Bei "Blind Side" bin ich ziemlich hin- und hergerissen. Auf der einen Seite scheint die Geschichte so oder so ähnlich tatsächlich geschehen zu sein, was mich versöhnlich stimmt. Auf der anderen Seite hat die zuckersüsse Darstellung des Gutmenschentums der weissen Oberschicht für mich einen ziemlich gönnerhaften Touch und scheint, wenn auch vielleicht tatsächlich so geschehen, eher wie ein Märchen, das quasi so gut wie nie vorkommt. Die Frage ist vielleicht auch, als was man "Blind Side" sieht. Als eine Sportlerbiographie oder ein modernes Märchen. Auch wenn es vielleicht komisch klingt, diese Unterscheidung macht finde ich einiges aus. Sieht man es als Drama, Märchen, Familienfilm oder was auch immer, ist die Darstellung der Afroamerikaner allgemein und auch Michael so klischeehaft, dass man sich fast schon wundern muss, dass er "es schafft". Andererseits weiss der Film durchaus zu unterhalten, was vor allem an der Darstellung von Sandra Bullock liegt. Ohne den Oscar hätte ich mir den Film wohl eher nicht angesehen. So bleibt ein kurzweiliges Stück Kino mit einer doch recht eindimensionalen Darstellung der gesellschaftlichen Realität.
[...] Für ein Armuts-Drama kommt „Blind Side“ ziemlich unterhaltsam daher: der Film kommt daher wie eine Ansammlung an positiven Wohlfühl-Momenten, in die man sich als Zuschauer auch gerne fallen lässt wie in ein weiches Kissen. Dem kleinen Tuohy-Sohn dabei zuzusehen, wie er den doppelt so großen Michael über den Rasen hetzt macht ebenso Spaß wie der schlagfertigen Leigh Anne dabei zuzuhören, wie sie mit ihren unkonventionellen Trainingsmethoden erfolgreich in die Männderdomäne des Football hereinbricht. [...]
Sandra Bullock spielt in "Blind Side" die Rolle ihres Lebens: Leigh Ann Tuohy ist eine starke Frau im Memphis, die als Familienmutter ihren Weg geht, aber trotzdem ihren Zweifel an diesem hat. Bullock sorgt für Emotionen sowie Schmunzler und hat ihre Auszeichnung durchaus verdient. "Blind Side" selbst ist ein relativ seichtes Familiendrama, das aber dank ein paar Ecken und Kanten nie langweilig wird. Ein besonderer Reiz entsteht dadurch, dass der Film auf einer wahren Begebenheit beruht - auch wenn Regisseur und Drehbuchautor John Lee Hancock sich einige Inhalte zurechtgebogen haben dürfte. Ein Film, der in einer Reihe mit "Forrester – gefunden" und "Good Will Hunting" steht.
Leigh Anne Tuohy lässt den entlang einer Straße im Regen gehenden Michael zunächst in ihrem Auto und dann in ihrer Familie Platz nehmen. Die gutsituierte Südstaaten-Lady findet in dem vernachlässigten, leicht lernbehinderten großen Jungen ein Lebensziel: Sie besorgt ihm eine Nachhilfelehrerin (Kathy Bates) und gibt ihm Zuwendung. Leigh Anne erkennt in Big Mikes Beschützerinstinkt seine große Stärke. In einer Szene, die zu den gelungensten in Hancocks Film gehört, überträgt Leigh Anne die Familienmetapher auf das Footballspiel: Mikes Aufgabe besteht darin, die titelgebende „blinde Seite“ des Mitspielers zu beschützen. Die Beziehung zwischen Michael und der Tuohy-Familie ist jedoch keine Einbahnstraße: Michael führt die Familie erneut zusammen, etwa als er sich an Thanksgiving schüchtern an den Esstisch setzt, und so die anderen Familienmitglieder vom Fernsehsofa an den gemeinsamen Tisch zurückholt.
Inszeniert wird die Story zwar etwas allzu glatt, denn jeder nur so angedeutete Konflikt löst sich sofort wieder auf. Die einfühlsame Regie unterstreicht aber nicht nur die Authentizität, sondern auch den Wert tätiger christlicher Nächstenliebe und die Bedeutung der Solidarität in einer immer individualistischeren Gesellschaft.
[...]Neben der konservativen Ausrichtung ist es dann vor allem noch der von einigen Seiten dem Film attestierte latente Rassismus, dem ein Teil des Publikums übel aufstößt. Freilich, offenen - und somit vorsätzlichen Rassismus - will in „Blind Side – Die große Chance“ niemand entdecken. Aber ist die im Film auf den ersten Blick klar getroffene Unterscheidung in weiße Oberschicht und schwarzer Unterschicht nicht offenkundiger Beweis für diesen latenten Rassismus? Das also dem schwarzen Jungen nur geholfen werden kann, wenn er die Lebensweise des weißen Mannes annimmt, während seine schwarze Bekannten im Ghetto hocken und Drogen konsumieren? Auch in diesem Fall wird „Blind Side – Die große Chance“, und das ist der größte Vorwurf, den man ihm machen machen muss, seine mangelnde Reflektion zum Verhängnis. Der Film übersieht, dass er in seiner arg vereinfachenden Darstellung Vorurteilen und Stereotypen Vorschub leistet. Wenn man denn will, kann man dies als latenten Rassismus bezeichnen, doch ist für mich dieser Vorwurf nicht so zwingend, wie er von vielen Seiten erhoben worden ist. Fairerweise müsste man diese Kritiker dann nämlich auch fragen, wie sich diese Stereotypen in der Darstellung hätten vermeiden lassen sollen? Auf Zwang noch einen wohlhabenden Schwarzen und einen koksenden Weißen in die Geschichte implementieren? Oder kann man nicht auch erwarten, dass das Publikum die Singularität dieser Geschichte erkennt?[...]
Schöner aber höchst fragwürdiger Kitsch. Ob man nun eher die Kotztüte oder die Taschentücher bereit halten sollte bleibt der eigenen Leseart überlassen
[...]Der Zuschauer muss sich schon ein großes Stück mit den vermittelten konservativ-republikanischen Werten und mit dem American Way Of Life identifizieren können, um den Figuren ihr Handeln abzukaufen und um das Ganze als ernste Geschichte, und nicht als Persiflage auf den American Dream zu begreifen. Wer das aber kann, dem erwartet ein zweistündiger Film, der nie langweilig wird, der alle Elemente großartiger Familienunterhaltung beinhaltet, mit ganz tollen Schauspielern und einem Ende, das den einen oder anderen zu kleinen Freudentränen rühren dürfte. "The Blind Side" ist jetzt schon einer der stärksten Filme des Jahres, ein Film, der, so kitschig es klingen mag, Hoffnung in sich trägt. Und alleine das ist mal kluge Abwechslung zu dem, was sonst im Kino läuft.[...]
