Bedevilled - Zeit der Vergeltung
Bedevilled (2010), KR Laufzeit 115 Minuten, FSK 18, Thriller
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141 Bewertungen
19 Kommentare
Keine
von Jang Cheol-so, mit Ji Sung-won und Yeong-hie Seo
Nur wenige Menschen leben auf der Insel Moodo. Eine davon ist Bok-nam, die von ihrem Mann und den restlichen Bewohnern wie ein Tier behandelt wird. Ihr ganzes Leben besteht nur aus Demütigungen und Misshandlungen, die sie nur dank der Liebe zu ihrer kleinen Tochter zu ertragen vermag. Als eines Tages Bok-nam’s Jugendfreundin Haewon aus Seoul zu Besuch kommt, da keimt in der geschundenen Frau wieder die Hoffnung auf ein besseres Leben. Doch all ihr Flehen um Hilfe bleibt von der egoistischen Hae-won ungehört. Als Bok-nam auf eigene Faust versucht von der Insel zu fliehen, kommt dabei ihre Tochter ums Leben. Es ist der Beginn eines Strudels der Gewalt, dem sich niemand entziehen kann. Denn nichts wiegt so schwer, wie die eiskalte Wut einer Mutter.
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Cast & Crew
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Jang Cheol-so
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Ji Sung-won
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Yeong-hie Seo
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Kim Bok-nam
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Seo Yeong-hee
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Seong-won Ji
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Min-ho Hwang
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Min Je
Regie
Schauspieler
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Lee Ji-eun-i
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Jeong-hak Park
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Jang Cheol-so
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Kwang-young Choi
- Genre
- Thriller
- Zeit
- Gegenwart
- Ort
- Seoul, Südkorea
- Handlung
- Flucht, Fluchthelfer, Frauenfreundschaft, Insel, Isolation, Misshandlung, Mutter-Tochter-Beziehung, Sexueller Missbrauch, psychischer Missbrauch, soziale Isolation
- Stimmung
- Hart, Verstörend
- Mitmachen
- Wie gut passen diese Schlagworte? Stimm ab und hilf uns sie neu zu gewichten!
Drehbuch
Filmdetails Bedevilled - Zeit der Vergeltung
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Kritiken (2) — Film: Bedevilled - Zeit der Vergeltung
SiameseMax: SiameseMovies
Kommentar löschenMan sollte schon die häufig vorherrschenden Konventionen des koreanischen Kinos mögen, bevor man sich an „Bedevilled“ heranwagt: Teilweise episch lange Kameraeinstellungen, und überzeichnete, idealtypisch angelegte Charaktere chargieren in eingestreuten, grotesk-absurden Slapstick-Sequenzen, anschließend stehen sich hemmungsloser Kitsch und ekstatische, kunstblutgetränkte Splattereinlagen direkt gegenüber. Nicht selten erinnert das Erstlingswerk von Regisseur Chul-soo Jang an die unkonventionellen, und für westliche Gemüter nicht selten äußerst gewöhnungsbedürftigen Werke des Kim Ki-Duk. Das ist auch gar nicht verwunderlich, fungierte er doch als Assistant Director für Kim Ki-Duk und dürfte dabei einige Techniken des Meisters erlernt und übernommen haben. Dabei wird einem die recht simple Moral um Schuld und Sühne, das Plädoyer gegen das Wegschauen, nicht gerade subtil aufs Auge gedrückt. Mit allem der ihm zur Verfügung stehenden Mittel veranstaltet der Regisseur…
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Fricki76: Asianfilmweb.de
Kommentar löschenKann in besonders geschlossenen sozialen Systemen wie in noch stark von traditionellen Strukturen geprägten asiatischen Gesellschaften Rache eine größere Bedeutung spielen als in fortschrittlichen, westlichen Kulturen? Das moderne koreanische Kino mit seinem bekanntesten Export-Schlager, dem Rache-Thriller mit zahlreichen von der internationalen Filmkritik mit Lob bedachten Beispielen wie Park Chan-Wooks Vengeance-Reihe oder den Filmen von Kim Ki-Duk (Seom, Samaria) scheint diese These zu untermauern.....
