Blind Side - Die große Chance
The Blind Side (2009), US Laufzeit 128 Minuten, FSK 6, Drama, Sportfilm, Kinostart 25.03.2010
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182 Kommentare
Keine
- DVD
- VoD
von John Lee Hancock, mit Sandra Bullock und Tim McGraw
Sandra Bullock nimmt in Blind Side – Die große Chance einen Teenager in ihre Familie auf und setzt große Hoffnungen in den aufstrebenden Footballstar.
Der Teenager Michael Oher (Quinton Aaron) ist praktisch obdachlos und auf sich allein gestellt, als ihn Leigh Anne Tuohy (Sandra Bullock) zufällig auf der Straße sieht. Nachdem sie erfährt, dass der junge Mann, der da im eisigen Winter nur in kurzen Hosen und T-Shirt herumläuft, in die Schulklasse ihrer Tochter geht, besteht sie darauf, ihn aus der Kälte zu holen. Ohne zu zögern lädt sie ihn ein, die Nacht im Haus der Tuohys zu verbringen. Aus der spontanen, menschlichen Geste wird schnell gegenseitige Zuneigung. Es dauert nicht lange, da gehört Michael zur Familie – trotz großer sozialer und kultureller Unterschiede. Anfangs fällt es dem Teenager sehr schwer, sich in seiner neuen Umgebung zurecht zu finden. Doch die Familie hilft Michael unermüdlich und auf jede erdenkliche Weise, sein eigenes Potential zu erkennen und auszuschöpfen. Die Tuohys wiederum gelangen durch Michaels sanfte, liebenswerte Art zu wertvollen Selbsterkenntnissen, die ihnen sonst womöglich verborgen geblieben wären. Michael Oher macht schließlich eine beispiellose Karriere: Er steigt zum umjubelten nationalen Footballstar auf…
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Cast & Crew
- Genre
- Familiendrama, Sozialdrama, Sportfilm, Drama
- Zeit
- 1990er Jahre, 2000er Jahre
- Ort
- Campus, Südstaaten, Vereinigte Staaten von Amerika
- Handlung
- Adoption, Adoptiveltern, Adoptivmutter, Adoptivsohn, Adoptivvater, Afroamerikaner, American Football, Armut, Beschützer, Beschützung, College, Crack, Drogen, Drogenmilieu, Dysfunktionale Familie, Erfolg, Footballmannschaft, Footballspieler, Footballstadion, Frauenpower, Fußballplatz, Gastfamilie, Herausforderung, Jugendamt, Lehrer, Mutter, Mutter-Sohn-Beziehung, Mutterrolle, Obdachloser, Oscargewinner, Prüfung, Quarterback, Reiche Eltern, Starke Frau, Unterricht, Vormundschaft
- Stimmung
- Berührend, Traurig, Witzig
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- Blind Side - Die große Chance: critic.de






















Kritiken (16) — Film: Blind Side - Die große Chance
Fricki76: Asianfilmweb.de
Kommentar löschenBei "Blind Side" bin ich ziemlich hin- und hergerissen. Auf der einen Seite scheint die Geschichte so oder so ähnlich tatsächlich geschehen zu sein, was mich versöhnlich stimmt. Auf der anderen Seite hat die zuckersüsse Darstellung des Gutmenschentums der weissen Oberschicht für mich einen ziemlich gönnerhaften Touch und scheint, wenn auch vielleicht tatsächlich so geschehen, eher wie ein Märchen, das quasi so gut wie nie vorkommt. Die Frage ist vielleicht auch, als was man "Blind Side" sieht. Als eine Sportlerbiographie oder ein modernes Märchen. Auch wenn es vielleicht komisch klingt, diese Unterscheidung macht finde ich einiges aus. Sieht man es als Drama, Märchen, Familienfilm oder was auch immer, ist die Darstellung der Afroamerikaner allgemein und auch Michael so klischeehaft, dass man sich fast schon wundern muss, dass er "es schafft". Andererseits weiss der Film durchaus zu unterhalten, was vor allem an der Darstellung von Sandra Bullock liegt. Ohne den Oscar hätte ich mir den Film wohl eher nicht angesehen. So bleibt ein kurzweiliges Stück Kino mit einer doch recht eindimensionalen Darstellung der gesellschaftlichen Realität.
