Away We Go - Auf nach Irgendwo - Kritik

GB/US 2009 Laufzeit 98 Minuten, FSK 12, Drama, Road Movie, Komödie, Kinostart 15.10.2009

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Kritiken (17) — Film: Away We Go - Auf nach Irgendwo

ChristiansFoyer: Cellurizon.de

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8.0Ausgezeichnet

[...]Die erste, wenn man so will, Episode von „Away We Go“ ist typisch. Typsich Independent. „Away We Go“ bedient alles, was Indie-Produktionen wie „Garden State“, „Little Miss Sunshine“, „Sideways“ oder „Juno“ in den letzten Jahren so beliebt und zu teils überraschenden Award-Abräumern gemacht hat. Die sympathischen Hauptdarsteller, der einschneidende ernste Anlass, der ihre Leben verändert, kleine Skurrilitäten wie der in die Jacke getackerte Reiseplan, die mehr und minder verrückten Nebenfiguren und ihre ‚kein Blatt vor dem Mund‘-Sprache, ein paar kritische Anmerkungen zu Land und Lage, der zurückgelehnte Gitarren-Pop... es ist alles da und dort, wo es ungeschriebenen Gesetzmäßigkeiten nach hingehört und das in einer solchen Überdeutlichkeit, dass der Einstieg in den Film schwerer als gewollt fällt. Zumindest dann, wenn man erwähnte Genreverwandtschaft nicht blinden Auges und tauben Ohres verfolgt hat. „Away We Go“ ist aber trotzdem mehr geworden, als Sam Mendes‘ filmgewordene Regieanweisung »let’s do an independent film«. Die zweifelnd-verunsicherten Burt und Verona schließt man einfach schnell ins Herz, weil Mendes sie nicht in kopfloser Hysterie zeigt, weil die Schwangerschaft als Ergebnis ihrer Liebe nie in Frage gestellt wird, weil die Harmonie und das Verständnis zwischen den beiden einerseits schön zu beobachten ist, ihre individuellen und gemeinsamen Probleme aber auch nicht zu Nichtigkeiten im Problemverständnis eines Hollywoodfilms degradiert werden[...]

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stuforcedyou: Die Drei Muscheln, Moviebre...

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8.5Ausgezeichnet

Unaufgeregt erzählt "American Beauty"- Regisseur Sam Mendes von einem Pärchen auf einer Sinnessuche. Die einzelnen Stationen dieser Suche bzw. Reise sind mal traurig, mal grüblerisch und oft genug verbindet sich beide Eigenschaften zu höchst anspruchsvoller, aber nie langweiliger Unterhaltsamkeit.
Mendes, der normalerweise dafür bekannt ist, dass der große Filmbilder komponiert, ließ hier den Hochglanz einmal weg und erzeugte auch auf diese natürliche, autonome Art des Filmens dennoch große, schöne Bilder voller Authentizität. Der Kern des Films sind aber die Figuren und die sind so herrlich lebensnah, dass man sie schnell ins Herz schließt, genau wie die Nebenfiguren, die hier und da vielleicht etwas überzeichnet daher kommen, dafür bringen diese Figuren aber auch eine gute Portion Witz mit, die die teilweise Schwere des Films wunderbar ausgleicht und den Film eine wunderbare Balance beschert.
"Away we go" ist ein kleiner Film mit großem Herz und viel Wärme. Einfach ein schöner Film.

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Khitos: Kälte Reich

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8.0Ausgezeichnet

Away We Go zelebriert die naive Liebe, die zwischen einem einfachen Mann und einer Frau existieren kann. Auf der Reise ins Nirgendwo begleitet man ein Paar, das im ersten Augenblick nicht wirklich harmoniert, charakterlich, aber auch optisch. Im Zuge des Films wird man aber erkennen müssen, dass der erste Eindruck sehr falsch war, sehr, sehr falsch. John Krasinski und Maya Rudolph sind ein wunderbares Paar, der Eine, ein naiver Kauz, der an die unsterbliche Liebe glaubt und die andere, die auf dem Boden bleibt, rational ist und an Morgen denkt, an das kommende Baby. Es wird einiges geweint, aber das meiste aufgrund des Humors. Die Hippie-Sequenz mit Maggie Gyllenhaal ist mir etwas zu überdreht gewesen, aber der Rest funktioniert auf eine einfühlsame, ehrliche, liebenswerte Art und Weise.

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fko: filmsprung.ch fko: filmsprung.ch

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9.0Herausragend

«Away We Go» ist eine teilweise irrwitzige, dann wieder sehr berührende Tragikomödie, die herzhaft lachen lässt.

