Ben X
Ben X (2007), NL/BE Laufzeit 94 Minuten, FSK 12, Drama, Kinostart 08.05.2008
14 Bewertungen
Skala 0 bis 10
1782 Bewertungen
87 Kommentare
Keine ?
von Nic Balthazar und Nic Balthazar, mit Greg Timmermans und Laura Verlinden
Ben ist anders. Er lebt in seiner eigenen Welt, in der er in seinem liebsten Onlinespiel “Archlord” Heldentaten besteht. Er spielt es, wann immer er kann und versucht, für die Widrigkeiten des wahren Lebens zu trainieren. Mit seiner Internetgefährtin Scarlite meistert er alle Herausforderungen und Gefahren, die ihn in der realen Welt überfordern. Der harte Alltag in der Schule ist für den verschlossenen Außenseiter eine tägliche Höllenqual. Immer wieder wird er von seinen Mitschülern gemobbt und tyrannisiert. Ben fasst einen Plan: Er will mit allem Schluss machen. Game Over. Da tritt das Mädchen aus dem Onlinespiel in sein Leben.
Cast & Crew
-
Nic Balthazar
-
Nic Balthazar
-
Greg Timmermans
-
Laura Verlinden
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Scarlite
-
Marijke Pinoy
-
Pol Goossen
-
Titus De Voogdt
-
Maarten Claeyssens
Regie
Schauspieler
-
Tania Van der Sanden
-
Johan Heldenbergh
-
Jakob Beks
-
Peter De Graef
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Psychiater
-
Nic Balthazar
- Genre
- Coming of Age-Film
- Zeit
- 2000er Jahre
- Ort
- Brüssel, Fantasiewelt, Schule, Virtuelle Realität
- Handlung
- Alltag, Asperger-Syndrom, Autismus, Außenseiter, Gefahr, Internet, Jugendgang, Jugendkriminalität, Jugendlicher, Minderjähriger, Mobbing, Muttersöhnchen, Pubertät, Realität, Roman, Spiele, Unglückliche Kindheit
- Stimmung
- Eigenwillig, Ernst
- Mitmachen
- Wie gut passen diese Schlagworte? Stimm ab und hilf uns sie neu zu gewichten!
Drehbuch
Filmdetails Ben X
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Kritiken (5) — Film: Ben X
Ephigenia: Nightmare-Horrormovies.de
Kommentar löschenZumindest macht Ben-X auf eine Außenseiterrolle aufmerksam, in die man anschließend evtl. sogar schlüpfen möchte, so lebendig wirkt das ganze. Die Kameraeinstellungen sind experimentierfreudig, wenn man aus Ben seiner Sicht nur auf Münder von Lehrer und Psychologen zeigt, deren Radschläge er nicht so recht annehmen kann, da er diese nicht wirklich versteht in seiner Welt, was man anhand von "Bla Bla Bla" Gelaber aus seiner Sicht zur Erscheinung bringt. Zudem wird des Öfteren auch Ben's Stimme im Off auftauchen, was gerade in seinem ansonsten hellen Geist abgeht, jene Stimme Bestens gewählt wurde. Somit für den Zuseher auch eine beklemmende Stimmung aufkommt, denn man wird hier bestens mit dem Außenseiter Mitfühlen können. Ben-X ist alles andere als typisches Mainstream-Kino, sondern ein sehr bodenständiges und real erscheinendes Independents Werk. Ansehen!
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isinesunshine: isinesunshine.de
Kommentar löschenNicht nur Greg Timmermans hatte bei diesem Film mit seiner Rolle eine anspruchsvolle Aufgabe zu meistern, auch die anderen Schauspieler waren gefordert und sie alle haben ihre Sache wirklich super gemacht. Der oft ausdruckslose und abwesend wirkende Ben, der versucht ein guter großer Bruder zu sein und seiner Mutter Kummer zu ersparen, obwohl er von all dem keine große Vorstellung und Ahnung hat, sticht hierbei zwar etwas hervor, aber auch die verzweifelte Mutter, der kleine Jonas, der seinen großen Bruder nicht versteht oder die beiden Vorreiter der Angriffe auf Ben waren sicherlich nicht leicht zu mimen. Auch Nebenrollen wie die der Lehrer sind gut und überzeugend besetzt.
