Avatar - Aufbruch nach Pandora - Kritik

US 2009 Laufzeit 161 Minuten, FSK 12, Science Fiction-Film, Actionfilm, Kinostart 02.09.2010

  • 3 .5

    Hahaha....was für ein ausgelutschter Bullshit.

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    • 9 .5
      Mandragore 18.05.2015, 08:28 Geändert 21.05.2015, 18:42

      Mein Kinoerlebnis des Jahres 2010!Dieser Film lebt Kino,muß man im Kino in 3-D gesehen haben!
      Und nun 2015 immer noch der,meiner Meinung nach,beste 3-D Film.

      Visuell überragend,hochwertigste Actionsequenzen und dennoch gefühlvoll erzählt.
      Der Aufbruch nach Pandora wird nun bald weitergehen und ich erhoffe mir nicht mehr und nicht weniger als die Wiederauferstehung des 3-D´s in eine neue Dimension.

      Ohne Sam Worthington eine glatte 10!!!

      • 4 .5

        Ich kann mit dem Film nicht so viel anfangen

        • 6

          Die 3-D Effekte und auch die Bilder sind ganz cool.
          Was mich aber störtist,das die Kampf szenen, völlig überdreht sind und der Film einfach viel zu lang ist.

          • 3

            Dass der Film die Kinolandschaft verändert hat ist mir durchaus bewusst doch leider kann ich mit Avatar nicht viel anfangen der Film ist mir zu kitschig und ambitioniert. Tut mir leid so sehr ich Cameron mag Avatar ist nicht mein Film!

            • 4
              Anakin68 07.05.2015, 15:25 Geändert 12.05.2015, 11:57

              Story 0815, Effekte Spitze, aber es braucht halt mehr....

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              • 5 .5

                "Avatar" von James Cameron ist wirklich schwer zu bewerten. Denn der Film weis zu unterhalten und kann mit seiner Optik und Effekten durchaus überzeugen. Im Kino damals hat mich dieser Film geblendet, da ich dort von den Effekten und von der neuen Technik recht beeindruckt wurde, aber Zuhause war der Film dann eine kleine Enttäuschung. Es kommt eben darauf an, was man von diesem Film erwartet.
                Im Kino war er durchaus sehenswert, aber Zuhause war er eben nichts Besonderes.
                Das Problem am Film ist eben auch, dass er mit nichts anderem Punkten kann als seiner Action, Effekte und seiner Optik. Das haben die Leute hinter der Kamera wirklich gut hinbekommen, da merkt man auch, welche Arbeit reingesteckt wurde.
                Die Story ist größtenteils langweilig und ist eben 08/15. Wobei die Story ja nicht groß entscheidend ist, da es viel wichtiger ist, wie man sie verarbeitet.
                Bei Avatar ziemlich lieblos und emotionslos. Kaum Spannung tritt auf.

                Besonders traurig ist, dass dieser Film von James Cameron gemacht wurde, der viele Meisterwerke in seiner Filmbiographie vorlegen kann.

                Avatar ist sicherlich kein ganz schlechter Film, aber etwas wirklich außergewöhnliches ist er eben auch nicht. Leider ein recht liebloser und uncharmanter Film, den man auch wieder vergessen kann.

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                • 6
                  Kopfkinoultra 30.04.2015, 16:04 Geändert 30.04.2015, 16:19

                  Man fragt sich ja, ob der Name Avatar für diesen Film boshaft gewählt ist.

                  Den genau so läßt er sich am Besten beschreiben, eine Malinche im Weltall, austauschbar und seit der Bronzezeit bereits tausendmal gehört.
                  Ägyptischer Prinz begegnet nubischer Prinzessin, die Argonauten einer ukrainischen Prinzessin, John Smith der Pokahontas und
                  Jake Sully eben nun Neytiri.

                  Abgesehen von dem einfallsreichen Plott, wurde der Film als 3D Aushängeschild
                  gedreht und ist einer der ersten 3D Genreverteter bei denen man hier und da noch etwas Sinn wegfallen ließ um noch etwas Effekthascherei hinzu zu würzen.

