Weil "Beetlejuice" zwar zentrale Motive und Vorlieben Burtons verankert, insgesamt aber fast ausschließlich von seinen visuellen Ideen, verrückten Einfällen und schrulligen Gruseleinlagen lebt, hat der Film eher den Charakter einer Fingerübung, die nach dem heiter unbeschwerten "Pee-wee's Big Adventure" versucht scheint, den morbiden Geist Burtons aus "Vincent" und "Frankenweenie" in den Mainstream-Bereich zu konvertieren. [...] "Beetlejuice" ist, in seiner Horrorästhetik, den Unmengen fast schon anarchisch-komischer Slapstick-Nummern und bewusst altmodischer, cheesiger Spezialeffekte, selbst noch als reine Nummernrevue ein großartiges Vergnügen, das eine schlüssige und gradlinige Narration durch zahlreiche Reminiszenzen quer durch die Genre-Geschichte und ironisch verdrehte Horrorfilmklischees ersetzt. Der Plot selbst bereits bildet die gelungenste Umkehr: Nicht die Geister erscheinen als störende Antagonisten, sondern die gewöhnlichen menschlichen Figuren bringen das tote Heldenduo des Films zur Verzweiflung. [...] Diese eigenwillige Burton-Korrektur an den Vorzeichen seiner Vorbilder, die sich von Haunted-House-Vertretern wie "The Innocents" und "The Haunting" über "Poltergeist" und "Ghostbusters" erstrecken, verweist überdeutlich auf die Vorliebe des Regisseurs, tradierte Hollywoodmodelle zu negieren: Die Spukgeister werden zu Identifikationscharakteren, die Außenseiter zu Helden. Dieser Regelbruch ermöglicht Burton, mithilfe eines festen Produktionsteams, die Gestaltung eines ganz individuellen filmischen Universums aus surrealistischen und pervertierten Fantasien.
"Day-o, Day-ay-ay-o
Daylight come and me wan' go home
Day, me say day, me say day, me say day
Me say day, me say day-ay-ay-o
Daylight come and me wan' go home
Work all night on a drink a' rum
Daylight come and me wan' go home
Stack banana till the mornin' come
Daylight come and me wan' go home
Come, Mister tally man, tally me banana
Daylight come and me wan' go home
Come, Mister tally man, tally me banana
Daylight come and me wan' go home
It's six foot, seven foot, eight foot BUNCH!
Daylight come and me wan' go home
Six foot, seven foot, eight foot BUNCH!
Daylight come and me wan' go home"
Ja, auch Tote haben Sorgen. Meist mit den Lebenden. Damit diese den armen Verblichenen nicht zuviel Ärger machen, gibt es jemanden mit der schönen Berufsbezeichnung Bio Exorzist, der alle Probleme lösen soll.
Grundsätzlich wars das schon von der Plotfront.
Entscheidend ist hier viel mehr das, was Tim Burton mit all seinem Esprit an Zwischentönen und kreativen Gemeinheiten hier einbaut:
- Ein Wartesaal im Jenseits, der irgendwie an die Ämter dieser Welt erinnert
- Ein Haus, das auch prima nach Sleepy Hollow passen könnte
- Die coolste Variante des bekannten Harry Belafonte Songs (ja, noch cooler als die in der "Muppet Show")
Die Darsteller sind durchgängig gut drauf und neben dem trotz geringer Screentime omnipräsenten Michael Keaton glänzen vor allem Winona Ryder, der wunderbare Jeffrey Jones und der herrlich tuckige Glenn Shadyx.
Die Einfälle, die so burtonesk sind, dass man das Wort burtonesk wohl hierfür erfunden hat und dass sicher ohne Übersetzung selbst auf Farsi, Hindi, Swaheli und Rheinländer Platt verstanden würde, zünden hier ein ums andere mal und werden vom herrlichen Elfman Soundtrack kongenial unterstützt.
Traumhafte "Horror"-Komödie.
"Well... I attended Juilliard... I'm a graduate of the Harvard business school. I travel quite extensively. I lived through the Black Plague and had a pretty good time during that. I've seen the EXORCIST ABOUT A HUNDRED AND SIXTY-SEVEN TIMES, AND IT KEEPS GETTING FUNNIER EVERY SINGLE TIME I SEE IT... NOT TO MENTION THE FACT THAT YOU'RE TALKING TO A DEAD GUY... NOW WHAT DO YOU THINK? You think I'm qualified?"
