Avatar - Aufbruch nach Pandora - Kritik

US 2009 Laufzeit 161 Minuten, FSK 12, Science Fiction-Film, Actionfilm, Kinostart 02.09.2010

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Kritiken (41) — Film: Avatar - Aufbruch nach Pandora

Beeblebrox: dasfilmfeuilleton.de

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5.0Geht so

Avatar – the commercial cut: Blaue Männchen hüpfen durch den Wald. An und für sich ein unterhaltsamer Gedanke.

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Hisayasu S: DAS MANIFEST.COM

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0.0Hassfilm

Bei TRANSFORMERS war das Spielzeug zuerst da. Bei AVATAR der Film.

16 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 7 Antworten

Baruka

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du hast ja absolut keine ahnung von filmen! Hisa


bambi01

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Tipp: Du solltest Kinofilme nicht ausschließlich auf dem Smartphone oder über Youtube anschauen!


Mr.Film: City of Cinema

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4.0Uninteressant

Mit Sprüchen wie "Größtes Filmereignis der letzten Jahre" oder "Ein Film der eure Vorstellungskraft sprengt" wurde für dieses "Machwerk" geworben. Und auch Freunde erzählten mir wie atemberaubend dieser Film sein soll. Ich dachte mir, probiers mal mit "Avatar", kann doch nur gut werden. Ich dachte mir, da kommt jetzt etwas ganz großes auf mich zu. Doch es kam alles anders...
Die Geschichte kann man grob in einem Satz beschreiben: Ein "Zivilisierter" lernt die "Wilden" kennen und verbündet sich mit ihnen, kennen wir doch auch schon aus "Der mit dem Wolf tanzt", die Story war also schonmal nichts weltbewegendes, außerdem ist sie absolut vorhersehbar. Die Dialoge sind meisten langweilig und einschläfernd, selbst der Score überzeugt mich fast nicht.
Man enwickelt auch Null Symapthie für die Charaktere, denn sie strotzen vor Klischee's und die Figurenzeichnung fand ich auch...naja bescheiden. Emotionenentwicklung kann man bei den Darstellern nicht wirklich feststellen.
Natürlich beeindrucken die Effekte, sie sind wirklich wunderschön, überall bunte Bilder, ja selbst 3D war hier noch gut, jedoch macht das keinen Film und vor allem ersetzt das keine nicht-überzeugenden-Protagonisten, obwohl sie solide schauspielern. Da muss man die Hauptdarsteller aber auch ein wenig in Schutz nehmen, diese animierten 'Avatare' können auch keine richtigen Gefühle rüberbringen.
Fazit: Das was den Film kaputt macht ist einfach diese unglaublich blöde und unlogische Story, Charaktere die nicht überzeugen, schlechte Dialoge und ein langweiliger Score. Und das muss man auch 160 Minuten über sich ergehen lassen. Nur die Effekte und Bilder haben mich überzeugt und mitgerissen.
Sonst kann ich nur sagen, James Cameron mein Geld für den 2ten Teil wirst du nicht kriegen!

12 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 38 Antworten

alex023

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Richtig so Mr. Film :).
Mich hat er auch KEINE Sekunde gefesselt. -.-


Mr.Film

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Willkommen im Club ;)


Lukas Foerster: taz / cargo / perlentaucher...

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6.0Ganz gut

Cameron stopft die Welt der Ureinwohner Pandoras zwar mit so ziemlich allen Eso-Kitsch-Zeichen voll, die man sich in seinen schlimmsten Träumen ausmalen kann, aber magische Elemente im engeren Sinne finden sich nicht. Der Film beharrt mit Sigourney Weaver darauf, dass selbst noch ein doch sehr fragwürdiger "Ahnenbaum" nicht mystischer Hokuspokus ist, sondern Teil eines Ökosystems, das zwar anderen Gesetzen folgt als den irdisch-physikalischen, aber grundsätzlich doch erklärbar bleibt.

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Christian von mehrfilm.de: Mehrfilm.de

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6.0Ganz gut

12 Jahre.... Wenn ein Regisseur zum Ende des zweiten Jahrtausends eine zwölfjährige freiwillige Pause von der Unterhaltung einlegt, ist ihm entweder die Lust auf den Beruf vergangen und er hat sich zwischenzeitlich neu orientiert oder er heißt James Cameron. Der Kanadier hatte zuletzt den erfolgreichsten Film der Kinogeschichte inszeniert. Sein Untergangs-Epos „Titanic“ hat bis heute inklusive Einnahmen aus dem DVD-Verkauf über 2 Milliarden Dollar eingespielt. Der selbsternannte König der Welt und Schöpfer von Meilensteinen der Filmgeschichte wie „Abyss“ (1989) oder „Terminator 2“ (1991) ist aber in dieser Zeit nicht untätig gewesen oder hat sich auf seinen verdienten Lorbeeren ausgeruht. Cameron hat „die größte Herausforderung angenommen“, so ließ er unlängst verkünden, der er sich je stellen musste. Große Worte, mit denen er die ohnehin große Erwartungshaltung bei seinen Fans noch steigern dürfte.

Mit „Avatar – Aufbruch nach Pandora“ erfüllte sich der Ausnahme-Regisseur einen Jugendtraum und arbeitete viereinhalb Jahre an seinem Projekt. „Ich habe immer von einem Film wie diesen geträumt. Ich träumte von einer anderen Welt, voller Gefahren und voller Schönheit. Mit Avatar hatte ich zu Beginn des dritten Jahrtausends, nach Filmen wie `Jurassic Park` oder `Der Herr der Ringe` und mit Robert Zemeckis Motion-Capture-Verfahren endlich die Möglichkeit, so eine Geschichte zu erzählen."

„James Cameron´s Avatar“ (wie der Film zu Anfang hieß) erzählt die Geschichte des ehemaligen US-Marine Jake Sully (Sam Worthington). Der Soldat ist an einen Rollstuhl gefesselt und hat vor kurzem seinen Bruder auf einer geheimen Raumfahrt-Mission verloren. Wir schreiben das Jahr 2154. Die geheime Raumfahrt-Mission war eine Suche nach neuen Ressourcen zur Energiegewinnung. Auf dieser stieß das beauftragte Team auf den Planeten Pandora, der von den Na´vi bevölkert wird. Die Na´vi sind drei Meter große Lebewesen mit blauer Haut und besonderen Fähigkeiten. Da Menschen auf dem Planeten nicht atmen können, wurden von einem Experten-Team unter der Leitung von Dr. Grace Augustine (Cameron-Stammschauspielerin Sigourney Weaver) so genannte Avatare entwickelt, Ersatzlebewesen in Na´vi-Form, die von ihren Besitzern gesteuert werden. Jake Sully wird für das Avatar-Programm ausgewählt. Er lernt die Na´vi Neytiri (mit den Bewegungen und der Stimme von Zoe Saldana) kennen und lieben und findet sich nach einer herzlichen Aufnahme im Stamm wenig später im Kreuzfeuer eines Krieges zwischen Menschen und Na´vi wieder, die ihren Planeten verteidigen.

Dass Avatar tricktechnisch neue Maßstäbe setzen würde, dass konnte jeder Filmfan bereits vor dem Film den vielen Blogeinträgen, Gerüchten und News aus der Szene entnehmen. Auch die groß angekündigten Trailer ließen daran keinen Zweifel. Nach den visuellen Meisterwerken wie „Der Herr der Ringe“ oder auch „Fluch der Karibik“ trieb Cameron die Motion-Capture-Technologie weiter voran und entwickelte gemeinsam mit Peter Jacksons Trickschmiede WETA Digital eine 3D-Kamera, die es erlaubt, mit den CGI-Modellen so variabel wie mit herkömmlichen Modellen zu drehen. Das Ergebnis dieser immensen Bemühungen, die seit 2005 auf Hochtouren liefen, ist tricktechnisch sehr beeindruckend und lässt den Gerüchten sehenswerte und atemberaubende dreidimensionale Bilder folgen.

Auch die Darsteller in ihren Na´vi Körpern wirken nicht wie Schaufensterpuppen oder Totenmasken, was noch in Zemeckis Motion-Capture-Filmen wie „Beowulf“ oder „Disneys Eine Weihnachtsgeschichte“ immer wieder zu beklagen war. Camerons Figuren sind absolut fotorealistisch. Diese neue Welt, die sich der Hauptfigur und damit auch dem Publikum eröffnet, bekommt so inhaltlich durch die neue beeindruckende Tricktechnik wesentlich mehr Gewicht. Cameron lässt das Publikum die Entdeckungsreise hautnah miterleben, das Kennenlernen der Kultur der eingeborenen Na´vi, die in perfekter Harmonie mit ihrer Umwelt leben in 3-D Optik.

Dass aber eine technische Brillanz allein noch keinen guten Film verspricht, die Erfahrung haben schon viele Autorenfilmer machen müssen. Nicht zuletzt der Deutsche Filmemacher Roland Emmerich mit seinen technisch beeindruckenden aber inhaltlich schwachen Untergangszenarien wie „The Day after Tomorrow“ oder „2012“. Das Grundgerüst von Avatar ist ein Mix aus Öko-Thriller und Karl May-Indianerfilm. Ein Volk kämpft für den eigenen Lebensraum mit ausweglosen Mitteln. Die Geschichte des Jake Scully, überzeugend und vielseitig verkörpert von Sam Worthington, erinnert stark an die Indianer-Filme und Figuren in „Der mit dem Wolf tanzt“ von Kevin Costner oder auch an Michael Manns „Der letzte Mohikaner“ (1992).

