Beyond The Sea

Beyond The Sea (2004), US
Laufzeit 119 Minuten, FSK 0, Drama, Musikfilm, Kinostart 17.02.2005

5.3 Kritiker
3 Bewertungen
Skala 0 bis 10
6.5 Community
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von Kevin Spacey, mit Kevin Spacey und John Goodman

Kevin Spacey verfilmte die Lebensgeschichte des Sänger und Schauspieler Bobby Darin. Der legendäre Entertainer, der im Alter von nur 37 Jahren an einem Herzfehler starb, schrieb unsterbliche Hits wie “Mack the Knife” oder eben das titelgebende “Beyond the Sea”. Der Film, in dem Spacey übrigens auch selbst singt, konzentriert sich auf die gemeinsame Zeit von Bobby und seiner Ehefrau Sandra Dee.

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Kommentare (8) — Film: Beyond The Sea

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Weltensegler

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Kevin Spacey als Sänger Bobby Darin – das muss ich jetzt sehen.

„Memories are like moonbeams: we do with them what we want.“ Kevin Spacey schaukelt den Film im Alleingang, klasse Musik, dazu super Tanzeinlage, gute Laune deluxe, insgesamt ist Bobby Darin’s leben ähnlich harmlos wie auch seine Musik, aber man darf sich von Zeit zu Zeit mal den Luxus leisten und einfach einen harmonischen, glücklichen Film ansehen. Die 2. Hälfte geht dann zu Glück ein bisschen tiefer und zeigt die Zeit nach den großen Erfolgen, die Jahre der Selbstfindung. Feiner Film, ich mag Musikerbiopics, Kevin Space und Bobby Darin auch, passt also schön zusammen. Ganz toller Schluss, wirklich der perfekte Schluss für diesen Film.

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willy50

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Bewertung5.5Geht so

Kevin allein in Babelsberg. Der gute Junge ist leider viel zu alt für diese Rolle. Aber singen kann er: alle Achtung.

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MOK

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Bewertung9.0Herausragend

Ich fand mich nach dem Film, vollkommen gefangen im riesigen Kinosaal wieder. Das gesamte Publikum -allesamt Kinoleute- hing den letzten Szenen sprachlos nach. Klassische Regiearbeit mit sehr gekonnten Überblendungen, Zeitsprüngen und großartigen Schauspielern versehen, werten diesen mit wertvollen Klischee beladenen Film nochmals um 100% auf.

Bemerkenswert ist, dass Spacey alle Songs selber singt und hier allergrößtes Können und ganz erhebliches Talent beweist. Auch wenn der Gesang nicht beim Dreh selbst, sonder erst im Studio und dann nachvertont wurde (die Lippenbewegungen sind nicht immer syncron), hat mich das beim Abspann nochmals beeindruckt. Denn man rätselt ständig, wer da wohl singen mag. Sinatra ist es nicht, Williams auch nicht... Der Mann swingt, als hätte er nie etwas anderes gemacht!

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Trevedas

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Kevin Spacey hat hier sein Herzblut reingesteckt. Und das merkt man dem Film deutlich an.
Er spielt seit langer Zeit auch mal wieder richtig gut und die Musik von Bobby Darin ist ohnehin großartig.

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namow

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Bewertung6.0Ganz gut

Tja, das ist ein bißchen schwierig. Manchmal wußte ich nicht ob der Film gerade in der Wirklichkeit spielt, eine Traumsequenz ist oder das Musical das er offensichtlich im Film versucht zu inszenieren. Der Film im Film läuft irgendwie manchmal aus dem Gleis. Der kleine Bobby der durch den Film leiten soll hilft da leider auch wenig. Schauspielerische Leistung 1+, alles andere 4-5.
Ach ja und was war mit der Nase, die hat mich den ganzen Film über irritiert, von der ersten bis zur letzten Einstellung. Im Making of habe ich dann die Verwandlung der Nase gesehen, das wäre nicht unbedingt notwendig gewesen, denn wirklich größer hat sie nicht gewirkt nur anders, so wie die meiner Oma als sie schon ganz alt war (blöder Vergleich ich weiß aber daran hat sie mich erinnert).
Für alle die noch vorhaben den Film zu gucken, bitte seht ihn euch mit Originalton an, ich hatte es erst auf deutsch versucht und das war absolut unpassend, hat die ganze Stimmung versaut und ich habe dann nach 20 Minuten nochmal angefangen im Original.

