Die Kampfhandlungen nehmen in Black Hawk Down den größten Raum ein. Zeitliche Inserts verdeutlichen die Chronologie der Ereignisse, sporadische Zeitlupen gelten den verletzten US-Soldaten, die mit wenigen Ausnahmen hellhäutig sind und mit ihren geschorenen Köpfen noch fragiler wirken (u. a. Josh Hartnett, Ewan McGregor). Somalier sterben hingegen wie Moorhühner, die aufgeregt aus ihrem Versteck flattern.
Das mit der Hautfarbe ist mir noch gar nicht bewußt gewurden! hast aber recht! Warum eigentlich? Gibts keine schwarze Soldaten oder ist der regisseur ein leichter Rassist! So ist der Film jedenfalls 100% Schwarz/weiß -> böse/gut!
sehr das doch mal aus der anderen "rassistischen Seite",
es gibt nunmal deutlich mehr weiße amerikanische Schauspieler,...
vielleicht sind die billiger!? :D
Jamie Fox kann ja nicht immer dabei sein :P
Grüße!
normalerweise werden da immer ein paar schwarze reingestopft, gemäß dem Motto "egal ob schwarz oder weiß, hauptsache Amerikaner" (dazu zählen natürlich nicht: gelb, arabisch oder, gott bewahre, vlt sogar deutsch). Aber bei "Black Hawk Down" über Ethik, Moral, Menschenwürde oder Gleichberechtigung zu diskutieren kann man sich sowieso sparen ^^
Jamie Fox nicht, aber da finden sich bestimmt ein paar unbekannte, die man heldenhaft für ihr Vaterland verrecken lassen kann :D
Mit hektischer Handkamera, mit grausam blutigen Details und akustisch verfremdeten Effekten ist der Zuschauer nicht mehr nur einfach dabei, sondern mittendrin im Schlachtgetümmel. All diese dokumentarische Verpflichtung aber - das unterscheidet Scott von Spielberg, das verbindet "Wir waren Helden" mit "Black Hawk Down" - führt nicht einmal im Ansatz zu einer Hinterfragung nach der Legimitation des Tuns und der Mittel.
also bitte! das is keine Kritik am Krieg sondern Kritik an den ach so grausamen Somaliern, die in dem Film nicht wie Menschen, sondern eher wie Tiere oder absolut dämlichen Zombies dargestellt werden!
Ich liebe Kriegsfilme. Filme wie dieser hier sind der Grund dafür. Black Hawk Down ist auf jeden Fall einer meiner Lieblingskriegsfilme, denn er setzt den Fokus nicht auf das "Töten der Bösen" sondern auf das Retten. Das spricht mich an und wurde hier sehr gut umgesetzt. Stark!
8.5/10
Was ich an diesem Film so faszinierend finde ist, dass du das Gefühl hast Mittendrin zu sein. Meiner Meinung nach einer der besten Filme aus diesem Genre. Wenn Ridley Scott es geschafft hätte den Patriotismus noch ein bisschen mehr rauszunehmen wäre er noch einen Tick besser gewesen. Aber die Amerikaner sind so und werden es wahrscheinlich auch bleiben! Also solide seeehr sehenswerte 8 Punkte Meinerseits
Es heißt, dass Scott einige kritischere Passagen geplant hatte, diese allerdings hat fallen lassen, da die Army ihn mit Material versorgt hat - was nicht zuletzt dem Realismus zuträglich wurde.
Find ich echt nicht schlecht das ihn da die Army direkt versorgt hat, da das ja eines der etwas dunkleren Kapitel der Amerikanischen Kriegsgeschichte ist, oder was heißt dunkel: eben die größte pleite seit Vietnam.
Ich brauche in einem Film keine Belehrung, dass der Krieg und alles damit zusammenhängende schlecht und zu verachten ist. Eine Ästhetisierung oder Glorifizierung kann ich übrigens auch nicht erkennen. Vorsicht, ich spoilerer etwas: Gerade nach abgetrennten Fingern, Raketen, die sich quer durch den Oberkörper bohren, durch Glassplitter erblindete Soldaten und zerfetzten Unterkörpern ist mir der bereits vorher nicht vorhandene Appetit auf Krieg recht gänzlich vergangen. Auch Maschinengewehre, die in Zeitlupe feuern, lassen mich nicht jubelnd aufspringen. Ich sehe darin auch mehr Dramatisierung als Ästhetisierung.
In vielen Kommentaren lese ich außerdem eine generelle Kritik am Thema Krieg und Interventionseinsätzen heraus. Natürlich verschwimmen hier die Grenzen zwischen Politischem und Filmischem, weil der Film versucht, historische Ereignisse möglichst wahrheitsgetreu wiederzugeben (was generell schwer ist, da es ja selbst von wissenschaftlicher Seite verschiedene Sichtweisen geben kann).
Ich finde, man sollte hier noch ein wenig schärfer unterscheiden zwischen Realität und Film-Sujet. Ich nehme das Sujet des Films als solches an und komme zu dem Schluss, dass es sich um ein hanwerklich sauberes Werk handelt, das zudem durch klasse Actionszenen überzeugt. Die Musik fand ich ebenfalls sehr gut.
Über die die amerikanische Kriegspolitik müssen wir uns nicht unterhalten, die verabscheue ich ebenfalls und trotzdem fand ich den Film super. Das eine hat mit dem anderen einfach nichts zu tun.
"Black Hawk Down" reiht sich in die Liste der gewöhnlichen Kriegsfilme einfach nur ein. Das könnte man auf den ersten Blick zumindest meinen. Auf den zweiten Blick stellt man aber fest, dass zumindest der Versuch und der Vorsatz vorhanden sind, dass eben dies nicht geschieht.
"Black Hawk Down" beruht auf wahren Begebenheiten. Das kann man zumindest dem einleitenden Satz entnehmen, mit dem der Film beginnt. Die Betonung sollte dabei auf "beruht" liegen, denn wie viel tatsächliche Wahrheit in den abgebildeten Handlungen, Ereignissen, Namen und Bewegungen steckt, kann der Zuschauer nicht beurteilen. Fakt ist, dass es einen Einsatz von US-Truppen in Mogadischu gab, der sich zur Katastrophe entwickelte. Und zwar für beide Seiten. Deswegen muss sich der Film die Frage gefallen lassen: Wie viel ist Wahrheit auf Basis von Augenzeugenberichten und Einsatz-Protokollen und wie viel ist für den Kommerz hinzugedichtet worden?
"Black Hawk Down" geizt nicht mit Szenen, in denen Menschen sterben. Sowohl auf der Seite der US-Truppen als auch auf Seite der Somalier. Dabei wird die Grenze des ertragbaren ausgereizt was die Darstellung von Verwundeten und Körperteilen betrifft. Hier muss sich der Film zwei Fragen gefallen lassen: Dient dies nur dazu, Krieg abstoßend entgegen zu treten? Oder dient dies nur den Kommerz? Denn spätestens nach den ersten 20 Minuten von "Der Soldat James Ryan" kennt man die Konsequenzen, die Handgranaten, Mörser und Kugeln anrichten.
"Black Hawk Down" versucht auch, dem Zuschauer eine Botschaft übermitteln zu wollen. Das ist zumindest mein Eindruck. Denn Schlagworte wie "Kameradschaft" prägen einen Großteil des Films. Aber Aussagen wie "Keiner bleibt zurück" stoßen den Zuschauer quasi mit der Nase in den Dreck, um das zu erkennen. Da hätte man sich sicher auch auf den Verstand des Zuschauers verlassen können, um das zu erkennen. Denn man kann hier wieder mit einer Frage entgegentreten: Was hätten denn die Kameraden denn sonst anderes machen sollen?
"Black Hawk Down" stellt für sich wahrscheinlich den Anspruch, ohne große Effekthascherei, großartige Nebengeschichten und Konzentration auf das Wesentliche auskommen zu können. Das könnte man fast bestätigen. Aber wieso ist dann nicht nur mir aufgefallen, dass Zeitlupendarstellungen, effektvolle Musik und trotzdem an einigen Stellen hervorblinzelnder Pathos fast überflüssig sind?
"Black Hawk Down" stellt leider nur den Versuch dar, sich aus der Masse gewöhnlicher Kriegsfilme hervorzuheben, denn das gelingt ihm nicht besonders gut.