Ein Fremder muss sich finden in einem fremden Vok. Auch in Avatar bedarf es eines Anführers, eines Leaders, der von außen und damit nicht aus dem eigenen Volk kommt, um einen Krieg gegen einen übermächtigen Gegner zu kämpfen. `Ich zeige Euch, wie das funktioniert`. Dieser Kern der Geschichte ist ein Ärgernis!

Obwohl James Cameron mit seinen Bildern im ersten Viertel seines fast dreistündigen Opus´ immer wieder seine politische Aussage deutlich macht, dass ein gewaltfreies Miteinander möglich sein muss, kann er es nicht lassen, durch ständige Nahaufnahmen und späteres Aufzoomen von militärischen Geräten (Kamera stets in Bodennähe) die Kraft des Militärs zu heroisieren. Mit den Zerstörungsorgien, die eine Suche nach Bodenschätzen mit sich bringt, spielt er immer wieder auf amerikanische Militäreinsatze und nicht zuletzt auch auf den 11. September 2001 an, indem er einen wichtigen Lebensraum der Bewohner in sich zusammenfallen lässt. Hier fallen die Blätter wie einst das Papier aus dem Wolkenkratzer in New York. Auch der letzte Zuschauer dürfte mit diesen Szenen verstanden haben, dass Raubbau an der Natur nicht gut ist. Nein, nein. Der Krieg als Geißel der Menschheit.

Und die Geschichte bleibt so linear. Wer gut ist, bleibt gut, wer böse ist, bleibt böse. Die Story schlägt keine Haken. Cameron bleibt beim bekehrten Technokraten, die eigenen und fremden Augen von Jake Sully sind die Augen des Betrachters. Nicht nur Terrence Malick hatte hier mit seinem „The New World“ mehr Feingefühl bewiesen.

Zahlreiche Motive und Themen aus den bisherigen Filmen Camerons werden zitiert und neu arrangiert. Die Erfahrungen eines der besten Actionregisseure der Welt fließen in das Indianer-Öko-Abenteuer mit ein und werden in rund 300 Millionen Dollar teure Bilder umgewandelt. Dass diese auch einmal haarscharf am Eso-Kitsch vorbeischrammen, das Militär heroisieren, die Kraft der Natur wie eine bunte Unterwasserwelt aussehen lassen, ist der Tatsache geschuldet, dass Cameron natürlich massentaugliche, allgemein verständliche Bilder und Aussagen vermitteln und auch sein Geld wieder hereinholen möchte. Er weiß, dass das Kino seit je her ein Ort für technische Innovationen ist. Doch leider baut er seine Geschichte und Überzeugungen um neue Technologien herum und nicht umgekehrt. Die Zukunft des Kinos liegt nicht in ausschließlich in dieser neuen 3-D Technik, auch wenn Cameron die Messlatte wieder einmal sehr hoch gelegt hat, sie liegt auch in der guten, überzeugenden und emotionalen Geschichte, die mit dieser Technik transportiert werden muss.

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skella_dg

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Aber auch diese Message wird durch das Happy End zerstört. Wenn man es genau nimmt und das Ende miteinbezieht würde die Message dann so lauten: Zerstört nur alle ruhig unseren Planeten, die Natur wird es schon wieder richten...tolle Botschaft :P ( Ich weiß schon... so genau darf man es nicht nehmen aber im Ernst warum lassen sie dieses Ende nicht einfach weg....


Das_Schema

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Hä?
Isch die Botschaft nicht, dass sich die Natur wehrt? oO
Ich habe das Ende wenigstens so gedeutet, dass irgendwann der Punkt erreicht ist, wo die Natur gegen die Zerstörer vorgeht...
=> ist für mich eine Warnung!


Spideragent: http://darkagent.blogsit.net/

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9.0Herausragend

Hier ist er nun also, der Film des Jahres. Der erste James Cameron Film seit Titanic also seit 12 langen Jahren, wobei das entgültige Drehbuch zu Avatar angeblich bereits 1996 fertiggestellt wurde.

Eigentlich kann ich hier nicht wirklich eine Kritik verfassen weil ich von den Eindrücken noch so überwältigt bin. Zum letzen Mal habe ich mich nach Betrachten eines Filmes ähnlich gefühlt, als der damals bahnbrechende erste "Herr der Ringe" Streifen vor meinen Augen über die Leinwand geflimmert ist. Was Cameron hier auf die Beine gestellt hat ist einfach nur WOW, der Wahnsinn. Wer diesen Film nicht beeindruckend findet, der hat wohl null Interesse an Science Fiction, Fantasy oder modernen Filmtechniken bzw. Tricks.

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pixnerist1988

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In zechnischer Hinsicht viell. Bahnbrechend, aber wo bitte sieht man hier die bahnbrechende Story? Ein Film sollte doch etwas mehr bieten als nur Effekte, wie könnte man sonst Filme der älteren Generation beurteilen? Ich bin ein großer Fan von Fantasy und Science Fiction aber Avatar hat mich einfach nicht wirklich berührt...


SiameseMax: SiameseMovies

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6.5Ganz gut

"Avatar" ist unterhaltsam, innovativ und tricktechnisch perfekt. Aber die kitschig blau-lila glänzende Zauberwelt Pandoras kann nicht darüber hinwegtäuschen, dass sich dahinter eine vorhersehbare und nicht minder kitschige (Love-)Story verbirgt, verbunden mit einer banalen Öko-Botschaft wie man sie schon zur Genüge aus Filmen wie "Der mit dem Wolf tanzt" kennt. Zudem gibts noch jede Menge Stereotypen wie zB den Helden vom Typ "Harte Schale, weicher Kern", der sein wahres Ich entdeckt und die Seiten wechselt, den sprüchekloppenden Macho-Militär-Bösewicht ("Räuchert sie aus!"), die supercoole Amazone im Unterhemd usw.. Sicher kann einem das alles bei den beeindruckenden Bildern wurscht sein, "Avatar" hätte aber durchaus ein spiritueller Film werden können. Die Welt und die Bräuche der Na'Vi sind durchaus interessant, aber leider im Gegensatz zu den Bildern zu eindimensional dargestellt, um dem Spiritualitätsanspruch, falls dieser überhaupt bei irgendwem vorhanden gewesen sein sollte, gerecht werden zu können. Stattdessen wird im letzten Drittel des Films ordentlich geballert. Ist ja nicht verkehrt, aber eben auch nichts wirklich Neues.
Ich glaube, dass "Avatar" in ein paar Jahren das gleiche Schicksal wie Camerons "Titanic" ereilen wird: Erst von allen geliebt, alle Rekorde brechend und mit Preisen überhäuft, dann, wenn der Hype mal abgeebt ist, von den meisten gehasst und als "Kitsch" verschrien. Wär nicht die einzige Parallele zwischen den beiden Filmen. Bis dahin wird Cameron aber noch ordentlich Kohle scheffeln. Bin mal gespannt, ob ich Recht hab.;)

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The_Comedian

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Bestimmt!


pixnerist1988

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Nj kann ich vonTitanic nicht sagen! Der beeindruckt mich immerch. Das hat Avatarerst gar nicht geschafft.


Hitmanski: It's just a film, Reihe Sie...

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4.0Uninteressant

Backen mit James Cameron -
- Zunächst einmal die Grundidee von „Pocahontas“ als Basis nehmen,
- danach die Aragon-Lovestory aus „Lord Of The Rings“ klauen,
- ein bisschen greenpeace´sches Gutmenschentum zufügen und „Braveheart“-Pathos beimischen.
- Danach 15 Jahre vor sich hin gammeln – pardon – gären lassen, bis alles eine leicht unnatürliche Blaufärbung angenommen hat und zu schimmern beginnt.
- Hiernach leicht mit „Ewok“-Ästhetik und „Transformers“-Bombast bestäuben. Fertig!
- Serviervorschlag: Hervorragend als Beilage eignet sich übrigens Blätterwerk und Früchte aus Willy Wonkas „Schokoladenfabrik“.

So oder so ähnlich könnte Cameron´s Erfolgsrezept für die Schlümpfe 2.0 ausgesehen haben. Denn tatsächlich ist „Avatar“ nicht mehr als ein beliebiges Misch-Masch aus der Anti-Kolonial-Küche Hollywoods. Sicher, die Optik ist ganz nett, aber keinesfalls mehr, was vor allem daran liegt, dass „Avatar“ trotzdem einfach nur die Weiterentwicklung der sonst üblichen Computergrafik im Stile eines Pixar ist – wirkliche Innovation wie zum Beispiel in „Sin City“ sucht man vergebens.
All das wäre halb so wild, wenn es irgendwas oder irgendwen gäbe, der meine Sympathie verdient hätte, oder wenigstens mein Interesse auf sich zieht – aber Fehlanzeige. Sämtliche Personen sind einzig und allein darauf beschränkt durchweg gut (Na´vi + Natur + die todesmutige Helden-Staffage) oder böse (alle anderen) zu sein, was darin gipfelt, dass gegenüber General Bösewicht sogar Darth Vader als ambivalenter Charakter erscheint. Bleibt noch die herzensgute Natur, die sich durch ihre Selbstverteidigungskräfte wehrt – gähn.
Anschauen muss man sich das ganze folglich nicht, zumal wirklich gut ist er eh nur für Leute, die auch „Transformers“ für gelungenes Blockbusterkino und „Die fabelhafte Welt der Amelie“ für intellektuelles Autorenkino halten.

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Scoutsoul

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gut - das ist dann wohl Geschmack. Manche brauchen eben eine komplexe, unvorhersehbare Story. Ich für meinen Teil gebe mehr Augenmerk auf die Atmosphäre ;)


ShayaNova

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spitzenkommentar, genauso hab ich den film auch empfunden. nur noch einen tick schlechter #cameron-negativ-bonus


stuforcedyou: Die Drei Muscheln, CinemaFo...

