Bis nichts mehr bleibt

Bis nichts mehr bleibt (2010),
Laufzeit 90 Minuten, FSK 0, Science Fiction-Film, Drama

6.0 Kritiker
5 Bewertungen
Skala 0 bis 10
6.4 Community
187 Bewertungen
17 Kommentare
Bis nichts mehr bleibt - Bild 4096103
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von Nikolaus Stein von Kamienski, mit Silke Bodenbender und Felix Klare

Frank (Felix Klare) kämpft um das Sorgerecht für seine kleine Tochter. Mutter Gine (Silke Bodenbender) und ihr Anwalt (Kai Wiesinger) sind Scientology-Anhänger. Frank hat schlechte Karten, denn der Scientology-Aussteiger hatte seine Frau einst selbst in die Organisation geholt. Alles begann harmlos, als ihn Helen (Nina Kunzendorf) Mitte der 80er-Jahre zum “Persönlichkeitstest” einlud…


Cast & Crew


Kommentare (17) — Film: Bis nichts mehr bleibt

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Kieke

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

MUTIGER UND WICHTIGER FILM

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Janus Winter

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Bewertung6.0Ganz gut

Liebe moviepiloten! Das ist kein Science Fiction. Auch wenn Scientology auf einer Science Fiction Bibel beruht, ist das hier Realität. Leider. Bitte ändern!

Mich hat der Film nicht überzeugt. Aber für den guten Willen gibt es trotzdem eine 3+.

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Yoco

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Bewertung3.5Schwach

Die Aussage den Films in allen Ehren, aber leider war die Umsetzung ziemlich schwach. Auch wenn die schauspielerische Leistung nicht gerade brilliant war, man hätte darüber hinweggesehen, wenn die Handlungen und Motivationen der Figuren glaubhaft dargestellt gewesen wären. So bleibt es zum Beispiel schon fraglich, warum sich der Protagonist überhaupt so plötzlich für Scientology öffnet, obwohl seine Haltung ursprünglich eine ablehnende war. Dass ihm von einem schmierigen Anwalt dazu geraten wird, wirkt kaum überzeugend. Als dann seine Frau wenig später nicht nur ebenfalls Mitglied wird, sondern ihn auf den Stufen bis nach oben schnell überholt, suggerieren die Macher des Films stetig wachsende Skepsis, die so ausgeprägt ist, dass man sich fragt, warum Frank überhaupt noch Teil dieser Welt ist. Eine befriedigende Erklärung erhält man nicht. Zwar argumentiert seine Anwältin gegenüber der Richterin, diese Sekte sei wie eine Droge, man könne sich kaum von ihr befreien, da sie einem ein so gutes Gefühl gebe. Doch das zeigt der Film nur zu Beginn und sehr bald fragt man sich doch: was hat er denn überhaupt davon?
Am Ende bleibt es ein sehr oberflächliches Werk, dass weder Spannung aufbaut noch an den dargestellten Schicksalen anteilnehmen lässt.

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SusiSorglos

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Oft bin ich skeptisch, wenn sich deutsche Fernsehproduktionen ankündigen. Kürzlich konnte ich den Film im öffentlich-rechtlichen sehen und fand ihn überzeugend. Hier wurde gut recherchiert, etliche der scientologischen Trainingsmethoden realistisch dargestellt und auf Schnörkel und Übertreibungen verzichtet. Das ist, was den Film so sehenswert macht. Dass er die Methoden der Psychosekte auf eine nüchterne und verständliche Art beleuchtet, auf unnötige Dramen und Bewertungen verzichtet. Scientology scheint der Film so getroffen zu haben, dass sie danach intern erstmal eine Gegendarstellung produzierten. Inwieweit natürlich der konkrete Fall so abgelaufen ist, kann so niemand einschätzen, dennoch decken sich die grundlegenden Beschreibungen und Abläufe mit denen anderer Aussteiger und langjähriger Scientology-Mitglieder.

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Kreator

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Bewertung6.0Ganz gut

Der Film geht die Thematik der irrationalen Scientology Sekte sehr brisant an und gewährt einen großen Einblick in deren dunkeln Machenschaften. Außerdem schildert "Bis nichts mehr bleibt" die Folgen, sowie das was Scientology mit Menschen anstellt. Zwar auf TV-Niveau und sehr hölzern gespielt, resultiert aus dem Film eine gewisse Kritik am System und somit auch ein Art Warnbotschaft. Wer einen ersten Aufschluss in Scientology gewährt bekommen will, kann diesen Film gern als Einstieg benutzen.

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Pardus

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Bewertung7.0Sehenswert

Thematik war sehr interessant. schon deshalb sehenswert.

