"Being John Malkovich" ist ein Film, über den man wenig schreiben kann, zu mannigfaltig sind die Rezeptionsmöglichkeiten zu Jonez´ Werk: Sein Film ist eine unglaublich unkonventionelle Tour de Force, zu der sicherlich nicht jeder Zugang finden wird; der die Ausdauer seiner Zuschauer aber mit einer starken und surrealen Traumkulisse, einem der fantasievollsten Plots der letzten Jahre, und einer erstaunlich tiefgründigen Auseinandersetzung über das Wesen der Realität belohnt.
Alleine der ungeheuer spielfreudige und selbstironische Cast (groß: Charlie Sheen als Charlie Sheen) um den namensgebenden Ausnahmemime John Malkovich legt nahe: Anschauen!
Gibt es überhaupt einen Film, der noch abgedrehter ist als 'Being John Malkovich'? "Da ist so ein Türchen in meinem Büro. Es ist eine Pforte und sie führt in das Innere von John Malkovich! Man sieht die Welt durch John Malkovichs Augen." Klingt unglaublich, wird aber in diesem Film umgesetzt. Das kann man gut finden, muss man aber nicht. Ich bin mir immer noch nicht sicher, was ich eigentlich von diesem Streifen halten soll. Teilweise zwingt einen die "Beziehung" zwischen Craig und Lotte, die durch das Auftauchen einer anderen Frau völlig aus den Fugen gerät, zum Kopfschütteln. Die Idee der Pforte dagegen ist schlichtweg genial, besonders dann, wenn Malkovich selbst in sich hinein schlüpft. Auch das halbe Stockwerk bringt sicherlich die Meisten zum Schmunzeln. Für ein "Meisterwerk" musste ich hier allerdings doch etwas zu oft die Stirn runzeln und mich fragen, ob ich nicht im falschen Film bin... Dennoch sollte man den Spaß unbedingt einmal gesehen haben.
Der verbotene Schlüssel zum diskreten Charme der Malkovichoisie...
"Hast du ein Glück ein Affe zu sein, ein Bewustsein ist ein Fluch..."
Der Film hat einzigartige Szenen (Malkovich in Malkovich oder Keener und Diaz kämpfend durch Malkovichs verdrängtes Unterbewußtsein),er ist strange,verwirrend und wirklich durch,irgendwie als ob er ein sehr interessanter Patient wäre von dem man noch nicht viel weiß,bei dem man aber schon ahnt das es abgründig wird.
Witzig (auf herkömmliche Art und Weise) ist er kaum, wenn man der Logik folgt ist der Film grausam und einengend,das Gegenteil von persönlicher Freiheit.
Etwas ganz besonderes ist "Being John Malkovich" in jedem Fall , man sollte ihn gesehen haben (wobei mir persönlich wohl einmal reicht,ich werde ihn nicht noch einmal anschauen,denke ich),gerade auch weil er die Grenze was "im Film geht" tatsächlich ein Stück verschoben hat.
"Being John Malkovich" - der Titel reicht eigentlich schon. Wer möchte nicht gerne mal im Gehirn von Malkovich herumspuken? Also kann man darüber eigentlich direkt einen Film machen, besser gesagt, eine Groteske. Doch kann so was funktionieren? Zum Teil ja. Die Reise in das Gehirn von John Malkovich beginnt stark. John Cusack tritt seinen neuen Job als Aktensortierer an, im Stockwerk 7 1/2 eines Hochhauses. Alle laufen gebückt, es ist ja nur ein halbes Stockwerk. Klasse. Genau so klasse ist der Chef der Firma sowie seine Chefsekretärin, beide sind absolut skurril und machen einfach Spaß. Nach einem kleinen, sogenannten Flirt mit einer Arbeitskollegin entdeckt Cusack per Zufall den Zugang zu Malkovich. Das ist auch noch alles surreal und sehenswert. Außerkörperliche Erfahrungen nennt man so was wohl. Das gehört alles nicht zur üblichen Form des Kinos. Wär es mit diesem Strickmuster weiter gegangen, hätte der Film eine noch höhere Punktzahl eingeheimst. Doch mit dem Verkauf von Besuchen in Malkovichs Hirn, der seltsamen Cameron Diaz und den nicht mehr ganz so tollen Chef geht es etwas bergab. Es bleibt skurril, doch den Fokus dann auf die dämliche Liebesgeschichte zwischen Diaz und Cusacks Kollegin zu lenken, um voran zu kommen, zerstört die Stimmung. Malkovichs Körper wird dann nur noch zum sexuellen Vergnügen missbraucht. Da wurde einiges an Potenzial verschenkt. Hätte man einfach besser lösen können.
Der Cast enttäuscht auch ein bißchen. Das Diaz keine große Schauspielerin ist bekannt. Von Cusack hat man aber schon besseres gesehen. Er hat zwar einen tollen lumpigen Look, dass war es aber auch schon. Malkovich als Malkovich passt dafür natürlich. Ganz schlimm ist aber Catherine Keener, ihre Rolle ist ziemlich nervend. Alles in allem also auch nicht das Gelbe vom Ei.
