Blow - Kritik

US 2001 Laufzeit 124 Minuten, FSK 12, Drama, Kriminalfilm, Kinostart 26.07.2001

  • 10

    Dieser Film ist einfach nur ein Meisterwerk, Johnny Depp spielt seiner Rolle
    hervorragend!

    ,,Der letzte Tag des Sommers und ich steh draußen in der Kälte und keiner öffnet mir die Tür, zugegeben, es gab in meinem Leben mehr als genug bewegende Momente.
    An den meisten Menschen zieht das Leben vorüber
    während sie damit beschäftigt sind grandiose Pläne zu schmieden.
    All die Jahre habe ich hier und dort Stücke meines Herzens gelassen
    und jetzt ist kaum noch genug davon übrig um weiter zu leben
    doch ich zwinge mich zu lächeln
    denn ich weiß, dass mein Ehrgeiz mein Talent bei weitem übertraf.
    es stehen keine prachtvollen Schimmel oder schöne Damen mehr vor meiner Tür"

    • 10

      Ein Meisterwerk...einer meiner Lieblingsfilme...

      • 7 .5

        JOHNNY UND DIE WEIßE SCHOKOLADE
        Ein Jahr nach seinem Dunklen-Schokoladen-Trip mit Juliette Binoche, schnüffelt Johnny kiloweise weiße Schokolade mit Penélope Cruz! 7 Punkte für die letzte Szene und der halbe Punkt für mein Tränchen!

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        • 9

          Basierend auf das gleichnamige Buch von Bruce Porter präsentiert uns Regieseur Ted Demme die aussergewöhnliche Lebensgeschichte des George Jung (Johnny Depp).
          Aus Angst, es könnte ihm genauso wie seinem Vater ergehen, der nämlich sein ganzes Leben lang hart arbeitete und dennoch nie auf einen grünen Zweig kam, beschliesst George ins Drogengeschäft einzusteigen um so an das grosse Geld zu gelangen. Mit diesem Beschluss stürzt sich George in ein völlig anderes Leben, das solange es gut geht sehr viele Höhen hat aber bekanntlich auch Gefahren mit sich bringt und die damit verbundenen Tiefen.
          Blow ist ein sehr umfassendes und überaus unterhaltsames Portrait über einen entschlossenen jungen Mann, der trotz seines illegalen Vorhabens keinerlei kriminelle Energien hat sondern einfach nicht so enden möchte wie sein alter Hehr. Das ist sein einziger Antrieb, seine einzige Motivation.
          Kostüme und Austattung sind hier einfach genial. Die Wechsel der Jahrzehnte, die die Handlung beinhalten, geht dieser Film nämlich optisch perfekt mit. So wirkt Blow atemberaubend realistisch und überaus glaubwürdig.
          Diese Glaubwürdigkeit hat der Film aber auch noch jemand anders zu verdanken denn Johnny Depp überzeugt auch hier wieder in gewohnt bestechender Manier. Ich habe das Gefühl, egal in welche Rolle diese "coole Sau" auch immer hinein schlüpft, dieser Teufelskerl meistert sie alle auf excellente Art und Weise. Franka Potente hat mir ebenfalls sehr gut gefallen.
          Wie Anfangs ja schon erwähnt, Blow ist ein ganz stark verfilmtes und beeindruckendes Portrait das dank seiner Schauspieler und einer klasse Regie über die gesamte Laufzeit (immerhin über 2 Stunden) für perfekte Unterhaltung sorgt.

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          • 10

            PLAYA ..."81"...THAT`s LIFE

            • 8

              Ganz klar, grandioses Stück Kino, mit einem noch grandioserem J.Depp. Das warten noch Zeiten, als er noch „normale“ Film gedreht hatte und ned Filme die, die goldene Himbeere gewinnen....
              Was mich allerdings mehr als nur stört und man hier auch in einigen Kommentaren lesen kann ist, das der Film so endet, das viele Mitleid mit dem armen Jung empfinden. Aber sonst gehts noch gut?
              Wie viel Familien hat er zerstört/ruiniert? Wie viele Männer sind dank ihm im Knast gelandet und wie viele Frauen auf dem Strich? Wie viel Kinder hattn dank dem Sunnyboy keine richtige Kindheit? Und vor allem, an wie vielen Toten ist er mitverantwortlich? Er sagt ja selber, dass 85 % des ganzen Coki durch ihn in die USA kamen! Ich finde es echt übel, wenn solche Mörder noch Glorifiziert werden!
              Dope handeln ist cool. Bringt Geld, Partys, Mädchen und du hast immer viel Spass! Geile Botschaft!
              Wäre das ganze nur eine fiktive Story, könnte man einfach drüber hinweg schauen.
              Und wenn man bedenkt das er für das alles gerade mal 20 (Zwanzig) Jahre absitzen muss. Richtig wäre, einsperren und Schlüssen wegwerfen!
              Für alle die den dem gefallen Helden mit einer Party empfangen wollen, können das am 27.11 dieses Jahr in Burlington County, New Jersey. Da wird er entlassen! Vergesst das Coks nicht

