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Avatar - Aufbruch nach Pandora - Kritik
US 2009 Laufzeit 161 Minuten, FSK 12, Science Fiction-Film, Actionfilm, Animationsfilm, Drama, Kinostart 02.09.2010
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Kommentare (1075) — Film: Avatar - Aufbruch nach Pandora
Jamdus Tue, 29 Dec 2009 21:18:37 -0000
Kommentar löschenEinfach nur geil, da Fehlen mir die Worte. Ich dachte 2012 war schon der Höhepunkt
der momentanen Technik, aber hier wurde noch einer draufgelegt. Umbedingt in 3D sehen, ist ein Erlebnis.
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BigH Tue, 29 Dec 2009 20:48:57 -0000
Kommentar löschenSo, das war es also, das langerwartete neue Meisterwerk von James Cameron. Das heißt… langerwartet? Sicher, Cameron hat sich ja 12 Jahre Zeit gelassen seit seinem letzten "echten" Film (seine Titanic- und Bismarck-Dokus rechne ich jetzt mal nicht mit). Neu? Natürlich. Meisterwerk? Aber nicht im Geringsten!! "Avatar" bietet nichts, aber auch gar nichts, das man nicht schon in anderen Filmen gesehen hätte. Die Geschichte eines Soldaten, der eine neue Welt erkundet, sich mit dem eingeborenen Volk, dessen Kultur und Sprache ihm zunächst fremd ist und das im Einklang mit der Natur lebt, anfreundet und an dessen Seite kämpft, und der sich in eine Angehörige dieses fremden Volkes verliebt, all das hatten wir schon vor mittlerweile fast 20 Jahren schon, nur besser – der Film hieß seinerzeit "Der mit dem Wolf tanzt". Nur war das Anno 1990 um Längen glaubwürdiger. Warum? Weil da einfach echte Menschen durch echte Landschaften gelaufen sind und keine digitalen Kreaturen durch eine digitale Welt. Ein Problem von "Avatar" ist meiner Ansicht nach, daß er versucht, ein Realfilm zu sein, aber einfach wie ein Animationsfilm aussieht. So ist im Grunde die längste Zwischensequenz für ein Computerspiel herausgekommen, die man sich vorstellen kann. Und noch nicht mal die beste. Technisch unglaublich gut, ganz ohne Frage. Aber letztlich eben vollkommen künstlich (und obendrein oftmals schlicht langweilig). Ich habe offen gestanden nichts von dem geglaubt, was uns Cameron da auf die Leinwand gezaubert hat (auf "Beowulf" konnte ich mich beispielsweise besser einlassen, weil er trotz allem Bemühen, die Hauptdarsteller digital umzusetzen, eben ohne Zweifel ein Animationsfilm war). In dieser Welt konnte ich mich einfach nicht verlieren.
Davon abgesehen ist der Film einfach um eine gute Stunde zu lang. Vieles hätte man kürzer halten können, einiges war für die Handlung nicht notwendig, und so zieht sich "Avatar" oftmals schier endlos. Und ein Meilenstein des 3D-Kinos, wie im Vorfeld oftmals behauptet wurde, ist der Film auch nicht unbedingt. Sicher, die Welt von "Avatar" sieht schon beeindruckend aus, wenn man sie plastisch um die Ohren geschlagen bekommt. Aber effektiv habe ich nichts gesehen, was ich in anderen 3D-Filmen nicht auch schon gesehen habe. Diejenigen, die kein 3D-fähiges Kino in der Nähe haben oder denen der 3D-Aufschlag zu teuer ist, müssen sich also nicht grämen – man kann "Avatar" durchaus herkömmlich in 2D anschauen, ohne daß einem etwas entgeht.
Aber die grundlegende Frage ist natürlich: Muß man "Avatar" überhaupt gesehen haben? Ich finde nicht. Dazu bietet der Film einfach zu wenig sehenswertes. Das mag komisch anmuten bei einem Film mit so viel Schauwerten. Aber nur, weil es bunt und spektakulär zugeht, heißt das noch lange nicht, daß es sich lohnt hinzuschauen. Cameron ist meiner Ansicht nach voll in die Star Wars-Prequel-Falle getreten: Wir haben die Technologie, jedes noch so fantastische Szenario auf die Leinwand zu zaubern, jede Welt darzustellen, egal wie fremdartig sie auch sein mag. Genau das hat George Lucas mit seiner Prequel-Trilogie getan und dabei die Story einfach völlig aus den Augen verloren. Und genau das scheint James Cameron nun auch passiert zu sein. "Avatar" ist jedenfalls mit deutlichem Abstand Camerons schwächster Film und ein mehr als enttäuschender Abschluß des Filmjahres 2009.
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nes95 Tue, 29 Dec 2009 22:48:46 -0000
Antwort löschenDeine Kritik gefaellt mir nicht da du kein Schicksalsdrama oder Wester (der mit dem Wolf tanzt) mit einem Fantasy oder Science Fiction Film vergleichen. Avatar ist ein Film mit einem sehr guten Drehbuch. Klar, einiges kennt man, aber bei weiß Gott wie viele Filme es gibt kann bei einigen die Handlung aehnlich sein.
BigH Wed, 30 Dec 2009 09:10:02 -0000
Antwort löschenLetzten Endes ist es auch kein Vergleich von Genres, sondern ein Vergleich von zwei Filmen, die seeeehr ähnliche Geschichten erzählen; ich könnte die Sache jetzt sogar ins Extrem treiben und sagen, "Avatar" sei im Grunde ein Remake von "Der mit dem Wolf tanzt" (oder ein Re-Imagining, wie man das heute so nett nennt, eine Neuerzählung mit leicht geänderten Vorzeichen, quasi wie eine Shakespeare-Verfilmung, die in unserer Zeit spielt); das Genre ist dabei vollkommen irrelevant.