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7.5Sehenswert

3D. Es gab im Jahr 2009 wohl kein größeres Filmthema, denn nach etlichen Versuchen und unzähligen gescheiterten Formaten, ist es der Filmindustrie endlich gelungen Filme in ein lebendiges, modernes Format zu verpacken. Bis jetzt war 3D jedoch nur eine Spielerei. Filme wie „My Bloody Valentine“ oder „Ice Age 3“ besaßen zwar eine Fülle von netten, dimensionalen Effekten, aber es war oder besser gesagt es wird wohl James Cameron sein, der diese von der Filmindustrie so heiß beworbenen Technik in Richtung Zukunft führt. Mit „Avatar- Aufbruch nach Pandora“ erschuf Cameron einen 3D Film der sich nicht als bloße Technikdemonstration versteht, sondern die Technologie so gekonnt einsetzt, dass die märchenhafte Welt des Dschungelplaneten Pandora so plastisch und atemberaubend erscheint wie keine andere erdachte Welt zuvor.
„Avatar“, der mit einem Budget von über 400 Millionen Dollar nicht nur den 3D Film vorwärts treibt sondern auch den finanziellen Output der großen Majorstudios, ist ein Sci-Fi Film dessen Handlung stark an den Westernklassiker „Der mit dem Wolf tanzt“ erinnert. James Cameron erzählt die Geschichte des querschnittsgelähmten Marine Jack Sully, der mittels Hightech seinen Geist temporär in einen von Menschen geklonten Außerirdischen transferiert, ohne besondere Komplexität. Ein guter Zug, denn „Avatar“ ist in erster Linie ein Film zum Staunen und bewundern. Hier zählt die Schönheit der am Computer erstellen Welt mehr als der Inhalt, auch wenn sich „Avatar“ große Mühe gibt seine Geschichte größer aussehen zu lassen als sie wirklich ist. Der große Schwachpunkt zwischen den ganzen „Ohs“ und „Ahs“ sind die Figuren. Der vom Schicksal gebeutelte Held wirkt trotz vieler Anstrengungen einfallslos und die bösen Marines sowie ihre geldgeilen Auftraggeber halten sich sehr knapp an der Grenze zur Karikatur auf. Eine erfreuliche Ausnahme ist die Figur von Dr. Grace Augustine, gespielt von der immer wieder herausragenden Sigourney Weaver. Hier bewies Cameron den richtigen Riecher, den die Weaver verleiht der resoluten Wissenschaftlerin viel wohltuende Würde und Wärme, die bei den meisten anderen Figuren zu kurz kommt, weil sie zu konventionell skizziert sind. James Cameron benutzt eigentlich immer solche einfachen, formellen Profile, egal ob „Terminator“ oder „Titanic“. Diese Simplizität ist oft störend, doch sie bringt eine besonders hilfreiche Eigenschaft mit sich: Die verschiedenen Rollen werden so effektiv und unkompliziert verteilt. Bei „Avatar“ setzt dieses dramaturgische Konzept bzw. Kniff aber leider schnell, sehr viel Staub an. Die Figuren sind nicht das Einzige was recht einfach gehalten ist. Die Story nutzt altmodische Parabeln auf Umweltzerstörung, Gier und Vertrauen. Im Gegensatz zu den Charakteren passt die Schlichtheit hier aber gut zu „Avatar“, denn simpel wie sie auch sein mag, bei der Kultur der Na’vi gibt sich Cameron keinerlei Blöße. Alles wirkt, nicht nur Ästhetisch, unglaublich stimmig, auch wenn einige esoterische Szenen den Film unnötig in die Längen ziehen und gewiss der ein oder andere Zuschauer bei so mancher spirituellen Aktion die Hand vor den Kopf schlägt.
James Cameron ist mit „Avatar“ ein großer Film gelungen. Man muss aber klar sagen, dass es die 3D Technologie ist, die diese Mammutprojekt zu einem Filmereignis macht. Der Film büßt ohne diese „Zauberei“ viel, ja sogar sehr viel von seiner Faszination ein. Als normales, zweidimensionales Sci-Fi-Abenteuer kann James Camerons lang geplantes und gepflegtes Projekt die geschürten Erwartungen nicht ganz erfüllen, aber da der Film ja eh als reiner 3D Film konzipiert war, darf man den Machern keine allzu großen Vorwürfe machen. Schlussendlich hat „Avatar“ seinen Zweck erfüllt. Kurz vor Kinostart rüsteten viele Kinos auf 3D um und nach nur 2 Wochen hat Camerons Umweltfabel seine Kosten wieder eingespielt. So gesehen war „Avatar- Aufbruch nach Pandora“ ein mehr als erfolgreicher Startschuss für die Zukunft des 3D-Kinos.

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beetFreeQ: http://blog.freeqnet.de/

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8.0Ausgezeichnet

12 Jahre nach seinem Rekord-Erfolg “Titanic” spart James Cameron nicht mit Superlativen. Die Geschichte um die Na’vi hatte er bereits 1994 geschrieben, musste aber warten, bis diese sich technisch realisieren lässt. Nun machte er daraus den bei weitem teuersten Film aller Zeiten, der von vielen als Revolution des 3D-Kinos gehandelt wird und reihenweise Kritikern den Mund offen stehen lässt.

Was steckt nun dahinter? Ich war ja selbst nach den ersten Trailern sehr skeptisch. Zwar wirkten die gezeigten computergenerierten Schauplätze und Wesen durchaus stimmig, aber nicht revolutionär. Stattdessen ließen die Storyhappen übelsten Ethno-Kitsch erwarten. Meine Erwartungen wurden aber einerseits übertroffen, andererseits unterboten. Sicher, die Schwäche des Films ist seine extrem vorhersehbare, aus “Der mit dem Wolf tanzt”, “Winnetou” und an sich vielen anderen Indianer-Schinken zusammengeklöppelte Moral-Story. Glücklicherweise ließ Cameron den Pathos und Kitsch aber nicht wie erwartet alles überschwemmen, auch wenn der Film oft nahe dran vorbei schrammt.

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ChristiansFoyer: Cellurizon.de

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5.0Geht so

Anmerkung: Sorry, dies ist kein Kommentar zu "Avatar" im eigentlichen Sinne, sondern einfach nur eine Stellungnahme zu dem, was ich heute so an Reaktionen hinsichtlich des Oscar-Gewinns von "The Hurt Locker" auf diversen Seiten mitbekommen habe. Vor gewissen Verallgemeinerungen und Überspitzungen ist dieser Text nicht geschützt, soll aber weder provozierend noch in anderer Weise unwohlwollend gemeint sein
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Tom Hanks hatte kaum das "The..." ausgesprochen, da stürmten die "Avatar"-Fans die Foren und News-Sektionen der Filmseiten. Was denn so ein Schund als Oscar-Gewinner solle, gegenüber dem revolutionären Werk des James Cameron, das das Kino für immer verändert hatte und nun hier nicht seine verdiente Würdigung fand. Freilich musste Kathryn Bigelows Irakkriegs-Drama nicht erst zum Gewinner des Abends gekürt werden, um den Missmut der Gegenseite auf sich zu ziehen: schön medienwirksam wurde seit Wochen der Kampf der ehemaligen Ehepartner Bigelow und Cameron zum Duell der Geschlechter aufgeputscht und "The Hurt Locker", spätestens nach dem Triumpf bei den BAFTAs der größte Konkurrent um die Oscar-Krone "Avatars", fand so manchen Zuschauer, der sich den Film ansonsten vielleicht erspart hätte.
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Von »na ja, geht so, aber kein Bester Film« bis »langweiliger Scheißdreck, keinen Oscar wert« gingen die Kommentare und das überwiegend positive Fazit, das "The Hurt Locker" noch vor den diversen Kräftemessen mit "Avatar" geerntet hatte, wich überwiegend den Pöbeleien von der Seite. Ständig wurde Bigelows Film nun in den Kontext seiner Oscar-Nominierungen und anderweitigen Auszeichnungen gestellt und damit nur noch in Konkurrenz zum Heiligtum "Avatar" betrachtet, gegen dessen Übermacht er doch gefälligst nicht aufmucken solle.
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Dazu mal ein paar grundlegende Dinge, die nichts mit der Qualität der Filme zu tun haben, sondern mit den Umständen des Prozesses Filmemachen: während James Cameron seelig schlummernd von seiner Dschungelwelt Pandora träumte, begleitete der "The Hurt Locker"-Autor Mark Boal Bombenentschärfungskommandos im Irak während ihres zermürbenden Arbeitsalltags. Während James Cameron den Studios seine Budgetvorstellungen auf den Tisch knallte, erbettelte sich Kathryn Bigelow Beträge im Zehntausenderbereich, um ihren Film überhaupt finanziert zu bekommen. Während James Cameron und seine Crew überwiegend vor Green Screens drehte, gingen Bigelow und ihre Crew nach Jordanien, um dort unter nicht ungefährlichen Bedingungen ihre Geschichte vor die Kamera zu bringen.
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"Avatar" nun wird als Meilenstein der Filmgeschichte gepriesen, während sich an "The Hurt Locker" bald angeblich niemand mehr erinnern wird. Denn der hat keine vernünftige Dramaturgie, keine Action, keine Spannung und die Charaktere sind klischeehaft. Vor allem aber hat "The Hurt Locker" eine Dimension der Wirklichkeit, der gegenüber die Traumwelt Pandoras natürlich vorzuziehen ist. Es ist Film, da will man unterhalten werden. Das ist alles gut und schön. Aber irgendwann müssen die 3D-Brillen einfach auch wieder von den Schädeln, irgendwann müssen die Augen auch wieder dafür da sein, die eigene Welt zu sehen, irgendwann muss man sich selbst mal wieder darauf aufmerksam machen, was um einen herum passiert, statt sich in eine Fantasywelt zu flüchten. Ein Film wie "The Hurt Locker" und die Art des Filmemachens, wie sie hier vollführt wurde, darf und sollte beim besten Willen nicht einfach vergessen werden.
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"The Hurt Locker" mag einem als Film und auf seine Art nicht gefallen. Aber überlegt mal: 15 Mil. Produktionskosten gegen 300 Mil., eine kleine Indieproduktion gegen einen Werbegiganten, 21 Millionen Einspielergebnis gegen 2,55 Milliarden. In "Avatar" fiebert ihr mit den Na'vi, dem friedliebenden Naturvolk, die sich mit ihrer Umwelt arrangieren und sie zum gegenseitigen Nutzen bevölkern, statt sie drakonisch platt zu walzen. "The Hurt Locker" ist ein Na'vi. Und "Avatar" ist ein allmächtiger Besatzer. Was für Lehren habt ihr aus "Avatar" gezogen, wenn er mehr für euch war, als bloß beeindruckende Bilder?
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In Sachen Technik ist "Avatar" eine Pionierarbeit, die aber jetzt, da einmal geleistet, schnell ihre Weiterverwerter finden wird. Zu sagen, er sei in den nächsten zwanzig Jahre einzigartig, würde nur in einer (Film)Welt Sinn machen, in der auf den ersten Farbfilm zwanzig weitere Jahre Schwarz/Weiß-Fernsehen folgten. Genießt "Avatar", schwelgt in seiner phantastischen Welt, aber werdet darüber nicht blind gegenüber Filmen, die sich unter völlig anderen Vorraussetzungen ihren Platz schaffen müssen. Gratuliert "The Hurt Locker", gratuliert Kathryn Bigelow und Mark Boal und respektiert ihre Leistung. Hier hat ein Kleiner mit bescheidenen Mitteln gegen einen übermächtigen Großen triumphiert, dass müsste euch doch herzerwärmend bekannt vorkommen.
In diesem Sinne, »I see you«
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Review (Auszug): [...]Mit der finalen Schlacht werden nochmals alle Stärken und Schwächen von „Avatar“ in einer komrimierten Dreiviertelstunde zusammengefasst. Mit Jake auf seinem Toruk an der Spitze ziehen die Na’vi in die Schlacht gegen Mensch und Maschine und Cameron fährt einen visuelle Grenzbereiche auslotenden Bombast mit einigen großen Momenten auf, heroisches Sterben und Rettungen in letzter Sekunde inbegriffen. Da greift die Öko-Fabel plötzlich auch zu durchaus drastischen Bildern, aber eben auch wieder zu der typischen final battle-Dramatik und –Dynamik. Glorreicher Auftakt, verlustreicher Mittelteil, unerwartete Wende, Sieg. Überwältigend teils, aber ebenso vorhersehbar, mit verhältnismäßig unspektakulärer letzter Konfrontation zwischen Jake und Quaritch im Mech. Mit »This is Jake Sully signing off« teilt „Avatar“ am Ende nochmals etwas mit einem großen Vorgänger, nämlich die Schlussworte aus Ridley Scotts „Alien“ (»This is Ripley, last survivor of the Nostromo, signing off«)[...]