Wieso man nach "Der Soldat James Ryan" die Folgen von modernen Waffen nicht mehr zeigen darf muss ich jetzt aber nicht verstehen oder? Ich hab Black Hawk Down beispielsweise vor dem Soldaten James Ryan gesehen...
Das darf gern gezeigt werden. Ich hatte nur "Der Soldat James Ryan" als Beispiel gebracht, weil dieser Film eher auf der Leinwand zu sehen war.
Ich persönlich hätte drauf verzichten können.
Oh. Mein. Gott! Was zur Hölle ist da mit dem Alien-Regisseur Ridley Scott passiert? Gut, inszenieren funktioniert ja anscheinend noch. Doch diese Inszenierung von "Äktschön" ist gerade der Fehler. Ridley Scott geht es hier ganz offensichtlich mehr darum ein Schlachtfeld zu ästhetisieren. Da wird jedes Geballer schön beeindruckend gezeigt. Fette Explosionen zelebriert und dazu mit "atemberaubender" Hans Zimmer-Musik unterlegt. Außerdem wird da einem noch eine Helden-Story um die Ohren gehauen, die es ja eigentlich nie in diesem Genre geben soll und Charaktere finden zwischen dem ganzen Bum-Bum auch keinen Platz. Viele Worte gibt es über "Black Hawk Down" dann aber auch nicht zu verlieren, da er schon ganz schnell und offensichtlich in dem was das Genre erreichen will/sollte scheitert. Übrigens steht auch alles, was ich hier schreibe unter mir in den Texten von Hooded Justice, dem Cineasten und Jimi Hendrix. Aber ich musste auch mal meinen Senf dazugeben.
Recht hast du, habe ihn zufälligerweise soeben auch zum ersten Mal gesehen! :D
Aber trotz der fehlenden Haltung zum Geschehen und insgesamt jeglichen erfüllten Klischees eines amerikanischen Militärfilmes, fand ich ihn klasse. Ich weiß nicht einmal genau, weshalb in dieser Weise, aber der Film hat mich einfach dermaßen mitgenommen, wie es bisher nur sehr wenige Kriegsfilme geschafft haben (Apocalypse Now steht da immer noch für sich). Handwerklich grandios und unglaublich überzeugend gefilmt, das muss gewürdigt werden. Ich hatte stellenweise sogar Tränen in den Augen, so verbunden war ich dem Geschehen. Viel intensiver kann ein solcher Film nicht sein.
Was mich bei all dem aber noch am meisten gestört hat, war die wirklich sehr schwache Filmmusik. Gerade diese hätte besser eingesetzt werden können, hätte eine noch fesselndere Atmosphäre schaffen können, bleibt aber total simpel und flach. Habe dann auch erst im Abspann entdeckt, dass ein gewisser Hr. Zimmer hier wieder zugange war, hätt' man sich denken können...
Hab nur die letzte halbe Stunde gesehen und die fand ich ehrlich gesagt auch selten dämlich. Eigentlich müsste ich meine 7.0 aus alten Zeiten (keine Ahnung, was da war^^) revidieren, aber wenn ich den Film nicht nochmal ganz gesehen hab, kann ich das moralisch nicht mit mir vereinbaren. ;)
Ridley Scott hatt nur ein einzig gutes Späwerk geschaffen : "Tricks" mit Nicolas Cage
Ein sehr sehenswerter Film. Black Hawk Down ist wirklich zum wegwerfen.
Hehe, sehr schön. Hab ihn, glaub ich, damals nichtmal zuende geguckt. Kriegsfilme haben mich bislang eh ausnahmslos enttäuscht, "Apocalypse Now" und "James Ryan" schaue ich wohl noch, weil die schon im Schrank stehen, und wenn das auch nichts ist, lass ich das wohl endgültig.
@Dox: Ja, nachvollziehbar. Aber so etwas wie Emotionen so überhaupt nicht auf.
@Punsha: Hm, das geht runter, definitiv.
@DerDude_: Cage ist da ja schon mal ein gutes Argument. :)
@Benjamin Barker: Spar dir "James Ryan". Oder besser: Sieh dir nur die ersten Minuten an. Ansonsten ist das (soweit ich gehört habe) ein totaler Pro-Kriegsfilm. Außerdem: Tom Hanks. *würg*
"Apokalypse Now" habe ich leider noch nicht gesehen aber allein der Soundtrack ist großartig. Sieh dir außerdem unbedingt "The Thin Red Line" an. Bisher mein Genre-Favorit. Gutes hört man übrigens noch von "Komm und Sieh" und "Barfuß durch die Hölle".
Stimmt, Hanks auch noch.. Eigentlich kann das garnichts werden. :D Und da die Filme ja eh gefühlte 100 Stunden gehen, wird das wohl eh noch etwas dauern. Danke trotzdem für die Tipps!
Ach und dem Dude kann ich nur zustimmen: "Tricks" ist wahrlich ein kleiner, feiner Film.
Der Schmale Grat kommt bei mir bisher auch direkt nach Apocalypse Now, wenn auch mit Abstand. Aber der "Soundtrack" zu Apocalypse Now ist gar nicht mal von so großer Bedeutung; der Film stellt einfach alle Genremitglieder, die ich bisher gesehen habe, in den Schatten.
Die Inszenierung vom Kampf um Omaha Beach fand ich bei "Ryan" auch gnadenlos gut. Der Rest ist, wie gesagt, ziemlich patriotisch mit guten Kriegsszenen, aber keinem intellektuellen Wert.
Wer sich damit beglücken lassen kann, 144 Minuten lang US-Soldaten beim Abknallen, Hubschrauberfliegen und ihren Brotherhood-Allüren zu beobachten, die mitleidig mit gelungenem Flair der hinreißenden Musik und den gewaltigen Bildern nahezu rühmlich in Szene gesetzt werden, ist bedenklich. Beinah ironisch wirkt dabei aber das Kehraus, indem plötzlich neben den 18 toten amerikanischen Soldaten die 1000 somalischen Bürger erwähnt werden, von denen es allerdings wohl für nicht nötig gehalten wurde, ihnen auch nur allzu viel Zeit der knapp zweieinhalb Stunden zu widmen. Absolut nutzlose und nichtssagende Militär-Publicity, weil ohne jegliche Kritik und Aussage – ganz im Gegenteil: sie werden als Helden dargestellt. Völlig daneben und falsch verstanden, zudem mangelt es an einem gewissen Kriegshintergrund, der für einen gefühlten Augenblick angestoßen wird. Und obendrein eine weitere Enttäuschung Ridley Scotts.
kann ein film, den selbst gesetzten anspruch erfüllen, den er sich durch das zitieren platos auferlegt?
- jein, zwar vermittelt black hawk down durch die brachialen szenen der kämpfe, die sinnlosigkeit von kämpfen und sterben im krieg, aber gelingt es trotz aller mühe nicht die angedachten emotionen zu vermitteln. lezteres ist wohl eher ein schauspielerisches problem, vor allem da man an der ein oder anderen szene merkt wie gut der film doch auf dem storyboard gedacht war.
alles in allem bleibt zu sagen, dass es gelungen ist, das amerikanische helden pathos, auch durchaus fesselnd für nichtimperialisten in szene zu setzen.
(ok auch nur, weils kein film von und/oder mit mel gibson is)
Der Film ist schon neu in vielen Gebieten. Wenn man sich die Kameraperspektiven, die Actiongeladenen Szenen und auch die gute Musik nicht weglässt, bleibt einem ein feiner Actionfilm im Gedanken. Mehr als Action versucht der Film eigentlich auch zu bieten, denn es geht um politische Themen, wahre Begebenheiten etc. doch diese Themen können leider kaum ernstgenommen werden. Die Soldaten verlieren viel zu viel Zeit an bestimmten Standorten, die Kriegsszenen ähneln sich zudem ebenfalls. Die somalischen Krieger werden ebenfalls zu "billig" in Geltung gebracht, sodass man sie ebenfalls nur schwer einschätzen kann. Der Film bleibt jedoch trotzdem, wie ich auch am Anfang geschrieben habe eine Neuheit in vielen Ebenen. Deshalb wird der Zuschauer auch sehr sicher seinen Spaß daran haben, diesen Film zu schauen. Die 2 Oscars für den Film sind aber auch heute nicht für jeden Verständlich. Ein guter Film ist es aber trotzdem.
