Baarìa

Baarìa (2009), FR/IT Laufzeit 151 Minuten, FSK 6, Komödie, Drama, Historienfilm, Kinostart 29.04.2010

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5.8
Kritiker
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5.4
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von Giuseppe Tornatore, mit Francesco Scianna und Gisella Marengo

Baarìa erzählt über das Leben in der gleichnamigen italienischen Stadt, von den 1920ern bis in die Gegenwart. In der italienischen Familiengeschichte wird eine sizilianische Familie über drei Generationen porträtiert: Von Peppinos Vater Cicco über Peppino selbst bis zu dessen Sohn Pietro. Der Zuschauer sieht die Stadt durch die Augen von Peppino (Francesco Scianna), der der Sohn des Schafhirten Cicco ist und in Baarìa lebt, wo er immer wieder mit sozialer Ungerechtigkeit konfrontiert wird. Der ehrgeizige Peppino widmet sich der kommunistischen Politik und eckt damit oft an. In Mannina (Margareth Madè) findet er seine große Liebe und jemanden, der bereit ist, mit ihm für seine Träume zu kämpfen.

Der Film Baarìa ist eine Hommage des Oscar-Preisträgers Guiseppe Tornatore an seine sizilianische Heimat und ist voll von Erinnerungen an seine eigene Familie und deren Geschichte. Der Film ist gleichzeitig ein Porträt der politischen und sozialen Umwälzungen in Sizilien während des 20. Jahrhunderts. Baarìa durfte als erster italienischer Film seit 18 Jahren das Filmfest von Venedig eröffnen und wurde als bester fremdsprachiger Film für die Golden Globes nominiert.

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Kritiken (9) — Film: Baarìa

Zoran Gojic : br-online Zoran Gojic : br-online

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4.0Uninteressant

"Baaria" ist trotz einiger Längen und Mängel hübsch anzusehen und Tornatore scheitert auf hohem Niveau. Wie ein britischer Kollege so fein bemerkte: Der Film ist wie Sizilien. Wunderschön und verdammt dazu, an sich selber zu scheitern.

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G. Jekubzik: Filmtabs G. Jekubzik: Filmtabs

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6.5Ganz gut

Garniert mit viel sizilianischer Tradition und absurd kurzen und peinlichen Szenen mit Monica Bellucci mag „Baarìa“ ein italienisches Thema sein, aber keine Sensation, die über die Landesgrenzen hinaus begeistern wird. Erst in den letzten 15 Minuten purzeln die großen Szenen wieder in den Film:

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José Garcia: Textezumfilm

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4.0Uninteressant

Giuseppe Tornatore schwelgt in Massenszenen, in Hochglanzbildern, die in ein helles Licht getaucht und von Ennio Morricones pompöser Filmmusik noch verstärkt werden. Das vom Regisseur selbst verfasste Drehbuch besitzt jedoch keine Mitte – Giuseppe Tornatore will offensichtlich allzu viel und viel Unzusammenhängendes erzählen, etwa auch von der Magie des Kinos. Von diesem Zauber macht sein Film zwei Mal Gebrauch, als zu Beginn der noch etwa zehnjährige Pietro läuft und läuft, bis er in die Luft steigt. Und insbesondere in der atemberaubenden, etwa zehnminütigen Schlusssequenz, als Peppino in einer Ecke des Schulraumes aufwacht, in der er in den dreißiger Jahren eingeschlummert war, und in das Baarìa unserer Zeit hinausläuft. Peppino sieht das Elternhaus, in dem er den Jahrzehnte vorher verlorenen gegangenen Ohrring seiner Tochter wieder findet. Und dann begegnet er noch seinem etwa gleichaltrigen Sohn aus der Zeit der ersten Filmszene. In dieser die Zeiten überspringenden Bildaufeinanderfolge drückt der Film auf sehr poetische Weise die Gleichzeitigkeit der ein halbes Jahrhundert umspannenden sizilianischen Geschichte aus.

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Kirsten Liese: BR Online, WDR3, Darmstädte... Kirsten Liese: BR Online, WDR3, Darmstädte...

