Beim Sterben ist jeder der Erste
Deliverance (1972), US Laufzeit 109 Minuten, FSK 16, Thriller, Drama, Abenteuerfilm, Kinostart 10.10.1972
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von John Boorman, mit Jon Voight und Burt Reynolds
Vier zivilisationsmüde Großstädter starten das Abenteuer ihres Lebens. Sie fordern etwas heraus, das an ihre Männlichkeit, Tatkraft und Urinstinkte appelliert: den Chattooga, dessen Stromschnellen keiner je lebend überwunden hat. Ihre einzige Sicherheit sind zwei unsinkbare Aluminium-Kanus. Dennoch paddeln sie geradewegs in die Katastrophe. Aus dem Wochenend-Ausflug wird ein Höllentrip.
Cast & Crew
-
John Boorman
-
Jon Voight
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Ed Gentry
-
Burt Reynolds
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Lewis Medlock
-
Ned Beatty
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Bobby Trippe
-
Ronny Cox
-
Ed Ramey
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Alter Mann
-
Billy Redden
Regie
Schauspieler
-
Seamon Glass
-
Randall Deal
-
Bill McKinney
-
Charley Boorman
-
James Dickey
- Genre
- Thriller, Drama, Abenteuerfilm
- Ort
- Georgia, Vereinigte Staaten von Amerika, Wildnis
- Handlung
- Fluss, Fremdheit, Jäger, Kanu, Roman, Stromschnelle, Vergewaltigung, Vergewaltigung eines Mannes, Verletzung, Zivilisation
- Stimmung
- Aufregend, Hart, Verstörend
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Drehbuch
Filmdetails Beim Sterben ist jeder der Erste
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Kritiken (2) — Film: Beim Sterben ist jeder der Erste
Batzman: moviepilot / Fünf Filmfreunde
Kommentar löschenWas wie ein typischer Peculiar-Little-Town anfängt, in dem es die Stadtmenschen zu den Hillbillys verschlägt, entwickelt sich zu einem grandiosen Psychothriller, der mehr innere Abgründe beleuchtet als typische Hinterwäldler-Klischees bedient. Der Film erinnert daran, dass Burt Reynolds mal tatsächlich ein guter Schauspieler war und die legendäre Banjo-Duell-Szene wird sich genau wie "Sqeal like a big" lange im Gedächnis einbrennen.
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vanHauser 2010/05/23 21:15:01
Antwort löschenNach über 20 Jahren weis ich nun, warum in unzählen Filmen und Serien (Zombieland, Futurama, ...) dieses Banjo-Lied gespielt wird. :-)
alviesinger: bummelkino
Kommentar löschenKontrollängste - die Natur in den Griff bekommen und dabei die Selbstkontrolle verlieren, dafür müssen die drei (vier) Großstädter ewig büßen. Noch nie hat ein Banjo soviel Angst verbreitet. Und Bestseller-Autor Dickey kann sogar schauspielern!
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Kommentare (40) — Film: Beim Sterben ist jeder der Erste
Kommentar schreibenCanis Majoris 2012/02/09 11:27:25
Kommentar löschenAlleine für die "Dueling Banjos"-Szene ist "Deliverance" schon einer meiner Lieblingsfilme.
Die filmische Aussage, dass auch in der Wildnis die größte Gefahr für den Menschen der Mensch selbst ist, ist natürlich ebenso nicht zu verachten.
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KonTaicho 2012/01/21 22:49:23
Kommentar löschenIn bester Manier vermittelt "Deliverance" den Gedanken des "Survival of the fittest" und stellt fest, dass fernab jedweder Zivilisation für Normen und Werte einfach kein Platz ist.
In seiner Form erinnert mich das ganze ein bisschen an "Deer Hunter", leider bin ich aber absolut kein Fan solcher Survival-Trips.
Letztenendes war es ein Kampf, nicht Mann gegen Mann, sondern Mann gegen Natur, der seinen Partizipanten alles abverlangte.
