Avatar - Aufbruch nach Pandora - Kritik

US 2009 Laufzeit 161 Minuten, FSK 12, Science Fiction-Film, Actionfilm, Kinostart 02.09.2010

  • 5

    Leider ein teurer Disney-Abklatsch ... bis auf die Effekte

    • 7

      Für mich der "schwächste" Film von James Cameron. Natürlich ist er nicht schwach, aber für meinen Geschmack einfach nur durchschnitt. Die Optik kann überzeugen und bei den Science Fiction Elementen schimmert sein Talent durch. Die Fantasiewelt der Wesen konnte mich jedoch nicht fesseln und die eigentliche Handlung ist für Cameron etwas zu einfach. Ich hoffe er verliert sich nicht in den kommenden drei Fortsetzungen.

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      • 6 .5

        Technisch beeindruckend, ohne Frage, aber die Geschichte ist, wenn man ganz ehrlich ist, die alte Pocahontas-Story, die man so schon häufiger erlebt hat. Die Story hält den Film aufrecht und unterhält auch, aber das Gefühl, das alles in anderer Form (und evtl. weniger hübsch) bereits gesehen zu haben, lässt einen nicht los.

        Aber, wie gesagt, alleine wegen der wunderschön gestalteten Welt von Pandora lohnt es sich, "Avatar" zumindest nicht direkt wegzuschalten, wenn er mal im Fernsehen läuft.

        • 9 .5
          SaperioN 28.06.2015, 21:43 Geändert 28.06.2015, 22:51

          Ich habe die letzten Jahre schon einige Filme im Kino gesesehen, aber dieser war der Einzige den ich mir zwei mal angesehen hatte.
          Ist zwar alles subjektiv aber ich finds schon echt merkwürdig was für Filme von anderen Leuten besser bewertet werden als Avatar... Filme bei denen ich das Kino nur mit Kopf schütteln verlassen konnte.

          Das dem Film vorgeworfen wird er würde nicht innovativ genug sein, ist schon fast heuchlerisch verglichen mit dem Bulls...t der so in der letzten Zeit veröffentlicht wurde.
          Dieser Film hat mindestens ne "Community 8,5" verdient.
          Denn er hat eine unerreichte Tiefe und ist so dermaßen toll inzeniert, dass einem der Mund offen bleibt.
          Mehr davon, Cameron !

          • 5

            Ich habe selten einen Film gesehen wo Optik und Inhalt so weit auseinander klaffen. Auch ohne 3D ist Avatar optisch wahrlich ein Meilenstein, die Welt von Pandora ist absolut faszinierend und man kann sich garnicht daran satt sehen. Man merkt in jeder Sekunde wieviel Arbeit und Mühe in der Entwicklung dieser Welt und ihrer Bewohner stecken.

            Leider, und da kommt dann halt das grosser ABER, wurde für das Drehbuch dann der übliche Hollywood-Drehbuchautomat angeworfen. Eine üble Standard-Story auf B-Movie-Niveau, x-mal in leichten Variationen gesehen und eigentlich ein Fall für die Plagiatsanwälte von Disney (Pocahontas lässt grüssen).

            Wie gesagt, die Optik und das Design sind grossartig und natürlich sollte man Avatar mal gesehen haben, aber die Story wird dem Rest nicht ansatzweise gerecht. Sehr schade, denn Avatar hätte absolut das Zeug zum Klassiker gehabt.

            • 3
              dergeilegraf 24.06.2015, 20:41 Geändert 24.06.2015, 20:41

              Die supermegaobertollen 3D Animationen gleichen das Fehlen jeglichen Inhalts aus?
              Ja und ich gehe auch nur zum Fußball, weil ich die Trikots der Heimmannschaft so schön finde.

