Avatar - Aufbruch nach Pandora - Kritik

US 2009 Laufzeit 161 Minuten, FSK 12, Science Fiction-Film, Actionfilm, Kinostart 02.09.2010

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Kritiken (42) — Film: Avatar - Aufbruch nach Pandora

Beeblebrox: dasfilmfeuilleton.de

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5.0Geht so

Avatar – the commercial cut: Blaue Männchen hüpfen durch den Wald. An und für sich ein unterhaltsamer Gedanke.

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Hisayasu S: DAS MANIFEST.COM

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0.0Hassfilm

Bei TRANSFORMERS war das Spielzeug zuerst da. Bei AVATAR der Film.

16 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 7 Antworten

Baruka

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du hast ja absolut keine ahnung von filmen! Hisa


bambi01

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Tipp: Du solltest Kinofilme nicht ausschließlich auf dem Smartphone oder über Youtube anschauen!


Mr.Film: City of Cinema

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4.0Uninteressant

Mit Sprüchen wie "Größtes Filmereignis der letzten Jahre" oder "Ein Film der eure Vorstellungskraft sprengt" wurde für dieses "Machwerk" geworben. Und auch Freunde erzählten mir wie atemberaubend dieser Film sein soll. Ich dachte mir, probiers mal mit "Avatar", kann doch nur gut werden. Ich dachte mir, da kommt jetzt etwas ganz großes auf mich zu. Doch es kam alles anders...
Die Geschichte kann man grob in einem Satz beschreiben: Ein "Zivilisierter" lernt die "Wilden" kennen und verbündet sich mit ihnen, kennen wir doch auch schon aus "Der mit dem Wolf tanzt", die Story war also schonmal nichts weltbewegendes, außerdem ist sie absolut vorhersehbar. Die Dialoge sind meisten langweilig und einschläfernd, selbst der Score überzeugt mich fast nicht.
Man enwickelt auch Null Symapthie für die Charaktere, denn sie strotzen vor Klischee's und die Figurenzeichnung fand ich auch...naja bescheiden. Emotionenentwicklung kann man bei den Darstellern nicht wirklich feststellen.
Natürlich beeindrucken die Effekte, sie sind wirklich wunderschön, überall bunte Bilder, ja selbst 3D war hier noch gut, jedoch macht das keinen Film und vor allem ersetzt das keine nicht-überzeugenden-Protagonisten, obwohl sie solide schauspielern. Da muss man die Hauptdarsteller aber auch ein wenig in Schutz nehmen, diese animierten 'Avatare' können auch keine richtigen Gefühle rüberbringen.
Fazit: Das was den Film kaputt macht ist einfach diese unglaublich blöde und unlogische Story, Charaktere die nicht überzeugen, schlechte Dialoge und ein langweiliger Score. Und das muss man auch 160 Minuten über sich ergehen lassen. Nur die Effekte und Bilder haben mich überzeugt und mitgerissen.
Sonst kann ich nur sagen, James Cameron mein Geld für den 2ten Teil wirst du nicht kriegen!

12 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 38 Antworten

alex023

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Richtig so Mr. Film :).
Mich hat er auch KEINE Sekunde gefesselt. -.-


Mr.Film

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Willkommen im Club ;)


Lukas Foerster: taz / cargo / perlentaucher...

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6.0Ganz gut

Cameron stopft die Welt der Ureinwohner Pandoras zwar mit so ziemlich allen Eso-Kitsch-Zeichen voll, die man sich in seinen schlimmsten Träumen ausmalen kann, aber magische Elemente im engeren Sinne finden sich nicht. Der Film beharrt mit Sigourney Weaver darauf, dass selbst noch ein doch sehr fragwürdiger "Ahnenbaum" nicht mystischer Hokuspokus ist, sondern Teil eines Ökosystems, das zwar anderen Gesetzen folgt als den irdisch-physikalischen, aber grundsätzlich doch erklärbar bleibt.

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Christian von mehrfilm.de: Mehrfilm.de

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6.0Ganz gut

12 Jahre.... Wenn ein Regisseur zum Ende des zweiten Jahrtausends eine zwölfjährige freiwillige Pause von der Unterhaltung einlegt, ist ihm entweder die Lust auf den Beruf vergangen und er hat sich zwischenzeitlich neu orientiert oder er heißt James Cameron. Der Kanadier hatte zuletzt den erfolgreichsten Film der Kinogeschichte inszeniert. Sein Untergangs-Epos „Titanic“ hat bis heute inklusive Einnahmen aus dem DVD-Verkauf über 2 Milliarden Dollar eingespielt. Der selbsternannte König der Welt und Schöpfer von Meilensteinen der Filmgeschichte wie „Abyss“ (1989) oder „Terminator 2“ (1991) ist aber in dieser Zeit nicht untätig gewesen oder hat sich auf seinen verdienten Lorbeeren ausgeruht. Cameron hat „die größte Herausforderung angenommen“, so ließ er unlängst verkünden, der er sich je stellen musste. Große Worte, mit denen er die ohnehin große Erwartungshaltung bei seinen Fans noch steigern dürfte.

Mit „Avatar – Aufbruch nach Pandora“ erfüllte sich der Ausnahme-Regisseur einen Jugendtraum und arbeitete viereinhalb Jahre an seinem Projekt. „Ich habe immer von einem Film wie diesen geträumt. Ich träumte von einer anderen Welt, voller Gefahren und voller Schönheit. Mit Avatar hatte ich zu Beginn des dritten Jahrtausends, nach Filmen wie `Jurassic Park` oder `Der Herr der Ringe` und mit Robert Zemeckis Motion-Capture-Verfahren endlich die Möglichkeit, so eine Geschichte zu erzählen."

„James Cameron´s Avatar“ (wie der Film zu Anfang hieß) erzählt die Geschichte des ehemaligen US-Marine Jake Sully (Sam Worthington). Der Soldat ist an einen Rollstuhl gefesselt und hat vor kurzem seinen Bruder auf einer geheimen Raumfahrt-Mission verloren. Wir schreiben das Jahr 2154. Die geheime Raumfahrt-Mission war eine Suche nach neuen Ressourcen zur Energiegewinnung. Auf dieser stieß das beauftragte Team auf den Planeten Pandora, der von den Na´vi bevölkert wird. Die Na´vi sind drei Meter große Lebewesen mit blauer Haut und besonderen Fähigkeiten. Da Menschen auf dem Planeten nicht atmen können, wurden von einem Experten-Team unter der Leitung von Dr. Grace Augustine (Cameron-Stammschauspielerin Sigourney Weaver) so genannte Avatare entwickelt, Ersatzlebewesen in Na´vi-Form, die von ihren Besitzern gesteuert werden. Jake Sully wird für das Avatar-Programm ausgewählt. Er lernt die Na´vi Neytiri (mit den Bewegungen und der Stimme von Zoe Saldana) kennen und lieben und findet sich nach einer herzlichen Aufnahme im Stamm wenig später im Kreuzfeuer eines Krieges zwischen Menschen und Na´vi wieder, die ihren Planeten verteidigen.

Dass Avatar tricktechnisch neue Maßstäbe setzen würde, dass konnte jeder Filmfan bereits vor dem Film den vielen Blogeinträgen, Gerüchten und News aus der Szene entnehmen. Auch die groß angekündigten Trailer ließen daran keinen Zweifel. Nach den visuellen Meisterwerken wie „Der Herr der Ringe“ oder auch „Fluch der Karibik“ trieb Cameron die Motion-Capture-Technologie weiter voran und entwickelte gemeinsam mit Peter Jacksons Trickschmiede WETA Digital eine 3D-Kamera, die es erlaubt, mit den CGI-Modellen so variabel wie mit herkömmlichen Modellen zu drehen. Das Ergebnis dieser immensen Bemühungen, die seit 2005 auf Hochtouren liefen, ist tricktechnisch sehr beeindruckend und lässt den Gerüchten sehenswerte und atemberaubende dreidimensionale Bilder folgen.

Auch die Darsteller in ihren Na´vi Körpern wirken nicht wie Schaufensterpuppen oder Totenmasken, was noch in Zemeckis Motion-Capture-Filmen wie „Beowulf“ oder „Disneys Eine Weihnachtsgeschichte“ immer wieder zu beklagen war. Camerons Figuren sind absolut fotorealistisch. Diese neue Welt, die sich der Hauptfigur und damit auch dem Publikum eröffnet, bekommt so inhaltlich durch die neue beeindruckende Tricktechnik wesentlich mehr Gewicht. Cameron lässt das Publikum die Entdeckungsreise hautnah miterleben, das Kennenlernen der Kultur der eingeborenen Na´vi, die in perfekter Harmonie mit ihrer Umwelt leben in 3-D Optik.

Dass aber eine technische Brillanz allein noch keinen guten Film verspricht, die Erfahrung haben schon viele Autorenfilmer machen müssen. Nicht zuletzt der Deutsche Filmemacher Roland Emmerich mit seinen technisch beeindruckenden aber inhaltlich schwachen Untergangszenarien wie „The Day after Tomorrow“ oder „2012“. Das Grundgerüst von Avatar ist ein Mix aus Öko-Thriller und Karl May-Indianerfilm. Ein Volk kämpft für den eigenen Lebensraum mit ausweglosen Mitteln. Die Geschichte des Jake Scully, überzeugend und vielseitig verkörpert von Sam Worthington, erinnert stark an die Indianer-Filme und Figuren in „Der mit dem Wolf tanzt“ von Kevin Costner oder auch an Michael Manns „Der letzte Mohikaner“ (1992).

Ein Fremder muss sich finden in einem fremden Vok. Auch in Avatar bedarf es eines Anführers, eines Leaders, der von außen und damit nicht aus dem eigenen Volk kommt, um einen Krieg gegen einen übermächtigen Gegner zu kämpfen. `Ich zeige Euch, wie das funktioniert`. Dieser Kern der Geschichte ist ein Ärgernis!

Obwohl James Cameron mit seinen Bildern im ersten Viertel seines fast dreistündigen Opus´ immer wieder seine politische Aussage deutlich macht, dass ein gewaltfreies Miteinander möglich sein muss, kann er es nicht lassen, durch ständige Nahaufnahmen und späteres Aufzoomen von militärischen Geräten (Kamera stets in Bodennähe) die Kraft des Militärs zu heroisieren. Mit den Zerstörungsorgien, die eine Suche nach Bodenschätzen mit sich bringt, spielt er immer wieder auf amerikanische Militäreinsatze und nicht zuletzt auch auf den 11. September 2001 an, indem er einen wichtigen Lebensraum der Bewohner in sich zusammenfallen lässt. Hier fallen die Blätter wie einst das Papier aus dem Wolkenkratzer in New York. Auch der letzte Zuschauer dürfte mit diesen Szenen verstanden haben, dass Raubbau an der Natur nicht gut ist. Nein, nein. Der Krieg als Geißel der Menschheit.

Und die Geschichte bleibt so linear. Wer gut ist, bleibt gut, wer böse ist, bleibt böse. Die Story schlägt keine Haken. Cameron bleibt beim bekehrten Technokraten, die eigenen und fremden Augen von Jake Sully sind die Augen des Betrachters. Nicht nur Terrence Malick hatte hier mit seinem „The New World“ mehr Feingefühl bewiesen.

Zahlreiche Motive und Themen aus den bisherigen Filmen Camerons werden zitiert und neu arrangiert. Die Erfahrungen eines der besten Actionregisseure der Welt fließen in das Indianer-Öko-Abenteuer mit ein und werden in rund 300 Millionen Dollar teure Bilder umgewandelt. Dass diese auch einmal haarscharf am Eso-Kitsch vorbeischrammen, das Militär heroisieren, die Kraft der Natur wie eine bunte Unterwasserwelt aussehen lassen, ist der Tatsache geschuldet, dass Cameron natürlich massentaugliche, allgemein verständliche Bilder und Aussagen vermitteln und auch sein Geld wieder hereinholen möchte. Er weiß, dass das Kino seit je her ein Ort für technische Innovationen ist. Doch leider baut er seine Geschichte und Überzeugungen um neue Technologien herum und nicht umgekehrt. Die Zukunft des Kinos liegt nicht in ausschließlich in dieser neuen 3-D Technik, auch wenn Cameron die Messlatte wieder einmal sehr hoch gelegt hat, sie liegt auch in der guten, überzeugenden und emotionalen Geschichte, die mit dieser Technik transportiert werden muss.

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skella_dg

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Aber auch diese Message wird durch das Happy End zerstört. Wenn man es genau nimmt und das Ende miteinbezieht würde die Message dann so lauten: Zerstört nur alle ruhig unseren Planeten, die Natur wird es schon wieder richten...tolle Botschaft :P ( Ich weiß schon... so genau darf man es nicht nehmen aber im Ernst warum lassen sie dieses Ende nicht einfach weg....


Das_Schema

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Hä?
Isch die Botschaft nicht, dass sich die Natur wehrt? oO
Ich habe das Ende wenigstens so gedeutet, dass irgendwann der Punkt erreicht ist, wo die Natur gegen die Zerstörer vorgeht...
=> ist für mich eine Warnung!


Spideragent: http://darkagent.blogsit.net/

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9.0Herausragend

Hier ist er nun also, der Film des Jahres. Der erste James Cameron Film seit Titanic also seit 12 langen Jahren, wobei das entgültige Drehbuch zu Avatar angeblich bereits 1996 fertiggestellt wurde.