Spannend und etisch-hinterfragend bietet "Deliverance" einen rasanten Höllentrip, der seine Note 6,5 nur deshalb bekommt, weil ich mich einfach nicht für dieses "man vs. wild"-Konzept begeistern kann.
Man sollte sich dadurch keines Falls abschrecken lassen, der Film ist allemal sehenswert und jedem "Wrong-Turn"-Schund vorzuziehen.
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ElMagico 2012/01/06 20:30:22
Kommentar löschenEin reaktionäres Machwerk? Ein slap ins Gesicht des modernen Amerikas?
Ich hoffe zweiteres, denn wäre alles so gemeint wie es vordergründig wahrnehmbar ist, dann würde ich diesen Film hassen...und das obwohl er packend, mitreissend und spannend ist.
Aber ist dieses unwohlige Gefühl Methode, dann ziehe ich meinen Hut. Dann hat der Film es ein paar mal geschafft mir die Galle hochkommen zu lassen, seine menschenverachtende Attitüde seiner fesselnden Dramaturgie entgegen zu stellen und es mir als Zuschauer furchtbar schwer gemacht, ob ich das nur toll finde oder nicht...ob ich es denn überhaupt toll finden kann. Denn wie hier jegliche schlechte und böse Eigenschaft einer Gesellschaftsgruppe zugeschrieben wird, wie diese prinzipiell dargestellt wird ist schon heftig einseitig. Wenn dann auch damit begonnen wird, Sachen die von der Mitte der Gesellschaft gefürchtet und abgelehnt werden (z.B. Homosexualität) auf eben jenen vordorbenen Haufen zu projezieren...ich spielte paar mal damit den Film auszumachen.
Glücklicherweise stellt sich heraus, das auch die "Helden" nichts als dreckige Abziehbildchen des amerikanischen Gut-Bürgers sind. Welche in ihrem Rahmen genauso amoralisch handeln und nur bedacht sind den Schein zu wahren. Die vor lauter Testesteron und Überheblichkeit nicht Wissen was sie tun und in dem Moment, in dem sie unsanft in die Realität zurückgeholt werden zu Lügnern, Memmen und Bestien werden.
Oberflächlich betrachtet ist "Deliverance" ein wirklich packender Abenteuerfilm, der Anfangst zwar etwas Nervpotential besitzt, aber aber dann rasant an Spannungs- und Intensitätsschrauben zieht und eine kleine Spirale des Irsinns und der Gewalt zeigt. Aber wie gesagt: Rein oberflächlich sollte man den Film nicht sehen.
Ich bewerte mal jetzt diese positivere Sicht des Films, bin mir aber trotzdem nicht einig mit mir, ob man hat das wirklich alles so extrem einbinden müssen. Denn die Idioten die sich durch so einen Film bestätigt sehen, hab ich nur zu klar vor den Augen.
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Sigrun 2012/01/06 23:48:12
Antwort löschenInteressanter Blickwinkel, Magic. Ich dachte allerdings, dass der Film ein Paradebeispiel für "Ich halte dir den Spiegel vor" ist. Am Ende wird alles doch sehr deutlich.
ElMagico 2012/01/07 12:08:47
Antwort löschenEs wurde für mich vermutbar...aber deutlich..hmmm. Merk manchmal, dass ich viel zu dünnhäutig bin :)
Fabes 2011/12/29 23:33:02
Kommentar löschenHeute noch mal geschaut, nach wie vor ein toller Film. Und diese Szene ist einfach überragend: http://www.youtube.com/watch?v=1tqxzWdKKu8&list=FLMcFqSmFccstfA-41IOkqAg&feature=mh_lolz
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Oceanic6 2011/11/22 22:56:40
Kommentar löschenMiese Schauspieler, da hilft es auch nichts, dass sie alle Stunts selbst gemacht haben, eine dümmlich oberflächliche Story, die vielleicht damals noch etwas hergegeben hat, unnötig viele, zwanghafte Schockeffekte, die allerdings auch zu keinem Zeitpunkt wirken. Zwischenzeitig hat der Film dann viel Langeweile, nervtötende Dialoge und ein paar nette Kameraeinstellungen zu bieten. Es ist eines dieser Werke, welches schon seinerzeit allerhöchstens mittelmäßig war, dermaßen vorhersehbar, oberflächlich und vor allem an den Haaren vorbeigezogen ist die ganze Geschichte. Irgendwo noch unterhaltsam genug, um nicht die komplette Bruchlandung zu erleiden, aber selbst mit Realismus scheint es der Regisseur nicht sehr ernst genommen zu haben. Das nächste Mal können die Schauspieler auch ohne Paddel gegen die Strömungen kämpfen, denn mit den Streicheleinheiten, welche sie dem Wasser verpasst haben, können sie allerhöchstens in einer Pfütze die Fahrtrichtung ändern. Alles in allem ärgerlich, wird daher seinem Klassiker-Status nicht einmal ansatzweise gerecht.