Und was das sehr gute Drehbuch anbelangt: Sorry, aber dem ist einfach nicht so. Ich würde es vielleicht nicht ganz so extrem sehen wie duffy, aber vieles von dem, was man bei "Avatar" sieht, ist einfach Stückwerk aus Elementen, die man weiß Gott schon oft anderswo gesehen hat. Von einem sehr guten Drehbuch erwarte ich Innovation, sowohl was die Geschichte als auch was die Erzählweise anbelangt. Beides ist bei "Avatar" aber sehr konventionell, wenig überraschend und deshalb langweilig.
Darkclaw Tue, 29 Dec 2009 19:06:14 -0000
Kommentar löschenWieder ein großes Werk vom Action-Regisseur James Cameron, der uns mit Liebe zum Detail eine graphisch imposante und epische Bildgewalt liefert. Klar merkt man nach dem Film, dass die Story jetzt nicht wirklich innovativ ist. Im Grunde genommen ist es ein Der mit den Wolf tanzt und Pocahontas im Weltall. Aber Cameron macht keinen Hehl daraus und gibt sogar zu, dass er von vielen Erzählungen (vorallem im SciFi-Bereich) beeineflusst wurde und sich sogar bei seinen eigenen bedient hat. Aber wer den Film sieht, den wird schnell klar, dass die Story mit absicht nur zweitrangig ist. Es geht eher um das, was wir dort auf der Leinwand sehen, Cameron wollte uns mit beeindruckenden Bildern die Zukunft des computer animierten Filmes zeigen und das ist ihm gelungen. Er hat mit Absicht nicht so viel Arbeit in Geschichte legt, damit er sich ganz in die Entwicklung dieses Epos vertiefen kann, an den Details der Flora und Faune von Pandora erkennt man den Spieltrieb des perfektionistischen Regisseurs.
Bei diesen Film heisst es, kopf ausschalten (wobei der Botschaft des Films schon Beachtung geschenkt werden sollte, auch wenn sie für den einen oder anderen aufgesetzt wirkt) und staunen.
Obendrein sei noch erwähnt, das Sigourney Weavers Rolle nicht an ihre Rolle als Ellen Ripley aus den ALIEN-Filmen angelehnt ist, sondern eher ihrer Rolle aus den Film Gorillas im Nebel.
Und ich kann nur jeden empfehlen diesen Film in 3D anzuschauen, das ist wirklich ein ganz besonderes Erlebnis.
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Kreator Tue, 29 Dec 2009 16:34:39 -0000
Kommentar löschenGanz netter Film. Gute Effekte, mäßige Story. Vergleicht man Avatar aber mit Camerons früheren Werken, wie Aliens - Die Rückkehr, Terminator oder The Abyss sieht Avatar eher schwach aus. Jedoch im Großen und ganzen ein gut gemachter Action-Adventure Film für Groß und Klein. Kann man mal gesehen haben.
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audio Tue, 29 Dec 2009 14:12:03 -0000
Kommentar löschenTja. da bin ich doch gestern wirklich in den Film gestiefelt... Und ... Ich muss sagen: Nicht schlecht!
Nicht nur, weil es mein erstes 3D Erlebnis war, sondern, weil - ich wusste ja: Popcornkino, ein Bier während und der ersehnte Cocktail danach - die Geschichte in sich stimmig erzählt, die Schauspieler solide gespielt und die Bilder atemberaubend schön waren. Ich wurde in eine fremde Traumwelt versetzt mit entsetzlich schönen Fabelwesen (waren diese "Luftquallen" nicht herrlich anzuschauen?), spektakulären "Kameraflügen" und atemberaubenden Landschaftsvisionen. Natürlich erinnert das an die Lebensräume der Naturvölkers Südamerikas, und die Na'vis erinnerten stark an die afrikanischen Massai.
Dier Erwartungshaltung wurde mehr als befriedigt, ich weiß ja: Öko-Blockbuster haben derzeit konjunktur. Und ja: Ich weiß auch, die Botschaft "Hegt und pflegt eure Mutter Erde, Ihr habt nur die eine!" kommt bei meinen suburbanen Kinonachbarn gar nicht erst an. Und trotzdem, dieser Film schreit förmlich danach, endlich mal Farbe zu bekennen und aktiv zu werden gegen die Ausrottung unseres Globus' (In Dänemark konnten selbst die besten Wissenschaftler diese Forderungen nicht in die Betonköpfe der Weltenherrscher einhämmern, warum sollte es dann Cameron bei den Justins und Nancys aus Marzahn? Aber solange das Thema gengreübergreifend behandelt wird - in Dokumentationen, Spielfilmen, Blockbustern, Literatur und Musik - gibt es Hoffnung. Und das macht Avatar eben aus. Und da hilft es eben nicht, zu schreiben "Und nein ich werde jetzt keinen Baum pflanzen." (siehe User weiter unten) Ist die Botschaft "Rettet die Umwelt und seit eins mit ihr!"- seien wir mal ehrlich - wirklich so plump, wie es ein User hier schrieb? Oder zeugt nicht gerade diese Arroganz von der uns allumgebenen Ignoranz gegenüber unserer Umwelt?
Zurück zum Film: Dieses Gengre schreit ja geradezu nach Überlänge, das weiß man doch. Die Herr der Ringe-Trilogie hätte ohne ewig lange Kampfszenen (ein mündlicher Bericht über eine Millionenschlacht hätte den gesamten zweiten Teil erspart) oder ewig lange Landschaftsüberflüge auch gut mit einem Viertel des Filmmaterials gedreht werden können. Doch hätten wir dann solch eine Freude gehabt? Ich denke nicht!
