Berlin am Meer
Berlin am Meer (2008), DE Laufzeit 98 Minuten, FSK 12, Drama, Komödie, Kinostart 10.01.2008
7 Bewertungen
Skala 0 bis 10
302 Bewertungen
20 Kommentare
Keine
von Wolfgang Eissler und Wolfgang Eißler, mit Robert Stadlober und Anna Brüggemann
Die Hauptstadt an der Spree, Zeit zum Abhängen, Zeit für Träume, Illusionen und vor allem die Liebe. Tom, Malte, Mitsch und Margarete, Freunde und WG-Partner erleben in diesem Sommer ihr ganz persönliches Berlin; die Stadt die mehr als nur Kulisse ist für einen Sommer der Gefühle. Tom, nach einer weiteren missglückten Beziehung wieder einmal unfreiwilliger Single, hadert mit sich, seinem Leben und der Zukunft. Denn eigentlich gibt es für ihn nur eine große Leidenschaft: Musik. Doch auf seine Versuche, sich einen Studienplatz an einer angesehen Musikhochschule zu sichern, hagelte es bisher nur förmliche Absagen. Nachts legen Tom und Malte als DJs in Berliner Clubs auf – während sie insgeheim auf die Entdeckung durch einen Major-Label hoffen. Tagsüber verdingen sich die beiden als Aushilfskellner für einen Cateringservice – eine Jobauswahl, bei der konfliktreiche Überschneidungen vorprogrammiert sind. Als eines Tages Mavie, Mitschs “kleine” Schwester aus München, in der Berliner WG einzieht, beginnt für Tom die große Gefühlsachterbahn. Zu Mavie hingezogen, von Malte ausgebootet und in loyaler Treue zu Mitsch, versucht Tom seine Gefühlswelt wieder in den Griff zu bekommen, ohne dabei völlig zu verzweifeln. Während er versucht sein Leben zu ordnen, scheint Malte das Glück für sich gepachtet zu haben: Alles was er anfasst gelingt offenbar problemlos. Im Gegensatz zu Tom bekommt er sofort einen Platz an der Musikhochschule, ein Plattenlabel nimmt ihn unter Vertrag und es sieht so aus, als wenn auch Mavie seinem Charm erliegt, obwohl diese offensichtlich an Tom interessiert ist. Und als dann noch Mavie mit ihrem Studienkollegen Ralph auf den Parties auftaucht, sieht Tom keinen anderen Ausweg als die Flucht nach vorne, raus aus der Stadt, rein in ein anderes Leben: Wird er sein Berliner Leben auf den Müll werfen und die WG verlassen müssen? Seine Freunde versuchen ihn aufzuhalten, aber auch sie wissen: Tom muss diese Entscheidung selbst treffen, wenn er nicht ewig ein Spielverderber des eigenen Glücks bleiben will. Jetzt wird sich zeigen, ob es stimmt, dass alle Geschichten am Ende doch immer Liebesgeschichten sind.
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Cast & Crew
- Genre
- Liebesfilm, Teenie-Komödie, Romanze
- Ort
- Alexanderplatz, Berlin, Berlin-Ost, Prenzlauer Berg
- Handlung
- Alkohol, DJ, Diskothek, Drogen, Erwachsenwerden, Feier, Floß, Kiffen, Meer, Musik, Nachtleben, Oper, Praktikant, Student, Studentenleben, Studium, Verlieben, Wohngemeinschaft
- Stimmung
- Aufregend, Gutgelaunt, Witzig
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Kritiken (5) — Film: Berlin am Meer
Jürgen Kiontke: Jungle World, ai-Journal, K...
Kommentar löschenRobert Stadlober brilliert als Fraktion Unterhemd. Als Großstadt-Einzelner Tom hängt er mit den anderen Einzelnen rum. Sie heißen Freunde. Mit Freund Malte (Axel Schreiber) bildet er ein Musikproduzenten-Duo.
