Avatar - Aufbruch nach Pandora - Kritik

US 2009 Laufzeit 161 Minuten, FSK 12, Science Fiction-Film, Actionfilm, Kinostart 02.09.2010

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    einer der filme, wenn nicht sogar der film, die den untergang des kinos eingeläutet haben. dieser film verkörpert so ziemlich alles, was man heute im kino bemängelt: story? fehlanzeige. schauspieler? *hust* effekte? boar geil! 3d? braucht man anscheinend um eine geschichte zu erzählen..... sicherlich, optisch ist der film wegweisend. doch mit seinem beschissenen overhype und erfolg hat er dafür gesorgt, dass jede blockbuster-mainstream-kack-grütze dem ganzen hinterhereifern will. was folgte waren etliche billige 3d-aufgüsse, sowie vernachlässigung von dem, was man inhalt nennt. traurig dass diese marschrichtung so viel zuspruch findet, aber was erwartet man denn von den meisten menschen, die dummen waren schon immer in der überzahl (was jetzt nicht heißt, dass jeder, der den film gut findet, dumm ist). gott sei dank hat man derzeit eine stetige zunahme an qualität bei serien, und so sind es serien wie breaking bad, game of thrones oder true detective, die das medium film mit all dem am leben erhalten, was ich daran so schätze: eine durchdachte handlung, vielschichtige figuren, tolle schauspieler und das ganze mit fokus auf qualität, und weniger darauf ausgerichtet, so schnell wie möglich irgendwie geld zu machen, egal mit welchen mitteln. einfach nur traurig, allein deshalb einer meiner hassfilme, aber 0.0 zu geben ist nicht fair, optisch macht er wie gesagt einiges her, aber das reicht bei weitem nicht, um 2,5h zu fesseln.

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    • 10

      Der einzige Film, den ich ca. -5-6mal gesehen haben. Und jedes mal gibt es neues zu entdecken. Was will man dazu noch sagen, ausser, dass die kommenden Teile, ansatzweise an den 1.rankommen mögen. Aber die Latte sitzt hoch...I Love Avatar...

      • 9

        Schöne mitreisende Geschichte.

        • 10

          da habe ich gemischte Gefühle: einerseits will ich rausrennen und Cameron verfluchen, andererseits ist der Film so was von visuell bestechend, da gibt es schon auf die Optik sagenhafte 6 Punkte. Ein Film den man unbedingt in 3D sehen sollte.

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          • 7

            Die Optik fand ich sehr gelungen, tolle Bilder. Leider war mir die Story dann doch wieder zu typisch Hollywood, wenig Tiefgang, die üblichen schwarz-weiß Charaktäre und ziemlich viel Augenmerk auf Krieg und Zerstörung. Es wäre schöner gewesen mehr auf das Leben des Urvolkes einzugehen, die Kommunikation zwischen Tieren und Pflanzen ausgereifter darzustellen usw. usf. Als Unterhaltungsfilm ok, ich würde ihn aber nicht mehrfach schauen.

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            • 7

              Pocahontas 2.0

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              • 10

                Damals und für mich bis zum heutigen Tag das mit Abstand beeindruckendeste Kino-Erlebnis. Die Geschichte hat eine unheimliche Kraft und Sogwirkung. Wer den Film dennoch nur auf seine Optik reduziert, hat in meinen Augen einfach keinen Geschmack.

