Black Hawk Down - Kritik

US 2002
Laufzeit 144 Minuten, FSK 16, Actionfilm, Historienfilm, Kinostart 10.10.2002

Kritiken (2) — Film: Black Hawk Down

D. Kamalzadeh: Der Standard D. Kamalzadeh: Der Standard

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6.0Ganz gut

Die Kampfhandlungen nehmen in Black Hawk Down den größten Raum ein. Zeitliche Inserts verdeutlichen die Chronologie der Ereignisse, sporadische Zeitlupen gelten den verletzten US-Soldaten, die mit wenigen Ausnahmen hellhäutig sind und mit ihren geschorenen Köpfen noch fragiler wirken (u. a. Josh Hartnett, Ewan McGregor). Somalier sterben hingegen wie Moorhühner, die aufgeregt aus ihrem Versteck flattern.

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SenSesS

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sehr das doch mal aus der anderen "rassistischen Seite",
es gibt nunmal deutlich mehr weiße amerikanische Schauspieler,...
vielleicht sind die billiger!? :D
Jamie Fox kann ja nicht immer dabei sein :P
Grüße!


J4KOB

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normalerweise werden da immer ein paar schwarze reingestopft, gemäß dem Motto "egal ob schwarz oder weiß, hauptsache Amerikaner" (dazu zählen natürlich nicht: gelb, arabisch oder, gott bewahre, vlt sogar deutsch). Aber bei "Black Hawk Down" über Ethik, Moral, Menschenwürde oder Gleichberechtigung zu diskutieren kann man sich sowieso sparen ^^
Jamie Fox nicht, aber da finden sich bestimmt ein paar unbekannte, die man heldenhaft für ihr Vaterland verrecken lassen kann :D


Peter Zander: Welt, Berliner Morgenpost Peter Zander: Welt, Berliner Morgenpost

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3.5Schwach

Mit hektischer Handkamera, mit grausam blutigen Details und akustisch verfremdeten Effekten ist der Zuschauer nicht mehr nur einfach dabei, sondern mittendrin im Schlachtgetümmel. All diese dokumentarische Verpflichtung aber - das unterscheidet Scott von Spielberg, das verbindet "Wir waren Helden" mit "Black Hawk Down" - führt nicht einmal im Ansatz zu einer Hinterfragung nach der Legimitation des Tuns und der Mittel.

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fseifert

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@sickoffal88: das mag wohl sein. leider nur unglaublich einseitig und absolut unkritisch.


J4KOB

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also bitte! das is keine Kritik am Krieg sondern Kritik an den ach so grausamen Somaliern, die in dem Film nicht wie Menschen, sondern eher wie Tiere oder absolut dämlichen Zombies dargestellt werden!



Kommentare (112) — Film: Black Hawk Down

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Filmar

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Ich liebe Kriegsfilme. Filme wie dieser hier sind der Grund dafür. Black Hawk Down ist auf jeden Fall einer meiner Lieblingskriegsfilme, denn er setzt den Fokus nicht auf das "Töten der Bösen" sondern auf das Retten. Das spricht mich an und wurde hier sehr gut umgesetzt. Stark!
8.5/10

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blablabla2011

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Bewertung1.5Ärgerlich

dumme ami kake die nicht mal unterhält!!!

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Filmar

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wtf


the comedian

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Was ich an diesem Film so faszinierend finde ist, dass du das Gefühl hast Mittendrin zu sein. Meiner Meinung nach einer der besten Filme aus diesem Genre. Wenn Ridley Scott es geschafft hätte den Patriotismus noch ein bisschen mehr rauszunehmen wäre er noch einen Tick besser gewesen. Aber die Amerikaner sind so und werden es wahrscheinlich auch bleiben! Also solide seeehr sehenswerte 8 Punkte Meinerseits

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Chrisetoph

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Es heißt, dass Scott einige kritischere Passagen geplant hatte, diese allerdings hat fallen lassen, da die Army ihn mit Material versorgt hat - was nicht zuletzt dem Realismus zuträglich wurde.


the comedian

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Find ich echt nicht schlecht das ihn da die Army direkt versorgt hat, da das ja eines der etwas dunkleren Kapitel der Amerikanischen Kriegsgeschichte ist, oder was heißt dunkel: eben die größte pleite seit Vietnam.