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hoffman587 2011/11/22 23:03:58
Antwort löschenUiuiui, der Klassiker-Killer hat wieder zugeschlagen(^^), aber richig, aber immerhin: Keiner killt sie so schön wie du. ;)
Le Samourai 2011/11/22 23:05:16
Antwort löschenWhat? Da muss ich in ALLEN Punkten wehement widersprechen. DELIVERANCE ist großartig und du willst doch nicht ernsthaft sagen, Jon Voight und Burt Reynolds spielen "schlecht"???
Oceanic6 2011/11/22 23:08:44
Antwort löschen@hoffman587: Danke, ich fühle mich geehrt!^^
@Le Samourai:Jon Voight war noch ertäglich, alle anderen einfach nur nervig und als Figuren blass. Aber selbst wir können nicht immer einer Meinung sein. ;)
Mr Vincent Vega 2011/11/23 02:35:44
Antwort löschenDer ist schon ziemlich Bombe inszeniert, der Film, als Backwood-Thriller mustergültig. Allerdings findet sich in ihm einer der homophobsten Momente der Filmgeschichte, das darf man einfach nicht vergessen. Ganz zu schweigen von seiner inkonsequenten Adelung des vermeintlich Zivilisierten bei gleichzeitiger Überzeichnung des triebhaften Wilden. Und deshalb bleibt der auch für mich eher zwiespältig, der "Klassiker".
Sigrun 2011/11/23 10:00:49
Antwort löschen@Oceanic6: Kenne ja deinen Geschmack mittlerweile in bisschen und schätze dein Urteilsvermögen sehr, besonders auch dann wenn deine Einschätzung nicht meine Meinung widerspiegelt. Bei DELIVERANCE möchte ich jetzt aber doch mal eine Anmerkung einwerfen: Für mich ist dieser Film einer, der regelrecht herausfordert, dass man ihn nicht mag! Der Einsatz jedweden Stilmittels dient diesem Zweck und bei mir verfehlt dies seine Wirkung nicht :) Grade auch weil **** SPOILER **** am Ende ein Unbeteiligter erschossen wird **** SPOILERENDE **** Bitterböser Film, ätzend, gemein. Und Reynolds war nie so gut :)
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SoulReaver 2011/11/23 11:43:41
Antwort löschenIch glaub ich spinne! Wenn ich dich später in die Finger kriege! :D
doctorgonzo 2011/11/23 13:31:16
Antwort löschenHey, wie kannst Du nur einen der besten Pärchenfilme überhaupt so zerreißen?
SoulReaver 2011/08/18 14:31:07
Kommentar löschen„Das ist einer der letzten wilden, unberührten, unverdreckten, unzerstörten, unverseuchten Flüsse des Südens. Versteht ihr was das bedeutet?!“
John Boorman's Backwood-Psycho-Thriller 'Beim Sterben ist jeder der Erste', basierend auf der Romanvorlage 'Flussfahrt', aus dem Jahre 1972, ist ein wahrscheinlich immer noch unterschätztes, viel zu unbekanntes, kritisches und verstörendes Meisterwerk. Nominiert für 3 Oscars (Bester Film, Beste Regie, Bester Schnitt).