Eigentlich kann ich hier nicht wirklich eine Kritik verfassen weil ich von den Eindrücken noch so überwältigt bin. Zum letzen Mal habe ich mich nach Betrachten eines Filmes ähnlich gefühlt, als der damals bahnbrechende erste "Herr der Ringe" Streifen vor meinen Augen über die Leinwand geflimmert ist. Was Cameron hier auf die Beine gestellt hat ist einfach nur WOW, der Wahnsinn. Wer diesen Film nicht beeindruckend findet, der hat wohl null Interesse an Science Fiction, Fantasy oder modernen Filmtechniken bzw. Tricks.

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SiameseMax: SiameseMovies

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6.5Ganz gut

"Avatar" ist unterhaltsam, innovativ und tricktechnisch perfekt. Aber die kitschig blau-lila glänzende Zauberwelt Pandoras kann nicht darüber hinwegtäuschen, dass sich dahinter eine vorhersehbare und nicht minder kitschige (Love-)Story verbirgt, verbunden mit einer banalen Öko-Botschaft wie man sie schon zur Genüge aus Filmen wie "Der mit dem Wolf tanzt" kennt. Zudem gibts noch jede Menge Stereotypen wie zB den Helden vom Typ "Harte Schale, weicher Kern", der sein wahres Ich entdeckt und die Seiten wechselt, den sprüchekloppenden Macho-Militär-Bösewicht ("Räuchert sie aus!"), die supercoole Amazone im Unterhemd usw.. Sicher kann einem das alles bei den beeindruckenden Bildern wurscht sein, "Avatar" hätte aber durchaus ein spiritueller Film werden können. Die Welt und die Bräuche der Na'Vi sind durchaus interessant, aber leider im Gegensatz zu den Bildern zu eindimensional dargestellt, um dem Spiritualitätsanspruch, falls dieser überhaupt bei irgendwem vorhanden gewesen sein sollte, gerecht werden zu können. Stattdessen wird im letzten Drittel des Films ordentlich geballert. Ist ja nicht verkehrt, aber eben auch nichts wirklich Neues.
Ich glaube, dass "Avatar" in ein paar Jahren das gleiche Schicksal wie Camerons "Titanic" ereilen wird: Erst von allen geliebt, alle Rekorde brechend und mit Preisen überhäuft, dann, wenn der Hype mal abgeebt ist, von den meisten gehasst und als "Kitsch" verschrien. Wär nicht die einzige Parallele zwischen den beiden Filmen. Bis dahin wird Cameron aber noch ordentlich Kohle scheffeln. Bin mal gespannt, ob ich Recht hab.;)

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The_Comedian

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Bestimmt!


Hitmanski: It's just a film, Reihe Sie...

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4.0Uninteressant

Backen mit James Cameron -
- Zunächst einmal die Grundidee von „Pocahontas“ als Basis nehmen,
- danach die Aragon-Lovestory aus „Lord Of The Rings“ klauen,
- ein bisschen greenpeace´sches Gutmenschentum zufügen und „Braveheart“-Pathos beimischen.
- Danach 15 Jahre vor sich hin gammeln – pardon – gären lassen, bis alles eine leicht unnatürliche Blaufärbung angenommen hat und zu schimmern beginnt.
- Hiernach leicht mit „Ewok“-Ästhetik und „Transformers“-Bombast bestäuben. Fertig!
- Serviervorschlag: Hervorragend als Beilage eignet sich übrigens Blätterwerk und Früchte aus Willy Wonkas „Schokoladenfabrik“.

So oder so ähnlich könnte Cameron´s Erfolgsrezept für die Schlümpfe 2.0 ausgesehen haben. Denn tatsächlich ist „Avatar“ nicht mehr als ein beliebiges Misch-Masch aus der Anti-Kolonial-Küche Hollywoods. Sicher, die Optik ist ganz nett, aber keinesfalls mehr, was vor allem daran liegt, dass „Avatar“ trotzdem einfach nur die Weiterentwicklung der sonst üblichen Computergrafik im Stile eines Pixar ist – wirkliche Innovation wie zum Beispiel in „Sin City“ sucht man vergebens.
All das wäre halb so wild, wenn es irgendwas oder irgendwen gäbe, der meine Sympathie verdient hätte, oder wenigstens mein Interesse auf sich zieht – aber Fehlanzeige. Sämtliche Personen sind einzig und allein darauf beschränkt durchweg gut (Na´vi + Natur + die todesmutige Helden-Staffage) oder böse (alle anderen) zu sein, was darin gipfelt, dass gegenüber General Bösewicht sogar Darth Vader als ambivalenter Charakter erscheint. Bleibt noch die herzensgute Natur, die sich durch ihre Selbstverteidigungskräfte wehrt – gähn.
Anschauen muss man sich das ganze folglich nicht, zumal wirklich gut ist er eh nur für Leute, die auch „Transformers“ für gelungenes Blockbusterkino und „Die fabelhafte Welt der Amelie“ für intellektuelles Autorenkino halten.

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Scoutsoul

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gut - das ist dann wohl Geschmack. Manche brauchen eben eine komplexe, unvorhersehbare Story. Ich für meinen Teil gebe mehr Augenmerk auf die Atmosphäre ;)


ShayaNova

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spitzenkommentar, genauso hab ich den film auch empfunden. nur noch einen tick schlechter #cameron-negativ-bonus


stuforcedyou: Die Drei Muscheln, CinemaFo...

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7.5Sehenswert

3D. Es gab im Jahr 2009 wohl kein größeres Filmthema, denn nach etlichen Versuchen und unzähligen gescheiterten Formaten, ist es der Filmindustrie endlich gelungen Filme in ein lebendiges, modernes Format zu verpacken. Bis jetzt war 3D jedoch nur eine Spielerei. Filme wie „My Bloody Valentine“ oder „Ice Age 3“ besaßen zwar eine Fülle von netten, dimensionalen Effekten, aber es war oder besser gesagt es wird wohl James Cameron sein, der diese von der Filmindustrie so heiß beworbenen Technik in Richtung Zukunft führt. Mit „Avatar- Aufbruch nach Pandora“ erschuf Cameron einen 3D Film der sich nicht als bloße Technikdemonstration versteht, sondern die Technologie so gekonnt einsetzt, dass die märchenhafte Welt des Dschungelplaneten Pandora so plastisch und atemberaubend erscheint wie keine andere erdachte Welt zuvor.
„Avatar“, der mit einem Budget von über 400 Millionen Dollar nicht nur den 3D Film vorwärts treibt sondern auch den finanziellen Output der großen Majorstudios, ist ein Sci-Fi Film dessen Handlung stark an den Westernklassiker „Der mit dem Wolf tanzt“ erinnert. James Cameron erzählt die Geschichte des querschnittsgelähmten Marine Jack Sully, der mittels Hightech seinen Geist temporär in einen von Menschen geklonten Außerirdischen transferiert, ohne besondere Komplexität. Ein guter Zug, denn „Avatar“ ist in erster Linie ein Film zum Staunen und bewundern. Hier zählt die Schönheit der am Computer erstellen Welt mehr als der Inhalt, auch wenn sich „Avatar“ große Mühe gibt seine Geschichte größer aussehen zu lassen als sie wirklich ist. Der große Schwachpunkt zwischen den ganzen „Ohs“ und „Ahs“ sind die Figuren. Der vom Schicksal gebeutelte Held wirkt trotz vieler Anstrengungen einfallslos und die bösen Marines sowie ihre geldgeilen Auftraggeber halten sich sehr knapp an der Grenze zur Karikatur auf. Eine erfreuliche Ausnahme ist die Figur von Dr. Grace Augustine, gespielt von der immer wieder herausragenden Sigourney Weaver. Hier bewies Cameron den richtigen Riecher, den die Weaver verleiht der resoluten Wissenschaftlerin viel wohltuende Würde und Wärme, die bei den meisten anderen Figuren zu kurz kommt, weil sie zu konventionell skizziert sind. James Cameron benutzt eigentlich immer solche einfachen, formellen Profile, egal ob „Terminator“ oder „Titanic“. Diese Simplizität ist oft störend, doch sie bringt eine besonders hilfreiche Eigenschaft mit sich: Die verschiedenen Rollen werden so effektiv und unkompliziert verteilt. Bei „Avatar“ setzt dieses dramaturgische Konzept bzw. Kniff aber leider schnell, sehr viel Staub an. Die Figuren sind nicht das Einzige was recht einfach gehalten ist. Die Story nutzt altmodische Parabeln auf Umweltzerstörung, Gier und Vertrauen. Im Gegensatz zu den Charakteren passt die Schlichtheit hier aber gut zu „Avatar“, denn simpel wie sie auch sein mag, bei der Kultur der Na’vi gibt sich Cameron keinerlei Blöße. Alles wirkt, nicht nur Ästhetisch, unglaublich stimmig, auch wenn einige esoterische Szenen den Film unnötig in die Längen ziehen und gewiss der ein oder andere Zuschauer bei so mancher spirituellen Aktion die Hand vor den Kopf schlägt.
James Cameron ist mit „Avatar“ ein großer Film gelungen. Man muss aber klar sagen, dass es die 3D Technologie ist, die diese Mammutprojekt zu einem Filmereignis macht. Der Film büßt ohne diese „Zauberei“ viel, ja sogar sehr viel von seiner Faszination ein. Als normales, zweidimensionales Sci-Fi-Abenteuer kann James Camerons lang geplantes und gepflegtes Projekt die geschürten Erwartungen nicht ganz erfüllen, aber da der Film ja eh als reiner 3D Film konzipiert war, darf man den Machern keine allzu großen Vorwürfe machen. Schlussendlich hat „Avatar“ seinen Zweck erfüllt. Kurz vor Kinostart rüsteten viele Kinos auf 3D um und nach nur 2 Wochen hat Camerons Umweltfabel seine Kosten wieder eingespielt. So gesehen war „Avatar- Aufbruch nach Pandora“ ein mehr als erfolgreicher Startschuss für die Zukunft des 3D-Kinos.

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beetFreeQ: http://blog.freeqnet.de/

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8.0Ausgezeichnet

12 Jahre nach seinem Rekord-Erfolg “Titanic” spart James Cameron nicht mit Superlativen. Die Geschichte um die Na’vi hatte er bereits 1994 geschrieben, musste aber warten, bis diese sich technisch realisieren lässt. Nun machte er daraus den bei weitem teuersten Film aller Zeiten, der von vielen als Revolution des 3D-Kinos gehandelt wird und reihenweise Kritikern den Mund offen stehen lässt.

Was steckt nun dahinter? Ich war ja selbst nach den ersten Trailern sehr skeptisch. Zwar wirkten die gezeigten computergenerierten Schauplätze und Wesen durchaus stimmig, aber nicht revolutionär. Stattdessen ließen die Storyhappen übelsten Ethno-Kitsch erwarten. Meine Erwartungen wurden aber einerseits übertroffen, andererseits unterboten. Sicher, die Schwäche des Films ist seine extrem vorhersehbare, aus “Der mit dem Wolf tanzt”, “Winnetou” und an sich vielen anderen Indianer-Schinken zusammengeklöppelte Moral-Story. Glücklicherweise ließ Cameron den Pathos und Kitsch aber nicht wie erwartet alles überschwemmen, auch wenn der Film oft nahe dran vorbei schrammt.

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ChristiansFoyer: Cellurizon.de

