. Genauso gut könnte ich den Film so gut finden, weil vielleicht meine Lieblingsfarbe blau ist oder weil ich evtl. einen Langhaarfetisch habe.
Ist ja lustig, was hier los ist.
Batzman Wed, 30 Dec 2009 13:43:36 -0000
Antwort löschenEs soll ein jeder gut finden was er mag ;)
Ich argumentiere nur in der mir eigenen warmen, menschenfreundlichen Art für meine Meinung. Wer deswegen Blutdruckprobleme bekommt und mit unbotmäßigen Anwürfen reagiert, weil er sich persönlich ehrverletzt fühlt, wird freundlich und didaktisch ermahnt sich zu zügeln und mit Nachsicht und Milde auf etwaige Irrungen hingewiesen.
greenkeeper Wed, 30 Dec 2009 14:28:34 -0000
Antwort löschen@batzman
:D so kann man es natuerlich auch betrachten !!! Schon mal LOTR auf diese Art analysiert ??? ;)
@Kritikus
Lass Dich nich aergern, is doch nur ein Film, wenn auch ein sehr gelungener. Er sollte nich an seiner Story sondern an seiner emotionalen Wirkung gemessen werden. Noch nie war Batzman besser als heute. ROFL :)
Gruss greenkeeper
Narrisch Thu, 31 Dec 2009 11:14:36 -0000
Antwort löschenMan kann das tatsächlich so sehen wie Batzman, es macht natürlich auch einen heiden Spass die Zynismuskeule auszupacken. Im Ernst ich kann das durchaus nachvollziehen. Wenn du in deine eigene Filmliste kuckst sehe ich auf anhieb mehrere Filme mit denen man problemlos das gleiche machen kann... Mamma Mia. Ein Film für ältere Damen im Klimakterium.
Kritikus2 Fri, 01 Jan 2010 15:56:33 -0000
Antwort löschenIch lass mich nicht ärgern. Was sollte mich auch ärgern? Mein guter Geschmack etwa? Oder meine Fähigkeit, Filme bewerten zu können bzw solche Filme als Mist zu erkennen, bei denen andere denken, der stinkende Haufen sei Gold, weil er so schön in 3D dampft? Wenn alle Fliegen zu Scheiße fliegen, ist Scheiße deshalb noch lange nicht gut.
Aber ich lasse allen Avatar-Freunden ihre Freude an diesem Film. :-)
Gruß
Kritikus
Narrisch Fri, 01 Jan 2010 19:19:23 -0000
Antwort löschenDas mit dem großen Haufen ist ja alles schön und gut nur manchmal habe ich bei bei dem einen oder anderem Kritiker das Gefühl das man nur eine Behauptung oft genug wiederholen muss um sie zur Wahrheit zu machen.
Zahlreiche Kritiken, die positiven wie die negativen, ergötzen sich in Polemik und coolen Sprüchen ohne auch nur irgendetwas wirklich konkretes zum Ausdruck zu bringen.
eibe Sun, 03 Jan 2010 13:14:36 -0000
Antwort löschen@ Bazman
ich teile einige Deiner Einwände gegen Widersprüche in der Story und manche Szenen, die hart am Ethnokitsch grenzen – oder die Grenze überschreiten.
Was mir nicht gefällt, ist die Überbetonung dieser Schwächen und die völlige Missachtung der humanistischen Botschaft des Films. Ich war viele Jahre in der Entwicklungshilfe in Südamerika und habe zweimal erlebt, wie ein Stamm in Equador nach langen Kämpfen letztlich vom Militär zwangsumgesiedelt, damit dort Erze und Erdöl abgebaut werden können. Der eine Stamm hatte das gleiche Wort für sich selbst und sein Land – die Schmerzen und Ohnmacht dieser entwurzelten Menschen waren unvorstellbar. Wenn der Weltenbaum umgeschossen wird, erfahren viele Zuschauer über die Verzweiflung der Na´vi in einer großen emotionalen Tiefe, was für ein Verbrechen die Menschheit noch heute der Natur und den Indigenas antut. Auch die Vision einer tiefen Harmonie mit der Natur wird hier auf eine bezaubernde Weise fühlbar gemacht. Ich bin Cameron unendlich dankbar, dass er diese Themen einem weltweiten Publikum näher bringt und dass so viele Menschen ihn in seiner einfachen Botschaft annehmen und schätzen.
Da finde ich es schon ziemlich peinlich, wenn ein augenscheinlich emotional gestörter Weltflüchtling (hinter Computertastatur und -bildschirm), der die Fähigkeit verloren hat, sich von Filmen in einer einfachen Unschuld im Herzen berühren zu lassen, unzählige verkopfte Kritiken im Internet verzapft und Menschen ihren ersten Eindruck durch die Überbewertung von Nichtigkeiten versaut.
Junge, geh doch mal ins wahre Leben, reise mehr durch die Welt, ziehe Dich mal für eine Zeit in die Natur zurück, um die mentalen Filter wieder ein wenig zu öffnen.
Zeit auch, um sich mal in Ruhe zu fragen, was Du außer Deiner Destruktivität denn sonst noch an Welt verschenkst.
Wie heißt es so schön: Der Intellektuelle sitzt lebenslänglich – in der Gehirnzelle ...
Wünsche Dir ein anderes Schicksal!
Tyler Sun, 03 Jan 2010 14:22:49 -0000
Antwort löschen@eibe: War das jetzt das Wort zum Sonntag? Findest du deine eigene Aussage nicht etwas wiedersprüchlich. Irgendwie finde ich es ja unglaublich interessant das du Cameron so dankbar bist. Schliesslich sind vor allem wir, die emotional gestörten Weltflüchtlinge, auf solche Filme angewiesen, da wir sonst keine Ahnung hätten was in der Welt abgeht. Ich empfehle dir also noch die Filme von Paul Haggis (zb LA Crash)denn genauso lehrt er uns wie Cameron, wie du ja sagst, Weltanschauungen und Emotionen, wozu wir ja schon lange nicht mehr fähig sind. Ich bin auch dankbar, ohne Cameron wäre ich niemals auf so eine Idee gekommen, und nun bin ich ehrlich geschockt und tief betroffenen, was so ausserhalb meines PC Bildschirms passiert.
Und: Du warst also als Entwicklungshelfer in Südamerika, hast in Camerons Namen Stämme, Bäume und sicher auch kleine süße Kuschelkäfer umarmt. Und nun bist du wieder hier, vor deinem Bildschirm und verbringst deine Zeit damit, die gestörten Welflüchtigen zu belehren, und damit selbst wieder zu einem zu verkommen. Was ist nur passiert? :-O
Batzman Sun, 03 Jan 2010 14:32:45 -0000
Antwort löschen@eibe
Die Frage ist doch: Was bringt diese Botschaft? Wenn Leute tatsächlich durch Avatar das erste mal auf die Idee kommen, das Indianer totmachen und Leuten ihr Land wegnehmen "irgendwie doof ist", dann tut es mir für sie sehr leid. Denn außer das die Leute jetzt in sich reinseufzen und sagen "Oh die armen Na'vi" und sich wohl dabei fühlen, das sie ja so mitfühlend sind und sich (ganz ohne Mühe) mal versehentlich für was "Wichtiges" interessiert haben, wird sich kein Jota daran ändern wie die Realität aussieht.
Wie das Geklatsche im Kino, ist auch dieses Selbstzufriedene "Oh der Film hat ja eine positive Botschaft" eher eine Bestätigung des Egos, als ernstgemeinte Anteilnahme oder tatsächliche Auseinandersetzung. Wohooo wir sind die Guten, wir finden Indianer totmachen doof und können jetzt gut Gewissens den Milliardenschweren Öko-Blockbuster (natürlich mit der Wegwerfbrille) gucken, genau wie wir unsere Öko-Schokolade knuspern und guten Gewissens Plastikflaschen kaufen, weil da Pfand drauf ist.
Hauptsache wir sind emotional irgendwie "empfänglich" und gut drauf und zahlen am Red Nose Day eine Spende an Pro7 ;)
Sorry, aber diese Empfindungen unterscheiden sich in nichts davon mitzuleiden wenn bei GZSZ mal wieder große Krise ist oder Rosamunde Pilcher Verfilmungen anzugucken und sich davon emotional berühren zu lassen. Wobei ich derartige Versuche der emotionalen Berührung in etwa so angenehm und subtil finde, wie ein Griff ins Gemächt von Kardinal Ratzinger.
Narrisch Sun, 03 Jan 2010 22:52:50 -0000
Antwort löschen@ Batzman
Welche Szenen, in welchen Filmen haben dich denn emotional berührt?
