Bis das Blut gefriert

The Haunting (1963), US Laufzeit 112 Minuten, FSK 12, Horrorfilm, Thriller, Kinostart 03.01.1964

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7.6
Kritiker
14 Bewertungen
Skala 0 bis 10
7.4
Community
392 Bewertungen
33 Kommentare
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von Robert Wise, mit Julie Harris und Claire Bloom

Bis das Blut gilt als die Mutter aller Spukhausfilme. Vier Gäste wollen die mysteriösen Vorgänge im Hill House untersuchen. Die Nacht im Haus wird für alle zum tödlichen Albtraum.

In der alten Villa “Hill House” soll es nicht mit rechten Dingen zugehen: Das Haus sei verflucht und durch und durch böse, heißt es. Nachdem es zu mysteriösen Todesfällen gekommen ist, wollen vier Menschen, darunter ein Professor, die übernatürlichen Phänomene des Spukschlosses untersuchen.

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Cast & Crew

Regie
Schauspieler

Kritiken (4) — Film: Bis das Blut gefriert

SoulReaver: CinemaForever

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8.0Ausgezeichnet

[...] »Bis das Blut gefriert« ist noch einer dieser Filme, in dem jede knarrende Diele ein signifikantes Geheimnis zu verbergen mag, wo Korridorwände heimlich starren und jeder Gang schlagartig zu einem endlosen Labyrinth werden kann. Ein Schloss ohne rechte Winkel, in dem nachts die Stimmen der verstorbenen Vorbesitzer durch die Gänge spuken und polternden Klopfgeräusche durch die Zimmer hallen. Wise verleiht dem unheimlichen Anwesen ein Eigenleben, eine Seele, und konzentriert sich dennoch darauf, seinen Film einzig auf Andeutungen zu stabilisieren. Das Spiel aus Licht und Schatten, die Konturen und Umrissen scheinbarer Wesen aus der Zwischenwelt verschaffen dem Zuschauer hier Gänsehaut. [...]

Kritik im Original 30 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 7 Antworten

Filmkenner77

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Vermutlich "Landhaus der toten Seelen" und "Schloss des Schreckens", im weiteren Sinne noch "Poltergeist" und "Shining". "Tanz der Totenköpfe" soll auch recht gut sein, aber den kenne ich noch nicht.


JackoXL

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@souli: Unbedingt "Schloss des Schreckens" ansehen. Kannst du bei nächsten Tausch gerne haben. ;)


Flibbo: Wie ist der Film?

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6.0Ganz gut

Es ist einer der beliebtesten alten ‚Haunted House‘-Filme. Seine größte Stärke ist gleichzeitig auch seine größte Schwäche: „Bis das Blut gefriert“ bleibt konsequent erklärungslos. Waghalsige Twists, explizite Gewaltdarstellungen, kuriose Monsterfratzen, und was das Erlebnis sonst noch durch enttäuschte Erwartungen zerstören könnte, umgeht der Film elegant. Regisseur Robert Wise („Der Tag, an dem die Erde stillstand“) liefert hier einzig eine Atmosphäre-Fingerübung. [...]

Kritik im Original 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Julio Sacchi: Das Manifest

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7.0Sehenswert

Robert Wises klassischer Gruselfilm rund um ein mysteriöses Spukhaus lebt von seiner expressionistischen Schwarzweiß-Fotografie, seiner wundersamen Ausstattung und der klugen Entscheidung, den Schrecken fassunglos zu halten. Deshalb ist er sehenswert. THE HAUNTING ist aber auch sehr geschwätzig, etwas redundant und leidet unter Julie Harris' sehr anstrengender Darstellung der Hauptrolle. Deshalb ist er im Filmkanon erheblich überschätzt.

6 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 3 Antworten

Julio Sacchi

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Finde ich auch! Der ist echt gut.


Flibbo

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Stimme absolut zu und muss jetzt wohl noch „Schloss des Schreckens“ gucken.


Hitmanski: It's just a film, Reihe Sie...

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8.0Ausgezeichnet

"It was an evil house from the beginning - a house that was born bad." -

Für ein heutiges Publikum wohl in erster Linie der konsequente Gegenentwurf zu den Strömungen des modern-zeitgenössischen Horrorfilms, welcher sich nicht selten der einstigen Morbidität des Genres zugunsten effektorientierter Grusel-Happenings entledigt hat, bietet THE HAUNTING weitaus mehr, als bloßen filmhistorischen Anschauungsunterricht.

Wenn sich Richard Johnson als umstrittener Professor im Rahmen seiner Studien auf das sagenumwobene Herrenhaus begibt, ist letztlich klar: Hinter seiner vordergründigen Geistergeschichte verhandelt THE HAUNTING nicht nur die versuchte Schuldbewältigung seiner weiblichen Hauptfigur samt verschiedener Gruppendynamiken, sondern auch das Aufeinandertreffen einer mythendurchzogenen Vergangenheit mit einer modernen Welt, in der nur existieren kann, was nachgewiesen ist - und deren Wissenschaft am Ende mit leeren Händen dasteht.