Im Endeffekt bleibt "Being John Malkovich" trotzdem sehenswert. Die Idee alleine ist großartig, die erste halbe Stunde famos. Dann verstrickt sich der Film in seltsame Muster, wird sprunghaft und erzählt gute Ideen nicht komplett zu Ende. Ein bißchen schade.
Die Grundidee zu dieser Groteske ist gar nicht mal so schlecht und hält auch das Interesse für lange Zeit wach. Zumal die Anfangssequenz eindrucksvolle Bilder eines Marionettentheaters bietet. Und es gibt viele Möglichkeiten einer Interpretation von Details, die von der Oberfläche wegführen. ’Der Puppenspieler hält die Welt an einem Faden.’
Doch nach etwas mehr als einer halben Stunde verflacht das Ganze durch die sich wiederholende Gleichförmigkeit der Ereignisse. Tamtam und Klamauk beherrschen die Szene. Das gelegentliche optische Aufblitzen von Promisupport (z.B. Sean Penn) wirkt etwas gewollt. Durch die zum Teil schlecht ausgeleuchteten Szenen geht der Überblick mitunter verloren, wer denn gerade zurzeit im Hirn von John Malkovich steckt oder es mit wem durch ihn treibt. Auch die Lösung aller Probleme durch das Auffinden einer Möglichkeit zum ewigen Leben ist hübsches gedankliches Beiwerk, ebenso wie die angedeutete Geschlechtsumwandlung. Und der Titelheld spielt sich selber und sorgt bisweilen recht ausgelassen für Abwechslung.
Eine interessante Idee ist bei aller Konsequenz einige Umdrehungen zu weit geschraubt worden. Das muss einfach auf dem Konto für Langatmigkeit abgebucht werden. Schöner Anfang und schönes Ende bieten Halt wie zwei Buchdeckel. Der Zwischenraum ist nicht uninteressant, aber Seite für Seite oft das Gleiche.
Zu diesem Film hätte der Titel "Pulp Fiction" gepasst, wie die Faust aufs Auge! Für mich handelt es sich hierbei, um einen pseudo-künstlerischen Schwachsinn sondergleichen!
Bereits nach kürzester Zeit gesteht Craig, Maxine seine unendliche Liebe und entdeckt den Pfad zu John Malkovichs Kopf. Daraufhin dreht Craigs Frau durch und möchte nur noch John Malkovich sein, um mit Maxine zu schlafen, in die sie sich auch verliebt hat, worauf Craig noch mehr am Rad dreht und seine Frau schließlich in einen Käfig zu einem Affen sperrt etc. etc.. John Malkovich, der sicherlich eine Größe ist, kann man zwar nicht eine schlechte schauspielerische Leistung vorwerfen, aber nichtsdestotrotz macht er sich hier leider wirklich lächerlich. Der Film bekommt von mir noch gerade so 1 Punkt, weil die Grundidee, nämlich in den Kopf eines Anderen einzugreifen und so eine Rolle als eine Art "Marionettenspieler" einzunehmen, eig. gar nicht so schlecht ist. Die Umsetzung ist jedoch meiner Meinung nach eine Katastrophe und John Malkovich hat hier bestimmt nur zugesagt, weil er der Mittelpunkt des Films ist und sich somit wohl geschmeichelt gefühlt hat (anders kann ich es mir nicht erklären)!
Wunderbar verdrehter, grotesker und surrealer Film, der stets kurzweilig bleibt. Das Grundgerüst bilden eine geniale Idee und dessen perfekte Umsetzung. Auch die Schauspieler überzeugen allesamt - besonders John Malkovich als John Malkovich ;D
"Being John Malkovich" versprach mir sehr viel, er bietet einen sehr gute Cast und eine tolle und innovative Idee. Mit dieser Basis begann ich also denn Film und wurde anfangs auch sehr gefesselt, da ich nicht wusste, was mich hier erwartet und wo mich der Film schlussendlich hinbringen möchte. Ein verrücktes Ehepaar wohnt in einem Haus voller Tieren, ein Affe, ein Papagei, ein Leguan undundund. Er ist Puppenspieler und Sie kommt irgendwie grenzdebil daher. Er bewirbt sich erfolgreich als Aktensortierer in einer Firma, die sich im 71/2. Stockwerk mit halber Grösse eines Hochhauses befindet. Surrealistischer könnte es nicht sein, sehr originell. Auch wie Craig Schwartz mit seinen Puppen über die Identität der Menschen philosophiert gefiel mir sehr gut.