Kritik im Original 55 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 21 Antworten

ChristiansFoyer

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Gesunde Einstellung ;)


Ezra

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Ich finde 15 Millionen Dollar ist keine "kleine" Indieproduktion.


Khitos: Kälte Reich

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5.5Geht so

[...] Kurz gefasst hört sich der Film nämlich überhaupt nicht gut an: Die Story ist banal und obsolet, vorhersehbar und plump. Die Dialoge sind unausgereift und in keinster Weise originell. Die Musik ist – bis auf 10 wirklich wahnsinnige Sekunden! – einfalls- und ernergielos, deplatziert und langweilig. Die Charaktere sind Klischées und können nur in Maßen Emotionen entwickeln, auf der Leinwand und in dem Zuschauer. Leona Lewis Themesong ist beknackt und nerviger als Celine Dions My Heart Will Go On.
Was man dem Film wirklich anrechnen kann, aber auch nur das: Die Optik. [...]

Kritik im Original 27 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 15 Antworten

Einfrosch

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Stimme ebenfalls zu, fand die handlung sehr schwach: wie schon gesagt sehr plump, flach, naiv und vorhersehbar. natürlich ein happy end und platz für eine Fortsetzung. im prinzip erzählt der film die geschichte amerikas, nur dass die indianer gewinnen.
die charaktere sind klischeemaskottchen: die harte aufopfernde soldatin, die selbst im anblick des todes noch nen coolen spruch auf der lippe hat, die zynische wissenschaftlerin, die wilde exotische traumfrau, der jähzornige, eifersüchtige häuptlingssohn, der verbohrte böse und intolerante offizier.... puh!
wer da eine ne großartige message gefunden zu haben glaubt, kann sich ja auch mal mit den wahnsinnig anspruchsvollen geschichten von benjamin blümchen befassen und dort den tieferen sinn suchen ;) erstaunlich tiefgründig! lol


EphiSC

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Ich fand den Film viel zu langatmig. Trotzdem muss man sagen, dass es ein Film war, der er in sich hatte, allein schon die 3D-Qualität war zum Dahinschmelzen.


Enk: Mental Savage Enk: Mental Savage

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6.0Ganz gut

Als Technikdemo ist Avatar absolut beeindruckend, wenn auch in einigen Szenen ein wenig zu aufdringlich und selbstverliebt daherkommend, das schreit manchmal geradezu nach “Guckt mal, das können wir auch”. Auch wenn die Story platt bis ärgerlich ist, zieht einem die Bilderflut über die zweieinhalb Stunden Spielzeit kontinuierlich in den Bann.

Kritik im Original 2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

F. Kleiner: Film-Dienst.de F. Kleiner: Film-Dienst.de

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9.0Herausragend

Camerons 3D-Technik verleiht dem Kino als suggestivem Erleben von Raum und Bewegung eine neue Qualität. Dieses bleibt jedoch in „Avatar“ nicht reiner Selbstzweck, sondern dient dem Filmemacher als kongeniales Medium einer ebenso zeitlos berührenden wie hochaktuellen Fabel, in der der alte Leib-Seele-Dualismus, übertragen auf die Körperpolitik des virtuellen Zeitalters, zur Debatte steht und politisch-ökologische Reizthemen um den menschlichen Umgang mit natürlichen Ressourcen kritisch und eindringlich angegangen werden... Auf diesem Fundament formen sich die Spannungsbögen ähnlich elegant und imposant, wie sich die Felsbögen über dem heiligen Baum der Na’vi zum Naturmonument runden – zum wahrhaft großen Abenteuer-Epos einer neuen Kinoepoche.

Kritik im Original 14 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 11 Antworten

KRIZZLEY-BEE

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Ich hab gehört, dass Leute versucht haben aus Scheisse Gold zu machen, aber wieso muss es gar ein Diamant sein?
Ich würd dem Verfasser gerne ein leeres Blatt zuschicken, und die 500 Seitige Kritik darauf gerne unter zur Hilfe nahme eines Philosophie-Wörterbuches zu lesen versuchen.


KRIZZLEY-BEE

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@Jacen 42

Als charles Bronson Fan kann man nicht anders als sein Wort zu erheben wo Unrecht geschiecht, auch wenn es unter dem Deckmantel der freien Kritikäusserung geschieht.


Jan Distelmeyer: epd Film Jan Distelmeyer: epd Film

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7.0Sehenswert

Genau dort, weltweit, muss und will „Avatar“ funktionieren und vereint darum neben ein paar interessanten Volten zu digitalen Medien vor allem jede Menge Kulturbrocken aus unterschiedlichsten Teilen unseres Planeten. Jesus hat unter dem Baum der Erkenntnis Sex mit Pocahontas und konvertiert zum Buddhismus, bevor er das Jenseits zum Diesseits erklärt und als Drachenreiter für das totale Gleichgewicht auf einem Mond sorgt, der eigentlich ein großer Datenspeicher ist. Sie finden das gaga? Das kommt dabei heraus, wenn ein Blockbuster von James Camaron das Gleichgewicht sucht und zum Glück nicht den kleinsten gemeinsamen Nenner will.

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millimouse

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@Jan Diestelmeyer: Das ist die genialste, aufschlussreichste, positivste Negativ-Kritik zu „Avatar“. Chapeau!


Filmfan30

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Jesus hat unter dem Baum der Erkenntnis Sex mit Pocahontas....hahahah! Sehr witzig geschrieben. Gefällt mir.


Jörg von Grass: filminformer.de; stadtmagaz...

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9.5Herausragend

In dem sensationellen Fantasy-Abenteuer AVATAR - AUFBRUCH NACH PANDORA nimmt Oscar-Presiträger James Cameron ("Titanic", "Aliens - Die Rückkehr", "Der Terminator") uns mit in eine neue Welt jenseits der Grenzen unserer Vorstellungskraft. 12 Jahre nach seinem "Titanic"-Erfolg zeigt Cameron das er es nicht verlernt hat sein Publikum komplett in eine Geschichte einzusaugen und zu fesseln. Die 166 Minuten Länge des Films verfliegen ungemerkt, so fasziniert ...

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Bastian Köhler

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ja die 166 Minunten des Films verfliegen wirklich ungemerkt ... weil man einschläft!


Rochus Wolff: freier Journalist

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6.0Ganz gut

Im Grunde ist 'Avatar' ein biologistisches Indianermärchen aus kolonialer, militaristischer Perspektive. Aber Wow.

