Nur weil Sam Worthington in der furchtbar blassen und auch noch mächtig überheblich agierenden Hauptrolle nicht ganz ab-nervte, da der Avatar öfter zu sehen war, gibt es hier noch einen Bonuspunkt mehr.
Cameron stopft die Welt der Ureinwohner Pandoras zwar mit so ziemlich allen Eso-Kitsch-Zeichen voll, die man sich in seinen schlimmsten Träumen ausmalen kann, aber magische Elemente im engeren Sinne finden sich nicht. Der Film beharrt mit Sigourney Weaver darauf, dass selbst noch ein doch sehr fragwürdiger "Ahnenbaum" nicht mystischer Hokuspokus ist, sondern Teil eines Ökosystems, das zwar anderen Gesetzen folgt als den irdisch-physikalischen, aber grundsätzlich doch erklärbar bleibt.
12 Jahre.... Wenn ein Regisseur zum Ende des zweiten Jahrtausends eine zwölfjährige freiwillige Pause von der Unterhaltung einlegt, ist ihm entweder die Lust auf den Beruf vergangen und er hat sich zwischenzeitlich neu orientiert oder er heißt James Cameron. Der Kanadier hatte zuletzt den erfolgreichsten Film der Kinogeschichte inszeniert. Sein Untergangs-Epos „Titanic“ hat bis heute inklusive Einnahmen aus dem DVD-Verkauf über 2 Milliarden Dollar eingespielt. Der selbsternannte König der Welt und Schöpfer von Meilensteinen der Filmgeschichte wie „Abyss“ (1989) oder „Terminator 2“ (1991) ist aber in dieser Zeit nicht untätig gewesen oder hat sich auf seinen verdienten Lorbeeren ausgeruht. Cameron hat „die größte Herausforderung angenommen“, so ließ er unlängst verkünden, der er sich je stellen musste. Große Worte, mit denen er die ohnehin große Erwartungshaltung bei seinen Fans noch steigern dürfte.
Mit „Avatar – Aufbruch nach Pandora“ erfüllte…
12 Jahre.... Wenn ein Regisseur zum Ende des zweiten Jahrtausends eine zwölfjährige freiwillige Pause von der Unterhaltung einlegt, ist ihm entweder die Lust auf den Beruf vergangen und er hat sich zwischenzeitlich neu orientiert oder er heißt James Cameron. Der Kanadier hatte zuletzt den erfolgreichsten Film der Kinogeschichte inszeniert. Sein Untergangs-Epos „Titanic“ hat bis heute inklusive Einnahmen aus dem DVD-Verkauf über 2 Milliarden Dollar eingespielt. Der selbsternannte König der Welt und Schöpfer von Meilensteinen der Filmgeschichte wie „Abyss“ (1989) oder „Terminator 2“ (1991) ist aber in dieser Zeit nicht untätig gewesen oder hat sich auf seinen verdienten Lorbeeren ausgeruht. Cameron hat „die größte Herausforderung angenommen“, so ließ er unlängst verkünden, der er sich je stellen musste. Große Worte, mit denen er die ohnehin große Erwartungshaltung bei seinen Fans noch steigern dürfte.
Mit „Avatar – Aufbruch nach Pandora“ erfüllte sich der Ausnahme-Regisseur einen Jugendtraum und arbeitete viereinhalb Jahre an seinem Projekt. „Ich habe immer von einem Film wie diesen geträumt. Ich träumte von einer anderen Welt, voller Gefahren und voller Schönheit. Mit Avatar hatte ich zu Beginn des dritten Jahrtausends, nach Filmen wie `Jurassic Park` oder `Der Herr der Ringe` und mit Robert Zemeckis Motion-Capture-Verfahren endlich die Möglichkeit, so eine Geschichte zu erzählen."
„James Cameron´s Avatar“ (wie der Film zu Anfang hieß) erzählt die Geschichte des ehemaligen US-Marine Jake Sully (Sam Worthington). Der Soldat ist an einen Rollstuhl gefesselt und hat vor kurzem seinen Bruder auf einer geheimen Raumfahrt-Mission verloren. Wir schreiben das Jahr 2154. Die geheime Raumfahrt-Mission war eine Suche nach neuen Ressourcen zur Energiegewinnung. Auf dieser stieß das beauftragte Team auf den Planeten Pandora, der von den Na´vi bevölkert wird. Die Na´vi sind drei Meter große Lebewesen mit blauer Haut und besonderen Fähigkeiten. Da Menschen auf dem Planeten nicht atmen können, wurden von einem Experten-Team unter der Leitung von Dr. Grace Augustine (Cameron-Stammschauspielerin Sigourney Weaver) so genannte Avatare entwickelt, Ersatzlebewesen in Na´vi-Form, die von ihren Besitzern gesteuert werden. Jake Sully wird für das Avatar-Programm ausgewählt. Er lernt die Na´vi Neytiri (mit den Bewegungen und der Stimme von Zoe Saldana) kennen und lieben und findet sich nach einer herzlichen Aufnahme im Stamm wenig später im Kreuzfeuer eines Krieges zwischen Menschen und Na´vi wieder, die ihren Planeten verteidigen.
Dass Avatar tricktechnisch neue Maßstäbe setzen würde, dass konnte jeder Filmfan bereits vor dem Film den vielen Blogeinträgen, Gerüchten und News aus der Szene entnehmen. Auch die groß angekündigten Trailer ließen daran keinen Zweifel. Nach den visuellen Meisterwerken wie „Der Herr der Ringe“ oder auch „Fluch der Karibik“ trieb Cameron die Motion-Capture-Technologie weiter voran und entwickelte gemeinsam mit Peter Jacksons Trickschmiede WETA Digital eine 3D-Kamera, die es erlaubt, mit den CGI-Modellen so variabel wie mit herkömmlichen Modellen zu drehen. Das Ergebnis dieser immensen Bemühungen, die seit 2005 auf Hochtouren liefen, ist tricktechnisch sehr beeindruckend und lässt den Gerüchten sehenswerte und atemberaubende dreidimensionale Bilder folgen.
Auch die Darsteller in ihren Na´vi Körpern wirken nicht wie Schaufensterpuppen oder Totenmasken, was noch in Zemeckis Motion-Capture-Filmen wie „Beowulf“ oder „Disneys Eine Weihnachtsgeschichte“ immer wieder zu beklagen war. Camerons Figuren sind absolut fotorealistisch. Diese neue Welt, die sich der Hauptfigur und damit auch dem Publikum eröffnet, bekommt so inhaltlich durch die neue beeindruckende Tricktechnik wesentlich mehr Gewicht. Cameron lässt das Publikum die Entdeckungsreise hautnah miterleben, das Kennenlernen der Kultur der eingeborenen Na´vi, die in perfekter Harmonie mit ihrer Umwelt leben in 3-D Optik.
Dass aber eine technische Brillanz allein noch keinen guten Film verspricht, die Erfahrung haben schon viele Autorenfilmer machen müssen. Nicht zuletzt der Deutsche Filmemacher Roland Emmerich mit seinen technisch beeindruckenden aber inhaltlich schwachen Untergangszenarien wie „The Day after Tomorrow“ oder „2012“. Das Grundgerüst von Avatar ist ein Mix aus Öko-Thriller und Karl May-Indianerfilm. Ein Volk kämpft für den eigenen Lebensraum mit ausweglosen Mitteln. Die Geschichte des Jake Scully, überzeugend und vielseitig verkörpert von Sam Worthington, erinnert stark an die Indianer-Filme und Figuren in „Der mit dem Wolf tanzt“ von Kevin Costner oder auch an Michael Manns „Der letzte Mohikaner“ (1992).
Ein Fremder muss sich finden in einem fremden Vok. Auch in Avatar bedarf es eines Anführers, eines Leaders, der von außen und damit nicht aus dem eigenen Volk kommt, um einen Krieg gegen einen übermächtigen Gegner zu kämpfen. `Ich zeige Euch, wie das funktioniert`. Dieser Kern der Geschichte ist ein Ärgernis!
Obwohl James Cameron mit seinen Bildern im ersten Viertel seines fast dreistündigen Opus´ immer wieder seine politische Aussage deutlich macht, dass ein gewaltfreies Miteinander möglich sein muss, kann er es nicht lassen, durch ständige Nahaufnahmen und späteres Aufzoomen von militärischen Geräten (Kamera stets in Bodennähe) die Kraft des Militärs zu heroisieren. Mit den Zerstörungsorgien, die eine Suche nach Bodenschätzen mit sich bringt, spielt er immer wieder auf amerikanische Militäreinsatze und nicht zuletzt auch auf den 11. September 2001 an, indem er einen wichtigen Lebensraum der Bewohner in sich zusammenfallen lässt. Hier fallen die Blätter wie einst das Papier aus dem Wolkenkratzer in New York. Auch der letzte Zuschauer dürfte mit diesen Szenen verstanden haben, dass Raubbau an der Natur nicht gut ist. Nein, nein. Der Krieg als Geißel der Menschheit.
Und die Geschichte bleibt so linear. Wer gut ist, bleibt gut, wer böse ist, bleibt böse. Die Story schlägt keine Haken. Cameron bleibt beim bekehrten Technokraten, die eigenen und fremden Augen von Jake Sully sind die Augen des Betrachters. Nicht nur Terrence Malick hatte hier mit seinem „The New World“ mehr Feingefühl bewiesen.
Zahlreiche Motive und Themen aus den bisherigen Filmen Camerons werden zitiert und neu arrangiert. Die Erfahrungen eines der besten Actionregisseure der Welt fließen in das Indianer-Öko-Abenteuer mit ein und werden in rund 300 Millionen Dollar teure Bilder umgewandelt. Dass diese auch einmal haarscharf am Eso-Kitsch vorbeischrammen, das Militär heroisieren, die Kraft der Natur wie eine bunte Unterwasserwelt aussehen lassen, ist der Tatsache geschuldet, dass Cameron natürlich massentaugliche, allgemein verständliche Bilder und Aussagen vermitteln und auch sein Geld wieder hereinholen möchte. Er weiß, dass das Kino seit je her ein Ort für technische Innovationen ist. Doch leider baut er seine Geschichte und Überzeugungen um neue Technologien herum und nicht umgekehrt. Die Zukunft des Kinos liegt nicht in ausschließlich in dieser neuen 3-D Technik, auch wenn Cameron die Messlatte wieder einmal sehr hoch gelegt hat, sie liegt auch in der guten, überzeugenden und emotionalen Geschichte, die mit dieser Technik transportiert werden muss.
Zugegeben, die Optikm ist ja ganz nett aber das kann diesen Film auch nicht retten, zumal diese durch die stümperhaft eingesetzten 3D Effekte so oder so versaut wird. Mal im Ernst: Mann mekrt richtig wie diese zwanghaft eingesetzt werden nur um im Kino ein paar Euro mehr verlangen zu können.
Zur Story kann ich nur sagen:
- langweilig
- vorhersehbar
- nicht im Ansatz originell
- jede Botschaft ( welche von den vielen Avatar-ist-der-beste-Film- der-Welt-Freaks so gelobt wird ), so unoriginell sie so oder so schon ist, wird von den absolut klischeehaften und kitschigen Happy End zerstört
Fazit: Die verschwendetsten 13 Euro Euro meines Lebens.
Thematisiert den Umweltschutz, so wie ich die Message des Films verstanden habe, was ich sehr gut finde...ansonsten braucht man sehr viel Fantasie für diesen Film.
Aber auch diese Message wird durch das Happy End zerstört. Wenn man es genau nimmt und das Ende miteinbezieht würde die Message dann so lauten: Zerstört nur alle ruhig unseren Planeten, die Natur wird es schon wieder richten...tolle Botschaft :P ( Ich weiß schon... so genau darf man es nicht nehmen aber im Ernst warum lassen sie dieses Ende nicht einfach weg....
Hä?
Isch die Botschaft nicht, dass sich die Natur wehrt? oO
Ich habe das Ende wenigstens so gedeutet, dass irgendwann der Punkt erreicht ist, wo die Natur gegen die Zerstörer vorgeht...
=> ist für mich eine Warnung!
Hier ist er nun also, der Film des Jahres. Der erste James Cameron Film seit Titanic also seit 12 langen Jahren, wobei das entgültige Drehbuch zu Avatar angeblich bereits 1996 fertiggestellt wurde.
Eigentlich kann ich hier nicht wirklich eine Kritik verfassen weil ich von den Eindrücken noch so überwältigt bin. Zum letzen Mal habe ich mich nach Betrachten eines Filmes ähnlich gefühlt, als der damals bahnbrechende erste "Herr der Ringe" Streifen vor meinen Augen über die Leinwand geflimmert ist. Was Cameron hier auf die Beine gestellt hat ist einfach nur WOW, der Wahnsinn. Wer diesen Film nicht beeindruckend findet, der hat wohl null Interesse an Science Fiction, Fantasy oder modernen Filmtechniken bzw. Tricks.
"Avatar" ist unterhaltsam, innovativ und tricktechnisch perfekt. Aber die kitschig blau-lila glänzende Zauberwelt Pandoras kann nicht darüber hinwegtäuschen, dass sich dahinter eine vorhersehbare und nicht minder kitschige (Love-)Story verbirgt, verbunden mit einer banalen Öko-Botschaft wie man sie schon zur Genüge aus Filmen wie "Der mit dem Wolf tanzt" kennt. Zudem gibts noch jede Menge Stereotypen wie zB den Helden vom Typ "Harte Schale, weicher Kern", der sein wahres Ich entdeckt und die Seiten wechselt, den sprüchekloppenden Macho-Militär-Bösewicht ("Räuchert sie aus!"), die supercoole Amazone im Unterhemd usw.. Sicher kann einem das alles bei den beeindruckenden Bildern wurscht sein, "Avatar" hätte aber durchaus ein spiritueller Film werden können. Die Welt und die Bräuche der Na'Vi sind durchaus interessant, aber leider im Gegensatz zu den Bildern zu eindimensional dargestellt, um dem Spiritualitätsanspruch, falls dieser überhaupt bei irgendwem vorhanden gewesen sein sollte, gerecht werden zu können. Stattdessen wird im letzten Drittel des Films ordentlich geballert. Ist ja nicht verkehrt, aber eben auch nichts wirklich Neues.
Ich glaube, dass "Avatar" in ein paar Jahren das gleiche Schicksal wie Camerons "Titanic" ereilen wird: Erst von allen geliebt, alle Rekorde brechend und mit Preisen überhäuft, dann, wenn der Hype mal abgeebt ist, von den meisten gehasst und als "Kitsch" verschrien. Wär nicht die einzige Parallele zwischen den beiden Filmen. Bis dahin wird Cameron aber noch ordentlich Kohle scheffeln. Bin mal gespannt, ob ich Recht hab.;)
Backen mit James Cameron -
- Zunächst einmal die Grundidee von „Pocahontas“ als Basis nehmen,
- danach die Aragon-Lovestory aus „Lord Of The Rings“ klauen,
- ein bisschen greenpeace´sches Gutmenschentum zufügen und „Braveheart“-Pathos beimischen.
- Danach 15 Jahre vor sich hin gammeln – pardon – gären lassen, bis alles eine leicht unnatürliche Blaufärbung angenommen hat und zu schimmern beginnt.
- Hiernach leicht mit „Ewok“-Ästhetik und „Transformers“-Bombast bestäuben. Fertig!
- Serviervorschlag: Hervorragend als Beilage eignet sich übrigens Blätterwerk und Früchte aus Willy Wonkas „Schokoladenfabrik“.
So oder so ähnlich könnte Cameron´s Erfolgsrezept für die Schlümpfe 2.0 ausgesehen haben. Denn tatsächlich ist „Avatar“ nicht mehr als ein beliebiges Misch-Masch aus der Anti-Kolonial-Küche Hollywoods. Sicher, die Optik ist ganz nett, aber keinesfalls mehr, was vor allem daran liegt, dass „Avatar“ trotzdem einfach nur die Weiterentwicklung der sonst üblichen Computergrafik im Stile eines Pixar ist – wirkliche Innovation wie zum Beispiel in „Sin City“ sucht man vergebens.
All das wäre halb so wild, wenn es irgendwas oder irgendwen gäbe, der meine Sympathie verdient hätte, oder wenigstens mein Interesse auf sich zieht – aber Fehlanzeige. Sämtliche Personen sind einzig und allein darauf beschränkt durchweg gut (Na´vi + Natur + die todesmutige Helden-Staffage) oder böse (alle anderen) zu sein, was darin gipfelt, dass gegenüber General Bösewicht sogar Darth Vader als ambivalenter Charakter erscheint. Bleibt noch die herzensgute Natur, die sich durch ihre Selbstverteidigungskräfte wehrt – gähn.
Anschauen muss man sich das ganze folglich nicht, zumal wirklich gut ist er eh nur für Leute, die auch „Transformers“ für gelungenes Blockbusterkino und „Die fabelhafte Welt der Amelie“ für intellektuelles Autorenkino halten.
Geb da Hitmanski absolut recht, besser neu kopiert als schlecht erfunden!Ist momentan das Gredo der Traumfabrik!Natürlich aufgemotzt im neuesten Pixar Design,kann man das der jungen Kinogeneration als Bahnbrechenden Blockbuster verkaufen der er aber nicht ist!Hoffentlich braucht Cameron für den zweiten teil genauso lang:))
naja ich finde die story ist eher wie bei der mit dem wolf tanzt ^^ und im kino in3d war der film durch seine effekte schon sehenswert und ich glaube das er auch eher darauf ausgelegt war
50! Danke für diesen Kommentar, genauso hab ich das auch empfunden und hab sogar nur die Hälfte der Punkte gegeben. Pocahontas in Neuzeit .. mehr ist es nicht ....
Dass das was du da in der Theorie kaputt gepflückt hast, in der Praxis prima funktioniert hast du leider vergessen! 7,0 könnte ich vollkommen nachvollziehen - Der Film ist und bleibt GUT, egal wie viel kopiert wurde; es funktioniert! Auf Avatar 2 (+3?!) freue ich mich allerdings nicht!
Naja ich denke man kann eine solche Zusammenfassung von Ähnlichen Storieteilen aus anderen Filmen über jeden X beliebigen Film anfertigen. Das Rad neu erfinden können sie auch nicht und es kam eben schon fast alles einmal vor. Ich wurde super unterhalten.
Hast absolut Recht Hitmanski! Wer bewertet denn heute noch Filme danach, wie sehr sie einem gefallen! Welch naiv kindliche Denkweise wir doch alle haben! :-(
Das Kriegsbeil ist schon lange begraben, wir haben uns darauf geeinigt, uns in den meisten Dingen nicht einigen zu können - nicht mehr, aber auch nicht weniger :)
@Hitmanski: *.* wow .. na das ist ja mal eine Freude :)
@tobe78: ich weis, ich war nur gerade wegen der ganzen Freundlichkeit verwirrt. Ich kann ja auch mal was versäumen :D
Klar, das Rezept zum backen mit James Cameron passt... aber es ist eine gute Mischung und es schmeckt auch. Der Film bietet durch seine Schauwerte durchweg gute Unterhaltung. Knackig-knalliges- Blockbuster Popcornkino für die breite Masse. Und Transformers muss man nicht dafür halten, Transformers ist Blockbusterkino pur.
Vielleicht sollte man bei einem so heiß diskutierten Film sich mal grundsätzlich die Frage stellen: Was erwarte ich von einem Film? Wie schaue ich ihn? Und nicht zuletzt: Was bringt die andere Seite dazu, diesen Film so zu mögen?
Zur ersten: Ich glaube nicht, dass es sinnvoll ist, sich in den Kinosaal zu setzen und das Klemmbrett rauszuholen: gute Inszenierung Kreuzchen, angemessen komplexe Story kein Kreuzchen, Gefühle auf einer Skala von eins bis zehn... Vielleicht ist es ab und an sinnvoller, den Film auf sich wirken zu lassen. Es mag sein, dass die Charaktere klischeehaft sind, aber woher kommen denn diese Klischees? Vom Versuch, dramaturgisch und erzählerisch "richtige" im Sinne von auf den Zuschauer richtig wirkende Figuren zu erschaffen!
Ich finde, Avatar schafft durch seine epische Darstellung trotz der vielen Kritikpunkte eine unglaublich gute Atmosphäre.
Schaut euch Filme einfach an. Lasst sie das tun, was sie mit euch als Zuschauer tun möchten.
Darum gibt es Filme.
gut - das ist dann wohl Geschmack. Manche brauchen eben eine komplexe, unvorhersehbare Story. Ich für meinen Teil gebe mehr Augenmerk auf die Atmosphäre ;)
Wenn an sich einfach unterhalten will, ist Avatar eine gute wahl, vorausgesetzt man verzeiht ihm den grauenhaften Ethnokitsch, die von a bis z vorhersehbare Story und die klar nach gut und böse gestrickten Charaktere. Langweilig ist er deshalb nicht und die Optik ist schlicht atemberaubend. Dieser Film tut niemandem weh und widerspiegelt eigentlich nichts anderes als den Zeitgeist. In diesem Sinn ist er natürlich enorm massentauglich und hat für alle was drin. Dümmer ist man nach diesem Streifen auf alle Fälle nicht, aber auch nicht gescheiter. Er ist das Äquivalent zu Titanic. Bekanntes neu angerichtet und mit Bombast für die Masse inszeniert. Nicht mehr und nicht weniger.
12 Jahre nach seinem Rekord-Erfolg “Titanic” spart James Cameron nicht mit Superlativen. Die Geschichte um die Na’vi hatte er bereits 1994 geschrieben, musste aber warten, bis diese sich technisch realisieren lässt. Nun machte er daraus den bei weitem teuersten Film aller Zeiten, der von vielen als Revolution des 3D-Kinos gehandelt wird und reihenweise Kritikern den Mund offen stehen lässt.
Was steckt nun dahinter? Ich war ja selbst nach den ersten Trailern sehr skeptisch. Zwar wirkten die gezeigten computergenerierten Schauplätze und Wesen durchaus stimmig, aber nicht revolutionär. Stattdessen ließen die Storyhappen übelsten Ethno-Kitsch erwarten. Meine Erwartungen wurden aber einerseits übertroffen, andererseits unterboten. Sicher, die Schwäche des Films ist seine extrem vorhersehbare, aus “Der mit dem Wolf tanzt”, “Winnetou” und an sich vielen anderen Indianer-Schinken zusammengeklöppelte Moral-Story. Glücklicherweise ließ Cameron den Pathos und Kitsch aber nicht wie erwartet alles überschwemmen, auch wenn der Film oft nahe dran vorbei schrammt.
Anmerkung: Sorry, dies ist kein Kommentar zu "Avatar" im eigentlichen Sinne, sondern einfach nur eine Stellungnahme zu dem, was ich heute so an Reaktionen hinsichtlich des Oscar-Gewinns von "The Hurt Locker" auf diversen Seiten mitbekommen habe. Vor gewissen Verallgemeinerungen und Überspitzungen ist dieser Text nicht geschützt, soll aber weder provozierend noch in anderer Weise unwohlwollend gemeint sein ------------------------------------------------------------------------------ Tom Hanks hatte kaum das "The..." ausgesprochen, da stürmten die "Avatar"-Fans die Foren und News-Sektionen der Filmseiten. Was denn so ein Schund als Oscar-Gewinner solle, gegenüber dem revolutionären Werk des James Cameron, das das Kino für immer verändert hatte und nun hier nicht seine verdiente Würdigung fand. Freilich musste Kathryn Bigelows Irakkriegs-Drama nicht erst zum Gewinner des Abends gekürt werden, um den Missmut der Gegenseite auf…
Anmerkung: Sorry, dies ist kein Kommentar zu "Avatar" im eigentlichen Sinne, sondern einfach nur eine Stellungnahme zu dem, was ich heute so an Reaktionen hinsichtlich des Oscar-Gewinns von "The Hurt Locker" auf diversen Seiten mitbekommen habe. Vor gewissen Verallgemeinerungen und Überspitzungen ist dieser Text nicht geschützt, soll aber weder provozierend noch in anderer Weise unwohlwollend gemeint sein
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Tom Hanks hatte kaum das "The..." ausgesprochen, da stürmten die "Avatar"-Fans die Foren und News-Sektionen der Filmseiten. Was denn so ein Schund als Oscar-Gewinner solle, gegenüber dem revolutionären Werk des James Cameron, das das Kino für immer verändert hatte und nun hier nicht seine verdiente Würdigung fand. Freilich musste Kathryn Bigelows Irakkriegs-Drama nicht erst zum Gewinner des Abends gekürt werden, um den Missmut der Gegenseite auf sich zu ziehen: schön medienwirksam wurde seit Wochen der Kampf der ehemaligen Ehepartner Bigelow und Cameron zum Duell der Geschlechter aufgeputscht und "The Hurt Locker", spätestens nach dem Triumpf bei den BAFTAs der größte Konkurrent um die Oscar-Krone "Avatars", fand so manchen Zuschauer, der sich den Film ansonsten vielleicht erspart hätte.
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Von »na ja, geht so, aber kein Bester Film« bis »langweiliger Scheißdreck, keinen Oscar wert« gingen die Kommentare und das überwiegend positive Fazit, das "The Hurt Locker" noch vor den diversen Kräftemessen mit "Avatar" geerntet hatte, wich überwiegend den Pöbeleien von der Seite. Ständig wurde Bigelows Film nun in den Kontext seiner Oscar-Nominierungen und anderweitigen Auszeichnungen gestellt und damit nur noch in Konkurrenz zum Heiligtum "Avatar" betrachtet, gegen dessen Übermacht er doch gefälligst nicht aufmucken solle.
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Dazu mal ein paar grundlegende Dinge, die nichts mit der Qualität der Filme zu tun haben, sondern mit den Umständen des Prozesses Filmemachen: während James Cameron seelig schlummernd von seiner Dschungelwelt Pandora träumte, begleitete der "The Hurt Locker"-Autor Mark Boal Bombenentschärfungskommandos im Irak während ihres zermürbenden Arbeitsalltags. Während James Cameron den Studios seine Budgetvorstellungen auf den Tisch knallte, erbettelte sich Kathryn Bigelow Beträge im Zehntausenderbereich, um ihren Film überhaupt finanziert zu bekommen. Während James Cameron und seine Crew überwiegend vor Green Screens drehte, gingen Bigelow und ihre Crew nach Jordanien, um dort unter nicht ungefährlichen Bedingungen ihre Geschichte vor die Kamera zu bringen.
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"Avatar" nun wird als Meilenstein der Filmgeschichte gepriesen, während sich an "The Hurt Locker" bald angeblich niemand mehr erinnern wird. Denn der hat keine vernünftige Dramaturgie, keine Action, keine Spannung und die Charaktere sind klischeehaft. Vor allem aber hat "The Hurt Locker" eine Dimension der Wirklichkeit, der gegenüber die Traumwelt Pandoras natürlich vorzuziehen ist. Es ist Film, da will man unterhalten werden. Das ist alles gut und schön. Aber irgendwann müssen die 3D-Brillen einfach auch wieder von den Schädeln, irgendwann müssen die Augen auch wieder dafür da sein, die eigene Welt zu sehen, irgendwann muss man sich selbst mal wieder darauf aufmerksam machen, was um einen herum passiert, statt sich in eine Fantasywelt zu flüchten. Ein Film wie "The Hurt Locker" und die Art des Filmemachens, wie sie hier vollführt wurde, darf und sollte beim besten Willen nicht einfach vergessen werden.
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"The Hurt Locker" mag einem als Film und auf seine Art nicht gefallen. Aber überlegt mal: 15 Mil. Produktionskosten gegen 300 Mil., eine kleine Indieproduktion gegen einen Werbegiganten, 21 Millionen Einspielergebnis gegen 2,55 Milliarden. In "Avatar" fiebert ihr mit den Na'vi, dem friedliebenden Naturvolk, die sich mit ihrer Umwelt arrangieren und sie zum gegenseitigen Nutzen bevölkern, statt sie drakonisch platt zu walzen. "The Hurt Locker" ist ein Na'vi. Und "Avatar" ist ein allmächtiger Besatzer. Was für Lehren habt ihr aus "Avatar" gezogen, wenn er mehr für euch war, als bloß beeindruckende Bilder?
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In Sachen Technik ist "Avatar" eine Pionierarbeit, die aber jetzt, da einmal geleistet, schnell ihre Weiterverwerter finden wird. Zu sagen, er sei in den nächsten zwanzig Jahre einzigartig, würde nur in einer (Film)Welt Sinn machen, in der auf den ersten Farbfilm zwanzig weitere Jahre Schwarz/Weiß-Fernsehen folgten. Genießt "Avatar", schwelgt in seiner phantastischen Welt, aber werdet darüber nicht blind gegenüber Filmen, die sich unter völlig anderen Vorraussetzungen ihren Platz schaffen müssen. Gratuliert "The Hurt Locker", gratuliert Kathryn Bigelow und Mark Boal und respektiert ihre Leistung. Hier hat ein Kleiner mit bescheidenen Mitteln gegen einen übermächtigen Großen triumphiert, dass müsste euch doch herzerwärmend bekannt vorkommen.
In diesem Sinne, »I see you«
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Review (Auszug): [...]Mit der finalen Schlacht werden nochmals alle Stärken und Schwächen von „Avatar“ in einer komrimierten Dreiviertelstunde zusammengefasst. Mit Jake auf seinem Toruk an der Spitze ziehen die Na’vi in die Schlacht gegen Mensch und Maschine und Cameron fährt einen visuelle Grenzbereiche auslotenden Bombast mit einigen großen Momenten auf, heroisches Sterben und Rettungen in letzter Sekunde inbegriffen. Da greift die Öko-Fabel plötzlich auch zu durchaus drastischen Bildern, aber eben auch wieder zu der typischen final battle-Dramatik und –Dynamik. Glorreicher Auftakt, verlustreicher Mittelteil, unerwartete Wende, Sieg. Überwältigend teils, aber ebenso vorhersehbar, mit verhältnismäßig unspektakulärer letzter Konfrontation zwischen Jake und Quaritch im Mech. Mit »This is Jake Sully signing off« teilt „Avatar“ am Ende nochmals etwas mit einem großen Vorgänger, nämlich die Schlussworte aus Ridley Scotts „Alien“ (»This is Ripley, last survivor of the Nostromo, signing off«)[...]
Stimmt voll und ganz. Ich bin ein Avatarfan, das gebe ich zu. Ja, ich war auch zweimal im Kino und fands toll. Aber das schlechtreden eines Filmes vom Kaliber "Hurt Locker" ist nicht in Ordnung. Völlig zu recht ging der Oscar an dieses "kleine" Indie- Werk!
Sehr schön. Besonders das mit ""The Hurt Locker" ist ein Na'vi. Und "Avatar" ist ein allmächtiger Besatzer." "Avatar" ist zwar gut, aber Atmosphäre alleine macht nunmal noch keinen Überfilm (Effekte sowieso). "The Hurt Locker" muss ich mir aber noch anschauen.
Das überzeugt dich zu Recht nicht und ist auch nicht das, was ich gemeint habe, hinter "Avatar" stehen immerhin auch über zehn Jahre sehr intensiver Entwicklung. Jeder soll vom Endprodukt "Avatar" und "The Hurt Locker" halten was er/sie will, es sollte bloß nicht darauf hinauslaufen, den einen niederzumachen, weil man den anderen so toll findet. Und man sollte, nur weil einen diese 'neue' Art des Filmemachens dermaßen beeindruckt hat, nicht vergessen, dass Filme auch immer noch 'anders' entstehen und das ebenfalls noch Begeisterung wert sein und Qualität zum Ausdruck bringen kann
Ich fand zwar beide Filme eher mäßig, aber trotzdem machst du hier einen sehr schönen und richtigen Punkt. Die Idee, "Hurt Locker" als Na'vi zu setzen, ist klasse ;)
Ein paar unbekannte Hansel in der Wüste herumrennen und sie betroffen aus der Wäsche schauen zu lassen ist keine 15.000.000 Dollar wert, sondern rausgeworfenes Geld. Im direkten Vergleich zu den anderen
Oscarkanidaten, insbesondere up in the air oder inglorius bastards hat die politische korrektheit, interessanterweise in verbindung mit dem oberweitenfaktor, thriumphiert und nicht die beste regie oder gar der beste film.
[...] Kurz gefasst hört sich der Film nämlich überhaupt nicht gut an: Die Story ist banal und obsolet, vorhersehbar und plump. Die Dialoge sind unausgereift und in keinster Weise originell. Die Musik ist – bis auf 10 wirklich wahnsinnige Sekunden! – einfalls- und ernergielos, deplatziert und langweilig. Die Charaktere sind Klischées und können nur in Maßen Emotionen entwickeln, auf der Leinwand und in dem Zuschauer. Leona Lewis Themesong ist beknackt und nerviger als Celine Dions My Heart Will Go On.
Was man dem Film wirklich anrechnen kann, aber auch nur das: Die Optik. [...]
Genau meine Meinung: auch für mich ist es völlig unverständlich, warum sich die Mehrheit von Hype und guten optischen Effekten blenden lässt. Ohne den Zuckerguss ist es einfach nur ein sehr, sehr schlechter Film!!! Soll nur Zuckerguss wirklich den Oscar als bester Film gewinnen? Wäre sehr schade!!
Die Effekte und sie Graphik sind nur nebensächlich. Gerade die Story sollte im Vordergrund stehen. Egal wie banal oder offensichtlich, die Botschaft könnte wichtiger und wahrer nicht sein. Während andere Oscar Anwärter völlig ohne Sinn und Botschaft auskommen ( Ingl. Bast. oder hurt locker) zeigt dieser Film auf eindrucksvolle Weise, wie man ein Thema das leider kaum einen Interessiert, den Popcornmassen vermittelt. Alleine dafür hätte der Film den Friedensnobelpreis verdient. Aber egal. Während alle auf die Story schimpfen, habe ich das Gefühl, dass diese allzu deutlich dargestellte Wahrheit sehr bitte schmeckt. Aus fast allem negativen Kritiken hinsichtlich der Geschichte kann man erkennen, dass die meisten den Film nicht verstanden haben. Dazu kommt, dass diese Wahrheit in einen Film verpackt ist, der auf Unterhaltung ausgelegt ist. Und dass, wie wir alle wissen, passt der Fachpresse überhaupt nicht.
Dem kann ich nur zustimmen. Klar, technisch eine beeindruckende Vorstellung. Aber viel wichtiger war für mich die überraschende Erkenntnis, vor allem aufgrund der vielen Kommentare alá "miese Story", dass Cameron eines der dunkelsten Verhaltensmuster der menschlichen Rasse in eine zwar noch ausbaufähige, aber doch eingehende Geschichte verwoben hat. Man muss sie nur verstehen...
Ach kommt, das ist jetzt nicht euer Ernst. Mit der Begründung kann ich Rambo III auch als Film mit hervorragender Handlung bezeichnen. Der Wille einer nachdenkenswerten Botschaft macht meiner Meinung nach die Handlung nicht besser, ganz im Gegenteil, denn dann wurde das ganze ordentlich in den Sand gesetzt.
Das Gegenteil von gut ist gut gemeint!
Die Geschichte mag weder neu noch sonderlich subtil sein, aber das ist doch gar nicht das Problem (wenn man es als Problem sieht). Die Geschichte ist einfach schon zu bekannt für Leute die gewisse Erwartungen an James Cameron haben.
ich sehe es genauso wie Jan Distelmeyer und schließe mich auch blutbyte an.
Manche Menschen sind eben nicht fähig zu "sehen".
Davon mal abgesehen, ein Vergleich - schaltet mal euer Radio an bzw. zappt mal MTV, VIVA, irgendwelche Musikkanäle durch und hört euch die Lieder an, viele sagen für euch das Selbe oder ähnliches aus, erwecken in euch gleiche oder ähnliche Emotionen, wie auch viele andere Lieder die ihr kennt, sind sie bloß anders verpackt. Es ist schwierig wirklich NEUES zu bringen. Das kann man auf alles was wir kennen beziehen, dieses individuelle aber doch auf eine bestimmte Art gleich/ ähnliche, kaum beschreiblich... eine tiefe Verbundenheit die man irgendwie mit allem hat was existent ist oder auch nicht, was, wie wir merken hier auch nicht jeder versteht oder verstehen kann... Tiefgrundig. Ebenso vergleichbar Sarkhasmus oder Ironie und noch einiges mehr, die widerrum auch nicht jeder versteht... mehr möchte ich jetzt auch nicht mehr dazu sagen... Außer - jeder hat andere Sichtweisen, Perspektiven wie er bestimmte Dinge betrachtet und diese wahrnimmt. Aus verschiedensten Gründen, Erfahrung? Lebensweise? Erziehung? Freundeskreis? mehr noch! im Grunde ALLES von dem - trägt dazu bei und macht uns zu dem was wir sind und wie wir sind, es prägt uns, deshalb ist alles Individuell aber hat doch einen gleichen Kern... das gilt zu verstehen! Und dieser Film sagt das im Grunde auch aus.
Also zum Thema AVATAR Blindheit vs Hurt Locker würde ich einfach nur gerne auf meinen Blog verweisen:
http://avatar-pleite.blogspot.com/
Bei den Zuschauern und den AMIS generell herrscht eher immer noch die KRIEGSVERHERRLICHUNG und PROPAGIERUNG das wird gewürdigt das AVATAR neben der technischen Pionierarbeit auch noch eine ganz andre Botschaft hat habn die WENIGSTEN kapiert!!
Na also ,wir möchte einen “ Science Fiction“ also einen Zukunftsfilm anschauen .
Aber was vorher noch geklärt werden muss ist :
Die Political correctness des Herstellerlandes ,der Regiesöre ,der Produzenten ,und Natürlich die gekasteten Schauspieler abchecken das wir auf keinen Fall eine Enteuschung erleiden müssen.
Oder irgend einer Verschwörung ausgesetzt werden ,die heimlich in dem Zukunftsfilm eingebaut wurde. In der Realen Welt.
O.K.
Am Ende jeden Punkt abgearbeitet, und jede Lust verloren den Zukunftsfilm real anzuschauen.
Stimme ebenfalls zu, fand die handlung sehr schwach: wie schon gesagt sehr plump, flach, naiv und vorhersehbar. natürlich ein happy end und platz für eine Fortsetzung. im prinzip erzählt der film die geschichte amerikas, nur dass die indianer gewinnen.
die charaktere sind klischeemaskottchen: die harte aufopfernde soldatin, die selbst im anblick des todes noch nen coolen spruch auf der lippe hat, die zynische wissenschaftlerin, die wilde exotische traumfrau, der jähzornige, eifersüchtige häuptlingssohn, der verbohrte böse und intolerante offizier.... puh!
wer da eine ne großartige message gefunden zu haben glaubt, kann sich ja auch mal mit den wahnsinnig anspruchsvollen geschichten von benjamin blümchen befassen und dort den tieferen sinn suchen ;) erstaunlich tiefgründig! lol
Ich fand den Film viel zu langatmig. Trotzdem muss man sagen, dass es ein Film war, der er in sich hatte, allein schon die 3D-Qualität war zum Dahinschmelzen.
Als Technikdemo ist Avatar absolut beeindruckend, wenn auch in einigen Szenen ein wenig zu aufdringlich und selbstverliebt daherkommend, das schreit manchmal geradezu nach “Guckt mal, das können wir auch”. Auch wenn die Story platt bis ärgerlich ist, zieht einem die Bilderflut über die zweieinhalb Stunden Spielzeit kontinuierlich in den Bann.
Camerons 3D-Technik verleiht dem Kino als suggestivem Erleben von Raum und Bewegung eine neue Qualität. Dieses bleibt jedoch in „Avatar“ nicht reiner Selbstzweck, sondern dient dem Filmemacher als kongeniales Medium einer ebenso zeitlos berührenden wie hochaktuellen Fabel, in der der alte Leib-Seele-Dualismus, übertragen auf die Körperpolitik des virtuellen Zeitalters, zur Debatte steht und politisch-ökologische Reizthemen um den menschlichen Umgang mit natürlichen Ressourcen kritisch und eindringlich angegangen werden... Auf diesem Fundament formen sich die Spannungsbögen ähnlich elegant und imposant, wie sich die Felsbögen über dem heiligen Baum der Na’vi zum Naturmonument runden – zum wahrhaft großen Abenteuer-Epos einer neuen Kinoepoche.
@ abalahamma: Da brauchst du keine Angst haben, es wird auch in Zukunft genügend gute Filme abseits des Mainstreams geben.
Das ist so wie mit der Musik.
Da gibt es auch Popstars, die die breite Masse toll findet, und dann gibt es da noch Musikrichtungen/-stiele, die hochwertiger und für Randgruppen bestimmt sind.
Du brauchst dich also nicht zu grämen.
;)
Ich hab mal ne Frage: Hier kann man doch seine Meinung reinschreiben, oder ? Und jeder kann seine Meinung so formulieren, wie er will, oder ?
Also, warum regt ihr euch dann so darüber auf, wie er seine Meinung geschrieben hat ? Wollt ihr, dass die Leute einfach nur schreiben: "Toller Film" oder "Scheiß Film" ? Denkt mal über das nach, was ihr schreibt, bevor ihr den Stil von jemand anderem kritisiert !
Genau dort, weltweit, muss und will „Avatar“ funktionieren und vereint darum neben ein paar interessanten Volten zu digitalen Medien vor allem jede Menge Kulturbrocken aus unterschiedlichsten Teilen unseres Planeten. Jesus hat unter dem Baum der Erkenntnis Sex mit Pocahontas und konvertiert zum Buddhismus, bevor er das Jenseits zum Diesseits erklärt und als Drachenreiter für das totale Gleichgewicht auf einem Mond sorgt, der eigentlich ein großer Datenspeicher ist. Sie finden das gaga? Das kommt dabei heraus, wenn ein Blockbuster von James Camaron das Gleichgewicht sucht und zum Glück nicht den kleinsten gemeinsamen Nenner will.
Die vollständige Kritik von Jan Distelmeyer ist die Beste, die ich bislang über Avatar gelesen habe. Er hat erkannt, was bei diesem Film eher unbewusst in die Zuschauerseele dringt. Der Inhalt nämlich, den zu analysieren die meisten Kritiker nicht fähig sind und ihn daher falsch als "einfach" und "banal" beschreiben, ist das komplexeste und ausufernste Ideen-Geflecht, das es seit Jahren im Kino zu sehen gab.
ich sehe es genauso wie Jan Distelmeyer und schließe mich auch blutbyte an.
Manche Menschen sind eben nicht fähig zu "sehen".
Davon mal abgesehen, ein Vergleich - schaltet mal euer Radio an bzw. zappt mal MTV, VIVA, irgendwelche Musikkanäle durch und hört euch die Lieder an, viele sagen für euch das Selbe oder ähnliches aus, erwecken in euch gleiche oder ähnliche Emotionen, wie auch viele andere Lieder die ihr kennt, sind sie bloß anders verpackt. Es ist schwierig wirklich NEUES zu bringen. Das kann man auf alles was wir kennen beziehen, dieses individuelle aber doch auf eine bestimmte Art gleich/ ähnliche, kaum beschreiblich... eine tiefe Verbundenheit die man irgendwie mit allem hat was existent ist oder auch nicht, was, wie wir merken hier auch nicht jeder versteht oder verstehen kann... Tiefgrundig. Ebenso vergleichbar Sarkhasmus oder Ironie und noch einiges mehr, die widerrum auch nicht jeder versteht... mehr möchte ich jetzt auch nicht mehr dazu sagen... Außer - jeder hat andere Sichtweisen, Perspektiven wie er bestimmte Dinge betrachtet und diese wahrnimmt. Aus verschiedensten Gründen, Erfahrung? Lebensweise? Erziehung? Freundeskreis? mehr noch! im Grunde ALLES von dem - trägt dazu bei und macht uns zu dem was wir sind und wie wir sind, es prägt uns, deshalb ist alles Individuell aber hat doch einen gleichen Kern... das gilt zu verstehen! Und dieser Film sagt das im Grunde auch aus.
In dem sensationellen Fantasy-Abenteuer AVATAR - AUFBRUCH NACH PANDORA nimmt Oscar-Presiträger James Cameron ("Titanic", "Aliens - Die Rückkehr", "Der Terminator") uns mit in eine neue Welt jenseits der Grenzen unserer Vorstellungskraft. 12 Jahre nach seinem "Titanic"-Erfolg zeigt Cameron das er es nicht verlernt hat sein Publikum komplett in eine Geschichte einzusaugen und zu fesseln. Die 166 Minuten Länge des Films verfliegen ungemerkt, so fasziniert ...
Ja - allerdings eher im Afrika-Look. Fand ich nur mässig originell. Hätte es gut gefunden, wenn der Film wenigstens eine nicht komplett vorhersagbare Wendung gehabt hätte.
Also nich das mich hier jemand falsch versteht. Ich mag den Film und werd ihn mir auch auf Bluray nach Haus holen. Ich wollte nur die Story zusammenfassen ;) .
«Avatar» ist ein visuell eindrucksvolles Erlebnis, das auf der Handlungsebene die im Film enthaltene Botschaft des schonenden Umgangs mit den Ressourcen umsetzt.
Einer der teuersten Filme aller Zeiten, mit ganz neuen Technologien und bahnbrechenden Spezialeffekten, von einem mehr als renommierten Action- und Sci-Fi-Regisseur – mit anderen Worten: Popcornkino in allerbester Form. Mehr muss (und kann) „Avatar“ eigentlich auch gar nicht sein, um zu überzeugen. [...]
