Bedingungslos
Kærlighed på film (2007), DK Laufzeit 104 Minuten, FSK 16, Thriller, Drama, Kinostart 09.04.2009
11 Bewertungen
Skala 0 bis 10
283 Bewertungen
33 Kommentare
Keine ?
von Ole Bornedal, mit Anders W. Berthelsen und Rebecka Hemse
Ein schrecklicher Autounfall katapultiert eine fremde Frau mit Gedächtnisverlust in Jonas Leben. Der gestandene Familienvater gerät in den Bann der schönen Frau und ihres Geheimnisses. Er beginnt, ein Doppelleben zu führen und übernimmt die Rolle eines anderen Mannes. Er ahnt nicht im Geringsten, dass seine Sehnsucht nach einem aufregenderen Leben krasse Konsequenzen für ihn, seine Familie, seine Freunde und seine neue Geliebte haben wird. Weil Jonas sich mitschuldig fühlt am schrecklichen Autounfall von Julia, sucht der brave Familienvater die im Koma liegende junge Frau im Krankenhaus auf. Dort wird der Polizeifotograf von ihrer Familie für ihren Freund Sebastian gehalten, den sie auf einer Reise durch Asien kennen gelernt hat. Erst unfähig und später unwillig, das Missverständnis aufzuklären, hilft Jonas der aus dem Koma erwachten, aber unter Gedächtnisverlust leidenden und nahezu erblindeten Julia, zurück ins Leben zu finden. Und er verliebt sich in sie. Zunehmend in einen Strudel widersprüchlicher Gefühle geratend, schlägt Jonas trotz mysteriöser Ereignisse und bedrohlicher Begegnungen alle Warnungen in den Wind. Schließlich geht er ganz in der Rolle des Sebastian auf, verlässt Frau und Kinder und lebt fortan mit Julia zusammen, die schwanger ist. Doch eines Tages taucht ein Mann auf, der sich Jonas nennt, und Julia erinnert sich mehr und mehr daran, wer Sebastian wirklich war.
Cast & Crew
-
Ole Bornedal
-
Anders W. Berthelsen
-
Rebecka Hemse
-
Nikolaj Lie Kaas
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Sebastian
-
Charlotte Fich
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Dejan Cukic
-
Karsten Jansfort
Regie
Schauspieler
-
Flemming Enevold
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Dichmann
-
Bent Mejding
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Herr Castlund
-
Ewa Fröling
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Faru Castlund
-
Josephine Raahauge
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Monica Castlund
-
Timm Vladimir
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Magnus Castlund
-
Ditte Hansen
-
Fanny Bornedal
-
Daniel Stampe
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Frederik
-
Jannie Faurschou
-
Lin Kun Wu
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Dr. Chen
- Genre
- Thriller, Drama
- Zeit
- 2000er Jahre, Vergangenheit
- Ort
- Dänemark
- Handlung
- Autounfall, Doppelte Identität, Falsche Identität, Familie, Fotograf, Gedächnisverlust, Geheimnis, Identität, Koma, Krankenhaus, Lüge, Lügner, Neue Identität, Unfall, Verlust des Augenlichts
- Stimmung
- Eigenwillig, Ernst, Spannend
- Mitmachen
- Wie gut passen diese Schlagworte? Stimm ab und hilf uns sie neu zu gewichten!
Filmdetails Bedingungslos
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Kritiken (7) — Film: Bedingungslos
fko: filmsprung.ch fko: filmsprung.ch
Kommentar löschenAbgründig virtuos erzählt Bornedal die Geschichte zwischen Liebe und Wahnsinn.
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Lukas Foerster: taz / cargo / perlentaucher...
Kommentar löschenOle Bornedal, der 1994 den ordentlichen Thriller Nachtwache (Nattevagten) drehte und seither bis auf ein Hollywoodremake seines Erfolgsfilms wenig von Bedeutung vorlegte – letztes Jahr hatte seine Teeniegroteske Alien Teacher (Vikaren, 2007) einen kleinen Deutschlandstart –, versucht sich an einer Postmodernisierung der klassischen schwarzen Serie. Das heißt in diesem Fall aber nur, dass neben einem völlig missratenen Voice-Over-Kommentar auch die Figuren die Geschichte, in die sie geraten, reflektieren. Intelligenter macht das weder die Figuren noch den Film.
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willy50 2010/02/02 19:29:43
Antwort löschenDiese Kritik ist völliger Blödsinn.