Dies sollte nun wohl auch das Thema oder die Botschaft des Films sein, Fragen über die Realität und die Identität zu stellen. Doch diese gute Idee, in Körper anderer Menschen zu schlüpfen und sie zu steuern wurde meiner Ansicht nach wirklich sehr schlecht umgesetzt, es wurde nichts aus dem Potenzial gemacht. Völlig aus der Luft gegriffene, unlogische Ereignisse halten den Plot zusammen und ergeben eine völlig wirre und bescheuerte Liebesgeschichte. Die Schauspieler liefern eine durchschnittliche bis schlechtge Leistung ab, besonders Catherine Keener nervte mich permanent mit ihrer unbändigen Arroganz. Und John Malkovich macht sich mit dieser Rolle einfach nur zum Affen.
Werft mir nicht vor den Film nicht verstanden zu haben, werft mir höchstens vor, die Kunst dieses Filmes nicht zu verstehen. Denn diese verstehe ich wirklich nicht. Gute Idee - nichts dahinter.
Was zum Teufel habe ich da gerade gesehen?!
Höchst merkwürdig und skurril, aber seltsamer Weise in sich Stimmig.
In diesem Sinne, Malkovich Malkovich Malkovich...
MALKOVICH!
Ein ausgeprochen intelligenter und witziger Film, der mindestens auf dem niveau eines "Inception" mithalten kann, da er mit kurzweiligen dialogen und ohne viel effekten aus der Maschinerie auskommt und dabei nichts vom Glanz der Originalität verliert.
Super Schauspieler. Und allein wenn ich John Malkovich schon sehe muss ich lachen. :D
Geile Idee, Respekt Spike Jonze!
Als ich John Malkovich in der Reflektion seines singulären Innenlebens als Frau mit üppiger Oberweite sah, war mein surreales Filmerlebnis perfekt. Der Film hat meine neuronalen Bahnen rekalibiert, ich bin verstört und zärtlich berührt...*seufz*
Mein zweiter Film aus der Feder Kaufmans und wieder frage ich mich: Was soll ich davon halten ? Gewiss wird jetzt ganz Moviepilot brüllen: "Loooos ! Gib ihm das Herz !", aber irgendwas hält mich davon ab.
Kaufmans Filme haben meines Erachtens immer das schlimmstmögliche Ende. So auch hier: Die unausstehliche Schlange Maxine findet die große Liebe, während der sympathische Puppenspieler am Ende als psychologisches Wrack dasteht.
Kaufman aber lässt den Film mit einer zynischen Pointe enden: Endet Maxine vielleicht genauso wie John Malkovich ? Wird sie überhaupt noch Maxine sein ? Wozu existiert sie dann, wenn sie so enden würde ? Vielleicht entscheidet sich Charlie Sheen gegen sie (ich glaube nicht, der ist cool)...
Der Film wirft auf einer skurrilen Ebene Fragen über unsere Existenz auf: Wer beherrscht uns eigentlich ? Gott ? Wir selbst ? Jemand anderes ?
Denn, meine Damen und Herren, "Wichtig ist, dass man nicht aufhört zu fragen", sagte der Namensträger meines Gymnasiums Albert Einstein.
Jetzt zum inszenatorischen:
Jonzes Regie ist wahnsinnig in allen Belangen. Er ist wie Kaufman, ein Wahnsinniger (für Küntler ist das ein Kompliment): Da findet eine Verfolgungsjagd durch Malkovichs Unterbewusstsein statt, da Malkovich Malkovich Malkovich Malkovich Malkovich Malkovich Malkovich Malkovich (Malkovich Malkovich hat eher mit Kaufman zu Malkovich)
Malkovich Malkovich Malkovich Malkovich - ich mach mal lieber Schluss - Malkovich Malkovich Malkovich - der Film ist wahnsinnig - Malkovich Malkovich Malkovich - aber gut - Malkovich Malkovich Malkovich - und komplex - Malkovich Malkovich. Malkovich. Ende. Malkovich
Sag mir, falls ich mich irre, aber war das mit der 'Pointe' nicht Emily (das Kind Maxine und John-Lottes und somit laut des alten Greises offenbar die nächste Puppe, welche es zu spielen galt), durch die Craig sehn>süchtig< geglubscht hat?
Habe noch einmal nachgesehen. DU irrst dich nicht, Maxine ist tatsächlich auf den meisten Stalkerbildchen zu entdecken. Jedoch sagt der Puppen-Malkovich beim Betreten des neuen Stalkerbildchen-Raumes: "Charlie, this is Emily." :)
Eine so herrlich irrwitzige Idee trifft man nicht allzu oft an. Leider hat man nur an der Oberfläche des eigentlichen Potenzials gekratzt. So bleibt einiges zu wünschen übrig und kleinere Längen schleichen sich ein. John Cusack wird gut mit der, für ihn eher unüblichen Rolle fertig und auch Cameron Diaz weiss zu überzeugen, auch wenn ich sie erst im letzten Drittel des Films erkannt habe. Eine Idee, die man mit einer Sichtung würdigen sollte, denn es handelt sich hier auch um einen gelungenen Film, aber nur schwerlich um ein Meisterwerk.
Irrer Psychotrip der die Ängste und Sehnsüchte von so manchen anspricht.