Zum 3D Erlebnis noch eine Anmerkung: Auch wenn ich wie geflasht in meinem Kinosessel hockte, auch wenn ich entzückt grinsend nach fliegenden Glühwürmchen und Luftquallen griff, so ganz zufrieden bin ich mit dergestalter Technologie nicht. Dem Betrachter wird irgendwie die Freiheit der ganzheitlichen Beobachtung genommen, er ist schier gezwungen, dem vorgegebenen Fokus des Bildes zu folgen. Tut er dies nicht, wird er mit Tränen und Kopfweh bestraft. Also: 3D - ich hoffe, dies ist nur eine von vielen zukunftsweisenden Technologien des Kinos.
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Deunan Tue, 29 Dec 2009 19:47:44 -0000
Antwort löschenIch hatte anfänglich der Kommentare hier fast die Hoffnung aufgegeben und bin doch nun sehr erleichtert, das einige aus ihren Verstecken schlüpfen und es doch sehr objektiv betrachten und nicht ihre eigene *innere* Unzufriedenheit verpackt in Phrasen preisgeben. Genau dies Arroganz wie Du so schön genannt hattest, wurde auch mehrfach in dem Film betont: "Ein Stein sieht mehr wie er ! ", " Sie müssen ihr zuhören, hören sie auf das, was sie sagt. " Und am allschönsten die Aussagen: " Ich sehe Dich ", " Es ist alles nur geliehen...!
Ich danke Dir für Deinen Kommentar :)
audio Wed, 30 Dec 2009 01:24:43 -0000
Antwort löschenSiehste Maid! Nun ja, Waffen geblitzt und poliert!
Also von hinten nach vorn: Ich fand es wirklich witzig, meinen eigenen Kommentar bewerten zu können, hab ich gleich mal ausprobiert und mich köstlich amüsiert. Kannst du doch auch drüber lachen, oder?
"Wie ein User schrieb" habe ich insofern gebraucht,. da ich diesen Text bereits als Kommentar zu deinem verwendet habe (siehe unten) und nicht direkt vor allen anderen die Bloßstellung ausüben wollte (wir sind doch beide Pazifisten ohne Tötungsabsichten).
Doch, mein(e) liebe(r) Maid, wo ist denn dein Problem begraben, wenn man auf Umweltproblematiken aufmerksam macht? Sind wir nicht drüber weg, Umweltaktionismus abzustempeln mit Klischeebildern á la "Ich bin der Martin 'ne?" oder Birkenstockträgern? Ganz ehrlich, sollte wenigstens der Konsens zwischen uns beiden nicht lauten: Sehr wichtiges Thema und/doch wirklich/gar nicht gut behandelt!
Geh auf die Umsetzung ein und nicht auf das Grundproblem, was der Film versucht zu behandeln.
Viele Grüße aus der Hauptstadt. audio
MaTn Tue, 29 Dec 2009 12:42:57 -0000
Kommentar löschenIch muss mich sehr beherrschen dem Film nicht 10 Punkte zu geben. Aber das wäre irgendwie unfair gegenüber Filmen, die subtiler, innovativer, intelligenter usw. sind. Aber verdient hätte er sie schon. Ja, die Handlung ist einfach - einfach, aber genial. Und wie Kris gestern schon ganz richtig meinte: Krieg der Sterne ist auch nicht tiefgründiger. Und tatsächlich steht dieser Film für mich mit der alten StarWars-Trilogie auf einer Stufe (vielleicht hätte James Cameron die neue Trilogie machen sollen).
Und ja, die Botschaften werden mit dem Dampfhammer eingetrichtert und es gibt keinerlei Spielraum für andere Interpretationen. Aber es sind doch sehr wichtige und brandaktuelle Botschaften oder würde da etwa jemand widersprechen?! Und diese werden eben mit den kleinsten, gemeinsamen Nenner so vielen Menschen wie möglich zugänglich gemacht. Wenn man den Versuch unternahmen will, die Welt zu retten, muss man auch die Idioten, die "dummen Massen" mit ins Boot nehmen. Und genau das tut dieser Film - er ist ein Mainstream-Blockbuster für alle, darum muss er einfach gestrickt sein. Und wer sich zu fein ist, sich mit den dummen Massen ausnahmsweise mal in ein Bot (oder ein Kino) zu setzen, der ist selber noch viel dümmer - DISCLAIMER: womit nicht automatisch alle Avatar-Skeptiker gemeint sind, von denen ja einige zur Zeit sehr sensibel auf solche Sätze reagieren.
Als langjähriger 3D-Freak muss ich wohl noch was zur 3D-Version sagen ;-)
Es gibt zwei stereoskopisch sehr interessante Szenen in dem Film: jeweils den "Kriegsrat" der Menschen und der Na'vi, bei denen die Kamera in die Menge der Zuhörer eintaucht und deren Hinterköpfe sich so mit den Hinterköpfen der Zuschauer vor einem im Kino mischen.
Auch eine meiner Lieblingsszenen wird in Stereo besonders eindrücklich (SPOILER): wenn sie ihn zum ersten Mal in seiner menschlichen Gestalt trifft und ihn (den Helden) auf den Arm nimmt, wie ein Kind. Sie ist so groß - und er so klein und hilflos ... Freakin' sweet :-)
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ghostofthemovie Tue, 29 Dec 2009 10:43:45 -0000
Kommentar löschenEin schlechtes Drehbuch bleibt ein schlechtes Drehbuch bleibt ein schlechtes Drehbuch.
[...]