                • 4

                  4 Punkte für die Optik. Der Rest ist einfach nur schlecht.

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                  • 6 .5
                    Desmond42 04.11.2014, 09:30 Geändert 05.11.2014, 15:01

                    In "Avatar - Aufbruch nach Pandora" wurde eindeutig viel Arbeit reingesteckt, das merkt man dem Film an. Beeindruckend ist auch, wie es James Cameron geschafft hat, sich mit der Produktion zurückzuhalten, bis die Technik für so einen Film reif ist, anstatt ihn einfach gleich zu drehen, nachdem er die Idee dazu hatte, was wieder Stoff für unnötige Remakes gegeben hätte. Wobei man hier natürlich dazusagen muss, dass der Film selbst irgendwie wie ein Remake wirkt, da man sehr viele Storyelemente dann doch eigentlich schon kennt ("Pocahontas" ist da nur eins von vielen Beispielen). Ich möchte dem Film jetzt nicht, wie es immer wieder vorkommt, vorwerfen, er hätte Ideen geklaut, denn heutzutage gab es quasi alles schon mal und kaum jemand schafft es, eine durch und durch "neue" Handlung zu kreieren, aber bei einem Film, der von sich behauptet, ein ach so innovatives Meisterwerk zu sein, erwartet man sich da schon etwas mehr als die immer gleichen Charaktere und die üblichen 08/15-Klischees. (SPOILER!) Dadurch wirken die meisten Figuren auch ziemlich eintönig und man fühlt sich kaum betroffen, wenn einer von ihnen das Zeitliche segnet. Ganz am Schluss kommt dann zwar schon etwas mehr Spannung auf und es gibt einige gute Szenen, aber letzten Endes sind die überflüssigen Bemühungen des Bösewichts, einen Krieg zu gewinnen, den er offensichtlich längst verloren hat, schon irgendwie lächerlich. Dazu kommt noch die etwas schlecht durchdachte Art der Kommunikation mit Tieren und Pflanzen, die mittlerweile schon für viel zu viele sexuelle Witze und Hinterfragungen in Bezug auf "Avatar" verantwortlich ist. Somit kommt es einem so vor, als hätte man so sehr versucht, CGI und 3D auf höchste Stufe zu perfektionieren, dass alles andere dabei zur Nebensache wurde. Dadurch wird dieser Film allerdings dennoch zu einem sehr schön anzusehenden Erlebnis, da die Landschaften auf Pandora wirklich mehr als beeindruckend geworden sind. Ich denke sogar, dass der Film vielleicht besser geworden wäre, wenn man sich bewusst gegen zu viel Handlung entschieden hätte und daraus eher eine Art "Kunstwerk" gemacht hätte, das die meisten Zeit darin investiert, diese beeindruckenden Bilder zu zeigen und rüberzubringen (Vielleicht sogar eher im Stil von "2001: Odysse im Weltraum"). Sollte man sicher mal gesehen haben (am besten im Kino, was aber leider nicht mehr möglich ist), aber ein zweites Mal muss man ihn sich meiner Meinung nach nicht anschauen.

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                    • Ich halte mich bei der Bewertung dieses Filmes mal zurück...

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                      • 3

                        Hi Leute,

                        Mr. Cameron, hier ist definitiv etwas falsch gelaufen! Da helfen auch keine 4D-HD super Optik Feelings Auflösungserscheinungen. Wenn die Story nicht stimmt!

                        Blau angemalte 4 Meter Riesen Lulatsch Figuren. Die eine spirituelle und harmonisierende Völker-Einheit auf einer entfernten Welt, uns darstellen sollen!? Die dann in ihrem Seelenfrieden wie immer vom weißen Kriegs-Geilen und Gierigen Mann, mit einer Null-Toleranz-Haltung, gestört werden. Fehlt nur noch die Friedenspfeife und das Kriegsbeil!?
                        Sogar Sigourney Weaver wirkt hier unterfordert und kann den Film, wie der Hauptdarsteller nicht retten.

                        Mein Fazit: Fortsetzung ohne mich! Mr. Cameron es wird Zeit für Terminator 5 ...

