Befehl aus dem Dunkel

Kaijû daisenso (1965), JP
Laufzeit 81 Minuten, FSK 12, Science Fiction-Film, Fantasyfilm, Actionfilm

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- Kritiker
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Skala 0 bis 10
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mit Nick Adams und Akira Takarada

Die Astronauten Glenn und Fuji sollen den Planeten Alpha 707 erkunden. Von “Nummer 1”, dem Anführer der Alphas, erfahren sie, daß die wissenschaftlich überlegenen Alpha-Bewohner von dem dreiköpfigen geflügelten Riesenreptil Gidorra bedroht werden. Glenn und Fuji werden von den Alphas gebeten, ihnen die Ungeheuer Godzilla und Radon zu überlassen, um sich mit deren Hilfe von der Herrschaft Gidorras zu befreien. Nachdem der Weltsicherheitsrat eingewilligt hat, schaffen die Alphas die beiden Monster auf ihren Planeten. Nun aber enthüllen sich die wahren Absichten: Um zu überleben, benötigen sie dringend das irdische Wasser und wollen mit drei Monstern ausgerüstet, die Erde erobern. Ein furchtbarer Kampf um die Erde beginnt…


Cast & Crew


Kommentare (3) — Film: Befehl aus dem Dunkel

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Keoma

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Bewertung7.0Sehenswert

Der Film nimmt eine Sonderstellung ein, speziell im Hinblick auf den amerikanischen Markt. Wurden bereits in früheren Godzilla-Filmen amerikanische Szenen eingefügt, so ist mit Nick Adams (bereits bekannt aus "Frankenstein - Der Schrecken mit dem Affengesicht") diesmal ein Amerikaner gar in der Hauptrolle zu bewundern. Dies hat auch in der Betrachtung des Films durchaus einen interessanten Aspekt zu bieten. Waren es die Amerikaner doch gewesen, die knapp 20 Jahre zuvor die Atombomben auf Japan warfen. Hier jetzt wird der brüderliche Schulterschluss vollzogen. Bei der Landung auf Alpha 707 wird eine gemeinsame Flagge gehisst. Japan hat verziehen, bzw. muss sich mit dem Westen zusammenschließen, denn ärgere Bedrohungen warten. Diese kommen hier von ausserhalb und ich konnte mich des Eindrucks nicht erwehren, dass die fast alle gleichausschauenden Alphas, mit ihrem Kollektiv eine Art Anspielung auf den Kommunismus sein sollen. Dass sich King Ghidorah später auf ihre Seite schlägt scheint ein weiteres Indiz zu sein. Ebensogut können die Technokraten von Alpha 707 auch als Angst des traditionsreichen Japans vor der Modernisierung und dem einhergehenden Verlusts der Individualität gesehen werden. Oder aber...es sind einfach drollig ausschauende Japaner mit ner Antenne auf dem Kopp.

Für einen Monsterfilm wird diesmal außergewöhnlich viel Wert auf die menschliche Handlung gelegt, die tatsächlich überaus spannend anzusehen ist. Die Kulissen und Modelle wirken futuristisch und kalt bei den Alphas und verströmen eine durchaus unterschwellige Bedrohung. Nick Adams darf sich mit einer weiblichen Alpha küssen und unglücklich verlieben. Das tat er auch im echten Leben. Da brachte er sich mittels Tabletten um.

Godzilla & Co. haben hier eigentlich fast nur eine bessere Nebenrolle zu absolvieren, das tun sie mit Würde und viel Esprit. Die dt. Fassung ist etwas unglücklich. Jeglicher Bezug zum Vorgänger, der nie in Dtl. lief, wurde gekappt. Es wurde viel Handlung rausgeschnitten und angeblich basiert der Film auf Motiven vom dt. Schriftsteller Hans Dominik...ich bezweifel das.

SEHR schwerwiegend ist das Fehlen einer Szene, nachdem Godzilla King Ghidorah in die Flucht geschlagen hat. Da wird er nämlich mal kurz ausgelassen und zeigt sein kindliches Gemüt ^^

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Becks87

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Bewertung7.0Sehenswert

Chronologisch der erste wirklich gute Godzilla Film. Fällt mit seiner Story zwar etwas aus dem Rahmen aber der herrliche Trash rund um Außerirdische macht den Film wirklich unterhaltsam.

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Gustav

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Bewertung9.0Herausragend

Der erste Godzilla-Film meines Lebens, und jawohl, der beste überhaupt. Und das vertrete ich hier mit der Autorität eines Mannes, der genau weiß, dass sein Urteil ausschließlich darauf beruht, das er sich als junger Dotz getraut hatte, trotz strengen elterlichen Verbots ins Kino zu gehen und dort völlig unkritisch von Außerirdischen, Raumschiffen und großen Monstern fasziniert wurde. Heute denke ich manchmal: Warum haben die Uniformen der Außerirdischen keine Taschen? Und: Warum sagen die Außerirdischen, sie seien "Bewohner des Planeten Alpha", obwohl sie selbst ihre Heimat bestimmt nicht nach einem griechischen Buchstaben benennen? Und: Die Außerirdischen sagen, sie hätten ihre Frauen nach der "Idealform" gestaltet, aber nie und nimmer könnten sich alle männlichen Bewohner einer Planeten darüber einigen, was die "Idelaform" einer Frau ist. Aber, wie Rüdiger Hoffmann in ganz anderem Zusammenhang sagte: Wenn etwas egal ist, dann das.

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