Anders als bei "Mulholland Drive" oder "Donnie Darko" wird hier jedoch die Geschichte mehr oder weniger aufgelöst und bleibt nicht als Stückwerk in Erinnerung, obwohl es anfangs als ein solches anmutet.
Die Schauspieler spielen genial und die Charlie-Cameos sind aberwitzig. Der Soundtrack ist toll und allgemein ist die Idee sehr gut umgesetzt.
Die Idee welche Charlie Kaufmann in zusammen Arbeit mit seinem Kopf kreierte ist eine wahrlich interessante. Interessant deshalb da sie in den fähigen Händen, z.B. denen des mit genügend aussagekräftigkeit ausgestatteten Spike Jones, nicht nur eine enorm Spaßige sein kann dank ihrer Reflektierenden Natur, sondern auch eine enorm tiefschürfende. Eine Idee welche gerade durch ihr starkes Grundkonzept, das neben all der oft genannten Verschrobenheit sei es nun visuell oder in den einzelnen thematischen Gegebenheiten, allen voran überraschend universell ist. Das eigene Ich mit samt all den Wünschen und Hoffnungen nach außen gekehrt aber natürlich nur in der Sicherheit und Transparenz des Kopfes eines anderen Ichs. Eine Idee mit der seltenen Fähigkeit die eigene Natur vor einen Spiegel, oder eben eine Leinwand zu stellen für die ganze Welt zum betrachten und letztendlich auch (selbst-)erkennen. Aber eben auch nur eine Idee, eine welche in der tatsächlichen Umsetzung trotz all dem guten und spaßigen nie wirklich dahin geht wo sie eigentlich hingehen könnte. Wirklich tief rein in den Rahmenlosen Rahmen des menschlich labilen und stets naiven Verstandes. Spike Jones beweist zwar des öfteren ein geschicktes Händchen, und wie schon gesagt ist der Film unglaublich interessant mit viel Ironie die das ganze Erlebnis recht flott gestalten aber ist er eben auch leider für meine ganz persönlichen Vorzüge viel zu Offensichtlich. Soll den generell Positiven Ton aber nicht ungehört lassen. Being John Malkovich ist gut. Die Tatsache bleibt, zum Glück.
Nebenbei: schönes Puppenspiel, habe das noch nie in dieser Qualität gesehen.
Cusack spielt wunderbar. Eigentlich spielen alle beteiligten wunderbar. :-)
Eine solch surreale Story in einen solch realen Plot zu packen. Großartig! Ich glaube die brauchten den Humor gar nicht einzufügen. Der entstand von ganz alleine.
Being John Malkovich - Kritik
US 1999 Laufzeit 112 Minuten, FSK 12, Komödie, Fantasyfilm, Drama, Kinostart 04.05.2000
Kritiken (2) — Film: Being John Malkovich
Hitmanski: Reihe Sieben / MehrFilm / I...
Kommentar löschen"Being John Malkovich" ist ein Film, über den man wenig schreiben kann, zu mannigfaltig sind die Rezeptionsmöglichkeiten zu Jonez´ Werk: Sein Film ist eine unglaublich unkonventionelle Tour de Force, zu der sicherlich nicht jeder Zugang finden wird; der die Ausdauer seiner Zuschauer aber mit einer starken und surrealen Traumkulisse, einem der fantasievollsten Plots der letzten Jahre, und einer erstaunlich tiefgründigen Auseinandersetzung über das Wesen der Realität belohnt.
Alleine der ungeheuer spielfreudige und selbstironische Cast (groß: Charlie Sheen als Charlie Sheen) um den namensgebenden Ausnahmemime John Malkovich legt nahe: Anschauen!
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Andy Dufresne 2012/01/16 22:03:56
Antwort löschenSheen als Sheen ist echt groß,wobei ich dachte:Huch,Sheen als Harper (auch wegen seinem Hemd :D).
kltrg
Kommentar löschen»Being John Malkovich« ist ein sehr empfehlenswerter Film, bei dem man auf alles gefasst sein muss.
Kritik im Original 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Kommentare (95) — Film: Being John Malkovich
Kommentar schreibenkinogaengerin 2012/01/31 08:36:55
Kommentar löschenGibt es überhaupt einen Film, der noch abgedrehter ist als 'Being John Malkovich'? "Da ist so ein Türchen in meinem Büro. Es ist eine Pforte und sie führt in das Innere von John Malkovich! Man sieht die Welt durch John Malkovichs Augen." Klingt unglaublich, wird aber in diesem Film umgesetzt. Das kann man gut finden, muss man aber nicht. Ich bin mir immer noch nicht sicher, was ich eigentlich von diesem Streifen halten soll. Teilweise zwingt einen die "Beziehung" zwischen Craig und Lotte, die durch das Auftauchen einer anderen Frau völlig aus den Fugen gerät, zum Kopfschütteln. Die Idee der Pforte dagegen ist schlichtweg genial, besonders dann, wenn Malkovich selbst in sich hinein schlüpft. Auch das halbe Stockwerk bringt sicherlich die Meisten zum Schmunzeln. Für ein "Meisterwerk" musste ich hier allerdings doch etwas zu oft die Stirn runzeln und mich fragen, ob ich nicht im falschen Film bin... Dennoch sollte man den Spaß unbedingt einmal gesehen haben.