Kritik im Original 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Kommentare (17) — Film: Bedevilled - Zeit der Vergeltung
Kommentar schreibender cineast 2012/03/03 13:22:09
Kommentar löschenKomplett entschleunigter Gore-Bauern-Pleaser mit dumpfer Zeigefinger-Moral. Interessante Ansätze werden in Blutlachen ertränkt. Nix neues also...
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Hagen Hagen 2012/02/25 23:18:58
Kommentar löschenOhne die vielen positiven Kommentare auf Moviepilot hätte ich mir den Film nicht angesehen, da ich nur die Originalfassung oU sehen konnte. Es hat sich aber gelohnt. Der Horror ist hier nicht gänsehaut-gruselig, sondern liegt im Leben der Protagonistin. Das wirkt realistischer und damit beänstigender als irgendwelche Kapuzenschlächter.
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guggenheim 2011/12/16 10:52:58
Kommentar löschenRachefilme gibt es einige auf dem Markt, oftmals folgen sie dem gleichen Schema: Das in den meisten Fällen normale Leben einer Person wird durch ungewöhnliche Umstände - eigene Vergewaltigung, Missbrauch eines geliebten Menschen, Entführung, Mord - auf den Kopf gestellt und keiner kann oder will helfen. Als letzte Möglichkeit, Gerechtigkeit zu erfahren, wird die Selbstjustiz gewählt.
--leichte Spoiler--
"Bedevilled" geht ähnlich vor - und doch anders. Auch hier gibt es ein einschneidendes Erlebnis, das zum Exzess führt, aber das bringt das Fass nur zum Überlaufen, denn schon zuvor ist Bok-nams Leben alles andere als normal oder gar schön. Seit ihrer Kindheit ist sie Opfer von Übergriffen, wird drangsaliert und sexuell reduziert.
Regisseur Chul-soo Jang lässt sich Zeit, dieses Drama zu entfalten und stellt Bok-nam nicht einmal in den Mittelpunkt seiner Geschichte, sondern Hae-won. Die wohnt in Seoul, macht aber nach ein paar Problemen, unter anderem einem von ihr beobachteten gewaltsamen Übergriff auf ein Mädchen, in den sie nicht reingezogen werden möchte, erst einmal Ferien auf ihrer Heimatinsel, auf der ihre Freundin Bok-nam noch immer lebt. Bok-nam wird von den wenigen Bewohnern, ihrem Ehemann und dessen Verwandtschaft, gedemütigt wo es nur geht. Stoisch erträgt sie es, ist sie doch ihrer kleinen Tochter gegenüber verantwortlich. Als der Verdacht aufkommt, dass das Mädchen missbraucht wird, will Bok-nam flüchten, wird jedoch von ihrem Mann aufgehalten und verprügelt - unter den Augen der Verwandtschaft, die dafür auch noch Verständnis aufbringen. Als durch einen Unfall Bok-nams Tochter ums Leben kommt, bricht der letzte Grund, all das Unglück auf sich zu nehmen, für die misshandelte Frau weg. Während der Kartoffelernte unter der gleißenden Sonne erkaltet Bok-nam zusehends, bis der Punkt gekommen ist, an dem sich alles Unrecht in brutaler Gewalt kanalisiert.
Das klingt zwar bekannt, ist aber von daher besonders, da hier kein typischer Rachefilm vorliegt, sondern zum Großteil ein Drama, das ganz schön aufwühlt - und erst nach und nach preisgibt, was alles hinter dem Ausbruch steckt. Dass die Verwandtschaft wegguckt und ihr nicht beisteht, ist für Bok-nam nicht neu. Aber auch Hae-won ist, das zeigt schon ihre Flucht aus Seoul, kein Stück besser. Dass sie schon als Kind zugesehen, aber nicht eingegriffen hat, als Bok-nam zum Opfer wurde, kommt erst mit der Zeit raus.
Chul-soo Jang reduziert die Geschichte somit nicht auf schlichte Selbstjustiz, sondern stellt Fragen, die von immensem Wert sind: Wie viel Demütigung kann ein Mensch ertragen? Wie ist es um die Zivilcourage bestellt? Wie in Rachefilmen üblich, bringt man Verständnis für die Taten der misshandelten Person auf, hier sind sie jedoch nur Teil des gedanklichen Komplexes, der dahintersteht. Dass dem Gewaltausbruch, der in einer solchen Radikalität wohl nur in einem asiatischen Film vorkommen kann, nicht der größte Teil der Laufzeit eingeräumt wird, sondern das Finale eines jahrzehntelangen Martyriums darstellt, bestätigt diese Annahme.