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Batzman: moviepilot / Fünf Filmfreunde
Kommentar löschenVisuell und akustisch ein herausragender Film, der sich einem klassischen "Problem"-Thema sehr unkonventionell nähert. Überzeugend gespielt und inszeniert fasselt die Geschichte des am Asperger Syndrom erkrankten Ben, der sein wahres Leben nur in einem Online-Rollenspiel ausleben kann. Überraschend auch, dass der Film so gar nicht die sonst übliche Dämonisierung der Computerspiele betreibt, sondern das Spiel geschickt als Katalysator der Story benutzt. Unbedingt sehenswertes Kleinod aus den Niederlanden.
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Hausmeister: Nerdtalk.de
Kommentar löschen„Ben X“ ist der Nickname von Benjamin in der Fantasy-Welt des Online-Rollenspiels „Archlord“. Während er sich in der echten Welt nicht zurechtfindet und sich schon seit frühester Kindheit von seinen Mitschülern abgekapselt hat, fühlt er sich in der virtuellen Welt geborgen und hat einige spielerische Erfolge vorzuweisen. Kämpfe gegen Drachen und Orcs sind für ihn alltäglich – die Fahrt mit dem Bus zur Schule hingegen ein echtes Abenteuer. Bald wird klar: Benjamin leidet am Asperger-Syndrom, einer besonderen Form von Autismus. Er ist sehr stark in sich gekehrt, benötigt ein immer gleiches Umfeld, in dem er seine täglichen Routinen möglichst ohne Abweichungen praktizieren kann. In der Schule wird Benjamin mehr und mehr schikaniert, was letztlich zu einem fatalen Ende führt.
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G. Jekubzik: Filmtabs G. Jekubzik: Filmtabs
Kommentar löschenDer belgische Autor Nic Balthazar verarbeitete den Selbstmord eines 17-jährigen Jungen in Gent zuerst in dem Roman „Nichts war alles, was er sagte“, dann in dem Theaterstück „Nichts“. Nun fand er zwischen den Ebenen von Realfilm und Online-Game eine faszinierende Form, das eingeschlossene Wesen des Jungen zu vermitteln.
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Kommentare (82) — Film: Ben X
Kommentar schreibensikkmeidack 2012/02/03 12:08:39
Kommentar löschenIch imitiere das Leben. Ich verstehe es nicht. Niemand und nichts konnte es mir verständlich machen. Ich versuche mich der Diktatur der Angepassten unterzuordnen, doch sie wittern es. Anders zu sein bedeutet, sich gegen das sozial greifende darwinsche Gesetz zur Wehr zu setzen. Wer das nicht vermag, erkennt in der Flucht den Ausweg und die Freiheit. Traurige Wahrheit, trauriger Film. Wut, Ohnmacht und keine probate Lösung.
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KonTaicho 2012/01/31 18:25:48
Kommentar löschen"Ben X".
Tut weh. Emotional ungreifbar.
Un-be-greifbar.
Unbehagen entwickelt sich zu einer Explosion aus Trauer, Hass und... Liebe.
Ich kenne keinen Film, der mich bis jetzt so sehr bewegt hat.
Endgame. End the game.
Begin to live.
Ich bin noch nie glücklich gewesen, aber ich war noch nie so glücklich. - "Ben X"
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countcount 2012/01/20 13:54:00
Kommentar löschenDas meiste zu Ben-X wurde hier schon gesagt. Mich hat er (solche Themen im allgemeinen) ebenso beeindruckt.