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Torkil

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Aber man kann jeden Film auch Kaputt kritisieren.
Titanic war auch nur ein Remake !!!
Und jeder wusste das der Kahn absäuft.


Neroghost

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Also nich das mich hier jemand falsch versteht. Ich mag den Film und werd ihn mir auch auf Bluray nach Haus holen. Ich wollte nur die Story zusammenfassen ;) .


fko: filmsprung.ch fko: filmsprung.ch

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7.0Sehenswert

«Avatar» ist ein visuell eindrucksvolles Erlebnis, das auf der Handlungsebene die im Film enthaltene Botschaft des schonenden Umgangs mit den Ressourcen umsetzt.

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Gentleman Jack

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Haha ^^ nett umschrieben ;)


Flibbo: Wie ist der Film?

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8.0Ausgezeichnet

Einer der teuersten Filme aller Zeiten, mit ganz neuen Technologien und bahnbrechenden Spezialeffekten, von einem mehr als renommierten Action- und Sci-Fi-Regisseur – mit anderen Worten: Popcornkino in allerbester Form. Mehr muss (und kann) „Avatar“ eigentlich auch gar nicht sein, um zu überzeugen. [...]

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phoenix409

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@Chev Chelios: Howard Shore? Du meinst wohl eher James Horner. Und dabei war der Score von "Avatar" für mich einer der größten Schwachpunkte.

Ansonsten ein 100%-Dito für Flibbo und Dron.


Schlegel

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Stimmt, die Musik ist teilweise wirklich daneben. Dabei hätte Avatar alle Voraussetzungen für einen wirklich großen Score gehabt.


Ines Walk: film-zeit.de

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7.5Sehenswert

Die dünne, etwas kitschige, schnulzige und esoterisch angehauchte Story ist schnell vergessen, aber die Bilder nicht. Magie hat Cameron auf die Leinwand gezaubert, er zeigt uns eine andere Bild-Welt. Zwar ist das nicht revolutionär, wie der Filmemacher ständig behauptet, aber durchaus sehenswert.

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JimiHendrix

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das is immer noch n filmforum hier und kein ort indem man sich mal kurz anmeldet keinen einzigen film bewertet und hier den großen erlöser raushängen lässt..ja ich weiß wir wollen es einfach nicht verstehen...die welt wird 2012 eh untergehen noch nicht den neusten roland emmerich gesehen?^^


Murdock09

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So, Film wurde bewertet ;)


Xander8112: Xanders Blog

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7.0Sehenswert

[...]
Ein Film über die Liebe, die Verbundenheit zur Natur und darüber, dass das Gute immer siegt: Avatar will vieles sein, ist aber im Grunde nur ein Vehikel für die Möglichkeiten der Computeranimation. Das ist zwar einerseits schade, denn eine Kombination mit einem guten Drehbuch hätte einen wirklich spektakulären Film entstehen lassen, andererseits ist der Film trotz allem ein Erlebnis – im Kino, in 3D.

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CineKie: CineKie.de

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8.0Ausgezeichnet

Der liebevoll gestalteten Welt und den großartigen Effekten stehen die simple Geschichte und die ebenso simplen Charaktere gegenüber bzw. im Weg. Tricktechnisch ein Meilenstein, doch für den Filmolymp reicht es dann doch nicht. Ein typischer Cameron eben, den ich trotz dieser Schwächen zu jeder Sekunde genossen habe.

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Corsovilla: SchönerDenken

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8.5Ausgezeichnet

Zwischendurch hat es mir den Atem verschlagen, wenn im dreidimensionalen Kino der Blick über Abgründe geht und in dieser gleichzeitig so realen und so naiven Welt Pathos, Trauer und Begeisterung mit einem durchgehen, dass mir die Tränen nur so gegen die 3-D-Brille klatschten. An einem Streit, ob Cameron da jetzt “nur” technisch ein Meisterwerk abgeliefert habe oder es sich auch “sonst” um einen großartigen Film handelt, will ich mich gar nicht beteiligen. Wenn man drei Stunden lang soviel gestaunt, gelacht, mitgezittert und geweint hat, dann ist einem das schlicht egal ... (Mehr im Podcast)

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loogee

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Danke für Deine Anmerkungen! Dieser Aspekt finden viel zu wenig Beachtung. Immer geht es als Kritikpunkt um die "zu dünne Story". Dass der Film aber sehr wohl berühren kann (wenn man ihn nur halbwegs an sich heranlässt), bleibt - insbesondere bei männlichen Kritikern? - komplett auf der Strecke.


José Garcia: Textezumfilm

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6.0Ganz gut

Die „Motion-Capture-Technik“macht in „Avatar“ einen Quantensprung. Die mittels der aufgezeichneten Bewegungen eines realen Schauspielers digital erzeugten Kreaturen treten zusammen mit Darstellern aus Fleisch und Blut auf. Die Gesten und Bewegungen der digitalen Schauspieler fließen mit einer mittels der
„Motion-Capture-Technik“ bislang nicht erreichten Natürlichkeit. Dafür zeichnen die Studios von Peter Jacksons Weta Digital verantwortlich, die bereits den bahnbrechenden Charakter „Gollum“ für die „Der Herr der Ringe“-Verfilmung erzeugt hatten. Darüber hinaus besticht die Tiefe, die Dreidimensionalität der mittels 3-D-Technik gefilmten Sequenzen, insbesondere etwa wenn die „fliegenden Berge“ ins Bild kommen. Die mit atemberaubenden Kamerabewegungen aufgenommene Räumlichkeit, die Farbenpracht und immense Detailgenauigkeit der Pflanzen und Tiere auf Pandora wirkt selten künstlich.
Die hervorstechende Technik und die ausgezeichneten Schauwerte stehen in „Avatar – Aufbruch nach Pandora“ indes nicht im Dienst der Handlung. Beides, Produktionsdesign und Handlungsablauf, dient vielmehr als Vehikel für eine mit esoterischen, ja pantheistischen Elementen durchsetzte Botschaft, zu der die von James Horner komponierte Ethno-Musik bestens passt. Wie bei so vielen Western oder Kriegsfilmen fallen auch in „Avatar“ Amerikaner in eine fremde Kultur ein, um sie auszubeuten und deren Natur bedenkenlos zu zerstören. Diese „Öko-Romantik“ erhält hier jedoch besondere Züge. Die „Na’vi“ sind ja nicht einfach eine Neuauflage des edlen Indianers à la Winnetou. Denn sie gehen mit anderen Geschöpfen, ja mit der Natur selbst eine regelrechte Symbiose ein, etwa wenn sie das Ende ihres Haarschopfs wie ein USB-Stick mit der entsprechenden Stelle eines Pferdes, eines Flugsauriers oder auch mit den Lianen eines magischen Waldes verbinden. Dann werden sie selbst Teil der Energie, die von der Natur ausgeht. Oder eben der Gottheit, denn Natur und Gottheit scheinen in der pantheistischen Pandora-Welt ebenfalls eins zu sein.

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Mr.Vengeance: Lost In Imagination

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6.0Ganz gut

AVATAR ist bislang der schwächste Film von James Cameron. Wieso? Dies ist das erste Mal, dass die inhaltliche Ebene bei weitem nicht mit der erzählerischen mitkommt. Es fühlt sich an, es hätte Cameron zwar gewusst wie er seine Geschichte erzählen will, nicht aber was er da erzählen will. Diese zusammengeschusterte, uninspirierte Mischung aus MONONOKE-HIME und THE NEW WORLD haut nun wirklich niemand mehr vom Hocker, ebenso wie die stereotypen Figuren, die zu jeder Zeit genau so handeln wie man es von ihnen erwartet. Die Flora & Fauna auf Pandora ist tatsächlich der heimliche Star des Films. Wobei auch hier nicht alles Gold ist, was glänzt: Viele der Kreaturen hat man verblüffender Weise schon in anderen Filmen oder diversen Konsolen-Rollenspielen gesehen. Auch die Tatsache, dass Cameron sich bei seinen eigenen Filmen bedient, kann man mögen oder eben nicht. Ich persönlich bin enttäuscht, muss AVATAR aber auch ganz klare Vorzüge eingestehen. Technisch ist der Film über alle Zweifel erhaben und weiß in vielen Momenten zu beeindrucken. AVATAR sieht man sich auf der großen Leinwand in 3D an. Denn genau hier liegt meines Erachtens seine Daseinsberechtigung. Auf dem DVD-Player kann der Film definitiv nicht punkten.

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Sm0K1ngGnu

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8.5Ausgezeichnet

Die Story ist natürlich nur zusammen geklaut und es gibt nix neues und für die 3 Euro Aufpreis für 3D merkt man von den Effekten nicht viel, trotz allem hat mich schon lange kein Film mehr so von der ersten bis zur letzten Minute mitreißen können, ich war begeistert. Super Film, nicht nur wegen der Optik. Das 3D kann man sich allerdings sparen, außer vielleicht, man hat die Möglichkeit, den im IMAX zu sehen, wie Julio Sacchi oben schrieb.

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Christian H.: Kino, TV und Co, Wicked Vis...

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9.0Herausragend

[...]Der eigentliche Star von „Avatar“ ist aber natürlich der mit all seinen Lebewesen brillant in Szene gesetzte Planet Pandora. Was sich James Cameron für diesen Film aus visueller Hinsicht hat einfallen lassen, entbehrt jeglicher Beschreibung. „Avatar“ ist schlicht und ergreifend wunderschön geraten, mit wahnsinnig viel Liebe zum Detail umgesetzt, und stellt somit im wahrsten Sinne des Wortes ein visuelles Feuerwerk der Extraklasse dar, das durch seinen absolut harmonischen Score noch verstärkt wird. Nicht zuletzt deswegen ist es die erste Hälfte des Films, die sich mit der Einführung von Jake Sully in die Welt von Pandora beschäftig, die im Vergleich mit dem zweiten Abschnitt des Films die Stärkere ist. [...]