-- Spoiler vorbei--
Der deutsche Titelzusatz suggeriert mal wieder etwas Falsches, nämlich einen typischen Rachethriller. "Bedevilled" ist jedoch größtenteils eine schockierende Studie menschlicher Gleichgültigkeit und Grausamkeit, die nicht weniger beinhaltet als die Aufforderung, die Augen nicht zu verschließen und Courage zu zeigen.
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VisitorQ 2011/12/16 12:35:20
Antwort löschenRache ist Blutwurst
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lieber_tee 2011/12/16 14:05:13
Antwort löschen...eine richtig fett-blutige Wust.
Marie Krolock 2011/12/19 14:43:08
Antwort löschenKlingt sehr gut. Den habe ich auch länger auf meiner Liste :)
dustyOn3 2011/11/01 11:32:35
Kommentar löschenEmotionaler Rache-Thriller mit genialer Einleitung und toller Kulisse. Chul-soo Jang setzte mit "Bedevilled" weniger auf Horror-Elemente, als viel mehr auf eine psychotische und bedrückende Inszenierung. Wieder erwartens präsentiert er mit diesem Werk einen überraschend gefühlvollen Film mit toller Besetzung. Dass die Koreaner nahezu die geborenen Drama-Schauspieler sind, ist mir mittlerweile nicht mehr fremd.
Das besondere an "Bedevilled" ist, dass der Zuschauer gerade zu gequält wird mit der langen Einleitung. Er soll sich emotional genauestens mit der Misshandlung der Kim Bok-nam auseinander setzen. Der Zuschauer soll es fühlen. Und das tut er auch. Durch die geschickte Inszenierung wächst das Rachegefühl und die Bedauerung auch in dem Zuschauer.
Die junge Frau lässt sich jahrelang vergewaltigen, schlagen und wie einen Hund behandeln, nur um ihr Kind zu schützen. Sie lebt unter Bestien von Menschen und zeigt eine übernatürliche Mut und ein herausragendes Durchhaltevermögen. Doch alles hat seine Grenzen und somit war der Schritt, sich zu rächen absolut natürlich und logisch. Niemand kann so etwas aushalten.
Chul-soo Jang wollte mit "Bedevilled" blutige Rache nicht verharmlosen, sondern logisch rüber bringen. Und das hat er auch geschafft. Jede Aktion der Frau konnte ich absolut nachempfinden und war durch die Hintergrundstory, welche super erklärt wird, wirklich gerührt. Ein exzellenter Film für jeden Fan von Drama, Rache und der Extra-Portion Blut.
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Miami Twice 2011/09/11 18:38:55
Kommentar löschenFür meinen Geschmack wars zuviel "Drama" und zu wenig "Horror/Thriller". Man kann zwar die Rachegefühle dieser Frau absolut verstehen und nachfühlen, der Funke wollte beim gucken denoch nicht so recht überspringen. Wer etwas anderes sehen will als 08/15-Horrorzeugs wird dieser Film sicher gefallen.
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lieber_tee 2011/09/10 14:42:56
Kommentar löschenGrimmiger Film, der vom Drama zum Slasher wechselt. Dadurch wird die blutrünstige Rache nachvollziehbar und die Gewalt weniger effekthaschend. Schauspielerisch und inszenatorisch auf hohem Niveau.
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Puebleau 2011/08/23 16:09:55
Kommentar löschenWenn man unter negativer Anthropologie tiefsinnige Sozial- und Moralkritik versteht und in lächerlichen Gewaltorgien Emotionen und Ästhetik erkennt, kann man durch dieses seelenlose Racheszenario vielleicht unterhalten werden. Ich habe zwei Stunden lang die Demütigung einer Frau durch eine patriarchalische Gesellschaft und deren Amoklauf als Konsequenz beobachtet und musste feststellen, dass die Gewalt, die so überzeichnet dargestellt wird, dass sie in Belanglosigkeit versinkt, durch keinerlei Sinn transportiert und Erkenntnis legitimiert wird.
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der cineast 2012/03/03 13:23:32
Antwort löschenRichtig.
