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Barbarossa
Barbarossa (2009), IT Laufzeit 123 Minuten, FSK 16, Drama
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von Renzo Martinelli, mit Rutger Hauer und Raz Degan
Italien im Jahr 1100. Die nördlichen Gebiete werden vom deutschen Kaiser Barbarossa regiert. Sein Traum ist es, auch die Länder in der Mitte und im Süden Italiens zu erobern und so das einstige Imperium Karls des Großen wieder aufleben zu lassen. Doch im Norden hat ein junger Mann aus Mailand eine Armee von 900 Männern aus verschiedenen Städten um sich geschart: die “Kompanie des Todes”. Der Name dieses jungen Mannes ist Alberto Da Giussano. Er träumt davon, den Kaiser zu besiegen und den Ländern im Norden ihre Freiheit zurückzugeben.
Cast & Crew
Regie
Schauspieler
Drehbuch
Filmdetails Barbarossa
- Genre
- Drama
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Kommentare (5) — Film: Barbarossa
the assassin 666 Fri, 28 Dec 2012 16:17:23 -0000
Kommentar löschenDer italienische Mittelalterfilm Barbarossa erzählt die Geschichte von dem deutschen Kaiser Friedrich von Hohenstauffen der das Reich von Karl dem Großen wieder aufleben lassen möchte, und von dem Kampf der Mailänder gegen diesen Eroberer,...
Schön fand ich das man Rutger Hauer wieder einmal in einem Film sieht, und die Schlachten und Kämpfe sind durchaus solide,... weniger schön fand ich das man sich reichlich bei anderen Fantasyfilmen bediente, jedesmal wenn der Film eine Szene hat die man als Highlight bezeichnen kann stellt sich heraus das es irgendwo geklaut wurde (z,B Der Herr der Ringe oder Braveheart etc.), auch hätte man mehr Herzblut in die Story stecken sollen den sonderlich mitreißend ist sie nicht gerade, auch die Ausstattung ist von dieser Mittelmäßigkeit betroffen während die Kostüme, Rüstungen etc. gut aussehen wirken die Bauten zum Teil unrealistisch und wirken wie aus dem Rechner.
Schade um den Film, da hätte man mehr daraus machen müssen/sollen.
Alternativen:
Braveheart 8,5
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Maeni Mon, 08 Oct 2012 08:43:05 -0000
Kommentar löschenLangweeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeilig karge Ausstattung und miese Kamera hatte mir bei dem Cast ( vor allem Rutger Hauer ) dem Budget und der Thematik mehr versprochen. Ich will den Braveheart Style zurückhaben !!!!!
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Rukus Wed, 08 Feb 2012 05:11:43 -0000
Kommentar löschenWenn der Film nur von Nationalstolz und Pathos triefen würde, so könnte man das ja durchaus noch irgendwie durchgehen lassen. Das ist man ja quasi aus Hollywood gewohnt. Aber dieser Film ist teilweise einfach nur peinlich. Der grobe Rahmen und die Handlungen der historisch nachweislich realen Personen sind weitestgehend akkurat dargestellt. Aber bereits bei Hildegard von Bingen darf man beginnen zu zweifeln. Geläufig ist die nachgesagte Prophezeiung, dass Barbarossa ertrinken wird. Zumindest so ähnlich. Aber eine Warnung vor Sensen? Nunja, da dürften den Kreativen doch einige Pferde durchgegangen sein. Auch, was die Umsetzung selbiger Prophezeiung angeht. Dafür verkommt der berühmte Carroccio zum "visuell erwähnten Beiwerk". Aber seis drum, das ist bei Leibe nicht der größte Makel des Films.
Die rein historische Seite ist durchaus akzeptabel wiedergegeben. Allerdings tun sich Seltsamkeiten auf. Besonders der Pathos im Siegesbild am Ende ist geradezu lächerlich. Eine gewaltige Zahl von Streitern steht um den erwähnten Carroccio (ein symbolischer Triumphwagen mit Altar) und jubiliert. Schwer zu glauben, dass nach der Schlacht von Legnano SO viele überlebt haben, denn überliefert sind ca. 3000 Streiter (vor der Schlacht) mit schweren Verlusten. Dabei sieht es eher aus, wie auf dem Pelennor VOR dem Angriff auf Minas Tirith. Im Übrigen sollen die erwähnten 900 Männer der Bruderschaft des Todes wohl ein wenig 300-Feeling aufkommen lassen. Ich weiß nicht so recht ...