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5.0Geht so

Anmerkung: Sorry, dies ist kein Kommentar zu "Avatar" im eigentlichen Sinne, sondern einfach nur eine Stellungnahme zu dem, was ich heute so an Reaktionen hinsichtlich des Oscar-Gewinns von "The Hurt Locker" auf diversen Seiten mitbekommen habe. Vor gewissen Verallgemeinerungen und Überspitzungen ist dieser Text nicht geschützt, soll aber weder provozierend noch in anderer Weise unwohlwollend gemeint sein
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Tom Hanks hatte kaum das "The..." ausgesprochen, da stürmten die "Avatar"-Fans die Foren und News-Sektionen der Filmseiten. Was denn so ein Schund als Oscar-Gewinner solle, gegenüber dem revolutionären Werk des James Cameron, das das Kino für immer verändert hatte und nun hier nicht seine verdiente Würdigung fand. Freilich musste Kathryn Bigelows Irakkriegs-Drama nicht erst zum Gewinner des Abends gekürt werden, um den Missmut der Gegenseite auf sich zu ziehen: schön medienwirksam wurde seit Wochen der Kampf der ehemaligen Ehepartner Bigelow und Cameron zum Duell der Geschlechter aufgeputscht und "The Hurt Locker", spätestens nach dem Triumpf bei den BAFTAs der größte Konkurrent um die Oscar-Krone "Avatars", fand so manchen Zuschauer, der sich den Film ansonsten vielleicht erspart hätte.
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Von »na ja, geht so, aber kein Bester Film« bis »langweiliger Scheißdreck, keinen Oscar wert« gingen die Kommentare und das überwiegend positive Fazit, das "The Hurt Locker" noch vor den diversen Kräftemessen mit "Avatar" geerntet hatte, wich überwiegend den Pöbeleien von der Seite. Ständig wurde Bigelows Film nun in den Kontext seiner Oscar-Nominierungen und anderweitigen Auszeichnungen gestellt und damit nur noch in Konkurrenz zum Heiligtum "Avatar" betrachtet, gegen dessen Übermacht er doch gefälligst nicht aufmucken solle.
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Dazu mal ein paar grundlegende Dinge, die nichts mit der Qualität der Filme zu tun haben, sondern mit den Umständen des Prozesses Filmemachen: während James Cameron seelig schlummernd von seiner Dschungelwelt Pandora träumte, begleitete der "The Hurt Locker"-Autor Mark Boal Bombenentschärfungskommandos im Irak während ihres zermürbenden Arbeitsalltags. Während James Cameron den Studios seine Budgetvorstellungen auf den Tisch knallte, erbettelte sich Kathryn Bigelow Beträge im Zehntausenderbereich, um ihren Film überhaupt finanziert zu bekommen. Während James Cameron und seine Crew überwiegend vor Green Screens drehte, gingen Bigelow und ihre Crew nach Jordanien, um dort unter nicht ungefährlichen Bedingungen ihre Geschichte vor die Kamera zu bringen.
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"Avatar" nun wird als Meilenstein der Filmgeschichte gepriesen, während sich an "The Hurt Locker" bald angeblich niemand mehr erinnern wird. Denn der hat keine vernünftige Dramaturgie, keine Action, keine Spannung und die Charaktere sind klischeehaft. Vor allem aber hat "The Hurt Locker" eine Dimension der Wirklichkeit, der gegenüber die Traumwelt Pandoras natürlich vorzuziehen ist. Es ist Film, da will man unterhalten werden. Das ist alles gut und schön. Aber irgendwann müssen die 3D-Brillen einfach auch wieder von den Schädeln, irgendwann müssen die Augen auch wieder dafür da sein, die eigene Welt zu sehen, irgendwann muss man sich selbst mal wieder darauf aufmerksam machen, was um einen herum passiert, statt sich in eine Fantasywelt zu flüchten. Ein Film wie "The Hurt Locker" und die Art des Filmemachens, wie sie hier vollführt wurde, darf und sollte beim besten Willen nicht einfach vergessen werden.
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"The Hurt Locker" mag einem als Film und auf seine Art nicht gefallen. Aber überlegt mal: 15 Mil. Produktionskosten gegen 300 Mil., eine kleine Indieproduktion gegen einen Werbegiganten, 21 Millionen Einspielergebnis gegen 2,55 Milliarden. In "Avatar" fiebert ihr mit den Na'vi, dem friedliebenden Naturvolk, die sich mit ihrer Umwelt arrangieren und sie zum gegenseitigen Nutzen bevölkern, statt sie drakonisch platt zu walzen. "The Hurt Locker" ist ein Na'vi. Und "Avatar" ist ein allmächtiger Besatzer. Was für Lehren habt ihr aus "Avatar" gezogen, wenn er mehr für euch war, als bloß beeindruckende Bilder?
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In Sachen Technik ist "Avatar" eine Pionierarbeit, die aber jetzt, da einmal geleistet, schnell ihre Weiterverwerter finden wird. Zu sagen, er sei in den nächsten zwanzig Jahre einzigartig, würde nur in einer (Film)Welt Sinn machen, in der auf den ersten Farbfilm zwanzig weitere Jahre Schwarz/Weiß-Fernsehen folgten. Genießt "Avatar", schwelgt in seiner phantastischen Welt, aber werdet darüber nicht blind gegenüber Filmen, die sich unter völlig anderen Vorraussetzungen ihren Platz schaffen müssen. Gratuliert "The Hurt Locker", gratuliert Kathryn Bigelow und Mark Boal und respektiert ihre Leistung. Hier hat ein Kleiner mit bescheidenen Mitteln gegen einen übermächtigen Großen triumphiert, dass müsste euch doch herzerwärmend bekannt vorkommen.
In diesem Sinne, »I see you«
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Review (Auszug): [...]Mit der finalen Schlacht werden nochmals alle Stärken und Schwächen von „Avatar“ in einer komrimierten Dreiviertelstunde zusammengefasst. Mit Jake auf seinem Toruk an der Spitze ziehen die Na’vi in die Schlacht gegen Mensch und Maschine und Cameron fährt einen visuelle Grenzbereiche auslotenden Bombast mit einigen großen Momenten auf, heroisches Sterben und Rettungen in letzter Sekunde inbegriffen. Da greift die Öko-Fabel plötzlich auch zu durchaus drastischen Bildern, aber eben auch wieder zu der typischen final battle-Dramatik und –Dynamik. Glorreicher Auftakt, verlustreicher Mittelteil, unerwartete Wende, Sieg. Überwältigend teils, aber ebenso vorhersehbar, mit verhältnismäßig unspektakulärer letzter Konfrontation zwischen Jake und Quaritch im Mech. Mit »This is Jake Sully signing off« teilt „Avatar“ am Ende nochmals etwas mit einem großen Vorgänger, nämlich die Schlussworte aus Ridley Scotts „Alien“ (»This is Ripley, last survivor of the Nostromo, signing off«)[...]

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ChristiansFoyer

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Gesunde Einstellung ;)


Ezra

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Ich finde 15 Millionen Dollar ist keine "kleine" Indieproduktion.


Khitos: Kälte Reich

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5.5Geht so

[...] Kurz gefasst hört sich der Film nämlich überhaupt nicht gut an: Die Story ist banal und obsolet, vorhersehbar und plump. Die Dialoge sind unausgereift und in keinster Weise originell. Die Musik ist – bis auf 10 wirklich wahnsinnige Sekunden! – einfalls- und ernergielos, deplatziert und langweilig. Die Charaktere sind Klischées und können nur in Maßen Emotionen entwickeln, auf der Leinwand und in dem Zuschauer. Leona Lewis Themesong ist beknackt und nerviger als Celine Dions My Heart Will Go On.
Was man dem Film wirklich anrechnen kann, aber auch nur das: Die Optik. [...]

Kritik im Original 27 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 15 Antworten

Einfrosch

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Stimme ebenfalls zu, fand die handlung sehr schwach: wie schon gesagt sehr plump, flach, naiv und vorhersehbar. natürlich ein happy end und platz für eine Fortsetzung. im prinzip erzählt der film die geschichte amerikas, nur dass die indianer gewinnen.
die charaktere sind klischeemaskottchen: die harte aufopfernde soldatin, die selbst im anblick des todes noch nen coolen spruch auf der lippe hat, die zynische wissenschaftlerin, die wilde exotische traumfrau, der jähzornige, eifersüchtige häuptlingssohn, der verbohrte böse und intolerante offizier.... puh!
wer da eine ne großartige message gefunden zu haben glaubt, kann sich ja auch mal mit den wahnsinnig anspruchsvollen geschichten von benjamin blümchen befassen und dort den tieferen sinn suchen ;) erstaunlich tiefgründig! lol


EphiSC

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Ich fand den Film viel zu langatmig. Trotzdem muss man sagen, dass es ein Film war, der er in sich hatte, allein schon die 3D-Qualität war zum Dahinschmelzen.


Enk: Mental Savage Enk: Mental Savage

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6.0Ganz gut

Als Technikdemo ist Avatar absolut beeindruckend, wenn auch in einigen Szenen ein wenig zu aufdringlich und selbstverliebt daherkommend, das schreit manchmal geradezu nach “Guckt mal, das können wir auch”. Auch wenn die Story platt bis ärgerlich ist, zieht einem die Bilderflut über die zweieinhalb Stunden Spielzeit kontinuierlich in den Bann.

Kritik im Original 2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

F. Kleiner: Film-Dienst.de F. Kleiner: Film-Dienst.de

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9.0Herausragend

Camerons 3D-Technik verleiht dem Kino als suggestivem Erleben von Raum und Bewegung eine neue Qualität. Dieses bleibt jedoch in „Avatar“ nicht reiner Selbstzweck, sondern dient dem Filmemacher als kongeniales Medium einer ebenso zeitlos berührenden wie hochaktuellen Fabel, in der der alte Leib-Seele-Dualismus, übertragen auf die Körperpolitik des virtuellen Zeitalters, zur Debatte steht und politisch-ökologische Reizthemen um den menschlichen Umgang mit natürlichen Ressourcen kritisch und eindringlich angegangen werden... Auf diesem Fundament formen sich die Spannungsbögen ähnlich elegant und imposant, wie sich die Felsbögen über dem heiligen Baum der Na’vi zum Naturmonument runden – zum wahrhaft großen Abenteuer-Epos einer neuen Kinoepoche.

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KRIZZLEY-BEE

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Ich hab gehört, dass Leute versucht haben aus Scheisse Gold zu machen, aber wieso muss es gar ein Diamant sein?
Ich würd dem Verfasser gerne ein leeres Blatt zuschicken, und die 500 Seitige Kritik darauf gerne unter zur Hilfe nahme eines Philosophie-Wörterbuches zu lesen versuchen.


KRIZZLEY-BEE

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@Jacen 42

Als charles Bronson Fan kann man nicht anders als sein Wort zu erheben wo Unrecht geschiecht, auch wenn es unter dem Deckmantel der freien Kritikäusserung geschieht.


Jan Distelmeyer: epd Film Jan Distelmeyer: epd Film

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7.0Sehenswert

Genau dort, weltweit, muss und will „Avatar“ funktionieren und vereint darum neben ein paar interessanten Volten zu digitalen Medien vor allem jede Menge Kulturbrocken aus unterschiedlichsten Teilen unseres Planeten. Jesus hat unter dem Baum der Erkenntnis Sex mit Pocahontas und konvertiert zum Buddhismus, bevor er das Jenseits zum Diesseits erklärt und als Drachenreiter für das totale Gleichgewicht auf einem Mond sorgt, der eigentlich ein großer Datenspeicher ist. Sie finden das gaga? Das kommt dabei heraus, wenn ein Blockbuster von James Camaron das Gleichgewicht sucht und zum Glück nicht den kleinsten gemeinsamen Nenner will.

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millimouse

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@Jan Diestelmeyer: Das ist die genialste, aufschlussreichste, positivste Negativ-Kritik zu „Avatar“. Chapeau!


Filmfan30

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Jesus hat unter dem Baum der Erkenntnis Sex mit Pocahontas....hahahah! Sehr witzig geschrieben. Gefällt mir.


Jörg von Grass: filminformer.de; stadtmagaz...

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9.5Herausragend

In dem sensationellen Fantasy-Abenteuer AVATAR - AUFBRUCH NACH PANDORA nimmt Oscar-Presiträger James Cameron ("Titanic", "Aliens - Die Rückkehr", "Der Terminator") uns mit in eine neue Welt jenseits der Grenzen unserer Vorstellungskraft. 12 Jahre nach seinem "Titanic"-Erfolg zeigt Cameron das er es nicht verlernt hat sein Publikum komplett in eine Geschichte einzusaugen und zu fesseln. Die 166 Minuten Länge des Films verfliegen ungemerkt, so fasziniert ...

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Bastian Köhler

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ja die 166 Minunten des Films verfliegen wirklich ungemerkt ... weil man einschläft!


Rochus Wolff: freier Journalist

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6.0Ganz gut

Im Grunde ist 'Avatar' ein biologistisches Indianermärchen aus kolonialer, militaristischer Perspektive. Aber Wow.

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Torkil

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Aber man kann jeden Film auch Kaputt kritisieren.
Titanic war auch nur ein Remake !!!
Und jeder wusste das der Kahn absäuft.


Neroghost

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Also nich das mich hier jemand falsch versteht. Ich mag den Film und werd ihn mir auch auf Bluray nach Haus holen. Ich wollte nur die Story zusammenfassen ;) .


fko: filmsprung.ch fko: filmsprung.ch

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7.0Sehenswert

«Avatar» ist ein visuell eindrucksvolles Erlebnis, das auf der Handlungsebene die im Film enthaltene Botschaft des schonenden Umgangs mit den Ressourcen umsetzt.

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Gentleman Jack

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Haha ^^ nett umschrieben ;)


Flibbo: Wie ist der Film?

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8.0Ausgezeichnet

Einer der teuersten Filme aller Zeiten, mit ganz neuen Technologien und bahnbrechenden Spezialeffekten, von einem mehr als renommierten Action- und Sci-Fi-Regisseur – mit anderen Worten: Popcornkino in allerbester Form. Mehr muss (und kann) „Avatar“ eigentlich auch gar nicht sein, um zu überzeugen. [...]

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phoenix409

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@Chev Chelios: Howard Shore? Du meinst wohl eher James Horner. Und dabei war der Score von "Avatar" für mich einer der größten Schwachpunkte.

Ansonsten ein 100%-Dito für Flibbo und Dron.


Schlegel

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Stimmt, die Musik ist teilweise wirklich daneben. Dabei hätte Avatar alle Voraussetzungen für einen wirklich großen Score gehabt.


Ines Walk: film-zeit.de

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7.5Sehenswert

Die dünne, etwas kitschige, schnulzige und esoterisch angehauchte Story ist schnell vergessen, aber die Bilder nicht. Magie hat Cameron auf die Leinwand gezaubert, er zeigt uns eine andere Bild-Welt. Zwar ist das nicht revolutionär, wie der Filmemacher ständig behauptet, aber durchaus sehenswert.

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JimiHendrix

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das is immer noch n filmforum hier und kein ort indem man sich mal kurz anmeldet keinen einzigen film bewertet und hier den großen erlöser raushängen lässt..ja ich weiß wir wollen es einfach nicht verstehen...die welt wird 2012 eh untergehen noch nicht den neusten roland emmerich gesehen?^^


Murdock09

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So, Film wurde bewertet ;)


Xander8112: Xanders Blog

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7.0Sehenswert

[...]
Ein Film über die Liebe, die Verbundenheit zur Natur und darüber, dass das Gute immer siegt: Avatar will vieles sein, ist aber im Grunde nur ein Vehikel für die Möglichkeiten der Computeranimation. Das ist zwar einerseits schade, denn eine Kombination mit einem guten Drehbuch hätte einen wirklich spektakulären Film entstehen lassen, andererseits ist der Film trotz allem ein Erlebnis – im Kino, in 3D.