Ein wirklich durchgeknallter, lustig anzusehender Film, der zudem auch noch gut besetzt ist. Die Special-Effects wirken natürlich nicht mehr zeitgemäß und demnach auch nicht erschreckend. Die Sandwürmer, die mich in meiner Jugend vor allem bei der auch existierenden Trickfilmserie immer gegruselt haben, sahen nur noch amüsant aus. Aber ich vermute, dass es Tim Burtons Ziel war, eher zu belustigen als zu erschrecken. Die Musik ist hervorragend: der Score (insbesondere das Beetlejuice-Theme) sowie auch die eingesetzten Reggaelieder. Das doch eigentlich klassische Thema des Films - die Sehnsucht nach aufrichtiger Liebe zwischen Eltern und Kindern – wird von Burton in ein bizarres Kostüm verpackt und zeigt schon viel von dem, was einen geliebten Tim-Burton-Film ausmacht.
Ein Film aus meiner Kindheit =)
Ich hab ihn mir gern angeguckt, und jetzt?
Ich guck ihn immernoch gerne. Ein Kranker witziger Film der nicht langweilig ist.
Wer auf schrägen Humor steht sollte zugreifen.
»Being dead really doesn’t make things any easier.« Schon Fritz Lang formulierte (in Godards »Le mépris«) den bemerkenswerten Satz: »La mort n'est pas une solution.« Und auch die Eheleute Maitland (»Cute couple. Look nice and stupid, too.« – Geena Davis und Alec Baldwin) finden die Ewigkeit eher unkomfortabel: komplizierte Gebrauchsanweisungen für die postume Existenz und elend lange Wartezeiten in der Bürokratie des Jenseits schlagen ihnen aufs frisch verstorbene Gemüt, vor allem aber fühlen sich sich von den aufgeblasenen Großstädtern belästigt, die sich in ihrem idyllischen Landhaus breitmachen. Abhilfe verspricht ein zerlumpt-anarchischer Ungeist (entfesselt: Michael Keaton), der seine zweifelhaften Dienste unter dem Label »The afterlife’s leading Bio-exorcist« feilbietet… »Beetlejuice« verquickt eine bonbonbunt eingefärbte Anhäufung von Filmzitaten – angefangen beim deutschen Expressionismus über das frühe amerikanische Horrorkino bis hin zu Klassikern wie »Topper« und »Les jeux sont faits« – mit frotzelnder Klein- und Großbürger-Verarsche, die leicht beschränkte Provinzler, selbstgefällige Immobilienexploiteure, hysterische Pseudo-Künstlerinnen, schmarotzende Inneneinrichter und weltschmerzgeplagte Gothic-Kids gleichermaßen fidel durch den Kakao zieht. Die kreative Unverfrorenheit, mit der Tim Burton alle filmischen Zutaten in den Häcksler wirft, um die Bruchstücke (teilweise mittels Stop-Motion-Animationen sowie Masken- und Modelltricks) liebevoll neu zu montieren, und zu guter Letzt auch noch die Toten mit den Lebenden versöhnt, bleibt vollkommen zeitlos – vermutlich weil die sympathisch-krude Mischung schon im Moment ihrer Entstehung (bis auf ein paar Äußerlichkeiten) in keiner Weise zeitgenössisch war. PS: Und merke: »Nobody says the ›B‹ word!«
neenee, beetlejuice besteht den test der zeit, auch auf spanisch.
burton war da noch völlig unbeschwert von der last seines eigenen (späteren) images.
der banana boat song, winona und der großartige (und leider unterschätzte) jeffrey jones ...angenehmer gruseln (mit fröhlich wedelndem stinkefinger auf all die GLATTEN globalisierer ...damals yuppies, die garnix merken) lässt sichs kaum.
und mein guter michael keaton: hier kann er die sau raus lassen.