Also warum wird eine solche Chance nicht einmal mutig genutzt und mit einem technisch bahnbrechenden und sehr bildgewaltigen Film auch gleich einen guten Inhalt zu transportieren? Und zwar bevor der Neu Effekt wieder verbraucht ist?. Mit so einer Technik hätte man doch auch dem dumpesten Zuschauer für einen intelligenten Inhalt begeistern können. Die Geschichte ist nach dem altem alten David Goliath Muster gestrickt. Um konsequent zu sein, dürfte es kein happy end geben, so wie es bei den Indianer, den Schwarzen, den Juden und den Aborigines und vielen andern Minderheiten in der Geschichte der Fall war. Man hätte die Schönheit der Avatar Welt zerstört lassen sollen, damit es so richtig weh tut. In der realisierten Version geht man raus und freut sich, dass die "Indianer" zurückschlagen und gewinnen konnten, und denkt die Welt ist wieder in Ordnung. Ab zum nächsten Mc Donald. Schade
Hier ist es mal wieder wie mit allen großen Special-Efects Spektakeln. Viel gibts zu sehen aber der Film an sich is nichts. Avatar hat zuviel von einem Liebesfilm oder einer Romanze.
und Sam Worthington überzeugt nicht. Als "Actiondarsteller" ihm Rollstuhl es gibt ja viel neues und echt verrücktes (Crank), aber Avatar geht zu weit.
Die Effecte waren ziehmlich gut, aber ansonsten überzeugt der Film MICH nicht. So wie der Film angekündigt wurde....NEIN.
Eigentlich bin ich ein Fan von Cameron aber das hier ist eindeutig der schlechtste Film vo ihm. Obwohl die Terminator reihe echt, echt super war.
Die Schauspieler waren auch nichts weltbewegendes.
Ausser die Filmmusik, aber die hat auch ein Meister (Howard Shore) gemacht.
Meiner Meinung nach schlechter als 2012 und The Day After Tomorrow.
Schlechter als The Day After Tomorrow?!
Jetzt übertreibst du aber, bei The Day After Tomorrow bin ich ja fast eingeschlafen da hat Avatar doch noch einiges mehr zu bieten.
^^also ich fand das eigentlich genau andersrum.. also nicht dass ich mir mehr Liebesszenen gewünscht hätte aber ich fand irgendwann überwogen die Schlachtszenen und das war laaaangweilig.. Bis dahin war s aber sehr spannend wie der junge Mann die Kultur lernt..
Die dünne, etwas kitschige, schnulzige und esoterisch angehauchte Story ist schnell vergessen, aber die Bilder nicht. Magie hat Cameron auf die Leinwand gezaubert, er zeigt uns eine andere Bild-Welt. Zwar ist das nicht revolutionär, wie der Filmemacher ständig behauptet, aber durchaus sehenswert.
Das soll KEIN Angriff werden, wer aber sowas über die Story sagt
- hat entweder kein aktuelles politisches Verständniss,
- noch nie einen Wald gesehen der gerodet wird
- ist in der Stadt aufgewachsen
- oder hat sein Bauchgefühl schon abgestoßen
Sorry, die Geschichte ist die beste an dem ganzen Film.
Hoffe wir schaffen es noch, aber mit so einer Einstellung müssen
wie die Ureinwohner Venezuelas weiter vertreiben um Palmöl für
Autos anzubauen...
Die Inhalte und Botschaften der Geschichte ändern nichts daran, dass sie simpel ist. Wenn USAler sich so etwas nicht selbst denken können und diesen Film dazu brauchen, haben DIE ihre grundlegenden Fähigkeit verloren über die Welt in der sie leben nachzudenken.
Mal abgesehen davon kann ich die vollständige Kritik nicht auf der verlinkten Seite finden, selbst mit strg+f nicht. Bitte nachbessern Frau Walk.
Naja, das stimmt schon was Du schreibst, aber wir sind da nicht viel besser.
Deutschland ist das 2.Land in der RangListe, was am meisten Goldreserven hat. Über 3800(!) Tonnen Gold lagern irgendwo im Keller unterm Regierungsgebäude!!! Das kann man sich eigentlich garnicht mehr vorstellen der ganze Wahnsinn hier.
Und auf Regenwald.org kann man sich durchlesen wie extrem schädlich und zerstörend sich Goldabbau auf die Umwelt ausübt. Das denkt man garnicht, aber da ist nichts mehr mit Sieb auswaschen, das Zeug wird durch wegätzung des anderen Gesteins gewonnen, ein totaler Wahnsinn.
Was da im Regenwald zerstört wird, das ist unvorstellbar. Tausende (!)Tonnen Gestein müssen bewegt werden um ein paar Gramm zu gewinnen!
Wir sind da also im Denken auch noch nicht viel weiter (die meisten zumindest unter uns hier)...
Ja, das Bewusstsein scheint zu fehlen. Es ist aber auch schwer zu begreifen, dass die neuen Mobiltelefone mit Kinderarbeit und Bürgerkriegszuständen in Afrika gewonnen werden, also der Bestandteil Coltan.
Aber ich hab auch sehr gern meinen Rechner hier stehen und besitze eine Wii, die, wie ich später herausgefunden habe, eine der umweltschädlichsten Konsolen ist.
Und zum Goldabbau fällt mir eine Radiosendung ein die über ein Dorf berichtete, in Italien oder Spanien, das wohl in absehbarer Zeit nicht mehr sein wird als ein von Chemikalien durchtränkter Haufen umgegrabener Erde.
Ein nicht ganz unwesentlicher Wahnsinn liegt in der Fähigkeit, mit nur drei Sätzen eine Brücke von "Avatar" zu den Goldreserven der Bundesregierung zu schlagen.
das is immer noch n filmforum hier und kein ort indem man sich mal kurz anmeldet keinen einzigen film bewertet und hier den großen erlöser raushängen lässt..ja ich weiß wir wollen es einfach nicht verstehen...die welt wird 2012 eh untergehen noch nicht den neusten roland emmerich gesehen?^^
[...]
Ein Film über die Liebe, die Verbundenheit zur Natur und darüber, dass das Gute immer siegt: Avatar will vieles sein, ist aber im Grunde nur ein Vehikel für die Möglichkeiten der Computeranimation. Das ist zwar einerseits schade, denn eine Kombination mit einem guten Drehbuch hätte einen wirklich spektakulären Film entstehen lassen, andererseits ist der Film trotz allem ein Erlebnis – im Kino, in 3D.
Der liebevoll gestalteten Welt und den großartigen Effekten stehen die simple Geschichte und die ebenso simplen Charaktere gegenüber bzw. im Weg. Tricktechnisch ein Meilenstein, doch für den Filmolymp reicht es dann doch nicht. Ein typischer Cameron eben, den ich trotz dieser Schwächen zu jeder Sekunde genossen habe.
Zwischendurch hat es mir den Atem verschlagen, wenn im dreidimensionalen Kino der Blick über Abgründe geht und in dieser gleichzeitig so realen und so naiven Welt Pathos, Trauer und Begeisterung mit einem durchgehen, dass mir die Tränen nur so gegen die 3-D-Brille klatschten. An einem Streit, ob Cameron da jetzt “nur” technisch ein Meisterwerk abgeliefert habe oder es sich auch “sonst” um einen großartigen Film handelt, will ich mich gar nicht beteiligen. Wenn man drei Stunden lang soviel gestaunt, gelacht, mitgezittert und geweint hat, dann ist einem das schlicht egal ... (Mehr im Podcast)
Danke für Deine Anmerkungen! Dieser Aspekt finden viel zu wenig Beachtung. Immer geht es als Kritikpunkt um die "zu dünne Story". Dass der Film aber sehr wohl berühren kann (wenn man ihn nur halbwegs an sich heranlässt), bleibt - insbesondere bei männlichen Kritikern? - komplett auf der Strecke.
Die „Motion-Capture-Technik“macht in „Avatar“ einen Quantensprung. Die mittels der aufgezeichneten Bewegungen eines realen Schauspielers digital erzeugten Kreaturen treten zusammen mit Darstellern aus Fleisch und Blut auf. Die Gesten und Bewegungen der digitalen Schauspieler fließen mit einer mittels der „Motion-Capture-Technik“ bislang nicht erreichten Natürlichkeit. Dafür zeichnen die Studios von Peter Jacksons Weta Digital verantwortlich, die bereits den bahnbrechenden Charakter „Gollum“ für die „Der Herr der Ringe“-Verfilmung erzeugt hatten. Darüber hinaus besticht die Tiefe, die Dreidimensionalität der mittels 3-D-Technik gefilmten Sequenzen, insbesondere etwa wenn die „fliegenden Berge“ ins Bild kommen. Die mit atemberaubenden Kamerabewegungen aufgenommene Räumlichkeit, die Farbenpracht und immense Detailgenauigkeit der Pflanzen und Tiere auf Pandora wirkt selten künstlich. Die hervorstechende Technik und die ausgezeichneten Schauwerte…
Die „Motion-Capture-Technik“macht in „Avatar“ einen Quantensprung. Die mittels der aufgezeichneten Bewegungen eines realen Schauspielers digital erzeugten Kreaturen treten zusammen mit Darstellern aus Fleisch und Blut auf. Die Gesten und Bewegungen der digitalen Schauspieler fließen mit einer mittels der
„Motion-Capture-Technik“ bislang nicht erreichten Natürlichkeit. Dafür zeichnen die Studios von Peter Jacksons Weta Digital verantwortlich, die bereits den bahnbrechenden Charakter „Gollum“ für die „Der Herr der Ringe“-Verfilmung erzeugt hatten. Darüber hinaus besticht die Tiefe, die Dreidimensionalität der mittels 3-D-Technik gefilmten Sequenzen, insbesondere etwa wenn die „fliegenden Berge“ ins Bild kommen. Die mit atemberaubenden Kamerabewegungen aufgenommene Räumlichkeit, die Farbenpracht und immense Detailgenauigkeit der Pflanzen und Tiere auf Pandora wirkt selten künstlich.
Die hervorstechende Technik und die ausgezeichneten Schauwerte stehen in „Avatar – Aufbruch nach Pandora“ indes nicht im Dienst der Handlung. Beides, Produktionsdesign und Handlungsablauf, dient vielmehr als Vehikel für eine mit esoterischen, ja pantheistischen Elementen durchsetzte Botschaft, zu der die von James Horner komponierte Ethno-Musik bestens passt. Wie bei so vielen Western oder Kriegsfilmen fallen auch in „Avatar“ Amerikaner in eine fremde Kultur ein, um sie auszubeuten und deren Natur bedenkenlos zu zerstören. Diese „Öko-Romantik“ erhält hier jedoch besondere Züge. Die „Na’vi“ sind ja nicht einfach eine Neuauflage des edlen Indianers à la Winnetou. Denn sie gehen mit anderen Geschöpfen, ja mit der Natur selbst eine regelrechte Symbiose ein, etwa wenn sie das Ende ihres Haarschopfs wie ein USB-Stick mit der entsprechenden Stelle eines Pferdes, eines Flugsauriers oder auch mit den Lianen eines magischen Waldes verbinden. Dann werden sie selbst Teil der Energie, die von der Natur ausgeht. Oder eben der Gottheit, denn Natur und Gottheit scheinen in der pantheistischen Pandora-Welt ebenfalls eins zu sein.
AVATAR ist bislang der schwächste Film von James Cameron. Wieso? Dies ist das erste Mal, dass die inhaltliche Ebene bei weitem nicht mit der erzählerischen mitkommt. Es fühlt sich an, es hätte Cameron zwar gewusst wie er seine Geschichte erzählen will, nicht aber was er da erzählen will. Diese zusammengeschusterte, uninspirierte Mischung aus MONONOKE-HIME und THE NEW WORLD haut nun wirklich niemand mehr vom Hocker, ebenso wie die stereotypen Figuren, die zu jeder Zeit genau so handeln wie man es von ihnen erwartet. Die Flora & Fauna auf Pandora ist tatsächlich der heimliche Star des Films. Wobei auch hier nicht alles Gold ist, was glänzt: Viele der Kreaturen hat man verblüffender Weise schon in anderen Filmen oder diversen Konsolen-Rollenspielen gesehen. Auch die Tatsache, dass Cameron sich bei seinen eigenen Filmen bedient, kann man mögen oder eben nicht. Ich persönlich bin enttäuscht, muss AVATAR aber auch ganz klare Vorzüge eingestehen. Technisch ist der Film über alle Zweifel erhaben und weiß in vielen Momenten zu beeindrucken. AVATAR sieht man sich auf der großen Leinwand in 3D an. Denn genau hier liegt meines Erachtens seine Daseinsberechtigung. Auf dem DVD-Player kann der Film definitiv nicht punkten.
Die Story ist natürlich nur zusammen geklaut und es gibt nix neues und für die 3 Euro Aufpreis für 3D merkt man von den Effekten nicht viel, trotz allem hat mich schon lange kein Film mehr so von der ersten bis zur letzten Minute mitreißen können, ich war begeistert. Super Film, nicht nur wegen der Optik. Das 3D kann man sich allerdings sparen, außer vielleicht, man hat die Möglichkeit, den im IMAX zu sehen, wie Julio Sacchi oben schrieb.
[...]Der eigentliche Star von „Avatar“ ist aber natürlich der mit all seinen Lebewesen brillant in Szene gesetzte Planet Pandora. Was sich James Cameron für diesen Film aus visueller Hinsicht hat einfallen lassen, entbehrt jeglicher Beschreibung. „Avatar“ ist schlicht und ergreifend wunderschön geraten, mit wahnsinnig viel Liebe zum Detail umgesetzt, und stellt somit im wahrsten Sinne des Wortes ein visuelles Feuerwerk der Extraklasse dar, das durch seinen absolut harmonischen Score noch verstärkt wird. Nicht zuletzt deswegen ist es die erste Hälfte des Films, die sich mit der Einführung von Jake Sully in die Welt von Pandora beschäftig, die im Vergleich mit dem zweiten Abschnitt des Films die Stärkere ist. [...]
Der 3D-Effekt ist zumindest im IMAX wirklich erstaunlich und sorgt für zahllose "Oha"-Effekte, seltsamerweise insbesondere in den "Real"-Szenen. Die animierten Landschaften und Figuren sind tatsächlich so detailreich, daß man für eine Weile tatsächlich gewillt ist zu vergessen, daß hier ja doch wieder nur Computerfiguren rumhopsen (und erstmals, Gott bewahre, rumfummeln), und das übrigens mitunter nur marginal weniger ungelenk als sonst.
Das kann aber nur eine kurze Weile davon ablenken, daß Cameron uns hier unerträglichen Ethno-Kitsch mit entsprechendem Getöse-Soundtrack serviert. Die Geschichte und ihr Verlauf sind so abgedroschen und vorhersehbar wie die Klischeefiguren, die sie bevölkern (und ja, beim zehnten bösen Satz hab ich dann auch verstanden, daß die Knallchargen Lang und Ribisi echt fies sind). Wie spektakulär kann eine derart langweilige Plotte eigentlich sein, wenn sie spätestens ab der zweiten Hälfte absolut nicht mehr auszuhaltende Schnulzerei verbreitet und es am Ende doch wieder nur auf die Omme gibt? Und wie ausgeklügelt ist eine Rasse von Ausserirdischen, wenn letztlich doch wieder nur geknutscht wird?
Ziemlich oberflächlich betrachtet und offensichtlich nicht ansatzweise den Film und dessen Aussagekraft verstanden, aber durchaus auch eine eigene Meinung, die man akzeptieren kann, wenn man will.
Wenn ich Filme drehen würde wie der gute Hasko, ja dann würde ich vielleicht auch vernichtende Kritiken über Filme schreiben die ich garantiert niemals im Leben verwirklichen könnte. Das würde ich aber nur dann wenn ich die kreative Gesamtleistung eines Meisterwerks wie Avatar nicht anerkennen könnte. Einmal im Leben ein gute Doku gemacht und den Mund vollnehmen als wäre man der König der Welt. Nein, das ist ein anderer.
Nichts ist schlimmer als es allen Recht macht zu wollen. Man erkennt allein an der äusserst heftigen Debatte, weltweit, in sämtlichen Filmforen das etwas großartiges geschaffen wurde.
mächtig debattiert wurde und wir auch um die twilight-filme, weltweit, in sämtlichen filmforen. also wurde auch da natürlich etwas großartiges geschaffen.
Für die meisten 40 jährigen die damals Starwars noch im Kino gesehen haben (nein nicht in s/w) ist Avatar durchaus etwas vergleichbares. Ein Augenöffner - da es visuell tatstächlich etwas ist, was man vorher so noch nie gesehen hat. Das ist eine Leistung. Ich hätte mir auch mehr Schauspiel und mehr Tiefgang gewünscht aber hey, ich wurde trotzdem prächtig, im wahrsten Sinne des Wortes, unterhalten.
kann irgendwie die meinung überhaupt nicht teilen, kein wunder, wenn ich in seiner liste sehe wie er filme so bewertet... wie kann man bitte keinohrhasen mit 0 punkten bewerten.. noch nie ne beziehung gehabt herr sacchi?... naja jeder wie er will back to topic, ich finde avatar ist ein wirklich gut gelungener film und teilweise hatte ich wirklich gänsehaut.. dass er leicht zu durchschauen ist finde ich garnicht so schlimm, denn was soll man denn bitte für ein drehbuch schreiben, um nochmal so einen effekt a la memento oder dergleichen zu erschaffen.
ich finde cameron hat ganz großes kino geleistet und eine 4.0 ist einfach unverschämt
@mr.vengeance ich weiß nunmal echt nicht was ihr alle so optisch/technisch tolles saht ... ich hab in dem ganzen "ich spring durch den bunten urwald" beständig meine maus und die WASD-tasten gesucht ... für mich sah diese ganze digitale-zeuch einfach immernoch/immer mehr wie nen pc-game aus. und bei diesen fesselte mich vor allem immer die handlung ...
@sh4dow: Kann mich deiner Meinung nur anschließen. Mich regen schlechte Kritiken zwar auf, aber letztendlich finde ich so "Antis" einfach nur lächerlich. Menschen die nix noch so witzigem, oder romantischem etwas abgewinnen können, stellen sich meiner Meinung nach einfach nur immer gegen die Mehrheit, egal was für ein verbaler Durchfall dabei rauskommt. Ich kenne leider genug so Menschen die einfach immer aus der Masse herausstechen, indem sie alles was wirklichen Erfolg feiert, aus Prinzip schei*e finden. Und wer bei keinem romantischen Film, egal wie berührend er ist, ein bißchen mitfühlen kann, ist sowieso emotional verkümmert.
Und an den Autor selbst: Wenn sie eine Geschichte über das Ausrotten von vermeindlich "Wilden", als eine abgedroschene Story bezeichnen, dann schauen sie mal in das ein oder andere Geschichtsbuch... denn falls Sie es nicht wussten: Menschen haben so etwas tatsächlich gemacht! Einfach mal "Aborigines" googlen.
"wie kann man bitte keinohrhasen mit 0 punkten bewerten.. noch nie ne beziehung gehabt herr sacchi?"
"aber letztendlich finde ich so "Antis" einfach nur lächerlich. Menschen die nix noch so witzigem, oder romantischem etwas abgewinnen können, stellen sich meiner Meinung nach einfach nur immer gegen die Mehrheit, egal was für ein verbaler Durchfall dabei rauskommt."
GENIAL!!
dafür liebe ich mp es gibt mir sowas zum lesen!
„Avatar“ ist ein ökologisches, ein mächtiges Manifest gegen die Rodung des Regenwaldes und die Zerstörung großer Teile unserer Umwelt. Es ist rührend, wie die Na’vi ihre Welt als ein Netzwerk begreifen, in dem alles miteinander verbunden ist. Selbst Tiere, die einen unvorsichtigen Besucher des Waldes anfallen, sind zu betrauern, wenn sie im (unnötigen) Kampf sterben. Gaia, Mutter, Natur - egal wie man es nennt, es sieht und fühlt sich so an, dass man sofort hin- oder gleich noch mal in diese Filmwelt will. Erst in einer Wiedergeburtszeremonie gerät dieser schöne Pantheismus zu kitschig.
[...] Denn "Avatar" ist letztlich ein Film der Widersprüche: Die visuellen Effekte suchen ihresgleichen, die Motion-Capture-Animation war noch nie so überzeugend, die künstlichen digitalen Naturbilder noch nie so real. Das hat man so tatsächlich noch nie gesehen, und doch überrascht Cameron an keiner Stelle seines Films. Die Gut-Gegen-Böse-Geschichte ist mindestens so alt wie die Technik neu sein mag, die Dramaturgie so dünnflächig wie die visuellen Attraktionen im Überfluss. Das alles Innovative dieses Films letztlich dem Computer entstammt oder zumindest auf ihn zurückzuführen ist, während Handlung und Figuren archetypischer und langweiliger nicht sein könnten, macht "Avatar" bestenfalls zu einer CGI-Öko-Fabel im Ethno-Takt. Oder auch ganz schlicht zum bisher dürftigsten Film von James Cameron – so beeindruckend und so egal.
Als interessierter Leser deiner Kritik frage ich mich, welche Story könnte besser sein als endlich mal den Menschen als Alien bzw. als das darzustellen was er eigentlich ist. Ein Parasit, der alles und jeden ausbeutet der Ihm und seinem Profit im Wege steht. Und das man bei einem Fantasy Märchen das Thema mit einer gewissen Naivität angeht, versteht sich doch von selbst. Solche Filme wollen im erster Linie unterhalten und nicht als tiefgründiges Drama gewertet werden. Tolle Bilder, Innovative Animationen gepaart mit einer Geschichte die uns zeigt wie wir Menschen leider sind und auf der anderen Seite, wie wir menschen leben sollten. Was gibts schöneres
Diese Menschen als Feinde, bzw die westliche Zivilisation als den Feind darzustellen und die Naturvölker unktritisch zu glorifizieren, dieser umgekehrte Rassismus ist doch weder originell noch neu. Es gibt dutzende Filme die genau diese Art von Story schon durchgenudelt haben von Pocahontas, über Winnetou, Der mit dem Wolf tanzt zu "Battle for Terra" (der fast dieselbe Geschichte wie Avatar erzählt aber ein Jahr vorher ins Kino kam und seit 1999 in produktion war). Diese blauäugige Sichtweise der Verklärung der Natur als etwas das man aus Kitschkalendern kennt, ist keine echte Alternative und bedient letztlich nur die Menschen, die glauben sie würden zur Weltrettung beitragen, wenn sie ab und zu mal Fair-Trade-Kaffee kaufen.
Hallo Batzmann, ich bin noch nicht lange bei Moviepilot, aber mir ist aufgefallen, dass du kaum Kritiken oder Komentare schreiben kannst, ohne gleichzeitig die Gruppe von Zuschauern anzugreifen die anderer Meinung sind. Ich hoffe nicht dass dies den Mangel an echten Argumenten vertuschen soll, denn dann lohnt es sich wirklich nicht deine Kritiken zu lesen. Und mal ganz im Vertrauen: Das es ein Geschichte in Filmen schon ganz oft gegeben hat, ist kein Argument. Denn dann müsste mann eine ganz neue Art von Drehbuchautoren züchten. Nähmlich welche, die wirrklich neue Ideen haben. Aussderdem müsstest du mit diesem Argument, wohl so gut wie jeden 2. Film der erscheint negativ bewerten. Es ist halt nicht sooo einfach, wirklich ein sachlich guter Kritiker zu werden. Übe noch ein wenig an deiner Argumentation, denn an Fachwissen scheintes dir nicht zu fehlen.
Batzman führt einen persönlichen Feldzug gegen alles was auch nur ansatzweise wie Entertainment aussieht. Avatar hat weiß Gott keine orginelle, dichte Geschichte aufzuweisen punktet aber dafür nahezu in allen anderen Bereichen und das ist was Wert und gilt es anzuerkennen.
Nur ist es jedem selbst überlassen, wie er seine Schwerpunkte gewichtet. Und wem wie Batzman eine anständige Handlung wichtiger ist als aufwändiges CGI-Brimborium wird an Avatar keine Freude haben.
Das ist ja auch völlig legetim. Aber das muss doch Gernrebezogen bewertet werden. Wenn ich einen Film wie Babel oder L.A. Crash bewerte, dann lege ich die Messlatte bei der Geschichte an. Die Zeichnung der Charaktere, die Tiefe der Story und die logische zusammenführung einzelner handlungsstränge. Aber wir reden hier von einem CGI lastigen Fantasymärchen. Man bemängelt doch auch nicht bei einem Film wie "Findet Nemo" das Fische eigentlich nicht sprechen können. Genrebezogene Kritik, die sich sachlich an das Handwerk der Filmemachens richtet, die in handlungsintensiven Dramen flache Handlungen oder Logikfehler kritisiert, oder die in reinen Actionfilmen zu schnellen Spannungsabfall ankreidet,etc. das sind echte Kritiken. Ich gehe doch nicht in einen Horrorfilm um eine Liebesgeschichte zu sehen.
Ach das alte Argument, aufwendige Filme müssten keine interessante Geschichte haben, wenn man das wolle solle man doch Arthaus gucken. Gedöns. Meine Meßlatte sind andere Blockbusterfilme die besser sind, dabei vor allem Camerons eigener T2, aber auch Sachen wie LOTR, Hellboy, Watchmen oder Oben. Alles absoluter Mainstream und dennoch wendungsreicher und interessanter UND mit besseren optischen Ideen erzählt als Avatar. Wenn du meine Kritik ganz gelesen hättest, wüßtest du das ich dem Film die öde Story und die uninspirierte Umsetzung vorwerfe, die außer dem CGI-Showcase wenig zu bieten hat und sowohl beim Creature- wie beim Weltendesign, als auch bei den einzelnen Bildern keine grundsätzliche Vision erkennen lässt. Mir ist aus dem ganzen Film kein einziger optischer Moment im Kopf geblieben, der an T2, LOTR, die alten Star Wars Filme oder Hellboy herranreicht.
Manche Geschichten sind so ursprünglich und wahrhaftig, daß sie es wert sind, immer wieder erzählt zu werden. War etwa der Gedanke, daß eine Maschine zu fühlen lernt neu oder daß jeder seines eigenen Schicksals Schmied ist? Auch fand ich den Charakter des Jack Sully nicht eindimensional und es fiel mir, auch aufgrund seiner authentischeren Darstellung, sehr viel leichter, ihm emotional in seine Geschichte zu folgen als beispielsweise den Hobbits in LOTR.
Mir kommt es so vor, als hätten sich manche in den Kopf gesetzt den Film zu hassen.
Das ist doch nicht dein ernst. HELLBOY??, WATCHMEN??? Belanglosere Filme (Story`s) gibt`s echt selten im sog. A-Movie Bereich. Und LOTR. Hallo, da war einer der besten Romane die Vorlage. Und trotzdem hat Jackson es vergeigt. T2 lebt nur vom Morphing und von Arnie und ist an Logiklöchern kaum zu überbieten. Matrix hätte ich mir noch gefallen lassen. Naja, scheint wohl einfach nicht den Ding zu sein.
Ich habe Ihn gesehen und kann verstehen, das dieser Fim nicht jedermann`s Geschmack trifft. hauptsächlich wegen der Länge und den recht romantisch und verspielten Momente gegen Mitte des Films. Aber das eine ist der persönliche Geschmack, das andere ist eine Kritik. Und wer so mit fachwissen um sich wirft wie batzmann, der sollte sachlich bleiben.
Es geht doch nicht mehr um mögen oder nicht mögen. Es geht um das kategorische und einseitige Demontieren eines Filmes. Batzman wirft dem Film ja nicht nur eine schlechte Story vor, sondern auch das er optisch nicht überzeugt und die Inszenierung schlecht ist. Und da ist man definitiv an einem Punkt angelangt, wo ich nur noch drüber lachen kann. Die Wahrheit ist wahrscheinlich, dass das Design des Filmes einfach nicht seinen Geschmack trifft. Aber sowas zuzugeben scheint schwer zu sein. Ich habe einige Kritiken gelesen, darunter auch ein paar Schlechte, und ich konnte eigentlich immer nachvollziehen wie der Kritiker zu seinen Ergebnissen gekommen ist. Da kann man ruhig anderer Meinung sein. Bei Batzman hab ich das aber überhaupt nicht. Das liest sich wie das Gegenteil eines Fanboys. Und das er hier unter jede Kritik immer und immer wieder seine gleichen Argumente Postet spricht doch schon eine klare Sprache.
Einen Technisch und optisch so beeindruckenden Film, der in der Mache wirklich Jahre voller Hingabe gebraucht hat, so völlig grundlos in den Boden zu stampfen tut mir als Filmfan echt in der Seele weh.
Statt drüber zu lachen, wäre es ja spannend, wenn du auch nur irgendein Argument abgesehen von "Der ist aber voll toll und ein Meisterwerk" beizutragen hättest Irgendetwas das auch nur in die Nähe eines Diskurses kommt. Ich sage sehr differenziert was ich dem Film ankreide, als Gegenreaktion kommt "ja aber der ist trotzdem optisch total gut". Das macht im Grunde eine Auseinandersetzung müßig. Und Hellboy, Watchmen, LOTR und T2 als Schrott abzuqualifizieren und damit Avatar zu verteidigen, ist in der Tat mehr als grenzwertig. Das jeder Film und gerade auch LOTR seine Schwächen hat und kritikwürdige Punkte, keine Frage, aber dennoch sind sie allesamt mehr als ein außer Kontrolle geratenes Renderdemo. Sie erzählen Geschichten mit glaubhaften, vielschichtigen Figuren und bieten Unmengen inspirierter optischer Momente, die nachhaltig in Erinnerung bleiben, derweil Avatars austauschbare Swarowski-Glitzerwelt sich schon während des Anschauens wieder auflöst.
Dann kommen wir mal zu den Antworten. An andere Stelle versucht du, lieber Batzman, schwere Geschütze aufzufahren und behauptest das Avatar jene emotionalen Momente wie in Starwars (alte Trilogie), Herr der Ringe, Terminator 2 usw. vermissen lässt. Ich habe damals 1977 Starwars als 8 jähriger im Kino gesehen und kann mich heute noch daran erinnern was ich gefühlt habe als ich aus dem Kino kam. Dieses Gefühl hatte ich erst viele Jahr später wieder und zwar mit Herr der Ringe. Am gestrigen Abend habe ich Avatar zum zweiten mal gesehen und da war er aufeinmal wieder der wirkliche magische Moment, der gleiche wie damals bei Starwars und Herr der Ringe. Der Unterschied insbesondere zu Starwars war der, das diese Magie nicht nur einige Minuten angehalten hat sondern gefühlte Ewigkeiten. Deswegen weil ich wieder einmal eine neue Welt gesehen habe und das in einer Perfektion die es eben seit Starwars bzw. Herr der Ringe kaum zu sehen gab. Batzman du kannst doch nicht allen Ernstes Avatar mangelden Tiefgang vorwerfen und im gleichen Atemzug Starwars Episode IV als etwas gloreiches dagegen halten. Wenn wir bei Starwars anfangen über Story, Regie und Schaupspielqualitäten zu diskutieren dann geht Darth Vader ganz schnell die Luft aus und Lucas bleibt nichts anderes übrig als sich vor Scham hinter seinem Regiestuhl zu verstecken. Avatar bietet eine simple Story, richtig, alles nichts neues, alles schon mal dagewesen! Na und? Die technische Perfektion, die Kraft, den Willen diese Welt so zu entwerfen wie sie auf der Leinwand zu sehen ist, dich mitzunehmen und dir für 1-2 Stunden eine komplett neue Welt zu zeigen, das ist der Anspruch Avatars und genau diese Magie wird entfaltet.
Das ist meinetwegen nicht viel oder nicht genug für jeden Anspruch, aber mindestens genauso viel wie in den von dir zitierten Paradebeispielen wie Starwars, Herr der Ringe oder Terminator.
Batzman du solltest dir ein paar virtuelle Lollies und Tokio Hotel Autogramme zulegen und bei Bedarf verteilen...dann sind sie beschäftigt.
@Narrisch: Die Schauspielqualitäten von Darth Vader fand ich auch schlecht, mit dieser Maske konnte ich gar nicht die Vielschicht seiner Figur erahnen..und blau war er auch nicht :(
Warum auch, alles wichtige wurde doch schon gesagt. Die Story und die Charakter von "Avatar" sind an Plattheit, Eindimensionalität und Klischeehaftigkeit nicht zu überbieten und seine kitschige Botschaft verwässert er sich durch den hohen Fantasyanteil selbst.
Abgesehen von einigen Schauwerten (die ich aber nicht übermäßig beeindruckend fand) hat der Film nichts zu bieten.
"Star Wars" hingegen belastet sich selbst hingegen nicht mit so einer flachen Moralfabel und erzählt seine Story außerdem noch besser. Charakter wie Han, Chewie, Obi-Wan, Luke, etc. waren mir einfach sehr viel sympathischer, als die blassen Protagonisten von Cameron.
Und das geht auch klar aus Batzmans ersten Kommentaren hier hervor,wie stark man diese Kritikpunkte jetzt gewichtet, bleibt doch jedem selbst überlassen, wenn man dann aber auf eine Diskussion einsteigt und immer wieder nur erzählt "Ja, aber er reißt mich trotzdem mit, weil er so toll aussieht und wenn du das nicht so siehst, dann bist du emotional verkrüppelt und hast nie die wahre Bedeutung von Weihnachten erkannt", egal wie ausführlich der Gegenüber seinen Standpunkt belegt, muss man sich nicht wundern, wenn der irgendwann keine Lust mehr hat und in gleichem Ton zurückschießt.
"Klischees" sind ja nicht immer schlecht.
Unterhaltungsfilme, die der hollywoodschen Erzähltradition verpflichtet
sind, würden ohne ihre typischen Figuren nicht so unmittelbar und leicht zu
genießen sein.
Das gilt vor Allem auch für Star Wars, der sich ja unverkennbar an den
Archetypen aus Märchen, Western und Abenteuerfilm bedient. Das ist ja auch gut so, sonst könnte man sich nicht uneingeschränkt darüber freuen, daß der Bösewicht (Grand Moff Tarkin) draufgeht, während allzu vielseitige
Helden-Charaktere eher hinderlich bei der Identifikation des Publikums mit
Selbigen sind (deshalb ist Luke Skywalker ja so ein geradliniger Sunnyboy
ohne Fehl und Tadel).
Ich bin nicht traurig darüber, daß wir in Avatar unsere Abscheu über die militärische Exekutive des Kapitalismus auf Colonel Quaritch in der Funktion
des typischen Bösewichts projezieren können.
Hier einen Charakter zu entwerfen, der gar nicht so böse ist, weil er noch
ganz andere Seiten hat, ist der Geschichte nicht dienlich.
Entsprechende Kapitalismus-Theorien, die da sagen, daß es eigentlich keinen Schuldigen gibt, weil ein solches System zu komplex o.ä. ist halte ich
persönlich für Ablenkunsmannöver vom eigentlich Schuldigen - der Habgier der Menschen.
Der Wunsch nach Grauzonen, sei es bei der bösen RDA oder bei den guten Na'vi, entspringt einer intellektuellen Abgeklärtheit, die nicht mehr an das Gute glaubt, vermutlich weil sie selbst durch die hohe Erfahrung und einhergehender eigener Fehler im Leben, diese zu entschuldigen sucht.
Aber darum geht es bei Avatar nicht. Der Film glaubt an das Gute und zählt auf die zum sinnvollen menschlichen Dasein notwendige Verbundenheit mit der Natur. Nur abgeklärte Geister verneinen diese.
Ich wette der Film hat jetzt schon ganz viel für den Regenwald getan. So in den Köpfen und so. Vielleicht nicht so viel wie Günther Jauchs Regenwaldbiersaufen, aber so innerlich total. Und weil Cameron seine Botschaft so richtig doll ernst meint, hat er sich ja auch mit den Naturschützern von McDonalds zusammengetan, die seine Avatar Happy-Meals rausbringen. Und die nächste Demo besteht ganz sicher auch aus den ganzen Avatarzuschauern, die erst jetzt so richtig wachgerüttelt wurden, weil sie vorher nie auf die Idee kamen, das Indianer totmachen und Natur kaputtmachen nicht so wahnsinnig toll ist. Schön wenn ein Film Denkanstöße geben kann ;)
Thesen zu kontern, die gar nicht aufgestellt wurden ist einfach. Es ging um die Bedingungen, unter denen der Film positiv wahrgenommen wird. Da behaupte ich, daß man nicht die Fähigkeit verloren haben darf, die Dinge "mit Kinderaugen" zu sehen. Sonst hat man natürlich keine Freude an der Entdeckung der Vielfalt einer neuen Welt und dem Erleben einer, natürlich nicht neuen, aber ursprünglichen Indianergeschichte. Für solche Aspekte ist die Generation "Slasher-Film und Ego-Shooter" nicht mehr empfänglich. Das zeigt sich anschaulich an den Kritiken, welche ausgerechnet die Schlacht in Avatar als den gelungendsten Teil des Films hervorheben, obwohl diese Stelle lediglich die Einlösung des Blockbuster-Pflicht-Programms darstellt - erzählerisch also am uninteressantesten ist.
Ich hab mich schon gefragt wann das "Hirn ausstellen/ Kinderaugen"-Argument (siehe http://www.fuenf-filmfreunde.de/2008/06/01/das-wird-teuer-die-f5-kommentar-fibel/) wieder aus der Kiste gekramt wird.
Die Bedingung unter denen man den Film mögen kann sind also, man darf sich geistig nicht weiterentwickelt haben seit man 8 war oder muss überzeugend eine Frontallobotomie simulieren können, damit einem bloß nicht auffällt wie unterirdisch schlecht das Drehbuch, die Ideologie, die Dialoge und wie abgeschmackt jede einzelne Idee und jedes einzelne Bild des Films sind?
Überzeugt mich nicht wirklich. Und einen derart kalkulierten, am Marketing-Reißbrett designten, herzlosen Film wie Avatar, der nicht einen Funken echte menschliche Gefühle enthält zu nehmen um die böse Generation "Ego Shooter" zu bashen zeugt auch nicht eben von echter Einsicht. Zumal wenn eben diese Generation den Film ja lauthals bejubelt.
Geistige Weiterentwicklung ist natürlich wünschenswert. Bedeutet diese tatsächlich den Verlust der Fähigkeit des Staunens über die Vielfalt einer Welt und die Sehnsucht nach einer Verbundenheit mit selbiger? Reden wir dann nicht vielmehr über Abstumpfung? Freilich hat der Produktionsprozess wenig mit irgend einem moralischen Ideal zu tun.
Danach gehend könnte ich in gar keinen teuren Film mehr gehen, ohne eine Hass-kappe zu tragen. Ich entscheide mich lieber dafür, die Ergebnisse unabhängg davon zu betrachten. Und dann fallen einem auch Dinge jenseits des Marketing-Reißbretts auf, z.Bsp. daß Cameron als passionierter Taucher sein Staunen über die Unterwasserwelt verarbeitet hat. Eine höchst menschliche Regung.
Where the wild things are, Coraline, District 9, Watchmen oder Up sind gute Beispiele aus diesem Jahr dafür, wie es anders geht... Dafür das Big Budget nicht automatisch superdumm oder herzloses Technikdemo bedeuten muss.
Bezeichnenderweise sind das alles Filme die hier in Deutschland schlecht gelaufen sind und denen genau die breite Masse die in Wicki, Avatar oder Mario Barth rennt in Scharen fernblieb. Go figure.
Batzman kann ja auch nichts dafür das dieser Film mieses Mittelmaß ist. Ihn schön zu reden macht ihn leider nicht besser. Natürlich haben Filme für die breite Masse oft erhebliche Defizite, denn die breite Masse hat keine Ahnung von Filmen und so muss ihr der Kinogang mit Kompromissen schmackhaft gemacht werden. Leute die regelmäßig das Neuste über Bohlen und Feldbusch erfahren sollen ja auch da rein gehen.
Simpel ausgedrückt ist dieser Film für Leute mit höherem Intellekt und mehr Filmwissen einfach nicht komplex genug. Deshalb eignet er sich für Kinder aber das Problem ist das er sich nicht als Kinderfilm präsentiert.
Beim Geschmack könnte man sich ja über die Bilder streiten aber das Buch ist strunz doof und das ist ein Fakt.
Deine Ausführungen werden schon alleine durch einige von batzman als "sehenswert" oder besser bewerteten Filme wie "Watchmen" oder "District 9" entkräftet. Alleine schon diese Verallgemeinerung und Simplifizierung von Filmen und dem Zusammenhang mit den Intellekt der Zuschauer macht dich eigentlich (nach deiner eigenen Aussage) zu einem echten AVATAR- FAN. Wichtig ist auch noch: Wie gehe ich mit dem Intellekt und Filmwissen um. Wenn es dafür sorgt, dass man auch mal etwas leichtere Unterhaltung nicht mehr geniessen kann, oder das man jeden neuen Film mit einem schon mal dagewesenden Film vergleicht, ist man ein denkbar schlechter Kritiker
Erst mal bin ich nicht Batzman und in diesem Thread kümmerts mich wenig wie er irgendwelche Filme bewertet hat. Ich stimme ihm bei Avatar zu. Und Zweitens liegt genau hier das Problem. Der Film gibt nicht vor leichte Unterhaltung zu sein sondern spielt die Liberal-Mamma für Leute die hoffen das die Pandabären hoffentlich bald vögeln. Der kindliche Gedanke das Naturvölker reiner und besser sind als eine blutsaugende Holzfäller-Enterpreis ist peinlich simpel und gehört in die Mitte der 90er. Und die Menschen als Parasiten darzustellen ist so orginell wie meine Schreibtischlampe. Und ja! Oft fühlt sich eine solch aufdringliche Botschaft der "Ethik" an wie eine Verarsche und führt dazu das ich den Film nicht mehr genießen kann. Bin fast eingepennt bei so viel Quatsch.
Was ist eigentlich so schlimm daran, offensichtliche Tatsachen (z.B. das Naturvölker reiner und besser sind oder das Menschen Parasiten sind) so klar und einfach wie möglich in einem Film darzustellen? Originell ist es sicher nicht. Natürlich steht der Film im Zeichen von leichter Unterhaltung. Denn sonst wäre weniger Zeit auf Effekte und Atmosphäre verwendet worden und der Film wäre mehr auf das Thema eigegangen. Warum viele in den Film den Versuch, ein Gesellschaftskritisches Drama unter berücksichtigung verschiedener Kulturen machen zu wollen, hineininterpretieren verstehe ich nicht.
Schlimm ist hier gar nichts. Ich habe dies in meinem ersten Beitrag schon beantwortet. Nahtigall wenn dieser Film dir so gut gefallen hat ist das schön für dich. Ich kann mich nur noch wiederholen.
Mich wundert Eines: Die Kritikpunkte "strunzdumme Geschichte", "Effekthascherei", "Klischees", "kitschige Botschaft", "auf Zuschauer mit dem Intellekt eines Kindes zugeschnitten" - passen perfekt auch auf einige Andere Produktionen der letzten Dekade. Warum wurden diese dann nicht auch zu den erfolgreichsten Filmen überhaupt?
Um den entscheidenden Unterschied herauszufiltern, dazu hat es bei den analytischen Fähigkeiten der negativ-Kritiker offensichtlich nicht gereicht.
@blutbyte
Hier geht es doch um Kritiken oder etwa nicht? Hier bewerten Kritiker und die jenigen die es gern sein moechten gesehene Filme - auessern Ihre persoenliche Meinung, ihre Einstellung, ihre Eindruecke und Gefuehle.
Dass es da bei jedem Film irgendwo zu kleinen oder groesseren Differenzen zwischen den Zuschauern kommen muss ist ja wohl ziehmlich eindeutig. Aber warum manche hier meinen, sie kennen den wahren Unterschied zwischen guten und schlechten Filmen ist mir absoult schleierhaft.
Ausserdem machst du es dir ziehmlich einfach zu behaupten, dass alle Negativ - Kritiker Avatars nicht die Faehigkeit haben Filme angemessen zu analysieren oder eben zu kritisieren.
Mich hat Avatar weder Story - noch Bildtechnisch begeistert oder umgehauen. Dafuer habe ich meine Gruende.
Aber ich wuerde es mir niemals anmassen zu sagen, dass das all diejenigen die Gefallen an der Avatarwelt haben, dumm sind, generell nichts von Filmen verstehen und keine "analytischen Faehigkeiten" besitzen. Bullshit.
@svunzel: Da hast du im Prinzip recht, aber das hier war eine Kritik von Vincent Vega der den Film verissen hat. Ich würde nicht(und speziell nicht bei immerhin 5 Punkten) bei jemandem der den Film mochte seine Kritik mit meiner Meinung vollschmieren bis der Arzt kommt. Irgendwann man bleibt dann die Höflichkeit auf der Strecke. Sorry, aber das ist wirklich meine Meinung da oben und ich habe nur Feuer mit Feuer ausgeschrieben. Denn ich sag mal vorsichtig "wir" haben diesen Kindergarten nicht angefangen(siehe ursprüngliche Kritik)
Ich finde es ja keineswegs schlimm, dass hier ausgiebig ueber Avatar diskutiert wird. Man soll ja schliesslich das verteidigen duerfen, was man mag. Aber was mir an vielen Argumentationen nicht gefaellt ist diese sofortige Abwertung der anderen "Seite". Da wird dann nur noch pauschalisiert : "Du magst Avatar, du bist dumm." Oder andersherum (was ich bei Blutbyte angemerkt habe) "Du findest Avatar scheisse, also verstehst du grundsaetzlich nichts von guten Filmen und hast keine Gefuehle."
Das der Ton zunehmend rauer wird und Hoeflichkeit auf der Strecke bleibt, ist nicht das was mich stoert. Ich mag nur nicht diese bestimmt Art der Meinungsaeusserung, da faellt den Leuten kein vernuenftiges und ueberzeugendes Argument mehr ein also wird in etwa behauptet : " Du kannst das gar nicht beurteilen, weil du magst ja auch Filme wie District 9. Du hast wieso keine Ahnung wie man ne Kritik schreibt. Ich dagegen finde Avatar ganz toll so. Und desegen hab ich auch voll die Ahnung was gute und was schlechte Filme sind. Du ja gar nicht. "
Aber ich denke, dass wir im Grunde einer Meinung sind.