[...] Arm und reich, schwarz und weiß kommen hier unter republikanischem Dach zusammen, um sich zu vereinen und ein Loblied auf die Gleichberechtigung einzustimmen. Dass der Film nie, zu keiner Zeit, keine einzige Sekunde lang nicht einmal ansatzweise eine Begegnung auf Augenhöhe zulässt, verrät seine scheinliberale Menschlichkeit schnell als reine Behauptung. Tatsächlich schwelgt “The Blind Side” von vorn bis hinten in der reaktionären Vorstellung, ein Schwarzer sei immer auch ein Abweichler, dem der richtige Weg erst noch gezeigt werden müsse. Es ist die uralte Idee von der Disziplinierung des ungebändigten schwarzen Wilden, die der Film in modisch gehüllte, aber zutiefst konservative Bilder drückt. [...]
Oh man, da stimm ich dir zu duffy. Sowas nennt sich Kritiker...
Wenn er gut recherchiert hätte wüsste er, dass es um keine Vorstellung davon geht das Schwarze die armen Würstchen sind und die Weißen die guten Samariter - sondern, dass es sich um eine Verfilmung einer Autobiografie handelt. Undzwar die von US-Football-Star Michael Oher...
Man kann also davon ausgehen, dass Michael tatsächlich schwarz war/ist und "Leigh Anne Tuohy" weiß war/ist...
Ganz genau das ist es. Ich habe mich mit Oher schon im Vorfeld vom Film beschäftigt und auch wenn da sicher einiges Hollywood-like hineininterpretiert wurde, macht es die ganze Geschichte nicht schlechter. Ich bin großer American Football Fan und stehe bei solchen Storys sowieso über irgendwelchem Anti USA Gerede.
Mir gefallen jedenfalls solche Underdog Storys und wenn da auch noch eine wahre Begebenheit hintersteckt, umso besser. Dem Streifen da unmenschlichkeit vorzuwerfen halte ich für sehr verkehrt.
Aber so what, Geschmäcker eben. :)
Herr Vega, der gebildete Mensch kennt doch die herrschende
Schicht der reaktionären Amerikaner und kann sich von den
Beweggründen selbst ein Bild machen.
Hat aber mit dem Film an sich nichts gemein.
In einem amerikanischen Podcast wurde eine alte Dame zitiert, die an der Kinokasse stand und zum Kassierer meinte: "This movie is going to change our country." Die Rede ist von The Blind Side, jener Film, der Sandra Bullock den Oscar einbrachte und damit zumindest schon einmal ihr Leben veränderte. Bullock, die neben dem Oscar auch die Goldene Himbeere für die schlechteste Darstellerin gewann, zeigt eine gewisse Authentizität, war sie doch eine der wenigen, die auch diesen 'Schandpreis' persönlich abholten und sich dafür bedankten. Authentizität ist ohnehin etwas, das besonders Hollywood zu lieben scheint. Beschränkt sich der Hinweis, dass ein Film auf wahren Begebenheiten basiert meist auf Thriller und period pieces, so sind es hin und wieder auch die Biopics, die sich mit dieser Tatsache rühmen, auch wenn natürlich medienrelevante Aspekte wie die Dramaturgie bisweilen angepasst oder gar geändert werden müssen. Auch The Blind Side ist in gewisser Hinsicht ein Biopic, nicht nur eines einzelnen Menschen (hier eines Sportlers), sondern einer Frau und ihrer Familie. Und dennoch verzichtet der Film auf die anfängliche Texttafel, dass es sich bei dem nun gezeigten um wahre Begebenheiten handelt.
Ein gelegentlich kitschiges, grundsätzlich jedoch annehmbares Sportdrama über eine bemerkenswerte Tat und ein daraus entstandenes bemerkenswertes Resultat, getragen von einer überzeugenden und nahezu alles überstrahlenden Hauptdarstellerin.
Konservativ ist das ganze schon inszeniert. Der gutmütige arme Schwarze, die großzügige weiße Familie, die ihn bei sich aufnimmt, und trotz der obligatorischen Zweifel der Protagonisten gegen Drehbuch-Ende geht alles gut aus. Ein paar amüsante Nebenfiguren und pathetische Weisheiten hinzugefügt, und die Filmmusik markiert praktischerweise alle besonders schönen Szenen.
[...] Unterstützt durch den wunderbaren Hundeblick von Hauptdarsteller-Debütant Quinton Aaron und Carter Burwells dezente aber gefühlvolle Musik schafft „Blind Side“ eine warmherzige Atmosphäre, die nicht in Kitsch abdriftet und durch einige Schmunzel-Stellen aufgelockert wird. So entstehen trotz des ruhigen Grundtons keine deutlichen Längen und auch sonst keine Störfaktoren. Lediglich ein schaler Beigeschmack haftet der Geschichte stellenweise an, wenn religiöse oder politische Statements platziert werden. [...]
Das beeindruckende an „The Blind Side“ ist, wie viele Klischees gerade nicht zu finden sind. Auf eine bestimmte Art ist dies die familienfreundliche Version von „Precious“. Der letztere Film ist düsterer und packender, aber die Message ist im Kern dieselbe: Ein Individuum überwindet riesige Hürden auf seinem Lebensweg und findet ein Mittel zum Erfolg. Beide sind auf eine Weise märchenhaft, und es hat kaum Einfluß, dass der eine Film auf Fakten basiert und der andere auf einem Roman. Es ist einfach für inspirierende Filme, zu sehr zu wollen und die Zuschauer zur Rührung zu zwingen. Dieser hier erreicht das Ziel, indem er den Gefühlen erlaubt, natürlich zu wachsen.
„The Blind Side“ ist niemals langweilig, aber es ist selten einmal mehr als milde unterhaltend. Quinton Aaron als Michael stolpert durch seine Performance mit einem verletzten, überraschten Blick, der vielleicht dem Charakter entspricht, aber dem Film manchmal die Energie raubt. Regisseur Hancock nimmt sich Zeit, was gut ist, aber nach einer Weile nimmt er sich deine Zeit, und das ist nicht so gut. Dennoch, dieser Filmemacher ist zu talentiert, um den Film zu verlieren.
Außer den Sportfans können normale Leute ihre Taschentücher mitbringen und sich dieser traditionell gemachten Story hingeben, die viel Hoffnung, wenig Zynismus und viel Herz rüberbringt. Wenn Frank Capra noch leben würde, Regisseur John Lee Hancock hätte sich mit ihm um den Job streiten mpssen. Am Ende ist es aber Sandra Bullocks Film. Sie füllt Leigh Anne aus, bis man vergisst, dass man eine der bekanntesten Schauspielerinnen der Gegenwart ansieht. Und während ihre freche Art gleichzeitig sympathisch und unterhaltsam ist, so ist es doch die Art, wie sie ihre Rührung versteckt, die einen für sie Beifall klatschen lässt.
Der Film ist in vielerlei Hinsicht ein ziemlich konventionelles Feel-Good Sport-Drama. Sandra Bullock und Quinton Aaron aber geben ihm so viel Herz, dass es für mehr als einen Film reichen würde. Der Film mäandert und stolpert mehr als einmal, aber Regisseur Hancock gelingt es, den Film von einem Stück über „weiße Schuldgefühle“ zu einem überraschenden und inspirierenden Film zu machen.
Bewegendes Drama!