Beim betrachten der ersten Hälfte des Film war ich aber drauf und dran den Film abzuschalten, da ich es nicht lange sehen kann wie übel und primitiv sich Menschen (in dem Fall Schüler) gegnüber vermeindlichen schwächeren verhalten können und ich nicht wusste in welche Richtung der Film weiter geht. Aber ich blieb dran und wurde nicht enttäuscht, da der Film ebenso mit einem wie ich finde genialen Ende aufwerten kann...
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countcount 2012/01/20 13:55:50
Antwort löschen*Anmerkung: nicht "aufwerten" sondern "aufwarten" wollte ich eigentlich schreiben.
alex023 2012/01/09 21:02:50
Kommentar löschen„Die See, das Ende der Welt. Aber du weißt doch, was die Menschen sagen: wo ein Ende ist, ist immer auch ein neuer Anfang.“
BEN X ist verstörendes Drama über den autistischen Jungen Ben, der von seinen Mitschülern schickaniert wird und quasi in seiner eigenen Welt lebt, mit seinem Online-Game, in dem er ein ganz anderes, eigenes Leben führt. Er hat dort Spaß, eine Freundin und wird für sein Können, sein Tun bewundert.
Die niederländisch-belgische Co-Produktion hat mir sehr zugesagt, hat mich berührt und zu guter letzt auch schockiert, obwohl mir diese Probleme natürlich geläufig sind. Vielmehr sag ich jetzt auch nicht zu dem Film, außer dass ich die gesamte Laufzeit über in einer Sitzposition verbracht habe und noch nichtmals die Fernbedienung aus der Hand legen konnte!
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alex023 2012/01/09 21:10:12
Antwort löschenhttp://www.youtube.com/watch?v=dubA2vhIlrg&feature=related
LilApple 2011/12/15 12:49:53
Kommentar löschenDurch einen glücklichen Zufall sah ich diesen Film in der Sneak Preview, ich bin mir ziemlich sicher, dass ich ihn sonst nie angesehen hätte.
BenX hat mich in einem Maß berührt, wie vielleicht kein Film zuvor. Natürlich liegt das unter anderem an dem nicht von der Hand zu weisenden realistischen Bezug, aber an derartige Thematiken haben sich bereits unzählige andere Filmemacher versucht.
Hier jedoch es gelang es, nicht zuletzt wegen der hervorragenden schauspielerischen Leistung des Hauptdarstellers, den Zuschauern die Realität auf den Schulhöfen vor Augen zu führen, wie sie nun mal ist, grausam, unfair und grenzüberschreitend. Mehr braucht es dazu nicht, allein das genügt um zu berühren, ja vielleicht auch aufzurütteln.
Ein Film der nachwirkt.
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Weltensegler 2011/10/29 23:35:23
Kommentar löschenSMALL SPOILERS INSIDE!