                  Meinen Geschmack hat es nicht getroffen, obwohl das Endprodukt (in 3D!) durchaus als solide kurzweilige Unterhaltung bezeichnet werden kann.

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                  • 10

                    Eine glatte 10 vergebe ich eigentlich nie. Aber hier ohne jedes Bedenken.Alles stimmt, alles ist perfekt, alles macht einfach nur Spass, berührt und entführt.
                    In 3D natürlich nochmal das Sahnehäubchen auf dem Vanillesorbet. :-)

                    • 8

                      Nach der Sichtung in 3D damals im Kino hätte ich aufgrund der Bilderwelt welche dort auf einen Einstürtzt eine glatte 10/10 gegeben. Als 2D Abenteuer im Heimkino fallen allerdings einige Schwächen des Films welche man vorher nicht zur Kenntnis nahm allerdings doch auf.

                      • 9 .5

                        Inhalt:

                        Mitte des 22. Jahrhunderts haben die Menschen fast sämtliche natürlichen Rohstoffe der Erde erschöpft. Um Nachschub für die Erde zu generieren verlagert sich die Mineralstoffgewinnung auf andere Planeten. So betreibt einer der führenden Konzerne aggressiven Raubbauch auf dem Waldmond Pandora im Sternbild Alpha Centauri. Diese Welt ist für Menschen aufgrund seiner giftigen Atmosphäre ohne Schutzanzug nicht bewohnbar, im Gegensatz zu den Na'vi, die diese Welt bevölkern und im Einklang mit der Natur leben.

                        Um Pandora erforschen zu können, nutzen die Wissenschaftler künstlich erschaffene Na'vi-Körper, die Avatare genannt werden. Der ehemalige Marine Jake Sully ist seit einem Kriegseinsatz querschnittgelähmt und erreicht mit einem Raumschiff Pandora. Dort soll er den Platz seines verstorbenen Zwillingsbruders im Avatar-Programm einnehmen, da er durch die genetische Kompatibilität den idealen Ersatz darstellt.

                        Die Leiterin des Projekts, Dr. Grace Augustine, sieht in Sully keinen adäquaten Ersatz und duldet sein Mitwirken nur als Beschützer der anderen Avatare während der Außenmission. Im Verlauf des Einsatzes wird Sully von der Gruppe getrennt und lernt die Gefahren der schönen, aber auch gefährlichen Fauna und Flora Pandoras kennen. In letzter Sekunde wird dieser von der Na'vi Neytiri vor einem Wildtier gerettet. Diese nimmt den Fremden mit zu ihrem Klan, der Jake trotz anfänglicher Bedenken bei sich aufnimmt.

                        Nachdem Sullys Bewusstsein während der Regenerationsphasen wieder in seinen echten Körper transferiert wird, lässt er sich für das Militär einspannen, in dem er den gerissenen Colonel Miles Quaritch heimlich Hintergrundinformationen über die Na'vi und deren Lebensweise mitteilt. Als Gegenleistung soll er neue Beinprothesen erhalten. Doch schon bald merkt Sully, dass das Leben der Na'vi nichts mit dem von Wilden zu tun hat, und welche Gefahr ihnen durch die rücksichtslosen Menschen droht...

                        Eindruck:

                        Bereits die ersten Minuten sind überwältigend. Die gezeigten Bilder erstrahlen in einer Farbvielfalt, die erstaunlich ist. Die farbliche Pracht ist fast schon des Guten zu viel. Doch dies ist Meckern auf hohem Niveau, denn „Avatar“ ist visuell in jedem Fall mit das beeindrucendste Science-Fiction-Spektakel, welches ich jemals sehen durfte. Die Welt von Pandora wirkt so faszinierend, dass man stundenlang dem Treiben auf der Leinwand zuschauen könnte. Doch bei aller bildgewaltigen Optik gibt es auch einiges zu sehen, welches negativ ist.

                        Dies liegt in der Story begründet. Viele vergleichen „Avatar“ mit Pocahontas im Weltraum. Diesen Vergleich teile ich zwar nicht, allerdings kann in der Tat eine gewisse Cowboy und Indianer-Thematik nicht geleugnet werden. Dabei macht es sich Cameron ziemlich einfach. Die Menschheit, die ihre Heimat vernichtet haben, werden als rücksichtslose Aggressoren dargestellt. Einzig die Wissenschaftler um Dr. Augustine bilden hier eine Ausnahme. Etwas mehr Tiefe hätte allerdings auch den handelnden Militärs, insbesondere Colonel Quaritch gut zu Gesicht gestanden.