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Corsovilla: SchönerDenken

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9.5Herausragend

In der Wahl seiner Eltern kann man nicht vorsichtig genug sein, das wusste schon Paul Watzlawick. Es ist eine ganz einfache, kleine Geschichte. Eine Frau (schwanger), ein Mann (niedlich) und eine Reise durch Nordamerika, eine Reise zu verschiedenen Familien. “American Beauty”-Regisseur Sam Mendes macht aus dieser Geschichte einen wunderbaren ruhigen, klugen, warmherzigen und sehr witzigen Film. Wunderbare Dialoge, wunderbare Bilder, wunderbar passende Musik und zwei wunderbare Darsteller: John Krasinski und Maya Rudolph als etwas chaotisches Paar aus der liberalen Ecke Amerikas, das an sich selbst zweifelt und auf der Suche nach einer neuen Heimat noch viel mehr findet. Familienangelegenheiten verlangen vor allem: starke Nerven. Und in diesem Film auch starke Lachmuskeln. Reingehen! [mehr im Podcast]

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Philipp Bühler: Berliner Zeitung, fluter Philipp Bühler: Berliner Zeitung, fluter

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5.5Geht so

Ein Hang zur Selbstgefälligkeit gehört zum neueren amerikanischen Independent-Film; herrliche kleine Schrullen wie "Juno" oder "Little Miss Sunshine" waren nur geschickter darin, ihn zu verbergen. Regisseur Sam Mendes fehlt dieses Geschick, und ob er vom alternativen American Way of Life genug versteht, um sich darüber lustig zu machen, ist ebenfalls anzuzweifeln.Allein den sympathischen Darstellern/innen ist es zu verdanken, dass dessen offensiv zur Schau gestellte Harmonie tatsächlich erst zum gefühlsbeladenen Schluss so richtig auf die Nerven geht. Aber eine Liebe, die sich von anderen abgrenzt, ist von außen nicht schön anzuschauen.

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Sozionaut

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Gut gebrüllt Löwe! Doch einen jungen Vater mich - in ähnlicher Lebenslage - berührte der Film doch wirklich meine sanfte, mein feminine Seite. Die Deiner Meinung nach offensiv zur Schau dargestellte Seite fand ich gar nicht so stilisiert, sondern diese gab mir eher die Botschaft, dass die gesuchte Heimat nicht unbedingt ein Ort im Irgendwo sein muss, sondern vielmehr in der geliebten Person verortet sein kann... Aber vielleicht hast Du recht, wenn Du schreibst: "eine Liebe, die sich von anderen abgrenzt, ist von außen nicht schön anzuschauen."


Christian H.: Kino, TV und Co, Wicked Vis...

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9.0Herausragend

[...]Bei all der Bedächtigkeit und Nachdenklichkeit die „Away We Go“ stellenweise durchzieht, ist Mendes neuster Film, der ohne jeden Zweifel das Zeug zu einem echten Independent-Hit besitzt, vor allem eines: urkomisch. Dafür zeichnen sich zum einen zunächst einmal John Krasinski und Maya Rudolph verantwortlich, die sich abseits ihrer stillen Momente immer wieder hemmungslos komische Wortgefechte liefern. Anders als in seinen anderen Film hat sich Sam Mendes im Fall von „Away We Go“ dazu entschieden die Hauptrollen nicht mit großen Namen zu besetzen, sondern mit Darstellern, die zumindest in Sachen Kinoerfahrung noch weitestgehend unbefleckt sind und diese Rechnung geht auf. Zum Andren lebt „Away We Go“ von seinen deftigen Übertreibungen auf den American Way of Life. Ob nun die durchgeknallte Ex-Chefin von Verona, die mit Vorliebe sich und ihre adipösen Kinder der Lächerlichkeit preisgibt oder aber die „Quasi-Cousine“ von Burt, die sich als irre Esoterik-Tante entpuppt (absolut großartig: Maggie Gyllenhaal!): Stets entwickeln die Szenen eine Dynamik die „Away We Go“ an die Grenze zur Satire bringen. Dass diese Linie aber niemals komplett überschritten wird, liegt an den anderen, ruhigeren Episoden, die die unterschwellige Ernsthaftigkeit dieses in weiten Teilen herzhaften und humorvollen Vergnügens nie vollständig in Vergessenheit geraten lässt.[...]

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Chris Tookey: Daily Mail Chris Tookey: Daily Mail

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7.0Sehenswert

Es folgt ein tragikomisches Road-Movie, in welchem unsere Helden den Wert von echter Hingabe lernen, hauptsächlich durch Beobachtung der Unfähigkeit und der Fehler der kleineren Charaktere des Films.