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CineKie: CineKie.de

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8.0Ausgezeichnet

Der liebevoll gestalteten Welt und den großartigen Effekten stehen die simple Geschichte und die ebenso simplen Charaktere gegenüber bzw. im Weg. Tricktechnisch ein Meilenstein, doch für den Filmolymp reicht es dann doch nicht. Ein typischer Cameron eben, den ich trotz dieser Schwächen zu jeder Sekunde genossen habe.

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Corsovilla: SchönerDenken

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8.5Ausgezeichnet

Zwischendurch hat es mir den Atem verschlagen, wenn im dreidimensionalen Kino der Blick über Abgründe geht und in dieser gleichzeitig so realen und so naiven Welt Pathos, Trauer und Begeisterung mit einem durchgehen, dass mir die Tränen nur so gegen die 3-D-Brille klatschten. An einem Streit, ob Cameron da jetzt “nur” technisch ein Meisterwerk abgeliefert habe oder es sich auch “sonst” um einen großartigen Film handelt, will ich mich gar nicht beteiligen. Wenn man drei Stunden lang soviel gestaunt, gelacht, mitgezittert und geweint hat, dann ist einem das schlicht egal ... (Mehr im Podcast)

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loogee

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Danke für Deine Anmerkungen! Dieser Aspekt finden viel zu wenig Beachtung. Immer geht es als Kritikpunkt um die "zu dünne Story". Dass der Film aber sehr wohl berühren kann (wenn man ihn nur halbwegs an sich heranlässt), bleibt - insbesondere bei männlichen Kritikern? - komplett auf der Strecke.


José Garcia: Textezumfilm

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6.0Ganz gut

Die „Motion-Capture-Technik“macht in „Avatar“ einen Quantensprung. Die mittels der aufgezeichneten Bewegungen eines realen Schauspielers digital erzeugten Kreaturen treten zusammen mit Darstellern aus Fleisch und Blut auf. Die Gesten und Bewegungen der digitalen Schauspieler fließen mit einer mittels der
„Motion-Capture-Technik“ bislang nicht erreichten Natürlichkeit. Dafür zeichnen die Studios von Peter Jacksons Weta Digital verantwortlich, die bereits den bahnbrechenden Charakter „Gollum“ für die „Der Herr der Ringe“-Verfilmung erzeugt hatten. Darüber hinaus besticht die Tiefe, die Dreidimensionalität der mittels 3-D-Technik gefilmten Sequenzen, insbesondere etwa wenn die „fliegenden Berge“ ins Bild kommen. Die mit atemberaubenden Kamerabewegungen aufgenommene Räumlichkeit, die Farbenpracht und immense Detailgenauigkeit der Pflanzen und Tiere auf Pandora wirkt selten künstlich.
Die hervorstechende Technik und die ausgezeichneten Schauwerte stehen in „Avatar – Aufbruch nach Pandora“ indes nicht im Dienst der Handlung. Beides, Produktionsdesign und Handlungsablauf, dient vielmehr als Vehikel für eine mit esoterischen, ja pantheistischen Elementen durchsetzte Botschaft, zu der die von James Horner komponierte Ethno-Musik bestens passt. Wie bei so vielen Western oder Kriegsfilmen fallen auch in „Avatar“ Amerikaner in eine fremde Kultur ein, um sie auszubeuten und deren Natur bedenkenlos zu zerstören. Diese „Öko-Romantik“ erhält hier jedoch besondere Züge. Die „Na’vi“ sind ja nicht einfach eine Neuauflage des edlen Indianers à la Winnetou. Denn sie gehen mit anderen Geschöpfen, ja mit der Natur selbst eine regelrechte Symbiose ein, etwa wenn sie das Ende ihres Haarschopfs wie ein USB-Stick mit der entsprechenden Stelle eines Pferdes, eines Flugsauriers oder auch mit den Lianen eines magischen Waldes verbinden. Dann werden sie selbst Teil der Energie, die von der Natur ausgeht. Oder eben der Gottheit, denn Natur und Gottheit scheinen in der pantheistischen Pandora-Welt ebenfalls eins zu sein.

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Mr.Vengeance: Lost In Imagination

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6.0Ganz gut

AVATAR ist bislang der schwächste Film von James Cameron. Wieso? Dies ist das erste Mal, dass die inhaltliche Ebene bei weitem nicht mit der erzählerischen mitkommt. Es fühlt sich an, es hätte Cameron zwar gewusst wie er seine Geschichte erzählen will, nicht aber was er da erzählen will. Diese zusammengeschusterte, uninspirierte Mischung aus MONONOKE-HIME und THE NEW WORLD haut nun wirklich niemand mehr vom Hocker, ebenso wie die stereotypen Figuren, die zu jeder Zeit genau so handeln wie man es von ihnen erwartet. Die Flora & Fauna auf Pandora ist tatsächlich der heimliche Star des Films. Wobei auch hier nicht alles Gold ist, was glänzt: Viele der Kreaturen hat man verblüffender Weise schon in anderen Filmen oder diversen Konsolen-Rollenspielen gesehen. Auch die Tatsache, dass Cameron sich bei seinen eigenen Filmen bedient, kann man mögen oder eben nicht. Ich persönlich bin enttäuscht, muss AVATAR aber auch ganz klare Vorzüge eingestehen. Technisch ist der Film über alle Zweifel erhaben und weiß in vielen Momenten zu beeindrucken. AVATAR sieht man sich auf der großen Leinwand in 3D an. Denn genau hier liegt meines Erachtens seine Daseinsberechtigung. Auf dem DVD-Player kann der Film definitiv nicht punkten.

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Sm0K1ngGnu

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8.5Ausgezeichnet

Die Story ist natürlich nur zusammen geklaut und es gibt nix neues und für die 3 Euro Aufpreis für 3D merkt man von den Effekten nicht viel, trotz allem hat mich schon lange kein Film mehr so von der ersten bis zur letzten Minute mitreißen können, ich war begeistert. Super Film, nicht nur wegen der Optik. Das 3D kann man sich allerdings sparen, außer vielleicht, man hat die Möglichkeit, den im IMAX zu sehen, wie Julio Sacchi oben schrieb.

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Christian H.: Kino, TV und Co, Wicked Vis...

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9.0Herausragend

[...]Der eigentliche Star von „Avatar“ ist aber natürlich der mit all seinen Lebewesen brillant in Szene gesetzte Planet Pandora. Was sich James Cameron für diesen Film aus visueller Hinsicht hat einfallen lassen, entbehrt jeglicher Beschreibung. „Avatar“ ist schlicht und ergreifend wunderschön geraten, mit wahnsinnig viel Liebe zum Detail umgesetzt, und stellt somit im wahrsten Sinne des Wortes ein visuelles Feuerwerk der Extraklasse dar, das durch seinen absolut harmonischen Score noch verstärkt wird. Nicht zuletzt deswegen ist es die erste Hälfte des Films, die sich mit der Einführung von Jake Sully in die Welt von Pandora beschäftig, die im Vergleich mit dem zweiten Abschnitt des Films die Stärkere ist. [...]

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Julio Sacchi: Das Manifest

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4.0Uninteressant

Der 3D-Effekt ist zumindest im IMAX wirklich erstaunlich und sorgt für zahllose "Oha"-Effekte, seltsamerweise insbesondere in den "Real"-Szenen. Die animierten Landschaften und Figuren sind tatsächlich so detailreich, daß man für eine Weile tatsächlich gewillt ist zu vergessen, daß hier ja doch wieder nur Computerfiguren rumhopsen (und erstmals, Gott bewahre, rumfummeln), und das übrigens mitunter nur marginal weniger ungelenk als sonst.

Das kann aber nur eine kurze Weile davon ablenken, daß Cameron uns hier unerträglichen Ethno-Kitsch mit entsprechendem Getöse-Soundtrack serviert. Die Geschichte und ihr Verlauf sind so abgedroschen und vorhersehbar wie die Klischeefiguren, die sie bevölkern (und ja, beim zehnten bösen Satz hab ich dann auch verstanden, daß die Knallchargen Lang und Ribisi echt fies sind). Wie spektakulär kann eine derart langweilige Plotte eigentlich sein, wenn sie spätestens ab der zweiten Hälfte absolut nicht mehr auszuhaltende Schnulzerei verbreitet und es am Ende doch wieder nur auf die Omme gibt? Und wie ausgeklügelt ist eine Rasse von Ausserirdischen, wenn letztlich doch wieder nur geknutscht wird?

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der cineast

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U got it.


styx.canomo

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mindert den spaß aber nicht :P


G. Jekubzik: Filmtabs G. Jekubzik: Filmtabs

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8.0Ausgezeichnet

„Avatar“ ist ein ökologisches, ein mächtiges Manifest gegen die Rodung des Regenwaldes und die Zerstörung großer Teile unserer Umwelt. Es ist rührend, wie die Na’vi ihre Welt als ein Netzwerk begreifen, in dem alles miteinander verbunden ist. Selbst Tiere, die einen unvorsichtigen Besucher des Waldes anfallen, sind zu betrauern, wenn sie im (unnötigen) Kampf sterben. Gaia, Mutter, Natur - egal wie man es nennt, es sieht und fühlt sich so an, dass man sofort hin- oder gleich noch mal in diese Filmwelt will. Erst in einer Wiedergeburtszeremonie gerät dieser schöne Pantheismus zu kitschig.

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Kubrick_obscura: CinemaForever, arte