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Julio Sacchi: Das Manifest

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4.0Uninteressant

Der 3D-Effekt ist zumindest im IMAX wirklich erstaunlich und sorgt für zahllose "Oha"-Effekte, seltsamerweise insbesondere in den "Real"-Szenen. Die animierten Landschaften und Figuren sind tatsächlich so detailreich, daß man für eine Weile tatsächlich gewillt ist zu vergessen, daß hier ja doch wieder nur Computerfiguren rumhopsen (und erstmals, Gott bewahre, rumfummeln), und das übrigens mitunter nur marginal weniger ungelenk als sonst.

Das kann aber nur eine kurze Weile davon ablenken, daß Cameron uns hier unerträglichen Ethno-Kitsch mit entsprechendem Getöse-Soundtrack serviert. Die Geschichte und ihr Verlauf sind so abgedroschen und vorhersehbar wie die Klischeefiguren, die sie bevölkern (und ja, beim zehnten bösen Satz hab ich dann auch verstanden, daß die Knallchargen Lang und Ribisi echt fies sind). Wie spektakulär kann eine derart langweilige Plotte eigentlich sein, wenn sie spätestens ab der zweiten Hälfte absolut nicht mehr auszuhaltende Schnulzerei verbreitet und es am Ende doch wieder nur auf die Omme gibt? Und wie ausgeklügelt ist eine Rasse von Ausserirdischen, wenn letztlich doch wieder nur geknutscht wird?

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der cineast

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U got it.


styx.canomo

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mindert den spaß aber nicht :P


G. Jekubzik: Filmtabs G. Jekubzik: Filmtabs

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8.0Ausgezeichnet

„Avatar“ ist ein ökologisches, ein mächtiges Manifest gegen die Rodung des Regenwaldes und die Zerstörung großer Teile unserer Umwelt. Es ist rührend, wie die Na’vi ihre Welt als ein Netzwerk begreifen, in dem alles miteinander verbunden ist. Selbst Tiere, die einen unvorsichtigen Besucher des Waldes anfallen, sind zu betrauern, wenn sie im (unnötigen) Kampf sterben. Gaia, Mutter, Natur - egal wie man es nennt, es sieht und fühlt sich so an, dass man sofort hin- oder gleich noch mal in diese Filmwelt will. Erst in einer Wiedergeburtszeremonie gerät dieser schöne Pantheismus zu kitschig.

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Mr Vincent Vega: Die 5 Filmfreunde, gamona, ...

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6.0Ganz gut

[...] Denn "Avatar" ist letztlich ein Film der Widersprüche: Die visuellen Effekte suchen ihresgleichen, die Motion-Capture-Animation war noch nie so überzeugend, die künstlichen digitalen Naturbilder noch nie so real. Das hat man so tatsächlich noch nie gesehen, und doch überrascht Cameron an keiner Stelle seines Films. Die Gut-Gegen-Böse-Geschichte ist mindestens so alt wie die Technik neu sein mag, die Dramaturgie so dünnflächig wie die visuellen Attraktionen im Überfluss. Das alles Innovative dieses Films letztlich dem Computer entstammt oder zumindest auf ihn zurückzuführen ist, während Handlung und Figuren archetypischer und langweiliger nicht sein könnten, macht "Avatar" bestenfalls zu einer CGI-Öko-Fabel im Ethno-Takt. Oder auch ganz schlicht zum bisher dürftigsten Film von James Cameron – so beeindruckend und so egal.

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blutbyte

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Wenn sich jemand persönlich von meinen Texten angegriffen fühlt, entschuldige ich mich dafür. Doch das muss niemand. Denn keines meiner Worte richtet sich gegen eine Person, sondern lediglich gegen den Inhalt dessen, was bestimmte Kritiker schreiben. Somit zwar auch gegen den Kritiker selber, aber eben auschließlich in dieser Funktion. So wie man zwischen Autor und Erzähler unterscheiden muss, gilt es auch hier zwischen der realen Person und dem Kritiker zu unterscheiden.
Ich maße mir nicht an, die analytische Fähigkeit irgend einer realen Person, die mit diesem Forum zu tun hatte einschätzen zu können. Wohl aber kann man die Methodik eines Kritikers bezogen auf ganz bestimmte Kritiken einschätzen.
Deswegen finde ich ein bisschen erfrischenden "Zoff" in Form von inhaltlicher Streitkultur gar nicht schlimm, ja sogar wünschenswerter als political correctnes und Harmonie um jeden Preis.

Deswegen bleibe ich dabei: Die Kritiker, die lediglich eine grobe Zusammenfassung der Story und die visuellen Attraktionen für ihre Kritik heranziehen, werden diesem und vermutlich auch wenig anderen Filmen gerecht. Meiner Meinung nach sind ganz Andere Ebenen eines Films für seine Qualität ausschlaggebend. Die Schlichtheit einer Geschichte ist irrelevant - auf das "Wie" kommt es an. Auf den Erzählstil. Und im Fall von Avatar auch auf die Geschichte hinter der Geschichte. Auf die Bezüge hinter dem Offensichtlichem. Avatar hat so viel davon, daß es geradezu fahrlässig ist, darauf einfach nicht einzugehen. (und ich rede nicht von der "Öko-Botschaft)"
Es ist bei diesem Film zugegebener Maßen auch recht schwer das reichhaltige und durchdachte Netz aus Bedeutungsebenen und Bezügen zu durchleuchten.
Am besten hat es bisher Jan Distelmeyer in seiner (vollständigen)Kritik beschrieben.
Beim lesen bekam ich eine Ahnung von dem, was mich beim Sehen des Films eher unterbewusst fasziniert hat.


nilswachter

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Du meine Güte, die Diskussion hier ist ja unterhaltsamer als der Film um den es geht :P


TheCorey: MovieMaze

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8.5Ausgezeichnet

Seit Monaten stilisieren Experten James Camerons ersten Kinofilm seit "Titanic" zum wichtigsten Werk der Kinogeschichte hoch. Tatsächlich weiß der fertige Streifen sogar die Skepsis nach dem ersten "Videospiel-Teaser" zu zerstreuen. Das 3D-CGI-Spektakel ist zwar keine Kinorevolution, setzt aber neue technische Maßstäbe.

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Jürgen Kiontke: Jungle World, ai-Journal, K...

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6.5Ganz gut

»Avatar«, das soll der Film für die ganze Familie sein; die ohnehin fragile Mittelschicht, die die Zielgruppe bilden dürfte, soll nicht verstört werden. Das schließt auch den Nachwuchs mit ein. Ausgerechnet ein technisch beschlagener Visionär wie Cameron lässt den interstellaren Maschinenpark der Menschen entsetzlich langweilig daherkommen. Der Feldzug soll natürlich eine harsche Kritik an der gegenwärtigen Kriegsführung sein. Vielleicht ist es so: Mit »Avatar« soll das Kino eine ganze Welt erfinden. Und da liegen wohl die Stärken: Der Film liefert unglaubliche Ansichten einer phantastischen Welt. Dafür wurden gar neue Kameras erfunden, die in Computerkulissen filmen können.
Man hat Tiere und Blumen neu designt, zeigt bioenergetische Kommunikations- und Lebensadern, ein Aufgehen der Lebewesen in der sie umgebenden Welt. Der Wald leuchtet, das Gras steht unter Strom, die Tiere haben Schnittstellen. Ja, es gibt Bilder, die gab es noch nicht.
Eine echte Science-Fiction-Welt: Wozu braucht es eine Handlung mit Menschen? Der erste Kinofilm der Geschichte hatte beides nicht – er zeigte eine heranrasende Eisenbahn. Das Kino der Brüder Lumière war am Ende des 19. Jahrhunderts eine Jahrmarktsattraktion. Jetzt, zu Beginn des 21. Jahrhunderts, ist es das wieder, nur im neuen Format – vielleicht als Movie-App fürs iPhone.

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Marti DiBergi

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Einen Roboter, der seine Waffe verliert und dann ein riesiges Jagdmesser zieht!
So was hab ich noch nicht gesehen;)


wicky2

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wow - welch ereignis ...


GrammatonCleric: Equilibrium, X-RATED, DAS M...

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7.5Sehenswert

Im Gegensatz zur Literatur hat das Medium Film einen großen Vorteil: es verfügt über weitere Ebenen, allen voran die audiovisuelle Ebene. Die schlechteste Geschichte kann so dennoch von hervorragenden Bildern getragen werden, technisch total vereinnahmen. Exakt so verhält es sich beim vermeintlichen Film des Jahres, Camerons Avatar, der bereits im Vorfeld für eine Revolution des Mediums sorgen sollte - zumindest laut Cameron selbst und vielen Technikfreaks, die in der Stereoskopie ohnehin die Zukunft des Kinos und seiner Theater sehen. Und in der Tat, die neue alte Technik kann bisweilen von großem Vorteil für das Medium sein, würde es nicht immer und immer wieder ins Gimmickhafte verfallen. 2009 starteten so viele 3D-Filme wie noch in keinem Jahr zuvor. Es ist wie mit allem im Leben, entweder man mag die Technik und verfällt ihr voll und ganz oder man reduziert sie auf reine Effekthascherei, die dem Film an sich keinen Mehrwert verleiht.