7 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Kuh Tipp 2012/01/30 20:58:28
Kommentar löschenAbsolut unrealistisch!
ich liebe diesen Film!
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Andy Dufresne 2012/01/16 22:02:25
Kommentar löschenDer verbotene Schlüssel zum diskreten Charme der Malkovichoisie...
"Hast du ein Glück ein Affe zu sein, ein Bewustsein ist ein Fluch..."
Der Film hat einzigartige Szenen (Malkovich in Malkovich oder Keener und Diaz kämpfend durch Malkovichs verdrängtes Unterbewußtsein),er ist strange,verwirrend und wirklich durch,irgendwie als ob er ein sehr interessanter Patient wäre von dem man noch nicht viel weiß,bei dem man aber schon ahnt das es abgründig wird.
Witzig (auf herkömmliche Art und Weise) ist er kaum, wenn man der Logik folgt ist der Film grausam und einengend,das Gegenteil von persönlicher Freiheit.
Etwas ganz besonderes ist "Being John Malkovich" in jedem Fall , man sollte ihn gesehen haben (wobei mir persönlich wohl einmal reicht,ich werde ihn nicht noch einmal anschauen,denke ich),gerade auch weil er die Grenze was "im Film geht" tatsächlich ein Stück verschoben hat.
10 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 2 Antworten
JesusQuintana 2012/01/16 23:05:54
Antwort löschencharlie kaufman <3
Andy Dufresne 2012/01/29 20:40:00
Antwort löschenJa.Ich will "Adaption" auch schon ewig sehen,ich glaub der kommt demnächst.
Reload 2012/01/12 11:30:50
Kommentar löschen"Being John Malkovich" - der Titel reicht eigentlich schon. Wer möchte nicht gerne mal im Gehirn von Malkovich herumspuken? Also kann man darüber eigentlich direkt einen Film machen, besser gesagt, eine Groteske. Doch kann so was funktionieren? Zum Teil ja. Die Reise in das Gehirn von John Malkovich beginnt stark. John Cusack tritt seinen neuen Job als Aktensortierer an, im Stockwerk 7 1/2 eines Hochhauses. Alle laufen gebückt, es ist ja nur ein halbes Stockwerk. Klasse. Genau so klasse ist der Chef der Firma sowie seine Chefsekretärin, beide sind absolut skurril und machen einfach Spaß. Nach einem kleinen, sogenannten Flirt mit einer Arbeitskollegin entdeckt Cusack per Zufall den Zugang zu Malkovich. Das ist auch noch alles surreal und sehenswert. Außerkörperliche Erfahrungen nennt man so was wohl. Das gehört alles nicht zur üblichen Form des Kinos. Wär es mit diesem Strickmuster weiter gegangen, hätte der Film eine noch höhere Punktzahl eingeheimst. Doch mit dem Verkauf von Besuchen in Malkovichs Hirn, der seltsamen Cameron Diaz und den nicht mehr ganz so tollen Chef geht es etwas bergab. Es bleibt skurril, doch den Fokus dann auf die dämliche Liebesgeschichte zwischen Diaz und Cusacks Kollegin zu lenken, um voran zu kommen, zerstört die Stimmung. Malkovichs Körper wird dann nur noch zum sexuellen Vergnügen missbraucht. Da wurde einiges an Potenzial verschenkt. Hätte man einfach besser lösen können.
Der Cast enttäuscht auch ein bißchen. Das Diaz keine große Schauspielerin ist bekannt. Von Cusack hat man aber schon besseres gesehen. Er hat zwar einen tollen lumpigen Look, dass war es aber auch schon. Malkovich als Malkovich passt dafür natürlich. Ganz schlimm ist aber Catherine Keener, ihre Rolle ist ziemlich nervend. Alles in allem also auch nicht das Gelbe vom Ei.
Im Endeffekt bleibt "Being John Malkovich" trotzdem sehenswert. Die Idee alleine ist großartig, die erste halbe Stunde famos. Dann verstrickt sich der Film in seltsame Muster, wird sprunghaft und erzählt gute Ideen nicht komplett zu Ende. Ein bißchen schade.
13 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 3 Antworten
Stefan_R. 2012/01/12 12:13:05
Antwort löschenGenau so schaut's aus. :)
Alle 3 Antworten zeigen
Punsha 2012/01/12 14:01:06
Antwort löschenAußer dass ich Keener toll fand vollkommene Zustimmung. Hier wurde Potential verschenkt.