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Roger Ebert: Chicago Sun Times Roger Ebert: Chicago Sun Times

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7.0Sehenswert

Nach lauwarmen Kritiken, die Burt und Verona der Überheblichkeit bezichtigen, kann ich nur sagen: dies sind keine Fehler, wenn man einen Grund hat, sich besser zu fühlen als andere. Away we Go ist ein guter Film für gute Menschen.

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M. Phillips: Chicago Tribune M. Phillips: Chicago Tribune

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6.5Ganz gut

Aalglatt und doch charmant, lohnt sich dieser Film allein schon für Maya Rudolph. Seht euch an, was sie tut. Krasinksi bekommt ein paar gute Lacher ab, aber er hat Schwierigkeiten wenn er mehrer Gefühle auf einmal rüberbringen soll. Sein Co-Star hat diese Probleme nicht, man fühlt nie die Anstrengung. Und sie ist witzig.

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Mick Lasalle: San Francisco Chronicle Mick Lasalle: San Francisco Chronicle

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6.0Ganz gut

Sam Mendes neuer Film ist meilenweit weg von Zeiten des Aufruhrs. Es ist gesund für einen Regisseur, neue Dinge auszuprobieren. Und es ist auch gesund, für respektierte Prosa-Schriftsteller, ab und zu ein Drehbuch zu verfassen. Der Film kommt mit einer Empfehlung, die man nicht anzweifeln kann. Diesmal jedoch ist die Erfahrung für die Macher wichtiger als für den Zuschauer.

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Roger Moore: Orlando Sentinel Roger Moore: Orlando Sentinel

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6.5Ganz gut

Krasinski und Rudolph ergänzen sich gut als Pärchen. Er bekommt die großen Lacher, sie die kleinen gefühlvollen Noten. Die Drehbuchautoren sind nicht an die Konventionen einer Road-Trip-Komödie gebunden, und sie sind auch nicht zu scheu, die satirische Komödie auf den Kopf zu stellen in dem weisen und warmherzigen dritten Akt. Vielleicht können manche Veränderungen im Ton etwas abrupt erscheinen. Aber der Film ist eine nette Metapher für all die wurzellosen, mit sich selbst beschäftigten Eltern, die versuchen alles richtig zu machen und immer nur die falschen Tips bekommen.

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Dirk Lüneberg: Stadtmagazin [030], film.de...

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8.5Ausgezeichnet

Burt (John Krasinski) und seine Freundin Verona (Maya Rudolph) sind zwar schon über Dreißig, doch sie haben es geschafft, ihr Studentenleben in ihren Arbeitsalltag hinüber zu retten: Karriereambitionen legen sie keine an den Tag und beide arbeiten freiberuflich von Zuhause. Als sie überraschend ein Kind erwarten, bauen sie ein wenig auf die Unterstützung von Burts in der Nähe lebenden Eltern. Doch auf die ist plötzlich kein Verlass mehr, haben sie doch beschlossen, bereits in einem Monat und für die nächsten zwei Jahre nach Antwerpen umzusiedeln - Enkelkind hin oder her. Nun stehen Maya und Burt etwas bedröppelt da. Auf sich selbst zurückgeworfen merken sie, dass sie eigentlich nichts mehr in Colorado hält, und beschließen, einige über Nordamerika verstreute Freunde und Verwandte zu besuchen, um zu sehen, ob sie sich vielleicht irgendwo in deren Nähe niederlassen wollen.
Nach seiner stark geerdeten Literaturverfilmung „Zeiten das Aufruhrs“ legt Regisseur Sam Mendes nun ein unbeschwertes Roadmovie nach, in dem er auf lockerleichte Weise die Magie, über die das Kino verfügen kann, zur freien Entfaltung bringt. Mit der Reise seiner beiden Protagonisten gewinnt dann auch seine intelligente Komödie an Fahrt: Denn die höchst unterschiedlichen, sympathischen wie unangenehmen, in jedem Fall aber urkomischen und liebevoll charakterisierten Typen, die die zwei während ihres Trips treffen, scheint eins zu einen: Sie sind allesamt verschrobene Exzentriker. Doch all diese positiven wie negativen Eindrücke und Erlebnisse nähren bei Maya und Burt Zweifel, ob sie wohl jemals irgendwo heimisch werden.
Auf der Suche nach sich selbst als werdende Familie schickt Regisseur Mendes seine Hauptfiguren und lässt sie schließlich die Einsicht gewinnen, dass es nicht damit getan ist, die vorgefertigten Lebenswelten anderer Paare zu übernehmen, sondern dass man seine eigene definieren muss. Und dass es etwas schwierig, aber auch gar nicht zwingend notwendig ist, im Leben immer alles unter Kontrolle zu haben. Entstanden ist auf diese Weise einer der schönsten und anrührendsten Filme seit langem und damit ein absolutes Kino-Muss!