Nahtigall Mon, 04 Jan 2010 07:13:16 -0000
Antwort löschenSind wir doch mal ehrlich. Wenn Cameron wirklich mehr in die Tiefe der Charaktere gegangen wäre, wenn er die Geschichte differenzierter und kritischer angegangen wäre. Wenn er die Motive für die Handlungsweisen der versch. Seiten ausführlicher beleutchtet hätte, wäre der Film A: Noch viel Länger geworden (oder in 2 Teile gestückelt). B: Für die breite Masse schwer verdaulich. C: Für viele aufgrund der daraus enstehenden vielen und deutlich längeren Dialoge Langweilig gewesen. Wenn man das von der Seite des finanziellen Erfolges aus sieht, auf den ein solcht teurer Film angewiesen ist, verstehe ich, daß James die Story oberflächlich und die Botschaft einfach gehalten hat, denn leider ist doch der durchschnittskinogänger nur begrenzt aufnahmefähig zwischen 2 Explosionen, oder zwischen 2 sonstigen tollen Effekten. Wenn leute in einen Fantasy/SciFi Streifen gehen und mit einer zu schweren Story Konfrontiert werden, bei der Sie auch noch nachdenken müssen, geht das, auf die breite Masse bezogen, schief. Doch genaus diese breite Masse braucht man um mit solch einem Film schwarze Zahlen zu schreiben. Gestehen wir dem Film doch zu, das er zum Glück nicht mehr sein will als er ist. Ein Phantastisches, nicht immer logisches Sci/Fi Märchen, das eine sehr einfache, aber wahre Botschaft vor sich her trägt und seine Zuschauer nicht überfordern will.
Nahtigall Mon, 04 Jan 2010 11:48:46 -0000
Antwort löschenDas ist die richtige Umschreibung. Man darf ruhig versuchen!!! Versuche kann man sich aber in dem Budget- Bereich nicht erlauben. Und wenn auch in den europäischen Ländern der ein oder andere Zuschauer sitzt der Genre´s wie fantasy/SciFi/Märchen und Drama miteinander zu verbinden und zu würdigen weiß, so hat sich in der vergangenheit gezeigt, das die Amerikaner es nicht so toll finden, erst recht nicht,wenn man Ihnen zu offensichtlich den Spiegel vor die nase hält. Ich will ja nicht behaupten, das man eine gute und tiefe Story nicht mit Visuelllastigen genre`s mischen kann, aber in einem Film in dem eine Komplette Welt incl der Einwohner mittels Computer erst erschaffen werden musste und der Zuschauer schon rein optisch ab und an einer totalem Reizüberflutung erliegt, gehe ich davon aus, dass es bei einer tiefgründigen Story geiheissen hätte: Toll, Cameron versucht uns eine ernsthafte Geschichte mit Blauen Riesen, leuchtenen Bäumen, fliegenen Halbechsen zu erzählen. Welch ein Reinfall. Im Übrigen hatten Cameron`s bisherigen Filme die sich in diesem Genre bewegten auch nicht wirklich mehr Substanz. Der Film mag ja nicht jedem gefallen. Er ist auch stellenweise sehr kitschig, pathetisch und naiv. Aber ständig an der einfachen Handlung und der mangelnen Tiefgründigkeit zu
Kritisieren, ist als versuche man eine Kuh bei den Hörnern zu packen.
Narrisch Mon, 04 Jan 2010 12:54:56 -0000
Antwort löschenEine Firma die einen Regenwald abholzt um ein Mineral zu fördern macht das doch nicht aus religiösen Gründen sondern nur deswegen um Geld zu verdienen. Stichwort: Shareholder value
Genau das erklärt der Film präzise und deutlich. Warum muss das näher erläutert werden? Um Kritikern gerecht zu werden die sich redundante Diagloge über einer glasklaren Sachverhalt wünschen?
Nahtigall Mon, 04 Jan 2010 13:13:32 -0000
Antwort löschen@batzmann. Was bringt die Botschaft? Gute frage. Wirst du denn nach dieser Offenbarung namens District 9 aufrechtgehende Krabben anders behandeln als vor dem Film?.
Endariel Sun, 10 Jan 2010 14:34:09 -0000
Antwort löschenNa einen schönen guten Tag,
mir drängt sich so manchmal die Frage auf ob auch wirklich hier alle den gleichen Film gesehen haben. Sich mit Dreck und anderen Utensilien zu bewerfen, nur weil der eine den Film gut findet und der andere nicht, macht doch keinen Sinn.
Genauso wenig macht es Sinn einen Film einer sozialen Schicht zuzuordnen oder der geistigen Kapazität des Betrachters.
Ich fand den Film sehr gut. Jeder hat nunmal andere Vorlieben...
Es Gott sei dank auch nicht nur einen Kritiker...
lg
Tyler Fri, 15 Jan 2010 00:44:14 -0000
Antwort löschenWenn einem sonst nix mehr einfällt fängt man auf Grammatik oder Rechtschreibung rumzureiten. Dafür sollten eigentlich auch 5 Euro in die Kommentar-Kasse gezahlt werden.
Tyler Fri, 15 Jan 2010 15:05:31 -0000
Antwort löschenden wir uns sicher auch alle total erfreut ansehen werden. Ich freu mich dann höchstens auf den Zoff den das wieder lostritt
greenkeeper Fri, 15 Jan 2010 21:45:53 -0000
Antwort löschenAlso ich werde mir Teil 2 auf alle Fälle anschauen. Da ich nich gerne an der Kasse anstehe und rammelvolle Kinos mir ein Greul sind, wäre ich dankbar wenn alle Extremkritiker hier (außer Batzman) sich den 2. Teil verkneifen würden. Da hätten wir doch alle was davon und Cameron is sowieso schon reich genug. Ich hoffe das is nich zuviel verlangt. ;)
Tyler Fri, 15 Jan 2010 22:03:57 -0000
Antwort löschenUnd wenn wir eine Stiftung dafür ins Leben rufen, das erst gar kein 3. Teil gedreht wird? Dafür würde ich sogar bezahlen. Oder immerhin einen Baum pflanzen. Von dessen Abfacklung würd ich Cameron dann auch ein schönes Video zusenden.
Batzman Fri, 15 Jan 2010 23:09:09 -0000
Antwort löschenBringt nix, wenn ich Teil 2 nicht gucke. Ist ja eh ne PV.
Tyler Fri, 15 Jan 2010 23:13:43 -0000
Antwort löschenstimmt das würde wohl zum Problem werden soviel Geld aufzutreiben :D
ooohjaaa....und lass uns noch einen Sack Reis dazu umwerfen :D
greenkeeper Sat, 16 Jan 2010 13:27:42 -0000
Antwort löschenHe Batzman, überleg Dir das noch mal mit dem Anschauen von Teil 2. Ohne dich macht das disskutieren danach einfach keinen Spass. *gähn* Ich zahl Dir auch den Eintritt und das Popcorn, versprochen.
Ich will hier mal kurz das Buch vorstellen, von dem ich denke, dass es Herr Cameron auch gelesen hat bevor ihm die Idee zu seinem Film kam. Ich habe es mir vor 20 Jahren mal gekauft weil ich das Cover so genial fand. Erschienen ist es das erste mal 1975. Von der Zeit her könnte es also passen. Es heißt "Die denkenden Wälder" und ist von Alan Dean Foster. Ich fand auch den Text auf dem Einband sehr interessant. Er lautet:
Es gibt Ökologien, die ihrer Zerstörung wehrlos ausgeliefert sind. Es gibt aber auch welche, die schlagen erbarmungslos zurück.
Dies ist die Geschichte des Planeten Midworld, der von einem geschlossenen Wald bedeckt ist, dessen Wipfel bis zu 700 Meter hoch aufragen. Als ein interstellarer Konzern das große Geld wittert und mit rücksichtslosem Abholzen beginnt, lehrt Midworld seinen Emissären das Fürchten.
Im Gegensatz zu AVATAR spielen hier die Menschen keine große Rolle. Es gibt auch keine Kämpfe zwischen ihnen und den Ureinwohnern. Dafür enthält das Buch eine intensive Beschreibung der ökologischen Zusammenhänge und des Lebens der Einheimischen im Einklang mit der Tier und Pflanzenwelt des Planeten Midworld.
Hätte Cameron dieses Buch 1:1 verfilmt, hätte er die Drachenreiter und die menschlichen AVATARE sowie den Endkampf vollkommen weglassen müssen. Also nix mit Action und Bum Bum. So hat er eben noch ein wenig "Pocahontas und "Der mit dem Wolf tanzt" dazugemixt um auch die an der Bewahrung der Umwelt größtenteils uninteressierte Masse an dieses Thema auf einfache Weise heranführen zu können und damit auch die Kinokassen lauter klingeln zu lassen. Kann ich nachvollziehen. Well done Mr. Cameron. ;)
Kritikus2 Sun, 17 Jan 2010 10:15:56 -0000
Antwort löschenNur Menschen, die vom Lande kommen, einfach sind, emotional abgeflacht und dergleichen können diesen Film gut finden. Alle anderen müssen bei diesem flachen Scheiß zwangsläufig den Kopf schütteln und sich fragen, ob eine Spende statt der teuren Kinokarte nicht sind sinnvoller gewesen wäre. Ich bereue noch immer, mein Geld für diesen Blödsinn ausgegeben zu haben.
Gruß
Kritikus2
P.S.: Es sind im Übrigen viele während des Films gegangen.
greenkeeper Sun, 17 Jan 2010 10:55:05 -0000
Antwort löschen>> ... die vom Lande kommen, einfach sind, emotional abgeflacht und dergleichen können diesen Film gut finden. <<
Andere Leute die du nich mal kennst und die den Film gut finden als einfach und abgeflacht abzustempeln is wohl so 'ne Art Spezialität von Dir. Vielleicht solltst Du diese etwas uncoole Eigenschaft deinerseits mal überdenken?