Nachts wird im Club gearbeitet, tagsüber geträumt. Beim Kellnern. Im Vorzimmer der Plattenfirma, wo man sich so seine Gedanken darüber macht, wie man außer mit Wohnungsmiete, Umweltplakette und Drogen den Rohstoff Jugend ausbeuten kann, haben sie schon gesessen. Bald kommt auch noch die Aufnahmeprüfung an der Musikhochschule.
Man fährt Ford Granada und BMW 1600 mit H-Kennung. Man trägt Tattoos in den Formen der Verzierungen auf den Unterhosen der KiK-Klamottenkette. Döner Kebaps isst man nicht, man wirft sie nach Touristen. Flatrate-Saufen, Träume, Sexualität. »Ich find’ dich echt nett. Wie bescheuert, dass du deine Freundin mithast. Wollen wir uns nicht für eine Minute auf’m Klo treffen, ist besser als gar nichts … ?«
Dann kommt die Müncherin Mavie (Anna Brüggemann) und mit ihr Dialoge der Spitzenklasse:
– Was machst du?
– Ich studier’ Politik.
– Was macht man damit, wenn man fertig ist?
– Was bewegen … ? Und du?
– Ich mach’ Musik.
– Was macht man damit, wenn man fertig ist?
– Was bewegen … ?
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Enk: Mental Savage Enk: Mental Savage
Kommentar löschenDas ganze ist unerträglich durchschaubar auf das jugendliche Zielpublikum zugeschnitten und läßt kein Klischee aus. Regisseur Wolfgang Eißler, der ansonsten eher in der Werbefilm- und Musikbranche arbeitet, inszeniert seine junge Nachwuchsriege mit schnellen Schnitten und hipper Musik wie einen Videoclip.
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Batzman: moviepilot / Fünf Filmfreunde
Kommentar löschenFluffiger Wohlfühlfilm, der eine wirklich starke Story zugunsten eines "gefühlten Berlins" aus der Sicht wohlbehüteter Mittelstands-Slacker vernachlässigt. Sicher sind das alles Luxusprobleme, aber dennoch nicht weniger real. Das Gefühl das der Wegzug aus Berlin, das Scheitern und die Rückkehr nach Hause in die Provinz dem Weltuntergang gleichkommt mag überzogen sein, ist aber dennoch aus Sicht der Figuren nachvollziehbar. Sicher ein Film den man nur ganz nachvollziehen kann, wenn man sich im Ansatz mit den Darstellern identifizieren, die es spielfreudig schaffen den Film auch durch kleinere Längen zu tragen. Ein leichter Sommerfilm, der nicht größer sein will als er ist und genau deswegen letztlich sympathisch ist und auch das romantische Happy-End gut verkaufen kann.
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patrickh: unclesallys*s, Style & the ... patrickh: unclesallys*s, Style & ...
Kommentar löschenFür die tatsächliche Realität der Hauptstadt interessiert sich Eißler nicht, denn sein Berlin muss in erster Linie sexy und hip sein. Also zeigt er Tom und Co. wie sie idyllisch in Liegenstühlen im Freiluftkino sitzen, knapp bekleidet am angesagten Badeschiff auf der Spree herumlungern oder in der Dämmerung über die Dächer der Stadt hüpfen, während im Hintergrund der Fernsehturm funkelt.
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Dirk Lüneberg: Stadtmagazin [030], film.de...
Kommentar löschenJede Geschichte ist auch immer eine Liebes-Geschichte bzw. eine Liebeskummer-Geschichte: Dies ist das Credo einer der Hauptfiguren, es trifft aber ebenso auf diesen erfrischenden Berlin-Film mit dem eingebauten Gutfühl-Gefühl zu, der zugleich eine zauberhafte Liebeserklärung an den Zugezogenen-Bezirk Prenzlauer Berg und die Ungezwungenheit des Studentendaseins ist.