In AVATAR ist alles platt, Inhalt herab gewürdigt auf die erzählerische Minimalkonstruktion, der kleinste gemeinsame Nenner, damit sich wirklich niemand ausgeschlossen und jeder angesprochen fühlen kann – und jeder zahlt. Der Film schafft es mit einer selten zur Schau gestellten Souveränität aber auch jeden Spruch dämlich und redundant erscheinen zu lassen, kaum eine Textzeile hat man nicht schon in hundert anderen Filmen gehört. Das ist übrigens kein Zitieren oder referenzielle Struktur, das ist einfach nur zusammen geschustert und hin gerotzt. Ganz zu Schweigen von den Slapstick-Einlagen, die bereits nach der goldenen Ära des Screwball abgeschmackt erschienen. Das Argument, dass der Action-Blockbuster immer so gestrickt sein müsse, kann an dieser Stelle nicht gelten. Denn es geht doch fern ab der ideologischen Sichtweise noch um Unterhaltung. Ich weiß ja, worauf ich mich einlasse; aber von einem Regisseur im Formate Camerons, der immerhin mit True Lies und Terminator 2: Judgment Day zwei der Ikonen des Genres geschaffen hat derart über den Tisch (also die Kinokasse) gezogen zu werden macht mich sogar wütend. Die oft zitierten Weisungen Billy Wilders “Je subtiler und eleganter du die Wendepunkte der Story versteckst, desto besser bist du als Autor” und “Ich habe 10 Gebote. Die ersten neun lauten: du sollst nicht langweilen.” wurden geflissentlich überhört. Subtilität und Eleganz in Avatar? – Nein, in keinem Moment! Langeweile? – Ja, und zwar stundenlang! [...]
http://www.ghostofthemovie.de/2009/12/28/avatar-langweiliger-kann-kino-kaum-sein/
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guggenheim Tue, 29 Dec 2009 20:43:56 -0000
Antwort löschen@ghostofthemovie: ich teile deine Ansicht zwar nicht, muss dir aber ein Kompliment machen, wie du deine Kritik formuliert hast.
Und eines noch (dies geht an den Discjockey, der vor mir gepostet hat): jedem sei seine Meinung gelassen, solange nicht beleidigt wird! Sollte sich manch einer vielleicht mal in sein Hausaufgabenheft notieren...
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Deunan Wed, 30 Dec 2009 03:09:55 -0000
Antwort löschen@ghostofthemovie: Deine Worte sind wundervoll gewählt. Es wird immer wiederholt das alles an dem Film platt sei. Doch stellt sich mir immer wieder die Frage, was erwartet wurde ? Weil derzeit stellt es sich bei schlechten Kritiken meist nur so da, dass sich darüber geärgert wird, dass man Geld bezahlt hat. Der Film ist doch nicht daran schuld, dass man eine Kinokarte gelöhnt hat. Ich mein, die Kritik widerspricht sich mit der aller ersten Aussage: "In AVATAR ist alles platt, Inhalt herab gewürdigt auf die erzählerische Minimalkonstruktion, der kleinste gemeinsame Nenner, damit sich wirklich niemand ausgeschlossen und jeder angesprochen fühlen kann – und jeder zahlt." - was nicht minder bedeutet, dass auch Du Dich angesprochen gefühlt hattest, trotz des kleinsten gemeinsamen Nenners. Ich versteh wirklich nicht was so falsch an dem Film war, auch wenn immer wieder gesagt wird, es war für einen Cameron unwürdig. Titanic bspweise war auch nur eine eigen interpretierte Nacherzählung, eines realen Ereignisses und sagenhafte FilmTechnik. Alien - wüsst ich bis heute nicht, wo da was Tiefgründiges zu finden sei, ausser dass es technisch spektakulär war. Terminator2 verblüffte mit den Specialeffects, aber auch der Film war berechnend, also kein elegantes verstecken von Wendepunkten, selbst die Aussage/Aussagen waren keine neuen. Oder Abyss (er revolutionierte die Tricktechnik - Morphing, photorealistische Computeranimationen und Unterwasser-BlueScreen), ebenfalls für die Zeit grandiose Technik, Aussage aber auch nichts neues. Und man könnte sogar Avatar und Abyss gleichsetzen, von den Charakteren bishin zu den angeblich abgedroschenen Phrasen. Die Hauptperson, die wiedererwartend mit seiner Ex-Frau zusammen kam, das kleine Grüppchen von Wissenschaftlern, die auch im Konflikt mit ihren Sponsoren standen, der durchdrehende Militärpimpf, der in den fremden Wesen (nicht zu vergessen es waren glühenden bunten Aliens) nur böses sah, aufgrund seiner Befehle/ eigenen Fehlbarkeit und nicht zu vergessen der Fingerzeig am Ende des Films - nur mal ganz grob und salop wiedergegeben. Genau betrachtet, ist Cameron nicht von seiner Linie gewichen, sein Fingerabdruck: Specialeffects - in diesem Fall die 3D-Technik (mit der er ja schon seit 2001 arbeitet und weiterentwickelt), grandioser Sound von James Horner und eine leichte Brise an Belehrung.
ghostofthemovie Wed, 30 Dec 2009 14:04:06 -0000
Antwort löschen@Charlie Brown, alanger, guggenheim und DarkMermaid: Vielen Dank!
