Basquiat
Basquiat (1996), US Laufzeit 108 Minuten, FSK 12, Drama, Kinostart 12.12.1996
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von Julian Schnabel, mit Jean-Claude La Marre und Michael Wincott
New York der 80er Jahre. Der 20jährige schwarze, talentierte Graffiti- Sprayer Jean-Michel Basquiat wird von einer Galeristin entdeckt. Für das unkonventionelle Maltalent beginnt eine steile Karriere. Der hübsche Wilde gewinnt im nu die Herzen der High-Society-Frauen und der Geschäftsleute. Seine jugendliche Leichtigkeit und frapierende Intelligenz animiert selbst den Künstlerfürsten Andy Warhol, wieder zum Pinsel zu greifen. Es entwickelt sich eine aufregende Freundschaft zwischen Schwarz und Weiß, Jung und Alt – zwei exaltierte Künstler, von denen der Jüngere den Älteren nur ein Jahr überlebt…
Handlung Nachdem Basquiat (Jeffrey Wright) schon früh seinen Vater verloren hat, entdeckt er schon bald seine Liebe zur Kunst, als er mit seiner Mutter (Hope Clarke) Guernica von Pablo Picasso bewundert. Der Wunderling beginnt alles zu bemalen, was ihm in die Finger kommt; seien es Häuserwände oder Restaurant-Tische. Doch ansonsten scheint er im Leben noch nicht wirklich angekommen zu sein. Er hat keine Bleibe und kommt, wenn ihm das Wetter übel mitspielt, bei seinem Freund Benny Dalmau (Benicio Del Toro) unter. Das bisschen, was er zum Leben braucht, verdient er als Handwerker in einer Galerie, wo er auch gerne seine Kunst ausstellen würde.
Einschneidendes Ereignis für seine Karriere ist die Begegnung mit Andy Warhol (David Bowie), den er bei einem Essen mit dem Sammler Bruno Bischofberger (Dennis Hopper) trifft, und ihm einige seiner selbstgemalten Postkarten verkauft. Als kurze Zeit später der Gallerist Rene Ricard (Michael Wincott) bei einer Party auf ihn aufmerksam wird, verhilft er ihm zu seiner ersten Ausstellung. In kürzester Zeit spricht sich sein Talent in der New Yorker-Kunst-Szene herum und nachdem er sein erstes Werk ans Metropolitan Museum of Art verkauft hat, greift scheinbar ein Rädchen ins Andere und die Szene umgarnt ihn. Einzig seine gerade kennengelernte Freundin Gina (Claire Forlani), die sich von seinem Erfolg…
New York der 80er Jahre. Der 20jährige schwarze, talentierte Graffiti- Sprayer Jean-Michel Basquiat wird von einer Galeristin entdeckt. Für das unkonventionelle Maltalent beginnt eine steile Karriere. Der hübsche Wilde gewinnt im nu die Herzen der High-Society-Frauen und der Geschäftsleute. Seine jugendliche Leichtigkeit und frapierende Intelligenz animiert selbst den Künstlerfürsten Andy Warhol, wieder zum Pinsel zu greifen. Es entwickelt sich eine aufregende Freundschaft zwischen Schwarz und Weiß, Jung und Alt – zwei exaltierte Künstler, von denen der Jüngere den Älteren nur ein Jahr überlebt…
Handlung Nachdem Basquiat (Jeffrey Wright) schon früh seinen Vater verloren hat, entdeckt er schon bald seine Liebe zur Kunst, als er mit seiner Mutter (Hope Clarke) Guernica von Pablo Picasso bewundert. Der Wunderling beginnt alles zu bemalen, was ihm in die Finger kommt; seien es Häuserwände oder Restaurant-Tische. Doch ansonsten scheint er im Leben noch nicht wirklich angekommen zu sein. Er hat keine Bleibe und kommt, wenn ihm das Wetter übel mitspielt, bei seinem Freund Benny Dalmau (Benicio Del Toro) unter. Das bisschen, was er zum Leben braucht, verdient er als Handwerker in einer Galerie, wo er auch gerne seine Kunst ausstellen würde.
Einschneidendes Ereignis für seine Karriere ist die Begegnung mit Andy Warhol (David Bowie), den er bei einem Essen mit dem Sammler Bruno Bischofberger (Dennis Hopper) trifft, und ihm einige seiner selbstgemalten Postkarten verkauft. Als kurze Zeit später der Gallerist Rene Ricard (Michael Wincott) bei einer Party auf ihn aufmerksam wird, verhilft er ihm zu seiner ersten Ausstellung. In kürzester Zeit spricht sich sein Talent in der New Yorker-Kunst-Szene herum und nachdem er sein erstes Werk ans Metropolitan Museum of Art verkauft hat, greift scheinbar ein Rädchen ins Andere und die Szene umgarnt ihn. Einzig seine gerade kennengelernte Freundin Gina (Claire Forlani), die sich von seinem Erfolg verdrängt fühlt und er selbst, der sich in seiner kindlich naiven Art eher für seine Malerei, als um das Drumherum kümmert, scheinen mit der rasanten Entwicklung nicht mitzuhalten.
