Bittersweet Life - Kritik

Dalkomhan insaeng

KR · 2005 · Laufzeit 115 Minuten · FSK 18 · Actionfilm, Drama, Kriminalfilm · Kinostart
  • 7 .5
    sachsenkrieger 26.07.2016, 22:49 Geändert 26.07.2016, 22:49


    Nur wer sich selbst besiegt, ist wahrhaft stark - da bin ich ja ob des Anliegens von BITTERSWEET LIFE, gleich wieder an den gerade wieder gesichteten, aber noch nicht wieder kommentierten BLACK HAWK DOWN erinnert. Denn das Credo der US-Rangers, entspricht doch sehr dieser asiatischen Weisheit. Kameradschaft bis über den Tod hinaus ist auch eine Art des sich selbst besiegen. Jee-woon Kim hat mit dieser bittersüßen Geschichte um einen verlorenen Mann, der den einzig wirklich wichtigen Kampf seines Lebens ausfechten muss, etwas Besonderes erschaffen. Das wurde mir aber erst nach dem Ende wirklich bewusst, denn vorher war ich zu sehr an meine Sehgewohnheiten gebunden. Dies ist kein auf cool gestriegelter Gangsterstreifen ala Tarantino oder Scorsese, sondern ein gewalttätiger Liebes- und Befreiungsdienst. Trotz aller Vorhersehbarkeit und gleichzeitiger Geheimnistuerei, ist BITTERSWEET LIFE ein wunderbar fotografierter, wunderbar gespielter und wunderbar inszenierter Film, der sich mir zwar, ebenso wie der gerade gesehene A TALE OF TWO SISTERS, beim ersten Mal nicht vollständig erschließt, aber zu einer weiteren Sichtung verpflichtet...

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    • 9
      Sgt_Pepper 26.07.2016, 00:28 Geändert 26.07.2016, 13:07

      Ich muss sagen: Es ist Naturgesetz das die Asiaten bzw. Koreaner einfach die besten Rache Thriller machen. Ein ungeschriebenes Gesetz aber ein Gesetz. Haben wir es schon mit "Oldboy" lernen dürfen so werden wir es mit diesem hier niemals vergessen und sollten wir das, so wird uns "I Saw The Devil" auf ultra brutale Weise daran erinnern.

      Wobei ich diesen Film eher als ein Melancholisches, poethisches oder gar philosophisches Drama mit Actioneinlagen bezeichnen würde, als als Actionfilm mit Melancolisch/poetisch/philosophischen Touch.
      Es ist wie so oft der großartige Lee Byung-hun der mich als ruhiger, disziplinierter & Ehrenvoller Gangster total mit gerissen hat. Er erinnert mich ein bisschen an Viggo Mortensen aus "Eastern Promises", wenn mir diese Referenz gestattet sei.
      Auch sind es alle anderen Darsteller die zusammen mit Asiens Superstar zu überzeugen wissen.
      Als eigenen positiven Punkt ist hier auch der wunderbare Soundtrack zu erwähnen. Selten war ein Score so mitreißend, schön oder Dramatisch wie der diese.

      Allerdings ist in einer solchen "Idylle" auch Gewalt durchaus vertreten, denn was wir auch nicht vergessen sollten: Wir befinden uns im Universum von niemand geringerem als Kim Jee-Woon! Einem Mann, der mit seiner drastischen Gewaltdarstellung nicht nur in "I Saw The Devil" auf sich aufmerksam macht.

      Fazit: So ist es am Ende ein wahrhaftiges Meisterwerk, dessen Archaische Brutalität uns wie ein Vorschlaghammer trifft, genau so wie die Melancholie, die uns eine zerissene Seele zwischen Pflicht und Ehrgefühl zeigt, die ihren Frieden sucht. Zog ich mir damals vor einem halben Jahr den Film zum ersten mal rein, so degustierte ich ihn vor kurzem ein zweites Mal und er faszinierte mich aufs neue...wie beim ersten Mal.