Scipio 2011/10/31 14:51:13
Antwort löschenDiese Kritik ist völlig in Ordnung - sie trifft den Nagel auf den Kopf.
Hausmeister: Nerdtalk.de
Kommentar löschen[...] Zugegebenermaßen ist der Film geschickt konstruiert und lässt den Zuschauer für eine erfreulich lange Zeit im Dunklen tappen. Immer wieder stellt man Vermutungen über die Zusammenhänge der anfänglichen Liebesszenen an. Und gerade weil der Film über weite Strecken so außergewöhnlich durchdacht wirkt, scheint das Ende absolut banal. Zwar ist der Weg zum großen Finale wirklich ausgeklügelt hergeleitet (wenn auch manchmal einen Tuck zu langatmig) – am Ende hätte ich mir aber doch gerne noch einen besonderen Twist mit Aha-Effekt gewünscht. [...]
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Mr. D.: Manifest - Das Filmmagazin Mr. D.: Manifest - Das Filmmagazin
Kommentar löschenAls JUST ANOTHER LOVE STORY lief er auf dem letztjährigen Fantasy Filmfest, mit einem knappen dreiviertel Jahr Verspätung kommt BEDINGUNGSLOS nun auch regulär in die Kinos. Und zeigt, dass Ole NIGHTWATCH Bornedal die Vorbilder für seinen Noir-Thriller gut studiert hat. Er zitiert nicht nur, sondern lässt den Film durch Dialoge und die von Jonas gesprochenen Off-Beiträge die Konventionen kommentieren; er lehnt sich nicht nur stilistisch an, sondern formiert Optik, Klang und Struktur zu einem tragenden Gesamtkonzept, in das die Dreiecksgeschichte zwischen Jonas, Julia und Sebastian eingebettet ist.
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Marcus Wessel: Deadline, blairwitch.de, pr... Marcus Wessel: Deadline, blairwitch.de, pr...
Kommentar löschenUngeachtet seiner visuell überzeugenden Aufbereitung – Bornedal vertraute einmal mehr seinem Stamm-Kameramann Dan Lautsen, der in wechselnden Aufnahmen die Tristesse eines Kopenhagener Neubaugebiets mit der Postkarten-Idylle Thailands kreuzte – leidet „Bedingungslos“ bisweilen unter der typischen Film noir-Krankheit. Nicht immer erscheint jede Reaktion der Figuren unmittelbar glaubhaft und nachvollziehbar. Warum Jonas, der uns zunächst als Familienmensch vorgestellt wird, Hals über Kopf seine Frau und die beiden Kinder verlässt, mag Bornedal nicht hinreichend zu beantworten. Sicherlich, Jonas ist gelangweilt von einem Leben im Wohlstands-Mittelmaß, und er empfindet mehr als nur Freundschaft für seine Femme fatale, allein das erscheint als Erklärung letztlich nicht tragfähig.
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HG Rodek: Die Welt, Berliner Morgenpost HG Rodek: Die Welt, Berliner Morgenpost
Kommentar löschenBornedals Figuren sind keine leeren Chiffren, sondern aus ihrem Lebensumfeld vollkommen begreifbar. Es gibt ihn, den europäischen Thriller, und Ole Bornedal ist einer seiner Meister.
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alviesinger: bummelkino
Kommentar löschenZuletzt warf Woody Allen in „Cassandras Dream“ einen ebenso pessimistischen Blick auf das Wesen Mensch. Bornedal feiert explizit den Niedergang eines glücklichen und „satten“, infolgedessen gelangweilten, Familienvaters. Wahre und falsche Identitäten in bester Paul Auster-Manier spielen eine gewichtige Rolle in der dänischen Neo-Noir-Welt. Besonders gelungen ist der gewagte Sprung zwischen den Genres, dem man in der jüngsten Vergangenheit sonst nur beim Koreaner Ji-woon Kim zu sehen bekam. „Just Another Love Story“ beginnt als dramatized „Während Du schliefst“-Rip Off und endet mit einem Bergman meets Hitchcock-Feuerwerk. Mr. „Nightwatch“ Bornedal beweist wieder einmal seine Wandelbarkeit. Er ist schon jetzt ein Großer.
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Kommentare (26) — Film: Bedingungslos
Kommentar schreibenJoeyjoejoe17 2012/02/09 19:49:34
Kommentar löschenKonventionell-unkonventionell, untypisch-typisch, irgendwie originell, irgendwie anders, aber irgendwie auch nicht.