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Felix Frieler: critic.de

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Im Grunde ist "Avatar" ein DEFA-Indianerfilm. Es geht um Ausbeutung, Raubbau an der Natur und den Kampf gegen die Kolonisierung. Die direkten Parallelen zu diesem Genre sind offenkundig: Rituale, Waffen, Stammeskultur – die Schablone für das Volk der Na’vi ist ein romantisierendes Indianerbild. Im Gegensatz zu den DEFA-Filmen sind die Indianer bei Cameron allerdings nicht die Protagonisten; das bleibt dann doch den Weißen überlassen.

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Björn Lahrmann: Das Manifest

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8.0Ausgezeichnet

Das größte Kompliment, das man AVATAR machen kann, ist, dass seine technischen Innovationen letztlich völlig schnuppe sind. Das kataloghafte Abhaken erbrachter Effektleistungen ist hier ebenso müßig wie die leidige Diskussion um etwaigen Fotorealismus des ohnehin Unfotografierbaren: Perfekte Illusionen zeichnen sich eben dadurch aus, dass man um ihren illusionären Status weiß, sich aber trotzdem nur zu gern von ihnen hinters Licht führen lässt. Negativ gewendet, ist somit auch AVATAR nicht gegen chronische Grantler gefeit, die mit dem Spazierstock wedeln, auf Videospiel-Ästhetik schimpfen und einer Zeit hinterher jammern, da man Filme noch im Mischforst um die Ecke gedreht hat. Damit tun sie aber dem Reichtum einer Vision Unrecht, die bis ins Wehen der Farne und Schwirren der Insekten, bis in die einzelne Hautpore und Haarfaser hinein eine komplette Biosphäre aus dem Nichts erschafft. Ob man darüber nun Bauklötze staunt oder Pixel, ist einerlei.

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niyou

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@Kubrick_obscura lies einfach den Kommentar nocheinmal. Vielleicht verstehst Du es ja dann.


Kubrick_obscura

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Je mehr ich diese ganzen Lobeshymnen lese, desto mehr zweifle ich. "Avatar" hat es nicht verdient im selben Satz mit Wizard of Oz genannt zu werden.


alviesinger: bummelkino

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7.0Sehenswert

James verbrät alles: Zebrahaut-Pocahontas bangt um Weltall-Mittelerde und der Scorsesche’ „Departed“-Einschlag wurde auch noch drauf gebretzelt. 60 Prozent von „Avatar“ besteht aus CGI-Animationen. Das sieht man dem Film leider sehr deutlich an. Trotzdem ist der heiß ersehnte und im Vorfeld übel herunter geputzte Cameron-Streifen wie alle anderen Filme des Action-Großmeisters ein Erlebnis. Auch wenn der gute Jimmy meint, dass aufgrund des LOTR-Gollums die Technik so weit sei einen Spielfilm mit 60 Prozent CGI-Animationen zu füllen und diese als überaus realistisch zu bezeichnen, dann irrt Mr. Titanic gewaltig. Die Bewegungen der am PC entstandenen Figuren wirken in „Avatar“ immer noch extrem künstlich und erinnern bisweilen an die Videospiele der heutigen Kids. Aber wer sich daran dauernd aufhängt, verpasst einen zweieinhalb Stunden langen bunten Bilderreigen mit innovativer und exotischer Flora- und Faunawelt - so eine Art Greenpeace-Sci-Fi. Was vielmehr stört, ist die Tatsache, dass „Avatar“ an der dürftigen Geschichte leidet. Gerade die extreme Länge des Films verdeutlicht die Ideenarmut des Drehbuchs. Anstatt 14 neue violette Regenwaldfalter am Rechner zu rendern, hätte man den Figuren eventuell etwas mehr Tiefe verleihen können oder die teils hölzernen Dialoge wenigstens von dem Gutmensch-GutAlien-Pathos befreien können. So ist Camerons Werk bis auf die Bilderflut wenig bahnbrechend, sondern einfach nur ein gutes Effekt-beladenes Action-Märchen mit kassenträchtigem Fantasy-Einschlag und einigen gelungenen Wow-Momenten (so haut man heutzutage 230 Millionen US-Dollar auf den Kopf!).

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Sandsturm

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Dass der Film von Avataren handelt, mit denen Menschen eine fremde Welt mit den Augen der Bewohner erkunden können, hast du wohl übersehen.


Patrick Fiergolla

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Wortgewandte Polemik, das gibts auch nur bei den Streithähnen auf Moviepilot. ^^


sushi25: movie-fan.de

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9.5Herausragend

Manchmal hat man Glück und darf Filme sehen, die sich ins Gedächtnis einbrennen. Avatar ist so ein Film. Wahnsinnsbilder die einen auch nach Verlassen des Kinos nicht loslassen. Wenn man aus dem Kino kommt, wie aus einem Traum, was will man mehr.

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felixi

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meine auch


muresan

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Wie gesagt: Grössenwahnsinnig...typisch Disney...nein danke


Batzman: moviepilot / Fünf Filmfreunde

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4.5Uninteressant

Nach einer zehnjährigen Schwangerschaft mit schreiend lauten Geburtswehen in denen wir versprochen bekamen, das Cameron das schönste, brillanteste und intelligenteste Baby des Planeten auf die Welt bringen würde, entpuppt sich das Kind als Bastard von Kevin Costner und Shrek.

Inhaltlich wird dabei ekligster Ethnokitsch verhandelt, dessen brachiale Holzhammermetaphorik und süßliche Kitschoptik an Leute appelliert, die ihr Geld freiwillig für Indianer-Häuptlingszitat-Poster, Fantasyplakate mit galoppierenden Einhörnern, vor dem Mond springende Delphine, traurige Harlekine, Panthergipsbüsten, Traumfänger, Räucherkerzen und Walgesangs-CDs ausgeben.

Keine Idee ist neu, kein Gefühl ist echt. Cameron jongliert mit Versatzstücken von Romantik, Spiritualität und Kolonialismuskritik und degradiert sie zu Abziehbildern. Als Technikapologet der er ist, wirkt sein Hohelied auf den Einklang mit der Natur doppelt verlogen. Kein Wunder das alles in dieser plastinierten Kitschfantasywelt seinen eigenen USB-Anschluss hat. Von den glimmernden Duftbäumchen bis zu den Flugechsen, die in dieser "Der mit dem Wolf tanzt"-Variante die zu zähmenden Wildpferde ersetzen. Die vielgerühmte 3D-Technik bleibt ebenfalls hinter den Erwartungen zurück: Wirklich gut funktioniert sie nur in den wenigen real gedrehten Szenen im Camp der Marines, der Renderdschungel bleibt bei allem Aufwand seltsam flach und wird in den hektischen Verfolgungsszenen auch gern mal unübersichtlich.

Erträglich wird das Ganze lediglich in der letzten halben Stunde, wenn Cameron seinem ganzen verlogenen Pazifistengeplänkel entsagt und auf das konzentriert was er kann: Actionpornographie. Der Kampf der Powersmurfs gegen die Marines bietet - auch wenn es nie realistisch aussieht - einige schicke Momente. Der Showdown erinnert allerdings fatal an District 9 und hinterlässt den Eindruck ihn dort schon besser gesehen zu haben.

Und auch wenn sich der Held am Ende mit den Ureinwohnern Pandoras verbündet, bleibt das ungute Gefühl, das hier wieder einmal der weiße Held die dummen Kaffer in den Kampf führen muss, weil sie sich aus eigener Kraft nicht retten können. Wenn Worthingsmurf seine Motivationsrede hält, weiß man nicht ob er gleich "Wir sind Sparta!" oder "Wir kämpfen für unseren Independence Day" rufen wird.

Mir war nach gefühlten 5h jedenfalls hinreichend schlecht und das lag nicht nur am Zauber des Real D.

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veinsofblossom

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Ist wohl etwas spät mit einer Antwort, aber ... ich stimme dir absolut nicht zu, musste aber so sehr lachen. Haha. Treehugger-Dreamcatcher-Kleinmädchenzimmer-Kitsch-Fantasy. Ich glaub das bastel ich mir als Poster und klebs neben das Poster von mir selbst als Na'vi... und meinen original, indianischen Traumfänger. Ich bin kurz 'n Baum umarmen. Ciao :D


Filmfan30

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Batzman: Obwohl ich den Film sehr mag, fand ich deinen ironischen und zynischen Kommentar einfach lustig.

Nahtigall: Arielle und König der Löwen. LOL


Kirk Honeycutt: Hollywood Reporter

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9.0Herausragend

Eine vollkommen glaubwürdige Romanze aus Fleisch und Blut (wenn auch nicht menschliches Blut) ist das Herzstück dieses Films. Cameron hat nie einen Film gemacht, nur um ein visuelles Feuerwerk abzufackeln: Jedes Stück Technik in „Avatar“ dient einem größeren Zweck, der Erzählung einer tief empfundenen Liebesgeschichte. […] Die einzige Frage bleibt: wie wird Cameron dies jemals toppen?

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Todd McCarthy: Hollywood Reporter Todd McCarthy: Hollywood Reporter

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7.5Sehenswert

Thematisch spielt der Film allzu einfach in die Stereotypen und Klischees: „böser weißer Eroberer gegen tugendhaften Eingeborenen“ […]. Das Drehbuch kommt eindeutig aus einer grünen Öko-Perspektive, welche die vertretenen Positionen und die Verteilung der Sympathien vollkommen vorhersehbar und wenig anspruchsvoll macht. Auf einer reinen Erfahrungs-Ebene aber, ist „Avatar“ äußerst einnehmend und mitreißend, da Camerons Jahre in der technischen Entwicklung diesem Film gut getan haben und den Anspruch für jeden erhöhen werden, der sich mit Sci-Fi und Fantasy abmüht. Das Team von Weta in Neuseeland und die unzähligen anderen Experten für visuelle Effekte und Animation haben großartige Arbeit geleistet, ein Kompliment dass sich auch auf jedes andere Handwerk und jeden technischen Beitrag zum Film erstreckt.