„In games you can be whoever and whatever you like. Here you can only be one person. The jerk you see in the mirror.” Guter und empfehlenswerter Auslands-Film, ich hatte dann doch irgendwie Zweifel ob das funktionieren kann, noch dazu ist es ein beligscher/holändischer Film, schaue fast nie abseits US/UK. Alle Sorge umsonst, es ist sicher ein kleiner aber dafür umso persönlicher und sicher nicht ganz einfacher Film, allerdings sehr gut umgesetzt, nicht das Übliche und vielleicht war das sogar der Vorteil von „Ben X“ (cleveres Wortspiel noch dazu, so viel wie „(Ich) bin nichts“), man zog das Konzept durch (wobei es sich hier um eine wahre Begebenheit handelt bzw. so eine Geschichte in echt leider existiert) und auch die Noname Darsteller wussten zu gefallen. Nach einem coolen und absolut passenden Intro im Onlinespieldesign ging es auch schon los, der Fokus ganz klar auf dem Titelhelden Ben, hervorragend von Greg Timmermans gespielt, Hut ab, das hat mich als Zuseher bewegt und war absolut authentisch. Auch sonst hat man mehrfach geschickt die Onlinewelt mit der (für Ben) harten Realität verknüpft, hat den Kontrast noch mal verstärkt. Die erste Hälfte drehte sich eigentlich nur um den armen und wirklich bemitleidenswerten Ben, der in der Schule ständig aufs Übelste schikaniert wird, wobei das schon extremes Bullying war. Ich konnte als Zuseher sehr gut mitfühlen, wie sich Ben fühlen musste, hilflos ausgesetzt, dazu noch autistisch, also auch nichts mit Gegenwehr. „Don’t let them push you around, Ben. Keep your cool.“ Meint der Lehrer zu Ben, später sagt er viel mehr “Kids like him don’t stand a chance. They’re easy prey.” Mobbing gibt es, dass allerdings die gesamte Klasse so extreme gegen den hilflosen Ben hetzt will ich nicht glauben, man kann auch zu dick auftragen. Ich verstehe schon, sollte einfach richtig reinhauen um nicht als „normales“ Lustigmachen rüberzukommen, nun aber wirklich harter Tobak, da kann man nur den Kopf schütteln zu. Etwas zu drastisch war es aber weil es wirklich die erste halbe Stunde nur so dahin ging und die beiden Bullies es immer weiter auf die Spitze trieben, da wäre ein anderer Weg besser gewesen, etwas weniger hätte genauso glaubwürdig und ebenfalls bitter gewirkt. Aber das war nun auch der einzige wirkliche Kritikpunkt meinerseits. Zum Glück nur die etwa erste Filmhälfte, danach wurde es ruhiger, ein Mädel tauchte auf, war ebenfalls sehr stimmig und persönlich, tat der Qualität aber keinen Abbruch. Das Ende hat mir sehr gut gefallen, hat flüssig in den Filmverlauf reingepasst und bittersüß gewirkt, dazu noch perfekt Sigur Ros eingespielt. Also weiß ich jetzt genau was ich tun muss.
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Tachitalili 2011/10/12 20:03:09
Kommentar löschenWunderbarer Film von der phantasievollen und gefühlsintensiven Art.
Wenn auch die Voraussehbarkeit etwas stört.
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Bibabiest 2011/09/26 17:05:40
Kommentar löschenTolle Schauspielleistung für ein wichtiges Thema, die eigentlich mehr als 7.5 Punkte verdient hätte, aber aus irgendeinem Grund, den leider nicht benennen kann, sprang bei mir der Funke nicht ganz über. Vielleicht hatte ich ein leichtes Gefühl von "zu gewollt" im Hinterkopf.
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Real. 2011/09/21 01:05:39
Kommentar löschenMal von den - viel zitierten - religiösen Seitenhieben abgesehen, ein Film über dessen Inhalt man unbedingt nochmal nachdenken sollte!
Eigentlich wäre es besser gewesen diesen Film nicht zu bewerten, da ich ihn sonst auf eine Stufe mit Filmen ohne lernwert stelle. Aber ich möchte zum positiven gesamteindruck beitragen ...
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hakudererste 2012/01/31 03:01:56
Antwort löschenIch hatte ein ähnliches Problem mit dem Bewerten hinzu kam bei mir die Frage ist es der Teil im Film den ich nicht mag oder der Teil harte Realität dahinter den ich abstoßend finde. Letzten Endes bin ich zu dem Schlussgekommen ,ihn wie du mit gutem Beispiel gezeigt hast ,doch zu werten und das möglichst objektiv.
xlkmx 2011/09/06 10:57:46
Kommentar löschen(Spoiler) Schön, dass das Ende überraschend war, wenngleich dabei auch kein großer nachhaltiger Schock gegeben ist. Dafür lässt es Spekulationshintergrund, wie das Ganze weitergehen könnte. Jetzt ist er zwar glücklich, aber in der Gesellschaft wird er doch noch weniger akzeptiert werden, wenn er mit sich selbst spricht. Das nur als Beispiel.