Auf jeden Fall ein Paradebeispiel dafür, wie Beziehungsfilme auszusehen haben: Saumäßig spannend, gut gespielt, klasse Soundtrack, konsequentes Storytelling, fabelhafte und teils geradezu malerische Inszenierung und Kameraführung. Dazu noch intrignat, kompliziert, hart und verstörend-psychotisch. Ich fands einfach hammermäßig gut.
Nach "Nightwatch" der zweite Film von Ole Bornedal, der mir super gefallen hat.
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sikkmeidack 2012/01/10 08:48:07
Kommentar löschenDer Film hat eine tiefschwarze, wilde Seele und spielt virtuos eine kakophonische Melodie auf den blank liegenden Nerven einer grausam (gut) inszenierten Geschichte. Unglaubliche Bilder mit phantastischen Akteuren, ein grandioser music/soundscore und eine intelligente Erzählweise erschaffen eine Intensität, die kaum auszuhalten ist. Zunächst noch lustig und selbstironisch, mutiert die Filmstory ab der 2ten Hälfte zu einem verrückten Kreisel mit zunehmender Schieflage, der schließlich die Kontrolle verliert. Wahnsinn!
Böse, düster, großartig.
10 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 2 Antworten
Anoirja 2012/01/10 16:18:42
Antwort löschenVor ein paar Jahren beim Fantasy Filmfest gesehen. Ich fand gerade die erste Hälfte besonders reizvoll, die Wendung zu recht konventioneller Crime/Thriller-Kost hat mir nicht so zugesagt.
sikkmeidack 2012/01/10 18:30:43
Antwort löschenHmm... Geschmacksache; wie immer entscheidet beim Schauen auch das eigene setting. Ole Bornedal ist für mich schon jetzt ein riesiges Talent. "Deliver us from evil" (und damals auch "Nightwatch") fand ich ebenso ausnehmend gut. Die Komödie Alien teacher bleibt zu überprüfen. Ich mag seinen style.
Scipio 2011/10/31 14:57:28
Kommentar löschenDas ist kein Noir-Thriller, das ist reine Zeitverschwendung!
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Janus Winter 2011/09/05 01:41:38
Kommentar löschenIch bin bedingungslos verfallen.
1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 4 Antworten
patcharisma 2011/09/05 02:15:35
Antwort löschenOk, vorgemerkt! ;-)
Mr Vincent Vega 2011/09/05 03:41:39
Antwort löschenMr. Vincent Vega - 3.0 Punkte
Alle 4 Antworten zeigen
DeDavid 2011/09/05 21:27:13
Antwort löschenDa würde ich mich eher am Vega orientieren..
Janus Winter 2011/09/06 15:36:58
Antwort löschender vega verwechselt wahrscheinlich den film. und der david will nur stänkern.
Hooded Justice 2011/06/17 22:08:36
Kommentar löschenBEDINGUNGSLOS – ein Liebes-, Sozial- oder Psychothriller-Drama? Es gibt auf das Genre keine konkrete Antwort, genau wie auf viele Fragen, die der Film mit sich bringt, die Ole Bornedal letztendlich doch den Augen des Zuschauers überlässt. Mögen es nun die für jeden einzelnen mehr oder weniger nachvollziehbaren Handlungen des Protagonisten, der Familienmitglieder von Julia oder die ihr selbst sein.
Einfühlsam erzählt, großartig gespielt und zwecksmäßig teils erschreckend dargestellt, macht sich BEDINGUNGSLOS zu einem bedeutsamen, nachdenklichen Stück des Skandinavienkinos.
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maxl1990 2011/05/18 21:39:33
Kommentar löschen"Bedingungslos" zeigt die Entwicklung einer fixen Idee der Person Jonas, die sich immer mehr verselbstständigt, ohne unrealistisch zu wirken. Grade die erschreckende Nachvollziehbarkeit und das Verständnis, das man ihm und seiner Lüge gegenüber aufbaut, wird am Ende schonungslos desillusionierend enttäuscht und stellt sich als selbstzerstörerische Naivität heraus.
Der Film kommt ohne gekünzelt wirkende Effekte aus und wird durch die reißende, "überschwemmende" Musik getragen.
Bornedal schafft es, depressiv anmutende Stimmungsbilder fast perfektioniert zu erstellen und den Zuschauer von der Umwelt zu isolieren und in die Gedankenwelt des Films hineinzuziehen.
