Blind Side - Die große Chance

The Blind Side (2009), US
Laufzeit 128 Minuten, FSK 6, Sportfilm, Drama, Kinostart 25.03.2010

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6.3 Kritiker
25 Bewertungen
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7.4 Community
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156 Kommentare
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von John Lee Hancock, mit Tim McGraw und Quinton Aaron

Der Teenager Michael Oher ist praktisch obdachlos und auf sich allein gestellt, als ihn Leigh Anne Tuohy zufällig auf der Straße sieht. Nachdem sie erfährt, dass der junge Mann, der da im eisigen Winter nur in kurzen Hosen und T-Shirt herumläuft, in die Schulklasse ihrer Tochter geht, besteht sie darauf, ihn aus der Kälte zu holen. Ohne zu zögern lädt sie ihn ein, die Nacht im Haus der Tuohys zu verbringen. Aus der spontanen, menschlichen Geste wird schnell gegenseitige Zuneigung. Es dauert nicht lange, da gehört Michael zur Familie – trotz großer sozialer und kultureller Unterschiede. Anfangs fällt es dem Teenager sehr schwer, sich in seiner neuen Umgebung zurecht zu finden. Doch die Familie hilft Michael unermüdlich und auf jede erdenkliche Weise, sein eigenes Potential zu erkennen und auszuschöpfen. Die Tuohys wiederum gelangen durch Michaels sanfte, liebenswerte Art zu wertvollen Selbsterkenntnissen, die ihnen sonst womöglich verborgen geblieben wären. Michael Oher macht schließlich eine beispiellose Karriere: Er steigt zum umjubelten nationalen Footballstar auf…

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Cast & Crew


Kritiken (16) — Film: Blind Side - Die große Chance

Fricki76: Asianfilmweb.de

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6.5Ganz gut

Bei "Blind Side" bin ich ziemlich hin- und hergerissen. Auf der einen Seite scheint die Geschichte so oder so ähnlich tatsächlich geschehen zu sein, was mich versöhnlich stimmt. Auf der anderen Seite hat die zuckersüsse Darstellung des Gutmenschentums der weissen Oberschicht für mich einen ziemlich gönnerhaften Touch und scheint, wenn auch vielleicht tatsächlich so geschehen, eher wie ein Märchen, das quasi so gut wie nie vorkommt. Die Frage ist vielleicht auch, als was man "Blind Side" sieht. Als eine Sportlerbiographie oder ein modernes Märchen. Auch wenn es vielleicht komisch klingt, diese Unterscheidung macht finde ich einiges aus. Sieht man es als Drama, Märchen, Familienfilm oder was auch immer, ist die Darstellung der Afroamerikaner allgemein und auch Michael so klischeehaft, dass man sich fast schon wundern muss, dass er "es schafft". Andererseits weiss der Film durchaus zu unterhalten, was vor allem an der Darstellung von Sandra Bullock liegt. Ohne den Oscar hätte ich mir den Film wohl eher nicht angesehen. So bleibt ein kurzweiliges Stück Kino mit einer doch recht eindimensionalen Darstellung der gesellschaftlichen Realität.

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Hausmeister: Nerdtalk.de

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7.0Sehenswert

[...] Für ein Armuts-Drama kommt „Blind Side“ ziemlich unterhaltsam daher: der Film kommt daher wie eine Ansammlung an positiven Wohlfühl-Momenten, in die man sich als Zuschauer auch gerne fallen lässt wie in ein weiches Kissen. Dem kleinen Tuohy-Sohn dabei zuzusehen, wie er den doppelt so großen Michael über den Rasen hetzt macht ebenso Spaß wie der schlagfertigen Leigh Anne dabei zuzuhören, wie sie mit ihren unkonventionellen Trainingsmethoden erfolgreich in die Männderdomäne des Football hereinbricht. [...]

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evants.com: eventsandtrends.com

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7.5Sehenswert

Sandra Bullock spielt in "Blind Side" die Rolle ihres Lebens: Leigh Ann Tuohy ist eine starke Frau im Memphis, die als Familienmutter ihren Weg geht, aber trotzdem ihren Zweifel an diesem hat. Bullock sorgt für Emotionen sowie Schmunzler und hat ihre Auszeichnung durchaus verdient. "Blind Side" selbst ist ein relativ seichtes Familiendrama, das aber dank ein paar Ecken und Kanten nie langweilig wird. Ein besonderer Reiz entsteht dadurch, dass der Film auf einer wahren Begebenheit beruht - auch wenn Regisseur und Drehbuchautor John Lee Hancock sich einige Inhalte zurechtgebogen haben dürfte. Ein Film, der in einer Reihe mit "Forrester – gefunden" und "Good Will Hunting" steht.