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4.0Uninteressant

Als ich das erste mal von "Avatar" gehört habe, war ich euphorisch. Nicht nur das Cameron wieder dreht, nein, er dreht sogar einen Sci-Fi-Film, eines meiner Lieblingsgenres. Dazu kam die Ankündigung eines Opus Magnum des 3D-Kinos, einer "Revolution", wie Cameron es selbst beschreibt. Das schürt Erwartungen, die bei 2 Jahren Wartezeit gut gedeihen konnten. Camerons Kino ist wie für Sci-Fi gemacht. Seine besten Arbeiten waren Sci-Fi-Filme ("Aliens", "T2", "Abyss"). Titanic war zwar nicht monumental, aber monumentalistisch, der Versuch eines Hollywood-Groß-Epos der alten Tage für die Millenium-Generation. Alter Inhalt, neue Form, Gigantismus, das Versenken eines echten Schiffes, jeder ging in diesen Film, ich auch, doch im Laufe der Jahre blieb da nicht viel hängen, was erzählenswert oder filmgeschichtlich wichtig wäre, außer vielleicht der Box-Office-Rekord und die Effekte. Den Weg, den Cameron mit "Titanic" einschlug, geht er nun mit "Avatar" konsequent weiter.
Ich habe ja von meiner vorherigen Euphorie geschrieben, die sich steigerte, zu dem erwartete ich von Cameron den ersten wieder richtig guten Sci-Fi-Film seit Jahren, mit einer guten Story versteht sich. Wunder, habe ich nicht erwartet, aber ich weiß, dass er es kann. In "Aliens" hat er der Figur der Ellen Ripley unglaublich viel Tiefe gegeben. Er hat es verstanden Actionkino, Dramaturgie und Figurenentwicklung in Einklang zu bringen. Weaver wurde für ihre Leistung für den Oscar nominiert. Und wieder steigerte sich meine Erwartung als ich hörte, dass die Weaver auch bei "Avatar" mit dabei ist.
Erste Ernüchterung trat ein als ich einen kurzen Abriss der Story las. Schon das las sich wie Öko-Kitsch nach alter Rezeptur, doch ich vertraute auf Camerons Talent als Drehbuchautor und sprach immer wieder zu mir: "Aliens! Aliens! Aliens!"
Der nächste Dämpfer kam mit dem ersten Trailer, wo ja für viele das Grübeln begann. Die Schlümpfe störten mich zwar nicht, aber das präsentierte Effekt-Gewitter sah mehr wie das Videospiel einer Mischung aus Star Wars und Herr der Ringe aus. Ich blieb trotzdem am Ball, ging absichtlich nicht zur Promo-Clipschau ins Kino, und schob die Videospiel-Optik auf die schlechte Kompression des Internetvideos.
Gestern war es dann soweit und nachdem die von mir gewünschte Vorstellung im Cinemaxx, wegen technischer Probleme, ausfiel, wir unser Geld zurück und Freikarten für die 9 Uhr Vorstellung bekamen, fiel ich in den Sessel, setzte mir die "Brille" auf und fing an zu staunen.
Am Anfang war das Staunen. Wirklich! Die ersten 30 Min kriegt man kaum die Kinnlade hoch. 3D, dass oftmals noch wie gestaffelte Pappaufsteller im Raum aussah, ist hier erstmals richtig plastisch. Jedes Objekt hat eine wirkliche Tiefe, eine Form. Der Kamerablick wird zum eigenen Blick, trotz Brille. "Avatar" fesselt allein schon dadurch, dass er den Zuschauer "zu sich" holt, in die eigene Welt, ihn vereinahmt und vielleicht auch ein wenig überfordert.
Die eigentliche Revolution findet statt, im Kontext des 3D-Films, rein technisch, versteht sich. In diesem Sinne hat der Film nur sich selbst als Thema. Die "neuen" Bilder, die wir zu sehen bekommen, reizen unsere Sinne mehr als es davor der Fall war. Diese sogenannte Revolution kann auch als Rückschritt angesehen werden, denn ruckzuck fühlt man sich wie im 19.Jh. als das Kino noch Jahrmarkts-Attraktion war und die Leute begeistert in kleine Gucklöcher starrten und sich inhaltlose Bewegungsloops ansahen. Die Form als Attraktion, wir sind wieder am Anfang, beim Oberflächenkino, bei Georges Melies - dafür werde ich gelyncht, ich weiß :) - und Michael Bay. "Avatar" ist eine Rummelattraktion der alten, neuen Tage.
Von der Geschichte und den Charakteren kann man das nicht behaupten. Die begeistern vielleicht noch 10jährige, aber das wars dann. Zynisch gesehen, hat Cameron vielleicht die Story extra so flach gelassen, damit man nicht noch davon überfordert wird. Dafür ist die 3D-Technik schließlich ja schon da. Anders kann ich es mir nicht erklären, warum Cameron eine Story verfilmt, die mehr Staub angesetzt hat als der Andromeda-Nebel. Alle Vergleiche mit Winnetou und Pocahontas sind mehr als berechtigt. Inwieweit man schon von Diebstahl sprechen kann, muss jeder für sich entscheiden. Andererseits sind die Handlungsmuster, der Gut-und-Böse-Konflikt und die Figuren an sich schon zu reinen Klischees geworden, so dass das Urheberecht für diese ausgetretenen Wege garnicht mehr greift, denke ich.
Nun könnte man die Story als unerheblich betrachten, wie das manche euphorische Stimmen hier tun. Wer soweit ist, hat schon verloren. Denn das traurige ist, dass Cameron das alles ganz schön ernst nimmt. Das tut weh. Als hätte er die letzten 20 Jahre verschlafen und denkt er würde uns was neues erzählen.
Was das Drehbuch vermurkst, bekommen natürlich auch die Figuren zu spüren. Worthington kommt da noch ganz gut weg. Weaver dagegen ist ein wandelndes Klischee. Genauso wie Michelle Rodriguez, aber die scheint auch nur immer die selbe Rolle zu spielen. Ribisi und Lang sind unfreiwillig komische Abziehbildchen, schlechte Kopien von typischen Cameron-Figuren. Die Nav'i-Wesen dagegen "spielen" beeindruckend gut, dafür dass sie aus dem Computer kommen. Dieses neue Motion-Capturing-Verfahren macht schon ein wenig Angst vor den zukünftigen Filmen ohne Schauspieler. Ich hoffe doch das Publikum ist so intelligent und will weiterhin echte Schauspieler sehen.
60% des Films sind CGI. Bringt mich das zum Staunen oder zum Weinen? Die Qualität der Bilder ist erwartungsgemäß High-End. Das anfängliche Videospiel-Gezweifle war schnell verflogen. Lag allerdings bestimmt auch an dem überwältigenden 3D-Effekt.
Technisch ist der Film ein Triumph, überwiegend. Die immer noch gravierenden Nachteile digitaler Kinematografie konnte auch Cameron nicht lösen. In den vielen Verfolgungsjagden geht die Übersicht oftmals durch die hohe Bewegungsunschärfe verloren. Das ist zwar nicht ganz so schlimm wie "Public Enemies", aber die langsamen CMOS-Sensoren der DigiCams sind immer noch keine Konkurrenz für den guten alten 35mm-Film.
"Avatar" ist ein zweifelhaftes Vergnügen. Trotz der unverdienten Länge, der schwachen Story und den langweiligen Figuren, unterhält der Film, zum einen durch den 3D-Effekt, zum anderen durch die überwältigende Welt, die hier virtuell erschaffen wurde. Auch die finale Schlacht, à la Militär-Porno-Parade, fickt die Sinne. Die Frage ist nur will man gefickt werden? Cameron hat mich gefickt. Es tat weh, aber es sah auch gut aus, zu gut.
Die synthetische Welt in "Avatar" hat nur blühende Landschaften zu bieten. Alles ist perfekt! Doch das Geschehen ist nicht perfekt. Während Cameron seine Story mit Mord, Krieg, Terror und Genozid auflädt, wird Pandora indirekt proportional schöner und verkommt zur Tapete. Die Kulisse wird sichtbar und die Illusion verfliegt.
Camerons Filme behandeln immer die Vereinbarkeit von Technologie und Natur. Seine bisherige Stärke war, dass er diese beiden Seiten gegenüberstellte und für keine Seite argumentierte. Das war auch bei Titanic noch so. Doch "Avatar" bricht mit dieser Linie. Die Technologie ist hier immer Diktator, getrimmt auf Leistung, Effizienz und Vollkommenheit. Pandora entstand durch die selbe Technologie, eine antiseptische Welt, unbarmherzig gegen alles was nicht perfekt ist. Der von Cameron beabsichtigte humanistische Grundton enttarnt sich als große Lüge. "Avatar" ist eigentlich ein anti-humanistisches Machwerk.

23 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir 9 Antworten

ellen_ripley

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richtig.


EarthMan

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Normalerweise überfliege ich immer solche lange Kritiken, aber deine ist wirklich klasse geschrieben. Top! Seh ich übrigens genauso... nur das Ficken tat bei mir nicht ganz so weh... ;)


Mr Vincent Vega: Die 5 Filmfreunde, gamona, ...

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6.0Ganz gut

[...] Denn "Avatar" ist letztlich ein Film der Widersprüche: Die visuellen Effekte suchen ihresgleichen, die Motion-Capture-Animation war noch nie so überzeugend, die künstlichen digitalen Naturbilder noch nie so real. Das hat man so tatsächlich noch nie gesehen, und doch überrascht Cameron an keiner Stelle seines Films. Die Gut-Gegen-Böse-Geschichte ist mindestens so alt wie die Technik neu sein mag, die Dramaturgie so dünnflächig wie die visuellen Attraktionen im Überfluss. Das alles Innovative dieses Films letztlich dem Computer entstammt oder zumindest auf ihn zurückzuführen ist, während Handlung und Figuren archetypischer und langweiliger nicht sein könnten, macht "Avatar" bestenfalls zu einer CGI-Öko-Fabel im Ethno-Takt. Oder auch ganz schlicht zum bisher dürftigsten Film von James Cameron – so beeindruckend und so egal.

Kritik im Original 25 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir 36 Antworten

blutbyte

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Wenn sich jemand persönlich von meinen Texten angegriffen fühlt, entschuldige ich mich dafür. Doch das muss niemand. Denn keines meiner Worte richtet sich gegen eine Person, sondern lediglich gegen den Inhalt dessen, was bestimmte Kritiker schreiben. Somit zwar auch gegen den Kritiker selber, aber eben auschließlich in dieser Funktion. So wie man zwischen Autor und Erzähler unterscheiden muss, gilt es auch hier zwischen der realen Person und dem Kritiker zu unterscheiden.
Ich maße mir nicht an, die analytische Fähigkeit irgend einer realen Person, die mit diesem Forum zu tun hatte einschätzen zu können. Wohl aber kann man die Methodik eines Kritikers bezogen auf ganz bestimmte Kritiken einschätzen.
Deswegen finde ich ein bisschen erfrischenden "Zoff" in Form von inhaltlicher Streitkultur gar nicht schlimm, ja sogar wünschenswerter als political correctnes und Harmonie um jeden Preis.

Deswegen bleibe ich dabei: Die Kritiker, die lediglich eine grobe Zusammenfassung der Story und die visuellen Attraktionen für ihre Kritik heranziehen, werden diesem und vermutlich auch wenig anderen Filmen gerecht. Meiner Meinung nach sind ganz Andere Ebenen eines Films für seine Qualität ausschlaggebend. Die Schlichtheit einer Geschichte ist irrelevant - auf das "Wie" kommt es an. Auf den Erzählstil. Und im Fall von Avatar auch auf die Geschichte hinter der Geschichte. Auf die Bezüge hinter dem Offensichtlichem. Avatar hat so viel davon, daß es geradezu fahrlässig ist, darauf einfach nicht einzugehen. (und ich rede nicht von der "Öko-Botschaft)"
Es ist bei diesem Film zugegebener Maßen auch recht schwer das reichhaltige und durchdachte Netz aus Bedeutungsebenen und Bezügen zu durchleuchten.
Am besten hat es bisher Jan Distelmeyer in seiner (vollständigen)Kritik beschrieben.
Beim lesen bekam ich eine Ahnung von dem, was mich beim Sehen des Films eher unterbewusst fasziniert hat.


nilswachter

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Du meine Güte, die Diskussion hier ist ja unterhaltsamer als der Film um den es geht :P


TheCorey: MovieMaze

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8.5Ausgezeichnet

Seit Monaten stilisieren Experten James Camerons ersten Kinofilm seit "Titanic" zum wichtigsten Werk der Kinogeschichte hoch. Tatsächlich weiß der fertige Streifen sogar die Skepsis nach dem ersten "Videospiel-Teaser" zu zerstreuen. Das 3D-CGI-Spektakel ist zwar keine Kinorevolution, setzt aber neue technische Maßstäbe.

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Jürgen Kiontke: Jungle World, ai-Journal, K...

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6.5Ganz gut

»Avatar«, das soll der Film für die ganze Familie sein; die ohnehin fragile Mittelschicht, die die Zielgruppe bilden dürfte, soll nicht verstört werden. Das schließt auch den Nachwuchs mit ein. Ausgerechnet ein technisch beschlagener Visionär wie Cameron lässt den interstellaren Maschinenpark der Menschen entsetzlich langweilig daherkommen. Der Feldzug soll natürlich eine harsche Kritik an der gegenwärtigen Kriegsführung sein. Vielleicht ist es so: Mit »Avatar« soll das Kino eine ganze Welt erfinden. Und da liegen wohl die Stärken: Der Film liefert unglaubliche Ansichten einer phantastischen Welt. Dafür wurden gar neue Kameras erfunden, die in Computerkulissen filmen können.
Man hat Tiere und Blumen neu designt, zeigt bioenergetische Kommunikations- und Lebensadern, ein Aufgehen der Lebewesen in der sie umgebenden Welt. Der Wald leuchtet, das Gras steht unter Strom, die Tiere haben Schnittstellen. Ja, es gibt Bilder, die gab es noch nicht.
Eine echte Science-Fiction-Welt: Wozu braucht es eine Handlung mit Menschen? Der erste Kinofilm der Geschichte hatte beides nicht – er zeigte eine heranrasende Eisenbahn. Das Kino der Brüder Lumière war am Ende des 19. Jahrhunderts eine Jahrmarktsattraktion. Jetzt, zu Beginn des 21. Jahrhunderts, ist es das wieder, nur im neuen Format – vielleicht als Movie-App fürs iPhone.

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Marti DiBergi

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Einen Roboter, der seine Waffe verliert und dann ein riesiges Jagdmesser zieht!
So was hab ich noch nicht gesehen;)


wicky2

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wow - welch ereignis ...


GrammatonCleric: Equilibrium, X-RATED, DAS M...

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7.5Sehenswert

Im Gegensatz zur Literatur hat das Medium Film einen großen Vorteil: es verfügt über weitere Ebenen, allen voran die audiovisuelle Ebene. Die schlechteste Geschichte kann so dennoch von hervorragenden Bildern getragen werden, technisch total vereinnahmen. Exakt so verhält es sich beim vermeintlichen Film des Jahres, Camerons Avatar, der bereits im Vorfeld für eine Revolution des Mediums sorgen sollte - zumindest laut Cameron selbst und vielen Technikfreaks, die in der Stereoskopie ohnehin die Zukunft des Kinos und seiner Theater sehen. Und in der Tat, die neue alte Technik kann bisweilen von großem Vorteil für das Medium sein, würde es nicht immer und immer wieder ins Gimmickhafte verfallen. 2009 starteten so viele 3D-Filme wie noch in keinem Jahr zuvor. Es ist wie mit allem im Leben, entweder man mag die Technik und verfällt ihr voll und ganz oder man reduziert sie auf reine Effekthascherei, die dem Film an sich keinen Mehrwert verleiht.

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Felix Frieler: critic.de

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Im Grunde ist "Avatar" ein DEFA-Indianerfilm. Es geht um Ausbeutung, Raubbau an der Natur und den Kampf gegen die Kolonisierung. Die direkten Parallelen zu diesem Genre sind offenkundig: Rituale, Waffen, Stammeskultur – die Schablone für das Volk der Na’vi ist ein romantisierendes Indianerbild. Im Gegensatz zu den DEFA-Filmen sind die Indianer bei Cameron allerdings nicht die Protagonisten; das bleibt dann doch den Weißen überlassen.

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Björn Lahrmann: Das Manifest

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8.0Ausgezeichnet

Das größte Kompliment, das man AVATAR machen kann, ist, dass seine technischen Innovationen letztlich völlig schnuppe sind. Das kataloghafte Abhaken erbrachter Effektleistungen ist hier ebenso müßig wie die leidige Diskussion um etwaigen Fotorealismus des ohnehin Unfotografierbaren: Perfekte Illusionen zeichnen sich eben dadurch aus, dass man um ihren illusionären Status weiß, sich aber trotzdem nur zu gern von ihnen hinters Licht führen lässt. Negativ gewendet, ist somit auch AVATAR nicht gegen chronische Grantler gefeit, die mit dem Spazierstock wedeln, auf Videospiel-Ästhetik schimpfen und einer Zeit hinterher jammern, da man Filme noch im Mischforst um die Ecke gedreht hat. Damit tun sie aber dem Reichtum einer Vision Unrecht, die bis ins Wehen der Farne und Schwirren der Insekten, bis in die einzelne Hautpore und Haarfaser hinein eine komplette Biosphäre aus dem Nichts erschafft. Ob man darüber nun Bauklötze staunt oder Pixel, ist einerlei.

