Babycall

Babycall (2011), DE/NO/SE Laufzeit 96 Minuten, FSK 16, Thriller, Horrorfilm, Kinostart 12.07.2012

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5.5
Kritiker
7 Bewertungen
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5.3
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167 Bewertungen
27 Kommentare
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von Pål Sletaune, mit Noomi Rapace und Kristoffer Joner

Sind es Hirngespinste oder wurde Noomi Rapace tatsächlich Ohrenzeugin eines Mordes? Die Antwort kann nur der Babycall geben.

In Babycall versucht die junge Mutter Anna (Noomi Rapace) nach dem Ende einer schwierigen Beziehung mit ihrem kleinen Jungen in der Anonymität einer fremden Vorstadtsiedlung einen Neuanfang zu wagen. Doch die Angst zieht mit. Um ihrem Beschützerinstinkt vollends Rechnung zu tragen, schafft sich Anna ein Babyphon an. Eines Tages vermeint sie im Rauschen interferierender Frequenzen Hinweise auf einen Mord zu hören. Anna stellt Nachforschungen an. Infolge dessen fühlt sich Anna immer unsicherer: Wird auch sie nun verfolgt, sind die Dinge, die sie sieht, tatsächlich oder Gespinste ihres angespannten Geistes?

Hintergrund & Infos zu Babycall
Babycall stammt vom norwegischen Regisseur Pål Sletaune, der in Deutschland vor allem durch den Thriller Next Door – Manche Türen sollten nie geöffnet werden bekannt ist und als Ausführender Produzent by The King of Devil’s Island in Erscheinung trat. Für Noomi Rapace war Babycall ein skandinavisches Intermezzo zwischen den internationalen Blockbustern Sherlock Holmes 2: Spiel im Schatten und Prometheus – Dunkle Zeichen. Bei den Filmfestspielen in Rom gewann sie für ihre darstellerische Leistung in Babycall den Preis als Beste Darstellerin. (EM)

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Cast & Crew


Kritiken (7) — Film: Babycall

Near-Dark.de: Near-Dark.de

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7.5Sehenswert

"Gekonnt in Szene gesetzte Geschichte - verstörend, wie ein Tinnitus." (3/4 Sterne)

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Magali-Ann Thomas: BR Magali-Ann Thomas: BR

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3.5Schwach

Die Inszenierung ruht sich auf Annas Psyche aus und lässt dabei jede erzählerische Logik außer Acht.

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projekt2501: www.2501.eu projekt2501: www.2501.eu

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9.0Herausragend

Es dauert gar nicht lange, bis in BABYCALL klar wird, dass in der Welt von Anna (Noomi Rapace) alles nicht in Ordnung ist. Flüsternd und bedrängend schiebt sich das erste Bild in den Film, verstörend und mit einer Musik, die schon weint noch ehe man seufzen kann – es bläst der Chor der griechischen Tragödie zum Gefecht! Wer Tragödien, feinfühlige Filme, Mystery und magischen Realismus nicht mag wird sich an dem Film vielleicht stören, ansonsten gibts hier handwerklich sehr viel Gekonntes zu sehen, nicht nur von Noomi Rapace. Ganze Kritik auf 2501.eu

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Rupert Sommer: Radio Köln Rupert Sommer: Radio Köln

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5.0Geht so

Was kunstvoll beginnt, steigert sich in eine filmische Orgie des Wahns. Dass immer hektischer an der Spannungsschraube gedreht wird, lässt den Thriller allerdings nicht überzeugender erscheinen.

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Jörg Gerle: http://film-dienst.kim-info... Jörg Gerle: http://film-dienst.kim-info...

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3.5Schwach

Da nützt es wenig, dass die authentisch und natürlich agierende Noomi Rapace souverän den Grenzgang zwischen psychologischem Drama, Thriller und Horror meistert: „Babycall“ scheitert an seinem Versuch, in der „Twilight Zone“ zwischen den Genres zu wandeln, und bleibt am Ende nur eines: unglaubwürdig.

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Matthias Pasler: Movie Maze Matthias Pasler: Movie Maze

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8.0Ausgezeichnet

Wem das zu sperrig sein sollte, der kann sich ja noch etwas gedulden und darauf warten, dass die Amerikaner eine etwas konsumentenfreundlichere Neuverfilmung nachschicken.