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Kazushi: FILMSTARTS.de, TakashiMiike.de Kazushi: FILMSTARTS.de, TakashiMiike.de

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8.5Ausgezeichnet

Mit der Besetzung des hierzulande eher unbekannten Hauptdarstellerduos ist der Casting-Abteilung ein Glücksgriff gelungen. Zwischen „The Office“-Star John Krasinski und „Saturday Night Live“-Comedian Maya Rudolph stimmt die Chemie von der ersten Minute an. Die unverbrauchten Gesichter bestechen durch die glaubwürdige Darstellung des jungen Paares auf Sinn- und Platzsuche. Sie sorgen zudem für die Bodenhaftung angesichts der chaotischen Reiseeindrücke und halten den Film als Identifikationsfiguren zusammen, sie geben „Away We Go“ bei aller Leichtigkeit eine Seele.

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Flibbo: Wie ist der Film?

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7.5Sehenswert

[...] „Away We Go“ ist eine mit simplen Mitteln wirklich witzige Komödie, wo Hirn und Herz sich die Waage halten. Ein natürliches, unverbrauchtes Hauptdarstellerpaar und die ein- oder andere mit einem größeren Namen gespickte Nebenrolle erweisen sich in diesem Fall als perfektes Rezept um eine Geschichte zu erzählen, die weder Klamauk noch Sentimentalitäten scheut, aber stimmig bleibt, Stil beweist und somit überzeugen kann. Denn John Krasinski und Maya Rudolph sind glaubwürdig und begreiflich als von Zweifeln erfülltes Liebespaar kurz vor einem neuen Lebensabschnitt, während man sich über die meist sehr schrägen Nebenfiguren und die von ihnen ausgelösten Reaktionen einfach nur köstlich amüsieren kann. Maggie Gyllenhaal als Öko-Hippie-Mama ist da nach ihrer eher verhaltenen Rolle in „The Dark Knight“ ein echtes Highlight. [...]

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Batzman: moviepilot / Fünf Filmfreunde

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7.5Sehenswert

Auch wenn die Geschichte sehr episodenhaft wirkt und einzelne Erlebnisse nicht immer zwingend und fast klamaukhaft erscheinen, bekommt der Film letztlich immer wieder Kurve und schafft es auch mit trockenem, depremierendem Witz und skurrilen Ideen diesen Road- und Selbstfindungstrip eines jungen Paares in Szene zu setzen. Nicht zu kitschig, aber durchaus Gefühlvoll und warmherzig findet Sam Mendez oft erstaunlich originelle Bilder um die emotionale Situation seiner Protagonisten einzufangen.

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nurleben

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bin inzwischen auch ziemlich skeptisch nach dem totallen verriss in filmspotting, aber ich geb ihm wohl doch noch ne chance nach all den neuen positiven kommentaren von der preview hier :)


nurleben

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Screw You, Filmspotting!

Die beiden können sich echt mitunter heftig irren :D.


Claudia Puig: USA Today Claudia Puig: USA Today

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9.0Herausragend

Away We Go bringt eine kunstvolle Balance zwischen satirischer Komödie und herzerwärmendem Drama. Und, sogar noch ungewöhnlicher, der Film erreicht dies im Kontext eines Roadmovies. Unter der Regie von Sam Mendes (Revolutionary Road) mit dem scharf beobachtenden und klugen Drehbuch der Autoren Dave Eggers und Vendela Vida, kommt Away We Go als Film mit erinnerungswürdigen und bezaubernden Darstellungen daher. John Krasinski und Maya Rudolph fallen unter die einprägendsten und glaubwürdigsten Leinwandpärchen aus einer romantischen Komödie. Nicht nur dass sie eine unglaubliche Chemie herüberbringen, sie wechseln auch geschickt zwischen einer breit gefassten Komik und Bitterkeit, manchmal in ein und derselben Szene.

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Kommentare (85) — Film: Away We Go - Auf nach Irgendwo


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kapunk

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Ein Glück ist mir erst nach dem Filmgenuss aufgefallen, dass der Typ aussieht wie Jürgen Klopp :D

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Don Vito

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Bewertung5.0Geht so

Eigentlich ein ganz schöner Film, ist der Funke bei mir nicht übergesprungen. Liegt wahrscheinlich an der Figur des Burt, den ich mit seiner nerdigen Matte und Bart überhaupt nicht sympathisch fand. Ganz zu schweigen von seiner riiiiesigen Nase, die einen Großteil meiner Aufmerksamkeit auf sich gezogen hat. Dabei hatte der Film Witz und Charme. Schade.