Im Film geht es um vier Männer aus Atlanta die eine Kanutour auf dem wilden und abgelegenen Cahulawassee machen wollen, da durch einen Dammbau der Fluss und das umliegende Gebiet bald unter Wasser gesetzt werden soll. Als zwei der Männer von Einheimischen überrascht werden und einer von ihnen vergewaltigt wird, ist jegliche Lagerfeuerstimmung verflogen und der Ausflug wird zu einer Odyssee des Schreckens.
Das sich immer wiederholende Banjo-Stück, der hervorragende Schnitt, Zsigmond's Kameraarbeit, das geniale Drehbuch und die mehr als grandiose Inszenierung Boorman's machen den Film zu einem atemberaubenden Kampf ums Überleben, der seine Spannung von Minute zu Minute steigert.
Die Schauspieler, die übrigens alle Stunts selber ausgeführt haben, bringen grandiose Leistungen. Vor allem aber Jon Voight und Burt Reynolds setzen die größten Akzente. Jon Voight als Ed Gentry spielt einen ruhigen, Normalo der sich im Laufe der Geschichte immer mehr zum eigentlichen Helden der Geschichte entwickelt. Burt Reynolds spielt den abenteuerlustigen Draufgänger Lewis, der bestimmen will wo es lang geht, doch auch bald an seine eigenen Grenzen kommt. Ned Beatty als Vergewaltigungsopfer Bobby und Ronny Cox als Drew, bringen ebenfalls starke Leistungen.
Wenn Drew sich bei einem Banjo-"Duell" zu Anfang des Films gegen einen Einheimischen, offensichtlich zurückgeblieben Jungen geschlagen geben muss, ist das eine erste leise Andeutung was den vier Großstädter noch blühen wird. John Boorman schuf mit 'Beim Sterben ist jeder der Erste' einen verstörenden und schockierenden Film der nichts von seiner erschreckenden Wirkung eingebüßt hat. Die berühmte knallharte inszenierte Vergewaltigungsszene wird wohl auf ewig im Gedächtnis bleiben.
Fazit: 'Beim Sterben ist jeder Erste' ist authentisches, dramatisches, abgründiges und bedrängendes Kino, mit fesselnder Atmosphäre und Kritik an der Menschheit. Der Film kommt ohne jeglichen Splatter oder blutige Szenen aus, die brauch er auch gar nicht. Boorman's Film fängt als Abenteuertrip an und endet im blanken Horror. Aber, der Film ist auch gegen die Zerstörung des Lebensraums der Einheimischen. Ein Thema, aktueller denn je.
„Komm Schweinchen, komm, ich will dich reiten.“
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doctorgonzo 2011/08/18 14:32:08
Antwort löschenGanz genau so!
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fkfilmkritik 2011/08/18 14:37:26
Antwort löschenSchön mal was anderes als Serienbewertungen im Dashboard zu haben.^^
sikkmeidack 2011/12/03 22:24:53
Antwort löschenYessss!!!
Staubiger 2011/06/08 20:31:58
Kommentar löschenGroß!
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Wolffi82 2011/06/07 12:00:48
Kommentar löschenGanz großes Kino!
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Spielberg_Fan 2011/06/06 11:47:58
Kommentar löschenAls das Kino in den 70er Jahren völlig Amok lief und das Exploitation-Kino tobte, gab es auch immer wieder Studioproduktionen die sich ihren Platz in der Filmgeschichte durch bahnbrechenden Szenen oder fantastischer Kreativität sicherten. Einer dieser Film ist „Beim Sterben ist jeder der Erste“.
Der Film beginnt idyllisch und ruhig, als sich die vier Männer zu ihrem Trip aufmachen. Und hier erwartet einen schon die erste großartige Szene. Die Banjo-Duell Szene. Die Klänge des Banjo werden im Lauf des Films noch eine wichtige Rolle spielen. Nun begleitet man die vier Männer dabei, wie sie mit ihren Kanus den Fluss herunter schippern und es zu einer weiteren legendären Szene kommt. Die Sqeal like a big-Szene. Wohl eine der heftigsten Vergewaltigung-Szenen der Filmgeschichte. Von nun an nimmt der Film eine gefährliche Wende und man erlebt den Kampf ums Überleben. Jetzt werden die Klänge des Banjo öfters zuhören sein, was der ganzen Situation einen ziemlich unheimlichen Touch verleiht. Ständig ist man in Erwartung, dass dieser seltsame Junge vom Anfang mit seinem Banjo auftaucht.