Der Ausflug von Robert Wise in das Haus am Haunted Hill ist dabei nicht nur wegen seines gewagten Entschlusses, menschliche Urängste als Gefühl der permanenten Bedrohung psychischer Natur zu inszenieren, und sich damit von ausformulierten Schreckgestalten abzuwenden, auch nach über fünfzig Jahren noch immer sehenswert, sondern zeitgleich auch eines der wenigen Werke, deren wahre Faszination sich in Worten nicht angemessen transportieren lässt, sondern selbst erlebt werden muss. Ein ebenso komplexes, wie atmosphärisches Kleinod von einem Film.

19 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 15 Antworten

Hendrik

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@Joe: Horror ist jetzt eigentlich auch nicht so mein Genre.
@Pat: DON'T LOOK NOW muß ich mir auch mal wieder anschauen, dürfte bei mir schon mindestens 10 Jahre her sein. Bei dem Film muß ich immer an meinen alten Lateinlehrer denken, der uns erst schwärmerisch den Film ans Herz legte, dann merkte das wir alle erst etwa 14 waren und hinzufügte "...aber für den Film seid ihr ja noch viel zu jung!".


Mr Vincent Vega

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Warum denn nur 99 Jahre, Joe? :D



Kommentare (29) — Film: Bis das Blut gefriert


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natedb

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Bewertung7.0Sehenswert

(Spoiler)
In sich ein wirklich wunderbarer Gruselfilm und was die hier erzeugte Spannung angeht sogar für die von den heutigen Genre-Filmen-Abgestumpften sehr zu empfehlen. Mit "Bis das Blut gefriert" nahm der klassische Haunted-House-Horror wohl seinen Anfang und nicht zu unrecht wird er, was die Spannung-erzeugenden Mittel angeht, als Wegweiser betitelt.
Es trifft genau meinen Geschmack: Die stilistischen Mittel bleiben subtil. Geräusche, nächtliches Geheule in den Gängen von Hill House, Klopfen an den Wänden, Türen die sich von selbst schließen und nicht zuletzt das beängstigende Gebäude selbst, welches eine wirklich erschreckend unheimliche Atmosphäre von sich aus erzeugt.
Julie Harris als Eleanor jedoch ruinierte so manche Szene, ihre Voice-Over-Sequenzen sind zu häufig und das, was sie da quasselt ist abstrus und auch nicht besonders geistreich, eigentlich schon fast nervig. Die Figur der grauen Maus wurde im Script leicht überstrapaziert und so war ich schon fast erfreut als Hill House der anstrengenden Eleanor und ihren unerfreulichen Voice-Over-Sequenzen endlich den Garaus machte. Nur leider war der Film dann auch schon zuende...

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8martin

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Bewertung6.5Ganz gut

Dieser Klassiker des Grusel-Horrors von Robert Wise enthält fast alle Elemente späterer Filme dieses Genres. Nur sind sie hier manchmal bloß angedeutet oder kommen nur verdeckt zu Einsatz.
Da ist zunächst die Musik, die weh tut wie Zahnschmerzen. Sie reagiert punktgenau im Takt auf die Handlung. Das vergrößert den Effekt ins Gigantische.
Ein Off-Kommentar begleitet und schafft Distanz zur Handlung. Er kann aufklären, aber auch Ängste schüren.
Dem Ganzen liegt natürlich eine mysteriöse Geschichte zugrunde, deren Anfänge Generationen zurückliegen. Vor langer Zeit ist hier vor Ort mindestens ein Mord oder ein Selbstmord geschehen, der nie aufgeklärt wurde. Das gibt Raum für Spekulationen und ist eine Grundlage für den Spuk im Haus.
Die eingeschobenen Dialoge verwenden Fachausdrücke wie ’Psychochinese’ und führen zum Thema hin. Sie versuchen den Schlüssel zu einer anderen Welt zu finden. Manches sieht man, manches ahnt man nur. Da kommt Psi ins Spiel und schafft die Brücke zu einer anderen Welt.
Dann muss etwas Unheimliches passieren: Geräusche, Wimmern, Stöhnen, lauter werdendes Hämmern. Es bewegt sich etwas: Türfüllungen wölben sich, der Türgriff wird gedreht.
Hier ist der Gipfel der Erkenntnis: das Haus beobachtet uns, es lebt, es will Nel (großartig Julie Harris). Es zerstört sich selbst. Hier ist es eine wackelige Wendeltreppe, die die Zuschauer auf die Folter spannt.
Eine dichte Inszenierung hält uns gefangen. Steigert die Spannung bis die Auflösung kommt. Hier sind es Nels Gewissensbisse und Schuldzuweisungen wegen des Todes ihrer Mutter. Die haben ihre Todessehnsucht verstärkt. Ihr Gesicht verleiht der Angst Profil.
So ist es letztlich auch ein Coming-Off-Age einer älteren Jungfer. Eine die auszog sich selbst zu finden.

