"Vater vergib ihnen, denn sie wissen nicht, was sie tun." Doch er wusste sehr wohl. Die letzten Worte, welche Regisseur William Wyler seinen Ben Hur vom gekreuzigten Jesus weitertragen lässt, führen den vielleicht einzig triftigen Kritikpunkt an einem der größten Monumentalstreifen der Kinogeschichte ad absurdum. In seiner elffach "Oscar"-prämierten Verfilmung aus dem Jahr 1959 leistet sich Wyler nämlich mehr oder weniger bewusst einige historische Ungenauigkeiten, wobei das Gros davon auf die Romanvorlage über das Leben des fiktiven jüdischen Prinzen Judah Ben Hur zurückzuführen ist, der als Zeitgenosse Christi in Jerusalem lebt.
trotz des wenig sympathischen hauptdarstellers hat mich dieser film doch sehr positiv überrascht. sein nicht geringer umfang ließ dennoch keine längen aufkommen und einige szenen (besonders das wagenrennen) sind nicht nur für damalige filmverhältnisse spektakulär.
auch der umgang mit dem christentum und insb. der geschichte von jesus war erträglich, mal abgesehen von einer wunderheilszene am ende.
Beeindruckend, besonders zum Zeitpunkt des Erscheinens. Jetzt natürlich etwas überholt, vor allem im Hinbblick auf die Hollywood-Tendenz, Rom hauptsächlich aus der sogenannten "christlich-jüdischen" Sicht zu sehen. Die Wahrheit ist natürlich, daß römische Kultur, römischer Glaube, römische Sittlichkeit etc. zum damaligen Zeitpunkt die kulturell schöpferische Kraft war und deswegen auch etwas von unserer retrospektiven Aufmerksamkeit verdient hätte.
Da Atheist Burt Lancaster den Religionskram abgelehnt hatte und den Agenten von Rock Hudson die Geschichte "zu schwul" war, stakst dieses One-Face Heston durch die Kulissen und ist damit Zeugnis einer der größten Fehlentscheidungen der Academy. Aber die schwule Geschichte mit Stephen Boyd ist tatsächlich bei dieser Filmgurke tatsächlich sehenswert. Danke, Willy50
50er Jahre Monumentalfilm,dem ich nichts abgewinnen kann.Viel zu langatmig und gekünstelt.Und nervig gestelzte Dialoge.
Da gab es auch zu dieser Zeit besseres.
Ich habe ein Problem mit überlangen Filmen, aber dieser war doch tatsächlich der erste, bei dem ich sogar das Gefühl hatte, es sei ein wenig von der Handlung zu kurz gekommen (Judahs Wagenrenn-Karriere oder der Konflikt zwischen ihm und Messala nach seiner Rückkehr). Sicherlich sehenswert, aber einmal reicht.
Ein von (fast) allen gelobter Klassiker. Ziehe die 10 Gebote und Quo Vadis hier um Längen vor. Auch das Wagenrennen wurde inzwischen von Gladiator getoppt. Aber immer noch ein sehenswerter Film. Nicht weniger, aber auch nicht mehr.
klasse Iszenierung und eine (vielleicht?) unuebertroffene dichte Atmosphaere. Die Musik ist klasse, die Story ist toll. Alleine das Wagenrennen - aller erste Klasse! Ich pers. finds nur schade, dass ich den Film wohl nie im Kino auf großer Leinwand sehen darf.
Kritiker — Sehenswert 7.4
Der Film Ben Hur wurde von 27 Kritikern bewertet.
Patrick Wurster: www.indiskretion-ehrensache...
"Vater vergib ihnen, denn sie wissen nicht, was sie tun." Doch er wusste sehr wohl. Die letzten Worte, welche Regisseur William Wyler seinen Ben Hur vom gekreuzigten Jesus weitertragen lässt, führen den vielleicht einzig triftigen Kritikpunkt an einem der größten Monumentalstreifen der Kinogeschichte ad absurdum. In seiner elffach "Oscar"-prämierten Verfilmung aus dem Jahr 1959 leistet sich Wyler nämlich mehr oder weniger bewusst einige historische Ungenauigkeiten, wobei das Gros davon auf die Romanvorlage über das Leben des fiktiven jüdischen Prinzen Judah Ben Hur zurückzuführen ist, der als Zeitgenosse Christi in Jerusalem lebt.
Link zu vollständiger Kritik (externer Link)
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Kommentare — Sehenswert 7.0
Der Film Ben Hur wurde von 2336 Mitgliedern bewertet.
tin 2010/02/23 16:32:27
trotz des wenig sympathischen hauptdarstellers hat mich dieser film doch sehr positiv überrascht. sein nicht geringer umfang ließ dennoch keine längen aufkommen und einige szenen (besonders das wagenrennen) sind nicht nur für damalige filmverhältnisse spektakulär.
auch der umgang mit dem christentum und insb. der geschichte von jesus war erträglich, mal abgesehen von einer wunderheilszene am ende.