Man könnte der Meinung sein, „Beim Sterben ist jeder der Erste“ ist ein klassischer Backwood-Film. Zur einen Hälfte vielleicht, aber zur anderen ist der Film viel mehr als das. Es ist ein Film über Mensch gegen Natur und Mensch gegen Mensch. Letztendlich aber auch ein Blick zu dem, zu was ein Mensch in Extremsituationen im Stande ist.
„Beim Sterben ist jeder der Erste“ ist ein unverzichtbarer Klassiker der Filmwelt, der auch sehr stark von seinen Hauptdarstellern Jon Voight, Burt Reynolds und Ned Beatty getragen wird.
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alphadog 2011/06/05 23:34:44
Kommentar löschensehr sehr spannend und teils gruslig, ständig hat man das gefühlt der junge mit der banjo taucht irgendwo auf.
man könne meinen, "beim sterben ist jeder der erste" war eine vorlage für viele heutige backwood horrors wie wrong turn, the descent etc. die jedoch alle bei weitem nicht mithalten können.
ein super schocker und psychothriller!
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schwarzeserie 2011/03/14 03:33:52
Kommentar löschenDamals 1972 war der Roman wohl nicht noch genauer verfilmbar, denn wäre das Buch 1 zu 1 verfilmt worden, hätte garantiert die Zensur alles wegradiert, " ultrabrutal" um es in der Sprache des neuen Jahrtausends zu sagen, nichts destotrotz ein vielzitiertes Stück Musik- und Filmgeschichte.
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cpt. chaos 2011/03/08 10:00:20
Kommentar löschenDie ausgelassene Kanufahrt findet ein jähes Ende und es entwickelt sich ein Survival-Trip, der von Burt Reynolds, Jon Voigt & Co. absolut überzeugend gespielt wird.
Einziges Manko, neben einigen zwischenzeitigen Längen, ist der Schluss, der sich ein wenig unnötig zieht.
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vuvuzela 2011/01/04 07:33:31
Kommentar löschenSpannung pur mit grandiosen Darstellern. Trotz aller moderner Technik kann kaum ein Film unserer Zeit mithalten.
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Mr Vincent Vega 2011/01/11 19:57:45
Antwort löschenGut gesagt, aber man hat den Eindruck, filmtechnisch entwickelt sich vuvuzela nicht weiter, hängt irgendwie an alten Zöpfen.
vuvuzela 2011/01/12 00:16:49
Antwort löschenokay, der Punkt geht an dich;)
Sonse 2010/09/23 21:48:58
Kommentar löschenBoorman-athon III:
"Deliverance" ist umso vieles besser als das mittlerweile zum tumben Horror-Slasher degradierte "Gruppe-wird-beim-Ausflug-in-die-Natur-von-inzüchtigen-Hinterwäldlern-bedroht"-Genre. Für mich ist dies Boormans bester Film.
Kein simpler Kampf Mensch-Natur, sondern eine Geschichte über Menschen, die von Kräften überwältigt und zerstört werden, die sie nicht verstehen. Ein Audiokommentar von Werner Herzog hierzu wäre sicher ein großer Spaß! Da es sich bei den vier Ausflüglern um Männer handelt, gibt es natürlich auch noch die "Untergang des Machismo"-Komponente, die einen sofort an Sam Peckinpah erinnert (z.B. an "Straw Dogs"), kein Wunder war dieser auch am Stoff von James Dickeys Roman interessiert. Die unheimliche Kraft, Rohheit und Entschiedenheit, die "Deliverance" ausmacht und vorantreibt erinnert ebenfalls ein wenig an Peckinpah.