Wenn sich jemand persönlich von meinen Texten angegriffen fühlt, entschuldige ich mich dafür. Doch das muss niemand. Denn keines meiner Worte richtet sich gegen eine Person, sondern lediglich gegen den Inhalt dessen, was bestimmte Kritiker schreiben. Somit zwar auch gegen den Kritiker selber, aber eben auschließlich in dieser Funktion. So wie man zwischen Autor und Erzähler unterscheiden muss, gilt es auch hier zwischen der realen Person und dem Kritiker zu unterscheiden.
Ich maße mir nicht an, die analytische Fähigkeit irgend einer realen Person, die mit diesem Forum zu tun hatte einschätzen zu können. Wohl aber kann man die Methodik eines Kritikers bezogen auf ganz bestimmte Kritiken einschätzen.
Deswegen finde ich ein bisschen erfrischenden "Zoff" in Form von inhaltlicher Streitkultur gar nicht schlimm, ja sogar wünschenswerter als political correctnes und Harmonie um jeden Preis.
Deswegen bleibe ich dabei: Die Kritiker, die lediglich eine grobe Zusammenfassung der Story und die visuellen Attraktionen für ihre Kritik heranziehen, werden diesem und vermutlich auch wenig anderen Filmen gerecht. Meiner Meinung nach sind ganz Andere Ebenen eines Films für seine Qualität ausschlaggebend. Die Schlichtheit einer Geschichte ist irrelevant - auf das "Wie" kommt es an. Auf den Erzählstil. Und im Fall von Avatar auch auf die Geschichte hinter der Geschichte. Auf die Bezüge hinter dem Offensichtlichem. Avatar hat so viel davon, daß es geradezu fahrlässig ist, darauf einfach nicht einzugehen. (und ich rede nicht von der "Öko-Botschaft)"
Es ist bei diesem Film zugegebener Maßen auch recht schwer das reichhaltige und durchdachte Netz aus Bedeutungsebenen und Bezügen zu durchleuchten.
Am besten hat es bisher Jan Distelmeyer in seiner (vollständigen)Kritik beschrieben.
Beim lesen bekam ich eine Ahnung von dem, was mich beim Sehen des Films eher unterbewusst fasziniert hat.
Seit Monaten stilisieren Experten James Camerons ersten Kinofilm seit "Titanic" zum wichtigsten Werk der Kinogeschichte hoch. Tatsächlich weiß der fertige Streifen sogar die Skepsis nach dem ersten "Videospiel-Teaser" zu zerstreuen. Das 3D-CGI-Spektakel ist zwar keine Kinorevolution, setzt aber neue technische Maßstäbe.
»Avatar«, das soll der Film für die ganze Familie sein; die ohnehin fragile Mittelschicht, die die Zielgruppe bilden dürfte, soll nicht verstört werden. Das schließt auch den Nachwuchs mit ein. Ausgerechnet ein technisch beschlagener Visionär wie Cameron lässt den interstellaren Maschinenpark der Menschen entsetzlich langweilig daherkommen. Der Feldzug soll natürlich eine harsche Kritik an der gegenwärtigen Kriegsführung sein. Vielleicht ist es so: Mit »Avatar« soll das Kino eine ganze Welt erfinden. Und da liegen wohl die Stärken: Der Film liefert unglaubliche Ansichten einer phantastischen Welt. Dafür wurden gar neue Kameras erfunden, die in Computerkulissen filmen können.
Man hat Tiere und Blumen neu designt, zeigt bioenergetische Kommunikations- und Lebensadern, ein Aufgehen der Lebewesen in der sie umgebenden Welt. Der Wald leuchtet, das Gras steht unter Strom, die Tiere haben Schnittstellen. Ja, es gibt Bilder, die gab es noch nicht.
Eine echte Science-Fiction-Welt: Wozu braucht es eine Handlung mit Menschen? Der erste Kinofilm der Geschichte hatte beides nicht – er zeigte eine heranrasende Eisenbahn. Das Kino der Brüder Lumière war am Ende des 19. Jahrhunderts eine Jahrmarktsattraktion. Jetzt, zu Beginn des 21. Jahrhunderts, ist es das wieder, nur im neuen Format – vielleicht als Movie-App fürs iPhone.
Im Gegensatz zur Literatur hat das Medium Film einen großen Vorteil: es verfügt über weitere Ebenen, allen voran die audiovisuelle Ebene. Die schlechteste Geschichte kann so dennoch von hervorragenden Bildern getragen werden, technisch total vereinnahmen. Exakt so verhält es sich beim vermeintlichen Film des Jahres, Camerons Avatar, der bereits im Vorfeld für eine Revolution des Mediums sorgen sollte - zumindest laut Cameron selbst und vielen Technikfreaks, die in der Stereoskopie ohnehin die Zukunft des Kinos und seiner Theater sehen. Und in der Tat, die neue alte Technik kann bisweilen von großem Vorteil für das Medium sein, würde es nicht immer und immer wieder ins Gimmickhafte verfallen. 2009 starteten so viele 3D-Filme wie noch in keinem Jahr zuvor. Es ist wie mit allem im Leben, entweder man mag die Technik und verfällt ihr voll und ganz oder man reduziert sie auf reine Effekthascherei, die dem Film an sich keinen Mehrwert verleiht.
Im Grunde ist "Avatar" ein DEFA-Indianerfilm. Es geht um Ausbeutung, Raubbau an der Natur und den Kampf gegen die Kolonisierung. Die direkten Parallelen zu diesem Genre sind offenkundig: Rituale, Waffen, Stammeskultur – die Schablone für das Volk der Na’vi ist ein romantisierendes Indianerbild. Im Gegensatz zu den DEFA-Filmen sind die Indianer bei Cameron allerdings nicht die Protagonisten; das bleibt dann doch den Weißen überlassen.
Das größte Kompliment, das man AVATAR machen kann, ist, dass seine technischen Innovationen letztlich völlig schnuppe sind. Das kataloghafte Abhaken erbrachter Effektleistungen ist hier ebenso müßig wie die leidige Diskussion um etwaigen Fotorealismus des ohnehin Unfotografierbaren: Perfekte Illusionen zeichnen sich eben dadurch aus, dass man um ihren illusionären Status weiß, sich aber trotzdem nur zu gern von ihnen hinters Licht führen lässt. Negativ gewendet, ist somit auch AVATAR nicht gegen chronische Grantler gefeit, die mit dem Spazierstock wedeln, auf Videospiel-Ästhetik schimpfen und einer Zeit hinterher jammern, da man Filme noch im Mischforst um die Ecke gedreht hat. Damit tun sie aber dem Reichtum einer Vision Unrecht, die bis ins Wehen der Farne und Schwirren der Insekten, bis in die einzelne Hautpore und Haarfaser hinein eine komplette Biosphäre aus dem Nichts erschafft. Ob man darüber nun Bauklötze staunt oder Pixel, ist einerlei.
Selbst wenn ich den Look mögen würde, bleibe immer noch eine ausgelutschte, eindimensionale und schlicht aufgebläht schlechte Story, die so gar nicht zur Empathie einlädt und in jeder Sekunde den Eindruck vermittelt wiedergekäute Westernklischees zu sehen.
Ich habe Avatar am Abend gesehen und bin begeistert. Wer sich nicht von der überwältigenden Schönheit von Avatar in seinen Bann ziehen lässt, der fühlt im Kino gar nichts, nur Zynismus und Bitterkeit.
Avatar ist pure Filmkunst die im Fantasy/Scifi Genre einen cineastischen Meilenstein setzt wie damals The Wizard of Oz.
James verbrät alles: Zebrahaut-Pocahontas bangt um Weltall-Mittelerde und der Scorsesche’ „Departed“-Einschlag wurde auch noch drauf gebretzelt. 60 Prozent von „Avatar“ besteht aus CGI-Animationen. Das sieht man dem Film leider sehr deutlich an. Trotzdem ist der heiß ersehnte und im Vorfeld übel herunter geputzte Cameron-Streifen wie alle anderen Filme des Action-Großmeisters ein Erlebnis. Auch wenn der gute Jimmy meint, dass aufgrund des LOTR-Gollums die Technik so weit sei einen Spielfilm mit 60 Prozent CGI-Animationen zu füllen und diese als überaus realistisch zu bezeichnen, dann irrt Mr. Titanic gewaltig. Die Bewegungen der am PC entstandenen Figuren wirken in „Avatar“ immer noch extrem künstlich und erinnern bisweilen an die Videospiele der heutigen Kids. Aber wer sich daran dauernd aufhängt, verpasst einen zweieinhalb Stunden langen bunten Bilderreigen mit innovativer und exotischer Flora- und Faunawelt - so eine Art Greenpeace-Sci-Fi. Was vielmehr stört, ist die Tatsache, dass „Avatar“ an der dürftigen Geschichte leidet. Gerade die extreme Länge des Films verdeutlicht die Ideenarmut des Drehbuchs. Anstatt 14 neue violette Regenwaldfalter am Rechner zu rendern, hätte man den Figuren eventuell etwas mehr Tiefe verleihen können oder die teils hölzernen Dialoge wenigstens von dem Gutmensch-GutAlien-Pathos befreien können. So ist Camerons Werk bis auf die Bilderflut wenig bahnbrechend, sondern einfach nur ein gutes Effekt-beladenes Action-Märchen mit kassenträchtigem Fantasy-Einschlag und einigen gelungenen Wow-Momenten (so haut man heutzutage 230 Millionen US-Dollar auf den Kopf!).
Die dürftige, unangenehm anbiederndende Story versaut den Film aber schon ziemlich. Und die so aufwendig konstruierte Welt hätte von ein wenig Realismus auch gut profitiert. Durch den Fokus darauf jede Ecke des Dschungels "wunderschön" und "beeindruckend" zu gestalten, sieht Camerons Welt (wie schon in Titanic) aus wie eine verkitschte Fototapete. Die Weltendesigner waren von ihrer eigenen Kreation so eingenommen, das sie fast ohne Unschärfen arbeiten, das gesamte Bild sieht aus, als müsste jedes einzelne Frame dazu taugen als Poster ausgekoppelt zu werden. Dieser unentspannte Umgang mit der eigenen Kreation macht den Film für mich schwer genißbar, denn eine realistische Welt wirkt eben dadurch das man sie beiläufig und auch mal gewöhnlich zeigt.
@Batzman
Die Welt ist ja nicht ohne Grund so perfekt konstruiert. Schau mal nach was das Wort Pandora bedeutet. ("schönes Übel"). Ich hab den Film zwar noch nicht nicht gesehen aber ich denk mal der Regisseur (James Cameron ist großartig) will damit nur den Kontrast zeigen was in so einer perfekten Welt passieren kann. Und da hier die neuesten Techniken verwendet wurden um die Welt darzustellen sieht sie halt noch perfekter aus.
Perfektion wirkt steril und abstoßend. Die Realität hat immer Fehler, Gebrauchsspuren, Anzeichen von Verfall. Die wahre Faszination der Realität und auch der ja angeblich von Cameron zelebrierten Natur ist eben, das sie nicht aussieht wie aus einem Hochglanzprospekt, das sie Ecken und Kanten hat und nicht zehnmal durch Photoshop geschubst wurde. Eine Welt ohne Fehler, in ewiger Harmonie und mit so verklärt dargestellten Aushilfsnaiven, die nur aus Postkartenmotiven besteht ist für mich eine Horrrorvorstellung deren Bombadierung ich nur begrüße.
Ortega Lorre, du erinnerst mich gerade frappierend an Dim aus Clockwork Orange. Ich werde mir den Film auf jeden Fall anschauen. (In der Lichtburg höhöhö...) Bunter Bilderreigen an, Gehirn aus.
Batzman ... du bist wohl einer dieser typisch treu-deutsch-doofen Langweiler, nein? Wahrscheinlich begrüßt du auch die Abholzung ("Bombardierung") des Regenwaldes am Amazonas ... was kann der uns schon nutzen?!? Oder dass damals die indianischen Ureinwohner von den "weißen" Einwanderern massakriert oder entmenschlicht wurden ... how cares?!?
Dann sollte ich die Filmszenen um ca. 01:47 wohl mal besonders deiner ignoranten Aufmerksamkeit empfehlen - so sieht es aus, wenn die "zivilisierten" Menschen in eine orginale (unberührte) Natur einfallen!
*kopfschüttel* ... Wer sowas toll findet, der sollte aus dem Zusammenleben ausgeschlossen werden - nur dass sich unsere Natur leider nicht so wehren kann wie die auf Pandora!
Ach so ... Realität!? Sagt dir der Begriff Natur überhaupt noch was? Oder bedeutet Natur für dich ... die paar welken Baumflecken im Stadtpark, die getrimmten Rasenflächen auf dem Fußballplatz, oder der Grünstreifen neben der Fahrbahn!?
Nun ... das alles gibt es nicht auf Pandora! Deshalb kann die Natur dort auch einen Grad von Schönheit und "Perfektion" erreichen, der dem normalen Menschen suspekt erscheint!
OMG du hast recht. Vor Avatar dachte ich, es wäre ganz toll den Regenwald abzuholzen und einen Genozid an Naturvölkern zu veranstalten. Ich wußte nichtmal genau was Natur ist!
Aber Avatar und Günther Jauchs Regenwald-Plörre haben mich sensibilisiert und mir endlich die Augen geöffnet, das es irgendwie doof ist Menschen umzubringen und den Planeten zu zerstören. Da hatte ich so vorher nie drüber nachgedacht! Danke James Cameron
/sarkasm off
Wer ernsthaft aus einem Film wie Avatar neue Denkanstöße oder Erkenntnisse zieht, ist entweder unter 10 Jahre alt oder hält denken generell für einen suspekten Akt, den es zu vermeiden gilt.
Tja, das scheint wohl eher bei dir der Fall zu sein ... zumindest deine Fähigkeit, verschiedene Meinungen zu vergleichen und vielleicht einer sinnvollen Lösung zuzuführen (auch mal ernsthaft, wenns passt), kommt mir ziemlich verkümmert vor, wenn du schon deinen Sarkasmus-Schalter benutzen musst, um meine eventuellen Denkanstöße (an dich, nicht aus dem Film) "abzuschmettern" ... tztztz ...
Apropos: "verkitschte Fototapete" ... hast du etwa eine traumatische Erfahrung aus deinem Elternhaus/Kinderzimmer zu verarbeiten, wenn du da so gut Bescheid weißt? [Ups, bin ich da eventuell an meinen /sarkasm gekommen?]
Ach so ... noch eines zu dem von dir so erwünschten Realismus in der Naturdarstellung (dein erster oder zweiter Absatz): wenn wir Menschen in ferner Zukunft tatsächlich die Galaxie bereisen, um neue Welten zu erreichen und zu erforschen, dann werden wir (da wette ich meinen letzten Cent, denn ich grad auf dem Tisch liegen habe ... Jahresende lässt grüßen!) verdammt wenige Welten finden, die deinem Realismus genügen. Sollen die Forscher dann unverrichteter Dinge von jeder Welt abdrehen, die nicht realistisch genug ist? Das wär aber eine Verschendung! ;-))
Mal ernsthaft: das IST ein FILM. Und ... es ist eine Vision, die ein für seine visuelle Ausdrucksgewalt bekannter Filmschaffender realisiert hat!
Aber wenn sich eine Kritik irgendwie darauf beschränkt, alles sei zu "perfekt", zu hübsch und nicht schmutzig genug, dann bleibt wohl nichts weiter zu sagen als: Mach's doch besser!
Vielleicht solltest du das Kürzel - für die Nicht-Lateiner unter den Lesern hier - kurz erläutern ... wenn du schon nix anderes mehr beizutragen hast?!
p.s.: du kennst aber komische unter 10-jährige ...
Manchmal hat man Glück und darf Filme sehen, die sich ins Gedächtnis einbrennen. Avatar ist so ein Film. Wahnsinnsbilder die einen auch nach Verlassen des Kinos nicht loslassen. Wenn man aus dem Kino kommt, wie aus einem Traum, was will man mehr.
Nach einer zehnjährigen Schwangerschaft mit schreiend lauten Geburtswehen in denen wir versprochen bekamen, das Cameron das schönste, brillanteste und intelligenteste Baby des Planeten auf die Welt bringen würde, entpuppt sich das Kind als Bastard von Kevin Costner und Shrek.
Inhaltlich wird dabei ekligster Ethnokitsch verhandelt, dessen brachiale Holzhammermetaphorik und süßliche Kitschoptik an Leute appelliert, die ihr Geld freiwillig für Indianer-Häuptlingszitat-Poster, Fantasyplakate mit galoppierenden Einhörnern, vor dem Mond springende Delphine, traurige Harlekine, Panthergipsbüsten, Traumfänger, Räucherkerzen und Walgesangs-CDs ausgeben.
Keine Idee ist neu, kein Gefühl ist echt. Cameron jongliert mit Versatzstücken von Romantik, Spiritualität und Kolonialismuskritik und degradiert sie zu Abziehbildern. Als Technikapologet der er ist, wirkt sein Hohelied auf den Einklang mit der Natur doppelt verlogen. Kein Wunder das alles in dieser plastinierten Kitschfantasywelt…
Nach einer zehnjährigen Schwangerschaft mit schreiend lauten Geburtswehen in denen wir versprochen bekamen, das Cameron das schönste, brillanteste und intelligenteste Baby des Planeten auf die Welt bringen würde, entpuppt sich das Kind als Bastard von Kevin Costner und Shrek.
Inhaltlich wird dabei ekligster Ethnokitsch verhandelt, dessen brachiale Holzhammermetaphorik und süßliche Kitschoptik an Leute appelliert, die ihr Geld freiwillig für Indianer-Häuptlingszitat-Poster, Fantasyplakate mit galoppierenden Einhörnern, vor dem Mond springende Delphine, traurige Harlekine, Panthergipsbüsten, Traumfänger, Räucherkerzen und Walgesangs-CDs ausgeben.
Keine Idee ist neu, kein Gefühl ist echt. Cameron jongliert mit Versatzstücken von Romantik, Spiritualität und Kolonialismuskritik und degradiert sie zu Abziehbildern. Als Technikapologet der er ist, wirkt sein Hohelied auf den Einklang mit der Natur doppelt verlogen. Kein Wunder das alles in dieser plastinierten Kitschfantasywelt seinen eigenen USB-Anschluss hat. Von den glimmernden Duftbäumchen bis zu den Flugechsen, die in dieser "Der mit dem Wolf tanzt"-Variante die zu zähmenden Wildpferde ersetzen. Die vielgerühmte 3D-Technik bleibt ebenfalls hinter den Erwartungen zurück: Wirklich gut funktioniert sie nur in den wenigen real gedrehten Szenen im Camp der Marines, der Renderdschungel bleibt bei allem Aufwand seltsam flach und wird in den hektischen Verfolgungsszenen auch gern mal unübersichtlich.
Erträglich wird das Ganze lediglich in der letzten halben Stunde, wenn Cameron seinem ganzen verlogenen Pazifistengeplänkel entsagt und auf das konzentriert was er kann: Actionpornographie. Der Kampf der Powersmurfs gegen die Marines bietet - auch wenn es nie realistisch aussieht - einige schicke Momente. Der Showdown erinnert allerdings fatal an District 9 und hinterlässt den Eindruck ihn dort schon besser gesehen zu haben.
Und auch wenn sich der Held am Ende mit den Ureinwohnern Pandoras verbündet, bleibt das ungute Gefühl, das hier wieder einmal der weiße Held die dummen Kaffer in den Kampf führen muss, weil sie sich aus eigener Kraft nicht retten können. Wenn Worthingsmurf seine Motivationsrede hält, weiß man nicht ob er gleich "Wir sind Sparta!" oder "Wir kämpfen für unseren Independence Day" rufen wird.
Mir war nach gefühlten 5h jedenfalls hinreichend schlecht und das lag nicht nur am Zauber des Real D.
Ja gibt es: Gute ;) Im Ernst: Ich hab nix gegen Fantasy. Ich mag die LOTR-Trilogie trotz ihrer Längen. Ich mag Labyrinth, Mirrormask, Coraline, Lemony Snicket, fand Golden Compass okay und Spiderwick-Chronicles akzeptabel. Und ich mag die Potterfilme ab Folge 3. Aber mit dieser Treehuger-Dreamcatcher-Kleinmädchenzimmer-Kitsch-Fantasy a la Cameron kann ich nix anfangen. Wenn der keine Filme drehen würde, würd er wahrscheinlich Motorhauben mit Airbrushbildern von Einhörnern und nackten Frauen die auf Flugsauriern reiten verkaufen...
Ach Batzman, du übertreibst. Genau wie Cameron. :) Allerdings is es nun mal Camerons Job zu übertreiben. Und das hat er halt hier perfektioniert. Da wo Emmerich aufhört fängt er erst richtig an. Gut die Story is nun nich so umwerfend neu und wurde sicherlich auch schon 1000 mal erzählt. Aber auf die Art ? Wann und wo ? Kann ich mich nich dran erinnern ?
Mein Tipp: mal 'ne Stunde in den Wald gehen und das Ohr an einen Baum halten. Was ???, funktioniert nich ??? Bei Cameron schon. Das is wohl der Unterschied. Realität is für die Straße, im Kino sollte die Phantasie zu Hause sein. Da kann man dann auch ruhig mal gekonnt übertreiben und ein paar Proben mehr entnehmen. ;)
Gruß an meinen Lieblingskritiker, der hier meiner Meinung nach voll daneben liegt.
Also sooo schlecht war der Film doch echt nicht und dass Cameron Kitsch liefert, ist doch auch nix neues. Er ist schließlich der Vorzeigeregisseur für Filme nach dem Hollywoodschema F und hat schon immer mächtig auf die Kacke gehauen.
Mein Mitleid für all jene, die diesen Film hervorragend finden. Es dürfte sich um Personen handeln, die sich sogar Schuhe von Jack Wolfskin kaufen. Wie auch immer man das versehen mag.
Sehr angewidert war ich von der Ansprache des Ex-Marines zum Indianervolk und von der dümmlich wirkenden Filmmusik, die wohl eher zu Filmen aus den 90er Jahren passen dürfte als in das Jahr 2009.
@Kritikus :D Danke für dein ehrliches Mitgefühl, ich bin gerührt. Trotzdem muss ich dich enttäuschen, Klamotten oder sonstiges Outdooroutfit von Jack Wolfskin besitze ich leider NOCH nicht. Werde aber darüber nachdenken. Versprochen.
Da du mich nicht wissen lässt, was Du eigentlich so für niveauvolles Kino hältst, statt dessen aber uneigennützig Mitleid versprühst, tippe ich deinem Schreibstil nach zu urteilen einfach mal ein wenig ins "blaue": Ich sag mal: Sex And The City, vielleicht auch New Moon oder etwa doch Saw 1 - X ? Sollte ich recht haben, kannst Du leider nicht mit meinem Mitleid rechnen, dafür aber natürlich auch mit einem statement von mir:
@Frezzer
Ich denke da ganz anders.
Und zwar, dass das DER Film ist der grosses Kino ist, denn erst durch die grosse Leimwand wird dieser Film zu einem unvergesslichen Erlebniss,
aber ja kann mir vorstellen, wenn man nicht viel mit Fantasy Bildern Kreaturen etc. am Hut hat, dass einem der Film nicht sonderlich beieindruckt. Auch wenn ich es nicht verstehe.
Wie schon gesagt, ich kann mit Fantasy eine Menge anfangen und fand die LOTR-Filme trotz ihrer Längen und Schwächen sehr gut. Aber dort hab ich auch originelle Bilder gesehen und eine Story gehabt, die nicht unbedingt logischer war, aber wesentlich besser und charakterstärker inszeniert. Avatar ist ein Renderdemo, das außer seinem neuartigen Look wirklich so gar nüschte zu bieten hat.
Ich muss jetzt eine Lanze für Batzman brechen, da ich finde, dass er in den unzähligen Antworten (nicht nur seines eigenen Posts) zu sehr angegangen wird.
Er liegt einfach nur richtig. Batzman bringt im Gegensatz zu anderen, die den Film geil finden (was deren Recht ist), Argumente. Zeigt auf, weshalb dieser Film aus seiner Sicht schlecht ist. Die Befürworter schreiben häufig nur: "Boah ey, geiler Film, wegen geiler Bilder. ...." Oder sie versuchen die dürftige Story in der Hintergrund zu rücken, indem solche Plattitüden losgetreten werden wie "Es muss nicht immer eine neue Story sein, denn dann könnte man jeden zweiten Film verreißen.". Grauenhaft sage ich nur.
Dieser Film ist nach objektiven Gesichtspunkten ein sehr sehr schlechter Film und eine absolute Frechheit. Eine absolute Frechheit deshalb, weil so viele Geld für nichts als zugegebenermaßen tolle 3D-Effekte verschwendet wurde. Allerdings muss man sellbst zu den Bildern sagen, dass sie eine Frechheit sind, denn von der Liebe zum Detail ist nicht viel zu sehen. Man macht eine Unterwasser-Doku, nimmt Figuren aus Jurassic Park, bedient sich ein wenig bei der Herr der Ringe, schaut die Klammotten der Indianer ab, klaut die Schlussszene von District Nr.9 usw usf, schmeißt dann alles zusammen rührt um und hat ein Konglomerat von Dingen, die es schon gab und die auch nur mit kleinen Abweichungen so wieder umgesetzt wurden. Die platte und überaus dämliche Story tut ihr Übriges. Dann baut Hollywood noch eine absurde Liebesgeschichte ein, um den Film noch langweiliger zu machen und verliert sich in langen uninteressanten Filmszenen, in denen sich ein liebestoller Mensch mit einer verliebten Indianer-Ausserirdischen austauscht. Muahhhh! Neben mir im Kino saß ein etwa 12jähriges Mädchen, das mehrmals während des Films laut sagte, wie langweilig und schwachsinnig das Ganze doch sei. Ich konnte ihr nur Recht geben.
mein Gott seid Ihr alle dumm ^^... Ich kann sehr wohl von mir behaupten guten Filmgeschmack zu haben, da ich nicht auf 0815 saw scheisse o.ä. stehe, sondern eher auf tiefgründige Filme, die eine Message liefern. Ich bewege mich meist auf Niveau von "forrest gump" oder "der mit dem wolf tanzt" (wurde ja oben schon oft erwähnt der Film). Wenn ich dann lese, dass Leute, die den Film mögen "kitschig" sind und keinen Geschmack haben, wird es vollends lächerlich. Sowas wirkt überheblich, eingebildet. Batzman, hauptsache schlaue Wörter in den Text packen einen auf "realitätsnah und total vernünftig" machen und dann leuten förmlich ins gesicht spucken, die den Film sehr gut fanden... Nix anderes hast du oben praktiziert. Ich hab schon im Kino gesagt: Dem 0815 hartz 4 empfänger kannste so einen Film nicht unter die Nase halten. Verdammt, wieso können viele nicht über den Tellerrand schauen. Ist es Trend, das alles total "realistisch" sein muss? Ja klar, man muss damit zeigen, dass man hart ist und sich nicht "für dumm verkaufen" lässt....
Das ist wie zur Zeit als es hieß Cern könnte ein schwarzes Loch erzeugen... Da sagten viele beschränkte Leute auch, es sei alles schwachsinn (Und ich meine damit kein übertriebenes weltuntergangsszenario)... Was der Bauer nicht kennt frisst er nicht... so kommen mir die ganzen Avatar-Hater hier vor. Gebt euch lieber eure 300 kacke, oder saw 1-x... Das passt wohl besser
Die Art und weise, wie der Film struckturiert ist ist sehr gut und verdient großes Lob. Klasse Film, klasse ESOTERIK ;), supergute Animationen. Und wer dann noch behaupten die Liebe zum Detail sei nicht gegeben, der muss völlig schräg und dumm im Kopf sein sorry ^^
Und nochwas: Ich gehöre SICHER nicht zur breiten Masse, die sich wicki und mario barth antut! Im Gegenteil... Das habe ich ja oben schon erwähnt, also lass deine indirekten Beleidigungen bitte sein... Dein Versuch dich mit deinem Gelaber aufzuwerten ist extrem unsympathisch... Lieber unterhalte ich mich mit einem Mario Barth anhänger (auch wenn sein geschmack billig ist ^^) als mit einem hochgestochenen Klugscheisser.
Amen
Oh ja, Forrest Gump liefert wirklich eine unglaublich tiefgründige Message*augenroll* Und das Argument mit den Hartz4 Empfängern ist leider löchrig; Als ob die sich den Film ansehen, die geben doch ihr ganzes Geld für Bier und Kippen aus, und der Barth spielt auch nicht mit, also: Nope.
aber wie der Poster schon zu Beginn so schlagkräftig sagte "wir sind alle dumm" dann lebe ich doch damit. (und sicher kommt gleich die Antwort, das sei als Witz zu verstehen*wiederaugenroll*)
P.S: Saw habe ich eine 8 gegeben, und Forrest Gump eine 1. Warum? Naja, die Dummheit eben....
Nun ist wohl klar warum du Saw ne 8 gibst und Forrest Gump ne 1. Wer mit der Meinung hausieren geht, das Hartz 4 empfänger Ihr geld nur für Bier und kippen ausgeben, bei dem wundert`s mich das er weiss wie SAW geschrieben wird.
Hallo???? das war sarkastisch gemeint, da mein Vorredner schrieb, das der Film für Hartz4 Empfänger zu anspruchsvoll sei, was eine total bescheuerte Aussage ist.
ok das Beispiel mit dem Harz Empfänger ist mit vorurteilen behaftet. So denke ich normal auch nicht. War etwas schlecht formuliert. Ich meinte, dass wenn man AVATAR Anerkennung geben will, nicht total bescheuert sein darf. So einige Aspekte verstehen viele wohl gar nicht. Auch wenn ich sagen muss, dass nix an dem Film für normale schwer zu verstehen ist. Solche Leute geben sich halt lieber Saw Krams (wobei 1 und 2 noch passabel sind muss man jetzt an dieser stelle auch zugeben... Teil 2 wohl eher schlecht) oder "transformers" oder "stirb langsam 4.0" etc ...
Und da ich dazu überhaupt nicht gehöre, finde ich Batzmans Kritik ganz einfach Vorwurfsvoll. Als hätten alle die AVATAR mögen kein Niveau und keinen Geschmack. Klar die annäherung an das fremde ist in Der mit dem Wolf tanzt (was mein Lieblingsfilm ist) um ein vielfaches besser und stärker in szene gesetzt. Mein Gott es geht in AVATAR aber einfach darum, dass wenigen Menschen die Augen geöffnet werden und sie sich im Paradis wiederfinden... Nich dazu findet dies ja nichtmal als Mensch statt... Sie merken förmlich wie wertvoll das andere Leben ist, während der Rest der Menscheit keinen Plan hat und weiter rücksichtslos vorgeht. Ok das gabs schon in Filmen (Der mit dem Wolf tanzt zB). Aber egal....
Und ob ihr es einsehen wollt oder nicht der Film passt auf jeden Fall zur momentanen Situation in der wir leben und ich bin als junger Mensch sogar fest davon überzeugt, dass unser System von Grund auf kein gutes ist (was aber wahrscheinlich auch viele denken)... Nunja mir ist auch klar, dass das ein paar anders denkende junge Leute nicht ändern können. Aber grad weil ich mir in letzter Zeit über das Leben und das was man als mensch eigentlich haben will (ausser immer Geld Geld....) gedanken gemacht habe hat mir der Film sehr zugesagt. Ich finde einfach alle, die den Film rücksichtslos abstempeln liegen daneben. Detailverliebt ist er sowieso. Da kann keiner was sagen ausser er hat keine Augen im Kopf. Der wechsel zwischen den 2 "Leben" hat mir auch gefallen. Es soll übrigens auch Leute geben denen die Esoterik und das Spirituelle gefällt. Die AVATARE erfahren sozusagen das Paradies in Diesseits und lernen die Natur als wertvoll anzuerkennen... gute sache...
Und, dass ihr alle dumm seid... ok das war auch überzogen...
Aber was Batzman da macht ist ja lächerlich. Er kann ja seine Meinung sagen, muss ja aber nicht jedem förmlich ins Gesicht spucken, der den Film gut findet.
So jetzt hat man mich hoffentlich verstanden. Es geht im Endeffekt auch nur um Filmgeschmack!
Es soll auch Leute geben, denen Volksmusik und neuer deutscher Schlager gefällt und die "Wenn du denkst es geht nicht mehr, kommt irgendwo ein Lichtlein her" als Lebenshilfe begreifen. Darf Kalkofe deswegen jetzt keine Mattscheibe mehr machen?
Das Beispiel mit dem HarzIV-Empfänger ist sowas von asozial und dümmlich, dass mir schon klar ist, weshalb Dir dieser Film so sehr gefällt.
Und nun zum Geschmack: Über Geschmack lässt sich bekanntlich nicht streiten, aber manche Dinge stoßen an die Grenzen des guten Geschmacks und sind wirklich nicht diskussionswürdig.
hm...also ich verstehe absolut nicht wie man sich als erfahrener Cineast, wozu ich jetzt mal die versammelten Poster zähle, über diesen Film groß aufregen brauch. Der Trailer hat einem absolut alles erzählt, was man zu erwarten hatte.
Und ich will nicht eingebildet erscheinen wenn ich mich selber zitiere, aber als ich am letzten Mittwoch mit der Einstellung "Versuch garnicht erst den Film ernst zu nehmen und genieß einfach die Show, sprich: Bilderreigen an, Großhirn aus.", die 3D-Brille aufgesetzt habe, war ich mir sicher, dass die in Sekunden-schnelle abgefeuerten, von der heißen Luft aufgeblähten, epischen Ausschnitte und Bilder mir doch Spass machen würden.
Die richtige Einstellung eben vorausgesetzt.
An der Trailer-Deutung ist bei diesem Film nämlich garantiert keiner gescheitert.
@kritikus: Wieso schreibst du "dir" groß? Spar es dir doch einfach... Dieses ganze Pseudogeschleime geht mir auf den Sack... Du musst nicht versuchen hier was zu kompensieren indem du versuchst klug und ordentlich rüberzuklommen. Wenn ich jemanden als dümmlich bezeichne muss ich ihn auch nicht höflich ansprechen. Weiterhin habe ich gesagt, dass das beispiel schlecht gewählt war... Es gibt also keinen Grund sich weiter über abgeklärte Dinge aufzukacken. Dieses formale Korintenkackergehabe kenne ich genügend von der Uni bei uns und es zeigt wie "dümmlich" die ganze Gesellschaft ist...
Oder nein dumm nicht es hat mehr was mit Charakter zu tun. :)
Man sollte bei einer Kritik lediglich den Film objektiv bewerten und eben nicht gleich alle mit abstempeln denen der Film gefällt... Deshalb lag batzman ganz einfach etwas daneben. Was ist denn das für ne Community... Viele schreiben so als müssten sie beweisen wie viel Grips in ihnen steckt.
Jetzt hau mal ordentlich auf die kacke und versuch mich am besten wieder dumm da stehen zu lassen :p ... Ich bin raus.
ich schrieb niemals, Du seist dümmlich. Ich erwähnte, dass das Beispiel mit dem HartzIV-Empfänger dümmlich sei. Ergo kannst Du Dir die ganze Aufregung auch sparen.
Und sicherlich ist es nicht gut, andere Leute abzustempeln, nur weil diesen Leuten ein schlechter Film gut gefällt. Aber wer macht das nicht?! Kannst Du Dich davon freisprechen? Bei Batzmans Vergleich mit der Schlagermusik musste ich schon ein wenig schmunzeln, trifft er doch gezielt ins Schwarze und zeigt er doch wunderbar die Wunde auf, an der sämtliche Argumente pro Avatar kranken. Dieser Film kann im Grunde nicht gefallen, sieht man einmal von den aus meiner Sicht beeindruckenden Bildern einmal ab.
Ihr seid doch alle unwissend! Avatar ist der beste Film aller Zeiten und jeder der das nicht genau so sieht, ist wie Batzman: Pandorra unwürdig!!!
Euer erzürnter, allwissender Gott aka Oberlaender
Was ich eigentlich sagen will: Es ist nur ein Film und hier geht es nur darum, zu schreiben, wie ihr den findet. Seifenoper gibt's im TV und gehört hier eigentlich nicht hin.
Pandora!!!!! Mit einem "r"!! Wenn einem der Blödsinn schon gefällt, dann sollte es demjenigen wenigstens gegeben sein, den Filmtitel richtig schreiben zu können.
Mist. --> Das, meine liebe Nachtigall, kannst Du wohl laut sagen.;-) Allerdings möchte ich nicht behaupten, dass es für Avatar-Fans typisch sei, nicht Lesen und Schreiben zu können. Wenngleich mich eine Art Pisa-Studie der Befürworter dieses Films schon interessieren würde. Meine Hypothese abgeleitet aus den Kommentaren der Befürworter hier würde sozusagen "ex ante" wie folgt lauten:
Avatar-Fans schneiden bei ... schlechter ab als ...
Ich glaube, ich darf meine Hypothese nicht ausformulieren.
Batzman lobt an anderer Stelle Filme wie "Up" als Streifen der zeigt das es auch "anders" geht. Up lockt einen in den ersten 15 Minuten in eine Falle die es einem später schwer macht den Film in Grund und Boden zu rammen. Bedauerlicherweise verändert sich Up nach der grandiosen Eröffnung in einen flachen Klamaukfilm. Was bleibt ist eine dünne Geschichte die einzig und allein von der Erinnerung des Anfangs lebt.
Wenn man schon geblendet wird, dann bitte richtig und über die volle Laufzeit und das gelingt Avatar tadellos.
Dann gibt es doch bei "Up" wenigstens eine "Erinnerung des Anfangs", wie Du so schön sagtest.
Bei Dir scheint eine Art Verblendung über die gesamte Länge des Films möglich gewesen zu sein, zumindest schreibtst Du das hier. Ich für meinen Teil kann das nicht bestätigen. Auf mich wirkte Avatar mit jeder Minute schwachsinniger und dümmlicher. Insofern ist Deine Aussage vielleicht auf Dich als zutreffend zu bezeichnen, aber im Grunde eine falsche Aussage.
>>zumindest schreibtst Du das hier<< :D
Ich will ja nun wirklich keine Erbsen zaehlen, aber ein Abgleich zur Pisa-Studie zumindest fuer eine/n AVATAR-Kritiker/inn waere doch auch mal recht unterhaltsam.
@all:
Zum Thema: ich denke der Film hat eine durchaus einfache Geschichte mit einer einfachen Botschaft die vielleicht auch vornehmlich auf einfache Gemueter, die sich mehr von Bildern als tiefgruendigen Dialogen beeinflussen lassen - wie ich es nun einmal bin - wirken soll. Da soll es ja 'ne ganze Menge von geben. :) Emotional hat er da jedenfalls bei mir den Punkt voll getroffen.
Botschaft Nr.1: Treibe keinen profitorientierten Raubbau an der Natur (wo auch immer) ohne entsprechende Gegenleistung, die Natur koennte sich irgendwann mal dagegen wehren und dann hilft dir all deine Wissenschaft und Technik nich mehr weiter, dann is die naechste Spezies an der Reihe es vielleicht besser (intelligenter) zu bewerkstelligen, MIT der Natur zu leben.
Botschaft Nr.2: Fuehre nich alles aus was Dir Dein Vorgesetzter befiehlt, sondern denke selbst auch mal ueber die Konsequenzen deines Handelns nach. Dafuer ist es nie zu spaet.
Botschaft Nr.3: Auch eine Avatarwelt hat ihre Grenzen, zumindest dann, wenn es Zeit wird aufzuwachen.
Also bei neutraler Betrachtung des Films kann man bestimmt noch mehr Nachdenkenswertes entdecken, natuerlich nur wenn man dabei das Risiko eingeht auch mal ein wenig ueber seinen cineastischen Tellerrand hinauszublicken und nicht gleich den ARTE-Standard zum Vergleich heranzieht.
Sicherlich haben da auch Filme wie z.B. "Up" eine Menge zu bieten, keine Frage. ;)
Die Story von AVATAR erinnert mich uebrigens auch ein wenig an einen Roman von Alan D. Foster. Deutscher Titel: "Die denkenden Waelder". Natuerlich kein Goethe oder Shakespeare, trotzdem meiner Meinung nach lesenswert, jedenfalls fuer einfache und schlichte Gemueter.
Man kann natürlich auch ganz andere Lehren aus dem Film ziehen
-Naturvölker sind blöd wie Ziegelstein und haben auch nach Jahrzehnten der Erfahrung mit den Skypeople absolut nicht gerafft, das es nix bringt Pfeile gegen Panzerfahrzeuge zu schießen
-Wissenschaftler und Intellektuelle sind unnütze Weicheier. Wenn man was erledigt bekommen will muss ein dummer Soladat her, der dann auch gleich als Erlöser den Kaffern mal zeigen kann wie man ordentlich Kleinholz macht
-Wenn du im Dschungel kämpfst und nicht gesehen werden willst und die Evolution dich eh schon aus nicht hinreichend geklärten Gründen blau gemacht hat: Mal dich nicht an wie ein schwuler Truthhahn bei der Landwirtschaftsmesse - sonst bekommst du eine Kugel in den Schädel
-Wenn du einen zünftigen Genozid planen willst, lass da keinen dummen emotionalen General ran, sondern jemand der was von Taktik versteht und nicht unnütz Bodentruppen verheizt, wenn das ganze auch aus der Luft zu erledigen wäre.
-Wenn du von Sigourney Weaver ein Backup auf dem Server machen willst, warte nicht solange bis der Akku alle ist
-Sechsbeinige Pferde sind ziemlich unpraktisch. Auch wenn sie USB-Anschluss haben
-Es ist vielleicht keine so tolle Idee Milliarden in ein "meet the natives"-Programm zu stecken, wenn man den Erfolg eigentlich nicht will, nur an kurzfristigen Profit denkt und letztlich eh kein Interesse an der Erhaltung der Eingeborenen hat.
-Wenn du eine Mega-Evil-Corporation in einem Popcorn-Schlocker bist, dann nimm es als schlechtes Omen, wenn das Zeug was du abbauen willst "Nichtzukriegium" heißt.
-Wenn das Naturvolk bei dem du bist anfängt die schlimme Rave-Szene aus Matrix Reloaded nachzustellen: Renn aus dem Kino, denn dann gibts nicht nur Gruppenknuddeln sondern auch einen ganz fiesen Popsong.
-Wenn du ein Gras oder Moos bist: Verschwende deine Zeit nicht damit bei jeder Berührung zu leuchten. Das bringt dir evolutionär wenig Vorteile und außerdem können deine Ureinwohner durch dein blödes herumgeleuchte viel einfacher aufgespürt werden.
-Wenn du ein superintelligenter Glasfaser-Spaghetti-Baum bist - warte nicht erst bis Captain Superschlumpf dir in die Drähte flüstert ehe du was gegen die böse Supercorporation unternimmst - ich meine hey, du hast mehr Verknüpfungen als das menschliche Gehirn und bekommst Infos von jedem verdammten Lebewesen auf dem Planeten - also mach was. Leuchten alleine ist auch nicht abendfüllend.
@batzmann. Ich bin zwar nicht deine Meinung, aber der Kommentar war äußerst Unterhaltsam. Deine Kritiken sind so herrlich seicht und oberflächlich, wie einige Filmhandlungen die du so gerne anprangerst. Weiter so, macht spass zu lesen. :)
Wenn Du mich zitieren möchtest, dann bitte auch korrekt. Es handelt sich bei Deinem "Zitat" vielmehr um Deine Interpretation zu dem von mir verfassten Kommentar. Und ich kann Dir sagen, dass es mitnichten so ist, wie du mutmaßt.
Botschaften hin oder her, dieser Film ist mit dem Abstand der lächerlichste Kinostreifen seit längerer Zeit. Das Schema F stößt übel auf und zeigt den amerikanischen 08/15-Stil:
- Wie in jedem US-Streifen -gleich welchen Genres- ist auch hier eine langweilige Liebesgeschichte integriert, die den Zuschauer nicht interessiert.
- Ein Amerikaner hält eine Minute vor zwölf eine Ansprache, dass die Welt nur noch zu retten sei, wenn...
- Grausigste Filmmusik, die wir schon seit Anfang der 90er Jahre aus den USA kennen.
- Gewalt wird als probates Mittel zur Problemlösung propagiert.
- Der Agitator ist zugleich ein Held, der alles erreichen kann, wenn er nur will, auch wenn sein IQ dem IQ eines Marines entspricht
@Batzman: Man kann auch aus dieser Diskussion intepretieren, dass du in irgendeiner Weise vorgeschädigt bist und es nicht erträgst, wenn Avatar anderen gefällt, da er dir auf den Musikknochen haut. Genauso gut könnte ich den Film so gut finden, weil vielleicht meine Lieblingsfarbe blau ist oder weil ich evtl. einen Langhaarfetisch habe.
Ich argumentiere nur in der mir eigenen warmen, menschenfreundlichen Art für meine Meinung. Wer deswegen Blutdruckprobleme bekommt und mit unbotmäßigen Anwürfen reagiert, weil er sich persönlich ehrverletzt fühlt, wird freundlich und didaktisch ermahnt sich zu zügeln und mit Nachsicht und Milde auf etwaige Irrungen hingewiesen.
:D so kann man es natuerlich auch betrachten !!! Schon mal LOTR auf diese Art analysiert ??? ;)
@Kritikus
Lass Dich nich aergern, is doch nur ein Film, wenn auch ein sehr gelungener. Er sollte nich an seiner Story sondern an seiner emotionalen Wirkung gemessen werden. Noch nie war Batzman besser als heute. ROFL :)
Man kann das tatsächlich so sehen wie Batzman, es macht natürlich auch einen heiden Spass die Zynismuskeule auszupacken. Im Ernst ich kann das durchaus nachvollziehen. Wenn du in deine eigene Filmliste kuckst sehe ich auf anhieb mehrere Filme mit denen man problemlos das gleiche machen kann... Mamma Mia. Ein Film für ältere Damen im Klimakterium.