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Lichtspielamigo 2010/02/20 14:22:53
Beeindruckend, besonders zum Zeitpunkt des Erscheinens. Jetzt natürlich etwas überholt, vor allem im Hinbblick auf die Hollywood-Tendenz, Rom hauptsächlich aus der sogenannten "christlich-jüdischen" Sicht zu sehen. Die Wahrheit ist natürlich, daß römische Kultur, römischer Glaube, römische Sittlichkeit etc. zum damaligen Zeitpunkt die kulturell schöpferische Kraft war und deswegen auch etwas von unserer retrospektiven Aufmerksamkeit verdient hätte.
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Rezerwat 2009/12/26 23:09:49
MEISTERWERK !!!
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willy50 2009/11/14 07:43:09
High Camp, wenn man die Kommentare von Gore Vidal kennt. Waffenfetischisten in kurzen Röckchen in die Arena.
1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir 2 Antworten
Darbon 2009/11/18 12:54:27
Da Atheist Burt Lancaster den Religionskram abgelehnt hatte und den Agenten von Rock Hudson die Geschichte "zu schwul" war, stakst dieses One-Face Heston durch die Kulissen und ist damit Zeugnis einer der größten Fehlentscheidungen der Academy. Aber die schwule Geschichte mit Stephen Boyd ist tatsächlich bei dieser Filmgurke tatsächlich sehenswert. Danke, Willy50
willy50 2009/11/18 18:45:09
Burt Lancaster im Röckchen wäre auch nicht so komisch gewesen, wie unser oller Waffen-Chuck.
Tuvok 2009/09/24 23:16:55
einen besseren film gibt es nicht ja die alten Zeiten, demnächst kommt Ben hur live zu sehen 1. malig
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Xebeche 2010/02/17 14:59:30
Wasn nu los? So kurz?
Matty 2009/06/12 15:49:45
Wenn ich an Ostern mal zufällig draufschalte kann ich nicht mehr von diesem Film ablassen.
Grandioses Meisterwerk für die Ewigkeit.
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Cpt. Wurst 2009/04/12 10:26:58
Ein Meisterwerk zu Ostern.
1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir 3 Antworten
Flibbo 2009/10/12 01:24:47
Wieso kommt der angeblich immer zu Ostern?
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willy50 2009/11/14 07:41:08
...weil Chuck Heston Eier hatte.
Cpt. Wurst 2009/11/16 19:38:42
Wegen der Auferstehung von Jesus?
holzauge 2009/04/03 23:52:39
50er Jahre Monumentalfilm,dem ich nichts abgewinnen kann.Viel zu langatmig und gekünstelt.Und nervig gestelzte Dialoge.
Da gab es auch zu dieser Zeit besseres.
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alanger 2008/04/06 19:08:59
der große charlton heston ist tod!
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denise 2008/04/06 18:39:45
Ich habe ein Problem mit überlangen Filmen, aber dieser war doch tatsächlich der erste, bei dem ich sogar das Gefühl hatte, es sei ein wenig von der Handlung zu kurz gekommen (Judahs Wagenrenn-Karriere oder der Konflikt zwischen ihm und Messala nach seiner Rückkehr). Sicherlich sehenswert, aber einmal reicht.
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neumann2000 2008/02/25 17:58:07
Ein von (fast) allen gelobter Klassiker. Ziehe die 10 Gebote und Quo Vadis hier um Längen vor. Auch das Wagenrennen wurde inzwischen von Gladiator getoppt. Aber immer noch ein sehenswerter Film. Nicht weniger, aber auch nicht mehr.
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dAShEIKO 2008/01/31 14:54:15
Im Reigen der Monumentalfilme der 50er/60er Jahre (Quo Vadis, Die 10 gebote, Spartacus) einer der ganz Großen.
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Zuri 2008/01/19 10:49:59
Hier braucht man kaum viel Worte machen! Einer der besten Filme aller Zeiten. Vielleicht ist es sogar der Beste!
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DoM 2007/12/12 17:51:23
klasse Iszenierung und eine (vielleicht?) unuebertroffene dichte Atmosphaere. Die Musik ist klasse, die Story ist toll. Alleine das Wagenrennen - aller erste Klasse! Ich pers. finds nur schade, dass ich den Film wohl nie im Kino auf großer Leinwand sehen darf.
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derjuppi 2007/07/25 17:44:25
Oder auf VHS bis zum Wagenrennen vorspulen...
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Jonni 2007/04/25 12:33:10
Der beste Weg seinen Ostersonntag zu verbringen.
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