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MrMcJones

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Bewertung9.0Herausragend

Für mich einer der besten Road-Movies - wenn man ihm überhaupt diesen Überzug geben will.
Das Gefühl, die Charaktere schon ewig zu kennen und sich auch in ihnen wiederzufinden, ist perfekt inszeniert, durchgezogen und durchlebt die volle Bandbreite:
Lautes Lachen und nahendes Tränenmeer!

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Superbraun

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Bewertung7.5Sehenswert

Was für ein süßer Film. Anders kann ich es nicht sagen :) die zwei Hauptdarsteller harmonisieren perfekt und wirken einfach nur sympathisch. Es gibt was zum lachen, weinen, mit freuen.... man kann sich einfach in die Situation hineinversetzten.
Mein Fazit: ein Happy-Laune-Film, der zeigen kann wie schön das leben ist wenn man die Kleinigkeiten zu etwas Großem macht!

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Deekin

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Bewertung5.0Geht so

Ich komme mit Roadmovies scheinbar einfach nicht zurecht, insbesondere solchen, die so strukturiert sind wie "Away we go". Die Idee hinter dem Film klingt ja sehr süß: Ein Pärchen in einer Lebenskrise macht einen Trip durch die Staaten und besucht alte Bekannte. Mir war jedoch nicht bewusst, dass Burt (John Krasinski) und Verona (Maya Rudolph) ein Kind bekommen und dass sie im Verlauf der Handlung Personen treffen, welche alle ihre eigenen Sorgen und Ängste rund um das Elternsein haben. Das macht die Reise eben nicht zu etwas willkürlichem, sondern wir gewinnen zusammen mit dem sympathischen Gespann immer neue Einsichten in die Facetten rund um den "Traum Familie". Das ganze wird auch in eine bittersüße Stimmung getaucht, die sich zwischen Burts sanftem, gewitzten Wesen und Veronas persönlichem Familienschicksal bewegt. Alle Episoden entwickeln ihre eigene kleine Stimmung und warten teilweise mit vielschichtigen, interessanten Charaktermomenten auf.
Was mich dabei stört, ist die Roadmovie-typische Episodenstruktur: Burt und Verona reisen von Ort zu Ort wie zwei Schwämme. Bei jedem Halt und Familien- oder Freundesbesuch unterhalten sie sich ein wenig, saugen die Impressionen auf und reisen weiter. Erst in der kurzen Miami-Episode reden sie tatsächlich einmal in einem liebenswerten Gespräch darüber, wie sie über ihre Gefühle als werdende Eltern denken und machen sich im Anschluss die putzigsten und skurrilsten Versprechen. Erst hier wird ein Reifeprozess bemerkbar, der im Film schon hätte weitaus früher beginnen können. Somit sind es halt mehr oder weniger unabhängige Episoden, die mal witzig, mal gefühlvoll sind. So schaute ich dem Film milde interessiert zu, wie er stets in seine nächste Station schlingert, mich dabei wundernd, was für Personen sie denn diesmal treffen. Bei der Begegnung mit LN (Maggie Gyllenhaal), einer wohlhabenden Hippie-Dame - einschließlich Exegesen über esoterische Pseudo-Erziehungswissenschaft - kam sogar kurzzeitig eine sehr humorvolle Spannung aufgrund des Zusammenstoß zweier sehr unterschiedlicher Lebensstile auf. Der finale Krach zwischen Burt und LN gehört mit zu den tollsten Momenten des Films. Doch dann ging es auch schon wieder weiter nach Montreal, wo wir Weisheiten über die Wertschätzung des Lebens von der Stange erhalten.
Und vielleicht ist das ein weiterer Grund, warum diese "Indie"-gefeierte Einfachheit des Lebens, mit seiner Klarheit und seinen unkomplizierten Antworten, einfach nicht mit mir resonnierte. Während am Ende des Besuchs bei LN all dieser Esoterikwahn von neureichen Eltern explizit als "Bullshit" abgestempelt wird, zelebriert der Film die scheinbare Normalität und Einfachheit eines fast schon unglaubwürdig harmonischen Paares. An einer Stelle bemerkt Verona - fast schon ironisch in bezug auf den Film- dass sie und Burt vielleicht ein bisschen mehr streiten sollten, um den Herzschlag ihres Kindes anzutreiben (glaube ich). Ganz ehrlich, sie hätten das auch so tun sollen, ganz einfach um den Zuschauer ein bisschen mehr in ihr Beziehungsleben zu involvieren und selbiges plastischer, kantiger erscheinen zu lassen. Versteht mich nicht falsch, die beiden sind super sympathisch und insbesondere Maya Rudolph liefert eine der wärmsten und sympathischsten darstellerischen Leistungen, welche ich in letzter Zeit gesehen habe. Nur schmeckt diese ganze Harmonie, gepaart mit der Indie-typischen Folkmusik, irgendwie auch nach einer verblendeten Sicht auf das Leben.
So habe ich "Away we go" vor allem als gepflegte Langeweile erfahren, mit zwei sympathischen Hauptfiguren, die durch die Pampa reisen, einigen skurillen, witzigen und stimmungsvollen Momenten und ein paar eher abgegriffenen, wenig überzeugenden Binsenweisheiten zwischendurch. Das Ende ist superschön fotografiert und eine emotional sehr aufgeladene, reichhaltige Szene, doch verhilft sie dem Rest des Streifens leider nicht, mehr als nur nett zu sein.