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      • Im Podcast besprochen:

        A BITTERSWEET LIFE gehört zur Welle koreanischer Rachethriller und gewinnt dem Genre tatsächlich neue Facetten ab. Mehr melancholisches Charakterdrama als knallharter Actionfilm, fraglos eindrucksvoll in Szene gesetzt.

        • 9

          Wohl einer der besten Rachefilme mit dem wohl besten Soundtrack . Einer meiner Lieblingsfilme und jeder der ihn noch nicht gesehen hat sollte das schnell ändern.

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          • the man from nowhere = 9
            the chaser = 10
            aber der hier = 5 ....ne im ernst.. kann mit bittersweet life nichts anfangen...im vergleich zu den anderen beiden perlen ist der hier wirklich einfach nur mies

            • 8

              In einer Nacht im August wachte der junge Schüler weinend auf, dem Meister erschien das eigenartig und fragte ihn:
              "Hattest du einen Alptraum?"
              "Nein." sagte der Schüler.
              "Hattest du eine traurigen Traum?"
              "Nein Meister, ich hatte einen wunderschönen Traum."
              "Aber warum weinst du dann?"
              "Weil der Traum den ich hatte niemals wahr wird."

              Chan-wook Park meets John Woo!
              Melancholisches Rachedrama trifft harte Shootouts.
              So muss Asia-Kino aussehen.

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              • 5

                ist ok.

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                  Zunächst einmal gilt es die unnötig lange Einleitungsphase von einer Dreiviertelstunde als Hürde zu nehmen. Jedoch selbst danach kommt der asiatische Rache-Thriller, der zusätzlich mit vermeintlicher Poesie aufwartet, nur schwer in die Gänge. Das Martial Arts-Gekloppe und die finale Ballerei mögen ansehnlich geraten sein, können aber nicht über einen streckenweise langweiligen Film hinwegtäuschen, der bzgl. Story und Charakterzeichnungen nicht übermäßig viel zu bieten hat. Mal abgesehen davon, dass unser Held gefühlt zwanzig Tode stirbt, sorgen zudem einige Szenen für unfreiwillige Komik (Waffengeschäft Teil 1 + 2), die in diesem ansonsten ernsten Streifen völlig deplatziert wirken.

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                  • 5

                    Der Film hat mich enttäuscht. Die meißte Zeit kommt der Film sehr ruhig daher, was nicht immer schlecht sein muss. Allerdings sind die Actionszenen teilweise absolut lächerlich.

                    SPOILER

                    Wenn ich seh wie Sun-woo Waffen kaufen will und die zwei Verkäufer sich streiten und danach auch noch einen so dämlich Unfall bauen. Nachdem der Unfall geschehen ist sieht man, dass die Richtung in die sie fahren komplett versperrt ist.

                    Beim Waffenkauf selber rennt er einem der Protagonisten hinter her und versucht ihn auf dem Flur zu erschießen. Distanz ca. 10m und er braucht dafür mehr als ein Magazin. Wohl gemerkt ist der Gegener ungedeckt und der Flur ist komplett gerade.

                    Als Sun-woo dann beim Waffenkauf alle erschossen hat, geht er natürlich nicht in die Waffenkammer und nimmt alles an Waffen mit. Nein - es muss ja noch was für den Herren danach übrig bleiben!

                    Im Hotel angekommen als die letzte große Schießerei statt findet, stehen sich die Leute teilweise 5 m gegenüber, schießen aufeinander und treffen sich nicht!

                    Zu guter letzt wird Sun-woo erst in seiner Wohnung verprügelt und ihm wird ins Gesicht gekickt, anschließend wird er aufgehängt und ihm wird mehrmals in die Rippen geschlagen. Danach wird ihm die linke Hand zertrümmert, anschließend word er lebendig begraben. Aber er befreit sich. Als nächstes wird er von 20 Typen vermöbelt, in der Eishalle wird er 5 mal angestochen, dann angeschossen, wieder angeschossen am KOPF, dann nochmals mit einer automatischen Waffe angeschossen......aber er lebt und lebt und lebt!!

                    Fazit: Hab mir leider viel mehr erhofft. Die One-man-army war hier schon überzogen. Ich seh in dem Film mehr dramatisches als actionreiches. Dafür war die Synchro ganz gut.