Reload 2012/01/12 14:51:29
Antwort löschen@Stefan: Schön, wenn es dir gefällt. :)
@Punsha: Am Anfang fand ich so gut, je länger der Film dauerte, desto mehr hat sie mich genervt.^^
8martin 2012/01/10 18:51:34
Kommentar löschenDie Grundidee zu dieser Groteske ist gar nicht mal so schlecht und hält auch das Interesse für lange Zeit wach. Zumal die Anfangssequenz eindrucksvolle Bilder eines Marionettentheaters bietet. Und es gibt viele Möglichkeiten einer Interpretation von Details, die von der Oberfläche wegführen. ’Der Puppenspieler hält die Welt an einem Faden.’
Doch nach etwas mehr als einer halben Stunde verflacht das Ganze durch die sich wiederholende Gleichförmigkeit der Ereignisse. Tamtam und Klamauk beherrschen die Szene. Das gelegentliche optische Aufblitzen von Promisupport (z.B. Sean Penn) wirkt etwas gewollt. Durch die zum Teil schlecht ausgeleuchteten Szenen geht der Überblick mitunter verloren, wer denn gerade zurzeit im Hirn von John Malkovich steckt oder es mit wem durch ihn treibt. Auch die Lösung aller Probleme durch das Auffinden einer Möglichkeit zum ewigen Leben ist hübsches gedankliches Beiwerk, ebenso wie die angedeutete Geschlechtsumwandlung. Und der Titelheld spielt sich selber und sorgt bisweilen recht ausgelassen für Abwechslung.
Eine interessante Idee ist bei aller Konsequenz einige Umdrehungen zu weit geschraubt worden. Das muss einfach auf dem Konto für Langatmigkeit abgebucht werden. Schöner Anfang und schönes Ende bieten Halt wie zwei Buchdeckel. Der Zwischenraum ist nicht uninteressant, aber Seite für Seite oft das Gleiche.
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rranzen 2012/01/10 15:02:48
Kommentar löschenZu diesem Film hätte der Titel "Pulp Fiction" gepasst, wie die Faust aufs Auge! Für mich handelt es sich hierbei, um einen pseudo-künstlerischen Schwachsinn sondergleichen!
Bereits nach kürzester Zeit gesteht Craig, Maxine seine unendliche Liebe und entdeckt den Pfad zu John Malkovichs Kopf. Daraufhin dreht Craigs Frau durch und möchte nur noch John Malkovich sein, um mit Maxine zu schlafen, in die sie sich auch verliebt hat, worauf Craig noch mehr am Rad dreht und seine Frau schließlich in einen Käfig zu einem Affen sperrt etc. etc.. John Malkovich, der sicherlich eine Größe ist, kann man zwar nicht eine schlechte schauspielerische Leistung vorwerfen, aber nichtsdestotrotz macht er sich hier leider wirklich lächerlich. Der Film bekommt von mir noch gerade so 1 Punkt, weil die Grundidee, nämlich in den Kopf eines Anderen einzugreifen und so eine Rolle als eine Art "Marionettenspieler" einzunehmen, eig. gar nicht so schlecht ist. Die Umsetzung ist jedoch meiner Meinung nach eine Katastrophe und John Malkovich hat hier bestimmt nur zugesagt, weil er der Mittelpunkt des Films ist und sich somit wohl geschmeichelt gefühlt hat (anders kann ich es mir nicht erklären)!
1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
SKURRIL 2012/01/10 02:25:49
Kommentar löschenWunderbar verdrehter, grotesker und surrealer Film, der stets kurzweilig bleibt. Das Grundgerüst bilden eine geniale Idee und dessen perfekte Umsetzung. Auch die Schauspieler überzeugen allesamt - besonders John Malkovich als John Malkovich ;D
4 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 1 Antworten
Flunsi 2012/01/10 11:53:15
Antwort löschen"besonders John Malkovich als John Malkovich" => lol
mikadoapache 2012/01/10 00:19:29
Kommentar löschentruth is for suckers johnny-boy
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WaaayneTrain 2012/01/10 00:12:21
Kommentar löschen"Being John Malkovich" versprach mir sehr viel, er bietet einen sehr gute Cast und eine tolle und innovative Idee. Mit dieser Basis begann ich also denn Film und wurde anfangs auch sehr gefesselt, da ich nicht wusste, was mich hier erwartet und wo mich der Film schlussendlich hinbringen möchte. Ein verrücktes Ehepaar wohnt in einem Haus voller Tieren, ein Affe, ein Papagei, ein Leguan undundund. Er ist Puppenspieler und Sie kommt irgendwie grenzdebil daher. Er bewirbt sich erfolgreich als Aktensortierer in einer Firma, die sich im 71/2. Stockwerk mit halber Grösse eines Hochhauses befindet. Surrealistischer könnte es nicht sein, sehr originell. Auch wie Craig Schwartz mit seinen Puppen über die Identität der Menschen philosophiert gefiel mir sehr gut.