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Mr Vincent Vega: Die 5 Filmfreunde, gamona, ...

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2.0Ärgerlich

[...] Unerklärliche Stimmen aus dem Babyfon. Ein sich seltsam verhaltender Sohn. Geheimnisvolle Erinnerungslücken. Und das alles auch noch in einem merkwürdigen Plattenbau! Wenn die Gondeln Mindfuck tragen und Lisbeth Salander in den verschwommenen Grenzen von Wirklichkeit und Einbildung um ihre Identität rudert, dann zieht der Psychothriller mit einer neuen Genreklischeeparade durchs Kino. Als hätte es nie zuvor einen ähnlichen Film gegeben, verschnörkelt "Babycall" eine einzige Idee zum müden Vexierspiel trügerischer Ereignisse und überraschender Wendungen. Gefühlte 125.000 Mal hat man diesen Film schon gesehen, und nebst großzügiger Langeweile und garantierter Vorhersehbarkeit präsentiert sich die europäische Koproduktion mit schmuckloser Lichtsetzung und quadratisch-praktischer 90-Minuten-Laufzeit auch noch auf Fernsehfilm-der-Woche-Niveau. [...]

Kritik im Original 15 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir 3 Antworten

lieber_tee

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"Backebackekuchen-Thriller Nummer 126974: Wenn Mindfuck-Kino das Hirn weichkocht." :))))
der ist doch mit Lisbeth, der kann nicht "ärgerlich sein.;)


Mr Vincent Vega

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Naboer habsch ned xen.



Kommentare (20) — Film: Babycall


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Filmfreak21

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Bewertung7.5Sehenswert

Man mag ja skandinavische Filme mögen oder nicht. Eines muss man ihnen lassen, sie wissen, mit stylsicheren Methoden, ala weniger ist mehr, eine unglaubliche Spannungsdichte zu erzeugen ohne viel schnick schnack!
Vor allem Noomi Rapace macht ihren Job als verzweifelte Mutter, die ständig Angst um ihren Sohn hat wirklich gut! Es bedarf nicht vieler Wörter und schon weiß man, wie das Gefühlsleben in ihr aussieht!
Wirklich klasse! Vor allem baut der Film sich so auf, dass er wirklich viele tolle Wendungen bekommt und einen völligen Mindfuck veranstaltet. Wohin zum Teufel will der Film hinaus...ich will es endlich wissen! Jedoch hat der Film extrem clever begonnen und daher erwartet man sich ja auch ein Ende, dass sich ordentlich gewaschen hat! Aber meistens gibt man sich dann mit dem Ende nicht wirklich zufrieden! Wie auch bei den Film. Hätte man sich denken können oder nicht!
Wie auch immer!
Alles in allem, ein cooler, beklemmenter Film der etwas anderen Art! Aufjedenfall sehenswert!

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EasyPauly

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Bewertung6.0Ganz gut

Zum ende wirkt er wie gewollt aber nicht gekonnt! Aber durchaus ein Blick wert!

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benjamin.zahnd

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Bewertung7.5Sehenswert

vielleicht werden mich nun viele für ziemlich dumm halten. aber nach diesen film sah, fühlte ich mich wirklich etwas dumm...
der film hat mich ziemlich verwirrt. manche szenen erscheinen klar und machen überhaupt nicht. es ist ein film bei dem man mitdenkt und immer miträtselt. obwohl ich schon anfangs des films geahnt habe, in welche richtung es geht, habe ich nicht überall durchgeblickt... ich will jedoch nicht alles verraten.
die schauspielerin noomi rapace ist sehr glaubwürdig.

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Mein Senf

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Bewertung5.0Geht so

Je weiter die Handlung in „Babycall“ (2011) voranschreitet, desto sicherer ist man, dass die groß vorbereitete Auflösung der Geschichte den Zuschauer zwangsläufig enttäuschen muss. Zwischendrin kreiert Regisseur Pal Sletaune zwar eine Handvoll veritabler WTF-Momente und schafft eine durchaus beklemmende Atmosphäre, leider gerät der Mittelteil aber trotzdem reichlich zerfasert, tempo- und spannungsarm und krankt zudem an einer Story, die sich darin genügt beschränkt, ständig neue Rätsel aufzuwerfen. Selbst Noomi Rapace, deren natürliches Spiel für einige Spannungshänger entschädigt, kann da am Ende nicht wirklich etwas rausreißen.