Ein filmischer Tiefpunkt von Ridley Scott, welchem die Botschaft fehlte. Man hätte die Soldaten auf ihre Maschinengewehre ejakulieren lassen sollen, somit hätte man viel metaphorischer verdeutlichen können, dass MGs Menschenleben fordern.
Mich überzeugt dieser Film weder in seiner Unterhaltungskraft noch mit seine Daseinsberechtigung als moralische oder informative Ergussquelle. Generell bin ich kein Liebender des gesichtslosen und profillosem Kino und als genau das empfand ich "Black Hawk Down".
Voll gestopft mit Fünkchen und Sternchen, aber dennoch irgendwie leer. Diesen leeren Raum versucht man mit viel knallharter Action voll zu packen, was ich größtenteils als stumpfsinnig und öde empfand.
Wieder mal ein schauspielerisch höchst umstrittene Leistung des Josh Hartnett. ich weiß noch nicht so ganz, was ich von den Qualitäten seines Berufs halten soll, sehr wechselhaft.
Bei Eric Bana muss ich immer an Weichspüler von Lenor denken, aber dies Assoziation muss ich neu überdenken, den seit diesem Jahr sind erste Missbrauchsfälle von Weichspülern als Rauschmittel entdeckt worden, da würde irgendwas nicht zusammen passen.
Generell ein - nur mit viel Wohlwollen - als "mäßig Anschauungswürdig" zu bezeichnender Actionfilm im Kriegsgewand, da kann Scott deutlich mehr.
"Das hier ist nicht der Irak! Das ist wesentlich komplizierter..."
Aha.
Mit "das ist wesentlich komplizierter" hast du vollkommen recht, trotzdem halte ich den Film in Bezug auf seine Machart und seine Aussage insgesamt für faszinierend und gelungen. Dass Scott mehr kann ist wohl wahr, dies schmälert aber nicht die Qualität dieses Films.
Ein Regisseur der einen schießenden Soldaten in Zeitlupe zeigt, Explosionen (grausam) schön darstellt und mit Hans Zimmers pathetischer Musik Szenen unterlegt muss sich den Vorwurf der Kriegsglorifizierung gefallen lassen. Konsequent wäre es, einem Film keine einzige Zeitlupe zu bieten, keine Explosion unglaublich mit dem WOW Effekt zu inszenieren und in keiner Sekunde auf Schauwerte zu setzen und völlig ohne Musik zu arbeiten. Dann könnte man so etwas ernst nehmen. Besprochenes habe ich bisher immer gesehen, gewünschtes noch nie. Fatales Genre, dieser Kriegsfilm.
Ah, der steht auch no ganz weit oben auf meiner Vormerkliste. den hast eh du mir empfohlen oder? ^^
Ich kann jetz nur wieder meine "letzten Glühwürmchen" vorschlagen.
Danke euch! :)
Idi I Smotri scheint interessant. Bisher konnte ich mich zwischen SAFE PRIVATE RYAN, PLATOON und BLACK HAWK DOWN noch nicht wirklich für das Genre begeistern, das immer verlogen wirkt. Bester Kriegsfilm bisher ist da JARHEAD, der den Krieg wirklich, wirklich ad absurdum führt.
Oha, Jarhead? Wirklich? Is doch auch Hollywood-Entertainment.
Du MUSST Idi I Smotri schauen, wirklich. Kompromisslos, nüchtern, kameratechnisch brillant, erschütternd, Szenen die du niemals wieder vergisst. Hier wird keine "Kriegsgeschichte" erzählt, hier wird keine Stellung bezogen, hier bekommt man am eigenen Leibe den Wahnsinn des Krieges zu spüren, wie in keinem anderen Film sonst. Ich glaub dem hat noch niemand weniger als 9 Punkte gegeben, ist auch einfach unmöglich, diesen Film nicht fantastisch zu finden!! Viel "Spaß"...
Klar! Ist kein schlechter Film, Mendes ist ja auch ein guter Regisseur. Aber trotzdem für diese sensible, schreckliche Thematik zu gewöhnlich, zu hollywood, zu poliert, zu amerikanisch... Schau Idi I Smotri und du verstehst was ich meine :)
Die sehenswerten sind solche, die mit mahnender Absicht die Schrecken des Krieges zeigen. Wie zum Beispiel: "Die Brücke", "Furyo – Merry Christmas, Mr. Lawrence", "Die Brücke am Kwai", "Hamburger Hill" oder "Full Metal Jacket".
@ Jakob, nee natürlich nicht. Wo es um die philosophische, ethische Auseinandersetzung mit dem Phänomen "Krieg" geht. Und schonungslos - ohne dramaturgische Zugeständnisse, Aufplusterei, Action, Spannung etc - die Sinnlosigkeit desselbigen gezeigt wird. Und das schafft ausnahmslos am Besten "Idi i Smotri", gefolgt von "Apocalypse Now" und "The Thin Red Line". Mit Abstrichen noch "Full Metal Jacket".
Apocalypse Now ist nachwievor der Spitzenreiter. Jarhead ist auch toll :). Sehr gut ist auch Starship-Troopers halt bloß weiter vom eigentlichen realistisch dargestellten Thema entfernt.
Coppola's "Apocalypse Now" ist klasse und ergreifend. Aber es gibt noch weitere in dem Genre, die auf jeden Fall sehnswert sind. Ich würde da zum Beispiel noch "Exodus" (mit Paul Newman), Vilsmaier's "Stalingrad" und "Der schmale Grat" nennen. Ebenso das Epos "Die durch die Hölle gehen" mit Robert De Niro und Christopher Walken.
Wenn ich mir hier so die "Troll-Kommentare" durchlese, welche sich alle auf den "nervigen, amerikanischen Patriotismus" beziehen, der in diesem Film anscheind verherrlicht wird:
Ihr alle habt ausnahmslos diesen Film nicht verstanden!
Eigentlich ist das hier ein ANTI-Kriegsfilm und zeigt zu einem die Sichtweise der Soldaten, die selber an nichts festhalten können, als der Hoffnung das sie das Richtige für Amerika tun. Aber gleichzeitig macht dieser Film durch die Zweifel und Fragwürdigen Handlungen deutlich, wie (aus dieser Sichtweise) sinnlos Krieg ist.
Man guckt den nochmal und nehmt die Augenbinde ab!
wo sind denn die ganzen kommentare hin? ^^ naja egal
@Jack: In solchen Sachen ist es mir immer wichtig mir eine eigene Meinung zu bilden, deshalb interessier ich mich auch sehr dafür. Ich hab schon immer gerne so ziemlich alles hinterfragt... Und mit meinen bescheidenen 17 Jahren hab ich auch schon erkannt, dass eigentlich alle Bereiche in denen so dermaßen viel Geld drin steckt, mit größter Vorsicht zu genießen sind. :)
Mit der Formulierung selbst hatte ich nie große Probleme, aber wenn ich mich auf MP so umschau, bin ich eh noch eher unterer Durchschnitt :D
wo sind denn die ganzen kommentare hin? ^^ naja egal
@Jack: In solchen Sachen ist es mir immer wichtig mir eine eigene Meinung zu bilden, deshalb interessier ich mich auch sehr dafür. Ich hab schon immer gerne so ziemlich alles hinterfragt... Und mit meinen bescheidenen 17 Jahren hab ich auch schon erkannt, dass eigentlich alle Bereiche in denen so dermaßen viel Geld drin steckt, mit größter Vorsicht zu genießen sind. :)
Mit der Formulierung selbst hatte ich nie große Probleme, aber wenn ich mich auf MP so umschau, bin ich eh noch eher unterer Durchschnitt :D
Faszinierend, mir geht es genau so :D
Es freut mich immer riesig, auf (relativ) Geichgesinnte zu treffen. Vorallem in dieser Zeit, in der wir gerade leben, ist das eher selten der Fall.
Die wenigsten denken noch, und das Hinterfragen wurde ohnehin schon lange aufgegeben^^
Hattest du schonmal Philosophieunterricht?