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L-viz

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Bewertung5.5Geht so

Nettes Spukhausambiente. Schon mal wesentlich intensiver als das Remake, auch wenn die Monologe der Hauptdarstellerin in ihrer Masse und Geschwindigkeit eher nerven. Die Poltergeistszenen sind eindeutig die Highlights; das Klopfen in der Nacht die Schreie, die Hand. Gut. Ach ja, und die Bedienstete, die dauernd ihren Text runterleiert, für den sich keiner interessiert, hat schon einen gewissen Comedy-Faktor. Aber darüber hinaus bleibt es etwas behäbig und das Ende will nicht so ganz zünden.

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cpt. chaos

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Bewertung6.0Ganz gut

Besser als das Remake ("Das Geisterschloss") ist der Gruselklassiker aus dem Jahre 1963 allemal, allein schon aufgrund der aufgebauten Atmosphäre, die einen permanent wohligen Schauer auf den Zuschauer überträgt. Während besagter Neuaufguss alleinig durch seine Effekte Punkten kann, stehen hier vielmehr die Schauspielleistungen, eine gut erzählte Geschichte und die erzeugte Stimmung im Vordergrund, wenngleich die besessene Hauptdarstellerin Julie Harris (u.a. bekannt aus "Jenseits von Eden") mit zunehmender Dauer leicht anstrengend wird – was damals sicherlich perfekt funktionierte, wirkt heutzutage zum Ende etwas arg aufgesetzt, was aber nicht übermäßig ins Gewicht fällt und daher absolut verzeihlich ist. Das Finale empfand ich allerdings etwas zu zügig und nicht übermäßig spannend abgehandelt. Dennoch selbstverständlich durchaus sehenswert, auch wenn die ganz großen Schockmomente ausbleiben.

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filmschauer

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Hier spukt's! Zumindest, wenn man sich darauf einlässt. In "Bis das Blut gefriert" ist das die nicht unwichtige Vorüberlegung, auf die sich gewissermaßen das komplette Filmkonzept stützt. Ein altes, großes Gebäude, ein verlassenes Umland, eine mysteriöse Vergangenheit und eine klassische Schwarz-Weiß-Bebilderung mit visuell ansprechenden Ideen bilden zwar die genretypischen Grundlagen, woraufhin vier Quasi-Laboranten das Grauen erkunden. So weit, so normal womöglich. Dass Robert Wise' Film allerdings weitaus weniger plakativ und direkt wie andere Genre-Kollegen die Charaktere und auch den Zuschauer mit diversen Schockmomenten konfrontiert, verwundert allerdings dann doch. Somit kommt das obligatorische Nägelkauen weniger quantitativ als qualitativ zur Anwendung. Der Clou ist dabei besonders, dass die Personen während der Zeit in diesem Haus verschiedene Konzeptionen verkörpern, wie man mit diesem Ort und den unheimlichen Vorkommnissen umgeht.

Hervorstechend ist sicherlich die Protagonistin Eleanor Lance (herrlich irritierend gespielt von Julie Harris), die anhand des sehr viel benutzten Voice-Overs für uns einen schwer zu fassenden Seelenstriptease vollführt, wohingegen der Rest in dieser Beziehung zurückstehen muss. Die zweite wichtige Säule bildet der Professor, der die rein wissenschaftliche Sichtweise in diese Spuk-Geschichte einbringt. Die letzten beiden Personen sind hingegen eher herkömmliche Charaktere in diesem Metier, bereichern das Vierer-Ensemble jedoch mit etwas Ironie, sofern es gerade angebracht erscheint. Es ist folglich kein ganz so herkömmlicher Streifen seiner Art mit den handelsüblichen Haunted-House-Schauwerten, erzeugt durch die angesprochene Psychologisierung aber seine Weise ungemein viel Charme und Atmosphäre. Und darum muss man kein Auge zu viel zudrücken, um diesen Genre-Klassiker auch heute noch in seiner Gänze genießen zu können.

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JackoXL

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Qulität vor Quantität, so ist es. Die spärlichen, üblichen, Haunted-House-Momente sind so genial gemacht, eine Blaupause für den ganzen lahmen Geister-Schock-Unsinn, der heute so überstrapaziert wirkt.


filmschauer

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Weniger ist manchmal eben mehr, so groß und spektakulär das häusliche Ambiente inkl. potentieller Schocker-Möglichkeiten auch wirken mag. Die Grenze dabei zwischen Effektivität und nervigem Selbstzweck (bspw. bei der inflationären Benutzung von Jump-Scares) ist in diesem Genre sowieso ziemlich eng gemessen aus meiner Wahrnehmung. Allerdings bleibt dieser Teilbereich des Horrorfilms weiterhin so etwas wie mein Favorit und ich bin immer wieder dankbar, wenn sich bei heutigen Filmen etwaige Perlen auffinden lassen. Nur ist die Suche manchmal ziemlich mühsam. ;)


Freidenker

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

"Bis das Blut gefriert" stand schon lange ganz weit oben auf meiner Liste der Filme die ich unbedingt noch sehen muss und ich muss sagen der Film hat meine doch recht hohen Erwartungen voll und ganz erfüllt.
Sicher hat dieser Film heute nicht mehr den Effekt,den er vor 50 Jahren hatte,da man heute einfach viel mehr gewohnt ist,dennoch für jemanden wie mich,der auf Spannung und Atmosphäre mehr wert als auf große Effekte legt,ist dieser Film auch heute noch ein wahrer Genuss.
Die Kameraführung,die Schnitttechnik mit ihren häufigen Perspektivenwechsel oder auch der Einsaz von Licht und Schatten ist einfach genial.
Das Remake aus dem Jahre 1999 kann einen Vergleich nicht annähernd standhalten,so das sich mal wieder zeigt,das ein guter Horrorfilm eben mehr als nur aufwendige Spezialeffekte braucht.