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PommesPapst

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Bewertung7.0Sehenswert

Schöner, kleiner Road-Movie mit gutem Humor. Nicht mehr, nicht weniger.

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Medardus

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Ja, das stimmt. Unterschreib ich so.


robertpires27

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Bewertung6.0Ganz gut

Es war mal wieder ein Roadmovie...
Dennoch muss ich sagen, dass mich das Drehbuch schon überzeugt hat !
Humor ist über weite Strecken genau mein Geschmack,aber leider nicht immer gut platziert und richtig dosiert. Beeindruckender Cast und die Hauptdarsteller harmonieren sehr gut.
Trotzdem war der Film zu lang und man wäre, mit einer Reisestation weniger, besser gefahren.
Auch habe ich immer diesen faden Beigeschmack, dass einfach mal wieder auf der Erfolgswelle der Indiefilme mitgeschwommen wurde anstatt mal wirklich "indie" zu sein und etwas neues zu wagen...z.B. könnte man einmal bei diesen Filmen auf die Hipstersubkultur verzichten.

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mainaeinz

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Bewertung2.0Ärgerlich

Möchte alternativ, schrullig und geistreich sein, ist aber belanglos, langweilig und dämlich. Quasi ein "Indie-Film" für Dumpfbacken.

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Jane_Doe

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Bewertung6.0Ganz gut

Hat mich nicht abgeholt, wie Nena das immer so schön sagt. Mag auch daran liegen, dass ich Road Movies nicht mag. Ja die beiden sind ganz süß, und auch die anderen Charaktere auch irgendwie lustig. Aber mir ist das alles zu konstruiert. Sinnsuche, nur weil man ja jetzt schwanger ist, langweilig.

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VisitorQ

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Bewertung7.0Sehenswert

Sehr sympathisches, süßes und lustiges Road movie, das sich einfach schön gucken lässt. Einige male musste ich wirklich lauthals auflachen und mir die Szene gleich noch einmal ansehen. Auch schön, dass sie zwischen den beiden Hauptcharakteren kein aufgesetztes und 08/15 mäßiges Drama im Mittelteil des Filmes eingebaut haben, wie es viele andere Vertreter dieser Art machen. Ja, ich schwärme ein wenig. Ansehen.

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Anais525

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Bewertung3.0Schwach

Nicht nur der Müdigkeit wegen bin ich vor Ende des Films eingeschlafen... Auch die Gags waren einfach nicht lustig.

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AgentGuhl86

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Ein absolut gelungenes kleines Filmchen. Der Regisseur und auch der Drehbuchautor haben in jeder Szene ihr Talent für Figurenkonstellationen bewiesen. Die Reise mit dem schwangeren Pärchen auf der Suche nach einem Zuhause ist kurzweilig und einfach rührend schön. Die Welt braucht mehr dieser Filme...ein lebensbejahendes Hurra!

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alex023

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

„It's all those good things you have in you. The love, the wisdom, the generosity, the selflessness, the patience.“