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C_C 2011/08/23 13:46:00
Kommentar löschenOnlinegamer sind nicht so hübsch!
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Tachitalili 2011/10/08 18:14:24
Antwort löschendoch, manchmal schon, ich kenn 3 Gegenbeispiele X-D
hakudererste 2012/01/31 03:03:54
Antwort löschenich auch mich :P
Claudia :) 2011/08/23 13:35:15
Kommentar löschenWahnsinnig interessanter Film, der mich wirklich überzeugt hat. Leider wollte mir gerade das Ende nicht so recht gefallen.
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countcount 2011/10/30 11:22:32
Antwort löschenDas Ende war doch gerade das gute :p
hakudererste 2012/01/31 03:06:54
Antwort löschenEs war zu Gut und wurde anschließend noch mal etwas herunter gebrochen was dem Film meiner Meinung nach beides nicht so gut gethan hat.
DerFilmeKenner 2011/08/11 14:27:43
Kommentar löschenÜber die äußerst schwache Umsetzung hätte man aufgrund des Umganges mit der Thematik hinweg sehen können, wenn da nicht dieses verweichlichte, jede Langzeit-Wirkung zerstörende Ende wäre. Die dazu kommende, völlig unnötige religiöse Symbolik lässt dann keine Bewertung im positiven Bereich mehr zu.
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DerFilmeKenner 2011/08/11 17:48:19
Antwort löschenSpontan fallen mir da das geschnitzte Kreuz, die Auferstehung und natürlich die bereits von dir erwähnte Katze ein.
Minority 2011/07/29 23:20:58
Kommentar löschenEin unglaublich bewegender Film, den man gesehen haben muss.
Selbst ich, als emotional total verkrüppelter Eisklotz, habe den halben Film Taschentücher gebraucht. Meiner Meinung nach, der traurigste Film überhaupt.
Ebenfalls, kann ich mich KOKAhühnchens Meinung nur anschließen. Dieser Film sollte an allen Schulen gezeigt werden. Statt immer nur vor den Gefahren des Nationsozialismus zu warnen (Die Welle), sollte ein verständisvoller Umgang miteinander gelehrt werden. Das dies nicht der Fall ist, sieht man nunmal, in unregelmäßigen Abständen, in den Medien. Nicht umsonst, gibt es immer mehr Amokläufe und Suizide.
Ein extrem wichtiger und lehrreicher Film, der mehr Beachtung finden sollte.
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Tyler-Durden 2011/07/26 23:14:21
Kommentar löschenEin hervorstechender Film mit einem absolut genialen Ende.
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fkfilmkritik 2011/07/26 23:17:35
Antwort löschenKlingt echt interessant, muss ich mir auch unbedingt mal geben. :)
Oceanic6 2011/06/12 20:49:47
Kommentar löschen"In Games kann man sein, wer oder was man will. Hier kann man nur ein Mensch sein."
Ich bin sprachlos und überwältigt, ich sitze absolut geohrfeigt in meinem Sessel. 'Ben X', ein Titel, welcher in keinster Weise das Interesse wecken würde, sich diesen Film anzuschauen. Jedoch ist dieser ein absolutes Muss. So viel kann daraus gelernt werden, alle Gefühle werden beansprucht und das Ende, ja was soll ich dazu sagen, es ist ein "Wow"-Moment vom Allerfeinsten.
Der niederländische Film erzählt die Geschichte des jugendlichen Benjamin, der unter dem Asperger Syndrom bzw. unter Autismus leidet. Mit einem harten Schlag wird der Zuschauer in Bens Alltag geschmissen, ein Leben, in dem nur noch das Computer-Game "Archlord" für den Jungen von Bedeutung ist. Ein richtiges Leben, richtige Freunde scheinen aufgrund der Ignoranz der Gesellschaft, aufgrund des Mobbings in der Schule für ihn unmöglich. Daher entscheidet sich Ben eines Tages, sich von seinem Leid zu erlösen, der Weg dorthin ist schmerzhaft, schmerzhaft für seine Familie, schmerzhaft für den Zuschauer.