                        Das genaue Gegenteil bilden die Na'vi, deren Wesenszug durchweg positiv und edel scheint. Dadurch gibt es im Endeffekt auch keinerlei wirklich inneren Disput in Sully, wenn er abschätzen muss, wem seine Loyalität gehört. Wie der Hauptdarsteller schlägt man sich nur all zu gerne als Zuschauer auf die Seite des Naturvolks, und es findet eine hohe Identifikation mit dem hoffnungslos unterlegenen Außenseiter statt. Da diese Art von Filmen immer ein Happy End haben, dürfte es kein Spoiler sein, wenn ich schreibe, dass am Ende die Menschheit unterlegen ist. Es ist eben ein typischer Hollywoodfilm. Und irgendwie gönnt man es „Ihnen“ auch, dass die Menschheit in ihre sterbende Welt zurückkehren müssen. Am Ende sind es nämlich wir Menschen, die die fiesen Aliens darstellen. Der Abmarsch der Geschlagenden wirkt dementsprechend befremdlich.

                        James Camerons Filme sind in der Regel immer Erlebnisse, die zwar durchaus gute Geschichten erzählen, aber in der Regel von der überwätigenden, gezeigten Technik in den Hintergrund gedrängt wird. Nicht umsonst hat der Mann schon dreimal den bis dato teuersten Film aller Zeiten gedreht. So inszenierte der Kanadier Filme wie „Terminator“, „Aliens“, „Abyss“, „Terminator 2“, „True Lies“ und „Titanic“. Der Film war Camerons bisher teuerste Produktion, sie gilt zudem als viert-teuerste Produktion aller Zeiten.

                        Schauspielerisch muss man berücksichtigen, dass weite Teile des Films per Performance Capturing gedreht wurden. So ist Zoë Saldaña nur als computeranimierte Neytiri zu bewundern. Hier können, aufgrund der erfassten Gesichtsausdrücke und Reaktionen, allerdings wirklich schöne Emotionen vermittelt werden. Sam Worthingtons Auftritte als Realschauspieler sind okay, auch wenn ich ihn nicht für den größten Schauspieler halte. Den gefühlten Hype um ihn, der vor 3-4 Jahren existierte konnte ich jedenfalls nicht nachvollziehen. Sigourney Weavers Rolle war ebenfalls unterhaltsam, im Gegensatz zu der von Stephen Lang, dessen eindimensionalen Colonel ich ermüdend langweilig fand. Michelle Rodriguez durfte ebenfalls wieder böse schauen, schade, dass sie ständig den gleichen Typus verkörpert. Im Endeffekt müssen sämtliche Schauspieler anhand eines klischeebeladenen Drehbuch agieren.

                        Fazit:

                        Auch wenn man kein Freund von 3D ist, sollten einige Filme dennoch eine Chance bekommen. Zu diesen gehört Avatar definitiv. Sobald der Zuschauer die 3D-Brille aufsetzt, wird er in eine fantastische dreidimensionale Welt gezogen, die nach heutigen Standard technisch überragend ist. Die Räumlichkeit ist phänomenal, insbesondere in den Szenen die Cameron in 3D drehen ließ. Hier haben die gezeigten Figuren eine tolle eigene Tiefe, nichts wirkt mehr zweidimensional. Dies ist wirklich innovativ. Doch dieser Fortschritt beschränkt sich auf die technische Umsetzung. Die Handlung wirkt altmodisch, und dies lässt sich auch nicht durch die schicken Bilder kaschieren. Es ist eine 08/15 Geschichte, die der Zuschauer im Zweifel bereits in den 60er Jahren in irgendeinem Western bestauen durfte. Man wird zudem das Gefühl nicht los, dass die Handlung der Technik angepasst wurde und nicht umgekehrt. Trotz des fehlenden inhaltlichen Anspruchs macht „Avatar“ dennoch Spaß, gerade wenn der Film auf einer großen Leinwand geschaut werden kann. Für mich ist der Film auch heute noch mit Abstand das herausragendste Kino-Erlebnis. Für das Heimkino bietet sich der 178 minütige Extended Cut an, der mittlerweile längst auf Blu-ray erschienen ist. Auch hier sind Bild und Ton einwandfrei.