@DJ Sicada: :)
@Deunan: Prinzipiell hast du nicht unrecht. Obwohl ich den von dir genannten Cameron-Filmen allen etwas abgewinnen kann, was definitiv mit der Erzählung selbst zu tun hat. Natürlich ist Cameron absolut auf Spezieleffekte fokussiert. Aber das schwächt die Kritik an der Belanglosigkeit (oder eher Redundanz ) des Inhalts nicht ab: Ganz im Gegenteil, beides geht eine wirtschaftliche Symbiose ein. Und das ist eigentlich auch die Perspektive meines Kommentars, der natürlich sehr polemisch gehalten ist und sich mit der erzählerischen Form vermischt (also der komplette Kommentar auf meinem Blog). Ich habe mir sehr wenig von dem Film erwartet, aber die Konsequenz des sog. kleinsten gemeinsamen Nenners, nicht als Zugeständis an den Production-Code des Blockbuster-System, sondern als gesetzte Marketingstrategie interpretiert, ist für mich so interessant. Wie gesagt, den Film lese ich einerseits unter einem kritisch kapitalistischen Aspekt und andererseits als Massenphänomen. Ein Kunstwerk ist halt niemals eigenständig zu untersuchen, sondern immer im kulturellen Gefüge. Ich werte (polemisch) auch eher das Phänomen, was mir zugleich absurd und dennoch völlig logisch erscheint, besonders unter Einbeziehung dessen Kontext. Der kulturwissenschaftliche Ansatz (Balász und Grob) ist einem fortspinnen meiner Abschlussarbeit über Ideologie, Mytholgie und Formen der Gewaltästhetik im Film geschuldet - ein überaus komplexes Thema; besonders, wenn ich für mich bereits evidente Ergebnisse aus meiner Beschäftigung mit diesem Komplex erklärungslos feststelle (was aber in der Kürze einfach nicht anders geht), kann dies sehr verwirrend und unverständlich sein. Ein Problem, dem ich bis jetzt noch nicht beigekommen bin. Außerdem bin ich mir nicht sicher, ob moviepilot die richtige Plattform für mich ist - bin noch am Ausprobieren. Vielen Dank für deine ausgiebige Stellungnahme, das ist sehr bereichernd!
Kris Tue, 29 Dec 2009 08:51:20 -0000
Kommentar löschenEin Film, der so klar als Reise, Ereignis, Erlebnis konzipiert ist wie kaum einer zuvor. Und niemals nicht möchte ich ihn in 2D sehen und befürchte, schon allein die Nicht-IMAX-Leinwand wird ihn zu einer Sparversion eines der schönsten Kino-Erlebnisse aller Zeiten machen.
Die Geschichte über die Ausbeutung der Natur ist nun alles Andere als überholt, ich würde sie eher als universell bezeichnen. Natürlich wird uns da nicht zu viel abverlangt, es ist eine Story für die Massen, die den absolut faszinierenden Bildern zuarbeitet. Doch beides funktioniert als Einheit bestens. Einziger Wermutstropfen für mich: Die arg stereotypen "bösen" Menschen.
So sollte Kino sein: Überwältigend, berauschend, berührend. Und es tut mir wirklich leid für jene, die das nicht empfinden können. Und noch mehr für die, die Anderen ein solches Erlebnis missgönnen.
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Deunan Wed, 30 Dec 2009 03:28:23 -0000
Antwort löschen@ alanger: Doofe Frage, aber wird eigentlich noch Kritik am Film ausgeübt oder doch nur an der eigenen Verschuldung, Geld für etwas ausgegeben zu haben, womit man nicht persönlich konform ist, aufgrund das man gewisse Hinweise übersehen hat, was subjektiv und nicht objektiv wie konstruktiv für den Film und dessen Beführworter ist? Derzeit seh nichts weiter wie einen persönlichen Kleinkrieg derer, die dem Film die Schuld geben, dass sie sich ihn angeschaut haben.
Amalthea Wed, 30 Dec 2009 08:00:30 -0000
Antwort löschenWarum nur all diese Wut? Hört auf, die flüsternden Bäume zu fällen, meine Brüder und Schwestern. Und alanger.
Bogatzke Wed, 30 Dec 2009 09:12:14 -0000
Antwort löschenklar gab es die story schon tausend mal, aber zum einen haben mich schauspieler/figuren und die handlung emotional gepackt und zum anderen ist der film visuell einfach fantastisch. faszinierend find ich es aber auch immer wieder, dass sich so manch einer filme anschaut von denen er vorher schon zu 100% weiß, dass er sie nicht mögen wird. stumpfes rumnörgeln als selbstzweck. wer's braucht...
Kris Wed, 30 Dec 2009 12:21:35 -0000
Antwort löschenNa ja, fairer Weise könnte man ja feststellen, dass hier auf beiden Seiten gefaucht und gekratzt wird. Und Kritiken im Keim ersticken, nur weil man eine andere Ansicht hat... Und Hexenjagd, weil man fehlende Empfindungen unterstellt... Hm, aber großkotzig und zurückgeblieben geht klar.
Kris Wed, 30 Dec 2009 12:39:14 -0000
Antwort löschenVielleicht mag diese Bemerkung ja provokant wirken, sie ist aber tatsächlich aus folgendem Gefühl heraus entstanden: Ich saß im Kino, war völlig geflasht und begeistert. Und dass einigen dieses tolle Gefühl abgeht, finde ich ganz ernsthaft schade. Dass manch einer recht extrem reagiert, wenn man auf diesem Gefühl herumtrampelt (denn schließlich wird hier ja nicht nur gegen den Film, sondern auch und vor allem gegen die ausgeteilt, die ihn gut finden), kann ich irgendwie nachvollziehen, aber ich hab’s ja noch nicht mal getan! Gottes Geschenk an die Menschheit? Wohl kaum, nur ein unvergessliches Kino-Erlebnis. Übrigens habe ich auch Kritik an dem Film geübt. All das, finde ich, rechtfertigt es wohl kaum, jemanden als zurückgeblieben zu bezeichnen. Mal ganz zu schweigen von den Kommentaren, die hier inzwischen schon wieder gelöscht wurden.
Narrisch Wed, 30 Dec 2009 12:53:21 -0000
Antwort löschenDie Diskussion über Avatar scheint offensichtlich die Gemüter zu erhitzen.
Die Standpunkte sind klar, die einen finden den Film absolut katastrophal die anderen lieben ihn. Zwischendrin gibts eigentlich nichts.
Was nicht geht und zwar weil es sich schlicht und ergreifend nicht gehört ist das brutale Niedermachen derjenigen die den Film mögen und sie in die nähe von Dumpfbacken zu rücken denen man jeden Mist vorsetzen kann.