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Stefan Ishii

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Bewertung7.0Sehenswert

Die relativ hohe Bewertung für "Bis Nichts Mehr Bleibt" geht allein wegen der Aussage so in Ordnung; inbesondere weil hier nicht von irgendeiner Sekte erzählt wird, sondern explizit Scientology benannt wird. Großes Lob dafür an den Fernsehsender! Außerdem war der Film auch wegen des interessanten Themas sehr fesselnd (als jemand, der damit noch nicht in Berührung kam, weiss ich leider zu wenig darüber); mir persönlich wurde zumindest niemals wirklich langweilig.

Cineastisch kann der Film natürlich nicht brillieren; ist ja schließlich nur ein Fernsehfilm. Obwohl ich die Erzählweise dann doch ganz ansprechend fand. Leider gab es viele Kleinigkeiten, die störten.

Und manchmal wünschte ich mir etwas mehr Detail. Viele Dinge wurden kurz angesprochen, aber dann oft nicht zu Ende verfolgt oder ausführlich genug erörtert. Viele Fragen, die sich mir stellten, blieben leider offen... Aber auf der anderen Seite ist es ja auch keine Dolumentation. Der Film schildert lediglich ein Einzelschicksal und soll nicht allumfassend das Thema aufarbeiten.

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Sozionaut

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Bewertung7.0Sehenswert

Der Inhalt des Filmes ging mir unter die Haut. Hatte vor einiger Zeit einen Freund, der in dieser faschistoiden Sekte war. Hat mich sehr an seine Erlebnisse erinnert. Den Film sollte man der Botschaft wegen unbedingt anschauen, cineastisch ist er wenig von Bedeutung.

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Kill_Diether

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Bewertung6.0Ganz gut

Was mir an dem Film vor allem gefehlt hat,
ist eine genauere Analyse der potenziellen
"Kunden". Der halbwegs zufriedene Mensch
ist es schon mal nicht. Doof sind die meisten
Schäfchen auch nicht. Das interessiert mich:
Was sind das für Menschen, Personen,
Individuen, Typen, welche mehr oder weniger
bewusst den Schritt in Richtung Sekte machen?
Im Film wurde die erste Begegnung, die Einladung,
das Interesse und schließlich die Entscheidung mitzumachen,
viel zu oberflächlich gezeigt. Wenn das so einfach ist,
muss ich demnächst meine Einnahmequellen neu
ausrichten.

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patcharisma

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Es sind oft gewöhnliche Leute, die auf "Mach mehr aus Deinem Potenzial" reinfallen.


Kill_Diether

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Woher weißt du das? Haben die gewöhnlichen Leute mit Sicherheit
keinen Minderwertigkeitskomplex, bzw. außergewöhnliches
Geltungs-, Anerkennungsbedürfnis?


derblonde

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Beunruhigend, aufklärend und schauspielerisch überzeugend. Eigentlich gehörte der Gründer von Scientology in die Klapse weggesperrt.

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patcharisma

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Der ist seit 1986 unter der Erde!


Fulsome.

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Ich glaube, das war eine Metapher :P


EllHomer

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Bewertung6.0Ganz gut

Eigentlich recht guter Film. Mir war er aber etwas zu harmlos und zu lasch. Ich selbst habe zwar noch keine Erfahrung mit den Klingelputzern gemacht (ich bin ja nicht bekloppt) aber alles, was man so mitbekommt ist deutlich brutaler und menschenverachtender, wie z.B die Gehrinwäsche-Abläufe.

Aber ich gehöre ja eh nicht zur Zielgruppe des Senders. Dafür bin ich nämlich noch zu jung ;)

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Chrisetoph

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Viele der Opfer sind und waren nicht bekloppt. Man muss nicht bekloppt sein, um auf solche Psychotricks reinzufallen. Ich weiß, dass du es nicht so meinst, aber der Satz ist doch etwas ungeschickt formuliert...


EllHomer

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Ja gut stimmt, so weit hab ich garnicht gedacht und war auch nicht so gemeint! Natürlich will ich damit niemanden verurteilen.


hotellazur

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Allein der Mut, sich an diese wichtige Thematik mit größter Geheimhaltung heranzuwagen, ist meiner Meinung Grund genug, für diese Bewertung. Sobald es mindestens einen Fernsehzuschauer davon abgehalten hat, Scientologe zu werden, hat sich dieser Film ja auch schon gelohnt. Auf jeden Fall hat er einige der 8,69 Mio Fernsehzuschauer bei der TV-Premiere aufgeklärt und informiert.