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Hausmeister: Nerdtalk.de
Kommentar löschen[...] Für ein Armuts-Drama kommt „Blind Side“ ziemlich unterhaltsam daher: der Film kommt daher wie eine Ansammlung an positiven Wohlfühl-Momenten, in die man sich als Zuschauer auch gerne fallen lässt wie in ein weiches Kissen. Dem kleinen Tuohy-Sohn dabei zuzusehen, wie er den doppelt so großen Michael über den Rasen hetzt macht ebenso Spaß wie der schlagfertigen Leigh Anne dabei zuzuhören, wie sie mit ihren unkonventionellen Trainingsmethoden erfolgreich in die Männderdomäne des Football hereinbricht. [...]
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evants.com: eventsandtrends.com
Kommentar löschenSandra Bullock spielt in "Blind Side" die Rolle ihres Lebens: Leigh Ann Tuohy ist eine starke Frau im Memphis, die als Familienmutter ihren Weg geht, aber trotzdem ihren Zweifel an diesem hat. Bullock sorgt für Emotionen sowie Schmunzler und hat ihre Auszeichnung durchaus verdient. "Blind Side" selbst ist ein relativ seichtes Familiendrama, das aber dank ein paar Ecken und Kanten nie langweilig wird. Ein besonderer Reiz entsteht dadurch, dass der Film auf einer wahren Begebenheit beruht - auch wenn Regisseur und Drehbuchautor John Lee Hancock sich einige Inhalte zurechtgebogen haben dürfte. Ein Film, der in einer Reihe mit "Forrester – gefunden" und "Good Will Hunting" steht.
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José Garcia: Textezumfilm
Kommentar löschenLeigh Anne Tuohy lässt den entlang einer Straße im Regen gehenden Michael zunächst in ihrem Auto und dann in ihrer Familie Platz nehmen. Die gutsituierte Südstaaten-Lady findet in dem vernachlässigten, leicht lernbehinderten großen Jungen ein Lebensziel: Sie besorgt ihm eine Nachhilfelehrerin (Kathy Bates) und gibt ihm Zuwendung. Leigh Anne erkennt in Big Mikes Beschützerinstinkt seine große Stärke. In einer Szene, die zu den gelungensten in Hancocks Film gehört, überträgt Leigh Anne die Familienmetapher auf das Footballspiel: Mikes Aufgabe besteht darin, die titelgebende „blinde Seite“ des Mitspielers zu beschützen. Die Beziehung zwischen Michael und der Tuohy-Familie ist jedoch keine Einbahnstraße: Michael führt die Familie erneut zusammen, etwa als er sich an Thanksgiving schüchtern an den Esstisch setzt, und so die anderen Familienmitglieder vom Fernsehsofa an den gemeinsamen Tisch zurückholt.
Inszeniert wird die Story zwar etwas allzu glatt, denn jeder nur so angedeutete Konflikt löst sich sofort wieder auf. Die einfühlsame Regie unterstreicht aber nicht nur die Authentizität, sondern auch den Wert tätiger christlicher Nächstenliebe und die Bedeutung der Solidarität in einer immer individualistischeren Gesellschaft.
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Christian H.: Kino, TV und Co, Wicked Vis...
Kommentar löschen[...]Neben der konservativen Ausrichtung ist es dann vor allem noch der von einigen Seiten dem Film attestierte latente Rassismus, dem ein Teil des Publikums übel aufstößt. Freilich, offenen - und somit vorsätzlichen Rassismus - will in „Blind Side – Die große Chance“ niemand entdecken. Aber ist die im Film auf den ersten Blick klar getroffene Unterscheidung in weiße Oberschicht und schwarzer Unterschicht nicht offenkundiger Beweis für diesen latenten Rassismus? Das also dem schwarzen Jungen nur geholfen werden kann, wenn er die Lebensweise des weißen Mannes annimmt, während seine schwarze Bekannten im Ghetto hocken und Drogen konsumieren? Auch in diesem Fall wird „Blind Side – Die große Chance“, und das ist der größte Vorwurf, den man ihm machen machen muss, seine mangelnde Reflektion zum Verhängnis. Der Film übersieht, dass er in seiner arg vereinfachenden Darstellung Vorurteilen und Stereotypen Vorschub leistet. Wenn man denn will, kann man dies als latenten Rassismus bezeichnen, doch ist für mich dieser Vorwurf nicht so zwingend, wie er von vielen Seiten erhoben worden ist. Fairerweise müsste man diese Kritiker dann nämlich auch fragen, wie sich diese Stereotypen in der Darstellung hätten vermeiden lassen sollen? Auf Zwang noch einen wohlhabenden Schwarzen und einen koksenden Weißen in die Geschichte implementieren? Oder kann man nicht auch erwarten, dass das Publikum die Singularität dieser Geschichte erkennt?[...]