              Grandioses Kino mit verehrender falscher Botschaft!!

              In 1982 there were approximately 10 million cocaine users in the United States. By 1985, just three years later there were 22 million cocaine users in the US. This magnificent increase in cocaine abuse is said to be the work of George Jung, a home town boy who made millions in the drug trade and is now known as one of the most prolific drug smugglers in the history of the United States. In just years after starting his career in trafficking cocaine, George Jung became responsible for roughly 85 percent of cocaine being used in the United States. George was making about 300 million a year in the drug trafficking business. He’d been in and out of jail for most of his life but it finally seemed like he had it all; a beautiful wife, a daughter, a nice home and millions and millions of dollars but that still wasn’t enough. This is the story of a man who had everything and lost it all in the blink of an eye.

              Quelle:http://www.georgejung.com/blog/

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              • 10

                Die story ist der hammer und super umgesetzt von Johnny Depp.
                sehr fassend der film. kann es kaum in worte fassen einfach klasse.

                • 7

                  Aufstieg und Fall.
                  Das sind im Grunde genommen das A und Z der Geschichte. Depp spielt, wie man es eigentlich immer schon von ihm erwartet großartig, auch wenn die blonde Mähne anfangs etwas befremdlich wirkt.
                  Wer will schon enden wie die Eltern. Und endet trotzdem so. Nach all dem Aufstieg, all dem Geschick und dem Ehrgeiz, all der irren Manöver ist der Knackpunkt genau an der Stelle, wo eigentlich immer der Knackpunkt liegt = Der Familie.
                  An der Familie bricht alles in zwei. Ganz einfach weil Geld nur einen symbolischen Wert hat. Weil es nicht mehr um die Frau geht, die man zur Not in den Wind schießen kann, sondern weil es um die Eigenen Investitionen in ein neues Leben geht, die Tochter und die hat natürlich nicht das geringste von dem im Blick, was der Vater für sie durchmacht...wie so viele Kinder eben.
                  Doch wo ist eigentlich das Problem?
                  Sind es die Drogen? Nicht wenn man ihnen abgeschworen hat.
                  Sind es die familiären Verhältnisse? Nicht wenn man alles mit Dollars flicken kann.
                  Ist es das Geld? Nicht wenn man weiß wie man an welches kommt.
                  Also, was ist der es?
                  Das ist der Staat. Der Staat ist hier der Böse. Und die Geschichte ist nach wahren Begebenheiten. Er ist der, der die Menschen überhaupt dazu treibt mit Drogen zu handeln, wenn sie nicht den Hauptteil ihres Verdienstes als Steuer zahlen wollen. Daran zerbricht alles. FBI-Wichser, die Geburtstage überfallen, Leute beim Letzten Versuch erwischen.
                  Amerika ist ein schlechtes Land zur flucht. Wäre er damals lieber bei Tuna geblieben.
                  Vermutlich ist dass, was uns Blow erzählt, eine Lektion der Höhen und Tiefen.
                  Doch ich fürchte, dass ich nun nach dem zweiten Mal Blow auch nicht mehr geben kann, als ich ihn damals gegeben hätte. Ich bin kein Mensch für Film gewordenes Opium, sondern für Film gewordenes LSD oder Film gewordenes Speed.
                  Er erstirbt mir zu traurig, zu einfach in dem Staub des Versagens. Kein Letzter Aufstand gegen das Unvermeidliche. Kein letzter Angriff gegen das Unvermeidliche.
                  Er erstirbt einfach...vermutlich bevorzuge ich deshalb Scarface? Einfach wegen: „Say hello to my little friend!“
                  Ich bin kein Melancholiker...das ist wohl, warum ich dem Film nicht so viel abgewinnen kann.