Der Film kam auf meine Liste ohne das ich je vom Titel irgendwas gehört habe. Kam der überhaupt im Kino habe ich mich gefragt?! Schauspieler, außer Mrs. Bullock und der Tochter kannte ich niemanden. Aber hey, es müssen ja nicht immer die Top Schauspieler sein habe ich mir gedacht. ;)
Also ab auf die Liste, auch die Bewertungen waren super. Heute ausgeliehen und in den DVD Player geschoben. ;)
Der Film war also echt von vorn bis hinten durchgehend Klasse!
Zum Film selber werde ich natürlich nix schreiben, die Spannung soll ja erhalten bleiben.
Ich selber finde ihn klasse und er gehört nun wirklich zu meinen TOP-FILMEN. ;)
Das ist der Film, für den Sandra Bullock am 7. März 2010 den Oscar als beste Schauspielerin überreicht bekommen hat, nachdem sie einen Tag zuvor noch die Goldene Himbeere als schlechteste Schauspielerin entgegennehmen durfte. Was ist das für ein Gefühl. :)
Die Story wäre genial und rein schon die Tatsache, das mal ein Hollywood-Schinken nicht in NY oder LA spielt einen Extrastern wert - allerdings sieht man so gut wie nichts von Memphis und die Geschichte wurde wieder mal Hollywood-Like verkitscht und für meinen Geschmack zu realitätsfern umgesetzt. Sandra Bullock spielt ihre Rolle sehr gut, sicher einer ihrer besten filmischen Leistungen - ob es allerdings gleich ein Oskar sein musste...
Was für ein rassistischer Haufen schwarz-weiß-Malerei. Ich schäme mich, dass die Academy einen Oscar für so einen Mist rausrückt, dessen Aussage: "Die weißen haben riesige Häuser sind stinkreich und die schwarzen laufen irgendwo auf der Straße, sind in den Ghettos und werden von ihnen aufgezogen und zu Football-Profis gemacht." Alleine können die das ja nicht! "Blind Side" ist wahrlich ein trauriger Film. Ein Schritt zurück für die Menschheit. "Inspiriert von wahren Ereignissen." Applaus!
Blind Side ist typisches großes Kino der Gefühle Made in Hollywood. Diese Marke kann durchaus für unglaublichen Kitsch stehen und schlechte, stereotype Charaktere mitsichbringen. Blind Side schafft es jedoch trotz allem nicht zu leugnenden Kitsch den Zuschauer wirklich ans Herz zu gehen. Die Darsteller sind passend gewählt und machen ihre Sache sehr gut, vor allem der unerfahrene Quinton Aaron überzeugt als schweigsames Ghettokid. Inszeniert ist der Film hollywoodmäßig routiniert und an einigen Stellen vielleicht etwas zu glatt. Insgesamt ist Blind Side jedoch ein sehr gut funktionierendes Drama und uneingeschränkt zu empfehlen.
Beim Blick auf die FSK dachte ich: "Oh je". Bis ich über "Oh ha" zu "Oh wow" kam. Ein wunderbar anrührender Film. Bin zwar eigentlich mehr der Avtion und Sci-Fi Fan, aber der ein oder andere Abstecher in ein ganz anderes Genre sollte ja wohl gestattet sein. Sehr zu empfehlen. Es wurde ja ein riesiger Werberummel veranstaltet. Was ja oftmals nichts gutes heißt. Doch womit? Mit Recht!
mir hat "blind side" ziemlich gut gefallen. der film hat ne nette message, sympathische darsteller/rollen und am schluss nen kleinen twist, der mich als zuschauer auch mitgrübeln ließ. sandra bullock als leigh anne ist super!
Nächstenliebende Familienmutter greift fremdem Riesenbaby unter die Arme. Wer diese Art von "Plot" auf 2 Stunden ausgebreitet über sich ergehen lassen will wird hier bestens bedient.
Durchaus gut gespielt, aber in seiner Vorhersehbarkeit geradezu ermüdend.
Wahre Begebenheiten zu verfilmen kommt meinem Geschmack entgegen. Ich hatte mir lange aufgespart diesen Film zu sehen und stellte mich innerlich schon darauf ein die ein oder andere Träne zu vergiesen. Michael Oher rührt mich auch an der ein oder anderen Stelle. Aber nur durch seine filigrane Art und seine vornehme Zurückhaltung. Sandra Bullock hat den Oscar für diese "Schauspielleistung" meiner Meinung nach zu unrecht erhalten. Eine gutherzige Yuppie-Blondine zu verkörpern erscheint mir jetzt nicht so schwer. Alles in allem liefert der Film weniger als ich erwartet habe.
Der Film ist okay...Sandra Bullock ist jedoch mit ihrem Oscar definitiv überbewertet...mir fehlte es da stark an Bandbreite! Ist ein Kann-, aber kein Muss-Film!
Ja, man kann problemlos meckern über zuviel Kitsch, über zuviel Gutmenschentum, über zuviel heile Welt und so weiter. Trotzdem tut es einfach gut, mal wieder einen Film zu sehen, in dem keine Probleme gewälzt werden, in dem es einfach nur um ein paar Menschen geht, die die Nächstenliebe für sich entdecken. Klar, die Oscargeschichte war ein wenig übertrieben. Blind Side ist gut und wärmt das Herz, aber einen Oscar? Nun ja. Jedenfalls kann dieser Familien- und Sportlerfilm jedem empfohlen werden, der sich mal wieder daran erinnern möchte, das auf unserer Welt nicht nur böse Egoisten herumrennen.
Sandra Bullock verkörpert eine Frau, die unglaubliches für einen Wildfremden tut, und sie spielt diese Rolle mit gewaltiger Intensität und Glaubwürdigkeit. Den Oscar hat sie für diese Leistung völlig zu recht bekommen, daneben überzeugen aber auch Quinton Aaron als wortkarger Riese mit Herz und vor allem der 11jährige Jae Head als mit allen Wassern gewaschener kleiner Wirbelwind. Der Film hat seine Schwächen und Längen, aber Bullock ist so gut, dass man ihn unbedingt gesehen haben sollte!
Grundsätzlich hab ich ja nichts gegen Sandra Bullock und auch nichts gegen gefühlvolle Biografien, auch wenn es sich hier um eine Sportbiografie handelt. Diese hier ist zwar auch gut und teilweise wirklich ergreifend, aber irgendwie sprang der Funke nicht ganz über. Quinton Aarons Darstellung der traurigen Figur Michael "Big Mike" Oher gefällt und auch Sandra Bullock weiß zu überzeugen, immerhin hat sie den Oscar bekommen. Der Cast allgemein braucht sich in keiner Weise zu verstecken, die Handlung passt, die Gefühle auch - aber irgendetwas hat gefehlt, zumindest ging es mir so. Vielleicht hätte ich mir noch etwas mehr über die Vergangenheit von Michael gewünscht, um das Ganze authentischer zu gestalten.
Sandra Bullock ist großartig in dem Film. Abgesehen von ihren blonden Haaren, aber dafür kann sie nichts. Als die Szene kommt wo er meint er hatte noch nie ein eigenes Bett ist mir die Luft weggeblieben und ich finde Sandra ist in ihrer Rolle sehr überzeugend. Die starke Frau, die zum Weinen sich ins Auto flüchtet.