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patcharisma

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Bewertung7.5Sehenswert

Eigentlich ist dieser TV-Spielfilm, umgesetzt als bewegendes, böses Psychodrama eine kleine Sensation: Erstmals wurde eine knallharte Abrechnung anhand mit wahren Mechanismen und Abläufen in und über über den weltweit operierenden US-Psycho-Fascho-Konzern (nicht "Sekte"!) nicht nur mit mit Andeutungen gemacht, sondern die Täter mit vollem und geschütztem Namen ("$cientology" und "Dianetik") und mit Einbezug ihrer Symbole - dem Lügendetektor "E-Meter", dem Auditing-Verhör und ihrem internen Kauderwelsch abgedreht. Dieser Mut allein verdient 10 Punkte, denn wer sowas wagt, ist $cientologisch gesehen Freiwild, "dass man mit allen Mitteln vernichten darf". Hier wird gezeigt, wie sich die hierarchisch gesteuerte Kapitalismus-Ideologie aus den 50ern mit all ihren Konsequenzen ausschlägt. Für den "Laien" wird das anhand eines übergeordneten Settings einer Gerichtsverhandlung statt ihm, der nichts ahnenden Richterin genau erklärt und "übersetzt" - clever.

Spannend und gradlinig umgesetzt ist es auch - nur für mich kommt dieser Film einfach 20 Jahre zu spät. Damals, 1993 waren die $cientologen besonders übermütig und Renate Hartwig, eine einsame Kämpferin, schrieb zwei tolle Bestseller: "Scientology - Ich klage an!" und "Das Komplott und die Kumpane - Wie Scientology die Geschäftswelt und die Politik unterwandert". Ich hatte das Glück, sie als ihr Fan damals selbst zu besuchen und den Krimi mehrmals "Live" mitzuerleben. Ihr Haus bei Ulm wurde zu einer Festung umgebaut und die $cientologen versuchten sie mit endlosen Anklagen und Gerichtsterminen zu zermürben. Drohungen, Intrigen, Telefon-Terror und tätliche Übergriffe waren an der Tagesordnung. Ihre Bücher lohnen sich auch heute noch zu lesen, "A true crime". Eine Organisation - die eine Mio-Kriegskasse besitzt, von der die teuren Anwälte bezahlt werden - die den demokratischen Rechtsstaat ständig dazu missbraucht, eine totalitäre Parallelwelt hinter dem Deckmantel von Religion installieren zu wollen.

Heute sehen wir das gleiche Phänomen wieder bei Funktionären des "Islamischen Zentralrates" in der CH und ihren Bruderschaften in Resteuropa. Den $cientologen ähnlich wollen sie auch ihre eigenen "Schulen", um möglichst ab Kindesalter zu indoktrinieren und schwafeln mit geschulten Pressesprechern im Fernsehen von "Religionsfreiheit" und berufen sich auf die Schweizerische freiheitliche Verfassung und die Justiz, um ihre schlussendlich ihre Scharia zu legitimieren und damit den Dschihad gegen "Ungläubige" loszulassen. Auch sie werden nun vom Verfassungsschutz beobachtet.

Da denke ich unweigerlich an den berühmten Satz: "Isn't it funny how everything keeps coming back?"

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BlueSquirrel

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@janissl: Ich habe deinen Beitrag kritisiert weil er für mich wieder ein Beispiel dafür war das man hier nichts Anti-Islamisches sagen kann ohne das die "Gutmenschen"(nicht wirklich du, aber es ging schon wieder in die Richtung) einen zurechtweisen. Unsere scherzhafte und kritische Haltung gegenüber dem Katholizismus sollten wir auch für den Islam haben.

"Man muss aufpassen, das man eine Bevölkerungsgruppe nicht komplett in eine fundamentalistische Ecke stellt. Das tust du in deinem Text zwar nicht ausdrücklich, so mancher könnte das aber vielleicht so verstehen."
(Genau das meine ich! Unnötig)

"Dementsprechend haben die Moslems einen anderen Umgang verdient, als die paar Anhänger einer dubiosen Sekte."
(Finde ich nicht!)

"da scheint mir ein Minarett-Verbot, wie in der Schweiz, der falsche Ansatz zu sein."
(Mein Beitrag nimmt auch indirekt Bezug dazu)

Ich glaube auch nicht an "gemäßigte" Anhänger einer Religion. Die sind manchmal passiver und manchmal aktiver aber beziehen sich trotzdem auf das gleiche Fundament. Alle potentiell manipulierbar. Das wollt' ich nur sagen und hey, is ja nur meine Meinung. Happy Easter janissl and y'all!