AlexMartin

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Bewertung7.5Sehenswert

Ein bißchen viel Hurra-Patriotismus, ansosntne aber solide, sehenswerte Action.

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Matzler

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Ich brauche in einem Film keine Belehrung, dass der Krieg und alles damit zusammenhängende schlecht und zu verachten ist. Eine Ästhetisierung oder Glorifizierung kann ich übrigens auch nicht erkennen. Vorsicht, ich spoilerer etwas: Gerade nach abgetrennten Fingern, Raketen, die sich quer durch den Oberkörper bohren, durch Glassplitter erblindete Soldaten und zerfetzten Unterkörpern ist mir der bereits vorher nicht vorhandene Appetit auf Krieg recht gänzlich vergangen. Auch Maschinengewehre, die in Zeitlupe feuern, lassen mich nicht jubelnd aufspringen. Ich sehe darin auch mehr Dramatisierung als Ästhetisierung.
In vielen Kommentaren lese ich außerdem eine generelle Kritik am Thema Krieg und Interventionseinsätzen heraus. Natürlich verschwimmen hier die Grenzen zwischen Politischem und Filmischem, weil der Film versucht, historische Ereignisse möglichst wahrheitsgetreu wiederzugeben (was generell schwer ist, da es ja selbst von wissenschaftlicher Seite verschiedene Sichtweisen geben kann).
Ich finde, man sollte hier noch ein wenig schärfer unterscheiden zwischen Realität und Film-Sujet. Ich nehme das Sujet des Films als solches an und komme zu dem Schluss, dass es sich um ein hanwerklich sauberes Werk handelt, das zudem durch klasse Actionszenen überzeugt. Die Musik fand ich ebenfalls sehr gut.
Über die die amerikanische Kriegspolitik müssen wir uns nicht unterhalten, die verabscheue ich ebenfalls und trotzdem fand ich den Film super. Das eine hat mit dem anderen einfach nichts zu tun.

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smartyx

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Bewertung5.0Geht so

"Black Hawk Down" reiht sich in die Liste der gewöhnlichen Kriegsfilme einfach nur ein. Das könnte man auf den ersten Blick zumindest meinen. Auf den zweiten Blick stellt man aber fest, dass zumindest der Versuch und der Vorsatz vorhanden sind, dass eben dies nicht geschieht.

"Black Hawk Down" beruht auf wahren Begebenheiten. Das kann man zumindest dem einleitenden Satz entnehmen, mit dem der Film beginnt. Die Betonung sollte dabei auf "beruht" liegen, denn wie viel tatsächliche Wahrheit in den abgebildeten Handlungen, Ereignissen, Namen und Bewegungen steckt, kann der Zuschauer nicht beurteilen. Fakt ist, dass es einen Einsatz von US-Truppen in Mogadischu gab, der sich zur Katastrophe entwickelte. Und zwar für beide Seiten. Deswegen muss sich der Film die Frage gefallen lassen: Wie viel ist Wahrheit auf Basis von Augenzeugenberichten und Einsatz-Protokollen und wie viel ist für den Kommerz hinzugedichtet worden?

"Black Hawk Down" geizt nicht mit Szenen, in denen Menschen sterben. Sowohl auf der Seite der US-Truppen als auch auf Seite der Somalier. Dabei wird die Grenze des ertragbaren ausgereizt was die Darstellung von Verwundeten und Körperteilen betrifft. Hier muss sich der Film zwei Fragen gefallen lassen: Dient dies nur dazu, Krieg abstoßend entgegen zu treten? Oder dient dies nur den Kommerz? Denn spätestens nach den ersten 20 Minuten von "Der Soldat James Ryan" kennt man die Konsequenzen, die Handgranaten, Mörser und Kugeln anrichten.