>> P.S.: Es sind im Übrigen viele während des Films gegangen. <<
Vielleicht lag's ja auch an Dir und Deinem Benehmen und nich am Film? Schon mal darüber nachgedacht???
Kritikus2 Sun, 17 Jan 2010 11:56:39 -0000
Antwort löschengreenkeeper,
ich beurteile Menschen nicht nach der Größe ihrer Hirnkapazität, ich stelle lediglich etwas heraus; nicht mehr und nicht weniger. Für mich enspricht meine Aussage nur dem Tatsächlichen. Hm, wie soll ich es Dir klarmachen?
Ok, nehmen wir als Beispiel die Teletubbies. Wenn viele Erwachsene Menschen die Teletubbies für total sehenswert erachten und 90% dieser Personen den Teletubbies 10 Punkte geben, werden die Teletubbies deswegen noch lange nicht anspruchsvoll und gut sein. Man sollte sich dann schon eher um den Geisteszustand der Erwachsenen Gedanken machen und sich die Frage stellen, weshalb sie eine solche Sendung mit "sehr gut" bewerten.
Ähnlich verhält es sich mit "Avatar".
Gruß
Kritikus2
Kritikus2 Sun, 17 Jan 2010 12:02:39 -0000
Antwort löschenHallo Doard,
ob Du Abitur machst oder nicht, ist mir völlig egal. Der Schulabschluss sagt nicht unbedingt etwas über die Intelligenz eines Menschen aus. Insofern frage ich mich, weshalb Du das überhaupt erwähnst.
Gruß
Kritikus2
Antonius H Mon, 25 Jan 2010 23:55:05 -0000
Antwort löschenMir gefällt deine Kritik an diesem Film sehr, obwohl sie meines Erachtens stark auf den"Produzenten" bezogen ist, und obwohl ein Vergleich mit der realen Welt nicht möglich ist, was aber andere Kritiker gerne vergleichen wollen mit der Verschmelzung von realer und virtueller Welt, was meines Erachtens Schwachsinn ist! Ich beurteile diesen Film besser, aber nur, weil er wahrscheinlich der trick-technisch best produzierte Film bisher ist!
Und deine Äusserung zu einem Kommentar - Zitat: Der Schulabschluss sagt nicht unbedingt etwas über die Intelligenz eines Menschen aus, gefällt mir sehr - das macht dich mir sehr sympatisch :-))
Gruss
Antonius H
TheJoker Mon, 01 Feb 2010 09:55:09 -0000
Antwort löschenNormalerweise schätze ich Batzmanns Kritiken ja sehr, aber das hier ist für mich fern jeder Realität...., Aber naja, jedem das seine......
Nichts für Ungut^^
BlueSquirrel Mon, 01 Feb 2010 17:43:32 -0000
Antwort löschenToll geschrieben!
Nahtigall Tue, 09 Feb 2010 13:57:05 -0000
Antwort löschen@ kritikus2 Den Intellekt eines Menschen an der Fähigkeit, einen Anspruchsvollen Film zu erkennen und zu würdigen festzumachen, zeugt von ...naja, wie schreibe ich es schonend?... Einer gewissen sozialen Inkompetenz und fehlender rethorischer Fähigkeiten. Du scheinst nicht in der Lage zu sein, deine Standpunkte ausreichend darzustellen ohne Andersdenkende Ihre Intelligenz oder Ihren Intellekt abzusprechen. Für solche Menschen ist Avatar eindeutig zu anspruchsvoll und somit erschließt sich mir nun auch endlich der Zusammenhang zwischen dem Film und deiner Abneigung gegen den Film. Kannst ja nix dafür, probiere es für den Anfang erstmal mit König der Löwen, wenn du den irgendwann verstanden hast, machst du weiter mit level 2: Arielle, die Meerjungfrau. usw. Los trau dich.
Kritikus2 Tue, 09 Feb 2010 14:46:55 -0000
Antwort löschenLieber Nachtigall,
weshalb ziehst Du Dir den Schuh eigentlich an?:-) Nicht, dass ich mir um Dein Selbstvertrauen noch Sorgen machen muss?!
ad Rhetrorik:
Findest Du nicht auch, dass Du Dich gerade selbst konterkarierst, indem Du mich persönlich angreifst? Nicht, dass ich mir um Deine rhetorischen Fähigkeiten noch Sorgen machen muss?!
ad König der Löwen/Arielle, die Meerjungfrau:
"König der Löwen" oder "Arielle die Meerjungfrau" finde ich übrigens im Vergleich zu dem selten dämlichen Film Avatar geradezu göttlich. Aber Gott sei Dank ist Avatar eben nicht der Maßstab für Filme.
Also ich möchte nicht mit Avatar maßnehmen. Gemessen an diesem Film, sind fast alle anderen Filme Güteklasse 1.
Gruß
Kritikus2
Oberlaender Tue, 09 Feb 2010 15:23:56 -0000
Antwort löschen@Kritikus: Du irrst dich! Avatar ist der... also DER beste Film aller Zeiten. Das sieht man doch alleine schon an den blauen Viechern. Die gibt es nämlich in keinem anderen Film, weil die Viecher sich nur bereit erklärt haben, im besten Film aller Zeiten mitzuspielen. Da Ejwa persönlich das Drehbuch geprüft hat, bevor die ganzen Viecher mitgespielen durften, ist es außer Frage, dass Avatar der beste Film aller Zeiten ist. Als normaler "Mensch" kannst du das nicht verstehen. Dafür muss man entweder Gott bzw. Ejwa oder so schlau, wie Gott bzw. Ejwa sein - also so, wie die meisten Mitglieder hier bis auf wenige Ausnahmen. ;-)
BlueSquirrel Tue, 09 Feb 2010 15:44:29 -0000
Antwort löschenDieser bescheuerte Film hört ja wirklich nicht auf meinen Posteingang mit lustigem Zeug zu füllen. Wenn die Actionfiguren draußen sind können wir die ja auch noch hier kritisieren.
Tyler Tue, 09 Feb 2010 15:52:37 -0000
Antwort löschenBeachtet meine Antwort bitte einfach gar nicht, ich schreibe hier nur um bei "Antworten als e-Mail erhalten" das Häkchen wegzumachen. Anfangs fand ichs noch lustig, aber langsam nervt mich die Vollmüllung meines Posteingangs. Das nächste Mal bin ich dann aber wieder voll dabei
Eisheiliger Wed, 30 Jun 2010 19:31:25 -0000
Antwort löschenMein Gott! -.- Kannste nicht einfach nur sagen, dass Dir der Film nicht gefallen hat wie ein normaler Mensch es tun würde? Stattdessen ziehst Du hier mit Deinem Fremdwörterlexikon in den Kampf und zerpflückst den Film mit Hilfe etlicher anderer Filme, die Dir scheinbar auch nicht gefallen haben.
Wenn Du mit so nem hochgestochenen und vollkommenen überzogenen Text hier antrittst, dann meld Dich einfach mal bei Mr. Cameron und sag ihm wie er es besser machen kann. Scheinst ja voll den Durchblick zu haben. Vielleicht werden dann Teil 2 und 3 ein richtiger Kracher und können auch jemanden wie Dich beeindrucken.
Achja, mal am Rande: Es geht hier darum einen Film zu kommentieren. Nicht ihn mit allen anderen Filmen auf diesem Planeten zu vergleichen. Finde sowas vollkommen unproduktiv. -.-
Hitmanski Sat, 03 Jul 2010 22:13:53 -0000
Antwort löschenOh, das "Wenn es dir nicht gefällt mach es doch besser"-Argument. Der unumstrittene Klassiker unter den Nullnummern.
fabel Sun, 04 Jul 2010 13:11:40 -0000
Antwort löschenLieber Eisheiliger, ich finde dich auch völlig unproduktiv.
Sandsturm Thu, 09 Sep 2010 23:42:22 -0000
Antwort löschenDass der Film von Avataren handelt, mit denen Menschen eine fremde Welt mit den Augen der Bewohner erkunden können, hast du wohl übersehen.
fabel Fri, 10 Sep 2010 12:23:49 -0000
Antwort löschenja, das ist natürlich eine mehr als großartige Story...Respekt!
Hendrik Sun, 19 Dec 2010 18:30:17 -0000
Antwort löschenDiesen Kommentar schreibe ich nur, damit endlich die 100 Antworten-Schallmauer durchbrochen wird...
Lu La Fri, 22 Jul 2011 11:57:27 -0000
Antwort löschendas nenn ich ein fantastisches statement!
Alle 90 Antworten zeigen
WhiteTiger Sun, 15 Jan 2012 21:45:25 -0000
Antwort löschenDem kann ich mich nur anschliessen :)
muresan Tue, 08 Jan 2013 13:35:00 -0000
Antwort löschenTip: Schau in Zukunft keine Disney-Filme. Die sind alle zu albern.