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José Garcia: Textezumfilm

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7.0Sehenswert

Leigh Anne Tuohy lässt den entlang einer Straße im Regen gehenden Michael zunächst in ihrem Auto und dann in ihrer Familie Platz nehmen. Die gutsituierte Südstaaten-Lady findet in dem vernachlässigten, leicht lernbehinderten großen Jungen ein Lebensziel: Sie besorgt ihm eine Nachhilfelehrerin (Kathy Bates) und gibt ihm Zuwendung. Leigh Anne erkennt in Big Mikes Beschützerinstinkt seine große Stärke. In einer Szene, die zu den gelungensten in Hancocks Film gehört, überträgt Leigh Anne die Familienmetapher auf das Footballspiel: Mikes Aufgabe besteht darin, die titelgebende „blinde Seite“ des Mitspielers zu beschützen. Die Beziehung zwischen Michael und der Tuohy-Familie ist jedoch keine Einbahnstraße: Michael führt die Familie erneut zusammen, etwa als er sich an Thanksgiving schüchtern an den Esstisch setzt, und so die anderen Familienmitglieder vom Fernsehsofa an den gemeinsamen Tisch zurückholt.

Inszeniert wird die Story zwar etwas allzu glatt, denn jeder nur so angedeutete Konflikt löst sich sofort wieder auf. Die einfühlsame Regie unterstreicht aber nicht nur die Authentizität, sondern auch den Wert tätiger christlicher Nächstenliebe und die Bedeutung der Solidarität in einer immer individualistischeren Gesellschaft.

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Christian H.: Kino, TV und Co, Wicked Vis...

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7.0Sehenswert

[...]Neben der konservativen Ausrichtung ist es dann vor allem noch der von einigen Seiten dem Film attestierte latente Rassismus, dem ein Teil des Publikums übel aufstößt. Freilich, offenen - und somit vorsätzlichen Rassismus - will in „Blind Side – Die große Chance“ niemand entdecken. Aber ist die im Film auf den ersten Blick klar getroffene Unterscheidung in weiße Oberschicht und schwarzer Unterschicht nicht offenkundiger Beweis für diesen latenten Rassismus? Das also dem schwarzen Jungen nur geholfen werden kann, wenn er die Lebensweise des weißen Mannes annimmt, während seine schwarze Bekannten im Ghetto hocken und Drogen konsumieren? Auch in diesem Fall wird „Blind Side – Die große Chance“, und das ist der größte Vorwurf, den man ihm machen machen muss, seine mangelnde Reflektion zum Verhängnis. Der Film übersieht, dass er in seiner arg vereinfachenden Darstellung Vorurteilen und Stereotypen Vorschub leistet. Wenn man denn will, kann man dies als latenten Rassismus bezeichnen, doch ist für mich dieser Vorwurf nicht so zwingend, wie er von vielen Seiten erhoben worden ist. Fairerweise müsste man diese Kritiker dann nämlich auch fragen, wie sich diese Stereotypen in der Darstellung hätten vermeiden lassen sollen? Auf Zwang noch einen wohlhabenden Schwarzen und einen koksenden Weißen in die Geschichte implementieren? Oder kann man nicht auch erwarten, dass das Publikum die Singularität dieser Geschichte erkennt?[...]

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Hard Harry: critic.de, Deadline, Movieb...

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5.0Geht so

Schöner aber höchst fragwürdiger Kitsch. Ob man nun eher die Kotztüte oder die Taschentücher bereit halten sollte bleibt der eigenen Leseart überlassen

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Sozionaut

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Ich habe mich für die Taschentücher entschieden, aber die Kotztüte stand griffbereit...


Kaltduscher: MoviezKult.de

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9.0Herausragend

[...]Der Zuschauer muss sich schon ein großes Stück mit den vermittelten konservativ-republikanischen Werten und mit dem American Way Of Life identifizieren können, um den Figuren ihr Handeln abzukaufen und um das Ganze als ernste Geschichte, und nicht als Persiflage auf den American Dream zu begreifen. Wer das aber kann, dem erwartet ein zweistündiger Film, der nie langweilig wird, der alle Elemente großartiger Familienunterhaltung beinhaltet, mit ganz tollen Schauspielern und einem Ende, das den einen oder anderen zu kleinen Freudentränen rühren dürfte. "The Blind Side" ist jetzt schon einer der stärksten Filme des Jahres, ein Film, der, so kitschig es klingen mag, Hoffnung in sich trägt. Und alleine das ist mal kluge Abwechslung zu dem, was sonst im Kino läuft.[...]