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Kommentare (15) — Film: Berlin am Meer
SalocinRocknRolla Mon, 04 Jun 2012 10:33:11 -0000
Kommentar löschenBeim nochmaligen Gucken und längeren Wohnen in Berlin gefällt er mir deutlich besser.
Teilweise klischeebeladen und nicht jeder gute Spruch trifft das Ziel, aber insgesamt ein unterhaltsamer guter Film, mit genialen Schauspielern (bin ein großer Fan von Robert Stadlober, Jana Pallaske und Daniel Zillmann).
Eine Story in die sich jede/r hinein versetzten kann.
Voller Berlin, Liebe, Party, Freunde, Enttäuschungen, Träume und Musik.
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stricksogge Thu, 02 Sep 2010 18:22:38 -0000
Kommentar löschen"Wenn Margarete Recht hat und es stimmt, dass alle Geschichten am Ende immer Liebesgeschichten sind, kann es dann sein, dass es gar nicht so wichtig ist, wie sie ausgehen, sondern eher mit wem und wie man sie erlebt hat? Oder vielleicht ist es sogar so, dass das Wichtigste ist, dass man sie überhaupt erlebt hat, egal was zum Schluss passiert."
Weil es wahr ist.
"Berlin am Meer" ist kein großes Kino, aber kaum ein Film hat besser erkannt, was für Jugendliche bewegend ist. Was banal wirkt, ist manchmal unglaublich wichtig, ich finde es schade, dass man als Erwachsener dazu verpflichtet zu sein scheint, gerade das zu vergessen und als (vor-)pubertär abzutun.
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Blonder Sun, 01 Nov 2009 10:51:05 -0000
Kommentar löschenDie Geschichte die hier erzählt wird ist zwar nicht neu, aber gerade die Umsetztung ist hier einfach genial. Was den Film auszeichnet sind die guten Jungschauspieler , die Kamera und der Schnitt.
Grandioser Mix aus Lovestory und Musik, der gleichzeitig auch eine Liebeserklärung an Berlin ist.
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mar (-ion-) Sat, 30 May 2009 14:34:08 -0000
Kommentar löschenich fande den film ganz ok...hatte allerdings auch nicht viel erwartet.
besser als jeder film mit ralf möller....den sollte man lieber für hulk 3 einfangen :-)
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filmbaum Fri, 24 Apr 2009 23:05:37 -0000
Kommentar löschenJetzt weiß ich, warum ich in Berlin im Außenbezirk wohne...
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annaberlin Mon, 17 Nov 2008 22:01:32 -0000
Kommentar löschenSuper Berlinfilm, hat den Nerv voll getroffen. Wer sagt, der Film zeige Klischees, hat genau recht: Hier leben ja auch nur Leute, die ein Klischee leben ;-) Super. Von allen selbst erkorenen Berlin-Filmen der beste.
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dbeutner Wed, 08 Oct 2008 09:29:33 -0000
Kommentar löschenGute Schauspieler und nette Musik zu einer lauen und etwas ziellosen Story. Gewisse Identifikationen sollten auch älteren Semestern möglich sein, wenn man sich an jüngere Jahre erinnert ;-)
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Fialar Wed, 13 Aug 2008 11:30:25 -0000
Kommentar löschenAlso, bisher habe ich gelesen, dass dieser Film wohl ganz böse all die lächerlichen Klischees über Berlin präsentiert. Hm. Tja, nun ... Also, ich fand den Film trotzdem super. Mir war allerdings auch relativ egal, ob der mir nun Berlin in all seinen Facetten nahe bringt, sondern ich wollte vor allem einen Sommer-Unterhaltungsfilm von der Sorte, wie sie in Deutschland so gerne gedreht werden. Und genau das habe ich bekommen. Einen guten sogar, mit sympathischen Charakteren, hervorragenden Darstellern, interessanten stilistischen Mitteln, einem guten Soundtrack. Alles, was ein Film dieser Art braucht. Ich wurde gut unterhalten, mag diesen film und würde ihn bedenkenlos weiterempfehlen.