Ich lass mich nicht ärgern. Was sollte mich auch ärgern? Mein guter Geschmack etwa? Oder meine Fähigkeit, Filme bewerten zu können bzw solche Filme als Mist zu erkennen, bei denen andere denken, der stinkende Haufen sei Gold, weil er so schön in 3D dampft? Wenn alle Fliegen zu Scheiße fliegen, ist Scheiße deshalb noch lange nicht gut.
Aber ich lasse allen Avatar-Freunden ihre Freude an diesem Film. :-)
Das mit dem großen Haufen ist ja alles schön und gut nur manchmal habe ich bei bei dem einen oder anderem Kritiker das Gefühl das man nur eine Behauptung oft genug wiederholen muss um sie zur Wahrheit zu machen.
Zahlreiche Kritiken, die positiven wie die negativen, ergötzen sich in Polemik und coolen Sprüchen ohne auch nur irgendetwas wirklich konkretes zum Ausdruck zu bringen.
@ Bazman
ich teile einige Deiner Einwände gegen Widersprüche in der Story und manche Szenen, die hart am Ethnokitsch grenzen – oder die Grenze überschreiten.
Was mir nicht gefällt, ist die Überbetonung dieser Schwächen und die völlige Missachtung der humanistischen Botschaft des Films. Ich war viele Jahre in der Entwicklungshilfe in Südamerika und habe zweimal erlebt, wie ein Stamm in Equador nach langen Kämpfen letztlich vom Militär zwangsumgesiedelt, damit dort Erze und Erdöl abgebaut werden können. Der eine Stamm hatte das gleiche Wort für sich selbst und sein Land – die Schmerzen und Ohnmacht dieser entwurzelten Menschen waren unvorstellbar. Wenn der Weltenbaum umgeschossen wird, erfahren viele Zuschauer über die Verzweiflung der Na´vi in einer großen emotionalen Tiefe, was für ein Verbrechen die Menschheit noch heute der Natur und den Indigenas antut. Auch die Vision einer tiefen Harmonie mit der Natur wird hier auf eine bezaubernde Weise fühlbar gemacht. Ich bin Cameron unendlich dankbar, dass er diese Themen einem weltweiten Publikum näher bringt und dass so viele Menschen ihn in seiner einfachen Botschaft annehmen und schätzen.
Da finde ich es schon ziemlich peinlich, wenn ein augenscheinlich emotional gestörter Weltflüchtling (hinter Computertastatur und -bildschirm), der die Fähigkeit verloren hat, sich von Filmen in einer einfachen Unschuld im Herzen berühren zu lassen, unzählige verkopfte Kritiken im Internet verzapft und Menschen ihren ersten Eindruck durch die Überbewertung von Nichtigkeiten versaut.
Junge, geh doch mal ins wahre Leben, reise mehr durch die Welt, ziehe Dich mal für eine Zeit in die Natur zurück, um die mentalen Filter wieder ein wenig zu öffnen.
Zeit auch, um sich mal in Ruhe zu fragen, was Du außer Deiner Destruktivität denn sonst noch an Welt verschenkst.
Wie heißt es so schön: Der Intellektuelle sitzt lebenslänglich – in der Gehirnzelle ...
Wünsche Dir ein anderes Schicksal!
Also ist jeder, der mit der stupiden Holzhammerbotschaft unterfordert ist, ja sich im Prinzip schwer verarscht fühlt ein "augenscheinlich emotional gestörter Weltflüchtling (hinter Computertastatur und -bildschirm), der die Fähigkeit verloren hat, sich von Filmen in einer einfachen Unschuld im Herzen berühren zu lassen"?
Aha.
Ich finde es aber höchst interessant, daß jemand der einen komplett kalten und künstlichen Film als harmonisch und bezaubernd betitelt andere Leute auffordert sich mal eine "Auszeit in der Natur" zu nehmen um den "mentalen Filter zu öffnen". Paradox und irgendwie auch nicht Ernst zu nehmen.
Sorry wenn ich mir den Schuh mal kurzfrisitig angezogen habe, aber ich teile Batzmans Meinung zu dem Film ganz einfach (auch wenn das sonst nicht sehr oft vorkommt).
Kommt schon äusserst arrogant rüber dein Post, aber das wirst du selber wahrscheinlich am besten wissen. ;)
"Wünsche Dir ein anderes Schicksal! ", wow ...viel mehr abgehobener größenwahn geht kaum. ein argument dafür endlich die ausgabe der entwicklungshilfemillionen neu zu überdenken.
@eibe: War das jetzt das Wort zum Sonntag? Findest du deine eigene Aussage nicht etwas wiedersprüchlich. Irgendwie finde ich es ja unglaublich interessant das du Cameron so dankbar bist. Schliesslich sind vor allem wir, die emotional gestörten Weltflüchtlinge, auf solche Filme angewiesen, da wir sonst keine Ahnung hätten was in der Welt abgeht. Ich empfehle dir also noch die Filme von Paul Haggis (zb LA Crash)denn genauso lehrt er uns wie Cameron, wie du ja sagst, Weltanschauungen und Emotionen, wozu wir ja schon lange nicht mehr fähig sind. Ich bin auch dankbar, ohne Cameron wäre ich niemals auf so eine Idee gekommen, und nun bin ich ehrlich geschockt und tief betroffenen, was so ausserhalb meines PC Bildschirms passiert.
Und: Du warst also als Entwicklungshelfer in Südamerika, hast in Camerons Namen Stämme, Bäume und sicher auch kleine süße Kuschelkäfer umarmt. Und nun bist du wieder hier, vor deinem Bildschirm und verbringst deine Zeit damit, die gestörten Welflüchtigen zu belehren, und damit selbst wieder zu einem zu verkommen. Was ist nur passiert? :-O
Die Frage ist doch: Was bringt diese Botschaft? Wenn Leute tatsächlich durch Avatar das erste mal auf die Idee kommen, das Indianer totmachen und Leuten ihr Land wegnehmen "irgendwie doof ist", dann tut es mir für sie sehr leid. Denn außer das die Leute jetzt in sich reinseufzen und sagen "Oh die armen Na'vi" und sich wohl dabei fühlen, das sie ja so mitfühlend sind und sich (ganz ohne Mühe) mal versehentlich für was "Wichtiges" interessiert haben, wird sich kein Jota daran ändern wie die Realität aussieht.
Wie das Geklatsche im Kino, ist auch dieses Selbstzufriedene "Oh der Film hat ja eine positive Botschaft" eher eine Bestätigung des Egos, als ernstgemeinte Anteilnahme oder tatsächliche Auseinandersetzung. Wohooo wir sind die Guten, wir finden Indianer totmachen doof und können jetzt gut Gewissens den Milliardenschweren Öko-Blockbuster (natürlich mit der Wegwerfbrille) gucken, genau wie wir unsere Öko-Schokolade knuspern und guten Gewissens Plastikflaschen kaufen, weil da Pfand drauf ist.
Hauptsache wir sind emotional irgendwie "empfänglich" und gut drauf und zahlen am Red Nose Day eine Spende an Pro7 ;)
Sorry, aber diese Empfindungen unterscheiden sich in nichts davon mitzuleiden wenn bei GZSZ mal wieder große Krise ist oder Rosamunde Pilcher Verfilmungen anzugucken und sich davon emotional berühren zu lassen. Wobei ich derartige Versuche der emotionalen Berührung in etwa so angenehm und subtil finde, wie ein Griff ins Gemächt von Kardinal Ratzinger.
Sind wir doch mal ehrlich. Wenn Cameron wirklich mehr in die Tiefe der Charaktere gegangen wäre, wenn er die Geschichte differenzierter und kritischer angegangen wäre. Wenn er die Motive für die Handlungsweisen der versch. Seiten ausführlicher beleutchtet hätte, wäre der Film A: Noch viel Länger geworden (oder in 2 Teile gestückelt). B: Für die breite Masse schwer verdaulich. C: Für viele aufgrund der daraus enstehenden vielen und deutlich längeren Dialoge Langweilig gewesen. Wenn man das von der Seite des finanziellen Erfolges aus sieht, auf den ein solcht teurer Film angewiesen ist, verstehe ich, daß James die Story oberflächlich und die Botschaft einfach gehalten hat, denn leider ist doch der durchschnittskinogänger nur begrenzt aufnahmefähig zwischen 2 Explosionen, oder zwischen 2 sonstigen tollen Effekten. Wenn leute in einen Fantasy/SciFi Streifen gehen und mit einer zu schweren Story Konfrontiert werden, bei der Sie auch noch nachdenken müssen, geht das, auf die breite Masse bezogen, schief. Doch genaus diese breite Masse braucht man um mit solch einem Film schwarze Zahlen zu schreiben. Gestehen wir dem Film doch zu, das er zum Glück nicht mehr sein will als er ist. Ein Phantastisches, nicht immer logisches Sci/Fi Märchen, das eine sehr einfache, aber wahre Botschaft vor sich her trägt und seine Zuschauer nicht überfordern will.
Und das soll gut sein?
Warum wären mehr Dialoge automatisch langweilig?
Wenn man Dialoge interessant gestaltet und sie vor allem wichtig für die Handlung sind, sehe ich keinen Grund möglichst drauf zu verzichten.
Aber gut, dafür braucht man erstmal eine Handlung.
Davon mal abgesehen ist es selten positiv wenn ein Film auf die breite Masse ausgelegt ist und dafür auf Originalität pfeift. Da kann man auch gleich in Saw 9 gehen.
Auch darf man ruhig versuchen den Zuschauer mit einer komplexen Story zu fordern.
Das man möglichst viele Zuschauer in den Film locken muss um schwarze Zahlen zu schreiben ist kein Argument den Zuschauer sein Hirn auf Grundschulniveau runterfahren zu lassen.
Klar ist das für die Masse irgendwie zugänglicher so, aber Cameron hat sich früher mal von Leuten wie Emmerich unterschieden in dem Punkt.
Das ist die richtige Umschreibung. Man darf ruhig versuchen!!! Versuche kann man sich aber in dem Budget- Bereich nicht erlauben. Und wenn auch in den europäischen Ländern der ein oder andere Zuschauer sitzt der Genre´s wie fantasy/SciFi/Märchen und Drama miteinander zu verbinden und zu würdigen weiß, so hat sich in der vergangenheit gezeigt, das die Amerikaner es nicht so toll finden, erst recht nicht,wenn man Ihnen zu offensichtlich den Spiegel vor die nase hält. Ich will ja nicht behaupten, das man eine gute und tiefe Story nicht mit Visuelllastigen genre`s mischen kann, aber in einem Film in dem eine Komplette Welt incl der Einwohner mittels Computer erst erschaffen werden musste und der Zuschauer schon rein optisch ab und an einer totalem Reizüberflutung erliegt, gehe ich davon aus, dass es bei einer tiefgründigen Story geiheissen hätte: Toll, Cameron versucht uns eine ernsthafte Geschichte mit Blauen Riesen, leuchtenen Bäumen, fliegenen Halbechsen zu erzählen. Welch ein Reinfall. Im Übrigen hatten Cameron`s bisherigen Filme die sich in diesem Genre bewegten auch nicht wirklich mehr Substanz. Der Film mag ja nicht jedem gefallen. Er ist auch stellenweise sehr kitschig, pathetisch und naiv. Aber ständig an der einfachen Handlung und der mangelnen Tiefgründigkeit zu
Kritisieren, ist als versuche man eine Kuh bei den Hörnern zu packen.
Eine Firma die einen Regenwald abholzt um ein Mineral zu fördern macht das doch nicht aus religiösen Gründen sondern nur deswegen um Geld zu verdienen. Stichwort: Shareholder value
Genau das erklärt der Film präzise und deutlich. Warum muss das näher erläutert werden? Um Kritikern gerecht zu werden die sich redundante Diagloge über einer glasklaren Sachverhalt wünschen?
@batzmann. Was bringt die Botschaft? Gute frage. Wirst du denn nach dieser Offenbarung namens District 9 aufrechtgehende Krabben anders behandeln als vor dem Film?.
Na einen schönen guten Tag,
mir drängt sich so manchmal die Frage auf ob auch wirklich hier alle den gleichen Film gesehen haben. Sich mit Dreck und anderen Utensilien zu bewerfen, nur weil der eine den Film gut findet und der andere nicht, macht doch keinen Sinn.
Genauso wenig macht es Sinn einen Film einer sozialen Schicht zuzuordnen oder der geistigen Kapazität des Betrachters.
Ich fand den Film sehr gut. Jeder hat nunmal andere Vorlieben...
Es Gott sei dank auch nicht nur einen Kritiker...
lg
Wenn einem sonst nix mehr einfällt fängt man auf Grammatik oder Rechtschreibung rumzureiten. Dafür sollten eigentlich auch 5 Euro in die Kommentar-Kasse gezahlt werden.
Als wenn man aus dem Stoff nochwas rausholen könnte. Der Karren ist im Dreck, da werden auch die (eventuellen!) 2 Fortsetzungen nichts dran ändern können.
Also ich werde mir Teil 2 auf alle Fälle anschauen. Da ich nich gerne an der Kasse anstehe und rammelvolle Kinos mir ein Greul sind, wäre ich dankbar wenn alle Extremkritiker hier (außer Batzman) sich den 2. Teil verkneifen würden. Da hätten wir doch alle was davon und Cameron is sowieso schon reich genug. Ich hoffe das is nich zuviel verlangt. ;)
Und wenn wir eine Stiftung dafür ins Leben rufen, das erst gar kein 3. Teil gedreht wird? Dafür würde ich sogar bezahlen. Oder immerhin einen Baum pflanzen. Von dessen Abfacklung würd ich Cameron dann auch ein schönes Video zusenden.
Ich würd´ja auch zahlen, aber wenn es bei uns Beiden bleibt, wird es schwer die $900 Millionen p.P. zusammen zu bekommen. :D
Das mit dem Video klingt allerdings verlockend, sollten wir unabhängig von der Stiftung durchziehen. :D
He Batzman, überleg Dir das noch mal mit dem Anschauen von Teil 2. Ohne dich macht das disskutieren danach einfach keinen Spass. *gähn* Ich zahl Dir auch den Eintritt und das Popcorn, versprochen.
Ich will hier mal kurz das Buch vorstellen, von dem ich denke, dass es Herr Cameron auch gelesen hat bevor ihm die Idee zu seinem Film kam. Ich habe es mir vor 20 Jahren mal gekauft weil ich das Cover so genial fand. Erschienen ist es das erste mal 1975. Von der Zeit her könnte es also passen. Es heißt "Die denkenden Wälder" und ist von Alan Dean Foster. Ich fand auch den Text auf dem Einband sehr interessant. Er lautet:
Es gibt Ökologien, die ihrer Zerstörung wehrlos ausgeliefert sind. Es gibt aber auch welche, die schlagen erbarmungslos zurück.
Dies ist die Geschichte des Planeten Midworld, der von einem geschlossenen Wald bedeckt ist, dessen Wipfel bis zu 700 Meter hoch aufragen. Als ein interstellarer Konzern das große Geld wittert und mit rücksichtslosem Abholzen beginnt, lehrt Midworld seinen Emissären das Fürchten.
Im Gegensatz zu AVATAR spielen hier die Menschen keine große Rolle. Es gibt auch keine Kämpfe zwischen ihnen und den Ureinwohnern. Dafür enthält das Buch eine intensive Beschreibung der ökologischen Zusammenhänge und des Lebens der Einheimischen im Einklang mit der Tier und Pflanzenwelt des Planeten Midworld.
Hätte Cameron dieses Buch 1:1 verfilmt, hätte er die Drachenreiter und die menschlichen AVATARE sowie den Endkampf vollkommen weglassen müssen. Also nix mit Action und Bum Bum. So hat er eben noch ein wenig "Pocahontas und "Der mit dem Wolf tanzt" dazugemixt um auch die an der Bewahrung der Umwelt größtenteils uninteressierte Masse an dieses Thema auf einfache Weise heranführen zu können und damit auch die Kinokassen lauter klingeln zu lassen. Kann ich nachvollziehen. Well done Mr. Cameron. ;)
Nur Menschen, die vom Lande kommen, einfach sind, emotional abgeflacht und dergleichen können diesen Film gut finden. Alle anderen müssen bei diesem flachen Scheiß zwangsläufig den Kopf schütteln und sich fragen, ob eine Spende statt der teuren Kinokarte nicht sind sinnvoller gewesen wäre. Ich bereue noch immer, mein Geld für diesen Blödsinn ausgegeben zu haben.
Gruß
Kritikus2
P.S.: Es sind im Übrigen viele während des Films gegangen.
>> ... die vom Lande kommen, einfach sind, emotional abgeflacht und dergleichen können diesen Film gut finden. <<
Andere Leute die du nich mal kennst und die den Film gut finden als einfach und abgeflacht abzustempeln is wohl so 'ne Art Spezialität von Dir. Vielleicht solltst Du diese etwas uncoole Eigenschaft deinerseits mal überdenken?
>> P.S.: Es sind im Übrigen viele während des Films gegangen. <<
Vielleicht lag's ja auch an Dir und Deinem Benehmen und nich am Film? Schon mal darüber nachgedacht???
ich beurteile Menschen nicht nach der Größe ihrer Hirnkapazität, ich stelle lediglich etwas heraus; nicht mehr und nicht weniger. Für mich enspricht meine Aussage nur dem Tatsächlichen. Hm, wie soll ich es Dir klarmachen?
Ok, nehmen wir als Beispiel die Teletubbies. Wenn viele Erwachsene Menschen die Teletubbies für total sehenswert erachten und 90% dieser Personen den Teletubbies 10 Punkte geben, werden die Teletubbies deswegen noch lange nicht anspruchsvoll und gut sein. Man sollte sich dann schon eher um den Geisteszustand der Erwachsenen Gedanken machen und sich die Frage stellen, weshalb sie eine solche Sendung mit "sehr gut" bewerten.
ob Du Abitur machst oder nicht, ist mir völlig egal. Der Schulabschluss sagt nicht unbedingt etwas über die Intelligenz eines Menschen aus. Insofern frage ich mich, weshalb Du das überhaupt erwähnst.
Mir gefällt deine Kritik an diesem Film sehr, obwohl sie meines Erachtens stark auf den"Produzenten" bezogen ist, und obwohl ein Vergleich mit der realen Welt nicht möglich ist, was aber andere Kritiker gerne vergleichen wollen mit der Verschmelzung von realer und virtueller Welt, was meines Erachtens Schwachsinn ist! Ich beurteile diesen Film besser, aber nur, weil er wahrscheinlich der trick-technisch best produzierte Film bisher ist!
Und deine Äusserung zu einem Kommentar - Zitat: Der Schulabschluss sagt nicht unbedingt etwas über die Intelligenz eines Menschen aus, gefällt mir sehr - das macht dich mir sehr sympatisch :-))
Gruss
Antonius H
@ kritikus2 Den Intellekt eines Menschen an der Fähigkeit, einen Anspruchsvollen Film zu erkennen und zu würdigen festzumachen, zeugt von ...naja, wie schreibe ich es schonend?... Einer gewissen sozialen Inkompetenz und fehlender rethorischer Fähigkeiten. Du scheinst nicht in der Lage zu sein, deine Standpunkte ausreichend darzustellen ohne Andersdenkende Ihre Intelligenz oder Ihren Intellekt abzusprechen. Für solche Menschen ist Avatar eindeutig zu anspruchsvoll und somit erschließt sich mir nun auch endlich der Zusammenhang zwischen dem Film und deiner Abneigung gegen den Film. Kannst ja nix dafür, probiere es für den Anfang erstmal mit König der Löwen, wenn du den irgendwann verstanden hast, machst du weiter mit level 2: Arielle, die Meerjungfrau. usw. Los trau dich.
weshalb ziehst Du Dir den Schuh eigentlich an?:-) Nicht, dass ich mir um Dein Selbstvertrauen noch Sorgen machen muss?!
ad Rhetrorik:
Findest Du nicht auch, dass Du Dich gerade selbst konterkarierst, indem Du mich persönlich angreifst? Nicht, dass ich mir um Deine rhetorischen Fähigkeiten noch Sorgen machen muss?!
ad König der Löwen/Arielle, die Meerjungfrau:
"König der Löwen" oder "Arielle die Meerjungfrau" finde ich übrigens im Vergleich zu dem selten dämlichen Film Avatar geradezu göttlich. Aber Gott sei Dank ist Avatar eben nicht der Maßstab für Filme.
Also ich möchte nicht mit Avatar maßnehmen. Gemessen an diesem Film, sind fast alle anderen Filme Güteklasse 1.
@Kritikus: Du irrst dich! Avatar ist der... also DER beste Film aller Zeiten. Das sieht man doch alleine schon an den blauen Viechern. Die gibt es nämlich in keinem anderen Film, weil die Viecher sich nur bereit erklärt haben, im besten Film aller Zeiten mitzuspielen. Da Ejwa persönlich das Drehbuch geprüft hat, bevor die ganzen Viecher mitgespielen durften, ist es außer Frage, dass Avatar der beste Film aller Zeiten ist. Als normaler "Mensch" kannst du das nicht verstehen. Dafür muss man entweder Gott bzw. Ejwa oder so schlau, wie Gott bzw. Ejwa sein - also so, wie die meisten Mitglieder hier bis auf wenige Ausnahmen. ;-)
Dieser bescheuerte Film hört ja wirklich nicht auf meinen Posteingang mit lustigem Zeug zu füllen. Wenn die Actionfiguren draußen sind können wir die ja auch noch hier kritisieren.
Beachtet meine Antwort bitte einfach gar nicht, ich schreibe hier nur um bei "Antworten als e-Mail erhalten" das Häkchen wegzumachen. Anfangs fand ichs noch lustig, aber langsam nervt mich die Vollmüllung meines Posteingangs. Das nächste Mal bin ich dann aber wieder voll dabei
Mein Gott! -.- Kannste nicht einfach nur sagen, dass Dir der Film nicht gefallen hat wie ein normaler Mensch es tun würde? Stattdessen ziehst Du hier mit Deinem Fremdwörterlexikon in den Kampf und zerpflückst den Film mit Hilfe etlicher anderer Filme, die Dir scheinbar auch nicht gefallen haben.
Wenn Du mit so nem hochgestochenen und vollkommenen überzogenen Text hier antrittst, dann meld Dich einfach mal bei Mr. Cameron und sag ihm wie er es besser machen kann. Scheinst ja voll den Durchblick zu haben. Vielleicht werden dann Teil 2 und 3 ein richtiger Kracher und können auch jemanden wie Dich beeindrucken.
Achja, mal am Rande: Es geht hier darum einen Film zu kommentieren. Nicht ihn mit allen anderen Filmen auf diesem Planeten zu vergleichen. Finde sowas vollkommen unproduktiv. -.-
Eine vollkommen glaubwürdige Romanze aus Fleisch und Blut (wenn auch nicht menschliches Blut) ist das Herzstück dieses Films. Cameron hat nie einen Film gemacht, nur um ein visuelles Feuerwerk abzufackeln: Jedes Stück Technik in „Avatar“ dient einem größeren Zweck, der Erzählung einer tief empfundenen Liebesgeschichte. […] Die einzige Frage bleibt: wie wird Cameron dies jemals toppen?
Thematisch spielt der Film allzu einfach in die Stereotypen und Klischees: „böser weißer Eroberer gegen tugendhaften Eingeborenen“ […]. Das Drehbuch kommt eindeutig aus einer grünen Öko-Perspektive, welche die vertretenen Positionen und die Verteilung der Sympathien vollkommen vorhersehbar und wenig anspruchsvoll macht. Auf einer reinen Erfahrungs-Ebene aber, ist „Avatar“ äußerst einnehmend und mitreißend, da Camerons Jahre in der technischen Entwicklung diesem Film gut getan haben und den Anspruch für jeden erhöhen werden, der sich mit Sci-Fi und Fantasy abmüht. Das Team von Weta in Neuseeland und die unzähligen anderen Experten für visuelle Effekte und Animation haben großartige Arbeit geleistet, ein Kompliment dass sich auch auf jedes andere Handwerk und jeden technischen Beitrag zum Film erstreckt.
"Avatar" ist in gewisser Weise die Rehabilitation der greifbaren Welt mit den Mitteln der Computersimulation. Oder besser: durch die Fusion von realer und virtueller Welt. Davon abgesehen ist es ein grandioser Actionfilm, in dem ständig die technisch Überlegenen gegen die nur mit Kampfesmut Bewaffneten antreten. Wenn die Na'vi-Krieger auf ihren riesigen Vögeln reiten und Pfeile auf die Kampfhubschrauber abschießen, ist das wie amerikanische Indianer gegen US-Kavallerie oder polnische Kavallerie gegen deutsche Panzer. In "Titanic" haben die Frauen ihre Männer hineingeschleppt, bei "Avatar" wird es gerade umgekehrt sein.
Klar die Story ist der Schwachpunkt (Pocahontas und unzählige andere Filme) aber von der ersten Minute an war ich gefesselt von den atemberaubenden Bildern und des gesamten Films. Grandios!
Jim Cameron hat in meinen augen die ganzen bösen kritiken nicht verdient.
Aber ich interessiere mich kaum für das Thema Kino.
Avatar - Der ultimative Kino- Großangriff auf unsere Sinne, kommt aus der Tiefe des Raums und vermag das Gehirn ausgiebig zu beschäftigen ohne den Verstand ernsthaft zu fordern.
Visuell innovativ ist er also allemal und wer ihn inhaltlich nicht so unfreiwillig komisch fand wie ich, den hat der Film vielleicht sogar begeistert und dem sei dies gegönnt.Und wer wie ich nicht Fantasy-fähig ist, sollte hier nicht rummaulen, so erstrebenswert ist diese Eigenschaft nämlich nicht unbedingt.
Nie werden wir erfahren ob Avatar ohne ein so aufwändiges Marketing als Teil des Gesamtpakets auch der erfolgreichste Film aller Zeiten geworden wäre.....Zweifel sind aber berechtigt.
In einer Welt in der Filme fürs Kino gemacht werden und Fernseher und Laptop nur zweite Wahl sind. Filme werden nicht für 35 Zoll Heimkino gemacht, sondern für den großen Saal.
35 Zoll nicht ,da hast Du recht.Aber 65 Zoll(165cm)Diagonale auf 3, 5 meter Entfernung bei höchster Auflösung ist gepaart mit gutem Surround - Sound schon sehr viel Kino daheim.
Das Problem ist , das ich im Kino so schlecht den Film anhalten kann um mir ein Bier zu holen.
Beides hat seine Berechtigung.
.Avatar macht auch bei mir daheim weniger Sinn als im echten Kino.Für ein Kammerspiel wie "Der Gott des Gemetzels "muss ich nicht ins Kino.Leuchtet doch ein, oder.? Da wird es Dir schwer fallen mich erneut absichtlich falsch zu verstehen, um Deine antiquierte wie obsolete These "Film = Kino" erneut zu verteidigen.
Es gibt eben sehr viele Film die mehr Film als Kino sind. Diese sind visuell auch oft sehr gelungen und auch daheim ein visueller Genuß und doch spielt der ambitionierte Inhalt und die filmische Umsetzung des Film die Hauptrolle . Und nicht der Spektakel -Overkill.
Die Trennung Film / Kino ist im übrigen ein längst akzeptierter Differenzierungs-Behelf.......so what ?
Also ich habe Gott des Gemetzels im Kino gesehen und fand es großartig, den Film mit so vielen Leuten im Saal zu sehen. Es kommt dabei euch nicht auf das visuelle Spektakel an, sondern einfach um das Gefühl, sich einen Abend Zeit zu nehmen, um mal Auszugehen und sich einen Film anzugucken. Natürlich hock ich auch oft genug auf dem Sofa und guck mir zuhause was an, und vor allem mit vielen Kumpels macht das natürlich auch Spaß, aber meiner Meinung nach ist der Gang ins Kino immer noch etwas ganz besonderes, ob Blockbuster oder Arthaus.
Dann möge es immer genug Leute geben wie Dich. Das Kino darf niemals sterben.Ich bin als strikter Kinoverweigerer, der trotzdem kaum einen interessanten Film versäumt, auch einer Minderheit angehörig.
Die kollektive Reaktion der Zuschauergemeinde in einem Kino zwischen Erschrecken, Ekel und schadenfreudigem Gelächter in der Szene als Kate Winslet den Wohnzimmertisch vollkotzt, hat sicher auch seinen Reiz.
Schon 6 mal gesehen und immer wieder ein Erlebnis.
Auch nach 3 Jahren hat es noch kein einziger Film geschafft, da nur ansatzweise technisch anzuschließen. Sound und Grafik sind immer noch das Maß aller Dinge.
Das ist so ein Quantensprung in der Kinogeschichte, wie es ihn noch nie gegeben hat. Vielleicht als der erste Farbfilm 1936 zu sehen war.
Mir geht es total auf den Sack wie immer über diesen Film rumgemault wird. Die Story ist scheisse, die Schauspieler sind schlecht, der Film lebt nur von 3D bääh bääh bääh.
Ich habe auf jeden Fall selten eine solch innovative Verbindung der Genres Sci-Fi und Fantasy gesehen. Auch die Story ist, ich würde auch nicht gerade komplex sagen, doch sie ist vorhanden und sie ist gut. Der Hauptdarsteller gerät mit sich selbst in Konflikt und muss sich für eine Seite entscheiden. Dabei wird er aber von der Liebe nach Pandora gezogen. Zudem habe ich selten eine solche Welt betrachten dürfen, selten solch epische Schlachten mit Fabelwesen erleben dürfen. Ich mag den Film sehr, davon kann mich niemand abhalten.
Kann mich nur anschliessen , habe eigentlich kein Interesse an Avatar gehabt . Nun habe ich den Film gesehen und muss sagen es hat sich gelohnt.Cool gemacht , aber wäre jetzt nicht ins Kino deswegen gegangen...nicht so ganz meine Thematik...aber tolle effekte !!
Gerade wegen den Effekten lohnt sich doch der Besuch ins Kino.
Ich fand Avatar schrecklich, hab den Kinogang trotzdem nicht bereut, weil ich die 3D-Regie beeindruckend fand.
Ohne Widerworte, der Film ist auf visuelleer Ebene grandios und überzeugt auf der Kinoleinwand - doch er überzeugt nur dort.
Ich sah den Film vor geraumer Zeit ein zweites Mal im trauten Heim und musste leider feststellen, dass nichts von der euphorischen, überwältigenden Kinoatmosphäre übrig geblieben ist, wohl auch deshalb, da sich dieser Film über seine revolutionäre 3D Technik profiliert.
Ferner habe ich mich im zweiten Anlauf stärker auf die Storyline fokussiert und musste ernüchternd feststellen, dass auch hier keine bombastischen Situationen zustande gebracht wurden, da es mich doch sehr an Pocahontas erinnerte.
Was dieser Streifen jedoch excellent darstellt sind die spektakulären Effekte in Kombination mit 3D Technik, eine beeindruckende Kameraführung und eine simple, jedoch ernstzunehmenden Öko-und Umweltmessage.
Wie dem auch sei, für mich ist die Diskusion beendet, weil sie für zu nichts. Ausserdem hab ich meinen Standpunkt klar gemacht, was den Film betrifft.
Also für meinen Teil, gibt´s da nichts zu diskutieren und Punkt
Als ob der alternative Anfang trotz schöner Optik und dem Ansatz von einer düstereren Atmosphäre, auch nur ansatzweise in der Lage wäre Big Cs Machwerk auf eine vergleichbare Ebene wie „Blade Runner“ zu hieven. Alles was man mehr erfährt, lässt sich auf die gleiche Öko-Botschaft runter reduzieren, die auch schon die Kinoversion unendlich wertvoll gemacht hat.
___
Der Film ist einfach spitze. Und damit meine ich nicht von den Effekten her (klar, die sind auch spitze), sondern die Story die uns etwas sagen will. Der Film hat einfach gezeigt, wie grausam die Menschen sein können, aber das es auch einige wenige gibt, die nicht so denken. Klar gab es sowas ähnliches schonmal... Aber wann gibt es schonmal was ganz neues?
Ich hab mich lange geweigert Avatar zu sehen, weil mich der riesige Hype um den Film abgeschreckt hat. Erst vor ein paar Tagen hab ich mir ihn angeschaut. Und es hat sich wirklich gelohnt!
Dass der Film visuell überzeugen kann, ist unumstritten. Ich finde, dass auch die Schauspieler glaubhaft rübergekommen sind. Auch der Score ist genial! Er hat die Handlung grandios unterlegt.
Achtung Spoiler!
Die Handlung ist zwar banal, aber sie spricht eine unangenehme Warheit aus, dass die westliche Gesellschaft ihre Rohstoffe und ihren Wohlstand nur durch die Unterdrückung anderer Völker erreicht hat. Jeder von uns unterstützt eine solche Politik in dem er z.B. nach immer günstigeren Produkten schreit (dafür werden dann Billiglöhne gezahlt und die Umwelt zerstört, also die Lebensgrundlage anderer Menschen zerstört).
Außerdem finde ich das Ende gelungen, denn es zeigt uns, dass die Natur stärker ist als der Mensch.
Spoiler Ende!
Fazit: Der Film hat die 10 Punkte ganz klar verdient und das nicht nur wegen der beeindruckenden Grafik, sondern insbesondere auch wegen der Story! Einer der besten Filme überhaupt, wenn nicht DER beste!!!
Auch in der erweiterten Fassung (knapp 10 Minuten länger) kommt "Avatar" noch immer einem visuellen Orgasmus gleich. Doch die Faszination für die Geschichte hat deutlich nachgelassen, weshalb die Spieldauer des Films von weit über zweieinhalb Stunden einige Längen bietet.
(nur noch) 7/10
Wenn ich ins Kino gehe, dann muss der Film dafür seine Vorteile mitbringen. Da kommt die 3D Technik sehr gelegen. Emotionale Tiefe geniese ich dagegen lieber zuhause, da hör ich kein Popcorn-Geraschel und kein Becher-Geschlürfe. Nach dieser (meiner) Logik ist Avatar ein durchaus lohnendes Kinoerlebnis, garantiert aber am Ende kein Fasziniert-über-den-Film-Nachgrübeln.
Und obwohl Menschen, speziell Militärs, oder noch spezieller vielleicht Amerikaner doch ehr schlecht dabei wegkommen, ist es am Ende immer der Mensch, der Marine, der Amerikaner, welcher der großartige Held ist und die Ureinwohner retten muss, weil sie das alleine nicht schaffen. Soviel zur angeblichen Kritik im Film Avatar, mE nicht mehr als ein bisschen Tarnung.
Mfg Jest
Die Effekte sind der Hammer aber die Geschichte ist sehr unkreativ. Macht man aus den Navi Indianer und verdreht die Zeituhr ein wenig hat man einen tollen Western Film wie sie es schon seit ewigen Jahren gibt.
Also, AVATAR ist ein hammer Film mit einer relativ guten Story und epischen und gigantischen Effekten! Eine echte Empfehlung!! Aber der ALLERbeste Film ist er meinermeinung nach nicht ganz. Trotzdem toll
Avatar - Aufbruch nach Pandora - Kritik
US 2009 Laufzeit 161 Minuten, FSK 12, Science Fiction-Film, Drama, Animationsfilm, Actionfilm, Kinostart 02.09.2010
Kritiken (39) — Film: Avatar - Aufbruch nach Pandora
Ephigenia: Horrorblog.org
Kommentar löschenNur weil Sam Worthington in der furchtbar blassen und auch noch mächtig überheblich agierenden Hauptrolle nicht ganz ab-nervte, da der Avatar öfter zu sehen war, gibt es hier noch einen Bonuspunkt mehr.
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Hisayasu S: DAS MANIFEST.COM
Kommentar löschenBei TRANSFORMERS war das Spielzeug zuerst da. Bei AVATAR der Film.
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Mr Vincent Vega 2011/11/18 00:21:09
Antwort löschenGeh Lucio-10/10-Fulci gucken!
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lieber_tee 2011/11/18 02:13:38
Antwort löschenBei Star Wars war am ende nur noch das Spielzeug übrig...
Hisayasu S 2011/11/18 12:47:59
Antwort löschen@Vincent: Na ja, Du hast Dir AVATAR auch erst schönschauen müssen.
Lukas Foerster: taz / cargo / perlentaucher...
Kommentar löschenCameron stopft die Welt der Ureinwohner Pandoras zwar mit so ziemlich allen Eso-Kitsch-Zeichen voll, die man sich in seinen schlimmsten Träumen ausmalen kann, aber magische Elemente im engeren Sinne finden sich nicht. Der Film beharrt mit Sigourney Weaver darauf, dass selbst noch ein doch sehr fragwürdiger "Ahnenbaum" nicht mystischer Hokuspokus ist, sondern Teil eines Ökosystems, das zwar anderen Gesetzen folgt als den irdisch-physikalischen, aber grundsätzlich doch erklärbar bleibt.
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Christian von mehrfilm.de: Mehrfilm.de
Kommentar löschen12 Jahre.... Wenn ein Regisseur zum Ende des zweiten Jahrtausends eine zwölfjährige freiwillige Pause von der Unterhaltung einlegt, ist ihm entweder die Lust auf den Beruf vergangen und er hat sich zwischenzeitlich neu orientiert oder er heißt James Cameron. Der Kanadier hatte zuletzt den erfolgreichsten Film der Kinogeschichte inszeniert. Sein Untergangs-Epos „Titanic“ hat bis heute inklusive Einnahmen aus dem DVD-Verkauf über 2 Milliarden Dollar eingespielt. Der selbsternannte König der Welt und Schöpfer von Meilensteinen der Filmgeschichte wie „Abyss“ (1989) oder „Terminator 2“ (1991) ist aber in dieser Zeit nicht untätig gewesen oder hat sich auf seinen verdienten Lorbeeren ausgeruht. Cameron hat „die größte Herausforderung angenommen“, so ließ er unlängst verkünden, der er sich je stellen musste. Große Worte, mit denen er die ohnehin große Erwartungshaltung bei seinen Fans noch steigern dürfte.
Mit „Avatar – Aufbruch nach Pandora“ erfüllte…
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pancho2000 2011/02/22 19:28:21
Antwort löschenist mal was neues mit der 3d version einfach genial
skella_dg 2011/04/01 17:35:14
Antwort löschenZugegeben, die Optikm ist ja ganz nett aber das kann diesen Film auch nicht retten, zumal diese durch die stümperhaft eingesetzten 3D Effekte so oder so versaut wird. Mal im Ernst: Mann mekrt richtig wie diese zwanghaft eingesetzt werden nur um im Kino ein paar Euro mehr verlangen zu können.
Zur Story kann ich nur sagen:
- langweilig
- vorhersehbar
- nicht im Ansatz originell
- jede Botschaft ( welche von den vielen Avatar-ist-der-beste-Film- der-Welt-Freaks so gelobt wird ), so unoriginell sie so oder so schon ist, wird von den absolut klischeehaften und kitschigen Happy End zerstört
Fazit: Die verschwendetsten 13 Euro Euro meines Lebens.
Jessi174 2011/04/09 13:12:18
Antwort löschenThematisiert den Umweltschutz, so wie ich die Message des Films verstanden habe, was ich sehr gut finde...ansonsten braucht man sehr viel Fantasie für diesen Film.
Fazit: Ein mal ansehen genügt!
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skella_dg 2011/04/12 12:01:19
Antwort löschenAber auch diese Message wird durch das Happy End zerstört. Wenn man es genau nimmt und das Ende miteinbezieht würde die Message dann so lauten: Zerstört nur alle ruhig unseren Planeten, die Natur wird es schon wieder richten...tolle Botschaft :P ( Ich weiß schon... so genau darf man es nicht nehmen aber im Ernst warum lassen sie dieses Ende nicht einfach weg....
Das_Schema 2012/01/25 20:00:48
Antwort löschenHä?
Isch die Botschaft nicht, dass sich die Natur wehrt? oO
Ich habe das Ende wenigstens so gedeutet, dass irgendwann der Punkt erreicht ist, wo die Natur gegen die Zerstörer vorgeht...
=> ist für mich eine Warnung!
Spideragent: http://darkagent.blog.de/
Kommentar löschenHier ist er nun also, der Film des Jahres. Der erste James Cameron Film seit Titanic also seit 12 langen Jahren, wobei das entgültige Drehbuch zu Avatar angeblich bereits 1996 fertiggestellt wurde.
Eigentlich kann ich hier nicht wirklich eine Kritik verfassen weil ich von den Eindrücken noch so überwältigt bin. Zum letzen Mal habe ich mich nach Betrachten eines Filmes ähnlich gefühlt, als der damals bahnbrechende erste "Herr der Ringe" Streifen vor meinen Augen über die Leinwand geflimmert ist. Was Cameron hier auf die Beine gestellt hat ist einfach nur WOW, der Wahnsinn. Wer diesen Film nicht beeindruckend findet, der hat wohl null Interesse an Science Fiction, Fantasy oder modernen Filmtechniken bzw. Tricks.
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SiameseMax: SiameseMovies
Kommentar löschen"Avatar" ist unterhaltsam, innovativ und tricktechnisch perfekt. Aber die kitschig blau-lila glänzende Zauberwelt Pandoras kann nicht darüber hinwegtäuschen, dass sich dahinter eine vorhersehbare und nicht minder kitschige (Love-)Story verbirgt, verbunden mit einer banalen Öko-Botschaft wie man sie schon zur Genüge aus Filmen wie "Der mit dem Wolf tanzt" kennt. Zudem gibts noch jede Menge Stereotypen wie zB den Helden vom Typ "Harte Schale, weicher Kern", der sein wahres Ich entdeckt und die Seiten wechselt, den sprüchekloppenden Macho-Militär-Bösewicht ("Räuchert sie aus!"), die supercoole Amazone im Unterhemd usw.. Sicher kann einem das alles bei den beeindruckenden Bildern wurscht sein, "Avatar" hätte aber durchaus ein spiritueller Film werden können. Die Welt und die Bräuche der Na'Vi sind durchaus interessant, aber leider im Gegensatz zu den Bildern zu eindimensional dargestellt, um dem Spiritualitätsanspruch, falls dieser überhaupt bei irgendwem vorhanden gewesen sein sollte, gerecht werden zu können. Stattdessen wird im letzten Drittel des Films ordentlich geballert. Ist ja nicht verkehrt, aber eben auch nichts wirklich Neues.
Ich glaube, dass "Avatar" in ein paar Jahren das gleiche Schicksal wie Camerons "Titanic" ereilen wird: Erst von allen geliebt, alle Rekorde brechend und mit Preisen überhäuft, dann, wenn der Hype mal abgeebt ist, von den meisten gehasst und als "Kitsch" verschrien. Wär nicht die einzige Parallele zwischen den beiden Filmen. Bis dahin wird Cameron aber noch ordentlich Kohle scheffeln. Bin mal gespannt, ob ich Recht hab.;)
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The_Comedian 2010/12/14 19:05:21
Antwort löschenBestimmt!
Hitmanski: Reihe Sieben / MehrFilm / I...
Kommentar löschenBacken mit James Cameron -
- Zunächst einmal die Grundidee von „Pocahontas“ als Basis nehmen,
- danach die Aragon-Lovestory aus „Lord Of The Rings“ klauen,
- ein bisschen greenpeace´sches Gutmenschentum zufügen und „Braveheart“-Pathos beimischen.
- Danach 15 Jahre vor sich hin gammeln – pardon – gären lassen, bis alles eine leicht unnatürliche Blaufärbung angenommen hat und zu schimmern beginnt.
- Hiernach leicht mit „Ewok“-Ästhetik und „Transformers“-Bombast bestäuben. Fertig!
- Serviervorschlag: Hervorragend als Beilage eignet sich übrigens Blätterwerk und Früchte aus Willy Wonkas „Schokoladenfabrik“.
So oder so ähnlich könnte Cameron´s Erfolgsrezept für die Schlümpfe 2.0 ausgesehen haben. Denn tatsächlich ist „Avatar“ nicht mehr als ein beliebiges Misch-Masch aus der Anti-Kolonial-Küche Hollywoods. Sicher, die Optik ist ganz nett, aber keinesfalls mehr, was vor allem daran liegt, dass „Avatar“ trotzdem einfach nur die Weiterentwicklung der sonst üblichen Computergrafik im Stile eines Pixar ist – wirkliche Innovation wie zum Beispiel in „Sin City“ sucht man vergebens.
All das wäre halb so wild, wenn es irgendwas oder irgendwen gäbe, der meine Sympathie verdient hätte, oder wenigstens mein Interesse auf sich zieht – aber Fehlanzeige. Sämtliche Personen sind einzig und allein darauf beschränkt durchweg gut (Na´vi + Natur + die todesmutige Helden-Staffage) oder böse (alle anderen) zu sein, was darin gipfelt, dass gegenüber General Bösewicht sogar Darth Vader als ambivalenter Charakter erscheint. Bleibt noch die herzensgute Natur, die sich durch ihre Selbstverteidigungskräfte wehrt – gähn.
Anschauen muss man sich das ganze folglich nicht, zumal wirklich gut ist er eh nur für Leute, die auch „Transformers“ für gelungenes Blockbusterkino und „Die fabelhafte Welt der Amelie“ für intellektuelles Autorenkino halten.