"Black Hawk Down" versucht auch, dem Zuschauer eine Botschaft übermitteln zu wollen. Das ist zumindest mein Eindruck. Denn Schlagworte wie "Kameradschaft" prägen einen Großteil des Films. Aber Aussagen wie "Keiner bleibt zurück" stoßen den Zuschauer quasi mit der Nase in den Dreck, um das zu erkennen. Da hätte man sich sicher auch auf den Verstand des Zuschauers verlassen können, um das zu erkennen. Denn man kann hier wieder mit einer Frage entgegentreten: Was hätten denn die Kameraden denn sonst anderes machen sollen?

"Black Hawk Down" stellt für sich wahrscheinlich den Anspruch, ohne große Effekthascherei, großartige Nebengeschichten und Konzentration auf das Wesentliche auskommen zu können. Das könnte man fast bestätigen. Aber wieso ist dann nicht nur mir aufgefallen, dass Zeitlupendarstellungen, effektvolle Musik und trotzdem an einigen Stellen hervorblinzelnder Pathos fast überflüssig sind?

"Black Hawk Down" stellt leider nur den Versuch dar, sich aus der Masse gewöhnlicher Kriegsfilme hervorzuheben, denn das gelingt ihm nicht besonders gut.

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Thraciel

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Wieso man nach "Der Soldat James Ryan" die Folgen von modernen Waffen nicht mehr zeigen darf muss ich jetzt aber nicht verstehen oder? Ich hab Black Hawk Down beispielsweise vor dem Soldaten James Ryan gesehen...


smartyx

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Das darf gern gezeigt werden. Ich hatte nur "Der Soldat James Ryan" als Beispiel gebracht, weil dieser Film eher auf der Leinwand zu sehen war.
Ich persönlich hätte drauf verzichten können.


fkfilmkritik

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Bewertung1.0Ärgerlich

Oh. Mein. Gott! Was zur Hölle ist da mit dem Alien-Regisseur Ridley Scott passiert? Gut, inszenieren funktioniert ja anscheinend noch. Doch diese Inszenierung von "Äktschön" ist gerade der Fehler. Ridley Scott geht es hier ganz offensichtlich mehr darum ein Schlachtfeld zu ästhetisieren. Da wird jedes Geballer schön beeindruckend gezeigt. Fette Explosionen zelebriert und dazu mit "atemberaubender" Hans Zimmer-Musik unterlegt. Außerdem wird da einem noch eine Helden-Story um die Ohren gehauen, die es ja eigentlich nie in diesem Genre geben soll und Charaktere finden zwischen dem ganzen Bum-Bum auch keinen Platz. Viele Worte gibt es über "Black Hawk Down" dann aber auch nicht zu verlieren, da er schon ganz schnell und offensichtlich in dem was das Genre erreichen will/sollte scheitert. Übrigens steht auch alles, was ich hier schreibe unter mir in den Texten von Hooded Justice, dem Cineasten und Jimi Hendrix. Aber ich musste auch mal meinen Senf dazugeben.

18 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 7 Antworten

Benjamin Barker

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Stimmt, Hanks auch noch.. Eigentlich kann das garnichts werden. :D Und da die Filme ja eh gefühlte 100 Stunden gehen, wird das wohl eh noch etwas dauern. Danke trotzdem für die Tipps!
Ach und dem Dude kann ich nur zustimmen: "Tricks" ist wahrlich ein kleiner, feiner Film.


Dox

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Der Schmale Grat kommt bei mir bisher auch direkt nach Apocalypse Now, wenn auch mit Abstand. Aber der "Soundtrack" zu Apocalypse Now ist gar nicht mal von so großer Bedeutung; der Film stellt einfach alle Genremitglieder, die ich bisher gesehen habe, in den Schatten.

Die Inszenierung vom Kampf um Omaha Beach fand ich bei "Ryan" auch gnadenlos gut. Der Rest ist, wie gesagt, ziemlich patriotisch mit guten Kriegsszenen, aber keinem intellektuellen Wert.