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Mr Vincent Vega: Fünf Filmfreunde, gamona, D...

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0.0Hassfilm

[...] Arm und reich, schwarz und weiß kommen hier unter republikanischem Dach zusammen, um sich zu vereinen und ein Loblied auf die Gleichberechtigung einzustimmen. Dass der Film nie, zu keiner Zeit, keine einzige Sekunde lang nicht einmal ansatzweise eine Begegnung auf Augenhöhe zulässt, verrät seine scheinliberale Menschlichkeit schnell als reine Behauptung. Tatsächlich schwelgt “The Blind Side” von vorn bis hinten in der reaktionären Vorstellung, ein Schwarzer sei immer auch ein Abweichler, dem der richtige Weg erst noch gezeigt werden müsse. Es ist die uralte Idee von der Disziplinierung des ungebändigten schwarzen Wilden, die der Film in modisch gehüllte, aber zutiefst konservative Bilder drückt. [...]

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simvlacrvm

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Er beschwert sich sicher auch über den Sexismus, dass die Ampelmännchen eben immer nur Männer sind.


Kill_Diether

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ja, und zwar im Kontext mit dem sozialistischen Idealbild der Familie und der vorherrschenden Rollenverteilung zu DDR-Zeiten ;-)


GrammatonCleric: Equilibrium, X-RATED, DAS M...

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8.0Ausgezeichnet

In einem amerikanischen Podcast wurde eine alte Dame zitiert, die an der Kinokasse stand und zum Kassierer meinte: "This movie is going to change our country." Die Rede ist von The Blind Side, jener Film, der Sandra Bullock den Oscar einbrachte und damit zumindest schon einmal ihr Leben veränderte. Bullock, die neben dem Oscar auch die Goldene Himbeere für die schlechteste Darstellerin gewann, zeigt eine gewisse Authentizität, war sie doch eine der wenigen, die auch diesen 'Schandpreis' persönlich abholten und sich dafür bedankten. Authentizität ist ohnehin etwas, das besonders Hollywood zu lieben scheint. Beschränkt sich der Hinweis, dass ein Film auf wahren Begebenheiten basiert meist auf Thriller und period pieces, so sind es hin und wieder auch die Biopics, die sich mit dieser Tatsache rühmen, auch wenn natürlich medienrelevante Aspekte wie die Dramaturgie bisweilen angepasst oder gar geändert werden müssen. Auch The Blind Side ist in gewisser Hinsicht ein Biopic, nicht nur eines einzelnen Menschen (hier eines Sportlers), sondern einer Frau und ihrer Familie. Und dennoch verzichtet der Film auf die anfängliche Texttafel, dass es sich bei dem nun gezeigten um wahre Begebenheiten handelt.

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TheCorey: MovieMaze

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6.0Ganz gut

Ein gelegentlich kitschiges, grundsätzlich jedoch annehmbares Sportdrama über eine bemerkenswerte Tat und ein daraus entstandenes bemerkenswertes Resultat, getragen von einer überzeugenden und nahezu alles überstrahlenden Hauptdarstellerin.

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Till Kadritzke: critic.de

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Konservativ ist das ganze schon inszeniert. Der gutmütige arme Schwarze, die großzügige weiße Familie, die ihn bei sich aufnimmt, und trotz der obligatorischen Zweifel der Protagonisten gegen Drehbuch-Ende geht alles gut aus. Ein paar amüsante Nebenfiguren und pathetische Weisheiten hinzugefügt, und die Filmmusik markiert praktischerweise alle besonders schönen Szenen.

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Flibbo: wieistderfilm.de

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7.0Sehenswert

[...] Unterstützt durch den wunderbaren Hundeblick von Hauptdarsteller-Debütant Quinton Aaron und Carter Burwells dezente aber gefühlvolle Musik schafft „Blind Side“ eine warmherzige Atmosphäre, die nicht in Kitsch abdriftet und durch einige Schmunzel-Stellen aufgelockert wird. So entstehen trotz des ruhigen Grundtons keine deutlichen Längen und auch sonst keine Störfaktoren. Lediglich ein schaler Beigeschmack haftet der Geschichte stellenweise an, wenn religiöse oder politische Statements platziert werden. [...]