Mimuschka 2012/05/08 13:58:15
Antwort löschenes ist schön unter all den lobeshymnen mal eine kritische stimme zu vernehmen. hab nur nicht ganz verstanden was du in dem zusammenhang mit negativer anthropologie meinst. könntest du das nochmal näher ausführen?
grüße aus marburg ^^
Tequilena 2011/05/22 16:30:39
Kommentar löschenDas ist mal ein genialer Rachefilm mit viel Liebe fürs Detail! 80% tiefsinniges Drama 20% Gemetzel, perfekt. Es ist keinesfalls nur ein Klischee, auch heute gibt es noch benachteiligte und misshandelte Ehefrauen die ihr Leben so hinnehmen (müssen) wie es ist. Man hat hier richtiges Mitgefühl für die Protagonistin und gehofft dass sie ihre Rache kriegt.
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veseria 2011/05/04 14:35:16
Kommentar löschenVerstörend, manipulierend, Hass und Mitleid, konsequent und brutal gepaart mit Trash, ungewollter Komik und teilweise fragwürdiger Charakterisierung bzw. Charaktere.
Ich hätte genau so gehandelt wie Sie.
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nz2004 2011/04/13 12:21:52
Kommentar löschenÄhh...fuck?
Manchmal liebe ich Moviepilot! Dieser Film wurde mir mit hohem Unsicherheitsfaktor als 10 empfohlen. Also ohne vorherige Betrachtung des Genres oder des Inhalts angesehen.
Innerhalb der ersten Stunde war ich mir unsicher, was dieser Film werden soll: Drama, Inselgeschichte, Survival, Gesellschaftskritik? Aber dann wurde alles irgendwie immer krasser und nun laufen hier die Credits hoch. Mein Fazit ohne zu viel zu spoilern: Bemerkenswert! Dieser Film schafft es als erster, einziger und wohl auch letzter Horrorfilm Themen wie Zivilcourage, konservative Lebensweisen, Gleichberechtigung und das Aufeinanderprallen zweier Welten sehr gekonnt aufzunehmen und meiner Meinung nach auch zum Hauptthema des Films zu machen. Es ist so viel mehr als ein Film, den man nur passiv konsumiert, weil er unglaubliche (Anti)pathien weckt und dermaßen gekonnt mit dem eigenen Gewissen, den daraus resultierenden Konsequenzen sowie Gut/Böse-Schemen zu spielen, dass es mir als Zuschauer teilweise schon zuwider war weiterzusehen - einfach weil ich nicht wusste, wen ich nun gerade mehr hassen soll, aber dann wiederum auch nicht! So viel Tiefgang habe ich lange nicht mehr sehen können, vor allem nichti n dem Genre (was mir aber ja vorher unbekannt war).
Sehr fesselnd!
Insgesamt hätte ich durchaus gerne 10 Punkte gegeben, jedoch gibt es 0,5 Abzug für die Synchro (pfui!). Da ich jedoch nicht dem Koreanisch mächtig bin, bleibt mir keine andere Wahl. Weitere 0,5-Punkte Abzug für die viel zu expliziten Gewaltszenen. Das ist zwar der Grund, warum Horrorfans ihn sich sicherlich ansehen werden und was sie bei solchen Rachefilmen auch erwarten - meiner Meinung nach hat Bedevilled dies aber überhaupt nicht nötig und würde viel besser ohne den harten Splatter auskommen und damit die Botschaften darin auch besser überliefern. Bei "The Loved Ones" war das nun mal primärer Konsumierungsgrund, aber Bedevilled kann viel mehr, wie in den perfekt geskripteten Anfangssequenzen bewiesen wird.
Gut ab und: Anschaun!
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Ardacris 2011/04/10 19:03:10
Kommentar löschenEin krasser Film und ein richtiges Meisterwerk!! Nach dem Film hatte ich erstmal einen richtigen Kloss im Hals, da ich die Beweggründe vollkommen nachvollziehen konnte und trotzdem mich das auch so wütend gemacht hatte, dass es so ausgeartet ist.
Ich finde es ist kein einfacher Horrorfilm, wo so total übertrieben und sinnlos rum gemetzelt wird, wie in vielen westlichen Filmen. Der Film hat nämlich noch eine tiefere Ebene, so wird Kritik an unsere Gesellschaft aus geübt und das macht den Film für mich einfach so genial.