Ein Faible für simple 08/15 Liebesgeschichten mit simpler Story zu haben ist nichts dramatisches oder bösartiges. Es ist sicherlich auch übers Ziels hinausgeschossen den negativen Kritikern Empathielosigkeit vorzuwerfen und sie zu bemitleiden. Ich wünsche mir bei negativen Kritiken eigentlich nur das der Polemikfaktor überschaubar und die Gründe warum den Film nicht mag explizit und sachlich genannt werden. Wenn man das Gesamtwerk Camerons näher betrachtet stelle ich fest das er außer Aliens keinen einzigen Film gemacht hat der eine großartige, überraschende Geschichte gehabt hätte. Vorhersehbar waren Sie alle, weiter gestört hat mich das allerdings nicht, weil ich vorher wusste auf was ich mich einlasse im Fall von Avatar eine grandios gestaltete neue Welt mit enormen Hinkuckfaktor. Nicht mehr und nicht weniger und genau das reicht mir bei diesem Film völlig.
Kris Wed, 30 Dec 2009 13:27:59 -0000
Antwort löschenAch Leute, versteht mich doch bitte. Dieser Film hat mir stärker als manch anderer ein absolutes Wow-Gefühl vermittelt. Das war so toll und ich glaube, dass es dem Film darum am meisten geht, ein völliges Abtauchen, Selbstvergessen. Ich wünschte, dass es jeder so schön erlebt hätte, wie ich.
Außerdem lege ich auch noch Wert auf den Satz, der danach kam. Und das ist, wie Narrisch schon sagt, richtig unschön, alle für doof zu erklären, denen das gefällt. Und vor allem solchen Aufwand dafür zu betreiben.
Und überhaupt habe ich weder was davon geschrieben, dass mir der Film die Augen geöffnet hat, noch davon, dass ich jetzt den Müll besser trennen werde. Der Film ist und bleibt ein richtig toller Kino-Schinken. Nicht mehr und nicht weniger. Und auch die, die das anders sehen, sind nicht zurückgeblieben. So.
MaTn Thu, 31 Dec 2009 00:21:06 -0000
Antwort löschenWo die wilden Kerle wohnen? Na, auf moviepilot!
Kris ist KW und alanger ist Carol ;-)
Kris Thu, 31 Dec 2009 00:22:59 -0000
Antwort löschenHihi.
Amalthea Thu, 31 Dec 2009 08:47:06 -0000
Antwort löschenDarf ich Ira sein? Darfich darfich darfich?
Kris Thu, 31 Dec 2009 09:52:45 -0000
Antwort löschenSo lange ich KW bin... Brauche nur noch'n Paar Eulen. Ob die bei Harry Potter welche übrig haben?
Slevin Kalebra Thu, 31 Dec 2009 10:56:32 -0000
Antwort löschenWenn du KW bist und alanger Carol, würde das ja bedeuten das.... Jetzt ergibt das langsam alles einen Sinn. Alanger, steh einfach dazu.
Kris Thu, 31 Dec 2009 11:09:50 -0000
Antwort löschen*rotwerd* Nee, doch nur vom Streitpotenzial her! Und weil KW doch so vernünftig is... Puh, leugnen macht's bestimmt nur noch schlimmer...
MaTn Thu, 31 Dec 2009 14:34:58 -0000
Antwort löschenIch bin eine der Eulen, dann kann ich passiv unter Armen rumhängen und muss nicht viel reden - äh krächzen ;-)
Kris Thu, 31 Dec 2009 14:41:03 -0000
Antwort löschenUnd ich dachte, Du wärst der König...
JimiHendrix Fri, 01 Jan 2010 18:05:38 -0000
Antwort löschenihr habt echt langeweile xD
BigDi Sat, 02 Jan 2010 22:51:57 -0000
Antwort löschenomg, was hier so alles abgeht (abging) :D
Alle 19 Antworten zeigen
Kris Sun, 10 Jan 2010 20:53:58 -0000
Antwort löschenJa, was hier so abging... Kann man leider aufgrund von gelöschten Antworten gar nicht mehr richtig nachvollziehen. Schade eigentlich, es war so eine erfrischend hitzige Diskussion. Jedenfalls werde ich jetzt auch einiges löschen, damit es nicht so aussieht, als stritten wir uns mit Geistern. Nimmt mir hoffentlich niemand übel! Und es gibt ja noch die ganze Avatar-Seite, um uns gegenseitig unsere emotional getränkten Meinungen um die Ohren zu hauen...
Dem M sein L Fri, 22 Jan 2010 08:59:02 -0000
Antwort löschenPuuuuuuuuuuh....
Amalthea Tue, 29 Dec 2009 08:20:39 -0000
Kommentar löschenIch habe das Licht gesehen. Und es fluoreszierte im Dunkeln! Und ich sah eine der schönsten Liebesgeschichten des Kinojahrzehnts, zwei über die Maßen faszinierende Hauptdarsteller, die fantastischste Filmwelt aller Zeiten, einige der abgefahrensten Filmwesen ich möchte sogar sagen seit Alien und eines der verabscheuungswürdigsten Arschlöcher der Filmgeschichte. Und ich lauschte den Geräuschen des Waldes, dem Hall der Schritte in den Bergen, dem Wispern im Baum der Seelen und einem berauschend schönen Soundtrack. Pandora lebt, atmet und pulsiert, und ich war da!
Welt, fürchte dich nicht, du hattest Star Wars, Herr der Ringe und Harry Potter, und nun hast du Avatar!