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JackoXL

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"Schloss des Schreckens" steht an der Spitze, dann kommt "Bis das Blut gefriert". "Das Grauen" finde ich auch unglaublich überschätzt.


Freidenker

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Da kann ich euch beiden nur zustimmen.


Mr. Pink

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Stilvoller, gruseliger Spukhausfilm, der, abgesehen von einer zeitweiligen unheimlichen Geräuschkulisse, nicht auf aufgesetzte Schockeffekte setzt, sondern seine unheimliche Atmosphäre vor allem durch die Reaktionen der Darsteller und Figuren auf die gespenstischen Ereignisse im Haus erzeugt. Die Kameraführung ist interessant, erinnert in Kombination mit dem Spiel mit Licht und Schatten an den Expressionismus und trägt in ihrer Wirkung ebenfalls zum schaurigen Horror des Films bei.

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EvertonHirsch

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Bewertung7.5Sehenswert

Wenn es ein Film schafft, nach 50 Jahren immer noch so athmosphärisch top zu sein und bei nächtlichem Schauen einen derartigen Gruselfaktor erzeugt, dann ist der Film wirklich sehenswert. Dadurch, dass er in Scharz/Weiß ist, kommen die Schatten an den Wänden noch mehr zur Geltung und das im Zusammenspiel mit Eleanors Gedankengängen verhelfen dem Film zu einer Stimmung, dir nur wenige Filme dieses Genres heutzutage erreichen.

Sehr gut fand ich auch die Gespräche zwischen Dr. Markway und Luke, da Dr. Markway für mich sehr sprachgewaltig Luke die Existenz des Übernatürlichen erklärt.

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gertgebert

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Bewertung9.0Herausragend

Einer der besten Filme die sich mit dieser Art von Phänomenen beschäftigt. Grandios, weil hauptsächjlich mit Akustik arbeitend und die Reaktion der Personen darauf in den Gesichtern zeigt...toll wie man früher sowas ganz ohne 3D-Geister darstellen konnte!

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emotionfreak

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Bewertung6.5Ganz gut

Ich mag solche Filme, in denen der Grusel nicht durch Gemetzel, sondern durch Atmosphäre und dergleichen geschaffen wird, diesen hier fand ich auch nicht schlecht, aber er konnte mich doch nicht hundertprozentig überzeugen. Klar die Gruselatmosphäre ist gelungen, besonders gut die Szene mit der Wand, die aussieht, als hätte sie Augen. Auch gab es mit der undurchsichtigen Thea und der paranoiden Protagonisteín 2 richtig interessante Figuren. Aber ich hab mich doch einige Male auch gelangweilt, außerdem hat der Film meiner Meinung nach Potenzial vergeben, zum Beispiel eine interessante Auflösung, wobei es andererseits vielleicht auch ganz gut ist, sich den Zuschauer seine eigenen Gedanken machen zu lassen, zumal es ja einige Anregungen zu eigenen Gedankengängen gab. Zum Beispiel könnte es sein, dass da gar nichts Übersinnliches am Werk war. Das Klopfen u.sw könnten tatsächlich durch unterirdischer Wasseradern oder dergleichen entstanden sein und der Rest ist nur die Angst der Menschen. Der Doktor hatte es ja angedeutet, das Haus tut uns nichts, aber die Angst kann uns schaden. Bei den Rückblicken auf die Todesfälle z.B. war diese Frau, die die Treppe runtergefallen ist, es wurde zwar nicht gesagt, aber es war eindeutig zu sehen, dass sie sich vor irgendwas erschreckt hat und deshalb stürtzte. Der eigentliche Grusel ist die Angst, die die Protagonisten sich selbst machen. Das Einzige was du zu fürchten hast, ist die Furcht an sich. Irgendwann aber kam mir ein ganz anderer Gedanke zur Auflösung, aber dazu muß ich erst noch etwas auf die Protaginstin eingehen. Eine durchaus interessante Figur. Sie hat ihr Leben damit verbracht, sich um ihre kranke Mutter zu kümmern, sie hat dieses Leben einerseits gehasst, andererseits, seit sie tod ist, fühlt sie sich nirgendwo zugehörig und sucht ihren Platz im Leben. Und sie fühlt sich schuldig am Tod ihrer Mutter, und ist sich nicht sicher, ob sie ihren Tod vielleicht sogar wollte. Dann da war noch die Sache, dass sie in den Doktor verliebt war. Sie empfiehlt seiner Frau im Kinderzimmer zu übernachten, will sie ihren Tod? Dann aber bekommt sie Gewissensbisse und rät ihr davon wieder ab. Außerdem hatte zu Beginn des Films Thea in den Raum geworfen, dass sie stets im Mittelpunkt stehen will. Da war meine Idee erneut, dass das Haus unschuldig ist, sondern Nell die Schuldige ist. Da war doch der Hinweis mit dem Steinregen, die Vermutung des Doktors, dass sie über telekinetische Kräfte verfügt. Sie wollte unbedingt in dem Haus bleiben, meinte dass sie dort hingehört. Also kam mir die Idee, dass sie die nächtlichen Geräusche u.sw selber im Unterbewußtsein, ohne, dass es ihr bewußt war, verursacht hatte. Wäre ja eine Idee für ein Ende gewesen.