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Hard Harry: critic.de, Deadline, Movieb...
Kommentar löschenSchöner aber höchst fragwürdiger Kitsch. Ob man nun eher die Kotztüte oder die Taschentücher bereit halten sollte bleibt der eigenen Leseart überlassen
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Sozionaut Fri, 23 Jul 2010 22:24:49 -0000
Antwort löschenIch habe mich für die Taschentücher entschieden, aber die Kotztüte stand griffbereit...
Kaltduscher: MoviezKult.de
Kommentar löschen[...]Der Zuschauer muss sich schon ein großes Stück mit den vermittelten konservativ-republikanischen Werten und mit dem American Way Of Life identifizieren können, um den Figuren ihr Handeln abzukaufen und um das Ganze als ernste Geschichte, und nicht als Persiflage auf den American Dream zu begreifen. Wer das aber kann, dem erwartet ein zweistündiger Film, der nie langweilig wird, der alle Elemente großartiger Familienunterhaltung beinhaltet, mit ganz tollen Schauspielern und einem Ende, das den einen oder anderen zu kleinen Freudentränen rühren dürfte. "The Blind Side" ist jetzt schon einer der stärksten Filme des Jahres, ein Film, der, so kitschig es klingen mag, Hoffnung in sich trägt. Und alleine das ist mal kluge Abwechslung zu dem, was sonst im Kino läuft.[...]
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Mr Vincent Vega: Die 5 Filmfreunde, gamona, ...
Kommentar löschen[...] Arm und reich, schwarz und weiß kommen hier unter republikanischem Dach zusammen, um sich zu vereinen und ein Loblied auf die Gleichberechtigung einzustimmen. Dass der Film nie, zu keiner Zeit, keine einzige Sekunde lang nicht einmal ansatzweise eine Begegnung auf Augenhöhe zulässt, verrät seine scheinliberale Menschlichkeit schnell als reine Behauptung. Tatsächlich schwelgt “The Blind Side” von vorn bis hinten in der reaktionären Vorstellung, ein Schwarzer sei immer auch ein Abweichler, dem der richtige Weg erst noch gezeigt werden müsse. Es ist die uralte Idee von der Disziplinierung des ungebändigten schwarzen Wilden, die der Film in modisch gehüllte, aber zutiefst konservative Bilder drückt. [...]
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Kaltduscher Wed, 24 Mar 2010 08:39:43 -0000
Antwort löschenWar abzusehen ,Herr Vega :D
etlex Thu, 25 Mar 2010 15:07:06 -0000
Antwort löschenOh man, da stimm ich dir zu duffy. Sowas nennt sich Kritiker...
Wenn er gut recherchiert hätte wüsste er, dass es um keine Vorstellung davon geht das Schwarze die armen Würstchen sind und die Weißen die guten Samariter - sondern, dass es sich um eine Verfilmung einer Autobiografie handelt. Undzwar die von US-Football-Star Michael Oher...
Man kann also davon ausgehen, dass Michael tatsächlich schwarz war/ist und "Leigh Anne Tuohy" weiß war/ist...
Flibbo Sun, 28 Mar 2010 20:02:49 -0000
Antwort löschenNext: "Precious".
Kill_Diether Sat, 08 May 2010 09:58:39 -0000
Antwort löschenHerr Vega, der gebildete Mensch kennt doch die herrschende
Schicht der reaktionären Amerikaner und kann sich von den
Beweggründen selbst ein Bild machen.