                        • 6

                          Technisch toll, Story nicht besonders aber es geht noch. Kann man sich ruhig anschauen aber nur in 3D, ein Film der halt zu stark von der technischen Seite lebt.

                          • 7

                            Am besten gefällt die Gewalt und das Militär xD.

                            • 4 .5

                              Die Spezialeffekte sind sehr gut, das 3D wunderschön!!!
                              Die Charaktere sind langweilig, die Story sehr schlimm!!!

                              Zu einem Guten Film(dieser Art) gehören meines Erachtens halbwegs gute Spezialeffekte(wenn angebracht), Charaktere, welche einen in den Bann ziehen und mitfiebern lassen und eine tolle Story...

                              ...Cameron,etc. gelingt letzteres nicht und somit...Fazit: Nicht geglückt*

                              * denke aber, dass der Film für Kinder(Teenys) von 10-14 (Freigegeben ab 12)...cool sein könnte aber eben für Erwachsene die Story einfach zu flach ist

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                              • 10
                                drahdinedum 09.04.2015, 04:04 Geändert 09.04.2015, 08:49

                                So, Freunde der Sonne;-) Ich gebe dem Film aber mal ne Bomben-10! Und das, obwohl er eigentlich eher im Bereich 8 bis 9 anzusiedeln ist! Um's Knoff-Hoff-mäßig zu sagen... Warum ist das so??? Nun ganz einfach! Ich möchte dieses technische Meisterwerk vor Weiteren Haterangriffen schützen! Ich verstehe die Kritik hinsichtlich der Story, die doch sehr Schwarz /Weiß ist und auch nicht sonderlich originell, des Weiteren auch noch große Ähnlichkeit mit Filmen wie Enemy Mind, Der mit dem Wolf tanzt, oder Pocahontas hat... Aber was hier viele wohl nicht verstehen, ist, dass Es Cameron glaub ich gar nicht darum ging! Es ging Ihm glaube ich wirklich darum, eine andere, neue, wunderschöne Welt zu erschaffen! Und OMG, daß hat Er! Faszinierende Tiere, Pflanzen die man am liebsten selbst anfassen möchte und Verfolgungsjagden und Flugeinlagen der Einheimischen die man so noch nicht gesehen hat! Allein schon die Szene, bei der die Na'vi mit Ihren Flugtieren an den Klippen vorbeischweben kann ich Mir eintausend mal ansehen! Apropos tausend mal ansehen. ... Wer diesen Film nicht auf einer großen Kinoleinwand, gesehen hat, kann Meiner bescheidenen Meinung nach eh nicht wirklich mitreden... ,denn dann ist der Film wirklich nur Mittelmaß...selbst auf 3D- Blue-Ray ist er bestenfalls "gut". Hab's in beiden Versionen schon gesehen und kann's demnach beurteilen.... Aber ich habe Ihn damals eben im IMAX gesehen (Ehemals größte Leinwand Europas) und da kamen Mir teilweise fast die Tränen bei der Schönheit der Bilder und ich glaube, ich hatte ein Dauerstaunen im Gesicht! Allein die Verfolgungsjagd des Raubtieres und Jake, bei der Er am Ende von dem Abhang ins Wasser springt, war so ungefähr die geilste Bilderflut, die ich jemals sah!! Allein aufgrund dieser Szene war das der erste Film, den ich viermal im Kino sah! So, also aufgrund der zu vielen zu schlechten Bewertungen und aufgrund der Tatsache, dass fünf Jahr später immer noch kein anderer 3D Film mithalten kann, hat Avatar diese Bewertung verdient!

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                                • 6

                                  Ich habe eine richtige Bombe erwartet. ..ein unvergessliches Erlebnis...eine zischende Cola...doch am Ende war es nur stilles Wasser!