              • 10
                cherubium 22.06.2015, 20:13 Geändert 22.06.2015, 20:14

                Avatar habe ich bestimmt schon 15 mal gesehen. Auf DVD. In der Kinofassung.
                Heute habe ich mir, weil Avatar schon seit erster Sichtung zu meinen absoluten Lieblingsfilm zählte, das erste mal die Extended Collectors Edition angeschaut. Und was soll ich sagen. Die zusätzlichen 18 (oder 16) Minuten machen aus dem Film noch mal etwas ganz besonderes. Besonders am Anfang, wo ich mir bei der Kinofassung immer gewünscht habe, dass man doch ein wenig sehen sollte, wie es auf dem Planeten Erde aussieht, wird darauf eingegangen. Ganz fantastisches Zusatzmaterial. Auch später kommen noch einige Minuten Zusatzmaterial, worüber ich mich wie ein kleines Kind gefreut habe. Ich bin immer wieder entsetzt, was für fantastische Szenen in den Kinofassungen fehlen. Warum macht man sowas. Diese Filmverstümmelungen sind einfach schrecklich.
                Ansonsten gibt es nichts über Avatar zu sagen, was nicht schon gesagt wurde.
                Story: 0815, aber wen interessiert das schon.
                Sie ist liebevoll umgesetzt, Avatar bietet ein fantastisches Szenenbild von Anfang bis Ende. Eyecandy bis zur letzten Minute. Die Action ist genau richtig dosiert, die Entwicklung der Hauptcharaktere perfekt und glaubwürdig inszeniert.
                Avatar wird auch noch in 30 Jahren zu meinen Lieblingen gehören.
                Einer der besten Filme, die es je gab und geben wird.

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                • 9

                  Mit Avatar kam 2009 der erste richtige 3D Film in die Kinos, natürlich hat der Film weltweit für Diskussionen gesorgt. Die Kritken waren stark gespalten, entweder mochte man ihn oder man mochte ihn nicht.
                  Ich für meinen Punkt war überrascht wie atemberaubend die Welt von Pandora inszeniert wurde, die 3D Effekte waren der Hammer (War ja auch der erste 3D Film den ich im Kino schaute).
                  Die Story hätte man etwas besser machen können, aber das gibt es bei sehr vielen Filmen.
                  Im Großen und Ganzen muss man sagen, dass man, wenn man es zulässt, sich von Avatar in eine faszinierende Welt voll wunderschöner Natur und einem erbitterten Kampf zwischen Gut und Böse entführen lassen kann und man wird es nicht bereuen.

                  • 10

                    Einer der ersten Filme, den ich in 3D geschaut habe und auch einer der besten. Spielzeit relativ lang, doch wenn man den Film erstmal startet, vergeht die Zeit wie im Fluge. Pandora lässt Herzen höher schlagen & träumen. Ein wunderschöner Film mit einer sehr originellen Handlung und einer traumhaften Kulisse. Dieser Film hat es verdient mit 10 von 10 Punkten bewertet zu werden.

                    • 3 .5

                      Avatar - der Hit aus den Vereinigten Staaten von Amerika von denen 50% nicht wissen wieso der Independence Day gefeiert wird!
                      Avatar ist ein absolutes Meisterwerk!
                      Blaue hässliche Männchen verlieben sich in Steven Spielbergs Walt Disney World Jurassic Pandora.
                      Eigentlich ist der Titanic-Regisseur ein Sci-Fi Interpret und jetzt konnte er es wieder mal beweisen! Neue Story! Neuer Film! Alle stürmten in die Kinos um sich diese letzte legale Droge reinzuziehen!
                      Die 165 Minuten verfliegen wie im Gehen!
                      Über 2 Milliarden hat Poca - Pandora eingespielt! Sogar in 3D !Man konnt buchstäblich sehen wie der Goldpfand in die vollen Taschen des James Bonds reinflossen!
                      Und klar - jetzt kommt Avatar Teil 2 weil es uns allen gut gefallen hat! Brilliant! 2017 kommen Arnies Schlümpfe in die Kinos und dürfen die Leinwand nicht-kaputt. Machen.

                      Man soll sich ja wie ein Kind fühlen, Jamie - aber nicht wie unhelles Kind das blau malt.