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                    • 10

                      In einer Nacht im August wachte der Junge Schüler weinend auf. Dem Meister erschien das eigenartig und er fragte ihn: "Hattest du einen Alptraum?", "Nein" sagte der Schüler. "Hattest du einen traurigen Traum?", "Nein ,Meister! Ich hatte einen wunderschönen Traum!", "Aber warum weinst du dann?" Der Junge Schüler wischte sich die Tränen weg und antwortete: "Weil der Traum den ich hatte NIEMALS wahr wird!

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                      • 8

                        Spätestens im Finale, wenn rumgeballert wird, bis die Finger nicht mehr genug Kraft zum Abdrücken aufbringen können, wird deutlich, wie tief die Charaktere sich in eine Abwärtsspirale der Gewalt manövriert haben. Die Rache, die Sun-woo an seinem ehemaligen Boss und Mentor nehmen möchte, wird zudem als ebenso begründet wie ziellos dargestellt. Dass das alles in einer Szene passiert, zeigt die enorme aussagekräftige Stärke, die Regisseur Kim Jee-woon erreichen kann, wenn er es drauf anlegt.

                        Tadellos kann man die Inszenierung jedoch nicht uneingeschränkt nennen. Zwar ist es so, dass der Film einige herausragende Szenen und im Endeffekt mehr Stärken als Schwächen zeigt, jedoch sind vor allem im Mittelteil ein paar Längen drin, die an sich nicht allzu schlimm wären, würden sie nicht wie Wiederholungen wirken. Dass der Held, nein, falsches Wort. Dass die Hauptperson einen Wandel durchmacht, ist klar und deutlich, aber wirkt auf mich hin und wieder zu überreizt.

                        Die Hauptperson: Wir lernen Sun-woo kennen, wie er auf dem Weg zu seinem Beruf ist, und auf einem hell erleuchteten Streifen inmitten eines Raumes geht. Dieses Motiv wird später noch oft aufgegriffen. Korridore, Blutstreifen und letzten Endes wieder dieser hell erleuchtete Streifen.

                        Der Film wird von zwei Geschichten umklammert.
                        Am Anfang wird davon erzählt, wie das Herz und die Seele eines Menschen seine Wahrnehmung, seine Welt, die Welt beeinflusst. Davon muss Sun-woo sich ausklammern. Er gehorcht seinem Boss. Bis zu einem Punkt.
                        Am Ende wird davon erzählt, wie ein Junge aus einem Traum aufwacht und weint, weil er weiß, dass der schöne Traum niemals in Erfüllung geht. So einen Traum hat wohl jeder irgendwann. Was wir uns wünschen? Einen Zustand. Eine Eigenschaft. Ein Objekt der Begierde.

                        BITTERSWEET LIFE gaukelt einem ein fröhliches Ende vor. Und doch, für eine Sekunde ist man auch wirklich erleichtert, nur um dann von der Stimme aus dem Off auf den Boden zurückgeholt zu werden. Solch eine Blindheit. Solch eine Naivität, Sinnlosigkeit. Solch ein Scheinzustand. Der stetig bröckelt. Bis am Ende von der äußeren Erscheinung nichts mehr vorhanden ist. Einem klar wird, dass einem das Erreichen des Ziels nichts bringt. Einem klar wird, wo man ist: in der Hölle.

                        _Smooli

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                        • 5 .5

                          Mit scharf ohne scharf ?? Keine Ahnung ich Esse nicht chinesisches ?? o man so viel zeit in der nicht passiert und man nur ein Gesicht sieht. Gute Kampfszenen bis die Waffen ins Spiel kommen. Ende ist scheiße und teilweise Sinnfreie Handlung und Dialoge. Wobei relativ wenig gesprochen wurde. Bin enttäuscht hatte mir mehr erwartet.