Kirk Honeycutt: Hollywood Reporter
Kommentar löschenEine vollkommen glaubwürdige Romanze aus Fleisch und Blut (wenn auch nicht menschliches Blut) ist das Herzstück dieses Films. Cameron hat nie einen Film gemacht, nur um ein visuelles Feuerwerk abzufackeln: Jedes Stück Technik in „Avatar“ dient einem größeren Zweck, der Erzählung einer tief empfundenen Liebesgeschichte. […] Die einzige Frage bleibt: wie wird Cameron dies jemals toppen?
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Todd McCarthy: Hollywood Reporter Todd McCarthy: Hollywood Reporter
Kommentar löschenThematisch spielt der Film allzu einfach in die Stereotypen und Klischees: „böser weißer Eroberer gegen tugendhaften Eingeborenen“ […]. Das Drehbuch kommt eindeutig aus einer grünen Öko-Perspektive, welche die vertretenen Positionen und die Verteilung der Sympathien vollkommen vorhersehbar und wenig anspruchsvoll macht. Auf einer reinen Erfahrungs-Ebene aber, ist „Avatar“ äußerst einnehmend und mitreißend, da Camerons Jahre in der technischen Entwicklung diesem Film gut getan haben und den Anspruch für jeden erhöhen werden, der sich mit Sci-Fi und Fantasy abmüht. Das Team von Weta in Neuseeland und die unzähligen anderen Experten für visuelle Effekte und Animation haben großartige Arbeit geleistet, ein Kompliment dass sich auch auf jedes andere Handwerk und jeden technischen Beitrag zum Film erstreckt.
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HG Rodek: Die Welt, Berliner Morgenpost HG Rodek: Die Welt, Berliner Morgenpost
Kommentar löschen"Avatar" ist in gewisser Weise die Rehabilitation der greifbaren Welt mit den Mitteln der Computersimulation. Oder besser: durch die Fusion von realer und virtueller Welt. Davon abgesehen ist es ein grandioser Actionfilm, in dem ständig die technisch Überlegenen gegen die nur mit Kampfesmut Bewaffneten antreten. Wenn die Na'vi-Krieger auf ihren riesigen Vögeln reiten und Pfeile auf die Kampfhubschrauber abschießen, ist das wie amerikanische Indianer gegen US-Kavallerie oder polnische Kavallerie gegen deutsche Panzer. In "Titanic" haben die Frauen ihre Männer hineingeschleppt, bei "Avatar" wird es gerade umgekehrt sein.
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Kommentare (1075) — Film: Avatar - Aufbruch nach Pandora
Trygan Tue, 21 May 2013 14:02:18 -0000
Kommentar löschenMan sollte Avatar auf einem großen HD oder in 3D im Kino sehen damit er " wirkt" bzw. er auch seine trümpfe ausspielen kann
nach dem 3. mal schauen ist mir das wirklich seichte schwarz-weiß Schema der Handlung aufgefallen ...bei den ersten beiden malen war ich zu überwältigt vom Gesamtwerk um überhaupt nur auf den gedanken zu kommen ....
Ich kenne wenige Filme die das 2 mal bei mir schaffen ...
Wenn man über die 0815 Rahmenhandlung hinwegsieht kann man sich in einem Meer aus Farben verlieren , man hat fast schon das Bedürfnis selbst diesen Wald mal zu erforschen
Ich kann mich an keinen Film erinnern der je so schön mit Neon-Farben gespielt hat und nicht kitschig wurde dadurch ...
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Hartmut Wastian Tue, 21 May 2013 07:35:52 -0000
Kommentar löschenOptisch bzw. technisch ein Top-Film! Leider wie mittlerweile bei den meisten Blockbustern ein seichter Plot samt einfachem Schwarz-Weiss-Schema - soll eben auch den Fans vom "König der Löwen" gefallen, so dass man sich tatsächlich oft wie bei Disney ("uiii", "oooh") vorkommt.
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andaction94 Mon, 20 May 2013 21:08:01 -0000
Kommentar löschenAm 17. Dezember 2009 revolutionierte der Regisseur James Cameron mit seinem Science Fiction Abenteuer ‘Avatar - Aufbruch nach Pandora’ das Kinoerlebnis mit einer bis dahin zwar bekannten, jedoch noch nie für Kinofilme verwendeten Technik: 3D. Doch dazu später mehr.
Der Film spielt in einer fernen Zukunft.
Im Jahr 2154 verfügt die Erde über keinerlei verwendbare Rohstoffe mehr, weshalb man beginnt andere Welt auszubeuten, wie den Mond Pandora.
Auf diesem entsteht jedoch ein Konflikt, denn die Ureinwohner, die sich selbst die Na’vi nennen, wehren sich mit aller Kraft gegen die Zerstörung und Ausbeutung ihrer Welt. Die Menschen, die die Natur und die Lebensweise der Na’vi nicht verstehen wollen und sie nur als “im Dreck lebendes Volk” ansehen, reagieren darauf mit Gewalt.
Vor diesem Hintergrund reist der von der Hüfte abwärts gelähmte Ex - Marine Jake Sully (Sam Worthington) als Ersatz für seinen ermordeten Bruder zu dem Trabanten. Er gelangt in das Avatar - Programm. Hier steuern Wissenschaftlicher, unter Leitung von Dr. Grace Augustine (Sigourney Weaver), mithilfe von Gedankenübertragung künstlich erzeugte Körper, die den Na’vi ähnlich sehen.
Jake soll während dieser Mission mithilfe seines Avatar - Körpers das Vertrauen der Na’vi gewinnen und sie zu einer Umsiedlung überreden. Wenn er nach drei Monaten keinen Erfolg erzielt, würde Col. Quaritch (grandios böse: Stephen Lang) sich mit Gewalt nehmen, was er will.
Allerdings verliebt sich Jake in die Häuptlingstochter Neytiri (Zoë Saldana) und lernt die Bräuche ihres Stammes kennen, bis er in diesen aufgenommen wird und die Na’vi ihm vertrauen. Es kommt, wie es kommen muss. Seine Liebe für Neytiri und seine Achtung vor den Na’vi führen dazu, dass Jake sich auf die Seite dieser schlägt und mit ihnen und seinen Wissenschaftler - Freunden aus Überzeugung die Menschen bekämpft. Denn nach seiner Meinung gehört diese Welt den Na’vi.
‘Avatar’ begeistert von der ersten Minute an. Dazu steuern maßgeblich die Übereinstimmung von Musik, Bild und Ton, sowie die wirklich guten Leistungen der Schauspieler bei. Es wird so eine unverwechselbare Atmosphäre erzeugt und eine unglaubliche neue Welt geschaffen.
Die Geschichte der Hauptfigur Jake Sully ist packend dargestellt. Sein Mut, seine Entschlossenheit und sein Wille, zu beweisen, dass er mehr ist, als nur ein querschnittsgelähmter Ex - Marine prägen den Film. Und doch geht diese Nebenhandlung vor der beeindruckenden Kulisse Pandoras leider ein wenig unter.
Der Film setzt sich aus real gedrehten und in einem virtuellen Studio erzeugten Szenen zusammen. Mithilfe von Motion Capture Aufnahmen bekamen die computeranimierten Na’vi die Gesichtszüge ihrer Darsteller, sowie deren Bewegungen. Das Ergebnis sind sehr realistische visuelle Effekte.
Die Handlung, die an den klassischen Konflikt von David und Goliath erinnert (schwach und gut gegen mächtig und böse), überzeugt mit guten Dialogen, deutlich ausgearbeiteten Charakteren und einigen, wenn auch wenigen situationsbedingten Gags.
James Cameron verflechtet hierbei atemberaubende Action, eine spektakuläre Welt und qualitativ hochwertige Aufnahmen. Dies alles lässt er geschickt auf ein dramatisches Finale hinauslaufen. Dieses ist zwar vorhersehbar, jedoch ist diese Tatsache nicht von sonderlichem Belang, da der Film von Anfang an mit seiner Inszenierung punktet.
Außerdem erinnert die Unterdrückung der Na'vi stark an Unterdrückungen indigener Völker, wie sie in der Geschichte oft stattfand. Obwohl es auch in der Geschichte immer wieder Menschen gab, die sich von der Seite der Starken auf die Seite der Schwachen stellten, wurden die Ureinwohner so gut wie immer weiter tyrannisiert. In 'Avatar' schlagen sie jedoch zurück und gewinnen letztlich den Kampf, womit sie ihre Welt befreien und die bösen Starken besiegen. Manch einem mag ein solches Friede - Freude - Eierkuchen - Finale nicht gefallen. Meinen Geschmack traf es aber.
‘Avatar’ war der erste Film der Kinogeschichte, der neben dem klassischen 2D auch im 3D - Format veröffentlicht wurde. Das Science Fiction - Abenteuer lockte mithilfe dieser neuen Technik zahlreiche Besucher in die Kinos.
Man sollte bezweifeln, dass der Film ohne diese Technik einen so großen Erfolg gehabt hätte, obwohl er brillant inszeniert ist. Erfolgreich wäre er vermutlich trotzdem gewesen, jedoch nicht in diesem Ausmaß.
James Camerons Science Fiction - Abenteuer wurde zum erfolgreichsten Film aller Zeiten, mit einem Einspielergebnis von ungefähr 2,7 Milliarden US - Dollar. Des weiteren wurde er für neun Oscars nominiert, unterlag jedoch Kathryn Bigelows Kriegsdrama ‘The Hurt Locker‘ in der Kategorie Bester Film.