Hat aber mit dem Film an sich nichts gemein.
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simvlacrvm Sun, 19 Dec 2010 21:56:05 -0000
Antwort löschenEr beschwert sich sicher auch über den Sexismus, dass die Ampelmännchen eben immer nur Männer sind.
Kill_Diether Tue, 21 Dec 2010 20:49:21 -0000
Antwort löschenja, und zwar im Kontext mit dem sozialistischen Idealbild der Familie und der vorherrschenden Rollenverteilung zu DDR-Zeiten ;-)
GrammatonCleric: Equilibrium, X-RATED, DAS M...
Kommentar löschenIn einem amerikanischen Podcast wurde eine alte Dame zitiert, die an der Kinokasse stand und zum Kassierer meinte: "This movie is going to change our country." Die Rede ist von The Blind Side, jener Film, der Sandra Bullock den Oscar einbrachte und damit zumindest schon einmal ihr Leben veränderte. Bullock, die neben dem Oscar auch die Goldene Himbeere für die schlechteste Darstellerin gewann, zeigt eine gewisse Authentizität, war sie doch eine der wenigen, die auch diesen 'Schandpreis' persönlich abholten und sich dafür bedankten. Authentizität ist ohnehin etwas, das besonders Hollywood zu lieben scheint. Beschränkt sich der Hinweis, dass ein Film auf wahren Begebenheiten basiert meist auf Thriller und period pieces, so sind es hin und wieder auch die Biopics, die sich mit dieser Tatsache rühmen, auch wenn natürlich medienrelevante Aspekte wie die Dramaturgie bisweilen angepasst oder gar geändert werden müssen. Auch The Blind Side ist in gewisser Hinsicht ein Biopic, nicht nur eines einzelnen Menschen (hier eines Sportlers), sondern einer Frau und ihrer Familie. Und dennoch verzichtet der Film auf die anfängliche Texttafel, dass es sich bei dem nun gezeigten um wahre Begebenheiten handelt.
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TheCorey: MovieMaze
Kommentar löschenEin gelegentlich kitschiges, grundsätzlich jedoch annehmbares Sportdrama über eine bemerkenswerte Tat und ein daraus entstandenes bemerkenswertes Resultat, getragen von einer überzeugenden und nahezu alles überstrahlenden Hauptdarstellerin.
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Till Kadritzke: critic.de
Kommentar löschenKonservativ ist das ganze schon inszeniert. Der gutmütige arme Schwarze, die großzügige weiße Familie, die ihn bei sich aufnimmt, und trotz der obligatorischen Zweifel der Protagonisten gegen Drehbuch-Ende geht alles gut aus. Ein paar amüsante Nebenfiguren und pathetische Weisheiten hinzugefügt, und die Filmmusik markiert praktischerweise alle besonders schönen Szenen.
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Flibbo: Wie ist der Film?
Kommentar löschen[...] Unterstützt durch den wunderbaren Hundeblick von Hauptdarsteller-Debütant Quinton Aaron und Carter Burwells dezente aber gefühlvolle Musik schafft „Blind Side“ eine warmherzige Atmosphäre, die nicht in Kitsch abdriftet und durch einige Schmunzel-Stellen aufgelockert wird. So entstehen trotz des ruhigen Grundtons keine deutlichen Längen und auch sonst keine Störfaktoren. Lediglich ein schaler Beigeschmack haftet der Geschichte stellenweise an, wenn religiöse oder politische Statements platziert werden. [...]
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J. Berardinelli: ReelViews J. Berardinelli: ReelViews
Kommentar löschenDas beeindruckende an „The Blind Side“ ist, wie viele Klischees gerade nicht zu finden sind. Auf eine bestimmte Art ist dies die familienfreundliche Version von „Precious“. Der letztere Film ist düsterer und packender, aber die Message ist im Kern dieselbe: Ein Individuum überwindet riesige Hürden auf seinem Lebensweg und findet ein Mittel zum Erfolg. Beide sind auf eine Weise märchenhaft, und es hat kaum Einfluß, dass der eine Film auf Fakten basiert und der andere auf einem Roman. Es ist einfach für inspirierende Filme, zu sehr zu wollen und die Zuschauer zur Rührung zu zwingen. Dieser hier erreicht das Ziel, indem er den Gefühlen erlaubt, natürlich zu wachsen.