Dies sollte nun wohl auch das Thema oder die Botschaft des Films sein, Fragen über die Realität und die Identität zu stellen. Doch diese gute Idee, in Körper anderer Menschen zu schlüpfen und sie zu steuern wurde meiner Ansicht nach wirklich sehr schlecht umgesetzt, es wurde nichts aus dem Potenzial gemacht. Völlig aus der Luft gegriffene, unlogische Ereignisse halten den Plot zusammen und ergeben eine völlig wirre und bescheuerte Liebesgeschichte. Die Schauspieler liefern eine durchschnittliche bis schlechtge Leistung ab, besonders Catherine Keener nervte mich permanent mit ihrer unbändigen Arroganz. Und John Malkovich macht sich mit dieser Rolle einfach nur zum Affen.
Werft mir nicht vor den Film nicht verstanden zu haben, werft mir höchstens vor, die Kunst dieses Filmes nicht zu verstehen. Denn diese verstehe ich wirklich nicht. Gute Idee - nichts dahinter.
5 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 3 Antworten
Oceanic6 2012/01/10 10:22:39
Antwort löschen3,5 Punkte sind noch zu viel. "Gute Idee - nichts dahinter." So true !!
Alle 3 Antworten zeigen
WaaayneTrain 2012/01/10 13:52:57
Antwort löschenGanz recht, sehr überschätzter Film... Aber ich muss noch Luft nach unten lassen, es gibt noch schlimmeres.
rranzen 2012/01/10 15:06:37
Antwort löschenDu bringst es auf den Punkt.
Vulska 2012/01/10 00:08:38
Kommentar löschenWas zum Teufel habe ich da gerade gesehen?!
Höchst merkwürdig und skurril, aber seltsamer Weise in sich Stimmig.
In diesem Sinne, Malkovich Malkovich Malkovich...
MALKOVICH!
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Keky 2012/01/10 00:07:46
Kommentar löschenEin ausgeprochen intelligenter und witziger Film, der mindestens auf dem niveau eines "Inception" mithalten kann, da er mit kurzweiligen dialogen und ohne viel effekten aus der Maschinerie auskommt und dabei nichts vom Glanz der Originalität verliert.
Super Schauspieler. Und allein wenn ich John Malkovich schon sehe muss ich lachen. :D
Geile Idee, Respekt Spike Jonze!
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Joshivic 2011/12/31 09:06:22
Kommentar löschenKultovich! Kultovich! Kultovich!
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Sozionaut 2011/12/19 21:49:28
Kommentar löschenSpoiler!
Als ich John Malkovich in der Reflektion seines singulären Innenlebens als Frau mit üppiger Oberweite sah, war mein surreales Filmerlebnis perfekt. Der Film hat meine neuronalen Bahnen rekalibiert, ich bin verstört und zärtlich berührt...*seufz*
7 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Jack_Torrance 2011/12/06 16:02:12
Kommentar löschenKommentar enthält Spoiler !
Mein zweiter Film aus der Feder Kaufmans und wieder frage ich mich: Was soll ich davon halten ? Gewiss wird jetzt ganz Moviepilot brüllen: "Loooos ! Gib ihm das Herz !", aber irgendwas hält mich davon ab.
Kaufmans Filme haben meines Erachtens immer das schlimmstmögliche Ende. So auch hier: Die unausstehliche Schlange Maxine findet die große Liebe, während der sympathische Puppenspieler am Ende als psychologisches Wrack dasteht.
Kaufman aber lässt den Film mit einer zynischen Pointe enden: Endet Maxine vielleicht genauso wie John Malkovich ? Wird sie überhaupt noch Maxine sein ? Wozu existiert sie dann, wenn sie so enden würde ? Vielleicht entscheidet sich Charlie Sheen gegen sie (ich glaube nicht, der ist cool)...
Der Film wirft auf einer skurrilen Ebene Fragen über unsere Existenz auf: Wer beherrscht uns eigentlich ? Gott ? Wir selbst ? Jemand anderes ?
Denn, meine Damen und Herren, "Wichtig ist, dass man nicht aufhört zu fragen", sagte der Namensträger meines Gymnasiums Albert Einstein.
Jetzt zum inszenatorischen:
Jonzes Regie ist wahnsinnig in allen Belangen. Er ist wie Kaufman, ein Wahnsinniger (für Küntler ist das ein Kompliment): Da findet eine Verfolgungsjagd durch Malkovichs Unterbewusstsein statt, da Malkovich Malkovich Malkovich Malkovich Malkovich Malkovich Malkovich Malkovich (Malkovich Malkovich hat eher mit Kaufman zu Malkovich)
Malkovich Malkovich Malkovich Malkovich - ich mach mal lieber Schluss - Malkovich Malkovich Malkovich - der Film ist wahnsinnig - Malkovich Malkovich Malkovich - aber gut - Malkovich Malkovich Malkovich - und komplex - Malkovich Malkovich. Malkovich. Ende. Malkovich
21 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 5 Antworten
Diana Feistel 2011/12/10 14:21:08
Antwort löschenDer sympathische Puppenspieler, der seine Frau im Käfig einsperrt...