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niyou

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@Kubrick_obscura lies einfach den Kommentar nocheinmal. Vielleicht verstehst Du es ja dann.


Kubrick_obscura

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Je mehr ich diese ganzen Lobeshymnen lese, desto mehr zweifle ich. "Avatar" hat es nicht verdient im selben Satz mit Wizard of Oz genannt zu werden.


alviesinger: bummelkino

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7.0Sehenswert

James verbrät alles: Zebrahaut-Pocahontas bangt um Weltall-Mittelerde und der Scorsesche’ „Departed“-Einschlag wurde auch noch drauf gebretzelt. 60 Prozent von „Avatar“ besteht aus CGI-Animationen. Das sieht man dem Film leider sehr deutlich an. Trotzdem ist der heiß ersehnte und im Vorfeld übel herunter geputzte Cameron-Streifen wie alle anderen Filme des Action-Großmeisters ein Erlebnis. Auch wenn der gute Jimmy meint, dass aufgrund des LOTR-Gollums die Technik so weit sei einen Spielfilm mit 60 Prozent CGI-Animationen zu füllen und diese als überaus realistisch zu bezeichnen, dann irrt Mr. Titanic gewaltig. Die Bewegungen der am PC entstandenen Figuren wirken in „Avatar“ immer noch extrem künstlich und erinnern bisweilen an die Videospiele der heutigen Kids. Aber wer sich daran dauernd aufhängt, verpasst einen zweieinhalb Stunden langen bunten Bilderreigen mit innovativer und exotischer Flora- und Faunawelt - so eine Art Greenpeace-Sci-Fi. Was vielmehr stört, ist die Tatsache, dass „Avatar“ an der dürftigen Geschichte leidet. Gerade die extreme Länge des Films verdeutlicht die Ideenarmut des Drehbuchs. Anstatt 14 neue violette Regenwaldfalter am Rechner zu rendern, hätte man den Figuren eventuell etwas mehr Tiefe verleihen können oder die teils hölzernen Dialoge wenigstens von dem Gutmensch-GutAlien-Pathos befreien können. So ist Camerons Werk bis auf die Bilderflut wenig bahnbrechend, sondern einfach nur ein gutes Effekt-beladenes Action-Märchen mit kassenträchtigem Fantasy-Einschlag und einigen gelungenen Wow-Momenten (so haut man heutzutage 230 Millionen US-Dollar auf den Kopf!).

12 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir 13 Antworten

Sandsturm

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Dass der Film von Avataren handelt, mit denen Menschen eine fremde Welt mit den Augen der Bewohner erkunden können, hast du wohl übersehen.


Patrick Fiergolla

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Wortgewandte Polemik, das gibts auch nur bei den Streithähnen auf Moviepilot. ^^


sushi25: movie-fan.de

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9.5Herausragend

Manchmal hat man Glück und darf Filme sehen, die sich ins Gedächtnis einbrennen. Avatar ist so ein Film. Wahnsinnsbilder die einen auch nach Verlassen des Kinos nicht loslassen. Wenn man aus dem Kino kommt, wie aus einem Traum, was will man mehr.

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felixi

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meine auch


muresan

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Wie gesagt: Grössenwahnsinnig...typisch Disney...nein danke


Batzman: moviepilot / Fünf Filmfreunde

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4.5Uninteressant

Nach einer zehnjährigen Schwangerschaft mit schreiend lauten Geburtswehen in denen wir versprochen bekamen, das Cameron das schönste, brillanteste und intelligenteste Baby des Planeten auf die Welt bringen würde, entpuppt sich das Kind als Bastard von Kevin Costner und Shrek.

Inhaltlich wird dabei ekligster Ethnokitsch verhandelt, dessen brachiale Holzhammermetaphorik und süßliche Kitschoptik an Leute appelliert, die ihr Geld freiwillig für Indianer-Häuptlingszitat-Poster, Fantasyplakate mit galoppierenden Einhörnern, vor dem Mond springende Delphine, traurige Harlekine, Panthergipsbüsten, Traumfänger, Räucherkerzen und Walgesangs-CDs ausgeben.

Keine Idee ist neu, kein Gefühl ist echt. Cameron jongliert mit Versatzstücken von Romantik, Spiritualität und Kolonialismuskritik und degradiert sie zu Abziehbildern. Als Technikapologet der er ist, wirkt sein Hohelied auf den Einklang mit der Natur doppelt verlogen. Kein Wunder das alles in dieser plastinierten Kitschfantasywelt seinen eigenen USB-Anschluss hat. Von den glimmernden Duftbäumchen bis zu den Flugechsen, die in dieser "Der mit dem Wolf tanzt"-Variante die zu zähmenden Wildpferde ersetzen. Die vielgerühmte 3D-Technik bleibt ebenfalls hinter den Erwartungen zurück: Wirklich gut funktioniert sie nur in den wenigen real gedrehten Szenen im Camp der Marines, der Renderdschungel bleibt bei allem Aufwand seltsam flach und wird in den hektischen Verfolgungsszenen auch gern mal unübersichtlich.

Erträglich wird das Ganze lediglich in der letzten halben Stunde, wenn Cameron seinem ganzen verlogenen Pazifistengeplänkel entsagt und auf das konzentriert was er kann: Actionpornographie. Der Kampf der Powersmurfs gegen die Marines bietet - auch wenn es nie realistisch aussieht - einige schicke Momente. Der Showdown erinnert allerdings fatal an District 9 und hinterlässt den Eindruck ihn dort schon besser gesehen zu haben.

Und auch wenn sich der Held am Ende mit den Ureinwohnern Pandoras verbündet, bleibt das ungute Gefühl, das hier wieder einmal der weiße Held die dummen Kaffer in den Kampf führen muss, weil sie sich aus eigener Kraft nicht retten können. Wenn Worthingsmurf seine Motivationsrede hält, weiß man nicht ob er gleich "Wir sind Sparta!" oder "Wir kämpfen für unseren Independence Day" rufen wird.

Mir war nach gefühlten 5h jedenfalls hinreichend schlecht und das lag nicht nur am Zauber des Real D.

Kritik im Original 58 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir 92 Antworten

veinsofblossom

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Ist wohl etwas spät mit einer Antwort, aber ... ich stimme dir absolut nicht zu, musste aber so sehr lachen. Haha. Treehugger-Dreamcatcher-Kleinmädchenzimmer-Kitsch-Fantasy. Ich glaub das bastel ich mir als Poster und klebs neben das Poster von mir selbst als Na'vi... und meinen original, indianischen Traumfänger. Ich bin kurz 'n Baum umarmen. Ciao :D


Filmfan30

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Batzman: Obwohl ich den Film sehr mag, fand ich deinen ironischen und zynischen Kommentar einfach lustig.

Nahtigall: Arielle und König der Löwen. LOL


Kirk Honeycutt: Hollywood Reporter

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9.0Herausragend

Eine vollkommen glaubwürdige Romanze aus Fleisch und Blut (wenn auch nicht menschliches Blut) ist das Herzstück dieses Films. Cameron hat nie einen Film gemacht, nur um ein visuelles Feuerwerk abzufackeln: Jedes Stück Technik in „Avatar“ dient einem größeren Zweck, der Erzählung einer tief empfundenen Liebesgeschichte. […] Die einzige Frage bleibt: wie wird Cameron dies jemals toppen?

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Todd McCarthy: Hollywood Reporter Todd McCarthy: Hollywood Reporter

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7.5Sehenswert

Thematisch spielt der Film allzu einfach in die Stereotypen und Klischees: „böser weißer Eroberer gegen tugendhaften Eingeborenen“ […]. Das Drehbuch kommt eindeutig aus einer grünen Öko-Perspektive, welche die vertretenen Positionen und die Verteilung der Sympathien vollkommen vorhersehbar und wenig anspruchsvoll macht. Auf einer reinen Erfahrungs-Ebene aber, ist „Avatar“ äußerst einnehmend und mitreißend, da Camerons Jahre in der technischen Entwicklung diesem Film gut getan haben und den Anspruch für jeden erhöhen werden, der sich mit Sci-Fi und Fantasy abmüht. Das Team von Weta in Neuseeland und die unzähligen anderen Experten für visuelle Effekte und Animation haben großartige Arbeit geleistet, ein Kompliment dass sich auch auf jedes andere Handwerk und jeden technischen Beitrag zum Film erstreckt.

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HG Rodek: Die Welt, Berliner Morgenpost HG Rodek: Die Welt, Berliner Morgenpost

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8.0Ausgezeichnet

"Avatar" ist in gewisser Weise die Rehabilitation der greifbaren Welt mit den Mitteln der Computersimulation. Oder besser: durch die Fusion von realer und virtueller Welt. Davon abgesehen ist es ein grandioser Actionfilm, in dem ständig die technisch Überlegenen gegen die nur mit Kampfesmut Bewaffneten antreten. Wenn die Na'vi-Krieger auf ihren riesigen Vögeln reiten und Pfeile auf die Kampfhubschrauber abschießen, ist das wie amerikanische Indianer gegen US-Kavallerie oder polnische Kavallerie gegen deutsche Panzer. In "Titanic" haben die Frauen ihre Männer hineingeschleppt, bei "Avatar" wird es gerade umgekehrt sein.

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Kommentare (1170) — Film: Avatar - Aufbruch nach Pandora


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sachsenkrieger

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Image ist nix ... Geschmack ist alles. Das ist mal wieder so ein richtiger Hateboy/Fanboy-Film der Superlative! Man mag ihn oder man mag ihn nicht.

Ich mag die Schlümpfe und den Blauen Klaus,
ich mag die HdR-Trilogie und den Typen, der mit dem Wolf tanzt.
Ich mag Brad Pitt und sein Spiel,
ich mag Menschen mit Gefühl.
Ich mag Freunde mit Verstand,
Bockwurst aus der Hand

Huch, da bin ich wohl etwas abgedriftet. Avatar war für mich ein absolutes Erlebnis für alle Sinne, obwohl ich nicht einmal im Kino war. 3D geht bei mir sowieso nicht, weil ich noch ´ne alte CPU verbaut habe oder so. Die Story um den Kampf um die Freiheit konnte mich trotzdem fesseln, vielleicht auch, weil wir alle unsere Freiheit so leichtfertig aufgegeben haben.

“Verflucht sei die Rasse, die uns unser Land gestohlen und aus unseren Kriegern Weiber gemacht hat! Aus ihren Gräbern heraus werfen uns unsere Väter vor, Sklaven und Feiglinge geworden zu sein. Im Heulen des Windes höre ich das große Klagelied der Toten. Ihre Tränen strömen aus dem seufzenden Himmel. Daß der Weiße Mann untergehe! Die Weißen bemächtigen sich unseres Landes, sie verderben unsere Frauen, sie beschmutzen die Asche unserer Toten. Laßt sie uns dorthin zurücktreiben, woher sie gekommen sind! Auf einen blutigen Pfad!”

(Tecumseh, Häuptling der Shawnee)

Manchmal ist es für mich einfach schön, wenn zumindest ein Film es schafft, das ich mich selbst in eine Zeit zurückzuversetzen vermag, in der ich noch nicht aufgegeben hatte, für meine eigene Freiheit zu kämpfen.

GOOD NIGHT AND GOOD LUCK!

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deevaudee

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Bewertung9.0Herausragend

Superlative......

mit diesen Wort halt ich mich ja gern bedeckt. Ich werde es auch nicht für diesen Film verwenden, auch wenn ich ehrlich gesagt im Zwiespalt bin wie diese Bewertung einzuordnen ist. Story ist wenn mans Mikroskop nimmt recht dünn, und in 3D musste ich den auch nicht haben, und war nur überrascht das es nicht dieser Cartoon Avatar ist den man nicht untypisch eigentlich mit dem Begriff Avatar in Verbindung bringen würde, der nebenbei bemerkt einen absolut grottigen Selbstbestand durch Sixth Sense Begründer M. Night Shyamalan in Form die Legende von Aang erhalten hat. Nein es war ein riesiger bunter Bildschirmschoner Marke James Cameron. Das Cameron aber zu grossen Filmen berufen ist, weiss man ja nicht erst seit Gestern.
Ich bleib auch nüchtern, weder zelebrier ich die Leute die hier von einer Gottheit von Film reden, noch die, die zu wenig von diesen blauen Overkill halten.
Konzentriert man sich auf den Kern des ganzen, das man für gut 2,5 Stunden Alltag vergessen kann und in eine völlig neu geformte Welt entführt wird wo es spannende Dinge zu entdecken gibt, dann hat dieser Film es geschafft einen mit auf diese Reise zu nehmen. Auch vom Fluss im Erzählstrang geht eine Szene gut zur nächsten über. Die dazu unterlegt nicht gerade billig angelegte Filmmusik tut neben den spektakulären Bildern und gestalteten Kulissen eigentlich nur ihr übriges dazu.

Aber warum soll man sich als Mensch auf eine Science Fiction Spezies Seite stellen und mitfiebern, wenn es sie doch gar nicht gibt. Dazu eine die wild verankert ist, ihre Filmtraditionen lebt, und mal eben paar Brocken Menschensprache drauf haben. Sinn und Logik hinter der Marterie gilt es anzukreiden. Aber genau davon leben doch Fantasie Geschichten. Wenn sie spannend erzählt werden, hat man ein Publikum.