                                  Klar er ist optisch schon gut und die Story auch, aber bei so einem Budget und der Propaganda ist das nichts was mich nicht mehr loslässt und beschäftigt. Einmal gesehen und das reicht. Das darf bei so einem Meisterwerk eigentlich nicht sein.

                                  Mehr Schein als Sein!

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                                  • 10

                                    in 3 D gesehen und das war echt ein wahnsinns Erlebnis. Hatte vorher noch nie 3 D geguckt :-)

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                                      der film ist einfach nur müll

                                      • 8 .5

                                        Oh mein Gott. Ist das euer Ernst?

                                        Man hat alles schon mal gehabt. Alles ist irgendwie abgekupfert von etwas.

                                        ist noch lange kein Grund einen gelungenen Film schlecht zu machen!

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                                          Wow! 'Avatar' ist immer noch ein beeindruckendes Kinoerlebnis!
                                          Ja, richtig gelesen - Kinoerlebnis!
                                          Das UCI Bochum lässt seit Jahren jeden Dienstag Abend für kleines Geld die erweiterte Fassung in 3D über die Leinwand flimmern.
                                          So habe ich mich nach Ewigkeiten endlich mal wieder an dem Fantasy-Spektakel erfreuen können und mich von der leuchtenden Farbenvielfalt Pandoras und seinen Fabel-Wesen berauschen lassen. Man wird von den optischen Eindrücken beinahe erschlagen. Im positiven Sinne!

                                          Die Story mag den meisten recht dünn erscheinen, doch meiner Ansicht nach
                                          verpackt Cameron hier ein altes Thema, welches die Menschheit schon seit
                                          Jahrhunderten beschäftigt und leider immer noch aktuell ist. Der Raubbau an der Natur und die Unterdrückung und Vertreibung von vermeintlich niederen Rassen und Völkern war und ist stets Bestandteil unserer Geschichte.
                                          Und wenn es auf der Erde nichts mehr zu holen gibt, macht man auf anderen
                                          Planeten eben weiter, in diesem Fall auf Pandora.

                                          Dieser grobe Handlungsstrang ist natürlich nicht neu, aber er ist ja auch nur Mittel zum Zweck. Letztenendes geht es Cameron eigentlich nur darum seine visuellen Ideen umzusetzen und großes Entertainment zu produzieren.
                                          Das ist ihm mit diesem Fantasy-Epos eindrucksvoll gelungen, denn trotz der 171 Minuten Laufzeit könnte der Film kurzweiliger kaum sein.
                                          Man verliert sich förmlich in dieser fantastischen Welt und taucht mit dem Soldaten Jake Sully (Sam Worthington) in den Körper eines Na'vi. Dabei ist für den im Rollstuhl sitzenden Jake die neu gewonnene Lebensenergie auch für den Zuschauer spürbar. Und wie er allmählich das Vertrauen der Ureinwohner gewinnt, sich Respekt und Anerkennung erarbeitet und den Planeten Pandora plötzlich mit anderen Augen sieht, ist einfach toll gemacht. Hier sehe ich sogar eine gewisse Parallele zu 'Der mit dem Wolf tanzt'.
                                          Dazu überzeugt mich auch die Liebesgeschichte zwischen ihm und der zauberhaften Neytiri (Zoe Saldana). Ich hätte nie gedacht, dass ich mal ein blaues Wesen in gewisser Weise sexy finde. Wobei es bei X-Men ähnlich war ;-P
                                          Doch am meisten Spaß hatte ich mit dem klischeehaften und kriegsgeilen Colonel Quaritch (Stephen Lang). Mit welchem Elan er in die Kämpfe zieht und wie zufrieden er bei den Luftangriffen im Cockpit seinen Kaffee trinkt ist einfach nur herrlich. Dazu ist Giovanni Ribisi mit seinen Sprüchen als skrupelloser Geschäftsmann durchaus witzig.

                                          Auch auf die Gefahr hin mich bei dem einen oder anderen unbeliebt zu machen, muss ich für 'Avatar' eine Lanze brechen. Er will bestimmt nicht mehr sein als er ist: großes Unterhaltungskino in beeindruckender Optik.
                                          Wer auf CGI-überladene Fantasy keinen Bock hat, sollte einfach die Finger davon lassen...