Wenn ich vorher schon weiß, dass das auf einer wahren Begebenheit beruht ist meistens Gänsehaut pur angesagt. Bei dem Film, bleibt mein Auge nicht trocken, aber das ist nichts neues. Die Tatsache das mir Momente die Kehle zuschnüren schon. Hat er Film geschafft, auch beim zweiten mal schauen.
Es ist eine bewegende Geschichte über einen jungen der die Chance seines Lebens erhält, weil jemand an in glaubt und der kleine S.J. Tuohy lockert dieses Film wieder total auf. Er ist total süß, witzig und einfach cool. Beste Szene mit ihm, als er den Unfall hatte und seine Mutter panisch auf ihn zugeht und er sie fragt ob sie glaubt das die Blutflecken wieder aus dem T-shirt rausgehen. Ich meine wenn ich grad einen Autounfall hatte dann mach ich mir darüber nun wirklich keine Gedanken ;)
So sehr klischeebehaftet fand ich den Film überhaupt nicht. Was mich nämlich am meisten verwundet hat war, dass der ultimative Super-Gau, der die Familie erst einmal für lange Zeit wieder auseinanderbringt, fehlte. Erstaunlicherweise war dieser Film fast eine einzige Harmonie. War zur Abwechslung mal richtig schön anzusehen. Noch schöner find ich, dass es eine wahre Geschichte ist (die übrigens in Amerika jeder kennt). Und, dass so etwas kein Alltag ist, ist ja wohl jedem klar, sonst wäre ja auch kein Film darüber gedreht worden. Man dreht ja auch keine Filme über den täglichen Klogang (obwohl das mal eine Idee wäre)
Die Botschaft des Films? Das Leben ist gut... Wenn du nur genug Geld und Verbindungen hast...
Wundert mich, dass da nicht noch irgendwo ein Krebskranker durch Liebe geheilt wurde...
Kitschig, amerikanisch, vorhersehbar - es tropft und trieft aus allen Enden. Umso erfreulicher, dass der Film wenigstens manchmal etwas über den Tellerrand schaut und Sandra Bullock ihre Rolle gut macht. Das sind dann aber auch die einzigen Gründe, sich diese fettig-dicke und eindimensional-sülzige Geschichte des American Dreams anzusehen, die man so schon 1000 Mal gesehen hat.
„The Blind Side“, eine rührende wahre Geschichte mit fabelhaftem Cast.
John Lee Hancock nahm sich die Geschichte des Footballstars Michael Ohen und schrieb dazu ein wunderbares Drehbuch, das perfekt zu einem Film geformt wurde.
Geschickt erzählt er dem Zuseher, wie ein Junge, der aus armen Verhältnissen stammt zu großem Glück gelangt und dabei bleibt das Ganze auch noch völlig Klischeefrei.
Fasziniert verfolgt man die Story, die einen immer fröhlicher zu stimmen mag und einem sehr ans Herz geht. Dennoch hat der Film ein paar Durchhänger und bekommt dadurch ein paar kleine Längen.
Carter Burwells (In Bruges) Musik untermalt das Szenenbild perfekt und Alar Kivilo zeigt uns wunderschöne und auch triste Bilder.
Besonders herausstechen tut der Cast. Sandra Bullock (The Proposal) brilliert in der Rolle und perfektioniert die starke Frau mit dem großen Herz. Auch Quinton Aaron macht seine Sache gut, denn der Zuschauer kauft ihm in jeder Sekunde seine Gefühle ab.
„The Blind Side“ ist Trauer, Freude, Glück und Harmonie. Ein „must see“.
tolles thema, aber viel zu weichgespült und zu "happy american live" durchwirkt. man hätte viel mehr rausholen können, wenn man die tatsache realistisch dargestellt hätte. sandra bullock war zwar gut, aber dafür nen oscar zu bekommen, find ich dann doch ungerechtfertigt. den gabs mit sicherheit nicht für die leistung ihrer schauspielerei, sondern amerika ehrt damit die leistung der person, die sie darstellt und zeigt noch mal mit dem extra großen finger drauf, damit auch der letzte begreift, dass im land der unbegrenzten möglichkeiten, verdammt noch mal ALLES möglich ist. nehmt die rosa zuckerwatte vom film und er ist wirklich gut!
Blind Side - Die große Chance - Kritik
US 2009 Laufzeit 128 Minuten, FSK 6, Sportfilm, Drama, Kinostart 25.03.2010
Kritiken (16) — Film: Blind Side - Die große Chance
Fricki76: Asianfilmweb.de
Kommentar löschenBei "Blind Side" bin ich ziemlich hin- und hergerissen. Auf der einen Seite scheint die Geschichte so oder so ähnlich tatsächlich geschehen zu sein, was mich versöhnlich stimmt. Auf der anderen Seite hat die zuckersüsse Darstellung des Gutmenschentums der weissen Oberschicht für mich einen ziemlich gönnerhaften Touch und scheint, wenn auch vielleicht tatsächlich so geschehen, eher wie ein Märchen, das quasi so gut wie nie vorkommt. Die Frage ist vielleicht auch, als was man "Blind Side" sieht. Als eine Sportlerbiographie oder ein modernes Märchen. Auch wenn es vielleicht komisch klingt, diese Unterscheidung macht finde ich einiges aus. Sieht man es als Drama, Märchen, Familienfilm oder was auch immer, ist die Darstellung der Afroamerikaner allgemein und auch Michael so klischeehaft, dass man sich fast schon wundern muss, dass er "es schafft". Andererseits weiss der Film durchaus zu unterhalten, was vor allem an der Darstellung von Sandra Bullock liegt. Ohne den Oscar hätte ich mir den Film wohl eher nicht angesehen. So bleibt ein kurzweiliges Stück Kino mit einer doch recht eindimensionalen Darstellung der gesellschaftlichen Realität.
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Hausmeister: Nerdtalk.de
Kommentar löschen[...] Für ein Armuts-Drama kommt „Blind Side“ ziemlich unterhaltsam daher: der Film kommt daher wie eine Ansammlung an positiven Wohlfühl-Momenten, in die man sich als Zuschauer auch gerne fallen lässt wie in ein weiches Kissen. Dem kleinen Tuohy-Sohn dabei zuzusehen, wie er den doppelt so großen Michael über den Rasen hetzt macht ebenso Spaß wie der schlagfertigen Leigh Anne dabei zuzuhören, wie sie mit ihren unkonventionellen Trainingsmethoden erfolgreich in die Männderdomäne des Football hereinbricht. [...]
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evants.com: eventsandtrends.com
Kommentar löschenSandra Bullock spielt in "Blind Side" die Rolle ihres Lebens: Leigh Ann Tuohy ist eine starke Frau im Memphis, die als Familienmutter ihren Weg geht, aber trotzdem ihren Zweifel an diesem hat. Bullock sorgt für Emotionen sowie Schmunzler und hat ihre Auszeichnung durchaus verdient. "Blind Side" selbst ist ein relativ seichtes Familiendrama, das aber dank ein paar Ecken und Kanten nie langweilig wird. Ein besonderer Reiz entsteht dadurch, dass der Film auf einer wahren Begebenheit beruht - auch wenn Regisseur und Drehbuchautor John Lee Hancock sich einige Inhalte zurechtgebogen haben dürfte. Ein Film, der in einer Reihe mit "Forrester – gefunden" und "Good Will Hunting" steht.