‘Avatar’ gewann letztlich nur drei ziemlich unbedeutende Trophäen für die besten Leistungen in den Kategorien Visuelle Effekte, Kamera und Szenenbild. Bei den Golden Globes 2010 wurde Camerons modernes Meisterwerk jedoch mit den Preisen für den besten Film und die beste Regie geehrt.
Letzten Endes lässt sich sagen, dass ‘Avatar’ ein Meilensteil des Blockbusterkinos ist. Vor allem die grandiosen Spezialeffekte steuern zu diesem Eindruck bei. Die unglaubliche Welt von Pandora, die vollkommen ausreichend ausgearbeitete Story mit interessanten Charakteren, die großartige Musik, der Willen, zu beweisen, was man Wert ist und die Hintergrund - Message, dass selbst die Schwächsten die Stärksten besiegen können, machen diesen Film zu einem beeindruckenden Science Fiction - Epos und zu einem der besten Filme aller Zeiten.
Die Hoffnung darauf, dass die bereits angekündigten Fortsetzungen des Films ebenso gut inszeniert sein werden wie der erste Teil, ist groß.
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DrMcKay Mon, 20 May 2013 18:18:46 -0000
Kommentar löschenSehr gute Effekte aber leider eine total verstaubte Story
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8martin Mon, 20 May 2013 17:39:40 -0000
Kommentar löschenMan kann die vielen inhaltlichen Anleihen ebenso vernachlässigen wie die bekannten Assoziationen an Indianerfilme. Man sollte sich bei diesem einzigartigen Bildvulkan einfach von der Optik davontragen lassen. Da gibt es schon genügend berauschende Bilder zu bestaunen, die sich ins Gedächtnis einbrennen. Und es wimmelt nur so von Ideen, die man so noch nicht auf der Leinwand verwirklicht gesehen hat. Innovativ in der Machart auch ohne 3D. Die gelängten, blauen Wesen z.B. von einem anderen Stern. Sogar einen Sinn kann man hinter der famosen Technik entdecken: Naturversteher gegen Universale Imperialisten, d.h. Wissenschaftler contra militärische Betonköpfe. Die Guten (Worthington, Weaver, Saldana) werden klar gegen die Bösen (Lang und Ribisi) abgegrenzt. Und es geht letztlich auch um die Verhinderung der Zerstörung der Umwelt ‘Alle Energie ist nur geborgt. Eines Tages müssen wir sie zurückgeben.‘ Fehlt nur noch eine nette Lovestory? Alles da! Gottseidank nicht allzu süßlich. Der fulminante Höhepunkt kommt am Ende mit Luftschlacht und Bodenkampf. Die ungleichen Waffen: Pfeil und Bogen gegen geharnischte Kampfmaschinen, urzeitliche Ungeheuer als Kavallerie und die waghalsigen Flugmanöver pressen jeden in die Polsterung. Großartiges Kino, kaum zu überbieten in diesem Genre.
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andaction94 Mon, 20 May 2013 21:09:36 -0000
Antwort löschenSehe ich ganz genauso. Klasse Film. Schöner Kommentar :)
Haschbeutel Sun, 19 May 2013 22:54:55 -0000
Kommentar löschen"I see you."
Das war er also, der ominöse AVATAR. Ganz normal im TV, SD ohne 3D. Nie im Kino gesehen, nie darum gekümmert und insgesamt ging der Hype auch immens an mir vorbei. So wie's aussieht spaltet der Film aber wohl die Gemüter. Auch ich ging eher mit Vorbehalt an den Film ran und hatte im Kopf schon einen Verriss getippt, einfach so, weil ich's kann. Gerechtfertigt wäre es auch, denn AVATAR ist eine dreiste Aneinanderreihung von bekannten Versatzstücken anderer Filme. POCAHONTAS in blau, mit Anleihen aus HALO, DER MIT DEM WOLF TANZ und ein Hauch JURASSIC PARK, sowie ganz viel Esoterik-Gequatsche. Dazu kommt eine schwarz-/weiß Zeichnung der Fraktionen, dass selbst Greenpeace mit den Ohren schlackert: Militär böse, böse - Forscher und Natur voll doll lieb! Sympathieträger oder gar nennenswerte Charakterleistungen sind ebenso Fehlanzeige, mit Ausnahme von Sigourney Weaver, die einfach mal wieder der Stahlträger im Kartenhaus ist. Dagegen stehen extrem generische Actionsequenzen, die außer haufenweise Explosionen auch kaum etwas bieten können, sowie ein Hauch von moralischem Zeigefinger für den Umgang mit der Natur, der aber viel zu minimalistisch durch den CGI-Urwald schimmert und im Meer der generierten Bilder untergeht. Im Grunde also genug Gründe, AVATAR problemlos in der Luft zu zerreissen ...
... wenn die Hauptfigur im Film nicht Pandora wäre. Es hat keine fünf Minuten gedauert und ich war gefangen. Gefangen im Rausch der Bilder und Farben, gefangen in einer Welt, die so einzigartig und großartig ist, dass ich gerne auf die Story verzichte und einen dreistündigen Abenteuertrip durch diese Welt machen würde; quasi als Abenteuerurlaub. Cameron bietet bombastischen Eskapismus und überwältigte mich mit purem Surrealismus. Hier ist alles so künstlich, so unecht, so perfekt, dass Hochglanz-Blockbuster neu definiert werden muss. Die Avatare sind unfassbar haptisch und die Transportierung der "realen" Gesichter in animierte CGI-Wesen ist großartig gelungen. Klar hapert es hier und da an dem Transport von Emotionen, aber im Meer von animierten Bilder kann man darüber hinwegsehen. Es ist kein Wunder, dass Sam "Jake" Worthington irgendwann vor seinem alten Leben flüchtet und sich nach und nach immer mehr seinem Avatar und den Na’vis hingibt; ich hätte es genau so getan. Ich hasse wirklich das Wort "episch" und AVATAR ist es als Gesamtpaket wirklich nicht, doch rein auf die visuellen Elemente reduziert, fällt mir nichts anderes dazu ein.
Klar, der Oscar für AVATAR ist quatsch. Dafür bleibt der Film zu wenig hängen, man wird ihn nie großartig zitieren und sich auch nicht an markante Momente erinnern, dafür ist jede Szene zu totinszeniert, um herauszustechen und sich einzubrennen. Doch man muss anerkennen, dass es Filme wie AVATAR sind, für die das Kino gemacht wurde. Es ist diese Art Film, bei der man einfach abschalten und in andere Welten abtauchen kann, ohne sich von Moral oder doppeltem Boden ablenken zu lassen. Wenn Cameron es jetzt im Nachfolger noch schafft, sympathische Figuren und markante Momente zu integrieren, dann hebt sich Mainstream-Blockbuster-Kino nicht nur optisch auf ein neues Level, sondern auch inhaltlich. So bleibt ein "sehenswert"es Abenteuer, das viele offensichtliche Schwächen ganz unverhohlen mit Bombast und Effektmasturbation kaschiert. Das ist kein Oscar-Kino. Das ist kein großes Charakterkino. Es ist purer, unverhohlener Eskapismus mit der wohl schönsten, computergenerierten Welt, die man je gesehen hat - und es ist vor allem: leider geil.
"One life ends, another begins."
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Andy Dufresne Mon, 20 May 2013 00:13:06 -0000
Antwort löschenIm Kino hättest du den zu Tode gefeiert, bis Heute war 3D nie, wirklich nie besser...
Haschbeutel Mon, 20 May 2013 00:17:51 -0000
Antwort löschenMeh. Vielleicht gibt's mal wieder einen Re-Release. Ansonsten schau ich den mal bei Gelegenheit bei meinen Eltern. Die haben eine 52" 3D-Plasma-Röhre. Ist zwar nicht ganz Kino, aber immerhin mal 3D. Kann mir immer noch nicht vorstellen, wie "gutes", dreidimensionales Kino aussehen kann.
Andy Dufresne Mon, 20 May 2013 00:20:18 -0000
Antwort löschenIch HASSE 3D, zutiefst und aufrichtig...Aber in 3D Pandora zu erkunden (also die erste Hälfte des Filmes) bleibt unvergessen...
Ohne 3D muss/kann der eigentlich gar nicht gehen...
Hfonda15 Mon, 20 May 2013 00:30:02 -0000
Antwort löschen,,Ich HASSE 3D, zutiefst und aufrichtig" Absolute Zustimmung Andy! Aber selbst bei Avatar konnte ich damit nicht groß was anfangen. Wo 3D mich als einziges beeindruckt hat, war in Life of Pi. Da war das in meinen Augen sehr passend. Aber sonst hat mich 3D nur dazu gebracht seltener ins Kino zu gehen. Früher hätte ich mir n Streifen der mich nicht so enorm interessiert einfach mal in nem UFA angesehen. Aber ich geb inzwischen keine 15 Euro mehr für jeden Blockbuster aus, da ich mich da einfach verarscht fühle....
Haschbeutel Mon, 20 May 2013 00:31:36 -0000
Antwort löschenGing auch ohne, wie gesagt sogar in SD. Die Welt war einfach zu fantastisch; lange, lange her, dass ich so derart in eine andere Welt abgetaucht bin ...