                          Fazit : Also ganz ohne Süßsauer Soße und bestimmt keine Nudel box
                          viel zu viel Fett bahhhhh

                          • 7

                            Kim Jee-woon, Koreas Fachmann wenns um Heimzahlen geht, schickt seinen Lieblingsrächer Lee Byung-hun mit "Bittersweet Life" auf einen Probelauf für das spätere Meisterwerk "I saw Devil". Die Hürden sind naive Ergebenheit, Ehrgefühl und das Bedürfnis die personifizierte Unschuld zu beschützen kontra knapp 2 dutzend Gangsterlakaien und einen Boss dem seine Libido und weniger seine Ehre über alles geht. Was dabei herauskommt ist ein spannender und recht brutaler Rachethrill mit leider zu geringem Dramatischen Moment.

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                            • 6

                              Also man kann sich den Film schon ansehen, schlecht ist er sicherlich nicht.
                              Jedoch hatte ich soviele Fragezeichen im Kopf während des Guckens, das es irgendwann keinen Spaß mehr gemacht hat... VORSICHT SPOILER >>>
                              - Lange, lange kommt gar nicht richtig Fahrt auf, viele Szenen fand ich zu sehr in die Länge gezogen, z.B. diese seltsame Szene, wo die Waffenhändler russisch streiten-WTF?!
                              -Woher hatte die Hauptfigur auf einmal das Geld, seine Wohnung wurde doch sicherlich überwacht, so dass er nicht mal eben Kreditkarten etc holen konnte?
                              -Die Szene, in der er so nah an seinen Feind geht, dass er niedergestochen wird, fand ich TOTAL dumm und dass er danach noch relativ fit war und noch nicht mal einen Verband drum gemacht hat so unrealistisch
                              - genauso unrealistisch, dass er den Mann mit der Brille, der ja bei seiner Folter mit dabei war, und die Putzfrau, die ihm nicht geholfen hat, nur festbindet und nicht umbringt, so dass der ihm dann später hinterher hechtet und in den Rücken schießen kann..
                              - Warum lässt der Ach-so-gefährliche-und-nachtragende Mafiaboss seine Freundin am Leben, obwohl sie ihn betrogen hat, lässt sogar zu, dass sie sich von ihm trennt und weg zieht?
                              - Zum Schluss habe ich gar nicht verstanden wer der andere junge Mann war, der plötzlich aufgetreten ist bei den Waffenhändlern und der Hauptfigur den Todesschuss gegeben hat, nach kurzer Recherche im Net herausgefunden, dass es der Bruder des toten Waffenhändlers war...
                              - Er wird von hinten zum Schluss angeschossen, knallt auf den Boden, man denkt es sind seine letzten Atemzüge, aber nein, er springt noch von A nach B, sogar über eine hohe Theke etc, aber er blutet doch schon seitdem er in die Seite gestochen wurde+wurde von hinten in den Rücken(?) geschossen, woher kommt diese ganze Energie?

                              Also da fand ich echt MAN FROM NOWHERE viel besser als Rachethriller...

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                              • 9

                                Ein Film mit richtig vielen Gangstern ^^
                                Der Film selber ist (wie ich finde) bis zum Schluss durchgehend spannend, an einigen Stellen auch echt brutal und traurig. Man kann sich gut in jeden der Schauspieler hineinversetzen und die Story im Gegenzug zu anderen Mafia-Filmen ein echter Hit.
                                Auf jeden Fall anschauen ;)

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                                • 6

                                  Gehört für mich doch eher zu den schwächeren Rachethrillern aus Korea - die Thematik "Rache" wurde einfach schon in vielen anderen Filmen (z.b. "Oldboy", "I saw the Devil") packender & vor allem spannender erzählt. Der Film hat für mich vor allem am Anfang zu viel leerlauf, da passiert einfach kaum was. Visuell ist der Thriller aber gut umgesetzt und auch die Actionszenen können absolut überzeugen.