Sam Mendes stand bei mir immer total auf der Kippe in letzter Zeit. Einerseits hatte er mich mit „American Beauty“ total überzeugt und einen wahrlich sensationellen Streifen abgeliefert. Andererseits gab es dann da „Revolutionary Road“, der mich doch sehr enttäuscht und gelangweilt hat. Das mögen manche vielleicht anders sehen, aber so war es nun mal. Nun bin ich endlich dazu gekommen, mir den schon lange vorgemerkten AWAY WE GO anzusehen. Und was soll ich sagen? Erst einmal: danke, Sam Mendes. Für diesen überaus großartigen und tollen Film. Bei nüchterner Betrachtung kann man sich eigentlich niemals erklären, wie manche Filme eine solch hohe Bewertung erreichen können. Denn sie erzählen doch nur eine Geschichte, die nicht besonders ist und schlichtweg auch vorhersehbar. Man weiß dank der episodenhaften Erzählung, dass die beiden Protagonisten erst am Ende der Reise und somit am Ende des Films ihr Zuhause finden. Aber das ist egal angesichts des Feelings, welches der Film vermittelt. Ein typisches Beispiel von einem der von mir so geschätzten Feel-Good-Movies. Das Drehbuch zeichnet fast durch die Bank schräge Charaktere, was dem ganzen eine besondere Art von Humor verleiht. Die Stimmung wird dadurch aber nicht beeinträchtigt, es gibt zwar einzelne lustige Stellen, aber der Humor ist zumeist dezent, wie ich es sonst nur aus den Filmen von Jason Reitman kenne. Ich lache dann trotzdem mal laut mit, auch wenn der Witz noch so trocken ist. Doch die Atmosphäre des Films wird dadurch nicht belastet, eher noch bestärkt. Diese Ruhe, die solche Independent-Produktionen meist auszeichnet, gepaart mit der genialen Kameraführung durch Mendes fantastische Regie, machen das ganze zu einem außergewöhnlichen Erlebnis. Außerdem muss ich zugeben, mich ein bisschen (ein bisschen sehr) in den Soundtrack von Alexi Murdoch verliebt zu haben. Das merke ich, während ich hier zum zwanzigsten Mal hintereinander den Song „All My Days“ höre. Der durchweg überraschend gute Cast wusste selbstredend auch zu überzeugen, eine sehr gute Auswahl. Die Dramaturgie war meiner Ansicht nach perfekt. Am Ende reichten ein paar Blicke, die Bilder des Meeres und der Gänsehaut-verbreitende Sound von Alexi Murdochs Stimme, um eine unglaubliche Stimmung zu erzeugen und ein absolute perfektes Ende zu schaffen. Wie ein Traum, der nicht enden soll. Doch dann bin ich aus diesem Traum erwacht.

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Amadis

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Ein ganz besonderer Roadmovie mit dem wir es hier zu tun haben. Ein etwas kauziges Pärchen mach sich auf die Suche nach dem idealen Ort um eine Familie zu gründen. Witzig dabei, dass sie sich zu Beginn immer an anderen Personen orientieren weil sie sich selber für "Looser" halten. Mit jeder Filmminute wird jedoch klar, dass sie in Wirklichkeit eigentlich die einzig "normalen" Menschen sind in dieser Geschichte... Ein schauspielerisch wunderbar umgesetzter Film mit zu Herzen gehender Geschichte, die aber nie kitschig wird. Ich habe mich ausgezeichnet unterhalten gefühlt.

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eisbaerdios

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Bewertung7.0Sehenswert

Der Film hatte irgendwie viel süßes, auch wenn er manchmal ein wenig langweilt, was an dem episodischen Prinzip liegt. Man ahnt von Anfang an, dass erst die letzte Station die Richtige sein wird.
Manchmal war es mir auch wenig zu viel komisches Gebrabbel, wenn du Figuren irgendeine bewegende, metaphorische Geschichte aus ihrer Vergangenheit erzählen, man selbst aber keinen Bezug dazu bekommt und es eben doch aufgesetzt wirkt.

Aber dies sind eher kleine Makel. Ich finde der Film hat viele geniale Ansätze und sehr lustige Szenen.
Vielleicht hätte dem Film ein wenig mehr Geschwindigkeit besser getan, um nochmal auf die Vorhersehbarkeit des Filmes anzuspielen.

Positiv muss man ihm noch anmerken, dass er oft ganz nah am Kitsch ist und es immer schafft, diesen dann doch zu vermeiden...fast immer, was der größte Negativpunkt für mich ist und dem Film ein paar Punkte gekostet hat.
Es ist die letzte Sequenz "zu Hause". Diese ist so wahnsinnig aufgesetzt, so wahnsinnig schwülstig und genau in dieser der wichtigsten Sequenz regnet es mit Kitsch und niemand ist da um es zu brechen. Das ist Schade und ein zu weiches Ende, auch wenn es ein wohl-fühl-Film ist oder wie die Leute immer solche Filme bezeichnen.

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cpt. chaos

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Bewertung6.0Ganz gut

Einige wirklich herrlich schräge Charaktere erwarten einen während dieses etwas anderen Road-Trips, welcher zur Bestimmung des zukünftigen Wohnorts und zugleich Freundeskreises des werdenden und etwas unbeholfen daherkommenden Elternpaares dienen soll.
Eigentlich in erster Linie witzig, aber doch immer wieder mit einem ernsten Unterton ausgestattet und zwischenzeitig sogar ein wenig melancholisch, finden die beiden schließlich zu sich selbst.
Das Ganze wird mit einem locker-flockigen Soundtrack untermalt, der stets die gute Laune zurückbringt, auch wenn es in der Szene zuvor eher etwas depressiv zuging.

