Big Bang Love: Juvenile
46-okunen no koi (2006), JP Laufzeit 85 Minuten, FSK 16, Drama
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von Takashi Miike, mit Masanobu Ando und Shunsuke Kubozuka
In einer unbekannten Zeit, in einem Gefängnis an einem unbekanntem Ort, treffen die wegen Mordes inhaftierten jungen Männer Shiro Kazuki und Jun Ariyoshi aufeinander. Der scheue Jun fühlt sich von Shiros aggressiver Entschlossenheit angezogen. Shiro wiederum mag Jun, da dieser ihm in seine Seele schauen kann. An diesem schemenhaften Ort, vor dem eine Weltraumrakete und eine bis in den Himmel reichende Maya-Pyramide stehen, entspinnt sich ihre Freundschaft. Als Shiro stranguliert gefunden wird, will Jun der Mörder gewesen sein. Doch hat Jun es wirklich getan? Die Suche nach dem Motiv führt zurück in die Kindheit der beiden und enthüllt die Tragik ihrer Geschichte.
Cast & Crew
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Takashi Miike
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Masanobu Ando
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Shunsuke Kubozuka
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Kiyohiko Shibukawa
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Jo Kanamori
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Kenichi Endo
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Ryo Ishibashi
Regie
Schauspieler
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Masa Nakamura
- Genre
- Drama
Drehbuch
Filmdetails Big Bang Love: Juvenile
Trailer zum Film Big Bang Love: Juvenile
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Kritiken (3) — Film: Big Bang Love: Juvenile
Mr Vincent Vega: Fünf Filmfreunde, gamona, D...
Kommentar löschenKazuki liegt erwürgt auf dem Boden des Gefängnisraums. Am Tatort noch wird Ariyoshi des Mordes bezichtigt, doch hat der zerbrechliche junge Mann seinen Mithäftling tatsächlich getötet? Dieser Frage geht der kriminalistische Teil von Takashi Miikes märchenhaftem Liebesfilm "A Big Bang Love: Juvenile" nach, der sich über derart simple Muster hinausgehend als existentialistisches, düster-melancholisches Drama erweist. Irgendwo zwischen avantgardistischen Chiffren und selbstverliebter Experimentierfreude seziert Miike in abstrakten und mitunter auch überaus verkitschten Bildern bunter Schmetterlinge und strahlender Regenbögen die Beziehung zweier Männer, die einen verzweifelten Kampf nicht nur gegen die eigene Sexualität, sondern auch deren gesellschaftliches Umfeld austragen. Inszeniert in gleichermaßen artifiziellen wie theatralischen Dekors wirkt die mit allerhand Symbolik geschwängerte Unnahbarkeit des Films fast schon blasiert, leugnet sie doch jegliches Interesse am Zuschauer, der sich der visuellen Erzählung allerdings dennoch kaum entziehen kann. Der reizvolle Ansatz, die naturelle Gewalt des Menschen als Produkt seiner sexuellen Unterdrückung zu deklarieren, wird getrübt durch den ausladend künstlerischen und gerade deshalb etwas verklemmten Umgang mit dem schwulen Thema.
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Lukas Foerster: taz / cargo / perlentaucher...
Kommentar löschenIn diesem entfesselten Zeichenuniversum hat es ein Detektiv naturgemäß schwer.
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plomlompom: Filmblogs
Kommentar löschen... ein Monster, ein lauter, magischer, düsterer Riesenfilm voller Gewalt und Schönheit ... Es gibt Stellen, die sind ganz anders als alles, was ich je im Kino gesehen habe ... Vielzahl stilistischer Ebenen ist erstaunlich, und dennoch verfällt “Big Bang Love“ nie in postmoderne Beliebigkeit. Miike springt mit einer unangestrengten, erhabenen Souveränität zwischen ihnen umher, vom bloßen Realismus über die Traumwirklichkeit bis zum avantgardistischen Zeichentrickfilm, wie es sonst nur alt, weise und vor allem langweilig gewordene Kino-Altmeister vermögen ...
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Kommentare (0) — Film: Big Bang Love: Juvenile
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