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José Garcia: Textezumfilm
Kommentar löschenLeigh Anne Tuohy lässt den entlang einer Straße im Regen gehenden Michael zunächst in ihrem Auto und dann in ihrer Familie Platz nehmen. Die gutsituierte Südstaaten-Lady findet in dem vernachlässigten, leicht lernbehinderten großen Jungen ein Lebensziel: Sie besorgt ihm eine Nachhilfelehrerin (Kathy Bates) und gibt ihm Zuwendung. Leigh Anne erkennt in Big Mikes Beschützerinstinkt seine große Stärke. In einer Szene, die zu den gelungensten in Hancocks Film gehört, überträgt Leigh Anne die Familienmetapher auf das Footballspiel: Mikes Aufgabe besteht darin, die titelgebende „blinde Seite“ des Mitspielers zu beschützen. Die Beziehung zwischen Michael und der Tuohy-Familie ist jedoch keine Einbahnstraße: Michael führt die Familie erneut zusammen, etwa als er sich an Thanksgiving schüchtern an den Esstisch setzt, und so die anderen Familienmitglieder vom Fernsehsofa an den gemeinsamen Tisch zurückholt.
Inszeniert wird die Story zwar etwas allzu glatt, denn jeder nur so angedeutete Konflikt löst sich sofort wieder auf. Die einfühlsame Regie unterstreicht aber nicht nur die Authentizität, sondern auch den Wert tätiger christlicher Nächstenliebe und die Bedeutung der Solidarität in einer immer individualistischeren Gesellschaft.
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Christian H.: Kino, TV und Co, Wicked Vis...
Kommentar löschen[...]Neben der konservativen Ausrichtung ist es dann vor allem noch der von einigen Seiten dem Film attestierte latente Rassismus, dem ein Teil des Publikums übel aufstößt. Freilich, offenen - und somit vorsätzlichen Rassismus - will in „Blind Side – Die große Chance“ niemand entdecken. Aber ist die im Film auf den ersten Blick klar getroffene Unterscheidung in weiße Oberschicht und schwarzer Unterschicht nicht offenkundiger Beweis für diesen latenten Rassismus? Das also dem schwarzen Jungen nur geholfen werden kann, wenn er die Lebensweise des weißen Mannes annimmt, während seine schwarze Bekannten im Ghetto hocken und Drogen konsumieren? Auch in diesem Fall wird „Blind Side – Die große Chance“, und das ist der größte Vorwurf, den man ihm machen machen muss, seine mangelnde Reflektion zum Verhängnis. Der Film übersieht, dass er in seiner arg vereinfachenden Darstellung Vorurteilen und Stereotypen Vorschub leistet. Wenn man denn will, kann man dies als latenten Rassismus bezeichnen, doch ist für mich dieser Vorwurf nicht so zwingend, wie er von vielen Seiten erhoben worden ist. Fairerweise müsste man diese Kritiker dann nämlich auch fragen, wie sich diese Stereotypen in der Darstellung hätten vermeiden lassen sollen? Auf Zwang noch einen wohlhabenden Schwarzen und einen koksenden Weißen in die Geschichte implementieren? Oder kann man nicht auch erwarten, dass das Publikum die Singularität dieser Geschichte erkennt?[...]
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Hard Harry: critic.de, Deadline, Movieb...
Kommentar löschenSchöner aber höchst fragwürdiger Kitsch. Ob man nun eher die Kotztüte oder die Taschentücher bereit halten sollte bleibt der eigenen Leseart überlassen
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Sozionaut 2010/07/24 00:24:49
Antwort löschenIch habe mich für die Taschentücher entschieden, aber die Kotztüte stand griffbereit...
Kaltduscher: MoviezKult.de
Kommentar löschen[...]Der Zuschauer muss sich schon ein großes Stück mit den vermittelten konservativ-republikanischen Werten und mit dem American Way Of Life identifizieren können, um den Figuren ihr Handeln abzukaufen und um das Ganze als ernste Geschichte, und nicht als Persiflage auf den American Dream zu begreifen. Wer das aber kann, dem erwartet ein zweistündiger Film, der nie langweilig wird, der alle Elemente großartiger Familienunterhaltung beinhaltet, mit ganz tollen Schauspielern und einem Ende, das den einen oder anderen zu kleinen Freudentränen rühren dürfte. "The Blind Side" ist jetzt schon einer der stärksten Filme des Jahres, ein Film, der, so kitschig es klingen mag, Hoffnung in sich trägt. Und alleine das ist mal kluge Abwechslung zu dem, was sonst im Kino läuft.[...]
Kritik im Original 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 1 Antworten
duffy 2010/03/24 14:27:22
Antwort löschenNa geht doch. Immer schön wenn sich Leute nicht auf das 08/15 USA Gebashe einspielen und den Film an sich bewerten.
Mr Vincent Vega: Fünf Filmfreunde, gamona, D...
Kommentar löschen[...] Arm und reich, schwarz und weiß kommen hier unter republikanischem Dach zusammen, um sich zu vereinen und ein Loblied auf die Gleichberechtigung einzustimmen. Dass der Film nie, zu keiner Zeit, keine einzige Sekunde lang nicht einmal ansatzweise eine Begegnung auf Augenhöhe zulässt, verrät seine scheinliberale Menschlichkeit schnell als reine Behauptung. Tatsächlich schwelgt “The Blind Side” von vorn bis hinten in der reaktionären Vorstellung, ein Schwarzer sei immer auch ein Abweichler, dem der richtige Weg erst noch gezeigt werden müsse. Es ist die uralte Idee von der Disziplinierung des ungebändigten schwarzen Wilden, die der Film in modisch gehüllte, aber zutiefst konservative Bilder drückt. [...]
Kritik im Original 9 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 8 Antworten
duffy 2010/03/24 09:36:08
Antwort löschenHier wäre mal wieder ein "gefällt mir nicht" Button toll.
Kaltduscher 2010/03/24 09:39:43
Antwort löschenWar abzusehen ,Herr Vega :D
etlex 2010/03/25 16:07:06
Antwort löschenOh man, da stimm ich dir zu duffy. Sowas nennt sich Kritiker...
Wenn er gut recherchiert hätte wüsste er, dass es um keine Vorstellung davon geht das Schwarze die armen Würstchen sind und die Weißen die guten Samariter - sondern, dass es sich um eine Verfilmung einer Autobiografie handelt. Undzwar die von US-Football-Star Michael Oher...
Man kann also davon ausgehen, dass Michael tatsächlich schwarz war/ist und "Leigh Anne Tuohy" weiß war/ist...
duffy 2010/03/25 20:06:43
Antwort löschenGanz genau das ist es. Ich habe mich mit Oher schon im Vorfeld vom Film beschäftigt und auch wenn da sicher einiges Hollywood-like hineininterpretiert wurde, macht es die ganze Geschichte nicht schlechter. Ich bin großer American Football Fan und stehe bei solchen Storys sowieso über irgendwelchem Anti USA Gerede.