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J. Berardinelli: ReelViews J. Berardinelli: ReelViews

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7.0Sehenswert

Das beeindruckende an „The Blind Side“ ist, wie viele Klischees gerade nicht zu finden sind. Auf eine bestimmte Art ist dies die familienfreundliche Version von „Precious“. Der letztere Film ist düsterer und packender, aber die Message ist im Kern dieselbe: Ein Individuum überwindet riesige Hürden auf seinem Lebensweg und findet ein Mittel zum Erfolg. Beide sind auf eine Weise märchenhaft, und es hat kaum Einfluß, dass der eine Film auf Fakten basiert und der andere auf einem Roman. Es ist einfach für inspirierende Filme, zu sehr zu wollen und die Zuschauer zur Rührung zu zwingen. Dieser hier erreicht das Ziel, indem er den Gefühlen erlaubt, natürlich zu wachsen.

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Mick Lasalle: San Francisco Chronicle Mick Lasalle: San Francisco Chronicle

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6.5Ganz gut

„The Blind Side“ ist niemals langweilig, aber es ist selten einmal mehr als milde unterhaltend. Quinton Aaron als Michael stolpert durch seine Performance mit einem verletzten, überraschten Blick, der vielleicht dem Charakter entspricht, aber dem Film manchmal die Energie raubt. Regisseur Hancock nimmt sich Zeit, was gut ist, aber nach einer Weile nimmt er sich deine Zeit, und das ist nicht so gut. Dennoch, dieser Filmemacher ist zu talentiert, um den Film zu verlieren.

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Betsy Sharkey: Los Angeles Times Betsy Sharkey: Los Angeles Times

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7.0Sehenswert

Außer den Sportfans können normale Leute ihre Taschentücher mitbringen und sich dieser traditionell gemachten Story hingeben, die viel Hoffnung, wenig Zynismus und viel Herz rüberbringt. Wenn Frank Capra noch leben würde, Regisseur John Lee Hancock hätte sich mit ihm um den Job streiten mpssen. Am Ende ist es aber Sandra Bullocks Film. Sie füllt Leigh Anne aus, bis man vergisst, dass man eine der bekanntesten Schauspielerinnen der Gegenwart ansieht. Und während ihre freche Art gleichzeitig sympathisch und unterhaltsam ist, so ist es doch die Art, wie sie ihre Rührung versteckt, die einen für sie Beifall klatschen lässt.

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Roger Moore: Orlando Sentinel Roger Moore: Orlando Sentinel

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6.5Ganz gut

Der Film ist in vielerlei Hinsicht ein ziemlich konventionelles Feel-Good Sport-Drama. Sandra Bullock und Quinton Aaron aber geben ihm so viel Herz, dass es für mehr als einen Film reichen würde. Der Film mäandert und stolpert mehr als einmal, aber Regisseur Hancock gelingt es, den Film von einem Stück über „weiße Schuldgefühle“ zu einem überraschenden und inspirierenden Film zu machen.

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Kommentare (140) — Film: Blind Side - Die große Chance

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wernik

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Bewertung7.0Sehenswert

Solider und recht unterhaltsamer Familienfilm à la Hollywood-Mainstream - ohne Ecken und Kanten, etwas zu brav, vorhersehbar und weichgespült, um richtig gut zu sein. Sämtliche Probleme des Protagonisten lösen sich im Film quasi von selbst, und stellenweise hat es eher den Anschein, als habe man einen Werbefilm der etwas klischeehaft dargestellten perfekten Samariter-Familie Touhy (leicht neurotische Powerfrau, verständnisvoller Ehemann, süßes Töchterchen mit Dauerlächeln, etwas nerviger Sohnemann als Energiebündel) vor sich.

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knusperzwieback

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Bewertung6.5Ganz gut

Ganz netter, ruhiger Film. Kann man sich anschauen wenn man mal etwas aus dem Leben sehen möchte und nicht wie zum X-ten mal Aliens die Erde angreifen, oder coole Cops und Gangsta um die Wette ballern.

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manug

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

ein absoluter sehenswerter Film! Sandra B. hat super gespielt! Ein Film auf wahrer Begebenheit- gut umgesetzt. Einfühlsam & motivierend! Gute Aufmachung. Eine gute Mischung von Witz, Charme, Drama & Hoffnung.

