Bazar

Bazar (2009), FR
Laufzeit 103 Minuten, Drama

admin edit edit group memberships sweep cache
- Kritiker
0 Bewertungen
Skala 0 bis 10
- Community
2 Bewertungen
2 Kommentare
Bazar - Bild 3895608
Keine News zu diesem Film verpassen!
Diesen Film bewerten
Bewertung löschen
noch nicht bewertet

von Patricia Plattner, mit Bernadette Lafont und Lou Doillon

Die Handlung dreht sich um eine Frau, die etwa 60 Jahre alt ist und ungefähr zu der Zeit, zu der sie erfährt, daß se Großmutter werden wird, eine Affäre mit einem 25 Jahre alten Portugiesen beginnt.


Cast & Crew


Kommentare

Kommentar schreiben
Sortierung

8martin

Kommentar löschen
Bewertung2.5Ärgerlich

Wenn sich eine ältere Dame (Bernadette Lafont) einen Lover hält, der ihr Sohn sein könnte, haut das heute keinen mehr vom Hocker. Zumal wenn es so keusch zugeht wie hier: sie ist stets gut verpackt, er lässt ihn ungeniert raushängen. Und auch die Reaktion von Freunden und Kindern sind bekannt. Leider geht unterwegs der Rote Faden verloren und eine Konzeption ist nicht zu erkennen. Stattdessen gibt es eine Aneinanderreihung von zufälligen, oft sinnfreien Szenen, die das eigentliche Phänomen erst nur in den Hintergrund drängen, dann ganz überlagern. Da passiert inzwischen ganz viel, was mit den beiden nur bedingt zu tun hat. Es schleichen sich auch logische Ungereimtheiten ein. Als am Ende der Jüngling (Pio Marmai) auf der Rolltreppe winkend in höhere Sphären entschwebt, fragt man sich ‚ach ja, den gibt’s ja auch noch?’
Schauspielerisch ist es Durchschnitt, inklusive Bernadette Lafont, die mit lächelnder Gesichtslähmung umhergeistert. Französischen Charme und Esprit sucht man vergebens. Manche Rollen sind nicht sehr glaubwürdig und Situationen unvollkommen dargestellt. Auf diesem ’Bazar der Engel’ kommt nichts rüber, Engel schon gleich gar nicht. K.V.

bedenklich? Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Brigittes Helm

Kommentar löschen
Bewertung3.0Schwach

Es ist ein Film aus der französischsprachigen Westschweiz, die immer so bemüht französisch sein will und doch so schweizerisch ist. Patricia Plattner, eine Genfer Regisseurin, will so gerne das leichte Leben und das leicht Frivole abbilden und bleibt doch nur im Banalen und Biederen hängen. Die Geschichte von der alternden Antiquitätenhändlerin und dem etwas zerfahrenen jungen Portugiesin wird so uninspiriert und wie im Karsperletheater erzählt, dass der Zuschauer nicht weiß, ob er lachen oder weinen soll. Der rote Faden fehlt völlig und am Ende wird der Film immer zerfahrener. Empathie mit den Figuren stellt sich nicht ein, sie sind noch nicht einmal skurril, nur langweilig. Allesamt. Warum der schöne junge Darsteller des Fred mehrfach sein Glied in die Kamera halten muss, bleibt unklar und dramaturgisch ohne Sinn. Dramaturgie ist nicht die Stärke Plattners, wie aus heiterem Himmel sind wir plötzlich in Portugal und wissen nicht, wie uns geschah. Ebenso an Haaren herbeigezogen sind die unmotiviert in die Handlung geknallte Sterbeszene einer Nebenfigur und das erstaunlich schlecht zur Klampfe gesungene Liedchen von Lou Doillon, einer Tochter von Jane Birkin. Wären da nicht ein paar sehr schön komponierte einzelne Bilder - die Regisseurin ist von Hause aus bildende, an einer Akademie geschulte Künstlerin - und die größtenteils sehr engagiert und mit Spielfreude agierende schweizerisch-französisch-kanadische Schauspielerschar, hätte ich noch nicht einmal drei Punkte vergeben. Vertane Zeit vor dem Fernseher mit einem Film, der bei uns aus gutem Grund nie im Kino lief.

bedenklich? Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Kommentar schreiben