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                  • 8 .5

                    Sehr, sehr starker Depp in einem Film, der am Ende so radikal stringent ist, dass er dem Hauptcharakter alles, aber auch alles nimmt.

                    • 10

                      Der Film fängt so locker-flockig an und haut dich dann emotional vollkommen um. Einer meiner Lieblingsfilme.

                      • 7

                        Johnny Depp in seiner wohl angenehmsten Rolle. Nach all dem Jack Sparrow & Co Hype in der Neuzeit ist es schön ihn in 'Blow' in einer seiner älteren seriösen und überzeugenden Rolle anzutreffen. Die hochgelobte Penelope Cruz wirkt jedoch eher wie eine kreischende Kreissäge, die dem Film keinen positiven Impuls geben kann. Das Drehbuch kommt weiß Gott nicht von einem anderen Stern, aber als wahre Geschichte kann es durchaus überzeugen und auch kleinere Längen zwischendurch werden immer wieder gut aufgefangen. Die Story über einen unbelehrbaren Drogendealer, der eigentlich nur für seine Tochter da sein will punktet durchaus, wobei das Ende dem Film noch einmal einen tollen Schub gibt und die Zuschauer bewegt zurücklässt. Vor allem die Vorstellung, dass diese Geschichte so oder so ähnlich in Wirklichkeit passiert ist, lässt einen nachdenklich zurück.

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                        • 8

                          Man könnte fast sagen der Film ist eine Parabel auf einen Trip an sich. Das langsame, angenehme Hochkommen, das alles überflügelnde High und dann der stetige Absturz, dem man verzweifelt versucht entgegenzuwirken, bis man schlußendlich doch wieder sehr hart im richtigen, dreckigen, normalen Leben ankommt. Wer selber einen Bezug dazu hat und in seinem Leben gewisse Dinge "probiert" hat, wird den Film vermutlich mehr schätzen, als ein 'Normalo' ohne derartige Erfahrung. Für mich einer der besten Drogenfilme, genial gespielt von Johnny Depp und mit sehr sehr bitterem Ende. Fasziniert, berührt, schockiert und regt einen doch auch etwas zum Nachdenken an. Sehr empfehlenswert!

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                          • 8 .5

                            Das kennt doch sicher jeder: Man schaut einen Film und die ganze Zeit, bis zum Ende, ich meine bis ganz zum Ende, glaubt man noch an das Happyend! .... und dann wird man enttäuscht und muss feststellen, dass das diesmal nicht einfach nur ein Film war, sondern eine Lebensgeschichte.
                            Ein erschütternder Film!

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                            • 10

                              jeder nahm es... ich meine Jeder! einer der besten Filme die es gibt!

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                              • 9

                                Seltsam. Diesen Film habe ich ein zweites Mal gesehen, nachdem ich ihn beim ersten Mal mehr ganz okay fand, oder vielmehr so in Erinnerung hatte. Beim zweiten Mal war ich richtig drin, so richtig drin. Vielleicht ist das hier wieder ein persönlicher Bezug, ich weiß es nicht, aber auch wenn, ich glaube der Film wird einfach unterschätzt teilweise, weil es schon so viele Drogen-Gangster-Filme vorher gab. Aber der Soundtrack und diese Stimmung. Ich weiß es nicht, was es genau ist. Vielleicht spürt man vielmehr, wie stark dieser Kontrast zwischen High sein, Erfolg haben (Blinded By The Light...) und Runterkommen, Scheitern hier dargestellt wird, wenn man selber schon mal ein paar Dinge ausprobiert hat. Für mich entsteht mit den Bildern, der Geschichte und der Mucke eine gewisse Melancholie, auch wenn das nicht ganz so meine Zeit war, aber dennoch, es weckt etwas...Ja, ja..^^ Ein sehr, sehr guter Film für mich, auf den ich nicht verzichtet haben will.

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                                • 8

                                  Tolle Story super umgesetzt.Johny Depp spielt wie immer gut. Der Film hat mich sehr unterhalten, und war auch etwas traurig. Vorallem dem Ende zu. Und er überbringt eine gute Botschaft.

                                  • 10

                                    Auch nach mehrmaligem Schauen schaffe ich es nicht, die letzten Minuten ohne Tränen zu überstehen. Für mich das beste und traurigste Ende in der Filmgeschichte.