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Chewbacca

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Bewertung7.5Sehenswert

Mit charmantem Witz und ergreifender Nähe wird in herzerwärmender Art und Weise die Underdog-Geschichte um den afroamerikanischen Footballspieler Michael Oher erzählt. Dieser wird von der energischen Powerfrau Leigh Anne unterstützt, gefördert und warmherzig in ihrer Familie aufgenommen. Die taffe Hausfrau wird von Sandra Bullock verkörpert, die zu Recht für ihre Darstellung mit Golden Globe und Oscar geehrt wurde und damit bewiesen hat, dass sie mehr kann als verrückt nach Steve zu sein…

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RAUL7HUNTELAAR25

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Bewertung9.5Herausragend

einer der besten sportfilme den ich gesehen habe

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Audreyfan

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Bewertung5.5Geht so

Sachen, die an diesem Film wirklich sehr gut sind:
- der kleine vorlaute Junge
- Lily Collins Augenbrauen
- die dummen Freundinnen von Sandra Bullock

Okay.

Mal ganz ehrlich.....ich habe mir beim Anschauen des Filmes nicht Sachen gefragt, wie
"oh, wird er bühmt werden?"
"oh, warum gibt es soviel Leid auf dieser Welt?"
Sondern dauernd
"WTF? DAFÜR hat Sandra Bullock ihren Oscar bekommen?"

Wie kann man überhaupt heutzutage solche Hollywoodfilmchen noch toll finden?
Denn es ist eig. immer dieselbe Story und braucht (meiner Meinung nach) kein Talent um in diesen glücklich-entäuscht-Happy End-Filmen mitzuspielen...
Naja, vieleicht hat die Academy ja einen anderen Film als ich gesehen....

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Thraciel

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Bewertung9.0Herausragend

Zufällig am Wochenende drübergestolpert und mit am Sonntag gemütlich angeschaut. Ergebnis: Er hat zwar stellenweise seine Längen (diese sind aber sehr Praktisch wenn man sich mal einen Kaffee holen mag) aber im großen und ganzen ist er obwohl als Rückblende erzählt ein schöner Film. Nicht mehr und nicht weniger und man kann ihn sich auch gut und gerne zweimal anschauen.

Die größte Erheiterung (oder Verzweiflung) überkommt mich aber beim Lesen der Kommentare hier. Da merke ich wieder was mich an diesem tollen Web 2.0 so stört, wenn die übliche Neider, deren einzige Beschäftigung darin besteht mit Chips & Cola auf ihrer Couch herumzugammeln, wieder anfangen über die Kriterien eines Oscars zu lamentieren. Wenns euch nicht passt dann bekommt den Arsch hoch und ändert was oder akzeptiert, dass das von Menschen entschieden wird die mehr/anders in der Materie stecken und andere Meinungen vertreten. Aber dank dem neuen Web dürfen ja auch Menschen die noch nie eine Uni von innnen gesehen haben auf die Suche nach Plagiaten gehen, unschuldigen Jugendlichen einen marodierenden Mob auf den Hals hetzen und das ganze sogar noch straffrei. Was gibts denn tolleres...

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sandie16

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Bewertung9.0Herausragend

Ein absolut rührender und ergreifender Film :)
Taschentücher-Alarm!!!