Um ihren gewalttätigen Ehemann zu entkommen, sucht die labile Anna (Noomi Rapace) mit ihrem Sohn Andres (Vetle Qvenild Weering) Schutz in einer anonymen Hochhausiedlung. Über ein interferierendes Babyphone, das sie aus Fürsorge für ihren Sohn gekauft hat, belauscht sie ein vermeintliches Verbrechen in ihrer unmittelbaren Nachbarschaft. Aus Sicht der Schulbehörde und des Jugendamtes, die Andres Entwicklung überwachen, gilt sie aufgrund ihres zunehmend wahnhaften Verhalten jedoch bald als eigentliches Problem.

„Babycall“ (2011) wird gerne als Mindfuck-Movie missverstanden. Dieses Thriller-Subgenre bezieht seine Wirkung in erster Linie daraus, dass der gesamten Film sklavisch um einen finalen Plottwist herum konstruiert wird. Dieser überrascht den Zuschauer im Optimalfall komplett aus dem Nichts und stellt die Handlung komplett auf den Kopf stellt. Vor allem Ende der postkulturellen 1990er-Jahren war dieses Erzählprinzip äußerst populär und brachte populäre Filme wie „Die üblichen Verdächtigen“ (1995), „Twelve Monkeys“ (1995), „The Game“ (1998), „The Sixth Sense“ (1998), „Arlington Road (1999) „Fight Club“ (1999) und „Identität“ (2003) hervor. Diesen Plottwist gibt es zwar auch in „Babycall“, allerdings macht Regisseur Pal Sletaune von Beginn an keinen Hehl daraus, dass er irgendwann kommen wird. Sein Konzept zielt im Gegensatz zu den angeführten Beispielen also nicht darauf, den Zuschauer unvorbereitet zu treffen, sondern, ihn über die Art der Auflösung rätseln zu lassen. Dazu wird die Heldin Anna von der ersten Minute als labiles Psychowrack gezeichnet, die mehr als einmal explizit betonen darf, dass man ihrer Wahrnehmung keinen Glauben schenken sollte. Über einen gewissen Zeitraum entfaltet dieses Spiel sogar einen gewissen Reiz, zumal dem Zuschauer regelmäßig und recht geschickt eingeflochtene Hinweise über einen möglichen Ausgang der Geschichte gereicht werden. So erfrischend und aufrichtig dieses Spiel mit offenen Karten innerhalb eines Psychothrillers zu Beginn wirkt, so sehr erweist es sich alsbald als Boomerang. Es verhindert einerseits, dass Anna als Identifikationsfigur infrage kommt, anderseits wirft es den Zuschauer immer wieder aus der Geschichte, da er ständig auf Dechiffrierung gepolt wird und sich ab einem gewissen Zeitpunkt nicht mehr wirklich auf die eigentliche Handlung einlassen kann. Darunter leiden dann auch zwangsläufig die Spannungssequenzen, in denen der Zuschauer eher darüber rätselt, ob diese Momente nicht nur einer Kopfgeburt der Protagonistin entstammen.

Zudem fällt Sletaune im Verlauf des zweiten Aktes auch schlicht zu wenig Spannendes oder Originelles ein, um den Zuschauer bis zum finalen Twist wirklich fesseln zu können. Das eint „Babycall“ (2011) dann wieder mit einem Großteil der angesprochenen Mindfuck-Movies, die sich oft allzu sehr auf die Wirkung ihrer finalen Enthüllung verlassen und darüber das Geschichtenerzählen vergessen. So straff und effizient die Story zu Beginn erzählt wird, so fragmentarisch entwickelt sie sich im Verlauf des zweiten Aktes. Zudem bereichern einzelne Substory, etwa um die Beziehung zwischen Fachverkäufer Helge und seiner todkranken Mutter den Hauptplot nicht wirklich und evozieren Verwirrung statt Erkenntnis. Aber das mag durchaus Methode haben. Tatsächlich beschränkt sich Sletaune bis zum Ende weitgehend darauf, den Zuschauer durch das Kreieren rätselhafter Situationen bei der Stange zu halten. Ein Prinzip das am Ende auch die Mystery-Serie „Lost“ (2004-2010) zum Einsturz brachte. Bei diesem Haufen Fragen muss die Auflösung fast zwangsläufig enttäuschen und ist darüber hinaus auch nur mäßig originell. Dagegen ist am Ende auch eine intensiv aufspielende Noomi Rapace in ihrer letzten Rolle vor ihrem Gang nach Hollywood weitestgehend machtlos.