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Xebeche 2010/05/05 20:29:00
Antwort löschenSehr amüsant! :D
The-Orange-Guy 2010/05/06 18:29:12
Antwort löschenHart aber wahr...
alex023 2010/10/18 22:40:59
Antwort löschenKann dir großteils zustimmen, nur bei der Sache mit Transformers muss ich widersprechen
Lescaut 2010/10/20 17:18:32
Antwort löschenhaha, seh ich auch so :)
fkfilmkritik 2010/10/22 12:16:49
Antwort löschendu sprichst mir aus der Seele da brauche ich jetzt keine Kritik mehr zu Avatar schreiben. :)
young-amani 2010/12/03 16:15:48
Antwort löschenDu hast recht... aber 4 ist etwas übertrieben ich würde dennoch eine 7 geben, obwohl ich deinen Punbkten zustimme
TylerDurdan 2010/12/07 10:01:07
Antwort löschenGeb da Hitmanski absolut recht, besser neu kopiert als schlecht erfunden!Ist momentan das Gredo der Traumfabrik!Natürlich aufgemotzt im neuesten Pixar Design,kann man das der jungen Kinogeneration als Bahnbrechenden Blockbuster verkaufen der er aber nicht ist!Hoffentlich braucht Cameron für den zweiten teil genauso lang:))
carlos-eigenbrodt 2011/01/04 18:04:38
Antwort löschennaja ich finde die story ist eher wie bei der mit dem wolf tanzt ^^ und im kino in3d war der film durch seine effekte schon sehenswert und ich glaube das er auch eher darauf ausgelegt war
*frenzy_punk<3 2011/02/19 14:48:52
Antwort löschen50! Danke für diesen Kommentar, genauso hab ich das auch empfunden und hab sogar nur die Hälfte der Punkte gegeben. Pocahontas in Neuzeit .. mehr ist es nicht ....
Clooney Toons 2011/02/22 00:12:06
Antwort löschenDass das was du da in der Theorie kaputt gepflückt hast, in der Praxis prima funktioniert hast du leider vergessen! 7,0 könnte ich vollkommen nachvollziehen - Der Film ist und bleibt GUT, egal wie viel kopiert wurde; es funktioniert! Auf Avatar 2 (+3?!) freue ich mich allerdings nicht!
matzzze 2011/02/24 01:40:06
Antwort löschenSehr, sehr treffender Kommentar! Stimme in allen Punkten absolut überein, nur die Grafik war nice.
TschuuX 2011/02/27 22:42:54
Antwort löschenNaja ich denke man kann eine solche Zusammenfassung von Ähnlichen Storieteilen aus anderen Filmen über jeden X beliebigen Film anfertigen. Das Rad neu erfinden können sie auch nicht und es kam eben schon fast alles einmal vor. Ich wurde super unterhalten.
Hitmanski 2011/02/27 22:47:53
Antwort löschenJa, eine Busfahrt kann auch unterhaltsam sein. Aber was ist das denn bitte für ein Anspruch an das Medium Film?
Clooney Toons 2011/02/27 23:27:24
Antwort löschenHast absolut Recht Hitmanski! Wer bewertet denn heute noch Filme danach, wie sehr sie einem gefallen! Welch naiv kindliche Denkweise wir doch alle haben! :-(
Dafür gehen uns nicht die Filme aus.. :-)
Hitmanski 2011/02/27 23:39:21
Antwort löschenWenn ich meinen Schrank hier so anschaue - mir auch nicht :)
Hitmanski 2011/03/11 12:01:34
Antwort löschenSag ich ja :)
*frenzy_punk<3 2011/03/11 12:30:30
Antwort löschenähem .. begrabt ihr hier gerade das Kriegsbeil oder bin ich einfach nur noch so krank, dass ich halluziniere und nicht zurechnungsfähig bin o.O
Hitmanski 2011/03/11 12:32:29
Antwort löschenDas Kriegsbeil ist schon lange begraben, wir haben uns darauf geeinigt, uns in den meisten Dingen nicht einigen zu können - nicht mehr, aber auch nicht weniger :)
*frenzy_punk<3 2011/03/11 12:38:27
Antwort löschen@Hitmanski: *.* wow .. na das ist ja mal eine Freude :)
@tobe78: ich weis, ich war nur gerade wegen der ganzen Freundlichkeit verwirrt. Ich kann ja auch mal was versäumen :D
Marco31 2011/06/17 14:19:49
Antwort löschenKlar, das Rezept zum backen mit James Cameron passt... aber es ist eine gute Mischung und es schmeckt auch. Der Film bietet durch seine Schauwerte durchweg gute Unterhaltung. Knackig-knalliges- Blockbuster Popcornkino für die breite Masse. Und Transformers muss man nicht dafür halten, Transformers ist Blockbusterkino pur.
Scoutsoul 2011/11/01 19:23:25
Antwort löschenVielleicht sollte man bei einem so heiß diskutierten Film sich mal grundsätzlich die Frage stellen: Was erwarte ich von einem Film? Wie schaue ich ihn? Und nicht zuletzt: Was bringt die andere Seite dazu, diesen Film so zu mögen?
Zur ersten: Ich glaube nicht, dass es sinnvoll ist, sich in den Kinosaal zu setzen und das Klemmbrett rauszuholen: gute Inszenierung Kreuzchen, angemessen komplexe Story kein Kreuzchen, Gefühle auf einer Skala von eins bis zehn... Vielleicht ist es ab und an sinnvoller, den Film auf sich wirken zu lassen. Es mag sein, dass die Charaktere klischeehaft sind, aber woher kommen denn diese Klischees? Vom Versuch, dramaturgisch und erzählerisch "richtige" im Sinne von auf den Zuschauer richtig wirkende Figuren zu erschaffen!
Ich finde, Avatar schafft durch seine epische Darstellung trotz der vielen Kritikpunkte eine unglaublich gute Atmosphäre.
Schaut euch Filme einfach an. Lasst sie das tun, was sie mit euch als Zuschauer tun möchten.
Darum gibt es Filme.
Scoutsoul 2011/11/01 19:24:06
Antwort löschenMit Darstellung meine ich nicht nur die Grafik.
alex023 2011/11/01 19:27:34
Antwort löschenStimmt zwar @Scoutsoul, aber für manche ist der Film einfach scheiße, auch wenn er manchen wie dir Unterhaltung bringt.
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Scoutsoul 2011/11/04 17:23:33
Antwort löschengut - das ist dann wohl Geschmack. Manche brauchen eben eine komplexe, unvorhersehbare Story. Ich für meinen Teil gebe mehr Augenmerk auf die Atmosphäre ;)
nilswachter 2012/01/10 11:45:25
Antwort löschenWenn an sich einfach unterhalten will, ist Avatar eine gute wahl, vorausgesetzt man verzeiht ihm den grauenhaften Ethnokitsch, die von a bis z vorhersehbare Story und die klar nach gut und böse gestrickten Charaktere. Langweilig ist er deshalb nicht und die Optik ist schlicht atemberaubend. Dieser Film tut niemandem weh und widerspiegelt eigentlich nichts anderes als den Zeitgeist. In diesem Sinn ist er natürlich enorm massentauglich und hat für alle was drin. Dümmer ist man nach diesem Streifen auf alle Fälle nicht, aber auch nicht gescheiter. Er ist das Äquivalent zu Titanic. Bekanntes neu angerichtet und mit Bombast für die Masse inszeniert. Nicht mehr und nicht weniger.
beetFreeQ: http://blog.freeqnet.de/
Kommentar löschen12 Jahre nach seinem Rekord-Erfolg “Titanic” spart James Cameron nicht mit Superlativen. Die Geschichte um die Na’vi hatte er bereits 1994 geschrieben, musste aber warten, bis diese sich technisch realisieren lässt. Nun machte er daraus den bei weitem teuersten Film aller Zeiten, der von vielen als Revolution des 3D-Kinos gehandelt wird und reihenweise Kritikern den Mund offen stehen lässt.
Was steckt nun dahinter? Ich war ja selbst nach den ersten Trailern sehr skeptisch. Zwar wirkten die gezeigten computergenerierten Schauplätze und Wesen durchaus stimmig, aber nicht revolutionär. Stattdessen ließen die Storyhappen übelsten Ethno-Kitsch erwarten. Meine Erwartungen wurden aber einerseits übertroffen, andererseits unterboten. Sicher, die Schwäche des Films ist seine extrem vorhersehbare, aus “Der mit dem Wolf tanzt”, “Winnetou” und an sich vielen anderen Indianer-Schinken zusammengeklöppelte Moral-Story. Glücklicherweise ließ Cameron den Pathos und Kitsch aber nicht wie erwartet alles überschwemmen, auch wenn der Film oft nahe dran vorbei schrammt.
Kritik im Original 6 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
ChristiansFoyer: http://christiansfoyer.de/
Kommentar löschenAnmerkung: Sorry, dies ist kein Kommentar zu "Avatar" im eigentlichen Sinne, sondern einfach nur eine Stellungnahme zu dem, was ich heute so an Reaktionen hinsichtlich des Oscar-Gewinns von "The Hurt Locker" auf diversen Seiten mitbekommen habe. Vor gewissen Verallgemeinerungen und Überspitzungen ist dieser Text nicht geschützt, soll aber weder provozierend noch in anderer Weise unwohlwollend gemeint sein
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Tom Hanks hatte kaum das "The..." ausgesprochen, da stürmten die "Avatar"-Fans die Foren und News-Sektionen der Filmseiten. Was denn so ein Schund als Oscar-Gewinner solle, gegenüber dem revolutionären Werk des James Cameron, das das Kino für immer verändert hatte und nun hier nicht seine verdiente Würdigung fand. Freilich musste Kathryn Bigelows Irakkriegs-Drama nicht erst zum Gewinner des Abends gekürt werden, um den Missmut der Gegenseite auf…
Kritik im Original 54 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 23 Antworten
doctorgonzo 2010/03/08 13:39:15
Antwort löschenWord! Außerdem können sich "Avatar"-Jünger kaum beschweren, dass in anderen Filmen klischeehafte Charaktere auf die Leinwand versetzt werden.
ChristiansFoyer 2010/03/08 13:40:39
Antwort löschenDavon wollte ich gar nicht erst anfangen ;)
alanger 2010/03/08 13:48:00
Antwort löschensehr schön. ich wünsche dir das du jetzt nicht von den friedliebenden na'viisten gesteinigt wirst.
ChristiansFoyer 2010/03/08 13:51:52
Antwort löschenund wenn schon - zum einen würden die sich damit ja selbst bloßstellen, zum anderen hab ich todesmutige Bombenentschärfer auf meiner Seite ;)
Bandrix 2010/03/08 19:18:18
Antwort löschenStimmt voll und ganz. Ich bin ein Avatarfan, das gebe ich zu. Ja, ich war auch zweimal im Kino und fands toll. Aber das schlechtreden eines Filmes vom Kaliber "Hurt Locker" ist nicht in Ordnung. Völlig zu recht ging der Oscar an dieses "kleine" Indie- Werk!
ChristiansFoyer 2010/03/08 19:44:53
Antwort löschenfreut mich, dass du das mit so einer gesunden Einstellung siehst
BigDi 2010/03/08 21:54:08
Antwort löschenSehr schön. Besonders das mit ""The Hurt Locker" ist ein Na'vi. Und "Avatar" ist ein allmächtiger Besatzer." "Avatar" ist zwar gut, aber Atmosphäre alleine macht nunmal noch keinen Überfilm (Effekte sowieso). "The Hurt Locker" muss ich mir aber noch anschauen.
duffy 2010/03/08 23:03:25
Antwort löschenDas ist doch mal ne Aussage
Bob Harris 2010/03/09 00:18:38
Antwort löschenGenau mein Reden.
ChristiansFoyer 2010/03/09 09:02:44
Antwort löschen@ BigDi: aber unbedingt!
@ all: danke für die Unterstützung ;)
blutbyte 2010/03/10 21:24:43
Antwort löschenAlso soll man Filme mehr nach ihrer Entstehungsgeschichte beurteilen als nach dem letzlich sichtbaren Ergebnis? Das überzeugt mich nicht.
ChristiansFoyer 2010/03/10 22:13:19
Antwort löschenDas überzeugt dich zu Recht nicht und ist auch nicht das, was ich gemeint habe, hinter "Avatar" stehen immerhin auch über zehn Jahre sehr intensiver Entwicklung. Jeder soll vom Endprodukt "Avatar" und "The Hurt Locker" halten was er/sie will, es sollte bloß nicht darauf hinauslaufen, den einen niederzumachen, weil man den anderen so toll findet. Und man sollte, nur weil einen diese 'neue' Art des Filmemachens dermaßen beeindruckt hat, nicht vergessen, dass Filme auch immer noch 'anders' entstehen und das ebenfalls noch Begeisterung wert sein und Qualität zum Ausdruck bringen kann
phoenix409 2010/03/21 01:19:46
Antwort löschenIch fand zwar beide Filme eher mäßig, aber trotzdem machst du hier einen sehr schönen und richtigen Punkt. Die Idee, "Hurt Locker" als Na'vi zu setzen, ist klasse ;)
J0J0 2010/03/25 22:51:34
Antwort löschenEin wirklich grandioser rhetorischer Kniff, Christian! :) Guter Kommentar.
ChristiansFoyer 2010/03/25 22:57:02
Antwort löschen@phoenix409 & JoJoNagel: thanx ;)
Narrisch 2010/03/27 05:47:56
Antwort löschenEin paar unbekannte Hansel in der Wüste herumrennen und sie betroffen aus der Wäsche schauen zu lassen ist keine 15.000.000 Dollar wert, sondern rausgeworfenes Geld. Im direkten Vergleich zu den anderen
Oscarkanidaten, insbesondere up in the air oder inglorius bastards hat die politische korrektheit, interessanterweise in verbindung mit dem oberweitenfaktor, thriumphiert und nicht die beste regie oder gar der beste film.
lfcmaus 2010/05/24 18:27:42
Antwort löschenSehr guter Kommentar ;) Auch mir gefällt die Hurt Locker- Na'vi- Gleichsetzung. Und auch sonst unterschreibe ich den Beitrag voll und ganz!
ChristiansFoyer 2010/05/24 19:49:31
Antwort löschenFreut mich, danke ;)
TheJoker 2010/09/03 23:38:12
Antwort löschenSuper Kommentar - stehe voll und ganz hinter deiner Meinung!
Chev Chelios 2010/11/09 17:46:27
Antwort löschenDanke das musste mal jemand sagen!!!
ChristiansFoyer 2010/11/13 20:00:57
Antwort löschenUPDATE: zum Erscheinen der Extended Edition gibt's nun auch 'ne Review von mir, ein Auszug oben, komplett nach Klick auf den Link
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ChristiansFoyer 2010/11/19 09:57:41
Antwort löschenGesunde Einstellung ;)
Ezra 2011/03/24 23:17:33
Antwort löschenIch finde 15 Millionen Dollar ist keine "kleine" Indieproduktion.
Khitos: Kälte Reich
Kommentar löschen[...] Kurz gefasst hört sich der Film nämlich überhaupt nicht gut an: Die Story ist banal und obsolet, vorhersehbar und plump. Die Dialoge sind unausgereift und in keinster Weise originell. Die Musik ist – bis auf 10 wirklich wahnsinnige Sekunden! – einfalls- und ernergielos, deplatziert und langweilig. Die Charaktere sind Klischées und können nur in Maßen Emotionen entwickeln, auf der Leinwand und in dem Zuschauer. Leona Lewis Themesong ist beknackt und nerviger als Celine Dions My Heart Will Go On.
Was man dem Film wirklich anrechnen kann, aber auch nur das: Die Optik. [...]
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krompi 2010/03/02 12:10:17
Antwort löschenGenau meine Meinung: auch für mich ist es völlig unverständlich, warum sich die Mehrheit von Hype und guten optischen Effekten blenden lässt. Ohne den Zuckerguss ist es einfach nur ein sehr, sehr schlechter Film!!! Soll nur Zuckerguss wirklich den Oscar als bester Film gewinnen? Wäre sehr schade!!
Nahtigall 2010/03/11 16:34:14
Antwort löschenDie Effekte und sie Graphik sind nur nebensächlich. Gerade die Story sollte im Vordergrund stehen. Egal wie banal oder offensichtlich, die Botschaft könnte wichtiger und wahrer nicht sein. Während andere Oscar Anwärter völlig ohne Sinn und Botschaft auskommen ( Ingl. Bast. oder hurt locker) zeigt dieser Film auf eindrucksvolle Weise, wie man ein Thema das leider kaum einen Interessiert, den Popcornmassen vermittelt. Alleine dafür hätte der Film den Friedensnobelpreis verdient. Aber egal. Während alle auf die Story schimpfen, habe ich das Gefühl, dass diese allzu deutlich dargestellte Wahrheit sehr bitte schmeckt. Aus fast allem negativen Kritiken hinsichtlich der Geschichte kann man erkennen, dass die meisten den Film nicht verstanden haben. Dazu kommt, dass diese Wahrheit in einen Film verpackt ist, der auf Unterhaltung ausgelegt ist. Und dass, wie wir alle wissen, passt der Fachpresse überhaupt nicht.
Goradorn 2010/03/12 16:14:55
Antwort löschenDem kann ich nur zustimmen. Klar, technisch eine beeindruckende Vorstellung. Aber viel wichtiger war für mich die überraschende Erkenntnis, vor allem aufgrund der vielen Kommentare alá "miese Story", dass Cameron eines der dunkelsten Verhaltensmuster der menschlichen Rasse in eine zwar noch ausbaufähige, aber doch eingehende Geschichte verwoben hat. Man muss sie nur verstehen...
krompi 2010/03/12 16:46:38
Antwort löschenAch kommt, das ist jetzt nicht euer Ernst. Mit der Begründung kann ich Rambo III auch als Film mit hervorragender Handlung bezeichnen. Der Wille einer nachdenkenswerten Botschaft macht meiner Meinung nach die Handlung nicht besser, ganz im Gegenteil, denn dann wurde das ganze ordentlich in den Sand gesetzt.
Das Gegenteil von gut ist gut gemeint!
mcmanu0075 2010/03/25 15:49:22
Antwort löschenWenn der Film nicht in 3D gedreht wäre, dann wäre er ein totaler Flop . Story total langweilig.
Nahtigall 2010/03/25 20:20:05
Antwort löschenDie Story ist das Beste an dem Film. Die Effekte sind nur das Sahnehäubchen
Diggsagg 2010/04/03 02:57:01
Antwort löschenDie Story ist das Beste??? Ich hoffe, das war ein Scherz!
Cracker 2010/04/10 13:44:02
Antwort löschenSahnehaubchen? Ich würde sagen die Story ist der Geschmacksstoff in der Sahnetorte!!!
kyote 2010/05/04 16:31:22
Antwort löschenDie Geschichte mag weder neu noch sonderlich subtil sein, aber das ist doch gar nicht das Problem (wenn man es als Problem sieht). Die Geschichte ist einfach schon zu bekannt für Leute die gewisse Erwartungen an James Cameron haben.
LoveFilms22NRW 2010/05/13 23:20:22
Antwort löschenich sehe es genauso wie Jan Distelmeyer und schließe mich auch blutbyte an.
Manche Menschen sind eben nicht fähig zu "sehen".
Davon mal abgesehen, ein Vergleich - schaltet mal euer Radio an bzw. zappt mal MTV, VIVA, irgendwelche Musikkanäle durch und hört euch die Lieder an, viele sagen für euch das Selbe oder ähnliches aus, erwecken in euch gleiche oder ähnliche Emotionen, wie auch viele andere Lieder die ihr kennt, sind sie bloß anders verpackt. Es ist schwierig wirklich NEUES zu bringen. Das kann man auf alles was wir kennen beziehen, dieses individuelle aber doch auf eine bestimmte Art gleich/ ähnliche, kaum beschreiblich... eine tiefe Verbundenheit die man irgendwie mit allem hat was existent ist oder auch nicht, was, wie wir merken hier auch nicht jeder versteht oder verstehen kann... Tiefgrundig. Ebenso vergleichbar Sarkhasmus oder Ironie und noch einiges mehr, die widerrum auch nicht jeder versteht... mehr möchte ich jetzt auch nicht mehr dazu sagen... Außer - jeder hat andere Sichtweisen, Perspektiven wie er bestimmte Dinge betrachtet und diese wahrnimmt. Aus verschiedensten Gründen, Erfahrung? Lebensweise? Erziehung? Freundeskreis? mehr noch! im Grunde ALLES von dem - trägt dazu bei und macht uns zu dem was wir sind und wie wir sind, es prägt uns, deshalb ist alles Individuell aber hat doch einen gleichen Kern... das gilt zu verstehen! Und dieser Film sagt das im Grunde auch aus.
Von Sabrina 22 aus RS - NRW
into-dark 2010/06/04 01:58:32
Antwort löschenAlso zum Thema AVATAR Blindheit vs Hurt Locker würde ich einfach nur gerne auf meinen Blog verweisen:
http://avatar-pleite.blogspot.com/
Bei den Zuschauern und den AMIS generell herrscht eher immer noch die KRIEGSVERHERRLICHUNG und PROPAGIERUNG das wird gewürdigt das AVATAR neben der technischen Pionierarbeit auch noch eine ganz andre Botschaft hat habn die WENIGSTEN kapiert!!
ECHT TRAURIG UND BEMITLEIDENSWERT!!!
Tesafilm 2010/06/08 16:58:49
Antwort löschen????????
nismoklaus 2010/07/28 23:37:33
Antwort löschenHuuuuu !
Na also ,wir möchte einen “ Science Fiction“ also einen Zukunftsfilm anschauen .
Aber was vorher noch geklärt werden muss ist :
Die Political correctness des Herstellerlandes ,der Regiesöre ,der Produzenten ,und Natürlich die gekasteten Schauspieler abchecken das wir auf keinen Fall eine Enteuschung erleiden müssen.
Oder irgend einer Verschwörung ausgesetzt werden ,die heimlich in dem Zukunftsfilm eingebaut wurde. In der Realen Welt.
O.K.
Am Ende jeden Punkt abgearbeitet, und jede Lust verloren den Zukunftsfilm real anzuschauen.
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Einfrosch 2010/09/04 19:37:52
Antwort löschenStimme ebenfalls zu, fand die handlung sehr schwach: wie schon gesagt sehr plump, flach, naiv und vorhersehbar. natürlich ein happy end und platz für eine Fortsetzung. im prinzip erzählt der film die geschichte amerikas, nur dass die indianer gewinnen.
die charaktere sind klischeemaskottchen: die harte aufopfernde soldatin, die selbst im anblick des todes noch nen coolen spruch auf der lippe hat, die zynische wissenschaftlerin, die wilde exotische traumfrau, der jähzornige, eifersüchtige häuptlingssohn, der verbohrte böse und intolerante offizier.... puh!
wer da eine ne großartige message gefunden zu haben glaubt, kann sich ja auch mal mit den wahnsinnig anspruchsvollen geschichten von benjamin blümchen befassen und dort den tieferen sinn suchen ;) erstaunlich tiefgründig! lol
EphiSC 2010/09/06 23:13:40
Antwort löschenIch fand den Film viel zu langatmig. Trotzdem muss man sagen, dass es ein Film war, der er in sich hatte, allein schon die 3D-Qualität war zum Dahinschmelzen.
Enk: Mental Savage Enk: Mental Savage
Kommentar löschenAls Technikdemo ist Avatar absolut beeindruckend, wenn auch in einigen Szenen ein wenig zu aufdringlich und selbstverliebt daherkommend, das schreit manchmal geradezu nach “Guckt mal, das können wir auch”. Auch wenn die Story platt bis ärgerlich ist, zieht einem die Bilderflut über die zweieinhalb Stunden Spielzeit kontinuierlich in den Bann.
Kritik im Original 2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
F. Kleiner: Film-Dienst.de F. Kleiner: Film-Dienst.de
Kommentar löschenCamerons 3D-Technik verleiht dem Kino als suggestivem Erleben von Raum und Bewegung eine neue Qualität. Dieses bleibt jedoch in „Avatar“ nicht reiner Selbstzweck, sondern dient dem Filmemacher als kongeniales Medium einer ebenso zeitlos berührenden wie hochaktuellen Fabel, in der der alte Leib-Seele-Dualismus, übertragen auf die Körperpolitik des virtuellen Zeitalters, zur Debatte steht und politisch-ökologische Reizthemen um den menschlichen Umgang mit natürlichen Ressourcen kritisch und eindringlich angegangen werden... Auf diesem Fundament formen sich die Spannungsbögen ähnlich elegant und imposant, wie sich die Felsbögen über dem heiligen Baum der Na’vi zum Naturmonument runden – zum wahrhaft großen Abenteuer-Epos einer neuen Kinoepoche.
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matteo 2010/01/18 12:16:39
Antwort löschenhahaha, geht's noch ein bisschen geschwollener?
Narrisch 2010/01/18 15:55:39
Antwort löschenSehr schön geschrieben, gut zusammegefasst.
alanger 2010/01/18 18:45:14
Antwort löschenmatteo, du bist und bleibst ein charmebolzen. demnächst bitte wieder etwas prolliger. das war ja schon fast geschwollen was du da ablässt.
Narrisch 2010/01/18 19:56:20
Antwort löschenVerzweifelte Rückzugsgefechte... -)
XRay71 2010/01/28 22:00:41
Antwort löschenSo sehe ich das auch Narrisch.
abalahamma 2010/02/23 19:51:31
Antwort löschenhoffentlich wird das keine neue Kinoepoche....mit so nem vorhersehbaren plot, dann grauts mir vor der Zukunft des Kinos ehrlich gesagt
synthax 2010/02/28 01:03:05
Antwort löschen@ abalahamma: Da brauchst du keine Angst haben, es wird auch in Zukunft genügend gute Filme abseits des Mainstreams geben.
Das ist so wie mit der Musik.
Da gibt es auch Popstars, die die breite Masse toll findet, und dann gibt es da noch Musikrichtungen/-stiele, die hochwertiger und für Randgruppen bestimmt sind.
Du brauchst dich also nicht zu grämen.
;)
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Lutz Schrön 2010/02/28 18:24:57
Antwort löschengute musik gute story -super gemacht
bewertung 9.0
Jacen 42 2010/03/03 16:39:24
Antwort löschenIch hab mal ne Frage: Hier kann man doch seine Meinung reinschreiben, oder ? Und jeder kann seine Meinung so formulieren, wie er will, oder ?
Also, warum regt ihr euch dann so darüber auf, wie er seine Meinung geschrieben hat ? Wollt ihr, dass die Leute einfach nur schreiben: "Toller Film" oder "Scheiß Film" ? Denkt mal über das nach, was ihr schreibt, bevor ihr den Stil von jemand anderem kritisiert !
Jan Distelmeyer: epd Film Jan Distelmeyer: epd Film
Kommentar löschenGenau dort, weltweit, muss und will „Avatar“ funktionieren und vereint darum neben ein paar interessanten Volten zu digitalen Medien vor allem jede Menge Kulturbrocken aus unterschiedlichsten Teilen unseres Planeten. Jesus hat unter dem Baum der Erkenntnis Sex mit Pocahontas und konvertiert zum Buddhismus, bevor er das Jenseits zum Diesseits erklärt und als Drachenreiter für das totale Gleichgewicht auf einem Mond sorgt, der eigentlich ein großer Datenspeicher ist. Sie finden das gaga? Das kommt dabei heraus, wenn ein Blockbuster von James Camaron das Gleichgewicht sucht und zum Glück nicht den kleinsten gemeinsamen Nenner will.
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blutbyte 2010/02/10 06:49:18
Antwort löschenDie vollständige Kritik von Jan Distelmeyer ist die Beste, die ich bislang über Avatar gelesen habe. Er hat erkannt, was bei diesem Film eher unbewusst in die Zuschauerseele dringt. Der Inhalt nämlich, den zu analysieren die meisten Kritiker nicht fähig sind und ihn daher falsch als "einfach" und "banal" beschreiben, ist das komplexeste und ausufernste Ideen-Geflecht, das es seit Jahren im Kino zu sehen gab.
BigDi 2010/03/06 15:54:00
Antwort löschenWow. Jetzt freue ich mich einen Ticken mehr auf den Film (dem ich ohnehin trotz der vielen Verrisse eine faire Chance geben möchte).
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LoveFilms22NRW 2010/05/13 23:17:47
Antwort löschenich sehe es genauso wie Jan Distelmeyer und schließe mich auch blutbyte an.
Manche Menschen sind eben nicht fähig zu "sehen".
Davon mal abgesehen, ein Vergleich - schaltet mal euer Radio an bzw. zappt mal MTV, VIVA, irgendwelche Musikkanäle durch und hört euch die Lieder an, viele sagen für euch das Selbe oder ähnliches aus, erwecken in euch gleiche oder ähnliche Emotionen, wie auch viele andere Lieder die ihr kennt, sind sie bloß anders verpackt. Es ist schwierig wirklich NEUES zu bringen. Das kann man auf alles was wir kennen beziehen, dieses individuelle aber doch auf eine bestimmte Art gleich/ ähnliche, kaum beschreiblich... eine tiefe Verbundenheit die man irgendwie mit allem hat was existent ist oder auch nicht, was, wie wir merken hier auch nicht jeder versteht oder verstehen kann... Tiefgrundig. Ebenso vergleichbar Sarkhasmus oder Ironie und noch einiges mehr, die widerrum auch nicht jeder versteht... mehr möchte ich jetzt auch nicht mehr dazu sagen... Außer - jeder hat andere Sichtweisen, Perspektiven wie er bestimmte Dinge betrachtet und diese wahrnimmt. Aus verschiedensten Gründen, Erfahrung? Lebensweise? Erziehung? Freundeskreis? mehr noch! im Grunde ALLES von dem - trägt dazu bei und macht uns zu dem was wir sind und wie wir sind, es prägt uns, deshalb ist alles Individuell aber hat doch einen gleichen Kern... das gilt zu verstehen! Und dieser Film sagt das im Grunde auch aus.
Von Sabrina 22 aus RS - NRW
millimouse 2010/06/06 21:30:48
Antwort löschen@Jan Diestelmeyer: Das ist die genialste, aufschlussreichste, positivste Negativ-Kritik zu „Avatar“. Chapeau!
Jörg von Grass: filminformer.de; stadtmagaz...
Kommentar löschenIn dem sensationellen Fantasy-Abenteuer AVATAR - AUFBRUCH NACH PANDORA nimmt Oscar-Presiträger James Cameron ("Titanic", "Aliens - Die Rückkehr", "Der Terminator") uns mit in eine neue Welt jenseits der Grenzen unserer Vorstellungskraft. 12 Jahre nach seinem "Titanic"-Erfolg zeigt Cameron das er es nicht verlernt hat sein Publikum komplett in eine Geschichte einzusaugen und zu fesseln. Die 166 Minuten Länge des Films verfliegen ungemerkt, so fasziniert ...
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Bastian Köhler 2011/07/02 13:12:55
Antwort löschenja die 166 Minunten des Films verfliegen wirklich ungemerkt ... weil man einschläft!
Rochus Wolff: freier Journalist
Kommentar löschenIm Grunde ist 'Avatar' ein biologistisches Indianermärchen aus kolonialer, militaristischer Perspektive. Aber Wow.
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Neroghost 2010/01/05 22:06:48
Antwort löschenPocahontas im Weltall! ;)
the best 2010/01/09 15:39:08
Antwort löschennoch nicht gesehen
nimalee 2010/01/12 21:19:48
Antwort löschengenau das hab ich auch gedacht, als ich den Film gesehn hab
doubleday 2010/01/14 14:53:48
Antwort löschenJa - allerdings eher im Afrika-Look. Fand ich nur mässig originell. Hätte es gut gefunden, wenn der Film wenigstens eine nicht komplett vorhersagbare Wendung gehabt hätte.
max15 2010/01/15 19:44:02
Antwort löschenJa-außerdem muss die außerirdische Lebensform auch Menschenähnlich sein.
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Torkil 2010/01/17 03:20:21
Antwort löschenAber man kann jeden Film auch Kaputt kritisieren.
Titanic war auch nur ein Remake !!!
Und jeder wusste das der Kahn absäuft.
Neroghost 2010/01/17 16:46:01
Antwort löschenAlso nich das mich hier jemand falsch versteht. Ich mag den Film und werd ihn mir auch auf Bluray nach Haus holen. Ich wollte nur die Story zusammenfassen ;) .
fko: filmsprung.ch fko: filmsprung.ch
Kommentar löschen«Avatar» ist ein visuell eindrucksvolles Erlebnis, das auf der Handlungsebene die im Film enthaltene Botschaft des schonenden Umgangs mit den Ressourcen umsetzt.
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Gentleman Jack 2010/08/28 09:46:03
Antwort löschenHaha ^^ nett umschrieben ;)
Flibbo: wieistderfilm.de
Kommentar löschenEiner der teuersten Filme aller Zeiten, mit ganz neuen Technologien und bahnbrechenden Spezialeffekten, von einem mehr als renommierten Action- und Sci-Fi-Regisseur – mit anderen Worten: Popcornkino in allerbester Form. Mehr muss (und kann) „Avatar“ eigentlich auch gar nicht sein, um zu überzeugen. [...]
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Nahtigall 2009/12/28 16:35:49
Antwort löschenDanke, endlich mal eine ausgewogene sachliche Kritik.
BELATRIX 2009/12/30 22:42:58
Antwort löschenDer Film gefält mir.Er ist spannend.Er hat Motivazion und Liebe aber auch Action.Es hat von allemund das find ich gut.
HauntedSaint 2010/01/02 22:27:05
Antwort löschen"Das Manko an „Avatar“ ist das unausgewogene Verhältnis von Form und Inhalt."
Perfekt auf den Punkt gebracht.
Dron 2010/01/03 01:17:32
Antwort löschenAlso warum wird eine solche Chance nicht einmal mutig genutzt und mit einem technisch bahnbrechenden und sehr bildgewaltigen Film auch gleich einen guten Inhalt zu transportieren? Und zwar bevor der Neu Effekt wieder verbraucht ist?. Mit so einer Technik hätte man doch auch dem dumpesten Zuschauer für einen intelligenten Inhalt begeistern können. Die Geschichte ist nach dem altem alten David Goliath Muster gestrickt. Um konsequent zu sein, dürfte es kein happy end geben, so wie es bei den Indianer, den Schwarzen, den Juden und den Aborigines und vielen andern Minderheiten in der Geschichte der Fall war. Man hätte die Schönheit der Avatar Welt zerstört lassen sollen, damit es so richtig weh tut. In der realisierten Version geht man raus und freut sich, dass die "Indianer" zurückschlagen und gewinnen konnten, und denkt die Welt ist wieder in Ordnung. Ab zum nächsten Mc Donald. Schade
HauntedSaint 2010/01/03 04:03:58
Antwort löschenIst halt das ewige Happy-End-egal-wie-schlecht-die-Lage-ist Klischee, kennste doch sicher ;)
kristallrainer 2010/01/03 04:46:36
Antwort löschen@ Dron : Genau das wird in Episode 2 und 3 passieren ;)
BuBack 2010/01/06 13:55:25
Antwort löschen@Dron: sehr schön gesagt... wirklich on point.
Chev Chelios 2010/01/08 15:22:59
Antwort löschenHier ist es mal wieder wie mit allen großen Special-Efects Spektakeln. Viel gibts zu sehen aber der Film an sich is nichts. Avatar hat zuviel von einem Liebesfilm oder einer Romanze.
und Sam Worthington überzeugt nicht. Als "Actiondarsteller" ihm Rollstuhl es gibt ja viel neues und echt verrücktes (Crank), aber Avatar geht zu weit.
Die Effecte waren ziehmlich gut, aber ansonsten überzeugt der Film MICH nicht. So wie der Film angekündigt wurde....NEIN.
Eigentlich bin ich ein Fan von Cameron aber das hier ist eindeutig der schlechtste Film vo ihm. Obwohl die Terminator reihe echt, echt super war.
Die Schauspieler waren auch nichts weltbewegendes.
Ausser die Filmmusik, aber die hat auch ein Meister (Howard Shore) gemacht.
Meiner Meinung nach schlechter als 2012 und The Day After Tomorrow.
5,0
HauntedSaint 2010/01/08 16:52:08
Antwort löschenSchlechter als The Day After Tomorrow?!
Jetzt übertreibst du aber, bei The Day After Tomorrow bin ich ja fast eingeschlafen da hat Avatar doch noch einiges mehr zu bieten.
Ischtar 2010/01/10 12:46:46
Antwort löschen^^also ich fand das eigentlich genau andersrum.. also nicht dass ich mir mehr Liebesszenen gewünscht hätte aber ich fand irgendwann überwogen die Schlachtszenen und das war laaaangweilig.. Bis dahin war s aber sehr spannend wie der junge Mann die Kultur lernt..
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phoenix409 2010/01/13 12:01:40
Antwort löschen@Chev Chelios: Howard Shore? Du meinst wohl eher James Horner. Und dabei war der Score von "Avatar" für mich einer der größten Schwachpunkte.
Ansonsten ein 100%-Dito für Flibbo und Dron.
Schlegel 2010/01/14 00:06:23
Antwort löschenStimmt, die Musik ist teilweise wirklich daneben. Dabei hätte Avatar alle Voraussetzungen für einen wirklich großen Score gehabt.
Ines Walk: Filmpublizistin seit 1998
Kommentar löschenDie dünne, etwas kitschige, schnulzige und esoterisch angehauchte Story ist schnell vergessen, aber die Bilder nicht. Magie hat Cameron auf die Leinwand gezaubert, er zeigt uns eine andere Bild-Welt. Zwar ist das nicht revolutionär, wie der Filmemacher ständig behauptet, aber durchaus sehenswert.
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Murdock09 2009/12/31 05:14:05
Antwort löschenDas soll KEIN Angriff werden, wer aber sowas über die Story sagt
- hat entweder kein aktuelles politisches Verständniss,
- noch nie einen Wald gesehen der gerodet wird
- ist in der Stadt aufgewachsen
- oder hat sein Bauchgefühl schon abgestoßen
Sorry, die Geschichte ist die beste an dem ganzen Film.
Hoffe wir schaffen es noch, aber mit so einer Einstellung müssen
wie die Ureinwohner Venezuelas weiter vertreiben um Palmöl für
Autos anzubauen...
Eneb 2009/12/31 12:55:30
Antwort löschenDie Inhalte und Botschaften der Geschichte ändern nichts daran, dass sie simpel ist. Wenn USAler sich so etwas nicht selbst denken können und diesen Film dazu brauchen, haben DIE ihre grundlegenden Fähigkeit verloren über die Welt in der sie leben nachzudenken.
Mal abgesehen davon kann ich die vollständige Kritik nicht auf der verlinkten Seite finden, selbst mit strg+f nicht. Bitte nachbessern Frau Walk.
Murdock09 2009/12/31 13:04:21
Antwort löschenNaja, das stimmt schon was Du schreibst, aber wir sind da nicht viel besser.
Deutschland ist das 2.Land in der RangListe, was am meisten Goldreserven hat. Über 3800(!) Tonnen Gold lagern irgendwo im Keller unterm Regierungsgebäude!!! Das kann man sich eigentlich garnicht mehr vorstellen der ganze Wahnsinn hier.
Und auf Regenwald.org kann man sich durchlesen wie extrem schädlich und zerstörend sich Goldabbau auf die Umwelt ausübt. Das denkt man garnicht, aber da ist nichts mehr mit Sieb auswaschen, das Zeug wird durch wegätzung des anderen Gesteins gewonnen, ein totaler Wahnsinn.
Was da im Regenwald zerstört wird, das ist unvorstellbar. Tausende (!)Tonnen Gestein müssen bewegt werden um ein paar Gramm zu gewinnen!
Wir sind da also im Denken auch noch nicht viel weiter (die meisten zumindest unter uns hier)...
Eneb 2009/12/31 13:12:41
Antwort löschenJa, das Bewusstsein scheint zu fehlen. Es ist aber auch schwer zu begreifen, dass die neuen Mobiltelefone mit Kinderarbeit und Bürgerkriegszuständen in Afrika gewonnen werden, also der Bestandteil Coltan.
Aber ich hab auch sehr gern meinen Rechner hier stehen und besitze eine Wii, die, wie ich später herausgefunden habe, eine der umweltschädlichsten Konsolen ist.
Und zum Goldabbau fällt mir eine Radiosendung ein die über ein Dorf berichtete, in Italien oder Spanien, das wohl in absehbarer Zeit nicht mehr sein wird als ein von Chemikalien durchtränkter Haufen umgegrabener Erde.
Schlegel 2010/01/05 03:06:14
Antwort löschenEin nicht ganz unwesentlicher Wahnsinn liegt in der Fähigkeit, mit nur drei Sätzen eine Brücke von "Avatar" zu den Goldreserven der Bundesregierung zu schlagen.
Murdock09 2010/01/05 18:35:56
Antwort löschenEin viel größerer Wahnsinn liegt darin, wer diese Brücken nicht sieht, nicht erkennt oder - noch viel schlimmer - nicht sehen will!!
Murdock09 2010/01/05 18:37:48
Antwort löschenEin viel größerer Wahnsinn liegt darin, wer diese Brücken nicht sieht, nicht erkennt oder - noch viel schlimmer - nicht sehen will!!
Schlegel 2010/01/05 23:39:03
Antwort löschenDoppelt hält besser oder was?
Murdock09 2010/01/06 15:14:49
Antwort löschen..nachdenken würde es auch schon tun.. ;)
Murdock09 2010/01/06 15:15:33
Antwort löschenah das meinen Sie
hm hm, das lag wohl eher am Boardsystem ;)
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JimiHendrix 2010/01/09 03:45:37
Antwort löschendas is immer noch n filmforum hier und kein ort indem man sich mal kurz anmeldet keinen einzigen film bewertet und hier den großen erlöser raushängen lässt..ja ich weiß wir wollen es einfach nicht verstehen...die welt wird 2012 eh untergehen noch nicht den neusten roland emmerich gesehen?^^
Murdock09 2010/01/09 10:15:00
Antwort löschenSo, Film wurde bewertet ;)
Xander8112: at the movies
Kommentar löschen[...]
Ein Film über die Liebe, die Verbundenheit zur Natur und darüber, dass das Gute immer siegt: Avatar will vieles sein, ist aber im Grunde nur ein Vehikel für die Möglichkeiten der Computeranimation. Das ist zwar einerseits schade, denn eine Kombination mit einem guten Drehbuch hätte einen wirklich spektakulären Film entstehen lassen, andererseits ist der Film trotz allem ein Erlebnis – im Kino, in 3D.
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CineKie: CineKie.de
Kommentar löschenDer liebevoll gestalteten Welt und den großartigen Effekten stehen die simple Geschichte und die ebenso simplen Charaktere gegenüber bzw. im Weg. Tricktechnisch ein Meilenstein, doch für den Filmolymp reicht es dann doch nicht. Ein typischer Cameron eben, den ich trotz dieser Schwächen zu jeder Sekunde genossen habe.
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Corsovilla: SchönerDenken
Kommentar löschenZwischendurch hat es mir den Atem verschlagen, wenn im dreidimensionalen Kino der Blick über Abgründe geht und in dieser gleichzeitig so realen und so naiven Welt Pathos, Trauer und Begeisterung mit einem durchgehen, dass mir die Tränen nur so gegen die 3-D-Brille klatschten. An einem Streit, ob Cameron da jetzt “nur” technisch ein Meisterwerk abgeliefert habe oder es sich auch “sonst” um einen großartigen Film handelt, will ich mich gar nicht beteiligen. Wenn man drei Stunden lang soviel gestaunt, gelacht, mitgezittert und geweint hat, dann ist einem das schlicht egal ... (Mehr im Podcast)
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loogee 2010/01/15 15:39:55
Antwort löschenDanke für Deine Anmerkungen! Dieser Aspekt finden viel zu wenig Beachtung. Immer geht es als Kritikpunkt um die "zu dünne Story". Dass der Film aber sehr wohl berühren kann (wenn man ihn nur halbwegs an sich heranlässt), bleibt - insbesondere bei männlichen Kritikern? - komplett auf der Strecke.
José Garcia: Textezumfilm
Kommentar löschenDie „Motion-Capture-Technik“macht in „Avatar“ einen Quantensprung. Die mittels der aufgezeichneten Bewegungen eines realen Schauspielers digital erzeugten Kreaturen treten zusammen mit Darstellern aus Fleisch und Blut auf. Die Gesten und Bewegungen der digitalen Schauspieler fließen mit einer mittels der
„Motion-Capture-Technik“ bislang nicht erreichten Natürlichkeit. Dafür zeichnen die Studios von Peter Jacksons Weta Digital verantwortlich, die bereits den bahnbrechenden Charakter „Gollum“ für die „Der Herr der Ringe“-Verfilmung erzeugt hatten. Darüber hinaus besticht die Tiefe, die Dreidimensionalität der mittels 3-D-Technik gefilmten Sequenzen, insbesondere etwa wenn die „fliegenden Berge“ ins Bild kommen. Die mit atemberaubenden Kamerabewegungen aufgenommene Räumlichkeit, die Farbenpracht und immense Detailgenauigkeit der Pflanzen und Tiere auf Pandora wirkt selten künstlich.
Die hervorstechende Technik und die ausgezeichneten Schauwerte…
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Mr.Vengeance: Lost In Imagination
Kommentar löschenAVATAR ist bislang der schwächste Film von James Cameron. Wieso? Dies ist das erste Mal, dass die inhaltliche Ebene bei weitem nicht mit der erzählerischen mitkommt. Es fühlt sich an, es hätte Cameron zwar gewusst wie er seine Geschichte erzählen will, nicht aber was er da erzählen will. Diese zusammengeschusterte, uninspirierte Mischung aus MONONOKE-HIME und THE NEW WORLD haut nun wirklich niemand mehr vom Hocker, ebenso wie die stereotypen Figuren, die zu jeder Zeit genau so handeln wie man es von ihnen erwartet. Die Flora & Fauna auf Pandora ist tatsächlich der heimliche Star des Films. Wobei auch hier nicht alles Gold ist, was glänzt: Viele der Kreaturen hat man verblüffender Weise schon in anderen Filmen oder diversen Konsolen-Rollenspielen gesehen. Auch die Tatsache, dass Cameron sich bei seinen eigenen Filmen bedient, kann man mögen oder eben nicht. Ich persönlich bin enttäuscht, muss AVATAR aber auch ganz klare Vorzüge eingestehen. Technisch ist der Film über alle Zweifel erhaben und weiß in vielen Momenten zu beeindrucken. AVATAR sieht man sich auf der großen Leinwand in 3D an. Denn genau hier liegt meines Erachtens seine Daseinsberechtigung. Auf dem DVD-Player kann der Film definitiv nicht punkten.