Technisch ist 'Ben X' absolut herausragend umgesetzt. Und ab dem ersten Augenblick wird klar, dass Spiele-Soundtracks "richtigen" Soundtracks keineswegs hinterher hinken. Das Drehbuch ist große Klasse und die Darsteller spielen allesamt wahnsinnig überzeugend, realistisch und emotional, was Bens Situation nur noch greifbarer und ernüchternder macht.
Wie soll ich diese sozialkritische Wucht an Film letztendlich zusammenfassen? Er ist, auf den Punkt gebracht, einer der authentischsten, traurigsten, nachhaltigsten und emotionalsten Filme, die ich jemals gesehen habe!
"Lächeln heißt eigentlich nur, dass es gar nichts zu lachen gibt."
Kein Möchte-Gern-Drama, nein, sondern ein großes kleines Kunstwerk, welches wirklich versteht, uns über unsere Welt zum Nachdenken zu bringen und eventuell sogar an ihr etwas zu ändern.
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duffy 2011/06/12 20:55:29
Antwort löschenGing mir auch so.
DiFichiano 2011/06/13 09:59:57
Antwort löschenHui, ok! Gemerkt!
Und Spielesoundtracks sind toll! Jeremy Soule, Bill Brown, Michael Hoenig, Mark Morgan und und und...
Punsha 2011/05/23 21:29:09
Kommentar löschenEin rührendes und klasse inszeniertes Werk aus den Niederlanden. Der Film macht an sich aber überhaupt keinen Spaß. Im Gegenteil: Ich wurde zutiefst verbittert, als ich daran erinnert wurde, wie unglaublich schlecht der Mensch doch sein kann. Der Mensch ein Vernunftwesen? Oh Aristoteles, ich bitte dich...
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KOKAhühnchen 2011/04/28 01:01:33
Kommentar löschenWichtiger und ergreifender Film. Sollte in der Schule in allen Klassen gezeigt werden.
Die schauspielerische Darstellung fand ich sehr gelungen und ich hab die ganze Zeit so doll mit Ben mitgefiebert!
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Doolin 2011/04/19 03:22:05
Kommentar löschenWer schonmal ein Online-Rollenspiel gespielt hat, weiß was das für ein Gefühl sein kann. Man wird in eine Gruppe aufgenommen, steht zusammen schwierige Zeiten durch und nach kurzer Zeit sind diese Menschen wie eine zweite Familie für dich.
Das kann einen entweder aufbauen, Spaß machen oder in den Abgrund stoßen. Aufbauen, in dem man neuen Mut fasst, auch außerhalb seines Bildschirmes etwas größeres zu leisten, Spaß, als Tagesausklang mit ein paar netten Menschen ein Videospiel zu spielen und in den Abgrund stoßen, weil die zweite Familie auch schnell zur einzigen werden kann.
Wenn das Spiel zur Realität wird. Damit haben sich mitlerweile mehr als genug unwissende Menschen drüber ausgelassen. Spiel wird zu Spaß, zu viel Spaß wird zu Sucht und Sucht kann zum Amoklaufen führen (*rolling Eyes...*)
Aber in letzter Zeit nimmt der Trend -Amoklauf- auch immer mehr zu. Ständig hört man in den Nachrichten, wo schon wieder ein Jugendlicher erst ein paar seiner Mitschüler, und dann sich selbst ermordet hat. Direkt wird kontrolliert ob der Junge zuhause irgentwelche Videospiele spielt - Ah! World of Warcraft und Counterstrike, wusst ich's doch! - Und schon nicken wieder alle zustimmend und schimpfen weiter über WoW und co.