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Hfonda15

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Bewertung6.5Ganz gut

Auch wenn,,Bis das Blut gefriert" sicherlich ein Klassiker des Genres ist und sicherlich einiges an Pionierarbeit geleistet hat, war dieser Streifen einfach nicht so ganz mein Fall.
Der Film bietet eine typische Gruselgeschichte über eine Gruppe von verschiedenen Charakteren die mehrere Nächte in einem Spukhaus verbringt um die mysteriösen Begebenheiten, dieses Gebäudes zu untersuchen.
Die Stimmung die hierbei aufkommt hat man schon sehr stilvoll gemacht, vor allem durch eine sehr subtile Inszenierung kommt eine gute Spannungssteigerung zu Tage und die richtig guten Gruselelemente bauen sich nach und nach ausgezeichnet auf, wozu auch noch eine passende schwarz/weiß Perspektive beiträgt.
Für einen Gruselfilm aus den 60ern mag der Streifen wegen der guten Inszenierung und der Atmosphäre die aufkommt auch wegweisend für spätere Filme dieses Genre gewesen sein, weshalb der Film auch heute noch ein hohes Ansehen genießt.
Klingt bisher nach einer sehr guten Bewertung die ich auch gerne gegeben hätte,
aber die Hauptdarstellerin...
Ich will nicht die Hauptdarstellerin Julie Harris verurteilen, die sich sicherlich nur an ihre Anweisungen gehalten hat aber ihre Rolle hat mich ehrlich gesagt teilweise ziemlich genervt! Es liegt auf jeden Fall an dem Alter des Streifens, dass diese Figur so extrem überzeichnet ist aber dieses übertriebene Gehabe von der paranoiden Frau, deren Psychosen wachsen, desto länger sie im Spukhaus bleibt, haben mich irgendwann nur genervt und auch ihre Selbstgespräche haben für mich dann irgendwann nicht mehr zur gruseligen Stimmung beigetragen!
Auch das Ende war mir persönlich etwas zu flach inszeniert und ich hätte mir da irgendwo was besseres erhofft, doch meine ,,relativ" bescheidene Wertung liegt wohl auch an mir selbst, da ich nicht der größte Fan dieses Genres bin.

Auch wenn der Film unter einigen Alterserscheinungen leiden muss, schafft er es den Zuschauer auch heute noch Dank einer guten Inszenierung zu packen, weshalb ich schon eine ganz gute Bewertung abgebe!

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Hfonda15

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Hab kurz überlegt ob ich den auch sehen soll aber ich glaub ich bleib bei Indy :)
Trotzdem danke für die interessante Info :)


Framesurfer

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Ist halt ein typischer 50er Jahre Schinken. Aber ein Blick lohnt sich, schon wegen Yma Sumac, die abgedrehteste Sängerin ever.


hollygolightly1

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Wahnsinnig spannender und raffiniert inszenierter Spukhausfilm mit Tiefe, der überhaupt keine komplizierten Schockeffekte braucht und trotzdem mit seiner intensiven und düsteren Atmosphäre packen kann.
Was zunächst als bloßes Experiment um ein mysteriöses Anwesen beginnt, entwickelt sich immer mehr zur Analyse der Wahrnehmung und Ergründung der Angst. Es entsteht ein alptraumhafter Strudel aus Grusel, Verzweiflung und Unsicherheit, dem die vier unterschiedlichen Opfer sowie der Zuschauer nicht entfliehen können. Diese enorme Wirkung bezieht der Film im Grunde aus den vielen bizarren Details und Andeutungen.
Besonders beeindruckend sind die narrativen Elemente – Voice-over-Liebhaber kommen auf ihre Kosten – sowie das stilvolle Spiel von Licht und Schatten.
Vollkommen zu Recht ein Klassiker des Horrorfilms.

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hollygolightly1

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@Jacko Jep, ich fand den wirklich zu keiner Sekunde langweilig. Und die Szene mit der Wendeltreppe war so krass unheimlich...
@Souliboy ANSCHAUEN! :)


SoulReaver

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Jawohl, Herrin!


THE_JUDGE

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Bewertung6.0Ganz gut

Ach Mist, eigentlich sind "solche" Streifen genau mein Kaliber. Die Thematik stimmte, die Umsetzung stimmte eigentlich auch!! Die Gesamtnote (Der Plot) war vielleicht ein wenig zu lasch und die gute Eleanor stresste streckenweise schon ganz schön.