Richtig schlecht macht den Film aber die Geschichte um Alberto da Giussano, Eleonora, deren Schwester und Siniscalco Barozzi. Der schimmernde Held Alberto, der im Film eher verzweifelt als eine Mischung aus William Wallace und Aragorn dargestellt wird, wirkt auf mich eher wie ein Psychopath. Unsympathisch, hässlich und vollkommen gestört. Ähnliches gilt auch für seine Partnerin Eleonora. Angeblich eine Hexe, offenkundig hellseherisch begabt und ebenfalls völlig gestört. Wenn man die beiden zusammen sieht, von den ersten Szenen mal abgesehen, wünscht man sich nichts sehnlicher, als dass mindestens einer von beiden biologisch unfähig ist, Kinder in die Welt zu setzen. Im Ernst, niemand kann wollen, dass die beiden Eltern werden ... mal ganz abgesehen davon, dass selbst Alberto historisch nicht zweifelsfrei ist. Auch wenn italienische Nationalisten das nicht gerne hören werden. Tessa, Eleonoras Schwester, ist hingegen recht normal. Sie sieht besser aus, ist nicht gestört und kann nicht hellsehen. Barozzi, der ihr nachstellt hingegen ist nicht nur ein Unsympath, sondern auch eine der am beschissensten zusammengeschriebenen Filmfiguren, die ich kenne. Wieso hat Abraham sich dafür hergegeben? Überläufer sind ja nicht neu, aber dass jemand ungestraft Nonnenklöster überfallen und die Nonnen für seine Männer quasi zur Vergewaltigung frei gibt? Sorry, der Plotstrang ist so krank und überzogen, dass es schmerzt. Wieso das gemacht wurde, ist klar, aber man hätte es besser lösen können. Weit besser. Dass er dafür nicht zur Rechenschaft gezogen wurde, also nicht von Barbarossa, ist schon sehr seltsam. Da passen insgesamt halt viele Dinge nicht zusammen. Hinzu kommt, dass ein nicht zu unterschätzender Teil der Schauspieler die Bezeichnung nicht verdient habt. Beatrice erinnert ein wenig an Isabelle aus Braveheart und liefert noch eine der besseren Leistungen ab, wenn man sich ihr historisches Vorbild ansieht. Barozzi ist nett gespielt, aber die Rolle ist einfach nur Dreck, da kann Abraham auch nichts mehr retten. Hauer, der eigentliche Grund, weshalb ich den Film gesehen habe, spult seine Rolle ordentlich runter. Angesichts der Dialoge aber weder eine nennenswerte Herausforderung, noch eine Rolle, die ich mir in die Vita schreiben wollen würde.
Fazit: Wer auf überzogene Historienfilme und italienischen Nationalismus steht, der von Geisteskranken getragen wird (böse Zungen behaupten, dass das bis vor Kurzem tatsächlich noch der Fall war), bitte. Ich kann den Film aber weder Mittelalterfans noch Historikern wirklich empfehlen. Für den historischen Abriss des hier gezeigten reicht Wikipedia dreimal aus ...
P.S.: Über die bescheidene Qualität der K(r)ampfszenen und die teils doch etwas realitätsferne Darstellung von Kriegsgeräten bzw. deren Einsatz, versucht man hier und da mit blutigem Gemetzel hinwegzutrösten. Das scheitert aber kläglich. Braveheart für Arme würd ich das mal höflich nennen.
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mtd1963 Thu, 30 Sep 2010 08:29:33 -0000
Kommentar löschenRecht has'de, Gähnn...
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Bradbury Tue, 21 Sep 2010 15:53:22 -0000
Kommentar löschenSilvio Berlusconi (dessen Staatlicher Privatsender RAI ja an den Produktionskosten beteiligt war) geriet nach der Premiere dieses 'wunderschönen Films' ins Schwärmen. Umberto Bossi, selbsterklärter Barbar, spielt gleich selbst mit. Cecile Cassel, Schwester von Vincent, distanzierte sich vom Film und blieb der Premiere fern, worauf ihr vorgeworfen wurde sie wäre, wie viele Franzosen, arrogant und überheblich.
Il buono, il brutto, il cattivo.
Barbarossa selbst ist dabei kaum der Rede wert. Teuer war er, gefloppt ist er, ein Verlustgeschäft für die beiden ehemaligen Schmalzbarden. Nicht mal in der Lombardei kam der Film besonders gut an, obwohl er doch als Liebeserklärung an Mailand gedacht war.
Dabei ist der Film relativ prominent besetzt: Neben Direct-to-DVD-Gott Rutger Hauer tummeln sich noch Oscargewinner F. Murray Abraham und der wandelnde Jungbrunnen Raz Degan auf dem Schlachtfeld.
Allerdings ist das ganze Spektakel so dröge inszeniert, die Effekte so furchtbar schlecht, die Massenszenen so erschreckend karg und Rutger Hauer so grandios fehlbesetzt ... da war der ganze Trubel im Vorfeld doch viel spannender.
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Rukus Wed, 08 Feb 2012 12:49:03 -0000
Antwort löschenWieso hat sich die Gute vom Film distanziert? Ich hab das so verstanden, dass sie wegen dem Tamtam der Lega Nord nicht da war. Aber egal, sie hätte, wie auch Abraham und Hauer einfach von vorne herein nicht mitspielen sollen. Wobei ihre Darbietung eigentlich sehr interessant war.