Unterer Durschnitt?! Eher darüber würd ich behaupten ;D
Nein, zu meinem Bedauern noch nie; aber im Ethikunterricht sauge ich alles auf, was irgendwie mit Philosophie zu tun hat. :D
Da bedank ich mich aber recht herzlich für das Kompliment :)
Ich kann dir versichern, du würdest unseren Philosunterricht lieben^^
Die einzige Aufgabe der Philosophie ist es, alles zu hinterfragen und im positiven Sinne, auf den Kopf zu stellen :D
Gerne gerne
toller actionsfilm mit wahnsinns bildern. Und genau als das sollte man den film sehen und nicht als das was er sein will! 19 grösstenteils junge männer, die für nix und wieder nix draufgegangen sind! Aber was hab ich gesagt nur als actionfilm betrachten, sonst wird man nur aggro
Gute Action, besonders die Szene, in der die makellosen Verteidiger der Demokratie irgendwelche blöden Somalis abknallen fand ich super. Genau wie der Abspann, in der die 19 toten Amis extra erwähnt werden, während man auf die über 1000 Somalis nicht eingeht.
Diesen Film braucht kein Mensch.
Die auf einer wahren Begebenheit beruhende Geschichte wurde von keinem Geringeren verfilmt als Ridley Scott, der sich mal wieder so richtig austobt, aber ganz massiv!
Für die Charakterzeichnungen der einzelnen Figuren nahm er sich daher nicht sonderlich viel Zeit. Lediglich Tom Sizemore kommt, was das anbelangt, gut weg, da er in die Rolle schlüpft, in der er sich vermutlich am wohlsten fühlt; er spielt den alten Haudegen, der den zahlreichen jungen Hüpfern zur Seite gestellt wird - wie immer natürlich mit einem viel zu losen Mundwerk ausgestattet, das er nicht so recht im Zaum halten kann.
Des Weiteren finden sich reichlich viele Jungstars unter den Army Rangers und Delta Force wie u.a. Josh Hartnett, Ewan McGregor und Orlando Bloom, aber eben auch diverse alte Säcke mit ihren markanten Gesichtern wie bspw. Sam Shepard, William Fichtner, Eric Bana und Jeremy Piven.
Die Handlung ist äußerst übersichtlich, da sich nach etwa einer halben Stunden alles und ausschließlich auf die Kampfhandlungen konzentriert; die heftigen Feuergefechte werden durch eine exzellente Kameraarbeit authentisch in Szene gesetzt.
Ein wirklich starker Kriegsfilm, bei dem ich einzig und allein etwas Tiefe vermisst habe.
Ein verdammt guter Kriegsfilm,
der gut die Spannung aufbauen und zu erhalten weiß,
der keinen nennenswerten Pathos oder Patriotismus zelebriert und dadurch realistischer wirkt,
der ohne explizit vor die Nase gehaltenden Darstellungen von Kinderverbrennungen oder Massenvergewaltigungen auskommt (dafür meine tiefste Dankbarkeit),
der Schießorgien parat hält, die jedes Männerherz wohl höher schlagen lassen,
der mit seiner simplen Botschaft irgendwie rührt (Keiner wird zurückgelassen),
und der die Fakten nicht verschönert, womit er mich geschockt und nachdenklich gemacht hat, wie es sein kann, dass ich die ganze Zeit während des Films mit den US-Soldaten mehr oder weniger sympathisiert habe, deren Verluste sich auf 19 belaufen, während die von den Somaliern auf über 1000... :-(
Andererseits hat sich meine Sichtweise auch wieder etwas verschoben, als ich wissen wollte, wieviele Soldaten da gegen wieviele Somalier gekämpft haben.
Nun, ich könnte mir vorstellen dass eine ca 99 Mann starke Soldatengruppe, die von sagen wir, mindestens Tausend bewaffneter Zivilisten eingekesselt wird, leicht nervös am Abzugfinger werden könnte..
Womit ich hier aber nicht auf irgendeine politische Ebene rutschen will,
oder irgendwas rechtfertigen/verteidigen, dazu habe ich (noch) zu wenig Hintergrundwissen. Info ist hier gern willkommen.
Was für ein Film.
Wirklich sehr eindrucksvolle Bilder.
Ich wüsste jetzt keine Stelle, die mir nicht gefallen hätte. Natürlich hat der Film auch Längen, aber die sind in diesem Fall wirklich nötig, um den Kriegsschauplatz wirklich nahe zubringen.
Ein beklemmendes, fesselndes, spannendes und teilweise auch trauriges, tragisches Szenario. Mit einer bestechend gutem Besetzung.
«Keiner wird zurück gelassen.»
Optisch nett gemacht, die Action passt. Der Inhalt ist allerdings höchstens durchschnittlich. Dazu kommt, dass sich einige Szenen quälend lange dahinziehen und der US-Pathos nervt.
Das Bild der Blu Ray war hingegen gestochen scharf, man konnte buchstäblich die Schweißtropfen der Soldaten zählen.
Black Hawk Down - Kritik
US 2002 Laufzeit 144 Minuten, FSK 16, Actionfilm, Historienfilm, Kinostart 10.10.2002
Kritiken (2) — Film: Black Hawk Down
D. Kamalzadeh: Der Standard D. Kamalzadeh: Der Standard
Kommentar löschenDie Kampfhandlungen nehmen in Black Hawk Down den größten Raum ein. Zeitliche Inserts verdeutlichen die Chronologie der Ereignisse, sporadische Zeitlupen gelten den verletzten US-Soldaten, die mit wenigen Ausnahmen hellhäutig sind und mit ihren geschorenen Köpfen noch fragiler wirken (u. a. Josh Hartnett, Ewan McGregor). Somalier sterben hingegen wie Moorhühner, die aufgeregt aus ihrem Versteck flattern.
Kritik im Original 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 5 Antworten
matzems 2010/05/07 10:51:58
Antwort löschenDas mit der Hautfarbe ist mir noch gar nicht bewußt gewurden! hast aber recht! Warum eigentlich? Gibts keine schwarze Soldaten oder ist der regisseur ein leichter Rassist! So ist der Film jedenfalls 100% Schwarz/weiß -> böse/gut!
Hardcore_Entertainer 2011/05/11 21:56:49
Antwort löschenohooo sind die paranoiden rassistendetektive wieder on tour....omg.
J4KOB 2011/06/15 01:25:30
Antwort löschenich habe eine ganz kurze Aufnahme von einem schwarzen Ami gesehen. Sonst nur Weiße.
Alle 5 Antworten zeigen
SenSesS 2011/11/03 00:23:40
Antwort löschensehr das doch mal aus der anderen "rassistischen Seite",
es gibt nunmal deutlich mehr weiße amerikanische Schauspieler,...
vielleicht sind die billiger!? :D
Jamie Fox kann ja nicht immer dabei sein :P
Grüße!
J4KOB 2011/11/03 00:31:26
Antwort löschennormalerweise werden da immer ein paar schwarze reingestopft, gemäß dem Motto "egal ob schwarz oder weiß, hauptsache Amerikaner" (dazu zählen natürlich nicht: gelb, arabisch oder, gott bewahre, vlt sogar deutsch). Aber bei "Black Hawk Down" über Ethik, Moral, Menschenwürde oder Gleichberechtigung zu diskutieren kann man sich sowieso sparen ^^
Jamie Fox nicht, aber da finden sich bestimmt ein paar unbekannte, die man heldenhaft für ihr Vaterland verrecken lassen kann :D
Peter Zander: Welt, Berliner Morgenpost Peter Zander: Welt, Berliner Morgenpost
Kommentar löschenMit hektischer Handkamera, mit grausam blutigen Details und akustisch verfremdeten Effekten ist der Zuschauer nicht mehr nur einfach dabei, sondern mittendrin im Schlachtgetümmel. All diese dokumentarische Verpflichtung aber - das unterscheidet Scott von Spielberg, das verbindet "Wir waren Helden" mit "Black Hawk Down" - führt nicht einmal im Ansatz zu einer Hinterfragung nach der Legimitation des Tuns und der Mittel.
Kritik im Original 3 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 3 Antworten
sickoffall88 2010/07/19 20:30:34
Antwort löschenDie "grausam blutigen Details" stellen die Hinterfragung eines Krieges, seiner Folgen und seines "Sinnes" dar.
Alle 3 Antworten zeigen
fseifert 2010/12/21 03:13:15
Antwort löschen@sickoffal88: das mag wohl sein. leider nur unglaublich einseitig und absolut unkritisch.
J4KOB 2011/06/15 01:29:12
Antwort löschenalso bitte! das is keine Kritik am Krieg sondern Kritik an den ach so grausamen Somaliern, die in dem Film nicht wie Menschen, sondern eher wie Tiere oder absolut dämlichen Zombies dargestellt werden!