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                                    Ein wortkarger Protagonist im maßgeschneiderten Anzug, kompromisslose Gangsterbosse, treudoofe Kleinganoven, viel Blut und jede Menge ausgestellte Coolness: Backe, Backe, Gangsterkacke - Möchte man zumindest meinen, wenn man sich auf jene stereotypen Zutaten beschränkt, die uns Kim Je-Woon mit seinem nächsten Genrebeitrag serviert. Gleichzeitig aber steckt in diesem Klischeebrei betörend(e) gefilmte Schönheit und weise Erkenntnis, indem er uns die tragisch-schöne Männerwelt vor Augen führt und uns daran erinnert, warum sich insbesondere das eine Geschlecht dem Gangsterfilm so verschrieben fühlt: Die Faszination Gewalt, der ebenso unser Held des Films ausgeliefert ist wie wir. Zu gern würde er mit der Frau seines Bosses, seiner heimlichen Liebe, durchbrennen, ihr seine Zuneigung gestehen, ein normales Leben führen, die Augen schließen und sich voll und ganz seinem Herzen hingeben, genau wie der posende Macho liebend gern bei "Titanic" Tränchen fließen lassen würde, aber beide sind Gefangene ihres Milieus und ihrer eigenen Rolle, die sie darin zu spielen haben. Bewusst oder unbewusst: Kim hinterfragt das Genre, indem er seinen Ursprung seziert, der wiederum bei uns Männern liegt. Und wenn schließlich alle aufgestauten Gefühle ein Ventil finden und in einem ekstatischen Finale voller Gewalt münden, dann fühlen wir uns erleichtert und befreit, wenn die bittersüßeste aller Männer-Fantasien endlich wahr wird: Unsere Geliebte scheinbar ohne jede Chance von einer Übermacht Gleichgesinnter zu befreien. Und heldenhaft zu sterben.

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                                    • 7 .5

                                      Koreanische Rachethriller - was soll man noch sagen?
                                      Ein etwas weniger wuchtigerer als "I saw the Devil" und "Oldboy", aber meine Güte das tut ja lange kein Abbruch ")

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                                        Optisch makellos inszenierter Neo-Noir aus Korea, für Freunde von Mellvilles "Le Samouraï" eine Empfehlung.

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                                        • 8

                                          A Bittersweet Life ist ein koreanischer Rache-Action-Thriller.
                                          Dass was den Film von vielen seiner Genrekollegen abhebt ist seine Machart und der Storyverlauf. Mit leichten (!) Film-Noir-Elementen (Ausleuchtung) versehen und von stimmungsvoller, emotionaler, leicht melancholischer Musik, die die Grundstimmung perfekt einfängt, begleitet, fährt das Werk zunächst in eher ruhigen Gewässern. In dieser Zeit wird sich Zeit genommen, die Figuren herauszuarbeiten und die Story langsam in Gang zu bringen bis es schließlich zur alles entscheidenden Auseinandersetzung kommt, die für entsprechende Genrebeiträge eher unkonventionell gelöst wird.
                                          Der Protagonist ist nicht der 08/15-1000 Mal-bekannte, unverwüstliche „Fels in der Brandung“-Alleingänger, der durch die Heerscharen an Widersachern marschiert, wie Robocop durch die Koks-Fabrik der 80er Jahre. Nein. Das Aufeinandertreffen unseres guten Gangsters (dazu später mehr) mit seinen artverwandten Leidensgenossen hält einige Überraschungen parat und spätestens nach dem ersten Konflikt steht fest, dass jeder Federn lassen muss und niemand völlig ungeschoren davon kommen wird. Mehr will ich hierzu gar nicht schreiben, außer dass es stets spannend bleibt.

                                          Worüber handelt der Film nun? Ohne allzu sehr in die Story abzutauchen und ggfs. noch wichtige Dinge zu verraten, möchte ich mich relativ kurz fassen.
                                          Der Film spielt im koreanischen High-Society-Gangster-Milieu – wenn es so etwas überhaupt gibt. Es gibt die „klassische“ Story eines Einzelnen, der sich aufgrund einer richtigen, menschlichen Entscheidung und dem Anflug von Gefühlen gegen seinen Boss stellt und so zwischen die Fronten gerät oder besser gesagt zur Zielscheibe wird. Sich seiner Haut wehrend bedient sich der Antiheld so mancher Tricks und diverser Parteien, um nicht ins berühmte Gras zu beißen und sich selbst bis zum bitteren Ende, egal wie es ausgehen mag, treu zu bleiben.