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Sm0K1ngGnu
Kommentar löschenDie Story ist natürlich nur zusammen geklaut und es gibt nix neues und für die 3 Euro Aufpreis für 3D merkt man von den Effekten nicht viel, trotz allem hat mich schon lange kein Film mehr so von der ersten bis zur letzten Minute mitreißen können, ich war begeistert. Super Film, nicht nur wegen der Optik. Das 3D kann man sich allerdings sparen, außer vielleicht, man hat die Möglichkeit, den im IMAX zu sehen, wie Julio Sacchi oben schrieb.
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Christian H.: Kino, TV und Co, Wicked Vis...
Kommentar löschen[...]Der eigentliche Star von „Avatar“ ist aber natürlich der mit all seinen Lebewesen brillant in Szene gesetzte Planet Pandora. Was sich James Cameron für diesen Film aus visueller Hinsicht hat einfallen lassen, entbehrt jeglicher Beschreibung. „Avatar“ ist schlicht und ergreifend wunderschön geraten, mit wahnsinnig viel Liebe zum Detail umgesetzt, und stellt somit im wahrsten Sinne des Wortes ein visuelles Feuerwerk der Extraklasse dar, das durch seinen absolut harmonischen Score noch verstärkt wird. Nicht zuletzt deswegen ist es die erste Hälfte des Films, die sich mit der Einführung von Jake Sully in die Welt von Pandora beschäftig, die im Vergleich mit dem zweiten Abschnitt des Films die Stärkere ist. [...]
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Julio Sacchi: Das Manifest
Kommentar löschenDer 3D-Effekt ist zumindest im IMAX wirklich erstaunlich und sorgt für zahllose "Oha"-Effekte, seltsamerweise insbesondere in den "Real"-Szenen. Die animierten Landschaften und Figuren sind tatsächlich so detailreich, daß man für eine Weile tatsächlich gewillt ist zu vergessen, daß hier ja doch wieder nur Computerfiguren rumhopsen (und erstmals, Gott bewahre, rumfummeln), und das übrigens mitunter nur marginal weniger ungelenk als sonst.
Das kann aber nur eine kurze Weile davon ablenken, daß Cameron uns hier unerträglichen Ethno-Kitsch mit entsprechendem Getöse-Soundtrack serviert. Die Geschichte und ihr Verlauf sind so abgedroschen und vorhersehbar wie die Klischeefiguren, die sie bevölkern (und ja, beim zehnten bösen Satz hab ich dann auch verstanden, daß die Knallchargen Lang und Ribisi echt fies sind). Wie spektakulär kann eine derart langweilige Plotte eigentlich sein, wenn sie spätestens ab der zweiten Hälfte absolut nicht mehr auszuhaltende Schnulzerei verbreitet und es am Ende doch wieder nur auf die Omme gibt? Und wie ausgeklügelt ist eine Rasse von Ausserirdischen, wenn letztlich doch wieder nur geknutscht wird?
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FritzM 2009/12/19 13:15:28
Antwort löschenZiemlich oberflächlich betrachtet und offensichtlich nicht ansatzweise den Film und dessen Aussagekraft verstanden, aber durchaus auch eine eigene Meinung, die man akzeptieren kann, wenn man will.
Hippiekiller 2009/12/19 18:57:03
Antwort löschenDiesen Mann und seine Meinungen bitte nicht ernst nehmen!
Narrisch 2009/12/19 20:14:09
Antwort löschenWenn ich Filme drehen würde wie der gute Hasko, ja dann würde ich vielleicht auch vernichtende Kritiken über Filme schreiben die ich garantiert niemals im Leben verwirklichen könnte. Das würde ich aber nur dann wenn ich die kreative Gesamtleistung eines Meisterwerks wie Avatar nicht anerkennen könnte. Einmal im Leben ein gute Doku gemacht und den Mund vollnehmen als wäre man der König der Welt. Nein, das ist ein anderer.
snuk41 2009/12/19 21:50:48
Antwort löschendiesen mann(julio) ernst nehmen, er hat voll und ganz recht!!!
alanger 2009/12/20 00:35:55
Antwort löschenjulio, du bist zauberhaft.
Mr.Vengeance 2009/12/20 18:30:45
Antwort löschenrecht hat er!
Schlegel 2009/12/21 13:51:58
Antwort löschenNarrisch macht seinem Namen alle Ehre.
leto12 2009/12/22 10:36:48
Antwort löschenWas für ein Kleingeist muss man sein, um einem Blockbuster [sic!] die künstlerische Qualität abzusprechen...
Schlegel 2009/12/22 16:02:58
Antwort löschenWenn etwas gut gemacht ist, muss es noch lange nicht Kunst sein.
Narrisch 2009/12/22 20:32:35
Antwort löschenNichts ist schlimmer als es allen Recht macht zu wollen. Man erkennt allein an der äusserst heftigen Debatte, weltweit, in sämtlichen Filmforen das etwas großartiges geschaffen wurde.
alanger 2009/12/22 21:34:52
Antwort löschenmächtig debattiert wurde und wir auch um die twilight-filme, weltweit, in sämtlichen filmforen. also wurde auch da natürlich etwas großartiges geschaffen.
Narrisch 2009/12/23 07:33:17
Antwort löschenFür die meisten 40 jährigen die damals Starwars noch im Kino gesehen haben (nein nicht in s/w) ist Avatar durchaus etwas vergleichbares. Ein Augenöffner - da es visuell tatstächlich etwas ist, was man vorher so noch nie gesehen hat. Das ist eine Leistung. Ich hätte mir auch mehr Schauspiel und mehr Tiefgang gewünscht aber hey, ich wurde trotzdem prächtig, im wahrsten Sinne des Wortes, unterhalten.
Mr.Vengeance 2009/12/23 12:43:22
Antwort löschenund bitte wer genau spricht dem Film jetzt die technische Seite ab?
sh4dow 2009/12/28 02:42:03
Antwort löschenkann irgendwie die meinung überhaupt nicht teilen, kein wunder, wenn ich in seiner liste sehe wie er filme so bewertet... wie kann man bitte keinohrhasen mit 0 punkten bewerten.. noch nie ne beziehung gehabt herr sacchi?... naja jeder wie er will back to topic, ich finde avatar ist ein wirklich gut gelungener film und teilweise hatte ich wirklich gänsehaut.. dass er leicht zu durchschauen ist finde ich garnicht so schlimm, denn was soll man denn bitte für ein drehbuch schreiben, um nochmal so einen effekt a la memento oder dergleichen zu erschaffen.
ich finde cameron hat ganz großes kino geleistet und eine 4.0 ist einfach unverschämt
wicky2 2010/01/17 15:52:14
Antwort löschen@mr.vengeance ich weiß nunmal echt nicht was ihr alle so optisch/technisch tolles saht ... ich hab in dem ganzen "ich spring durch den bunten urwald" beständig meine maus und die WASD-tasten gesucht ... für mich sah diese ganze digitale-zeuch einfach immernoch/immer mehr wie nen pc-game aus. und bei diesen fesselte mich vor allem immer die handlung ...
Carrie-W 2010/02/06 17:05:42
Antwort löschen@sh4dow: Kann mich deiner Meinung nur anschließen. Mich regen schlechte Kritiken zwar auf, aber letztendlich finde ich so "Antis" einfach nur lächerlich. Menschen die nix noch so witzigem, oder romantischem etwas abgewinnen können, stellen sich meiner Meinung nach einfach nur immer gegen die Mehrheit, egal was für ein verbaler Durchfall dabei rauskommt. Ich kenne leider genug so Menschen die einfach immer aus der Masse herausstechen, indem sie alles was wirklichen Erfolg feiert, aus Prinzip schei*e finden. Und wer bei keinem romantischen Film, egal wie berührend er ist, ein bißchen mitfühlen kann, ist sowieso emotional verkümmert.
Und an den Autor selbst: Wenn sie eine Geschichte über das Ausrotten von vermeindlich "Wilden", als eine abgedroschene Story bezeichnen, dann schauen sie mal in das ein oder andere Geschichtsbuch... denn falls Sie es nicht wussten: Menschen haben so etwas tatsächlich gemacht! Einfach mal "Aborigines" googlen.
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alanger 2010/02/06 17:14:41
Antwort löschen"wie kann man bitte keinohrhasen mit 0 punkten bewerten.. noch nie ne beziehung gehabt herr sacchi?"
"aber letztendlich finde ich so "Antis" einfach nur lächerlich. Menschen die nix noch so witzigem, oder romantischem etwas abgewinnen können, stellen sich meiner Meinung nach einfach nur immer gegen die Mehrheit, egal was für ein verbaler Durchfall dabei rauskommt."
GENIAL!!
dafür liebe ich mp es gibt mir sowas zum lesen!
New Cameron 2010/02/21 22:01:25
Antwort löschen@carrie-w ich sehe licht am ende des Tunnels, muss mich nicht mehr alleine besaufen, jemand der mich endlcih mal versteht ;)
G. Jekubzik: Filmtabs G. Jekubzik: Filmtabs
Kommentar löschen„Avatar“ ist ein ökologisches, ein mächtiges Manifest gegen die Rodung des Regenwaldes und die Zerstörung großer Teile unserer Umwelt. Es ist rührend, wie die Na’vi ihre Welt als ein Netzwerk begreifen, in dem alles miteinander verbunden ist. Selbst Tiere, die einen unvorsichtigen Besucher des Waldes anfallen, sind zu betrauern, wenn sie im (unnötigen) Kampf sterben. Gaia, Mutter, Natur - egal wie man es nennt, es sieht und fühlt sich so an, dass man sofort hin- oder gleich noch mal in diese Filmwelt will. Erst in einer Wiedergeburtszeremonie gerät dieser schöne Pantheismus zu kitschig.
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Mr Vincent Vega: Fünf Filmfreunde, gamona, D...
Kommentar löschen[...] Denn "Avatar" ist letztlich ein Film der Widersprüche: Die visuellen Effekte suchen ihresgleichen, die Motion-Capture-Animation war noch nie so überzeugend, die künstlichen digitalen Naturbilder noch nie so real. Das hat man so tatsächlich noch nie gesehen, und doch überrascht Cameron an keiner Stelle seines Films. Die Gut-Gegen-Böse-Geschichte ist mindestens so alt wie die Technik neu sein mag, die Dramaturgie so dünnflächig wie die visuellen Attraktionen im Überfluss. Das alles Innovative dieses Films letztlich dem Computer entstammt oder zumindest auf ihn zurückzuführen ist, während Handlung und Figuren archetypischer und langweiliger nicht sein könnten, macht "Avatar" bestenfalls zu einer CGI-Öko-Fabel im Ethno-Takt. Oder auch ganz schlicht zum bisher dürftigsten Film von James Cameron – so beeindruckend und so egal.
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Nahtigall 2009/12/17 16:23:07
Antwort löschenAls interessierter Leser deiner Kritik frage ich mich, welche Story könnte besser sein als endlich mal den Menschen als Alien bzw. als das darzustellen was er eigentlich ist. Ein Parasit, der alles und jeden ausbeutet der Ihm und seinem Profit im Wege steht. Und das man bei einem Fantasy Märchen das Thema mit einer gewissen Naivität angeht, versteht sich doch von selbst. Solche Filme wollen im erster Linie unterhalten und nicht als tiefgründiges Drama gewertet werden. Tolle Bilder, Innovative Animationen gepaart mit einer Geschichte die uns zeigt wie wir Menschen leider sind und auf der anderen Seite, wie wir menschen leben sollten. Was gibts schöneres
Batzman 2009/12/18 03:06:11
Antwort löschenDiese Menschen als Feinde, bzw die westliche Zivilisation als den Feind darzustellen und die Naturvölker unktritisch zu glorifizieren, dieser umgekehrte Rassismus ist doch weder originell noch neu. Es gibt dutzende Filme die genau diese Art von Story schon durchgenudelt haben von Pocahontas, über Winnetou, Der mit dem Wolf tanzt zu "Battle for Terra" (der fast dieselbe Geschichte wie Avatar erzählt aber ein Jahr vorher ins Kino kam und seit 1999 in produktion war). Diese blauäugige Sichtweise der Verklärung der Natur als etwas das man aus Kitschkalendern kennt, ist keine echte Alternative und bedient letztlich nur die Menschen, die glauben sie würden zur Weltrettung beitragen, wenn sie ab und zu mal Fair-Trade-Kaffee kaufen.
Nahtigall 2009/12/18 07:05:34
Antwort löschenHallo Batzmann, ich bin noch nicht lange bei Moviepilot, aber mir ist aufgefallen, dass du kaum Kritiken oder Komentare schreiben kannst, ohne gleichzeitig die Gruppe von Zuschauern anzugreifen die anderer Meinung sind. Ich hoffe nicht dass dies den Mangel an echten Argumenten vertuschen soll, denn dann lohnt es sich wirklich nicht deine Kritiken zu lesen. Und mal ganz im Vertrauen: Das es ein Geschichte in Filmen schon ganz oft gegeben hat, ist kein Argument. Denn dann müsste mann eine ganz neue Art von Drehbuchautoren züchten. Nähmlich welche, die wirrklich neue Ideen haben. Aussderdem müsstest du mit diesem Argument, wohl so gut wie jeden 2. Film der erscheint negativ bewerten. Es ist halt nicht sooo einfach, wirklich ein sachlich guter Kritiker zu werden. Übe noch ein wenig an deiner Argumentation, denn an Fachwissen scheintes dir nicht zu fehlen.
Narrisch 2009/12/18 08:10:55
Antwort löschenBatzman führt einen persönlichen Feldzug gegen alles was auch nur ansatzweise wie Entertainment aussieht. Avatar hat weiß Gott keine orginelle, dichte Geschichte aufzuweisen punktet aber dafür nahezu in allen anderen Bereichen und das ist was Wert und gilt es anzuerkennen.
Filmsuechtiger 2009/12/18 08:36:33
Antwort löschenNur ist es jedem selbst überlassen, wie er seine Schwerpunkte gewichtet. Und wem wie Batzman eine anständige Handlung wichtiger ist als aufwändiges CGI-Brimborium wird an Avatar keine Freude haben.
Nahtigall 2009/12/18 10:25:18
Antwort löschenDas ist ja auch völlig legetim. Aber das muss doch Gernrebezogen bewertet werden. Wenn ich einen Film wie Babel oder L.A. Crash bewerte, dann lege ich die Messlatte bei der Geschichte an. Die Zeichnung der Charaktere, die Tiefe der Story und die logische zusammenführung einzelner handlungsstränge. Aber wir reden hier von einem CGI lastigen Fantasymärchen. Man bemängelt doch auch nicht bei einem Film wie "Findet Nemo" das Fische eigentlich nicht sprechen können. Genrebezogene Kritik, die sich sachlich an das Handwerk der Filmemachens richtet, die in handlungsintensiven Dramen flache Handlungen oder Logikfehler kritisiert, oder die in reinen Actionfilmen zu schnellen Spannungsabfall ankreidet,etc. das sind echte Kritiken. Ich gehe doch nicht in einen Horrorfilm um eine Liebesgeschichte zu sehen.
Batzman 2009/12/18 11:14:10
Antwort löschenAch das alte Argument, aufwendige Filme müssten keine interessante Geschichte haben, wenn man das wolle solle man doch Arthaus gucken. Gedöns. Meine Meßlatte sind andere Blockbusterfilme die besser sind, dabei vor allem Camerons eigener T2, aber auch Sachen wie LOTR, Hellboy, Watchmen oder Oben. Alles absoluter Mainstream und dennoch wendungsreicher und interessanter UND mit besseren optischen Ideen erzählt als Avatar. Wenn du meine Kritik ganz gelesen hättest, wüßtest du das ich dem Film die öde Story und die uninspirierte Umsetzung vorwerfe, die außer dem CGI-Showcase wenig zu bieten hat und sowohl beim Creature- wie beim Weltendesign, als auch bei den einzelnen Bildern keine grundsätzliche Vision erkennen lässt. Mir ist aus dem ganzen Film kein einziger optischer Moment im Kopf geblieben, der an T2, LOTR, die alten Star Wars Filme oder Hellboy herranreicht.
blutbyte 2009/12/18 19:23:05
Antwort löschenManche Geschichten sind so ursprünglich und wahrhaftig, daß sie es wert sind, immer wieder erzählt zu werden. War etwa der Gedanke, daß eine Maschine zu fühlen lernt neu oder daß jeder seines eigenen Schicksals Schmied ist? Auch fand ich den Charakter des Jack Sully nicht eindimensional und es fiel mir, auch aufgrund seiner authentischeren Darstellung, sehr viel leichter, ihm emotional in seine Geschichte zu folgen als beispielsweise den Hobbits in LOTR.
Mir kommt es so vor, als hätten sich manche in den Kopf gesetzt den Film zu hassen.
Filmsuechtiger 2009/12/18 19:39:32
Antwort löschenMir kommt es vor, dass manche sich in den Kopf gesetzt haben den Film zu lieben ;)
Nahtigall 2009/12/18 19:47:53
Antwort löschenDas ist doch nicht dein ernst. HELLBOY??, WATCHMEN??? Belanglosere Filme (Story`s) gibt`s echt selten im sog. A-Movie Bereich. Und LOTR. Hallo, da war einer der besten Romane die Vorlage. Und trotzdem hat Jackson es vergeigt. T2 lebt nur vom Morphing und von Arnie und ist an Logiklöchern kaum zu überbieten. Matrix hätte ich mir noch gefallen lassen. Naja, scheint wohl einfach nicht den Ding zu sein.
Nahtigall 2009/12/18 19:56:19
Antwort löschenIch habe Ihn gesehen und kann verstehen, das dieser Fim nicht jedermann`s Geschmack trifft. hauptsächlich wegen der Länge und den recht romantisch und verspielten Momente gegen Mitte des Films. Aber das eine ist der persönliche Geschmack, das andere ist eine Kritik. Und wer so mit fachwissen um sich wirft wie batzmann, der sollte sachlich bleiben.
Falkenfluegel 2009/12/18 20:00:16
Antwort löschenEs geht doch nicht mehr um mögen oder nicht mögen. Es geht um das kategorische und einseitige Demontieren eines Filmes. Batzman wirft dem Film ja nicht nur eine schlechte Story vor, sondern auch das er optisch nicht überzeugt und die Inszenierung schlecht ist. Und da ist man definitiv an einem Punkt angelangt, wo ich nur noch drüber lachen kann. Die Wahrheit ist wahrscheinlich, dass das Design des Filmes einfach nicht seinen Geschmack trifft. Aber sowas zuzugeben scheint schwer zu sein. Ich habe einige Kritiken gelesen, darunter auch ein paar Schlechte, und ich konnte eigentlich immer nachvollziehen wie der Kritiker zu seinen Ergebnissen gekommen ist. Da kann man ruhig anderer Meinung sein. Bei Batzman hab ich das aber überhaupt nicht. Das liest sich wie das Gegenteil eines Fanboys. Und das er hier unter jede Kritik immer und immer wieder seine gleichen Argumente Postet spricht doch schon eine klare Sprache.
Einen Technisch und optisch so beeindruckenden Film, der in der Mache wirklich Jahre voller Hingabe gebraucht hat, so völlig grundlos in den Boden zu stampfen tut mir als Filmfan echt in der Seele weh.
Batzman 2009/12/18 20:13:13
Antwort löschenStatt drüber zu lachen, wäre es ja spannend, wenn du auch nur irgendein Argument abgesehen von "Der ist aber voll toll und ein Meisterwerk" beizutragen hättest Irgendetwas das auch nur in die Nähe eines Diskurses kommt. Ich sage sehr differenziert was ich dem Film ankreide, als Gegenreaktion kommt "ja aber der ist trotzdem optisch total gut". Das macht im Grunde eine Auseinandersetzung müßig. Und Hellboy, Watchmen, LOTR und T2 als Schrott abzuqualifizieren und damit Avatar zu verteidigen, ist in der Tat mehr als grenzwertig. Das jeder Film und gerade auch LOTR seine Schwächen hat und kritikwürdige Punkte, keine Frage, aber dennoch sind sie allesamt mehr als ein außer Kontrolle geratenes Renderdemo. Sie erzählen Geschichten mit glaubhaften, vielschichtigen Figuren und bieten Unmengen inspirierter optischer Momente, die nachhaltig in Erinnerung bleiben, derweil Avatars austauschbare Swarowski-Glitzerwelt sich schon während des Anschauens wieder auflöst.
Narrisch 2009/12/19 03:18:09
Antwort löschenDann kommen wir mal zu den Antworten. An andere Stelle versucht du, lieber Batzman, schwere Geschütze aufzufahren und behauptest das Avatar jene emotionalen Momente wie in Starwars (alte Trilogie), Herr der Ringe, Terminator 2 usw. vermissen lässt. Ich habe damals 1977 Starwars als 8 jähriger im Kino gesehen und kann mich heute noch daran erinnern was ich gefühlt habe als ich aus dem Kino kam. Dieses Gefühl hatte ich erst viele Jahr später wieder und zwar mit Herr der Ringe. Am gestrigen Abend habe ich Avatar zum zweiten mal gesehen und da war er aufeinmal wieder der wirkliche magische Moment, der gleiche wie damals bei Starwars und Herr der Ringe. Der Unterschied insbesondere zu Starwars war der, das diese Magie nicht nur einige Minuten angehalten hat sondern gefühlte Ewigkeiten. Deswegen weil ich wieder einmal eine neue Welt gesehen habe und das in einer Perfektion die es eben seit Starwars bzw. Herr der Ringe kaum zu sehen gab. Batzman du kannst doch nicht allen Ernstes Avatar mangelden Tiefgang vorwerfen und im gleichen Atemzug Starwars Episode IV als etwas gloreiches dagegen halten. Wenn wir bei Starwars anfangen über Story, Regie und Schaupspielqualitäten zu diskutieren dann geht Darth Vader ganz schnell die Luft aus und Lucas bleibt nichts anderes übrig als sich vor Scham hinter seinem Regiestuhl zu verstecken. Avatar bietet eine simple Story, richtig, alles nichts neues, alles schon mal dagewesen! Na und? Die technische Perfektion, die Kraft, den Willen diese Welt so zu entwerfen wie sie auf der Leinwand zu sehen ist, dich mitzunehmen und dir für 1-2 Stunden eine komplett neue Welt zu zeigen, das ist der Anspruch Avatars und genau diese Magie wird entfaltet.
Das ist meinetwegen nicht viel oder nicht genug für jeden Anspruch, aber mindestens genauso viel wie in den von dir zitierten Paradebeispielen wie Starwars, Herr der Ringe oder Terminator.
Batzman 2009/12/19 03:52:48
Antwort löschenJesses, das ist als wenn man mit einem Kind redet, das immer nur mit "isses wohl" antwortet.
Tyler 2009/12/19 10:07:19
Antwort löschenBatzman du solltest dir ein paar virtuelle Lollies und Tokio Hotel Autogramme zulegen und bei Bedarf verteilen...dann sind sie beschäftigt.
@Narrisch: Die Schauspielqualitäten von Darth Vader fand ich auch schlecht, mit dieser Maske konnte ich gar nicht die Vielschicht seiner Figur erahnen..und blau war er auch nicht :(
Falkenfluegel 2009/12/19 12:54:40
Antwort löschenUnd Batzman kritisiert, dass man keine Argumente bringt? Oje...
Dachsman 2009/12/19 16:02:30
Antwort löschenWarum auch, alles wichtige wurde doch schon gesagt. Die Story und die Charakter von "Avatar" sind an Plattheit, Eindimensionalität und Klischeehaftigkeit nicht zu überbieten und seine kitschige Botschaft verwässert er sich durch den hohen Fantasyanteil selbst.
Abgesehen von einigen Schauwerten (die ich aber nicht übermäßig beeindruckend fand) hat der Film nichts zu bieten.
"Star Wars" hingegen belastet sich selbst hingegen nicht mit so einer flachen Moralfabel und erzählt seine Story außerdem noch besser. Charakter wie Han, Chewie, Obi-Wan, Luke, etc. waren mir einfach sehr viel sympathischer, als die blassen Protagonisten von Cameron.
Und das geht auch klar aus Batzmans ersten Kommentaren hier hervor,wie stark man diese Kritikpunkte jetzt gewichtet, bleibt doch jedem selbst überlassen, wenn man dann aber auf eine Diskussion einsteigt und immer wieder nur erzählt "Ja, aber er reißt mich trotzdem mit, weil er so toll aussieht und wenn du das nicht so siehst, dann bist du emotional verkrüppelt und hast nie die wahre Bedeutung von Weihnachten erkannt", egal wie ausführlich der Gegenüber seinen Standpunkt belegt, muss man sich nicht wundern, wenn der irgendwann keine Lust mehr hat und in gleichem Ton zurückschießt.
blutbyte 2009/12/20 21:32:12
Antwort löschen"Klischees" sind ja nicht immer schlecht.
Unterhaltungsfilme, die der hollywoodschen Erzähltradition verpflichtet
sind, würden ohne ihre typischen Figuren nicht so unmittelbar und leicht zu
genießen sein.
Das gilt vor Allem auch für Star Wars, der sich ja unverkennbar an den
Archetypen aus Märchen, Western und Abenteuerfilm bedient. Das ist ja auch gut so, sonst könnte man sich nicht uneingeschränkt darüber freuen, daß der Bösewicht (Grand Moff Tarkin) draufgeht, während allzu vielseitige
Helden-Charaktere eher hinderlich bei der Identifikation des Publikums mit
Selbigen sind (deshalb ist Luke Skywalker ja so ein geradliniger Sunnyboy
ohne Fehl und Tadel).
Ich bin nicht traurig darüber, daß wir in Avatar unsere Abscheu über die militärische Exekutive des Kapitalismus auf Colonel Quaritch in der Funktion
des typischen Bösewichts projezieren können.
Hier einen Charakter zu entwerfen, der gar nicht so böse ist, weil er noch
ganz andere Seiten hat, ist der Geschichte nicht dienlich.
Entsprechende Kapitalismus-Theorien, die da sagen, daß es eigentlich keinen Schuldigen gibt, weil ein solches System zu komplex o.ä. ist halte ich
persönlich für Ablenkunsmannöver vom eigentlich Schuldigen - der Habgier der Menschen.
Der Wunsch nach Grauzonen, sei es bei der bösen RDA oder bei den guten Na'vi, entspringt einer intellektuellen Abgeklärtheit, die nicht mehr an das Gute glaubt, vermutlich weil sie selbst durch die hohe Erfahrung und einhergehender eigener Fehler im Leben, diese zu entschuldigen sucht.
Aber darum geht es bei Avatar nicht. Der Film glaubt an das Gute und zählt auf die zum sinnvollen menschlichen Dasein notwendige Verbundenheit mit der Natur. Nur abgeklärte Geister verneinen diese.
alanger 2009/12/20 21:43:37
Antwort löschenna denn...
Batzman 2009/12/26 11:14:31
Antwort löschenIch wette der Film hat jetzt schon ganz viel für den Regenwald getan. So in den Köpfen und so. Vielleicht nicht so viel wie Günther Jauchs Regenwaldbiersaufen, aber so innerlich total. Und weil Cameron seine Botschaft so richtig doll ernst meint, hat er sich ja auch mit den Naturschützern von McDonalds zusammengetan, die seine Avatar Happy-Meals rausbringen. Und die nächste Demo besteht ganz sicher auch aus den ganzen Avatarzuschauern, die erst jetzt so richtig wachgerüttelt wurden, weil sie vorher nie auf die Idee kamen, das Indianer totmachen und Natur kaputtmachen nicht so wahnsinnig toll ist. Schön wenn ein Film Denkanstöße geben kann ;)
blutbyte 2009/12/26 13:07:38
Antwort löschenThesen zu kontern, die gar nicht aufgestellt wurden ist einfach. Es ging um die Bedingungen, unter denen der Film positiv wahrgenommen wird. Da behaupte ich, daß man nicht die Fähigkeit verloren haben darf, die Dinge "mit Kinderaugen" zu sehen. Sonst hat man natürlich keine Freude an der Entdeckung der Vielfalt einer neuen Welt und dem Erleben einer, natürlich nicht neuen, aber ursprünglichen Indianergeschichte. Für solche Aspekte ist die Generation "Slasher-Film und Ego-Shooter" nicht mehr empfänglich. Das zeigt sich anschaulich an den Kritiken, welche ausgerechnet die Schlacht in Avatar als den gelungendsten Teil des Films hervorheben, obwohl diese Stelle lediglich die Einlösung des Blockbuster-Pflicht-Programms darstellt - erzählerisch also am uninteressantesten ist.
Batzman 2009/12/26 13:21:08
Antwort löschenIch hab mich schon gefragt wann das "Hirn ausstellen/ Kinderaugen"-Argument (siehe http://www.fuenf-filmfreunde.de/2008/06/01/das-wird-teuer-die-f5-kommentar-fibel/) wieder aus der Kiste gekramt wird.
Die Bedingung unter denen man den Film mögen kann sind also, man darf sich geistig nicht weiterentwickelt haben seit man 8 war oder muss überzeugend eine Frontallobotomie simulieren können, damit einem bloß nicht auffällt wie unterirdisch schlecht das Drehbuch, die Ideologie, die Dialoge und wie abgeschmackt jede einzelne Idee und jedes einzelne Bild des Films sind?
Überzeugt mich nicht wirklich. Und einen derart kalkulierten, am Marketing-Reißbrett designten, herzlosen Film wie Avatar, der nicht einen Funken echte menschliche Gefühle enthält zu nehmen um die böse Generation "Ego Shooter" zu bashen zeugt auch nicht eben von echter Einsicht. Zumal wenn eben diese Generation den Film ja lauthals bejubelt.
blutbyte 2009/12/26 14:25:42
Antwort löschenGeistige Weiterentwicklung ist natürlich wünschenswert. Bedeutet diese tatsächlich den Verlust der Fähigkeit des Staunens über die Vielfalt einer Welt und die Sehnsucht nach einer Verbundenheit mit selbiger? Reden wir dann nicht vielmehr über Abstumpfung? Freilich hat der Produktionsprozess wenig mit irgend einem moralischen Ideal zu tun.
Danach gehend könnte ich in gar keinen teuren Film mehr gehen, ohne eine Hass-kappe zu tragen. Ich entscheide mich lieber dafür, die Ergebnisse unabhängg davon zu betrachten. Und dann fallen einem auch Dinge jenseits des Marketing-Reißbretts auf, z.Bsp. daß Cameron als passionierter Taucher sein Staunen über die Unterwasserwelt verarbeitet hat. Eine höchst menschliche Regung.
Batzman 2009/12/26 15:13:54
Antwort löschenWhere the wild things are, Coraline, District 9, Watchmen oder Up sind gute Beispiele aus diesem Jahr dafür, wie es anders geht... Dafür das Big Budget nicht automatisch superdumm oder herzloses Technikdemo bedeuten muss.
Bezeichnenderweise sind das alles Filme die hier in Deutschland schlecht gelaufen sind und denen genau die breite Masse die in Wicki, Avatar oder Mario Barth rennt in Scharen fernblieb. Go figure.
japonica 2010/01/24 22:08:02
Antwort löschenSchön gesagt Blutbyte!
BlueSquirrel 2010/02/01 16:16:32
Antwort löschenBatzman kann ja auch nichts dafür das dieser Film mieses Mittelmaß ist. Ihn schön zu reden macht ihn leider nicht besser. Natürlich haben Filme für die breite Masse oft erhebliche Defizite, denn die breite Masse hat keine Ahnung von Filmen und so muss ihr der Kinogang mit Kompromissen schmackhaft gemacht werden. Leute die regelmäßig das Neuste über Bohlen und Feldbusch erfahren sollen ja auch da rein gehen.
Simpel ausgedrückt ist dieser Film für Leute mit höherem Intellekt und mehr Filmwissen einfach nicht komplex genug. Deshalb eignet er sich für Kinder aber das Problem ist das er sich nicht als Kinderfilm präsentiert.
Beim Geschmack könnte man sich ja über die Bilder streiten aber das Buch ist strunz doof und das ist ein Fakt.
Nahtigall 2010/02/01 16:45:59
Antwort löschenDeine Ausführungen werden schon alleine durch einige von batzman als "sehenswert" oder besser bewerteten Filme wie "Watchmen" oder "District 9" entkräftet. Alleine schon diese Verallgemeinerung und Simplifizierung von Filmen und dem Zusammenhang mit den Intellekt der Zuschauer macht dich eigentlich (nach deiner eigenen Aussage) zu einem echten AVATAR- FAN. Wichtig ist auch noch: Wie gehe ich mit dem Intellekt und Filmwissen um. Wenn es dafür sorgt, dass man auch mal etwas leichtere Unterhaltung nicht mehr geniessen kann, oder das man jeden neuen Film mit einem schon mal dagewesenden Film vergleicht, ist man ein denkbar schlechter Kritiker
BlueSquirrel 2010/02/01 17:38:04
Antwort löschenErst mal bin ich nicht Batzman und in diesem Thread kümmerts mich wenig wie er irgendwelche Filme bewertet hat. Ich stimme ihm bei Avatar zu. Und Zweitens liegt genau hier das Problem. Der Film gibt nicht vor leichte Unterhaltung zu sein sondern spielt die Liberal-Mamma für Leute die hoffen das die Pandabären hoffentlich bald vögeln. Der kindliche Gedanke das Naturvölker reiner und besser sind als eine blutsaugende Holzfäller-Enterpreis ist peinlich simpel und gehört in die Mitte der 90er. Und die Menschen als Parasiten darzustellen ist so orginell wie meine Schreibtischlampe. Und ja! Oft fühlt sich eine solch aufdringliche Botschaft der "Ethik" an wie eine Verarsche und führt dazu das ich den Film nicht mehr genießen kann. Bin fast eingepennt bei so viel Quatsch.
Nahtigall 2010/02/02 14:09:01
Antwort löschenWas ist eigentlich so schlimm daran, offensichtliche Tatsachen (z.B. das Naturvölker reiner und besser sind oder das Menschen Parasiten sind) so klar und einfach wie möglich in einem Film darzustellen? Originell ist es sicher nicht. Natürlich steht der Film im Zeichen von leichter Unterhaltung. Denn sonst wäre weniger Zeit auf Effekte und Atmosphäre verwendet worden und der Film wäre mehr auf das Thema eigegangen. Warum viele in den Film den Versuch, ein Gesellschaftskritisches Drama unter berücksichtigung verschiedener Kulturen machen zu wollen, hineininterpretieren verstehe ich nicht.
BlueSquirrel 2010/02/05 15:25:42
Antwort löschenSchlimm ist hier gar nichts. Ich habe dies in meinem ersten Beitrag schon beantwortet. Nahtigall wenn dieser Film dir so gut gefallen hat ist das schön für dich. Ich kann mich nur noch wiederholen.
blutbyte 2010/02/09 19:33:40
Antwort löschenMich wundert Eines: Die Kritikpunkte "strunzdumme Geschichte", "Effekthascherei", "Klischees", "kitschige Botschaft", "auf Zuschauer mit dem Intellekt eines Kindes zugeschnitten" - passen perfekt auch auf einige Andere Produktionen der letzten Dekade. Warum wurden diese dann nicht auch zu den erfolgreichsten Filmen überhaupt?
Um den entscheidenden Unterschied herauszufiltern, dazu hat es bei den analytischen Fähigkeiten der negativ-Kritiker offensichtlich nicht gereicht.
svunzel 2010/02/13 13:04:11
Antwort löschen@blutbyte
Hier geht es doch um Kritiken oder etwa nicht? Hier bewerten Kritiker und die jenigen die es gern sein moechten gesehene Filme - auessern Ihre persoenliche Meinung, ihre Einstellung, ihre Eindruecke und Gefuehle.
Dass es da bei jedem Film irgendwo zu kleinen oder groesseren Differenzen zwischen den Zuschauern kommen muss ist ja wohl ziehmlich eindeutig. Aber warum manche hier meinen, sie kennen den wahren Unterschied zwischen guten und schlechten Filmen ist mir absoult schleierhaft.
Ausserdem machst du es dir ziehmlich einfach zu behaupten, dass alle Negativ - Kritiker Avatars nicht die Faehigkeit haben Filme angemessen zu analysieren oder eben zu kritisieren.
Mich hat Avatar weder Story - noch Bildtechnisch begeistert oder umgehauen. Dafuer habe ich meine Gruende.
Aber ich wuerde es mir niemals anmassen zu sagen, dass das all diejenigen die Gefallen an der Avatarwelt haben, dumm sind, generell nichts von Filmen verstehen und keine "analytischen Faehigkeiten" besitzen. Bullshit.
BlueSquirrel 2010/02/13 13:21:31
Antwort löschen@svunzel: Da hast du im Prinzip recht, aber das hier war eine Kritik von Vincent Vega der den Film verissen hat. Ich würde nicht(und speziell nicht bei immerhin 5 Punkten) bei jemandem der den Film mochte seine Kritik mit meiner Meinung vollschmieren bis der Arzt kommt. Irgendwann man bleibt dann die Höflichkeit auf der Strecke. Sorry, aber das ist wirklich meine Meinung da oben und ich habe nur Feuer mit Feuer ausgeschrieben. Denn ich sag mal vorsichtig "wir" haben diesen Kindergarten nicht angefangen(siehe ursprüngliche Kritik)
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svunzel 2010/02/13 22:39:42
Antwort löschenIch finde es ja keineswegs schlimm, dass hier ausgiebig ueber Avatar diskutiert wird. Man soll ja schliesslich das verteidigen duerfen, was man mag. Aber was mir an vielen Argumentationen nicht gefaellt ist diese sofortige Abwertung der anderen "Seite". Da wird dann nur noch pauschalisiert : "Du magst Avatar, du bist dumm." Oder andersherum (was ich bei Blutbyte angemerkt habe) "Du findest Avatar scheisse, also verstehst du grundsaetzlich nichts von guten Filmen und hast keine Gefuehle."
Das der Ton zunehmend rauer wird und Hoeflichkeit auf der Strecke bleibt, ist nicht das was mich stoert. Ich mag nur nicht diese bestimmt Art der Meinungsaeusserung, da faellt den Leuten kein vernuenftiges und ueberzeugendes Argument mehr ein also wird in etwa behauptet : " Du kannst das gar nicht beurteilen, weil du magst ja auch Filme wie District 9. Du hast wieso keine Ahnung wie man ne Kritik schreibt. Ich dagegen finde Avatar ganz toll so. Und desegen hab ich auch voll die Ahnung was gute und was schlechte Filme sind. Du ja gar nicht. "
Aber ich denke, dass wir im Grunde einer Meinung sind.
blutbyte 2010/02/17 22:41:31
Antwort löschenWenn sich jemand persönlich von meinen Texten angegriffen fühlt, entschuldige ich mich dafür. Doch das muss niemand. Denn keines meiner Worte richtet sich gegen eine Person, sondern lediglich gegen den Inhalt dessen, was bestimmte Kritiker schreiben. Somit zwar auch gegen den Kritiker selber, aber eben auschließlich in dieser Funktion. So wie man zwischen Autor und Erzähler unterscheiden muss, gilt es auch hier zwischen der realen Person und dem Kritiker zu unterscheiden.
Ich maße mir nicht an, die analytische Fähigkeit irgend einer realen Person, die mit diesem Forum zu tun hatte einschätzen zu können. Wohl aber kann man die Methodik eines Kritikers bezogen auf ganz bestimmte Kritiken einschätzen.
Deswegen finde ich ein bisschen erfrischenden "Zoff" in Form von inhaltlicher Streitkultur gar nicht schlimm, ja sogar wünschenswerter als political correctnes und Harmonie um jeden Preis.
Deswegen bleibe ich dabei: Die Kritiker, die lediglich eine grobe Zusammenfassung der Story und die visuellen Attraktionen für ihre Kritik heranziehen, werden diesem und vermutlich auch wenig anderen Filmen gerecht. Meiner Meinung nach sind ganz Andere Ebenen eines Films für seine Qualität ausschlaggebend. Die Schlichtheit einer Geschichte ist irrelevant - auf das "Wie" kommt es an. Auf den Erzählstil. Und im Fall von Avatar auch auf die Geschichte hinter der Geschichte. Auf die Bezüge hinter dem Offensichtlichem. Avatar hat so viel davon, daß es geradezu fahrlässig ist, darauf einfach nicht einzugehen. (und ich rede nicht von der "Öko-Botschaft)"
Es ist bei diesem Film zugegebener Maßen auch recht schwer das reichhaltige und durchdachte Netz aus Bedeutungsebenen und Bezügen zu durchleuchten.
Am besten hat es bisher Jan Distelmeyer in seiner (vollständigen)Kritik beschrieben.
Beim lesen bekam ich eine Ahnung von dem, was mich beim Sehen des Films eher unterbewusst fasziniert hat.
TheCorey: MovieMaze
Kommentar löschenSeit Monaten stilisieren Experten James Camerons ersten Kinofilm seit "Titanic" zum wichtigsten Werk der Kinogeschichte hoch. Tatsächlich weiß der fertige Streifen sogar die Skepsis nach dem ersten "Videospiel-Teaser" zu zerstreuen. Das 3D-CGI-Spektakel ist zwar keine Kinorevolution, setzt aber neue technische Maßstäbe.
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Jürgen Kiontke: Jungle World, ai-Journal, K...
Kommentar löschen»Avatar«, das soll der Film für die ganze Familie sein; die ohnehin fragile Mittelschicht, die die Zielgruppe bilden dürfte, soll nicht verstört werden. Das schließt auch den Nachwuchs mit ein. Ausgerechnet ein technisch beschlagener Visionär wie Cameron lässt den interstellaren Maschinenpark der Menschen entsetzlich langweilig daherkommen. Der Feldzug soll natürlich eine harsche Kritik an der gegenwärtigen Kriegsführung sein. Vielleicht ist es so: Mit »Avatar« soll das Kino eine ganze Welt erfinden. Und da liegen wohl die Stärken: Der Film liefert unglaubliche Ansichten einer phantastischen Welt. Dafür wurden gar neue Kameras erfunden, die in Computerkulissen filmen können.
Man hat Tiere und Blumen neu designt, zeigt bioenergetische Kommunikations- und Lebensadern, ein Aufgehen der Lebewesen in der sie umgebenden Welt. Der Wald leuchtet, das Gras steht unter Strom, die Tiere haben Schnittstellen. Ja, es gibt Bilder, die gab es noch nicht.
Eine echte Science-Fiction-Welt: Wozu braucht es eine Handlung mit Menschen? Der erste Kinofilm der Geschichte hatte beides nicht – er zeigte eine heranrasende Eisenbahn. Das Kino der Brüder Lumière war am Ende des 19. Jahrhunderts eine Jahrmarktsattraktion. Jetzt, zu Beginn des 21. Jahrhunderts, ist es das wieder, nur im neuen Format – vielleicht als Movie-App fürs iPhone.
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alanger 2009/12/20 00:50:33
Antwort löschen"Ja, es gibt Bilder, die gab es noch nicht. " welche denn?
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Marti DiBergi 2010/01/05 17:49:22
Antwort löschenEinen Roboter, der seine Waffe verliert und dann ein riesiges Jagdmesser zieht!
So was hab ich noch nicht gesehen;)
wicky2 2010/01/17 15:53:16
Antwort löschenwow - welch ereignis ...
GrammatonCleric: Equilibrium, X-RATED, DAS M...
Kommentar löschenIm Gegensatz zur Literatur hat das Medium Film einen großen Vorteil: es verfügt über weitere Ebenen, allen voran die audiovisuelle Ebene. Die schlechteste Geschichte kann so dennoch von hervorragenden Bildern getragen werden, technisch total vereinnahmen. Exakt so verhält es sich beim vermeintlichen Film des Jahres, Camerons Avatar, der bereits im Vorfeld für eine Revolution des Mediums sorgen sollte - zumindest laut Cameron selbst und vielen Technikfreaks, die in der Stereoskopie ohnehin die Zukunft des Kinos und seiner Theater sehen. Und in der Tat, die neue alte Technik kann bisweilen von großem Vorteil für das Medium sein, würde es nicht immer und immer wieder ins Gimmickhafte verfallen. 2009 starteten so viele 3D-Filme wie noch in keinem Jahr zuvor. Es ist wie mit allem im Leben, entweder man mag die Technik und verfällt ihr voll und ganz oder man reduziert sie auf reine Effekthascherei, die dem Film an sich keinen Mehrwert verleiht.
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Felix Frieler: critic.de
Kommentar löschenIm Grunde ist "Avatar" ein DEFA-Indianerfilm. Es geht um Ausbeutung, Raubbau an der Natur und den Kampf gegen die Kolonisierung. Die direkten Parallelen zu diesem Genre sind offenkundig: Rituale, Waffen, Stammeskultur – die Schablone für das Volk der Na’vi ist ein romantisierendes Indianerbild. Im Gegensatz zu den DEFA-Filmen sind die Indianer bei Cameron allerdings nicht die Protagonisten; das bleibt dann doch den Weißen überlassen.