Kommentare (112) — Film: Black Hawk Down
Kommentar schreibenFilmar 2012/02/05 02:32:01
Kommentar löschenIch liebe Kriegsfilme. Filme wie dieser hier sind der Grund dafür. Black Hawk Down ist auf jeden Fall einer meiner Lieblingskriegsfilme, denn er setzt den Fokus nicht auf das "Töten der Bösen" sondern auf das Retten. Das spricht mich an und wurde hier sehr gut umgesetzt. Stark!
8.5/10
Kommentar gefällt mir Antworten
blablabla2011 2012/01/30 22:33:59
Kommentar löschendumme ami kake die nicht mal unterhält!!!
1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir 1 Antworten
Filmar 2012/02/05 02:32:32
Antwort löschenwtf
the comedian 2012/01/14 00:10:40
Kommentar löschenWas ich an diesem Film so faszinierend finde ist, dass du das Gefühl hast Mittendrin zu sein. Meiner Meinung nach einer der besten Filme aus diesem Genre. Wenn Ridley Scott es geschafft hätte den Patriotismus noch ein bisschen mehr rauszunehmen wäre er noch einen Tick besser gewesen. Aber die Amerikaner sind so und werden es wahrscheinlich auch bleiben! Also solide seeehr sehenswerte 8 Punkte Meinerseits
1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir 2 Antworten
Chrisetoph 2012/01/14 00:20:18
Antwort löschenEs heißt, dass Scott einige kritischere Passagen geplant hatte, diese allerdings hat fallen lassen, da die Army ihn mit Material versorgt hat - was nicht zuletzt dem Realismus zuträglich wurde.
the comedian 2012/01/14 18:05:44
Antwort löschenFind ich echt nicht schlecht das ihn da die Army direkt versorgt hat, da das ja eines der etwas dunkleren Kapitel der Amerikanischen Kriegsgeschichte ist, oder was heißt dunkel: eben die größte pleite seit Vietnam.
AlexMartin 2012/01/12 11:01:55
Kommentar löschenEin bißchen viel Hurra-Patriotismus, ansosntne aber solide, sehenswerte Action.
Kommentar gefällt mir Antworten
Matzler 2012/01/07 00:38:49
Kommentar löschenIch brauche in einem Film keine Belehrung, dass der Krieg und alles damit zusammenhängende schlecht und zu verachten ist. Eine Ästhetisierung oder Glorifizierung kann ich übrigens auch nicht erkennen. Vorsicht, ich spoilerer etwas: Gerade nach abgetrennten Fingern, Raketen, die sich quer durch den Oberkörper bohren, durch Glassplitter erblindete Soldaten und zerfetzten Unterkörpern ist mir der bereits vorher nicht vorhandene Appetit auf Krieg recht gänzlich vergangen. Auch Maschinengewehre, die in Zeitlupe feuern, lassen mich nicht jubelnd aufspringen. Ich sehe darin auch mehr Dramatisierung als Ästhetisierung.
In vielen Kommentaren lese ich außerdem eine generelle Kritik am Thema Krieg und Interventionseinsätzen heraus. Natürlich verschwimmen hier die Grenzen zwischen Politischem und Filmischem, weil der Film versucht, historische Ereignisse möglichst wahrheitsgetreu wiederzugeben (was generell schwer ist, da es ja selbst von wissenschaftlicher Seite verschiedene Sichtweisen geben kann).
Ich finde, man sollte hier noch ein wenig schärfer unterscheiden zwischen Realität und Film-Sujet. Ich nehme das Sujet des Films als solches an und komme zu dem Schluss, dass es sich um ein hanwerklich sauberes Werk handelt, das zudem durch klasse Actionszenen überzeugt. Die Musik fand ich ebenfalls sehr gut.
Über die die amerikanische Kriegspolitik müssen wir uns nicht unterhalten, die verabscheue ich ebenfalls und trotzdem fand ich den Film super. Das eine hat mit dem anderen einfach nichts zu tun.
2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten
smartyx 2011/12/18 23:56:56
Kommentar löschen"Black Hawk Down" reiht sich in die Liste der gewöhnlichen Kriegsfilme einfach nur ein. Das könnte man auf den ersten Blick zumindest meinen. Auf den zweiten Blick stellt man aber fest, dass zumindest der Versuch und der Vorsatz vorhanden sind, dass eben dies nicht geschieht.
"Black Hawk Down" beruht auf wahren Begebenheiten. Das kann man zumindest dem einleitenden Satz entnehmen, mit dem der Film beginnt. Die Betonung sollte dabei auf "beruht" liegen, denn wie viel tatsächliche Wahrheit in den abgebildeten Handlungen, Ereignissen, Namen und Bewegungen steckt, kann der Zuschauer nicht beurteilen. Fakt ist, dass es einen Einsatz von US-Truppen in Mogadischu gab, der sich zur Katastrophe entwickelte. Und zwar für beide Seiten. Deswegen muss sich der Film die Frage gefallen lassen: Wie viel ist Wahrheit auf Basis von Augenzeugenberichten und Einsatz-Protokollen und wie viel ist für den Kommerz hinzugedichtet worden?
"Black Hawk Down" geizt nicht mit Szenen, in denen Menschen sterben. Sowohl auf der Seite der US-Truppen als auch auf Seite der Somalier. Dabei wird die Grenze des ertragbaren ausgereizt was die Darstellung von Verwundeten und Körperteilen betrifft. Hier muss sich der Film zwei Fragen gefallen lassen: Dient dies nur dazu, Krieg abstoßend entgegen zu treten? Oder dient dies nur den Kommerz? Denn spätestens nach den ersten 20 Minuten von "Der Soldat James Ryan" kennt man die Konsequenzen, die Handgranaten, Mörser und Kugeln anrichten.
"Black Hawk Down" versucht auch, dem Zuschauer eine Botschaft übermitteln zu wollen. Das ist zumindest mein Eindruck. Denn Schlagworte wie "Kameradschaft" prägen einen Großteil des Films. Aber Aussagen wie "Keiner bleibt zurück" stoßen den Zuschauer quasi mit der Nase in den Dreck, um das zu erkennen. Da hätte man sich sicher auch auf den Verstand des Zuschauers verlassen können, um das zu erkennen. Denn man kann hier wieder mit einer Frage entgegentreten: Was hätten denn die Kameraden denn sonst anderes machen sollen?
"Black Hawk Down" stellt für sich wahrscheinlich den Anspruch, ohne große Effekthascherei, großartige Nebengeschichten und Konzentration auf das Wesentliche auskommen zu können. Das könnte man fast bestätigen. Aber wieso ist dann nicht nur mir aufgefallen, dass Zeitlupendarstellungen, effektvolle Musik und trotzdem an einigen Stellen hervorblinzelnder Pathos fast überflüssig sind?
"Black Hawk Down" stellt leider nur den Versuch dar, sich aus der Masse gewöhnlicher Kriegsfilme hervorzuheben, denn das gelingt ihm nicht besonders gut.
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Thraciel 2012/01/02 13:30:01
Antwort löschenWieso man nach "Der Soldat James Ryan" die Folgen von modernen Waffen nicht mehr zeigen darf muss ich jetzt aber nicht verstehen oder? Ich hab Black Hawk Down beispielsweise vor dem Soldaten James Ryan gesehen...
smartyx 2012/01/02 13:52:16
Antwort löschenDas darf gern gezeigt werden. Ich hatte nur "Der Soldat James Ryan" als Beispiel gebracht, weil dieser Film eher auf der Leinwand zu sehen war.
Ich persönlich hätte drauf verzichten können.
fkfilmkritik 2011/12/11 00:40:13
Kommentar löschenOh. Mein. Gott! Was zur Hölle ist da mit dem Alien-Regisseur Ridley Scott passiert? Gut, inszenieren funktioniert ja anscheinend noch. Doch diese Inszenierung von "Äktschön" ist gerade der Fehler. Ridley Scott geht es hier ganz offensichtlich mehr darum ein Schlachtfeld zu ästhetisieren. Da wird jedes Geballer schön beeindruckend gezeigt. Fette Explosionen zelebriert und dazu mit "atemberaubender" Hans Zimmer-Musik unterlegt. Außerdem wird da einem noch eine Helden-Story um die Ohren gehauen, die es ja eigentlich nie in diesem Genre geben soll und Charaktere finden zwischen dem ganzen Bum-Bum auch keinen Platz. Viele Worte gibt es über "Black Hawk Down" dann aber auch nicht zu verlieren, da er schon ganz schnell und offensichtlich in dem was das Genre erreichen will/sollte scheitert. Übrigens steht auch alles, was ich hier schreibe unter mir in den Texten von Hooded Justice, dem Cineasten und Jimi Hendrix. Aber ich musste auch mal meinen Senf dazugeben.