                                          Abschließend sei noch gesagt, dass der Gewaltgrad recht hoch ist, ein zimperlicher Umgang mit Leib und Leben nicht erwartet werden sollte, die Gräueltaten jedoch nicht aufgesetzt wirken oder dem Selbstzweck dienen.

                                          Bewertung der deutschen Blu Ray findet ihr hier:
                                          http://mr-stone-movies.blogspot.de/2013/10/a-bittersweet-life-directors-cut-blu-ray.html

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                                          • 4

                                            Ooochh schade. Ich hatte mich mal wieder so auf einen feinen Asia Revenge Movie gefreut. Vielleicht waren die Erwartungen auch zu hoch. Ich kann nicht einmal sagen woran es letzten Endes gescheitert ist. Mochte vom Regisseur I SAW THE DEVIL (uncut Black Edition) sowas von gerne, und auch THE GOOD, THE BAD & THE WEIRD fand ich gelungen.

                                            ABL kann dann visuell noch so gut sein, der Held noch so ehrenhaft verliebt, die Kamera noch so tricky und die Action noch so gut in Szene gesetzt. Die Story war einfach nur ein Furz im Wind. Hat mich Null berührt wer da jetzt verreckt oder nicht. Auch so krasse Dummnummern wie ***will jemanden töten, lässt die Knarren aber erst in der Tasche und wird dann 5-6 mal angestochen***. Also bitte...

                                            Bessere Alternative: THE MAN FROM NOWHERE (zwar 20 Minuten zu lang, aber mit einem unglaublichen Knifefight-Finale)

                                            PS: war vielleicht nur der richtige Film am falschen Abend. Bei mir hat ABL leider in keinster Weise gezündet, und die Melancholie der Bilder ist zwischen Bildschirm und Couch elendig verreckt

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                                              Definitiv ein sehr guter Rachefilm, der aber auch einige Zeit braucht bis er in die Gänge kommt. Gerade der Anfang ist doch etwas zu ruhig auch wenn in dieser Zeit die Figuren und deren Motive erklärkt worden sind. Nach dem der eigentliche Rachefilme beginnt ist der Film sehr spannend und packend. Wie immer in einem Rachefilm ist die Action natürlich ziemlich übertrieben. Das Ende erinnert schon fast an Scarface. Was man sich sparen hat können war die letzte Szene vor dem Abspann und die damit verbundene Interpretation. Die Geschichte ansich ist gut erzählt, wenn auch recht dünn.

                                              • 8

                                                Feine Bilder und feiner DTS-Sound. Dazu eine Rachestory, die zwar in manchen Szenen etwas übertrieben wirkt, aber grundsätzlich gut umgesetzt wurde. Ein überraschend guter Streifen aus Korea.

                                                • 8

                                                  Solider Rachethriller aus Südkorea, der sich nicht anschickt, seine Zuschauer überraschen zu wollen. Tatsächlich weiß man als halbwegs erfahrener Genrefan so gut wie immer, wie sich die Geschichte weiterentwickeln wird, das stört aber praktisch gar nicht. "A Bittersweet Life" erzählt seine Story in tollen Bildern, mit ganz starker Action und macht trotz einiger geklauter Szenen und Ideen mächtig Spaß. Guter Film, nicht mehr nicht weniger, uneingeschränkt empfehlenswert für Asia-Fans.

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                                                  • 7 .5

                                                    Allzu viel habe ich ja noch nicht gesehen, aber es genügt um zu sagen: „ich gucke gern südkoreanisch“. Zumindest blieben Enttäuschungen bisher aus.
                                                    „A Bittersweet Life“ (ich danke den TV-Tipps der Woche) ist eine klassische Gangster-Rache-Story. Ihr habt mir wehgetan also werde ich euch plattmachen. Ab und an geht der Film etwas an den Rand der Übertreibung. Im Großen und Ganzen bleibt es aber authentisch und immer spannend. Gegen Ende habe ich leider den Überblick verloren, wer da eigentlich nun wen und warum erschießt. Verkraftbar, denn irgendwie sterben sowieso alle – fast.

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