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3.5Schwach

Der ganze Film wirkt in seiner höchst oberflächlichen, elliptischen, nie tiefgründigen Erzählweise wie ein einziger Trailer. Und dann noch zugekleistert mit aufdringlicher Musik. Nicht in einer einzigen Szene lernt man die Figuren näher kennen, geschweige denn, dass man nachvollziehen könnte, warum sich Mannina in den Kommunisten Peppino verliebt - nach nur einem Tänzchen. Man taucht einfach nie ein in diesen Film, fasst nie Tritt bei den rigiden Sprüngen. Kaum zu glauben, dass es sich hier beim gleichen Regisseur handelt, der so künstlerische Filme wie "Cinema Paradiso" oder "Der Mann, der die Sterne macht" handelt.

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alviesinger: bummelkino

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5.5Geht so

Giuseppe Tornatore ehrt mit „Baaria“ seine sizilianische Heimat. Die süditalienische Kleinstadt ist das Zentrum des Films: Über zweieinhalb Stunden lang erfährt der Kinogänger was sich im 20. Jahrhundert in Italien abspielte. Dafür ist ein Verlassen der sizilianischen Kleinstadt Baaria nicht nötig. Herunter gebrochen auf den Mikrokosmos Baarias und noch spezieller auf die Familie des Protagonisten Peppino lernen wir in kurzen Episoden was sich im vergangenen Jahrhundert zwischen den Faschisten, Kommunisten, Sozialisten, Christdemokraten und Mafiosis abspielte. Neben der Entwicklung Peppinos vom kleinen Lausbub zum charismatischen Abgeordneten der kommunistischen Partei wohnt der Zuschauer den Kämpfen der politischen Lager, dem Zweiten Weltkrieg, der Gründung der Republik und so manchen italienischen Bräuchen und Traditionen, die dem deutschen Publikum weitestgehend unbekannt sein dürften, bei. Einige der nie in die Tiefe gehenden Geschichten verkommen dabei zu zusammenhanglosen Fragmenten…

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Luitgard Koch: programmkino.de Luitgard Koch: programmkino.de

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8.0Ausgezeichnet

Hundertfünfzig Minuten schwelgen der renommierte italienische Regiemeister Giuseppe Tornatore und sein Hauskomponist Ennio Morricone mit elegischer Orchestermusik in verführerischer Nostalgie. Dieses große Epos über ein halbes Jahrhundert wildbewegter italienischer Geschichte fasziniert vor allem durch seine suggestiven Bilder der sizilianischen Landschaft und Architektur. Ein Kamerablick, der sucht, als wollte er nur konstatieren, aber nicht behaupten. Auch seine Darsteller filmt Tornatore auf ähnliche Weise: fast als wären sie Teil einer Landschaft. Magischer Realismus, Schelmenstück und Politchronik mischen sich gekonnt bei der weitverzweigten Handlung.

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Suchsland: FAZ, FR, filmdienst, Berlin... Suchsland: FAZ, FR, filmdienst, Berlin...

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7.0Sehenswert

Mit überaus viel Sentimentalität erzählt Tornatore darin die Geschichte eines sizialianischen Jungen und seiner Familie zwischen den 1930er und 1980er Jahren – ein Panorama des 20. Jahrhunderts, zugleich aber auch die sehr persönliche Geschichte von Tornatores Vater. Die Wahl dieses Eröffnungsfilms für den Wettbewerb um den Goldenen Löwen, des ersten italienischen seit vielen Jahren, ist auch eine Verbeugung des Festivaldirektors Marco Mueller vor dem italienischen Kino, das zuletzt – wenn überhaupt – eher in Cannes Triumphe feierte.

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D. Kamalzadeh: Der Standard D. Kamalzadeh: Der Standard

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6.5Ganz gut

Baaria, Giuseppe Tornatores aufwändig-opulenter Eröffnungsfilm, hätte wiederum ein paar schlüssige Ideen mehr gut gebrauchen können: Die Ode an die sizilianische Stadt Bagheria, die hier entlang der (Familien-)Chronik eines Hirten entworfen wird, rast hektisch polternd durch das 20.Jahrhundert, ohne eine dramatische Linie zu finden.
Und so gerät der Film zunehmend zu einer Feier des prallen Lebens der Inselbewohner, dem weder die Verwerfungen der Mafia noch die der Geschichte etwas anhaben können.