BlueSquirrel

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:) Na wenns dir noch Spaß macht will ich nichts verderben. Ein Minarett ist ein Problem weil die da runter brüllen fünfmal am Tag. Das verändert die Landschaft und gefällt mir nicht(von mir aus kann das Glockenspiel auch ausgesondert werden). Das was ich zum Zitat 1 meinte ist das Pat(nehme ich an) sowieso nicht glaubt dass das alles gefährliche Fundamentalisten sind und so fasse ich das dann auch auf und verzichte auf politische Haarspalterei. Deshalb überflüssig ;)
However wir diskutieren ja hier auch nicht über reale politische Lösungen sondern lassen alle ab und an mal bissel Dampf ab wenn ein Film politisch ist. Muslime, Christen und andere Sekten gehen mir nun mal auf die Nerven. Wir posten ja nicht für die Tageszeitung und haben den Vorteil sagen zu können was wir wollen und deshalb find' ich was du sagst zu pol. Korrekt und spiegelt mehr das wieder was jemand sagen muss wenn er in der Öffentlichkeit steht. Den Verweis auf "Anti-Islamisch" geb' ich dir. Der gefällt mir. Ist ein dämliches Wort wie Anti-Kriegsfilm welches ich auch bei jeder Gelegenheit kritisiere und wird zurückgezogen.


smu137

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Bewertung2.5Ärgerlich

Vorweg: Interessant, dass »Bis nichts mehr bleibt« hier als "Familiensaga" geführt wird.

Der Film bietet Einblicke in Scientology - geben die Macher jedenfalls vor - und leidet unter den selben Schwächen wie viele deutsche Filme: unglaublich schlechte Kinderdarsteller, abgelutschte und übertrieben spielende Nebendarsteller, Fehler in der Umsetzung.

Silke Bodenbender ist einfach nur gruselig und zieht den Film in jeder ihrer Szenen massiv herunter. Hauptdarsteller Felix Klare erinnert gleich zu Beginn an Eric Bana, danach ist er jedoch recht unscheinbar, da aber Scientology und nicht die Geschichte seiner Figur im Vordergrund der Produktion stand, war und ist das wohl zu verkraften, vertretbar und auch nachvollziehbar. In einer weiteren Nebenrolle kann als Ausnahme Nina Kunzendorf glänzen und in nur einer einzigen kurzen Szene wunderbar den Wandel von der überzeugten Scientologin zur Aussteigerin darstellen. Den umgekehrten Weg stellt Bodenbender so gruselig amateurhaft dar, dass es mir immer noch meine Schuhe auszieht.

Film kann man gesehen haben, braucht man aber nicht, ich hätte die Zeit gern anders verbracht. Hat sich nicht gelohnt.

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smu137

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Und es wird immer wieder bestätigt: Geschmäcker sind verschieden ;)


smu137

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Zwei Jahre sind vergangen, Bodenbender hat keine Auszeichnung bekommen … Beim erneuten Lesen deines Kommentars, besonders stach hier für mich "manisch in hysterischer Tom-Cruise-Pose" hervor, habe ich das Gefühl, unsere Geschmäcker divergieren wirklich eklatant. Wer zu solch einem hoch-brisanten Thema, welches einer kritischen Auseinandersetzung bedarf, die Wiederspiegelung boulevardesker Wahrheiten sucht und die blanke Kopie dieser als Höhepunkt versteht, anstatt sie vielmehr als Einfältigkeit und Talentarmut zu entlarven, der wird an diesem Film tatsächlich sein Gefallen gefunden haben.


svenwinkler

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Bewertung3.0Schwach

Dies war seit langem mal wieder der erste Fernsehfilm (außer Tatort), den ich gesehen habe. Leider hatte auch dieser nicht die Qualität, welche angekündigt worden ist. Der Film ist viel zu oberflächlich, die Figuren bleiben blass. Zu allem überfluss wird die Geschichte auch noch im Rahmen eines Familiengerichtsprozesses erzählt, der weniger an die Realität als ans RTL Nachmittagsprogramm erinnert.
Schade eigentlich, denn die Thematik hätte sicher mehr hergegeben.

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Kubrick_obscura

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Bewertung6.0Ganz gut

Ein guter Fernsehfilm. Handwerklich zwar nicht herausragend, aber thematisch umso mehr. Bitte, bitte, bitte, hiervon bitte mehr im deutschen Fernsehen!
Da seh ich selbst über die eine oder andere schwache Schauspielerei, überlange Sexszene oder unnachvollziehbare Charakterentwicklung hinweg, solange man versucht das Thema authentisch anzupacken, was diesem Film ja anscheinend gelungen ist, wenn man den Experten der nachfolgenden "Hart-aber-fair"-Runde Glauben schenken darf.
Als ernsthaftes Ergänzungsprogramm zur legendären "South Park"-Folge, eignet sich "Bis nichts mehr bleibt" zweifelsfrei und auch wenn Scientology in Deutschland "nur" 6000 Mitglieder hat, habe ich trotzdem jedes mal ein mulmiges Gefühl, wenn ich an der großen Berliner Zentrale vorbei fahre. Auf töneren Füßen steht diese totalitäre und faschistoide Organisation nämlich nicht!

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damokles

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Bewertung5.5Geht so

Wirklich spannende Geschichte, leider jedoch gruselig gespielt. Dabei war die halbe Tatort-Belegschaft versammelt - hier hätte ich mehr erwartet.

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