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Jack_Torrance

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Bewertung1.0Ärgerlich

Es war dieser Moment, in dem ich dachte: "Oh Scheiße !" Es war der Moment, in dem meine (sehr liebenswerte) Englischlehrerin wie gewohnt motiviert fragte: "Is there someone who didn't like the Movie ?" und ich daraufhin zögerlich meine Hand hob.
Was geschah davor ? Ich und meine bravste Klasse der Welt haben uns den Film Blind Side angesehen, alle waren so gerührt und so angetan, während ich und mein Banknachbar rumblödelten und künstlich rumheulten (Ich brauche einen Taschentuch ! - Hast du einen ? - (bedeutungsvoller Blick) Wir müssen ihn uns teilen ! - *Gelächter*). Insgesamt allerdings war es eine sehr frustrierende Sichtung. Als der Film zuende war, fragte unsere tolle Englischlehrerin, wie wir den Film fanden - und da fingen meine Ohren an zu bluten. Ich hörte Statements wie "I liked that the film was based on a true Story and that was very good." oder "The Film was sometimes funny and sometimes sad and that was very good" oder "I liked SJ !" oder auch "I liked it that the Film had a Happy-End." Aaaaaaaarrrggghhhhh !!!!!
Was geschah danach ? Also, ich meldete mich... Alle drehten sich zu mir um. Ich war bestimmt ganz rot...und dann wurde ich gefragt, warum mir der Film nicht gefallen hat und ich antwortete auf deutsch: "Er war kitschig, er drückte zu sehr auf die Tränendrüse, it was sometimes too much !" (Genius) und ich hörte Ausrufe wie "Waaas ?!?", "Joaaa !" oder "Alter ey !" und musste verächtliche Blicke über mich ergehen lassen.
Wenn ich bei klarem Verstand und die Stunde nicht fast zu Ende wäre, hätte ich noch mehr zum Film gesagt: wie lächerlich die Dialoge waren, wie plump die Woody-Allen-Anspielung ist, wie dürftig der sogenannte Humor ist, wie offensichtlich der Film versucht zu berühren, was für eine unverdiente Oscargewinnerin Sandra Bullock eigentlich ist (für geiles Aussehen bekommt man eigentlich (!) keinen Oscar, aber ich habe die Academy wohl überschätzt), was für eine Nervensäge dieser SJ eigentlich ist, wie nervig die Figuren generell sind und wie eklig brav dieser Film ist (im Grunde genommen passt er perfekt zu meiner Klasse, in der ich mich generell nicht wohl fühle).
Seltsamerweise verließ ich kurz daraufhin den Klassensaal mit einem breiten Grinsen im Gesicht, vielleicht auch, weil diese Situation gezeigt hat, wie sehr ich aus dem Rahmen meiner ungeliebten Klasse falle... Mein Banknachbar schrieb in einem anderen Raum die Englischarbeit nach. Als wir uns trafen und ich ihm obiges Geschehnis weitererzählte, lachten wir uns beide strack.
Fazit: Wenn ich einen Feel-Good-Movie sehen will, schau ich mir Jarmuschs Down by Law und nicht so einen Murks an. Einmal und nie wieder !

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DeDavid

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Ist richtig. Absolut verlogener, rührseliger Drecksfilm. Alternativtitel: "How to help a Nigger to succeed".


knusperzwieback

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Boah, bist du cool. Hast voll rumgeblödelt beim Film und allen mitgeteilt dass er voll uncool ist. Bist halt voll der Checker. Dann noch gegen später auch noch voll strack gelacht. Man, ich beneide euch. Irgendwann möchte ich auch mal so cool sein. *facepalm*


Filmkenner77

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Bewertung5.5Geht so

"Blind Side - Die große Chance" ist ein ganz annehmbares, etwas zu lang geratenes Sozialmärchen ohne echte Höhepunkte. Der Film weist einige dramaturgische Schwächen auf, kann aber mit Sandra Bullock punkten, die eine ihrer besten schauspielerischen Leistungen zeigt und letztlich zurecht mit dem Oscar ausgezeichnet wurde. "Blind Side" spielte bei einem Budget von nur 29 Millionen Dollar weltweit 256 Millionen Dollar ein und wurde somit ein überraschender Box-Office-Hit. Da ich persönlich mit American Football (ein wirklich komisches Spiel) nicht viel anfangen kann, haben mich die Sportszenen, die Gott sei Dank nicht zu viel Raum einnehmen, eher gelangweilt.
Insgesamt kommt "Blind Side" nicht über die üblichen Klischees hinweg, drückt am Ende ein wenig auf die Tränendrüse und bleibt ein flüchtiges Vergnügen. Ohne das exzellente Spiel von Sandra Bullock wäre das Werk nicht mehr als eine belanglose Randnotiz. Unverblümt ausgedrückt ein "Gutmenschen"-Film, moralisierend, um politische Korrektheit bemüht, aber auch ein Stück weit verlogener Hollywood-Kitsch ohne Substanz.

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Stefan_R.

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Schön geschrieben. Der Film wartet noch auf meiner Festplatte.


Filmkenner77

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Danke. Bei mir hat der eine Woche auf der Festplatte gewartet und jetzt habe ich wieder etwas mehr Platz. Habe halt nur 80GB. Da muss man sorgsam mit umgehen. ;-)


Tyler Durden 80

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Gut also ich war wirklich etwas verwundert das hier Sandra Bullock ihren Oscar bekam, weil so Bombe hat sie hier auch nicht gespielt (war wohl keine Konkurrenz in dem Jahr).
So zum Film muss ich sagen er hat mich echt berührt.
Finde die Geschichte so toll von dem "obdachlosen" und hilfsbedürftigen "Big Mike", wie er mehr und mehr an ein zivilisiertes und kultiviertes Leben teilnehemen darf.
Immer dieser leere Blick in seinen Augen und das Lächeln, wenn er sich freut fand ich sehr überzeugend gespielt.
Ein wunderbarer Film über den Aufstieg eines jungen Sportlers.