Mir gefallen jedenfalls solche Underdog Storys und wenn da auch noch eine wahre Begebenheit hintersteckt, umso besser. Dem Streifen da unmenschlichkeit vorzuwerfen halte ich für sehr verkehrt.
Aber so what, Geschmäcker eben. :)
Flibbo 2010/03/28 22:02:49
Antwort löschenNext: "Precious".
Kill_Diether 2010/05/08 11:58:39
Antwort löschenHerr Vega, der gebildete Mensch kennt doch die herrschende
Schicht der reaktionären Amerikaner und kann sich von den
Beweggründen selbst ein Bild machen.
Hat aber mit dem Film an sich nichts gemein.
Alle 8 Antworten zeigen
simvlacrvm 2010/12/19 22:56:05
Antwort löschenEr beschwert sich sicher auch über den Sexismus, dass die Ampelmännchen eben immer nur Männer sind.
Kill_Diether 2010/12/21 21:49:21
Antwort löschenja, und zwar im Kontext mit dem sozialistischen Idealbild der Familie und der vorherrschenden Rollenverteilung zu DDR-Zeiten ;-)
GrammatonCleric: Equilibrium, X-RATED, DAS M...
Kommentar löschenIn einem amerikanischen Podcast wurde eine alte Dame zitiert, die an der Kinokasse stand und zum Kassierer meinte: "This movie is going to change our country." Die Rede ist von The Blind Side, jener Film, der Sandra Bullock den Oscar einbrachte und damit zumindest schon einmal ihr Leben veränderte. Bullock, die neben dem Oscar auch die Goldene Himbeere für die schlechteste Darstellerin gewann, zeigt eine gewisse Authentizität, war sie doch eine der wenigen, die auch diesen 'Schandpreis' persönlich abholten und sich dafür bedankten. Authentizität ist ohnehin etwas, das besonders Hollywood zu lieben scheint. Beschränkt sich der Hinweis, dass ein Film auf wahren Begebenheiten basiert meist auf Thriller und period pieces, so sind es hin und wieder auch die Biopics, die sich mit dieser Tatsache rühmen, auch wenn natürlich medienrelevante Aspekte wie die Dramaturgie bisweilen angepasst oder gar geändert werden müssen. Auch The Blind Side ist in gewisser Hinsicht ein Biopic, nicht nur eines einzelnen Menschen (hier eines Sportlers), sondern einer Frau und ihrer Familie. Und dennoch verzichtet der Film auf die anfängliche Texttafel, dass es sich bei dem nun gezeigten um wahre Begebenheiten handelt.
Kritik im Original 2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
TheCorey: MovieMaze
Kommentar löschenEin gelegentlich kitschiges, grundsätzlich jedoch annehmbares Sportdrama über eine bemerkenswerte Tat und ein daraus entstandenes bemerkenswertes Resultat, getragen von einer überzeugenden und nahezu alles überstrahlenden Hauptdarstellerin.
Kritik im Original Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Till Kadritzke: critic.de
Kommentar löschenKonservativ ist das ganze schon inszeniert. Der gutmütige arme Schwarze, die großzügige weiße Familie, die ihn bei sich aufnimmt, und trotz der obligatorischen Zweifel der Protagonisten gegen Drehbuch-Ende geht alles gut aus. Ein paar amüsante Nebenfiguren und pathetische Weisheiten hinzugefügt, und die Filmmusik markiert praktischerweise alle besonders schönen Szenen.
Kritik im Original Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Flibbo: wieistderfilm.de
Kommentar löschen[...] Unterstützt durch den wunderbaren Hundeblick von Hauptdarsteller-Debütant Quinton Aaron und Carter Burwells dezente aber gefühlvolle Musik schafft „Blind Side“ eine warmherzige Atmosphäre, die nicht in Kitsch abdriftet und durch einige Schmunzel-Stellen aufgelockert wird. So entstehen trotz des ruhigen Grundtons keine deutlichen Längen und auch sonst keine Störfaktoren. Lediglich ein schaler Beigeschmack haftet der Geschichte stellenweise an, wenn religiöse oder politische Statements platziert werden. [...]
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J. Berardinelli: ReelViews J. Berardinelli: ReelViews
Kommentar löschenDas beeindruckende an „The Blind Side“ ist, wie viele Klischees gerade nicht zu finden sind. Auf eine bestimmte Art ist dies die familienfreundliche Version von „Precious“. Der letztere Film ist düsterer und packender, aber die Message ist im Kern dieselbe: Ein Individuum überwindet riesige Hürden auf seinem Lebensweg und findet ein Mittel zum Erfolg. Beide sind auf eine Weise märchenhaft, und es hat kaum Einfluß, dass der eine Film auf Fakten basiert und der andere auf einem Roman. Es ist einfach für inspirierende Filme, zu sehr zu wollen und die Zuschauer zur Rührung zu zwingen. Dieser hier erreicht das Ziel, indem er den Gefühlen erlaubt, natürlich zu wachsen.
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Mick Lasalle: San Francisco Chronicle Mick Lasalle: San Francisco Chronicle
Kommentar löschen„The Blind Side“ ist niemals langweilig, aber es ist selten einmal mehr als milde unterhaltend. Quinton Aaron als Michael stolpert durch seine Performance mit einem verletzten, überraschten Blick, der vielleicht dem Charakter entspricht, aber dem Film manchmal die Energie raubt. Regisseur Hancock nimmt sich Zeit, was gut ist, aber nach einer Weile nimmt er sich deine Zeit, und das ist nicht so gut. Dennoch, dieser Filmemacher ist zu talentiert, um den Film zu verlieren.
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Betsy Sharkey: Los Angeles Times Betsy Sharkey: Los Angeles Times
Kommentar löschenAußer den Sportfans können normale Leute ihre Taschentücher mitbringen und sich dieser traditionell gemachten Story hingeben, die viel Hoffnung, wenig Zynismus und viel Herz rüberbringt. Wenn Frank Capra noch leben würde, Regisseur John Lee Hancock hätte sich mit ihm um den Job streiten mpssen. Am Ende ist es aber Sandra Bullocks Film. Sie füllt Leigh Anne aus, bis man vergisst, dass man eine der bekanntesten Schauspielerinnen der Gegenwart ansieht. Und während ihre freche Art gleichzeitig sympathisch und unterhaltsam ist, so ist es doch die Art, wie sie ihre Rührung versteckt, die einen für sie Beifall klatschen lässt.
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Roger Moore: Orlando Sentinel Roger Moore: Orlando Sentinel
Kommentar löschenDer Film ist in vielerlei Hinsicht ein ziemlich konventionelles Feel-Good Sport-Drama. Sandra Bullock und Quinton Aaron aber geben ihm so viel Herz, dass es für mehr als einen Film reichen würde. Der Film mäandert und stolpert mehr als einmal, aber Regisseur Hancock gelingt es, den Film von einem Stück über „weiße Schuldgefühle“ zu einem überraschenden und inspirierenden Film zu machen.
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Kommentare (110) — Film: Blind Side - Die große Chance
Kommentar schreibenKeky 2012/02/06 18:26:57
Kommentar löschenBewegendes Drama!