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HG Rodek: Die Welt, Berliner Morgenpost HG Rodek: Die Welt, Berliner Morgenpost

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8.0Ausgezeichnet

"Avatar" ist in gewisser Weise die Rehabilitation der greifbaren Welt mit den Mitteln der Computersimulation. Oder besser: durch die Fusion von realer und virtueller Welt. Davon abgesehen ist es ein grandioser Actionfilm, in dem ständig die technisch Überlegenen gegen die nur mit Kampfesmut Bewaffneten antreten. Wenn die Na'vi-Krieger auf ihren riesigen Vögeln reiten und Pfeile auf die Kampfhubschrauber abschießen, ist das wie amerikanische Indianer gegen US-Kavallerie oder polnische Kavallerie gegen deutsche Panzer. In "Titanic" haben die Frauen ihre Männer hineingeschleppt, bei "Avatar" wird es gerade umgekehrt sein.

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Kommentare (1183) — Film: Avatar - Aufbruch nach Pandora


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Bleecher

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Bewertung0.0Hassfilm

Ich schätze James Cameron für Filme wie z. B. Abyss. Doch was er mit Avatar vorgelegt hat, ist ein erbärmlicher Witz. Der Film wirkte auf mich kalt und hohl wie eine leere Walnuss. Kein Wunder. 60 Prozent CGI haben hier einen virtuellen, leblosen Film geschaffen.
Die Story gestohlen von "Der mit dem Wolf tanzt". Die Schauwerte bombastisch und dann war nichts mehr.
Bei kommerziellem Erfolg (und der war ja gegeben, wie nie zuvor) plant Cameron angeblich Fortsetzungen. Soll er drehen, was er will. Avatar ist bei mir gestorben.

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BlondeBitch

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Bewertung6.5Ganz gut

Optik geil Film ganz nett

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MemoriAria11

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Bewertung7.0Sehenswert

Tolle Bildergewalt, einer der einzigen Filme die ich in 3D tatsächlich mochte (3 mal im Kino :D). Ansonsten mäßig kreative Geschichte, allerdings mit einer tollen Sigourney Weaver.

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Fleischfresserin95

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Bewertung7.0Sehenswert

Zwar wirklich schöner Film, mit beeindruckender Story. Und dazu tollen Soundtracks! Leider zieht sich die Geschichte und der Film total in die breite, und verliert oft den Faden. Am Anfang super! Am Ende öde.

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Schubi09

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

So ziemlich genau 4 Jahre ist es jetzt her, dass ich diesen Film zum ersten mal sehen durfte. Ich war damals nicht einer derjenigen, der sofort wie viele andere in Kinos gestürmt ist, um diesen Film zu sehen. Im nachhinein bereue ich es ein wenig...
Dieser Film war damals für mich ein absolutes Spektakel, ein Orgasmus für die Augen wenn man so will. In was für eine Welt man eintaucht durch diesen Film ist einfach nur ein so derart wunderschönes Ereignis, wo ein Ort wunderschöner ist als der andere. Ich habe mich beim ersten Betrachten in diesen Film verliebt!
Ich finde es auch gar nicht schlimm, dass es sich Story-technisch sehr an "Der mit dem Wolf tanzt" oder auch "Pocahontas" anlehnt...man sollte Filme immer als eigenständig betrachten, weil man ja sonst wohl keinen einzigen Film mehr anschauen könnte ohne etwas zu finden, was schon einmal so oder eben so ähnlich in einem anderen Film war...
Naja wie dem auch sei...leider hat der Film bei jeder weiteren Sichtung ein wenig von seinem Zauber verloren... (kann ich diesen Film nicht noch EIN EINZIGES MAL zum ersten Mal sehen?!?!?! )

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Xevailo

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Bewertung2.0Ärgerlich

Ein vollkommen über-hypeter Pocahontas-Abklatsch voller Fehler. Optisch erstaunlich, ja, aber das schafft es dann doch nicht die magere Handlung zu kaschieren.

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Revenger

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Tolle Landschaften,Tolle Musik,Tolle Effekte aber leider finde ich das der Film zu sehr in die Länge gezogen wurde.

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Pete-Air

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Bewertung9.5Herausragend

Hab mir den Streifen nochmal in 3D rein gezogen und musste nachträglich die Wertung nach oben korrigieren.
Ich habe selten so viel Fantasie und Detail in einem Film gesehen. Technisch absolut raffiniert. Von der Akustik gänzlich überzeugend.
Und was das leidige Thema Story angeht: An der Story gibt's in Wirklichkeit gar nichts zu meckern. Schlüssig, unkompliziert und dennoch tiefgreifend genug. Sie zeigt nur in einer andere Welt auf, was wir auf unserer Erde gerade wegen Geld machen - sie zerstören!

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gandalfdergraue

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Bewertung4.5Uninteressant

Inhaltlich kein besonders guter Film, jedoch trotzdem schön anzuschauen mit tollen Effekten und großartigen Bildern. Leider ist der Film dennoch nicht mehr als ausreichend. (4+)

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Shatterhand

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Top Landschaften, top musik, toller film

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Dexter2011

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Bewertung6.5Ganz gut

Von den Effekten her wirklich gut war ich geplättet. Aber diese Cowboy und Indianer Nummer langweilt schon leicht.

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xElectrox

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Bewertung5.5Geht so

Meiner Meinung nach ist der Film überbewertet. Zwar sind die Effekte nett anzusehen aber der Film geht eindeutig zu lange. Ich bleibe lieber bei den alten Cameron Filmen.

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Nick.Otin

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Bewertung1.0Ärgerlich

Avatar ist meiner Meinung nach der überbewertetste Film aller Zeiten. Die Effekte und die Grafik sind beeindruckend, doch die Story ist eher lahm. Dieser Film rangiert nur auf Platz 1 der kommerziell erfolgreichsten Filme aller Zeiten, weil zu Zeiten von Pulp Fiction oder Fight Club ein Kinobesuch noch wesentlich günstiger war, als er es heute ist. 1 Punkt für die tolle Grafik

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lok

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Bewertung7.0Sehenswert

Dank der Effekte und der Stars sehenswert

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Lordfips

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Was mir an diesem Film am meisten geällt ist die geile dezente Musik. Nicht die nervige laute Musik wo man kaum die Sprache versteht. Jede Menge Action und geile Optik. Ich hoffe das der zweite Teil und die anderen Teile die noch kommen genau so gut sind.

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Troubledwarf

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

CGI (computer generated images) vom feinsten.
Tolles Popcorn Kino, wenn man über die etwas zu simpel gestickte Story hinweg sieht. Der Film ist nicht nur bunt, - nee, er ist farbenprächtig!
Und die über motion capture erstellen Animationen der Protagonisten, deren Mimik, und ebenso Flora und Fauna sind "glaubwürdig" in Szene gesetzt.
Wenngleich die Story sehr weit vorhersehbar ist und das typische abgenudelte "Natur gegen Technik" Klischee bemüht, ist der Film für mich einer der besten im Fantasy/Sience Fiction Genre in der letzten Zeit.

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DaHeino

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Bewertung10.0Herausragend

Ich finde ihn super das war mein erstes richtiges Blockbuster im Kino und bis heute noch in denn Top 10

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Frank Underwood

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Ich kann dir auch nur mein Beileid aussprechen...


DaHeino

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aha nur weil ihr wieder die super Film schauer seid oder was ich hab halt nihct viel filme davor gesehen weil ich mich damals noch nicht damit ausnander gesetzt habe und bin noch jung


soundso.diesdas

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Bewertung0.0Hassfilm

Zugegeben, die Effekte sind erstklassig! Aber die Story und die Aufmachung lassen sich so zusammenfassen: "Was ist der Westen bzw die Menschen böse und was sind die Naturvölker toll". Punkt. Der mit dem Wolf tanzt in teuer, aber für arme. Einseitig und mit Überlänge. Aber wie gesagt, die Effekte sind super.

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locker1

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Bewertung6.0Ganz gut

Ich finde Avatar ehrlich gesagt einfach sch*** langweilig und völlig überzogen in seiner Länge. Ich habe mich dazu zwingen müssen, ihn zu Ende zu schauen. Die Story hat zwar was und ich finde die Umsetzung diese fantasievollen und sehr aufregenden Welt sehr gut gelungen, jedoch flachte der Film meiner Meinung nach immer mehr ab und ist nur etwas für Action- und 3D-Liebhaber. Ich war enttäuscht und konnte ihn erst später überhaupt etwas leiden, da ich mich aufgrund des großen Hypes um den Film gefragt habe, ob ich ihn vielleicht nur falsch verstanden habe, als ich ihn erstmals sah und ihn darum wiederholt anschaute. Für mich war es nicht wirklich das ganz große Kino (abgesehen von den herausragenden Effekten natürlich), aber wegen der schönen Umsetzung des Schauplatzes und der Figuren sowie der tollen Effekte gibt es noch 6 Punkte.

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mitytrairom

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Bewertung7.0Sehenswert

Im Kino ein visuell bombastisches Erlebnis gewesen, deshalb von mir hier die 7 Punkte. Von der Geschichte her... eher lahm, aber wenn man sich auf die Bilder einlässt, kann man in eine fantastische Welt abtauchen. An manchen Stellen war mir die Optik aber zu glatt und emotionslos, ich mag das nicht, wenn alles so "überperfektioniert" und aufgeräumt wirkt.
Dass da noch ein 2. Teil kommen soll, finde ich absolut unangebracht, weil der Film eigentlich eine abgeschlossene Geschichte ist und eine Fortsetzung einfach keine Daseinsberechtigung hat.

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