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Mick Lasalle: San Francisco Chronicle Mick Lasalle: San Francisco Chronicle
Kommentar löschen„The Blind Side“ ist niemals langweilig, aber es ist selten einmal mehr als milde unterhaltend. Quinton Aaron als Michael stolpert durch seine Performance mit einem verletzten, überraschten Blick, der vielleicht dem Charakter entspricht, aber dem Film manchmal die Energie raubt. Regisseur Hancock nimmt sich Zeit, was gut ist, aber nach einer Weile nimmt er sich deine Zeit, und das ist nicht so gut. Dennoch, dieser Filmemacher ist zu talentiert, um den Film zu verlieren.
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Betsy Sharkey: Los Angeles Times Betsy Sharkey: Los Angeles Times
Kommentar löschenAußer den Sportfans können normale Leute ihre Taschentücher mitbringen und sich dieser traditionell gemachten Story hingeben, die viel Hoffnung, wenig Zynismus und viel Herz rüberbringt. Wenn Frank Capra noch leben würde, Regisseur John Lee Hancock hätte sich mit ihm um den Job streiten mpssen. Am Ende ist es aber Sandra Bullocks Film. Sie füllt Leigh Anne aus, bis man vergisst, dass man eine der bekanntesten Schauspielerinnen der Gegenwart ansieht. Und während ihre freche Art gleichzeitig sympathisch und unterhaltsam ist, so ist es doch die Art, wie sie ihre Rührung versteckt, die einen für sie Beifall klatschen lässt.
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Roger Moore: Orlando Sentinel Roger Moore: Orlando Sentinel
Kommentar löschenDer Film ist in vielerlei Hinsicht ein ziemlich konventionelles Feel-Good Sport-Drama. Sandra Bullock und Quinton Aaron aber geben ihm so viel Herz, dass es für mehr als einen Film reichen würde. Der Film mäandert und stolpert mehr als einmal, aber Regisseur Hancock gelingt es, den Film von einem Stück über „weiße Schuldgefühle“ zu einem überraschenden und inspirierenden Film zu machen.
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Kommentare (166) — Film: Blind Side - Die große Chance
strangelet Fri, 14 Jun 2013 20:34:36 -0000
Kommentar löschenDa es ja eine wahre Geschichte ist, kann der Film vielleicht nichts dafür, aber es ist halt doch eine ziemliche Schmalz- und Klischeeparade, wenn das arme fette Negerkind da dank der großzügigen Förderung seiner knallweißen und stinkreichen Pflegeeltern den Grundstein für eine große Footballkarriere legt, statt einfach gewalttätig und crackabhängig zu werden wie die ganzen anderen fetten Negerkinder.
Also, ja, da schwingt überall ein bisschen subtiler Rassismus mit. Andererseits hat man auch schon Schlimmeres gesehen, und wenn man sich an sowas nicht allzu sehr stört, kann man "Blind Side" schon anschauen.
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Cayopei Thu, 30 May 2013 15:10:52 -0000
Kommentar löschenWeihnachten, Ostern und die Oscar-Verleihung müssen auf einen Tag gefallen sein, anders ist die Auszeichnung für Sandra Bullock nicht zu erklären. Der Film ist ein äußerst durchschnittliches Sozial-/Sport-Rührstück und erreicht in allen Belangen höchstens Disney-TV-Niveau.
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BigH Mon, 27 May 2013 19:26:07 -0000
Kommentar löschennetter und über weite Strecken durchaus unterhaltsamer Film, der am Ende aber auch nichts weltbewegend anderes bietet als andere Underdog-Filme auch. Und bei aller Liebe, aber soooo großartig war Sandra Bullocks Leistung dann auch wieder nicht, daß man ihr dafür gleich einen Oscar hinterherwerfen muß.