Andy Dufresne Mon, 20 May 2013 00:39:51 -0000
Antwort löschenAvatar und Life of Pi sind die beiden einzigen Filme bei denen ich 3D überhaupt goutieren konnte :) Life of Pi ginge aber genau so gut ohne 3D denke ich, er hat einfach einen Quadratkilometer mehr Tiefgang als Avatar...
TheAvenger68 Mon, 20 May 2013 07:19:13 -0000
Antwort löschen3D bei Avatar war im Kino klasse.
Hab den Director's Cut ( + 16 min. ) in 2D auf Blu Ray !
Fantastisches Bild und dazu ohne schwarze Balken.
Der Film ist auf BD so plastisch, dass er schon fast wie 3D wirkt !!!
pischti Mon, 20 May 2013 10:53:56 -0000
Antwort löschenMir ging es wie Dir. Ich habe ihn damals im Kino in 3D gesehen und auch ich war über knapp 2 1/2 Stunden in dieser Welt gefangen und war überwältigt von den Bildern. Mich haben die Kritikpunkte die meist genannt werden (Story, Charaktere....) überhaupt nicht gestört, mir hat in diesem Fantasyfilm tatsächlich die Optik gereicht um ein "WOW" zu fühlen. :)
Sandsturm Mon, 20 May 2013 20:58:53 -0000
Antwort löschenZitat: --- Klar, der Oscar für AVATAR ist quatsch. Dafür bleibt der Film zu wenig hängen, man wird ihn nie großartig zitieren und sich auch nicht an markante Momente erinnern, dafür ist jede Szene zu totinszeniert, um herauszustechen und sich einzubrennen. ---
Hast du schonmal die Trailer zu "After Earth gesehen"? Alles aus Avatar geklaut bzw. zitiert! ;-)
http://www.youtube.com/watch?v=iAlZ-Oeb1w8
http://www.youtube.com/watch?annotation_id=annotation_948271&feature=iv&src_vid=iAlZ-Oeb1w8&v=37J2jxglUQg
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Andy the X Mon, 20 May 2013 22:46:59 -0000
Antwort löschenSchöner Kommentar, kann man so stehen lassen. Nur wo Avatar bei Halo geklaut haben soll, das wird mir nicht ganz klar... :-)
Haschbeutel Mon, 20 May 2013 22:51:00 -0000
Antwort löschenDie Technologie, die Flugschiffe, erinnern mich irgendwie sehr stark u.A. an den "Hornet"-Flieger. Mag mir da aber auch was zusammenreimen ...
Juchitzer Sun, 19 May 2013 22:32:56 -0000
Kommentar löschenAvatar... hab es heute zum ersten mal geschafft, bei dem Film nicht während der ersten Stunde einzuschlafen... und naja, die Effekte sind mittelmäßig, die Story ist Pocahontas bzw. Der mit dem Wolf tanzt (kennt man schon) und den Milliarden-Erfolg kann ich mir nur durch den Hype ums 3D erklären...
Da schau ich mir doch lieber "Der Herr der Ringe" zum 20ten mal an, bevor ich mir Avatar ein 2tes mal geb...^^
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Alienator Sun, 19 May 2013 19:33:13 -0000
Kommentar löschen"Der mit den Wolf tanzt" im Weltall
Also dafür dass er häufig kritisiert wird, scheint er ja wohl sehr erfolgreich gewesen zu sein.....nun gut, man mag ihn oder man hasst ihn. Anscheinend gibt es keine Grauzone. Ich muss allerdings sagen, dass, als ich den damlas im Kino gesehen hatte, hin und weg war. Das gebe ich zu. Ich bin kein Freund von 3D (und leider haben nach diesen Film alle möglichen Produzenten versucht den Erfolg mit 3D zu immitieren bis heute, dass ist ein bitterer Nachgeschmack von diesen Film), aber hier funktionierte es auf spektakuläre Weise. Und ich schäme mich nicht zu sagen, dass das wirklich gut war. Zwar ist 3D keine neue Erfindung, schließlich hatte Jack Arnold bereits sein "Schrecken von Amazonas" in 3D gedreht. Aber Cameron brachte es hier zur Vollendung. Und alles was danach kam versuchte das zu kopieren bis es irgendwann nervte und überflüssig wurde (selbst "Hugo Cabret" musste nicht in 3D sein). Schließlich ist Avatar der Höhepunkt als auch der Endpunkt der 3D-Technik. Mehr geht nicht. Es hat sich ausgehypt. Auch "Life of PI", so eindrucksvoll er auch ist, wäre nichts ohne diesen Film. Aber nun ist mit 3D bitte auch Schluss. Was hier funktionierte muss nicht zwangsläufig in allen anderen Filmen funktionieren. Und ja die Leute sind zwiegespalten über diesen Film. Ist auch ihr gutes Recht. Aber eins kann man den Film nicht abstreiten: es wird geredet über ihn und die Leute sehen ihn sich an. Und zum inhaltlichen Aspekt sei gesagt, dass es tatsächlich so ist, dass der Film relativ simpel gestrickt ist. Es geht hier um die Schönheit und Bewahrung der Natur gegen den imperialistischen Kapitalismus. Und gegen die kulturelle Übernahme eines Volkes gegen ein anderes. Es ist ein Antikriegsfilm, wenn auch mit unterschiedlichsten Mitteln. Wieder entschuldigt sich Cameron hier für seine Rambomisere (wie in "Aliens").Und über die Einzigartigkeit von Wesen aller Art und Kreaturen auf diesen Planeten oder auf anderen. Es ist tatsächlich "Der mit den Wolf tanzt" bloss im Weltall. Ist das kitschig oder eine zu einfache Geschichte? Jein. Es hat Elemente des Kitsch und auch einige Logiklöcher. Der Film hat auch eine einfache, aber gradlinige Geschichte. Aber verdammt nochmal der Film funktioniert! Die Schauwerte sind allesamt phänomenal. Nichts ist überflüssig. Alles passt in den Kontext des Filmes. Die Ausstattung ist exzellent, die SFX suchen ihres gleichen (obwohl die SFX Schmiede von Cameron ja jetzt pleite ist), die Musik von James Horner ist (wenn man sie in Ruhe anhört; Tipp Track"War") ist klasse und die Action, Camerons Amrkenzeichen, ist bombastisch gedreht. das kann man ihn nicht astreiten. Und ich bleib dabei: Trotz eventuell kitschiger Einfälle und der momentanen Überflüssigkeit von 3D; Der Film ist ein Erlebnis. Punkt und dazu steh ich auch.
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gabriel.rost.77 Sun, 19 May 2013 20:39:46 -0000
Antwort löschenWirklich schön geschrieben. Wobei ich finde, dass auch andere Filme durch 3D durchaus an Schauwerten gewinnen können. Aber man sollte es natürlich auch nicht übertreiben, das stimmt. Und die Kinotickets für einen 3D-Film müssen auch nicht gleich fast doppelt so teuer sein wie die für einen normalen Kinofilm.
Alienator Sun, 19 May 2013 20:49:27 -0000
Antwort löschenJa eben. Viele Filme werden/wurden ja auch nachkonvertiert auf 3D. Und dann werden die Presie angezogen. Wie gesagt, denke das hat ausgedient und dann auch hoffentlich weniger Geld dafür ausgeben. Ich geh gerne ins Kino und bezahl auch gerne was dafür aber nicht wenn es ungerechtfertigt ist nur weil man zwangsweise einen Film in 3D macht.
Juchitzer Sun, 19 May 2013 22:21:04 -0000
Antwort löschenKompletter Quatsch, zu behaupten, 3D hätte ausgedient...
Bin zwar selbst auch kein Fan davon, aber die 3D-Technik hat sich doch stark verbessert in den letzten Jahren. Was bei Avatar noch in den Kinderschuhen steckte wurde Erwachsen.
Natürlich gab es den Hype, wie bei allem anderen auch, und da stimme ich dir voll und ganz zu, die Regisseure übertreibens maßlos, aber es wird in Zukunft (bei den passenden Filmen, siehe "Der Hobbit") einfach bessere 3D-Technik geben als sie bei "Avatar" verwendet wurde.
Murphante Mon, 20 May 2013 08:14:14 -0000
Antwort löschenAVATAR ... war bisher für mich der besten Film in 3D ... alles andere kann man einfach vergessen ... weil 3D eigentlich nur bei Trick- und Animationsfilmen funktioniert ... wenn ich an Avatar denke ... sehe ich immer diese vielen Insekten vor meinen Augen fliegen :D
Alienator Mon, 20 May 2013 09:36:57 -0000
Antwort löschen@Juchitzer: Muss denn aber alles in 3D gemacht werden was auch nur halbwegs zu den Blockbustern zählt? Hatte man früher auch nicht und es klappete dennoch. Und, bitte sei mir nicht bös, aber "Der Hobbit" war rein 3D-mässig für mich eine Enttäuschung.
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Juchitzer Tue, 21 May 2013 12:19:27 -0000
Antwort löschenHab ja nie Behauptet, dass alle Filme in 3D gedreht werden sollten, davon halte ich auch nix. Und beim Hobbit war der 3D-Effekt nicht immer passend, aber die überwältigenden Flugaufnahmen der Adler und die Jagd Warge - Kaninchen waren absolut top!