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Kris Tue, 29 Dec 2009 23:21:13 -0000
Antwort löschenLiebe Amalthea: Ein weiteres Detail, das dieses Kino-Erlebnis wirklich bedeutend für mich macht: Wie Du Dich nach einer halben Stunde mit verklärtem Gesichtsausdruck im Dunkeln zu mir umgedreht und gehaucht hast: "Das ist doch alles nicht echt, oder?" Das war so süß und so ehrlich, ich werde es niemals vergesessen, egal wie viele Filme mir noch vergönnt sind! Danke dafür!
Amalthea Wed, 30 Dec 2009 08:02:18 -0000
Antwort löschenhihi
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Kris Wed, 30 Dec 2009 13:44:54 -0000
Antwort löschenAch übrigens: Das ist wirklich alles nicht echt!
Amalthea Thu, 31 Dec 2009 08:35:41 -0000
Antwort löschenDoch. Es ist echt.
DJ Sicada Tue, 29 Dec 2009 02:42:23 -0000
Kommentar löschenIch war gestern im CineStar IMAX am Potsdamer Platz in Berlin.
AVATAR in 3D...
Habe keine Kritik gelesen - nur die übliche Fernsehwerbung gesehen, um halt "unbedarft" meine Kritik über diesen Film abgeben zu können.
Nach solchen "Kino-Reinfällen" wie "Illuminati" & "Terminator 4" habe ich es gewagt, mir "AVATAR" anzuschauen.
Filme sind ja immer "Geschmackssache".
Kurz: Für mich ist der Film ein Meilenstein in der Filmgeschichte!
Sehr gute Story -ohne- Schwachpunkte - gewaltige Bilder ohne überladen zu wirken (Bsp. Star Wars 1-3). Ein wirklich sehr guter Film (mir ist auch egal wer Regie geführt hat oder ob ein "bekannter" Schauspieler da mitgespielt hat - völlig Wurst).
Echt super Unterhaltung, nicht eine Sekunde langweilig und auch nach den knapp 3 Stunden hätte er ruhig weitergehen können.
Also: unbedingt anschauen !!!
PS: Die Dummheit und Habgier der "kleinen" Species "Mensch" wird in diesem Film so dargestellt wie sie wirklich ist...der Film ist ein absoluter HAMMER !
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Venator89 Tue, 29 Dec 2009 00:43:28 -0000
Kommentar löschenEin sehr schöner Film, wie ich finde. Schöne SciFi-Story mit wahrem Hintergrund. (Nach dem Film hatte ich eine kleine Antipathie gegen die Menschheit)
Es werden hier in den knapp 2 1/2 Stunden viele schöne Bilder und Momente gezeigt. Jedoch schleicht die Handlung an manchen Stellen etwas, bleibt aber interessant.
Den Film sollte man sich aber auf jeden Fall in 3D anschauen. Das 3D läuft hier "im Hintergrund" und es wird keine Effekthascherei mit irgendwelchen auf einen Zufliegenden Teilen versucht. Ich finde den Film in 3D dennoch beeindruckend.
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SpicyMåcHaggis Tue, 29 Dec 2009 00:05:12 -0000
Kommentar löschendieser film istkein film dem man eine wertung gibt, james cameron schafft hier etwas anderes als das übliche,,,normalerweise kommt man aus dem kino und denkt:das war schö,n oder, das war total dämlich.....doch nicht hier...ich ging hinaus und es fühlte sich an wie eine motion sickness, jemand hatte hier etwas besonderes geschaffen...es war als ob man in eine völlig andere welt reingesogen würde, durch die 3D aufführung des films wurde dieser eindruck natürlich noch plastischer...dies wurde bisher nicht oft geschafft...diese welt war so schön so...ehrlich man sagt das immer so und es hört sich scheiße an, aber man kann das mit worten nicht beschreiben...durch diesen prozess, die "transformation" vom mensch zum blue man..dadurch pochte in mir verstärkt, "alter, ich will die maschine!".....dies ist nicht nur einfilm, dies ist eine völlig eigene welt mit eigenen regeln traditionen und bräuchen, jeder muss wissen wie er mit diesem stück filmband umgehen will, aber ich war einfach nur gebannt....
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WhatTheFudge Mon, 28 Dec 2009 22:24:10 -0000
Kommentar löschenAch die Geschichte ist doch ein einziger Mix aus Matrix, Pocahontas, The Fountain (der Baum des Lebens) und eventuell Herr der Ringer (die große Schlacht wo dann die Bewohner des Waldes zur Hilfe kommen.) In der Hinsicht also nix neues, die Bilder aber waren wirklich teilweise atemberaubend und wunderschön. Allein deshalb sollte man sich den Film ansehen da dies heute (noch) etwas besonderes ist. (Und unbedingt in 3D.)
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Johnny Mon, 28 Dec 2009 22:10:45 -0000
Kommentar löschenNachdem ich nun ALLE Filme der IMDB top#250 gesehen habe (Stand 28.12.2009, wobei Avatar der letzte Film der Liste war), muss ich sagen: Es ist eine SCHANDE, dass dieser Film auf Platz #25 steht. Effekte hin oder her - Schlechte, komplett vorhersehbare Story darf sicher nicht komplett durch CGi ersetzt werden!
Avatar ist trotz riesen Budget weder innovativ noch revolutionär und hat das Kino sicherlich nicht soeben neu erfunden. Cameron hat in den 15 Jahren Produktion wohl vor allem auf seinem Pocahontas-Script geschlafen, ganz im Gegensatz zu seiner Schar CGi-Äffchen die binnen 2 Jahren zur Glanzleistung aufliefen.
Avatar ist grafisch unglaublich detailreich - und leider nichts anderes! Der Film ist vergleichbar mit einer 27 Mega-Pixel Aufnahme eines Gänseblümchens im Louvre; Hübsch, aber nichtssagend, völlig belanglos und zwischen echten Kunstwerken sicherlich fehlplatziert.