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                        • 9
                          Ollum666 26.10.2014, 14:50 Geändert 27.10.2014, 03:24

                          Ich habe mich schwer getan, bei der Bewertung und lange gezögert. Kritik an Hollywood, Amerika, hin oder her... ich kann dem Film doch keine 7,5 geben. Nä, tut mir leid. Im Prinzip gebe ich dem Film nur keine 10, weil ich immer was zu meckern habe. Das hier in Worte zu fassen, wäre Kritik am falschen Ort. 9 Punkte!
                          Also viel Besser geht Fantasy-Spannung (, Märchen, Abenteuer, Sci-Fi oder wie man es nennen will) nicht... nur schade, dass so viel Wahrheit dran ist, für mich doch schon ein klein wenig negativer Beigeschmack. Deshalb "nur" 9, weils in echt auch schmerzt, dass dieser farbenfroh Kampf, den man sich per Kino- oder DVD- Genuss reinzieht, so wahr und sogar unser aller Vergangenheit ist. Wer das nicht sehen will, soll 10 Punkte vergeben, oder 5, wie auch immer...

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                          • 8

                            Fand ihn sehr gut! Die Story war jetzt nicht die Neuerfindung des Rads, aber der Film hat gut unterhalten, wofür es 7/10 git. Den 8ten Punkt gibt es für den Versuch, einen Film mit Umweltgedanken zu machen. ^^

                            • 6

                              Fand den Film definitiv überbewertet ! Nicht das der Film irgendwie schlecht war ganz im gegenteil der war sogar gut , aber das der Film als bester Film aller Zeiten gesehen wird finde ich ein wenig übertrieben. Naja vielleicht sehen es Science Fiction Fans anders als ich aber der Film gehört trotzdem nicht zu den besten aller Zeiten .

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                              • 9 .5

                                Eins will ich klarstellen: er ist nicht der beste Film aller Zeiten, ist aber ein genialer Film mit herausragenden Effekten und super Story. Klar, es hat ein ähnliches Motiv, wie Matrix oder Der mit dem Wolf tanzt, dennoch ist er klasse, besonders in der Extended Edition. James cameron hat ein richtiges Meisterwerk erschaffen. Der Ideenreichtum sucht seinesgleichen, er hat eine ganze Welt erschaffen und die Omoticaya bzw. Navi sind echt super gemacht. Genauso würd ich mir eine Weltraumrasse vorstellen. doch die sind nicht die Aliens, sondern die Menschen, die ihr Land haben wollen und die Mineralien ausbeuten wollen für die Erde. Tja, selbst Schuld, ihr Menschen. Der Film bringt diese Botschaft super rüber. Alle Schauspieler überzeugen, besonders Sam Worthington. Die Geschichte ist zwar etwas vorhersehbar, dennoch ist der Film eine wahre Perle! ,,Ich sehe dich!"

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                                • 9 .5

                                  Einfach klasse!

                                  Der Film zeigt wieder einmal wie viel Fantasie James Cameron doch hat! Durch und durch ist der Film interessant und man ist ganz gespannt neue Kreaturen und Lebnsarten während des schaunes zu entdecken. Mit Spannung und atemberaubenden Blicken fesselt der Film den Zuschauer voll und ganz!. Avatar ist eine Mischung aus Action, Drama, Romanze und ganz viel Fantasy! Also für alle Fantasy Fans genau das Richtige!

                                  Diesen Film kann man nur Loben!

                                  Liebe Grüße Sarah Kaiser

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                                  • 10

                                    Sind wir noch in Kansas ???

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                                    • 7 .5