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Rihannita

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

schöner Film, der zeigt was familie wirklich ist, und bewirken kann.

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Sinister Kid

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Bewertung7.0Sehenswert

Bescherte mir einen netten Fernsehabend mit guter Unterhaltung.

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TheNumber

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Bewertung9.0Herausragend

hat mich trotz der oscar-nominierung noch überrascht. die schauspieler und allen voran sandra bullock spielen das schon ziemlich gut. sehr sympathischer feel-good film, macht spaß, kann man sich gerne mal geben...

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littledrummerboy01

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Bewertung7.5Sehenswert

"Blind Side" ist ein Film, der viel Spaß macht - wenn man ein paar Dinge akzeptiert. Es ist kein besonders großes Filmkunstwerk, keiner der besten Filme aller Zeiten, aber ein wirklich gut unterhaltender Film nach einer wahren Geschichte, wenn auch vermutlich ziemlich frei danach, denn man merkt dem Film sehr stark den Ursprung Hollywood an. Das ist der Part, den es zu akzeptieren gilt: Das hier ist Hollywood und da gehen manche Dinge, die im echten Leben vielleicht nicht ganz so funktionieren. Aber das zu akzeptieren ist nicht besonders schwer, denn der Film hat ein paar Punkte, die einfach für ihn sprechen. Zum Einen ist da eben, dass es eine wahre Geschichte ist, und dass man sich damit darüber wegtrösten kann, wenn nach einem etwas pathetischen Gespräch alles gut ist. Wenn nicht ganz so, aber irgendwie ist es schon in diese Richtung gegangen, denkt man sich, denn das Ende der Geschichte bleibt ja in Realität und Film das Gleiche. Der zweite Punkt ist, dass der Film es dann aber auch nicht übertreibt und trotz aller Hollywood-Klischees ziemlich sympathisch geraten ist. Er nimmt sich einfach an vielen Stellen nicht zu ernst und bringt seine Geschichte relativ locker und leicht rüber, dabei hilft die schnörkellose, nicht besonders auffällige Kameraführung und die stimmige Inszenierung. Der Hauptpunkt ist aber einfach Sandra Bullock. Ich finde, sie liefert hier eine Glanzvorstellung ab, denn ich konnte mich bis zum Schluss nicht entscheiden, ob diese Frau wirklich ein Engel oder aber der Teufel auf zwei Beinen ist. Wahrscheinlich beides ein bisschen. Auf jeden Fall ist ihr kaltschnäuziges Auftreten absolut erfrischend, wirkt dabei aber niemals aufgesetzt. Und sie hat ein unglaubliches Timing, was mich wiederholt sehr herzhaft zum Lachen gebracht hat. Außerdem muss man letzten Endes schon zugeben, dass Underdoggeschichten schon immer irgendwie etwas Schönes haben, wenn jemand sich gegen alle widrigen Umstände durchsetzt und etwas schafft, was ihm niemand zugetraut hat. Vielleicht bin ich da auch nur etwas sentimental...
Aber abschließend kann ich nur sagen: "Blind Side" ist absolut sehenswert, wenn man leichtes, in Wohlgefühl endedes (ist kein Spoiler wenn's von Anfang an klar ist, oder?) Kino mit einer grandiosen Hauptdarstellerin sehen will. Schöner Film!

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Homer Simpson

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Bewertung7.0Sehenswert

Sicherlich sehenswert!