„Babycall“ bleibt am Ende eher durchschnittliche Psychothriller-Kost. Wer es durch den mitunter quälend langsamen Mittelteil schafft, wird immerhin mit einer durchgehend beklemmenden Atmosphäre und einer toll aufspielenden Noomi Rapace belohnt. Nicht allerdings mit einer vollkommen schlüssigen Pointe.
Daran werde ich mich erinnern: Das Setzkastenhochhaus.

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Black Phantom

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Bewertung4.5Uninteressant

Der Film ist zu ruhig.
Die deutsche Stimme der Mutter passt irdendwie nicht.
Das Ende mach keinen Sinn.

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Kevin2803

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Bewertung6.0Ganz gut

"Babycall" ist ein Horrordrama, dessen Ende nur allzu vorhersehbar ist. Dazu ist es auch noch ziemlich ruhiger Film, der erst gegen Ende etwas an Fahrt aufnimmt, doch leider etwas zu spät. Die Hauptdarstellerin ist zwar ziemlich talentiert, aber rettet den Film leider auch nicht. Es bleibt ein recht durchschnittlicher Film.

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uncut123

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Bewertung7.0Sehenswert

kann man sich schön in ruhe anschauen und das ende ist soeins was ich gerne hab...Noomi Rapace macht ihre sache wieder top!

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Miami Twice

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Bewertung4.5Uninteressant

Mir war der Film zu "ruhig" er läuft grösstenteils ohne wirklichen Höhepunkt vor sich hin. Noomi Rapace spielt wie immer gut - aber sonst ist der Film leider eine absolute Schlaftablette und das Ende ist auch irgendwie unpassend.

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Martin Quilitz

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Bewertung4.5Uninteressant

Der Film ist meiner Meinung nach durchschnittlich. Die Dramatik hätte man besser rüberbringen können. Der Film wirkt langezogen ohne weiter Spannung aufzubauen.
Viel verschossenes Pulver um eine ansich schöne Story.

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michael.grossl

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Bewertung5.0Geht so

Ich hatte mir vor ein paar Tagen den Trailer angesehen und war mir dann extrem sicher, wie die “Pointe“ des Films aussehen wird....und ich lag richtig!
So etwas gab es einfach schon zu oft. Nur will das Ende einfach nicht passen. Viele Sachen erscheinen konstruiert oder einfach unlogisch.
Wenigstens gibt Noomi ihr bestes und die Atmosphäre geht halbwegs in Ordnung. Hat mich etwas an Dark Water erinnert,den ich aber bedeutend besser fand.

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ConstanceVanVreugdenrijk

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Bewertung6.0Ganz gut

Der Film ist weder ein Horrorfilm noch ein Psychothriller. Wer das erwartet wird enttäuscht. Der Film ist ein stimmungsvolles und bedrückendes Drama. Kann man gucken.

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george.taylor

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Bewertung3.0Schwach

Ausser Noomi Rapace hat der Film nichts zu bieten, was man so nicht schon mal besser gesehen hat.

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Prechtl

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Bewertung6.0Ganz gut

Gesneaked.
Anna und ihr Sohn Anders ziehen in eine fremde Stadt, niemand kennt sie und das ist auch gut so, denn sie wollen wegen Anders' gewalttätigem Vater unentdeckt bleiben. Anna scheint unter dem Zwang zu leiden, ihr Kind beschützen zu müssen; so muss er in ihrem Bett schlafen, soll nicht zur Schule gehen oder mit anderen Kindern spielen und immer in ihrer Nähe sein. Als das Jugendamt bestimmt, dass Anders in die Schule gehen und in einem eigenen Zimmer schlafen soll, gipfelt ihre Vorsicht bei dem Kauf eines Babyfons, das auf einem Schild mit dem Namen "Babycall" angepriesen wird.
Eines Nachts hört sie plötzlich das Wimmern eines Kindes aus dem Babyfon und die Stimme eines Mannes. Als ihr Sohn jedoch ruhg in seinem Zimmer schläft, wird klar, dass sie die Signale eines anderen Babyfons empfängt - oder aber langsam verrückt wird.