Nicht mehr ganz so unterhaltsam wie in der Erinnerung meiner ersten Halloween-Abende, doch trotzdem steckt in "Beetlejuice" immer noch alles, was Burton ausmacht: Der Kniff, dem Tod mit Spaß zu begegnen, der verrückte Blick ins Jenseits und seine überaus skurrilen Figuren darin, das völlig bekloppte und über jeden Zweifel erhabene Set- und Kostümdesign, die Abrechnung mit Pseudo-Kunst und deren snobistischen Liebhabern sowie dem ganzen Rest des bedachten Spießbürgertums, dem Burton gerne mit altbackenem Stop-Motion-Trickterror das Fürchten lehrt, eben weil die so wunderbar verjährt aussehen.
Leider bleiben gerade Baldwin und Davis etwas farblos, was immerhin der restliche Cast um Catherine O'Hara, Jeffrey Jones und Glenn Shadix zu richten weiß. Logischerweise wäre "Beetlejuice" nichts ohne Michael Keaton, der hier (glücklicherweise ohne jeglichen Sinn für Frisur und Zahnhygiene) eine großartig überdrehte Leistung abliefert.
Abgesehen von seinem attraktiven Burton-Feeling entwickelt sich "Beetlejuice" aber zu wenig und vielleicht zu uninteressant und familienverträglich, wo ich mir den Film an so mancher Stelle noch etwas böser und schwarzhumoriger gewünscht hätte. Auch der wie immer tolle Elfman-Score muss hier und da mal eine Szene anschieben, damit sie läuft, doch im Großen und Ganzen verdirbt das den lockeren Spaß nicht.
Ach wie schön ... das ist auch so ein Film aus meiner Kindheit
ach war das herrlich ... da bekomm ich auch gleich wieder Lust drauf zu schauen
solche Oldschoolfilme versetzen mich doch immer wieder in alte Schwärmerein ^^
Ein Klassiker und bis heute die beste Rolle von Michael Keaton. Als Junge habe ich die verrückten Ideen des Beetlejuice geliebt und bis heute finde ich den liebenswert-schaurigen Film sehr sehenswert.
Schon seit meiner Kindheit einer meiner Lieblingsfilme.Unzählige Male habe ich diesen Film inzwischen gesehen, wobei einem mit zunehmenden Alter erst auffällt wie genial Micheal Keaton ist, bzw. wie obzön, dreist und aufdringlich diese Rolle eigentlich ist. Klasse!
Mit 'Beetlejuice' hat Tim Burton eine witzige, abgedrehte und kreative Gruselkomödie gedreht. Besonders Michael Keaton zuzusehen, ist ein Genuss. Leider sind seine Auftritte ein wenig zu selten. Ebenso überzeugend sind aber auch Baldwin, Davis und Ryder, sowie der Soundtrack von Danny Elfman. Ein Muss für Burton-Fans!
Der Film, wie bei Burton üblich, gruselig, spaßig und abgefahren, ist wirklich sehr gelungen. Dafür dass der Film Beetlejuice heißt, ist von diesem aber ein bisschen wenig zu sehen. Trotzdem spielt Michael Keaton die Rolle einfach wunderbar, und Winona Ryder fand ich auch super!
Bunt, ein wenig düster und herrlich abgedreht. Absurder Spaß mit tollen Effekten, die zwar nicht mehr Zeitgemäß aber dennoch auf ihre Art und Weise schön anzusehen sind. einer meiner Alltime Favorites.
Beetlejuice von Tim Burton. Das war der zweite Film von Tim Burton, geschaffen im Jahr 1988. Sieht man dem Film auch an, was aber nicht heißt dass er schlecht diregiert wurde, ganz im Gegenteil. Alec Baldwin hat mir gefallen, vorallem aber Micheal Keaton als Beetlejuice. Echt schräge Performance. Winona Ryder war als Emo-Girl auch revolutionär
Leider kommt wenig Spannung auf. Dennoch zeigt der Film, vorallem die Introsequenz, zu was Tim Burton später fähig sein wird.
Bereits früh in seiner Karriere zeigt Tim Burton was für ein kreativer Geist er ist. Klar, die Stop Motion - Effekte wirken inzwischen ziemlich angestaubt. Dennoch ist Burton's Stil hier schon so makaber, witzig und schräg, das ich nicht umhin kam diesen Film großartig zu finden. Dazu sind Michael Keaton's (vielleicht zu seltene) Auftritte ein absoluter Hochgenuss!