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                                    • 8 .5

                                      Eine der besten Rollen von Johnny Depp und ein klasse Drogen/Gangsterfilm. Zeigt gut den Aufstieg und Fall von George Jung. Das Ende ist dabei sehr berührend.

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                                      • 6
                                        alex023 10.07.2013, 20:04 Geändert 06.11.2014, 16:29

                                        »It was the greatest feeling I ever had. Followed abruptly by the worst feeling I ever had.«

                                        Johnny Depp spielt mal keinen Rumkonsumierenden Piraten in der Karibik, geheimnisvollen Schokoladenfabrikbesitzer oder sonst einen verrückten, geschminkten Irren, sondern einfach bloß einen Drogendealer – geht doch. Diese Rollen liegen ihm natürlich irgendwie – aber auf Dauer ist so ein charismatischer Darsteller mit dem ewig widerkehrenden Figurentypus doch verschenkt. In BLOW spielt er natürlich wieder richtig gut – aber das kennen wir doch auch gar nicht anders. Außerdem muss man auch sagen, dass seine Figur hier doch wieder etwas Abgedrehtes an sich hatte. Irgendwie kann er es also doch nicht immer ablegen, aber hier wurde das ja auch vom Drehbuch gefordert.

                                        »Blow« erzählt die Geschichte von George Jung, einem aufstrebenden jungen Mann, der nicht so enden will wie sein Vater. Jener hatte immer ehrliche Jobs gehabt und war damit im Endeffekt dann auf die Nase gefallen und stand mit wenig bis nichts dar. Zusammen mit seinem besten Freund Tuna zieht er nach Kalifornien, wo sie recht schnell ins Drogengeschäft einsteigen und mit derselben Geschwindigkeit viel Geld machen. Doch George ist das nicht genug und er will expandieren, was er dann auch tut – mit noch größerem Erfolg. »Blow« erzählt die viel zu oft erzählte Geschichte von Aufstieg und Fall eines Mannes, welche im richtigen Gewand, mit der nötigen Originalität wirklich grandios sein kann, aber in so manchem Fall auch nach hinten los gehen kann.

                                        Irgendwo zwischen »Scarface« und »GoodFellas« versucht sich »Blow« selbstständig zu etablieren, was ihm aber auf lange Sicht nicht gelingt, da eben genau jene Originalität fast nicht vorhanden ist. Ich will dem Film nicht vorwerfen, er sei ein Plagiat (vielmehr eine Mischung) und eine Ansammlung von Gangsterfilmstereotypen, aber streckenweise ist er das natürlich schon. Klar, das bekannte Prinzip des Aufstieg und Fall wird nun mal auf diese eine und nicht andere Weise erzählt, wenn man die Struktur dessen begutachtet. Aber ist mir das doch alles irgendwie viel zu vollgepumpt mit Zitaten (nicht wörtlich, sondern narrativ) aus »Scarface« oder eben auch »GoodFellas«. Diese beiden herausragenden Vertreter des Gangsterfilms haben Ted Demme womöglich zu seiner Arbeit zusätzlich inspiriert, aber vielleicht hat er insgeheim zu viel davon übernommen.
                                        Klar ist, dass »Blow« auf einer Biographie und somit – größtenteils – auf einer wahren Geschichte beruht (man vernehme ein Räuspern, »GoodFellas«, ein weiteres Räuspern). Doch für mich fehlt hier im Grunde genommen ein wenig der Faktor der Authentizität. Der Plot zeichnet eine Menge Logiklöcher, welche schon da beginnen, wo auf einmal jeder genau DIESEN Stoff kaufen will. Vielleicht mag es am Produkt selber liegen, das wäre noch die eheste Variante, aber da diese Möglichkeit nach dem Besuch von George und seinen Leuten in Mexiko dann erübrigt hat, stellt sich die Frage nach dem „wie?“. Außerdem: wohin verschwand Tuna nach einer gewissen Zeit plötzlich? Doch das sollte nicht allzu schlimm sein, viel gravierender ist hingegen die Simplizität der gesamten Angelegenheit: Schmuggeln von Drogen einfach gemacht, doch plötzlich wird er dann doch hochgenommen? Ausreise trotz Bewährung und Ausreiseverbot? Dass das alles auf einer wahren Geschichte beruht, lässt mich skeptisch auf meine Kritikpunkte schauen, da es ja prinzipiell wirklich so passiert sein muss. Aber in der Tat bleibt es seltsam.
                                        »Blow« hat hingegen ein sehr gutes Tempo, ist manchmal wie im Rausch inszeniert und andererseits dann wieder ganz ruhig. Penélope Cruz ist hier ein wenig verschenkt, Ray Liotta gewohnt stark, aber auch zu selten am Ball. Rein inszenatorisch bekommen wir aber auch hier wieder nichts neues geboten, mit Popmusik unterlegte Siegeszüge eines Gangsters hatten wir schon in »Scarface« und auch Scorsese hat solche Mittel schon benutzt.