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Dead_Eye_Dodo Mon, 28 Dec 2009 18:34:16 -0000
Kommentar löschenGut gemacht und in sich schlüssig. zuerst war ich mir nicht sicher, ob mir Avatar gefallen würde, da ich ein recht stumpfes Actiongeballer erwartete. Der Film geht aber doch tiefer als man denkt, baut eine schlüssige, stimmige Storyline auf und endet schließlich mit der unausweichlichen Schlacht, die nicht nur auf grafischer Seite gut gemacht ist. Ich hätte mir von diesem Film nie so viel versprochen, aber man sollte ihn tatsächlich gesehen haben.
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Nelluc91 Mon, 28 Dec 2009 14:38:06 -0000
Kommentar löschenBilder und Effekte des Films sind klasse - die Story jedoch etwas lahm...
Die Handlung ist meiner Meinung nach zu sehr hin- und hergerissen.
Erst befindet man sich in einer Traumwelt und plötzlich wird man wieder herausgerissen und man kracht mit voller Wucht in die "Realität" zurück.
Sehenswert ist er auf jeden Fall aufgrund der Bilder und Effekte - ansonsten kein Film den man unbedingt ein 2. Mal sehen muss...
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eike-jay Mon, 28 Dec 2009 12:20:30 -0000
Kommentar löschenZuallererst möchte ich anmerken, dass mich weder Kopfschmerzen, Übelkeit oder sonst irgendetwas aufgrund von 3D heimgesucht hat, auch das Anschauen des Films fand ich keine Sekunde lang anstrengend. Der Film selbst ist wunderbar, vor allem wunderbar inszeniert und wunderbar kreativ (Flora, Fauna, Kultur der Avatar), sorgt für eine tolle Atmosphäre, beschert einem zu Weihnachten wunderbare (Landschafts)Bilder von Pandora, bietet einem gute Action, gute Charaktere (wenn auch mit etwas wenig Hintergrundinformationen oder Beleuchtung dieser, was mich persönlich aber nicht weiter gestört hat), mit denen man sehr gut mitfühlen kann. Die grobe (aber gute) Story war natürlich vorhersehbar, aber durch die tolle Inszenierung kann man getrost darüber hinweg sehen. Also alles in allem ein toller Film, vor allem in 3D.
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YukiLin Mon, 28 Dec 2009 12:08:45 -0000
Kommentar löschenAlso wie soll ich sagen?! "Avatar - Aufbruch nach Pandora" ist für mich in diesem Jahr eines meiner Heileits gewesen. Ich habe ihn mir zwei mal angesehen (einmal mit 3D und ohne) und ich muß sagen das dieses 3D schon was tolles ist!! Einer meinen Freunde hat echt nach den Insekten geschlagen, damit sie verschwinden! *LOL*
James Cameron hat einen sehr schönen Film mal wieder gedreht. Obwohl die Story schon etwas abgedroschen ist, aber naja wer auf Abenteuer in fremden Welten steht (ich!!!) wird ihn lieben!!!
Also mein Fazit ist, GENIAL!!
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Dr Herbert West Mon, 28 Dec 2009 00:02:25 -0000
Kommentar löschenBombastische Effekte... Scheiß auf die Kritiken und den Murks den junge Filmemacher schreiben von wegen:"Ähh, die Story ist vorhersehbar"! "Ist nicht tiefgründig genug" Einer imk Kino meinte nach dem Film ein offenes Ende hätte ihm besser gefallen. Man alter. Wenn ich was tiefgründiges zum Kopf zerbrechen haben will guck ich nen Lynch oder nen Fasbinder. Aber wenn ich satte Effekte und Popcorn dabei fressen will, schau ich mir nen Blockbuster an von Cameron und Konsorten an.
Stock ausm Arsch ziehen und anschauen.
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Dr Herbert West Mon, 28 Dec 2009 00:32:06 -0000
Antwort löschenManche gehen ins Kino und lassen sich einfach nicht mehr fallen...setzen sich schon mit dem Vorhaben Filmen was schlechtes abzugewinnen in den Kinosessel. Klar zeigt der Film von der Story her nichts neues, hier wurde der schwerpunkt auf die Bilder gelegt und grandios umgesetzt. Allein die Farben sind beeindruckend.
Wenn ich was Essen gehe, erwarte ich auch nicht immer was neues und sag: "Hmmm, das Schnitzel ist ja schon wieder paniert"
Avatar bietet viel zum diskutieren. Leona Lewis als Soundtracktitel haut mich nicht um bei dem Film, tut den 160min. aber nicht weh...da er auch nur im Abspann zu hören ist.
Und Popcorn im Arsch ist glaube ich ein wenig unangenehm, aber es gibt Menschen die machen so was bestimmt Alanger ;-)
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Abronsius Sat, 09 Jan 2010 00:12:20 -0000
Antwort löschendieser zorn..gibt es den in dosen?
Abronsius Mon, 11 Jan 2010 22:00:31 -0000
Antwort löschenmeinte eigentlich herbert w.!
getpunkd Sun, 27 Dec 2009 23:38:35 -0000
Kommentar löschenDer Film ist auf jeden Fall sehenswert. Die Welt mit seinen ganzen Lebewesen ist wunderschön und paradisisch und man wünscht sich dass es so einen Ort tatsächlich irgendwo gibt. Die Story ist nicht der Wahnsinn aber die letzte Stunde, also der Showdown, hat eigentlich ganz gut gefallen. Dass "Gut" gegen "Böse" gewinnt funktioniert immer und die Erfüllung des Zuschauerwunsches nach ausgleichender Gerechtigkeit befriedigt eben auch immer. In der Liebesgeschichte und allem drumherum fehlt schon bisschen die Würze und irgendwie konnte ich nicht so wirklich mitfühlen. Ein beeindruckendes Kinoerlebnis war es trotzdem!
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