In der Wertung steckt auch noch etwas Nostalgie-Bonus mit drin. Ich weiß nicht, was ich als Kind so toll daran fand. der Lottergeist ist ohne Frage ne Wucht, sowie ein paar andere kürzlich Verstorbene, aber die Hauptcharaktere sind ermüdend.
Beetlejuice - Kritik
US 1988 Laufzeit 92 Minuten, FSK 12, Horrorfilm, Komödie, Kinostart 10.11.1988
Kritiken (1) — Film: Beetlejuice
Mr Vincent Vega: Fünf Filmfreunde, gamona, D...
Kommentar löschenWeil "Beetlejuice" zwar zentrale Motive und Vorlieben Burtons verankert, insgesamt aber fast ausschließlich von seinen visuellen Ideen, verrückten Einfällen und schrulligen Gruseleinlagen lebt, hat der Film eher den Charakter einer Fingerübung, die nach dem heiter unbeschwerten "Pee-wee's Big Adventure" versucht scheint, den morbiden Geist Burtons aus "Vincent" und "Frankenweenie" in den Mainstream-Bereich zu konvertieren. [...] "Beetlejuice" ist, in seiner Horrorästhetik, den Unmengen fast schon anarchisch-komischer Slapstick-Nummern und bewusst altmodischer, cheesiger Spezialeffekte, selbst noch als reine Nummernrevue ein großartiges Vergnügen, das eine schlüssige und gradlinige Narration durch zahlreiche Reminiszenzen quer durch die Genre-Geschichte und ironisch verdrehte Horrorfilmklischees ersetzt. Der Plot selbst bereits bildet die gelungenste Umkehr: Nicht die Geister erscheinen als störende Antagonisten, sondern die gewöhnlichen menschlichen Figuren bringen das tote Heldenduo des Films zur Verzweiflung. [...] Diese eigenwillige Burton-Korrektur an den Vorzeichen seiner Vorbilder, die sich von Haunted-House-Vertretern wie "The Innocents" und "The Haunting" über "Poltergeist" und "Ghostbusters" erstrecken, verweist überdeutlich auf die Vorliebe des Regisseurs, tradierte Hollywoodmodelle zu negieren: Die Spukgeister werden zu Identifikationscharakteren, die Außenseiter zu Helden. Dieser Regelbruch ermöglicht Burton, mithilfe eines festen Produktionsteams, die Gestaltung eines ganz individuellen filmischen Universums aus surrealistischen und pervertierten Fantasien.
Kritik im Original 9 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 4 Antworten
alanger 2010/12/02 11:17:46
Antwort löschenburton wochen bei Vega. sehr schön :)
Mr Vincent Vega 2010/12/02 14:28:36
Antwort löschenNicht wirklich, ich habe nur alte Kritiken nachgereicht. :)
Obwohl... Burton schaue ich eh immer wieder, das ganze Jahr.
Alle 4 Antworten zeigen
doctorgonzo 2010/12/02 14:52:44
Antwort löschenJa, es sind also immer Burton Wochen im Hause Vega....Können wir Dich zu Weihnachten besuchen?
Mr Vincent Vega 2010/12/02 14:55:43
Antwort löschenNa klar, kommt alle her! Wir geben den Jack-Skellington-Dance im Kollektiv.
Kommentare (53) — Film: Beetlejuice
Kommentar schreibendoctorgonzo 2011/12/21 17:17:17
Kommentar löschen"Day-o, Day-ay-ay-o
Daylight come and me wan' go home
Day, me say day, me say day, me say day
Me say day, me say day-ay-ay-o
Daylight come and me wan' go home
Work all night on a drink a' rum
Daylight come and me wan' go home
Stack banana till the mornin' come
Daylight come and me wan' go home
Come, Mister tally man, tally me banana
Daylight come and me wan' go home
Come, Mister tally man, tally me banana
Daylight come and me wan' go home
It's six foot, seven foot, eight foot BUNCH!
Daylight come and me wan' go home
Six foot, seven foot, eight foot BUNCH!