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HomerSimpson09 Thu, 16 May 2013 22:56:54 -0000
Kommentar löschenEine bewegende Geschichte ist sie sicherlich, die Geschichte des echten Michael Oher. Aber dieser Film kam mir während der ganzen Spielzeit viel zu aufgesetzt, klischeebeladen und weichgespült vor. Sandra Bullock spielt hier eine selbstlose Gutmenschen-High-Society-Mutter die eben kurz alles auf die Reihe bekommt. Naja, muss man nicht verteufeln. Aber es ist eben viel zu belanglos, kitschig, sehr klischeehaft und ohne echte Tiefe inszeniert. Gefallen hat mir die Darstellung von Oher, die ihm so eine ruhige aber trotzdem mächtige Art verleiht. Ob Sandra Bullock den Oscar verdient hat oder nicht kann man jetzt hin und her diskutieren. Mich hat sie jedenfalls nicht umgehauen. Insgesamt ist das kein Film den man gesehen haben muss, sondern nur durchschnittliches Hollywood-Wohlfühlkino.
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Slevin_Kelevra23 Tue, 26 Mar 2013 10:46:48 -0000
Kommentar löschen„Blind Side“ ist ein bewegendes Drama um die Lebensgeschichte von American Football Star Michael Oher. Ein tolles Drehbuch, trotzdessen, dass viele Fakten im Film anders verfilmt wurden, also sie tatsächlich im Leben von Michael Oher geschehen sind. Das ist auch der Grund wieso Oher persönlich nichts mit dem Film zu tun haben will. Doch auch trotz der abgeänderten Geschichte hat Regisseur John Lee Hancock ein gewaltiges Drama geschaffen. Sandra Bullock in der Hauptrolle wurde mit dem Oskar für ihre Rolle ausgezeichnet und der Film spielte riesige 256 Mio. Dollar in die Kinokassen ein! Eine tolle Geschichte und absolut sehenswert!
Weitere Kritiken unter - www.jfmoviecritics.jimdo.com -
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Spike1990 Thu, 14 Mar 2013 21:30:02 -0000
Kommentar löschenStarkes Drama! Auch wenn ich ein wenig mehr Football erwartet habe und ob Sandra Bullock für ihre Leistung wirklich einen Oscar verdient hat, stelle ich auch mal in Frage. Dennoch hat mich diese sympathische Underdog-Geschichte gut unterhalten.
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heikschn Tue, 19 Feb 2013 20:38:07 -0000
Kommentar löschenBlind side ist recht klischeehaft und kommt in einigen Szenen recht schmalzig daher. Zudem ist der Hauptdarsteller mit seiner Rolle überfordert. Warum dann die relativ gute Bewertung? Erstens macht Sandra Bullock sehr viel aus ihrer Rolle, reißt die Szenen geradezu an sich und trägt den Film quasi allein. Zweitens musste ich beim Sehen des Films immer daran denken, das hier ein reales Schicksal zugrunde liegt. Das macht das ganze wesentlich beeindruckender.
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Nevica Mon, 18 Feb 2013 19:59:40 -0000
Kommentar löschenDer Ansatz & die Grundidee sind gelungen, doch mangelt es dem Film deutlich an Authentizität. Zudem werden leider sämtliche Klischees bedient, welche dem Thema sowie den Protagonisten jegliche Tiefgründigkeit nehmen. Ich weiß, dieser Film sucht nicht unbedingt nach Perfektion (auch wenn dies so scheinen mag), dennoch wirkt vieles arg gekünstelt und diese gequälte "Pseudo-Selbstlosigkeit" nervte mich stark beim Sehen.
Man hätte (mAn) deutlich mehr aus dem theoretisch guten Material machen können...wirklich schade, da solche Themen wesentlich mehr Aufmerksamkeit verdient hätten.
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presswurst Mon, 18 Feb 2013 10:00:32 -0000
Kommentar löschenSehr aggressiver Einsatz filmischer Weichspüler. Schlimm... schlimm...
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Daymare Mon, 18 Feb 2013 07:44:20 -0000
Kommentar löschenKaum zu glauben, dass dieser Bilderbuch-Film auf wahren Ereignissen beruht!? Naja, wie dem auch sei, stellenweise konnte mich der Streifen wirklich berühern und das macht ihn in meinen Augen mehr als sehenswert!