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                                            Tikus09 27.03.2015, 00:12 Geändert 27.03.2015, 00:14

                                            Der querschnittsgelähmte Kriegsveteran Jake (Sam Worthington) reist nach Pandora um dort an Stelle seines verstorbenen Bruders in das Avatar-Projekt eingebunden werden soll. Dieses dient dem dort stationierten Militär dazu, die Eingeborenen auszuspionieren, um später deren Dorf leichter einnehmen zu können und an die Rohstoffe zu kommen, die unter dem Dorf liegen. Doch Jake freundet sich mit den Eingeorenen an...
                                            Man geht mit hohen Erwartungen an diesen Film ran, da er einer der gehyptesten Filme jemals ist. Leider werden diese Erwartungen aber kaum erfüllt. Eigentlich ist AVATAR nur ein Science-Fiction WINNETOU. Ein weißer Mann schließt sich den Eingeborenen an und kämpft an ihrer Seite gegen „Seinesgleichen“. Optisch ist dies durchaus schön anzusehen, aber leider reicht eine gute Optik nicht für einen guten Film. Die Handlung ist nicht wirklich neu und dazu auch noch sehr dünn. Über lange Strecken des Films ist sie einfach nur langweilig, aber mit irgendwelchen tollen visuellen Effekten gefüllt. Sowas wie Spannung kommt gerade mal beim Finale auf, wobei der Film dort wiederrum relativ vorhersehbar ist. Was bei der Story aber am unnötigsten ist, ist die Klischee-Lovestory. Damit hat Cameron bereits TITANIC kaputt (wobei die Liebesgeschichte da wenigstens noch passt) gemacht und AVATAR leidet noch deutlich mehr darunter. Auch die pseudo-politische Moral funktioniert leider gar nicht, da sie ein wenig in unwichtigem Klein-Klein versinkt.
                                            Die Charaktere sind leider ebenfalls sehr klischeebehaftet. Der Colonel ist der harte Kriegsveteran und Patriot, der vor nichts zurückschreckt, die Wissenschaftlerin ist nur dran interessiert ihre Forschung voran zu treiben und wiedersetzt sich dabei auch den Befehlen ihres Vorgesetzten... die Liste könnte noch ewig weiter geführt werden. Die schauspielerischen Leistungen sind in Ordnung.
                                            Alles in allem habe ich jetzt sehr viel gemeckert und wenig positives zum Film gesagt, was auch mein Gesamteindruck des Films deutlich widerspiegelt. Der Film ist kein Totalreinfall, aber er wird den Erwartungen, die durch den Riesenhype entstanden sind, absolut nicht gerecht. Vielleicht hätte ich noch einen Punkt mehr gegeben, wenn ich den Film in 3D gesehen hätte, aber so komme ich auf 4 Punkte.

                                            Tikus09
                                            PS: Ich habe vermieden Na'vi für die Eingeborenen zu schreiben, weil ich mit nicht sicher war, wo da Apostroph hin kommt und zu faul war zu googlen :D

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                                              Und was mich am meisten stört sind die totalen Klischee Charaktere. Michelle Rodriguez mit ihrer 1000sten Rolle als Kampflesbe ist sowieso die Krönung. Einzig die Flora & Fauna von Pandora haben mir gefallen. Was schönes fürs Auge.

                                              Alles in allem ist dieser Film mehr als entäuschend. Technik Effekte hin oder her. Cameron braucht also Jahrzehnte um so einen 0815-Schmarn zu filmen?

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                                                Duchesse161 26.03.2015, 15:52 Geändert 26.03.2015, 15:53

                                                Ich hasse diesen Film. Eine Freundin liebt diesen Film und hat bislang mindestens 2 mal im Monat darüber geredet. Ich hab ihn aber nicht zu ende geguckt. Ich konnte nicht. Es ging einfach nicht. Aber im Kino mit 3D wäre es bestimmt ein schönes Erlebnis gewesen...

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                                                • 7 .5

                                                  Optisch natürlich eine Bombe ,doch Storrytechnisch nicht ganz mein fall..

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                                                  • 8 .5

                                                    Einfach ein Grandioser Film.

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