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Xpander Sun, 10 Aug 2008 22:48:00 -0000
Kommentar löschenGeneration Party? Dieser Film nervt selbst mich, der in Berlin lebt und sich auch hier wohl fühlt.
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Wombat Wed, 06 Feb 2008 10:28:43 -0000
Kommentar löschenDer Film wandert ein zu oft in Berlin-Hype-Klischee-Bezirken und lässt den guten Schauspielern zu wenige Spielräume. Einzig das Döner-Element kommt keinenfalls zu kurz. ;-)
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Sternenfänger* Sat, 12 Jan 2008 22:20:40 -0000
Kommentar löschen"Jede Geschichte ist auch immer eine Liebesgeschichte." Ein typischer deutscher Jugendfilm mit einigen der besten Jungschauspieler dieses Landes... Berlin wird teilweise schon seeehr klischeehaft dargestellt, macht aber gleichzeitig Lust auf "summer in the city" und hinterlässt insgesamt ein gutes, positives Gefühl. :)
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Mojito71 Wed, 09 Jan 2008 18:33:26 -0000
Kommentar löschenBeginnt gut und macht Spass und die Lippen von Jana Pallaske versprechen mehr... Dann verliert der Film irgendwann sein Tempo und driftet ab in eine Art Post-Teenager-Geheule, bei dem man sich fragt, was haben die bloss für Probleme. Wunderbare Schauspieler, coole Musik, leidliche Story, zu viel Klischee. Figuren, die leider oft keine sind, ohne Motivationen, ohne Richtung... Nicht geglückt und ein bisschen proviziell.
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Pussy Galore Wed, 09 Jan 2008 12:00:59 -0000
Kommentar löschenTatsächlich ist das letzte Drittel zu konstruiert und zum Schluss so kitschig dass es weh tut, aber den Rest fand ich für unsereins tatsächlich hübsch anzusehen.
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vetty Wed, 09 Jan 2008 10:46:42 -0000
Kommentar löschenSämtliche Berlin Klischees wurden in diesem Film bis zur Schmerzgrenze verbraten: Wir wohnen alle in cool unrennovierten Wohnungen im Prenzlberg, schippern voll lässig auf der Spree vor der Museumsinsel rum, schmeißen total verrückt bei Partys Teller ausm Fenster, nehmen den ganzen Tag voll relaxed Drogen, Münchener sind alles Spießer, die nicht raffen, wie cool wir hier ist und wir essen natürlich nur Döner und schreiben Briefchen auf den übrigbleibenden Dönerpapiertaschen. Die Dialoge sind 1000 Mal gehört und wirken oft hölzern. Die Liebesgeschichte hat mich überhaupt nicht berührt, mir war es völlig egal, ob der hühnerbrüstige Robert Stadlober die flachbrüstige Münchnerin bekommt. Wahrscheinlich weil ich schon auf das nächste einfallslose Berlin-Klischee gewartet habe, was dann auch immer gleich kam. Und dann noch das "pseudo-romantisches" Ende, wie man es aus der Mon Cherie-/ Merci-Werbung und jedem schlechten Groschenroman kennt.
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TobiasSD Wed, 09 Jan 2008 10:17:40 -0000
Kommentar löschenEin netter Berlin-Film, der die Hauptstadt so zeigt, wie sich ein Teenager aus Buxtehude das Leben in der Spree-Metropole vorstellen mag. Die Story ist aber leider phasenweise zu konstruiert und auch die Charaktere sind etwas zu klischeebeladen. Kamera und Schnitt sind hingegen wirklich gut. Und auch musikalisch ist der Film schön untermalt, wobei dies nicht sonderlich überrascht, zumal der Filmtitel "Berlin am Meer" auf einem Song der Berliner Band "Jeans Team" basiert und diese neben weiteren Vertretern der deutschen Indie- und Elektroszene auch den Soundtrack zum Film bespielen. Fazit: Für ein junges Publikum durchaus sehens- und hörenswert!
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