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Dox 2011/12/11 01:26:16
Antwort löschenRecht hast du, habe ihn zufälligerweise soeben auch zum ersten Mal gesehen! :D
Aber trotz der fehlenden Haltung zum Geschehen und insgesamt jeglichen erfüllten Klischees eines amerikanischen Militärfilmes, fand ich ihn klasse. Ich weiß nicht einmal genau, weshalb in dieser Weise, aber der Film hat mich einfach dermaßen mitgenommen, wie es bisher nur sehr wenige Kriegsfilme geschafft haben (Apocalypse Now steht da immer noch für sich). Handwerklich grandios und unglaublich überzeugend gefilmt, das muss gewürdigt werden. Ich hatte stellenweise sogar Tränen in den Augen, so verbunden war ich dem Geschehen. Viel intensiver kann ein solcher Film nicht sein.
Was mich bei all dem aber noch am meisten gestört hat, war die wirklich sehr schwache Filmmusik. Gerade diese hätte besser eingesetzt werden können, hätte eine noch fesselndere Atmosphäre schaffen können, bleibt aber total simpel und flach. Habe dann auch erst im Abspann entdeckt, dass ein gewisser Hr. Zimmer hier wieder zugange war, hätt' man sich denken können...
Punsha 2011/12/11 01:33:17
Antwort löschenHab nur die letzte halbe Stunde gesehen und die fand ich ehrlich gesagt auch selten dämlich. Eigentlich müsste ich meine 7.0 aus alten Zeiten (keine Ahnung, was da war^^) revidieren, aber wenn ich den Film nicht nochmal ganz gesehen hab, kann ich das moralisch nicht mit mir vereinbaren. ;)
DerDude_ 2011/12/11 13:56:55
Antwort löschenRidley Scott hatt nur ein einzig gutes Späwerk geschaffen : "Tricks" mit Nicolas Cage
Ein sehr sehenswerter Film. Black Hawk Down ist wirklich zum wegwerfen.
Benjamin Barker 2011/12/11 14:39:08
Antwort löschenHehe, sehr schön. Hab ihn, glaub ich, damals nichtmal zuende geguckt. Kriegsfilme haben mich bislang eh ausnahmslos enttäuscht, "Apocalypse Now" und "James Ryan" schaue ich wohl noch, weil die schon im Schrank stehen, und wenn das auch nichts ist, lass ich das wohl endgültig.
fkfilmkritik 2011/12/11 18:58:05
Antwort löschen@Dox: Ja, nachvollziehbar. Aber so etwas wie Emotionen so überhaupt nicht auf.
@Punsha: Hm, das geht runter, definitiv.
@DerDude_: Cage ist da ja schon mal ein gutes Argument. :)
@Benjamin Barker: Spar dir "James Ryan". Oder besser: Sieh dir nur die ersten Minuten an. Ansonsten ist das (soweit ich gehört habe) ein totaler Pro-Kriegsfilm. Außerdem: Tom Hanks. *würg*
"Apokalypse Now" habe ich leider noch nicht gesehen aber allein der Soundtrack ist großartig. Sieh dir außerdem unbedingt "The Thin Red Line" an. Bisher mein Genre-Favorit. Gutes hört man übrigens noch von "Komm und Sieh" und "Barfuß durch die Hölle".
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Benjamin Barker 2011/12/11 20:04:45
Antwort löschenStimmt, Hanks auch noch.. Eigentlich kann das garnichts werden. :D Und da die Filme ja eh gefühlte 100 Stunden gehen, wird das wohl eh noch etwas dauern. Danke trotzdem für die Tipps!
Ach und dem Dude kann ich nur zustimmen: "Tricks" ist wahrlich ein kleiner, feiner Film.
Dox 2011/12/11 21:25:05
Antwort löschenDer Schmale Grat kommt bei mir bisher auch direkt nach Apocalypse Now, wenn auch mit Abstand. Aber der "Soundtrack" zu Apocalypse Now ist gar nicht mal von so großer Bedeutung; der Film stellt einfach alle Genremitglieder, die ich bisher gesehen habe, in den Schatten.
Die Inszenierung vom Kampf um Omaha Beach fand ich bei "Ryan" auch gnadenlos gut. Der Rest ist, wie gesagt, ziemlich patriotisch mit guten Kriegsszenen, aber keinem intellektuellen Wert.
Hooded Justice 2011/12/10 13:40:03
Kommentar löschenWer sich damit beglücken lassen kann, 144 Minuten lang US-Soldaten beim Abknallen, Hubschrauberfliegen und ihren Brotherhood-Allüren zu beobachten, die mitleidig mit gelungenem Flair der hinreißenden Musik und den gewaltigen Bildern nahezu rühmlich in Szene gesetzt werden, ist bedenklich. Beinah ironisch wirkt dabei aber das Kehraus, indem plötzlich neben den 18 toten amerikanischen Soldaten die 1000 somalischen Bürger erwähnt werden, von denen es allerdings wohl für nicht nötig gehalten wurde, ihnen auch nur allzu viel Zeit der knapp zweieinhalb Stunden zu widmen. Absolut nutzlose und nichtssagende Militär-Publicity, weil ohne jegliche Kritik und Aussage – ganz im Gegenteil: sie werden als Helden dargestellt. Völlig daneben und falsch verstanden, zudem mangelt es an einem gewissen Kriegshintergrund, der für einen gefühlten Augenblick angestoßen wird. Und obendrein eine weitere Enttäuschung Ridley Scotts.
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el saalo 2011/12/09 23:28:24
Kommentar löschennur die toten sahen das ende des krieges
kann ein film, den selbst gesetzten anspruch erfüllen, den er sich durch das zitieren platos auferlegt?
- jein, zwar vermittelt black hawk down durch die brachialen szenen der kämpfe, die sinnlosigkeit von kämpfen und sterben im krieg, aber gelingt es trotz aller mühe nicht die angedachten emotionen zu vermitteln. lezteres ist wohl eher ein schauspielerisches problem, vor allem da man an der ein oder anderen szene merkt wie gut der film doch auf dem storyboard gedacht war.
alles in allem bleibt zu sagen, dass es gelungen ist, das amerikanische helden pathos, auch durchaus fesselnd für nichtimperialisten in szene zu setzen.
(ok auch nur, weils kein film von und/oder mit mel gibson is)
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Göksel Algan 2011/12/01 05:30:41
Kommentar löschenDer Film ist schon neu in vielen Gebieten. Wenn man sich die Kameraperspektiven, die Actiongeladenen Szenen und auch die gute Musik nicht weglässt, bleibt einem ein feiner Actionfilm im Gedanken. Mehr als Action versucht der Film eigentlich auch zu bieten, denn es geht um politische Themen, wahre Begebenheiten etc. doch diese Themen können leider kaum ernstgenommen werden. Die Soldaten verlieren viel zu viel Zeit an bestimmten Standorten, die Kriegsszenen ähneln sich zudem ebenfalls. Die somalischen Krieger werden ebenfalls zu "billig" in Geltung gebracht, sodass man sie ebenfalls nur schwer einschätzen kann. Der Film bleibt jedoch trotzdem, wie ich auch am Anfang geschrieben habe eine Neuheit in vielen Ebenen. Deshalb wird der Zuschauer auch sehr sicher seinen Spaß daran haben, diesen Film zu schauen. Die 2 Oscars für den Film sind aber auch heute nicht für jeden Verständlich. Ein guter Film ist es aber trotzdem.
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JimiHendrix 2011/11/13 21:37:31
Kommentar löschenEin filmischer Tiefpunkt von Ridley Scott, welchem die Botschaft fehlte. Man hätte die Soldaten auf ihre Maschinengewehre ejakulieren lassen sollen, somit hätte man viel metaphorischer verdeutlichen können, dass MGs Menschenleben fordern.
Mich überzeugt dieser Film weder in seiner Unterhaltungskraft noch mit seine Daseinsberechtigung als moralische oder informative Ergussquelle. Generell bin ich kein Liebender des gesichtslosen und profillosem Kino und als genau das empfand ich "Black Hawk Down".