Daylight come and me wan' go home"
Ja, auch Tote haben Sorgen. Meist mit den Lebenden. Damit diese den armen Verblichenen nicht zuviel Ärger machen, gibt es jemanden mit der schönen Berufsbezeichnung Bio Exorzist, der alle Probleme lösen soll.
Grundsätzlich wars das schon von der Plotfront.
Entscheidend ist hier viel mehr das, was Tim Burton mit all seinem Esprit an Zwischentönen und kreativen Gemeinheiten hier einbaut:
- Ein Wartesaal im Jenseits, der irgendwie an die Ämter dieser Welt erinnert
- Ein Haus, das auch prima nach Sleepy Hollow passen könnte
- Die coolste Variante des bekannten Harry Belafonte Songs (ja, noch cooler als die in der "Muppet Show")
Die Darsteller sind durchgängig gut drauf und neben dem trotz geringer Screentime omnipräsenten Michael Keaton glänzen vor allem Winona Ryder, der wunderbare Jeffrey Jones und der herrlich tuckige Glenn Shadyx.
Die Einfälle, die so burtonesk sind, dass man das Wort burtonesk wohl hierfür erfunden hat und dass sicher ohne Übersetzung selbst auf Farsi, Hindi, Swaheli und Rheinländer Platt verstanden würde, zünden hier ein ums andere mal und werden vom herrlichen Elfman Soundtrack kongenial unterstützt.
Traumhafte "Horror"-Komödie.
"Well... I attended Juilliard... I'm a graduate of the Harvard business school. I travel quite extensively. I lived through the Black Plague and had a pretty good time during that. I've seen the EXORCIST ABOUT A HUNDRED AND SIXTY-SEVEN TIMES, AND IT KEEPS GETTING FUNNIER EVERY SINGLE TIME I SEE IT... NOT TO MENTION THE FACT THAT YOU'RE TALKING TO A DEAD GUY... NOW WHAT DO YOU THINK? You think I'm qualified?"
22 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 1 Antworten
sikkmeidack 2011/12/21 21:10:25
Antwort löschenWord!
H. Belafonte ist da echt killergut.
neenchen 2011/11/18 20:13:43
Kommentar löschenEin wirklich durchgeknallter, lustig anzusehender Film, der zudem auch noch gut besetzt ist. Die Special-Effects wirken natürlich nicht mehr zeitgemäß und demnach auch nicht erschreckend. Die Sandwürmer, die mich in meiner Jugend vor allem bei der auch existierenden Trickfilmserie immer gegruselt haben, sahen nur noch amüsant aus. Aber ich vermute, dass es Tim Burtons Ziel war, eher zu belustigen als zu erschrecken. Die Musik ist hervorragend: der Score (insbesondere das Beetlejuice-Theme) sowie auch die eingesetzten Reggaelieder. Das doch eigentlich klassische Thema des Films - die Sehnsucht nach aufrichtiger Liebe zwischen Eltern und Kindern – wird von Burton in ein bizarres Kostüm verpackt und zeigt schon viel von dem, was einen geliebten Tim-Burton-Film ausmacht.
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In_Ex_Fan 2011/09/07 10:54:47
Kommentar löschenEin klassischer Burton.
Neben "Batman" und "Batmans Rückkehr", eines meiner Lieblingswerke von ihm!
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DarkBayman 2011/05/29 04:05:47
Kommentar löschenEin Film aus meiner Kindheit =)
Ich hab ihn mir gern angeguckt, und jetzt?
Ich guck ihn immernoch gerne. Ein Kranker witziger Film der nicht langweilig ist.
Wer auf schrägen Humor steht sollte zugreifen.