Giovanni Ribisi, nein nein, keine Verunstaltete Reissorte, der mal in so C-Movies wie The hills have eyes 3 - Mindripper so das Filmische laufen gelernt hat, durch Filme wie Nur noch 60 Sekunden sich weiter entwickelt hat und nun hier sowas wie den Profitgarstigen Jungunternehmer mimt, weil irgendein Mineral auf einen fremden Planeten vorkommt weil es Profit abwirft. Naja, bedingt akzeptabel.
Aber wo die Profitgier ist, ist bei unerforschten Planeten die Wissenschaft nicht weit, und noch näher das Militär, das zuerst für Schutz, später aber zum massiven Aggressor wird. Die Kausalität nimmt also Bedingungslos ihren lauf. Interessant sind aber die anderen Charaktere und um bei Militär und Wissenschaft zu bleiben, ist Stephen Lang als Kommandant der Militärischen Einheit defintiv kein Fehlgriff! Und Camerons Liebling seit Aliens, ist Sigourney Weaver als rauchende Obercoole Wissenschaftssocke mit an Deck. Hauptakteur ist aber der erst durch Terminator 4 bekannt gewordene Australische Darsteller Sam Worthington. Der quasi als Bruderklon, aber als Marine-Krüppel trotzdem prädestiniert genug ist um der Wissenschaftstruppe bei zu treten. Das ist so, als würde man auf einem College den Footballspieler in das Schachteam verfrachten weil der Sportler keine Bälle mehr fangen, geschweige halten kann.
Seine Charakterentwicklung steht im Mittelpunkt. Zum einen vertrauen ihn die Wissenschaftler nicht, fühlt sich als Soldat noch immer dem Militär berufen, und soll gleichzeitig im grossen blauen Schlumpfkostüm ein Freund der Ureinwohner von Pandora werden. Wie da also die Struktur des Handlungsverlauf gelegt wurde, liegt eigentlich auf der Hand. Und als diese sehr Gnadenlose Endschlacht losgetreten wurde, hatte mich der Film wieder. Das war nicht Streichelzoo, sondern feinste Gnadenlosigkeit. Denn für solche Actionszenen bin ich absolut zu haben. Dieses mystische Vorgeplänkel war nämlich nicht so meins. Klar bunte schöne Bilder, eine Rituelle Bestandsaufnahme und oh komisch, eine Liebesstory die natürlich so laufen musste. Toll fand ich Zoe Saldana trotzdem, obwohl ich mir nicht sicher bin, was genau ich bei ihr toll finden sollte. Das Schauspiel an sich kann man ja an Hand dieser Avatar Figur ja schlecht beurteilen. Vielleicht mochte ich einfach ihre Filmfigur.
Wie gesagt, im Grunde steh ich Zwiespalt und kann weder ein Loblied nach Hasstiraden los stossen zu diesen Werk. Im Grundprinzip macht der Film vieles einfach richtig. Aber letztlich überbewerte ich diesen einen der teuersten Filme aller Zeit nicht. Er ist einfach in der Gestaltung und vom Handwerk absolut gut, aber laola heb ich mir für das Stadion auf oder so. Aber ich war gut Emotionalisiert, so dass ich nicht anders konnte als mitfiebern, die Bilder bestaunt habe, und mich einfach auf eine fantastische Geschichte, Marke Cameron, eingelassen habe. Hat funktioniert, und deswegen ist es so gut.

Nicht weil es der teuerste Bildschirmschoner aller Zeiten ist. ;)
Da sollte man mal drüber nachdenken. ^^

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Troublemaker69

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Bewertung5.5Geht so

Ein Film, der ziemlich zweigeteilt ist, so ist die erste Hälfte wirklich sehr interessant und spannend.
Doch umso besser die erste Hälfte ist, umso schlechter ist die zweite Hälfte: Die zweite Hälfte besteht einfach nur aus unsinnigen Geballer, was im Allgemeinen nicht schlimm ist, doch hier sind diese Actionsequenzen einfach nur total langweilig.
Kann man sich ansehen, muss man aber auch nicht.

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Langeweilefreak

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Bewertung9.5Herausragend

Nach vielen Jahren gelang James Cameron wieder ein richtiger Blockbuster...glauben sie
Blockbuster it die absolute untertreibung. Dieser Film schafft das was nur sehr wenige Filme schaffen. Er bringt die Leute zum Träumen und sorgt dafür das die Zuschauer in eine andere Welt reisen. Die Filmcrew sorgt mit wunderschönen Kulissen für eine kreative und atemberaubende Atmosphäre.Allerdings war das Ende für mich etwas vorhersehbar

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Dendos

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Bewertung5.0Geht so

Der Soundtrack ist schön, die Effekte auch. Das Finale ist auch ganz gut.
Die Story ist aber leider Scheiße.
Und der Mittelteil zieht sich, wie drei zusammengekaute Kaugummis in Zeitlupe.
Wieso habe ich mir den überhaupt ganze zwei Male im Kino angesehen, in 3D, wo die Brille mir doch sogar schon über meiner eigenen Brille dermaßen auf den Sack geht?
Ach "Avatar", zu deiner Zeit im Kino warst du noch ganz schön "spektakulär".. jetzt bist du ohne Hilfe der großen Leinwand und des unnötigen Effektes -"ich ramms dir in die Fresse, es ist ja so krass", ein bereits alt scheinender, zusammengeknüllter Matschhaufen, mit ausbleibender Wiedersehensfreude.
Aber der Soundtrack, der ist schön.

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MovieMaker2000

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Bewertung9.0Herausragend

Avatar - Aufbruch nach Pandora ist meiner Meinung nach einer der Fantastischsten Filme der letzten 35 Jahre. Von der Hanlung her erinnert er an "Der mit dem Wolf tanzt" und "Braveheart". Der Film überzeugt vor allem durch seine grandiosen Animationen und seine liebevoll gestalltete Umgebung.

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Val Vega

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Bewertung6.0Ganz gut

Mit "Avatar" bietet James Cameron zwar einen durchaus unterhaltsamen Film, jedoch ist die Story für einen Film dieser Spannweite sehr mau und dürftig. Außerhalb des Kinos mit den wirklich grandiosen 3D Effekten, büst der Streifen dann auch 90% seiner Wirkung ein. Die Schauspieler agieren allesamt mittelmäßig und die nervige Michelle Rodriguez geht mir auch hier auf den zeiger, lediglich Giovabbi Ribisi holt noch ein wenig mehr raus als die anderen. Trotz einiger guter Ideen, verschenkt der Film sämtliches Potential und verlässt sich nur auf die Special Effekts. Schade. Einer der Beweise dafür, dass Erfolg nicht gleichbedeutend mit Qualität ist.

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Val Vega

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:D


Icelady04

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Bewertung4.5Uninteressant

Naja naja naja....
Was so hoch gelobt worden ist hat mich eher enttäuscht. Absolut banale Story (Pocahontas lässt grüßen) und nichts neues in diesem Film brachten mich zu dieser Bewertung. Natürlich lobe ich an dieser Stelle, wie viele auch, die gut gemachten Bilder aber das war es auch schon. Fazit: Für den langweiligen, verregneten Sonntag ganz nett aber definitiv kein Blockbustermovie für mein Filmregal.

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abendrot

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Bewertung3.0Schwach

Der Film ist etwas für's Auge, für die 3D-Brille und für den Geldbeutel von James Cameron. Die Story: banal, das Alien-Design: einfallslos und eher ein Eye-Catcher für die jüngere Manga/Anime-Generation.

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abendrot

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CHF, alles hier ist subjektiv und eine Frage des persönlichen Geschmacks ;-). Wollte nicht eure heilige Kuh auf den Grill werfen. Nix für ungut :-)


CHF

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Gut so, ein saftiges Steak macht sich auf dem Grill ohnehin besser :))


corinna.freiburg

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Bewertung2.5Ärgerlich

Pocahontas meets Der mit dem Wolf tanzt mit der Ausstattung von Aliens-Die Rückkehr in Space... technisch ne absolute Meisterleistung, ohne Frage, aber ich habe nie zu der Kategorie gehört, die sagt: Blöde Story aber geile Grafik. Der Film ist mir zu sehr zusammengeklaut, als daß er mir je ans Herz wachsen würde... ich hoffe, Cameron sieht von einem Sequel ab.

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DoctorWho

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Bewertung4.0Uninteressant

Von der technischen Seite her überhaupt keine Einwände.
Allerdings ist die Handlung extrem zusammen geklaut (z.B von Pocahontas) und selbst die ist irgendwie nicht so toll gewesen.

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THE_DREAM

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Bewertung10.0Herausragend

Die Tatsache, dass sich unsere westliche, faschistische Kultur des ewigen Todes-Kultes immer und immer wieder selbst erzählen muss, dass man ja eigentlich nicht milionenfach unschuldige Menschen niedermetzeln darf, nur weil man sie noch ein bisschen mehr berauben will, zeigt einerseits, dass niemand zuhört, und andererseits, dass eben dieser Kultur und ihrer nekromantischen ökonomischen Struktur auch mit den schönsten Worten und Bildern nicht beizukommen ist.

So werden wir nach Ferngully, Der mit dem Wolf tanzt, Pocahontas, The Mission, Der Smaragdenwald, Enemy Mine, Starship Troopers, Iron Triangle, Rebellion, Avatar, etc. nach den im Film "Avatar" schon vorhergesagten Rohstoff-Kriegen in Nigeria und Venezuela wieder neue und immer neue Filmformate gegen das Abschlachten vorgeführt bekommen (vielleicht interaktiv in 4D mit Geruchstechnologie mit 120 Bildern pro Sekunde?), und weiter wird sich nichts, aber auch gar nichts am Abschlachten ändern.

Dabei unterscheiden sich die SciFi-Versionen von den bodenständigeren Indianerfilmchen vor allem dadurch, daß einige weisse chauvinistische Primaten so hoffnungslos kaputt sind, daß man ihnen eine nicht-existierende indigene Kultur, die zerbombt wird, erfinden muss, um ihnen noch zeigen zu können, daß das Zerbomben indigener Kulturen falsch ist. Yanomami-Indianer, die in Brasilien von deutschen Goldsuchern über den Haufen geschossen werden sind halt nicht exotisch genug...

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dannydiaz

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http://tinyurl.com/ycjy36j


THE_DREAM

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Zizek hat manchmal erfrischende Ideen, aber macht einfach viel zu viele Denkfehler.

- Er beschreibt die Welt der Navi als "imagined universe" - innerhalb der Filmrealität. Er ist der einzige, der diese Behauptung aufstellt, und er begründet sie noch nicht mal. Tatsächlich ist das Gegeneil der Fall: Die kolonisierenden Menschen befinden sich in einer Illusion aus Denkfehlern, welche auch im Film säuberlich dekonstruiert werden (Pandora mache das Überleben unmöglich - aber die Navi überleben; das Planetare Gehirn sei Eso-Scheiße - funktioniert aber; die Navi müssen sich doch mit Light Beer ködern lassen - brauchen sie aber nicht; etc. etc. etc.).

- Er meint, die Navi seien nicht mit tatsächlich ausgebeuteten Völkern zu vergleichen, vergisst aber, dass diese tatsächlich ausgebeuteten Völker genau wie die Navi ihre Zeitrechnung in VOR und NACH Kontakt mit dem Ausbeutungssystem einteilen - man kann natürlich nicht Navi VOR und Völker NACH miteinander vergleichen, aber das macht ja auch keiner außer Zizek.

- Zizek projeziert: Weil ihn selbst früher oder später alles enttäuscht hat, muss das für jeden anderen Menschen genauso sein. Das ist einfach kultureller Chauvinismus.

- Zizek hat keinen Bock auf "Love Interest" in Filmen? Mag sein, ist auch OK, aber darauf kann man Avatar auch mit zwei ausgestochenen Augen nicht reduzieren.

- Zizek findet die Reichen in Avatar zu sehr als Karikatur dargestellt - man fragt sich wirklich, ob er sich auch ab und zu in der Realität aufhält? Wie kann denn bitte ein Quaritch einem mit Massenvernichtungswaffen bombardierenden USA-Schlächter in Irak oder Vietnam das Wasser reichen? Was ist denn schon ein Parker Selfridge gegen einen Lloyd Blankfein, Jamie Dimon oder Jimmy Cayne? Einfach mal Matt Taibbi lesen? Lachhaft!

- Die immer wiederkehrende Kritik des vermeintlich im Film transportierten Überlegenheitsmythos der westlichen Industriegesellschaft zeigt einfach nur die mangelnde Fähigkeit, einen Film auch tatsächlich anzusehen. Die Navi werden den Menschen in so vielen Kategorien als weit überlegen dargestellt, dass eine Aufzählung Seiten füllen könnte (überlegene Fähigkeit des Erlernens von Fremdsprachen; überlegene Überlebensfähigkeit auf Pandora; überlegene Kampffähigkeit in Bezug auf die Wesen auf Pandora; überlegene Fähigkeit zur Vermeidung von Konflikten mit den Wesen auf Pandora; Telepathische Kommunikation; Mentale Unsterblichkeit; Downloaden von unermesslicher Information; Verbündung mit einem Planetaren Gehirn; überlegene Kampfstärke gegenüber Menschen; überlegene Erfüllung der eigenen Bedürfnisse; überlegenes ethisches Handeln; fehlende Abhängigkeit von toter Technologie; fehlende Zerstörung der eigenen Ressourcen; fehlender Expansionsdrang durch Vernichtung der eigenen landbase; Fehlen von kollektiven Illusionen der Menschen; etc. etc. etc. etc.). Zizek würde mit solchem Stuß als Achtklässler bei der Klausur durchfallen!