Alienator Tue, 21 May 2013 15:17:34 -0000
Antwort löschenHm....kann ich mich nicht mehr bewusst dran entsinnen. aber im großem und Ganzen war ich eher enttäuscht davon.
centurio Sun, 19 May 2013 18:56:56 -0000
Kommentar löschenSo da er gerade auf RTL läuft bewerte ich ihn mal.
Der Film gehört zu meinen absoluten Lieblingsfilmen, da er ein Meisterwerk ist und dies aus mehreren Gründen.
Erstmal bietet der Film faszinierende Bilder , es ist einfach herausragend was die Maskenbildner , die Spezialisten für visuelle Effekte da herausgezaubert haben.
Alleine die Fauna und Flora die geschaffen wurde,übertrifft jeden bis dahnin gesehenen Film.
( Alleine in die Oscars sind dafür vollkommen berechtigt )
Die Rasse der Navis mit ihrer eigenen Sprache und Kultur würde ebenfalls grandios dargestellt.
Viele bemängeln die Geschichte, jedoch ist die Geschichte sehr realistisch, sie erinnert zwar an die der Indianer , jedoch ist es so wenn verschiedene Kulturen aufeinander prallen, dies wäre höchstwahrscheinlich genau so wenn wir Welten erobern könnten.
Der Film bietet einfach alles was man sich wünscht.
Eine gute Geschichte, gefüllt mit Romantik, eine wenig Action , dazu Science Fiction elemente und eine prise Humor und natürlich eine Optik die seinesgleichen sucht.
All diese Elemente haben AVATAR zu einem der erfolgreichsten Filme aller Zeiten gemacht und dies absolut zurecht.
Zu erwähnen wäre noch das er in 3D absolut Weltklasse ist jeden anderen 3D Film übertrifft.
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kalobo Sat, 18 May 2013 21:38:29 -0000
Kommentar löschenDie Story ist folter auf hohem niveu und von glaubhaften charaktären kann mir keiner was erzählen. Ernsthafte handlungen wie ressourcen zerstörung des menschen werden ausnamslos ignoriert.
Der Punkt bekommt der Film da ich für das Ticket mich für ne Stunde auf einen Stuhl setzen durfte
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Dennis1984 Tue, 21 May 2013 12:02:45 -0000
Antwort löschengenau was ich denke!
Gehirnwäsche durch Effekte (sonst währe der Film bei der Masse nicht so beliebt) Geschichte gab es schon Millionenfach.
typischer Massen, Popcorn Kinofilm.
Ein Geld geile Depp will an die Ressourcen und dann gibt es welche die es nicht zulassen. Am ende gewinnen die Guten. ende
FritzM Fri, 17 May 2013 15:11:50 -0000
Kommentar löschenEin Mann kommt aufgrund einer Mission in Kontakt mit Ureinwohnern, rettet dann eine Ureinwohner-Frau, freundet sich mit den Ureinwohnern an und wird im Laufe der Zeit schließlich voll bei ihnen integriert. Dann greifen die Leute des Mannes die Ureinwohner brutal an und der Mann kämpft nun als 'Ureinwohner' gegen seine eigenen Leute, weil er durch die Ureinwohner das Leben und die Natur nun erst so richtig zu schätzen weiß, ganz im Vergleich zu seinen eigenen raffgierigen, machthungrigen Leuten...
Jaaaaa, das war schon ein Film damals 1990: "Der mit dem Wolf tanzt"... :-)~
Statt Wild-West-Setting nun Science-Fiction, vollgepackt mit einer gewaltigen modernen Optik und fertig ist 'Avatar'.
Optisch ist der Film der Hammer! Das muss man schon zugeben.
Und da man auch Kevin Costner schon 3 Stunden für diese Story auf der Leinwand sah, ist es nicht erstaunlich, dass Avatar auch so lange dauert.
Mir ging bei Avatar allerdings Stephen Lang etwas auf die Nerven mit dieser ziemlich überzogenen Rolle als Colonel Quaritch.
Sehenswert ist der Film wegen seiner Optik auf jeden Fall, aber man muss ihn deshalb nicht unbedingt gleich in den Himmel loben...
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paul.horn.710 Thu, 16 May 2013 12:07:41 -0000
Kommentar löschennaja gab schon bessere filme :(
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skradan Mon, 13 May 2013 18:30:10 -0000
Kommentar löschenPOCAHONTAS meets...alles mögliche!
Dieser romantische Gutmensch-SciFi-Action-Ökostreifen hat so viele Fürs und Widers, dass es mir schwer fällt, ihn wirklich einzuordnen. Ein typischer Cameron-Hollywood-Kassenmagnet oder doch ein filmisches Meisterwerk der SciFi-Sparte? Vielleicht etwas von beiden. James Cameron ist schließlich bekannt dafür, kassenwirksame Filme zu drehen, die in Filmfan-Kreisen zu Kontroversen ermuntern.
In AVATAR habe ich mich von der Bildgewalt überzeugen lassen und diese Öko-Story belächelnd für weniger politisch heranziehbar erachtet. So macht der Film dann auch Spaß. Cameron weiß Science-Fiction mit Ästhetik zu mischen, auch wenn weder die Story noch die Filmtechnik das Rad neu erfinden.
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Uwe B.B.B. Wed, 15 May 2013 15:51:39 -0000
Antwort löschenEin Aspekt fehlt:
Der Film ist eindeutig ein Indianerfilm. Er beschäftigt sich in verfremdeter Form mit den Völkermorden der US-Amerikaner an den Indianern und der Mentalität, die diese möglich machte und die bis heute fortbesteht. Die Verfremdung ist ein probates Mittel, um ein Thema jemandem nahezubringen, der sich sonst nicht damit beschäftigen würde. Und dieses Thema wird nicht nur von vielen US-Amerikanern gerne verdrängt. Dass sie den Film richtig verstanden haben, zeigen die Reaktionen von Leuten, die gern weiter Indianer massakrieren würden.
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skradan Wed, 15 May 2013 17:01:07 -0000
Antwort löschenDa stimme ich zu. Deshalb auch die Parallele zu Pocahontas.
Wir finden aber nicht nur die USA darin wieder, sondern auch die groben Umweltverfehlungen eines jeden Industriestaates, der mit seinem Planierungswahn Stück für Stück unwiderbringliche Natur zerstört und darin lebenden Völkern die Existenzgrundlage raubt.
Uwe B.B.B. Wed, 15 May 2013 17:44:21 -0000
Antwort löschenMit der Geschichte Pocahontas' hat der Film aber nun gar nichts gemein, zumindest nicht mit der echten.
Dagegen sehe ich in dem Film eine künstlerische Reaktion auf die faschistische Bush-Ära mit ihren zahlreichen Menschenrechtsverletzungen.
Mr.Queeqeq Mon, 13 May 2013 11:19:03 -0000
Kommentar löschenAvatar ist wie Germanys next topmodel- Zumeist sehr geile Optik, aber erschreckend wenig substanz.
Der Plot ist simpel- Böse Menschen wollen friedliche Ureinwohner knechten um deren heimat auszubeuten, ein vermeintlicher Schläfer wechselt die Seiten und bekämpft die bösen Menschen bliblablubb.
Die Inszenierung wirkt auf mich zweckmäßig, es gibt hassobjekt ( Menschheit) und Sympathen wie die blauen Ureinwohner und den Schläfer, Gut gegen Böse, sehr klassisch, okay. Allerdings ist der Spannungsbogen absoluter standard, große Wendungen gibt es, außer dem Seitenwechsel, nicht, es läuft auf das klassische Alle bösen vs. alle guten hinaus.
Für mich ist Avatar ein guter Blockbuster, aber ein mittelmäßiger Film.
Er unterhält durchaus, Optik ist unbestritten überragend und wirkliche Defizite gibt es nicht, aber auf dauer hält mich nichts an dem Film, einmal anschauen okay aber auf mehr macht mich der Film einfach nicht heiß.
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doctorgonzo Mon, 13 May 2013 15:37:46 -0000
Antwort löschenInteressanter Vergleich...
Dennis1984 Tue, 21 May 2013 12:04:04 -0000
Antwort löschensehr gut beschrieben
RagingBull41 Sun, 12 May 2013 09:55:31 -0000
Kommentar löschenAbsoluter Lieblingsfilm. Das beste was Kino zur zeit zu bieten hat.
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Leveler Sun, 12 May 2013 10:29:16 -0000
Antwort löschenYOU... must be kidding
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RagingBull41 Sun, 12 May 2013 11:01:43 -0000
Antwort löschenWarum ? Einfach ein hammerfilm! Alles vorhanden was einen guten Film ausmacht: Gute Action, Liebesgeschichte, gute effekte... einfach alles
Dennis1984 Tue, 21 May 2013 12:05:16 -0000
Antwort löschenWieder einer den Film lieb weil er von den Effekten und Bilder geblendet wurde.
joie-de-vivre Thu, 09 May 2013 20:50:29 -0000
Kommentar löschenAls ich ihn damals im Kino geguckt habe, hat er mich umgehauen - in 3D, Wahnsinnsbilder, man konnte richtig eintauchen in die Welt.