Jack_Torrance 2011/12/10 14:56:51
Antwort löschen... was auf sein seelisches Chaos hinweist...
Änon 2011/12/18 20:04:36
Antwort löschenSag mir, falls ich mich irre, aber war das mit der 'Pointe' nicht Emily (das Kind Maxine und John-Lottes und somit laut des alten Greises offenbar die nächste Puppe, welche es zu spielen galt), durch die Craig sehn>süchtig< geglubscht hat?
Alle 5 Antworten zeigen
Jack_Torrance 2011/12/19 20:03:58
Antwort löschenFalls ICH mich nicht irre, hat der Greis dem Charlie Fotos von Maxine gezeigt...
Änon 2011/12/22 14:48:02
Antwort löschenHabe noch einmal nachgesehen. DU irrst dich nicht, Maxine ist tatsächlich auf den meisten Stalkerbildchen zu entdecken. Jedoch sagt der Puppen-Malkovich beim Betreten des neuen Stalkerbildchen-Raumes: "Charlie, this is Emily." :)
Percilitor 2011/12/02 17:20:52
Kommentar löschenEine so herrlich irrwitzige Idee trifft man nicht allzu oft an. Leider hat man nur an der Oberfläche des eigentlichen Potenzials gekratzt. So bleibt einiges zu wünschen übrig und kleinere Längen schleichen sich ein. John Cusack wird gut mit der, für ihn eher unüblichen Rolle fertig und auch Cameron Diaz weiss zu überzeugen, auch wenn ich sie erst im letzten Drittel des Films erkannt habe. Eine Idee, die man mit einer Sichtung würdigen sollte, denn es handelt sich hier auch um einen gelungenen Film, aber nur schwerlich um ein Meisterwerk.
1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
based_god 2011/10/15 14:07:46
Kommentar löschenIrrer Psychotrip der die Ängste und Sehnsüchte von so manchen anspricht.
Anders als bei "Mulholland Drive" oder "Donnie Darko" wird hier jedoch die Geschichte mehr oder weniger aufgelöst und bleibt nicht als Stückwerk in Erinnerung, obwohl es anfangs als ein solches anmutet.
Die Schauspieler spielen genial und die Charlie-Cameos sind aberwitzig. Der Soundtrack ist toll und allgemein ist die Idee sehr gut umgesetzt.
Klasse Film!!
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Tyler__Durden 2011/10/10 16:51:53
Kommentar löschenDie Idee welche Charlie Kaufmann in zusammen Arbeit mit seinem Kopf kreierte ist eine wahrlich interessante. Interessant deshalb da sie in den fähigen Händen, z.B. denen des mit genügend aussagekräftigkeit ausgestatteten Spike Jones, nicht nur eine enorm Spaßige sein kann dank ihrer Reflektierenden Natur, sondern auch eine enorm tiefschürfende. Eine Idee welche gerade durch ihr starkes Grundkonzept, das neben all der oft genannten Verschrobenheit sei es nun visuell oder in den einzelnen thematischen Gegebenheiten, allen voran überraschend universell ist. Das eigene Ich mit samt all den Wünschen und Hoffnungen nach außen gekehrt aber natürlich nur in der Sicherheit und Transparenz des Kopfes eines anderen Ichs. Eine Idee mit der seltenen Fähigkeit die eigene Natur vor einen Spiegel, oder eben eine Leinwand zu stellen für die ganze Welt zum betrachten und letztendlich auch (selbst-)erkennen. Aber eben auch nur eine Idee, eine welche in der tatsächlichen Umsetzung trotz all dem guten und spaßigen nie wirklich dahin geht wo sie eigentlich hingehen könnte. Wirklich tief rein in den Rahmenlosen Rahmen des menschlich labilen und stets naiven Verstandes. Spike Jones beweist zwar des öfteren ein geschicktes Händchen, und wie schon gesagt ist der Film unglaublich interessant mit viel Ironie die das ganze Erlebnis recht flott gestalten aber ist er eben auch leider für meine ganz persönlichen Vorzüge viel zu Offensichtlich. Soll den generell Positiven Ton aber nicht ungehört lassen. Being John Malkovich ist gut. Die Tatsache bleibt, zum Glück.
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atilla 2011/10/09 04:57:49
Kommentar löschenTolle Idee, hätte man meiner Meinung nach aber deutlich mehr rausholen können.
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Nagelfar 2011/11/22 16:49:12
Antwort löschenExakt
Tachitalili 2011/10/07 14:34:32
Kommentar löschenSkurril
seltsam
tiefsinnig
amüsant
phantasievoll
traurig
Nebenbei: schönes Puppenspiel, habe das noch nie in dieser Qualität gesehen.
Cusack spielt wunderbar. Eigentlich spielen alle beteiligten wunderbar. :-)
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rwn2106 2011/09/28 00:08:31
Kommentar löschenEine solch surreale Story in einen solch realen Plot zu packen. Großartig! Ich glaube die brauchten den Humor gar nicht einzufügen. Der entstand von ganz alleine.
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