Voll gestopft mit Fünkchen und Sternchen, aber dennoch irgendwie leer. Diesen leeren Raum versucht man mit viel knallharter Action voll zu packen, was ich größtenteils als stumpfsinnig und öde empfand.
Wieder mal ein schauspielerisch höchst umstrittene Leistung des Josh Hartnett. ich weiß noch nicht so ganz, was ich von den Qualitäten seines Berufs halten soll, sehr wechselhaft.
Bei Eric Bana muss ich immer an Weichspüler von Lenor denken, aber dies Assoziation muss ich neu überdenken, den seit diesem Jahr sind erste Missbrauchsfälle von Weichspülern als Rauschmittel entdeckt worden, da würde irgendwas nicht zusammen passen.
Generell ein - nur mit viel Wohlwollen - als "mäßig Anschauungswürdig" zu bezeichnender Actionfilm im Kriegsgewand, da kann Scott deutlich mehr.
"Das hier ist nicht der Irak! Das ist wesentlich komplizierter..."
Aha.
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horro 2011/11/13 22:08:28
Antwort löschenMit "das ist wesentlich komplizierter" hast du vollkommen recht, trotzdem halte ich den Film in Bezug auf seine Machart und seine Aussage insgesamt für faszinierend und gelungen. Dass Scott mehr kann ist wohl wahr, dies schmälert aber nicht die Qualität dieses Films.
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JimiHendrix 2011/11/13 22:20:12
Antwort löschenwo nichts zu schmälern ist, kann man nichts schmälern, das hat der scott verdammt klug eingefedelt, dieser schelm.
horro 2011/11/13 22:53:47
Antwort löschen:D
der cineast 2011/11/13 17:03:25
Kommentar löschenEin Regisseur der einen schießenden Soldaten in Zeitlupe zeigt, Explosionen (grausam) schön darstellt und mit Hans Zimmers pathetischer Musik Szenen unterlegt muss sich den Vorwurf der Kriegsglorifizierung gefallen lassen. Konsequent wäre es, einem Film keine einzige Zeitlupe zu bieten, keine Explosion unglaublich mit dem WOW Effekt zu inszenieren und in keiner Sekunde auf Schauwerte zu setzen und völlig ohne Musik zu arbeiten. Dann könnte man so etwas ernst nehmen. Besprochenes habe ich bisher immer gesehen, gewünschtes noch nie. Fatales Genre, dieser Kriegsfilm.
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J4KOB 2011/11/13 17:17:20
Antwort löschensehr schön!
Le Samourai 2011/11/13 18:39:38
Antwort löschenIdi I Smotri!!
J4KOB 2011/11/13 18:59:23
Antwort löschenAh, der steht auch no ganz weit oben auf meiner Vormerkliste. den hast eh du mir empfohlen oder? ^^
Ich kann jetz nur wieder meine "letzten Glühwürmchen" vorschlagen.
JimiHendrix 2011/11/13 19:42:27
Antwort löschenein totalschaden, dieser film ...kann da nur meine volle bewertungszustimmung bekunden.
CarrionFairy 2011/11/13 20:07:56
Antwort löschendito. vor allem mal wieder der pathos wegen einigen wenigen "guten", die in keinem verhältnis zum getöteten "feind" stehen...
der cineast 2011/11/14 11:05:58
Antwort löschenDanke euch! :)
Idi I Smotri scheint interessant. Bisher konnte ich mich zwischen SAFE PRIVATE RYAN, PLATOON und BLACK HAWK DOWN noch nicht wirklich für das Genre begeistern, das immer verlogen wirkt. Bester Kriegsfilm bisher ist da JARHEAD, der den Krieg wirklich, wirklich ad absurdum führt.
Le Samourai 2011/11/14 12:25:22
Antwort löschenOha, Jarhead? Wirklich? Is doch auch Hollywood-Entertainment.
Du MUSST Idi I Smotri schauen, wirklich. Kompromisslos, nüchtern, kameratechnisch brillant, erschütternd, Szenen die du niemals wieder vergisst. Hier wird keine "Kriegsgeschichte" erzählt, hier wird keine Stellung bezogen, hier bekommt man am eigenen Leibe den Wahnsinn des Krieges zu spüren, wie in keinem anderen Film sonst. Ich glaub dem hat noch niemand weniger als 9 Punkte gegeben, ist auch einfach unmöglich, diesen Film nicht fantastisch zu finden!! Viel "Spaß"...
der cineast 2011/11/14 12:52:03
Antwort löschenJarhead gesehen?
Ich glaube es dir. Mal, wie sagt man so schön, schauen! :)
Le Samourai 2011/11/14 13:32:21
Antwort löschenKlar! Ist kein schlechter Film, Mendes ist ja auch ein guter Regisseur. Aber trotzdem für diese sensible, schreckliche Thematik zu gewöhnlich, zu hollywood, zu poliert, zu amerikanisch... Schau Idi I Smotri und du verstehst was ich meine :)
der cineast 2011/11/14 13:37:18
Antwort löschenDas werde ich tun! :)
J4KOB 2011/11/14 16:01:55
Antwort löschenJarhead find ich auch noch ein bisschen zu soft.
Was ich dir auch noch sehr empfehlen kann ist "Das Boot". Dürfte dir gefallen, denk ich.
Le Samourai 2011/11/14 16:06:53
Antwort löschenJoa, super deutscher Klassiker. Wobei der eher als Kammerspiel/ Thriller funktioniert denn als "waschechter" Kriegsfilm.
J4KOB 2011/11/14 16:14:29
Antwort löschenDas lässt sich doch wunderbar vereinen. Was meinst du mit "waschechter Kriegsfilm"? Iwas wo richtig rumgeballert wird? :D
RoosterCogburn 2011/11/14 16:55:19
Antwort löschenDie sehenswerten sind solche, die mit mahnender Absicht die Schrecken des Krieges zeigen. Wie zum Beispiel: "Die Brücke", "Furyo – Merry Christmas, Mr. Lawrence", "Die Brücke am Kwai", "Hamburger Hill" oder "Full Metal Jacket".
Le Samourai 2011/11/14 17:30:54
Antwort löschen@ Jakob, nee natürlich nicht. Wo es um die philosophische, ethische Auseinandersetzung mit dem Phänomen "Krieg" geht. Und schonungslos - ohne dramaturgische Zugeständnisse, Aufplusterei, Action, Spannung etc - die Sinnlosigkeit desselbigen gezeigt wird. Und das schafft ausnahmslos am Besten "Idi i Smotri", gefolgt von "Apocalypse Now" und "The Thin Red Line". Mit Abstrichen noch "Full Metal Jacket".
der cineast 2011/11/14 18:15:42
Antwort löschenAlle 4 noch auf meiner Liste! ;)
Le Samourai 2011/11/14 18:37:17
Antwort löschenHart. Na dann hau mal rein! Anti-War-Wochenende... :)
Roldur 2011/11/15 13:52:56
Antwort löschenApocalypse Now ist nachwievor der Spitzenreiter. Jarhead ist auch toll :). Sehr gut ist auch Starship-Troopers halt bloß weiter vom eigentlichen realistisch dargestellten Thema entfernt.
Le Samourai 2011/11/15 14:29:37
Antwort löschen"Nach wie vor" was?? Idi I Smotri gesehen??
RoosterCogburn 2011/11/15 15:20:14
Antwort löschenCoppola's "Apocalypse Now" ist klasse und ergreifend. Aber es gibt noch weitere in dem Genre, die auf jeden Fall sehnswert sind. Ich würde da zum Beispiel noch "Exodus" (mit Paul Newman), Vilsmaier's "Stalingrad" und "Der schmale Grat" nennen. Ebenso das Epos "Die durch die Hölle gehen" mit Robert De Niro und Christopher Walken.
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fabel 2011/11/23 15:46:36
Antwort löschenSeh ich jetzt erst - hab mich wieder ein Stück mehr in dich verliebt.<3 :p
der cineast 2011/11/24 10:38:29
Antwort löschen:) <3
SenSesS 2011/11/03 00:21:28
Kommentar löschenWenn ich mir hier so die "Troll-Kommentare" durchlese, welche sich alle auf den "nervigen, amerikanischen Patriotismus" beziehen, der in diesem Film anscheind verherrlicht wird:
Ihr alle habt ausnahmslos diesen Film nicht verstanden!