Der Film kam auf meine Liste ohne das ich je vom Titel irgendwas gehört habe. Kam der überhaupt im Kino habe ich mich gefragt?! Schauspieler, außer Mrs. Bullock und der Tochter kannte ich niemanden. Aber hey, es müssen ja nicht immer die Top Schauspieler sein habe ich mir gedacht. ;)
Also ab auf die Liste, auch die Bewertungen waren super. Heute ausgeliehen und in den DVD Player geschoben. ;)
Der Film war also echt von vorn bis hinten durchgehend Klasse!
Zum Film selber werde ich natürlich nix schreiben, die Spannung soll ja erhalten bleiben.
Ich selber finde ihn klasse und er gehört nun wirklich zu meinen TOP-FILMEN. ;)
Das ist der Film, für den Sandra Bullock am 7. März 2010 den Oscar als beste Schauspielerin überreicht bekommen hat, nachdem sie einen Tag zuvor noch die Goldene Himbeere als schlechteste Schauspielerin entgegennehmen durfte. Was ist das für ein Gefühl. :)
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Amadis 2012/02/01 21:30:23
Kommentar löschenDie Story wäre genial und rein schon die Tatsache, das mal ein Hollywood-Schinken nicht in NY oder LA spielt einen Extrastern wert - allerdings sieht man so gut wie nichts von Memphis und die Geschichte wurde wieder mal Hollywood-Like verkitscht und für meinen Geschmack zu realitätsfern umgesetzt. Sandra Bullock spielt ihre Rolle sehr gut, sicher einer ihrer besten filmischen Leistungen - ob es allerdings gleich ein Oskar sein musste...
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Toblerone 2012/01/14 00:49:11
Kommentar löschenWas für ein rassistischer Haufen schwarz-weiß-Malerei. Ich schäme mich, dass die Academy einen Oscar für so einen Mist rausrückt, dessen Aussage: "Die weißen haben riesige Häuser sind stinkreich und die schwarzen laufen irgendwo auf der Straße, sind in den Ghettos und werden von ihnen aufgezogen und zu Football-Profis gemacht." Alleine können die das ja nicht! "Blind Side" ist wahrlich ein trauriger Film. Ein Schritt zurück für die Menschheit. "Inspiriert von wahren Ereignissen." Applaus!
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ash-williams 2012/01/07 23:49:58
Kommentar löschenBlind Side ist typisches großes Kino der Gefühle Made in Hollywood. Diese Marke kann durchaus für unglaublichen Kitsch stehen und schlechte, stereotype Charaktere mitsichbringen. Blind Side schafft es jedoch trotz allem nicht zu leugnenden Kitsch den Zuschauer wirklich ans Herz zu gehen. Die Darsteller sind passend gewählt und machen ihre Sache sehr gut, vor allem der unerfahrene Quinton Aaron überzeugt als schweigsames Ghettokid. Inszeniert ist der Film hollywoodmäßig routiniert und an einigen Stellen vielleicht etwas zu glatt. Insgesamt ist Blind Side jedoch ein sehr gut funktionierendes Drama und uneingeschränkt zu empfehlen.
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duffy 2012/01/07 23:57:34
Antwort löschenEndlich! Endlich mal jemand, mit ner positiven Meinung, hinter der man sich verstecken kann. :D
Ne, im Ernst. Kein schlechter Film. Definitiv nicht.
Smoover 2012/01/08 00:10:26
Antwort löschenIch mag den auch :)
duffy 2012/01/08 00:14:02
Antwort löschenWegen sowas mag ich dich ja auch. :)
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Smoover 2012/01/08 00:20:26
Antwort löschenDito :)
ash-williams 2012/01/08 01:44:57
Antwort löschenJungs ihr seid echt ein schönes Paar! :D
Freut mich, dass ich ein wenig Zustimmung erfahre, habe schon mit übler Schelte gerechnet :P
J.-F. 2012/01/03 19:13:10
Kommentar löschenBeim Blick auf die FSK dachte ich: "Oh je". Bis ich über "Oh ha" zu "Oh wow" kam. Ein wunderbar anrührender Film. Bin zwar eigentlich mehr der Avtion und Sci-Fi Fan, aber der ein oder andere Abstecher in ein ganz anderes Genre sollte ja wohl gestattet sein. Sehr zu empfehlen. Es wurde ja ein riesiger Werberummel veranstaltet. Was ja oftmals nichts gutes heißt. Doch womit? Mit Recht!
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anakyn 2012/01/02 12:44:04
Kommentar löschenmir hat "blind side" ziemlich gut gefallen. der film hat ne nette message, sympathische darsteller/rollen und am schluss nen kleinen twist, der mich als zuschauer auch mitgrübeln ließ. sandra bullock als leigh anne ist super!
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Nicki Minaj Lover 2011/12/16 22:28:47
Kommentar löschenIch muss sagen dieser Film fand ich richtig gut
Er hat langsam begonnen und hat stark geendet
ein toller Film und gute Schauspieler
Eine tolle wahre Geschichte !
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Sumsi79 2011/10/19 16:22:42
Kommentar löschenNächstenliebende Familienmutter greift fremdem Riesenbaby unter die Arme. Wer diese Art von "Plot" auf 2 Stunden ausgebreitet über sich ergehen lassen will wird hier bestens bedient.
Durchaus gut gespielt, aber in seiner Vorhersehbarkeit geradezu ermüdend.
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Jade 2011/10/17 09:52:20
Kommentar löschenWahre Begebenheiten zu verfilmen kommt meinem Geschmack entgegen. Ich hatte mir lange aufgespart diesen Film zu sehen und stellte mich innerlich schon darauf ein die ein oder andere Träne zu vergiesen. Michael Oher rührt mich auch an der ein oder anderen Stelle. Aber nur durch seine filigrane Art und seine vornehme Zurückhaltung. Sandra Bullock hat den Oscar für diese "Schauspielleistung" meiner Meinung nach zu unrecht erhalten. Eine gutherzige Yuppie-Blondine zu verkörpern erscheint mir jetzt nicht so schwer. Alles in allem liefert der Film weniger als ich erwartet habe.
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Karowdame 2011/10/14 08:01:53
Kommentar löschenDer Film ist okay...Sandra Bullock ist jedoch mit ihrem Oscar definitiv überbewertet...mir fehlte es da stark an Bandbreite! Ist ein Kann-, aber kein Muss-Film!
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cruzha 2011/10/05 10:27:54
Kommentar löschenJa, man kann problemlos meckern über zuviel Kitsch, über zuviel Gutmenschentum, über zuviel heile Welt und so weiter. Trotzdem tut es einfach gut, mal wieder einen Film zu sehen, in dem keine Probleme gewälzt werden, in dem es einfach nur um ein paar Menschen geht, die die Nächstenliebe für sich entdecken. Klar, die Oscargeschichte war ein wenig übertrieben. Blind Side ist gut und wärmt das Herz, aber einen Oscar? Nun ja. Jedenfalls kann dieser Familien- und Sportlerfilm jedem empfohlen werden, der sich mal wieder daran erinnern möchte, das auf unserer Welt nicht nur böse Egoisten herumrennen.