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Peter Zander: Welt, Berliner Morgenpost Peter Zander: Welt, Berliner Morgenpost

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6.0Ganz gut

Sein Film glänzt mit großen, wohlkomponierten Bildern und satten Panoramen, aber im Gegensatz zu „Malena“ und „Paradiso“ schenkt er ihnen nicht den epischen Atem, den sie bräuchten, um sich entwickeln zu können. Ist es nun die Geschichte einer typischen sizilianischen Familie, die sich aus Armut emporarbeitet, ist es die seiner eigenen Familie, oder ist es die über Aufstieg und Niedergang der Kommunistischen Partei? Am Ende weiß das niemand so recht. Tornatore überfrachtet die eine, große Geschichte mit zahllosen, kleinen. Das ist Historie als schöner, aber leider nur durchblätterter Bildband.

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Kommentare (5) — Film: Baarìa


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TomThurau

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Bewertung3.0Schwach

Für jene, die Herrn Tornatore lieben, ist Baaria ein wahrhaftiger Schock -- dem Meister ist, hoffentlich nur für einen Film, das Gespür für Tempo und Rythmus abhanden gekommen, und das für Schauspielführung gleich mit.

Man sieht die großen Bilder und hört die große Musik, doch es will nichts stimmen in Baaria -- das Label Epos klebt über allem, doch die Schnitte sind viel zu hektisch und passen so gar nicht zu dem, was die Kamera und der ausladende Score von Morricone sich herbeiwünschen. Die großen Emotionen und das ganz eigene Pathos, das nur Tornatore so inszenieren kann, dass es an Leone erinnert und nicht an Kolportage, werden von der ersten Einstellung an zerdrückt von einer für Tornatore gänzlich ungewohnten Hektik. Dadurch wird eine Geschichte, die in Ambition und Ausmaß viel Potenzial zu bieten hat, schwer erträglich (man lernt, nebenbei und unfreiwillig, beim Schauen und Leiden ganz viel über die Bedeutung des ewig unterschätzten Schnitts für das Kino...).

Vielleicht sehen wir ja irgendwann die 6-Stunden-Fassung, die dann alle Fragen auflöst und der Geschichte den nötigen Rahmen gibt. Bis dahin aber lieber nochmal Bertoluccis 1900 schauen -- der scheitert zwar auch beim Erzählen einer italienischen Familienchronik, aber auf ungleich höherem Niveau!

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JoeKramer

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Bewertung3.0Schwach

Also im dritten Anlauf habe ich ihn geschafft fertig anzusehen in der Hoffnung dass da noch irgendwas passiert um die Story zu verstehen. Der Film besteht aus lauter mehr oder weniger zusammenhanglosen Schnipsel deren zeitlich Zuordnung man sich selbst denken kann. Schöne Bilder zum nebenher laufen lassen, mehr nicht.

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Mambila

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Bewertung3.0Schwach

Es ist ein wenig her, dass ich "Baaria" sah, und ich musste wohl erst meine Enttäuschung verwinden. Ich liebe "Cinema Paradiso", diese Melancholie, diese schöne Story! Mit "Baaria" wollte Tornatore "Paradiso" überbieten, aber das Gegenteil ist dabei herausgekommen: völlig Überfrachtung, eine Überpolitisierung (die nicht nötig gewesen wäre), aber vor allem: eine bald unerträgliche Überlänge. Wie heißt es immer so schön: Das Gegenteil von gut ist gut gemeint. Leider.

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phoenix409

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Bewertung9.0Herausragend

Eine charmant bewegende Familienchronik in epischer Breite.

Ganz im Sinne seiner früheren Werke "Cinema Paradiso" oder "Der Zauber von Malèna" (beide kleine Glanzstücke des italienischen Kinos) hat sich Giuseppe Tornatore mit Herz und Seele in die sizilianische Geschichte zurückversetzt und eine liebevolle, teils autobiographische Familiengeschichte über mehrere Generationen erdacht, die in ihrem Ausmaß und ihrem italienischem Ambiente durchaus der Größe eines Paten nahe kommt. "Baarìa" ist vorallem eine Herzensangelegenheit, Tornatore's Hommage und Denkmal an seine Heimat, voller Erinnerungen und kleinen Geschichten, und das spürt man. Von den 1930er Jahren bis in die Gegenwart drehen sich viele solcher kleinen Geschichten und Erinnerungen um das Städtchen Baarìa und den jungen Peppino, der dort mit seiner Familie aufwächst und später selbst eine Familie gründet.