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anakyn

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Bewertung5.5Geht so

ich hätte mehr erwartet. glaube man muss in einer ähnlichen situation sein wie die filmcharaktere, oder dies zumindest nachvollziehen können, um dem film etwas abgewinnen zu können.

so fand ich den film jetzt weder spannend noch berührend noch interessant. nett zum einmal anschauen, aber mehr nicht.

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lizzisfilm

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Bewertung6.5Ganz gut

eine eigentlich ganz nette geschichte verpackt mit der schönen idee, eine reise anzutreten... wird leider nach und nach heruntergewirtschaftet mit einem klischee-charakter nach dem anderen. ausgeflippte schrille mammie, mürrischer amerika-hasser, eine esoterik-nixe die alles und jeden in ihrem leben erotisiert... nur um ein paar beispiele zu nennen. von daher: irgendwie enttäuschend der film.

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Kreaexo

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Eine Reise eines Paares nach einem geeigneten Wohnort entpuppt sich viel mehr als eine Reise nach sich selbst. Die doch simple Geschichte steckt voller Herz und Gefühlen, die einen einfach berühren [müssen]. Neben den charismatischen Schauspielern ist noch der Soundtrack in den Vordergrund zu stellen - Gänsehautfeeling vom Allerfeinsten. Es ist aber keine unangenehme Gänsehaut, resultierend aus Angst, sondern das komplette Gegenteil; Gänsehaut vor Freude, vor Gefühl, wegen Emotionen.
Die Dialoge sind ein wenig abgedreht, was dem Film aber zu gute kommt. Da sie voller Witz und Charme stecken, einerseits witzig, andererseits aber ab und an auch leicht melancholisch sind und sie somit beitragen, diesen Film zu etwas ganz Besonderen werden zu lassen.
Sam Mendes beweist hier mal wieder, dass er ein begnadeter Regisseur, mit Gespür fürs Detail, ist. Der es vermag den Zuschauer durch seine Filme zu begeistern.
Das Ende kommt genau zum richtigen Zeitpunkt und ist mindestens genauso stark wie das Geschehen zuvor.

'Away we go' - ein schöner Film für zwischendurch, wenn man Aufheiterung benötigt oder man sich einfach einen bewegenden Film anschauen möchte.

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Chris12zero

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Bewertung9.0Herausragend

"... selbst wenn du so dick wärst, dass ich deine Vagina nicht mehr finden würde, würde ich dich immer noch lieben, mehr als je zuvor ..." ^^

"Auf nach Irgendwo" .... eine bemerkenswerte Reise zweier Liebenden, zunächst ohne wirkliches Ziel, aber mit einem Plan, der sich aus inniger Verbundenheit, Zusammenhalt, aus Vertrauen, dem reinem Glück und der Kraft der Liebe in einem wunderschönen Road-Trip voll skurriler Situationen und Figuren, aber auch irgendwie voll aus dem Leben selbst, entwickelt !!
Regisseur Sam Mendes ("American Beauty"/ "Road to Perdition") schaffte es wieder mal auf faszinierende Weise, diesem sympathischen und vor allem erfrischend anders wirkenden Independent-Streifen dank seiner beiden großartig aufspielenden Hauptdarsteller Maya Rudolph und John Krasinski (... der mich persönlich vom Aussehen her, ohne Vollbart of course, stark an "Snow Patrol"- Lead-Sänger Gary Lightbody erinnert^^) mit sehr viel Tiefengrund aber auch dank geschliffener Dialoge, enorm viel Leben einzuhauchen !!
Mit sehr viel unterschwelligem Witz, dank grandioser (Neben-) Darsteller wie beispielsweise Maggie Gyllenhaal oder einem Jeff Daniels, kann "Away We Go" enorm viele Schmunzler entlocken !! Aber auch dank unaufgeregter, berührender Erzählweise punktet die Reise nach Irgendwo, die aufgrund eines gewissen Geschmackswechsels eines weiblichen Körperteils schon in den ersten Minuten dem Film seinen deutlichen Stempel aufdrückt !!
Soundtrackmusikalisch bleibt es sicherlich Geschmacksache, aber ich empfand die ruhige Indie-Folk-Untermalung vom schottischen Singer/Songwriter Alexi Murdoch als unglaublich passend, wie die bekannte Faust auf's Auge !!
Wem also mal wieder völlig kitschlose, sondern tiefgründige Tragikomik/Dramödie, gepaart mit sehr viel Dialog/Situations-Witz, welcher sich in einem wunderschönen Film-Genuss entwickelt, gefällt und dies in diesen herbstlichen Tagen in Betracht ziehen mag, sollte hier gerne mal zwei Augen riskieren !!

Fazit: Wunderschöne, berührende Indie-Perle, die erfrischend anders mit Witz das Herzerl streichelt !!

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