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criticalmass 2011/08/14 12:46:34
Antwort löschenSehe ich genauso, ein ziemlich extremer Film aber brilliant in Szene gesetzt, ging mir ganz schön unter die Haut.
Jean D´Ark 2011/03/31 18:04:22
Kommentar löschenIch sag nur Bohnenpaste! Das Zeug hol ich mir auch...
Zum Film... zeitweilens sehr langatmig, insgesamt sehr grausam und zum Ende hin ein bisschen grotesk. Aber wirklich schöne Schlußszene.... da kommen einem glatt die Tränen.....NOAT!
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hulk 75 2011/03/30 15:08:49
Kommentar löschenEcht guter Revenge-Thriller.
Gut und böse bildet hier eine nette Symbiose.
Wer auf Rache-Filme steht langt zu.
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horro 2011/03/25 23:28:36
Kommentar löschenIntensiver, tragischer Thriller mit herrlichen Rache-Motiven aus Korea, der ziemlich unter die Haut geht. Anfangs wirkt das ganze noch brav und nach klassisch asiatischem Muster stereotyp, spannungsarm und eher beschreibend im Detail. Doch dann entwickelt sich hier eine Geschichte, die deutlich die Extreme sucht. Sich langsam steigernd, wird die menschenunwürdige Situation einer benachteiligten und misshandelten Ehefrau auf einer abgelegenen Hinterwäldlerinsel beschrieben. Als ihre Freundin aus Kindheitstagen zu Besuch kommt, versucht sie mit ihrem Kind vor ihrem Ehemann und seiner Familie zu fliehen und scheitert. Die Situation eskaliert, als blutiger Racheengel bereinigt sie sämtliche Altlasten. Sehr typisch für Filme aus Korea, sind die schönen Details und die fast traditionelle Erzählweise. Dann aber auch die blutige Rache, die sehr nahe am Splatter angesiedelt ist. In jeder Weise schöner Film!
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Sanylein 2011/03/07 07:12:16
Kommentar löschenWOW weiß jetzt garnicht richtig was ich sagen soll, nachdem ich diesen Film gesehen hab. Aufjedenfall sehr krass, und mal was anderes als die typischen Horrrofilme zu bieten haben. Der Film ist ganz sicher empfehlenswert ;)
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Mr.Film 2011/03/07 10:22:58
Antwort löschenna dann, vorgemerkt ;)
horro 2011/03/25 23:34:00
Antwort löschenEigentlich irgendwie gar kein Horrorfilm - dafür fast zu tragisch und detailverliebt ... ging mir aber doch ziemlich unter die Haut.
xTimmaex 2011/02/02 05:54:52
Kommentar löschenRape-and-Revenge Südkorea-Style. Eine Mischung aus Straw Dogs, Deliverance, The Beach und Martyrs. Während das Horror-Genre im Westen(speziell in den USA) in mittelmäßigen, glatten, durchkalkulierten Mainstreamproduktionen ertrinkt, scheint man den Ausdruck "keine Kompromisse" in Südkorea noch ernst zu nehmen. Die Gewalt wirkt(im Gegensatz zu den meisten westlichen Horrorfilmen der letzten Jahre) außerdem nie selbstzweckhaft und ist immer im Sinne der Handlung.
Aber ich will hier auch keinem falsche Hoffnungen machen. Der Film ist kein komplexes Drama mit Gewaltelementen, sondern ein reiner Genrefilm voller Klischees. Die feministischen und psychologischen Ansätze bleiben daher sehr oberflächlich und holzhammerhaft, aber kein bisschen aufdringlich.
Insgesamt zeigt der Film wunderbar, was im Horrorgenre auch ohne postmoderne Selbstironie noch alles möglich ist. Ich hoffe, westliche Filmemacher nehmen sich daran, vor Allem was die Inszenierung angeht, ein Beispiel.
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night 2011/03/14 21:02:04
Antwort löschenhab ich zu 96% auch so empfunden :)
RicardaHEYYA 2011/02/01 10:47:22
Kommentar löschenein total krasser Horrorfilm! Wenn man ihn jedoch auf eine Metaebene mit Gesellschaftskritik und Gleichberechtigung setzt, ist er ein Meisterwerk!
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