Tolle Story! Und so viele Gedanken, so viel Arbeit steckt dahinter! Soviele Details - da wurde eine ganze Welt erschaffen.
Kann NICHT nachvollziehen, wie jemand den Film langweilig oder die Story blöd finden kann!
Hier werden Werte vermittelt und auch mal wichtige Themen angesprochen - z.B. die Zerstörung, die der Mensch zur eigenen Bereicherung anrichtet, ohne Rücksicht auf die Natur mit all ihrem Leben...
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centurio Sun, 19 May 2013 19:24:47 -0000
Antwort löschenGlückwunsch , an jemand der den Film wohl verstanden hat ;)
Miss.Morgue Wed, 08 May 2013 13:02:48 -0000
Kommentar löschenAuf Hochglanz polierte, völlig überbewertete Neufassung von "Pocahontas", bloß mit Aliens.
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Tytus Wed, 08 May 2013 15:20:49 -0000
Antwort löschenund daran hat Cameron seit 1996 gearbeitet XD eigentlich ein Eintrag ins Guinessbuch der weltrekorde wert, nichtmal Gutenberg hat solange für´s abschreiben gebraucht
ColdStormy Thu, 09 May 2013 12:42:27 -0000
Antwort löschenMan hat ihn gesagt, dass er warten soll, weil die Technik noch nicht so ausgereift ist. 1996 war schon alles soweit fertig geschrieben.
Aelsta Sun, 05 May 2013 20:56:19 -0000
Kommentar löschenDer Film wird zwar seinem im Vorfeld erzeugten Hype nicht ganz gerecht, das wäre wahrscheinlich auch gar nicht möglich, als komplett überbewertet, wie er immer wieder bezeichnet wird, würde ich ihn jedoch nicht einstufen.
Klar, die Charaktere (bsp: Colonel Quaritch) sind klischeebeladen und überzeichnet, und auch die vorhersehbare Handlung, also der Konflikt zwischen den Na'vi und den Menschen, verdient keinen Originalitätsaward, aber dennoch würde ich beides unter "solide" einordnen, schließlich bleiben die Motivationen der einzelnen Personen und deren Handlungen stets nachvollziehbar.
Was diesen Film wirklich besonders macht, ist natürlich die Welt "Pandora", bzw. deren Präsentation. Das perfekte Zusammenspiel aus extrem glaubwürdigen, computeranimierten Lebewesen und realen Schauspielern. Die traumhaft schön dargestellte Flora und Fauna des Planeten mit ihren fluoreszierenden Farben, die Landschaft selbst mit den schwebenden Bergen, die musikalische Untermalung, und natürlich das Volk der Na'vi, für das Wissenschaftler eine eigene Kultur und Sprache entwickelt haben.
Kurz gesagt: Schaut man sich den Film nicht gerade mit den Erwartungen an, den besten Film aller Zeiten zu sehen, dann erwartet einen doch ein sehr unterhaltsamer, bildgewaltiger Film, in den eine Menge Kreativität geflossen ist, und der es versteht den Zuschauer, vor allem durch seine exzellente technische Umsetzung, in seine faszinierende Welt zu ziehen.
Empfehlen kann ich hier vor allem die 3D-Blu Ray, die Referenzbild liefert. Das 3D Bild ist ohne zu übetreiben der ABSOLUTE Hammer! Als Jake das erste Mal mit seinem Avatar durch Pandora streift war ich kurz davor meine Machete auszupacken ;)
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Hueftgold Fri, 03 May 2013 20:54:36 -0000
Kommentar löschenHat mich nicht überzeugt! Optisch beeindruckend aber das wars auch
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Disintegration.Yue Fri, 03 May 2013 12:37:08 -0000
Kommentar löschenVerhersehbar, langweilig, schlechte Schauspieler, dazu noch ultralangweile Charaktere... Gott sei Dank hat er nicht den Oscar für den besten Film bekommen. Ich hätte Brechreiz gekriegt.
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Disintegration.Yue Fri, 03 May 2013 12:38:01 -0000
Antwort löschenVorhersehbar*
Dylukera Tue, 07 May 2013 17:56:32 -0000
Antwort löschenNa also unter dem Aspekt wie der Film entstanden ist, würde ich als letztes die schauspielerische Leistung kritisieren, nur weil der Film dich nicht überzeugt hat. Da solltest du schon objektiv bleiben. Schau dir mal das Making Of zu Avatar an, und sag dann nochmal die Schauspieler seien schlecht. Die hatten es vor und während des Films alles andere als easy^^
Disintegration.Yue Tue, 07 May 2013 19:05:57 -0000
Antwort löschenMir ist doch das Making of total egal. Andere Schauspieler kriegen es doch auch gebacken zu überzeugen, trotz dieser und jener Schwierigkeiten. Oo Und wozu objektiv bleiben, wenn es doch hier um die eigene Meinung geht?!
Dylukera Wed, 08 May 2013 07:18:40 -0000
Antwort löschenNaja... ich fand hier die schauspielerische Leistung besser als in Star Wars Episode 4,5,6...die du ja alle mit 10 bewertet hast.
Differenzen mit dem Plot, kann ich nachvollziehen.
Langweilige Charaktere, passiert, ist halt für dich zu wenig tiefe drinne, auch ok.
Aber zu sagen das seien schlechte Schauspieler... klingt für mich dahergesagt.
Ich hab von Sam Worthington, Signourney Weaver, Zoe Zaldana, Michelle Rodriguez, Laz Alonso jeweils andere Filme gesehn. Das sind de facto keine schlechten Schauspieler.
Die haben für den Film müssen ne neue Sprache lernen, sie haben Reiten gelernt, lernten Bogenschießen mit eingedrehter Hand, sie lernten nicht wie ein Mensch zu laufen, sondern wie ein Navi eben laufen würde. Die hatten während der Dreharbeiten ne Kamera 30 Zentimeter vor der Fresse, hatten Spandexanzüge mit lustischen Punkten und Helme mit Dreads und doofen Ohren auf, und standen dabei in einer Halle zwischen grauen Setnachbauten und mussten sich in jede Szene reinversetzen. Und dafür haben die gute Arbeit geleistet.
Meiner Meinung nach bessere als Mark Hamil und Co.
Disintegration.Yue Wed, 08 May 2013 07:45:38 -0000
Antwort löschenOkay gut ich gebe dir in Punkto Signourney Weaver recht. Die ist immer gut, hat sich einfach nur einen doofen Film ausgesucht. ;)
Und zum Rest: ich fand den Film doof und habe mich deswegen nicht großartig damit beschäftigt. Weil ich ein 'normaler' Filmegucker bin. Entweder es überzeugt mich DIESER (da sind mir andere Filme der Schauspieler auch wurscht) Film oder er tut es eben nicht. Und je nachdem mache ich meine Bewertung ich guck da nicht erst 'Oh ah ja unter diesen Voraussetzungen wurde also gemacht ah hm okay dann gebe ich doch 9 Punkte statt 2'. So läuft das bei mir einfach nicht. ;) Sorry, wenn dich das irgendwie enttäuscht.
Und was du über Star Wars denkst ist mir auch lachs. Aber es ist immer gut über Filme zu diskutieren, also: Ich habe Star Wars so hoch bewertet, weil es für mich Kindheit ist - alle Teile. Und weil ich sie liebe und hundert Mal im Jahr anschauen könnte. Ich vergleiche Star Wars nicht mit anderen Film, es hat für mich einen nostalgischen Hintergrund und reiht sich deshalb nicht in meine üblichen Bewertungen ein.
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Dylukera Wed, 08 May 2013 14:50:42 -0000
Antwort löschenJa gut, ich hab mich ja nur damit beschäftigt, weil ich den Film so toll fand, weil ich so viele Dinge darin sah, die mich als Sci-Fi Fan ansprachen. Und dass du dann nicht sagst "dann doch 9 statt 2" ist mir auch klar.^^
Allerdings is ne 2 ein Film, da wäre ich im Kino angepisst gewesen dafür Geld gezahlt zu haben... wie der eine Film mit.... Sarah Jessica Parker... ich komm grad nicht auf den Namen... in dem Film lernt sie die Familie ihres Partners kennen und alles is total wähhhh... Da ist von uns jeder aus dem Kino raus, das is für mich halt ne 2, weiste.
Zumindest ist das hier wenn man alles mal weglässt noch sehr bildgewaltig.
Aber enttäuschen tut mich das nicht, Geschmäcker sind nun mal verschieden, ich dachte mir es sei interessant mit dir zu diskutieren^^
Das SW nostalgischen Wert für dich hat, dachte ich mir schon. Deswegen hab ich auch so lange gebraucht um die zu bewerten, weil ich in meiner Kindheit nicht so dadurch geprägt bin. Obwohl, selbst Filme wie Hook, Enemy Mine, Flug des Navigators oder so versuch ich schon für mich reell zu bewerten, ohne dass ich den Film mit ner 10 versehe, weil es ein Evergreen aus meiner Jugend ist.
Was dich aber weder daran hindern soll es zu tun, noch dich da irgendwie für kritisiert :-)
Dylukera Wed, 08 May 2013 14:52:26 -0000
Antwort löschenEs war "Die Familie Stone"... schrecklich...
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