Altern ist im Leben ein natürlicher Prozess dem auch die Welt der Filme ausgesetzt ist. Der eine reift und wird zum Augenschmauß der andere eben verkorkt. "The Haunting" ist leider unter letzterem anzuführen. Gerne würde ich mich 50 Jahre in der Zeit zurück schießen um lassen mir bei "The Haunting" im Kino das fürchten lehren zu lassen. Hätte mit Sicherheit funktioniert. Mein Vorredner JackoXL hat eigentlich die treffende Erklärung formuliert. Man kennt es eben alles schon. Klar, es sind und waren Plagiate die einem ähnliche Dinge immer wieder vorkauen und höchstens noch zu müdem Gähnen animieren. Von Zeit zu Zeit gibt es diese Momente. Ähnlich erging es mir bei Hitchcocks "Psycho". Man ist sich des Potentials bewusst, dass in diesem oder anderen Filmen schlummert, aber sie vermögen nicht mehr hundert prozentig zu fesseln. Ausgeleiert, kein Profil mehr, abgenutzt, verkocht, angebrannt, verstaubt, wie auch immer. Selbst wenn es Wegbereiter wie "Psycho" oder auch "The Haunting" sind, es funktioniert (für mich) in der Gegenwart nicht mehr!

Ich gebe aber den Originalen keine Schuld, ich liebe sie dennoch und weiß ihre Originalität zu schätzen, sonst würde ich sie kaum immer und immer wieder schauen...

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JackoXL

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Schade, das es bei dir nicht mehr funktioniert. Über den können wir noch streiten (obwohl, auch da keine Chance ;) ), aber "Psycho" ist unantastbar. Oft kopiert, nie erreicht.


JackoXL

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

"Bis das Blut gefriert" von Robert Wise gilt als einer der größten Klassiker des Haunted-House Genres und kann heute noch ungemein gefangen nehmen, trotz einer, nicht zu leugnenden, altersbedingten Antiquiertheit. Nicht zu Letzt darauf zurück zuführen, dass bis heute dieses Genre immer wieder befeuert wird, jedoch nur selten auf eigene Ideen zurückgreift. Gewisse Abnutzungserscheinungen sind somit nicht diesem Werk, sondern dessen Plagiaten zuzuschreiben.
Definitve Kritikpunkte lassen sich eigentllich nur zwei entdecken. Hauptdarstellerin Julie Harris erfüllt ihren Part zwar insgesamt ansprechend und stellenweise sogar großartig, nur ist ihr (rollenbedingtes) hysterisches Spiel nicht immer einfach. Die Tolleranzschwelle wird ab und an leicht überstrapaziert, was sicherlich aber auch nicht so einfach ausbalancierbar ist. Der Punkt ist eher bemühte Fehlersuche, dennoch nicht von der Hand zu weisen.
Punkt zwei ist die manchmal extreme Geschwätzigkeit der Herren und Damen. Die haben zwar immer irgendwas (halbwegs) relevantes zu erzählen, nur bremst das unterm Strich schon gewaltig aus. Die Laufzeit des Films hätte merklich gestrafft werden können, ohne ihm zu schaden bzw. ihn sogar zu perfektionieren. Nicht nur (aber besonders) für heutige Sehgewohnheiten.
Nun aber zur verdienten Bauchpinselei: Regisseur Robert Wise, Drehbuchautor Nelson Gidding (mit besagten Abstrichen) und vor allem Kameramann Davis Boulton verstehen ihr Handwerk unbestreitbar. Besonders letzterer trägt einen großen Anteil an der zeitlosen Wirkung von "Bis das Blut gefriert". Die unheimlichen schwarz/weiß Bilder (in Farbe wäre dieser Film nicht vorstellbar) werden so perfekt eingefangen, die Einstellungen und Fahrten sind sensationell, was sich speziell im (ausgedehnten) Finale äußert, das gleich noch sein Extralob bekommt. Kaum auszumalen, was dieser Film verlieren könnte, wenn das nicht so sitzen würde. Das schauerliche Set der fast labyrinthartigen Villa ist nicht nur Kulisse, sondern Hauptdarsteller. Allein die Wendeltreppe müsste im Cast gelistet sein.
Was "Bis das Blut gefriert" von Anfang an und besonders in seinen etwas dehnenden Passagen auszeichnet, ist sein ironischer Ton. Witz und Grusel sind schwer kombinierbar und gehen hier auch nicht Hand in Hand, aber gerade dieser beiläufig eingestreute Sarkasmus funktioniert wunderbar. In gewissen Momenten fährt sogar ein Grinsen über das Gesicht, wie zynisch manche Situationen kommentiert werden (siehe die Anfangssequenz). Eine Randnotiz, denn es nimmt nicht viel Raum ein, generell überzeugt das Skript aber durch seine ausgefeilten Dialoge, die nur eben etwas zu ausführlich sind.
Das wohl Interessanteste an diesem Werk ist seine Subtilität, seine eigentlich spärlich eingestreuten (offensichtlichen) Gruselmomente, denn entscheidend ist die Herangehensweise. Protagonistin Eleanor teilt mit dem Zuschauer durchgehend ihre Gedanken, was nicht nur für ihre sinnvolle, tiefere Charakterisierung sorgt, sondern essentiell für das eigentliche Grauen ist. Ohne diesen Einblick könnte gar nicht der Horror entstehen, der sich oft nur in ihrem Kopf abspielt bzw. könnte nicht so auf den Zuschauer wirken, wenn er denn zu sehen ist. Dieser Kniff hebt den Film weit über den Durchschnitt des Genres und erlaubt es Robert Wise relativ selten das Übernatürliche spucken zu lassen. Aber wenn, dann richtig. Sobald der Schrecken nicht nur den Gedanken entspringt, sondern für jeden greifbar wird, ist "Bis das Blut gefriert" so unglaublich kraft- und druckvoll inszeniert, dass wirklich kurz Eiswürfel durch die Adern laufen. Da wird auf ganz einfache, heute kaum noch so bewusste, Stilmittel zurückgegriffen, dafür perfekt in Szene gesetzt. Die dann enstehende Wucht ist sagenhaft.
Auch wenn der Streifen sich öfter etwas zieht, allein die letzten Minuten (ca. 25) sind famos. Da verbinden sich alle gelobten Elemente zu einem Theater der Angst, jede vorher ausgespielte Karte zählt nun doppelt, "Bis das Blut gefriert" ist nun so unglaublich mitreissend, dass jede Schwäche vollkommen belanglos ist. Insgesamt muss der Film für seinen Mut gelobt werden, sich so lange und ausführlich mit Details zu beschäftigen, nur um deren Zusammenspiel am Ende so zu vereinen.
Ein sicher etwas angestaubter, dennoch insgesamt unglaublich guter Gruselfilm mit leichten Schwächen, aber bis heute kaum übertroffenen Stärken, bei dem es wundert, dass er ja eigentlich schon ein Remake bekommen hat ("Das Geisterschloss", 1999), dieses aber kaum in Verbindung mit ihm zu bringen ist. Spricht für diesen und gegen den Effektblender von Jan de Bont, der selbst jetzt schon keine Sau mehr interessiert.