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Björn Lahrmann: Das Manifest
Kommentar löschenDas größte Kompliment, das man AVATAR machen kann, ist, dass seine technischen Innovationen letztlich völlig schnuppe sind. Das kataloghafte Abhaken erbrachter Effektleistungen ist hier ebenso müßig wie die leidige Diskussion um etwaigen Fotorealismus des ohnehin Unfotografierbaren: Perfekte Illusionen zeichnen sich eben dadurch aus, dass man um ihren illusionären Status weiß, sich aber trotzdem nur zu gern von ihnen hinters Licht führen lässt. Negativ gewendet, ist somit auch AVATAR nicht gegen chronische Grantler gefeit, die mit dem Spazierstock wedeln, auf Videospiel-Ästhetik schimpfen und einer Zeit hinterher jammern, da man Filme noch im Mischforst um die Ecke gedreht hat. Damit tun sie aber dem Reichtum einer Vision Unrecht, die bis ins Wehen der Farne und Schwirren der Insekten, bis in die einzelne Hautpore und Haarfaser hinein eine komplette Biosphäre aus dem Nichts erschafft. Ob man darüber nun Bauklötze staunt oder Pixel, ist einerlei.
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Batzman 2009/12/14 15:25:33
Antwort löschenSelbst wenn ich den Look mögen würde, bleibe immer noch eine ausgelutschte, eindimensionale und schlicht aufgebläht schlechte Story, die so gar nicht zur Empathie einlädt und in jeder Sekunde den Eindruck vermittelt wiedergekäute Westernklischees zu sehen.
Narrisch 2009/12/17 04:50:16
Antwort löschenIch habe Avatar am Abend gesehen und bin begeistert. Wer sich nicht von der überwältigenden Schönheit von Avatar in seinen Bann ziehen lässt, der fühlt im Kino gar nichts, nur Zynismus und Bitterkeit.
Avatar ist pure Filmkunst die im Fantasy/Scifi Genre einen cineastischen Meilenstein setzt wie damals The Wizard of Oz.
Kubrick_obscura 2009/12/18 15:34:47
Antwort löschenThe Wizard of Oz ist ein Sci-Fi-Film? Interessanter Punkt. Den muss ich mir gleich mal wieder ansehen.
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niyou 2009/12/18 23:45:49
Antwort löschen@Kubrick_obscura lies einfach den Kommentar nocheinmal. Vielleicht verstehst Du es ja dann.
Kubrick_obscura 2009/12/19 00:15:35
Antwort löschenJe mehr ich diese ganzen Lobeshymnen lese, desto mehr zweifle ich. "Avatar" hat es nicht verdient im selben Satz mit Wizard of Oz genannt zu werden.
alviesinger: bummelkino
Kommentar löschenJames verbrät alles: Zebrahaut-Pocahontas bangt um Weltall-Mittelerde und der Scorsesche’ „Departed“-Einschlag wurde auch noch drauf gebretzelt. 60 Prozent von „Avatar“ besteht aus CGI-Animationen. Das sieht man dem Film leider sehr deutlich an. Trotzdem ist der heiß ersehnte und im Vorfeld übel herunter geputzte Cameron-Streifen wie alle anderen Filme des Action-Großmeisters ein Erlebnis. Auch wenn der gute Jimmy meint, dass aufgrund des LOTR-Gollums die Technik so weit sei einen Spielfilm mit 60 Prozent CGI-Animationen zu füllen und diese als überaus realistisch zu bezeichnen, dann irrt Mr. Titanic gewaltig. Die Bewegungen der am PC entstandenen Figuren wirken in „Avatar“ immer noch extrem künstlich und erinnern bisweilen an die Videospiele der heutigen Kids. Aber wer sich daran dauernd aufhängt, verpasst einen zweieinhalb Stunden langen bunten Bilderreigen mit innovativer und exotischer Flora- und Faunawelt - so eine Art Greenpeace-Sci-Fi. Was vielmehr stört, ist die Tatsache, dass „Avatar“ an der dürftigen Geschichte leidet. Gerade die extreme Länge des Films verdeutlicht die Ideenarmut des Drehbuchs. Anstatt 14 neue violette Regenwaldfalter am Rechner zu rendern, hätte man den Figuren eventuell etwas mehr Tiefe verleihen können oder die teils hölzernen Dialoge wenigstens von dem Gutmensch-GutAlien-Pathos befreien können. So ist Camerons Werk bis auf die Bilderflut wenig bahnbrechend, sondern einfach nur ein gutes Effekt-beladenes Action-Märchen mit kassenträchtigem Fantasy-Einschlag und einigen gelungenen Wow-Momenten (so haut man heutzutage 230 Millionen US-Dollar auf den Kopf!).
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Batzman 2009/12/11 23:14:41
Antwort löschenDie dürftige, unangenehm anbiederndende Story versaut den Film aber schon ziemlich. Und die so aufwendig konstruierte Welt hätte von ein wenig Realismus auch gut profitiert. Durch den Fokus darauf jede Ecke des Dschungels "wunderschön" und "beeindruckend" zu gestalten, sieht Camerons Welt (wie schon in Titanic) aus wie eine verkitschte Fototapete. Die Weltendesigner waren von ihrer eigenen Kreation so eingenommen, das sie fast ohne Unschärfen arbeiten, das gesamte Bild sieht aus, als müsste jedes einzelne Frame dazu taugen als Poster ausgekoppelt zu werden. Dieser unentspannte Umgang mit der eigenen Kreation macht den Film für mich schwer genißbar, denn eine realistische Welt wirkt eben dadurch das man sie beiläufig und auch mal gewöhnlich zeigt.
petergriffin13 2009/12/15 13:28:13
Antwort löschen@Batzman
Die Welt ist ja nicht ohne Grund so perfekt konstruiert. Schau mal nach was das Wort Pandora bedeutet. ("schönes Übel"). Ich hab den Film zwar noch nicht nicht gesehen aber ich denk mal der Regisseur (James Cameron ist großartig) will damit nur den Kontrast zeigen was in so einer perfekten Welt passieren kann. Und da hier die neuesten Techniken verwendet wurden um die Welt darzustellen sieht sie halt noch perfekter aus.
Batzman 2009/12/15 19:33:44
Antwort löschenPerfektion wirkt steril und abstoßend. Die Realität hat immer Fehler, Gebrauchsspuren, Anzeichen von Verfall. Die wahre Faszination der Realität und auch der ja angeblich von Cameron zelebrierten Natur ist eben, das sie nicht aussieht wie aus einem Hochglanzprospekt, das sie Ecken und Kanten hat und nicht zehnmal durch Photoshop geschubst wurde. Eine Welt ohne Fehler, in ewiger Harmonie und mit so verklärt dargestellten Aushilfsnaiven, die nur aus Postkartenmotiven besteht ist für mich eine Horrrorvorstellung deren Bombadierung ich nur begrüße.
Lykaner 2009/12/16 23:12:42
Antwort löschenOrtega Lorre, du erinnerst mich gerade frappierend an Dim aus Clockwork Orange. Ich werde mir den Film auf jeden Fall anschauen. (In der Lichtburg höhöhö...) Bunter Bilderreigen an, Gehirn aus.
dertroll 2009/12/27 13:59:28
Antwort löschenBatzman ... du bist wohl einer dieser typisch treu-deutsch-doofen Langweiler, nein? Wahrscheinlich begrüßt du auch die Abholzung ("Bombardierung") des Regenwaldes am Amazonas ... was kann der uns schon nutzen?!? Oder dass damals die indianischen Ureinwohner von den "weißen" Einwanderern massakriert oder entmenschlicht wurden ... how cares?!?
Dann sollte ich die Filmszenen um ca. 01:47 wohl mal besonders deiner ignoranten Aufmerksamkeit empfehlen - so sieht es aus, wenn die "zivilisierten" Menschen in eine orginale (unberührte) Natur einfallen!
*kopfschüttel* ... Wer sowas toll findet, der sollte aus dem Zusammenleben ausgeschlossen werden - nur dass sich unsere Natur leider nicht so wehren kann wie die auf Pandora!
Ach so ... Realität!? Sagt dir der Begriff Natur überhaupt noch was? Oder bedeutet Natur für dich ... die paar welken Baumflecken im Stadtpark, die getrimmten Rasenflächen auf dem Fußballplatz, oder der Grünstreifen neben der Fahrbahn!?
Nun ... das alles gibt es nicht auf Pandora! Deshalb kann die Natur dort auch einen Grad von Schönheit und "Perfektion" erreichen, der dem normalen Menschen suspekt erscheint!
Batzman 2009/12/27 14:29:44
Antwort löschenOMG du hast recht. Vor Avatar dachte ich, es wäre ganz toll den Regenwald abzuholzen und einen Genozid an Naturvölkern zu veranstalten. Ich wußte nichtmal genau was Natur ist!
Aber Avatar und Günther Jauchs Regenwald-Plörre haben mich sensibilisiert und mir endlich die Augen geöffnet, das es irgendwie doof ist Menschen umzubringen und den Planeten zu zerstören. Da hatte ich so vorher nie drüber nachgedacht! Danke James Cameron
/sarkasm off
Wer ernsthaft aus einem Film wie Avatar neue Denkanstöße oder Erkenntnisse zieht, ist entweder unter 10 Jahre alt oder hält denken generell für einen suspekten Akt, den es zu vermeiden gilt.
dertroll 2009/12/27 16:26:33
Antwort löschenTja, das scheint wohl eher bei dir der Fall zu sein ... zumindest deine Fähigkeit, verschiedene Meinungen zu vergleichen und vielleicht einer sinnvollen Lösung zuzuführen (auch mal ernsthaft, wenns passt), kommt mir ziemlich verkümmert vor, wenn du schon deinen Sarkasmus-Schalter benutzen musst, um meine eventuellen Denkanstöße (an dich, nicht aus dem Film) "abzuschmettern" ... tztztz ...
Apropos: "verkitschte Fototapete" ... hast du etwa eine traumatische Erfahrung aus deinem Elternhaus/Kinderzimmer zu verarbeiten, wenn du da so gut Bescheid weißt? [Ups, bin ich da eventuell an meinen /sarkasm gekommen?]
Ach so ... noch eines zu dem von dir so erwünschten Realismus in der Naturdarstellung (dein erster oder zweiter Absatz): wenn wir Menschen in ferner Zukunft tatsächlich die Galaxie bereisen, um neue Welten zu erreichen und zu erforschen, dann werden wir (da wette ich meinen letzten Cent, denn ich grad auf dem Tisch liegen habe ... Jahresende lässt grüßen!) verdammt wenige Welten finden, die deinem Realismus genügen. Sollen die Forscher dann unverrichteter Dinge von jeder Welt abdrehen, die nicht realistisch genug ist? Das wär aber eine Verschendung! ;-))
Mal ernsthaft: das IST ein FILM. Und ... es ist eine Vision, die ein für seine visuelle Ausdrucksgewalt bekannter Filmschaffender realisiert hat!
Aber wenn sich eine Kritik irgendwie darauf beschränkt, alles sei zu "perfekt", zu hübsch und nicht schmutzig genug, dann bleibt wohl nichts weiter zu sagen als: Mach's doch besser!
Batzman 2009/12/27 16:46:49
Antwort löschenQED
dertroll 2009/12/27 16:57:21
Antwort löschenVielleicht solltest du das Kürzel - für die Nicht-Lateiner unter den Lesern hier - kurz erläutern ... wenn du schon nix anderes mehr beizutragen hast?!
p.s.: du kennst aber komische unter 10-jährige ...
alanger 2009/12/28 19:57:20
Antwort löschenmal ernsthaft, dieser "dertroll" ist doch gefaked, oder? so verstrahlt ist doch keiner ...hoffe ich?
Schlegel 2009/12/30 14:53:46
Antwort löschenJa, hier bei Avatar tummeln sich schon ein paar skurrile Gestalten. Es ist aber anzunehmen, dass sie ihr Biotop nicht verlassen werden.
Chaosmacherin 2009/12/31 13:56:14
Antwort löschenZebrahaut-Pocahontas xD Ich lach mich schlapp!^^
sikkmeidack 2010/01/10 18:04:30
Antwort löschenlächel
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Sandsturm 2010/09/10 01:43:06
Antwort löschenDass der Film von Avataren handelt, mit denen Menschen eine fremde Welt mit den Augen der Bewohner erkunden können, hast du wohl übersehen.
Patrick Fiergolla 2011/08/21 04:36:02
Antwort löschenWortgewandte Polemik, das gibts auch nur bei den Streithähnen auf Moviepilot. ^^
sushi25: movie-fan.de
Kommentar löschenManchmal hat man Glück und darf Filme sehen, die sich ins Gedächtnis einbrennen. Avatar ist so ein Film. Wahnsinnsbilder die einen auch nach Verlassen des Kinos nicht loslassen. Wenn man aus dem Kino kommt, wie aus einem Traum, was will man mehr.
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nurleben 2009/12/11 21:07:57
Antwort löschenDas klingt nach genau der Megaimmersion die ich mir erhoffe :).
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Dante Soria 2009/12/13 01:11:07
Antwort löschendanke, meine zweifel sind erstmal dahin...
felixi 2010/07/13 15:58:20
Antwort löschenmeine auch
Batzman: moviepilot / Fünf Filmfreunde
Kommentar löschenNach einer zehnjährigen Schwangerschaft mit schreiend lauten Geburtswehen in denen wir versprochen bekamen, das Cameron das schönste, brillanteste und intelligenteste Baby des Planeten auf die Welt bringen würde, entpuppt sich das Kind als Bastard von Kevin Costner und Shrek.
Inhaltlich wird dabei ekligster Ethnokitsch verhandelt, dessen brachiale Holzhammermetaphorik und süßliche Kitschoptik an Leute appelliert, die ihr Geld freiwillig für Indianer-Häuptlingszitat-Poster, Fantasyplakate mit galoppierenden Einhörnern, vor dem Mond springende Delphine, traurige Harlekine, Panthergipsbüsten, Traumfänger, Räucherkerzen und Walgesangs-CDs ausgeben.
Keine Idee ist neu, kein Gefühl ist echt. Cameron jongliert mit Versatzstücken von Romantik, Spiritualität und Kolonialismuskritik und degradiert sie zu Abziehbildern. Als Technikapologet der er ist, wirkt sein Hohelied auf den Einklang mit der Natur doppelt verlogen. Kein Wunder das alles in dieser plastinierten Kitschfantasywelt…
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Thurgood 2009/12/11 17:36:18
Antwort löschenNe schöne Kritik. Aber der Spoiler hätte nun wirklich nicht sein müssen.
Batzman 2009/12/11 17:40:35
Antwort löschenWelcher Spoiler?
Strikerth 2009/12/11 17:47:35
Antwort löschendarum lese ich immer nur den anfang von dir... unterhalb mit dem ende
Batzman 2009/12/11 17:51:02
Antwort löschennaja kommt... das geht alles aus dem trailer hervor...
Joshdeniro 2009/12/11 17:52:07
Antwort löschenna kommt, als ob der trailer nix anderes vermuten lassen würde und hallo, das ist nen cameron-film, da ist jeder plot gleich gestrickt ;)
nurleben 2009/12/11 18:30:11
Antwort löschenGibt es eigentlich auch Fantasyfilme die du magst :P ;)?
MasterTNQ 2009/12/11 19:13:16
Antwort löschenJetzt will ich den Film noch mehr sehen! Die Filme, die du nicht magst, finde ich meistens klasse :D
Batzman 2009/12/11 20:19:49
Antwort löschen@nurleben
Ja gibt es: Gute ;) Im Ernst: Ich hab nix gegen Fantasy. Ich mag die LOTR-Trilogie trotz ihrer Längen. Ich mag Labyrinth, Mirrormask, Coraline, Lemony Snicket, fand Golden Compass okay und Spiderwick-Chronicles akzeptabel. Und ich mag die Potterfilme ab Folge 3. Aber mit dieser Treehuger-Dreamcatcher-Kleinmädchenzimmer-Kitsch-Fantasy a la Cameron kann ich nix anfangen. Wenn der keine Filme drehen würde, würd er wahrscheinlich Motorhauben mit Airbrushbildern von Einhörnern und nackten Frauen die auf Flugsauriern reiten verkaufen...
nurleben 2009/12/11 21:04:53
Antwort löschenOkay, Batzmann :). Is halt alles Geschmackssache und Trehugger-Dreamcatcher-Fantasy klingt für mich einfach nur cool :D.
Tyler 2009/12/14 17:48:54
Antwort löschen@Batzman: du sprichst mir aus der Seele. Und das mit den Airbrushbildern ist ja wohl mal genial^^
Julio Sacchi 2009/12/18 11:10:09
Antwort löschenSehr schön, Batzman!
greenkeeper 2009/12/19 09:23:29
Antwort löschenAch Batzman, du übertreibst. Genau wie Cameron. :) Allerdings is es nun mal Camerons Job zu übertreiben. Und das hat er halt hier perfektioniert. Da wo Emmerich aufhört fängt er erst richtig an. Gut die Story is nun nich so umwerfend neu und wurde sicherlich auch schon 1000 mal erzählt. Aber auf die Art ? Wann und wo ? Kann ich mich nich dran erinnern ?
Mein Tipp: mal 'ne Stunde in den Wald gehen und das Ohr an einen Baum halten. Was ???, funktioniert nich ??? Bei Cameron schon. Das is wohl der Unterschied. Realität is für die Straße, im Kino sollte die Phantasie zu Hause sein. Da kann man dann auch ruhig mal gekonnt übertreiben und ein paar Proben mehr entnehmen. ;)
Gruß an meinen Lieblingskritiker, der hier meiner Meinung nach voll daneben liegt.
alanger 2009/12/20 00:52:36
Antwort löschenaas nicht so mit den punkten rum für solchen schrott. wie schon erwähnt, irgendwann fehlts dann mal.
Oberlaender 2009/12/20 01:48:23
Antwort löschenAlso sooo schlecht war der Film doch echt nicht und dass Cameron Kitsch liefert, ist doch auch nix neues. Er ist schließlich der Vorzeigeregisseur für Filme nach dem Hollywoodschema F und hat schon immer mächtig auf die Kacke gehauen.
Kritikus2 2009/12/21 15:32:19
Antwort löschenMein Mitleid für all jene, die diesen Film hervorragend finden. Es dürfte sich um Personen handeln, die sich sogar Schuhe von Jack Wolfskin kaufen. Wie auch immer man das versehen mag.
Sehr angewidert war ich von der Ansprache des Ex-Marines zum Indianervolk und von der dümmlich wirkenden Filmmusik, die wohl eher zu Filmen aus den 90er Jahren passen dürfte als in das Jahr 2009.
Tyler 2009/12/21 16:06:10
Antwort löschenUnd mein Mitleid für all jene, die meinen, andere Leute aufgrund ihres Filmgeschmacks bemitleiden zu müssen.
greenkeeper 2009/12/22 15:24:35
Antwort löschen@Kritikus :D Danke für dein ehrliches Mitgefühl, ich bin gerührt. Trotzdem muss ich dich enttäuschen, Klamotten oder sonstiges Outdooroutfit von Jack Wolfskin besitze ich leider NOCH nicht. Werde aber darüber nachdenken. Versprochen.
Da du mich nicht wissen lässt, was Du eigentlich so für niveauvolles Kino hältst, statt dessen aber uneigennützig Mitleid versprühst, tippe ich deinem Schreibstil nach zu urteilen einfach mal ein wenig ins "blaue": Ich sag mal: Sex And The City, vielleicht auch New Moon oder etwa doch Saw 1 - X ? Sollte ich recht haben, kannst Du leider nicht mit meinem Mitleid rechnen, dafür aber natürlich auch mit einem statement von mir:
Selbst schuld. ;)
Frohe Avatarfreie Weihnachten :)
Oberlaender 2009/12/22 18:04:27
Antwort löschenJack Wolfskin?! Da gebe ich mein Geld lieber für weitere zwanzig Besuche von Avatar 3D aus. ;-)
Frezzer 2009/12/23 00:53:07
Antwort löschen@Batzman
schöner hätte man es nicht formulieren können. Dieser Film hat mit großem Kino nichts zutun.
LordConstantine 2009/12/24 01:09:59
Antwort löschen@Frezzer
Ich denke da ganz anders.
Und zwar, dass das DER Film ist der grosses Kino ist, denn erst durch die grosse Leimwand wird dieser Film zu einem unvergesslichen Erlebniss,
aber ja kann mir vorstellen, wenn man nicht viel mit Fantasy Bildern Kreaturen etc. am Hut hat, dass einem der Film nicht sonderlich beieindruckt. Auch wenn ich es nicht verstehe.
Batzman 2009/12/24 01:17:24
Antwort löschen@Lord
Wie schon gesagt, ich kann mit Fantasy eine Menge anfangen und fand die LOTR-Filme trotz ihrer Längen und Schwächen sehr gut. Aber dort hab ich auch originelle Bilder gesehen und eine Story gehabt, die nicht unbedingt logischer war, aber wesentlich besser und charakterstärker inszeniert. Avatar ist ein Renderdemo, das außer seinem neuartigen Look wirklich so gar nüschte zu bieten hat.
Kritikus2 2009/12/24 11:17:09
Antwort löschenIch muss jetzt eine Lanze für Batzman brechen, da ich finde, dass er in den unzähligen Antworten (nicht nur seines eigenen Posts) zu sehr angegangen wird.
Er liegt einfach nur richtig. Batzman bringt im Gegensatz zu anderen, die den Film geil finden (was deren Recht ist), Argumente. Zeigt auf, weshalb dieser Film aus seiner Sicht schlecht ist. Die Befürworter schreiben häufig nur: "Boah ey, geiler Film, wegen geiler Bilder. ...." Oder sie versuchen die dürftige Story in der Hintergrund zu rücken, indem solche Plattitüden losgetreten werden wie "Es muss nicht immer eine neue Story sein, denn dann könnte man jeden zweiten Film verreißen.". Grauenhaft sage ich nur.
Dieser Film ist nach objektiven Gesichtspunkten ein sehr sehr schlechter Film und eine absolute Frechheit. Eine absolute Frechheit deshalb, weil so viele Geld für nichts als zugegebenermaßen tolle 3D-Effekte verschwendet wurde. Allerdings muss man sellbst zu den Bildern sagen, dass sie eine Frechheit sind, denn von der Liebe zum Detail ist nicht viel zu sehen. Man macht eine Unterwasser-Doku, nimmt Figuren aus Jurassic Park, bedient sich ein wenig bei der Herr der Ringe, schaut die Klammotten der Indianer ab, klaut die Schlussszene von District Nr.9 usw usf, schmeißt dann alles zusammen rührt um und hat ein Konglomerat von Dingen, die es schon gab und die auch nur mit kleinen Abweichungen so wieder umgesetzt wurden. Die platte und überaus dämliche Story tut ihr Übriges. Dann baut Hollywood noch eine absurde Liebesgeschichte ein, um den Film noch langweiliger zu machen und verliert sich in langen uninteressanten Filmszenen, in denen sich ein liebestoller Mensch mit einer verliebten Indianer-Ausserirdischen austauscht. Muahhhh! Neben mir im Kino saß ein etwa 12jähriges Mädchen, das mehrmals während des Films laut sagte, wie langweilig und schwachsinnig das Ganze doch sei. Ich konnte ihr nur Recht geben.
....
Gruß
Kritikus2
Frezzer 2009/12/24 14:12:04
Antwort löschen@Lord
Batzman spricht mir mal wieder aus der Seele. Schauspielerisch hat der Film absolut nichts zu bieten und die Story ist mehr als dünn.
Muffin Man 2009/12/26 13:15:00
Antwort löschenUnglaublich. Batzman hat recht ;)
janhoo 2009/12/26 20:16:47
Antwort löschenamen!
McZeppo 2009/12/27 05:43:36
Antwort löschenmein Gott seid Ihr alle dumm ^^... Ich kann sehr wohl von mir behaupten guten Filmgeschmack zu haben, da ich nicht auf 0815 saw scheisse o.ä. stehe, sondern eher auf tiefgründige Filme, die eine Message liefern. Ich bewege mich meist auf Niveau von "forrest gump" oder "der mit dem wolf tanzt" (wurde ja oben schon oft erwähnt der Film). Wenn ich dann lese, dass Leute, die den Film mögen "kitschig" sind und keinen Geschmack haben, wird es vollends lächerlich. Sowas wirkt überheblich, eingebildet. Batzman, hauptsache schlaue Wörter in den Text packen einen auf "realitätsnah und total vernünftig" machen und dann leuten förmlich ins gesicht spucken, die den Film sehr gut fanden... Nix anderes hast du oben praktiziert. Ich hab schon im Kino gesagt: Dem 0815 hartz 4 empfänger kannste so einen Film nicht unter die Nase halten. Verdammt, wieso können viele nicht über den Tellerrand schauen. Ist es Trend, das alles total "realistisch" sein muss? Ja klar, man muss damit zeigen, dass man hart ist und sich nicht "für dumm verkaufen" lässt....
Das ist wie zur Zeit als es hieß Cern könnte ein schwarzes Loch erzeugen... Da sagten viele beschränkte Leute auch, es sei alles schwachsinn (Und ich meine damit kein übertriebenes weltuntergangsszenario)... Was der Bauer nicht kennt frisst er nicht... so kommen mir die ganzen Avatar-Hater hier vor. Gebt euch lieber eure 300 kacke, oder saw 1-x... Das passt wohl besser
Die Art und weise, wie der Film struckturiert ist ist sehr gut und verdient großes Lob. Klasse Film, klasse ESOTERIK ;), supergute Animationen. Und wer dann noch behaupten die Liebe zum Detail sei nicht gegeben, der muss völlig schräg und dumm im Kopf sein sorry ^^
Und nochwas: Ich gehöre SICHER nicht zur breiten Masse, die sich wicki und mario barth antut! Im Gegenteil... Das habe ich ja oben schon erwähnt, also lass deine indirekten Beleidigungen bitte sein... Dein Versuch dich mit deinem Gelaber aufzuwerten ist extrem unsympathisch... Lieber unterhalte ich mich mit einem Mario Barth anhänger (auch wenn sein geschmack billig ist ^^) als mit einem hochgestochenen Klugscheisser.
Amen
Tyler 2009/12/27 09:19:16
Antwort löschenOh ja, Forrest Gump liefert wirklich eine unglaublich tiefgründige Message*augenroll* Und das Argument mit den Hartz4 Empfängern ist leider löchrig; Als ob die sich den Film ansehen, die geben doch ihr ganzes Geld für Bier und Kippen aus, und der Barth spielt auch nicht mit, also: Nope.
aber wie der Poster schon zu Beginn so schlagkräftig sagte "wir sind alle dumm" dann lebe ich doch damit. (und sicher kommt gleich die Antwort, das sei als Witz zu verstehen*wiederaugenroll*)
P.S: Saw habe ich eine 8 gegeben, und Forrest Gump eine 1. Warum? Naja, die Dummheit eben....
Nahtigall 2009/12/27 13:21:02
Antwort löschenNun ist wohl klar warum du Saw ne 8 gibst und Forrest Gump ne 1. Wer mit der Meinung hausieren geht, das Hartz 4 empfänger Ihr geld nur für Bier und kippen ausgeben, bei dem wundert`s mich das er weiss wie SAW geschrieben wird.
Tyler 2009/12/27 13:23:10
Antwort löschenHallo???? das war sarkastisch gemeint, da mein Vorredner schrieb, das der Film für Hartz4 Empfänger zu anspruchsvoll sei, was eine total bescheuerte Aussage ist.
Nahtigall 2009/12/27 13:31:33
Antwort löschenok, sorry.
McZeppo 2009/12/27 14:36:09
Antwort löschenok das Beispiel mit dem Harz Empfänger ist mit vorurteilen behaftet. So denke ich normal auch nicht. War etwas schlecht formuliert. Ich meinte, dass wenn man AVATAR Anerkennung geben will, nicht total bescheuert sein darf. So einige Aspekte verstehen viele wohl gar nicht. Auch wenn ich sagen muss, dass nix an dem Film für normale schwer zu verstehen ist. Solche Leute geben sich halt lieber Saw Krams (wobei 1 und 2 noch passabel sind muss man jetzt an dieser stelle auch zugeben... Teil 2 wohl eher schlecht) oder "transformers" oder "stirb langsam 4.0" etc ...
Und da ich dazu überhaupt nicht gehöre, finde ich Batzmans Kritik ganz einfach Vorwurfsvoll. Als hätten alle die AVATAR mögen kein Niveau und keinen Geschmack. Klar die annäherung an das fremde ist in Der mit dem Wolf tanzt (was mein Lieblingsfilm ist) um ein vielfaches besser und stärker in szene gesetzt. Mein Gott es geht in AVATAR aber einfach darum, dass wenigen Menschen die Augen geöffnet werden und sie sich im Paradis wiederfinden... Nich dazu findet dies ja nichtmal als Mensch statt... Sie merken förmlich wie wertvoll das andere Leben ist, während der Rest der Menscheit keinen Plan hat und weiter rücksichtslos vorgeht. Ok das gabs schon in Filmen (Der mit dem Wolf tanzt zB). Aber egal....
Und ob ihr es einsehen wollt oder nicht der Film passt auf jeden Fall zur momentanen Situation in der wir leben und ich bin als junger Mensch sogar fest davon überzeugt, dass unser System von Grund auf kein gutes ist (was aber wahrscheinlich auch viele denken)... Nunja mir ist auch klar, dass das ein paar anders denkende junge Leute nicht ändern können. Aber grad weil ich mir in letzter Zeit über das Leben und das was man als mensch eigentlich haben will (ausser immer Geld Geld....) gedanken gemacht habe hat mir der Film sehr zugesagt. Ich finde einfach alle, die den Film rücksichtslos abstempeln liegen daneben. Detailverliebt ist er sowieso. Da kann keiner was sagen ausser er hat keine Augen im Kopf. Der wechsel zwischen den 2 "Leben" hat mir auch gefallen. Es soll übrigens auch Leute geben denen die Esoterik und das Spirituelle gefällt. Die AVATARE erfahren sozusagen das Paradies in Diesseits und lernen die Natur als wertvoll anzuerkennen... gute sache...
Und, dass ihr alle dumm seid... ok das war auch überzogen...
Aber was Batzman da macht ist ja lächerlich. Er kann ja seine Meinung sagen, muss ja aber nicht jedem förmlich ins Gesicht spucken, der den Film gut findet.
So jetzt hat man mich hoffentlich verstanden. Es geht im Endeffekt auch nur um Filmgeschmack!
Batzman 2009/12/27 15:50:37
Antwort löschenEs soll auch Leute geben, denen Volksmusik und neuer deutscher Schlager gefällt und die "Wenn du denkst es geht nicht mehr, kommt irgendwo ein Lichtlein her" als Lebenshilfe begreifen. Darf Kalkofe deswegen jetzt keine Mattscheibe mehr machen?
Kritikus2 2009/12/27 17:32:44
Antwort löschenDas Beispiel mit dem HarzIV-Empfänger ist sowas von asozial und dümmlich, dass mir schon klar ist, weshalb Dir dieser Film so sehr gefällt.
Und nun zum Geschmack: Über Geschmack lässt sich bekanntlich nicht streiten, aber manche Dinge stoßen an die Grenzen des guten Geschmacks und sind wirklich nicht diskussionswürdig.
Lykaner 2009/12/27 23:24:36
Antwort löschenhm...also ich verstehe absolut nicht wie man sich als erfahrener Cineast, wozu ich jetzt mal die versammelten Poster zähle, über diesen Film groß aufregen brauch. Der Trailer hat einem absolut alles erzählt, was man zu erwarten hatte.
Und ich will nicht eingebildet erscheinen wenn ich mich selber zitiere, aber als ich am letzten Mittwoch mit der Einstellung "Versuch garnicht erst den Film ernst zu nehmen und genieß einfach die Show, sprich: Bilderreigen an, Großhirn aus.", die 3D-Brille aufgesetzt habe, war ich mir sicher, dass die in Sekunden-schnelle abgefeuerten, von der heißen Luft aufgeblähten, epischen Ausschnitte und Bilder mir doch Spass machen würden.
Die richtige Einstellung eben vorausgesetzt.
An der Trailer-Deutung ist bei diesem Film nämlich garantiert keiner gescheitert.
McZeppo 2009/12/27 23:45:40
Antwort löschen@kritikus: Wieso schreibst du "dir" groß? Spar es dir doch einfach... Dieses ganze Pseudogeschleime geht mir auf den Sack... Du musst nicht versuchen hier was zu kompensieren indem du versuchst klug und ordentlich rüberzuklommen. Wenn ich jemanden als dümmlich bezeichne muss ich ihn auch nicht höflich ansprechen. Weiterhin habe ich gesagt, dass das beispiel schlecht gewählt war... Es gibt also keinen Grund sich weiter über abgeklärte Dinge aufzukacken. Dieses formale Korintenkackergehabe kenne ich genügend von der Uni bei uns und es zeigt wie "dümmlich" die ganze Gesellschaft ist...
Oder nein dumm nicht es hat mehr was mit Charakter zu tun. :)
Man sollte bei einer Kritik lediglich den Film objektiv bewerten und eben nicht gleich alle mit abstempeln denen der Film gefällt... Deshalb lag batzman ganz einfach etwas daneben. Was ist denn das für ne Community... Viele schreiben so als müssten sie beweisen wie viel Grips in ihnen steckt.
Jetzt hau mal ordentlich auf die kacke und versuch mich am besten wieder dumm da stehen zu lassen :p ... Ich bin raus.
Kritikus2 2009/12/28 08:19:49
Antwort löschenMein lieber McZeppo,
ich schrieb niemals, Du seist dümmlich. Ich erwähnte, dass das Beispiel mit dem HartzIV-Empfänger dümmlich sei. Ergo kannst Du Dir die ganze Aufregung auch sparen.
Und sicherlich ist es nicht gut, andere Leute abzustempeln, nur weil diesen Leuten ein schlechter Film gut gefällt. Aber wer macht das nicht?! Kannst Du Dich davon freisprechen? Bei Batzmans Vergleich mit der Schlagermusik musste ich schon ein wenig schmunzeln, trifft er doch gezielt ins Schwarze und zeigt er doch wunderbar die Wunde auf, an der sämtliche Argumente pro Avatar kranken. Dieser Film kann im Grunde nicht gefallen, sieht man einmal von den aus meiner Sicht beeindruckenden Bildern einmal ab.
Lieben Gruß
Kritikus
Oberlaender 2009/12/28 15:37:00
Antwort löschenIhr seid doch alle unwissend! Avatar ist der beste Film aller Zeiten und jeder der das nicht genau so sieht, ist wie Batzman: Pandorra unwürdig!!!
Euer erzürnter, allwissender Gott aka Oberlaender
Was ich eigentlich sagen will: Es ist nur ein Film und hier geht es nur darum, zu schreiben, wie ihr den findet. Seifenoper gibt's im TV und gehört hier eigentlich nicht hin.
Nahtigall 2009/12/28 16:21:52
Antwort löschenIch hab gelesen das Air Berlin all inclusiv Flüge nach Pandorra anbietet inkl. einem 2 Wöchigen Avatar Mietvertrag. Also ich buche das
Kritikus2 2009/12/28 17:03:00
Antwort löschenPandora!!!!! Mit einem "r"!! Wenn einem der Blödsinn schon gefällt, dann sollte es demjenigen wenigstens gegeben sein, den Filmtitel richtig schreiben zu können.
Boah! Aber mich wundert das irgendwie auch nicht.
Gruß
Nahtigall 2009/12/28 20:01:00
Antwort löschenOh je, da hab ich mich doch glatt verschrieben. Das macht mich jetzt wohl zu einem typischen Avatar-Fan. Mist!!!
Kritikus2 2009/12/28 20:49:56
Antwort löschenMist. --> Das, meine liebe Nachtigall, kannst Du wohl laut sagen.;-) Allerdings möchte ich nicht behaupten, dass es für Avatar-Fans typisch sei, nicht Lesen und Schreiben zu können. Wenngleich mich eine Art Pisa-Studie der Befürworter dieses Films schon interessieren würde. Meine Hypothese abgeleitet aus den Kommentaren der Befürworter hier würde sozusagen "ex ante" wie folgt lauten:
Avatar-Fans schneiden bei ... schlechter ab als ...
Ich glaube, ich darf meine Hypothese nicht ausformulieren.
Jetzt ganz meinerseits "Mist".
Gruß
Kritikus
Narrisch 2009/12/29 06:10:55
Antwort löschenBatzman lobt an anderer Stelle Filme wie "Up" als Streifen der zeigt das es auch "anders" geht. Up lockt einen in den ersten 15 Minuten in eine Falle die es einem später schwer macht den Film in Grund und Boden zu rammen. Bedauerlicherweise verändert sich Up nach der grandiosen Eröffnung in einen flachen Klamaukfilm. Was bleibt ist eine dünne Geschichte die einzig und allein von der Erinnerung des Anfangs lebt.
Wenn man schon geblendet wird, dann bitte richtig und über die volle Laufzeit und das gelingt Avatar tadellos.
Kritikus2 2009/12/29 08:10:11
Antwort löschenDann gibt es doch bei "Up" wenigstens eine "Erinnerung des Anfangs", wie Du so schön sagtest.
Bei Dir scheint eine Art Verblendung über die gesamte Länge des Films möglich gewesen zu sein, zumindest schreibtst Du das hier. Ich für meinen Teil kann das nicht bestätigen. Auf mich wirkte Avatar mit jeder Minute schwachsinniger und dümmlicher. Insofern ist Deine Aussage vielleicht auf Dich als zutreffend zu bezeichnen, aber im Grunde eine falsche Aussage.
Gruß
Kritikus2
greenkeeper 2009/12/30 01:49:16
Antwort löschen@Kritikus2
>>zumindest schreibtst Du das hier<< :D
Ich will ja nun wirklich keine Erbsen zaehlen, aber ein Abgleich zur Pisa-Studie zumindest fuer eine/n AVATAR-Kritiker/inn waere doch auch mal recht unterhaltsam.
@all:
Zum Thema: ich denke der Film hat eine durchaus einfache Geschichte mit einer einfachen Botschaft die vielleicht auch vornehmlich auf einfache Gemueter, die sich mehr von Bildern als tiefgruendigen Dialogen beeinflussen lassen - wie ich es nun einmal bin - wirken soll. Da soll es ja 'ne ganze Menge von geben. :) Emotional hat er da jedenfalls bei mir den Punkt voll getroffen.
Botschaft Nr.1: Treibe keinen profitorientierten Raubbau an der Natur (wo auch immer) ohne entsprechende Gegenleistung, die Natur koennte sich irgendwann mal dagegen wehren und dann hilft dir all deine Wissenschaft und Technik nich mehr weiter, dann is die naechste Spezies an der Reihe es vielleicht besser (intelligenter) zu bewerkstelligen, MIT der Natur zu leben.
Botschaft Nr.2: Fuehre nich alles aus was Dir Dein Vorgesetzter befiehlt, sondern denke selbst auch mal ueber die Konsequenzen deines Handelns nach. Dafuer ist es nie zu spaet.
Botschaft Nr.3: Auch eine Avatarwelt hat ihre Grenzen, zumindest dann, wenn es Zeit wird aufzuwachen.
Also bei neutraler Betrachtung des Films kann man bestimmt noch mehr Nachdenkenswertes entdecken, natuerlich nur wenn man dabei das Risiko eingeht auch mal ein wenig ueber seinen cineastischen Tellerrand hinauszublicken und nicht gleich den ARTE-Standard zum Vergleich heranzieht.
Sicherlich haben da auch Filme wie z.B. "Up" eine Menge zu bieten, keine Frage. ;)
Die Story von AVATAR erinnert mich uebrigens auch ein wenig an einen Roman von Alan D. Foster. Deutscher Titel: "Die denkenden Waelder". Natuerlich kein Goethe oder Shakespeare, trotzdem meiner Meinung nach lesenswert, jedenfalls fuer einfache und schlichte Gemueter.
Gruss greenkeeper
Batzman 2009/12/30 02:14:30
Antwort löschenMan kann natürlich auch ganz andere Lehren aus dem Film ziehen
-Naturvölker sind blöd wie Ziegelstein und haben auch nach Jahrzehnten der Erfahrung mit den Skypeople absolut nicht gerafft, das es nix bringt Pfeile gegen Panzerfahrzeuge zu schießen
-Wissenschaftler und Intellektuelle sind unnütze Weicheier. Wenn man was erledigt bekommen will muss ein dummer Soladat her, der dann auch gleich als Erlöser den Kaffern mal zeigen kann wie man ordentlich Kleinholz macht
-Wenn du im Dschungel kämpfst und nicht gesehen werden willst und die Evolution dich eh schon aus nicht hinreichend geklärten Gründen blau gemacht hat: Mal dich nicht an wie ein schwuler Truthhahn bei der Landwirtschaftsmesse - sonst bekommst du eine Kugel in den Schädel
-Wenn du einen zünftigen Genozid planen willst, lass da keinen dummen emotionalen General ran, sondern jemand der was von Taktik versteht und nicht unnütz Bodentruppen verheizt, wenn das ganze auch aus der Luft zu erledigen wäre.
-Wenn du von Sigourney Weaver ein Backup auf dem Server machen willst, warte nicht solange bis der Akku alle ist
-Sechsbeinige Pferde sind ziemlich unpraktisch. Auch wenn sie USB-Anschluss haben
-Es ist vielleicht keine so tolle Idee Milliarden in ein "meet the natives"-Programm zu stecken, wenn man den Erfolg eigentlich nicht will, nur an kurzfristigen Profit denkt und letztlich eh kein Interesse an der Erhaltung der Eingeborenen hat.
-Wenn du eine Mega-Evil-Corporation in einem Popcorn-Schlocker bist, dann nimm es als schlechtes Omen, wenn das Zeug was du abbauen willst "Nichtzukriegium" heißt.
-Wenn das Naturvolk bei dem du bist anfängt die schlimme Rave-Szene aus Matrix Reloaded nachzustellen: Renn aus dem Kino, denn dann gibts nicht nur Gruppenknuddeln sondern auch einen ganz fiesen Popsong.
Batzman 2009/12/30 02:20:42
Antwort löschen-Wenn du ein Gras oder Moos bist: Verschwende deine Zeit nicht damit bei jeder Berührung zu leuchten. Das bringt dir evolutionär wenig Vorteile und außerdem können deine Ureinwohner durch dein blödes herumgeleuchte viel einfacher aufgespürt werden.
-Wenn du ein superintelligenter Glasfaser-Spaghetti-Baum bist - warte nicht erst bis Captain Superschlumpf dir in die Drähte flüstert ehe du was gegen die böse Supercorporation unternimmst - ich meine hey, du hast mehr Verknüpfungen als das menschliche Gehirn und bekommst Infos von jedem verdammten Lebewesen auf dem Planeten - also mach was. Leuchten alleine ist auch nicht abendfüllend.
duffy 2009/12/30 03:00:11
Antwort löschenGöttlich, ich glaube ich habe mich grade eingenässt. :D
Nahtigall 2009/12/30 08:14:30
Antwort löschen@batzmann. Ich bin zwar nicht deine Meinung, aber der Kommentar war äußerst Unterhaltsam. Deine Kritiken sind so herrlich seicht und oberflächlich, wie einige Filmhandlungen die du so gerne anprangerst. Weiter so, macht spass zu lesen. :)
Kritikus2 2009/12/30 08:17:46
Antwort löschen@greenkeeper
Wenn Du mich zitieren möchtest, dann bitte auch korrekt. Es handelt sich bei Deinem "Zitat" vielmehr um Deine Interpretation zu dem von mir verfassten Kommentar. Und ich kann Dir sagen, dass es mitnichten so ist, wie du mutmaßt.
Botschaften hin oder her, dieser Film ist mit dem Abstand der lächerlichste Kinostreifen seit längerer Zeit. Das Schema F stößt übel auf und zeigt den amerikanischen 08/15-Stil:
- Wie in jedem US-Streifen -gleich welchen Genres- ist auch hier eine langweilige Liebesgeschichte integriert, die den Zuschauer nicht interessiert.
- Ein Amerikaner hält eine Minute vor zwölf eine Ansprache, dass die Welt nur noch zu retten sei, wenn...
- Grausigste Filmmusik, die wir schon seit Anfang der 90er Jahre aus den USA kennen.
- Gewalt wird als probates Mittel zur Problemlösung propagiert.
- Der Agitator ist zugleich ein Held, der alles erreichen kann, wenn er nur will, auch wenn sein IQ dem IQ eines Marines entspricht
...
Gruß
Kritkus
Oberlaender 2009/12/30 14:30:54
Antwort löschen@Batzman: Man kann auch aus dieser Diskussion intepretieren, dass du in irgendeiner Weise vorgeschädigt bist und es nicht erträgst, wenn Avatar anderen gefällt, da er dir auf den Musikknochen haut. Genauso gut könnte ich den Film so gut finden, weil vielleicht meine Lieblingsfarbe blau ist oder weil ich evtl. einen Langhaarfetisch habe.
Ist ja lustig, was hier los ist.
Batzman 2009/12/30 14:43:36
Antwort löschenEs soll ein jeder gut finden was er mag ;)
Ich argumentiere nur in der mir eigenen warmen, menschenfreundlichen Art für meine Meinung. Wer deswegen Blutdruckprobleme bekommt und mit unbotmäßigen Anwürfen reagiert, weil er sich persönlich ehrverletzt fühlt, wird freundlich und didaktisch ermahnt sich zu zügeln und mit Nachsicht und Milde auf etwaige Irrungen hingewiesen.
greenkeeper 2009/12/30 15:28:34
Antwort löschen@batzman
:D so kann man es natuerlich auch betrachten !!! Schon mal LOTR auf diese Art analysiert ??? ;)
@Kritikus
Lass Dich nich aergern, is doch nur ein Film, wenn auch ein sehr gelungener. Er sollte nich an seiner Story sondern an seiner emotionalen Wirkung gemessen werden. Noch nie war Batzman besser als heute. ROFL :)
Gruss greenkeeper
Narrisch 2009/12/31 12:14:36
Antwort löschenMan kann das tatsächlich so sehen wie Batzman, es macht natürlich auch einen heiden Spass die Zynismuskeule auszupacken. Im Ernst ich kann das durchaus nachvollziehen. Wenn du in deine eigene Filmliste kuckst sehe ich auf anhieb mehrere Filme mit denen man problemlos das gleiche machen kann... Mamma Mia. Ein Film für ältere Damen im Klimakterium.