Über seine stolzen 150 Minuten öffnet sich "Baarìa" wie ein altes Fotoalbum voller Momente, über die es lustiges, tragisches, nachdenkliches und aufregendes zu erzählen gibt, kleine Anekdoten, Wendungen und Entscheidungen, Politik, Krieg, Abenteuer und Sterbebettszenen. Tornatore treibt die Handlung rund um Peppino immer weiter voran, lässt sich wunderbar skurrile Running-Gags einfallen, die über Jahre im Film bestand haben und füllt unsere Mägen mit reinstem italienischen Lebensgefühl.

Die wunderbaren Bilder, in Sonnengelb getränkte Häuser und Hügel, Orangenbaumplantagen, Äcker und Felder - alles scheint wie für die große Leinwand geschaffen, ein warmes Festmahl für's Auge. Der Film geht durch wie gutes Olivenöl und doch machen sich die 150 Minuten bemerkbar, denn "Baarìa" ist ein ruhiger, stets erzählender Film, der sich seiner Handlung mit viel Liebe zum Detail hingibt und sich einfach dem Hier und Jetzt seiner Plotpunkte verschreibt, ohne jemals zu hetzen. "Baarìa" ist zwar nie kurzweilig, aber dafür auch nie langweilig.

Tornatore ist eben für sein gefühlvolles Erzählkino bekannt, das immer den nötigen Humor und Charme mit sich trägt, um dem Zuschauer sein verträumtes Lächeln bis zum fantastischen, von einem Möbiusband umschlungenen Schluss zu erhalten. Eine schwere Aufgabe, die nur die wenigsten Menschen stämmen können, aber wenn das einer kann, dann ist es Ennio Morricone, Maestro der süßen Klänge. Auf's neue bereichert er Tornatore's Werk mit einem wunderschönen, schwelgerischen Score, der gleich der warmen Sommerluft alles umgibt, was sich in "Baarìa" regt.

Es gibt viel zu sehen in "Baarìa", und viel zu erfahren über die vielen Figuren, wie sie sich über die Jahre verändern, vom Leben geformt, wie die alten Männer im Hof Schach spielen, wie ein Mann sich in die Frau seines Lebens verliebt oder wie eine junge Schulklasse samt Lehrer gaffend am Fenster steht, um in weiter Ferne die nackten Brüste von Monica Bellucci zu bestaunen, die in einem Haus gegenüber von der Zunge eines fremden Verehrers verwöhnt werden.

Ein wunderbares Erlebnis.

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Blonder

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Ein alter Mann spuckt auf den Boden und sagt zu einem Jungen: "Wenn du es schaffst mir Zigaretten zu holen, bevor die Spucke getrocknet ist, dann bekommst du 20 Lire". Der Junge rennt so schnell bis er abhebt und über seine Heimatstadt fliegt. Nach diesem Anfang merkt man, dass man kein gewöhnliches Familienepos schaut. Vielmehr ist es ein Film über das Leben der Menschen in Baaria, die trotz ihrer Sorgen und Nöte nie die Lust am Leben verlieren.

Es wird die Geschichte von Peppino erzählt, der die sozialen Missstände in seiner Stadt verbessern will und deswegen in die kommunistische Partei eintritt. Der Film beginnt in den Dreißigern und endet in den Achtzigern. Der Zuschauer wird Zeuge, wie ein Mann sich ständig mit der in der Stadt mächtigen Mafia anlegt. Aber auch der Aberglaube der Bevölkerung kommt nicht zu kurz.

Wer aber ein ernstes und tiefgründiges Epos erwartet, der ist hier definitiv falsch. Denn die Geschichte wird mit der sprichwörtlichen leichten italienischen Lebensart und mit viel Humor erzählt. Die grandiosen Bilder werden von einem super Score untermalt, denn die schrieb der Großmeister der Filmmusik, nämlich Ennio Morricone.

Wenn man sich auf den Film einläßt und ihn so sieht wie er ist, dann wird man seine Freude haben. Im Kino schauen, denn da entfaltet er am besten seine Wirkung.

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