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patcharisma

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Kann Deinen Commi wegen dem üblichen doofen Bug nicht liken. Bitte nun auch "Schloss des Schreckens" schauen... even better! :-)


JackoXL

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Der hat die 9 doch schon. ;)


LunaticPrincess

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Bewertung7.5Sehenswert

Was daran gruselig sein soll, verstehe ich nicht (und eigentlich bin ich ein ziemlicher Schisser), aber ich hatte selten so viel Spaß bei einem Film. Toll geschrieben!

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Marco Smud

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Bewertung7.5Sehenswert

"Ich ... äh ... kinese mich ins Bett."

Der Film hat einen nervenaufreibenden Sog, der den Zuschauer an das Unbekannte bindet und ihn mit dem Haus eins werden läßt. Was trommelt im Verborgenen und lauert hinter den Türen? Was lockt, bedrängt und verlangt nach den Bewohnern? All diese Fragen bleiben hinter dem steinernen Antlitz des Hauses verborgen. Dadurch entsteht eine einzigartige Atmosphäre, die für Spannung und Grusel sorgt. Denn das, was man nicht sieht, regt die Fantasie des Zuschauers an. Man sieht nicht einen einzigen Geist und dennoch durchdringt der Spuk jeden Winkel des Hauses und gleichermaßen die Gefühlswelt des Beobachters. Da reicht schon der Geruch eines Raumes und man assoziiert sich selbst ein Unbehagen. Was das Auge nicht erfassen kann, wird durch das filmische Auge (die Kamera) eingefangen - und was man nicht fühlen kann, nimmt durch das Spiel von Licht und Schatten Gestalt an.

Fazit: "Bis das Blut gefriert" (The Haunting) ist ein Klassiker unter den Gruselfilmen, in dem die Zutaten für einen guten Film noch stimmten. Schade, daß es unmodern geworden ist, dem Zuschauer das Fühlen und Denken zu überlassen.

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jedi37

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Bewertung9.5Herausragend

Unglaublich, was hier nur mir Sound, Beleuchtung und Darstellung an nervenzerreissender Spannung erreicht wird. Ich habe mich wirklich, wirklich gegruselt.
dagegen ist das Remake der Witz des Jahrhunderts!

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Azazil

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Bewertung3.0Schwach

The Haunting stellt für mich ein Beispiel dafür dar, dass weniger manchmal einfach nur weniger bedeutet. Für sich allein wäre das noch hinnehmbar, wenn die Protagonistin nicht so unglaublich nervig wäre und den Charme eines Kastenbrots hätte. Vielleicht bin ich einfach zu abgestumpft oder nicht so viel Subtilität gewöhnt wie die anderen Kommentarschreiber. Für mich bietet der Film kaum eine ansprechende Atmosphäre geschweige denn irgendeine Form von Sogwirkung oder emotionalen Einbezug.
Woran es auch lag, aber ich konnte mich einfach nicht hineinversetzen. Ein Grund dafür ist allerdings zweifellos Eleanor, die schon Panikattacken schiebt noch bevor auch nur irgendwas passiert ist und mit ihren ständigen, nutzlosen Gedankengängen nervt. Dieser Klassiker war mehr Geduldsprobe als sonst etwas.