Hooded Justice

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Bewertung3.0Schwach

Wer sich damit beglücken lassen kann, 144 Minuten lang US-Soldaten beim Abknallen, Hubschrauberfliegen und ihren Brotherhood-Allüren zu beobachten, die mitleidig mit gelungenem Flair der hinreißenden Musik und den gewaltigen Bildern nahezu rühmlich in Szene gesetzt werden, ist bedenklich. Beinah ironisch wirkt dabei aber das Kehraus, indem plötzlich neben den 18 toten amerikanischen Soldaten die 1000 somalischen Bürger erwähnt werden, von denen es allerdings wohl für nicht nötig gehalten wurde, ihnen auch nur allzu viel Zeit der knapp zweieinhalb Stunden zu widmen. Absolut nutzlose und nichtssagende Militär-Publicity, weil ohne jegliche Kritik und Aussage – ganz im Gegenteil: sie werden als Helden dargestellt. Völlig daneben und falsch verstanden, zudem mangelt es an einem gewissen Kriegshintergrund, der für einen gefühlten Augenblick angestoßen wird. Und obendrein eine weitere Enttäuschung Ridley Scotts.

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el saalo

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nur die toten sahen das ende des krieges

kann ein film, den selbst gesetzten anspruch erfüllen, den er sich durch das zitieren platos auferlegt?
- jein, zwar vermittelt black hawk down durch die brachialen szenen der kämpfe, die sinnlosigkeit von kämpfen und sterben im krieg, aber gelingt es trotz aller mühe nicht die angedachten emotionen zu vermitteln. lezteres ist wohl eher ein schauspielerisches problem, vor allem da man an der ein oder anderen szene merkt wie gut der film doch auf dem storyboard gedacht war.
alles in allem bleibt zu sagen, dass es gelungen ist, das amerikanische helden pathos, auch durchaus fesselnd für nichtimperialisten in szene zu setzen.
(ok auch nur, weils kein film von und/oder mit mel gibson is)

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Göksel Algan

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Bewertung7.0Sehenswert

Der Film ist schon neu in vielen Gebieten. Wenn man sich die Kameraperspektiven, die Actiongeladenen Szenen und auch die gute Musik nicht weglässt, bleibt einem ein feiner Actionfilm im Gedanken. Mehr als Action versucht der Film eigentlich auch zu bieten, denn es geht um politische Themen, wahre Begebenheiten etc. doch diese Themen können leider kaum ernstgenommen werden. Die Soldaten verlieren viel zu viel Zeit an bestimmten Standorten, die Kriegsszenen ähneln sich zudem ebenfalls. Die somalischen Krieger werden ebenfalls zu "billig" in Geltung gebracht, sodass man sie ebenfalls nur schwer einschätzen kann. Der Film bleibt jedoch trotzdem, wie ich auch am Anfang geschrieben habe eine Neuheit in vielen Ebenen. Deshalb wird der Zuschauer auch sehr sicher seinen Spaß daran haben, diesen Film zu schauen. Die 2 Oscars für den Film sind aber auch heute nicht für jeden Verständlich. Ein guter Film ist es aber trotzdem.

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JimiHendrix

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Bewertung1.5Ärgerlich

Ein filmischer Tiefpunkt von Ridley Scott, welchem die Botschaft fehlte. Man hätte die Soldaten auf ihre Maschinengewehre ejakulieren lassen sollen, somit hätte man viel metaphorischer verdeutlichen können, dass MGs Menschenleben fordern.

Mich überzeugt dieser Film weder in seiner Unterhaltungskraft noch mit seine Daseinsberechtigung als moralische oder informative Ergussquelle. Generell bin ich kein Liebender des gesichtslosen und profillosem Kino und als genau das empfand ich "Black Hawk Down".
Voll gestopft mit Fünkchen und Sternchen, aber dennoch irgendwie leer. Diesen leeren Raum versucht man mit viel knallharter Action voll zu packen, was ich größtenteils als stumpfsinnig und öde empfand.