Das der Film vor nichts zurückschreckt, zeigt er bald zu Beginn (es werden ein paar vermeintliche Spoiler folgen, aber das Ende verrate ich nicht), nachdem sich bereits angedeutet hat das unsere vier Städter in der amerikanischen Wildnis nicht gerade zu Hause sind. Ned Beattys Bobby wird vor Jon Voights Augen vergewaltigt: "I bet you can squeal like a pig". Er wird von der Geschichte für seinen arroganten Umgang mit den Einheimischen bestraft. Voight, als nächstes an der Reihe, wird vom herbeieilenden Burt Reynolds errettet, der einen der beiden vermeintlichen "Hicks" per Pfeil aufspiest. Reynolds repräsentiert den Macker unter ihnen: Brutal, klischee-männlich, schon ein paar Trips in die Natur überlebt - der Jägertyp. Nur was trägt er die ganze Zeit für eine alberne Gummiweste!?
Reynolds Lewis wird zu seinem Schaudern später von den anderen abhängig - seine Rolle muss wider Willen Durchschnittstyp Ed (Voight), ein passiver Familienvater, übernehmen. Nachdem Reynolds den Mann getötet hat beschließt man 3:1 ihn irgendwo zu verscharren. Drew (Ronny Cox) ist die Gegenstimme. Er, der wohl mit Abstand Vernünftigste unter ihnen, der am Anfang mit dem Kind das berühmte "Banjo-Duell" spielt, ist strikt dagegen und wird sich von dieser ihm aufgezwungenen Entscheidung nicht mehr erholen. Er wird schließlich dafür bestraft werden, dass er versucht den Schrecken, den sie erleben, zivilisiert und rational zu erklären.
Sein Ende macht den Film noch spannender, da es von Boorman nicht richtig erklärt wird, was in dieser kurzen Szene geschieht. Der Zuschauer zieht seine eigenen Schlüsse. Manche glauben Lewis hat Recht, Drew wäre von einem der Hinterwäldler angeschossen worden (im Buch ist das wohl so, der Film ist da aber sehr vage). Andere denken es wäre Lewis gewesen, aus Angst Drew würde sie verraten. Ich wiederum glaube es ist Suizid, Drew springt einfach aus dem Boot. Diese Uneindeutigkeiten setzen sich später fort, indem man sich nicht sicher ist wer der zweite Mann mit dem Gewehr an der Klippe ist usw.
Überleben - irgendwie. Alle werden es nicht. Boorman filmt die Kanufahrt den Fluss hinunter hervorragend, und verlangte von seinen Schauspielern einiges. Sie steuern sich durch das reißende Wasser - ganz ohne Stand-Ins und sogar ohne Versicherung. Voight musste auch noch eine Klippe hochklettern. "Erlösung" ist ein merkwürdiger Titel für diesen Film, aber genau darum passt er auch so gut.
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doctorgonzo 2010/09/30 17:29:04
Antwort löschenGanz klasse geschrieben!
JackoXL 2010/08/31 00:19:33
Kommentar löschenKlassiker des Survivalfilms. Nach fast 40 Jahren sicherlich nicht mehr ganz so schockierend wie damals, kein Wunder bei den heutigen Gewaltekszessen. Die Szene, die seinerzeit einen kleinen Skandal auslöste, geht aber heute noch unter die Haut. Großartige Atmosphäre, legendäre Musik. Und Burt Reynolds ohne Schnauzer & Toupet, kaum wiederzuerkennen!
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doctorgonzo 2010/08/31 11:06:21
Antwort löschenFür den Film könnte man Jon Voight fast verzeihen, dass er A.Jolie gezeugt hat.
Conan Doyle 2010/12/08 11:41:04
Antwort löschenGut gesagt!
Filmkenner77 2010/08/19 15:40:12
Kommentar löschenKlassiker des Actionfilms mit Burt Reynolds in einer seiner besten Rollen.
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Burzgrokash 2010/08/18 11:25:54
Kommentar löschenIch habe einen Standard "Städter-werden-von-Hillbillies-entführt-Thriller" erwartet, aber der Film hat sich komplett anders entwickelt und mich somit positiv überrascht.