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lieber_tee

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Auch wenn ich den mehr mag als du, deine Ratlosigkeit und Langeweile kann ich nachvollziehen.


Jormungand

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Als Kind fand ich den super spannend. Inzwischen kommen die Schockeffekte einfach nicht mehr an und wirken in der heutigen Zeit fehlplatziert. Dann die dämlichen Gedankengänge der Protagonistin aus dem Off!
Ich stimme voll mit deinem Kommentar überein.


Hamlet2001

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Ein Meisterwerk!

"The Haunting" ist nicht nur ein guter Spukfilm, sondern der König des gesamten Genres! Es gibt keinen besseren Film über ein Geisterhaus!
Dabei wird hier aber auch nicht ein "Geist" gezeigt. Das Grauen stellt sich beim Zuschauer durch die Unruhe schürende, teils dissonante Musik, die Aufnahmen mit markanten Schwarzweißkontrasten, die ganze Zimmerecken in bedrohlicher Finsternis lassen und durch ein perfektes Set-Design ein.

Dieser Film lässt einen unter der Decke krallen. Er ist die Nummer 1 und jagt mir heute noch kalte Schauer über den Rücken.
Schaut euch den Film abends, allein in der Dunkelheit an - doch vergesst nicht:

"So there won't be anyone around if you need help.
We couldn't hear you... in the night...
No one could.
No one lives any nearer than town.
No one will come any nearer than that.
In the night. In the dark."

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ElMagico

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Ich hatte irgendwann mal das Remake gesehen und dass ich nicht mehr weiß, ob ich dieses komplett gesehen habe oder nicht, sagt schon einiges über die Nachhaltigkeit des Films aus. Mit dementsprechend wenig Erwartung ging in auch das Original "The Haunting". Sicher erhoffte ich mir mehr als vom Remake...etwas mehr Charme, etwas mehr Intensität...wie es eben meist der Fall ist, wenn man Original und Kopie vergleicht.
Nach 5 Minuten des Films ist einem aber zumindest schon eines bewusst: Der Vergleich mit dem Remake ist unnütz, lachhaft und eigentlich ein Frevel. "The Haunting" ist ein so grandioser Film, so dicht und von einer düsteren Schwere, dass er wenn überhaupt, nur mit den ganz grossen Filmen verglichen werden sollte. Und ich meine hiermit nicht nur die Klassiker des Grusel- bzw. Horror-Genres.
Denn vorallem stilistisch ist "The Haunting" eine Pracht. Schwarz/Weißer Zucker für die Augen und Sinne. Wie hier im Sekundentakt mit perfekten Kameraperspektiven und -fahrten gespielt wird, wie der Film Licht, Schatten und Dunkelheit einsetzt...es ist einfach genial. Oft liest man davon, dass ein Haus, ein Auto oder anderer Gegenstand heimlicher Hauptdarsteller eines Films sind, aber selten war das in meinen Augen so der Fall wie in "The Haunting". Wirkt dieses Haus anfangs wie ein schwerer, bedrohlicher Brocken, so merkt man mit der Zeit das es spricht, das es sich einem ständig mitteilt. Man acht nur darauf, wann welche Statuen wie im Bild eingefangen werden. Das ist erstens optisch oft zum darniederknien und zweitens sagt es soviel ohne Worte. Toll!
Doch auch inhaltlich wurde, ähnlich wie bei den Effekten, aus wenig ganz ganz viel gemacht. Den ein Tür die sich etwas wölbt ist hier das extremste was man an Effekten zu sehen bekommt, ansonsten wird mit Geräuschen, Licht und eben jenen genialen Kameraeinstellungen gearbeitet. Und auch die Geschichte, die man eigentlich locker in 5 Sätzen erzählen könnte, schafft es über fast 110 Minuten zu fesseln und ja, zu gruseln. Selbst wenn man den Verlauf und das Ende durchaus erahnen kann: Diese dunkle Dichte des Films zieht einem von Anfang an in ihren Bann. Und klugerweise lässt Regisseur Robert Wise die Hintertür "Wahnsinn" einen Spalt offen, so dass man nie 100 Prozentig sagen kann: Es ist tatsächlich ein Spukhaus.
Einziger, kleiner Kritikpunkt: Die Figuren sind ab und an etwas zu überzogen. Sie sollen vor allem da, um ihren Teil im Puzzle zu erfüllen, wirken dadurch oft etwas überkanditelt und entwickeln ein etwas undurchsichtiges Miteinander. Dies fällt aber wirklich kaum ins Gewicht, da "The Haunting" jegliche kleinere Unzulänglichkeiten einfach mit seiner genialen Atmosphäre überdeckt.

"We couldn't hear you. In the night. No one could. No one lives any nearer than town. No one will come any nearer than that."
" I know."
"In the night........... In the dark."

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Anoirja

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@ Magic: So ist's richtig - sieh dir am besten einfach alle an. ;)


LokisSon

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Genau, dann wirst du ja selbst sehen, dass "The Innocents" sogar leicht besser ist als "The Haunting". "Hush" werde ich dann wohl bei meinen 60er-Horror-Wochen nachholen müssen :-)



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