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                      • 7
                        martinboett 06.06.2015, 03:28 Geändert 06.06.2015, 03:29

                        3D - Doku

                        Mal davon abgesehen, dass ich absolut kein 3D-Fan bin. Einfach nur überflüssig, aber hauptsache mies sitzende und nervende Brillen im Kino tragen müssen und mehr Eintritt verlagen.

                        Zum Film: JOAR
                        Eigentlich bin ich Cameron Fan, aber das hier ist doch wirklich lahm ?!
                        Ich habe ihn 3D im Kino geschaut und habe ihn auf 2D Blu-Ray und genau 1 mal zu Hause geguckt und jedesmal, wenn ich an der Blu-Ray vorbeihusche, denke ich nur: "Zu lang, zu lahme Story"

                        Ich werde es nie kapieren, wie Leute Filme wegen herrausragender CGI feiern können. Für mich hat das NICHTS mit der Liebe zum Film zu tun. CGI sollte ein unterstützendes Werkzeug sein, aber heutzutage leidet nunmal alles unter "seht her was unsere Computer nun endlich können!!!" (lässt ja gott sei dank schon etwas nach und hat sich ENDLICH zum Standard entwickelt).

                        Avatar ist eine schön erzählte Doku über den bösen Ressourcenhungrigen und herzlosen Menschen (Die "Geld" Partei), die auf einen fremden Planeten kommt und dort eine wertvolle (warum auch immer) Ressource entdeckt, die unter einem riesigen Baum eines sehr spirituellen Volkes liegt. Ein gelähmter Soldat darf den Helden spielen, nachdem er sich bei Erkundungstouren in eine der 'Navi' verguckt...den Rest kann man sich denken. Eigentlich kommt in der Story nichts wirklich überraschendes oder spannendes.

                        Sorry Cameron. Zu lang, zu fad, lahme Story und CGI "wirkt" bei mir nicht.
                        Da guck ich lieber Terminator 2. Da ist nur flüssiges Metall alleine schon weit mehr BESONDERS!

                        Gut gemeinte 7

                        • 7

                          Sehenswert, jedoch zu sehr gehypt

                          • 4

                            So spannend wie einer Schnecke beim Rennen äh Pfui beim Kriechen zuzusehen.
                            Optisch gut aber ansonsten kitschig und spannungarm. Keine Empfehlung.

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                            • 9 .5
                              Mandragore 18.05.2015, 08:28 Geändert 21.05.2015, 18:42

                              Mein Kinoerlebnis des Jahres 2010!Dieser Film lebt Kino,muß man im Kino in 3-D gesehen haben!
                              Und nun 2015 immer noch der,meiner Meinung nach,beste 3-D Film.

                              Visuell überragend,hochwertigste Actionsequenzen und dennoch gefühlvoll erzählt.
                              Der Aufbruch nach Pandora wird nun bald weitergehen und ich erhoffe mir nicht mehr und nicht weniger als die Wiederauferstehung des 3-D´s in eine neue Dimension.

                              Ohne Sam Worthington eine glatte 10!!!

                              • 4 .5

                                Ich kann mit dem Film nicht so viel anfangen

                                • 5 .5

                                  Die 3-D Effekte und auch die Bilder sind ganz cool.
                                  Was mich aber störtist,das die Kampf szenen, völlig überdreht sind und der Film einfach viel zu lang ist.

                                  • 4
                                    Anakin68 07.05.2015, 15:25 Geändert 08.06.2015, 20:52

                                    Story 0815, große Längen in der Mitte, teilweise dermaßen übertrieben Action, das einzige was wirklich gut geworden ist sind die Effekte, Spitze! aber es braucht schon mehr....