Noomi Rapace als Anna war - so gut sie auch sein mag - leider sehr unsympathisch und alles andere als ein Sympathieträger. Zwar sorgte sie für den einen oder anderen "WTF" Moment (zum Beispiel bei einer ihrer Einbildungen) aber durch ihre gehetzte und verstörte Art konnte sie mich nicht überzeugen. Für ihren Sohn Anders gilt leider dasselbe, denn der antwortet nur auf die Hälfte der Fragen, die ihm seine Mutter stellt und wirkt sehr abweisend.
Der einzige Sympathieträger ist Helge, den Anna kennen lernt und den sie auch in ihre Überlegungen mit dem Babyfon einweiht. Er spielt besonders zum Ende hin eine große Rolle und wirkt den ganzen Film über sehr höflich und freundlich und scheint (mir unverständlich) sehr an Anna interessiert zu sein.

Was anfangs als spannender Mysterythriller anmutet, entpuppt sich schnell als ruhiges Drama, was an sich nichts Schlechtes ist. Doch leider geschehen die Dinge mit einer Behäbigkeit, die den Wind ziemlich schnell aus den Segeln nehmen. An manchen Stellen habe ich das Gefühl, dass sie wirkungsvoller wären, wenn sie nicht so unauffällig und ruhig erschienen wären. Allgemein ist der Spannungsbogen ziemlich niedrig, sogar als sich die merkwürdigen Vorfälle häufen und es langsam zur Sache geht.
Dazu kommt noch, dass die Auflösung wie eine billige X-Factor-Geschichte anmutet, die es schon tausende Male gab. Schade, die Idee an sich ist interessant und hätte bestimmt besser umgesetzt werden können. Aber so fühlt man sich nach der großen Auflösung einfach nur in den Überlegungen bestätigt, die man schon zu Beginn des Filmes hatte.

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sweetForgiveness

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Bewertung3.0Schwach

Gesneaked!

Ja, die nordischen Filme sind ja immer etwas...anders?! Würde man es nicht besser wissen, könnte man fast vermuten die Römer wären Schweden, Norweger, Dänen oder Finnen gewesen, zumindest würde dann Obelixs Spruch "Die spinnen die Römer [das nordische Volk]!!" zutreffen. Ob das gut oder schlecht ist variiert von Film zu Film, aber gerade bei BABYCALL, der als Psychothriller angekündigt war, wäre diese Verücktheit doch perfekt gewesen.

Noomi Rapace, die dem ein oder anderem doch ein Name sein sollte nach der Stieg-Larsson-Reihe, spielt BABYCALL eine verzweifelte Mutter, die mit ihrem Sohn, vor dessem gewahlttätigen Vater flieht. Versteckt in einer Häusersiedlung versucht die verzweifelte Mutter alles erdenkliche um ihren Sohn zu schützen.
Schauspielerisch gut, ansonsten eher nichts! Noomi Rapace, die nunmal in ihrer thoughen und harten Rolle bekannt wurde, wirkt in BABYCALL wahnsinnig verzweifelt, verängstigt und unbeständig, an ihrer Seite spielt der kleine Vetle Qvenild Werring ihren Sohn noch sehr unbeholfen und doch überzeugend.
Was als Psychothriller gedacht war, entpuppt sich schnell, als ein als solch getarntes Drama, dass kaum Spannungselemente hat und keine (beängstigende) Atmosphäre aufweisen kann, eine Drama halt! Das viel schlimmere ist allerdings die Story, die man schon gefühlte 1000-mal in ähnlicher Form gesehen hat (und das in jeder erdenklichen TV-Produktion) und entschuldigt aber...die mann schon gefühlte 1000-mal in BESSERER Form gesehen hat (für Außnahmen übernehme ich keine Verantwortung).
So ist auch das Ende sehr sehr enttäuschen und reiht sich in die Liste der "Enden-die-ich-schon-tausend-mal-gesehen-habe"-Liste ein.
Je mehr man über BABYCALL nachdenkt desdo schlechter wird der Film. Kein gutes Zeichen, was? Denn im Nachhinein sind uns mehr Logiklöcher in diesem Film aufgefallen als die mit der Zahl der Römer die Obelix verhauen hat durchaus konkurieren kann.

