Biester
La Cérémonie (1995), FR/DE Laufzeit 111 Minuten, FSK 12, Drama, Kinostart 02.11.1995
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5 Kommentare
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von Claude Chabrol, mit Isabelle Huppert und Virginie Ledoyen
Die Lelièvres haben in der schüchternen Sophie endlich eine erstklassige Haushälterin gefunden. Sie bringt die pompöse Villa auf Hochglanz und kocht vorzüglich. Ansonsten ist sie recht anspruchslos und verbringt ihre knappe Freizeit fast ausschließlich vor dem Fernseher. Als die Familie in die Ferien fährt, freundet sich Sophie mit der frechen Postbeamtin Jeanne an. Ein dunkler Fleck in der Vergangenheit macht die beiden Frauen zu Verbündeten. Jeanne hegt zudem einen tiefen Hass gegen die Familie Lelièvre und animiert Sophie zur Rebellion. Ein missglückter Erpressungsversuch führt schließlich zu Sophies Entlassung. Die beiden “Biester” verbünden sich gegen die großbürgerliche Familie und planen eine makabre Zeremonie.
Cast & Crew
-
Claude Chabrol
-
Isabelle Huppert
-
Virginie Ledoyen
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Sandrine Bonnaire
-
Jean-Pierre Cassel
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Georges Lelievre
-
Jacqueline Bisset
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Catherine Lelievre
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Julien Rochefort
Regie
Schauspieler
-
Dominique Frot
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Madame Lantier
-
Claude Chabrol
-
Caroline Eliacheff
- Genre
- Drama
- Zeit
- 1995
- Ort
- Bretagne, Frankreich
- Handlung
- Analphabetismus, Bourgeoisie, Familie, Frauenfreundschaft, Galerist, Hausmädchen, Klassengesellschaft, Landleben, Mord an Familie, Post, Schwangere Minderjährige
- Stimmung
- Eigenwillig, Ernst
- Mitmachen
- Wie gut passen diese Schlagworte? Stimm ab und hilf uns sie neu zu gewichten!
Drehbuch
Filmdetails Biester
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Links zum Film Biester
- Biester: cineclic.de

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Kritiken (1) — Film: Biester
Ulrich Behrens
Kommentar löschenIsabelle Huppert und Sandrine Bonnaire kooperieren als „Biester” in einer fast genialen Verbindung. Ganz anders denn als Mika in Chabrols „Süßes Gift” (2000) spielt die Huppert hier nicht die introvertierte, an den Grenzen zum Psychopathischen handelnde Frau, die ihr Schicksal durch die Diktatur über das Schicksal anderer bestimmen will, sondern eine extrovertierte Zynikerin, die statt der heimlichen Waffe des Gifts die offene Gewalt der Gewehrläufe sprechen lässt. Beide Figuren scheitern. Sandrine Bonnaire überzeugt in ihrer genialen Darstellung einer Frau, die ihre Schwächen geschickt verheimlichen kann und im „richtigen” Moment zuschlägt. Ihr Hass und ihre Rache bleiben dennoch in einer merkwürdigen Weise „still”, „leise”, ja fast verhalten.
Kritik im Original Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Kommentare (4) — Film: Biester
Kommentar schreibenWumz 2011/10/11 11:41:59
Kommentar löschenZwei Frauen, beide wurden schon einmal verdächtigt jemanden umgebracht zu haben, finden zueinander und befreunden sich. Sie vereint ihr Stand in der Gesellschaft und die Wut darüber so weit unten zu stehen, klar das jemand früher oder später dafür büßen muss.
Isabelle Huppert und Sandrine Bonnaire spielen ihre Rollen so hervorragend, dass ein Sonderlob absolute Pflicht ist.
Toll inszeniertes und Spannungsgeladenes Drama, welches man hier auch als Psychothriller führen könnte.
8 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Kubrick_obscura 2008/09/11 22:27:52
Kommentar löschenObwohl die Figuren psychologisch bis ins kleinste Detail ausgearbeitet sind, bleiben sie geheimnisvoll, hinterlässt ihre Zeremonie am Ende trotzdem ein großes Fragezeichen und nur dadurch wird der Film zu großem Kino. Die Figuren, die wir meinen zu kennen, überraschen uns auf die grausamste Weise. Psychologischer Realismus!
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annaberlin 2008/05/07 10:02:24
Kommentar löschenHerrlich. Einer der bissigsten Filme Chabrols neben zwei brillanten Darstellerinnen.
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Darbon 2008/03/13 21:02:05
Kommentar löschenEine unheimliche Spannung, wenn Sandrine Bonnaire als Analphabetin versucht, den Auftragszettel zu entziffern und so versucht, ihr peinliches Geheimnis zu hüten. Die Not war damals im Kino unerträglich spürbar. Cassel und Bisset als scheinheilige Gutmenschen erweisen sich als dünkelhafte Bourgeois und werden im makabren Finale von Chabrols Vollstreckerinnen - wie schon immer die Vertreter dieser Klasse - gerichtet. Für mich ist "Biester" von den neueren Chabrols der beste.
3 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 1 Antworten
stalker 2009/08/10 04:58:31
Antwort löschenFind ich auch.