mfg:DarkBayman
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Joe Gillis 2011/05/03 23:10:06
Kommentar löschen»Being dead really doesn’t make things any easier.« Schon Fritz Lang formulierte (in Godards »Le mépris«) den bemerkenswerten Satz: »La mort n'est pas une solution.« Und auch die Eheleute Maitland (»Cute couple. Look nice and stupid, too.« – Geena Davis und Alec Baldwin) finden die Ewigkeit eher unkomfortabel: komplizierte Gebrauchsanweisungen für die postume Existenz und elend lange Wartezeiten in der Bürokratie des Jenseits schlagen ihnen aufs frisch verstorbene Gemüt, vor allem aber fühlen sich sich von den aufgeblasenen Großstädtern belästigt, die sich in ihrem idyllischen Landhaus breitmachen. Abhilfe verspricht ein zerlumpt-anarchischer Ungeist (entfesselt: Michael Keaton), der seine zweifelhaften Dienste unter dem Label »The afterlife’s leading Bio-exorcist« feilbietet… »Beetlejuice« verquickt eine bonbonbunt eingefärbte Anhäufung von Filmzitaten – angefangen beim deutschen Expressionismus über das frühe amerikanische Horrorkino bis hin zu Klassikern wie »Topper« und »Les jeux sont faits« – mit frotzelnder Klein- und Großbürger-Verarsche, die leicht beschränkte Provinzler, selbstgefällige Immobilienexploiteure, hysterische Pseudo-Künstlerinnen, schmarotzende Inneneinrichter und weltschmerzgeplagte Gothic-Kids gleichermaßen fidel durch den Kakao zieht. Die kreative Unverfrorenheit, mit der Tim Burton alle filmischen Zutaten in den Häcksler wirft, um die Bruchstücke (teilweise mittels Stop-Motion-Animationen sowie Masken- und Modelltricks) liebevoll neu zu montieren, und zu guter Letzt auch noch die Toten mit den Lebenden versöhnt, bleibt vollkommen zeitlos – vermutlich weil die sympathisch-krude Mischung schon im Moment ihrer Entstehung (bis auf ein paar Äußerlichkeiten) in keiner Weise zeitgenössisch war. PS: Und merke: »Nobody says the ›B‹ word!«
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duffy 2011/05/03 23:44:08
Antwort löschenNiemals etwas ähnlich Geniales zu dem Film gelesen.
Joe Gillis 2011/05/03 23:53:58
Antwort löschenDanke Dir! :)
alanger 2011/03/13 16:34:46
Kommentar löschenneenee, beetlejuice besteht den test der zeit, auch auf spanisch.
burton war da noch völlig unbeschwert von der last seines eigenen (späteren) images.
der banana boat song, winona und der großartige (und leider unterschätzte) jeffrey jones ...angenehmer gruseln (mit fröhlich wedelndem stinkefinger auf all die GLATTEN globalisierer ...damals yuppies, die garnix merken) lässt sichs kaum.
und mein guter michael keaton: hier kann er die sau raus lassen.
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SkyaTravers 2011/03/02 18:40:58
Kommentar löschenschräg aber amüsant...
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phoenix409 2011/02/14 14:26:59
Kommentar löschenNicht mehr ganz so unterhaltsam wie in der Erinnerung meiner ersten Halloween-Abende, doch trotzdem steckt in "Beetlejuice" immer noch alles, was Burton ausmacht: Der Kniff, dem Tod mit Spaß zu begegnen, der verrückte Blick ins Jenseits und seine überaus skurrilen Figuren darin, das völlig bekloppte und über jeden Zweifel erhabene Set- und Kostümdesign, die Abrechnung mit Pseudo-Kunst und deren snobistischen Liebhabern sowie dem ganzen Rest des bedachten Spießbürgertums, dem Burton gerne mit altbackenem Stop-Motion-Trickterror das Fürchten lehrt, eben weil die so wunderbar verjährt aussehen.
Leider bleiben gerade Baldwin und Davis etwas farblos, was immerhin der restliche Cast um Catherine O'Hara, Jeffrey Jones und Glenn Shadix zu richten weiß. Logischerweise wäre "Beetlejuice" nichts ohne Michael Keaton, der hier (glücklicherweise ohne jeglichen Sinn für Frisur und Zahnhygiene) eine großartig überdrehte Leistung abliefert.
Abgesehen von seinem attraktiven Burton-Feeling entwickelt sich "Beetlejuice" aber zu wenig und vielleicht zu uninteressant und familienverträglich, wo ich mir den Film an so mancher Stelle noch etwas böser und schwarzhumoriger gewünscht hätte. Auch der wie immer tolle Elfman-Score muss hier und da mal eine Szene anschieben, damit sie läuft, doch im Großen und Ganzen verdirbt das den lockeren Spaß nicht.