BABYCALL ist ein spannungsloses, atmosphärisch leerers Drama, getarnt als Psychothriller, dass nur durch seine Schauspieler überzeugen kann.

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LolaLotte

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Bewertung9.5Herausragend

Ein wahnsinnig intensiver und tiefgründiger Film, der einen noch Tage später gefangen hält, wenn man versucht, die Geschehnisse in einen logischen Zusammenhang zu bringen. Leider (wie man hier an den vielen negativen Bewertungen sieht) völlig ungeeignet für eine Sneak, da dort der Großteil des Publikums auf Spaß und ein wenig Action aus ist. Ich bin dennoch froh, dass er bei uns schon lief, da ich ihn somit erstens schon sehen konnte und er ja vielleicht auch den ein oder anderen dazu bringt, in Zukunft auch 'freiwillig' anspruchsvollere Filme zu sehen.

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sssmaggotsss

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Bewertung4.0Uninteressant

schade nur, dass du hier mein 1700. bewerteter Film werden musstest. Da hätte es würdigeregegeben. Ich verfluche Dich Sneak Preview! *mit der Faust in der Luft rumwedel

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Quills

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Bewertung9.0Herausragend

Zuschauer, die den Mindfuck in diesem Film gerne komplett geklärt hätten, sind wahrscheinlich enttäuscht am Ende, wie man an den Kommentaren bereits sieht. Alle anderen, die sich auf die Atmosphäre und das dichte Schauspiel einlassen, werden wohl auf ihre Kosten kommen. Die Figuren sind mehr als ambivalent, jeder scheint Abgründe in sich zu tragen. Überhaupt spielt der Film immer mit Abgründen - seelischen sowie ganz realen. Unglaublich gut in Szene gesetzt ist dann auch der Schluss, der eigentlich kaum Fragen offen lässt, wenn man denn die ganze Zeit dabei war. Für die Sneak eignet sich der Film daher leider gar nicht. Ich bin aber froh, dass ich ihn dadurch schon sehen konnte.

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der cineast

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Bewertung3.0Schwach

Wieder einer dieser wirklich uninspirierten Mindfuckfilme. Beginnt sehr zaghaft und sanftmütig, wandelt sich zum nicht wirklich schlecht inszenierten Suspensethriller mit überwiegenden Dramaelementen und fährt gegen Ende durch seine Auflösung so dermaßen gegen die Wand und lässt jeden Zuschauer dadurch nur leise Niesen, anstatt ihn mit offenem Mund, so scheint es wohl intendiert, begeistert über den Film nachdenken zu lassen. Wiedermal totale Zuschauerverarsche und Zeitverschwendung. Ein Film der sich immer halbgar für einen Weg entscheidet und am Ende nur noch nervt mit seiner schwülstigen Musik. Noomi Rapace, übertrieben gehuldigt für ihre ach so fantastische Lisbeth Salander betreibt hier aber wirkungsvolles Schauspiel. Dennoch schnöde, öde und einsilbig. Not tasty.

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sieben+1

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Schön gesagt.


der cineast

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:)


t0pless

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Bewertung3.5Schwach

Für mich ein sehr langatmiger, spannungsarmer, verwirrender Film.
Man erwartet eine Steigerung, welche auch kommt, aber leider viel zu spät einsetzt.
Desweiteren wird leider die Situation nie richtig aufgeklärt und bleibt verwirrend.
Diese Komplexität macht einerseits den Reiz des Filmes aus, doch diese wird durch viel zu eintönigen Szenen zerstört.
Das Thema bzw. die Idee dahinter, finde ich dagegen gut.
Die schauspielerischen Leistungen sind vorallem von der Hauptdarstellerin überzeugend.

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StefanSangrero

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Guter, dichter, sich steigernder, verkomplexisierender Psycho-Thriller über das Thema Kindesmissbrauch. Noomi Rapace spielt die zweifelhafte Hauptfigur in ihrer Ambivalenz sehr überzeugend.

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