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hollygolightly1

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Bewertung4.5Uninteressant

Eine Sache gleich vornweg: Dass Sandra Bullock für ihre Rolle einen Oscar bekommen hat, halte ich für einen schlechten Scherz. Der einzige mir vernünftig erscheinende Grund dafür könnte die schwache Konkurrenz im Jahre 2010 sein. Anders kann ich es mir beim besten Willen nicht erklären. Denn eine besonders anspruchsvolle Rolle spielt sie nicht.
Abgesehen davon ist der Film eher durchschnittlich, eben ziemlich oberflächlich wie so einige typische Hollywood-Produktionen. Berührt hat er mich nur zu einem kleinen Teil. Und das lag an Quinton Aaron als "Big Mike". Auch wenn man deutlich merkt, dass er ein Anfänger im Schauspiel ist, verkörpert er seinen Charakter vergleichsweise weitaus besser als zum Beispiel Bullock.
Außerdem wertet Kathy Bates den Film allein durch ihre Anwesenheit ein bisschen auf.
Bei dem Film hatte ich nicht einmal den Eindruck, dass man versucht hat, Stereotypen und Klischees zu vermeiden, was sehr schade ist. Die Story kommt einem sehr bekannt vor, zumal sie nicht besonders einfallsreich ist. Zeitweise war ich gezwungen an Filme wie "Gran Torino", "Invictus" und "Gegen jede Regel" zu denken. Und es gibt bestimmt noch mehr Filme, die Themen wie Rassismus behandeln, die ich nicht kenne oder die mir gerade nicht einfallen.
Nichtsdestotrotz wird zumindest etwas Spannung nach dem vielversprechenden Anfang aufgebaut und das Ende ist ganz zufriedenstellend.
Fazit: "Blind Side" ist ein Film, den man schnell vergisst. Aufgrund der Tatsache, dass er auf einer wahren Begebenheit basiert und ein Buch als Vorlage diente, bewerte ich ihn etwas mild. Denn wenn man sich an einen Roman oder ein Buch halten muss/will, ist es nicht leicht, große Änderungen vorzunehmen, sodass das Resultat ein ziemlich abgedroschener Film ist.

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BenjiR88

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Ich könnte mir jetzt die Mühe machen selbst nen Kommentar zu schreiben, aber da würde ohnehin nicht anderes drinstehen als bei dir. Ich kann dir also voll und ganz zustimmen.
Was den Oscar für Bullock angeht (den ich auch nicht nachvollziehen kann): Die einzige der 4 Konkurrentinnen, deren Film ich gesehen habe, war Meryll Streep in Julie & Julia, und zumindest die war meiner Meinung nach auf jeden Fall besser als Bullock. An der nicht vorhandenen Konkurrenz kann es also nicht gelegen haben....


Kavau

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Bewertung6.0Ganz gut

Hab eingentlich gedacht das der Film entweder sehr traurig oder ein paar Handlungsänderungen beinhaltet! Aber der Film läuft einfach 2 Stunden durch....

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doctorgonzo

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Bewertung6.0Ganz gut

Amerikaner lieben ihre Außenseiter, ihre Horatio Alger Geschichten, ihre Götter Götzen und vor allem lieben sie es, wenn man all das kombiniert.

Und so darf ein mittelloser Schwarzer von nicht gerade übermäßigem Intellekt, aber mit (mehrfach betontem) Beschützerinstinkt, bei einer sehr wohlhabenden (weißen) Familie mit unzweideutigen WASP Merkmalen einziehen und wird Teil der Familie.

Typische Bedenken und kleinbürgerliche Probleme stehen zunächst im Vordergrund, bis man den dunkelhäutigen Fleischberg in das lokale Footballteam integriert hat und der Rotzer der Familie ihm Taktikunterricht gibt...

Man fühlt sich ein ganz klein wenig an einen Typen namens Gump erinnert.

Nett, ein bissl rührselig, ein bissl kitschig und natürlich eine große Portion Amerika.

Hat man alles schon schlimmer gesehen. Bei der Mischung lässt sich ja von besser kaum reden, weil besser ja eine Steigerungsform von gut wäre.

Dazu ist das Ganze solide bis erträglich gespielt. Aber eigentlich nix, wofür man Preise raushaut. Nicht wahr, Sandra Bullock?
Wenn man im Umkehrschluss aber betrachtet, an wen und wofür man schon Oscars verramscht hat, dann fällt das hier keinesfalls negativ auf.

Somit schon merklich besser als so ziemlich alles, was man aus der ironiefreien Ecke zum American Dream erwarten kann, aber eben weit weg von großartig.

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Filmfanatiker

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Bewertung6.5Ganz gut

Ja ist ein guter Film mit gut aufgelegten Schauspielern. Vor allem die Jungschauspieler wissen zu überzeugen. Sandra Bullock spielt die taffe erfolgreiche Frau, irgendwie erinnert mich die Rolle an Erin Brokovich mit Julia Roberts.
Klischees werden aber oft bedient und dieses christliche Gesülze war mir etwas zu bieder.

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