Wieder mal ein schauspielerisch höchst umstrittene Leistung des Josh Hartnett. ich weiß noch nicht so ganz, was ich von den Qualitäten seines Berufs halten soll, sehr wechselhaft.

Bei Eric Bana muss ich immer an Weichspüler von Lenor denken, aber dies Assoziation muss ich neu überdenken, den seit diesem Jahr sind erste Missbrauchsfälle von Weichspülern als Rauschmittel entdeckt worden, da würde irgendwas nicht zusammen passen.

Generell ein - nur mit viel Wohlwollen - als "mäßig Anschauungswürdig" zu bezeichnender Actionfilm im Kriegsgewand, da kann Scott deutlich mehr.

"Das hier ist nicht der Irak! Das ist wesentlich komplizierter..."
Aha.

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JimiHendrix

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wo nichts zu schmälern ist, kann man nichts schmälern, das hat der scott verdammt klug eingefedelt, dieser schelm.


horro

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:D


der cineast

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Bewertung3.0Schwach

Ein Regisseur der einen schießenden Soldaten in Zeitlupe zeigt, Explosionen (grausam) schön darstellt und mit Hans Zimmers pathetischer Musik Szenen unterlegt muss sich den Vorwurf der Kriegsglorifizierung gefallen lassen. Konsequent wäre es, einem Film keine einzige Zeitlupe zu bieten, keine Explosion unglaublich mit dem WOW Effekt zu inszenieren und in keiner Sekunde auf Schauwerte zu setzen und völlig ohne Musik zu arbeiten. Dann könnte man so etwas ernst nehmen. Besprochenes habe ich bisher immer gesehen, gewünschtes noch nie. Fatales Genre, dieser Kriegsfilm.

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fabel

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Seh ich jetzt erst - hab mich wieder ein Stück mehr in dich verliebt.<3 :p


der cineast

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:) <3


SenSesS

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Bewertung9.5Herausragend

Wenn ich mir hier so die "Troll-Kommentare" durchlese, welche sich alle auf den "nervigen, amerikanischen Patriotismus" beziehen, der in diesem Film anscheind verherrlicht wird:
Ihr alle habt ausnahmslos diesen Film nicht verstanden!

Eigentlich ist das hier ein ANTI-Kriegsfilm und zeigt zu einem die Sichtweise der Soldaten, die selber an nichts festhalten können, als der Hoffnung das sie das Richtige für Amerika tun. Aber gleichzeitig macht dieser Film durch die Zweifel und Fragwürdigen Handlungen deutlich, wie (aus dieser Sichtweise) sinnlos Krieg ist.
Man guckt den nochmal und nehmt die Augenbinde ab!

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Jack55555

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Ich kann dir versichern, du würdest unseren Philosunterricht lieben^^
Die einzige Aufgabe der Philosophie ist es, alles zu hinterfragen und im positiven Sinne, auf den Kopf zu stellen :D
Gerne gerne


J4KOB

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Ja, da bin ich mir sogar sicher.
Wie Platon sagt, "Der Grundstein der Philosophie ist Neugierde". Neugierig bin ich :D


M4x1k1ng

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Anti-Kriegsfilm, der durch erschütternde Bilder überzeugt.
1 Satz, 1 Film: "Kein Mann bleibt zurück."

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swissroland

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

toller actionsfilm mit wahnsinns bildern. Und genau als das sollte man den film sehen und nicht als das was er sein will! 19 grösstenteils junge männer, die für nix und wieder nix draufgegangen sind! Aber was hab ich gesagt nur als actionfilm betrachten, sonst wird man nur aggro

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Endzeit

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Bewertung3.5Schwach

Gute Action, besonders die Szene, in der die makellosen Verteidiger der Demokratie irgendwelche blöden Somalis abknallen fand ich super. Genau wie der Abspann, in der die 19 toten Amis extra erwähnt werden, während man auf die über 1000 Somalis nicht eingeht.
Diesen Film braucht kein Mensch.