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Emzed 2011/09/30 19:38:44
Kommentar löschenSandra Bullock verkörpert eine Frau, die unglaubliches für einen Wildfremden tut, und sie spielt diese Rolle mit gewaltiger Intensität und Glaubwürdigkeit. Den Oscar hat sie für diese Leistung völlig zu recht bekommen, daneben überzeugen aber auch Quinton Aaron als wortkarger Riese mit Herz und vor allem der 11jährige Jae Head als mit allen Wassern gewaschener kleiner Wirbelwind. Der Film hat seine Schwächen und Längen, aber Bullock ist so gut, dass man ihn unbedingt gesehen haben sollte!
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Prechtl 2011/09/26 14:47:21
Kommentar löschenGrundsätzlich hab ich ja nichts gegen Sandra Bullock und auch nichts gegen gefühlvolle Biografien, auch wenn es sich hier um eine Sportbiografie handelt. Diese hier ist zwar auch gut und teilweise wirklich ergreifend, aber irgendwie sprang der Funke nicht ganz über. Quinton Aarons Darstellung der traurigen Figur Michael "Big Mike" Oher gefällt und auch Sandra Bullock weiß zu überzeugen, immerhin hat sie den Oscar bekommen. Der Cast allgemein braucht sich in keiner Weise zu verstecken, die Handlung passt, die Gefühle auch - aber irgendetwas hat gefehlt, zumindest ging es mir so. Vielleicht hätte ich mir noch etwas mehr über die Vergangenheit von Michael gewünscht, um das Ganze authentischer zu gestalten.
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Linkeschnidde 2011/09/18 19:51:23
Kommentar löschenSandra Bullock ist großartig in dem Film. Abgesehen von ihren blonden Haaren, aber dafür kann sie nichts. Als die Szene kommt wo er meint er hatte noch nie ein eigenes Bett ist mir die Luft weggeblieben und ich finde Sandra ist in ihrer Rolle sehr überzeugend. Die starke Frau, die zum Weinen sich ins Auto flüchtet.
Wenn ich vorher schon weiß, dass das auf einer wahren Begebenheit beruht ist meistens Gänsehaut pur angesagt. Bei dem Film, bleibt mein Auge nicht trocken, aber das ist nichts neues. Die Tatsache das mir Momente die Kehle zuschnüren schon. Hat er Film geschafft, auch beim zweiten mal schauen.
Es ist eine bewegende Geschichte über einen jungen der die Chance seines Lebens erhält, weil jemand an in glaubt und der kleine S.J. Tuohy lockert dieses Film wieder total auf. Er ist total süß, witzig und einfach cool. Beste Szene mit ihm, als er den Unfall hatte und seine Mutter panisch auf ihn zugeht und er sie fragt ob sie glaubt das die Blutflecken wieder aus dem T-shirt rausgehen. Ich meine wenn ich grad einen Autounfall hatte dann mach ich mir darüber nun wirklich keine Gedanken ;)
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littleaga 2011/09/02 17:37:37
Kommentar löschenSo sehr klischeebehaftet fand ich den Film überhaupt nicht. Was mich nämlich am meisten verwundet hat war, dass der ultimative Super-Gau, der die Familie erst einmal für lange Zeit wieder auseinanderbringt, fehlte. Erstaunlicherweise war dieser Film fast eine einzige Harmonie. War zur Abwechslung mal richtig schön anzusehen. Noch schöner find ich, dass es eine wahre Geschichte ist (die übrigens in Amerika jeder kennt). Und, dass so etwas kein Alltag ist, ist ja wohl jedem klar, sonst wäre ja auch kein Film darüber gedreht worden. Man dreht ja auch keine Filme über den täglichen Klogang (obwohl das mal eine Idee wäre)
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Dorpmaniac 2011/08/21 13:20:04
Kommentar löschenDie Botschaft des Films? Das Leben ist gut... Wenn du nur genug Geld und Verbindungen hast...
Wundert mich, dass da nicht noch irgendwo ein Krebskranker durch Liebe geheilt wurde...
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nz2004 2011/08/20 17:40:08
Kommentar löschenKitschig, amerikanisch, vorhersehbar - es tropft und trieft aus allen Enden. Umso erfreulicher, dass der Film wenigstens manchmal etwas über den Tellerrand schaut und Sandra Bullock ihre Rolle gut macht. Das sind dann aber auch die einzigen Gründe, sich diese fettig-dicke und eindimensional-sülzige Geschichte des American Dreams anzusehen, die man so schon 1000 Mal gesehen hat.
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*frenzy_punk<3 2011/07/31 23:43:38
Kommentar löschen„The Blind Side“, eine rührende wahre Geschichte mit fabelhaftem Cast.
John Lee Hancock nahm sich die Geschichte des Footballstars Michael Ohen und schrieb dazu ein wunderbares Drehbuch, das perfekt zu einem Film geformt wurde.
Geschickt erzählt er dem Zuseher, wie ein Junge, der aus armen Verhältnissen stammt zu großem Glück gelangt und dabei bleibt das Ganze auch noch völlig Klischeefrei.
Fasziniert verfolgt man die Story, die einen immer fröhlicher zu stimmen mag und einem sehr ans Herz geht. Dennoch hat der Film ein paar Durchhänger und bekommt dadurch ein paar kleine Längen.
Carter Burwells (In Bruges) Musik untermalt das Szenenbild perfekt und Alar Kivilo zeigt uns wunderschöne und auch triste Bilder.
Besonders herausstechen tut der Cast. Sandra Bullock (The Proposal) brilliert in der Rolle und perfektioniert die starke Frau mit dem großen Herz. Auch Quinton Aaron macht seine Sache gut, denn der Zuschauer kauft ihm in jeder Sekunde seine Gefühle ab.
„The Blind Side“ ist Trauer, Freude, Glück und Harmonie. Ein „must see“.
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Chris12zero 2011/08/01 00:43:55
Antwort löschenWird Zeit, des der mal geschaut wird !!
Schön geschrieben Bat Girl !! ;)
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*frenzy_punk<3 2011/08/01 20:45:44
Antwort löschenAber echt! Mach mal :D
Danke Bat Boy ;)
Chris12zero 2011/08/01 22:55:05
Antwort löschenWird gemacht !! :D
Biddöö Bat Girl !! ;)
perpetuum mobile 2011/07/13 10:22:33
Kommentar löschenSandra Bullock macht ihre Sache gut. Der Film lässt sich angenehm anschauen.
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Pardus 2011/07/12 15:29:59
Kommentar löschentolles thema, aber viel zu weichgespült und zu "happy american live" durchwirkt. man hätte viel mehr rausholen können, wenn man die tatsache realistisch dargestellt hätte. sandra bullock war zwar gut, aber dafür nen oscar zu bekommen, find ich dann doch ungerechtfertigt. den gabs mit sicherheit nicht für die leistung ihrer schauspielerei, sondern amerika ehrt damit die leistung der person, die sie darstellt und zeigt noch mal mit dem extra großen finger drauf, damit auch der letzte begreift, dass im land der unbegrenzten möglichkeiten, verdammt noch mal ALLES möglich ist. nehmt die rosa zuckerwatte vom film und er ist wirklich gut!
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