                                      Dass Avatar ein zweites Pocahontas ist hört man ja nun irgendwie zu 70%. Klar ist, dass es ein typischer Hollywood-Film ist, mit seinen zugespitzten Action-Szenen, einem fiesen Commander, der die Welt - in dem Fall Pandora - einfach nur brennen sehen möchte und einer typisch kitschigen Liebesgeschichte. Auch, wenn es alle Hollywood-Kriterien erfüllt und langweilig scheinen mag, so ist es doch recht gut umgesetzt worden, nicht zuletzt wegen der großartigen Ideenvielfalt, die man auf einem friktiven Planeten wie Pandora ausleben kann.
                                      Ich finde viele vergessen aber einen Parallelstrang, der durchaus erwähnenswert ist, wenn auch nicht unbedingt gewichtig. So erlebt man - vor allem durch die Director's Cut - das Leben des Jake Sully mit. Ich fand es ganz interessant zu verfolgen, wie seine zwei Welten verschmolzen und er nicht mehr weiß was eigentlich die wahre Wirklichkeit ist. Grade er als Querschnittgelähmter weiß eben diese eigentlich virtuelle Wirklich durch den Avatar mehr zu schätzen als jeder andere, ergo weiß er diesen Planeten mehr als jeder andere zu schätzen, die Erde zwischen den Zehen zu spüren, zu laufen, zu klettern und die Natur in all ihrer Vielfalt zu erleben: das ist die Wirklichkeit! Und eben diese Wirklichkeit gilt es zu schützen.

                                      Ich mag Filme, die eben solche - natürlich interpretative - Inhalte vermitteln, daher ist er für mich ein gelungener und sehenswerter Film. Fragt sich, ob die Fortsetzungen uns noch etwas neues erzählen können.

                                      P.S.: Auf der Director's Cut befindet sich ein Special, welches die Idee zum Film erklärt. Stichwort Amazonas - Dammbau zur Energiegewinnung - Insel mit Uhreinwohnern im Weg. Sehr real also.

                                      • 7

                                        Die Idee finde ich echt cool und filmtechnisch ist der Film super umgesetzt, aber ab der Hälfte treten doch langsam deutliche Längen auf, insbesondere bei.dem nicht enden wollenden Trauertreffen. Das Ende hauts wieder raus.

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                                        • 7

                                          Avatar ist Pocahontas reloaded.
                                          Im Kino in 3D sicher eindrucksvoll.
                                          Aber dieser Film ist doch schuld daran, dass uns seit 2009 eine Welle von 3D-Filmen entgegenschlägt.
                                          Finde ich irgendwie schlimm^^

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                                            Was ist nur aus den großartigen Fantasien des James Cameron geworden?

                                            Mag sein, das Avatar auf der großen Leinwand in 3-D Eindruck hinterließ.

                                            Ich hab den nur einmal im Heimkino gesehen, und war sowohl über die Handlung als auch über die schwachen Charaktere entsetzt.

                                            Eine, in meinen Augen, völlig an den Haaren herbei gezogene "schützt unsere Umwelt" Botschaft.

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                                            • 10

                                              Ganz klar einer der besten Filme der Welt Voller erstklassigen Schauspielern und unglaublich eindrucksvoll komponierten Welten. Die Atmosphäre des Films passt zu jeder Zeit und die Charaktere sind unglaublich gut dargestellt. Optisch ist dieser Film eine Bombe. Fazit: ohne Worte, einfach einer der Filme die man sich immer wieder ansieht und immer was neues entdeckt.

                                              • 7

                                                Optisch sehr beeindruckend, die Story ist aber nich so spannend. Und der schurke hat wohl allen Schurken-Klischees an sich die man haben kann.

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                                                  Die Science-Fiction-Version von "Der mit dem Wolf tanzt", aber trotz Mainstream-Blockbuster-Kino ein ausgezeichneter Film mit toller Optik. Punktabzug gibts für Stephen Lang - der ging mir mit seiner stark überzeichneten schauspielerischen Leistung dezent auf die Nerven - aber ansonsten ein toller Film.

                                                  • 9

                                                    Auch wenn Avatar - Aufbruch nach Pandora eine recht simple Handlung aufweist, ist die Umsetzung dennoch so dermaßen genial, dass ich ihn sehr gerne anschaue. Der Film hat einen Meilenstein im 3D-Kino gelegt und bietet ein unglaubliches Bildmaterial. Trotz Mainstream einer der besten Filme, der je gedreht wurde.