Bitter Moon

Bitter Moon (1992), FR/GB
Laufzeit 138 Minuten, FSK 16, Erotikfilm, Drama, Kinostart 07.01.1993

5.0 Kritiker
9 Bewertungen
Skala 0 bis 10
6.6 Community
299 Bewertungen
14 Kommentare
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von Roman Polanski, mit Emmanuelle Seigner und Hugh Grant

Während einer Schiffsreise lernen sich zwei Paarte kennen: Nigel und Fiona sind Engländer, deren Ehe scheinbar nicht mehr so ganz das gelbe vom Ei ist, der Amerikaner Oscar ist mit der Französin Mimi verheiratet. Oscar, der an den Rollstuhl gefesselt ist, erzählt Nigel seine Lebensgeschichte, und es entsteht eine enge Beziehung zwischen den Paaren. Doch es ziehen dunkle Wolken auf, denn der Brite scheint Gefallen an der Französin gefunden zu haben.

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Kommentare (14) — Film: Bitter Moon

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SoulReaver

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Bewertung7.0Sehenswert

„Ich kenne dich ja gar nicht Nigel, aber irgendwie habe ich das Gefühl, dass du haargenau der Zuhörer bist den ich gesucht habe. Ich hoffe, meine Geschichte wird dich interessieren.“

Die Filme von Roman Polanski wurden schon immer mit geteilten Meinungen aufgenommen. Auf der einen Seite missverstanden und zerrissen, auf anderen hingegen geifert und hochgelobt. 'Bitter Moon' war 1992 wieder einer der Fälle, bei dem Polanski von seinen Kritikern reichlich Gegenwind zu spüren bekam. Zu Unrecht wie ich finde, denn Polanski setzt sich hier mit dem Beziehungsthema viel komplexer auseinander, als es auf den ersten Blick erscheinen mag

Das Ehepaar Nigel und Fiona lernt auf einer Kreuzfahrt den gelähmten Autor Oscar und dessen überaus attraktive Gefährtin Mimi kennen. Der Schriftsteller berichtet dem prüden Nigel erotische Details aus seiner obsessiven Beziehung. Abstoßen und doch fasziniert gerät Nigel in perverses Spiel um Macht und Rache.

Die Atmosphäre spielt bei 'Bitter Moon' eine große Rolle. Und wie von Polanski gewohnt besitzt der Film reichlich. Das Kreuzfahrschiff, ein Ort ohne Ausweg, ohne Entfliehen und eine Konfrontation der beiden Paare ist zu jeder Zeit möglich. Die Räume, immer vom Boden bis zur Decke festgehalten, machen die Enge noch deutlicher. Festgehalten von Kameramann Tonino Delli Colli der hier wirklich starke Arbeit leistet und die erwünschte Stimmung auf den Zuschauer überträgt. Den Soundtrack steuert Vangelis bei, der für seine grandiose Arbeit bekannt sein dürfte. Er schafft es den Film mit seiner Musik blendend zu untermalen und gibt den Bildern etwas bedrohliches und doch anziehendes.

Peter Coyote nimmt die größte Rolle der Geschichte ein und fungiert als Erzähler Oscar. Coyote, der zwar keinen riesigen Bekanntheitsgrad besitzt, hinterlässt bei seinen Auftritten aber immer einen routinierten und überzeugenden Eindruck. So auch in 'Bitter Moon', wo er eine für ihn eher ungewöhnliche Darstellung ablieferte, aber mit seiner Wandlungsfähigkeit überzeugen kann. Emmanuelle Seigner spielt hier seine Freundin/Frau Mimi. Seigner ist zwar eine gute Schauspielern, so richtige Meisterleistung bringt sie jedoch nie. Hier ist es genauso. Immer Präsent und immer reizvoll hauch sie ihre verführerischen Figur reichlich Leben ein. Hugh Grant hat als Nigel hier weniger zu melden, liefert in seinen kurzen Szenen aber eine solide Darstellung ab. Kristin Scott Thomas dagegen kann kaum Impulse setzen, nimmt zum Ende hin jedoch noch eine wichtige Rolle des Films ein, bleibt sonst aber unauffällig.