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                                    • 5 .5

                                      "Avatar" von James Cameron ist wirklich schwer zu bewerten. Denn der Film weis zu unterhalten und kann mit seiner Optik und Effekten durchaus überzeugen. Im Kino damals hat mich dieser Film geblendet, da ich dort von den Effekten und von der neuen Technik recht beeindruckt wurde, aber Zuhause war der Film dann eine kleine Enttäuschung. Es kommt eben darauf an, was man von diesem Film erwartet.
                                      Im Kino war er durchaus sehenswert, aber Zuhause war er eben nichts Besonderes.
                                      Das Problem am Film ist eben auch, dass er mit nichts anderem Punkten kann als seiner Action, Effekte und seiner Optik. Das haben die Leute hinter der Kamera wirklich gut hinbekommen, da merkt man auch, welche Arbeit reingesteckt wurde.
                                      Die Story ist größtenteils langweilig und ist eben 08/15. Wobei die Story ja nicht groß entscheidend ist, da es viel wichtiger ist, wie man sie verarbeitet.
                                      Bei Avatar ziemlich lieblos und emotionslos. Kaum Spannung tritt auf.

                                      Besonders traurig ist, dass dieser Film von James Cameron gemacht wurde, der viele Meisterwerke in seiner Filmbiographie vorlegen kann.

                                      Avatar ist sicherlich kein ganz schlechter Film, aber etwas wirklich außergewöhnliches ist er eben auch nicht. Leider ein recht liebloser und uncharmanter Film, den man auch wieder vergessen kann.

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                                      • 6
                                        Kopfkinoultra 30.04.2015, 16:04 Geändert 30.04.2015, 16:19

                                        Man fragt sich ja, ob der Name Avatar für diesen Film boshaft gewählt ist.

                                        Den genau so läßt er sich am Besten beschreiben, eine Malinche im Weltall, austauschbar und seit der Bronzezeit bereits tausendmal gehört.
                                        Ägyptischer Prinz begegnet nubischer Prinzessin, die Argonauten einer ukrainischen Prinzessin, John Smith der Pokahontas und
                                        Jake Sully eben nun Neytiri.

                                        Abgesehen von dem einfallsreichen Plott, wurde der Film als 3D Aushängeschild
                                        gedreht und ist einer der ersten 3D Genreverteter bei denen man hier und da noch etwas Sinn wegfallen ließ um noch etwas Effekthascherei hinzu zu würzen.

                                        Meinen Geschmack hat es nicht getroffen, obwohl das Endprodukt (in 3D!) durchaus als solide kurzweilige Unterhaltung bezeichnet werden kann.

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                                        • 10

                                          Eine glatte 10 vergebe ich eigentlich nie. Aber hier ohne jedes Bedenken.Alles stimmt, alles ist perfekt, alles macht einfach nur Spass, berührt und entführt.
                                          In 3D natürlich nochmal das Sahnehäubchen auf dem Vanillesorbet. :-)

                                          • 8

                                            Nach der Sichtung in 3D damals im Kino hätte ich aufgrund der Bilderwelt welche dort auf einen Einstürtzt eine glatte 10/10 gegeben. Als 2D Abenteuer im Heimkino fallen allerdings einige Schwächen des Films welche man vorher nicht zur Kenntnis nahm allerdings doch auf.

                                            • 9 .5

                                              Inhalt:

                                              Mitte des 22. Jahrhunderts haben die Menschen fast sämtliche natürlichen Rohstoffe der Erde erschöpft. Um Nachschub für die Erde zu generieren verlagert sich die Mineralstoffgewinnung auf andere Planeten. So betreibt einer der führenden Konzerne aggressiven Raubbauch auf dem Waldmond Pandora im Sternbild Alpha Centauri. Diese Welt ist für Menschen aufgrund seiner giftigen Atmosphäre ohne Schutzanzug nicht bewohnbar, im Gegensatz zu den Na'vi, die diese Welt bevölkern und im Einklang mit der Natur leben.

                                              Um Pandora erforschen zu können, nutzen die Wissenschaftler künstlich erschaffene Na'vi-Körper, die Avatare genannt werden. Der ehemalige Marine Jake Sully ist seit einem Kriegseinsatz querschnittgelähmt und erreicht mit einem Raumschiff Pandora. Dort soll er den Platz seines verstorbenen Zwillingsbruders im Avatar-Programm einnehmen, da er durch die genetische Kompatibilität den idealen Ersatz darstellt.