12 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Murphante 2011/02/06 16:33:16
Kommentar löschenAch wie schön ... das ist auch so ein Film aus meiner Kindheit
ach war das herrlich ... da bekomm ich auch gleich wieder Lust drauf zu schauen
solche Oldschoolfilme versetzen mich doch immer wieder in alte Schwärmerein ^^
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Taucher 2010/12/26 15:06:01
Kommentar löschenEin Klassiker und bis heute die beste Rolle von Michael Keaton. Als Junge habe ich die verrückten Ideen des Beetlejuice geliebt und bis heute finde ich den liebenswert-schaurigen Film sehr sehenswert.
Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
mj1978 2010/11/25 23:06:08
Kommentar löschentrifft voll meinen geschmack... hat alles was ein film braucht
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Christina-Maria von Gusinski 2010/11/25 17:09:35
Kommentar löschenIch liebe diesen Film!
Beetlejuice! Beetlejuice! BEEEEEEEEEEETLEJUICE!!!:D
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Frollein B 2010/11/15 13:07:19
Kommentar löschenSchon seit meiner Kindheit einer meiner Lieblingsfilme.Unzählige Male habe ich diesen Film inzwischen gesehen, wobei einem mit zunehmenden Alter erst auffällt wie genial Micheal Keaton ist, bzw. wie obzön, dreist und aufdringlich diese Rolle eigentlich ist. Klasse!
2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
xXxWantedxXx 2010/11/07 18:03:36
Kommentar löschenMit 'Beetlejuice' hat Tim Burton eine witzige, abgedrehte und kreative Gruselkomödie gedreht. Besonders Michael Keaton zuzusehen, ist ein Genuss. Leider sind seine Auftritte ein wenig zu selten. Ebenso überzeugend sind aber auch Baldwin, Davis und Ryder, sowie der Soundtrack von Danny Elfman. Ein Muss für Burton-Fans!
6 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Mr. Pink 2010/11/03 10:51:44
Kommentar löschenDer Film, wie bei Burton üblich, gruselig, spaßig und abgefahren, ist wirklich sehr gelungen. Dafür dass der Film Beetlejuice heißt, ist von diesem aber ein bisschen wenig zu sehen. Trotzdem spielt Michael Keaton die Rolle einfach wunderbar, und Winona Ryder fand ich auch super!
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dracula007 2010/07/22 23:20:13
Kommentar löschenBunt, ein wenig düster und herrlich abgedreht. Absurder Spaß mit tollen Effekten, die zwar nicht mehr Zeitgemäß aber dennoch auf ihre Art und Weise schön anzusehen sind. einer meiner Alltime Favorites.
2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Shorty06 2010/05/30 18:48:26
Kommentar löschenBeetlejuice von Tim Burton. Das war der zweite Film von Tim Burton, geschaffen im Jahr 1988. Sieht man dem Film auch an, was aber nicht heißt dass er schlecht diregiert wurde, ganz im Gegenteil. Alec Baldwin hat mir gefallen, vorallem aber Micheal Keaton als Beetlejuice. Echt schräge Performance. Winona Ryder war als Emo-Girl auch revolutionär
Leider kommt wenig Spannung auf. Dennoch zeigt der Film, vorallem die Introsequenz, zu was Tim Burton später fähig sein wird.
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cannibal83 2010/05/26 11:30:30
Kommentar löschenBereits früh in seiner Karriere zeigt Tim Burton was für ein kreativer Geist er ist. Klar, die Stop Motion - Effekte wirken inzwischen ziemlich angestaubt. Dennoch ist Burton's Stil hier schon so makaber, witzig und schräg, das ich nicht umhin kam diesen Film großartig zu finden. Dazu sind Michael Keaton's (vielleicht zu seltene) Auftritte ein absoluter Hochgenuss!
6 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Julia197 2010/05/10 16:03:02
Kommentar löschenRecht unterhaltsam
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Raison d'être 2010/04/03 10:56:17
Kommentar löschenIn der Wertung steckt auch noch etwas Nostalgie-Bonus mit drin. Ich weiß nicht, was ich als Kind so toll daran fand. der Lottergeist ist ohne Frage ne Wucht, sowie ein paar andere kürzlich Verstorbene, aber die Hauptcharaktere sind ermüdend.
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