Schon bevor er seinen Zenit erreicht, entgleitet ihm die Situation, die er nie zu kontrollieren verstand. Nur weil Gina zufällig nach Hause kommt, bewahrt sie ihn vor einem frühen Drogentod. Zudem entfernt er sich von seinem ältesten Freund Dalmau und betrügt sowohl Gina mit der flüchtigen Bekanntschaft Big Pink (Courtney Love), als auch Ricard mit Warhols-Gefolge um Mary Boone (Parker Posey) ohne wirklich am Geschehen teilzunehmen.
Nachdem er sich bei Alber Milo (Gary Oldman) und seiner Familie in Italien ein wenig zu erholen schien, wirft ihn nach seiner Rückkehr nach New York die Nachricht von Warhols Tod erneut aus der Bahn. Er stirbt noch im selben Jahr an einer Überdosis.
Weiterführende Informationen
Jean Michel Basquiat spielte sich in New York Beat Movie (1981) selbst.
Wissenswertes
Die Person Alber Milo (Gary Oldman) ist eine Erfindung von Regisseur Julian Schnabel.
Christopher Walken, Benicio Del Toro und Vincent Gallo waren im selben Jahr (1996) auch gemeinsam in Abel Ferrara’s The Funeral zu sehen.
David Bowie entdeckte im Film seine Leidenschaft für Perrücken – wie sein Rollenvorbild Andy Warhol.
Kurz vor Ende des Films zeigt Albert Milo (Gary Oldman) Basquiat (Jeffrey Wright) eines seiner Bilder und erzählt ihm er habe es für einen gestorbenen Freund gemalt. Rechts oben im Bild ist in weißen Lettern die Schrift “JMB AUG 12” zu sehen, was für Basquiats Initialen und sein Todesdatum steht.
Regisseur Schnabel stand Bsaquiat sehr nahe und malte auch einige Werke mit ihm gemeinsam.
Viele Stücke des Soundtracks stammen aus Basquiats persönlicher Plattensammlung.
Weitere Informationen im Internet
Impressionen der Kunst Basquiats auf der Homepage des Brooklyn Museums
Die Kritik Basquiat von Roger Ebert in der Chicago Suntimes (auf engl.)
Die Homepage des Metropolitan Museum of Art in New York
QuelleDie Rezension Basquiat von Georg Seeßlen auf Filmzentrale
Cast & Crew
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Julian Schnabel
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Jeffrey Wright
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Courtney Love
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Christopher Walken
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Willem Dafoe
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Benicio del Toro
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Jean-Claude La Marre
Regie
Schauspieler
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Michael Wincott
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Paul Bartel
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Elina Löwensohn
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Gary Oldman
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David Bowie
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Claire Forlani
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Tatum O'Neal
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Dennis Hopper
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Parker Posey
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Julian Schnabel
- Genre
- Biopic
- Zeit
- 1980er Jahre
- Ort
- Brooklyn, New York City
- Handlung
- Abendessen, Abhängig, Andy Warhol, Ausstellung, Basketball, Betrug, David Bowie, Drogen, Drogenmissbrauch, Drogensucht, Exhibitionismus, Feier, Freundschaft, Galerie, Gemälde, Graffiti, Heroin, Jeep, Journalist, Künstler, Liebe, Limousine, Maler, Malerei, Moderne Kunst, Mutter-Sohn-Beziehung, Obdachloser, Restaurant, Sex, Street Art, Taxi, Undankbarkeit und Eifersucht, Vernissage, Überdosis
- Stimmung
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Drehbuch
Filmdetails Basquiat
Trailer zum Film Basquiat
Alle Trailer, Clips & Videos (2)













Kommentare (4) — Film: Basquiat
Kommentar schreibendbassart 2010/11/07 03:28:41
Kommentar löschenjeffrey wright mit einer wahnsinnsleistung! und bowie war auch nicht verkehrt. guter film!
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Kill_Diether 2010/10/13 17:55:50
Kommentar löschenGanz gut, aber etwas zu viel Oberfäche,
bzw. insgesamt mehr Tiefe hätte gut getan.
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JimiHendrix 2009/04/21 23:00:24
Kommentar löschenJulian Schnabel ist immer für ein anspruchsvolles Filmchen gut.
Die Geschichte über einen fabigen Graffitisprayer der aus dem Ghetto zum gefeierten Künstler aufsteigt klingt zunächst mal relativ abgedroschen, aber was Schnabel und vorallem auch Jeffrey Wright daraus gemacht haben war wirklich überraschend.
Dieses Thema wurde nähmlich eher nebenbei behandelt vielmehr erfährt man über das Wesen von Jean-Michel Basquiat.
Die Stars die sich hier die Ehre geben sind nicht störend oder nervig sondern tragen den Film auch jeder auf seine Weise.
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maslobojew 2008/10/07 17:43:26
Kommentar löschenEin sehr gelungenes Biopic, von Multi-Könner Schnabel über seinen Künstlerkollegen Basquiat grandios erzählt. Der Streifen ist bis in die Nebenrollen hinein überraschend prominent besetzt.
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