                                              Die Leiterin des Projekts, Dr. Grace Augustine, sieht in Sully keinen adäquaten Ersatz und duldet sein Mitwirken nur als Beschützer der anderen Avatare während der Außenmission. Im Verlauf des Einsatzes wird Sully von der Gruppe getrennt und lernt die Gefahren der schönen, aber auch gefährlichen Fauna und Flora Pandoras kennen. In letzter Sekunde wird dieser von der Na'vi Neytiri vor einem Wildtier gerettet. Diese nimmt den Fremden mit zu ihrem Klan, der Jake trotz anfänglicher Bedenken bei sich aufnimmt.

                                              Nachdem Sullys Bewusstsein während der Regenerationsphasen wieder in seinen echten Körper transferiert wird, lässt er sich für das Militär einspannen, in dem er den gerissenen Colonel Miles Quaritch heimlich Hintergrundinformationen über die Na'vi und deren Lebensweise mitteilt. Als Gegenleistung soll er neue Beinprothesen erhalten. Doch schon bald merkt Sully, dass das Leben der Na'vi nichts mit dem von Wilden zu tun hat, und welche Gefahr ihnen durch die rücksichtslosen Menschen droht...

                                              Eindruck:

                                              Bereits die ersten Minuten sind überwältigend. Die gezeigten Bilder erstrahlen in einer Farbvielfalt, die erstaunlich ist. Die farbliche Pracht ist fast schon des Guten zu viel. Doch dies ist Meckern auf hohem Niveau, denn „Avatar“ ist visuell in jedem Fall mit das beeindrucendste Science-Fiction-Spektakel, welches ich jemals sehen durfte. Die Welt von Pandora wirkt so faszinierend, dass man stundenlang dem Treiben auf der Leinwand zuschauen könnte. Doch bei aller bildgewaltigen Optik gibt es auch einiges zu sehen, welches negativ ist.

                                              Dies liegt in der Story begründet. Viele vergleichen „Avatar“ mit Pocahontas im Weltraum. Diesen Vergleich teile ich zwar nicht, allerdings kann in der Tat eine gewisse Cowboy und Indianer-Thematik nicht geleugnet werden. Dabei macht es sich Cameron ziemlich einfach. Die Menschheit, die ihre Heimat vernichtet haben, werden als rücksichtslose Aggressoren dargestellt. Einzig die Wissenschaftler um Dr. Augustine bilden hier eine Ausnahme. Etwas mehr Tiefe hätte allerdings auch den handelnden Militärs, insbesondere Colonel Quaritch gut zu Gesicht gestanden.

                                              Das genaue Gegenteil bilden die Na'vi, deren Wesenszug durchweg positiv und edel scheint. Dadurch gibt es im Endeffekt auch keinerlei wirklich inneren Disput in Sully, wenn er abschätzen muss, wem seine Loyalität gehört. Wie der Hauptdarsteller schlägt man sich nur all zu gerne als Zuschauer auf die Seite des Naturvolks, und es findet eine hohe Identifikation mit dem hoffnungslos unterlegenen Außenseiter statt. Da diese Art von Filmen immer ein Happy End haben, dürfte es kein Spoiler sein, wenn ich schreibe, dass am Ende die Menschheit unterlegen ist. Es ist eben ein typischer Hollywoodfilm. Und irgendwie gönnt man es „Ihnen“ auch, dass die Menschheit in ihre sterbende Welt zurückkehren müssen. Am Ende sind es nämlich wir Menschen, die die fiesen Aliens darstellen. Der Abmarsch der Geschlagenden wirkt dementsprechend befremdlich.