                                        Fazit: Alles in allem bleibt »Blow« ein recht ordentlicher Film, vor allem dank des überzeugenden Tempos und Johnny Depp. Doch man kennt das vielleicht: anfangs schmeckt der Film noch wirklich gut, doch mit fortschreitender Laufzeit wird der Nachgeschmack immer fader. Was vor allem daran liegt, dass man denkt, dass man das alles schon mal gesehen hat – was keineswegs schlecht sein muss, jede Geschichte wurde schon erzählt, bloß muss der Film dann durch etwas Eigenständiges punkten, und das tut er zumeist nicht, die Originalität fehlt.

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                                        • 10

                                          Ich liebe diesen übertrieben geilen Film einfach nur!
                                          Er macht mich traurig und glücklich zugleich, besser kann man Ups & Downs im Leben gar nicht darstellen! Diese Anhäufung von immer mehr falsch getroffenen Entscheidungen ... könnte jedem passieren der verzweifelt ist...
                                          Einfach nur genial!

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                                          • 10

                                            einer meiner lieblingsfilme!

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                                            • 9

                                              "Blow" ist eine lustige, beeindruckende, umfangreiche und berührende Literaturverfilmung der Biographie des ehemaligenKokainbarons George Jung. Perfekt gespielt von Johnny Depp zieht der Hauptcharakter sofort die Sympathien des Publikums auf sich und sorgt dafür, dass man ihm stets wünscht, seiner Strafe zu entgehen. Außer zum Ende, aber das wird hier natürlich nicht verraten. Die Nebefiguren sind allesamt gut bis sehr gut besetzt und der Soundtrack ist schön zeitgenössisch gehalten. Manch einer erwartet von einem "Drogenfilm" sicherlich mehr Party und Sex, allerdings liegt der Schwerpunkt hier auch eher auf dem Geschäftetreiben und familiären Scheitern des Mr. Jung und nicht auf dessen Eskapaden. Da "Fear and Loathing in Las Vegas" schon zu lange her (und alkoholbedingt auch etwas verschwommen) ist, bleibt "Blow" (noch) mein Lieblingsdrogenfilm.

                                              • 7

                                                Das Leben, der Aufstieg und Fall eines Drogendealers mit allen Höhen und Tiefen seines Lebens, perfekt dargestellt von Johnny Depp. Ich denke, besser hätte man diese Rolle nicht besetzen können. Er durchlebt alle Höhen und Tiefen der Drogenwelt. Ist ganz oben, fällt wieder runter und hat immer wieder die Polizei am Hals.
                                                Nur das Ende ist schade, aber so ist eben das Leben.

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                                                • 9

                                                  Dieser Film hat mich weggeblasen und tut es immer wieder. Grandios und eine wunderschöne (Neben)Story.

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                                                  • 7 .5

                                                    Der Film über den Aufstieg und Fall eines anfangs kleinen Drogenhändlers, hat mich teilweise sehr an den Film Scarface erinnert auch wenn dieser Film ja ein Biopic ist und sich vollständig auf die Figur von George Jung konzentriert.

                                                    Die Story ist zwar interessant und der Film macht auch Spaß aber hier wird nichts außergewöhnliches geboten und man hat vieles schon in anderen Gangsterfilmen gesehen.

                                                    Durch das fantastische Schauspiel von Johnny Depp und das sehr bewegende Ende blieb der Film mir allerdings doch noch im Gedächtnis als ein toller Film, den man als Johnny Depp Fan unbedingt sehen sollte aber nicht unbedingt sehen muss, wenn man Filme über das Genre Drogen und US Gangster sehen will!

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