'Bitter Moon' könnte man an erster Stelle als eine Studie über zwei völlig verschiedene Paare betrachten. Das zugeknüpfte und unlockere britische Paar Nigel und Fiona, das voller sexueller Sehnsüchtige ist. Verlangen nach neuen Erfahrungen, zu denen beide nicht den Mut haben sie anzusprechen. Mit Oscar trifft Nigel einen Menschen der sich seiner Sexualität vollkommen hingibt und sie in vollen Zügen auslebt. Das genaue Gegenteil von Nigel. Oscar offenbart dem Zuschauer und Nigel eine Welt aufgebaut aus Begierde, Nähe und Perversionen. Nigel wird durch Oscars Geschichten in die Rolle des Voyeuers gedrängt, beobachtet natürlich allein durch seine Phantasie. Angewidert und verschreckt von Oscars Offenheit, aber auch angetan und neugierig auf mehr. Vor allem weil Nigel immer Oscars verführerische und reizvolle Frau Mimi vor Augen hat, die ihm seit der ersten Begegnung den Kopf verdreht hat.

Doch die Erzählungen von Oscar haben nicht nur ihre sexuellen Höhepunkte. Wie in jeder Beziehung durchleben auch Oscar und Mimi die Schattenseiten und Oscar verliert langsam das Interesse an ihr. Sie kann ihn nicht mehr verführen und ändert immer wieder ihr Äußeres. Früher war nur ein sanfter Wimpernschlag nötig, doch Oscar sehnt sich nach neuen Abenteuern. Er will andere Frauen und braucht den schnellen Sex. Oscars Verhalten gegenüber Mimi wird immer herablassender und Mimi wird erniedrigt und wie der letzte Dreck behandelt. Während Oscar seinem bunten Treiben keine Grenzen setzt, ist Mimi tief verletzt, wartet jedoch auf den Moment der Rache. Und dieser kommt. Nachdem Oscar durch einen Unfall im Rollstuhl landet ist er auf Mimis Hilfe angewiesen. Doch diese denkt gar nicht daran ihn als Pflegerin richtig zu unterstützen, lieber schlägt sie sich die Nächte um die Ohren. Nun ist es Mimi die in diese Rolle schlüpft und ihrem Verlangen freien Lauf lässt. Oscar wird seiner Männlichkeit immer mehr beraubt, ganz extrem in der Szene in der Oscar gezwungen ist zuzuhören wie Mimi mit einem anderen Mann Sex hat und Oscar keine Möglichkeit hat sich diesen Qualen zu entziehen. Die beiden heiraten dennoch, durchleben die Zeit und wir treffen sie in der Gegenwart auf der Kreuzfahrt wieder. Doch hier sind sie nicht grundlos, denn ihre perversen Spiele haben noch kein Ende gefunden und Nigel und Fiona sollen ihren Platz in dem kranken Spielchen bekommen.

'Bitter Moon' ist mit Sicherheit kein Meisterwerk. Kein Film der die Filmwelt verändert hat und den Zuschauer irgendwie prägen wird. Polanski macht Filme aus eigenem Interesse, nicht um die großen Zuschauermassen zu locken. So fällt es hier auch nicht schwer Polanski eigenen Charakter immer wieder zu erkennen. In jungen Jahren, so sagt er, hatte er nur das unstillbare Verlange nach sexueller Befriedigung. Er zog von einer Frau zu Nächsten. Verdeutlicht wird das ganz klar durch Oscars Charakter. Dass er mit Emmanuelle Seigner seinen Olymp besteigen konnte, zeigt sich natürlich dadurch, wie er sie in jedem gemeinsamen Film immer wieder in Szene setzen lässt. Das macht er aber in allen gemeinsamen Filmen. Wie erwähnt, 'Bitter Moon' lässt sich am ehesten als eine Studie über zwei Paare bezeichnen und wie sie ihre Höhen und Tiefen durchstehen, immer mit dem Blick auf das Sexuelle, dass hier einen ganz besonderen Stellenwert zugesprochen bekommt. Dabei ist der Film immer dann am stärksten, wenn Polanski die Gegensätze innerhalb der Beziehung und der beiden Paare verdeutlicht und darstellt. Was dem Film aber am meisten schadet und ihm davon abhält etwas Großes zu sein, sind die Erzählschwächen der Geschichte. Wir sollen zwar beide Seiten gezeigt bekommen, sind mit dem Augen und den Gedanken immer bei Oscar und Mimi. Einfach weil sie interessanter und viel präsenter sind. Wir verstehen zwar was Nigel und Fiona für ein Paar sind, einen richtigen Charakter kriegen sie dennoch nur ansatzweise zugeschrieben. Dazu fehlt dann auch zwischendurch die nötige Spannung, die den Zuschauer durchgehend fesselt und bei Laune hält. Denn sind die ersten Reize erst mal ausgespielt braucht der Film schnell frischen Wind, den er aber nicht immer auf Anhieb bekommt und so einige Durststrecken überstehen muss.