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cpt. chaos

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Die auf einer wahren Begebenheit beruhende Geschichte wurde von keinem Geringeren verfilmt als Ridley Scott, der sich mal wieder so richtig austobt, aber ganz massiv!

Für die Charakterzeichnungen der einzelnen Figuren nahm er sich daher nicht sonderlich viel Zeit. Lediglich Tom Sizemore kommt, was das anbelangt, gut weg, da er in die Rolle schlüpft, in der er sich vermutlich am wohlsten fühlt; er spielt den alten Haudegen, der den zahlreichen jungen Hüpfern zur Seite gestellt wird - wie immer natürlich mit einem viel zu losen Mundwerk ausgestattet, das er nicht so recht im Zaum halten kann.

Des Weiteren finden sich reichlich viele Jungstars unter den Army Rangers und Delta Force wie u.a. Josh Hartnett, Ewan McGregor und Orlando Bloom, aber eben auch diverse alte Säcke mit ihren markanten Gesichtern wie bspw. Sam Shepard, William Fichtner, Eric Bana und Jeremy Piven.

Die Handlung ist äußerst übersichtlich, da sich nach etwa einer halben Stunden alles und ausschließlich auf die Kampfhandlungen konzentriert; die heftigen Feuergefechte werden durch eine exzellente Kameraarbeit authentisch in Szene gesetzt.
Ein wirklich starker Kriegsfilm, bei dem ich einzig und allein etwas Tiefe vermisst habe.

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Tachitalili

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Ein verdammt guter Kriegsfilm,
der gut die Spannung aufbauen und zu erhalten weiß,
der keinen nennenswerten Pathos oder Patriotismus zelebriert und dadurch realistischer wirkt,
der ohne explizit vor die Nase gehaltenden Darstellungen von Kinderverbrennungen oder Massenvergewaltigungen auskommt (dafür meine tiefste Dankbarkeit),
der Schießorgien parat hält, die jedes Männerherz wohl höher schlagen lassen,
der mit seiner simplen Botschaft irgendwie rührt (Keiner wird zurückgelassen),
und der die Fakten nicht verschönert, womit er mich geschockt und nachdenklich gemacht hat, wie es sein kann, dass ich die ganze Zeit während des Films mit den US-Soldaten mehr oder weniger sympathisiert habe, deren Verluste sich auf 19 belaufen, während die von den Somaliern auf über 1000... :-(

Andererseits hat sich meine Sichtweise auch wieder etwas verschoben, als ich wissen wollte, wieviele Soldaten da gegen wieviele Somalier gekämpft haben.
Nun, ich könnte mir vorstellen dass eine ca 99 Mann starke Soldatengruppe, die von sagen wir, mindestens Tausend bewaffneter Zivilisten eingekesselt wird, leicht nervös am Abzugfinger werden könnte..

Womit ich hier aber nicht auf irgendeine politische Ebene rutschen will,
oder irgendwas rechtfertigen/verteidigen, dazu habe ich (noch) zu wenig Hintergrundwissen. Info ist hier gern willkommen.

Mein Fazit: sehenswert.

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doctorgonzo

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Da bin ich ja mal richtig platt.


Kreaexo

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Was für ein Film.
Wirklich sehr eindrucksvolle Bilder.
Ich wüsste jetzt keine Stelle, die mir nicht gefallen hätte. Natürlich hat der Film auch Längen, aber die sind in diesem Fall wirklich nötig, um den Kriegsschauplatz wirklich nahe zubringen.
Ein beklemmendes, fesselndes, spannendes und teilweise auch trauriges, tragisches Szenario. Mit einer bestechend gutem Besetzung.
«Keiner wird zurück gelassen.»

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Trimalchio

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Bewertung4.0Uninteressant

Black Hawk Dowon

Optisch nett gemacht, die Action passt. Der Inhalt ist allerdings höchstens durchschnittlich. Dazu kommt, dass sich einige Szenen quälend lange dahinziehen und der US-Pathos nervt.
Das Bild der Blu Ray war hingegen gestochen scharf, man konnte buchstäblich die Schweißtropfen der Soldaten zählen.

4/10

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