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strangelet

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Normalerweise komme ich mit Musikfilmen schwer klar. Gejodel und Gehüpfe auf Leinwand oder Bildschirm führen bei mir zu Konzentrationsverlust, dann denke ich an meinen Kühlschrank oder die nächste Eishockeysaison und bekomme vom Film nichts mehr mit. Ich kann nicht genau sagen, was Kevin Spacey bei "Beyond The Sea" anders gemacht hat, aber da ist dieser Effekt überraschenderweise nicht aufgetreten.

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HarleyQuinn

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Bewertung6.0Ganz gut

Als ich las, dass Spacey hier Regie führte, produzierte, schauspielte, sang und was weiß ich nicht noch alles, habe ich mich schon darauf gefreut den Film zu sehen. Leider war ich stellenweise doch sehr enttäuscht. Ich habe doch zu hohe Erwartungen in diesen Mann gesetzt. Ich mag Musicalfilme. Aber "Beyond the sea" war mir etwas zu nett. Die dramatischen, tragischen Momente haben mich nicht ergriffen. Cineastisch hat Spacey dafür aber ganze Arbeit geleistet. Über ihn als Regisseur kann man in diesem Fall nicht meckern, tadellose Schauspielleistung und der Mann kann singen und tanzen. Und ich habe seit ich den Film letzte Woche gesehen habe einen Ohrwurm.
So und jetzt mal Klartext: Mich würde auch interessieren, was mit Kate Bosworths Gesicht los war.

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Sonse

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Bewertung6.5Ganz gut

Schwierige Kiste. Ich habe es einfach nicht so mit Sing- und Tanznummern in Filmen.
Doch ich hätte es ahnen müssen. Vor vielen Jahren stempelte die Presse Spacey dank Se7en, Usual Suspects und anderen Filmen als Psycho vom Dienst ab. Einem Interviewer sagte er darauf: "it's gonna be musicals from now on. I'll be singing and dancing..." und grinste dreckig.
Den Film hat er letztlich 15 Jahre lang versucht zu machen und das merkt man leider auch, ebenso wie seine überbordende Liebe zu Bobby Darin, der durch seinen frühen Tod eben doch die meiste Zeit im Schatten Sinatras blieb. Spacey fand keinen Regisseur und entschloss sich, bevor er noch älter wurde, den Film selbst zu drehen. Der Altersvorwurf greift allerdings nur halb, denn Darin sah tatsächlich Zeit seines Lebens älter aus als er war und der Film adressiert diese Sache ganz amüsant gleich zu Beginn und durchbricht an dieser Stelle mit einem Augenzwinkern "die vierte Wand".
Das Geld für den Film konnte er letztlich in Deutschland auftreiben und so entstand fast alles in Babelsberg. Sanssouci (im Winter!) muss als Toskana herhalten und ein Potsdamer Kinderspielplatz im Park als Beverly Hills. *g*
Singen kann Kevin, das hatte er schon früher bewiesen und seine Stimme ähnelt Darins enorm... Manchmal finde ich es allerdings auch Schade, dass er so ein begabter Imitator ist (in American Beauty gab er den Lemmon in LAC Dean Martin...). Darins Zinken hätte er sich allerdings sparen können. ;-)
Seit "Albino Alligator" hat sich sein Regiekönnen merklich weiterentwickelt. Der Film ist nicht, wie leider von vielen missverstanden, ein Vanity-Project, sondern eine Herzensangelegenheit. Immer wollte er Darin spielen, dass er sich hierzu letztlich selbst inszenieren musste, war mehr Mittel zum Zweck. Das Problem des Films liegt aber auch an dieser Stelle begraben: Überall tropft Spaceys Herzblut aus den Bildern und damit war er leider zu nah an der Geschichte dran. Er ist ein Darin-Fanboy und es gelingt ihm nicht die nötige Distanz zu waren. Er verschweigt mehr oder weniger die Scheidung, die zweite Ehefrau und noch so einiges weiteres aus Darins Leben und damit macht er sich es doch zu einfach, obwohl er versucht dies im Film durch mehrere Ebenen, Perspektiven und Reflexionen zu brechen.
Sein Ziel hat er erreicht, nach Veröffentlichung des Films haben sich Darins Platten wieder verhältnismäßig gut verkauft oder wie er es ausdrückte: "My evil plan works." Also doch ein böser Bube? Ich werde mich jedenfalls hüten über Spacey jemals einen Film zu drehen. Hoffe ich.

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