Es bleibt ein wenig das Gefühl der Uneinigkeit und Orientierungslosigkeit.
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Scipio 2011/10/31 14:47:25
Antwort löschenDiese s. g. Musik ist doch absolut unpassend, sie soll Spannung erzeugen, nervt aber nur!!!
Jona89 2011/05/05 17:34:20
Kommentar löschenDer Film brauch lange bis er wirklich in Schwung kommt. Des Weiteren habe ich schnell durchschaut in welche Richtung er sich entwickelt. Allerdings finde ich den Film trotzdem empfehlenswert. Er zeigt eine sehr interessante soziale Komponente in Form der Rolle von Jonas. Wie Jonas ungewollt in eine Rolle schlüpft, die er gar nicht vorgesehen hatte und zuerst nicht wirklich zurecht kommt. Je länger er in dieser Rolle ist, desto besser kann er sich aber damit identifizieren. Diese Entwicklung bis zum Ende finde ich sehr interessant. Der Anfang war ebenfalls sehr gelungen und bietet eine andere Art und Weise des Filmeinstiegs. Wirklich sehr gelungen. Im Endeffekt wegen der durchschaubaren Story und dem langsamen Beginn nur eine 6.5
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annaberlin 2010/10/24 15:56:49
Kommentar löschenDer beste Film von Bornedal. Extrem gut inszeniert wird uns hier eine verwirrende Geschichte aus dem modernen Kopenhagen erzählt, ganz in der Tradition des skandinavischen Kinos. Fesselnd und schön gespielt.
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AgentGuhl86 2010/07/28 19:30:14
Kommentar löschenSo richtig weiß ich gar nicht, was man hier zu sagen kann. Die Geschichte ist durchaus interessant, wenn es ihr auch an Überzeugungskraft fehlt. Es gibt zwar einen logischen Aufbau, der aber keineswegs stetig voran geht - immer eine Ansammlung von Szenen, die gerade genug Informationen zur Verfügung stellen, um nicht abgehängt zu werden. Wie die Geschichte bewerte ich den Film als "interessant" - mit dem Wissen, dass das irgendwie auch alles bedeuten kann.
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Bandrix 2010/07/19 19:01:49
Kommentar löschen„Bedingungslos“ ist das, was man eine Genreperle nennt.
Schon lange ist kein Thriller mehr so spannend, so lange nicht mehr derart mitreißend gewesen. Auch hier muss ich mich wieder fragen: Warum können wir Deutschen nicht auch so etwas hervorbringen? Warum ist so gut wie jedes europäische Land mit nennenswerter Filmproduktivität uns mehrere Schritte voraus? Naja, zurück zum Film.
Die Story, obwohl sie langsam vorangeht, ist stets stimmig und hält den Zuschauer auf den Sitzen.
Die Hauptfigur Jonas hat einen makabren Job. Er fotografiert Menschen. Genauer gesagt deren Leichen. Seine Aufgabe ist nämlich die Beweissicherung für das Morddezernat. Eines Tages hat er einen Unfall, bei der sich eine Frau schwer verletzt. Von Gewissensbissen geplagt besucht er sie im Krankenhaus und wird von ihrer Familie irrtümlich für ihren Freund Sebastian gehalten. Fasziniert von der jungen Frau nimmt er seine Identität an und setzt die Beziehung auch über den Krankenhausaufenthalt hinaus fort. Doch er hat die Rechnung ohne Sebastian gemacht…
Die Schauspieler erbringen allesamt Bestleistungen und spielen absolut authentisch. Unterstützt vom fähigen Regisseur Ole Bornedal spielen sie sich alle gegenseitig an die Wand und ziehen die Spannungsschraube an. Bornedal unterstützt sie mit tollen Bildern, schönen Kamerafahrten und einer Atmosphäre die nicht nur von irgendwo her an einen Film Noir erinnert. Seine amerikanischen Kollegen können allesamt das Handtuch werfen, denn „Bedingungslos“ erreicht beinahe Perfektion in Sachen Spannung und Unterhaltung. Natürlich darf einen der Voice Over Kommentar nicht stören, ich fand ihn passend.
Was den Film von einer Höchstbewertung abhält ist das doch etwas belanglose Ende. Zwar ist das Ganze durchaus logisch und auch sehenswert, aber eben nicht besonders. Wenigstens wurde auf ein Happy End verzichtet. Das ist auch schon mal was!