Eigentlich ist das hier ein ANTI-Kriegsfilm und zeigt zu einem die Sichtweise der Soldaten, die selber an nichts festhalten können, als der Hoffnung das sie das Richtige für Amerika tun. Aber gleichzeitig macht dieser Film durch die Zweifel und Fragwürdigen Handlungen deutlich, wie (aus dieser Sichtweise) sinnlos Krieg ist.
Man guckt den nochmal und nehmt die Augenbinde ab!
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J4KOB 2011/11/20 20:44:41
Antwort löschenwo sind denn die ganzen kommentare hin? ^^ naja egal
@Jack: In solchen Sachen ist es mir immer wichtig mir eine eigene Meinung zu bilden, deshalb interessier ich mich auch sehr dafür. Ich hab schon immer gerne so ziemlich alles hinterfragt... Und mit meinen bescheidenen 17 Jahren hab ich auch schon erkannt, dass eigentlich alle Bereiche in denen so dermaßen viel Geld drin steckt, mit größter Vorsicht zu genießen sind. :)
Mit der Formulierung selbst hatte ich nie große Probleme, aber wenn ich mich auf MP so umschau, bin ich eh noch eher unterer Durchschnitt :D
J4KOB 2011/11/20 20:44:47
Antwort löschenwo sind denn die ganzen kommentare hin? ^^ naja egal
@Jack: In solchen Sachen ist es mir immer wichtig mir eine eigene Meinung zu bilden, deshalb interessier ich mich auch sehr dafür. Ich hab schon immer gerne so ziemlich alles hinterfragt... Und mit meinen bescheidenen 17 Jahren hab ich auch schon erkannt, dass eigentlich alle Bereiche in denen so dermaßen viel Geld drin steckt, mit größter Vorsicht zu genießen sind. :)
Mit der Formulierung selbst hatte ich nie große Probleme, aber wenn ich mich auf MP so umschau, bin ich eh noch eher unterer Durchschnitt :D
Jack55555 2011/11/21 18:56:01
Antwort löschenFaszinierend, mir geht es genau so :D
Es freut mich immer riesig, auf (relativ) Geichgesinnte zu treffen. Vorallem in dieser Zeit, in der wir gerade leben, ist das eher selten der Fall.
Die wenigsten denken noch, und das Hinterfragen wurde ohnehin schon lange aufgegeben^^
Hattest du schonmal Philosophieunterricht?
Unterer Durschnitt?! Eher darüber würd ich behaupten ;D
J4KOB 2011/11/21 18:58:45
Antwort löschenNein, zu meinem Bedauern noch nie; aber im Ethikunterricht sauge ich alles auf, was irgendwie mit Philosophie zu tun hat. :D
Da bedank ich mich aber recht herzlich für das Kompliment :)
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Jack55555 2011/11/25 17:25:03
Antwort löschenIch kann dir versichern, du würdest unseren Philosunterricht lieben^^
Die einzige Aufgabe der Philosophie ist es, alles zu hinterfragen und im positiven Sinne, auf den Kopf zu stellen :D
Gerne gerne
J4KOB 2011/11/25 18:49:57
Antwort löschenJa, da bin ich mir sogar sicher.
Wie Platon sagt, "Der Grundstein der Philosophie ist Neugierde". Neugierig bin ich :D
M4x1k1ng 2011/10/25 21:04:28
Kommentar löschenAnti-Kriegsfilm, der durch erschütternde Bilder überzeugt.
1 Satz, 1 Film: "Kein Mann bleibt zurück."
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swissroland 2011/10/10 10:28:49
Kommentar löschentoller actionsfilm mit wahnsinns bildern. Und genau als das sollte man den film sehen und nicht als das was er sein will! 19 grösstenteils junge männer, die für nix und wieder nix draufgegangen sind! Aber was hab ich gesagt nur als actionfilm betrachten, sonst wird man nur aggro
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Endzeit 2011/10/09 16:10:15
Kommentar löschenGute Action, besonders die Szene, in der die makellosen Verteidiger der Demokratie irgendwelche blöden Somalis abknallen fand ich super. Genau wie der Abspann, in der die 19 toten Amis extra erwähnt werden, während man auf die über 1000 Somalis nicht eingeht.
Diesen Film braucht kein Mensch.
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cpt. chaos 2011/10/06 10:34:56
Kommentar löschenDie auf einer wahren Begebenheit beruhende Geschichte wurde von keinem Geringeren verfilmt als Ridley Scott, der sich mal wieder so richtig austobt, aber ganz massiv!
Für die Charakterzeichnungen der einzelnen Figuren nahm er sich daher nicht sonderlich viel Zeit. Lediglich Tom Sizemore kommt, was das anbelangt, gut weg, da er in die Rolle schlüpft, in der er sich vermutlich am wohlsten fühlt; er spielt den alten Haudegen, der den zahlreichen jungen Hüpfern zur Seite gestellt wird - wie immer natürlich mit einem viel zu losen Mundwerk ausgestattet, das er nicht so recht im Zaum halten kann.
Des Weiteren finden sich reichlich viele Jungstars unter den Army Rangers und Delta Force wie u.a. Josh Hartnett, Ewan McGregor und Orlando Bloom, aber eben auch diverse alte Säcke mit ihren markanten Gesichtern wie bspw. Sam Shepard, William Fichtner, Eric Bana und Jeremy Piven.
Die Handlung ist äußerst übersichtlich, da sich nach etwa einer halben Stunden alles und ausschließlich auf die Kampfhandlungen konzentriert; die heftigen Feuergefechte werden durch eine exzellente Kameraarbeit authentisch in Szene gesetzt.
Ein wirklich starker Kriegsfilm, bei dem ich einzig und allein etwas Tiefe vermisst habe.
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Tachitalili 2011/09/26 15:36:56
Kommentar löschenEin verdammt guter Kriegsfilm,
der gut die Spannung aufbauen und zu erhalten weiß,
der keinen nennenswerten Pathos oder Patriotismus zelebriert und dadurch realistischer wirkt,
der ohne explizit vor die Nase gehaltenden Darstellungen von Kinderverbrennungen oder Massenvergewaltigungen auskommt (dafür meine tiefste Dankbarkeit),
der Schießorgien parat hält, die jedes Männerherz wohl höher schlagen lassen,
der mit seiner simplen Botschaft irgendwie rührt (Keiner wird zurückgelassen),
und der die Fakten nicht verschönert, womit er mich geschockt und nachdenklich gemacht hat, wie es sein kann, dass ich die ganze Zeit während des Films mit den US-Soldaten mehr oder weniger sympathisiert habe, deren Verluste sich auf 19 belaufen, während die von den Somaliern auf über 1000... :-(
Andererseits hat sich meine Sichtweise auch wieder etwas verschoben, als ich wissen wollte, wieviele Soldaten da gegen wieviele Somalier gekämpft haben.
Nun, ich könnte mir vorstellen dass eine ca 99 Mann starke Soldatengruppe, die von sagen wir, mindestens Tausend bewaffneter Zivilisten eingekesselt wird, leicht nervös am Abzugfinger werden könnte..
Womit ich hier aber nicht auf irgendeine politische Ebene rutschen will,
oder irgendwas rechtfertigen/verteidigen, dazu habe ich (noch) zu wenig Hintergrundwissen. Info ist hier gern willkommen.
Mein Fazit: sehenswert.
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doctorgonzo 2011/09/26 16:56:09
Antwort löschenDa bin ich ja mal richtig platt.
Kreaexo 2011/08/28 23:37:47
Kommentar löschenWas für ein Film.
Wirklich sehr eindrucksvolle Bilder.
Ich wüsste jetzt keine Stelle, die mir nicht gefallen hätte. Natürlich hat der Film auch Längen, aber die sind in diesem Fall wirklich nötig, um den Kriegsschauplatz wirklich nahe zubringen.
Ein beklemmendes, fesselndes, spannendes und teilweise auch trauriges, tragisches Szenario. Mit einer bestechend gutem Besetzung.
«Keiner wird zurück gelassen.»
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Trimalchio 2011/08/01 23:56:09
Kommentar löschenBlack Hawk Dowon
Optisch nett gemacht, die Action passt. Der Inhalt ist allerdings höchstens durchschnittlich. Dazu kommt, dass sich einige Szenen quälend lange dahinziehen und der US-Pathos nervt.
Das Bild der Blu Ray war hingegen gestochen scharf, man konnte buchstäblich die Schweißtropfen der Soldaten zählen.
4/10
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