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Doomsday 2010/08/18 11:23:03
Kommentar löschenÜberzeugender Survival-Thriller mit einigen hochspannenden Szenen, top Schauspielern, grandiosem Soundtrack und einer subtil beunruhigenden Atmosphäre, die sich konstant steigert. Bleibt im Gedächtnis hängen.
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chupacabra 2010/08/16 18:25:43
Kommentar löschenDelievrance war in vielen Belangen ein stillgebender Film. Vorallem die Rolle der Rednecks wurde in den folgenden Jahrzenten im Backwood-Genre immer wieder änlich gezeichnet, als rückständige, stupide und schnell reizbare Menschen mit Hints auf inzestiöse Handlungen welche ein generelles Misstrauen gegenüber den "Fremden" haben.
Der Konflikt zwischen "Stadt" und "Land" ist sowieso das Allgegenwärtige in dem Streifen. Das fängt an das die Rednecks ihrem Lebensort durch den Staudamm beraubt werden und daher generell eine richtig schlechte Meinung über Auswärtige haben. Aber auch unsere 4 Buddys machen sich lustig über das Erscheinungsbild und deren primitiven Wohnverhältnissen was überhaupt nicht gut ankommt bei den Leuten. Trotz der freundlichen Begegnung liegt sofort eine bedrohliche und explosive Stimmung über der Szenerie welche sich bis zum Ende durchzieht. Die einzige Szene in der sowas wie Harmonie zwischen "Stadt" und "Land" herrscht ist auch gleichbedeutend mit einer der besten musikalischen Filmszenen überhaupt, der superben "Duelling-Banjo Session"! Es ist sozusagen das Lüftchen vor dem grossen Sturm in dem sich Hass und Gewalt entlädt!
Der 2te Teil des Filmes ist dann eine ziemliche blutige Angelegenheit, wo Action nicht zu kurz kommt, und geprägt ist vom reinen Kampf ums nackte Überleben. 2 der Freunde erwartet ein Martyrium der primitivsten Art inklusive Folter, Erniedrigung und Vergewaltigung. Diese Handlungen ziehen einen blutigen Kampf gegen die bewaffneten Rednecks auf sich bei dem es nicht gerade zimperlich zur Sache geht, und also ob das nicht schon genug Stress wäre stehen auf einmal auch moralische Fragen in dieser absoluten Extremsituation zwischen den Freunden. Verloren haben die Buddys schon viel auf diesem Trip, stellt sich die Frage wie stark der Bund der Freundschaft wirklich ist. Glücklicherweise verzichet da der Film gänzlich auf den Einsatz eines erhobenen Zeigefingers und überlässt die moralische Beurteillung komplett dem Betrachter.
Deliverance ist "New Hollywood as its best"! Eindrücklich gespielt von Burt Reynolds, Jon Voight, Ronnie Cox und einem bemerkenswerten Ned Beatty. Nach heutigen Masstäben wäre Delieverance wohl im Terrorgenre mit Eden Lake und Martyrs etc. einzuordnen. Sicherlich geht es teilweise richtig blutig zur Sache aber es ist vorallem die bedrohliche Atmosphäre die sich in einem Gewaltexzess entlädt welche diesen Film so richtig sehenswert machen.
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stuforcedyou 2010/07/21 11:45:56
Kommentar löschenWas als normales Hinterland- Abenteuer beginnt wandelt sich zum reinrassigen Kampf ums Überleben und um das letzte bisschen Menschlichkeit. Produzent und Regisseur Boorman versteht es meisterhaft diese Wandlung in Szene zu setzen und greift dabei gern auf Klischees, Männermythen und reißerische Action zurück, die den Film aber nie erdrücken und der Wandlung der einzelnen Figuren noch platz lassen. Zwar nervt die recht einseitige Sicht auf das Geschehen, aber "Delieverance" bleibt ein Stück hartes, fulminantes aber auch intelligentes Kino, für Zuschauer mit starken Nerven.
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