- Zizek wählt sich in seinem bias einen verzweifelten Kampf von Maoistischen Rebellen in Indien, ignoriert aber die Erfolgstories von der "Coconut Revolution" bis zum Sieg über Batista, von der Nestor-Machnow-Bewegung oder den Zapatistas bis zu den water wars in Bolivien. Avatar hat ein vorläufiges (!) happy end, und das hat die Realität auch immer wieder zu bieten. Zizek tut fälschlicherweise das, was er wiederum fälschlicherweise Avatar vorwirft: Indigene als wehrlose Opfer darzustellen. Doppelfehler! Dazu fällt mir dann nur noch ein: Arundhati Roy hat es nicht verdient, von Zizek zitiert zu werden!

- Da Zizek von falschen und unbegründeten Behauptungen ausgeht, sind seine Schlussfolgerungen meist nur noch uninteressant.

- Avatar hat noch viele andere Deutungsmuster, die sich anbieten, und darüber sollte man bei einer negativen Kritik keinesfalls hinweggehen. Zum Beispiel die Deutung als Parabel über Erziehung: http://www.youtube.com/watch?v=ryHvg-6Wy2A


jurassicnerd

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Bewertung1.0Ärgerlich

Ich hab schon gedacht, das sich alle gegen mich verschworen haben. Alle, die ich kenne, lieben diesen Film. Ich hasse ihn. Die Story ist nicht so prickelnd. Wenn ich Michael Mittermeier zitieren darf: "Magersüchtige Schlümpfe auf einem Planeten namens Pandora, die mit Pflanzen sprechen." Meine Meinung. Der Grund, warum er einen Punkt bekommt, sind die Effekte und die Umsetzung der Kostüme, die aber eigentlich völlig bekloppt aussehen.

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Thirteen

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Bewertung9.0Herausragend

Bei Avatar kann ich nicht unpersönlich bewerten. Er ist der erste Film seit Matrix der in mir dieses berauschende Gefühlschaos hinterlies. Er ist für mich der erste Film nach Matrix der überhaupt alles rundum bedient was man sich als anspruchsvolle Popcorn-Kino-Liebhaberin wünscht.
Bedient Matrix sich am unterschwelligen Messengefühl das etwas nicht stimmt, das sicherlich auf unser leben gänzlich gegen unsere Natur basiert, so bedient sich Avatar an unserem inneren Instinkt und den damit verbundenen und nur leicht verschüteten Wunsch, natürlich zu leben, gesund und agil zu sein und so wie wir es als Kinder waren. Herrlich. Mittlerweile ist es ja mit dem Kauf einer Kinokarte genauso wie mit Haushaltsprodukten...sie versprechen dir das Blaue von Himmel und dann kaufst du es und weist a) das es nichts taugt und b) du es gar nicht brauchst. Wieder Geld rausgeschmissen, wieder veräppelt.
Nach Avatar war man glücklich über seinen Geldeinsatz.

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lasse98

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Bewertung6.0Ganz gut

Über die Aussage Avatar wäre der beste Film aller Zeiten, kann man nicht streiten, weil diese Aussage ganz einfach Quatsch ist. Wäre da nicht die tolle Optik, die den Film auszeichnet, wäre das Ganze wohl in einer Riesenkatastrophe geendet, denn die Story ist derart primitiv, dass man *ja dass man was machen könnte?* ich weiß nicht...
Der Mensch kommt nach Amerika, äh ich meine Pandora um den Planeten auszubeuten. Das einzige Hindernis sind die blauen Pandoraindianer, die im Grunde auch Menschen sind: Alle Lebensformen sollten sich von der Erde möglichst stark differenzieren, außer die Navii. Damit man sich mit ihnen identifizieren kann sind sie optisch wie Menschen, nur halt blau. Dann haben wir nun den Cowboy gegen Indianerkonflikt und siehe da, ein Cowboy läuft über und am Ende gewinnen die Guten! Ich will gar nicht wissen was für Überplots dann noch in den Teilen 2 und 3 auf uns zukommen...

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Dennis1984

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Bewertung0.0Hassfilm

Schlümpfe mit Pocahontas für Erwachsene im All.
Nicht die US Army Parodie vergessen.
Geschichte wie 100000x voher, nur neu verpackt.

Gehirnwäsche durch Bunde Bilder!!

Avatar zusammen gefasst.
Ein Geld geiler Depp will an die Ressourcen und dann gibt es welche die es nicht zulassen, am ende gewinnen die Guten. Ende

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thewaschi

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Bewertung6.0Ganz gut

Sieht gut aus, aber die Story ist echt zu vernachlässigen!
Verkauft wird einem dieser Film ja als der bester aller Zeiten, das weckt natürlich Erwartungen. Diese werden allerdings schnell enttäuscht: Die Story entpuppt sich als traditionelle Indianergeschichte, wenn man ehrlich ist, ist man doch für die Menschen und nicht für die blauen Alienviecher mit ihren Tentakeln im Haar. Schon nach 10 Minuten ist der weitere Verlauf klar, deshalb würde ich der Story höchstens 3/10 Punkten geben.
Die Bilder allerdings sind genial. Durch sie wird eine tolle Stimmung vermittelt, die einem das Flair des fremden Planeten nahebringt. Allein bei den Tieren hätte ich mir mehr erhofft, nicht nur alle Tiere der Erde in blau... Der Gesamteindruck ist in Anbetracht der hohen Erwartungen also enttäuschend.

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MovieFreak1985

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Bewertung9.0Herausragend

Fangen wir mit dem schlechten mal an: Wenn man die Story ganz nüchtern und für sich alleine betrachtet ist sie sagen wir mal mittelmäßig, gabs alles schon dutzend mal. Avatar überzeugt einfach komplett durch seine geniale Aufmachung! Die Bilder sind überwältigend und zwar so, das sie mich dazu bringen 9 Punkte zu vergeben! Eine etwas bessere Story und den Film könnte man nur mit einem Genial beschreiben, so ist er "nur" sehr,sehr gut!

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Sandsturm

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Nur die Geschichte mit den Avataren, die gab es noch nicht allzu oft.


InekSaban

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Was uns James Cameron mit "Avatar - Aufbruch nach Pandora" vor die Nase wirft, ist ein beeindruckendes, wunderschönes und bewegendes Meisterwerk das durch eine brillante Optik bzw. Ästhetik, wundervolle Animationen und einwandfreie special effects absolut überzeugt. Als Zuschauer taucht man in eine Welt voller Emotionen ein. Cameron erschuf eine Welt die voller Phantasie und einfallsreichtum überwältigend wirkt. der Planet Alpha Centauri B-4 ist ein wahrer Augenschmauß. Als Zuschauer kann man so viele Eindrücke sammeln, die beeindruckende Kulisse, wunderschöne Farben und Orte. Man ist einfach baff wenn man die vielen Kreaturen am Boden und am Himmel begutachten darf, die optisch grandios wirken. Aber nicht nur die bedrohlichen Kreaturen die auf diesem Planeten leben, sondern auch die Spezies namens Na'vi sieht optisch überwältigend aus. Hochtechnologie vom aller feinsten! 3D Kameras und computeranimierte Szenen die unheimlich fesselnd auf einen wirken. Ein Film der durch seine Ausrüstung, Maschinen, Waffen, Kampfhubschrauber und sonstiges grossartig erscheint! Ein Science Fiction Spektakel das uns zeigt was in der heutigen Zeit filmtechnisch schon alles möglich ist. Dazu eine berührende bzw. bewegende Story mit sehr viel Tiefgang und Kritik an die Menschheit. Wenn man den Film so betrachtet, wäre ich auch gerne ein Na'vi. Den diese Spezies hat zumindest das wesentliche noch nicht aus den Augen verloren. Sie tragen Ehre, stolz aber auch unheimlich viele Gefühle in sich. Sie schätzen die Natur und ihre Umgebung und sind auch sehr mit der Natur verbunden, was wir wohl schon verlernt haben. Den wir zerstören sie! Und werden immer egoistischer, verletzen uns gegenseitig, und haben den Zusammenhalt verloren. Schaut euch unsere Welt doch mal an. Nur noch überall Krieg, Trauer, Ärger, Sorgen und alles dreht sich nur um Geld. Was auch in diesem Film gut zum Vorschein kommt, bestialisch wollen die Menschen die Na´vis aus ihrer Welt verscheuchen, sie zerstören und ausrotten nur um Eigenkapital dabei herauszuschlagen ohne dabei einmal daran zu denken das sie der Welt einer ganzen Spezies zerstören, die auch Gefühle hat, ihre Umgebung braucht um zu leben wie wir auch. Und jeder merkt in diesem Film wer die bessere Spezies ist! Teilweise könnte man denken Cameron möchte uns zum umdenken motivieren, was auch endlich mal Zeit wird. Ich habe mir bei diesem Film das weinen nicht verkneifen können, es sind einige Tränen gekullert und ich schäme mich dafür überhaupt nicht den wer hier keine Träne verliert hat keine Gefühle in sich. Den Avatar ist einfach mit so viel Liebe zum Detail ausgestattet, das es einen einfach nur berührt. Und als die Schlacht beginnt und einem die Na´vis so leid tun, da habe ich mich geschämt ein Mensch zu sein! Ergreifende Sequenzen, tolle Schauspieler, eine bildgewaltige Atmosphäre, viele Gefühle, eine farbenprächtige neue Welt und eine brillante Kameraführung. Auch der Schnitt und Soundtrack kann sich sehen lassen! In diesem Film stimmt einfach alles, Cameron hat es sich selbst bewiesen ein ganz großer im Geschäft zu sein. Mit diesem Film hat er sich selbst übertrumpft, was er hier geschaffen hat das hat jeden Filmpreis verdient den es gibt. Kein Film hat mich seit langer Zeit so berührt wie "Avatar - Aufbruch nach Pandora". Geht unbedingt ins Kino, bei diesen Film lohnt es sich auf jeden Fall! Er ist jeden Cent wert. Was für eine bombastische Welt, stundenlang nach diesem Film musste ich noch drüber nachdenken und komme so schnell auch nicht drüber hinweg. Ein Werk wie aus Gotteshand, bitte Cameron schenke uns in Zukunft mehr solche Filme!

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T00BI

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Bewertung7.5Sehenswert

Es gibt wohl kaum einen Film der letzten Jahre der dermaßen polarisiert wie "Avatar - Aufbruch nach Pandora". Die einen finden ihn toll, die anderen können gar nichts damit anfangen. Was ich aber nicht verstehen kann, warum dieser Film bei so vielen Leuten zu den Hassfilmen zählt.

Nur weil die Story nichts Neues ist?
Nur weil der Film vollgepumpt mit CGI ist?

Das stimmt natürlich, aber es gibt so viele andere Filme auf die vor allem ersteres zutrifft, die aber trotzdem zu absoluten Klassikern zählen und Durchschnittswerte um die 8 Punkte haben. Was ich damit sagen will, "Avatar" hat vielleicht nicht die verzwickteste Story oder Ähnliches, dafür hat der Film ganz andere Stärken. Dinge, bei denen es schwer wird einen Film zu finden, der damit mithalten kann. Gemeint sind natürlich unter anderem die grandiosen Effekte. Eigentlich bin ich ja eher gegen übermäßigen Gebrauch von CGI, aber wenn das Ergebnis so beeindruckend aussieht wie es hier der Fall ist, dann kann ich gar nicht genug davon bekommen. Bei den meisten Filmen macht eine solche Vielzahl von computergenerierten Effekten die Atmosphäre kaputt, bei "Avatar" entsteht die komplette Atmosphäre gerade erst dadurch. James Cameron hat mit Pandora eine wunderbare, detailreiche Welt geschaffen, die mich von Beginn an total fasziniert hat. Gerade in der ersten halben Stunde jagt ein "Wow"-Moment den anderen. Das fängt mit der ersten Erkundung von Pandora samt seiner vielfältigen Pflanzenwelt an, setzt sich mit der Sichtung der verschiedensten Tierarten die den Planet bewohnen fort, und wenn man denkt, jetzt kann es gar nicht mehr besser werden, folgen die ersten Aufnahmen von Pandora bei Nacht: die komplette Pflanzenpracht leuchtet in den verschiedensten Farben auf, interagiert mit der Umwelt und den Einwohnern, das ist Kino fürs Auge, einfach großartig!

Man merkt eben, was hier für eine Mühe drinsteckt, gerade deswegen kann ich persönlich auch nicht verstehen, warum einem das Ganze hier seelenlos vorkommen kann. Klar, die Schauspieler als solches können sich vielleicht nicht voll und ganz entfalten, dafür sind sie nun mal immer wieder in ihrem “anderen ich” zu sehen, trotz alle dem machen sie ihren Job gut, sowohl Sam Worthington als verbitterter Marine, der seine Beine verloren hat, und in den Avataren sein neues Leben lebt, als auch Stephen Lang, der hier den fiesen Colonel abgibt, der vor nichts halt zu machen scheint. Besonders stark und ein kleines Highlight im Film ist für mich aber ganz klar die Rolle der Grace, gespielt von Sigourney Weaver, für die man mit die meisten Sympathien aufbaut. Der Soundtrack stimmt ganz nebenbei auch noch, was den Film in meinen Augen letztendlich perfekt abrundet. “Avatar” ist ein tollen Beispiel dafür, dass es nicht immer schauspielerische Extraklasse oder aber die originellste und wendungsreichste Story brauch, um einen klasse Film zu machen. Man kann sich auch drei Stunden rein optisch und effekttechnisch berieseln lassen, sofern der Film es richtig macht und auch der Rahmen stimmt, und “Avatar” macht es richtig, aber sowas von!

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filmfreak23

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Ahh, tut gut so was zu lesen :)


cpt. chaos

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Volle Zustimmung!



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