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Movie_Junkie Sun, 17 Feb 2013 22:13:36 -0000
Kommentar löschenViele sagen etwas anderes, aber dieser Film ist trotz der nicht zu selten durchgekauten Story ziemlich gut! Die Schauspieler sind sehr glaubwürdig und manchmal war ich wie gefesselt. Der Regisseur hat es sich wirklich zur Aufgabe gemacht den Zuschauer in die Gefühlswelt der Darsteller eintauchen zu lassen. Und das hat er geschafft! Ich muss zugeben, an manchen Stellen war der Film übertrieben dargestellt oder teils sogar unrealistisch. Aber die Genialität der Schauspieler und der Abwechslung zwischen emotional, spannend und die an vielen Stellen ziemlich lustigen Scenen geben dem Film den perfekten Schliff!
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TinaCocaine Sun, 17 Feb 2013 21:36:09 -0000
Kommentar löschenEin sehr vorhersehbarer, belangloser und wenig glaubhafter Film mit perfekten Darstellern und einer simplen Story. Ich war kein Stück weit bewegt, mir erschien alles sehr übertrieben und unrealistisch und die Rolle von Sandra Bullock hat mich wirklich genervt. Zudem ist der kleine Sohn dermaßen hässlich und nervenaufreibend, dass man ihn sich kaum anschauen kann. Ich habe mir weiß Gott was für einen tollen Film unter "Blind side" vorgestellt und wurde komplett enttäuscht. Sehr viel Kitsch, sehr viel unangenehmes Blabla und derbe penetrante Charaktere unterstützen den Film in seiner Negativität. Dennoch habe ich schon wesentlich schlechtere und verlogenere Filme gesehen, sodass ich diesen hier reinen Gewissens als "geht so" bewerten kann.
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Johnney.92 Mon, 18 Feb 2013 15:31:41 -0000
Antwort löschen"Zudem ist der kleine Sohn dermaßen hässlich..." Welch objektive und kaum oberflächliche Bewertung. I weep for humanity.
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TinaCocaine Mon, 18 Feb 2013 16:19:27 -0000
Antwort löschenIch bin hier um subjektive Kommentare zu schreiben :-)
TinaCocaine Mon, 18 Feb 2013 16:22:12 -0000
Antwort löschenBei ihm stört´s mich einfach...Der Schwarze ist auch hässlich, bei ihm stört´s mich nicht. Ist einfach meine SUBJEKTIVE Meinung...Und mit Menschlichkeit hat das wohl nichts zu tun...Ich habe ja nicht gesagt, dass er kein Recht hat in dem Film mit zu spielen oder dass er sterben soll oder so...Also mal ruhig mit den jungen Pferden :-)
TheCineast Sun, 17 Feb 2013 21:17:56 -0000
Kommentar löschenAmerika? Yeah!
Fremdenfeindliche Rednecks? Buuh!
Sandra's Popo? Yeah!
Werd so wie wir, dann bist du gut! JUHU!
Politische Gleichstellung? Yeah!
AMERIKA? HELL YEAH!
Komm' wir gehen ins Kino und haben unsere 5 nachdenklichen Minuten...
"Ist ja schon nicht schön, dass die Schwarzen immer noch so behandelt werden, aber voll toll wie die Sandra ihn da rausholt!"
"MHM Und jetzt spielt er Football und kann machen, was ihm Spaß bringt."
"Ohja die Welt ist doch nicht so schlecht, hihi!"
"Ich glaube ich spende aber bald mal wieder was an irgendeine Organisation."
"Boah voll nett von dir!"
Das Leben ist schön! Dumdidumdi-DUMM!
Vorgefertigte Meinungen? Buuh!
Mainstream-Oscar-Müll? Buuh! Buuh!
AMERIKA?!
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Hfonda15 Sun, 17 Feb 2013 21:20:30 -0000
Antwort löschenIch hab den Film zwar nicht gesehen und kann ihn nicht einschätzen aber deine Bewetung war ziemlich genial! Danke dafür ;)
TheCineast Sun, 17 Feb 2013 21:51:43 -0000
Antwort löschenP.S.: "Dafür muss ich Gott danken"
Was auch sonst...