Kritikus2 2010/01/01 16:56:33
Antwort löschenIch lass mich nicht ärgern. Was sollte mich auch ärgern? Mein guter Geschmack etwa? Oder meine Fähigkeit, Filme bewerten zu können bzw solche Filme als Mist zu erkennen, bei denen andere denken, der stinkende Haufen sei Gold, weil er so schön in 3D dampft? Wenn alle Fliegen zu Scheiße fliegen, ist Scheiße deshalb noch lange nicht gut.
Aber ich lasse allen Avatar-Freunden ihre Freude an diesem Film. :-)
Gruß
Kritikus
Narrisch 2010/01/01 20:19:23
Antwort löschenDas mit dem großen Haufen ist ja alles schön und gut nur manchmal habe ich bei bei dem einen oder anderem Kritiker das Gefühl das man nur eine Behauptung oft genug wiederholen muss um sie zur Wahrheit zu machen.
Zahlreiche Kritiken, die positiven wie die negativen, ergötzen sich in Polemik und coolen Sprüchen ohne auch nur irgendetwas wirklich konkretes zum Ausdruck zu bringen.
eibe 2010/01/03 14:14:36
Antwort löschen@ Bazman
ich teile einige Deiner Einwände gegen Widersprüche in der Story und manche Szenen, die hart am Ethnokitsch grenzen – oder die Grenze überschreiten.
Was mir nicht gefällt, ist die Überbetonung dieser Schwächen und die völlige Missachtung der humanistischen Botschaft des Films. Ich war viele Jahre in der Entwicklungshilfe in Südamerika und habe zweimal erlebt, wie ein Stamm in Equador nach langen Kämpfen letztlich vom Militär zwangsumgesiedelt, damit dort Erze und Erdöl abgebaut werden können. Der eine Stamm hatte das gleiche Wort für sich selbst und sein Land – die Schmerzen und Ohnmacht dieser entwurzelten Menschen waren unvorstellbar. Wenn der Weltenbaum umgeschossen wird, erfahren viele Zuschauer über die Verzweiflung der Na´vi in einer großen emotionalen Tiefe, was für ein Verbrechen die Menschheit noch heute der Natur und den Indigenas antut. Auch die Vision einer tiefen Harmonie mit der Natur wird hier auf eine bezaubernde Weise fühlbar gemacht. Ich bin Cameron unendlich dankbar, dass er diese Themen einem weltweiten Publikum näher bringt und dass so viele Menschen ihn in seiner einfachen Botschaft annehmen und schätzen.
Da finde ich es schon ziemlich peinlich, wenn ein augenscheinlich emotional gestörter Weltflüchtling (hinter Computertastatur und -bildschirm), der die Fähigkeit verloren hat, sich von Filmen in einer einfachen Unschuld im Herzen berühren zu lassen, unzählige verkopfte Kritiken im Internet verzapft und Menschen ihren ersten Eindruck durch die Überbewertung von Nichtigkeiten versaut.
Junge, geh doch mal ins wahre Leben, reise mehr durch die Welt, ziehe Dich mal für eine Zeit in die Natur zurück, um die mentalen Filter wieder ein wenig zu öffnen.
Zeit auch, um sich mal in Ruhe zu fragen, was Du außer Deiner Destruktivität denn sonst noch an Welt verschenkst.
Wie heißt es so schön: Der Intellektuelle sitzt lebenslänglich – in der Gehirnzelle ...
Wünsche Dir ein anderes Schicksal!
duffy 2010/01/03 15:05:04
Antwort löschenAlso ist jeder, der mit der stupiden Holzhammerbotschaft unterfordert ist, ja sich im Prinzip schwer verarscht fühlt ein "augenscheinlich emotional gestörter Weltflüchtling (hinter Computertastatur und -bildschirm), der die Fähigkeit verloren hat, sich von Filmen in einer einfachen Unschuld im Herzen berühren zu lassen"?
Aha.
Ich finde es aber höchst interessant, daß jemand der einen komplett kalten und künstlichen Film als harmonisch und bezaubernd betitelt andere Leute auffordert sich mal eine "Auszeit in der Natur" zu nehmen um den "mentalen Filter zu öffnen". Paradox und irgendwie auch nicht Ernst zu nehmen.
Sorry wenn ich mir den Schuh mal kurzfrisitig angezogen habe, aber ich teile Batzmans Meinung zu dem Film ganz einfach (auch wenn das sonst nicht sehr oft vorkommt).
Kommt schon äusserst arrogant rüber dein Post, aber das wirst du selber wahrscheinlich am besten wissen. ;)
alanger 2010/01/03 15:21:13
Antwort löschen"Wünsche Dir ein anderes Schicksal! ", wow ...viel mehr abgehobener größenwahn geht kaum. ein argument dafür endlich die ausgabe der entwicklungshilfemillionen neu zu überdenken.
Tyler 2010/01/03 15:22:49
Antwort löschen@eibe: War das jetzt das Wort zum Sonntag? Findest du deine eigene Aussage nicht etwas wiedersprüchlich. Irgendwie finde ich es ja unglaublich interessant das du Cameron so dankbar bist. Schliesslich sind vor allem wir, die emotional gestörten Weltflüchtlinge, auf solche Filme angewiesen, da wir sonst keine Ahnung hätten was in der Welt abgeht. Ich empfehle dir also noch die Filme von Paul Haggis (zb LA Crash)denn genauso lehrt er uns wie Cameron, wie du ja sagst, Weltanschauungen und Emotionen, wozu wir ja schon lange nicht mehr fähig sind. Ich bin auch dankbar, ohne Cameron wäre ich niemals auf so eine Idee gekommen, und nun bin ich ehrlich geschockt und tief betroffenen, was so ausserhalb meines PC Bildschirms passiert.
Und: Du warst also als Entwicklungshelfer in Südamerika, hast in Camerons Namen Stämme, Bäume und sicher auch kleine süße Kuschelkäfer umarmt. Und nun bist du wieder hier, vor deinem Bildschirm und verbringst deine Zeit damit, die gestörten Welflüchtigen zu belehren, und damit selbst wieder zu einem zu verkommen. Was ist nur passiert? :-O
alanger 2010/01/03 15:31:12
Antwort löschenTyler, gute frage:)
Batzman 2010/01/03 15:32:45
Antwort löschen@eibe
Die Frage ist doch: Was bringt diese Botschaft? Wenn Leute tatsächlich durch Avatar das erste mal auf die Idee kommen, das Indianer totmachen und Leuten ihr Land wegnehmen "irgendwie doof ist", dann tut es mir für sie sehr leid. Denn außer das die Leute jetzt in sich reinseufzen und sagen "Oh die armen Na'vi" und sich wohl dabei fühlen, das sie ja so mitfühlend sind und sich (ganz ohne Mühe) mal versehentlich für was "Wichtiges" interessiert haben, wird sich kein Jota daran ändern wie die Realität aussieht.
Wie das Geklatsche im Kino, ist auch dieses Selbstzufriedene "Oh der Film hat ja eine positive Botschaft" eher eine Bestätigung des Egos, als ernstgemeinte Anteilnahme oder tatsächliche Auseinandersetzung. Wohooo wir sind die Guten, wir finden Indianer totmachen doof und können jetzt gut Gewissens den Milliardenschweren Öko-Blockbuster (natürlich mit der Wegwerfbrille) gucken, genau wie wir unsere Öko-Schokolade knuspern und guten Gewissens Plastikflaschen kaufen, weil da Pfand drauf ist.
Hauptsache wir sind emotional irgendwie "empfänglich" und gut drauf und zahlen am Red Nose Day eine Spende an Pro7 ;)
Sorry, aber diese Empfindungen unterscheiden sich in nichts davon mitzuleiden wenn bei GZSZ mal wieder große Krise ist oder Rosamunde Pilcher Verfilmungen anzugucken und sich davon emotional berühren zu lassen. Wobei ich derartige Versuche der emotionalen Berührung in etwa so angenehm und subtil finde, wie ein Griff ins Gemächt von Kardinal Ratzinger.
Narrisch 2010/01/03 23:52:50
Antwort löschen@ Batzman
Welche Szenen, in welchen Filmen haben dich denn emotional berührt?
Nahtigall 2010/01/04 08:13:16
Antwort löschenSind wir doch mal ehrlich. Wenn Cameron wirklich mehr in die Tiefe der Charaktere gegangen wäre, wenn er die Geschichte differenzierter und kritischer angegangen wäre. Wenn er die Motive für die Handlungsweisen der versch. Seiten ausführlicher beleutchtet hätte, wäre der Film A: Noch viel Länger geworden (oder in 2 Teile gestückelt). B: Für die breite Masse schwer verdaulich. C: Für viele aufgrund der daraus enstehenden vielen und deutlich längeren Dialoge Langweilig gewesen. Wenn man das von der Seite des finanziellen Erfolges aus sieht, auf den ein solcht teurer Film angewiesen ist, verstehe ich, daß James die Story oberflächlich und die Botschaft einfach gehalten hat, denn leider ist doch der durchschnittskinogänger nur begrenzt aufnahmefähig zwischen 2 Explosionen, oder zwischen 2 sonstigen tollen Effekten. Wenn leute in einen Fantasy/SciFi Streifen gehen und mit einer zu schweren Story Konfrontiert werden, bei der Sie auch noch nachdenken müssen, geht das, auf die breite Masse bezogen, schief. Doch genaus diese breite Masse braucht man um mit solch einem Film schwarze Zahlen zu schreiben. Gestehen wir dem Film doch zu, das er zum Glück nicht mehr sein will als er ist. Ein Phantastisches, nicht immer logisches Sci/Fi Märchen, das eine sehr einfache, aber wahre Botschaft vor sich her trägt und seine Zuschauer nicht überfordern will.
duffy 2010/01/04 11:46:00
Antwort löschenUnd das soll gut sein?
Warum wären mehr Dialoge automatisch langweilig?
Wenn man Dialoge interessant gestaltet und sie vor allem wichtig für die Handlung sind, sehe ich keinen Grund möglichst drauf zu verzichten.
Aber gut, dafür braucht man erstmal eine Handlung.
Davon mal abgesehen ist es selten positiv wenn ein Film auf die breite Masse ausgelegt ist und dafür auf Originalität pfeift. Da kann man auch gleich in Saw 9 gehen.
Auch darf man ruhig versuchen den Zuschauer mit einer komplexen Story zu fordern.
Das man möglichst viele Zuschauer in den Film locken muss um schwarze Zahlen zu schreiben ist kein Argument den Zuschauer sein Hirn auf Grundschulniveau runterfahren zu lassen.
Klar ist das für die Masse irgendwie zugänglicher so, aber Cameron hat sich früher mal von Leuten wie Emmerich unterschieden in dem Punkt.
Nahtigall 2010/01/04 12:48:46
Antwort löschenDas ist die richtige Umschreibung. Man darf ruhig versuchen!!! Versuche kann man sich aber in dem Budget- Bereich nicht erlauben. Und wenn auch in den europäischen Ländern der ein oder andere Zuschauer sitzt der Genre´s wie fantasy/SciFi/Märchen und Drama miteinander zu verbinden und zu würdigen weiß, so hat sich in der vergangenheit gezeigt, das die Amerikaner es nicht so toll finden, erst recht nicht,wenn man Ihnen zu offensichtlich den Spiegel vor die nase hält. Ich will ja nicht behaupten, das man eine gute und tiefe Story nicht mit Visuelllastigen genre`s mischen kann, aber in einem Film in dem eine Komplette Welt incl der Einwohner mittels Computer erst erschaffen werden musste und der Zuschauer schon rein optisch ab und an einer totalem Reizüberflutung erliegt, gehe ich davon aus, dass es bei einer tiefgründigen Story geiheissen hätte: Toll, Cameron versucht uns eine ernsthafte Geschichte mit Blauen Riesen, leuchtenen Bäumen, fliegenen Halbechsen zu erzählen. Welch ein Reinfall. Im Übrigen hatten Cameron`s bisherigen Filme die sich in diesem Genre bewegten auch nicht wirklich mehr Substanz. Der Film mag ja nicht jedem gefallen. Er ist auch stellenweise sehr kitschig, pathetisch und naiv. Aber ständig an der einfachen Handlung und der mangelnen Tiefgründigkeit zu
Kritisieren, ist als versuche man eine Kuh bei den Hörnern zu packen.
Narrisch 2010/01/04 13:54:56
Antwort löschenEine Firma die einen Regenwald abholzt um ein Mineral zu fördern macht das doch nicht aus religiösen Gründen sondern nur deswegen um Geld zu verdienen. Stichwort: Shareholder value
Genau das erklärt der Film präzise und deutlich. Warum muss das näher erläutert werden? Um Kritikern gerecht zu werden die sich redundante Diagloge über einer glasklaren Sachverhalt wünschen?
Nahtigall 2010/01/04 14:13:32
Antwort löschen@batzmann. Was bringt die Botschaft? Gute frage. Wirst du denn nach dieser Offenbarung namens District 9 aufrechtgehende Krabben anders behandeln als vor dem Film?.
Endariel 2010/01/10 15:34:09
Antwort löschenNa einen schönen guten Tag,
mir drängt sich so manchmal die Frage auf ob auch wirklich hier alle den gleichen Film gesehen haben. Sich mit Dreck und anderen Utensilien zu bewerfen, nur weil der eine den Film gut findet und der andere nicht, macht doch keinen Sinn.
Genauso wenig macht es Sinn einen Film einer sozialen Schicht zuzuordnen oder der geistigen Kapazität des Betrachters.
Ich fand den Film sehr gut. Jeder hat nunmal andere Vorlieben...
Es Gott sei dank auch nicht nur einen Kritiker...
lg
Tyler 2010/01/15 01:44:14
Antwort löschenWenn einem sonst nix mehr einfällt fängt man auf Grammatik oder Rechtschreibung rumzureiten. Dafür sollten eigentlich auch 5 Euro in die Kommentar-Kasse gezahlt werden.
duffy 2010/01/15 12:37:57
Antwort löschenVielleicht sollten Leute, die die deutsche Rechtschreibung nicht beherrschen, auch keine anderen Leute auf ihre Grammatik hinweisen.
Tyler 2010/01/15 16:05:31
Antwort löschenden wir uns sicher auch alle total erfreut ansehen werden. Ich freu mich dann höchstens auf den Zoff den das wieder lostritt
duffy 2010/01/15 16:14:23
Antwort löschenAls wenn man aus dem Stoff nochwas rausholen könnte. Der Karren ist im Dreck, da werden auch die (eventuellen!) 2 Fortsetzungen nichts dran ändern können.
greenkeeper 2010/01/15 22:45:53
Antwort löschenAlso ich werde mir Teil 2 auf alle Fälle anschauen. Da ich nich gerne an der Kasse anstehe und rammelvolle Kinos mir ein Greul sind, wäre ich dankbar wenn alle Extremkritiker hier (außer Batzman) sich den 2. Teil verkneifen würden. Da hätten wir doch alle was davon und Cameron is sowieso schon reich genug. Ich hoffe das is nich zuviel verlangt. ;)
alanger 2010/01/15 22:52:56
Antwort löschen*G*
duffy 2010/01/15 23:02:17
Antwort löschenWäre ich auch dafür. Weniger Einnahmen erhöhen die Chancen das der Welt ein dritter Teil erspart bleibt. :-))
Tyler 2010/01/15 23:03:57
Antwort löschenUnd wenn wir eine Stiftung dafür ins Leben rufen, das erst gar kein 3. Teil gedreht wird? Dafür würde ich sogar bezahlen. Oder immerhin einen Baum pflanzen. Von dessen Abfacklung würd ich Cameron dann auch ein schönes Video zusenden.
duffy 2010/01/15 23:56:02
Antwort löschenIch würd´ja auch zahlen, aber wenn es bei uns Beiden bleibt, wird es schwer die $900 Millionen p.P. zusammen zu bekommen. :D
Das mit dem Video klingt allerdings verlockend, sollten wir unabhängig von der Stiftung durchziehen. :D
Batzman 2010/01/16 00:09:09
Antwort löschenBringt nix, wenn ich Teil 2 nicht gucke. Ist ja eh ne PV.
Tyler 2010/01/16 00:13:43
Antwort löschenstimmt das würde wohl zum Problem werden soviel Geld aufzutreiben :D
ooohjaaa....und lass uns noch einen Sack Reis dazu umwerfen :D
greenkeeper 2010/01/16 14:27:42
Antwort löschenHe Batzman, überleg Dir das noch mal mit dem Anschauen von Teil 2. Ohne dich macht das disskutieren danach einfach keinen Spass. *gähn* Ich zahl Dir auch den Eintritt und das Popcorn, versprochen.
Ich will hier mal kurz das Buch vorstellen, von dem ich denke, dass es Herr Cameron auch gelesen hat bevor ihm die Idee zu seinem Film kam. Ich habe es mir vor 20 Jahren mal gekauft weil ich das Cover so genial fand. Erschienen ist es das erste mal 1975. Von der Zeit her könnte es also passen. Es heißt "Die denkenden Wälder" und ist von Alan Dean Foster. Ich fand auch den Text auf dem Einband sehr interessant. Er lautet:
Es gibt Ökologien, die ihrer Zerstörung wehrlos ausgeliefert sind. Es gibt aber auch welche, die schlagen erbarmungslos zurück.
Dies ist die Geschichte des Planeten Midworld, der von einem geschlossenen Wald bedeckt ist, dessen Wipfel bis zu 700 Meter hoch aufragen. Als ein interstellarer Konzern das große Geld wittert und mit rücksichtslosem Abholzen beginnt, lehrt Midworld seinen Emissären das Fürchten.
Im Gegensatz zu AVATAR spielen hier die Menschen keine große Rolle. Es gibt auch keine Kämpfe zwischen ihnen und den Ureinwohnern. Dafür enthält das Buch eine intensive Beschreibung der ökologischen Zusammenhänge und des Lebens der Einheimischen im Einklang mit der Tier und Pflanzenwelt des Planeten Midworld.
Hätte Cameron dieses Buch 1:1 verfilmt, hätte er die Drachenreiter und die menschlichen AVATARE sowie den Endkampf vollkommen weglassen müssen. Also nix mit Action und Bum Bum. So hat er eben noch ein wenig "Pocahontas und "Der mit dem Wolf tanzt" dazugemixt um auch die an der Bewahrung der Umwelt größtenteils uninteressierte Masse an dieses Thema auf einfache Weise heranführen zu können und damit auch die Kinokassen lauter klingeln zu lassen. Kann ich nachvollziehen. Well done Mr. Cameron. ;)
Kritikus2 2010/01/17 11:15:56
Antwort löschenNur Menschen, die vom Lande kommen, einfach sind, emotional abgeflacht und dergleichen können diesen Film gut finden. Alle anderen müssen bei diesem flachen Scheiß zwangsläufig den Kopf schütteln und sich fragen, ob eine Spende statt der teuren Kinokarte nicht sind sinnvoller gewesen wäre. Ich bereue noch immer, mein Geld für diesen Blödsinn ausgegeben zu haben.
Gruß
Kritikus2
P.S.: Es sind im Übrigen viele während des Films gegangen.
greenkeeper 2010/01/17 11:55:05
Antwort löschen>> ... die vom Lande kommen, einfach sind, emotional abgeflacht und dergleichen können diesen Film gut finden. <<
Andere Leute die du nich mal kennst und die den Film gut finden als einfach und abgeflacht abzustempeln is wohl so 'ne Art Spezialität von Dir. Vielleicht solltst Du diese etwas uncoole Eigenschaft deinerseits mal überdenken?
>> P.S.: Es sind im Übrigen viele während des Films gegangen. <<
Vielleicht lag's ja auch an Dir und Deinem Benehmen und nich am Film? Schon mal darüber nachgedacht???
Kritikus2 2010/01/17 12:56:39
Antwort löschengreenkeeper,
ich beurteile Menschen nicht nach der Größe ihrer Hirnkapazität, ich stelle lediglich etwas heraus; nicht mehr und nicht weniger. Für mich enspricht meine Aussage nur dem Tatsächlichen. Hm, wie soll ich es Dir klarmachen?
Ok, nehmen wir als Beispiel die Teletubbies. Wenn viele Erwachsene Menschen die Teletubbies für total sehenswert erachten und 90% dieser Personen den Teletubbies 10 Punkte geben, werden die Teletubbies deswegen noch lange nicht anspruchsvoll und gut sein. Man sollte sich dann schon eher um den Geisteszustand der Erwachsenen Gedanken machen und sich die Frage stellen, weshalb sie eine solche Sendung mit "sehr gut" bewerten.
Ähnlich verhält es sich mit "Avatar".
Gruß
Kritikus2
Kritikus2 2010/01/17 13:02:39
Antwort löschenHallo Doard,
ob Du Abitur machst oder nicht, ist mir völlig egal. Der Schulabschluss sagt nicht unbedingt etwas über die Intelligenz eines Menschen aus. Insofern frage ich mich, weshalb Du das überhaupt erwähnst.
Gruß
Kritikus2
Antonius H 2010/01/26 00:55:05
Antwort löschenMir gefällt deine Kritik an diesem Film sehr, obwohl sie meines Erachtens stark auf den"Produzenten" bezogen ist, und obwohl ein Vergleich mit der realen Welt nicht möglich ist, was aber andere Kritiker gerne vergleichen wollen mit der Verschmelzung von realer und virtueller Welt, was meines Erachtens Schwachsinn ist! Ich beurteile diesen Film besser, aber nur, weil er wahrscheinlich der trick-technisch best produzierte Film bisher ist!
Und deine Äusserung zu einem Kommentar - Zitat: Der Schulabschluss sagt nicht unbedingt etwas über die Intelligenz eines Menschen aus, gefällt mir sehr - das macht dich mir sehr sympatisch :-))
Gruss
Antonius H
TheJoker 2010/02/01 10:55:09
Antwort löschenNormalerweise schätze ich Batzmanns Kritiken ja sehr, aber das hier ist für mich fern jeder Realität...., Aber naja, jedem das seine......
Nichts für Ungut^^
BlueSquirrel 2010/02/01 18:43:32
Antwort löschenToll geschrieben!
Nahtigall 2010/02/09 14:57:05
Antwort löschen@ kritikus2 Den Intellekt eines Menschen an der Fähigkeit, einen Anspruchsvollen Film zu erkennen und zu würdigen festzumachen, zeugt von ...naja, wie schreibe ich es schonend?... Einer gewissen sozialen Inkompetenz und fehlender rethorischer Fähigkeiten. Du scheinst nicht in der Lage zu sein, deine Standpunkte ausreichend darzustellen ohne Andersdenkende Ihre Intelligenz oder Ihren Intellekt abzusprechen. Für solche Menschen ist Avatar eindeutig zu anspruchsvoll und somit erschließt sich mir nun auch endlich der Zusammenhang zwischen dem Film und deiner Abneigung gegen den Film. Kannst ja nix dafür, probiere es für den Anfang erstmal mit König der Löwen, wenn du den irgendwann verstanden hast, machst du weiter mit level 2: Arielle, die Meerjungfrau. usw. Los trau dich.
Kritikus2 2010/02/09 15:46:55
Antwort löschenLieber Nachtigall,
weshalb ziehst Du Dir den Schuh eigentlich an?:-) Nicht, dass ich mir um Dein Selbstvertrauen noch Sorgen machen muss?!
ad Rhetrorik:
Findest Du nicht auch, dass Du Dich gerade selbst konterkarierst, indem Du mich persönlich angreifst? Nicht, dass ich mir um Deine rhetorischen Fähigkeiten noch Sorgen machen muss?!
ad König der Löwen/Arielle, die Meerjungfrau:
"König der Löwen" oder "Arielle die Meerjungfrau" finde ich übrigens im Vergleich zu dem selten dämlichen Film Avatar geradezu göttlich. Aber Gott sei Dank ist Avatar eben nicht der Maßstab für Filme.
Also ich möchte nicht mit Avatar maßnehmen. Gemessen an diesem Film, sind fast alle anderen Filme Güteklasse 1.
Gruß
Kritikus2
Oberlaender 2010/02/09 16:23:56
Antwort löschen@Kritikus: Du irrst dich! Avatar ist der... also DER beste Film aller Zeiten. Das sieht man doch alleine schon an den blauen Viechern. Die gibt es nämlich in keinem anderen Film, weil die Viecher sich nur bereit erklärt haben, im besten Film aller Zeiten mitzuspielen. Da Ejwa persönlich das Drehbuch geprüft hat, bevor die ganzen Viecher mitgespielen durften, ist es außer Frage, dass Avatar der beste Film aller Zeiten ist. Als normaler "Mensch" kannst du das nicht verstehen. Dafür muss man entweder Gott bzw. Ejwa oder so schlau, wie Gott bzw. Ejwa sein - also so, wie die meisten Mitglieder hier bis auf wenige Ausnahmen. ;-)
BlueSquirrel 2010/02/09 16:44:29
Antwort löschenDieser bescheuerte Film hört ja wirklich nicht auf meinen Posteingang mit lustigem Zeug zu füllen. Wenn die Actionfiguren draußen sind können wir die ja auch noch hier kritisieren.
Tyler 2010/02/09 16:52:37
Antwort löschenBeachtet meine Antwort bitte einfach gar nicht, ich schreibe hier nur um bei "Antworten als e-Mail erhalten" das Häkchen wegzumachen. Anfangs fand ichs noch lustig, aber langsam nervt mich die Vollmüllung meines Posteingangs. Das nächste Mal bin ich dann aber wieder voll dabei
Eisheiliger 2010/06/30 21:31:25
Antwort löschenMein Gott! -.- Kannste nicht einfach nur sagen, dass Dir der Film nicht gefallen hat wie ein normaler Mensch es tun würde? Stattdessen ziehst Du hier mit Deinem Fremdwörterlexikon in den Kampf und zerpflückst den Film mit Hilfe etlicher anderer Filme, die Dir scheinbar auch nicht gefallen haben.
Wenn Du mit so nem hochgestochenen und vollkommenen überzogenen Text hier antrittst, dann meld Dich einfach mal bei Mr. Cameron und sag ihm wie er es besser machen kann. Scheinst ja voll den Durchblick zu haben. Vielleicht werden dann Teil 2 und 3 ein richtiger Kracher und können auch jemanden wie Dich beeindrucken.
Achja, mal am Rande: Es geht hier darum einen Film zu kommentieren. Nicht ihn mit allen anderen Filmen auf diesem Planeten zu vergleichen. Finde sowas vollkommen unproduktiv. -.-
Hitmanski 2010/07/04 00:13:53
Antwort löschenOh, das "Wenn es dir nicht gefällt mach es doch besser"-Argument. Der unumstrittene Klassiker unter den Nullnummern.
fabel 2010/07/04 15:11:40
Antwort löschenLieber Eisheiliger, ich finde dich auch völlig unproduktiv.
Sandsturm 2010/09/10 01:42:22
Antwort löschenDass der Film von Avataren handelt, mit denen Menschen eine fremde Welt mit den Augen der Bewohner erkunden können, hast du wohl übersehen.
fabel 2010/09/10 14:23:49
Antwort löschenja, das ist natürlich eine mehr als großartige Story...Respekt!
Hendrik 2010/12/19 19:30:17
Antwort löschenDiesen Kommentar schreibe ich nur, damit endlich die 100 Antworten-Schallmauer durchbrochen wird...
D.S. 2011/04/13 21:14:32
Antwort löschenverlogen ist wenn der beste Film aller Zeiten hier so schlecht gemacht wirt
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Lu La 2011/07/22 13:57:27
Antwort löschendas nenn ich ein fantastisches statement!
WhiteTiger 2012/01/15 22:45:25
Antwort löschenDem kann ich mich nur anschliessen :)
Kirk Honeycutt: Hollywood Reporter
Kommentar löschenEine vollkommen glaubwürdige Romanze aus Fleisch und Blut (wenn auch nicht menschliches Blut) ist das Herzstück dieses Films. Cameron hat nie einen Film gemacht, nur um ein visuelles Feuerwerk abzufackeln: Jedes Stück Technik in „Avatar“ dient einem größeren Zweck, der Erzählung einer tief empfundenen Liebesgeschichte. […] Die einzige Frage bleibt: wie wird Cameron dies jemals toppen?
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Todd McCarthy: Hollywood Reporter Todd McCarthy: Hollywood Reporter
Kommentar löschenThematisch spielt der Film allzu einfach in die Stereotypen und Klischees: „böser weißer Eroberer gegen tugendhaften Eingeborenen“ […]. Das Drehbuch kommt eindeutig aus einer grünen Öko-Perspektive, welche die vertretenen Positionen und die Verteilung der Sympathien vollkommen vorhersehbar und wenig anspruchsvoll macht. Auf einer reinen Erfahrungs-Ebene aber, ist „Avatar“ äußerst einnehmend und mitreißend, da Camerons Jahre in der technischen Entwicklung diesem Film gut getan haben und den Anspruch für jeden erhöhen werden, der sich mit Sci-Fi und Fantasy abmüht. Das Team von Weta in Neuseeland und die unzähligen anderen Experten für visuelle Effekte und Animation haben großartige Arbeit geleistet, ein Kompliment dass sich auch auf jedes andere Handwerk und jeden technischen Beitrag zum Film erstreckt.
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HG Rodek: Die Welt, Berliner Morgenpost HG Rodek: Die Welt, Berliner Morgenpost
Kommentar löschen"Avatar" ist in gewisser Weise die Rehabilitation der greifbaren Welt mit den Mitteln der Computersimulation. Oder besser: durch die Fusion von realer und virtueller Welt. Davon abgesehen ist es ein grandioser Actionfilm, in dem ständig die technisch Überlegenen gegen die nur mit Kampfesmut Bewaffneten antreten. Wenn die Na'vi-Krieger auf ihren riesigen Vögeln reiten und Pfeile auf die Kampfhubschrauber abschießen, ist das wie amerikanische Indianer gegen US-Kavallerie oder polnische Kavallerie gegen deutsche Panzer. In "Titanic" haben die Frauen ihre Männer hineingeschleppt, bei "Avatar" wird es gerade umgekehrt sein.
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Kommentare (883) — Film: Avatar - Aufbruch nach Pandora
Kommentar schreibenJackBauer II 2012/02/08 16:20:28
Kommentar löschenKlar die Story ist der Schwachpunkt (Pocahontas und unzählige andere Filme) aber von der ersten Minute an war ich gefesselt von den atemberaubenden Bildern und des gesamten Films. Grandios!
Jim Cameron hat in meinen augen die ganzen bösen kritiken nicht verdient.
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hollygolightly1 2012/02/07 18:16:51
Kommentar löschenIch habe Avatar nicht gesehen und habe es auch nicht vor. Da kann die Story noch so toll sein, ich verabscheue Mainstream.
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VisitorQ 2012/02/07 22:11:12
Antwort löscheno_O
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duffy 2012/02/08 18:27:24
Antwort löschenDabei ist es gerade die Story, die so überhaupt nicht toll ist.^^
hollygolightly1 2012/02/08 19:01:10
Antwort löschenOder meinetwegen die tollen Effekte :D
skinflowers 2012/02/06 05:05:43
Kommentar löschenUnglaublich faszinierend und ergreifend!
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HectorBarbossa 2012/01/31 16:24:30
Kommentar löschenMein absoluter Lieblingsfilm, Die Story, figuren, Fahrzeuge und Tiere einfach Atemberaubend
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Belfegor 2012/01/25 22:40:58
Kommentar löschenIch interessiere mich sehr für das Thema Film.
Aber ich interessiere mich kaum für das Thema Kino.
Avatar - Der ultimative Kino- Großangriff auf unsere Sinne, kommt aus der Tiefe des Raums und vermag das Gehirn ausgiebig zu beschäftigen ohne den Verstand ernsthaft zu fordern.
Visuell innovativ ist er also allemal und wer ihn inhaltlich nicht so unfreiwillig komisch fand wie ich, den hat der Film vielleicht sogar begeistert und dem sei dies gegönnt.Und wer wie ich nicht Fantasy-fähig ist, sollte hier nicht rummaulen, so erstrebenswert ist diese Eigenschaft nämlich nicht unbedingt.
Nie werden wir erfahren ob Avatar ohne ein so aufwändiges Marketing als Teil des Gesamtpakets auch der erfolgreichste Film aller Zeiten geworden wäre.....Zweifel sind aber berechtigt.
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Marti DiBergi 2012/02/01 23:57:08
Antwort löschenFilm=Kino
Kino=/=Hollywood
Belfegor 2012/02/02 07:00:11
Antwort löschenFilm=Kino?Wann lebst D u denn ?
Marti DiBergi 2012/02/02 10:13:45
Antwort löschenIn einer Welt in der Filme fürs Kino gemacht werden und Fernseher und Laptop nur zweite Wahl sind. Filme werden nicht für 35 Zoll Heimkino gemacht, sondern für den großen Saal.
Belfegor 2012/02/05 04:18:18
Antwort löschen35 Zoll nicht ,da hast Du recht.Aber 65 Zoll(165cm)Diagonale auf 3, 5 meter Entfernung bei höchster Auflösung ist gepaart mit gutem Surround - Sound schon sehr viel Kino daheim.
Das Problem ist , das ich im Kino so schlecht den Film anhalten kann um mir ein Bier zu holen.
Beides hat seine Berechtigung.
.Avatar macht auch bei mir daheim weniger Sinn als im echten Kino.Für ein Kammerspiel wie "Der Gott des Gemetzels "muss ich nicht ins Kino.Leuchtet doch ein, oder.? Da wird es Dir schwer fallen mich erneut absichtlich falsch zu verstehen, um Deine antiquierte wie obsolete These "Film = Kino" erneut zu verteidigen.
Es gibt eben sehr viele Film die mehr Film als Kino sind. Diese sind visuell auch oft sehr gelungen und auch daheim ein visueller Genuß und doch spielt der ambitionierte Inhalt und die filmische Umsetzung des Film die Hauptrolle . Und nicht der Spektakel -Overkill.
Die Trennung Film / Kino ist im übrigen ein längst akzeptierter Differenzierungs-Behelf.......so what ?
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Marti DiBergi 2012/02/05 11:27:48
Antwort löschenAlso ich habe Gott des Gemetzels im Kino gesehen und fand es großartig, den Film mit so vielen Leuten im Saal zu sehen. Es kommt dabei euch nicht auf das visuelle Spektakel an, sondern einfach um das Gefühl, sich einen Abend Zeit zu nehmen, um mal Auszugehen und sich einen Film anzugucken. Natürlich hock ich auch oft genug auf dem Sofa und guck mir zuhause was an, und vor allem mit vielen Kumpels macht das natürlich auch Spaß, aber meiner Meinung nach ist der Gang ins Kino immer noch etwas ganz besonderes, ob Blockbuster oder Arthaus.
Belfegor 2012/02/08 20:29:23
Antwort löschenDann möge es immer genug Leute geben wie Dich. Das Kino darf niemals sterben.Ich bin als strikter Kinoverweigerer, der trotzdem kaum einen interessanten Film versäumt, auch einer Minderheit angehörig.
Die kollektive Reaktion der Zuschauergemeinde in einem Kino zwischen Erschrecken, Ekel und schadenfreudigem Gelächter in der Szene als Kate Winslet den Wohnzimmertisch vollkotzt, hat sicher auch seinen Reiz.
A.V. 2012/01/24 12:56:53
Kommentar löschenPocahontas in Space =cool!
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ShaQ87 2012/01/23 02:51:04
Kommentar löschenSuper Film, super Effekte, von Anfang bis Ende einfach nur klasse, und ich bereue es ihn nicht im Kino gesehen zu haben.
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Peppi_Pepp 2012/01/25 19:01:47
Antwort löschenSchon 6 mal gesehen und immer wieder ein Erlebnis.
Auch nach 3 Jahren hat es noch kein einziger Film geschafft, da nur ansatzweise technisch anzuschließen. Sound und Grafik sind immer noch das Maß aller Dinge.
Das ist so ein Quantensprung in der Kinogeschichte, wie es ihn noch nie gegeben hat. Vielleicht als der erste Farbfilm 1936 zu sehen war.
ShaQ87 2012/01/25 19:18:08
Antwort löschenAber sowas von :-D
Harrigan 2012/01/19 06:04:59
Kommentar löschen08/15 Hollywood High-budget CGI Scheiße.
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Sandsturm 2012/01/22 18:36:34
Antwort löschenGeschieht dir recht, den ganzen Film ertragen zu müssen. =)
sachsenkrieger 2012/01/24 21:58:47
Antwort löschenGenau so´n CGI-Dreck wie Sin City, nicht wahr?
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Harrigan 2012/02/06 15:03:59
Antwort löschenDort wurden CGI-Effekte nicht zur Erschaffung einer surrealen Welt genutzt (gähn), sondern um dem Comicstil Frank Millers gerecht zu werden.
AJAY 2012/02/07 22:14:49
Antwort löschenIch bin der selben Meinung wie Harrigan das Avatar nichtsweiter als
Makulatur ist
WaaayneTrain 2012/01/18 13:03:44
Kommentar löschenMir geht es total auf den Sack wie immer über diesen Film rumgemault wird. Die Story ist scheisse, die Schauspieler sind schlecht, der Film lebt nur von 3D bääh bääh bääh.
Ich habe auf jeden Fall selten eine solch innovative Verbindung der Genres Sci-Fi und Fantasy gesehen. Auch die Story ist, ich würde auch nicht gerade komplex sagen, doch sie ist vorhanden und sie ist gut. Der Hauptdarsteller gerät mit sich selbst in Konflikt und muss sich für eine Seite entscheiden. Dabei wird er aber von der Liebe nach Pandora gezogen. Zudem habe ich selten eine solche Welt betrachten dürfen, selten solch epische Schlachten mit Fabelwesen erleben dürfen. Ich mag den Film sehr, davon kann mich niemand abhalten.
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ReddyHH 2012/01/17 19:32:34
Kommentar löschenKann mich nur anschliessen , habe eigentlich kein Interesse an Avatar gehabt . Nun habe ich den Film gesehen und muss sagen es hat sich gelohnt.Cool gemacht , aber wäre jetzt nicht ins Kino deswegen gegangen...nicht so ganz meine Thematik...aber tolle effekte !!
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Jucham 2012/01/17 19:41:22
Antwort löschengeh ins bett ...
ProjectChaos 2012/01/17 21:17:10
Antwort löschenGerade wegen den Effekten lohnt sich doch der Besuch ins Kino.
Ich fand Avatar schrecklich, hab den Kinogang trotzdem nicht bereut, weil ich die 3D-Regie beeindruckend fand.
Janus_Kopf 2012/01/16 20:41:20
Kommentar löschenAvatar - Pocahontas in blau?
Ohne Widerworte, der Film ist auf visuelleer Ebene grandios und überzeugt auf der Kinoleinwand - doch er überzeugt nur dort.
Ich sah den Film vor geraumer Zeit ein zweites Mal im trauten Heim und musste leider feststellen, dass nichts von der euphorischen, überwältigenden Kinoatmosphäre übrig geblieben ist, wohl auch deshalb, da sich dieser Film über seine revolutionäre 3D Technik profiliert.
Ferner habe ich mich im zweiten Anlauf stärker auf die Storyline fokussiert und musste ernüchternd feststellen, dass auch hier keine bombastischen Situationen zustande gebracht wurden, da es mich doch sehr an Pocahontas erinnerte.
Was dieser Streifen jedoch excellent darstellt sind die spektakulären Effekte in Kombination mit 3D Technik, eine beeindruckende Kameraführung und eine simple, jedoch ernstzunehmenden Öko-und Umweltmessage.
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WhiteTiger 2012/01/15 22:37:57
Kommentar löschenAlso ich hab den Film in 2 und 3D gesehen.
Und meiner Meinung ist das ein absoluter hammer Film eagl ob 3D oder 2D.
Das ändert ja nix an der Story.
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Weltenkind 2012/01/15 22:49:55
Antwort löschenStimmt, die bleibt scheiße.
WhiteTiger 2012/01/19 20:35:57
Antwort löschenlol du hast echt keine Ahnung^^
Weltenkind 2012/01/19 21:49:35
Antwort löschenlol, denke doch.
WhiteTiger 2012/01/19 22:00:47
Antwort löschenIch wed mich mit dir nicht streiten, weil auf so ein Nevau lass ich mich nicht herab.
Weltenkind 2012/01/19 22:08:22
Antwort löschenNiemand ist auf Streit aus, sowas nennt sich eine Diskussion. Foren und Communitys sollen bekanntlich dafür erschaffen worden sein.
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WhiteTiger 2012/01/19 22:24:37
Antwort löschenWie dem auch sei, für mich ist die Diskusion beendet, weil sie für zu nichts. Ausserdem hab ich meinen Standpunkt klar gemacht, was den Film betrifft.
Also für meinen Teil, gibt´s da nichts zu diskutieren und Punkt
HorrorClown 2012/02/03 02:24:55
Antwort löschenkann da jemd mit kritik nicht ganz so gut umgehen? ;) =D
Starkiller84 2012/01/15 21:19:02
Kommentar löschenwat für scheiss. die schlümpfe im urwald tzzzz.
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Beeblebrox 2012/01/14 20:44:09
Kommentar löschenAvatar – the commercial cut
Als ob der alternative Anfang trotz schöner Optik und dem Ansatz von einer düstereren Atmosphäre, auch nur ansatzweise in der Lage wäre Big Cs Machwerk auf eine vergleichbare Ebene wie „Blade Runner“ zu hieven. Alles was man mehr erfährt, lässt sich auf die gleiche Öko-Botschaft runter reduzieren, die auch schon die Kinoversion unendlich wertvoll gemacht hat.
___
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JayBe 2012/01/14 11:12:18
Kommentar löschenDer Film ist einfach spitze. Und damit meine ich nicht von den Effekten her (klar, die sind auch spitze), sondern die Story die uns etwas sagen will. Der Film hat einfach gezeigt, wie grausam die Menschen sein können, aber das es auch einige wenige gibt, die nicht so denken. Klar gab es sowas ähnliches schonmal... Aber wann gibt es schonmal was ganz neues?
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Das_Schema 2012/01/12 17:22:53
Kommentar löschenIch hab mich lange geweigert Avatar zu sehen, weil mich der riesige Hype um den Film abgeschreckt hat. Erst vor ein paar Tagen hab ich mir ihn angeschaut. Und es hat sich wirklich gelohnt!
Dass der Film visuell überzeugen kann, ist unumstritten. Ich finde, dass auch die Schauspieler glaubhaft rübergekommen sind. Auch der Score ist genial! Er hat die Handlung grandios unterlegt.
Achtung Spoiler!
Die Handlung ist zwar banal, aber sie spricht eine unangenehme Warheit aus, dass die westliche Gesellschaft ihre Rohstoffe und ihren Wohlstand nur durch die Unterdrückung anderer Völker erreicht hat. Jeder von uns unterstützt eine solche Politik in dem er z.B. nach immer günstigeren Produkten schreit (dafür werden dann Billiglöhne gezahlt und die Umwelt zerstört, also die Lebensgrundlage anderer Menschen zerstört).
Außerdem finde ich das Ende gelungen, denn es zeigt uns, dass die Natur stärker ist als der Mensch.
Spoiler Ende!
Fazit: Der Film hat die 10 Punkte ganz klar verdient und das nicht nur wegen der beeindruckenden Grafik, sondern insbesondere auch wegen der Story! Einer der besten Filme überhaupt, wenn nicht DER beste!!!
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MarcelN44 2012/01/11 17:10:45
Kommentar löschenAuch in der erweiterten Fassung (knapp 10 Minuten länger) kommt "Avatar" noch immer einem visuellen Orgasmus gleich. Doch die Faszination für die Geschichte hat deutlich nachgelassen, weshalb die Spieldauer des Films von weit über zweieinhalb Stunden einige Längen bietet.
(nur noch) 7/10
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InfiniteJest 2012/01/07 00:52:09
Kommentar löschenWenn ich ins Kino gehe, dann muss der Film dafür seine Vorteile mitbringen. Da kommt die 3D Technik sehr gelegen. Emotionale Tiefe geniese ich dagegen lieber zuhause, da hör ich kein Popcorn-Geraschel und kein Becher-Geschlürfe. Nach dieser (meiner) Logik ist Avatar ein durchaus lohnendes Kinoerlebnis, garantiert aber am Ende kein Fasziniert-über-den-Film-Nachgrübeln.
Und obwohl Menschen, speziell Militärs, oder noch spezieller vielleicht Amerikaner doch ehr schlecht dabei wegkommen, ist es am Ende immer der Mensch, der Marine, der Amerikaner, welcher der großartige Held ist und die Ureinwohner retten muss, weil sie das alleine nicht schaffen. Soviel zur angeblichen Kritik im Film Avatar, mE nicht mehr als ein bisschen Tarnung.
Mfg Jest
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BNTeam 2012/01/03 19:19:52
Kommentar löschenDie Effekte sind der Hammer aber die Geschichte ist sehr unkreativ. Macht man aus den Navi Indianer und verdreht die Zeituhr ein wenig hat man einen tollen Western Film wie sie es schon seit ewigen Jahren gibt.
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gamerN7 2012/01/02 17:07:48
Kommentar löschenAlso, AVATAR ist ein hammer Film mit einer relativ guten Story und epischen und gigantischen Effekten! Eine echte Empfehlung!! Aber der ALLERbeste Film ist er meinermeinung nach nicht ganz. Trotzdem toll
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