Dabei ist es doch schon von vornerein klar, was die eigentliche Ursache ist. Wenn sich die Mitschüler ununterbrochen über denjenigen lustig machen, und der Vater dann noch eine Knarre unterm Bett rumliegen hat, ist es nur eine Frage der Zeit, wann das dicke Ende kommt. Die Spiele sind bis Dato nur ein Ventil, um all die aufgestaute Wut abzulassen.
Mit einem ähnlichen Thema beschäftigt sich der Film "Ben X".
Ben ist ein autistischer Junge, der in der Schule von seinen Mitschülern bis auf's Blut gemobbt wird. Er ist schüchtern und ängstlich, schafft es aber dennoch den Alltag zu meistern.
Doch die anderen akzeptieren ihn nicht und triezen ihn immer weiter, da er sich dagegen auch nicht wehrt.
Er sucht Zuflucht in dem Onlinespiel 'Archlord', da er dort jemand ganz anders sein kann. Hier hat er auch eine Freundin, die ihn immer wieder aufbaut und unterstützt.
Im weiteren Verlauf des Filmes erfahren wir mehr über Ben, über seine Krankheit, seine Vergangenheit. Man merkt schnell das er es noch nie wirklich leicht gehabt hat und auch nie haben wird. Zudem lernt man seine Familie kennen, die mit der Situation auch gänzlich überfordert ist und lauthals nach Hilfe ruft.
Nachdem er zu schüchtern war, um seine "Online-Freundin" Scarlite im realen Leben anzusprechen, ist er an einem Punkt angekommen, wo er seinem Leben ein Ende bereiten will.
Doch Scarlite verhindert dies, und zeigt ihm die schönen Fassetten des Lebens.
"Ben X" ist für mich einer der wenigen Filme wo ich mir wirklich Sorgen um den Hauptcharakter gemacht habe. In fast jedem anderen Film ist immer noch ein Licht am Ende des Tunnels, doch die Situationen, in die Ben gerät, sind meist alles andere als schön. Ich hatte noch nie so das Bedürfnis in die Geschichte einzugreifen, um dem armen Jungen zu helfen (klingt zwar lächerlich, aber seht euch den Film erst mal an!)
Zudem ist die Mischung aus Videospiel und Realität sehr gut gelungen. Man sieht den Geschichte größtenteils aus der Sicht von Ben, hört seine Gedanken und sieht die Welt, wie er sie wahrnimmt. Das ist wahrscheinlich auch der Grund, warum man sich später so gut in ihn hineinversetzen und jede seiner Handlungen nachvollziehen kann.
Der Film hätte auch sicher nicht so gut funktioniert, hätten die Schauspieler ihre Arbeit nicht so fantastisch gemacht! Hätte ich den Film in ihrer Gegenwart gesehen, ich wäre sicher aufgestanden!
Eigentlich sollte sich jeder diesen Film mal ansehen, um zu verstehen was im Inneren eines Außenseiters so vor sich geht. Man sollte Menschen nicht immer nach ihrem Äußerlichem beurteilen. Das wird Heutzutage viel zu oft vergessen, ganz besonders bei den lieben Menschen meiner Generation, die es wohl für selbstverständlich halten, andere "coolen Kids" nachzuahmen, um dazuzugehören!
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Arventus 2011/04/18 14:16:19
Kommentar löschenBen x hat endlich das geschafft,was ich mir bei vielen Filmen in letzterer Zeit gewünscht hatte und zwar das man richtig mitfühlt.
Das gelingt diesem Film sehr gut und man wünscht sich die ganze Zeit einfach nur das Ben endlich von seinen Mitschülern in Ruhe gelassen wird und glücklich sein kann.
Gleichzeitig bietet der Film auch noch darüber hinaus eine gute Aussage über unsere Gesellschaft und das menschliche Verhalten gegenüber Dingen die einem fremd oder eigenartig sind.
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