TheBruceWayne Mon, 18 Feb 2013 13:26:07 -0000
Antwort löschenhaha sehr unterhaltsame bewertung auch wenn ich deine vorgebrachten zitate oft hören muss und sie mich weißglut bringen
TheBruceWayne Mon, 18 Feb 2013 13:26:22 -0000
Antwort löschenzur*
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freakualizer Mon, 18 Feb 2013 15:20:29 -0000
Antwort löschenSeehr schön!
Five_of_ten Tue, 04 Jun 2013 09:37:57 -0000
Antwort löschenMan darf aber nicht vergessen das der wahre Michael Oher mittlerweile sogar den Superbowl gewonnen hat und ohne seine Adoptivmutter dies wohl nie passiert wäre. Die geschichte hat sich ja zumindest so zugetragen. Das der film voll Rassismus, Vorurteile usw. gespickt ist will ich gar nicht leugnen aber es liegt vorallem daran das im den USA, rassismus und vorurteile immernoch allgegenwertig sind. Das ist aber auch ein problem unserer gesellschaft. Das Menschen mit Helfersyndrom automatisch auch was schlechtes unterstellt wird. Heutzutage kann man nicht mehr helfen des helfens wegen.
PaddyBully Sun, 17 Feb 2013 20:42:43 -0000
Kommentar löschenlaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaangweilig!
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beast667 Tue, 05 Feb 2013 16:15:30 -0000
Kommentar löschenjetzt hat er den Superbowl gewonnen, bitte keine Fortsetzung!!!!!!!!! Obwohl ich höre schon den Titel: Blind Side 2 - Er hat seine Chance genutzt. Typisch Hollywood.
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A.V. Mon, 04 Feb 2013 15:03:28 -0000
Kommentar löschenJetzt kann man sein Leben glatt nochmal verfilmen.
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xXerxeZz Mon, 21 Jan 2013 13:43:02 -0000
Kommentar löschenEiner meiner Lieblingsfilme :-)
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TheBruceWayne Mon, 14 Jan 2013 16:04:21 -0000
Kommentar löschenVERLOGEN
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Bob Loblaw Mon, 14 Jan 2013 17:19:33 -0000
Antwort löschenIch dachte, der wäre "intelligent" und "affectig":
http://nypress.com/the-blind-side/
:(
TheBruceWayne Mon, 14 Jan 2013 19:44:11 -0000
Antwort löschenSry tut mir leid Bob.Naja wenn man gewisse Dinge ausblendet bleibt er ja schon noch ein Feelgood-Movie.Leider kann ich das nicht.Meine Kritik kommt etwas arrogant rüber also bitte ich dich,dir nicht dem Spass am Film von mir nehmen zu lassen :)
Bob Loblaw Mon, 14 Jan 2013 19:49:48 -0000
Antwort löschenMacht nix, Bruce ;)
Ich bin mir ja auch noch nicht sicher, wie ich den Film denn nun aufnehme, wenn ich ihn irgendwann mal schaue.
Und die (superpolemische!!) Kritik im Link hab ich nur gepostet, weil die einen witzigen Gegenpol zu vielen Blind-Side-Kritiken auf MP bildet. ;)
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TheBruceWayne Mon, 14 Jan 2013 19:52:24 -0000
Antwort löschenkriege ich irgendwie nicht geöffnet :)
TheBruceWayne Mon, 14 Jan 2013 19:53:18 -0000
Antwort löschenah doch,nur auf englisch :D
Imhotep Sun, 13 Jan 2013 14:32:30 -0000
Kommentar löschenFür mich als Sportfilm gelungen und ich mag ihn einfach. Das dies alles subjektiv ist, kann ich bie vielen gut verstehen...
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AgentSmith8 Sat, 12 Jan 2013 11:31:51 -0000
Kommentar löschenKlischeeverseuchter, blödhumoriger, aufgesetzter, rassistischer Kackfilm, in dem es nur tiefböse oder herzensgute Charaktere gibt und dessen einziger Zweck es zu sein scheint, Sandra Bullock als großmütige Familienmutti, die trotzdem immer perfekt gestylt alles unter einen Hut bekommt, darzustellen.
An sich ist der Film nur schlecht.
Der Oscargewinn macht ihn aber zu einem filmgewordenen Ärgernis.
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