                                              James Camerons Filme sind in der Regel immer Erlebnisse, die zwar durchaus gute Geschichten erzählen, aber in der Regel von der überwätigenden, gezeigten Technik in den Hintergrund gedrängt wird. Nicht umsonst hat der Mann schon dreimal den bis dato teuersten Film aller Zeiten gedreht. So inszenierte der Kanadier Filme wie „Terminator“, „Aliens“, „Abyss“, „Terminator 2“, „True Lies“ und „Titanic“. Der Film war Camerons bisher teuerste Produktion, sie gilt zudem als viert-teuerste Produktion aller Zeiten.

                                              Schauspielerisch muss man berücksichtigen, dass weite Teile des Films per Performance Capturing gedreht wurden. So ist Zoë Saldaña nur als computeranimierte Neytiri zu bewundern. Hier können, aufgrund der erfassten Gesichtsausdrücke und Reaktionen, allerdings wirklich schöne Emotionen vermittelt werden. Sam Worthingtons Auftritte als Realschauspieler sind okay, auch wenn ich ihn nicht für den größten Schauspieler halte. Den gefühlten Hype um ihn, der vor 3-4 Jahren existierte konnte ich jedenfalls nicht nachvollziehen. Sigourney Weavers Rolle war ebenfalls unterhaltsam, im Gegensatz zu der von Stephen Lang, dessen eindimensionalen Colonel ich ermüdend langweilig fand. Michelle Rodriguez durfte ebenfalls wieder böse schauen, schade, dass sie ständig den gleichen Typus verkörpert. Im Endeffekt müssen sämtliche Schauspieler anhand eines klischeebeladenen Drehbuch agieren.

                                              Fazit:

                                              Auch wenn man kein Freund von 3D ist, sollten einige Filme dennoch eine Chance bekommen. Zu diesen gehört Avatar definitiv. Sobald der Zuschauer die 3D-Brille aufsetzt, wird er in eine fantastische dreidimensionale Welt gezogen, die nach heutigen Standard technisch überragend ist. Die Räumlichkeit ist phänomenal, insbesondere in den Szenen die Cameron in 3D drehen ließ. Hier haben die gezeigten Figuren eine tolle eigene Tiefe, nichts wirkt mehr zweidimensional. Dies ist wirklich innovativ. Doch dieser Fortschritt beschränkt sich auf die technische Umsetzung. Die Handlung wirkt altmodisch, und dies lässt sich auch nicht durch die schicken Bilder kaschieren. Es ist eine 08/15 Geschichte, die der Zuschauer im Zweifel bereits in den 60er Jahren in irgendeinem Western bestauen durfte. Man wird zudem das Gefühl nicht los, dass die Handlung der Technik angepasst wurde und nicht umgekehrt. Trotz des fehlenden inhaltlichen Anspruchs macht „Avatar“ dennoch Spaß, gerade wenn der Film auf einer großen Leinwand geschaut werden kann. Für mich ist der Film auch heute noch mit Abstand das herausragendste Kino-Erlebnis. Für das Heimkino bietet sich der 178 minütige Extended Cut an, der mittlerweile längst auf Blu-ray erschienen ist. Auch hier sind Bild und Ton einwandfrei.

                                              • 6

                                                Technisch toll, Story nicht besonders aber es geht noch. Kann man sich ruhig anschauen aber nur in 3D, ein Film der halt zu stark von der technischen Seite lebt.

                                                • 7

                                                  Am besten gefällt die Gewalt und das Militär xD.

                                                  • 4 .5

                                                    Die Spezialeffekte sind sehr gut, das 3D wunderschön!!!
                                                    Die Charaktere sind langweilig, die Story sehr schlimm!!!

                                                    Zu einem Guten Film(dieser Art) gehören meines Erachtens halbwegs gute Spezialeffekte(wenn angebracht), Charaktere, welche einen in den Bann ziehen und mitfiebern lassen und eine tolle Story...

                                                    ...Cameron,etc. gelingt letzteres nicht und somit...Fazit: Nicht geglückt*

                                                    * denke aber, dass der Film für Kinder(Teenys) von 10-14 (Freigegeben ab 12)...cool sein könnte aber eben für Erwachsene die Story einfach zu flach ist

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