Fazit: 'Bitter Moon' hat mich nicht beeindruck, überwältigt oder umgehauen. 'Bitter Moon' ist auch kein Film den man im Leben DRINGEND gesehen haben muss. Einen Blick kann man allerdings allemal riskieren, denn mit seiner starken Atmosphäre, dem tollen Score, den passenden Darstellern und Polanskis bekannt guter Inszenierung hat der Film einiges zu bieten. Sehenswert, aber kein Muss und ganz klare Geschmackssache.

16 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 2 Antworten

Le Samourai

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Exzellent geschrieben! Geschmacksache klar, für mich aber auf jeden Fall ein Meisterwerk! ;)


SoulReaver

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Vielen Dank! :) Jap, Geschmackssache (Ist bei Polanski aber immer so) Der hat mich jetzt nich unbedingt vom Hocker gerissen, ich hatte aber dennoch einen "schönen" Abend. (Klingt eigenartig im Bezug auf den Film, also nichts falsches denken :D)


Le Samourai

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Vorhersage von 5,5. Mitnichten. Komplett unterbewertetes Meisterstück von Roman Polanski um Obsession, Macht, Leidenschaft und Beziehungskonventionen. Hochspannend, hypnotisierend, faszinierend, abgründig, bitterböse. Peter Coyotes Performance ist herausragend, Emmanuelle Seigners (Polanskis Ehefrau, auch in "Frantic" und "The Ninth Gate" zu sehen) betörend.
Polanskis Inszenierung übt einen immer stärker werdenden Sog aus, dem es unmöglich ist, zu entkommen. Wie schon in "Frantic" zeigt er Paris von seiner magischen, aber auch furchteinflössenden Seite.
Ein toller Film und ganz sicher einer von Polanskis unterschätztesten.

11 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 6 Antworten

Le Samourai

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Hm, für mich totaler Antörner :) Na klar ist das konstruiert (aber welche Handlung ist schon nicht "konstruiert"), aber ich finde die Figuren alles andere als leer und emotionslos. Gerade Coyotes faszinierendes Spiel verleiht dem Charakter unglaubliche Tiefe.
Bin aber halt auch ein Polanski Fanboy... ;)


Jenny von T

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Ich denke, bei dem Film geht es weniger darum, sich mit den Protagonisten zu identifizieren (und mal ehrlich, wer will das in dem Fall überhaupt?) als schlichtweg um die Entblößung psychologischer Wahrheiten. Das alles wirkt eher im Kopf. Und, wie Samourai sagt, deswegen sind die Charaktere nicht automatisch ausdruckslos, ganz im Gegenteil sogar.


Jenny von T

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

"Setz die Narrenkappe auf, dann fühlst du dich viel besser!"

Jedes Mal, wenn ich mich daran mache, mich näher mit den Werken eines bestimmten Filmemachers auseinandersetzen, habe ich offenbar das Talent, mich tendenziell stets instinktiv von dessen (sofern vorhanden) weniger guten Filmen zu den (sofern vorhanden) echten Knallern vorzuarbeiten - so auch bei Polanski. Angesichts der durchschnittlich doch eher niedrigen Community- und Kritiker-Bewertung entpuppte sich "Bitter Moon" für mich obendrein als faustdicke Überraschung in Form eines unglaublich vielschichtigen und faszinierenden Gesamtwerks.
Was sich zunächst hinter dem Schein eines leicht kitschigen Softpornos verbirgt, ist in Wahrheit eine bebilderte Bibel über Triebe, Abhängigkeit und Liebesbeziehungen im Allgemeinen:
Ein britisches, spießiges (also "normales") Ehepaar (Nigel und Fiona) trifft während einer Schiffsreise auf ein extrovertiertes, amerikanisch-französisches Paar (Oscar und Mimi), dessen Liebes- und Leidensgeschichte in ein einseitiges, sich langsam entwickelndes und im Reiz des Unbekannten begründeten Abhängigkeitsverhältnis zwischen Nigel und just letztgenanntem Paar eingebettet wird. Nicht nur sind Oscar und Mimi in der Lage, bei dem jeweils anderen das Höchstmaß an (in beide Richtungen) extremen Gefühlen und Handlungen auszulösen, nein, beide suhlen sich auch noch darin und so ist die Hochzeit, nachdem Mimi Oscar in den Rollstuhl befördert hat, ein Zeichen der absoluten Resignation, ein Kapitulieren vor Abhängigkeiten nicht durch Trennung, sondern [eigentlich viel konsequenter!] durch ein endgültiges Bekenntnis zueinander und zwar - und hier überzeugt "Bitter Moon" durch Folgerichtigkeit - bis in den Tod.
So ein wenig hat man, gerade angesichts des Endes aus Nigels Perspektive, bisweilen das Gefühl, Polanski wolle die Einöde und Verlogenheit konservativer Beziehungsmuster bloßstellen, aber das wäre nur die halbe Wahrheit, denn kurioserweise haben am Ende des Tages beide Paare dieselben Probleme und scheitern auf die für sie jeweils vorgesehene Weise. Im einen Fall werden Emotionen im Gefrierfach gehalten, im anderen Fall werden Waldbrände entfacht, was Polanski mit einer bewundernswerten Scharfsinnigkeit und einer bisweilen schlicht zu vergötternden subtilen Ironie darstellt.
Tja, was soll ich sagen...ich hätte mir nie träumen lassen, einen Film mit Hugh Grant in einer tragenden Rolle derart hoch zu bewerten und insofern hat Polanski selbst mich bloßgestellt. Danke dafür!