Fazit: Absolut mitreißender Thriller von einem der besten europäischen Regisseure unserer Zeit!
4 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 2 Antworten
BigDi 2010/07/19 19:49:12
Antwort löschenVorgemerkt!
Tyler 2010/08/01 09:09:31
Antwort löschenOha, toll!!
Den hatte ich schön öfter in der Hand, hab ihn aber dann wieder weggelegt, das wird sich beim nächsten Mal ändern!
Sunces 2010/04/10 00:00:44
Kommentar löschensehr dramatischer aber verdamt guter Thriller
danke moviepilot für diesen filmvorschlag!
er hat mein abend gerettet!
aber was, verdammt nochmal macht kachelmann in diesem film =)
wusste garnicht das er DÄNE ist...
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Scipio 2011/10/31 14:53:23
Antwort löschenWo war Kachelmann?
willy50 2010/02/02 19:27:42
Kommentar löschenEin starkes Stück dänischer Filmkunst. Ole B. treibt sich wieder in Leichenhallen herum und macht sich über Film und Filme lustig. "Liebe auf Film" ist grandios geschrieben, umgesetzt und gespielt. Unbedingt auf Dänisch ansehen !
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dbeutner 2009/10/15 12:07:54
Kommentar löschenKann dem Kommentar von Ortega Lorre nur zustimmen, auch wenn ich es insgesamt nicht so schlimm fand, gerade weil der erste Teil doch eher gut war. Eine Art Variation von "Open Hearts" mit leicht vertauschten Rollen (Open Hearts ist allerdings schon insgesamt feinfühligeres Kino). Die Bilder finde ich recht stark, das Ende halt recht belanglos.
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Sanylein 2009/08/05 09:51:57
Kommentar löschenEine sehr dramatische Geschichte, die sowas von spannend ist. Ich hab richtig mitgefühlt bei den meisten Scenen, bin aber mit dem Ende nicht so ganz zufrieden, hatte mir eigentlich was ganz anderes erhofft.
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Keyser_Sozee 2009/07/16 18:54:55
Kommentar löschendieser skandinavische film beweist ein mal mehr das unsere nordichen nachbar echt was vom filme machen verstehen.
eine gut aufgebaute story, die bildliche umsetzung fand ich erstaunlich realistisch, wodurch der spannungsbogen hervorragend transportiert wurde !
angucken lohn sich....
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Der Franzose 2009/07/15 23:03:36
Kommentar löschenWillkommen zum dänischen Film. Ole Bornedal ist ein Meister seines Faches , wie er auch schon mit Nightwatch bewiesen hat. Sehr spannender gut konstruierter Film.
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hulk 75 2009/07/12 23:13:03
Kommentar löschenHat ganz gut unterhalten,mehr aber auch nicht....
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TiH 2009/05/24 09:50:46
Kommentar löschenEin wirklich krasser Film, der die Geschichte einer Liebe sehr eindrucksvoll, aber fast schon surreal erzählt. Sehr interessante und teils extrem gewagte Bildkomposition und Bild-Ton-Scheren schaffen einen wirklich emotionalen Film. Auch wenn die Story sehr dramatisch ist kommt "Bedingungslos" nicht ohne den klassischen skandinavischen schwarzen Humor aus, was den Film zusätzlich aufwertet.
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father911 2009/04/20 19:00:24
Kommentar löschenSehr guter, wirklich spannender Film - aus dem NORDEN, wo offensichtlich viel Gutes herkommt! Der Aufbau der einzelnen Personen über die Zeit ist gut gemacht, die Zwiespälte und Selbstzweifel sind spürbar, in die sich die Hauptdarsteller Jonas und Julia verstricken. Für meinen Geschmäck NICHT zu vordergründig blutrünstig, lediglich die Teilgeschichte mit dem voll-bandagierten Rollstuhlfahrer in Julia's Klinik scheint mir überzeichnet bis zur Unglaubwürdigkeit - die einzige Stelle im Film, die mir nicht schlüssig vorkam.
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davidpm 2009/04/13 00:31:10
Kommentar löschenDänisch-depressiv unterkühlt, von Anfang bis Ende. Sehr spannend vor allem in der zweiten Hälfte, in der sich der Thriller so richtig entfaltet. Die erste Hälfte, die sich der Alltagslangeweile des Protagonisten Jonas und der Annäherung zu Julia widmet, fand ich hingegen eher schwach.
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