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Le Samourai

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Exzellenter Text! Der Film ist grandios und absolut unterbewertet!


niceeddy

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Bewertung9.0Herausragend

Ich liebe diesen Film, intensiver wurden Leidenschaft, Liebe, Schmerz und Tod selten filmisch verarbeitet. Dazu das typische Polanski-Feeling, eine Art Sog-Wirkung, die fast alle seine Filme so einzigartig macht.

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Lay_Dilay

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Bewertung7.0Sehenswert

heftig und grandios!

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Phryx

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Es hat lange gedauert bis ich mich an diesen Film wagen konnte. Und gottseidank habe ich dann einen Tag erwischt an dem ich die Ruhe hatte diesem Film zuzuhören.

Der Zuschauer muss sich für diesen Film genau wie Hugh Grant in der Rolle des Zuhörers auf diesen Film einlassen. Nach dem ersten Erzählpart war ich genauso fasziniert und verstört wie Grant. Aber ich wollte mehr. Peter Coyotes Stimme und seine Art zu erzählen ist gespenstisch gut. Wer den Fehler begeht und den Film auf Deutsch anschaut wird einen großen Teil des Zaubers schlichtweg nicht mitbekommen.

Was ich von Emmanuelle Seigers Leistung halten soll, da bin ich gespalten. Sie war der pure Sex, die pure Lust und auch sosnt sehr stimmungsgeladen, aber manchmal kam es mir aufgesetzt vor.

Verstörend, wahr und Coyotes Geschichte könnte durchaus als Ehetherapie anerkannt werden ;-)

Unbedingt ansehen/zuhören!

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Filmkenner77

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Bewertung5.0Geht so

Langamtig geratenes Drama, das einfach nicht zu fesseln vermag. Sicherlich eine von Polanskis schwächsten Arbeiten.

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eiermelder77

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meine güte war das ein klasse film..sowas gibt es heute nicht mehr..peter coyote war mehr als böse und fies

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mister mo

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Bewertung6.5Ganz gut

Es ist schon einige Jahre her, dass ich den Streifen sah und ich habe ihn nun weder übermäßig gut noch schlecht in Erinnerung. Was mir aber noch ganz deutlich vor Augen ist, ist die tolle Leistung von Emmanuelle Seigner, also ihre schauspielerische Leistung vielleicht weniger, aber sie ist eine Person die wahnsinnig gut Stimmungen vermitteln und Atmosphären schaffen kann - und mit Rasiermessern kann sie auch umgehen, also was will man mehr?
Übrigens: ihr Auftritt 2007 in Schmetterling und Taucherglocke war ebenso toll, wenn nicht noch besser, und einen guten Teil des riesigen Erfolgs dieses Film muss ihr zugesprochen werden!
Achja, warum gibt es solche Frauen nicht im deutschen Film!?

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nessuno

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Schon als Jugendlicher war ich von diesem Film fasziniert! Je älter ich wurde, desto mehrt haben sich mir die (bestürzenden) Wahrheiten diese Filmes erschlossen…

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strangelet

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Bewertung6.0Ganz gut

Polanski ist einer von zwei Regisseuren, bei denen sich mir nie erschließt, was an ihrem Werk so besonders (oder überhaupt nur überdurchschnittlich) sein soll. Der andere ist übrigens Oliver Stone.

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Kubrick_obscura

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Einer der am meisten unterschätzten Polanski-Filme. Emmanuelle Seigner ist eine Wucht in diesem Film.

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alanger

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Bewertung6.5Ganz gut

geschlossen!

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Mr.Floppy

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Bewertung10.0Herausragend

Einfach nur WOW. Den nicht gesehen zu haben ist wohl 'ne Bildungslücke.

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